ein Freund

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    Re: ein Freund

    Anonymous - 05.02.2010, 17:33

    ein Freund
    Der Nebel liegt dicht auf dem Land vor den Toren Sturmwinds.
    Wo grade noch Kampflärm die Luft erfüllte, hört man jetzt nur noch das Stöhnen der Verwundeten. Dazwischen immer wieder tote Trolle und Orcs. Ausnahmsweise gab es an diesem Tag noch keine eigenen Verluste.

    Mit vielfach geübtem Schwung verstaut der Krieger seine mächtige Zweihandaxt auf dem Rücken, zu oft schon musste er sie gebrauchen, Blut vergießen, töten, um selbst zu überleben.

    So wie auch an diesem Tag, an dem eine Bande aus Trollen und Orcs versuchte in Sturmwind einzudringen. Glücklich war der Umstand, dass genügend Verteidiger in der mächtigen Stadt waren um den Angriff abzuwehren.

    Müde nach dem harten Kampf setzt er sich auf den Boden und schaut gen Norden, wissend das dort im Nebel seine alte Heimat liegt, der Wald von Elwyn. Es kommt ihn vor als wenn tausende Sonnenaufgänge verstrichen seit dem er das letzte Mal hier war, hier in seiner Heimat.

    Seine Rückkehr hatte er sich wahrlich anders vorgestellt, eine liebevolle Begrüßung durch seinen Vater, der mittlerweile zu alt war um noch Waffen zu tragen. Ein Besuch am Grabe der Mutter, die vor geraumer Zeit im Wald durch einen Bären getötet wurde. Zum krönenden Abschluss seine Schwester besuchen um endlich seinen Neffen der mittlerweile 4 oder 5 Jahre alt sein musste, in die Arme schließen zu können. Vieles war in den letzten Jahren geschehen die er auf den verschiedensten Schlachtfeldern verbrachte. Groß die Sehnsucht nach Familie, Geborgenheit und einem Heim.

    Heute endlich hat sein Weg ihn wieder nach Hause geführt, seinem zu Hause, wie oft hat er seinen alten Weggefährten vom Wald von Elwyn berichtet, den grünen Gräsern, den blauen Seen und dem nicht enden wollendem Wald.

    Sein Blick wird klar und leer und er sieht die letzten Stunden nochmals vor seinen inneren Augen vorüberziehen.

    Nachdem er das Haus seines Vaters aufsuchte, fand er es verwaist. Ein Nachbar berichtete, dass der Vater zur Tochter gezogen sei, die sich liebevoll um ihn kümmerte. Schnellen Schrittes begab er sich zu seinem Ross und reitet im kurzen Trapp zum Gehöft der Schwester welches unweit entfernt lag. Schon aus einiger Entfernung konnte er hinter einer Bergkuppe eine Rauschsäule sehen, die gen Himmel stieg. Ein Gefühl von Angst machte sich in ihm breit und er gab seinem Pferd die Sporen. In schnellem Galopp näherte er sich der Bergkuppe und nachdem er sie erklommen hatte, sah er den Grund de Rauchsäule.

    Dort wo einmal ein das Gehöft der geliebten Schwester stand, waren nur noch rauchende Trümmer. Er gab seinem Pferd die Sporen und reitet im wilden Galopp weiter. In den rauchenden Trümmern angekommen stellte er fest, dass niemand den Angriff überlebt hat. Sein Vater lag mit dem halben Körper auf den Stufen zum Wohnhaus, der Schwager beim Brunnen, in der Hand noch das Schwert mit dem er die Familie verteidigen wollte und die geliebte Schwester mit ihrem toten Kind im Arm vor der Scheue, in der sie sich offensichtlich verstecken wollte. Ein Gefühl von Ohnmacht, Hass aber auch Hilflosigkeit macht sich in ihm breit.

    Nachdem er mehrere Stunden so neben seiner Familie kniete und sich in den größten Selbstzweifeln übte, entschloss er sich zu handeln. Zunächst würde er seine Familie beerdigen, nach Sturmwind reiten um den Überfall zu melden und schlussendlich den Weg der Rache begehen. Sein Ziel war es Rache zu nehmen an denen, die für dieses unermessliche Leid verantwortlich waren.

    Nachdem das letzte Grab geschlossen war, suchte er nach Spuren der Mörder. Es dauerte nicht lange und er war sich sicher, dass es sich um Horde handelte. Sein bestehender Hass wuchs ins unermessliche und er begab sich zu seinem Pferd um Sturmwind aufzusuchen und dort den Überfall zu melden. Die Leute mussten vor den herumziehenden Mördern gewarnt werden.

    Vor den Toren von Sturmwand traf er dann auf das Kampfgeschehen. Dankbar seine Rache so schnell ausleben zu dürfen sprang er von seinem Pferd, riss die mächtige Axt aus dem Futteral und schon sah er den Stahl dem ersten Troll mit Wucht in die Brust fahren. Die Axt zurück zu ziehen, sich ein neues Ziel suchen und mit kräftigen Schlägen das Ziel bekämpfen waren tausendfach geübte Bewegungen. Seine eigene Sicherheit war ihm egal und wenn er eine tödliche Verletzung erlitten hätte, wären seine Qualen endlich vorbei.

    Nun da der Kampf vorbei ist und er bis auf einige leichtere Verletzungen keinerlei Blessuren davon trug, fasst er die ersten klaren Gedanken. Er schüttelt seinen Körper, so als ob er das, an diesem Tag erlebte von sich schütteln könne, erhebt sich, sucht sein Pferd, sitzt auf und reitet endlich in die Stadt. Sein erster Weg führt ihn zum König, wo er von dem Überfall auf seine Familie und dem Kampf vor den Toren der Stadt berichtet. Er wird von allen Seiten mit Lob überschüttet, man nennt ihn einen großen Krieger, aber niemand weiß, wie leer es in ihm ist. Seine Gedanken kreisen um seine Familie und das es ihm nicht möglich war, ihnen bei ihrem letzten Kampf beizustehen.

    Sein Weg führt ihn in das Wirtshaus und einige Liter Met später hat er sich genügend betäubt, um endlich in einen unruhigen Schlaf zu fallen, einen ruhigen Schlaf konnte er nicht finden, zu sehr hatte ihn der Tag mitgenommen.

    Als er am nächsten Morgen erwacht hat er eine plötzliche Eingabe. Er erinnert sich an viele Gefährten mit denen er große Schlachten schlug. Alle waren es Kämpfer, die ihresgleichen suchten. Vielerlei Stämme begleiteten ihn auf seinem Weg und gaben das Beste für den König. Jedoch ein Stamm, genauer gesagt ein Bund, der stach heraus. Diese Kämpfer waren jeweils die, die auch bei einer verloren geglaubten Schacht nochmals angriffen und somit allen anderen voran nochmals in den Kampf stürmten. Oftmals war es genau diese unbändige Entschlossenheit, die den Ausgang des Kampfes nochmals in Richtung der Allianz wenden ließ. Der Bund hieß Bund der Ehre und genau das war es, was der Krieger noch hatte, nachdem er seine komplette Familie verloren hatte. Er hatte noch seine Ehre, die er ab sofort in den Bund der Ehre einfließen lassen wollte.

    Dieser Bund sollte seine neue Heimat werden, die Zuflucht in der er sich nach langen Schlachten zurückziehen konnte um seine Wunden zu versorgen und seinen geschundenen Körper etwas Ruhe zu gönnen. Der Bund sollte sein neues Heim werden für das es sich zu leben lohnte. Hass sollte nicht das Gefühl sein, das sein Leben bestimmt, er soll aber auch nicht unterdrückt werden. Die Meuchelmörder seiner Familie sollten bluten. Er hatte es an ihren Gräbern geschworen und war bereit, diesen Schwur zu halten, ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben.

    Somit war sein Weg von nun an bestimmt, zunächst würde er Neyrissa, die er noch aus alten Tagen kannte aufsuchen, um ihr seinen Antrag um Aufnahme in den Bund persönlich vorzutragen. Danach und ungeahndet des Ausgangs seines Gespräches mit Neyrissa ,wird er sich einige Tage ausruhen um dann erneut auf die Schlachtfelder zu ziehen um seine Familie zu rächen. Er besteigt sein Pferd und begibt sich auf den langen Weg ins Hinterland. Dort hoffte er den Sitz des Bundes zu finden.

    Nach einiger Zeit war er seinem Ziel so nahe, dass er schon glaubte den Geruch von Essen, das Lachen von Menschen und die Wärme eines Heimes zu spüren. Noch ein paar Windungen und er sahen sich unmittelbar vor der Burg, in der der Bund der Ehre seine Heimat hatte. Er sprang von seinem Pferd, klopfte sich den Staub von seiner Kleidung und klopfte an das mächtige Tor. Auf die Nachfrage was ihn veranlasste zu klopfen entgegnete er, dass er mit Neyrissa, der edlen Draenei zu sprechen wünscht.

    "Hallo Ney, gut siehst du aus. Ich habe alles verloren für was es sich zu leben lohnte. Nun brauche ich neuen Halt und bitte dich und die deinen um Aufnahme in den edlen Bund."









    Hallo liebe Mitglieder des Bundes,
    nun noch einige Daten zu und um meine Person.

    Mein Name ist Heiko und ich bin zarte 43 Jahre jung.
    Ich spiele WoW seit ca 2,5 Jahren und habe damals mit diesem Char (ja das ist tatsächlich mein eigentlicher Main) auf Vek´lor das Licht der WoW- Welt entdeckt. Vek´lor ist ein open PvP-Server und man kann sich ungefähr vorstellen, wie viel Spaß es einem Anfänger macht, nicht mal in Ruhe Blümchen pflücken zu können ohne ne Axt, nen Schwert, nen Dolch oder vergleichbares über den Schädel gezogen zu bekommen.

    Lange Rede kurzer Sinn, durch liebe Freunde aus meinem RL bin ich dann auf die ewige Wacht aufmerksam gemacht worden und habe hier einen Hexenmeister als Twink erschaffen. Das ist auch schon wieder gut 2 Jahre her. Im Laufe der Zeit wurde dann aus dem Twink eher ein Main und aus meinem Main eher ein Twink. Womit wir auch schon bei einem Geständnis meinerseits sind. Der Krieger als solches ist zwar wie gesagt mein Main aber ich spiele ihn nur noch als Twink.

    Nun werden sich einige Fragen, kenn ich den Main? Und ich kann antworten: zu 90% werdet ihr den Main kennen. Es ist Tharnis der Hexenmeister von Carpe. Womit schon das nächste Geheimnis keines mehr ist. Ja ich habe mehr wie diesen einen Twink und alle anderen sind bei Carpe!

    Nun kann ich mir vorstellen das nun die Frage kommen könnte: „Warum in Gottes Namen muss der Typ dann für seinen letzten Twink ne Bewerbung beim Bund starten, kann der den nicht auch bei Carpe unterbringen?“
    Ja das könnte er, jedoch habe ich seit nunmehr 2 Jahren eine tiefe Bindung zum Bund und möchte diese Bindung durch die Zugehörigkeit eines meiner Charaktere zum Bund noch fester machen wie sie eh schon ist. Weiterhin empfinde ich die Zugehörigkeit zum Bund als Ehre und das Bewerben um die Zugehörigkeit als Ehrerbietung.

    Was kommt nun noch.
    Nichts mehr, ich hoffe meine Bewerbung hat euch gefallen und ich würde mich über ein Feedback sehr freuen.


    Liebe Grüße

    Slowhand



    Re: ein Freund

    Anonymous - 05.02.2010, 19:01


    hallo lieber freund!

    ich würde mal sagen wolkommen :D

    dich in unseren reihen....welch ehre !

    liebe grüße, thorchen



    Re: ein Freund

    Heliara - 05.02.2010, 21:30


    Heeeeeeeeeeeikooo *knuddel*

    Von mir aus bist du sowas von dabei *g*



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