Verfügbare Informationen zu "Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?"
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Alle Beiträge und Antworten zu "Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?"
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 06.05.2010, 17:23Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
neue Idee... =)
für alle anderen mit "Anders" geht es demnächst weiter!
_____________________
Die 21-jährige Joy ist gerade zurück aus ihrem Freiwilligen Hilfdienst, da sieht sie schon das neue Ziel. Langzeitpraktikum im SOS Kinderdorf.
Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe und Joy sieht sich bereit sie. Doch dann kommt alles anders. Während der 3 Monate Praktikum durchläuft sie sie spannenste Zeit ihres Lebens. Und vor allem Rico hält sie auf Trab.
Also... ich werd heut abend denk ich mal den ersten Teil rein stellen.
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Lala - 06.05.2010, 17:38
Bin gespannt!
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Pauline - 06.05.2010, 19:00
ich auch
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 07.05.2010, 16:42
sooo... einen tag verspätet dann jetzt der erste Teil...
ich hoffe es gefällt euch!
Heimkehr
Es war schwierig sich wieder an den deutschen Verkehr zu gewöhnen. Ein Jahr England war anscheinend genug um 3 Jahre rechts fahren auf den Kopf zu stellen. Ich schlängelte mich in den Verkehr. Vorsichtig achtete ich darauf nicht auf die falsche Spur abzubiegen.
Dann kam ich endlich auf die Autobahn. Ich ließ zufrieden den Flughafen hinter mir und fuhr auf den Sonnenaufgang zu. Die blauen Schilder zogen an mir vorbei und langsam bekam ich Heimweh. Ich war gespannt was sich wohl in den letzten Jahr getan hatte.
Dan sah ich sie. Die Brücke. Auf ihr prangte noch immer groß und breit “Joy heißt Freude”. Ich musste grinsen. Glücklich erinnerte ich mich an die alten Zeiten mit Hope. Dieser Schriftzug begrüßte mich schon immer, wenn ich nach Hause kam.
Es war schön nach Hause zu kommen. Schön endlich wieder in der Heimat zu sein. Vor allem nach 2 Jahren Ausland. Ich war mir nicht mal mehr so sicher, ob ich meine Muttersprache noch konnte. Kann man die den überhaupt verlernen, musste ich unwillkürlich denken. Ich nähert mich schnell der Ausfahrt. Die Autobahn war um diese Zeit noch nicht so befahren. Und selbst wenn, nichts käme der Londoner Rushhour gleich.
Dann kam sie. Die Ausfahrt in meine Kleinstadt. Meine Heimat, wie mir in den letzten Jahren klar geworden ist. Ein Jahr Mexiko und ein Jahr England lassen dich über deine Herkunft nachdenken.
Ich bog in die vertrauten Straßen ein und es kam mir so vor, als wäre ich nie weg gewesen. Hier und da ein neues Haus und manchmal fehlte auch eins. Viele neue Anstriche, immer noch die alten Straßenbeläge. Mehr Bäume säumten die Straßen und ich sah viele Jugendliche. Ungewöhnlich viele. Verwirrt schaute ich auf die Uhr. Ah okay. Es war 7 Uhr. Sofort löste sich meine Verwunderung in Wohlgefallen auf. Schulzeit. Nicht wie in Spanien. Auf keinen Fall wie in England.
Ich schaute mir die ganzen jungen Menschen an und erinnerte mich zurück an meine Schulzeit. Vor allem an die letzten Jahre. Das letzte Erinnerungsstück an die 12. Klasse waren meine blauen Strähnen. Ich hatte mich sehr verändert und das wusste ich. Als ich letzten Sommer zu Hause war um 2 Wochen später wieder in den das nächste Abenteuer zu starten habe ich es mehr den je gemerkt. Joy war eine Neue.
Vor mir liefen eine Gruppe Schüler über die Straße. Meine Blick huschte nur mit wenig Aufmerksamkeit über sie. Ich schaute gespannt auf die rote Ampel, bis eines der Mädchen winkte. Erst dachte ich sie würde einer Freundin winken, doch schnell verstand ich, dass ich gemeint war. Ich schaute genau hin und erkannte meine Nachbarin. Schnell kurbelte ich mein Fenster hinunter.
- Hey! Ich fahr auf den Parkplatz! -
Als die Ampel auf Grün sprang, war ich schon voller Vorfreude. 2 Jahre war es her, dass wir uns das letzte Mal gesehen hatten und alles weil ich nur 2 Wochen letztes Jahr zu Hause war. Ich bog nach rechts in die kleine Seitenstraße ein und sah das Gymnasium vor mir. Es strahlte noch immer die selbe Autorität wie früher aus, bloß das es mir jetzt, wo ich nicht hinein musste, nichts mehr ausmachte. Anni wartete schon auf mich und ich parkte meinen sonnengelben Dacia genau neben ihr. Ich hüpfte aus dem Wagen und wir umarmten uns herzlich.
- Wow! Du hast sich ja verändert. Mensch und wie groß du bist. Wahnsinn! -
Ich war ganz aufgeregt und grinste Anni an. Sie musste unwillkürlich zurücklachen. Mein Blick streifte sie von oben bis unten und mir fiel einiges auf. Sie war richtig reif geworden. Größer und schlanker als früher. Sie war dezent geschminkt, was ihr Gesicht aber wirklich hübscher machte und ihr Haare waren dunkel gefärbt. Fast schwarz.
- Kannst du mal sehen. Ich bin schon fast größer als du! Und guck mal meine Haare an! -
Sie drehte sich und ich sah die roten Strähnen. Sie trug sie nicht viel länger als früher, aber stark gestuft, sodass es ziemlich wild aussah. Die roten Strähnen trugen noch mehr zu diesen wilden Look bei.
- Toll. Ehrlich jetzt. Und wie geht es dir so? Wie ist die Schule? Ach du meine Güte wir müssen uns so viel erzählen! -
Sie lachte und entblößte ihre strahlend weißen Zähne. Ihr blauen Augen strahlen mit dem Himmel um die Wette. Anni freute sich tatsächlich.
- Mir geht’s gut und dir? Schule ist ganz okay. 10. Klasse halt! Viel zu tun aber das weißt du ja. Ich habe heut aber nur 3 Stunden. Wir haben Projektwoche. Voll öde aber na ja. Kannst du mich vielleicht abholen? Mittwochs ist es jetzt noch schlimmer im Bus! -
Ich stimmte zu und wir verabschiedeten uns. Ich hoffte darauf, das sich in den 2 Jahren nicht so viel an den Schulzeiten geändert hatte. Dann stieg ich wieder in meinen Wagen und hupte ihr hinterher.
Ich war überzeugt, dass es einfach ein schöner Tag werden musste. Die helle, warme Sonne und der hellblaue Himmel stimmten mir ohne Kommentar völlig zu.
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
noname - 08.05.2010, 13:20
Ich bin sprachlos. Absolut.
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 08.05.2010, 15:00
ach!
das ist doch einer meiner schlechtesten sachen!
trotzdem vielen dank =)
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 08.05.2010, 18:08
soooo =)
neuer teil....
hatte gerade mal zeit zum schreiben ^^
2. NEUIGKEITEN
Als ich vor meinen Zuhause stand, musste ich erst einmal überlegen, ob ich richtig war. Doch nach kurzen Nachdenken fiel mir ein, dass es nicht ungewöhnlich war, wenn man sein Haus manchmal strich. Bloß ich hätte nie gedacht, dass sie unsere Wohnblöcke mal streichen würden! Das helle Gelb passte perfekt zu meinen Wagen.
Ich stellte die Koffer also vor die Tür und fuhr mein Auto dann auf den Parkplatz. Als ich zur Haustür lief, stellte ich zufrieden fest, dass sich gewisse Dinge wohl nie ändern werden. Der kleine Garten von dem Mann eine Eingangstür weiter beherbergte immer noch 6 Hase. Vermutlich Neue, aber es waren welche da. Der Spielplatz vor meiner Haustür wurde immer noch von Kindern aus dem Kindergarten bevölkert, auch wenn es meiner Meinung nach mehr geworden sind. Und zu meiner Unzufriedenheit kam noch hinzu, dass die Schulschwänzer immer noch im Park dahinter herumlungerten.
Ich schnappte mir meine zwei Koffer und schleppte sie die Treppen hoch. Meine Eltern waren nicht da, ich vermutete sie ihm Garten, womit ich bestimmt auch Recht hatte. Ich war schon zufrieden damit, dass sie mir meinen Dacia zum Flughafen gebracht hatten vorgestern.
Die Tür aufschließend trat ich in den schummrigen, engen Flur. Die Koffer hatte ich erst mal draußen neben dem Schuhschrank gelassen. Ich öffnete die Schlafzimmertür und danach die der Küche, damit endlich Licht herein kam. Meine Eltern waren anscheinend schon länger weg. Ich schaute mich um und bemerkte sofort ein paar Veränderungen.
Sie hatten den Flur hellgrün und das Wohnzimmer sonnengelb gestrichen. Das Gelb war mein Vorschlag, weil man da den Zigarettenqualm nicht sah und weil es meine zweitliebste Farbe war. Sonst war alles noch gleich, außer das in den Vasen keine Blumen waren und der Hundekorb verschwunden war.
Ich machte meine Zimmertür auf und holte dann die Koffer aus dem Treppenhaus herein, mit meinen Fuß knallte ich die Wohnungstür hinter mir zu. Dann betrat ich mein Zimmer. Das gardinenlose Fenster war geschlossen und seinen Rahmen zierten immer noch unzählige Papierrosen. Auf dem Bett lag meine rotgelbe Lieblingsbettwäsche zusammen mit einer Menge Kissen. Das rote Kissen des Hundekorbs lag noch genau so akkurat darin wie vor einem Jahr. Das war jedoch das Einzige ordentliche. Die Regale und Schränke waren wie eh und je vollgestopft mit Büchern, Zeitschriften, Heftern und anderem Müll. Auf den Schreibtischregalen stapelten sich Schulbücher, Hefter und eine Unmenge an Stiften. Man konnte gar nicht glauben, dass mein Abi schon 2 Jahre her war. Während der Zeit in Spanien und Mexiko kam es mir so vor, als wäre es Jahrhunderte her. Doch jetzt fühlte es sich so an, als müsste ich morgen wieder zur Schule. Ich lächelte und dachte an die Zeit zurück.
Der Abiturstress und die Reisevorbereitung. Ich wusste gar nicht, wo mir mein Kopf steht und war am Ende so fertig wie noch nie. Und dann ging alles auf einmal so schnell. Das Abi war vorbei und die Koffer gepackt. Ein Tag nach der Zeugnisvergabe saß ich schon im Flieger nach Mexiko. Für ein Jahr. Gott ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war und wie ich dachte, ich müsste sterben. Doch dann war das Jahr schneller rum als gedacht und ich musste meine neuen Freunde zurücklassen. Meine Mutter war so glücklich als ich wieder da war.
Dann der große Schock. Ich konnte mich noch genau an ihr Gesicht erinnern, dass immer weißer geworden ist, als sie den Brief gelesen hat. Dann ihre Worte.
- Aber. Em. Aber du, du, du bist doch da gerade 2 Wochen aus Mexiko da! Bleib doch erst mal… oder. Em. Ich versteh das nicht! Wir haben dich alle so vermisst! -
Ich war schon etwas traurig, als ich nach 2 Wochen zu Hause wieder in einen Flieger stieg. Aber um ehrlich zu sein, reizte mich das ferne Großbritannien zu sehr, als zu Hause zu bleiben. Ich war damals eine richtige Weltenbummlerin.
Jetzt war ich wieder zu Hause. Es war Sommer. Juni um genau zu sein und diese 2 Jahre lagen hinter mir. Diese anderen Welten würde ich weiter im Herzen tragen, auch wenn ich jetzt wieder in Deutschland war. Ende September würde ich anfangen zu studieren. Sozialpädagogik.
Doch solange konnte ich einfach nicht nichts machen. Darum hatte ich mich für ein Praktikum im SOS KINDERDORF beworben. Ich hatte meine Bewerbung noch in England geschrieben, was sich als ziemlich schwierig herausstellte. Nach einem Jahr Englisch reden war mein deutsches Sprachgefühl doch etwas geknickt. Ich saß ganze zwei Tage an einer simplen Bewerbung und dem dazugehörigen Lebenslauf.
3 Monate vor dem Ende meines Great Britain Aufenthaltes verschickte ich also diese Bewerbung. Erst 1 Monat vor meiner Abreise bekam ich eine Zusage. Langzeitpraktikum war das Stichwort. 3 Monate. Darum war ich auch schon eine Woche früher zurück, weil ich sonst nur ein Wochenende gehabt hätte. Das war selbst mir dann etwas zu wenig.
Und nun saß ich hier auf meinen alten Bett in meinen mickrigen Zimmer mit 21 und fragte mich wo die Zeit hin war. Und irgendwo in mir drin schlug mein Herz voller Vorfreude auf die nächsten Monate.
-
ich hoffe es gefällt!!!
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
purple_angel<3 - 14.05.2010, 11:42
Einfach Hammer! Dein Schreibstil ist einfach abnormal gut! Schnell weiterschreiben!!
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Pauline - 15.05.2010, 10:58
purple_angel<3 hat folgendes geschrieben: Einfach Hammer! Dein Schreibstil ist einfach abnormal gut! Schnell weiterschreiben!!
bin voll deiner meinung!
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 15.05.2010, 14:10
dankeschön... ich schreib morgen oder so weiter
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 05.06.2010, 16:37
- Und jetzt erzähl doch mal was du die letzten Jahre gemacht hast! Los jetzt ich will alles wissen! -
Anni grinste mich an und schlürfte an ihrem Milchkaffee. Natürlich gab es den Bäcker mit den besten Brötchen noch und natürlich saß man trotz lärmenden Verkehr auf den Bordstein um die Sonne zu genießen. Schon früher gab es für uns beide nichts schöneres als unser kleines Dorf verrückt zu machen.
- Was soll ich den erzählen? Du musst mich schon mal was fragen! -
Ich grinste zurück und schlürfte an meinem Latte Macchiato. Es kam mir vor als wäre die Zeit stehen geblieben. Latte war schon immer das einzige Getränk mit Kaffe was ich je getrunken hab.
- Na gut. Dann erzähl mir über die Städte in den du warst! -
- In Mexiko oder in Großbritannien? -
Ich schaute sie fragend an, um dann an ihr vorbei zu schauen und ein bekanntes Gesicht auf uns zukommen zu sehen. Der Junge war hochgewachsen und seine braunen Haare fielen ihm wirr ins Gesicht. Er hatte eindeutig abgenommen. Vielleicht war sein Beruf stressiger geworden. Vielleicht war er jetzt schon Meister. Vielleicht hatte er sein eigenes Geschäft. Vielleicht. Vielleicht. Vielleicht.
- Warte mal kurz. -
Ich lächelte Anni an und sprang auf. Dann winkte ich dem jungen Mann vor mir zu.
- Hey! Kennst du mich noch? -
Ich versuchte mich an seinen Namen zu erinnern und grinste. Ich wusste seinen noch, ob er wohl meinen noch wusste?
- Em. Sorry sollte ich? -
Ich grinste ihn an.
- Du hast mir vor ein paar Jahren mal einen Kaffee ausgeben wollen. Wir haben uns über Facebook kennengelernt! Und? -
Ich sah sein Gehirn förmlich arbeiten. Er überlegte angestrengt und auf einmal schaute er mich immer wieder an.
- Nein! Joy! Stimmts? Du warst doch damals mit deiner Freundin gekommen. Or wie hieß sie den? Hope oder? -
Ich lachte und umarmte Sandy. Er gab mir ein Küsschen auf die Wange.
- Mensch du bist immer noch so klein! Gut siehst du aus. Wo hast du dich den so rum getrieben die letzten Jahre? -
- Ach lange Geschichte! Lass uns das mal auf später verschieben. -
Er schaute auf sein Handy. Verzog die Augenbraun und schaute mich an.
- Hast Recht! Ich muss los, sonst verpasse ich noch den Bus. -
Wir verabschiedeten uns und ich winkte Anni. Sie stand auf und schmiss ihren leeren Coffee-to-go-Becher weg. Schweigend liefen wir Richtung Lidl, bogen dann aber nach rechts oben ab.
- So erzähl mal von den Städten. -
Anni grinste und schüttelte ihre Haare. Dann winkte sie einem vorbeifahrenden Auto und grüßte eine Frau auf der anderen Straßenseite.
- Sag mal, bist ganz schön beliebt oder? -
- Nein! Das war mein Dad und die neuen Nachbarin. -
Sie lachte ausgelassen und sah mich erwartungsvoll an.
- Ich erzähl dir erst was von Mexiko. -
Ich schaute in den hellblauen Sommerhimmel und dachte an den blausten Himmel der Welt und an die heißesten Tage meines Lebens.
-
spooooo ich hoffe es gefällt ein paar leuten
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Mele - 05.06.2010, 21:56
wow ich finde die ganze Geschichte echt cool ;)
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Schnuffi - 06.06.2010, 11:11
weiter^^
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 02.07.2010, 14:59
neuer teil =)
3. MEXIKO
- Pass auf dich auf! Gib niemanden dein Geld oder dein Handy. Ach und die Papiere! Pack die ja gut weg. Einen Brusttasche hätten wir kaufen sollen. -
Als hätte ich die genommen, dachte ich ironisch. Meiner Mutter gegenüber nickte ich aber zustimmend und lächelte lieb.
- Sag deiner Tante Tschüss. Los Jared! -
Ich grinste meine Schwester an und fing Jared auf, als er angerannt kam. Dann wirbelte ich ihn durch die Luft und gab ihm einen fetten Schmatz auf die Wange.
- Pass mir auf die Mutti auf, Jay! Okay? Du bist doch der Mann im Haus. -
- Ja! Der Andy und ich passen auf die Mama auf! -
Frech grinsend setzte ich ihn ab und warf einen Blick auf Andre. Den Freund meiner Schwester. Nach dem ewigen Hin und Her sind sie tatsächlich zusammen gekommen.
- Wird nur noch frech junge Dame! -
Andre lachte und drückte mich noch mal.
Dann winkte ich in die Runde.
- So Leute! Ich schreib wenn ich da bin. Mal sehen wann ich Net habe. -
Alle winkten und dann ging ich durch die Sicherheitsabsperrung. Ein Schritt in die neue Welt.
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Ticktackgirl - 06.07.2010, 15:15
hey,
ewich tolle geschichte...
bei dir gehn mir echt immer die worte aus *aufstampf* xDDD
:lol: :lol: :lol:
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 07.08.2010, 20:56
neuer teil
Es war heiß und sonnig. Sonnig und heiß. Die Erde schien zu kochen. Alles lag flach und wollte am liebsten unter einen Stein in den Schatten kriechen.
- Ei. Joy! Mach mal Pause. -
Ich drehte mich um und schaute meine Teamleiterin an. Die Schweißperlen glänzten hell auf ihrer sonnengebräunten Haut. Ich grinste und schüttelte meinen Kopf.
Warum auch? Es war so schön! Während die Mexikaner schon längst alle die Sonne satt hatten, saugte ich sie genüsslich auf. Jeden Morgen freute ich mich wie ein kleines Kind über den blauen Himmel und die Sonne. Keine einzige Wolke warf Schatten auf die mexikanische Erde und selbst im Schatten kam man sich noch vor wie im Ofen.
Deutsche Sommer waren zu dem hier kein Vergleich. Nichts war ein Vergleich dazu. Ich liebte das mexikanische Wetter und überlegte mir vielleicht hier her zu ziehen.
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
noname - 08.08.2010, 10:19
... weiter :)
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
noname - 08.08.2010, 10:19
... weiter ;)
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 11.09.2010, 07:31
- Em. Wann kommen die Kinder? -
Ich schaute Lea an und sie zuckte mit den Schultern, während sie es mir gleichtat und einen Teller nach dem anderen hinstellte.
- Du solltest das eigentlich wissen! -
Sie grinste entschuldigend und stellte noch einen Teller hin.
- Du weißt es doch oder? Reicht das nicht? -
Ich musste lächeln, schüttelte dann aber ernst den Kopf.
- In einem halben Jahr bekommst du deine Neue oder deinen Neuen. Dann musst du alles wissen! -
Lea zog die Augenbraun hoch und starrte stur auf den Besteckkasten, den sie gerade holte.
- Hm. So lange bist du ja noch da! -
Lea war eine Chaotin. Genau wie ich am Anfang schmiss sie alles durcheinander. Kam gut und gerne auch mal einen Stunde zu spät zum Sportunterricht für die Kinder. Letzte Woche hatte sie sogar den Zug in die Stadt verpasst und konnte die Kinder nicht von der Schule holen. Zum Glück hatte ich gerade Zeit und hab es noch rechtzeitig geschafft.
- Lea du solltest dich mehr anstrengen! Sonst beschweren sich noch alle über dich. -
Trotzig streckte sie mir die Zunge raus und warf mir eine Gabel nach der anderen zu.
- Pf. Keine Angst ich lern das schon noch! -
Wir grinsten uns an und ich verdrehte die Augen.
- Wenn du meinst. -
hier kommen jetzt öfter neue teile <333
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Ticktackgirl - 11.09.2010, 14:04
jaaa....
schön....weiter..... :lol: :lol: :lol: :lol:
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Vivianna <3 - 11.09.2010, 15:23
genau weiter ;D
echt schön
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 17.09.2010, 22:09
hach mexiko.
hach sonne.
hach leben.
<3
ich hoffe es gefällt
- Joy! Hilf mir bitte. -
Die kleine Linda zog mir an meinem langem Top und zeigte mit der anderen Hand auf ihre Schuhe.
Ich bückte mich und schnürte die Schuhe zu. Mein Blick blieb aber immer noch auf der weißen Tür gerichtet. Lea hatte wieder vergessen die Kinder zu holen und bekam jetzt eine Moralpredigt, die sich gewaschen hatte.
- So Linda. Fertig. Geh wieder spielen! -
Ich lächelte sie an, richtete mich auf und streichelte ihren blonden Haarschopf. Sie grinste und rannte davon. Linda war das einzige blonde Mädchen hier. Normalerweise hatten die mexikanischen Kinder dunkle Haare.
Das Türknallen ließ mich erschrocken aufblicken. Lea stand mit hochrotem Gesicht, zersaustem Haar und mit geballten Fäusten da.
- Sie. Diese! Sie hat mich… Sie hat mir tatsächlich HAUSARREST gegeben. Warum? Das passiert doch jedem mal! -
Ich grinste. Hausarrest bedeutete den ganzen Tag drin hocken, Formulare ausfüllen, Briefe beantworten, telefonieren und Akten sortieren. Im verregneten England war das bestimmt eine angenehme Arbeit, aber hier in Mexiko, war das ein Folter, der sich keiner stellen wollte. Vor allem jetzt wo die Klimaanlage kaputt war.
Ich grinste und drehte mich um. Vielleicht tat Lea das mal gut. Sie vergaß wirklich eine Menge und ich würde in einem Monat fahren.
- Joy! Rede doch mit mir! Gehen wir Tisch decken? -
- Schon erledigt. -
Ich hörte ihre Schritte näher kommen und verlangsamte etwas.
- Lea so geht es nicht. Der Hausarrest tut dir gut. Denk mal drüber nach! In einem Monat kommt dein Neuer. Was willst du dann machen? Anrufen kannst du mich da nicht! -
Meine Stimme war ruhig. Ich wollte sie ja nicht kränken, aber wenn es so weiter gehen würde, sah ich schwarz.
- Ich weiß es doch selber! Aber was soll ich machen? Ich vergesse halt alles. -
Ich warf ihr einen kritischen Blick zu.
- Du vergisst es nicht, du willst es dir gar nicht merken. Das hier ist kein Spiel! Merk dir das! Das sind Kinder auf die DU aufpassen musst. Das kann dir keiner abnehmen. -
Ich war sauer auf mich, weil ich sie so angefahren hatte, aber langsam kam ich mir verarscht vor.
- Willst du das hier eigentlich oder haben deine Eltern dich hier her geschickt, weil in Deutschland dich keiner nehmen wollte? -
Lea blieb stehen und starrte mich an. Ich schollt mich selbst einen Idioten. Wie konnte ich nur? Es war mehr als verletzend so etwas zu sagen.
- Klar will ich das und ich werde es dir beweißen! -
Damit ging sie mit wütenden Schritten davon.
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
eiskalter engel - 18.09.2010, 02:33
weiter schreiben bitte..!!! .. hihi..
freu mich schon auf n nächsten teil :)
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
La soavità - 18.09.2010, 17:29
ja mach weiter!^^
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
KleeneSunny - 19.09.2010, 18:03
<3
ihr lieben.
ich mag euch =)
- Benni! Ich hab gesagt du sollst aufpassen! Benni! Hör mir doch mal zu! -
Der kleine Junge rannt immer weiter genau auf den Teich zu. Ich sah es schon kommen und rannte los. Er würde hineinfallen, doch ich war nicht schnell genug. Mutlos verlangsamte ich, wenn er jetzt nicht anhalten würde, dann gab es kein zurück mehr.
- Benni! Weg da! -
Ich hörte sie nur rufen und dann kam Lea schnaufend angerannt. Sie packt Benni noch im Rennen an den Armen und wirbelte ihn um sich herum. Der kleine Junge lachte und freute sich.
Lea hatte sich wirklich sehr angestrengt. Sie hatte nicht ein was vergessen und war meist überpünktlich zu allen Terminen erschienen. So hart es klingt, aber mein kleiner Ausraster musste sie wohl wachgerüdelt haben.
Es waren jetzt noch 4 Tage bis mein Flug ging. Morgen würde der neue kommen, mit dem ich alles abklären würde und dann in die Hände von Lea gab. Ich war sehr aufgeregt, aber wenn ich ehrlich war, freute ich mich auch unheimlich auf zu Hause.
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
La soavità - 20.09.2010, 17:30
Supii!^^ weiter...^^
Re: Tatsachenbericht - Was, wenn ich mich nicht entscheide?
Lorena di Loreno - 20.09.2010, 18:52
coole geschichte :D
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