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Re: Bianyang
Ginger Fish 666 - 06.06.2010, 14:46Bianyang
Kapitel 1
Zwei Wochen war es nun schon her, dass Son Goku und sein Team den Dämonen Boo aufhalten konnten. Zwei lange Wochen in denen das Leben wieder seine Normalität annahm und die Gruppe Z mit dem Schaden umgehen musste den der Dämon Boo angerichtet hatte. Nicht die Umwelt oder etwa ihre Körper waren beschädigt. Denn die Seele war es die einen weiteren Riss in manch einem Kriegerherz dazu bekam. Vor allem Vegeta hatte mit den Geschehnissen zu kämpfen. Denn er war es, der dem Dämonen es ermöglicht hatte aus seinem Ei zu steigen und die Welt zu zerstören. Er hatte seine Seele an den Magier Babidi verkauft nur um endlich einmal stärker zu sein als Son Goku und seinen lang ersehnten Kampf gegen ihn führen zu können. Er ganz allein gab sich die Schuld daran, dass die Menschen alle ihr Leben lassen mussten und sogar seine Familie das Jenseits besuchen durften. Er gab sich einfach die Schuld an allem.
Wie fast jeden Tag nun saß Vegeta vor dem Küchenfenster und starrte in die Leere. Seit Stunden hatte er kein Wort mehr gesagt und sein Blick wirkte traurig und gedankenverloren. Noch nicht einmal sein Lieblingsessen konnte ihn aufheitern. Seufzend erhob sich Vegeta und Bulma, die ihn die ganze Zeit vom Küchentisch aus beobachtet hatte wurde aufmerksam. Sie ging zu ihm rüber, legte ihre Hand auf seine Schulter und blickt ihn lieb und mitfühlend wie sie in solch einer Situation nun mal war an. Vegeta konnte ihr nicht ins Gesicht schauen. Er hatte seinen Blick auf den Fußboden der Küche gerichtet und wagte es nicht den Kopf ein wenig zu heben. Man konnte meinen Vegeta wäre für seine Ungehorsamkeit von seiner Mutter bestraft worden. „Möchtest du wirklich nichts essen?“, fragte die Wissenschaftlerin den Vater ihres Sohnes. Als dieser den Kopf schüttelte wurde auch ihr Blick trauriger. „Wirklich nicht? Bist du dir sicher? Du musst doch was essen. Bitte Vegeta.“ Doch der, sonst so harte Krieger legte ihre Hand vorsichtig von seiner Schulter und ging an ihr vorbei. Ohne ein Wort stieg er die Treppen empor in ihr gemeinsames Schlafzimmer. Sie schaute ihm hinterher. Seufzend schüttelte sie leicht ihren Kopf. Sie wusste sich einfach nicht mehr zu helfen. Er wollte nicht trainieren, nicht essen nicht schlafen. Lange würde sein Körper dieser seelischen Belastung nicht stand halten und ihr musste etwas einfallen. „Verdammt nochmal.“, flüsterte sie leise und setzt sich wieder an den Küchentisch. Ihr musste eine Idee kommen. Es ging nicht anders. Sie wüsste nicht, wer ihm sonst helfen könnte. Sogar Son Goku und Son Gohan waren mit ihrem Latein am Ende. Und diesen beiden Strolchen viel sonst immer etwas ein, womit man die Laune einer so depressiven Person wieder heben konnte. Einen Arzt wollte sie nicht konsultieren. Der würde das Problem Vegetas gar nicht verstehen und ihm womöglich noch Medikamente verschreiben, die ihm sowieso nicht helfen würden. Bulma seufzte bekümmert und entschloss sich in ihr Labor zu gehen. Vielleicht würde ihr dort eine Idee kommen, wie sie den Prinzen der Saiyajin wieder glücklich machen könnte.
Vegeta lag nun wieder im gemeinsamen Bett und starrte an die Decke. Er selbst verstand nicht, warum es ihm nicht gut ging. Er hatte das Gefühl innerlich leer zu sein. Jeden Tag ging ihm durch den Kopf, dass er daran Schuld war, dass Bulma und sein Sohn ins Jenseits befördert worden waren. Auch wenn er wusste, dass die beiden ihm das nicht krumm nahmen hatte er ein schlechtes Gewissen. Ausgerechnet er, der Prinz der Saiyajin hatte mit seinem Gewissen zu kämpfen, was ihn sonst kalt ließ. Vielleicht war die Tatsache, dass er seine eigene Familie aufs Spiel gesetzt hatte so eindringlich, dass sein innerer kalter Kern langsam zu brechen begann. Er fühlte sich schwach, konnte sich nur schwer bewegen und sogar das Atmen viel ihm schwerer. Was genau mit ihm los war wusste er nicht. Ob ihn sein Gewissen nun auffraß? Oder war es doch etwas ganz anderes?
Langsam legte er sich auf die Seite. Er seufzte kurz. Seine Lungen taten weh und die Beine fühlten sich wie Gummi an. Langsam schloss er die Augen. Viel Kraft hatte er nicht mehr und noch einmal Aufstehen war heute definitiv nicht mehr drinnen. So also ließ sich der geschwächte Krieger auf den Schlaf ein, der ihn vielleicht, so hoffte er wenigstens, heilen würde.
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