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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Dieudonne Forum: PrisonS aus dem Unterforum: A Spell For Love Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 05.11.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 4. Kapitel Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 10 Monaten, 22 Tagen, 15 Stunden, 53 Minuten
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Re: 4. Kapitel
Dieudonne - 05.05.2010, 15:324. Kapitel
Edric wartete mit Bess bereits auf mich, wie erwartet hatte er sich das billigste ausgesucht, aber es stand ihm, also sagte ich nichts. „Lass uns gehen ich bin Müde...“ sagte ich als die Kleider alle bezahlt waren. Er folgte mir wie ein kleiner Welpe, bis wir wieder im Bordell angekommen waren. Ich lies mich auf das Bett fallen und schloss die Augen. Ich hatte eindeutig zu wenig geschlafen in der letzten Zeit. Edric schloss die Tür hinter sich und kam zu mir. „Ihr seid müde...“ er setzte sich neben mich und strich eine Strähne aus meinem Gesicht. Das nächste was er tat, brachte mein Blut zum kochen. Er küsste mich, seine seidenweichen Lippen strichen über die meinen. „Was soll das?“ Ich schreckte auf. Edric, der kleine Engel setzte sich auf meinen Schoß und drückte seinen Köper gegen meinen. „Ich will mich bei euch bedanken, Mylord!“ Er schlang seine zerbrechlichen Arme um meinen Hals, biss in meine Halsbeuge und leckte wie wild über diese Stelle.
Mein Atem ging immer schneller bis ich schließlich vor verlangen stöhnte. „Hör auf damit!“ Ich hielt seine Hände fest und drückte ihn weg von mir. „Nicht so!“
Er beugte sich zu mir herunter und flüsterte etwas in mein Ohr: „Ich will dich...“ Er kämpfte sich frei und strich mit seinen zierlichen Fingern durch mein langes schwarzes Haar. „Du hast so schöne Haare... und deine goldenen Augen nehmen mich gefangen. Aber du hast eindeutig zu viel an!“ Seine verführerische Stimme lies meinen Körper erbeben. „Gib deinem Verlangen nach...“ Mein Körper wollte sich ihm hingeben, doch ich wusste das es keinen schlechteren Zeitpunkt geben könnte. „Votre esprit, apporte cet ange un long sommeil!“ Nachdem ich den Zauberspruch ausgesprochen hatte, schlief Edric sofort ein. Ich rollte ihn von mir herunter und seufzte erleichtert. „Das war knapp...“ Bess die neben mir auf dem Bett sah´s miaute. „Ich weiß...“ Sie schmiegte ihr weiches Fell gegen meinen Arm, mit dem ich mich vom Bett abstützte. „Ich muss herausfinden warum dieser Magier ein so großes Interesse an der Engelsfeder hat.“ Ich sah zu Edric herunter und seufzte. „Oder erstmal recherchieren was die Engelsfeder überhaupt ist!“
Ich ließ Edric in den nächsten Tagen im schlaf zustand, um mich besser auf meiner Arbeit zu konzentrieren. Natürlich versorgte ich ihn mit Nahrung und genügend Flüssigkeit, da ich über starke Magie verfügte, war das alles kein Problem. Ich fand heraus, dass die Engelsfeder ein heiliger Gegenstand ist, der in einem Menschen eingepflanzt wurde um seine unermessliche Macht zu verstecken. Der Mensch, der als Träger der Engelsfeder in frage kam musste besonders Rein sein, darum wurden meistens nur Frauen dafür benutzt. „Solche dinge wie die Engelsfeder sollte es gar nicht geben, nicht war Bess?“ Vorsichtig streichelte ich Bess hinter ihren Ohren. Ein lautes Geräusch lies mich aufschrecken, es kam aus dem Zimmer in dem Edric immer noch schlief. „Vite, vite est nécessaire pour tenir bon moment“ nuschelte ich wie ein Gebet vor mich hin. Der Zauberspruch, der die Zeit anhielt würde den Fremden Magier nicht lange aufhalten. Ich trat die Tür ein und sah ihn, wie er Edric im Arm hielt. Schnell riss ich meinen kleinen Engel aus seinem Griff. „Bess!“ Die kleine Katze die hinter mir angerannt kam wuchs mit jedem Schritt den sie machte, bis sie eine zwei Meter große, mit scharfen Krallen und Zähnen ausgestattete Katze war und den Fremden zu Boden riss. Bess war ein unglaubliches Geschöpf, nicht nur das sie ihre Gestalt ändern konnte, sondern viel mehr da sie gegen jegliche Art von Magie immun war. Der Magier kam nun langsam wieder zu sinnen und wehrte sich. Doch Bess´s Gewicht drückte ihn zu Boden und machte ihn Bewegungsunfähig. „Gibt mir diese Engelsfeder!!“ knurrte der Magier. Schnell sprach ich die Worte die ihn für immer Fesseln würden. „Chaînes d'ensembles péché, vous vous repentez et lui laisser“ Leuchtende Ketten legten sich um ihn und hielten ihn fest. Er würde nie mehr jemanden verletzen. Mit meiner Magie schickte ich ihn in das magische Gefängnis des Rates. Mit einem kurzen Zauberspruch reparierte ich den Schaden. Manchmal war es wirklich praktisch über Magie zu verfügen. Ich legte Edric wieder auf das gigantische Bett und dachte über meinen Auftrag nach, dieser Magier war einfach zu leicht zu besiegen. „Bist du wirklich die Engelsfeder?“ Ich erwartete nicht das er antwortete, denn immerhin lag noch mein Zauber über ihn. Bess die sich wieder auf ihre Baby-Katzen-Form zurück verwandelt hatte legte sich auf Edric´s Brust. Ich wollte gerade aufstehen, als ich eine Bewegung war nahm, Edric hatte seinen Arm gehoben und streichelte nun Bess. „Du bist wach?“
„Wenn du willst kann ich auch wieder einschlafen...“ Seine strahlend blauen Augen sahen mich prüfend an. „Das meinte ich nicht. Ich wollte dich sowieso bald wecken... Ich wunder mich nur, warum du von alleine Aufgewacht bist.“
„Warum glaubst du, dass ich es nicht alleine kann?“ Ich stand auf und ging Richtung Tür. „Ich bin hier fertig und kehre nun nach Kent zurück!“ Edric stand auf und lächelte mich an. „Gut... Ich werde als kleines Dankeschön euren Koffer packen. Wenn ihr mein Körper euch so abstößt, dann werde ich euch anders Dienen müssen“ Ich wollte ihm widersprechen, doch was hätte ich ihm sagen sollen? Das ich ihn mochte? Oder das ich ihn sogar liebte? Nein, dass bildete ich mir nur ein, solche Gefühle hatte ich ihm gegenüber nicht! „Mach was du willst! Ich lass derweil eine Kutsche kommen.“ Mit diesen Worten verlies ich den Raum und ging nach unten um Lady Drake aufzusuchen. „Lady Drake?“ Sie drehte sich von ihrem Gesprächspartner weg und schaute mich fragend an. Der Mann mit dem sie sich unterhalten hatte schnaubte verärgert. Ich sah zu ihm und er verstummte, Menschen konnten zwar die Aura die mich umgab nicht sehen, aber ihr Überlebensinstinkt sagte ihnen, dass sie sich besser von mir fernhalten sollten.
„Mein Auftrag ist ausgeführt. Es werden keine weiteren Mädchen entführt. Ich würde ihnen danken wenn sie mir eine Kutsche kommen lassen die mich in meine Heimat bringt!“ Es war keine Bitte sondern ein Befehl und das wusste Lady Drake ganz genau. „Ich werde mich sofort darum kümmern, Mylord“
„Der Junge wird mich begleiten... er ist für den Rat vom großem Interesse.“ Nachdem das geklärt war ging ich zurück in das Zimmer in dem Edric wartete. „Du bist schnell...“ Edric lächelte mich an. „Sie hatten auch nicht viel dabei“
„Das stimmt allerdings... uns wird schon bald eine Kutsche abholen, bis dahin kannst du dich ausruhen.“
„Glauben sie nicht, dass ich lang genug geschlafen habe?“
„Da du das Thema ansprichst... wie konntest du von alleine wieder aufwachen?“ Ich setzte mich auf den Sessel und beobachtete ihn. „Also?“
„Ich war schon wach, als dieser Kerl durch das Fenster gesprungen ist... Ich war einfach nichtmehr müde, also bin ich aufgewacht. Was ist daran so ungewöhnlich!?“
„Ja das ist sehr ungewöhnlich! Komm... Die Kutsche müsste bald da sein und ich will so schnell wie möglich nach Kent zurückkehren!“
Ich nahm Bess auf den Arm und ging mit Edric zu der Kutsche die bereits auf uns wartete.
Die fahrt verlief ruhig, Edric sagte nichts und beobachtete nur die Landschaft, die an uns vorbei eilte. Als wir vor meinem Haus anhielten stieg ich schweigend aus. Vor meiner Tür stand eine wunderschöne junge Frau mit langen schwarzen Haaren. „Armelia!“ Sie sah zu mir auf und wenige Sekunden später war sie mir um den Hals gefallen. „Du hast mir nicht gesagt das du wegfährst!
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