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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Dieudonne Forum: PrisonS aus dem Unterforum: Beast Love Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 05.11.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 1. Kapitel Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 10 Monaten, 22 Tagen, 14 Stunden, 53 Minuten
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Re: 1. Kapitel
Dieudonne - 05.05.2010, 16:321. Kapitel
Ich blickte auf die Straße vor mir, den größten Teil der Strecke hatte ich schon hinter mir gebracht. Ich schaltete einen anderen Sender im Radio ein. Auf dem Sender der nun eingestellt war spielten sie gerade eines meiner Lieblings Lieder. Der Drang mitzusingen lies mich lächeln. Ich sang wirklich gerne und da mich niemand hören konnte, gab ich dem Drang schließlich nach. Ein großes Schild kam mir entgegen, ein Hinweis darauf, dass ich nun abbiegen musste. Die Stadt in der ich Einkaufte war klein und hübsch, doch die Leute dort mochten mich nicht besonders. Sie hassten mich regelrecht. Sie behaupteten ich bin ein Waldgeist, denn wenn ich keiner wäre hätten mich die Tiere des Waldes schon längst zerfleischt. Ich hielt an einer Kreuzung und schaute mich um. Eine alte Frau saß auf der Terrasse in einem Schaukelstuhl und starrte mich mit hasserfüllten Augen an. Ich lächelte ihr entgegen und winkte freundlich. Diese Leute waren zwar unhöflich, aber nur weil sie Angst hatten. Ich konnte mich nicht beschweren denn obwohl sie mich nicht mochten, gaben sie mir was ich benötigte. Essen, Trinken, Kleinigkeiten und Benzin für mein Auto. Mein heutiger Einkauf lief wie immer ab. Sie sprachen nicht mit mir und ersehnten schon den Moment in dem ich wieder aus ihrer Stadt verschwand. Manchmal machte es mir wirklich spaß sie zu ärgern und zu sehen wie sie auf mich reagierten machte auch ziemlich spaß. Nachdem ich alles hatte was ich brauchte fuhr ich wieder nach Hause. Dort angekommen, merkte ich das irgendetwas sich verändert hatte. Mir fiel es aber erst auf, als ich daran vorbei lief. Mein Briefkasten hatte sich verändert, ich hatte Post. Eilig packte ich die Sachen aus meinem Auto in das Haus und rannte dann zu meinem Briefkasten. Es war wichtig, ansonsten hätte man wohl kaum jemanden hierher geschickt um mir mitzuteilen, was heute im Angebot war. Nervös riss ich den Brief auf und überflog ihn.
„Sehr geehrte Frau Throne..... bla bla bla... Notar...“, meine Augen wurden größer, „Erbe...“ Gedankenverloren ging ich ins Haus und setzt mich auf das Sofa. Mein Auto würde hier draußen wohl kaum einer Stehlen. „Meine Großmutter ist tot... und mir hat sie alles vererbt?“ Wieso hatte sie gerade mich als Erben auserkoren? Hatte sie niemanden mehr gehabt? Jemanden der ihr vielleicht näher stand. Ich freute mich zwar, dass sie wusste, das ich überhaupt existierte. Dennoch machte es mich traurig. „Sie erbt mir ihr Haus mit allem was sich im Moment darin befindet. Was das wohl bedeutet?“ Ich legte den Brief auf den Tisch vor mir. Benommen legte ich mich in mein Bett. Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass es mich so mitnahm, schließlich kannte ich sie ja nichtmal. Während ich an die Decke starrte beschloss ich, zu dem Haus zu fahren und zu sehen wie sie lebte. Ich wollte unbedingt wissen wie sie war und wo konnte ich das besser herausfinden, als in ihrem Heim. Ich dachte noch einwenig darüber nach, bis ich endlich einschlief.
Die warmen Sonnenstrahlen die durch mein Fenster schienen weckten mich sacht auf. Als ich mich aufgesetzt hatte streckte ich die Arme durch. Ich beschloss, das ein Kaffee jetzt genau das richtige war, also stand ich auf. Während der Kaffee durch die Maschine lief, suchte ich nach dem Brief. Es dauerte seine Zeit bis ich ihn fand, er lag unter meinem Wohnzimmertisch. Ich nahm mir eine Tasse füllte die schwarze Flüssigkeit hinein und las den Brief noch einmal. Alles was ich wissen musste, stand darin.
Das Haus lag weit entfernt in den Bergen, zum Glück hatte ich meine Wanderstiefel mitgenommen. Als ich vor dem Alten Haus stand, flüsterte ich leise vor mich hin: „Was warst du für ein Mensch, Großmutter?“ Da ich annahm, dass auf meine Frage keine Antwort folgte, ging ich zu der Haustüre. Sie war verschlossen, doch im Brief stand wo der Ersatzschlüssel lag, also holte ich ihn mir und schloss die Türe auf. Das Haus war gemütlich eingerichtet, mit einem großen Karmin, der im Winter bestimmt viel wärme spendete. Neben dem Karmin waren Holzscheite aufgestapelt. Ich ging näher heran und warf drei Scheite in die Feuerstelle, und brachte es schließlich mit meinem Feuerzeug zum brennen. Zufrieden ließ ich mich auf das weiche Sofa hinter mir fallen, und machte es mir bequem. Ich beobachtete das Feuer, hörte auf die knackenden Geräusche und dachte dabei über meiner Großmutter nach. Sie war mir in vielen dingen ähnlich. Nach einigen Minuten kuschelte ich mich in die Decke hinein, die auf dem Sofa lag und schlief nach kurzer Zeit ein.
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Section 4 - gepostet von Dysel am Freitag 13.11.2009
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