Islamischer Zentralrat Schweiz

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    Re: Islamischer Zentralrat Schweiz

    M.M.Hanel - 30.03.2010, 23:53

    Islamischer Zentralrat Schweiz
    Auch wenn ich versuchte dieses Thema zu vermeiden ist es aufgrund der allgemeinen Medienaufmerksamkeit, welche dieser normativen Gruppe zukommt, erforderlich, öffentlich Stellung zu beziehen.

    Mein Brief an Oscar Bergamin aufgrund seines Auftritts im Club:
    1. Heute Abend, 30.3.2010, 22.20 Uhr auf SF1

    Muslime in der Schweiz: Wie gefährlich sind Fundamentalisten?

    http://www.tvprogramm.sf.tv/details/63c28977-efa0-48c9-93e6-cf7e0181fd4b

    M.Hanel hat folgendes geschrieben:
    Bruder Bergamin
    Sehe gerade den Club.
    Folgende Anmerkungen dazu.

    ... möchte ich Dir in aller Offenheit, NORMATIVITÄT und Strenge mitteilen, dass Deine offensive Vereinnahmung der Jüdischen Gemeinschaft in der Schweiz für die Agenden des Zentralrates eine umfänglich üble Sache ist und weder Eurer Sache, noch der Sache der Muslime, des Islams oder der jüdischen Mitbürger, also (Korr: "und damit" gestrichen) dem sozialen Frieden in der Schweiz - dienlich ist. ("-" Korrektur)

    Entweder ist solches Auftreten bewusst gewollt, womit Euer öffentliches Auftreten in Wirklichkeit als (verkleidete) islamfeindliche UND gesellschaftsfeindliche Propaganda zu erachten ist oder es ist unprofessionell, ja d..... und somit der Sache des Islams und der Muslime in der Schweiz äusserst schädlich. Doch manchen ist nicht zu helfen, da ihnen nicht zu raten.

    Herr Bergamin war über E-Mail nicht mehr erreichbar, ohne sich in ein Netzwerk einzuschreiben ... ein Schelm wer hier "was" denkt?
    Deshalb wurde dieses Schreiben an ein Mitglied des IZRS mit dem Ersuchen um Weiterleitung geschickt und in Cc an 3 Präsidenten Islamischer Dachverbände in der Schweiz.



    Re: Islamischer Zentralrat Schweiz

    M.M.Hanel - 25.05.2011, 17:23


    Islamischer Zentralrat fordert Massnahmen gegen den Besuch desHasspredigers Geert Wilders


    Kommuniqué 25052011-0035
    Bern, 25.05.2011

    Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) verurteilt die geplante
    Einladung des niederländischen Islamophoben und Rassisten Geert
    Wilders zu einem Vortrag in der Walliser Gemeinde Savièse vom 11. Juni
    2011.

    Wilders ist mit Abstand der bekannteste zeitgenössische
    anti-islamische und rassistische Brandstifter Europas. In seiner
    Heimat, den Niederlanden, steht er wegen dem Verdacht auf
    Volksverhetzung unter Anklage. Wilders Aussagen über Muslime im
    Speziellen und Migranten im Allgemeinen lassen keinen Zweifel offen,
    dass sich seine politischen Auftritte nicht mit den Grundsätzen der
    hier in der Schweiz gültigen Rechtsordnung vereinbaren lassen. So
    nannte er 2007 den Qur’an ein «faschistisches Buch» und verglich ihn
    mit Hitlers «Mein Kampf», um sogleich ein Verbot des Heiligen Buches
    in den Niederlanden zu verlangen. Ganz allgemein ist es Teil seiner
    politischen Arbeitsweise, mit notorischen Forderungen wie Verbot des
    Moscheenbaus, Einwanderungsstopp oder Kopftuchsteuern auf Wählerfang
    zu gehen. Grossbritannien verhängte 2009 aufgrund seiner
    extremistischen Ansichten eine Einreisesperre gegen Wilders.

    Öffentliche Ordnung gefährdet

    Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) sieht im Falle des geplanten
    Auftritts die öffentliche Ordnung in dem Sinne gefährdet, als Wilders
    mit einiger Sicherheit nicht ins Wallis reist, um frohe Pfingstgrüsse
    zu übermitteln, sondern um im Rahmen des Wahlkampfes von Oskar
    Freysinger den Islam und die Muslime weiter zu dämonisieren und damit
    zu rechnen ist, dass er wie in seiner Heimat gegen geltende Gesetze
    verstossen wird.

    Musliminnen und Muslime fühlen sich nach Bekanntwerden seines
    geplanten Auftritts stark provoziert und verlangen Massnahmen. Der
    Bund hat in der Vergangenheit relativ grosszügig vom Artikel 67 AuG
    Gebrauch gemacht, um muslimischen Predigern die Einreise in die
    Schweiz vorübergehend zu verbieten. In den meisten Fällen, wie z.B.
    beim geplanten Auftritt Pierre Vogels an der Kundgebung in Bern nach
    der Minarettabstimmung, wurde eine Einreisesperre rein präventiv
    erlassen, also ohne dass ein Gericht ein Verschulden - in welcher Art
    auch immer festgestellt hätte. Der Islamische Zentralrat Schweiz
    (IZRS) fordert den Bund auf, dienliche Massnahmen gegen diese geplante
    Provokation zu prüfen und wenn Art. 67 AuG schon extensiv gegen
    Muslime zur Anwendung kommt, gleiches Recht auch auf Nicht-Muslime
    anzuwenden.

    Kungebung in Savièse geplant

    Der Islamische Zentrarat Schweiz (IZRS) hat ausserdem gestern ein
    Gesuch um Erteilung einer Bewilligung für eine friedliche
    Protestkundgebung am geplanten Auftrittsort Wilders, in der Walliser
    Gemeinde Savièse, eingereicht. Sollte Wilders tatsächlich auftreten,
    möchten Musliminnen und Muslime dagegen protestieren und dabei ganz
    allgemein auf das zunehmende Problem der Islamophobie aufmerksam
    machen. [EOF]

    http://www.izrs.ch/index.php/de/medienmitteilungen/518-islamischer-zentralrat-fordert-massnahmen-gegen-den-besuch-des-hasspredigers-geert-wilders.html

    ################################ FRANCAIS ###################################

    Le Conseil Central Islamique demande des dispositifs contre la visite
    de Geert Wilders

    Communiqué 25052011-0035

    Berne, 25.05.2011

    Le Conseil Central Islamique Suisse (CCIS) condamne l’invitation
    prévue de l’islamophobe et raciste néerlandais Geert Wilder pour un
    exposé dans la commune valaisanne Savièse le 11. Juin 2011.
    Wilders est sans aucun doute le provocateur anti-islamique et raciste
    le plus connu en Europe. Dasn son pays, les pays bas, il est accusé
    sous soupçons pour démagogie. Les paroles de Wilders contre les
    musulmans en particulier et contre les immigrants en général ne
    laissent aucun doute sur le faite que ses activités politiques en
    Suisse ne sont pas en conformité avec l’ordre juridique de notre pays.
    En 2007 il a traité le coran de « livre fasciste » et l’a comparé au
    livre d’Hitler « Mon Combat » (Mein Kampf) pour ensuite demander
    l’interdiction du coran en hollande. Il est de son habitude politique
    de demander de telles exigences comme l’interdiction de la
    construction des mosquées, l’arrêt de l’immigration ou des impôts pour
    pouvoir porter le voile islamique. Le Royaume Unis lui a interdit
    d’accéder au pays pour ces raisons.

    L’ordre public en danger

    Le Conseil Central Islamique Suisse (CCIS) voit l’ordre public en
    danger puisque Wilders ne vient certainement pas visiter le valais
    pour propager ses souhaits de Pentecôte, plutôt il vient soutenir
    Freysinger dans son discours contre l’islam et les musulmans et de les
    diaboliser encore plus et on peut estimer qu’il va dépasser les
    limites de nos lois, comme il a fait dans son pays.

    Les musulmanes et musulmans se sentent fortement provoqués par
    l’evenements prevu et demandent des dispositifs. L’etat a dans les
    dernier temps utilisé très largement le sens de l’article 67 LE pour
    interdire a quelques personnalités musulmanes connues l’entrée en
    Suisse. Alors que dans la majorité des cas il n’existait aucune raison
    valable pour une telle interdiction. Comme dans le cas de Pierre Vogel
    pour la manifestation en fin 2009 suite au vote contre les minarets
    qui était tout simplement préventive, sans aucune accusation
    juridique. Le Conseil Central Islamique Suisse (CCIS) demande l’etat
    de vérifier de possibles et profitables dispositifs contre cette
    provocation et de pratiquer l’article 67 LE contre eux aussi
    extensivement que contre les musulmans.

    Manifestation prevue à Savièse

    Le Conseil Central Islamique Suisse (CCIS) a déposé une demande
    d’autorisation pour une manifestation pacifique afin de pouvoir
    protester au lieu même de l’événement, dans la commune de Savièse dans
    le Valais. Si vraiment Wilder devait venir en Suisse pour propager ses
    propos les musulmans et musulmanes protesteront en général pour
    attirer l’attention sur le danger croissant de l’islamophobie. [EOF]


    http://www.izrs.ch/index.php/fr/communiquesdepresse/518-islamischer-zentralrat-fordert-massnahmen-gegen-den-besuch-des-hasspredigers-geert-wilders.html


    --
    Islamischer Zentralrat Schweiz (IZRS)
    Abdel Azziz Qaasim Illi
    Public Relations und Information
    Postfach 695, 3000 Bern 9

    Generalsekretariat +41 31 511 0290

    Direkt: +41 31 511 0293
    Fax: +41 31 511 0291
    Mobile: +41 78 693 2222

    http://www.islamrat.ch
    http://www.conseilcentral.ch

    Hanel hat folgendes geschrieben: Als ich heute früh Mitteilung von der Einreise Wilders bekam, hatte ich ähnliche Gedanken, als jene, welche der IZRS hier äusserst professionell und gefasst kommuniziert. Mit dieser Vorgangsweise hat sich der IZRS - zumindest in dieser Angelegenheit - als kompetenter Sprecher für die Anliegen vieler Muslime in der Schweiz positioniert.



    Re: Islamischer Zentralrat Schweiz

    M.M.Hanel - 28.10.2011, 16:43


    ISLAMISCHE VERBÄNDE SCHWEIZ
    Arbeitsgemeinschaft der KIOS und FIDS
    STELLUNGNAHME
    zur Kundgebung des IZRS vom 29. Oktober 2011 auf dem Bundesplatz in Bern

    Mit Gesprächen und Kooperation, statt mit Provokationen die Islamophobie abbauen

    Die Arbeitsgemeinschaft Islamischer Nationalverbände der Schweiz beteiligt sich nicht an der Kundgebung, die der Islamische Zentralrat der Schweiz (IZRS) am Samstag, 29. Oktober 2011, auf dem Bundesplatz in Bern veranstaltet, auch wenn das Anliegen grundsätzlich berechtigt ist, mit einem «Tag gegen Islamophobie» auf die Ausgrenzung und Diskriminierung hinzuweisen, die viele muslimische Frauen und Männer in der Schweiz täglich erfahren. Auch unsere Mitglieder leiden darunter, wenn ihnen allein ihrer Religionszugehörigkeit wegen mit Misstrauen und Ablehnung begegnet wird. So entschieden wir Muslime für die Schweizer Rechtsordnung eintreten, so entschieden fordern wir auch, dass die Grundrechte der Bundesverfassung für uns genau so gelten, wie für alle anderen Einwohner des Landes.

    Die Arbeitsgemeinschaft der Islamischen Nationalverbände der Schweiz wendet sich unmissverständlich gegen alle Formen der Islamophobie. Doch sind wir der Meinung, dass das Engagement gegen Islamophobie sich nicht der gleichen schrillen und verzerrenden Mittel bedienen darf wie die anti-islamische Propaganda. Deshalb erachten wir es als falsch, unangebracht und schädlich, dass der IZRS die Diskriminierung von Muslimen mit einer Art Stern symbolisiert, welcher dem Judenstern der Nationalsozialisten nachempfunden ist. Es ist unethisch und verletzt nicht nur unsere jüdischen Mitbürger, wenn dieses historisch belastete Symbol zur billigen Provokation missbraucht wird. Es verbietet sich, die reale Diskriminierung von Muslimen mit dem Völkermord der Nazis an den Juden in Verbindung zu bringen. Der IZRS schadet mit diesem propagandistischen Mittel dem Ansehen und den Interessen der Muslime in der Schweiz.

    Die Arbeitsgemeinschaft der Islamischen Nationalverbände ist überzeugt, dass es gegen islamophobische Tendenzen in der Schweiz nur ein sinnvolles Mittel gibt: den geduldigen und oft schwierigen Dialog mit den Behörden und mit der Öffentlichkeit. Das produziert zwar weniger Aufsehen und Schlagzeilen als Aktionen wie jene des IZRS – aber durch Zusammenarbeit und im Gespräch mit der Schweizer Bevölkerung und ihren politischen Vertretern lassen sich Vorurteile und Fehlinformationen besser abbauen als mit Provokationen - und darauf kommt es letztlich an – im Interesse der muslimischen und der nichtmuslimischen Einwohner der Schweiz.

    Arbeitsgemeinschaft der Islamischen Nationalverbände der Schweiz (KIOS und FIDS)

    Co - Präsidenten:

    Dr. H. Maizar Dr. F. Afshar


    Kontaktpersonen für weitere Informationen:
    Sekretariat: Islamische Verbände Schweiz, Reha Özkarakas, Mob. 078 670 34 33, info@fids.ch
    KIOS - Koordination Islamischer Organisationen Schweiz, Dr. F. Afshar, Mob. 078 830 82 80, kios@bluewin.ch
    FIDS - Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz, Dr. H. Maizar, Mob. 079 406 69 55, info@fids.ch

    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Muslime in der Schweiz: Wie gefährlich sind Fundamentalisten?

    http://www.iphpbb.com/board/ftopic-43715060nx17898-235.html#1080

    Siehe dazu unseren GSIW Beitrag zur selben Thematik (IZRS vereinnahmt das Judentum) ... ein Beitrag, der leider keine positive Wirkung zeigte, wie auch die heutige Stellungnahme der FIDS und KIOS ws. nur ein Schulterzucken auslösen wird ...

    Muslimische Verbände kritisieren Kundgebung gegen Islamophobie
    http://www.suedostschweiz.ch/politik/muslimische-verbande-kritisieren-kundgebung-gegen-islamophobie

    Verschiedene muslimische Organisationen haben sich von der geplanten Kundgebung gegen Islamophobie auf dem Bundesplatz in Bern distanziert. Sie sehen im Anlass des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS) eine Provokation.



    Zentralrat provoziert erneut
    Basler Zeitung: http://bazonline.ch/schweiz/standard/Zentralrat-provoziert-weiter/story/12027559

    Oder Muamer Zukorlic, Mufti der islamischen Gemeinschaft in Serbien. Auch die Führungsriege des umstrittenen Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), der den Anlass organisiert, wird auf dem Bundesplatz sprechen. Anlass und Rednerliste sind von der ...

    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Kommentar: Die Leserbriefe geben die Stimmung des Volkes aufgrund ihrer Zahl schon repräsentativ wieder.



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