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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Dieudonne Forum: PrisonS aus dem Unterforum: A Spell For Love Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 05.11.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 3. Kapitel Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 10 Monaten, 22 Tagen, 15 Stunden, 54 Minuten
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Re: 3. Kapitel
Dieudonne - 05.05.2010, 15:323. Kapitel
Ich suchte Lady Drake auf und als ich sie fand verlangte ich mit ihr unter vier Augen zu reden. „Ich habe sie früher erwartet... also stehen sie auf Blonde?“ Sie kicherte und das machte mich wütend. Ich wollte widersprechen doch dann hielt ich inne, es wäre eine Lüge wenn ich behauptete seine Haarfarbe würde mir nicht gefallen, doch darum ging es nicht! „Passen sie auf was sie sagen! Ich bin der Vollstrecker und nur weil sie eine Frau sind halte ich mich nicht zurück!“ Sie schluckte und schaute dann wieder ernst drein. „Verstanden... Warum sind sie zu mir gekommen?“ Also hatte sie auch angst vor ihm, für eine Sekunde hätte er geglaubt, dass sie seine Drohung nicht zu interessieren schien, doch das war wohl nicht so. „Was ist mit diesem Jungen?“
„Er hatte bei den falschen Leuten Schulden, ich habe ihn frei gekauft nun geht es ihm ein bisschen besser.“ Ich verstand nicht was daran besser war. „Wie Hoch?“
„Warum wollen sie das wissen?“ Meine frage schien sie zu verwirren. „Weil ich ihn kaufen werde...“ Ich wollte ihn beschützen, aus irgendeinem Grund der mir unbegreiflich war. „...Bess mag ihn.“ sagte ich bevor sie nach den Grund fragen konnte. Ich trank mein Glas Gin leer und stand dann auf. „Geld ist für mich unwichtig, egal wie viel er kostet. Ich will ihn haben!“ Nun lächelte mich die Frau vor mir auch noch an. Lady Drake war wirklich durchtrieben, anders konnte man das nicht nennen. Ich verschwand wieder in mein Zimmer.
„He kleiner Engel!“ Der Junge der immer noch im Bett lag, wachte langsam auf und sah dann zu mir. „Mh?“
„Steh auf und komm mit“ Er setzte sich auf und rieb sich die Müdigkeit aus den Augen. „Wohin soll ich denn mitgehen?“ Ich schnalzte verärgert mit der Zunge. „Komm einfach mit, dann wirst du es schon sehen! Wie heißt du eigentlich?“ Der kleine Engel stand auf und sah mich mit seinen großen eisblauen Augen an, die so ungewöhnlich für Menschen waren. „Edric, Mylord! Ich bin hier um... für sie zu sorgen, aber sie haben mich rausgeschickt. Wieso bin ich jetzt plötzlich wieder hier?“
Ich wollte mich nicht erklären, trotzdem tat ich es. „Ich habe dich wieder hereingetragen, es war dein Zimmer. Bald wirst du eines besitzen was nur dir allein gehört. Also komm mit, wir werden dir jetzt etwas passenderes zum Anziehen kaufen, so kannst du nicht in den Straßen herumlaufen“ Edric sah an sich herunter. „Hier laufen doch einige so herum oder etwa nicht?“
„Hier vielleicht, aber in Kent nicht.“
„Außerdem ist es in Kent auch viel kälter als hier.“
„Aber warum brauche ich dafür Klamotten? Ich kann hier nicht weg!?“
Ich nahm seine Hand und zog ihn mit, Bess schmiegte sich an Edric´s Hals, sehr gut, somit war zumindest bewiesen warum ich ihn kaufte. „Du gehörst mir und deshalb bestimme ich wo du hingehst!“ Es hörte sich wohl schroff an, doch das war nicht beabsichtigt gewesen. „Ich werde dich nicht zwingen deine Schulden abzuzahlen.“
„Was soll ich dann für sie tun?“ Das war eine berechtigte frage und meine Antwort war wie folgt: „Mit mir kommen, damit du was anständigstes zum anziehen hast!“ Er nickte und kam ohne ein weiteres Wort mit mir. Bemerkenswert dieser Junge. „Wie alt bist du eigentlich?“
„15...“ Ich öffnete die Tür des Geschäftes und lies Edric den vortritt. „Hm... dann bist also 10 Jahre Jünger als ich.“ Edric drehte sich kurz um, wohl um mein Gesicht zu mustern, dann sah er sich die Kleider an und knabberte dabei an seiner Unterlippe. „Diese Kleidung hier ist zu teuer.“ sagte er kleinlaut, was ziemlich süß war. Oh mein Gott ich musste mich zusammen reißen, fand ich ihn wirklich süß? Ich schüttelte den Kopf um den Gedanken abzuschütteln und sah den Preis, mit dem das Hemd ausgezeichnet war an, dass er gerade für zu teuer betitelt hatte. Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen lauthals loszulachen. „Das ist alles aber nicht teuer! Gefällt es dir? Dann nimm es, wenn du erst einmal in Kent bist, dann bekommst du etwas Maßgeschneidertes“
„Ich kann mir das nicht leisten“ Wiederholte er. „Du musst es dir auch nicht leisten können, ich kann es und ich werde dich so einkleiden, dass du dich wohl fühlst. Also schau erst gar nicht wie viel es kostet!“ Ich sah mich kurz um. „Such dir etwas aus... Bess pass auf ihm auf! Ich sehe mich hier mal ein bisschen um.“ Ich verlies das Geschäft, hier draußen spürte ich die Magie noch deutlicher. Wut brannte in meinen Adern, ich hatte meine Arbeit wegen diesen kleinen Engel völlig vergessen. Ich folgte meinen Instinkten, die mich in eine kleine Lagerhalle führte. Dort stand auf einem Balken eine Gestalt die einen Umhang trug. Der Statur nach zu Urteilen war es ein Mann. Er hielt eine junge Frau in den Armen. „Sie ist es nicht!“ zischte der Fremde Magier, der mir die Bewusstlose Menschenfrau zuwarf. „Ich werde schon bald die Engelsfeder finden!“ Und dann verschwand er in einer dunklen Rauchwolke. Ich knurrte leise und untersuchte dann das Mädchen ob ihr was fehlte, was nicht der Fall war. Sie war einfach nur Bewusstlos, also löschte ich ihr Gedächtnis und lies sie in der Lagerhalle.
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