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Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 16.04.2010, 16:35Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Ich hab mal wieder eine story angefangen und wollte euch fragen wie ihr sie findet
Ich stelll nur den Prolog rein
sagt mir aber bitte wie es ist, okay?
Ob des überhaupt was bringt das ich weiter schreibe
Ich zähle auf euch!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 16.04.2010, 16:36
Promise
Sie fragten nach mir
Prolog
Die Zofe der kleinen Lady hatte Schwierigkeiten, dem kleinen Mädchen eine vernünftige Frisur zu machen. Oft hatte sie sie schon ermahnt, doch es brachte nicht viel.
Aufgeregt zappelte die kleine Lady auf dem Stuhl herum und stellte tausende von Fragen. Fragen die die junge Zofe nicht beantworten konnte und sollte.
„Gib Ruhe, Abebi. Sonst gehst du hässlich zu deiner Hochzeit.“
Sofort hielt das Mädchen still.
Abiona sah ihren Schützling an. Sie verstand die Welt der weißen, mächtigen nicht.
Abebi war doch erst 3 Jahre alt!
„Abiona? Bist du so weit?“, eine junge Frau trat ein und runzelte missbilligend die Stirn als sie sah, dass ihre Tochter immer noch nicht fertig war.
„Ja Herrin.“
Das kleine Mädchen sprang von Stuhl und lief auf ihre Mutter zu. „Mutter, sehe ich hübsch aus?“, fragte sie mit leuchtenden Augen und drehte sich im Kreis.
Die Mutter lächelte und Abiona meinte einen Anflug des Bedauerns über ihre Gesichtszüge huschen zu sehen.
„Du bist wunderschön, meine Kleine. Komm wir müssen gehen.“
Abiona sah den beiden hinterher, dann verließ sie das Zimmer und ging zum Stall.
Der Stallknecht nickte und hielt ihr die Zügel eines Pferdes hin. Sie nahm sie dankbar entgegen.
Sie wusste wohin sie musste. Im Park, am See da war ein kleiner Pavillon. Da fand die Hochzeit statt und Abiona musste dabei sein.
Sie verstecke sich hinter einigen Büschen. Deutlich konnte sie die Worte des Priesters hören, die der Wind zu ihr herüber trug. Ihre kleine Abebi stand vor dem Mann und sah ihn mit leuchtenden Augen an. Sie hatte ihre kleine Hand in die, eines ungefähr 6 Jahre alten Jungen geschoben und ihre ganze Aufmerksamkeit galt dem Priester, wenigstens hatte es den Anschein.
Aber Abiona kannte ihre Abebi besser. Sie passte kein bisschen auf, sie war viel zu aufgeregt.
„Herzog von Gallagher. Sind Sie einverstanden damit das ihr Sohn, Sir Dylan Gallagher, die Tochter der Familie Sunway, Lady Leatrice Sunway zur Frau nimmt? Ein Versprechen, das in Kraft tritt, sobald das Mädchen, auf Wunsch der Familie Sunway, 18 geworden ist. Falls Sie das wünschen dann antworten sie bitte mit: Ja.“
Herzog von Gallagher straffte sich und sagte klar und deutlich „Ja.“
Nun wandte sich der Priester an die Familie Sunway.
„Herzog von Sunway. Sind Sie einverstanden damit, das ihre Tochter, Lady Leatrice Sunway, den Sohn der Familie Gallagher, Sir Dylan Gallagher, zum Manne nimmt? Ein Versprechen das eingelöst wird sobald die kleine Lady“, bei diesen Worten lächelte er Abebi an und sie strahlte zurück „18 geworden ist. Falls Sie das wünschen dann antworten sie bitte mit: Ja.“
Herzog von Sunway lächelte „Ja.“
Abebi und ihr kleiner Mann wandten sich einander zu, hingen sich gegenseitig eine kleine Goldkette um den Hals und umarmten sich. Ein schweigendes Versprechen. Die goldenen Anhänger der Kette glänzten im Sonnelicht und deutlich sah man das eingravierte Wort Promise.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
noname - 16.04.2010, 18:13
Das gefällt mir! Ist mal was anderes ;) Würde mich sehr freuen, wenn du weiterschreibst!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
jesusfreak - 16.04.2010, 18:27
Sehr gut!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
blueberry_ - 16.04.2010, 19:07
hey, die geschichte hört sich schon mal gut an :wink:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Pauline - 17.04.2010, 09:24
find ich auch, ich bin neugierig
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
KleeneSunny - 17.04.2010, 12:13
also ich werds auch lesen...
ist mal was neues!
und sehr schön geschrieben =)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Lala - 17.04.2010, 13:21
Sehr schön geschrieben!! Ich werde es auch lesen ;)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Loveforgod - 17.04.2010, 15:21
Ja, ich auch. Ich bin neugierig, wies weitergeht. Gut gemacht.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 29.04.2010, 17:29
danke danke danke ;D
dachte nciht das euch das Thema ein bisschen interessieren würde
naja ich hab dann mal ein kapitel weiter geschrieben...
Kapitel 1
Lady Julia von Loxtale und ihre Freundin Lady Monique de Baptiste stecken ihre Köpfe zusammen und tuschelten. Die beiden jungen Damen fanden es unsagbar amüsant, der hübschen, wenn auch etwas molligen Lady Lucilla von Grangingham, beim Tanzen zuzusehen. Die Lady schwebte in einer seltsamen Mischung aus Grazie und Tollpatschigkeit über das Parkett und strahlte ihren Tanzpartner Lord Manuel von Testonien an.
„Was denkst du meine Liebe, wird sie ihn irgendwann einmal erdrücken?“, lachte Lady Julia.
„Diese Frage kann ich dir leider nicht beantworten, aber wenn du dir die Lady so anschaust, dann ist die Antwort doch sehr nahe liegend. Bist du nicht derselben Meinung?“
„Aber in jedem Fall, Monique.“, die junge Lady klappte ihren Fächer auf und fächelte sich mit hektischen Bewegungen Luft zu. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass du im Bezug auf Lady Grangingham, meist Recht behältst.“
Lady Monique de Baptiste nickte gewichtig mit ihrem Kopf „Da magst du recht behalten, Julia, doch sieh nur. Lady von Sunway kommt die Stufen herunter.“
Die beiden Damen wandten sich der Treppe zu, auf der die Gastgeberin mit ihrem Mann graziös die Stufen herabschritt. Das helle Kleid der Frau, glitt an ihr herab wie ein sanfter Wasserfall und betonte ihre Figur, die nach Jahren immer noch der eines Jungen Mädchens glich.
„Ihr Kleid ist wunderschön.“, seufzte Monique und legte sich mit einer theatralischen Geste die Hand aufs Herz.
„Oh, sie hat immer wunderschöne Kleider an.“, unterbrach eine kühle Stimme, die Schwärmereien der Damen.
Sie wandten sich erschrocken um und sahen sich der Baronin von Eschenberg gegenüber. Die Baronin, eine gebürtige Deutsche, die mit ihrem Manne, dem bereits vor Jahren verstorbene Baron Greystorm, in das Königliche England zog, hatte nie richtige Freunde finden können, obwohl sie in der Gesellschaft recht gern gesehen wurde. Sie vertrat die Meinung, die Gesellschaft Englands, sei zu keiner engen Freundschaft fähig. Aus diesem Grunde habe sie, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes, ihren Mädchennamen wieder angenommen.
„Baronin von Eschenberg.“, grüssten die Damen respektvoll.
Baronin von Eschenberg nickte ihnen kühl zu und meinte dreist „Meine Damen, sie haben sich ja so verändert! Und nicht zum positiven, wenn ich das mal so ausdrücken darf.“
Julia und Monique erröteten verschämt. „Vielleicht kommt es Ihnen auch nur so vor, Baronin.“, wagte Julia einen Einspruch zu erheben. „Es kommt oft vor das eine Dame ihren Alters…“
„Mein Alter und Ich kommen sehr gut miteinander zurecht, Lady von Loxtale.“, unterbrach Sie die Baronin von Eschenberg brüsk.
„Oh, das hat auch keiner jemals bezweifelt.“, warf Monique ein und streifte ihre Freundin mit einem bösen Blick. Diese zuckte schuldbewusst mit den Schultern.
„Das sehe ich auch so, meine Liebe, und jetzt Entschuldigt mich. Die Gastgeber wünschen meine direkte Anwesenheit.“ Hoch erhobenen Kopfes rauschte die Baronin davon. Es war ihre Art zu zeigen, dass die beiden Lady es nicht wert waren, mit der Baronin in Irgendeiner Weise zu kommunizieren.
Nach einer Weile verletzten Schweigens fragte Julia „Wo ist eigentlich die Tochter des Hauses?“
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Angi90 - 01.05.2010, 17:53
cool, mal wieder etwas von dir lesen! =)
mir gefällt der anfang der geschichte, er klingt interessant! =)
hoffe du schreibst bald weiter! =)
lg
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 01.05.2010, 20:10
solange es euch gefällt schreibe ich klar weiter^^
und angie: danke=)
und euch anderen natürlich auch. ICh LIEBE eure kommis=))))
und jetzt der zweite teil von kapitel 1
(denkt aber nicht das alles jetzt so schnell hintereinander kommt)
Es schien nur richtig, dass die Tochter in Abwesenheit glänzte. Man wagte es nicht den Herzog nach ihrer Abwesenheit zu fragen und die Herzogin beantwortete diese Frage nur mit einem leisen Lächeln und wechselte dann geschickt das Thema. Alles schien seine Richtigkeit zu haben.
„Auf dem Geburtstag der Herzogin von Sunway hat die Tochter keinen Platz.“, flüsterten sich die Damen auf der Tanzfläche zu, wenn sie im Arm eines Gentlemans aneinander vorbei rauschten.
Nur Baronin von Eschenberg, ließ sich von diesen Vermutungen nicht beeindrucken. Sie rauschte durch den ganzen Saal und verbreitete eine ansteckend gute Laune.
Wie konnte die Gesellschaft ahnen, dass in den Gemächern der Lady Leatrice von Sunway eine unheilvolle Stille Einzug gehalten hatte? Sie konnten es sich nicht ansatzweise denken, aber das lag nicht daran, dass sie über keinerlei Fantasie verfügten. Nein, es lag eher daran das eine solche Vorstellung zu makaber war, um mehr als einen Gedanken daran zu verschwenden.
In den Gemächern lag ein junges Mädchen auf dem großen Bett und starrte träumend an die Decke. Manchmal huschte ein leichtes Lächeln über ihre entspannten Gesichtszüge. Sie sah friedlich aus, wie sie so dalag und träumte. Die untergehende Sonne warf ihre Strahlen sanft in das Zimmer und glitt an den Gegenständen vorbei, bis sie das Gesicht des Mädchens berührten. Ihr dunkles Haar hatte sie hochgesteckt und es schien sie nicht zu stören das die Haarnadeln sich jetzt schmerzhaft in ihren Kopf gruben. Das Kleid, ebenfalls von einem dunklen Farbton aus erlesener Seide, hatte sich auf dem Bett ausgebreitet und ließ einen großzügigen Einblick auf ihre schlanken Beine zu, die unter dem Kleid hervorschauten.
Doch das kümmerte sie nicht. Völlig in ihre Tagträume versunken, bemerkte sie nicht, dass ihre Zofe an ihr Bett trat und sie unsanft aus ihren Träumen riss.
„Abebi“, schalt sie „schon wieder liegst du Hier und träumst! Hast du etwa nichts Sinnvolleres zu tun?“
„Aber nein, Abiona.“, erwiderte das Mädchen glückselig „Es gibt nichts Lohnenderes auf der Welt als zu Träumen.“
„So?“, die schwarze Zofe setzte sich auf das große Bett des Mädchens, zog das Kleid über die nackten Beine und fragte „Und woher weißt du das so genau?“
Abebi setzte sich auf, zog die Beine an und begann leise zu sprechen „Das hat mir einmal jemand gesagt.“
Abiona nickte knapp „Lass mich raten: Ich hab das gesagt?“
Ein scheues Lächeln breitete sich auf Abebis Gesicht aus. Es war Abionas Lieblingslächeln. Abebi zeigte es nur selten und dann erhellte sich ihr unschuldiges Gesicht auf eine unerklärliche Art und Weise „Ja, dass hast Du gesagt.“
„So, so“, machte Abiona „und du willst mir nicht erzählen, wovon du geträumt hast?“
Eine feine Röte zog über die blassen Wangen des Mädchens und Abiona nickte verstehend. „Ich weiß schon. Abebi“, sie setzte sich zurecht „schon seit Jahren ist es immer wieder das gleiche. Schatz, hast du jemals daran gedacht, dass alles auch anders sein könnte? Nicht so wie du es dir in deinen Träumen vorstellst?“
Verwirrt sah sie ihre Zofe an „Was meinst du damit, Abiona?“
Bekümmert senkte Abiona den Kopf „Ich… ich kenne die Familie, mein Schatz und dort sind die Männer alles andere als treu. Sie sind…“, sie suchte nach Worten „Schürzenjäger. Hinter jeder halbwegs hübschen Frau her.“, sie schwieg eine Weile. „Ich will nicht, dass du enttäuscht wirst.“
Überwältigt von dem was Abiona gesagt hatte, schwieg Abebi eine Weile, doch dann hob sie entschlossen den Kopf „Ich glaube dir ja, Abiona, weil du mein vollstes Vertrauen genießt, aber in dieser Hinsicht kann und will ich dir nicht glauben.“, so verwirrend dieser Satz auch klang, Abiona verstand ihn.
Abiona nickte „Ich verstehe.“, erwiderte sie leise und stand auf.
„Nein Abiona, warte“ Abebi streckte die Hand nach Abiona aus. Die Zofe blieb stehen, drehte sich jedoch nicht um. „Abiona. Es ist nicht so das ich dir nicht Glaube. Es ist nur…“
„Ich weiß.“, sie drehte sich langsam um „Du kannst mir nicht glauben, weil zu sehr hoffst. Ich wünschte, ich könnte dich vor dieser Enttäuschung schützen.“, sie schüttelte noch einmal bedauernd den Kopf und entfernte sich dann.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Ticktackgirl - 02.05.2010, 16:25
hey, schön geschrieben...
weiter xDD
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Anni - 02.05.2010, 17:10
Deine Schreibweise is einfach toll :D Dieses Aussprache könnte ich nie schreiben, weil des ein totales Gegenteil von dem is, wie wir heute alle reden :lol: Respekt!!!!!
Was heißt eigentlich Promise???
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 05.05.2010, 15:43
oh danke mädels ihr ermutigt mich echt
@anni: Promise heißt "Versprechen", also das Versprechen
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
KleeneSunny - 05.05.2010, 16:26
OMG!
warum hab ich dir nie einen kommi gemacht!
ich les schon mit seit anfang an und ich finde es wirklich wunderbar!!!!!!!!!!!
bitte schreib weiter....
=)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
blueberry_ - 05.05.2010, 20:11
der teil ist echt schön!
ich mags voll wie abiona sich um abebi sorgt..^^
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Lala - 05.05.2010, 20:56
wirklich super geschrieben!! Sehr besonders!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Angi90 - 08.05.2010, 15:02
Cooler teil! =)
klingt i-wie so, als wäre sie unglücklich verliebt! xD
bin gespannt wie es weiter geht! =)
eine kleine kritik habe ich, nämlich dass die zwei hauptpersonen, also abiona und abebi, ähnliche namen haben! xD
das verwirrt mich manchmal beim lesen!
aber egal! xD
lg
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Anni - 09.05.2010, 00:18
Ok danke...ich hoffe, du schreibst bald weiter
:D
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 14.05.2010, 17:25
tja das mit den zwei namen sorry, vllt wird es sich im Laufe der story klären und es ist dann deutlicher....
>>danke für eure Kommis, die sind echt toll--> ich liebe sie^^
und jetzt kommt ein neuer Teil
teil1 vom zweiten kapitel
Kapitel 2
Es war früher Morgen als sich drei Kutschen aus dem Hause Sunway in Richtung aufmachten. Die Sonne ging erst auf und tauchte die Welt in einen Dunstschleier. Es war ein schöner Morgen und unter anderen Umständen, würden der Herzog und die Herzogin noch in tiefem Schlummer liegen und ihre Tochter, Lady Leatrice, würde sich bereit machen um den Tag in der freien Natur zu beginnen.
Doch dies war kein gewöhnlicher Tag. Es war ein besonderer Tag. Die drei Insassen der ersten Kutsche saßen stumm da und hingen ihren Gedanken nach. Die Stimmung im Raum, war schwer zu definieren. Der Herzog von Sunway, ein stattlicher Mann dessen Haar schon ergraut war, blickte aus dem Fenster und dachte daran, dass Ihn ein Schiff im Hafen erwartete. Er fragte sich ob es sich lohnen würde, noch ein wenig mehr Geld in seine Auslandprojekte zu investieren.
Seine Frau, eine hübsche Frau, gut fünfzehn Jahre jünger als ihr Mann, schien in einer Lektüre vertieft, doch in ihrem Kopf kreiste unaufhörlich der Gedanke, dass sie ihre Tochter bald hergeben musste und das behagte ihr in keinster Weise. Sie warf verstohlene Blicke auf ihre Tochter, die aus dem Fenster der Kutsche starrte und glücklich zu sein schien.
Lady Leatrice saß gedankenverloren da. Sie bemerkte wohl die Blicke die ihre Mutter ihr immer wieder zuwarf, aber sie machte sich nicht die Mühe die Blicke zu erwidern.
Die gleichen Blicke hatte ihre Zofe Abiona ihr fortwährend zugeworfen, die ganze Woche über. Lady Leatrice war es müde sich die ganze Zeit über, fröhlich und gelöst zu zeigen. Drei Abend hintereinander war sie zu verschiedenen Anlässen auf Bällen gewesen und jedes Mal erschöpft und ausgelaugt zurückgekehrt.
Ihr Vater, der Herzog von Sunway, war nicht gewillt die Reise auch nur um einen Tag zu verschieben. Gewiss freute sich Lady Leatrice auf die Reise, aber in den letzten Tagen war sie von einer stetigen Müdigkeit umgeben, die ihr zu schaffen machte.
In der zweiten Kutsche saßen Abiona, die Zofe der Lady Leatrice, Monica, die Zofe der Herzogin und Alec, der Kammerdiener des Herzogs. Monica und Alec waren in ein angeregtes Gespräch vertieft, wobei die beiden lebhaft gestikulierten. Abiona verkniff sich ein kleines lächeln als sie die beiden betrachtete. Sie hegte die Vermutung, das Alec und Monica schon seit längerem ein Paar waren, doch sie ließ kein Wort von dem was sie sah verlauten. Das hatte sie in den langen Jahren, in denen sie schon die Zofe der Lady war, gelernt.
Wehmütig dachte sie an ihre kleine Abebi, die jetzt in der führenden Kutsche saß und von schönen Zeiten träumte. Einmal mehr ertappte Abiona sich dabei, dass sie sich ihre Mutter herbei sehnte und wünschte diese könnte mit Abebi reden, doch das war unmöglich. Abionas Mutter weilte schon seit Jahren nicht mehr unter den Lebendigen.
Abionas Lippen entfuhr ein seufzten. Wie oft hatte sie zu den Füßen ihrer Mutter gesessen und bat um eine Geschichte, so wie ihre Abebi immer um eine Geschichte gebeten hatte und es auch noch heute manchmal tat, doch ein unbestimmtes Gefühl sagte ihr, dass Abebi nicht mehr lange so sein würde wie heute. Die Veränderung würde auch von ihr Besitz ergreifen und sie von Grund auf ändern.
Abiona wurde das Herz schwer. Sie war erst 33 und doch fühlte sie sich mit einem Male alt.
„Mein Kind“, die Stimme der Herzogin durchbrach die Stille im inneren der Kutsche „hast du dich auch gebührend von deinen Freundinnen verabschiedet?“
Die Lady wandte sich ihrer Mutter zu „Gewiss, Mutter. Monique und Julia waren sehr betrübt über meine Abreise.“
„Und du hast auch kein Wort über dein Ziel verlauten lassen? Auch nicht über den Zeitpunkt der Rückkehr?“
„Nein Mutter. Jede Frage habe ich mit bedacht beantwortet, es bedarf also keiner leichtfertigen Fragen über meine Abwesenheit.“
„Das erfreut mich, meine Tochter. Dein Mentor war sein Geld wert.“, ließ sich die Stimme des Herzogs verlauten. „Ich sehe es gern, wenn meine Investitionen sich lohnen.“
„Bestimmt mein Vater.“, antwortete Lady Leatrice. „Mutter ich habe vergessen mir ebenfalls eine Lektüre mit auf die Reise zu nehmen. Hättest du eine für mich?“
„Sicher mein Kind.“, die Herzogin nahm ihre kleine Handtasche und suchte darin nach einer weiteren Lektüre. „Verzeih mir, mein Kind. Die weiteren Lektüren befinden sich in der anderen Kutsche.“
„Das ist in Ordnung, Mutter. Eine Weile schaffe ich es sicherlich, mich noch ohne eine Lektüre zu beschäftigen.“
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Angi90 - 15.05.2010, 19:30
das klingt echt interessant!
bin gespannt wohin die reise geht! =)
lg
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Lorena di Loreno - 22.05.2010, 21:57
voll coole geschichte !!
bitte schreib weiter!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Pauline - 29.05.2010, 09:02
ich finds auch voll gut :respekt:
du kannst echt voll gut schreiben!
Bin schon gespannt wie´s weiter geht
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Anni - 29.05.2010, 15:06
Ich finds auch total gut ich hoffe, es geht bald weiter :D
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 02.06.2010, 16:07
danke danke leute :oops:
ich denke soschnell kommt der nächste teil nicht weil ich schon wieder eine neue geschichte angefangen habe (ich sollte mir das echt abgewöhnen und endlich mal eine Geschichte zuende schreiben)
aber jetzt erst mal teil 2 von Kapitel 2
Die Herzogin blickte gen Himmel und atmete die frische Luft ein. „Ein schönes Fleckchen Erde, nicht wahr, mein Kind?“
Lady Leatrice warf ebenfalls einen kurzen Blick in den Himmel und nickte.
„Komm Mutter setz dich und iß weiter.“
Die Herzogin schenkte ihrer Tochter ein leises Lächeln und hob ihren Rock um mit kleinen zierlichen Schritten zu ihrem Stuhl zurückkehren zu können.
Der Herzog, der ein kleines Dokument in den Händen hielt, sah zu seiner Tochter auf „Tochter, in einigen Tagen werden wir am Ziel unserer Reise sein. Ich wünsche das du dich angemessen kleidest.“
Lady Leatrice nickte „Gewisslich Vater. Ich werde deine Erwartungen erfüllen.“
Zufrieden gestellt widmete sich der Herzog erneut seinem Dokument.
Die Herzogin lächelte ihre Tochter an und griff nach dem Kristallglas. „Gewiss wird dir der Besuch Freude machen.“
„Constanze!“, die barsche Stimme ihres Gatten, ließ die Herzogin verängstigt zusammenfahren. „Verzeihung Wilhelm.“, flüsterte sie und selbst dann, als sie erschüttert und schweigsam dasaß hatte sie die Würde einer Königin. Ihre langen Finger lagen leicht und mit einer Grazie um das Kristallene Glas, die man selten fand. Doch ein aufmerksamer Beobachter hätte auch gesehen, dass die Tochter Lady Leatrice die Einheitliche Würde und Eleganz ihrer Mutter besaß.
Einen Augenblick lang herrschte Ruhe auf der gepflegten Wiese unter dem großen, herrschenden Ahornbaum.
„Vater?“, die sanfte Stimme seiner Tochter ließ auf den Lippen des Herzogs ein feines lächeln erscheinen.
„Ich habe mir über den Hergang Gedanken gemacht. Wie gedachtest Ihr, wird er sein?“
Der Herzog lächelte, doch nun wirkte sein Lächeln ein wenig starr. „Darüber brauchst du dir keine Gedanken machen, meine Tochter. Der Herzog von Gallagher und Ich haben alles geplant.“
Lady Leatrice hatte Mühe sich den Herzog von Gallagher vorzustellen. Die einzige Erinnerung an Ihn, war sein herab blasendes Lächeln gewesen, als er seine Frau betrachtet hatte.
Ihr lief ein Schauer über den Rücken. Die Sicherheit die sie immer dann hatte, wenn sie an IHN dachte, war wie weggeblasen, sobald sie das Bild seines Vaters vor Augen hatte.
Sie spürte wie die Übelkeit in ihr zu groß wurde. Lady Leatrice erhob sich schnell, presste sich in einer nicht sehr damenhaften Weise, die Hand vor den Mund und entschuldigte sich.
Erschrocken über die Reaktion ihrer Tochter rief die Herzogin „Leatrice!“, während ihr Mann nur die Brauen hob und dann mit einer Gleichgültigen Geste die Schultern zuckte.
Abiona, die Zofe der Lady, sprang auf, lief hinter ihrer Herrin her „Abebi!“
hoffe der zusammenhang zwischen leatrice ujd abebi ist klar
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Anni - 02.06.2010, 17:22
Ui ganz verstehen tu ich alles ned aber es is cool :lol:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 22.06.2010, 19:19
is nich so schlimm
bald wird hoffentlich klarer
so leute: nach langer Zeit teil1 von kapitel 3
Kapitel 3
Dylan hastete die Treppen hinauf. Seine Hände hatte er zu Fäusten geballt. In seinen Gemächern warf er die Tür wütend hinter sich zu.
„Mädchen!“
Im Grunde hatte er dieses Wochenende mit seinen Freunden am Lake Monrion verbringen wollen, angeln, jagen und sich prächtig amüsieren, doch sein Vater hatte sich gegen ihn ausgesprochen und er musste fügsam sein, schließlich hatte er die Völljährigkeitsgrenze noch nicht überschritten und war Erbe eines großen Vermögens, er wollte es nicht riskieren enterbt zu werden. Dieses Wochenende kam eine befreundete Familie und er musste in Anwesenheit glänzen.
Dylan hatte sich noch nie um seinen Besuch gekümmert und sein Vater hatte es auch nie von ihm verlangt, doch dieses Mal war sein Vater hart geblieben.
„Nein, mein Sohn. Du hast dieses Wochenende hier zu sein. Deine Anwesenheit von äußerster Wichtigkeit.“
Und nun musste er dieses Wochenende, dass er ausnahmsweise Mal nicht in Gegenwart von Frauen verbrachte, mit einer tristen Familie verbringen.
Er warf sich auf sein breites Bett und schloss missmutig die Augen, um sie gleich darauf wieder zu öffnen.
In seiner missmutigen Laune entgingen die wunderschönen Sonnenstrahlen die sich einen weg in den Raum gesucht hatten, seiner Aufmerksamkeit.
Im hellen Licht der Mittagssonne, wies sein fülliges Haar einen Stich roter Farbe auf. Ein Vermächtnis seiner Irischen Großmutter, möge sie in Frieden ruhen.
Dylan war ein Schürzenjäger. Hübsch, muskulös und männlich. Er war sich seiner Vorzüge bewusst und nutzte diese schamlos aus.
Über das unerfreuliche und unvorteilhafte Verhalten seiner Seits, machte er sich keine Gedanken. Sprach man über eine Frau für den Erben, so war es ihm ein leichtes zu antworten „Bei meinem Aussehen werde ich wohl eine finden, die mir zusteht.“
Über Liebe und Zuneigung vermied er zu sprechen „Das ist altweiber Klatsch.“, pflegte er abwertend zu sagen.
Sein Haupt hielt er stets hoch erhoben, stolz und unnahbar, so schien es wenigstens.
Die vielen jungen Frauen der Gegend konnten allerdings schon die eine oder andere Geschichte erzählen.
Geschichten über heimliche Liebschaften und gebrochene Herzen und Liebesschwüre. Begebenheiten aus denen Dylan immer unversehrt heraus kam, auch wenn es für einige schon an Zauberei grenzte.
Für Dylan waren all die kleinen Abenteuer nur ein kleiner Zeitvertrieb.
„Dylan?“, die stimme seiner Schwester durchbrach die Stille.
Dylan machte sich nicht die Mühe zu antworten. Sheyla würde ihn schon finden, so wie sie es immer tat.
Sheyla, seine kleine hübsche Schwester, war immer seine Stimme der Vernunft gewesen. Sie war es gewesen die ihn immer wieder auf den Boden der Tatsachen geholt hatte und sie war es auch immer gewesen die ihm ins Gewissen redete. Sie war der Gute Mensch in ihm gewesen.
Dylan schloss leise seine Augen, als er an das gutmütige Wesen seiner Schwester dachte. Ja, sie war Balsam. Für Ihn und für seine Umwelt.
Die Tür öffnete sich und sie trat ein. Ihr Gang war geschmeidig und elegant wie der eines Leopards und ihre Haare wiegten sich im Rhythmus ihrer Schritte.
„Guten Tag, Dylan.“, erklang ihre Stimme.
Dylan hielt ihr seine Hand entgegen und sie setzte sich auf das Bett, auf dem er lag.
„Mir ist zu Ohren gekommen“, begann sie mit leiser Vorwurfsvoller Stimme „dass du wieder Mal…“
„Ich weiß ich weiß, Schwesterchen.“, wurde sie ungeduldig unterbrochen „dieses unmögliche Gerücht ist mir auch schon zu Ohren gekommen.“
„Und was weißt du mir darüber zu berichten?“, ihre zierlichen Hände lagen gefaltet auf ihrem Schoss.
„Nichts.“, Dylan setzte sich auf und hob in unschuldiger Geste die Hände. „Du solltest mich gut genug kennen um zu wissen, dass ich derart ungehöriges niemals tun würde.“
Ein spöttisches Lächeln legte sich auf das Gesicht der Schwester. „Ich weiß, mein Bruder. Aber dieses Gerücht wurde, meines Wissens, nicht aus der Luft gegriffen.“, ihre hellen Augen funkelten. Sie war siegesgewiss.
„Du willst mich doch nicht eines Verbrechens beschuldigen?“, empört warf der Erbe Gallagher seiner Schwester einen Blick zu.
„Aber in keinem Fall.“, wehrte diese ab „Ich verspüre lediglich den Wunsch meine Neugierde zu befriedigen.“
„Sheyla, was ersuchst du mit diesen Worten zu erreichen?“
Plötzlich starr und mit blitzenden Augen stand die junge Frau auf „Das solltest du am besten Wissen, mein Bruder. Du hast die Tat ja auch begangen. Ich möchte nur erfahren, ob es zum wiederholten Male Gemüter zu besänftigen gilt.“
Dylan, der den strengen Ernst in den Augen seiner Schwester sah, wusste nun auch dass es mit dem Scherzen vorüber war. Sie war seine einzige Rettung. Sie war sein guter Mensch. Und das wusste er.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Lala - 22.06.2010, 19:30
cool;) Ich willl amliebsten gleich den nächsten teil lesen! Kompliment ;)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Anni - 22.06.2010, 21:22
Warum der Typ unbedingt heim musste, das kann ich mir denken=)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Angi90 - 23.06.2010, 19:40
Das klingt ja sehr interessant!
aber ich wette die beiden verlieben sich in einander!
oder sie verliebt sich unglücklich!
hmmm...
hoffe es geht bald weiter!=)
lg
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 30.09.2010, 16:26
nach langer langer zeit mal wieder ein kleiner teil von mir
teil 2 von kapitel 3
have fun
Mit kalten Händen blickte Abebi aus dem Fenster der Kutsche. Jetzt, wo sie nach tagelanger Reise endlich am Ziel waren, durchfuhr sie eine unbekannte Angst. Angst vor dem Fremden.
Das Schloss türmte sich vor ihren Augen auf. Es war beinahe doppelt so groß wie das ihrer Eltern. Schon aus der Ferne hatte ihr Auge es erblickt und mit jedem Schritt der Pferde wurde es größer und größer.
Ach, wie sie die Heimat jetzt schon vermisste! Wenigstens hatte sie Abiona. Die gute Abiona. In den letzten Tagen hatte sie ihr immer zur Seite gestanden, wenn ihre Mutter es nicht vermochte. Sie verstand ihre Herrin besser, als jeder andere Mensch auf dieser Welt und es war gut so. Jetzt wünschte sie, ihre Zofe würde an ihrer Seite sitzen und ihre Hand halten. Ihr Vater würde sicher antworten „Leatrice, du bist aus dem Alter gewachsen. Zeige ein bisschen mehr Selbstvertrauen.“ Und ihre Mutter würde nur schlicht nicken. Es wäre auch richtig so. Nach allen Regeln der Vernunft und der Gesellschaft. Eine 18-jährige Frau hält nicht die Hand ihrer Zofe!
Und trotzdem wünschte sie es.
Mit bangen Herzen betrachtete sie den großen Park, den sie in diesem Augenblick durchquerten.
In der Ferne hatte sie ein Labyrinth entdeckt. Altertümlich, geheimnisvoll, reizvoll und äußerst selten.
Ein glitzernder Teich stach aus seiner bunten Umgebung raus. Er lag ruhig zwischen den Bäumen, klar und still. Einladend und abschreckend zugleich. Wunderschön und unergründlich.
Gerne hätte sie ihre Umgebung weiter betrachtet, doch in diesem Moment stockte die Kutsche.
Ein Diener half den Damen beim Aussteigen.
„Sieh nur, Leatrice. Die Dame mit dem Hund. Ist er nicht niedlich?“
Abebi nickte nur zum dem worauf ihre Mutter sie hinwies. Das Ehepaar, das die schwungvollen Treppen herabstieg, nahm ihre Aufmerksamkeit viel mehr in Anspruch.
Herzog von Gallagher ging auf ihren Vater zu und die beiden Freunde begrüßten sich. Herzogin von Gallagher hing die ganze Zeit über an dem Arm ihres Mannes und lächelte nur. Endlich wandte sich der Herzog auch ihrer Mutter zu „Herzogin von Sunway. Schön Sie wieder einmal zu sehen. Eine lange Zeit ist vergangen nicht wahr?“
Die Herzogin lächelte „15 Jahre sind eine lange Zeit.“
„In der Tat.“, sein nachdenklicher Blick huschte zu Abebi. Unter seinem Blick wurde dieser ganz kalt und sie hätte sich am liebsten hinter dem Rockzipfel ihrer Mutter versteckt, so wie vor 15 Jahren, als sie ihn das erste Mal sah. Sie mochte ihn nicht. Das stand fest.
Sie lächelte und reichte ihm die Hand, so wie man es von ihr Erwartete. Der Herzog nahm sie und drückte einen angedeuteten Handkuss drauf.
Es waren seine Augen, entschied sie, nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte.
„Ihr seid sicher müde von der langen Fahrt. Kommt mit mir, eure Gemächer sind schon vorbereitet.“, mit diesen Worten drehte der Herzog sich um und riss seine Frau mit sich fort.
Die gesamte Zeit bis zum Abendessen sprach Abebi nur drei Worte „Ich habe Angst.“ Und Abiona nahm sie in den Arm. Sie selbst spürte eine starke Beklemmung in ihrer Brust, sprach jedoch nicht darüber, sondern versuchte ihrem Schützling die Angst zu nehmen.
Als Abebi die Stufen hinab schritt, blickte Abiona ihr hinterher.
Alle erwarteten sie schon. Der Herzog und ihr Vater erhoben sich, doch es waren nicht diese beiden Männer, welche die Aufmerksamkeit der Lady auf sich zogen. Es war ein junger Mann. Hochgewachsen, von stattlicher Figur und einem hübschen Antlitz.
Der junge Mann kam auf sie zu und bot ihr seinen Arm. Seine Augen waren so dunkel, so unergründlich und in gleicher Weise auch fesselnd. Verstört vergaß sie seinen Arm. Erst als er mit leiser Stimme sprach „Lady Sunway?“, da kam sie zu sich und mit vor Verlegenheit geröteten Wangen, legte sie ihre behandschuhte Hand auf seinen dargebotenen Arm.
Er führte sie zu dem freien Stuhl, neben dem seinen und mit einem dankbaren lächeln nahm sie darauf Platz.
Die Diener begannen mit dem Servieren der Speisen.
„Nun, Lady Sunway, wie gefällt Euch unser Anwesen?“
Zu Abebis Überraschung sprach der Herzog sie an.
„Nun, ich hatte noch nicht die Freude das Anwesen zu besichtigen, aber das was ich gesehen habe gefällt mir gut.“
„Und was gefällt ihnen am meisten?“, der Herzog ließ sich nicht mit einer allgemeinen Antwort abfertigen, sondern grub weiter.
„Das Herzog ist eine besondere Frage.“, sie nahm einen bissen, kaute langsam und bedächtig und antwortete dann „vermutlich der Teich, Mylord. Er ist sehr schön angelegt worden.“
„Den hat mein Sohn angelegt.“
Abebi sah, wie der Kopf des Lords in die Höhe schoss. Noch hatte er nichts zu ihr gesagt und sie verspürte den Wunsch, ihre Gedanken mit den seinen auszutauschen, auch wenn sie einander noch völlig fremd waren.
„Oh“, sie zwang sich zu einem lächeln. Der Lord warf ihr ein flüchtiges Lächeln zu und wandte sich dann wieder seinem Essen zu.
„Lady von Sunway,” ein junges Mädchen, das zur linken des jungen Lords saß, wandte sich an Leatrice “würde es ihnen etwas ausmachen, mir zu erzählen, warum sie hier sind?“
Abebi bemerkte das der Lord sich aufrichtete und sie gespannt ansah.
„Sheyla!”, die ermahnende und von unterdrücktem Zorn schwellende Stimme des Herzogs, durchbrach die Erwartungsvolle Stille.
„Verzeihung, Vater, Lady.“, in einer entschuldigenden Geste, nickte die Tochter des Herzogs in Abebis Richtung.
Abebi brachte ein zittriges lächeln zustande „Oh nein, das ist schon in Ordnung.“
Sie fühlte den stechenden Blick des Vaters auf sich ruhen.
„Wie Sie sicher wissen, Lady Gallagher, sind unsere Väter gut befreundet. Seit ihrem letzen Widersehen sind die Jahre ins Land gezogen. Es wurde allmählich Zeit sich wieder zu besuchen.“
Die Lady bewegte in einer ungeduldigen Geste den Kopf „Trotz allem Verstehe ich nicht, warum sie dann auch gekommen sind.“
In Abebi erstarrte alles. Was sollte sie darauf antworten? Das sie kam um den Bund zu erfüllen, der vor 15 Jahren eingegangen wurde? Das sie da war um noch einmal zu heiraten? Nein, das wäre eine Schande für ihre Familie gewesen, so etwas zuzugeben. Auch wenn es in den Köpfen der anderen so klar war, wäre es doch eine Schande es laut auszusprechen.
„Nun…“, sie lächelte verlegen „mein Vater…“ sie warf einen kurzen Blick in seine Richtung. Er beobachtete sie. Genau. Fragend. „Mein Vater, er traut mir nicht. Er nahm mich mit, um mich von einem vermeintlichen Liebhaber zu trennen, auch wenn ich ihm versicherte, dass es so weit noch nicht gekommen sei.“ Sie lächelte.
Der Lord betrachtete sie mit einer neuerweckten Neugierde.
Als die übrigen ihre Gespräche wieder aufgenommen hatten, beugte der Lord sich hinüber und fragte leise „Würden Sie mich, sobald wir die Speise beendet haben, in den Garten begleiten, Lady Sunway?“
Abebi legte den Kopf schief und schüttelte den Kopf. Enttäuschung zog über das Gesicht des Mannes, auch wenn er versuchte diese, so gut es in seiner Macht stand, zu verbergen. Sie lächelte und beugte sich nun ihrerseits zu ihm hinüber „Mit dem größten Vergnügen, Lord Gallagher.“
Der Lord wandte sein Gesicht dem ihren zu und zeigte ein atemberaubendes Lächeln.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Angi90 - 30.09.2010, 21:30
juhu, auch mal wieder ein neuer teil! =)
und ich finde ihn genial! =)
ich kann mir dieses schloss richtig vorstellen, mit der umgebung! =)
und ich mag deinen schreibstil i-wie!
vorallen dieses altertümliche, da stellt man sich richtig vor, wieder in dieser zeit zu sein, in der man alle gesietzt hat! xD
hoffe es geht bald weiter!
freue mich darauf!
lg
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 01.10.2010, 16:12
die Geschichte ist einfach suuuuuupertoooooll....
Kann kaum abwarten sie weiterzulesen.... Ich liebe Geschichten von diesem Zeitalter...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 21.10.2010, 18:01
danke ihr zwei
seit ihr beiden eigentlich die einzigen die das lesen?
kapitel 4 teil 1
Dylan verschränkte die Arme hinter dem Kopf und konnte nicht verhindern, dass sich langsam ein lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete.
Der Mond malte einen kleinen, hellen Strich auf sein Bett und ließ den erlesenen Stoff seiner Bettwäsche glänzen.
In Gedanken ging er noch mal zu dem Moment zurück, als die Lady mit ihm in den Garten ging. Er hatte ihre Hand durch seinen dünnen Ärmel gespürt. Sie schwieg, ließ ihn zuerst zu Wort kommen und mit ihrem verhalten, forderte sie seine Neugier heraus. Sie bot sich ihm nicht an, wie er es gewohnt war, sie entzog sich ihm.
Die Dunkelheit hatte sich wie ein süßer Nebel über den Garten gelegt und die Blumen, die sich am Wegesrand schlossen, erfüllten die Nacht mit einem sinnlichen Duft.
„Euer Vater traut euch also nicht?“, er sprach die Frage aus, die seine Neugier erregt hatte.
Leatrice wob ihre Lüge weiter „Augenscheinlich nicht. Nachdem er mich mehrmals in Begleitung eines jungen Mannes gesehen hatte und ich vom Feste einer Freundin später als gewöhnlich zurückkehrte, nahm er das schlimmste an. Mir gelang es nicht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen.“
Dylan lächelte in der Dunkelheit, wohl wissend das sie es nicht sehen konnte.
„Und Ihr?“
Ihre Frage holte ihn in die Gegenwart zurück. „Was meint Ihr?“
„Seid Ihr jemand, dem man vertrauen kann?“
Dylan lachte „Nun, das kommt ganz auf die Situation drauf an.“
Ein misstrauischer Blick traf ihn von der Seite „Auf welche Situation?“
Sie nahm ihre Hand von seinem Arm und setzte sich auf eine kleine, weiße Bank die im Schatten der Nacht unter einem Laubbaum stand. Sofort spürte er die kalte Luft, an der Stelle an der ihre Hand gelegen hatte. Er ließ sich neben ihr nieder und rieb sich seine Knie.
„Ich meine, wir sollten diese Frage lieber aufschieben, bis wir uns besser kennen gelernt haben.“
Statt zu lächeln, wie Dylan erwartet hatte, wandte sie in einer Ruckartigen Bewegung den Kopf ab.
Dylan hatte nicht vor sie zu benutzen. Sie war zwar ausgesprochen hübsch und schien auch Köpfchen zu haben, aber er wollte nicht seinen Vater verärgern, indem er die Tochter seines Freundes verführte und irgendwie, wenn er in ihre schönen Augen blickte, widerstrebte es ihm auch nur daran zu denken. Er fühlte sich nicht zu ihr hingezogen, aber sie war faszinierend, eben weil sie eben dieses Gefühl bei ihm auslöste. Diese Empfindung, dass sie kein Zeitvertrieb war, dass sie unerreichbar war und dieses Gefühl löste bei ihm nicht den erwarteten Jagdtrieb aus. Im Gegenteil er zog sich zurück, aber kennen lernen wollte er sie trotz allem.
„Ist alles in Ordnung?“, besorgt nahm er ihre Hand. Langsam wandte sie sich ihm wieder zu und zeigte ein schüchternes lächeln.
„Sicher, Lord. Es ist alles in Ordnung.“
Dylan glaubte ihr nicht, erwiderte aber nichts.
„Nun was denkt Ihr, werde ich das Labyrinth als eine angenehme Erinnerung behalten, sobald ich wieder in meiner Heimat bin?“
Dylan lachte „Das Mylady, müsst Ihr schon selbst ausprobieren.“
Er bemerkte nicht, dass die junge Frau ihm einen verstörten Blick zuwarf.
Sie waren noch eine Weile durch den Garten geschlendert, bis sie verlangte in Ihr Gemach geführt zu werden. Etwas unwillig kam Dylan ihrer Bitte nach.
Sogar jetzt als er noch wach in seinem Bette lag, durchdachte er den Moment des Abschieds. Lady Sunway hatte ihn mit einem Blick angesehen den er nicht so recht deuten konnte. Er schwankte zwischen Sehnsucht, er wusste allerdings nicht wonach und Angst. Mehr konnte er nicht sagen, aber dieser Blick hatte sich tief in sein Herz gegraben und sollte zu einem passenden Zeitpunkt wieder hervor gegraben werden. Dieser Augenblick war aber noch nicht gekommen.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Angi90 - 21.10.2010, 18:34
Cool, mal wieder ein kapitel! =)
und ich mag es!=)
ist speziell, das sie seinen 'jagdtrieb' nicht weckt, eigentlch sollte er doch, wo sie sich eher von ihm abwendet! ;-)
bin mal gespannt, wie das noch weitergeht mit den beiden! =)
lg
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 21.10.2010, 18:38
Ich liebe diese Geschichte....
Ist toll das du weitergeschrieben hast....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
sälä - 06.11.2010, 10:09
ich schliesse mich natalia an :)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 08.11.2010, 20:39
wann wird weitergeschrieben??....
Sorry, die story ist nur so sehr gut...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 11.11.2010, 16:37
nein ich freue mich das euch die Geschichte gefällt
ich wollte schon letzte Woche einen neuen Teil reinstellen, aber wir hatten kein Internet=(
aber jetzt teil 2 Kapitel 4
viel Spaß ich hoffe ihr sagt mir auch wenn euch was nicht gefällt=)
Dylan konnte in der Morgendämmerung nur die Silhouette erkennen. Seine zusammengekniffenen Augen ließen seine Anstrengung, etwas zu sehen, erkennen. Der Wind wirbelte seinen seidenen Morgenmantel auf und seine Hände schlossen sich fester und die Brüstung. Die Person, nur mit einem leichten Nachthemd bekleidet, ging in kleinen, vorsichtigen Schritten den Abhang hinab. Dylan verspürte den Wunsch, schreien zu können, aber das Wissen um die Zukunft versagte seinen Stimmbändern einen Ton hervorzubringen.
Er wollte seine Hände von der Brüstung lösen, aber seine Finger wollten ihm nicht gehorchen. Hilflos musste er mit ansehen, wie die Person immer weiter ging und sein Herz mit jedem Schritt immer lauter schlug.
Eine Welle der Erleichterung durchflutete ihn, als die Person stehen blieb. Im schwachen Licht der Morgendämmerung sah er langes, dunkles Haar, das wie ein Schleier über den Rücken der Person fiel. Es sah so gespenstisch aus, wie sich das Haar vom hellen Stoff des Nachthemdes abhob, dass Dylan unwillkürlich ein Schauer über den Rücken lief. Er beobachtete wie langsam die Arme ausgestreckt wurden und mit einem leisen Singsang jemanden Anlocken wollten. Der Wind trug die Melodie herüber und wieder umklammerte er die Brüstung fester, des wehmütigen Liedes willen, das seinen Weg zu seinem Herzen fand. Doch dann Schritt die Gestalt weiter und Dylans Herz begann wieder zu schlagen. Schon wollte er sich über die Brüstung in die Tiefe stürzen, da vernahm er einen Schrei. Eine weitere Gestalt eilte auf die geisterhafte, in ein Nachtgewand gehüllte Person zu. Im letzen Moment riss sie sie in ihre Arme und ein erleichterter Schrei hieß die aufgehende Sonne willkommen: „Abebi!“
Verstört schlug Dylan die Augen auf und sah sich um. Er lag quer auf seinem Bette und die Nachmittagssonne wärmte sein Zimmer. Sein Diener stand mit einer vorwurfsvollen Miene daneben und beobachtete seinen Herrn.
„Was willst du, Cameron?“, er zog sich wieder die Decke über die Augen.
„MyLord liegen schon den ganzen Tag im Bett und schlafen. Denken MyLord ich habe nichts anderes zu tun, als bei MyLord wache zu halten?“, schimpfte der alte Herr.
„So schlimm ist das auch nicht Cameron.“
„Doch, MyLord sehr schlimm sogar. Heute haben MyLord ganz unruhig geschlafen und sogar geschrieen, als ob ihr seliger Großvater Sie am Stocke habe braten wollen.“
Dylan musste bei dieser Vorstellung lachen und hielt gleich darauf inne. Cameron, der das bemerkte nickte „Ja, MyLord haben getrunken.“
Mühsam setzte er sich auf und blickte seinen Kammerdiener aus verschlafenen Augen an „Wie viel?“
„Genug um den ganzen Ozean zu leeren.“, Cameron wandte sich ab und hielt Dylan eine Hose entgegen. „Der ganze Hof wartet auf Euer erscheinen, MyLord und ich denke nicht das euer Vater erbaut sein wird, wenn ihr in einer Stunde immer noch schläft.“
„Schon Verstanden, Danke.“
Er hörte noch wie Cameron sich entfernte, dann ließ er sich wieder zurück fallen. Welch ein seltsamer Traum es doch war. Abebi war ein fremder Name für ihn und erkannt um wen es sich handelte, hatte er auch nicht.
„Sheyla hat gemeint….“, Blitzartig schlug Dylan die Augen auf und setzte sich auf. Leatrice stand vor ihm. Überrascht und mit einem Teller in der Hand.
„Was wollt ihr?“, fragte er grob.
Unwillkürlich trat sie einen Schritt zurück uns schaute ihn mit großen, verängstigten Augen an. Augenblicklich bereute er seinen kleinen Ausbruch.
„Sheyla meinte, Ihr hättet einen Hund, der heute noch nichts bekommen hat.“, erklärte sie leise. Dylan nickte langsam. Er hatte tatsächlich einen Hund, der neugierig näher gekommen war und den Rocksaum der Lady beschnüffelte. Leatrice, die ihn mittlerweile auch wahrgenommen hatte, warf noch einen kurzen Blick auf Dylan, und ließ sich langsam und elegant auf den Boden gleiten. „Na mein kleiner. Schau mal was ich dir mitgebracht habe.“, lockte sie mit leiser Stimme. Der kleine, eher aggressive Hund, beschnupperte ihre Hand und drückte daraufhin seine Schnauze in ihre schlanke Hand. Dylan beobachtete wie ein sanftes lächeln über ihr feines Gesicht huschte.
„Wie kommt es, dass meine Schwester euch schickt?“
Leatrice bewegte leicht ihren Kopf und obgleich sie ihn nicht ansah, sprach sie leise: „Das weiß ich nicht, MyLord. Womöglich hat sie von meiner Liebe zu Tieren erfahren und hat dabei an Euren Hund gedacht.“
Dylan wiegte nachdenklich den Kopf „Womöglich.“ Mehr sagte er nicht.
„Welchen Namen habt Ihr ihm denn gegeben?“
„Bua.“, erwiderte er und konnte seinen Blick immer noch nicht von ihren zarten Händen lassen.
Verwundert hob sie ihr Gesicht und blickte mit ihren klaren Augen auf. „Bua?“, fragte sie.
„Bua.“, nickte er. „Ein anderes Wort für Lausebengel oder Flegel.“, erklärte er.
Sie lachte leise „Nun denn, möglicherweise ist es ja ein passender Name.“
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Anni - 11.11.2010, 17:32
Ich liebe es, wie du in dieser alten Sprache des schreibst. So was kann ich gar ned, weil ich weiß immer ned genau wie die damals gesprochen haben. :lol:
Woher weißt na du des??
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 12.11.2010, 19:13
keine Ahnung
ich mach des einfach nach Gefühl und einige alte wörter kenn ich weil meine Oma sie auch manchmal benutzt=)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Anni - 13.11.2010, 00:08
Manches sag ich auch so von meinem Wortschatz oder wie ich gerade lustig bin, aber da sind natürlich ned viele vorhanden versteht sich :lol:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 13.11.2010, 00:34
ich liebe die story....
Ich kann immer fast nicht abwarten bis der nechste teil kommt,...
Und wie die reden, das ist genau wie in meine Oma ihre alten romane....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 11.12.2010, 15:00
Danke=)
ich liebe euch=)))
ich kann euch nicht versprechen, dass der nächte Teil schnell reinkommt, aber jetzt zur Weihnachtszeit gibts noch einen Teil
Kapitel 5 teil 1
Nach einer Woche kannte Dylan immer noch nicht den Grund ihres Besuches. Er dachte sich auch nichts dabei. Er hatte sich schnell mit der kleinen, schlanken Schönheit angefreundet. Auch wenn er ihre Blicke nicht immer verstand, so ging er doch immer auf sie ein und sie wurde zu seiner zweiten Schwester. Auch ihr erzählte er von seinen missglückten Abenteuern, oft kletterte er nachts über die niedrige Brüstung ihres kleinen Balkons, nur um sie aus ihrem süßen Schlummer zu erwecken und ihr zu erzählen.
Er erkannte nicht, dass ihr Gefühl für ihn weit über Freundschaft hinweg ging. Des Nachts konnte sie nur beruhigt ruhen, wenn er zuvor in ihr Zimmer gekommen war und nach einem kurzen Geplänkel wieder über die Brüstung verschwunden war. Sie versagte es sich über Liebe nachzudenken und wusste doch, dass ihr Gefühl sehr stark war.
An einem Abend sollte sich Dylan der Absichten seiner Eltern sehr bewusst werden.
Die beiden Familien saßen einmütig beisammen und widmeten sich dem köstlichen Abendessen. Bestes Silbergedeck war aufgelegt worden.
Ahnungslos hatte sich der junge Erbe auf ein Gespräch mit seiner Schwester und dem jungem Gast eingelassen, nicht wissend das vier Augenpaare ihn beobachteten.
Endlich, die Sonne war schon untergegangen und Kerzen erhellten mit sanftem Schein den großen Saal, als der Herzog sich erhob und mit einem Dessertlöffel sachte gegen ein Kristallglas schlug. Sofort kehrte Stille ein. Er sprach eine kurze Einleitung mit seiner sonoren Stimme, dann kam er zum Kern seiner Aussage. „Mein Sohn“, begann er und wandte sich diesem zu.
„Dein junges Leben als Lord hast du in Saus und Braus gelebt und vermagst du auch zu glauben deine kleinen Abenteuer seien uns verborgen geblieben, so wisse doch und irre nicht; dein Vater kennt dich gut. Nun denn, erinnerst du dich an deine Kindheit?“, er schüttelte den Kopf „Gewiss nicht mein Sohn, wer tut das schon. Man soll das Vergangene ruhen lassen. Vor einigen Jahren wurde ein Bund eingegangen und nun ist der Augenblick gekommen ihn zu erfüllen. Nur du mein Sohn vermagst es zu tun.“
In den Augen des Lords schimmerte ein kleines Lächeln, während die junge Lady fahl wurde.
„Aber gewiss mein Vater. Sagt mir eure Bitte.“
„Du magst immer gedacht haben, die Suche nach der richtigen Frau für dich, werde uns allen schwer fallen, aber ich wage es dich zu enttäuschen. Meine Wenigkeit und der Herzog von Sunway haben eine gefunden.“
Etwas wie Vorahnung schlich sich auf die Stirn des Erben.
Der Herzog nickte zufrieden „Ja, mein Sohn, deine Braut befindet sich zu deiner Linken.“
Lady Sheyla und Dylan, ihr edler Bruder blickten voller Erschrecken auf ihren Ehrwürdigen Vater. Erwartungsvolle Stille lag auf den Versammelten. Endlich, wenn auch gequält, lächelte der Lord seiner zünftigen Braut zu.
Doch mit ihren treuen Augen vermochte sie durch die Mauer in seine Seele zu schauen und was sie dort erblickte, ließ sie zutiefst erschrecken. Abwehr, Furcht, Überraschung und Enttäuschung schrieen ihr entgegen. Sie zuckte vor seinem Lächeln zurück, erhob sich und bat sie zu entschuldigen. Ohne auf eine Erwiderung zu warten, entfernte sie sich eilig.
Sie begab sich hinaus in den finsteren Garten. Ohne ihren Umhang lief sie durch die Dunkelheit. Der kalte Nebel drang durch ihr dünnes Festgewebe, doch sie verspürte es nicht.
Verfolgt von seinem Abwehrenden Blicken irrte sie hinaus und ward vom Hause bald nicht mehr zu erblicken.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 11.12.2010, 22:38
wow......
der teil ist echt gut,.....
die tut mir irgendwie leid....
ich hoff es dauert nicht all zulange bis du weiterschreibst....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 08.02.2011, 22:23
sorry, aber wann geht die story weiter????
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 14.02.2011, 17:46
Sorry tut mir echt leid dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe, aber irgendwie komme ich nicht sehr weit zurzeit
wenigstens ließt du die Geschichte noch und deshalb ist dieser Teil nur für dich=)
Kapitel 5 teil 2
Erst in den späten Abendstunden, als die Zofe sich nach Ihrer Herrin erkundigte, wurde von den Anwesenden bemerkt, dass die Lady nicht im Hause war. Ruhig ließ der Gastgeber nach seinem Sohn rufen, der sich ebenfalls schon früh zurückgezogen hatte.
Nicht minder unbesorgt ließ sich der Vater der Lady seinen Kuchen gut munden und dachte nicht im Entferntesten daran sich in irgendeiner Weise stören zu lassen.
Verstimmt verneinte der Lord die Frage, ob er denn wisse wo seine Braut sei.
Die Herzogin, die Ihre Tochter in den Armen des Lords sicher gewähnt hatte, schreckte auf. Sheyla, die in Lady Leatrice eine enge Vertraute gefunden hatte, beunruhigte die Nachricht von ihrem Verbleib noch mehr als die besorgte Mutter, kannte sie doch die Tücken ihres Heimatortes. Sie wusste um die gefährliche Schlucht die im tiefsten Inneren des Parks lag. Ihr Blick schreckte zu ihrem Bruder der teilnahmslos dastand und darauf wartete entlassen zu werden. Erst nach einigen Augenblicken, als Ihm bewusst wurde was diese Nachricht bedeutete, regte sich in seinen Augen ein Funke der Besorgnis. Auch er kannte den ausladenden Park, mit den Schluchten und Wäldern und auch wenn er im Bezug auf die anstehende Hochzeit Widerwillen verspürte, so appellierte er doch an seinen gesunden Menschenverstand. Einen kurzen Augenblick lang schlich sich ein Gefühl der Gleichgültigkeit in seine Seele, doch der flehende Blick seiner Schwester, die er doch über alles liebte und für die er alles tun würde, schoss in sein Herz und er wandte sich ruckartig um. Als Kavalier konnte er nicht zulassen, dass eine Dame in Lebensgefahr schwebte und er um diese Tatsache wusste. Für seine Schwester würde er es tun.
Dylan bekam nicht mehr mit, wie sein Vater einige Wachen zu sich rief und sie mit der Suche nach der Dame beauftragte. Er war eilig durch die Gänge geschritten, auf dem Weg zu den Ställen um sein Pferd satteln zu lassen, als sich eine dunkle Frau ihm in den Weg stellte. Sie war nicht wirklich schwarz, ihre Haut hatte nur einen dunkleren Stich, der etwas dunkler war, als die normale haut der Weißen und dennoch war sie heller als die gewöhnlichen Schwarzen.
Verärgert blickte er auf sie hinab. Ihre dunklen Augen blickten zu ihm hinauf und schienen ihm eine unausgesprochene Bitte zu senden. Sie hob ihre Hand und legte sie auf seinen Arm. Er zuckte zusammen. Es war eine freche Dreistigkeit einer Dienerin einen Lord zu berühren, wenn kein triftiger Grund dafür vorlag.
„Bitte bringt mir meine Kleine zurück.“, flüsterte sie flehend. Dylan betrachtete die Frau nun genauer. Sie war noch nicht sehr alt, doch ihre Augen sahen aus als gehörten sie einer Mutter die eben ihr Kind verloren hatte.
Sie wandte sich um und entschwand durch eine große Tür. Dylan eilte weiter, doch seine Seele blieb, berührt von dem gesagten auf dem Gang und blickte auf die geschlossene Tür, hinter der die seltsame Dienerin verschwunden war.
Er wollte Leatrice zurückbringen und wenn er es nur tat um die Augen der seltsamen Frau zum leuchten zu bringen. Es schien als wäre sie ihr mehr Mutter gewesen als die Frau die sie geboren hatte.
Dylan ritt mit seinem Pferd, das ebenso dunkel war, wie die Nacht die sie umgab, auf den Wald zu der nur Schemenhaft erkennbar war. Doch Dylan, verspürte er doch ein Schauern, vernahm er die finsteren Geräusche der Nacht, kannte den Weg und sein Reittier ebenfalls. Es passte in keinster Weise zu dem jungen Mann, sich vor der Dunkelheit zu fürchten, doch möglicherweise war an diesem Abend zu viel geschehen. Womöglich befürchtete er auch seine Verlobte zu finden und sich dann in ein Lebenslanges Gefängnis zu begeben.
Seine Augen schweiften durch die Dunkelheit, wusste er doch genau, dass er in dieser finsteren Nacht mit seinem menschlichem Augen nichts erblicken würde, doch schien er sich mit dieser Geste ein reines Gewissen zusprechen versuchen.
In der Ferne vernahm er das Schreien einer Wildkatze. Er trieb sein Pferd in die andere Richtung.
Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Seine Hände in den Lederhandschuhen, fühlten sich Eiskalt und Taub an. Dylan, aus dem jegliches Gefühl der Sorge entschwunden war, wendete sein Pferd und ritt zurück. Das Geräusch war sehr schwach und beinahe hätte der Lord es nicht beachtet, doch es wiederholte sich und wurde immer lauter und verzweifelter.
Zwischen den Bäumen schimmerte etwas Weißes, Gespenstisches hervor. Als er der Quelle der Seufzer und Schluchzer näher kam, erkannte er in dem Nebligen Dunst, der sich nass und kalt um die Bäume geschlungen hatte, eine Gestalt. Wie von Sinnen lief diese eilig hin und her und stieß dabei merkwürdige Laute aus. Der Lord schwang sich still von seinem Ross und näherte sich der Gestalt. Nah genug um zu erkennen wer es war, schreckte er zurück als er in der weißen Gestalt Lady Leatrice zu erkenne glaubte.
Sie wirbelte herum, als sie das knacken eines Zweiges vernahm, auf den er unbeabsichtigt getreten war. Ihr bleiches Antlitz wurde noch um eine Spur fahler als sie in ihrem Retter ihren Verlobten erkannte. Verängstigt wich sie einen Schritt zurück. Bei ihrem verängstigten Blick wurde ihm warm ums Herz. Er streckte seine Hand aus und sprach leise auf sie ein. Immer noch verschüchtert reichte sie ihm langsam und zögernd ihre Hand und ließ sich zu seinem Roße führen.
Ihr Körper war ein einziger Eisklumpen und Dylan, von Mitleid für dieses Arme Geschöpf erfüllt, barg sie unter seinem weiten Umhang. Sie schmiegte sich an seine warme Brust und seufzte tief. Nach einigen Minuten richtete sie sich ein wenig auf und sprach „Danke dir, dass du mich suchtest. Ohne dich wäre ich elendig erfroren im finsteren Walde. Beim Anblick meines gebrechlichen Körpers, sollte dein Herz nicht mit Besorgnis um eine schwache Frau erfüllt werden. Ich sah deine Blicke beim Mahle wohl und ich weiß, dass du nicht gedenkst mich aus freien Stücken zur Braut zu nehmen. Nun bitte ich dich MyLord, mache mich nicht zu deiner Braut ehe du es von Herzen wünschst. Ich vermag über den Schmerz hinweg zu kommen und meinem Vater glückt es sicherlich einen anderen Gemahl für mich zu finden.“
Sie verstummte und der Lord spürte wie sie zusammen sackte. Es gefiel ihm nicht, wie sie mit ihm sprach. So als wären sie sich erst vor Augenblicken zum ersten Mal begegnet und als wäre er nie in ihr Gemach geschlichen um zu erzählen. Er sah ein, dass er antworten musste, aber er erkannte auch, dass sollte er jetzt sprechen, würde er es eines Tages möglicherweise bereuen. Trotz allem siegte sein Ehrgefühl und er antwortete.
„Meine Eltern gaben vor vielen Jahren ein Versprechen. Uns gegenüber, sich selbst, einander und Gott. Ich erlebte meine Kindheit mit dem Wissen, nie ein Versprechen zu brechen und ich werde zu vermeiden wissen das Versprechen meiner Eltern zu brechen.“
„Was wenn dies nicht der Weg zu deinem Lebensglücke ist? Was wenn deine Liebe einer anderen zufällt?“
Dylan vernahm die Innere Qual die in ihrer Seele tobte und sprach „Besteht mein Leben gegenwärtig aus den Freuden des Lebens, so vernimm das ich treu bin. Ich werde das Versprechen zur Treue geben und werde es auch halten.“
„Liebe fragt nicht.“, ihre Stimme hatte an Stärke verloren und ihr Kopf sank gegen seine Brust. „Wenn sie fragen würde“, flüsterte sie „wäre ich glücklich.“ Ihre letzten Worte verebbten in der Stille und ihre Augen schlossen sich.
In Gedanken versunken brachte der Lord das junge Mädchen in seinen Armen nach Hause. Als er sich dem Eingang näherte, eilte eine einsame Gestalt auf ihn zu. Es war die seltsame schwarze Frau. Dylan zügelte sein Ross und wartete. Die schwarze Frau wandte ihre Augen nicht von dem blassen, jungen Mädchen ab, dass an seiner Brust lag.
Ihre großen Augen füllten sich mit Tränen. Bittend streckte sie ihre zitternden Arme aus um die regungslose Gestalt in Empfang zu nehmen. Sie drückte das zarte Gesicht des Mädchens an ihre Brust und flüsterte gebrochen „Abebi.“
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 14.02.2011, 23:25
soooo schön.....
Wenn du einmal kannst, so schreibe doch weiter, denn ich LIEBE diese Geschichte....
Die ist einfach Megagut...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
sälä - 20.02.2011, 20:11
die geschichte ist echt super :) ich freue mich jedes mal wenn du einen neuen teil reinstellst!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 20.02.2011, 21:14
Ich auch.....
Das is irgendwie so süss....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 07.05.2011, 14:54
so hier kommt erst mal kapitel 6 ganz, aber das wars erst mal, ich komm in 7 nicht so richtig weiter
viel spaß beim lesen
Kapitel 6
Die Hochzeit sollte ein rauschendes Fest werden. „Mein Sohn, das Leben gibt uns selten eine zweite Hochzeit, darum genieße die erste.“, hatte der Herzog von Gallagher gerufen und sein Glas, gefüllt mit bestem Weine, zum Gruß gehoben.
Dylan war die letzten Tage in einer trüben Stimmung durch das Leben gegangen. Nach außen hin spielte er den glücklichen Bräutigam, doch schloss sich die Tür hinter ihm, so entwich das lächeln von seinem Antlitz, wie ein Schleier der gelüftet wurde.
Er blickte in die Zukunft und sah sich selbst, seiner Freiheit beraubt und unglücklich als alter Mann in einem Raume ruhen. Des Nachts träumte er von seiner Braut, doch ihr schönes Antlitz verwandelte sich jedes Mal in das einer Hexe, die ein schmähliches Lachen zu eigen hatte. Durch die Entscheidung seiner Eltern ihn in eine lieblose Ehe zu drängen, fühlte er sich verraten, verlacht und übergangen. Solange er denken konnte, hatten seine Eltern ihm zugesagt, sich seine Braut selbst wählen zu dürfen.
Unruhig schritt der junge Lord auf und ab und wartete darauf, dass sein Kammerdiener ihn zu der wartenden Kutsche führte, die ihn in die Kirche fahren sollte.
Den einzigen Wunsch, den er noch in seinem Herzen verspürte, war der der Flucht. Doch sein Versprechen hielt ihn zurück. Er hatte geschworen das Versprechen seiner Eltern nicht zu brechen, sollten sie auch nicht in der Lage sein, Ihres zu halten. Er fuhr sich mit seinen Fingern durch sein dichtes Haar und ein Seufzer entfuhr seiner Brust.
Cameron öffnete leise die Tür und trat ein „Herr, die Kutsche ist abfahrbereit“.
Dylan nickte „Ich komme.“ Noch einmal sah er sich in seinem Gemach um, als würden diese Zimmer, die schon seit seiner Kindheit in seinem Besitz waren, ihm einen Ausweg aus dieser Notlage zurufen. Er atmete tief ein und folgte seinem Kammerdiener zu der wartenden Kutsche.
Den Abend zuvor hatten die Freunde des Lord einen Junggesellenabschied veranstaltet. Sie hatten über vergangen Zeiten gesprochen und sich heiter darüber ausgelassen das ein Herzensbrecher wie Dylan, der jedes Frauenherz im Sturm erobern konnte, wie über Nacht verwandelt zu sein schien und sein Herz nun einer einzigen Frau geschenkt hatte. Seine Freunde hatten die Braut noch nicht kennen gelernt und stellten sie sich nun vor. Einige als dickliche, tollpatschige Frau, mit einer sagenhaften Oberweite, andere als große, herrschaftliche Dame mit einer Adlernase. Jede weitere Beschreibung erntete Gelächter von den leicht angetrunkenen Kameraden. Erst nach Stunden, wandte sich einer der Freunde Dylan zu und lallte „Sag mal, mein Freund, du hast ja noch nichts über deine Braut gesagt, erzähl mal wie sie so ist.“ Dylan wehrte ab, doch alle anderen wollten es gerne hören.
„Wo soll ich beginnen?“
„Am besten am Anfang.“, brüllte einer und erntete lautes Gelächter.
„Nun, sie ist eher klein, aber nicht so klein wie dein Kutscher Christopher.“, grinste er seinen Freund an und wieder ertönte lautes Gelächter.
„Sie ist sehr schön.“
„Schöner als all die Frauen deiner Vergangenheit?“, rief Artus, ein großer, etwas tollpatschiger Jüngling. Im Brustton der Überzeugung lautete die Antwort „Natürlich, sonst würde ich sie ja wohl nicht heiraten.“ Zustimmendes Gemurmel erfüllte den Raum.
„Und du denkst du wirst es schaffen den anderen Weibern zu widerstehen und treu zu bleiben?“, Edward, der berüchtigtste Herzensbrecher und Sohn des benachbarten Herzogs, hob seinen Becher in einer spöttisch, anmutenden Geste. Über die Lippen des jungen Lords glitt ein hinterhältiges Lächeln „Mehr als du deiner zukünftigen je sein wirst, mein Freund.“
„Es geht das Gerücht um, du wollest gar nicht heiraten, aber deine Eltern sollten dich vor eine vollendete Tatsache gestellt haben? Was sagst du dazu mein Freund?“, ohne auf die Stichelei seines Freundes einzugehen, setzte Edward seine Lippen an den Becher. Dylan erstarrte flüchtig. Woher sollte Edward es wissen? Er runzelte die Stirn. Und wenn schon! Nicht gewillt sich eine Blöße geben zu lassen, sah er seinen Freund finster an. Im Saal war es still geworden und jedermann lauschte auf die folgenden Worte des Schürzenjägers, der nun einen Tag vor seiner ewigen Festlegung stand. Gewiss prahlten nicht eben wenige Herren der Gesellschaft, durch eine Ehe könne sie niemand aufhalten. Sie würden allem trotzen und weiter Jagd auf Frauen machen, doch Dylan hatte bislang nicht auch nur eine Andeutung fallen lassen und den anwesenden Herren fiel es schwer zu glauben, der hübsche junge Mann würde nun die Freuden des Lebens, für eine einzige Frau lassen.
„Woher du dieses Geschwätz schon wieder aufgesammelt hast, weiß ich nicht, Edward, aber ich kann dir versichern: Ich liebe meine Frau und ich habe vor sie zu heiraten, ob es dir nun in den Kram passt oder nicht.“, nachdrücklich stellte er seinen Becher auf den Tisch. In Gedanken fügte er noch hinzu `ich liebe sie nur nicht so wie ein Mann seine Frau liebt`.
Abiona fuhr mit zitternden Fingern über den seidenen Stoff ihres Kleides. Sie hatte die Kostbarkeit aus den Händen ihres Schützlings nicht annehmen wollen und dennoch trug sie es nun voller Stolz.
Sie blickte von der Empore herab, auf das Paar das dort vor dem Priester stand und sein Versprechen erneuerte. Abebi trug ein wunderschönes, aus kostbarer Seide gefertigtes Kleid. Stickereien und funkelnde Perlen hoben sich hervor. Ihre zierlichen Hände stecken in passenden Handschuhen.
Abebi und Abiona hatten Stunden zugebracht um ihre Haare zum glänzen zu bringen und die Edle Frisur zu machen. Auf ihren braunen Haaren funkelte ein Diadem. Der Schleier lag hauchdünn vor ihrem Gesicht und erstreckte sich meterlang auf dem Boden. Doch selbst der Schleier konnte das glückliche Leuchten in den Augen Abebis verbergen.
Der junge Bräutigam hingegen blickte nicht so glücklich drein. Sein lächeln wirkte ein wenig erzwungen.
Abiona begann sich sorgen um ihren kleinen Schützling zu machen. Wenn sie doch nur nicht enttäuscht werden würde. Sie kannte ihr sanftes Herz besser als jeder andere auf der ganzen Welt, ja besser als die eigene Mutter. Folglich konnte sie voraussagen, dass diese Ehe nicht leicht werden würde.
Die geladenen Gäste strömten aus dem majestätischen Gotteshaus hinaus und strebten zu ihren wartenden Kutschen. Das Brautpaar war schon vorausgefahren.
Abiona eilte hinunter um ihre Kutsche nicht warten zu lassen.
Im weiten Park des Gallagherschen Gutes war ein Empfang bereit worden. Diener boten Erfrischungen und nahrhafte Häppchen an. Fröhlich schwatzend ging der Herzog von Sunway durch die Menge, grüßte mal hier und mal dort.
„Der Herzog von Sunway! Ich vermag es noch immer nicht zu glauben, auch wenn mein Freund aus Kinderzeit leibhaftig vor mir steht. Lass dir gesagt sein, mein Freund, selbst die Jahre konnten dir nichts antun.“
Der Herzog von Sunway schenkte dem Grafen ein gönnerhaftes Lächeln. Er schien sich über die Jahre hinweg nicht sonderlich geändert zu haben, bemerkte der Graf hinterher zu seiner Frau, der jungen Gräfin die trotz ihres Altersunterschiedes in ihn verliebt zu sein schien. Der Herzog, so berichtete der Graf später, hielt sein Antlitz hoch erhoben und schien auf einem hohen Ross zu sitzen, von dem er nicht steigen wollte. Er war von Stolz erfüllt, mit ansehen zu dürfen wie sein einzigstes Töchterlein einen reichen Herzog zum Manne nahm. Das junge Mädchen könne von Glück sagen, dass sie nicht mit dem Vater desselben verheiratet worden war, schüttelte der Graf sein schütter werdendes Antlitz.
„Ein schönes Fest.“, nickte der Graf und blickte sich Beifall heischend um. Der Herzog wandte sich stolz um und nickte erhaben. „Ein Fest das der Braut würdig ist.“, sprachs stolz, konnte die Kälte in seiner Stimme jedoch nicht verbergen. Der Graf, aufmerksam durch des Freundes Ton, blickte auf.
„Mir scheint, mein Freund, ihr seid nicht sehr glücklich.“
„Ich bin glücklich.“, zu schnell kam die Antwort aus dem Munde des Herzogs geschossen, zu schnell um Wahr zu sein, dachte der Graf.
„Marielle, meine Liebste, komm ich möchte dir den Herzog von Sunway vorstellen.“, der Graf hatte seine Frau in dem Festgetümmel erspäht und streckte ihr seine Hand entgegen.
Eine junge Frau kam lächelnd auf den Grafen zu. „Es freut mich sehr ihre Bekanntschaft zu machen, Herzog von Sunway.“
Der Herzog brummelte vor sich hin und der Graf kam nicht umhin zu bemerken, dass das Leben dem Herzog wohl noch keine Lehre erteilt hatte. Er schien eitel und stolz zu sein, wie ein reicher Mann nur wagen konnte.
Der Graf nahm seine Frau am Arm und wandte sich ab. „Komm meine Liebste. Wir wollen uns zurückziehen und unser Beisammensein genießen.“
Die junge Gräfin lächelte ihren Mann zärtlich an.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 07.05.2011, 17:30
Ich kann es nicht glauben!! das ist so gut, die Geschichte und dieser teil besonders.... ich bin Sooooooooooooooooo Happy das du weiter geschrieben hast.....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
sälä - 18.05.2011, 15:34
ich schliesse mich natalias meinung an :-)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 18.05.2011, 18:57
und wir warten auf den nächsten tiel voller spannung......
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Betty - 18.07.2011, 09:25
Wow, diese Geschichte ist unglaublich gut!!!
Man kann sich richtig in die Figuren hineinversetzen dank deines tollen Schreibstils.
Danke!!!
Bitte schreib ganz, ganz bald weiter, ja?
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 18.07.2011, 16:46
Jaaa....
bitte schreib bald weiter...
bin ein Totaler Fan con dieser Story....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Pex - 19.07.2011, 12:31
wow.hab jetzt alles durch gelesen.Du hast echt talent! :D
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 29.07.2011, 19:15
hey
danke Leute ich dachte schon meine Story ist in Vergessenheit geraten :?
wenn ihr wüsstet wie ihr mich durch die ganzen kommis ermutigt weiterzumachen.
@mayamaus: dank deiner privaten Nachricht bin ich wieder auf die Geschichte aufmerksam geworden
@natalia: und deine hartnäckigen Bitten sind auch schuld an dem neuen Teil =)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 29.07.2011, 19:18
so jetzt Teil 1 Kapitel 7
an teil 2 bin ich erst noch dran und weis nicht wann ich fertig sein werde, hab momentan wenig Zeit
trotzdem viel Spaß noch
Kapitel 7
M
üde und schleppenden Ganges kämpfte der junge Bräutigam sich die Stufen zu seinem Gemach hinauf. Der viele Wein und das rauschende Fest hatten sich bemerkbar gemacht und darüber war ihm der Grund des Festes entfallen. Und so kam es, dass, als er aus dem Inneren seines Gemaches Stimmen vernahm, ein verwirrter Ausdruck über sein Gesicht huschte.
Er öffnete vorsichtig die Tür und trat ein. Die leisen Stimmen drangen aus seinem Schlafgemach heraus. Er näherte sich wie auf Samtpfoten der offen stehenden Tür und erblickte das Szenario vor ihm.
Lady Leatrice saß in einem seidenen Nachthemd in seinem Bette und die Frau, die sie in jener Nacht in empfang genommen hatte, saß auf der Bettkante und streichelte in einer beruhigenden Geste, ihren Arm.
Als er eintrat, entfernte sich die Frau schnell. Dylan blickte der Frau verwirrt hinterher. „Was tut eure Dienerin hier, Leatrice?“
Die junge Frau schwieg still und senkte beschämt den Kopf.
„Würdet Ihr mir die Ehre erweisen und mir eine Erklärung dafür geben, was Ihr hier in meinem Bette zu schaffen habt?“, er schwankte ein wenig und stützte sich in der Tür ab. Er spürte wie sein Ärger über die gesamte Angelegenheit an die Oberfläche kam
Ein feines Rot zog sich über ihre Wangen „Ich bin hier um euer Bett mit euch zu teilen, MyLord.“
Vom vielen Weine der Fähigkeit beraubt klar zu denken, nickte der Lord nur und entledigte sich seiner Kleidung, die er achtlos zu Boden gleiten ließ. Eine Weile stand er nachdenklich in Unterwäsche da und blickte sie an, doch die junge Frau hatte nicht das Gefühl, das er sie wirklich sah. Dann schlüpfte er in das Bett und zog die wärmende Decke bis zum Kinn hinauf. „Ich möchte jetzt schlafen. Ich wäre dir sehr verbunden, würdest du augenblicklich mein Bett verlassen.“
Erschrocken über seinen groben Tonfall, rutschte die Braut langsam vom Bett herab. „Gute Nacht, liebste Leatrice.“ Und schon lag der junge Bräutigam im Land der Träume, während seine Frau ihn verletzt und traurig anblickte. Sie vergaß in ihre warmen Hausschuhe zu schlüpfen, als sie fluchtartig und doch mit der Eleganz einer Gazelle den Raum verließ. Sie stürmte in das Gemach ihrer Zofe und brach weinend auf dem kalten Boden zusammen. Erschrocken sprang die junge Frau aus ihrem Sessel und eilte zu ihrem Schützling. „Schätzchen, was ist denn los?“, sie legte ihre dunkle Hand auf das weiße Kleid der jungen Braut.
„Er hat… er hat mich rausgeschickt.“, schluchzte sie und flüchtete in die Arme der Vertrauten. Abionas Hand machte beruhigende Kreisbewegungen auf dem Rücken der haltlos Schluchzenden. „Schhhh.“
„Du sagtest, meine Sorgen seien nicht von Nöten, du sagtest es würde alles von allein kommen und wunderschön werden. Das hast du gesagt.“, brachte sie unter Schluchzern hervor.
Abiona drückte sie fester an sich „Ja, das habe ich gesagt, meine Kleine. Aber ich sprach auch von der Einwirklung des Weines.“, sie schob sie ein Stück von sich weg und sah sie mit ihren sanften braunen Augen an „Aber ich sprach auch von Männern die in Ehen gezwungen werden, die sie nicht wünschen. Ich habe dir alles darüber erzählt und dich gewarnt, es bestehe die Möglichkeit einer derben Enttäuschung.“
Die Tränen waren versiegt „Du sagtest ich solle die Hochzeit absagen.“, erinnerte sie sich und wischte sich über die nassen Wangen. Sie richtete sich auf und neue Hoffnung lag in ihrem Gesicht, doch dann sackte sie in sich zusammen. „Es ist zu spät, alles zu spät. Oh Abiona wie konnte ich es nur zulassen?“
Abiona drückte den Arm Abebis und flüsterte „Du musst jetzt stark sein, lass sie nicht merken, dass sie dich so verletzt haben. Gebrauche deine Stärke und verlass dich auf deinen Verstand. Und nun geh zurück.“
Abebi nickte und erhob sich. Sie straffte die Schultern und ging zur Tür. Dort warf sie noch einen letzten Sehnsüchtigen Blick zurück, doch dann fasste sie sich und verließ Abiona als wäre nichts geschehen.
Abiona blickte ihr nach und ihr Herz schriee auf „Warum, meine Geliebte? Warum musst du so leiden, mein Kind? Reicht es nicht, das ich leiden muss?“
„Du brauchst mehr als nur Kraft. Ich wünsche dir das du auf Adlers Flügeln getragen wirst…“, flüsterte sie betend und kehrte in ihr Schlafgemach zurück.
Hätte der junge, angetrunkene Mann einen letzten Blick auf seine nun schlafende Braut geworfen, wäre ihm der Schreck in die Glieder gefahren, denn er hätte auf ihrem schlafenden Gesicht einen Ausdruck der Verzweiflung entdeckt, den sie im Schlafe nicht unterdrücken konnte. Von ihrem Gemahle zurückgewiesen, vor Enttäuschung zusammengesunken, rollte ihr selbst noch im Schlafe eine Träne über ihre zarte, bleiche Wange.
Als die Sonne am nächsten Morgen ihre warmen Strahlen in das Zimmer fluten ließ, schlug der junge Ehemann seine dunklen Augen auf und fühlte darauf einen stechenden Schmerz durch seinen Kopf rasen, gleich einem galoppierendem Pferde. Mit schmerz verzogenem Angesicht, richtete er sich auf. Als er eine Bewegung zu seiner Linken vernahm, wandte er sich verwundert um. Als er Leatrice neben sich erblickte, fuhr ihm der Schreck durch die Glieder und ließ den Schmerz in seinem Kopfe, der von dem vielen Weine herrührte, vergessen.
Hastig sprang er aus dem Bett und bekleidete sich eilig. Er wollte schnell zur Tür eilen, aber ein Gefühl der Leere ließ ihn innehalten. Was hatte er getan? Hatte er verletzt? Hatte er sie benutzt oder hatte er sie genommen?! Langsamen und bedächtigen Schrittes kehrte er um und setzte sich auf das Bett um seine schlafende Gemahlin zu betrachten. Erneut fielen ihm ihre schönen Gesichtszüge auf. Sie war schöner als so manche Frau, welche sein Herz erobert hatten und dessen ungeachtet konnte er nicht die gleiche Leidenschaft oder jegliche Art von Gefühlen für sie empfinden. Er gedachte an das, was sie eines Nachts geflüstert hatte, während sie in seinen Armen lag „Wenn Liebe fragen würde, wäre ich nun glücklicher.“ Bedauern stieg in ihm auf. Er hätte sich widersetzten sollen, dann wären sie beide jetzt glücklicher. Er streckte seinen Arm aus, wie um sie zu berühren, doch dann hielt er inne. Er spürte wie sein Herz sich zusammenzog und seine Hand zuckte verstört zurück. Wenn er sie nicht lieben konnte, durfte er sie auch nicht berühren. Das wäre nicht gerecht ihr gegenüber, egal was in der Nacht geschehen war. Abrupt sprang er auf. Er war ein verheirateter Mann und musste sich auch als ein solcher Aufführen und das erste was er tun würde, war sich mit seiner Braut in den neuen Flügel des Hauses einzurichten.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Lala - 08.08.2011, 15:10
ein sehr schöner und gefühlvoller Teil. Insgesamt finde ich die Geschichte sehr gut geshrieben auch den schreibstil. Nur ein paar mal haben einige wörter nicht si gepasst das hat mich ein bisschen beim lesen zuum stocken gebracht.
aber ansonsten echt gut! schreib weiter :)
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 30.09.2011, 05:19
Ich liebe die geschichte.... BITTE WEITER!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 08.11.2011, 17:50
Danke Leute. Naja ich stecke gerade echt in der Klemme. Dylan gehts nicht so gut und der hat mich jetzt ecjt irgendwo reingeritten und ich muss jetzt versuchen ihn da wieder rauzuholen oder noch tiefer reinzureiten.
Männer :lol: :wink:
auf jeden Fall versuche ich ihn wieder zur Besinnung zu bringen und dann erscheint auch relativ schnell ein neuer Teil
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 09.11.2011, 23:53
hoffe es wird alles gut..
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 16.11.2011, 18:55
ich hab die geschichte grad gelesen und konnte nicht aufhören!!!! :D so toll geschrieben und die Idee, das kann ich überhauft net!! ich hab gedacht, ich les ein grade neu rausgekommenes Buch! ich mein bei den meisten geschichten merkt man, wenn es von jemand geschrieben wurde, der schreiben nich als beruf hat, aber du hast echt Talent!!!! du solltest Autor werden!!! (wenn dus net schon bist!)Warte schon voll ungeduldig auf den nächsten Teil!!! :D :respekt:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 26.11.2011, 18:59
sorry wenn ich frag....
aber wann geht es weiter??
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 28.11.2011, 21:31
aba echt! bin schon voll ungeduldig!!! :D :D :D :time:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 28.11.2011, 21:34
Gut zu wissen das nicht mur ich so bin...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 29.11.2011, 17:14
okay Leute: heute kommt teil 2 von Kapitel 7
@susan: nein ich bin kein Autor, dazu müsste ich es erst mal schaffen eine Geschichte zuende zu bringen, aber ich bin nah dran =)
achja, teil 2 bekommt ihr nur weil ich mich über eure Kommis so arg gefreut habe. Ach und noch was, wenn ich langsam meinen Stil verliere oder irg unlogisch ist oder so müsst ihr mir sofort bescheid sagen!
Nein es nervt nicht wenn ihr ein bisschen drängelt, da zeigt mir nur dass das noch jemand liest=)
viel spaß
Seit der Hochzeit waren nun zwei Wochen vergangen. Das Wetter hatte sich verschlechtert. Ein nebliger Dunst lag über dem Land und ließ die Gemüter dunkel und übellaunig werden. In den melancholischen Gemütern wurde eine Traurigkeit und Sehnsucht geweckt und zu diesen gehörte auch die junge Frau, Lady Leatrice. Sie hatte sich von ihrer Ehe mehr erwartet und wurde nun bitter enttäuscht. Ihr Gesicht blickte verhärmt und ihre Augen leer. Ihre Dienerin Abiona blickte ihren Schützling voller Sorge an und konnte dennoch nichts tun.
Das junge Ehepaar hatte sich in dem leerstehenden Flügel des riesigen Herrenhauses eingerichtet. Sie waren nur nach einer Woche von ihrer Hochzeitsreise gekommen und hatten sich schweigend, ohne eine jegliche Erklärung in den Alltag eingefunden. Das Ehepaar sah sich kaum. Er streunerte wie ein wild gewordener Tiger in den Wäldern herum, immer auf der endlosen Suche nach Rast und Ruhe. Sein Jagd Wams hing in verblichenen Fetzten von seinen Schultern, doch zeigte sein Diener den Willen es zu flicken, so hielt er ihn barsch zurück.
Sein Versprechen der Treue vermochte er zu halten, aber seine Freiheit wiederzufinden, das vermochte er nicht. Nun hatte er einen ganzen Flügel für sich allein, konnte damit machen was immer ihm beliebte, teilte ihn sich mit einer Frau, die er nur zum Abendmahl sah und genoß die körperliche Freiheit in vollen Zügen, doch sein Geist fand sich nicht damit ab. Schon allein der Gedanke an eine Ehe, besonders seine eigene verursachte einen üblen Brechreiz. Er hätte sich frei fühlen können, aber er konnte nicht. Er spürte einen wallenden Hass auf seine Frau. Es war nur ihre Schuld. Bei Tisch sprach er nur so viel wie nötig mit ihr und ließ sie seinen ganzen Hass spüren. Dann, an anderen Tagen spürte er einen seltsamen, abgrundtiefen Hass seinen Eltern gegenüber. Wie hatten sie so etwas nur tun können? Er zog sich mehr und mehr von der Außenwelt zurück. Seine Schwester unternahm einige Male den Versuch ihm ins Gewissen zu reden, doch er stieß sie von sich. So war es denn auch nicht verwunderlich dass, das junge Mädchen Zuflucht bei ihrer Schwägerin suchte und mit offenen Armen willkommen geheißen wurde.
Sheyla hatte sich vor dem Kamin niedergelassen und hielt eine Handarbeit in ihren zierlichen Fingern. Das Feuer malte gespenstische Schatten an die Wände und tauchte das Zimmer in ein dämmriges, angenehmes Licht. Leatrice ruhte auf einem Stuhl neben dem Feuer und schien emsig mit ihrer Stickerei beschäftigt. Die junge Lady betrachtete ihre Freundin im Schein des Feuers und stellte erneut fest wie schön sie war. Ihr Gesicht drückte eine Ruhe aus und dennoch glühten ihre Augen in einem verhaltenen Feuer. Sheyla wusste um die Gefühle Leatrice ihrem Bruder gegenüber und kannte daher auch ihre innere Sehnsucht. Leatrice vermochte ihr Innerstes zwar gut verstecken, doch Sheyla war nicht so naiv zu glauben, sie wäre glücklich.
„Er ist wieder gekommen.“, sagte sie in die Stille hinein. Leatrice Kopf schoss in die Höhe „Wer?“, doch sogleich schlich sich ein warmes Rot auf ihre Wangen und sie senkte den Kopf.
„Du solltest dich nicht schämen für deine Gefühle.“, tadelte Sheyla sie sanft. Leatrice lächelte verlegen „Es ist nicht so einfach, Sheyla. Ich bin in einer Ehe in der mich keiner haben will und mein Mann verspürt nur Abscheu mir gegenüber.“
Sheyla schüttelte heftig mit ihrem Kopf, aufdass ihre Locken um ihre Wangen geschleudert wurden. „Sag das nicht, meine Schwester. Du tust ihm unrecht. Erinner dich an die Zeit in der er dir mehr vertraut hat, als mir.“
„Eine solche Zeit gab es nicht, Shelya.“, flüsterte Leatrice gebrochen. Über Sheylas Gesicht zog ein wissendes Lächeln „So.“, machte sie „Dann frage ich mich, was mein holder Bruder denn wohl in deinen Gemächern tat. Insbesondere des Nachts und, meine liebe Schwägerin, du kennst den Ruf den mein geliebter Bruder innehatte sehr gut.“
Ihr Kopf schoss entsetzt in die Höhe „Was? Du weist davon?“ Sie erntete ein verschmitztes Lächeln „Oh Sheyla, du ungezogenes kleines Ding.“
Shelya ließ ein klares lachen hören „Soll ich dir die Geschichte erzählen wie es erfahren habe?“ Sie erwartete keine Antwort, sondern rutschte nahe an Leatrice heran sodass sie ihren Kopf auf den Schoss der Älteren legen konnte, so wie diese es Jahrelang bei ihrer Zofe getan hatte.
„Es ist ein ganz normaler Tag gewesen. Ein Tag wie dieser, nur das ich an jenem Tag ein Lächeln auf deinen Lippen und in deinen Augen sehen konnte.“, sie lächelte und ihr Blick glitt in die Ferne „Du warst so glücklich, Leatrice. Ich bemekte wie mein Bruder dir bei Tisch immer wieder bedeutungsvolle Blicke zuwarf, doch du warst zu gut erzogen, als das du darauf reagiert hättest. Ich verstand die Blicke meines Bruders nicht, ihre Bedeutung war für mich ein verdecktes Geheimnis. Eines seiner Zeichen, war ich allerdings in der Lage zu entschlüsseln. Er bedeutete dir, das er gehen würde. Ich bemerkte auch wie du dein Einverständnis signalisiertest. Ich unternahm den Versuch den ganzen Abend an deiner Seite zu bleiben, doch einen Augenblick der Unachtsamkeit und du warst verschwunden.“
Leatrice lachte leise „Ich erinnere mich an diesen Abend. Du warst sehr aufdringlich.“
„Ich konnte in der dunklen Nacht die Rückkehr meines Bruders hören und eilte ans Fenster. Dort sah ich einen Schatten die Wände erklimmen und ich wusste auch ohne Licht, das dies mein Bruder war. Mich durchschlich eine dunkle Ahnung, doch wie Überrascht war ich erst, als ihr beide kurze Zeit später wieder am Fenster erschient. Dylan fuchtelte mit seinen Händen herumwie ein Narr, dann legte er seine Hand an deine Wange und verschwand durchs Fenster. An jenem Abend wusste ich, das mit meinem Bruder etwas geschehen war.“ Leatrice hob die Hand und strich ihrer Freundin über das Haar „Auf dem Weg in seine Gemächer lief ich ihm in die Arme und in der Dunkelheit leuchteten seine Augen wie die Sonne. Er war so glücklich. Er sah mich an als hätte er ein süßes Geheimnis zu waren.“ Stille senkte sich über die beiden jungen Frauen und ihre Gedanken schienen in dieser Stille schon ein wenig zu laut. „Vielleicht habe ich mich geirrt.“, schloss sie dann und in ihrer Stimme schwang ein Hauch von Melancholie mit.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 29.11.2011, 21:16
Schreib unbedingt weiter!!!! ich will auf jeden Fall, wissen, wies weiter geht!!!
Du schreibst echt Gut!!! Ich bewundere dein Talent echt! deine Geschichte gehört schon zu meinen Favoriten Überhaupt!! ich liiieeeebe solche Storys und mit deinem Schreibstil ist die Geschichte der Hamma!!! des is net übertrieben, sondern meine ehrliche Meinung!!! :D :D :D Weiter so!!! :bravo:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 22.01.2012, 04:32
SUUUUUUUUUUUUUUUPER!!!!
Ich liebe die Story.... erinert mij an einen Roman, war aber doch total anders...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 22.01.2012, 17:32
Ich liebe deine geschichte auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin Fan von dir !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :D :D :D Schreib gleich weiter!!! ich kanns nicht mehr erwarten!!!!!!!!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 22.01.2012, 23:47
Und wir werden warten....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 31.01.2012, 22:48
Hey
ich hab die Geschichte gerade gelesen und hoffe es geht bald weiter!
Ich gehör nun auch zu deinem Fanclub :D und finde du solltest die Geschichte als buch rausgeben!Mann du bist n`Riesentalent!!!
Du hast nen coolen Schreibstil und du hast nicht einfach eine Ähnliche
Version von Maya und Domenico gebracht :P :n2:
DU BIST SUPER!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 31.01.2012, 23:23
GAAAAAAAAAAAAAANz deiner meinung.....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 14.02.2012, 20:48Mach weiter
Hey!!!
Schreib bittebittebitte weiter !!!
Sie ist noch nicht beendet!!!!
P.S.wenn du nicht bald weiter schreibst
werde ich wahnsinnig!!!!
P.P.S. Sag uns doch Bescheid falls du die
Geschichte abgebrochen hast
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 16.02.2012, 16:11
hey hey
da bin ich wieder mit einem neuen Teil
@Elli-jojo: nein ich habe noch nicht abgebrochen und ich werde es euch sagen wenn ich das mal tue, hab grad nur wenig zeit weil ich grad an einer Geschichte über den amerikanischen Bürgerkrieg schreibe.
Egal hier ist Kapitel 8 teil 1
Kapitel 8
A
us dem Teich stieg dichter Dampf auf. Nebel lag auf dem Land und silber schimmernde Tautropfen zierten das weite Land. Vereinzelt konnte man das zwitschern einiger Vögel hören, die nicht durch die feuchte Kälte abgeschreckt worden waren, den neuen Tag mit einem Lied zu begrüßen. Dunkle Bäume und Strauchwerk durchbrachen den Nebel wie finstere Gesellen und gesellten sich mehr und mehr zu der einsamen Gestalt die sich tapfer ihren Weg durch den Nebel erkämpfte und sich nicht von Kälte oder Nässe abschrecken ließ.
Da des Morgens ein kalter Wind über den Teich bließ, zog es die junge Lady vor, ja es war tatsächlich diese, den Tag im Labyrinth zu beginnen. Binnen einer Woche kannte sie sich in den verschlungenen Irrwegen aus, als hätte sie eben diese kreiert. Oftmals schlenderte sie durch die Irrwege doch an einigen Tagen zog sie es vor, auf der Bank platz zu nehmen und die Stille auf sich wirken zu lassen. So auch an diesem Morgen. Sie genoß es der morgendlichen Stille zu lauschen und zu spüren wie die Kälte langsam durch ihre Kleidung auf ihre Haut kam. Es war ein schleichender Prozess, doch auch ein berechenbarer und das war das faszienierende an ihm.
In ihrer Heimat war sie jeden Morgen zu ihrer Katze in den Garten gelaufen und hatte sie dort liebevoll begrüßt, doch das kleine Kätzchen hatte keine Erlaubnis bekommen sie auf dieser wichtigen Reise zu begleiten. Im Gegenteil. Der Herzogin von Sunway war das Blute aus dem ohnehin schon bleichen Antlitz gewichen als sie davon gehört hatte. „Eine Dame wagt nicht einmal den Gedanken ein anderes Tier seinen Freund zu nennen außer seinem Ross und seinem Taschenhündchen.“, hatte sie sie streng getadelt. Dann hatte sie sich abgewandt um an ihrem Riechfläschchen zu schnupern um einer Ohnmacht vorzubeugen. Madame Corniér hatte sie mit vielen Vorwürfen überschüttert und war anschließend fassungslos über ihre Schülerin davon geeilt. Ein lächeln schlich sich auf die zitternden Lippen Leatrice. Eine kleine Bewegung lenkte ihre Aufmerksamkeit zur ihrer Linken. Dort stand Boa und blickte sie aus seinen treuen Augen an. „Kleiner! Was tust du hier? Wo ist dein Herrchen?“ Sie knieete sich neben ihm nieder. Boa blickte zurück zum Schloss als würde er sagen wollen „Er schläft noch.“
„Oh Boa mein Liebling.“, sie strich leicht über sein Fell und der kleine Hund drängte sich nähesuchend an sie. Das kleine Tier hatte in den letzten Wochen eine grobe Zurückweisung seitens seines Herrchens erfahren und lief nun mit eingezogenem Schwanz hinter seinem Herrchen her.
Sie erhob sich und ließ sich wieder auf der Bank nieder. Boa blickte sie mit großen dunklen Augen bittend an. Sie klopfte mit ihrer Hand auf die Bank neben sich und der kleine Hund sprang überglücklich neben seine liebreizende Herrin.
Sie vernahm das zwitschern der Vögel, das ein wenig verschleiert durch das trübe Wetter zu ihr durchdrang.
„Hörst du es?“, fragte sie leise und in ihrer Stimme schwang der Hauch eines Lächelns mit. Boa wandte seinen Kopf in ihre Richtung und blickte sie mit seinen großen, treuen Augen an.
„Kannst du es wirklich nicht hören?“, sie lachte leise. „Die Vögel singen so schön. Hörst du sie?“, fragte sie erneut. „Singen sie nicht wunderschön? Kein einziger singt falsch. Oh Boa hätte Gott doch mir die Gabe des Singens in die Wiege gelegt.“ In ihrer Stimme klang der tiefe Ton der Sehnsucht mit und Boa, der diesem Ton seine Bedeutung aberkannte, winselte und legte seinen Kopf auf den Schoss der jungen Lady. Sie hob die Hand und ließ diese gedankenverloren auf den Kopf des Tieres nieder.
„Es sind so viele verschiedene! Und kein einziger muss allein singen. Hörst du es Boa? Jetzt beginnen sie den Höhepunkt einzuleiten! Hörst du sie Boa?“, ihre Stimme schwang voller Begeisterung um eine Nuance lauter. Und tatsächlich stimmten nun Vögel ein deren Gesang man bislang nicht vernommen hatte. Es war ein wunderschönes Lied der fliegenden Schöpfung. Der lichter werdende Nebel trug die Stimmen der Vögel in einer erschreckend schönen Klarheit durch die Luft, sodass selbst ein unmusikalisches Tier, ein Hund wie Boa der von Musik und Kunst nichts verstand, die Ohren spitzte und verzückt dem morgendlichen Lied lauschte. Die Lady schloss die Augen und schwelgte in der Musik, die Zeit um sich herum vergessend.
Ein Pfeifen und ungeduldiges Rufen nach dem Hund schreckte die beiden aus ihrer Benommenheit. Die Vögel hatten schon vor Stunden ihren Gesang beendet, doch in der jungen Frau klang dieses Lied weiter. Boa war auf ihrem Schosse eingeschlafen und war im Land der Träume während die junge Frau sich wieder und wieder das Lied in Erinnerung rief. Verstört schreckten die beiden auf und Leatrice warf einen Blick auf den Sonnenstand. „Oh Boa sieh nur! Wir haben den ganzen Tag vergeudet. Wie wird dein Herr nur mit dir schimpfen. Lauf mein kleiner Freund. Lauf!“
Boa lief einige Schritte, doch dann wandte er sich um und sah der jungen Frau mit weichherzigem Blick zu wie sie sich langsam erhob.
„Lauf mein Freund.“, rief sie erneut und augenblicklich setzte den Hund mit großen Schritten davon.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 16.02.2012, 17:36
VOLL GUT mach unbedingt bald weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ich liebe deine geschichte einfach!!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 17.02.2012, 12:47
Hey Danke Danke Danke dass du weiter-
Geschriebenhast
Ich dachte schon dass ich nun das traurige
Ende einer unabgeschlossenen Geschichte
wie es hier so viele gibt miterlebt hab
Doch du hast mich nicht enttäuscht
der neue Teil is Super geschrieben
und ich find es total traurig dass sie
Ihr Kätzchen zurücklassen musste
Nee echt bleib dran !!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 26.02.2012, 12:05
Schreib bitte endlich weiter!!!!!!!
Bbbbbbbiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiittttteeeeeeeeeeeeeeeee!!!
:tanz: :bravo: :n178: :n178: :bindafür: :top:
Du machst det super!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 04.03.2012, 07:04
Unglaunblichhh.... es ist so toll... i find keine Worte um zu sagen wie schön dieser Teil ist... man kann das ganze vor augen sehen... das ist so ... so... SUPERDUPERDOO würde Scooby sagen...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 13.03.2012, 22:57
Hey du !ich wär echt froh wenn du WEITERSCHREIBEN würdest!!!!!!
Ich hoff es geht noch weiter????!!!!
Ich glaub an dich!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 13.03.2012, 23:21
JA.... WIR ALLE GLAUBEN AN DICH!!
es sollte nicht angeschriehen sein... eher mut rufe... jajaj
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 20.03.2012, 15:40
hey leute
weil ich eure Kommis gelesen habe, habe ich doch glatt noch ein Kapitel geschrieben, ansonsten hätte es wohl noch eine Weile gedauert bis ich wieder dazu gekommen wäre- also danke an euch!!!!
Eure Kommis bewirken also doch mehr als ihr denkt :wink:
Und weil ihr Schuld an nem neuen Kapitel seid, kommt jetzt Kapitel 8 teil 2
viel spaß
Dylan war an diesem Morgen in schlechtester Stimmung erwacht. Sein Kopf dröhnte und seine Zunge lag aufgequollen und rau in seinem Rachen. Mürrisch schlüpfte er in seine bereitgelegten Sachen. Cameron hatte seinen Herrn unwillig beobachtet und als dieser nach einem Frühstück verlangte, saß der alte Diener in seinem Stuhl und blickte seinen Herrn teilnahmslos an.
„Nun was ist?“ ungeduldig und gereizt lief Dylan in seinem Gemach hin und her.
„Es ist bereits Zeit für ein Mittagsmahl, Herr.“, bemerkte Cameron und in seiner Stimme schwang ein unüberhörbarer Tadel mit. Dylan blieb einen Augenblick stehen und sah seinen Diener erstaunt an, doch dann setzte er seine Wanderung fort. „Ich hege nicht die Absicht nach deiner Pfeife zu tanzen, Cameron. Ich wünsche eine Mahlzeit.“
Cameron blieb beharrlich sitzen „Eure Frau wünscht öfter mit Euch zu speisen, Herr.“
„So? Äußerte sie diesen Wunsch?“, ungehalten ließ sich der junge Mann auf seinem Bette nieder und schoss einen giftigen Blick in Richtung seines Dieners.
„Nein.“ Ruhig erhob Cameron sich „Ihre Zofe hat die Bitte ausgesprochen. Ihr wisst es gleichermaßen wie ich es tue, dass Eure Frau so vielerlei Wünsche nicht ausspricht. Womöglich ist es ihre gute Erziehung die sie davon abhält.“ An der Tür blieb der alte Mann noch einmal stehen „Ihr habt eine Perle zur Frau die Ihr gar nicht verdient.“
Perle! Unwillig zog Dylan an der Decke und stöhnte. Sein Blick fiel auf das Gemälde das seinen Platz über seinem großen Bette fand. Um den guten Ruf der Familie zu wahren hatten seine Frau und Er Modell gestanden und was dabei herauskam fand nun Platz in seinem Zimmer. Sicherlich war er nicht sonderlich erbost darüber gewesen als Cameron das Bild in seinem Zimmer auf hing, aber wenn er das Gesicht seiner jungen Frau fand, die augenscheinlich sehr glücklich war, spürte er wie der Groll in seinem Herzen immer stärker wurde.
Cameron kam mit einem Tablett und riss Dylan so aus seinen düsteren Gedanken. Er nahm ein Stückchen Speck und ließ es auf den Boden fallen, in der Erwartung Boa würde jeden Moment aus seiner Ecke hervorschießen und das Stück verschlingen.
„Wo ist Boa?“, rief er ärgerlich. Cameron zog vorgewarnt die Brauen hoch und kniff seine Lippen zusammen. „Ich weiß es nicht, MyLord.“
„Wie du weist es nicht? Hast du ihn denn nicht hinaus gelassen?“
„Gewiss, Herr, aber bisher ist er nicht zurückgekehrt.“
Dylan stand auf und trat auf den Balkon hinaus. Sein ärgerlicher Ruf nach Boa klang über den weiten Park und hallte als Echo wieder zurück.
„Ich werde heute jagen gehen.“, verkündete er als er wieder in das Gemach zurückkam.
„Sicherlich.“, stimmte sein Diener zu und verließ schnell den Raum.
„Mein Sohn?“, Dylan fuhr zusammen. Er fuhr herum und sah sich, zu seiner grenzenlosen Verblüffung seinem Vater, den Herzog von Gallagher, gegenüber.
„Vater? Kann ich Euch helfen?“, die Tatsache das sein Vater ihn in seinen Gemächern schon seit 10 Jahren nicht mehr aufgesucht hatte, verschwieg der junge Mann und blickte seinen Vater herausfordernd an.
Der Herzog nickte gewichtig mit dem Kopf und blickte seinen Sohn ernsthaft an. „Wie du weißt, mein Sohn, ist das Leben nicht sonderlich einfach, dennoch kann es auch sehr angenehm sein.“, er begann unruhig auf und ab zu gehen und senkte den Blick auf seine Schritte.
„Es werden Erwartungen gestellt, insbesondere an Menschen die in einem guten Status leben. So hast auch du deine Erwartungen die an dich gestellt sind und du hast sie auch zu erfüllen.“
Mit zunehmender Verwirrung hatte der junge Lord den Worten seines Vaters gelauscht. Nun schüttelte er verwirrt den Kopf und sprach „Verzeih mir Vater, aber ich vermag deinen Worten nicht ganz zu folgen.“
Der Herzog seufzte resigniert und sah seinen Sohn nun direkt an „Wir erwarten einen Erben.“
Klar, einfach und dennoch niederschmetternd für den Lord wie ein unerwarteter und tödlicher Steinschlag in einer sicher geglaubten Gegend. Sprachlos starrte er seinen Vater an, konnte auf dessen fragenden Blick nicht antworten und nickte nur. Zufrieden wandte sich der Herzog in einer herrischen Geste um und verließ die Gemächer seines Sohnes. Zufrieden mit sich und der Welt. Jetzt würde sein Sohn sicherlich dafür sorgen, dass die Dynastie weiterhin bestand und nicht dem Untergang geweiht war. Ein Erbe musste her und zwar bevor der Herzog abtreten würde und der Welt den Rücken zukehren würde, für immer.
Nicht im Geringsten so glücklich wie der Vater war der Sohn. Nun tief in die Verzweiflung gestürzt war er auf den nächsten Stuhl gesunken und starrte nun mit erloschenem Blick vor sich hin.
Was sollte er nun tun? Die Möglichkeit, das sie ohne sein Mitwirken in andere Umstände kommen werde, war nicht nur sehr gering, es war vollkommen unmöglich. Nun so unmöglich auch nicht, aber wer Leatrice kannte wusste, dass allein die Annahme pure Bosheit verbarg. Was sollte der nur tun? Er konnte sie unmöglich darauf ansprechen. Es gab zwei Beweggründe die ihn daran hinderten. Erstens: er hatte sie in der Hochzeitsnacht von sich gestoßen und sie in ihrer Angst und Unsicherheit nur noch bestärkt, wo er ihr eigentlich doch die Angst hätte nehmen sollen. Nein, ein guter Ehemann tat das nicht.
Zweitens konnte er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren sie so schändlich zu benutzen. Sie hatte etwas an sich, das ihn hinderte. Eine Reinheit und Unschuld. Er wollte sie beschützen und sich gleichermaßen von ihr fernhalten. Ob doch unbewusst zeigte sie ihm mit ihrem Verhalten seine dunklen Seiten, Seiten die ein guter Ehemann nicht haben sollte. Dennoch konnte er sie nicht einfach so ablegen, denn sie waren Teil seines Ichs. Verhasst und doch sein.
Von schweren Gedanken umtrieben, wanderte er Stunde für Stunde im Labyrinth hin und her und hatte seine Pläne für den Tag gänzlich vergessen. Als er die Stimme seiner Schwester Sheyla vernahm, hielt er inne und lauschte den Stimmen die von der anderen Seite der majestätischen Hecke zu kommen schienen.
„Oh sieh nur. Ist das nicht wundervoll?“ ihr helles Lachen hallte durch die Luft und schien einem Glockenspiel gleich zu sein.
„Was hältst du von diesem Prachtexemplar?“, fragte eine andere Stimme, in der Dylan die seiner Frau erkannte.
Wieder erklang das Lachen seiner Schwester „Die ist sogar noch besser!“
„Ich kann dir noch eine zeigen, sofern du mir versprichst nicht zu lachen.“
Sheyla lachte „Ich werde es versuchen, Schwester.“
Dylan zuckte zurück wie von einem Blitz getroffen. Schwester! Ein harmloses Wort im Munde eines jeden. Im Munde seiner Schwester ein zweischneidiges Schwert. Bleich wandte er sich ab und verließ den plötzlich so einengenden Ort so schnell er es vermochte. Das Lachen der beiden Frauen hall in seinem Kopfe nach, als er sie schon lange nicht mehr zu hören vermochte.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 20.03.2012, 17:31
OH, das is sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!ich konnte einfach nich aufhören, schreib UNBEDINGT BALD weiter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 20.03.2012, 19:40
Ich kann Susan da nur zustimmen... i liebe diese Geschite... si ist 1000 mal besser als alle Romane meiner Oma.. .
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 20.03.2012, 22:47
Hey du
Mann der neue Teil is Hamma!!!!Ich finde imma gut wenn man die Geschichte aus beiden Sichten Der Personen hört!
Und nun ...WEITER!!!!!und lass uns biiiiiiiiteeeeeeee biiiiiitteeee bittebittebitte nich mehr so lange warten!!!Please!!!
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 20.03.2012, 23:14
Ich glaub das warten dauert uns immer soooooooooooo lange
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 01.04.2012, 11:47
Schreib bittebittebittebittebitte
Weiter!!!
Ich Halts nich aus imma so lange zu warten!!!!
Du schreibst eifach eine zu Hammamässige Geschichte um sie zu verwerfen!!!
Biiiiiiteeeee bald weida!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 13.04.2012, 12:21
meine Güte ihr geht ja mal ab :lol:
weil ihr mich so lieb bittet stelle ich nur für euch jetzt teil 1 von Kapitel 9 rein.
Was würde ich nur ohne euch machen?! :shock:
ich glaube die geschichte würde ohne euch langsam in den tiefen meines PC verschwunden sein :D :?
teil 1 Kapitel 9
Kapitel 9
D
ie Ankunft der beiden Frauen sorgte im Schloss für ein wenig Abwechslung im trüben Alltag er Herrschaften.
Baronin von Eschenberg war mit der jungen Lady Julia von Loxtale auf reisen gegangen. Ihr Wunsch war es sicherlich nicht gewesen, aber die Eltern der jungen Dame hatten die Baronin förmlich angefleht sie doch einige Zeit mit sich zu nehmen, vielleicht würde die junge Frau sich dann in ihrem Verhalten ein wenig ändern, oder doch endlich einen Mann finden der über das richtige und angemessene Vermögen verfügte. Hatte die junge Lady doch die Angewohnheit sich jedem willigen Manne an den Hals zu werfen, doch sehr bald war ihr Interesse verweht und sie wendete sich anderen Dingen zu. Nur einmal hatte sie ihr Herz einem jungen Straßenkehrer geschenkt, hatte den ständigen Bitten ihrer Mutter und den wüsten Beschimpfungen ihres Vaters nicht standgehalten und hatte sich unter Tränen von dem jungen Mann abgewandt. Nun trieb sie es nur noch schlimmer und ihre Eltern wussten nun nicht mehr aus noch ein.
Als die Baronin und ihr Schützling sich zu den Herrschaften gesellten, empfingen sie der Herzog und seine Frau, der Sohn Lord von Gallagher, auf den Lady von Loxtale sofort ein Auge geworfen hatte, und die Tochter des Hauses. Sheyla spürte vom ersten Augenblick an eine abgrundtiefe Abneigung der Lady gegenüber. Was auch dazu beitrug, das sie hoffte und betete das ihr Bruder sich eines Tages doch in seine Frau verliebte, die sie doch schon so lange ins Herz geschlossen hatte und nun kam die junge, hübsche Lady an und Dylan schien sich unter ihren anhimmelnden Blicken recht wohl zu fühlen.
Ihre Schwägerin, die lange Zeit kränklich gewesen war, hatte einen gesundheitlichen Tiefschlag erlitten, sodass man den Arzt konsultiert hatte. Sie hatte die strenge Anweisung erhalten das Bett zu hüten und war nun auf dem Wege der Besserung. Das neue Familienmitglied wurde mit keinem Wort erwähnt.
Während der gesamten Mahlzeit rutschte Sheyla unruhig auf ihrem Stuhl herum und richtete ihre Aufmerksamkeit auf den Teller, der vor ihr stand.
„Wie hat Ihnen denn der Frühlingsball bei den Brownings gefallen?“, richtete sich Julia an Sheyla. „Ich hörte er soll wundervoll gewesen sein!“, ihr verträumter Blick glitt in die Ferne.
„Oh, er war nicht nur wundervoll, er war schrecklich.“, zischte sie. Sie erhob sich schnell „Bitte entschuldigt mich.“, bat sie schnell und war im nächsten Augenblick auch schon verschwunden. Baronin von Eschenberg hatte das junge Mädchen verwundert angesehen. Sie hatten die Stille Wut in den Augen des Mädchens entdeckt, wann immer ihr Blick zu ihrem Bruder und Julia von Loxtale gewandert war. Baronin von Eschenberg konnte es dem jungen Mädchen nicht verübeln das sie Julia nicht zu leiden vermochte, schaffte sie selbst es doch kaum ihre Abscheu nicht zu zeigen. Doch die Wut in den Augen des Mädchens hatte sicherlich noch einen anderen Grund. Auch hatte der junge Lord ein wenig schuldbewusst ausgesehen als seine Schwester ihm einen wütenden Blick zugeworfen und dann fluchtartig den Saal verlassen hatte.
Der Herzog entschuldigte sich für seine Tochter und bald schienen alle Anwesenden die Angelegenheit vergessen zu haben.
Aufgelöst hatte Sheyla den Raum verlassen und machte sich schnell auf den Weg in die Gemächer ihrer Schwägerin. Leise öffnete sie die Tür. Leatrice lag blass und abgehärmt in ihrem Bett und hatte die Augen geschlossen. Auf leisen Sohlen schlich Sheyla sich ans Bett und setzte sich auf den Stuhl den man nahe am Bettrand positioniert hatte. Sie ließ ihren Blick über das Antlitz ihrer Freundin und Schwester gleiten. Ach wie war sie froh gewesen als ihr Bruder sie zur Frau genommen hatte. Für einige Augenblicke war sie glücklich gewesen. Doch als das Leid ihrer Schwester sichtbar wurde, hatte sie angefangen an allem zu zweifeln. Warum hatte ihr Bruder nicht die freie Wahl gehabt? Warum hatte Leatrice sich in ihren Bruder verliebt? Es wäre doch um so vieles leichter gewesen, hätte sie es nicht getan! Und was hielt ihren Bruder ab, eine solche Frau zu lieben?
Langsam schlug Leatrice ihre Augen auf. Als sie Sheyla entdeckte schlich sich ein leises lächeln auf ihre ausgedörrten Lippen.
Abiona trat ins Zimmer. Als sie die junge Herrin sah, schenkte sie ihr ein lächeln und wandte sich ihrer Herrin zu. „Wie geht es dir mein Kind?“, fragte sie liebevoll und legte ihre Hand auf die Stirn der jungen Frau. „Mir geht es besser, Abiona. Ich werde schon bald wieder gesund sein und dann mit Sheyla früh am Morgen durch den Garten zu streifen.“
„Oh nein, meine Liebe“, protestierte diese liebevoll „Das war einmalig und wird bestimmt nicht wieder vorkommen.“
Leatrice lächelte. Kannte sie ihre Schwägerin doch gut genug um zu wissen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie wieder einwilligte den Garten am frühen Morgen zu besichtigen und neue Dinge zu entdecken.
„Sicherlich wirst du bald wieder gesund sein, aber jetzt musste du dich schonen, Abebi. Ich möchte nicht das es dir wieder schlechter geht. Du weißt genau was der Arzt gesagt hat. Wenn du einen Rückfall erleidest, kann es sein das du nie wieder gesund wirst.“
Leatrice nickte „Ich weiß, Abiona.“ Sie schwieg eine Weile dann bat sie. „Erzähl mir eine Geschichte, Abiona. So wie früher.“
Sheyla erhob sich um zu gehen, doch Leatrice bat „Bleib bei mir Schwester.“ Und so kletterte sie zu Leatrice ins Bett und kuschelte sich in die warme Decke. Gespannt lauschten die beiden der sanften Stimme Abionas und waren bald eingeschlafen.
Liebevoll betrachtete Abiona ihre beiden Schützlinge. Sie hatte zu Sheyla eine sehr gute Beziehung aufgebaut, dennoch konnte nichts die Vertrautheit zu Abebi übertreffen. Sie stand auf, beugte sich über Abebi und Sheyla drückte jedem einen Kuss auf die Stirn, löschte das Licht und verließ auf leisen Sohlen das Gemach.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 13.04.2012, 13:12
Oh wow super geschrieben!!!
Julia und Dylan=grrrrrrrrrrr.....
Zwei süße kleine Miststücke 8)
Wie is denn Leatrice krank geworden???
Uuuund bittebittebitte lass Dylan sich doch noch in Leatrice verlieben...PLEASE!!!!
Hehe Leatrice könnte ja auch nen heimlichen Verehree abkriegen und dann kapiert Dylan endlich dass er sie nich verlieren will....
Sry das is halt so richtig typisch für mich ich mag eben Liebesgeschichten :-):-)
Ne echt jetzt musst du unbedingt dranbeiben!!!!
Schreib ganz schnell WEITER!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 12.05.2012, 20:48
hey, ich weiß das es lange her ist, aber mein Laptop is grad so zielich tot und die reperatur dauert so an die zwei Wochen und dann versuch ich euch einen weiteren Teil zu schreiben.
Ja, das mit den Verehrern ist wirklich ne Idee :D
wie ich das mach, weiß ich noch nicht, aber lasst euch überraschen.
das mit der Krankheit war eigentlich gar nicht geplant- naja jetzt muss ich mir wirklich was überlegen ;-D
@elli-jojo: hättest du es nicht angesprochen wäre es mir gar nicht aufgefallen, das ich es nicht weiter erklärt habe :?
Naja, ich hoffe mein PC is bald wieder da wo er hin gehört und dann habe ich sicher einen neuen Teil für euch, wenn ihr mich nicht im Stich lässt und mich weiter mit euren Kommis aufmuntert :D
lg
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Betty - 15.05.2012, 16:48
wow, ich liiiiieeebe die Geschichte!!
Schreib bitte, bitte bald weiter!!!
:D
Freue mich schon auf die Fortsetzung...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 16.05.2012, 23:18
Ya unbedingt!!!
Hoffentlich kommt der neue Teil bald. :-)
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 17.05.2012, 17:31
ich bin begeistert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 22.05.2012, 04:58
ich LIEBE DEINE Geschichten!!!!
dieser Teil, WOW... ich mein, besser als all die Romane die ich gelesen hab....
BITTE SCHREIB WEITER!!!!!!!!,,... ich Flehe es...
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 03.06.2012, 11:39
wann schreibste denn weiter???
Bittebitte bald :-)
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 05.06.2012, 20:04
:n2:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 08.06.2012, 11:27
Och komm schon...
Ich lieb deine Geschichte !!! Und halt s kaum aus auf den nächsten Teil zu warten!!!
Schreeeeeiiiiiib WEITER !!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 26.06.2012, 11:27
hey,
ich weiß dass hat länger gedauert als ich dachte, aber ich komm irg wie nicht weiter. Mit fehlt grad das Gefühl für diese GEschichte. Naja das ist gut für die andere GEschichte die ich noch schreibe....
Egal, für euch jetzt einfach ein neuer Teil
Kapitel 9 Teil 2
Dylan hatte die ganze Nacht schlaflos dagelegen und die Struktur seiner Zimmerdecke betrachtet. So viel ging ihm durch den Kopf. Er konnte nicht sagen, welches Gefühl Leatrice bei ihm auslöste. Was er sagen konnte war welches Gefühl Julia von Loxtale bei ihm auslöste. Es war ein nur zu bekanntes Gefühl. Das altbekannte Gefühl wenn er Jagd auf Frauen gemacht hatte und sie dann schnell wieder hatte fallen lassen. Es war immer wie ein Triumph gewesen. Hatte er doch schon von vorne herein gewusst, ob er sein Ziel eines Tages erreichen würde können und sein Gefühl hatte ihn noch nie betrogen. Er hatte in dem glühenden Blick seiner Schwester alles heraus gelesen was sie ihm hatte sagen wollen. Er hatte die Wut gespürt, die Verzweiflung und auch die Angst. Er hatte Schuldgefühle gehabt und sich von Julia abgewandt, doch sie hatte es wunderbar verstanden, ihm seiner Gefühle vergessen zu machen. Julia von Loxtale war hübsch. Sie war… Dylan stockte. Nun sie war hübsch und verstand es, einem Manne die Sinne zu verdrehen, aber das war auch schon alles was Dylan an ihr hätte loben können. Auch wenn loben das falsche Wort war, andere gute Eigenschaften schien sie nicht zu besitzen. Sollte dies dennoch der Fall sein, so war sie gut in der Lage diese zu verbergen.
Seine Gedanken wanderten zurück zu seiner Frau. Als man ihm berichtet hatte, dass man den Arzt hatte rufen müssen, war ihm vor Angst das Herz stehen geblieben. Er hatte sich in seiner Gemächer eingeschlossen und war unruhig auf und ab gegangen. Erst als der Arzt der Familie ihm berichtet hatte, sie würde wieder gesund werden, hatte sich sein Herz beruhigt und er hatte tief ausgeatmet. Ein Tag später hatte er die Krankheit und seine Frau vergessen und war mit den Gedanken schon wieder ganz wo anders gewesen.
Er konnte sich noch genau an den Moment erinnern als Sheyla und Leatrice die Stufen herabgekommen waren. Festlich gekleidet und frisiert um auf den Frühlingsball zu gehen. Er hatte es sich nicht eingestehen wollen, aber seine Frau war die Königin des gesamten Balls gewesen und als er und Leatrice getanzt hatten, hatte er die Blicke vieler Männer bemerkt die ihn neidvoll angestarrt hatten und er hatte gespürt, wie er sich unwillkürlich aufgerichtet hatte. Ja, an diesem Abend war er stolz gewesen. Stolz auf sie als seine Frau. Schnell hatte sie sich mit den Frauen der Gesellschaft angefreundet. Sie hatten das Bild eines wunderbaren, harmonischen Ehepaars abgegeben. Dylan war zufrieden gewesen. Sehr zufrieden.
Doch nun war Lady Julia aufgetaucht und hatte seine Gedanken gefangen genommen. Er genoss ihre Aufmerksamkeit. Sie schien nicht zu wissen, dass er ein verheirateter Mann war und er hatte auch nicht die Absicht es ihr in absehbarer Zeit zu sagen.
Als die Sonne aufging, schlug er seine Decke beiseite und kleidete sich rasch an. Er schlenderte zu den Gemächern seiner Schwester. Er wollte sie bitten, sich mit Julia anzufreunden und ihm den Weg zu ebnen. Er wollte es nicht so aussehen lassen als würde er etwas überstürzen wollen. Sheylas Zofe teilte ihm mit das sie möglicherweise in den Gemächern seiner Frau zu finden war. Ein wenig überrascht machte Dylan sich auf den Weg zu den Gemächern seiner Frau. Er öffnete die Tür, doch in dem großen Vorzimmer befand sich nur eine Magd die den Kamin säuberte. Zögernd durchwanderte er alle Zimmer, bis er zu allerletzt vor dem Schlafzimmer seiner Frau stand. Er redete sich ein, als ihr Ehemann würde er das Recht haben jederzeit ihr Schlafgemach zu betreten. So öffnete er die Tür und trat ein. In dem Bett, eingekuschelt in weise Kissen lag seine Frau. Blass, ausgezerrt. Er hatte nicht gewusst, dass es so um sie bestellt war. Und an sie gekuschelt, lag seine Schwester. Sie hatte ein Lächeln auf den Lippen und schien glücklich zu sein.
Leatrice regte sich und schlug die Augen auf. Ein lächeln trat auf ihre blassen Lippen und Sheyla kuschelte sich noch dichter an ihre Schwester. Für Dylan schien es wie das Bild einer heilen Familie. Das eine Kind hatte einen schlimmen Traum gehabt und sei zu ihrer Schwester ins Bett geklettert. Nun hatte keine von beiden Angst.
Leatrice hatte ihn bemerkt und blickte ihn mit ihrem müden und dennoch wachen Blick an. Ihr Blick zeigte keine Überraschung, nur einen Stillen Funken Freunde. Dylan wurde von Schuldgefühlen übermannt, als er plötzlich das Bild Lady Julias vor den Augen hatte. Er sah sie noch ein letztes Mal an, wirbelte herum und verließ fluchtartig das Zimmer.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 26.06.2012, 22:14
Guter Teil, leider etwas kurz aber sonst wow....
Du musst unbedingt dranbleiben auch wenns dir scgwer fällt!
Ich hoff sooo sehr dass Dylan sich noch in Leatrice verliebt... aba ich bin schon mal froh dass er nich wirklich in Julia verliebt is sondern sie auch nur n Ziel für ihn is... schreib weiter!
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Susan - 28.06.2012, 18:07
ey des is echt HAMMER!!!!!!!!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 20.07.2012, 10:16
Schreib bittebitte weiter , ja???
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 17.08.2012, 14:15
komm Schon!!!
Der letzte Teil is schon n paar Monate her...
Ich will wissen wies weitergeht.
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 19.08.2012, 14:59
So, ich weiß es ist schon sehr lange her seit ich was reingestellt habe, tut mir leid. Wirklich!!!!
Ich hoffe der neue Teil stimmt euch ein bisschen versöhnlicher...
Teil 1 Kapitel 10
B
aronin von Eschenberg hielt eine kleine Glasstatue in den langen Fingern und schien diese nachdenklich zu betrachten. Dann stellte sie sie abrupt wieder an ihren ursprünglichen Platz und seufzte vernehmlich. Ihr Gesellschafterin und Freundin Miss Mourham, eine bürgerliche Jungfer, blickte von ihrer Handarbeit auf und fragte „Ihr scheint Euch in diesem Hause nicht wohlzufühlen.“
Baronin von Eschenberg kräuselte ihre Lippen und blickte sich in dem weitläufigen Raum um.
„Es ist wundervoll hier.“, sagte sie, doch ihre Stimme klang merkwürdig flach.
„Ja, es ist wundervoll hier.“, stimmte ihr Gesellschafterin zu, doch in ihrer Stimme klang der Hauch einer Frage mit. Sie wartete geduldig bis ihre Freundin sich regte und ihre Gedanken preisgab.
„Sind Sie der Meinung ich sei dusselig Emily?“
Nachdenklich wiegte Emily ihr ergrautes Haupt und meinte schlicht „Manchmal.“ Baronin von Eschenberg wartete, doch Emily schwieg.
Die Baronin schien sich alles wiederholt durch den Kopf gehen zu lassen, dann jedoch richtete sie sich auf und schien sich zu fassen.
Miss Emily Mourham kannte die Baronin gut. Besser als ihr lieb war. Kannte sie doch alle Maskeraden. Sie verstand es in der Gräfin zu lesen, was diese wusste. Um doch einen geringen Teil für sich selbst zu haben, setzte die Baronin oftmals eine undurchdringliche Maske kalter Selbstbeherrschung auf. Für Miss Emily Mourham schien es, als würde sich die Baronin in ihrer Maske dennoch verloren und verwirrt fühlen. Dennoch unternahm Emily nichts. In ihren Jahren als einsame Frau hatte sie Zeit gehabt um zu lernen. Konnte sie auch keine helfenden Worte für eine Mutter finden, hatte sie in solchen Bereichen keine Erfahrung, so vermochte sie es doch in einen Menschen hinein zu blicken und Dinge zu sehen, die möglicherweise besser verborgen blieben. Für Miss Emily Mourham war das Zitat „Augen sind der Spiegel der Seele“ lebendig geworden. Sie hatte das Sprichwort gelebt und erlebt.
Baronin von Eschenberg machte den Mund auf, doch Emily kam ihr zuvor „Der Tee ist jeden Augenblick fertig, Baronin.“
Die Baronin warf Emily einen bösen Blick zu, diese jedoch schien es nicht im Geringsten zu stören. Sie widmete sich ihrer Handarbeit und fuhr fort leicht, fast unmerklich mit dem Kopf zu nicken.
Die Baronin verweilte schon eine Woche auf Gut Gallagher. Jeden Abend hatte sie sich bei Tische mit ihren Gastgebern nett unterhalten. Die Tochter des Hauses hatte ihr erneut fragende Blicke zugeworfen, doch jedes Mal wenn Baronin von Eschenberg den Blick zu erwidern ersucht hatte, hatte jene scheu die Augen niedergeschlagen. Hatte die Baronin das junge Mädchen in ein anregendes Gespräch verwickeln wollen, hatte Lady Julia sich wiederholt dazugestellt und alle Trautheit die zwischen den beiden Frauen entstanden war, abrupt zerstört. Lady Julia schien es sich in den Kopf gesetzt zu haben, mit der jungen Erbin Freundschaft zu schließen. Lady Gallagher jedoch ersuchte sich jedes Mal auf höflichste zurückzuziehen. Sie schien eine unerklärbare Abneigung gegen Lady Julia zu hegen und Baronin von Eschenberg kam nicht umhin dies mit stiller Freude zu beobachten, hatte doch noch niemand es gewagt Lady Julia abzuweisen. Diese, deutlich gekränkt, hatte sich vermehrt dem jungen Erben genähert, eine Entwicklung die nicht nur die Baronin mit besorgten Augen beobachtete.
Die Baronin hatte sich früh bereit gemacht und war in aller Frühe, als der Nebel noch nass auf der Erde lag, in den stillen Park gewandert. Still und Ehrfürchtig schritt sie langsam durch den Park und genoss Gottes wunderbare Schöpfung. Sie vernahm die stillen Laute der Natur und fühlte sich geborgen und sicher, wie zu den Zeiten als ihr Mann, Gott hab ihn selig, noch unter den Lebenden weilte.
Als sie die zarten Stimmen junger Frauen vernahm, hielt sie im Schritt inne und lauschte. Eine der Stimmen gehörte unverkennbar zu Lady Sheyla, dennoch konnte sie trotz aller Anstrengung jene andere Stimme keinem Menschen zuordnen, kam diese ihr auch in einem gespenstischen Maße bekannt vor.
„Du solltest das nicht tun.“, schallt Lady Sheyla.
„Liebes, wenn ich nur tun würde, was unser geehrter Doktor mir zugestehen würde, würde ich in Windeseile von Gottes schöner Erde scheiden.“, kam die schwache, wenn auch sehr bestimmte Antwort zurück.
„Wärest du bereit auch an mich zu denken liebste Leatrice, so bliebe mir einiger Kummer erspart.“
Baronin von Eschenberg erstarrte und presste ihre klammen Hände aneinander. Leatrice? Lady Leatrice Sunway? In ihren Ohren rauschte das wallende Blut und ihr Herz pochte schmerzlich in der Brust.
„Soll die Kuh keine Milch mehr geben, wenn du keinen Gefallen darin finden würdest.“
„Mach dir darum keine Gedanken, die Milch der Kuh fließt in Strömen.“
Ein helles Lachen erklang und kurz darauf vernahm die Baronin die erschöpfte Stimme der Lady „Komm wir kehren um. Dein Antlitz ist einem Geiste gleich.“
Die Baronin lauschte angestrengt, vernahm jedoch nichts mehr. Ihre Gedanken wirbelten ungeordnet umher und machten sie taub für die Schönheit der Natur, die sie noch vor wenigen Augenblicken so sehr genossen hatte.
Sie kehrte um und lief eilends in ihr Gemach zurück.
Emily hatte bereits Platz genommen und hielt in stiller Würde, mit einem tadelnden Blick ihre Tasse in den Händen. Verwirrt und Ruhelos nahm die Baronin neben ihrer Gesellschafterin Platz und zog mit einem röchelnden Laut Luft in ihre Lungen.
Emily runzelte die Stirn und blickte ihre Herrin fragend an. Diese, scheinbar auf das Frühe Mahl konzentriert, rührte Zucker in den Tee.
„Baronin?“, in der Stimme Emilys lag ein wissender Unterton. Die Baronin seufzte. Emily schien immer zu ahnen wann etwas nicht seiner Wege ging, sie schien auch immer genau zu wissen was es war. Wo die Quelle des Übels lag. Mit dieser Gabe hatte sie die Baronin schon so manches Mal in den Wahnsinn getrieben.
„Bist du der jungen Lady von Sunway schon einmal begegnet Emily?“
Gemächlich einen Schluck aus der zierlichen Tasse nehmend, nickte die Betagte Jungfer. „Ich hatte das Vergnügen.“
„Ich hege die Vermutung, die junge Frau ist hier zugegen.“, das Herz der Baronin flatterte bei solch absurder Vorstellung und dennoch schien sie in schmerzlicher Gewissheit den verlorenen Blick gen Ferne wandern.
„Ihr seid Euch sicher?“ Emily richtete ihren weisen Blick auf die Freundin und schien die Antwort bereits zu kennen.
„Nein.“ „Aber Ihr werdet euch darum kümmern.“, drängte die Gesellschafterin.
Baronin von Eschenberg seufzte vernehmlich „Ich werde mich darum kümmern.“, wiederholte sie und ihre Stimme klang wie Stein den man auf einem anderen Stein rieb.
:cry: :cry: :cry:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 19.08.2012, 15:00
ups die smileys gehören da eigentlich nicht hin
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 21.08.2012, 18:17
juhuuuu
Danke Mari<3
das mit den smileys is schon ok...
Also ich find den neuen Teil wirklich gut, aba n paar Dinge verstehe ich nicht:
Also das is jetz ne dumme Frage aba was heisst zugegen?
Was machen Leatrice &Sheyla eigentlich imma ?
Wer is Emily?
Na ja... das wars auch schon... den rest kapier ich und find in echt super, aba mein lieblingsteil ist imma noch der in dem Fylan und Leatrice noch nicht verheiratet sind und beinahe ein echtes Liebespaar
sind.
Soo und nun... Schreib weiter :D
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 23.08.2012, 22:49
also: zugegen heißt so viel wie da sein oder anwesend sein
was meinst du mit was Sheyla und Leatrice immer machen? Im Park sind sie spazieren gegangen
emily ist die gesellschafterin von der Baronin- kann man das nicht aus dem teil rauslesen???
macht nix ich stell auch einige blöde fragen... und eigentlich war die nicht blöd :wink:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 27.08.2012, 20:18
okii danke:-)
Ja eig. schon aba in einem Text sagn sie ja auch : das ist ein prachtexemplar und so... aba danke:-)
Schreib bald weiter ! :-)
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 21.11.2012, 12:05
Schreib doch bittebittebittebitte weiter... ja? :o
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Schnuffi - 22.11.2012, 18:23
weiter schreiben sofort , ich liebe solche geschichten *____*
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 26.11.2012, 15:08
Ich hatte solchen Stress in der Schule, mit dem Abi Abschluss....
aber ich konnte entlich die Geschichte (Eher Romam) lesen....
Es ist... SUPER!!!!!!!!!!
wann schreibst du weiter?????
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 31.12.2012, 14:17
Bitteeeeeeee schreib weita!!!
Ich würd sooooooooo gern weitalesen!!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 07.01.2013, 05:03
Naja, da bist du nicht die einziege....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 07.01.2013, 14:40
UPS ich denke ihr habt recht
Und ich verspreche euch hoch und heilig das ich heute Abend wenn ich heimkom und es nicht vergess einen neuen Part reinstell :o
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 07.01.2013, 21:26
So:
Jetzt ist heute Abend ich habe es nicht vergessen (irg wie bin ich richtig stolz auf mich deswegen)
Und hier wie ich es versprochen habe ein neuer Teil
Teil 2 Kapitel 10
Sheylas Hand zitterte als sie die zierlichen Finger nach dem Griff der Tür zu den Gemächern Lady Leatrice ausstreckte. Sie trat ein und wurde von einer munteren Stimme willkommen geheißen „Tritt ein, meine Liebe. Ich gedenke des frühen Abends einen Ausritt zu machen. Die Winde sind mild und die Laubfrösche hört man noch.“
„Hier ist jemand der dich gerne sehen möchte.“
Leatrice Augen wurden groß, als sie die Baronin erkannte, doch dann breitete sich ein sehnsüchtiges Lächeln auf ihren ausgemergelten Gesichtszügen aus. Wackelig auf den Beinen erhob sie sich und streckte eine Hand nach der Baronin aus, mit der anderen Hand hielt sie sich krampfhaft am Frisiertisch fest.
Sheyla zog sich mit bangem Herzen zurück. Ihr Herz stellte sich bei jedem Schlag die Frage „Was geschieht? Was geschieht?“ Sie zog sich in ihre Gemächer zurück, fand in jenen keine Ruhe und ging in den Park. Dort traf sie auf Dylan, der gemächlich und dennoch unruhig den Weg entlang schritt. Sie rief ihn an und eilte auf ihn zu. Er hieß sie mit einem kleinen Lächeln willkommen und gemeinsam setzte das ungleiche Geschwisterpaar seinen Weg schweigend fort. Immer noch fand das junge Mädchen keine Ruhe. Immerzu knetete sie ihre klammen Hände und blickte unruhig zum Schloss zurück, bis ihr Bruder der sie sorgenvoll beobachtet hatte, die Stille durchbrach „Du scheinst nicht ganz Entspannt zu sein.“
Sheyla warf ihrem Bruder einen finsteren Blick zu. „Dich dünkt es nicht, mir anzuvertrauen was dich quält?“
„Ich hätte keinen Grund.“, antwortete sie und es klang schärfer als sie es wollte. Erstaunt blickte ihr Bruder auf seine Schwester hinab „Was ist geschehen, Sheyla?“
Erregt blieb Sheyla stehen und warf die Hände in die Luft „Julia ist geschehen, Dylan.“
„Julia?“, echote der junge Erbe und blickte seine Schwester unbehaglich an.
„Julia!“, bestätigte diese und nun schien der Damm in ihr zu brechen und eine wahre Flut an Worten drang aus ihrem schönen Mund „Du scheinst dich nicht verändert zu haben, geliebter Bruder. Fällt dein Blick auf eine schöne Frau, scheint dein altes Ich erneut zu erwachen. Du bist verheiratet! Dir scheint nicht bewusst zu sein, wie du deine Frau verletzten würdest, sollte sie es jemals erfahren!“
Aufgewühlt und zu verwirrt um gesagtes bestreiten zu können, meinte der junge Mann nur schwach „Sie wird es nie erfahren und ich liebe Julia nicht.“
„Und deine Julia weiß davon? Deine Frau ist auf dem besten Weg der Genesung und durch deine Schuld wird sich ein Schleier der Traurigkeit auf unser Anwesen legen.“
„Sie wird es nie erfahren.“, wiederholte Dylan, diesmal eindringlicher.
Mit großen, glänzenden Augen blickte sie zu ihm hoch und bodenloses Entsetzen schien sich in ihren Augen zu wiederspiegeln „Sie erfährt es in diesem Moment.“, flüsterte sie, wandte sich ab und floh den Weg ins Schloss zurück. Die grausame Wahrheit dessen, was sie gesprochen hatte, holte sie mit erschreckender Klarheit ein. Sie eilte zu den Gemächern ihrer Schwägerin und riss die Tür auf. Die Baronin saß neben Leatrice und hielt eben eine Schachfigur in der Hand. Die beiden Blicken auf und Besorgnis bereitete sich auf den Gesichter der Frauen aus „Was ist geschehen?“
Schuldbewusst und neugierig zugleich, schüttelte Sheyla den Kopf und fragte „Wie geht es dir?“
Leatrice lächelte „Gut genug um heute an der Abendtafel teilzunehmen.“
„Du bist noch nicht stark genug.“, hielt Sheyla dagegen, noch Leatrice hob die Hand „Mein Gesundheitszustand hat sich verbessert und ginge es nach mir, würde ich auf den Wiesen des Schlosses mit den Kindern des Gärtners herumtollen.“
Sheyla ahnte warum Leatrice so versessen darauf schien an der Abendtafel teilzunehmen. Sie schien wissen zu wollen wie es um Julia und Dylan stand. Sie schien es mit eigenen Augen sehen zu wollen. Sheyla hatte den verborgenen Schmerz in den Augen ihrer Schwester gesehen und wollte nun verhindern, das die Kranke an der Tafel teilhatte, doch gegen die Sturheit ihrer Schwägerin schien sie machtlos.
Und als kleine Entschuldigung weil ich euch vernachlässigt habe( was mir wirklich Leid tut und ich hoffe ihr vergebt mir ) noch Teil 1 von Kapitel 11
Kapitel 11
H
erzog Gallagher blickte erwartungsvoll in die Runde. Sein ehrwürdiger Blick fiel auf die beiden leeren Stühle, die der Butler eben noch hinzugestellt hatte. Seine Geduld neigte sich dem Ende zu. Er wünschte zu speisen, dennoch war es unmöglich zu beginnen waren sie noch nicht vollzählig. Sein Blick fiel auf seinen Sohn der neben einem der einsamen Stühle saß und sich mit der jungen Lady von Loxtale in ein Gespräch vertieft hatte. Mit unwilligen Augen beobachtete der Herzog die immer enger werdende Beziehung seines Sohnes und der fremden Frau. Er wollte einen Erben und sollten sich die Verhältnisse nicht ändern, würde er vergeblich auf einen legitimen Erben warten. Möglicherweise war es an der Zeit andere Wege zu beschreiten.
Die Tür öffnete sich und Sheyla trat ein, dicht gefolgt von Leatrice. Überrascht, doch erfreut seine Schwiegertochter zu sehen, erhob der Herzog sich und kam auf sie zu.
„Meine Liebe, schön zu sehen das es dir wieder besser geht.“ Er bot ihr seinen Arm und geleitete sie zu ihrem Platz. Sein Blick strich flüchtig über seinen Sohn hinweg und sah Verblüffung und Erschrecken in den Augen des jungen Mannes. Lady Julia war auffällig bleich geworden und blickte von Dylan zu Leatrice und wieder zurück.
Der Herzog nahm seinen Platz wieder ein und gab ein Zeichen. Die Dienerschaft begann die Speisen zu bringen. Mit scharfen Augen beobachtete der Herzog seine Tischgesellschaft.
Lady Julia schien sich von ihrem Schrecken ein wenig erholt zu haben, konnte ihren Blick jedoch nicht von Lady Leatrice nehmen.
Dylan saß bleich und verstört zwischen den beiden Frauen und widmete sich schweigend seiner Mahlzeit. Zu sehen dass sein Sohn unbehaglich auf seinem Stuhl hin und her rutschte, bereitete dem Herzog ein unsägliches Vergnügen.
Leatrice unterhielt sich leise mit ihrer Schwiegermutter und aß langsam und in kleinen Happen. Der Herzog hegte die Vermutung ihre Genesung sei noch nicht vollendet.
Sheyla saß entspannt auf ihrem Stuhl und ließ sich ihr Mahl munden.
Die Baronin ließ ihre Blicke immer wieder aufmerksam durch die Runde wandern und schien ebenfalls zu beobachten.
Die Herzogin unterhielt sich leise und besorgt mit ihrer Schwiegertochter und warf Lady Julia hin und wieder einen giftigen Blick zu.
Der Herzog vermochte nicht zu verbergen, dass diese Tischrunde ihm allerhöchstes Vergnügen bereitete.
„Wenn ich nur geahnt hätte, meine Liebe das das Schicksal dich in dieses wunderschöne Heim geführt hat. Mein innerstes kann dir versichern, ich wäre gekommen um dir das Leben ein wenig zu erleichtern.“, durchbrach die Stimme Julias die Stille. Leatrice hob den Kopf und blickte ihre ehemalige Gesellin an. „Ich danke dir.“, antwortete sie mit einem nicken. Der Herzog bemerkte die Vorsicht mit der die junge Lady ihre Umgebung musterte.
„Wie kam es, meine Liebe das du an diesen Hof kamst?“, forschte Julias mit verbissener Neugier weiter. Leatrice warf einen flüchtigen Blick auf ihren Mann und antwortete dann mit einer, für den Herzog etwas übertriebenen, herzlichen Freundlichkeit „Meine Familie ist hier schon seit Jahren bekannt. Der Herzog und mein ehrwürdiger Vater sind seit vielen Jahren befreundet.“
Julia lies ein kleines Lächeln auf ihrem Munde erscheinen „Es scheint dich nicht weiter zu stören, dass ich bisher nichts über meinen Bruder gesagt habe.“
Der Herzog bemerkte wie der Kopf seines Sohnes hochfuhr und seine Frau überrascht anstarrte.
„Als die Kunde sich verbreitete, du seiest für immer, oder doch zumindest für lange Zeit, nicht mehr in unserer wunderschönen Stadt anzutreffen, schien es als sei sein Herz in tausende kleine Stücke zerbrochen.“
Mit Verwunderung bemerkte der Herzog wie die Augen seiner liebenswürdigen Schwiegertochter hart und kalt wurden. Mit einer Stimme so kalt wie Eis und so hart wie Stein, höflich wie die höfische Erziehung bot sprach jene „Ich bin mir sicher, dass dem nicht so ist.“
„Oh meine Liebe, sei gewiss meine Rede entspricht der Wahrheit.“
Sheyla hatte, erschrocken über den feindseligen Ton der fremden Frau, ihre Gabel aus den zarten Händen fallen lassen und sorgte nun einen Augenblick dafür das allgemeine Aufmerksamkeit auf ihr ruhte.
„Ich kenne die Umstände nicht sonderlich gut, dennoch kann ich dir sagen, das Herz deines Bruders und meine Abwesenheit haben keineswegs etwas gemeinsam.“
„Da muss ich dir in jedem Falle widersprechen. Ich schwöre beim Grab meiner Großmutter…“
Lady Julia wurde höflich, doch bestimmt vom Herzog unterbrochen „Verzeihen Sie meine unhöfliche Einmischung, dennoch brennt mir diese eine Frage auf dem Herzen.“
Lady Julia die sichtlich verärgert war, nickte dennoch höflich. „Was mir auf dem Herzen liegt, Lady von Loxtale, ihr Vater ist ein wichtiger Mann. Ich hörte von vielen florierenden Geschäften die Ihr Vater tätigte.“ Der Herzog sah dass seine Worte der Lady gefielen, schade nur dass sie erlogen waren, wie die Tatsache das die Sonne auch in der Hölle schien. Dennoch, mit großer Genugtuung sponn der Herzog seinen Faden weiter „Ich gedachte auch mich in zweierlei Dinge dem Rate Eures Vater zu bedienen. Dennoch stellt sich mir die Frage in wie weit sich Euer Vater um Eure Zukunft Gedanken gemacht hat. Schließlich seid Ihr eine schöne junge Frau mit einer nicht zu verachtenden Mitgift.“
Lady Julia schien besänftigt und lächelte den Herzog an „Sicherlich machte sich mein Vater viele Gedanken um meine Zukunft, doch in diesen Dingen bin ich sehr eigensinnig. Ich heirate nicht den ersten Besten. Ich will den Besten.“ Bei den letzten Worten hatte sie ihren Blick auf Leatrice gerichtet und die Eiseskälte die von ihr auszugehen schien, erfüllte den ganzen Raum.
Der Herzog, der diese Entwicklung der Dinge, gleichwohl er sie bemerkt hatte, beiseiteschob antwortete „Ich bin sicher das Ihnen das Beste zusteht. Habt Ihr denn schon jemanden in Aussicht?“
Lady Julia strich Lord Dylan mit flüchtigem Blick und alle der Anwesenden wussten diese Geste zu deuten. Sie würde um den Lord kämpfen. Sie wollte ihn haben, um jeden Preis. Und zum Bedauern der Tischgesellschaft war ihnen klar, dass sie eine Chance hatte. Lady Leatrice war ihr an Schönheit und Liebreiz überlegen, dennoch schien der junge Lord sich mit ihr nicht recht vertraut machen zu können. Selbst eine Affäre würde Lady Julia schon genügen und alle ahnten es. Es würden schwere Zeiten anbrechen.
„Sicherlich. Es sind viele gute Partien zu finden. Dennoch den Besten, um den werde ich wohl kämpfen müssen.“
Der Herzog richtete seinen Blick auf seinen Sohn. Er war wohl der einzige, der die kalten Andeutungen der Lady nicht verstanden hatte, denn er hatte seinen Blick auf den Teller gerichtet und aß.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 08.01.2013, 16:17
WOW!!!!!!!!!
Diese "Lady" Julia kommt mir so bekannt vor.....
die Story ist einfach suuuuuuuuuuuuuuper....
wenn ich es mir erlauben dürfte, einen kleinen "lacherstaun" faktor währ, wenn Leatrice Dylan etwas viel Wein geben würde, und hinterran nach etlichen Wochen bekannt geben würde, das der so ersehnte Erbe unterwegs ist..... :D :D:D...
ist aber nur so, falls du ne idee brauchtest....
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 10.01.2013, 18:03
Eeecht supaa!!!
Unbedingt schnell weitaschreiben !!!
Ohoh diese „Lady" Julia mag ich gar nicht!!!
Es is soo ne spannende Geschichte!!!
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 20.01.2013, 15:28
Bittebitte liebe Mari schreib gaaanz schnell weita
*superliebanguck*
Promise is so mega total mein Lesegeschmak, es is herrlich es zu lesen!
Drum schreib doch biiiitte weita!
:tanz:
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 18.02.2013, 19:26
Kannst du nicht biiiiiiiitteeee mal weiterschreiben? *süsserbettelblick*
Würd mich echt freuen.
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Elli-jojo - 16.03.2013, 13:28
Ach etze haste schon sooooo lange nichts mehr reingestellt... kannste bittebitte nicht ma weitaschreibn?
LG Elli
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 26.09.2013, 21:02
ich würd echt gern mehr reinstellen, aber ich komme einfach nicht weiter, in dieser Geschichte hat mich die Inspiration verlassen.
Ich habe vor einiger Zeit eine neue Geschichte angefangen und heute habe ich festgestellt das sie dieser sehr sehr ähnlich ist.... :shock:
was ich machen kann: Ich stell den Rest rein, den ich bis jetzt habe
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
mari - 26.09.2013, 21:05
Hier ist der Rest von Kapitel 11
Als die Dunkelheit über das Land hereinbrach und alle Lichter zu verlöschen begannen, lag Abebi in den Armen ihrer Zofe Abiona und schluchzte herzzerreißend. Ihre Zofe hielt sie wiegend in den Armen und flüsterte ihr immer wieder beruhigende Worte zu.
„Warum, Abiona?“, klagte das Mädchen unter tiefen Schluchzern. „Sie war doch eine Freundin! Warum tut sie das?“
Abiona schüttelte den Kopf, wohlwissend das ihr Zögling sie nicht sehen konnte. „Ich weiß es nicht mein Kind. Ich weiß es nicht.“
Abiona konnte nicht sagen wie lange sie Abebi in den Armen gehalten hatte, bis ihre Schluchzer endlich verebbten. Die Tränen hörten auf zu fließen und Stille legte sich über das Schlafgemach. Und dann, dachte Abiona doch ihre Herrin sei endlich eingeschlafen, vernahm sie die erschöpfte Stimme Abebis „Erzähl mir eine Geschichte, Abiona. So wie früher.“
In vergangenen Zeiten hatte Abiona der jungen Lady oftmals eine Geschichte erzählt. Insbesondere dann, wenn das junge Mädchen weinend in ihr Gemach gelaufen kam. Eine Geschichte hatte sie immer getröstet. Abiona setzte sich aufrecht hin und Abebi legte ihren Kopf in den Schoss ihrer Freundin.
„Vor langer Zeit, als ich noch nicht geboren worden war, lebte meine Mutter als Sklavin bei ihrer Herrin.“, begann Abiona mit ihrer warmen Stimme. Abebi schloss die Augen und lauschte dem warmen Klang der ihr so vertrauten Stimme.
„Meine Mutter war zufrieden mit ihrem Leben. Es ging ihr gut, denn ihre Herrin war eine gute Frau. Und gleichermaßen eine traurige Frau. Denn ihr Mann, so sehr er sie auch liebte und wertschätzte, war die meiste Zeit nicht Zuhause. Oft musste er durch die ganze Welt reisen und war manchmal ein Jahr lang nicht bei seiner Frau.
Eines Winters, der Mann der Herrin befand sich in Afrika, einem weit entfernten Land, der Heimat meiner Mutter, rief die Herrin meine Mutter zu sich. Meine Mutter erzählte mir dass an jenem Tag der Schnee in dichten Flocken vom Himmel fiel und das Feuer angenehm im Kamin knisterte. Der Geruch von Lebkuchen und Plätzchen strömte durch das ganze Haus, denn die Heilige Nacht stand vor der Tür.
Die Herrin lag blass in ihrem Bette und streckte meiner Mutter die schwache Hand entgegen „Madaha(=mit Grazie)“, sagte sie „Der Arzt ist sehr besorgt um meine Gesundheit. Ich werde dem Rat des Arztes folgen und meinem Mann nach Afrika folgen. Ich wollte dich bitten, mit mir zu kommen. Fällt es dir jedoch nicht leicht in deine Heimat zurückzukehren, werde ich dich freilich nicht zwingen.“
Als meine Mutter Madaha das hörte, jubelte ihr Herz. Nach Afrika zurück. Das war ihr geheimster Traum gewesen und nun würde er sich erfüllen.
Einen Monat später war es so weit und meine Mutter und ihrer Herrin traten den weiten Weg nach Afrika an. Es war eine lang Reise, dennoch schienen die Tage nur so dahin zu fliegen.
Als Madaha ihren Fuß auf den Heimatlichen Boden setzte, drang ein klares Lachen aus ihrem Inneren empor. Ihre Herrin hatte die reinste Freude an ihrer glücklichen Zofe. Hatte sie noch Zweifel an ihrer Reise empfunden, hatte ihre Zofe diese im Nu verschwinden lassen.
Der Mann der Herrin empfing seine Frau überrascht, erfreut und auch besorgt. Er sah ihr an, dass es um ihre Gesundheit nicht gut bestellt war. Doch das heiße und trockene Klima trugen ihren Teil dazu bei und die Herrin erholte sich rasch. Madaha war glücklich, doch ihr Glück erreichte seinen Höhepunkt als ein junger Mann aus den Plantagen ihr seine Liebe gestand. Sein Name war Badawi(=Nomade). Er war ein lebhafter junger Mann. Möglicherweise ein wenig zu Lebhaft, denn er sprach immer davon eines Tages sein Land zu durchreisen. Ein halbes Jahr nach der Ankunft meiner Mutter in Afrika, heirateten Badawi und Madaha.
Madaha war glücklich. Sie war Zuhause, hatte eine schöne Arbeit, denn nach der Hochzeit bestand die Herrin darauf Madaha zu entlohnen und sie hatte einen Mann, der sie über alles liebte.
Doch aller Glück findet sein Ende. Madaha wurde nicht schwanger. So sehr sie sich auch ein Kind wünschte, es blieb ihr doch versagt. Bis dann schließlich nach Fünf Jahren mein Bruder Gamanda(=froh, erwünscht) das Licht der Welt erblickte. Nun war das Glück der kleinen Familie vollkommen. Gamanda war der Stolz seines Vaters und das Glück seiner Mutter.
Als Gamanda sein 15 Lebensjahr erreicht hatte, mussten die Herrin und der Herr wieder ihre Reise zurück nach England antreten. Als Madaha diese Nachricht erreichte, brach ihr das Herz. Sie liebte ihre Familie, doch wusste sie auch, das Badawi sein Land niemals verlassen würde und sie wusste dass sie ihre Herrin nie verlassen konnte.
Badawi, auch wenn es ihm das Herz brach, wusste das er sein Land niemals aufgeben würde. Er hatte 20 glückliche Jahre mit meiner Mutter verbracht und als er meine Mutter gehen ließ, wusste er dass es die schönste Zeit seines Lebens gewesen war. Gamanda entschied sich bei seinem Vater zu bleiben. Er hatte nicht den Mut sich in ein fremdes Land zu wagen und sein Vater brauchte ihn hier. Als sie am Hafen standen und sich verabschiedeten, wussten alle, dass es ein Abschied für immer war.
Meine Mutter kam mit nach England. Auf dem Weg ins weit entfernte England bemerkte sie, das sie schwanger war. Glücklich und zugleich traurig gebar sie einige Monate später ihre Tochter. Abiona(auf der Reise geboren) Mein Vater wurde einige Jahre später sehr krank. Gamanda rief meine Mutter um Hilfe und sie kam, gerade rechtzeitig um die Hand ihres Mannes zu nehmen, ihm seine Tochter zu zeigen und ihm ein letztes Mal zu sagen das sie ihn liebte. Dann starb er. Gamanda nahm sich eine Frau aus Afrika und lebte glücklich. Meine Mutter starb kurz nach der Hochzeit ihres Sohnes hier in England und wurde auch hier begraben. Ich wurde von der Herrin an ihre Nichte verschenkt, die eine Tochter geboren hatte und so kam ich hierher. Zu dir. Die Herrin meiner Mutter starb in einem hohen Alter. An dem Tag als sie mich wegschickte sagte sie noch zu mir „Ich habe deine Mutter geliebt wie eine Schwester, mein Kind. Sie war eine gute Frau und eine gute Mutter. Ich werde sie nie vergessen und du solltest das auch nicht tun.“
Und das werde ich auch nicht.“
Abebi murmelte schlaftrunken „Das ist eine traurige Geschichte Abiona.“
Abiona strich gedankenverloren über den Kopf ihres Schützlings „Nein mein Kind. Das ist eine Geschichte über die Liebe, die Treue und das Heimatland.“
„Warum ist dein Vater gestorben, Abiona?“
„Er ist an gebrochenem Herzen gestorben, meine Kleine!“
„Er war ein guter Mann, Abiona. Mein Mann ist kein guter Mann. Er ist wie alle anderen Männer. Er ist nicht so wie dein Vater, Abiona. Dein Vater war ein guter…“ ihre Stimme wurde leiser und leiser bis sie sich schließlich in der Stille der Nacht verlor und die Lady eingeschlafen war.
Lady Sheyla kam am nächsten Morgen in aller Frühe ins Gemach ihrer Schwägerin gestürmt. Sie erblickte Lady Leatrice am Frisiertisch und schritt auf sie zu „Dieses Biest. Dieses unverschämte Biest. Wagt sie es doch in aller Unverfrorenheit ihre Absichten meinem Vater gegenüber zu geoffenbaren!“ Sie ließ sich wenig damenhaft auf den Stuhl fallen, der ihr am nächsten Stand. Abiona kam aus einer kleinen Kammer, sah Lady Sheyla und lächelte sie an „Guten Morgen, meine Kleine.“
Sheyla erhob sich und drückte Abiona einen Kuss auf die Wange „Morgen.“
Sie machte ihrem Ärger weiter Luft und reizte Abiona mit so manchen Verwünschungen zum Lachen. „Ich verstehe das nicht! Warum lässt mein Vater das zu? Damit macht er sich seine Hoffnungen auf einen Erben völlig zunichte!“
Lady Leatrice schloss die Augen. „Lady Sheyla! “ mahnte Abiona sanft. Sheyla warf einen Blick auf ihre Schwägerin “Das tut mir Leid, Leatrice, aber ich kann nicht anders.“
Nachdem die drei Frauen gemeinsam gefrühstückt hatten, saßen sie noch einmütig beieinander und unterhielten sich leise. Abiona hatte eine Handarbeit in der Hand und überwachte die anderen Diener mit Adleraugen.
„Ich denke du solltest gehen, Sheyla. Dich erwarten gewisse Verpflichtungen.“
„Dünkt dich ich solle dich allein lassen? In dieser schweren Zeit?“, erboste die junge Lady sich.
Ein sanftes lächeln erschien auf dem Gesicht der älteren „Ich danke dir, aber ich muss es auch allein anpacken. Abiona wird sich um mich kümmern.“
Widerwillig verließ Sheyla das Gemach. Entgegen ihrer Worte, schickte Leatrice Abiona auch fort und saß einsam und verloren am Fenster und starrte blicklos in den Park. Nach geraumer Zeit erhob sie sich und wanderte leise, einem Geiste gleich in den von der Mittagssonne erwärmten Park. Die Baronin von Eschenberg trat hinzu und nahm das junge Mädchen schweigend in den Arm. Lady Leatrice klammerte sich an die mütterliche Freundin und suchte Trost in den Armen der Baronin. Die beiden Frauen bemerkten nicht, das ein Augenpaar sie beobachtete und sich so etwas wie Schuld in diesen Augen wiederspiegelte, als sie mitansehen mussten welchen Schmerz die Haltung der beiden Frauen zeigten. Auch schienen diese Augen zu wissen, was den Schmerz verursacht hatte, denn sie blinzelten ein paar Mal, wohl um die Gefühle die im Innersten Aufwallten zu unterdrücken.
Am frühen Abend kam Sheyla noch einmal ins Gemach ihrer Schwägerin gelaufen. „In einer Woche geben die Manchesters einen großen Ball, zu dem der gesamte Adel Englands eingeladen wird!“, verkündete sie und ihre Augen leuchteten. Lady Leatrice legte ein kleines Hemd, das sie für die Armen und Bedürftigen in der näheren Umgebung nähte beiseite und blickte das junge Mädchen vor ihr erstaunt an „Was ist denn in dich gefahren, meine Liebe? In mir entstand das Bild eines Mädchen das Bälle für nicht sonderlich reizvoll hält.“
Sheyla nickte begeistert „Dem war ja auch so, doch in mir regt sich die Hoffnung Lord Christopher Paul Alexander Hemingway zu sehen.“
„Dir scheint es der Lord mit den vielen Namen wohl angetan zu haben.“
„Dem ist auch so, meine Liebe.“ Sie klatschte begeistert in die Hände „Wir sahen uns bereits zweimal auf diversen Bällen, doch wir stehen in zu unterschiedlichen Adelsklassen, als das unsere Väter eine Verbindung zustimmen würden.“
Lady Leatrice blickte erstaunt drein „Was meinst du damit?“
„Nun“, antwortete Lady Sheyla „mein Vater wäre dieser Verbindung wohl recht zugeneigt, ist doch Lord Hemingways Vater einer der reichsten Männer des Landes und steht in hoher Gunst beim König. Hemingway hat sein Augenmerk sicherlich auf eine, seiner Meinung nach, angemessenere Partie gerichtet. Lord Hemingway wird sich dem Willen seines Vaters wohl beugen müssen. So wie ich den Wünschen meines Vaters entsprechen werde.“ Lady Sheyla senkte den Kopf und alle Freude die ihr Gemüt beherrscht hatte, war verflogen wie ein Vogel der die Freiheit suchte.
Lady Leatrice blickte ihre Schwägerin mit traurigem Blicke an und seufzte „Das solltest du nicht tun, Sheyla. Du siehst wohin mich mein blinder Gehorsam getrieben hat. Das wünsche ich keinem. Sprich mit Lord Hemingway und versucht einen Weg zu finden, der euch beide glücklich machen wird.“
Lady Sheyla nickte und erhob sich „Ich werde mich jetzt zurückziehen. Gute Nacht, Leatrice.“
Lady Leatrice nickte ihr zu „Gute Nacht, Sheyla. Ich hoffe ihr beide schafft das.“
Re: Promise- Sie fragten nach mir (vorläufiger Titel)
Natalia - 11.01.2014, 21:24
WOW!!!
Seit meiner Heirat konnte ich niemals lesen... und ich bin sooooo erstant... ist leider soooo traurig, und mit meine Depresionen sollte ich sowas nicht lesen.. aber in mir steckt die hoffnung das diese Story eine grosse Wende haben wird....
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