ISLAM im WELTBILD

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    Re: ISLAM im WELTBILD

    M.M.Hanel - 23.05.2010, 22:43

    ISLAM im WELTBILD
    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/05/23/der-kronzeuge-peter-schuett-spricht-in-den-medien/
    23. Mai 2010

    Der “Kronzeuge” Peter Schütt spricht in den Medien
    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/05/23/der-kronzeuge-peter-schuett-spricht-in-den-medien/

    von Redaktion @ 6:04. abgelegt unter Islam
    http://www.mein-parteibuch.com/blog/kapitel/islam/, Medienmanipulation
    http://www.mein-parteibuch.com/blog/kapitel/medienmanipulation/

    Verhindert einen erneuten Holocaust!

    http://desertpeace.wordpress.com/2010/03/15/when-does-criticism-become-a-hate-crime/

    Demonising Islam http://desertpeace.wordpress.com/2010/03/15/when-does-criticism-become-a-hate-crime/

    Copyleft 2008 Carlos Latuff http://latuff2.deviantart.com/

    Mit dem Anschluss der DDR an die BRD befand sich der Verfassungschutz
    1990 in einer ernsten Krise: Hilfe, der kommunistische Feind ist weg,
    was machen wir nun? Ohne ein adäqutes zeitgenössisches Feindbild
    http://initiativgruppe.wordpress.com/2010/05/21/antisemitismus-islamophobie-es-geht-ums-feindbild/
    drohte der Überwachungsstaat BRD zusammenzubrechen. Und wohin mit den
    ganzen Verfassungsschutz-Spitzeln, die zuvor bei der DKP spionierten?
    Schnell wure ein neuer Feind geschaffen: der Islam. Kurze Zeit später
    brachte Samuel Huntington
    http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Phillips_Huntington dann mit dem
    “Clash of the Civilisations” auch in den USA ein Standardwerk heraus,
    dass nach dem Ende des Ost-West-Konflikts dem neuen Feindbild einen
    intellektuellen Anstrich gab. Und so können wir es in der Wikipedia
    lesen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Kommunistische_Partei#Einbruch_und_Neuorientierung_nach_1989 :

    1989/1990 verließen die „Erneuerer“ die DKP. Teils beendeten sie nun
    ihr politisches Engagement, teils wandten sie sich anderen Parteien,
    vor allem der SPD oder der PDS zu. Einzelne hervorgehobene
    Intellektuelle und Funktionsträger wie der Schriftsteller Peter
    Schütt, der Journalist Franz Sommerfeld oder die Journalistin
    Christiane Bruns nahmen in der Folge einen vollständigen Wechsel
    ihrer politischen Orientierung vor und wurden zeitweise oder auf
    Dauer prominente Repräsentanten des medialen Lebens der
    Bundesrepublik Deutschland.

    Nun aber zu einem ganz anderen Thema: Meryem berichtete
    http://meryemdeutschemuslima.wordpress.com/2010/05/17/4498/ vor ein
    paar Tagen, dass sie dieses Wochenende zu einer Tagung deutschsprachiger
    Muslime nach Hamburg mit dem Thema “Frieden mit Islam” fahre. Sie
    berichtete auch, dass es irgendwelchen Leuten in den Medien nicht
    gefällt, wenn Menschen sich mit Frieden beschäftigen. Wenn sich Muslime
    treffen, dann gilt in Deutschland Kuchen essen, Tee trinken und sich mit
    Frieden beschäftigen wie in besten Zeiten des kalten Krieges als
    gefährlicher Extremismus.

    Und tatsächlich, sucht man nach der Tagung im Internet, so warnen
    zahlreiche Medien vor der Gefahr, die von der Friedenstagung ausgeht.
    Der Iran habe seine Finger bei der muslimischen Veranstaltung mit im
    Spiel wird behauptet. Wer selbstgebackenen und gespendeten Kuchen
    verzehrt, betet und dabei den Gläubigen für ein Wochenende nur 25 Euro
    berechnet, der wird bestimmt von Teheran gesponsort. Und noch schlimmer,
    ein Muslim namens Yavuz Özoguz und der von ihm geleitete Verein
    “Islamischer Weg” organisieren die Veranstaltung. Der ist so schlimm,
    dass trotz eines energischen Versuches nicht mal der Islam-Hasser
    Hans-Peter Raddatz
    http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Hans-Peter_Raddatz irgendwas
    finden konnte, um ihn erfolgreich bei der deutschen Justiz
    anzuschwärzen. Wo der so gefährlich ist, da hat der Verfassungsschutz
    glech mal angekündigt, das Kuchen essen zu beobachten.

    Und nun sucht man im Internet nach der Veranstaltung und findet bei
    DuMonts Hamburger Morgenpost den 1990 zum Schiitentum bekehrten
    Ex-Kommunisten Peter Schütt:

    Schütt hat sich gegen den Friedenskongress zu Pfingsten
    ausgesprochen. Vielleicht sogar erfolgreich. Wie es gestern hieß,
    ist ein Abflussrohr in der Moschee kaputt. Und weil das nicht mehr
    so schnell zu richten sei, müsse der Pfingst-Kongress abgesagt
    werden. Eine “List Allahs” nennt Schütt das. (Quelle
    http://www.mopo.de/2010/20100515/hamburg/politik/wird_hier_hass_gepredigt.html )

    Und auch bei der taz, die nach dem alten deutschen Prinzip der
    Sippenhaft gleich alle greifbaren Mitglieder der Familie Özoguz an den
    gleichen Pranger stellt, findet man den zum Schiitentum bekehrten Peter
    Schütt in radikaler Opposition zur der schiitischen Veranstaltung, doch
    da behauptet er, nicht alle Menschen beim islamischen Weg seien
    Bösewichter, ganz so, als ob es da ganz viele Bösewichter gäbe:

    Die Leute vom Islamischen Weg seien “nicht alle Bösewichter”. Aber
    “wir sind überhaupt nicht gefragt worden”, sagt Schütt, der ehemals
    bei der DKP war und 1990 zum schiitischen Islam konvertierte.
    (Quelle http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/die-islamisten-kommen/ )

    Bemerkenswerte Lehrstücke von zeitgenössischer Propaganda sind die drei
    Artikel der Springerpresse, die jeweils mit einem fetten Zwischenblock
    garniert wurden: “*11. September 2001: Die Spur nach Hamburg*“. Und in
    allen drei Artikeln der Springerpresse ist - Überraschung - der 1990 von
    der DKP überraschend zum schiitischen Glauben konvertierte Peter Schütt
    der Kronzeuge für bösen, bösen Islamismus und den bösen, bösen Iran. Und
    was dem Schiiten Peter Schütt natürlich ganz wichtig ist, ist das
    Existenzrecht des Apartheidstaates Israel:

    Offen Kritik zu äußern traut sich bislang nur der Buchautor Peter
    Schütt, der seit 20 Jahren der deutschsprachigen Gemeinde am
    Islamischen Zentrum angehört. Er hat dem Imam Ayatollah Reza
    Ramezani im vergangenen Monat einen Brief geschrieben. Darin
    prangert er an, dass “die öffentlichen Äußerungen der Vereinigung
    Islamischer Weg zur Gesellschaftsordnung in Deutschland, dem
    Existenzrecht Israels, zum Terrorismus, zur Todesstrafe und zur
    Religionsfreiheit nicht im Einklang mit den Grundsätzen stehen, auf
    die sich die überregionalen Islamverbände in Deutschland geeinigt
    haben”. (Quelle
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article1495294/Islamisten-mit-Alsterblick.html )

    Fast könnte die Kampagne des zum Schiitentums konvertierten Ex-DKPlers
    Peter Schütt gelingen:

    Laut Peter Schütt, seit 20 Jahren Mitglied des Islamischen Zentrums
    Hamburg und Kritiker des Treffens, wird derzeit über einen anderen
    Veranstaltungsort diskutiert. (Quelle
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article1496761/Wird-das-Treffen-der-Islamisten-verlegt.html )

    Und dann freut Peter Schütt sich, die Veranstaltung seiner
    Glaubensbrüder wenigstens teilweise erfolgreich sabotiert zu haben:

    Bei den gemäßigten Muslimen der Gemeinde hatte die Tagung für große
    Aufregung gesorgt. Sie befürchteten, dass es den Veranstaltern unter
    dem Deckmantel eines “Friedenskongresses” eigentlich um massive
    Indoktrination geht. Dass das Treffen, zu dem ursprünglich Hunderte
    Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet wurden, nun wohl in
    kleinerem Rahmen stattfinden wird, erfüllt sie mit Erleichterung.
    “Die Protestbewegung hat sich gelohnt”, sagt Peter Schütt, der der
    deutschsprachigen Gemeinde am Islamischen Zentrum seit 20 Jahren
    angehört. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeindemitgliedern hatte
    sich der Konvertit als Einziger getraut, offen Kritik zu äußern -
    dafür wird er jetzt von manchen seiner Glaubensbrüder als “Freund
    des Zionismus” und “Verräter” beschimpft. (Quelle
    http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1503669/Das-Islamisten-Treffen-steht-unter-Beobachtung.html )

    Yavuz Özoguz hat trotz seiner Arbeit mit der Vorbereitung der Tagung in
    der letzten Woche wenigstens noch Zeit gefunden, noch auf einige der
    medialen Lügen einzugehen: Hamburger Abendblatt lügt gegen Islamische
    Tagung http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1775.htm .

    Jemand hat kürzlich mal angesichts der deutschen Verhältnisse gesagt:
    Dem Verfassungsschutz gehen die Leute aus. Mit der glaubwürdigen
    biografischen Wandlung von Peter Schütt
    http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Peter_Sch%C3%BCtt vom
    kommunistischen Widerständler zum schiitischen pro-israelischen
    antiislamischen Springer-Propagandisten hatte das aber nichts zu tun.

    PS: NDR Info berichtet
    http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/islamkonferenz110.html :

    “Doch passiert ist nichts. Der Verfassungsschutz, der die Moschee
    und das Zentrum beobachtet, gab Entwarnung: Offenbar ist die
    Veranstaltung nicht ganz so gefährlich wie vermutet.”

    Ach? Nicht ganz so gefährlich wie vermutet. Da wäre ohne die wachsamen
    Augen des Verfassungsschutzes nun wirklich niemand drauf gekommen. Aber
    gefährlich ist es laut NDR Info doch, wenn Muslime Kuchen essen und Tee
    trinken. Nur eben nicht ganz so gefährlich wie vermutet.



    Re: ISLAM im WELTBILD

    M.M.Hanel - 26.06.2010, 07:29


    SPIEGEL ONLINE
    05. Juni 2010, 16:13 Uhr
    Kriminologische Studie
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,599778,00.html

    Jung, muslimisch, brutal

    Jugendliche aus muslimischen Zuwandererfamilien sind einer neuen Studie zufolge deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen. Der Islam, so wie er in Deutschland oft vermittelt würde, fördere eine brutale Machokultur, sagte ein Kriminologe.

    Berlin - Eine neue Studie hat eine besorgniserregende Entwicklung unter jungen Muslimen festgestellt: Demnach wächst ihre Gewalttätigkeit mit zunehmender Bindung an den Islam. Zudem nehme mit der Religiosität auch die Akzeptanz von Machokulturen und die Nutzung gewalthaltiger Medien zu.

    Dies geht aus dem zweiten Bericht zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesinnenministeriums und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens (KFN) hervor, das von dem Kriminologen Christian Pfeiffer geleitet wird.

    Als Erklärungsansatz ziehen die Autoren Befunde des türkischstämmigen Religionswissenschaftlers Rauf Ceylan heran. Dieser hatte festgestellt, dass die Mehrheit der Imame in Deutschland, also der muslimischen Geistlichen, den Rückzug in einen konservativen Islam und in die eigene Ethnie fördert. Die meisten Imame seien nur zeitweise in Deutschland, könnten kein Deutsch und deshalb keine positive Beziehung zur deutschen Kultur aufbauen. Für sie sei die Dominanz der Männer selbstverständlich. Ihre Lehren förderten entsprechende Einstellungen bei muslimischen Jugendlichen.

    "Kein Problem des Islam"

    Verantwortlich für die beschriebenen Phänomene sei nicht der Islam selbst, meinte Pfeiffer: "Das ist kein Problem des Islam, sondern der Vermittlung des Islam." Die muslimische Religiosität fördere eine "Akzeptanz der Machokultur". Ceylan erklärte, zur Erklärung der Ergebnisse müssten viele Faktoren herangezogen werden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) teilte auf Anfrage mit, die Ergebnisse der Studie aus Hannover sollen unter anderem auch in die Diskussionen bei der Deutschen Islamkonferenz einfließen.

    Das KFN befragte 2007/2008 bundesweit in 61 Städten und Landkreisen rund 45.000 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse. Ein Schwerpunkt war die Frage, wie sich die Zugehörigkeit zu einer Religion und die persönliche Religiosität auf die Einstellungen und Verhaltensweisen von 14- bis 16-Jährigen und insbesondere auf die Integration junger Migranten auswirken. Das Ergebnis: Während junge Christen mit steigender Religiosität weniger Gewalttaten begehen, ist bei jungen, männlichen Muslimen das Gegenteil der Fall.

    Die Gruppe junger Migranten ohne Konfession sei am besten in die deutsche Gesellschaft integriert. "Sie steuern beispielsweise zu 41,2 Prozent das Abitur an, haben zu 62,9 Prozent deutsche Freunde und fühlen sich zu 66,1 Prozent als Deutsche", erklären die Autoren der Studie. Bei jungen Muslimen sei dies anders: Sie verfolgten zu 15,8 Prozent den Abiturabschluss, hätten zu 28,2 Prozent deutsche Freunde und fühlten sich zu 21,6 Prozent als Deutsche.

    jdl/dpa

    URL:

    a.. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,698948,00.html
    MEHR AUF SPIEGEL ONLINE:
    a.. Linksextremismus: Untergrund-Broschüre gibt Tipps für Anschläge (05.06.2010)

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,698915,00.html

    b.. Überfall auf dem Bahnsteig: Jugendliche schlagen Polizisten zusammen (20.04.2010)

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,689871,00.html

    c.. Großeinsatz am 1. Mai: Überlastungsprobe für die Polizei (16.04.2010)

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,689190,00.html

    d.. Gewalt gegen Polizisten: Bespuckt, beschimpft, bedroht (12.02.2010)

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,677320,00.html

    e.. Organisierte Kriminalität: Schrecklich nette Familien (09.12.2009)

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,665912,00.html

    f.. Unterbesetzte Polizei im Einsatz: "Manchmal ist es die Hölle" (16.09.2009)

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,649096,00.html

    g.. Gewalt gegen Beamte: Die Polizei, dein Feind und Gegner (06.01.2009)


    Fromm und gewalttätig?
    Eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen (KFN) hat festgestellt,
    dass besonders muslimische Jugendliche, die sich als gläubig bezeichnen, zur Gewalt neigen. Über die
    Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen spricht "Forum am Freitag"-Moderator Abdul-Ahmad Rashid mit dem
    Religionswissenschaftler und Autor Rauf Ceylan.
    VIDEO http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1066452/

    Interview mit dem Verfasser der Studie, Prof. Christian Pfeiffer
    ARTIKEL http://forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,8078365,00.html

    Eine besorgniserregende Entwicklung unter jungen Muslimen hat eine neue Studie festgestellt: Ihre
    Gewalttätigkeit wächst mit zunehmender Bindung an den Islam. Lesen Sie hier Reaktionen der Politik
    auf die Studie.
    ARTIKEL http://forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,8077993,00.html

    Eine neue Studie hat die Gewaltbereitschaft bei muslimischen Jugendlichen untersucht. Wie kann die Mehrheitsgesellschaft diesem Problem entgegenwirken und es entschärfen? Ihre Meinung ist gefragt!
    FORUM http://forumamfreitag.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/15/0,1872,8078159,00/



    Zitat: http://www.welt.de/debatte/article7920661/Der-Islam-braucht-dringend-den-Gewaltverzicht.html

    Hier eine weitere Sicht: Sind Muslime die besseren Staatsbürger, weil sie mehr Vertrauen in die öffentlichen Organe als die europ. Staatsbürger selbst haben?
    Auch wenn dies eine deutsche Studie ist ... viel Unterschied ist da nicht im deutschsprachigen Europa ..

    Gewissenloses Islam-Bashing
    GASTKOMMENTAR VON INGRID THURNER (Die Presse)

    Der angebliche Zusammenhang von Islam und Gewalt – oder wie eine Religion stigmatisiert wird.

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/576786/index.do



    Re: ISLAM im WELTBILD

    M.M.Hanel - 29.06.2010, 14:30


    29.06.2010 Wie Jugendgewalt begegnen?
    Sie können den Artikel unter folgender Adresse direkt aufrufen: http://www.islamische-zeitung.de/indexneu.cgi?id=13482


    Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland. Von Yasin Alder
    (iz). Als kürzlich eine Vorabmeldung zu der Studie „Kinder und Jugendliche in Deutschland. Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum“ des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen unter Leitung von Prof. Christian Pfeiffer in die Medien geriet, wurde ein kleiner Teilaspekt der Studie besonders aufgegriffen: Männliche Jugendliche aus muslimischen Familien, die sich selbst als „sehr religiös“ einstuften, neigten stärker zu Gewalttätigkeit und „männlichem Dominanzverhalten“ als andere Jugendliche. Bei der Diskussion der Ergebnisse in der Studie warf Pfeiffer die Frage auf, ob die Art und Weise der Vermittlung des Islam - nicht der Islam an sich - auch durch die Imame in den Moscheen daran ursächlich mit beteiligt sei. Diese und andere in der Studie angestellte Überlegungen, Erklärungsansätze und aufgeworfene Fragen, wie auch die Methodik der Studie selbst, sollen hier nicht diskutiert werden. Die Diskussion darüber, auch mit Prof. Pfeiffer selbst, ist bereits in vollem Gange.


    An dieser Stelle soll es viel mehr darum gehen, ob und wie die Vermittlung eines authentischen Islamverständnisses und auch die muslimische Jugendarbeit Phänomenen wie Gewalttätigkeit, Jugendkriminalität und falschem männlichen Dominanzverhalten vorbeugen können, und wo die Ursachen für diese Verhaltensweisen liegen könnten. Pfeiffer sieht die Ursachen nicht nur im Islamverständnis, sondern auch historisch und kulturell bedingt. Innerhalb der Studie spielt zudem unter anderem der Konsum von brutalen Computerspielen oder Filmen als Einflussfaktor eine Rolle. Hinzu kommen soziale und bildungsbezogene Faktoren - dass Kinder aus ärmeren Familien schlechtere Chancen im deutschen Bildungssystem haben, ist durch mehrere Studien nachgewiesen.

    Der eigentliche Skandal an den Meldungen, der gerade auch unter Muslimen für Irritation sorgte, war, dass es so schien, als ob gerade die besonders religiösen, den Islam praktizierenden Jugendlichen zur Gewalttätigkeit neigten. Ging man doch muslimischerseits bisher immer davon aus - und tut dies nach wie vor - dass ein richtig verstandener Islam und die islamische Praxis vor Kriminalität, Gewalt und anderem Fehlverhalten schützt oder ihr wenigstens stark entgegenwirkt. Aller Erfahrung nach sind es nicht die bewussten Muslime unter den jungen Leuten, sondern jene, die weniger in der Moschee als „auf der Straße“ zu finden sind, welche auf die schiefe Bahn geraten. Man muss allerdings auch sehen, dass es durchaus Jugendliche gibt, die sich als religiös bezeichnen, aber vielleicht gerade einmal zum Freitagsgebet kommen oder im Ramadan fasten. Inwieweit ihr sonstiges Alltagsleben vom Islam geprägt ist oder wie viel sie tatsächlich vom Islam wissen, ist damit noch lange nicht gesagt.

    Ursachen
    Dr. Ibrahim Rüschoff, Psychologe und Autor, beklagt vor allem das Fehlen positiver muslimischer Vorbilder - die „nicht diskrepant“ seien - für die männlichen Kinder und Jugendlichen. „Die Söhne werden oft wie kleine Prinzen verhätschelt. Schwache Mütter in patriarchalen Gesellschaften brauchen abhängige Söhne, damit diese ihre Interessen durchsetzen können. Dazu müssen sie diese in Abhängigkeit halten. Sie produzieren also immer wieder schwache, abhängige Männer, die sich dann immer wieder ihrer Rolle vergewissern müssen, indem sie den Daumen draufhalten. Das ist ein ewiger Kreislauf.“

    Ein weiteres Problem sei die Trennung von einer ritualisierten religiösen Praxis und dem sonstigen Leben und Handeln - etwas, dass es im Islam eigentlich nicht geben sollte, aber vorkommen kann, wenn eine Ritualisierung ohne Verinnerlichung und ohne hinreichendes Wissen und Bewusstsein ­besteht.

    Und wie kommt es zu den paradoxen unterschiedlichen Maßstäben bei der Bewertung des Verhaltens von Söhnen und Töchtern? „In vielen traditionellen Gesellschaften wird die Ehre der Frau an ihrer Keuschheit festgemacht; die Ehre des Mannes hingegen an seiner Fähigkeit, diese Familie zu ernähren, zu verteidigen und so weiter. Wenn ein Mann zum Beispiel eine voreheliche Beziehung hat, wird dies zwar nicht gern gesehen oder auch miss­billigt, aber es hat nicht den gleichen Ehrkonflikt zur Folge wie bei der Frau“, sagt Dr. Rüschoff. Ein geringschätziges Verhalten gegenüber Frauen und Mädchen und das Messen mit zweierlei Maß hat natürlich mit dem Islam und dem Vorbild des Propheten Muhammad absolut nichts zu tun, das kann nicht oft genug betont werden.

    Oft sei das „Machotum“ das einzige, was diese Männer noch hätten, die im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt eher zu den Verlierern zählten, meint Dr. Rüschoff. „Man muss auch einmal etwas weicher sein dürfen, ohne gleich als Weichei zu gelten. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern und Schwächen.“ Ein weiteres Problem sei auch, dass die Väter oft in der Erziehung viel zu wenig präsent seien.

    Saloua Mohammed, die bei den „Lifemakers“ muslimische Jugendarbeit macht, sieht als Ursachen für das Abrutschen von Jugendlichen auf die schiefe Bahn Faktoren wie schlechten Umgang mit einem entsprechenden Umfeld, einen schwachen, labilen Charakter und falsche Vorbilder. „Die Jugendlichen haben das Bedürfnis nach Respekt und Anerkennung, sie suchen es allerdings auf der falschen Schiene“, sagt sie. Auch in den Elternhäusern sieht sie große Missstände: „Es gibt Väter, die jeden Tag in der Moschee sind und ihre Kinder - teils im wahrsten Sinne des Wortes - in die Moschee prügeln, zum Beispiel zum Unterricht an den Wochenenden, um Arabisch und Qur’an zu lernen - aber auch, um vor den Anderen in der Moschee ein gutes Bild abzugeben. Ich wünschte mir diesen Eifer der Eltern auch, wenn es um die Schule geht“, sagt Mohammed. Wenn sie ins Teenageralter kommen, möchten viele Kinder dies dann nicht mehr mitmachen und entfernten sich dann oft von der islamischen Praxis, die ihnen nur unter Zwang nahe gebracht worden war, sagt die Lifemakers-Aktivistin. „Diese Eltern haben es nicht geschafft, den Kindern zu vermitteln, dass der Islam eine Freude, eine Entlastung für die Seele ist und keine Belastung.“

    „Ich denke ein wichtiger Punkt sind falsche Vorbilder aus den Medien. Ob das nun Gewaltverherrlichende Spiele, Videoclips oder ‘Künstler’ sind, spielt keine Rolle“, meint Sare Sagdic-Begas, Vorstandsmitglied der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD). „Dazu kommt die Arbeits- und, damit verbunden, die Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher. Wer ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft auf den Straßen herumhängt, landet leider leichter - wenn auch nicht zwangsläufig - in gewalttätigen Milieus.“

    Bei gewalttätigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund sei auch die fehlende Akzeptanz in der Gesellschaft eine Ursache für Gewalttätigkeit. Bei Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund komme noch ein falsches Islamverständnis hinzu, meint Sagdic-Begas.

    Was muss sich ändern?
    Die Jugendarbeit in den Moscheen müsse unbedingt intensiviert und professionalisiert werden, fordert Saloua Mohammed, und sie sollte sich mit den anderen zuständigen Einrichtungen der jeweiligen Stadt vernetzen. Man müsse den Jugendlichen besser zuhören, und ihnen dann auch helfen. Man müsse ihnen deutlich machen, dass die besagten kulturell bedingten Sichtweisen und Verhaltensweisen nichts mit dem eigentlichen Islam zu tun hätten. „Vieles, was Leute wie Necla Kelek kritisieren, gibt es tatsächlich. Wir dürfen als Muslime diese Missstände nicht ignorieren“, sagt Saloua Mohammed. Es braucht sicher auch die richtigen Vorbilder, die den jungen Männern ­zeigen, dass Männlichkeit nicht mit ­“Machotum“, sinnloser Gewalt oder ­Geringschätzung von Frauen zu tun haben muss.

    Dass Moscheen und Imame nicht zwingend Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein können, zeigen die inzwischen jahrelangen Erfahrungen der Polizei in vielen Städten. Dirk Sauerborn beispielsweise, Kontaktbeamter bei der Polizei Düsseldorf und unter anderem für den Kontakt zu den Moscheegemeinden zuständig, hält unter anderem auch in Moscheen Präventionsveranstaltungen ab. Dafür gibt es ein spezielles Medienpaket mit Filmen über Jugendkriminalität und häusliche Gewalt, das dann als Ausgangspunkt für Diskussionen genommen wird. Die Programme richten sich nicht nur an Jugendliche, sondern auch an Eltern, zum Beispiel bei Prävention vor Drogenmissbrauch. „In Düsseldorf weisen die Imame in ihren Predigten auch auf die Gefahren von Drogen und anderen Straftatbeständen hin“, sagt Sauerborn. „Da gibt es eine fruchtbare Zusammenarbeit, auch in anderen Städten.“ Er erhalte auch Anfragen von Moscheen, die von sich aus eine Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Präventionsarbeit wünschten.

    „Was wir seit Jahren in unserer Jugendarbeit erleben, ist das verzerrte Bild des Islams in den Köpfen von jungen Muslimen. Die klare Trennung von Tradition und Religion ist für viele Jugendliche noch nicht möglich, weil sich diese zwei Dinge im Elternhaus immer wieder vermischen. Und genau hier setzen wir an“, sagt Sare Sagdic-Begas. „Die wichtigste Präventionsarbeit, die man leisten kann, ist die persönliche Betreuung von Jugendlichen. Wir müssen wissen, was in ihren Köpfen vorgeht, was sie fühlen und was sie dazu bringt, gewalttätig zu werden.“

    Wichtig seien Aggressionsbewältigung und Frustrationsabbau. „Wenn man die negative Energie der Jugendlichen in die richtigen Bahnen lenkt, kann sich das ins Positive umkehren.“

    Darüber hinaus könne man die Wichtigkeit der Selbstverantwortung, der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und natürlich gegenüber Allah vermitteln, was einhergehen müsse mit Motivation der Jugendlichen. „Nicht selten sind gerade die Jugendlichen von Kriminalität betroffen, die weder Studium, noch Ausbildung, noch Job noch irgendeine Hoffnung auf Verbesserung der Lebenssituation haben. Dabei bietet uns die islamische Geschichte viele Musterbeispiele und Vorbilder, wie man es schafft, nicht in Hoffnungslosigkeit zu verfallen. Das beste Beispiel sind die Propheten, Friede auf ihnen, und allen voran der Prophet Muhammad, Friede auf ihm“, sagt Sare Sagdic-Begas.



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