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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Dieudonne Forum: PrisonS aus dem Unterforum: A Spell For Love Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 05.11.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 1. Kapitel Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 10 Monaten, 22 Tagen, 15 Stunden, 54 Minuten
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Re: 1. Kapitel
Dieudonne - 05.05.2010, 15:311. Kapitel
Ich spazierte durch die kühlen Gassen Englands, die Luft war feucht vom Regen. Ich liebte das Gefühl wie sich der leichte Wassernebel auf meiner Haut anfühlte. Ich liebte England, meine Heimat. Schon Morgen würde ich sie, wegen eines Auftrages, verlassen müssen. Ich atmete noch einmal tief durch und hoffte, dass meine Arbeit mich nicht zu lange von meiner Heimat fern hielt. Da spürte ich es, ganz schwach aber dennoch eindeutig Magie. Ich bog in eine Gasse ein von der die Magie ausging. Ich musste grinsen als ich sah, wer so dumm war in meiner Stadt die Gesetze zu brechen. Es war ein kleiner Junge, vielleicht an die Zwölf Jahre, der noch ganz grün hinter den Ohren war. Er hielt einen Zauberstab in seinen kleinen Händen, nur ein Magier in der Ausbildung benötigte einen Zauberstab um Magie zu wirken. „Du weißt doch das es verboten ist!?“ Der kleine Junge vor mir zuckte erschrocken zusammen, seine Augen weiteten sich vor Angst als er sich zu mir umdrehte. „Vollstrecker...“ Ich sah zu dem Mädchen, das heftig zitterte und gerade nach Hilfe schreien wollte, doch ich war schneller und murmelte leise: „Oh j'ai entendu, leur esprit me conduit, leur faire oublier.“ Ihr Mund blieb geschlossen und ihre Augen wurden leer. „Geh nach Hause Mädchen, die Straßen sind Nachts nicht sicher...“ Ich wartete bis sie verschwunden war und konzentrierte mich dann wieder auf den Jungen, der nun auch vor Angst zitterte. Er wusste wohl was die Strafe für sein Vergehen war. „Hast du noch etwas, was du mir sagen willst?“ Darauf bedacht nichts falsches zu sagen, antwortete er mir: „Bitte bestraft mich nicht! Ich wollte nicht zaubern, aber... Sie hat gesagt, dass es so etwas wie Magie nicht existiert!“ Ich verdrehte genervt die Augen. Dieser Junge war ja so naiv! „Und das ist auch gut so, sie dürfen nicht erfahren das es uns und unsere Fähigkeiten gibt! Wenn du der Meinung bist das du ihnen etwas beweisen musst, dann werde ich wiederkommen und glaube mir das willst du nicht, verstanden?“ Meine Stimme war leise, was sie noch bedrohlicher machte. Ich drehte mich um und verlies die Gasse. Ich konnte spüren wie der kleine Junge mir nachstarrte. Er würde sich von nun an an die Gesetzte halten, da war ich mir sicher.
Ich machte mich auf dem Weg nach Hause, meine Sachen packten sich ja nicht von alleine und in dem Brief den ich heute erhalten habe stand, dass schon Morgen eine Kutsche für mich bereit stand, die mich zu meinem Ziel brachte. Cornwall, so hieß mein Ziel, eine Stadt an dem man seinem Verlangen nach belieben nachgehen konnte. Berichten zufolge verschwanden dort junge Mädchen. Menschen hinterließen Fingerabdrücke oder andere Spuren, deshalb dachte der Rat, dass Magie dahinter steckte. Meine Aufgabe war es also, den Täter, sofern es kein Mensch war, unschädlich zu machen.
Daheim angekommen, packte ich meine Koffer und gönnte mir danach noch ein heißes Bad indem ich mich entspannte und über alles Nachdenken konnte. Ich hasste mein Leben als Vollstrecke, denn im Grunde war ich ein geselliger Mensch. Da sie wegen meines Rufes angst vor mir hatten, wollten sie so wenig wie möglich mit mir zu tun haben. Das einzigste was mich noch am leben erhielt, war der Gedanke das ich sie mit meiner Magie beschützen konnte.
Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn ein lautes Klopfen weckte mich. Ich schreckte aus dem mittlerweile kaltem Wasser heraus, band mir ein Handtuch um die Hüfte und öffnete die Tür. „Was ist!?“ bellte ich und sah - dem Kutscher? - der um einiges kleiner war als ich in die Augen. „Ich habe mich nur gefragt was mit ihnen ist, ich warte schon dreißig Minuten auf sie.“ Er sah zur Seite, er war wohl eingeschüchtert. „Dann machen sie sich doch mal nützlich und bringen mein Gepäck in die Kutsche!“ Ich knallte ihm die Tür vor der Nase zu, trocknete mich ab, zog meine schwarze Hose mit dem dazu passenden schwarzen Hemd an und ging dann zum Kutscher. Auf meiner Schulter sah´s meine kleine Katze Bess, die mich immer und überall hin folgte. Jeder Magier hatte einen Seelenverwandten in form eines Tieres, und meiner war eine kleine Katze. „Wir können aufbrechen!“ schnauzte ich ihn unfreundlich an. Dann fuhren wir los, das Geräusch, dass die Pferde mit ihren Hufen auf der Straße machten beruhigte mich wieder. „Mir wäre lieber gewesen du bleibst diesmal Daheim...“ Sagte ich zu Bess während ich sie hinter ihrem Ohr streichelte. „Miiiaaauuuu...“ Was für eine tolle Antwort. Ich seufzte leise. Das kleine pechschwarze Kätzchen, dass sich gerade auf meinem Schoß zusammenrollte, war mit abstand das mutigste Wesen was ich kannte.
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