Die Dunkelheit in mir [SRatSS One Shot]

Kokoro No Senshi
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    Re: Die Dunkelheit in mir [SRatSS One Shot]

    Yamuri - 05.02.2010, 17:08

    Die Dunkelheit in mir [SRatSS One Shot]
    Der folgende One Shot ist zur Serie Saber Rider und die Star Sheriffs entstanden. Protagonist ist Nemesis.

    Die Dunkelheit in mir

    Wo immer ich hingehe fühle ich den Schmerz. Er lebt in meinem Herzen und frisst meine Träume. Einmal war das Leben voll Licht, doch jetzt ist der Pfad dunkel. Freude seh' ich auf ihren Gesichtern aber ich verlor die Erinnerung daran wie es sich anfühlt. Vor langer Zeit, bevor ich alle Grenzen überschritt war es mir möglich zu fühlen. Zumindest erzählt das mein Volk. Könnte es wahr sein?

    Das einzigste was ich empfinde wenn ich versuche mich zu erinnern ist Einsamkeit. Und wenn ich zu sehr darüber nachdenke erzeugt die Leere in meinem Herzen unsichtbare Tränen die zu Eis gefrieren. Wie lang lebe ich schon so? Wie weit kann ich noch gehen, mich selbst von allem trennen und sogar vergessen wie sich Schmerz und Hass anfühlen, die immer noch mein Herz besetzen. Lachen erfüllt mich, aber es ist Gelächter ohne Emotion. Und wieder verlasse ich die Maschine in der ich lebe seit so langer Zeit, um den geheimen Ort zu besuchen wo mein Körper noch schläft, einen endlosen Traum träumt und wartet bis ich wiederkehre. Jedes mal wenn ich ihn schlafen sehe fühle ich die Verbindung zu meinem organischen Herzen, nicht dem welches ich als meine Seele bezeichnen würde - eine Seele der Dunkelheit und Leere.

    Erinnerung tauchen auf. Vielleicht sollte ich etwas empfinden, aber ich bin nur ein Beobachter. Einmal gab es einen Menschen der mich dazu brachte mich an die Zeit zu erinnern bevor ich meinen Körper verließ. Er schaffte es das ich mir wünschte diese seltsamen Gefühle wieder zu erlangen, wenn man Materie berührt. Was haben sie mit dir gemacht? Deine eigenen Leute...missverstanden was du ihnen sagen wolltest und töteten was es Wert gewesen wäre dafür zu leben. Es machte mich fast Wahnsinnig, gab mir zurück das Gefühl reinen Hasses und Aggression.
    Trotzdem, ein Teil von mir hat sie immer bewundert. Diese Menschen die lachen können, weinen, Spaß haben, anders als ich. Ein Loch ist in mir, ein Mangel an Emotionen und Gefühlen die vor langer Zeit starben. Wenn ich in ihre Augen sehe kann ich immer noch die Freude sehen. In meinen Augen, wenn ich welche hätte, ist nur Langeweile und diese schreckliche Leere.

    Ich weiß, dass ich selbst es war die den Prozess begann, die die Gefühle verbannen wollte. Emotionen haben mein Volk getötet, machten uns zu Kreaturen der Hölle. Wir waren einmal mächtig, wir sind es immer noch. Wenn mein Volk wüsste die alten Kräfte zu nutzen würde die Menschheit nicht mehr existieren. Dumme Menschen die nichtmal von solchen Kräften träumen können. Ignorante Kreaturen die glauben das wichtigste im Universum zu sein. Sie sind nichts, nicht mehr als wir. Wir waren ihnen ähnlich. Deshalb vernichteten wir uns fast selbst. Folgten dummen Emotinen. Gefühlen wie Eifersucht, Masslosigkeit und Hunger nach unendlicher Macht und was auch immer.

    Es gab eine Zeit als wir ein Level der Göttlichkeit erreichten, zumindest dachten wir das. Aber wurden wir wirklich höhere Wesen, indem wir unsere Emotionen zerstörten, unsere Vergangenheit vernichteten. Alte Bücher erzählen die Geschichte. Die Leute erinnern sich noch und vermeiden die selben Fehler zu wiederholen. Wieder lache ich über sie. Ich weiß das es egal ist ob wir vergessen oder uns erinnern. Unsere Kinder kennen den Mangel an Emotionen in mir. Sie fühlen ihn immer wenn ihre Lehrer ihnen versuchen zu helfen sich an die Geschichte ihres Volkes zu erinnern.

    Was soll es helfen, frag' ich mich? Was sollen sie mit den alten Geschichten assoziieren. Sie haben es nicht erlebt und können niemals empfinden wie es sich anfühlte wenn brüder und schwestern einander töteten. Vielleicht haben manche von uns genug Fantasie und können sich vorstellen wie es sich anfühlt. Aber seid ehrlich zu euch selbst. Ihr könnt niemals fühlen was wir empfanden als unsere Herzen von Dunkelheit besetzt waren. Nur ich, ihr Führer den sie vergessen haben. Sie nennen meinen Namen und ich sehe Angst in ihren Augen. Sie wissen, wie immer ich mich auch entscheide, es werden mich keine Gefühle leiten. Die Dunkelheit in mir macht ihnen Angst. Sie können nicht dahinter sehen. Das haben sie gemeinsam mit den Menschen - ihre Angst vor dem Unbekannten. Nur ich, ich weiß wie es ist in die todeslichter zu blicken, hinter das Unbekannte zu sehen, zu einem Ort an dem man erkennt was Unendlichkeit bedeutet. Mein Volk, du siehst, die Geschichte wiederhohlt sich. Sie tut es immer. Das Leben ist keine Linie, sondern ein Kreis. Ihr mögt denken, was bereits geschehen ist kann nicht noch einmal geschehn, ohne zu wissen das das Schicksal euch niemals das selbe Gesicht zeigt. Ich zerfalle. Eure Geschichte erzählt euch das ich Gefühl und Verstand trennte um die schrecklichen Kriege der Vorzeit zu verhindern. Seht ihr es nicht? Wie tun es wieder. Was auch immer ich tat, es hatte keinen Effekt, konnte nichts verändern. Unser Ende wird bald kommen nehme ich an.

    Es ist ihr Schicksal uns ganz zu zerstören. Danach werden sie nicht bemerken was sie zerstörten. Ein Krieg folgt auf den nächsten. Unser Mangel an Emotionen kann uns nicht helfen, weil Dunkelheit uns erfüllt. Die Menschen sind uns so ähnlich. Wenn sie uns zerstören, zerstören sie auch einen teil ihrer selbst, auch wenn in ihren Gesichtern Freude geschrieben stehen wird nachdem sie ihren vermeintlichen Sieg errangen. Ich frage mich warum ich sie nicht warne, warum ich nichts empfinde wenn ich an ihre Zukunft denke. Es ist mir egal. Zu viele Kriege habe ich gesehen, zu viele Leute starben und mir ihnen starb ein Teil meiner Seele für immer.

    Was sie auch tun, wo auch immer sie hingehen, ich empfinde kein Mitgefühl. Dennoch wünscht sich ein Teil von mir jemand würde kommen und zurückgeben was ich verlor. Vielleicht könnte es unsere Zukunft retten, sowie auch die ihre.



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