New York City

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    Re: New York City

    Baphemot - 14.03.2010, 18:37

    New York City
    New York City - die größte Stadt des Staates New York und berühmteste Stadt der vereinigten Staaten.



    Re: New York City

    Baphemot - 15.03.2010, 17:18


    Erster Akt
    Szene 2
    Ein Sturm zieht auf
    New York City, The Big Apple, nicht nur unter den Menschen beliebt, bitten die Slums dieser Stadt den perfekten Nährboden für Leid und Verbrechen - das perfekte Lockmittel für Dämonen.

    cf. Hölle

    Wie aus dem Nichts war der Mann in einer kleinen Seitengasse in der Bronx aufgetaucht. Belial zupfte sich seinen Anzug zurecht, strich sich mit seiner rechten Hand über die kahlrasierte Glatze und lächelte zu frieden. Zwei kleine, schwarze Nebelschwaden wirbelten um die Beine des Mannes herum. "Sucht Euch einen Wirt und meldet Euch bei mir, wir haben viel Arbeit vor uns." sprach er vor sich her, die Nebelschwaden beendeten ihren Kreislauf und bewegten sich wabbernd durch den Schatten der Seitengasse, drückten sich durch den Schlitz einer Tür und verschwanden. Ein zufriedenes Grinsen umspielte Belials Grinsen, als er aus der Gasse trat un seinen Kopf gen Himmel ragte. "Es beginnt..." flüsterte er, sein Grinsen wurde breiter und er lief die Straßehinab, ein einziges Ziel vor Augen - die Innenstadt Mannhattans.



    Re: New York City

    Ena - 15.03.2010, 17:29


    cf. Himmelreich

    "Sieh an. Der große Dämon läuft selbst. Wo ist denn deine Sänfte geblieben?", fragte eine Stimme aus einer Nebengasse, an der der Dämon vorbeilief. Für menschliches Gehör unhörbar, doch der Dämon würde es verstehen.
    James stand gegen die Mauer gelehnt da, die Arme verschränkt und die Beine überkreuzt. Sein lässiges Auftreten stand im straken Kontrast zu seinem hasserfüllten Blick. Es war offensichtlich, dass der Engel nicht zum Plaudern gekommen war.
    "Oder hat man sie dir entrissen, nachdem ich dich besiegt habe?"



    Re: New York City

    Baphemot - 15.03.2010, 18:01


    Belial blieb stehen, dies Stimme war ihn vertraut, sehr vertraut. Er blickte in ein altbekanntes Gesicht, als er sich in die Richtung des Engels umdrehte. "Besiegt hast du mich nicht Iacobus, sonst würde ich jetzt nicht hier vor dir stehen." Ein schmieriges Grinsen huschte über das Gesicht des Dämons "Ich sah die Gunst eher auf meiner Seite." Der Mann zog sich seine Krawatte zurecht und hob seine rechte Augenbraue "Wie lange ist es jetzt her? 500 - 1000 Jahre, bist du noch immer nicht über den Tod deiner Kleinen hinweg gekommen?" fragte er dann und wartete die Reaktion des Himmelsboten ab.



    Re: New York City

    Ena - 15.03.2010, 18:22


    James bewegte sich nicht vom Fleck, seine Hände allerdings ballten sich zu Fäusten. "Du bist feige entflohen." Er durchbohrte den Dämon mit seinem Blick. "Ich habe es nicht vergessen...es ist genau 567 Jahre her. Und...ich werde niemals aufhören, ihr nachzutrauern, nicht, bis du auf ewig gebannt bist."



    Re: New York City

    Baphemot - 15.03.2010, 18:30


    Der Dämon ließ sich von den Worten des Engels nicht beeindrucken, was wollte er schongegen ihn ausrichte? Ihm, der die Streitkräfte der Hölle hinter sich hatte. "Hilf mir auf die Sprünge Iacobus" er entbläte ein Grinsen, ein Grinsen ähnlich dessen eines Haifisches bevor dieser nach seiner Beute schnappte. "Wie hieß sie noch gleich? Teresa?" das Grinsen verbreitete sich "Sie war ein hervorragender Wirtskörper und dein Leid .... so zuckersüß."



    Re: New York City

    Ena - 15.03.2010, 18:43


    Wie oft hatte sich James vorgenommen, Raphaels Worte zu befolgen? Sich von den Einflüsterungen nicht stören zu lassen?
    Beim Klang ihres Namens wurde all das bedeutungslos. Er stieß sich von der Wand ab, immernoch betont ruhig. "Vielleicht", begann er monoton und streckte dem Dämon die Handfläche hin. Sie begann zu leuchten und kurz darauf erschien ein altertümlich aussehender Degen darin.
    (http://www.melbar.de/Blankwaffen/Schwerter/Schwerter/A261873.jpg)
    "Ist es jetzt an dir zu leiden." Mit diesen Worten schoss er in übermenschlicher Geschwindigkeit nach vorne, den Degen ausgestreckt, als wollte er ihn direkt in das Herz des Dämons rammen.



    Re: New York City

    Baphemot - 15.03.2010, 19:12


    Mit einer erschreckenden Ruhe war Belial wie angewurzelt stehen geblieben und beobachtete wie die Klinge des Engels auf ihn zuraste. Mit der gleichen übermenschlichen Geschwindigkeit wich der Dämonen aus, sodass die Klinge ins leere stach. In einer fließenden, beinahe unsichtbaren Bewegung war er im Schatten der Seitengasse aufgetaucht und bedachte Iacobus mit einem Grinsen - Belial war nicht die Art von Dämon, die kämpften, er brachte andere dazu, dies für ihn zu übernehmen. Wie aus dem Nichts war eine junge Blondine neben ihn aus den Schatten getreten. Sie wirkte wie eine normale Frau, ihre Miene war jedoch eine eiserne, starre Miene, die Augen der Frau waren durch und durch Schwarz und erinnerte an pechschwarze Kohlen. "Du weißt was mit Menschen passiert, die Selbstmord begehen." Belial lachte auf "Ihr Beide seid alte Bekannte Iacobus" sein Lachen wurde schelmischer, tief.



    Re: New York City

    Ena - 15.03.2010, 19:29


    James wirbelte herum, bereit zu einem Gegenangriff, doch der Dämon vor ihm raubte dem Engel für einen kurzen Moment den Atem. "Du wagst es..."
    Kurz schien er sich zu entscheiden, wen sollte er angreifen, den Mörder oder den Parasiten seines alten Schützlings?
    Er zögerte kaum eine Sekunde, da rammte er den Degen abermals vorwärts, allerdings in Richtung der Blondine. Gleichzeitig schnippte er mit den Fingern seiner freien Hand. Eine Säule aus purem Licht fuhr die Gasse hoch, eine Barriere, die normale Menschen nicht sehen konnten. Dennoch. Er hatte den Ort seines Angriffs sauber gewählt, es handelte sich um eine Sackgasse.



    Re: New York City

    Baphemot - 15.03.2010, 19:40


    Iacobus Versuch, ihn mittels Barriere in der Sackgasse fest zu halten, kostete Belial nur ein müdes Lächeln. Regungslos blieb er stehen und verfolgte den Kampf zwischen seines Dämons und den Engel. Iacobus' Degen durchstieß den Brustkorb der jungen Frau, emotionslos stand die Blondine da und sah auf die Klinge herab, die in ihrer Brust steckte. Ein ekelerregendes Schmatzen ertöten, als sie eine Schritt nach vorne tat, die Klinge drang tiefer in Sie ein, ein weitere Schritt, die Spitze des Degens brach durch ihren Rücken. Mit kalten ungewöhnlich kalten Händen packte der Dämon den Hals Engels und drückte zu.



    Re: New York City

    Talok - 15.03.2010, 22:29


    Maria saß in einem Cafe und betrachtete Gedankenverloren die leute die an ihr vorbei gingen. Oft hatte Jimmy schon eine Einladung nicht pünktlich einhalten können, natürlich verstand sie, dass er vermutlich wichtigeres zu tun hatte als Zeit mit ihr zu verbringen, doch sie konnte für ihn warten.

    ooc: Nur damit ihr mal wisst wo sie sich aufhält. ^^



    Re: New York City

    Ena - 16.03.2010, 13:35


    Doch genau auf den Moment hatte James gewartet. Er drückte die Hand auf die Bauchwunde des Wirtkörpers und sprach einen Bannspruch.
    Gerade wollte er zum letzten Hieb gegen den Würgegriff ansetzen - da piepste seine Armbanduhr und er verschwand in einer Lichtwolke...

    ...um am gegenüberliegenden Ende des Cafés zu landen und betont lässig zu seinem Schützling zu spazieren. Die Würgespuren des Dämons überdeckte er mit seinem Kragen, den Degen ließ er verschwinden.
    "Hey", sagte er und legte ihr von hinten die Hände auf die Schultern.



    Re: New York City

    Baphemot - 16.03.2010, 14:46


    Als der Bannspruch gesprochen war, stopte eine schwarze Rauchwolke aus der Wunde der jungen Frau und zog sich in den Schatten der Seitengasse zurück. Mit einem breiten Grinsen verfolgte Belial das plötzliche Verschwinden des Engels und dessen Lichtbarierre. "Such ihn." murmelte er dann vor sich hin, trat aus der Seitengasse und setzte seinen Weg in Richtung Midtown fort.



    Re: New York City

    Talok - 16.03.2010, 15:50


    Maria lächelte als sie seine Stimme hörte "Hey, ich dachte schon du kommst nichtmehr." doch natürlich meinte sie das nie ernst. Er war bisher immer gekommen. Als er sich setzte lächelte sie ihn freundlich an "Ich habe gehört demnächst würden sie das neue Schwimmbad in der Second street eröffnen. Sollen wir da das nächste mal hin gehen? Ich schätze mal du hast solangsam keine lust mehr mit mir einfach nur durch die Stadt zu spazieren."



    Re: New York City

    Ena - 16.03.2010, 16:25


    Wenn sie wüsste...das war ganz sicher kein Spaziergang
    James lächelte zurück und zupfte ein wenig an seinem Kragen herum, damit auch ja nichts zu sehen war. "Du weißt, dass ich immer mitkomme. Irgendjemand muss Acht geben, dass du nicht den Halt verlierst und ertrinkst." Er meinte das völlig Ernst, versteckte es aber hinter einer spöttischen Bemerkung.
    "Bist du hungrig oder hast du schon gegessen?", fragte er sie und holte seinen Geldbeutel aus der Potasche seiner Jeans. Darin befand sich stets mehr als genug Geld - ehrlich verdient, während es in New York Nacht war. Er zahlte immer, das war für ihn eine Frage der Ehre.



    Re: New York City

    Talok - 16.03.2010, 16:36


    "Ich kann gut auf mich selbst aufpassen." sagte sie gespielt beleidigt. Bevor er jedoch noch etwas darauf erwiedern konnte nickte sie "Ich hätte nichts dagegen etwas essen zu gehen. Aber ich kann dich doch nicht nochmal bezahlen lassen wie das letzte mal."



    Re: New York City

    Ena - 16.03.2010, 16:44


    Er lachte leise, stand auf und trat um den Tisch herum, wo er sich ihre Jacke schnappte und sie für sie hinhielt. "Was möchtest du denn?" Zu ihrem Einwand sagte er nichts, am Ende war er immernoch der schnellere, wenn es darum ging das Geld hinzulegen. Während er ihr half in die Jacke zu schlüpfen, schaute er sich in alle Richtungen um, doch noch war keine Spur von einem Dämon oder Belial.



    Re: New York City

    Talok - 16.03.2010, 16:48


    "Wie wärs mit Chinesisch? Ich finde es immer wieder lustig was in den Glückskeksen steht und das essen ist wirklich fantastisch." sagte sie fröhlich und lies sich vom ihm in die Jacke helfen. Sie bemerkte jedoch, dass er sich umsah "Hast du gedacht jemand den du kennst hätte dich gerufen?" er hatte ihr nie wirklich erzählt ob er denn Bekannte hatte oder nicht.



    Re: New York City

    Ena - 16.03.2010, 17:15


    "Alles klar." Er schaute rasch wieder zu ihr und lächelte. "Ja...habe mich wohl geirrt." Versonnen musste er darüber nachdenken, wie der letzte Glückskeks ihn erzählt hatte, dass er noch ein langes Leben vor sich hätte...
    Während sie sich an den Menschen vorbeidrängten nahm er ihren Arm und machte einen großen Schritt. Das Chinarestaurant stand urplötzlich vor ihnen, und er hielt ihr die Tür auf. "Der Weg verging ja wie im Flug, wie machst du das nur immer?", fragte er sie und wedelte einladend mit dem Arm.



    Re: New York City

    Talok - 16.03.2010, 17:59


    Maria trat lächelnd ein. Schon ein paar mal hatte sie das Gefühl gehabt, dass wenn er mit ihm durch die stadt ging, dass der weg einfach wie im flug verging. Doch sie kümmerte sich schon seit längerem nichtmehr darum. Die Zeit verging nunmal wie im Flug wenn man mit jemandem zusammen war den man mochte.
    Sie bestellte sich wie immer das selbe und saß dann gegenüber von James nieder. Erst jetzt bemerkte sie, dass vor allem pärchen in dem Restaurant saßen. Sie spürte wie ihr Gesicht warm wurde. Sie versteifte ein wenig und versuchte sich nichts anmerken zu lassen.



    Re: New York City

    Ena - 16.03.2010, 18:14


    Auch James bemerkte den Umstand, doch schlug es sich nicht auf seine Gesichtsfarbe nieder. Er wurde nur etwas lockerer, fast fröhlich. Die Erinnerungen, die Belial hervorrief, waren beinahe wieder in den hintersten Winkel seines Gedächtnisses verdrängt und jetzt existierte nur das Mädchen vor ihm. In diesem Punkt war seine Fähigkeit, Gedanken teilweise zu lesen hinderlich. Er lächelte ihr aufmunternd zu. "Wir haben wohl eine ungünstige Zeit erwischt. Ich bin leider viel zu leger gekleidet. Alle werden denken, du gehst aus Mitleid mit mir aus."



    Re: New York City

    Talok - 16.03.2010, 18:42


    Ihr gesicht wurde gleich noch heißer. Warum musste er auch gerade sowas sagen? Sie versuchte sich zu beruhigen und sah zu ihm "Niemand könnte je sowas denken. Und selbst wenn, sollen sie doch denken was sie wollen." sie sprach schon fast zu laut. Sie versuchte sich ernsthaft zu entspannen doch ihre leichte nervosität wollte einfach nicht verschwinden.



    Re: New York City

    Ena - 16.03.2010, 19:06


    James fiel die Wirkung seiner Worte erst auf, als er Marias Gesicht sich verfärben sah. Auch er räusperte sich verlegen. Dann stand er auf und wandte sich zur Küche. "Ich werde uns einmal etwas mehr Sojasauce besorgen." Mit einem Blick versuchte er ihr zu signalisieren, dass es keineswegs böse gemeint war - ganz im Gegenteil: Er wollte ihr Zeit geben ihre Aufregung zu beruhigen und wenn er ganz ehrlich war: Auch wenn er schon lange Liebe aus seinen Gefühlen verbannt hatte, fühlte sich seine Brust an, als würde sie bald platzen.



    Re: New York City

    Talok - 16.03.2010, 20:04


    Als James weg war beruhigte sich Maria nur um sich innerlich selbst zu belehren. Was ist los mit dir Maria? Du bist 18 Jahre alt und benimmst dich wie ein kind! nach ein paar sekunden jedoch war ihr gesicht wieder normal farbig und sie hatte sich soweit beruhigt. Dann sah sie sich nach James um um ihn wieder her zu winken.



    Re: New York City

    Baphemot - 16.03.2010, 20:52


    Als James aufgestanden war um sich und seiner Begleitung noch etwas Sojasauce zu holen. Trat leise einer der Kellner an ihn heran und starrte ihn von hinten an. "Alles zu ihreer zufriedenheit?"



    Re: New York City

    Ena - 17.03.2010, 17:05


    James wandte sich um, ein "Ja" auf den Lippen, doch irgendetwas in der hinteren Region seines Gehirns warnte ihn davor. "Ich würde gerne mit ihnen über etwas reden...ist das möglich?"



    Re: New York City

    Baphemot - 17.03.2010, 17:50


    "Natürlich" gab der Kellner zurück und schenkte James nun ein freundliches Lächeln "Nur zu"



    Re: New York City

    Ena - 17.03.2010, 19:08


    "Nun...ich wäre gerne unter vier Augen mit Ihnen." Er schaute an ihm vorbei zu Maria und lächelte ihr zu, als müsse er gerade etwas abwimmeln. Hinter ihm war die Tür zu einer kleinen Abstellkammer. Er wies mit einem fragenden Blick darauf.



    Re: New York City

    Baphemot - 17.03.2010, 19:18


    Der Mann nickte höflich, zog die Tür zu der Abstellkammer auf und lud den Mann mit einer Handbewegung ein, einzutreten.



    Re: New York City

    Talok - 18.03.2010, 15:47


    Maria legte den kopf schief und überlegte kurz ob sie nicht aufstellen sollte und nachsehen sollte was los war, doch als sie gerade den stühl nach hinten gerückt hatte um aufzustehen überlegte sie es sich anders und stocherte ein wenig lustlos im Essen herum.



    Re: New York City

    Ena - 18.03.2010, 19:11


    Kaum waren sie durch die Tür getreten, fiel sie ins Schloss und James drehte sich mit einem Seufzen um. "Heute lasst ihr mich nicht los."
    Mit diesen Worten deckte er den 'armen' Kellner mit Schlägen ein.



    Re: New York City

    Baphemot - 18.03.2010, 20:35


    Das Gesicht des Kellners wurde zu einer tierischen und menschlich wirkenden Fratzen, wie in Zeitlupe schien der Mann den Schlägen auszuweichen, packte den rechten Arm des Mannes und schleuderte ihn nach hinten auf ein Regal voller Reinigungsmittel.

    Mit tief nach unten gezogenen Mundwinkeln trat Belial aus dem Eingang des Hochhauses - auch diese Adresse hatte sich als Niete heraus gestellt. Der Mann zog ein schwarzes Stofftaschentoch aus der rechten Tasche seiner Handzughose und wischte sich damit die blutverschmierten Hände ab. Das war nun also seine Aufgabe, nach etwas suchen, von dem gänzlich unbekannt war, wo es sich überhaupt befand - das war die Arbeit eines niedrig rangigen Dämons, die er verrichten sollte - er, die zweit mächtigste Kreatur der Hölle. Der Dämon verschwand in der Seitengasse neben den Wolkenkratzer - eine Feuersäule stobte gen Himmel - der Geruch von Schwefel breitete sich in der Gase aus, dann war Belial auch schon wieder verschwunden.

    tbc. Las Vegas



    Re: New York City

    Ena - 19.03.2010, 16:12


    James schlug in das Regal ein und verteilte die Flüssigkeiten über den Boden des Raumes. Es dauerte nur eine halbe Sekunde, in der er die Lage peilte, da sprang er auf und warf einen schweren Kanister voll Olivenöl auf den Dämon. Denn das war es ohne Zweifel - wiedereinmal. Ich frage mich nur, wieso sie sich heute so schwer unterkiegen lassen, fragte er sich, während er mehrere Geschosse aus Licht aus seiner Hand feuerte und sich anschickte dem Dämon näher zu kommen.



    Re: New York City

    Baphemot - 19.03.2010, 18:49


    Das Grinsen des DÄmons wurde breiter, als James auf ihn zu kam, wand er sich dem Regal zu seiner linke zu, packte es und warf es mit einem Ruck um, mit der Absicht den Engel darunter zu begraben.



    Re: New York City

    Ena - 19.03.2010, 19:36


    Doch diesmal ließ sich James nicht so einfach unterkriegen. Er packte das Regal, schüttelte den Inhalt aus und benutzte es als Keule, indem er sich einmal damit um sich selbst drehte. Die Ecken knallten gegen die Wände und brachen zu spitzen Ecken ab. Kaum hatte er genug Schwung, ließ er es los und mit voller Wucht gegen den Dämon krachen. Würde es ihn nicht aufspießen, dann wenigstens festnageln.



    Re: New York City

    Baphemot - 24.03.2010, 21:15


    Aufgespießt durch die kannte des Regals wurde der Dämon gegen die Türe des Vorratsraumes genagelt. Das Gesicht des Mannes wurde zu einer schmerzverzerrten Fratze, der Mann stieß einen schmerzverzerrten Schrei aus, bevor sich der Dämon in Form einer schwarzen Nebelschwade vons einem Wirtskörper trennte. Der Asiate sackte leblos zusammen.



    Re: New York City

    Ena - 25.03.2010, 20:11


    James streckte dem Dämon die Hand entgegen und sprach einen Bannspruch. Es war nicht mehr der Dämon um den er sich Sorgen machte, sondern eher der markenerschütternde Schrei, den man wohl durch das ganze Restaurant hören konnte...



    Re: New York City

    Baphemot - 25.03.2010, 20:59


    Bevor der Engel den Dämon jedoch größeren Schaden zufügen konnte, war der Dämon durch eine kleine Ritze im Dielenbode der Vorratskammer verschwunden - ruhe kehrte ein.



    Re: New York City

    Ena - 26.03.2010, 13:06


    Grummeld riss er das Regal aus der Tür, legte den Mann auf dem Boden und wollte den Raum verlassen. Da drehte er sich noch einmal um und klaubte eine Sojasauce vom Regal. Kurz überprüfte er sein Spiegelbild in der Pfütze am Boden, dann machte er sich auf dem Weg zurück zu Maria. Für den Mann würde er nichts mehr tun können, das tat ihm Leid, doch wenigstens konnte so der Dämon keine weiteren Schandtaten anstellen.
    Lächelnd nahm James Platz und reichte ihr die Sauce. "Du würdest mir nicht glauben, wie viele Sauce wollten." Er beugte sich etwas zu ihr herüber und sah ihr eindringlich in die Augen. "Verzeih mir, dass du warten musstest."



    Re: New York City

    Talok - 26.03.2010, 17:42


    Maria antwortete nicht direkt. Sie hatte das gefühl gehabt geräuche gehört zu haben. "Sag mal..." fing sie den satz an verwarf den gedanken jedoch und nahm die Sauce mit leichtem lächeln entgegen "Danke."



    Re: New York City

    Ena - 27.03.2010, 11:49


    "Bitte."
    Er aß ein paar Bissen - auch wenn er das eigentlich nicht tat - und beobachtete Maria. Aus den Augenwinkeln konnte er sehen, wie einige Paare bereits dazu übergegangen waren sich zu füttern oder ihre Lippen aneinander verwachsen schienen. Zu seiner Zeit hatten sich nicht einmal Ehepaare so auffällig angefasst...
    "Ich freue mich auf unseren Schwimmausflug, aber ich werde nicht vom Sprungbrett springen - das traue ich mir nicht." Sein amüsiertes Lächeln strafte seiner Aussage Lügen, doch er wusste, wenn er von ganz oben hinuntersprang würde er entweder das Brett zerstören oder in den Beckenboden einschlagen. Außerdem war es wohl seltsam, dass er sich traute vor einen fahrenden Laster zu springen, um sie wegzuziehen, aber Angst vor zehn Metern hatte.



    Re: New York City

    Talok - 28.03.2010, 09:22


    Maria antwortete jedoch nicht. Stattdessen lächelte sie ihn an. Sie pickte ein stück Ente mit den stäbchen auf "Schließt du mal bitte die Augen? Aber nicht schummeln." fragte sie ihn unschuldig lächelnd es schien so als wollte sie ihn füttern.



    Re: New York City

    Ena - 28.03.2010, 10:19


    Ein wenig verdutzt ließ er seine Stäbchen liegen und gehorchte ihr, indem er die Augen schloss. Obwohl er ahnte, was sie vorhatte, musste er innerlich darüber lachen, wie gespannt er war.



    Re: New York City

    Talok - 28.03.2010, 11:37


    Doch anstatt das James von Maria gefüttert wurde konnte er plötzlich ihre Lippen auf den seinen spüren. Es dauerte nur ein paar sekunden dann lösten sich ihre Lippen wieder und James konnte nun das hochrote Gesicht von Maria sehen die ihre Tasche griff und sich auf den weg nach draußen machte um zu ihrem Haus zu gehen.
    In ihrem Kopf gingen gerade tausende sachen umher. Was hatte sie da getan? Was wenn er es nicht wollte? waren nur ein paar davon.



    Re: New York City

    Ena - 28.03.2010, 13:20


    Als ihre Lippen sich berührten, riss er die Augen auf und schaute ihr in die Augen. Zunächst saß er einfach nur da und starrte ihr nach, wie sie aus dem Laden verschwand. Erschüttert bezahlte er und raste ihr hinterher. In Engelgeschwindigkeit dauerte es nicht lange, bis er sie eingeholt hatte. Er legte ihr die Hand von hinten auf die Schulter, als wollte er etwas sagen, doch dann drehte er sie plötzlich um und drückte seinerseits seine Lippen auf die ihren. Kurz schien er damit zu kämpfen, sie an sich zu pressen, doch dann spürte er sein Amulett auf der Brust und löste sich wieder von ihr. Ein Lächeln konnte er jedoch nicht unterdrücken.



    Re: New York City

    Talok - 28.03.2010, 14:50


    Maria schien noch völlig verdutzt darüber, dass er ihr plötzlich hinterher gerannt war. Doch das war nichts gegen das erstaunen, dass sie hatte als er sie plötzlich küsste.
    Als er sich wieder von ihr löste und sie anlächelte wusste zuerst nicht was sie sagen sollte. Sie war glücklich, jedoch wusste sie auch nicht was sie nun sagen sollte. Zuviel ging in ihrem Kopf umher. "Ich... ich bräuchte ein wenig ruhe, aber... wenn du noch willst können wir gerne immernoch morgen schwimmen gehen."



    Re: New York City

    Ena - 29.03.2010, 16:57


    James sah sie kurz an, bevor er nickte und sich umdrehte. In Gedanken versunken und mit in den Manteltaschen vergrabenen Händen marschierte er von dannen. Er hatte ein außerordentlich nervige Wirkung auf Frauen, das stand fest. Und die schreckliche Angewohnheit, sich in all seine Schützlinge zu verlieben, das stand auch fest. Er schaute sich noch einmal um und sah sie dastehen, winkte, doch seine Gedanken kreisten um etwas anderes. Jemand anderen. Er begann zu laufen, bis man ihn nicht mehr mit menschlichen Augen sehen konnte, umfasste seine Kette und löste sich in einem goldenen Schauer auf. Es war einfach nicht fair. Wieso musste er sie unbedingt küssen? Als hätte er nichts aus seinen Fehlern gelernt...
    Während er so nachdachte, wohin er nun gehen sollte, durchzuckte sein Hirn immerwieder derselbe Satz: "Es ist nicht fair."
    Ohne es zu merken, steuerte er den unfairsten Ort von Amerika an....

    tbc. Las Vegas



    Re: New York City

    Talok - 03.04.2010, 19:28


    Maria ging in gedanken versunken nach Hause. Mit ihren Eltern sprach sie nicht darüber was geschehen war. Sie ging in ihr Zimmer und legte sich samt sachen auf ihr Bett und dachte über alles mögliche nach, bis sie schließlich eingeschlafen war.



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