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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Just me - Melfon - Victor - Nathaniel - Auge des Sturms Forum: Werewolf Forenbeschreibung: Die Rudel in und um Nürnberg aus dem Unterforum: Das Welpenhaus Antworten: 15 Forum gestartet am: Freitag 23.02.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Fragestunde Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 1 Monat, 8 Tagen, 23 Stunden, 55 Minuten
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Re: Fragestunde
Just me - 06.02.2010, 18:50Fragestunde
Nathaniel stellt einige Fragen. Ich gehe davon aus, dass alle Welpen anwesend sind und es ist auch möglich, dass andere Garou dabei sind (bei ein paar Fragen muss ich wohl eh an Theurgen verweisen..). Ich kann das nicht auf einmal beantworten, also kommt die Antwort in mehreren Posts..
Hier die Fragen:
-Wie entstanden die Silberfänge? Gibt es dazu eine Geschichte?
-wievielte Häuser der Silberfänge gab es im Laufe der Geschichte?
-Wie sind die heute nicht mehr existenten Häuser gefallen?
-Wie wählten die Stämme ihr Totem?
Antworten:
" Nach der Entstehung der Welt und des Lebens überkam Gaia etwas Böses. Die Dunkelheit breitete sich aus und schlug Gaia tiefe Wunden. Die Herren der Tiere zogen für Gaia in die Schlacht. Ein kalter, ekelhafter Wind verletzte ihren heiligen Garten und Gaia wurde schwächer. Die tiefe Dunkelheit stahl ihren Geist und verbarg ihn im Nest der gorßen Einheit unter dem Weltnabel.
Die Tiere vereinten sich um sie zu retten, nur der Wolf wurde nicht zu ihrem Kriegszug eingeladen, und von den anderen Tieren als Gauner beschimpft. Sie ließen ihn zurück und bekämpften die Dunkelheit in seiner Ebene unter den Wurzeln des Weltbaums Yggdrasil. Die Dunkelheit verschlang sie alle auf einmal und spie sie am Ufer der Weltnarbe wieder aus. Selbst nach dieser Niederlage verschmähten die Tiere die Hilfe des Wolfes. Doch letztlich hörten sie den Rat des großen Falken und ließen den Wolf sein Glück versuchen, was hatten sie schon zu verlieren?
Der Wolf machte sich also auf seinen Weg unter den Nabel der Welt, doch anstatt sofort anzugreifen schlich er sich im Schutze seines eigenen Schattens hinein und beobachtete erst einmal unbemerkt.
Die große Dunkelheit zwang Gaia zu singen um ihre Essenz aufzuzehren. Mit jedem Ton wurde es dunkler um sie und der Tod selbst kann in gespannter Erwartung näher – die Welt stirbt schließlich nicht jeden Tag.
Vielleicht aus Gier wurde das Dunkel unachtsam und der Wolf konnte sich anschleichen. Er sprang plötzlich aus der Dunkelheit hervor und verbiss sich mit seinen Kiefern direkt im giftigen Herzen der abscheulichen Kreatur. Der ganze Boden bebte doch die Kreatur konnte sich von dem eisernen Biss nicht befreien. Sie ließ Gaia frei und Wolf starb.
Lange wandelte er durch die Reiche des Todes bis schließlich der Tod zu ihm sprach: „Auch wenn du lange Zeit hier gewandert bist, so ist in Gaias Reich noch kein Tag vergangen. So stark ist ihre Trauer um dich, dass nicht einmal ich dich gegen ihren Wunsch hier behalten kann. Nur wenige die die Schattenlande betreten kehren zu dem sonnenbedeckten Reich zurück. Wenn wir diese Reise nun begehen, zwingen mich die Gesetze des Schicksals dir eine Gabe zu gewähren.“ So führte der Tod den Wolf in den Garten der Geheimnisse und sprach: Nimm eine Blüte zwischen deine Zähne und lass sie nicht wieder los bis du den ersten Atemzug in Gaias Umarmung nimmst. Er tat wie ihm geheißen und als er wieder atmete war er eine wiedergeborene Kreatur. Sein Fell war schneeweiß und Gaia sprach „Der Wolf starb damit das Leben leben kann. Fortan soll der Wolf das Geheimnis des Lebens und das Geheimnis des Todes kennen.“ “
Fiona sieht Nathaniel an. „Die Geschichte kennst du vermutlich schon, aber Philippe noch nicht.“ Sie lächelt Philippe an und wendet sich an wieder an Nathaniel.
„ In ihr liegen schon ein paar Antworten. Das Fell dieses ersten Wolfes war weiß nach seiner Wiedergeburt und er gab das Geheimnis an die würdigsten Nachkommen weiter. Dies waren die ersten Garou der Stamm der Silberfange. Aus ihm formten sich dann die verschiedenen Stämme auch nach der Auswahl mit wem sie sich paarten und ihrer Einstellung gegenüber den Menschen. Die Menschheit erkannte mit der Zeit Stärke und breitete sich aus, entdeckte Feuer und wurde fortschrittlicher mit Kleidung und Waffen. Die Wyldnis schickte die Eiszeit doch der Einfluss der Weberin auf die Menschheit war so stark, dass ihre Befangenheit den Garou nicht verborgen blieb. Die Lupi, die später die Roten Klauen werden sollten verurteilten die Menschen, weil sie Wölfe jagten, wes gegen die vergessenen Pakte unserer Vorfahren sprach. Diejenigen die später die Kinder Gaias werden sollten beschwerten sich über das brutale und kriegstreiberische Verhalten der Menschen. So teilte das Impergium uns schließlich in verschiedene Stämme. Die Fianna paarten sich viel mit Handwerkern und Begabten, die Nachfahren des Fenris mit starken Kriegernachkommen. Die Silberfänge als direkteste Nachkommen des ersten Wolfes und anerkannte Führer achten bis heute sehr streng auf ihre Blutlinien.
Außerdem lernen wir aus der Geschichte, dass nicht der Stamm das Totem wählt, sondern immer das Totem die Garou. Falke hat entschieden Wolf zu vertrauen und wurde zum Toten der Silberfänge. Wir ehren ihn wie auch die Kinder seiner Brut und achten seinen Rat. Wenn ein Rudel ein Totem sucht so wählt das Totem das Rudel. Der Ritus der Totemsuche ist sehr spirituell und man kann natürlich den Ausgang beeinflussen indem man ein bestimmtes Totem auf sich aufmerksam macht, es ehrt und seinen Wegen folgt. Aber man muss sich würdig erweisen und trifft die endgültige Entscheidung nicht selbst.“
Sie nimmt aus ihrer Tasche eine Thermoskanne heraus und ein paar Becher die sie den Zuhörern anbietet. Und schenkt wenn gewünscht Tee ein. Dann holt sie noch eine Zitrone, Zucker und ein paar Löffel hervor. Nach ein paar Schlucken fährt sie fort:
„Der Stamm der Silberfänge hatte in seiner Blütezeit viele Häuser. Manche waren nur sehr klein und einige hatten großen Einfluss. Es gab insgesamt 13 einflussreiche Häuser von denen heute noch sieben bestehen und die Existenz des einen vielleicht nur ein Mythos ist. Das Haus des Glühenden Auges, dem meine Familie angehört in Nordeuropa, Das Haus Wyrmfeind in Amerika welchem Schwesterträne angehört, The Unbreakable Heath in Kanada und Teilen Amerikas, Die Blutrote Mähne in Asien und Indien, Weises Herz in Mittlern Osten und am Mittelmeer, das Strenge Geheul in Großbritannien, und Sichelmond in Russland.
Die Erobernde Klaue war ein respektables, kriegerisches Haus und es war die einzige Silberfangfamilie die im Römischen Reich aufblühte. Sie hatten die Hoffnung einen großen Teil der Menschheit kontrollieren zu können wenn sie die Führung des großen Reiches im Auge behielten. Doch sie wurden von Römischen Vampiren überwältigt. Einige Überlebende kamen in Italien wieder zusammen, aber die Familie entkam dem Harano nicht, welches auf ihren Verlust folgte und so fiel das Haus der Erobernden Klaue.
Das Haus Winterschnee mit Einfluss in Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden machte im 17. Jhd. Einen schwerwiegenden Fehler. König Aaron Everstone begehrte die Silberkrone, einen mächtigen Fetisch um gegen die wachsende Zahl Spiraltänzer bestehen zu können. Nachdem er sie gefunden hatte wurde er durch ihre Macht derartig überwältigt dass ihn der Wahnsinn überkam. Offenbar noch nicht würdig die Krone zu tragen wendete er ihre Macht gegen zwei große Stämme, die Fianna und die Nachfahren des Fenris um sie zu unterwerfen. Das Haus erkannte seinen Wahnsinn zu spät und ohne die Hilfe der andern Stämme viel ihr Reich und die Spiraltänzer breiteten sich in England aus. Das Haus litt unter Reue und Harano und verschwand. Man sagt einige von ihnen leben noch immer in den Reichen der Umbra in silberne Birken verwandelt und leiden. Das zeigt wie gefährlich es sein kann Macht anzunehmen wenn man nicht bereit dazu ist.
Die Silberne Spirale ist in dem Sinne kein Haus sondern bezeichnet die an den Wyrm gefallenen Silberfänge. Mitglieder jedes Stammes können an den Wyrm fallen und die Silberne Spirale ist ausgesprochen sadistisch. Es ist unsere heilige Pflicht sie auszurotten.
Das Eisrudel sind weiße Wölfe die fernab vom Rest ihres Stammes und ihrer Familen durch die Länder ziehen, plötzlich auftauchen und dem Wyrm stark zusetzen und dann in unsichtbaren Mondbrücken verschwinden. Sie sind Gefürchtet im Norden und immer wieder hört man etwas von ihnen. Aber nie etwas konkretes und nun schon lange nicht mehr. Es ist also unklar ob es sie noch gibt oder ob sie starben oder dem Harano erlagen.
Das „Haus“ von dem ich meinte vielleicht gab es das gar nicht hat keinen Namen. Es wurde nie erwähnt, was schon mal Zweifel daran aufwirft dass es das Phänomen als geführtes Haus wirklich gab. Es gibt Gerüchte über Silberfänge die in und nach den Kriegen des Zorns ausgesprochen grausam mit Gestaltwandlern umgingen und die letzten von ihnen nur zum Spaß gejagt haben sollen. Vielleicht vom Wyrm korrumpierte Garou die auf grausame Irrwege geleitet wurden. Aber wenn es sie gegeben haben sollte – was allgemein eher angezweifelt wird, dann hat Gaia sich ihrer irgendwie entledigt. Vielleicht durch eine Naturkatastrophe oder derartiges.
Das Haus des Goldenen Himmels war der Stolz unseres Stammes. Ein nobles Haus, das die Garou immer wohl durch Kriege und Friedenszeiten geführt hatte und sich den Respekt aller Stämme verdient hatte. Die größten Krieger der Geschichte entsprangen diesem Haus. Doch dann verschwand es auf einmal und niemand weiß was passiert ist. Sie verteilten ihre Besitztümer auf andere Garou und andere Stämme und verschwanden fast über Nacht. Man sagt dass Falke sie in ein Reich der tiefen Umbra führte wo sie sich auf die Apokalypse vorbereiten und dass sie zurückkehren werden."
Fiona zündet sich daraufhin eine Zigarette an und wartet ab ob noch Fragen dazu kommen oder sie soweit zu der Zufriedenheit aller geantwortet hatte.
(Falls von Philippe einfache Fragen kommen wie z.B. was das Harano ist, dann lässt Fiona das einen der anderen Welpen beantworten.)
Re: Fragestunde
Just me - 06.02.2010, 19:56
-Gibt es zwischen den einzelnen Stämmen Abkommen, sowas wie Verträge, nur halt nicht schriftlich, sondern vor Geistern und Garou?
„Ja die gibt es. Die Eintracht, das Abkommen, das vor fast 9000 Jahren alle Stämme trafen und nach dem das Imperium beendet wurde, ist ein gutes Beispiel. Die sich daraus ergebenden Traditionen werden noch heute befolgt.“
-Wann ist der Wyrm von der Weberin gefangen genommen worden?
-Was geschah in der Zeit, als er gefangen war? Wie war diese Zeit für die Garou und die Menschen?
„Gaia, ihre Schwester Luna und ihren Bruder Helios waren umgeben von drei kosmischen Kräften.
Eine war der Wyrm, die Kraft der Entropie, Bewahrer des Gleichgewichts, Zerstörer von Übermaß.
Doch Weber erlangte durch die logische Entwicklung Bewusstsein. Und in diesem Bewusstsein wollte er alles beherrschen, alles in seine Muster einspinnen, daher trat Wyrm ihm entgegen, doch Weber spann ihn ein, In sein Netz des Wahnsinns und brachte Wyrm dazu Kontrolle zu verlieren und nur noch Zerstören zu wollen. Somit ist die Wyldnis und Gaia bedroht. Das passierte wohl bevor es uns oder die Menschen gab. Man ist nicht sicher ob die Dunkelheit die der erste Wolf besiegte vom Wyrm kam oder ein noch älteres Übel war.“
-Was geschah in der Zeit, als er gefangen war? Wie war diese Zeit für die Garou und die Menschen?
Fiona sieht Nathaniel bei der Frage etwas verdutzt an.
„Der Zustand hat sich doch nie geändert. Wenn der Wyrm sich je hätte befreien können und genesen dann würde er wieder Gleichgewicht bringen statt Zerstörung.“
-Haben Magier, Vampire und die anderen Gestaltwandler eigene Umbrareiche?
„Meinem Wissen nach haben Magier eigene Bereiche oder sind zumindest befähigt tiefer in die Umbra zu reisen als wir und sie teilweise ihren Vorstellungen nach zu formen. Aber es ist auch die Frage was genau du damit meinst. Alles was eine Bedeutung hat ist im Umbra gespiegelt, und was viel Bedeutung hat oder hatte vielleicht auch in Form eines kleinen oder auch größeren Umbrareichs. Daher könnte es schon einen Bereich geben der so ist wie er ist wegen der Vampire oder der vielleicht ihr Wesen widerspiegelt, aber von einem Umbrareich welches die Vampire betreten und nutzen können hab ich nie etwas gehört.“
-Was passiert wenn ein Umbrareich fällt? Ist dann das wofür es stand auch im Telurischen nicht mehr möglich, weil die Umbra alles was Denkbar ist umfasst?
Das ist glaube ich eine falsche Perspektive. Ein Umbrareich fällt dann, wenn im Tellurischen etwas passiert was veranlasst das es schwach wird, wie das die Wesen der Welt ihren Glauben und ihr Wissen darüber verlieren. Aber selbst dann wird es oft nur klein aber verschwindet nicht zwingend ganz. Ob das anders herum funktioniert, dass ein Angriff in der Umbra im Tellurischen einen Effekt auslöst, der den Glauben in eine Sache erschüttert weiß ich nicht. Da musst du einen Theurgen konsultieren – oder mehrere. Wenn du die Antwort herausgefunden hast kannst du dein Wissen ja an uns weiter geben.
-Wir haben die Litanai gelernt. Ein Punkt jedoch wurde uns von unterschiedlichen Leuten unterschiedlich erklärt, anfangs hört es sich nur nach unterschiedlicher Wortwahl an, aber wenn man darüber nachdenkt ist da ein krasser Unterschied "Unterwerfe dich jenen von höherem Stand" und "Respektiere jene von höherem Stand" Wieso ist dieser Punkt so divergent ausgelegt? Wer legt ihn wie aus? Wer fordert in der Löwengrube was von jenen von niedrigerem Stand?
„Ich zitiere Shelters the Weak, den Philodox vom höchsten Stand in dieser Septe und außerdem vom Stamme der Fianna die die Litanei weiter tragen: "Respect those in higher station!“ Respektiere die vom höheren Stand. Aber es versteht sich von selbst, dass der Begriff „respektieren“ für uns Garou mehr Bedeutung hat als für einen Durchschnittsmenschen und man Befehlen folge zu leisten hat und wenn man seine Stimme ungebührlich gegen jemand von höherem Stand erheben sollte, muss man damit rechnen auf seinen Platz verwiesen zu werden. Dies geschieht oft durch Handgreiflichkeiten und typisch wölfisches Verhalten welches tief in uns und unseren Instinkten verankert ist.“
Den letzen Satz hat Fiona wohl eher für Philippe als für den Rest hinzugefügt.
„Missverständnisse Kommen vielleicht durch die Übersetzung zustande. In Garouzunge sind die Worte eindeutig, aber der exakte Sinn ist interpretierbar. Die Übersetzung in Verschiedene Menschensprachen schwierig und möglicherweise nicht identisch. Was genau die einzelnen Mitglieder dieser Septe von dir erwarten könnte sich im Detail möglicherweise etwas unterscheiden, aber es hängt vielleicht auch von ihrem eigenen Stand ab. Schwesterträne erwartet vermutlich mehr Respekt als ein Datenfang – und sie verdient natürlich auch mehr!“
Re: Fragestunde
Melfon - 07.02.2010, 14:59
Philippe blickt Fiona an und spricht dann: "Du hast gesagt, dass Wolf nachdem er aus den Schattenlanden entlassen wurde, schneeweißes Fell hatte, und dann hast du gesagt dass er sein Geheimnis an die würdigsten unter den Garou weitergab, also die Silberfänge. Andererseits hast du mir einst erzählt dass die weißen Heuler schneeweißes Fell hatten. Ihr Silberfänge jedoch einen Silberschimmer im Fell. Also müsste er dieses Geheimnis an die Weißen Heuler weitergegeben haben, diese sind jedoch gefallen!!" dann streckt er sich.
Dann wendet er sich nochmals an Fiona: "Ich hätte eine Bitte! Ich würde gerne mit Einhorn sprechen!"
Re: Fragestunde
Just me - 07.02.2010, 22:59
Fiona wirft ihm einen äußerst missbilligenden Blick zu. Ob das daran liegt, dass er versucht Fehler in ihrem Unterrichts zu finden und an seiner selbstgefälligen Geste, oder dass er den Fall der Weißen Heuler auch nur im Entferntesten Zusammenhang mit den Silberfängen bringt ist nicht eindeutig zu erkennen.
"Du hast nur nicht richtig zugehört! Ich sagte er gab das Geheimnis weiter an die Würdigsten seiner Nachkommen, damit sind die ersten Garou gemeint. Es gibt ja auch Wölfe die keine Garou und auch kein Kinein sind.
Die Silberfänge sind der erste Stamm und stammen aus seiner Linie. Indirekt stammen natürlich alle von ihm ab, darum ist er ja der erste und die Wiedergeburt beschränkt sich nicht nur auf die Silberfänge. Aber das ist eine Legende in der Wahrheit steckt, die aber nicht im kleinsten Detail überliefert ist und die außerdem nicht zu sachlich betrachtet werden kann. Der erste Wolf.. das bezeichnet vielleicht nur die Essenz des Wolfes, aus welcher wir und die Wölfe entsprangen. Das Geheimnis des Todes ist bestimmt keine weiße Fellfarbe und vielleicht weniger ein Geheimnis, welches man durch Worte Teilen kann, als eine Gnade die den würdigsten unter uns zuteil wird wenn wir sterben. Dabei spielen wohl auch unsere Bestattungsriten eine Rolle. Echo of the Past beherrscht diesen Ritus und kennt den Zusammenhang vielleicht besser als ich."
Fiona zündet sich eine Zigarette an und fährt dann fort:
"Was die Fellfarbe angeht.. Silberfänge haben weißes Fell. In vielen liegt ein silbriger Schimmer. Die Weißen Heuler hatten wohl auch weißes Fell. Vermutlich weil die früher in Nordeuropa lebenden Wölfe ebenfalls weißes Fell hatten und der Stamm in Schottland heimisch war. Vielleicht hatten aber auch einige von ihnen einen andersfarbigen Schimmer im Fell, wer weiß das schon.
Wenn du versuchen möchtest mit Einhorn zu sprechen, dann musst du dich an die Ritenmeisterin Schaffts Trotzdem wenden. Du hast meiner Erlaubnis, mit ihrer und ihrer Hilfe sollte es möglich sein."
Re: Fragestunde
Victor - 07.02.2010, 23:44
Bob hat wirklich versucht zu folgen, beschränkte sich jedoch schon recht bald darauf, einfach nicht zu stören.
Re: Fragestunde
Melfon - 08.02.2010, 00:13
"Danke Fiona! Und es war wirklich nicht meine Absicht dich zu beleidigen oder deine Missgunst zu erregen. Aber eine Frage hätte ich noch...wenn man einen Werwolf tötet, der dem Wyrm anheim gefallen ist, wird er dann wiedergeboren? Und wenn ja, ist er dann geläutert?" er blickt sie aufrichtig an
Re: Fragestunde
Nathaniel - 09.02.2010, 12:50
Nach der ersten Geschichte: "Vielen Dank für den Tee und die Geschichte, ich kannte sie noch nicht."
Bei dem Einwand mit dem weißen Fell der weißen Heuler, wird er sehr nachdenklich. Nach dem zweiten Teil der Fragestunde, wird Nat unruhig warten bis Philipe's letzte Frage Antwort gefunden hat, um dann selbst seine in ihm brennenden Fragen zu stellen.
Re: Fragestunde
Just me - 09.02.2010, 18:07
Bei Philippes Frage kommt zunächst keine Antwort und Fiona scheint konzentriert nachzudenken, offensichtlich ist sie sich nicht sicher und wirft Shelters the Weak einen fragenden Blick zu, ob er die Antwort auf die Frage vielleicht kennt.
Wesley zieht an seiner Pfeife, überlegt kurz und antwortet in einem ruhigen Tonfall:
"Ich glaube Phil du hast das ganze Prinzip der Wiedergeburt nicht so ganz verstanden, well erstmal wird ja nicht jeder Garou wiedergeboren. Deswegen machen wir ja die ganze Beerdigungsriten um Chance auf Wiedergeburt zu erhöhen. Kein Garou wird als die Person wiedergeboren als die er starb. Es ist seine Essenz, was die Menschen Seele nennen würden, die wiedergeboren wird. So it's possible das ein an die Wyrm Gefallener Garou wiedergeboren wird, aber äußerst unwahrscheinlich, und falls das passiert wird er nicht mit die Makel des Wyrm oder so geboren. Wie das mit die Wyrm Howlers aussieht kann man sich bei Wesen die sich voll und ganz die Wyrm verschrieben haben ja denken."
Re: Fragestunde
Just me - 11.02.2010, 19:27
"Ich bin mir bei der Frage nicht sicher, wenn sich einer derartig versündigt könnte ich mir auch vorstellen, dass die "Seelen" vielleicht Schaden nehmen und endsprechend als Tänzer wiedergeboren werden."
- Gibt es Riten um verlorene Welpen zu finden? Wie sucht man sie gezielt?
„Wenn es solche Riten gäbe, glaubst du es gäbe dann noch verlorene Welpen? Ich habe niemals von solchen Riten gehört.. das wäre zu schön.
Gezielt nach verlorenen Welpen zu suchen ist leider ziemlich schwierig. Kontakte zu Kinein können sehr hilfreich sein und ein wachsames Auge und vertrauen in die Instinkte. In den Städten sollten sich natürlich besonders Knochenbeißer und Glaswandler engagieren und versuchen welche aufzuspüren. Wenn man einen Verdacht hat kann ein Philodox ja normalerweise feststellen, was für ein Wesen sein Gegenüber ist, aber willkürlich Menschen oder Wölfe zu überprüfen verspricht keine großen Erfolgschancen.“
-Wo ist Löwin hin? Wird sie zurückkehren?
Fiona sieht Nathaniel irritiert an: „Was für eine Löwin? Wohin zurückkehren?“
Re: Fragestunde
Nathaniel - 11.02.2010, 19:41
"Löwin, die Gefährtin von Löwe, unserem Caerntotem. Vi hat mir erzählt, dass Löwin einst hier war, aber geflohen ist, als Löwe ... bei dem Tod von Victor rasend vor Wut war. Sie hatte ihre Welpen bei sich. Zusammen sind sie geflohen, werden sie zurückkehren? Wohin sind sie gegangen?"
Re: Fragestunde
Auge des Sturms - 11.02.2010, 22:40
Aus dem Schatten ist ein leises Kichern zu hören:"Löwe hat eine Frau und Kinder? Zufällig auch einen Ehevertrag und ein Ferienhaus in Malibu? Wär das erste mal, dass ich von postmortaler Schwangerschaft höre. Ich denke, ihr solltet nicht alles was ihr hört und seht, für feststehende unumstößliche Wahrheiten halten." Flamme der Geister tritt näher, blickt kurz Wesley an und hält inne um ein Fettnäpfchen zu vermeiden: " Ach ja natürlich gilt das nicht bei Dingen die euch ein Halbmond erzählt! Für den Umbra, die Totems und vor allem die Aspekte Gaias solltet ihr jedoch nicht so menschlich engstirnig denken.
Lebt in den Methaphern die euch die Aspekte geben, und zieht eure Lehren aus ihren Geschichten.
Unsereins ist zur Hälfte selbst ein Wesen des Umbra, verknüpft mit Legenden und Mythen. Die Totems jedoch sind vor allem eines:
Ein Abbild der Vergangenheit des Tellurischen, die Essenz der einst Lebendigen.
Das ein Totem ein "Leben" führt ist nicht seine existenzielle Aufgabe. Dieses ganze Partner finden, Kinder kriegen, Alimente zahlen, und der Rest ist für das Hier und Jetzt vorbehalten. Wenn also irgendjemand so etwas gesehen hat, dann wohl eher weil Löwe es entstehen hat lassen, als dass es wirklich existent war. Ein Totemmann und eine Totemfrau bekommen keine Totemkinder, denn anderenfalls hätte das Tellurische echt überhaupt keinen Sinn mehr."
lächelnd setzt er sich zu den anderen, und sieht Fiona fragend an: Natürlich nur wenn ihr es erlaubt, und für richtig haltet, ehrenwerte Den mother."
Re: Fragestunde
Just me - 12.02.2010, 00:53
Fiona deute mit einer Geste an, dass der Theurge in der Runde willkommen ist und bietet auch ihm einen Becher mit heißem Tee an.
"Ich stelle Vis Worte natürlich nicht in Frage, denke aber wie Flamme der Geister, dass die Löwin nicht direkt als Partnerin von Löwe anzusehen ist. Vielleicht war das ein Symbol für den Frühlingsanfang oder sowas."
Re: Fragestunde
Melfon - 12.02.2010, 13:57
"Hm ich denke man würde es engstirnig sehen wenn man definiert, dass Löwe keine Frau haben kann weil ja dann das Tellurische keinen Sinn machen würde! Wieso sollte Löwe denn keine haben? Sicherlich könnte es ein Symbol für Frühling oder so sein, doch falls nicht? Wieviel wissen wir über ein Totem dass wir so etwas ausschließen können? Ich meine, Greif hat Löwe auch gerettet? Soweit ich das verstanden habe, verlangen Totems doch auch gewisse "Dienstleistungen" ihrer Kinder und vielleicht sparen sie auch oder so! Ich denke um ein Totem vollständig verstehen zu können, müssten wir selber welche sein, sind wir aber nicht, also können wir nur Thesen aufstellen..." er schmunzelt über seine eigenen Worte "Aber dann stellt sich mir eine Frage... wenn alles woran man glaubt ein Totem werden kann...können dann andere Garou Totem werden????" aufgeregt blickt er Flamme der Geister an
Re: Fragestunde
Auge des Sturms - 12.02.2010, 15:16
Die Miene von Flamme der Geister schwankt irgendwo zwischen freudiger Belustigung und dem Wunsch einen großen Knüppel hervorzuziehen.
"Also. Erstmal vorweg.
Das höchste auf das du hoffen kannst ist irgendwann in vielen Generationen, wenn deine Taten über alle anderen herausragend waren, du es geschafft hast in die höchsten Ränge der Garou Gesellschaft zu gelangen UND die Garou dann in vielen vielen JAhren noch immer deiner Taten gedenken, ein Ahnengeist, mit sehr viel glück, zu werden."
Flamme der Geister entzündet eine konische Zigarette.
"Das ganze mit Sex und Partnerschaft gehört nicht in den Umbra. Das ist purer Schwachsinn, geprägt durch irgendwelche komischen romantischen Ideen. Das was du jetzt bist, ein atmendes, Freundschaften knüpfendes, Fehler machendes, von Hormonen und Instinkten gesteuertes Individuum, DAS ist Leben. Der Umbra, die Schattenwelt, ist ein Spiegelbild des Daseins dieser Welt, es wird von Prinzipien beherrscht nicht von Persönlichkeiten. Ein Totem bleibt immer gleich, verändert sich höchstens minimal im Laufe von Jahrhunderten, wenn auf dieser Welt etwas sie sehr stark beeinflusst. Sie sind Prinzipien. Justizia, die Göttin der Gerechtigkeit ist ein Totem. Der Amerikanische Way of Life ist ein Totem, der Kommunismus ist ein Totem. Es sind Ideen die einen so tiefen Eindruck hinterlassen und so viel Anbetung erfahren haben dass sie erst zu Totems werden können. Das was du als Leben definierst hat mit den Totems überhaupt nichts zu tun. Ein Totem wird auf die selbe Situation immer gleich reagieren. Wenn ein Totem hilft dann nur weil es seinem Prinzip folgt.
Liebe hingegen ist eine Sache die komplett in die andere Richtung geht. Pheromone, Hormone, Kennenlernen und die Ungewissheit, das ist alles hier drüben. Im Umbra kann nichts entstehen was auf der Welt nicht gesäht wurde." Kurz unterbricht er.
"Und Totems können keine Kinder bekommen weil verdammt nochmal keinen Körper haben. Akzeptier es!"
Kurz denkt er nach ob alles gesagt wurde, und scheint zu merken dass da noch was war:
"Ach ja. Unsere Vorzeichen sind unser Prinzip, und ein Prinzip für dein Leben sollte von nun an sein, einem Sichelmond von höherem Rang nicht zu erklären er wüsste zu wenig über die Umbra, sonst bitte ich deine Denmother darum dich mal auf eine kleine Reise durch Malfeas mitschleppen zu dürfen." Dabei schwankt sowohl seine Stimme als auch seine Miene zwischen scherzhaft und bitterernst.
Re: Fragestunde
Just me - 16.02.2010, 06:47
„Ich muss da zunächst an Fenris denken, wobei ich gar nicht sicher bin ob er selbst ein Garou war. Aber er ist auch in Legenden und der Mythologie der Menschen verankert, dieser Tiefe Eindruck der Menschen ist bestimmt ebenfalls ein Faktor. Ich persönlich halte es für wahrscheinlicher, dass der böse Wolf der Rotkäppchen und die sieben Geißlein gefressen hat ein Totem wird, als dass einer von uns eines wird.“ Sie grinst Philippe an.
- Was sind die Aufgaben eines Cliaths?
„Cliath kommt glaub ich ursprünglich aus dem Gälischen, Wesley möge mich verbessern wenn ich etwas Falsches sage. Laut Lexikon ist der Irische Name von Dublin „Baile Atha Cliath“, was soviel „die Stadt an der Furt der Hürden“, wobei Cliath für Hürde oder Hürden steht. Bei uns Garou steht er für den ersten Rang, junge Garou, die sich aber schon einen Namen gemacht haben und nun Erfahrungen sammeln müssen. Wenn man sich an seinem ersten Ritus bewiesen hat bekommt man mit seinem Namen auch mehr Verantwortung zu tragen. In unserer Gesellschaft ist ein Cliath noch immer ein Schüler, der zu lernen hat, aber er erhält das Recht Forderungen auszusprechen und Ämter zu tragen und verdient den Respekt der unter ihm stehenden. Seine Aufgabe ist es den Credos zu folgen und seinen Wert für die Garounation zu beweisen. Dabei sollte sein Handeln stets im Sinne Gaias sein für die er zu kämpfen und wenn nötig auch zu sterben hat. Ern frischer Cliath wird zunächst vermutlich auch ein Rudel suchen und sich mit ihm eine Aufgabe setzen. Wird doch erst mal Cliath bevor du nach den Aufgaben der Fostern und Adren fragst.“ Der letzte Satz ist eher scherzhaft gesprochen.
(OT: Diese Fragestunde bis hierhin ist vor dem 14. Februar!)
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