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Re: Verschwommene Welten (No titel)[Roman]
BloodyDead - 04.02.2010, 20:09Verschwommene Welten (No titel)[Roman]
Ich versuche mich seit einiger Zeit zum 1. mal an einer Art Roman... Der hat noch keinen Titel, aber schon ein erstes Kapitel xD also viel spaß beim lesen. Der titel ist erstmal nur provisorisch
Teil - 1 -
„Danke“, schrieb sie, „Danke für alles was ihr mir gegeben habt, danke dass ihr mich beschützt habt. Sagt ihm einfach, dass er nicht weiter an mich denken soll, sagt ihm, dass ich unwichtig bin. Ich werde es nicht anders verdient haben, ich werde in diesen Kampf ziehen müssen, ich selber habe uns hineingeritten, also muss ICH uns da heraus holen.“ Der Kugelschreiber kratzte auf dem Papier. „Ich halte diese Welt nicht aus, lasst mich gehen. Wie in Romeo und Julia werde ich das Gift nehmen, jedoch werde ich ein anderes Wählen.“ Sie setzte ab, legte den Stift zur Seite, stand auf und ging langsam zur Tür. Die Nacht war kalt und sie dachte immer wieder daran was er gesagt hatte. Die Worte hingen in ihrem Kopf fest, sie wollten nicht weg. Wie oft hatte Jasper gesagt er liebe sie, wie oft hatte er beteuert, sie wäre sein Leben. War das alles für nichts? Waren das alles nur Lügen? War das alles nur ein Spiel? Sie verstand nichts mehr. Die Nacht war leicht bewölkt und der Halbmond stand hoch. Das fahle Licht vom Mond spiegelte sich auf der feuchten Straße, es hatte den ganzen Tag geregnet. Oh wie sie regen liebt. Den ganzen Tag war sie draußen in ihrem leichten Sommerkleid spazieren gegangen. Es war ein warmer Sommerregen. Im Regen fühlt sie sich frei, so frei wie ein Vogel, der die Welt erkundet. Wild sprang sie umher, freute sich doch dann traf sie ihn an der Haltestelle. Er erklärte ihr, dass er zu ihr wolle. Ganz still blieb sie stehen, wartete, hörte ihm schweigend zu. Er erklärte ihr, dass es nicht ginge, dass er ein neues Mädchen kennengelernt habe, ein Mädchen das sehr hübsch ist dass er sich verliebt hat in dieses Mädchen. Sie kenne dieses Mädchen, versicherte er ihr. Sie weinte, die Tränen liefen wie Bäche aus ihren Augen, sie wollte nichtmehr wissen, rannte die vier Busstationen nach Hause. Sie konnte nicht mehr, schmiss sich auf ihr Bett und weinte bitterlich. Alles war umsonst. Alles was sie je gesagt hatte. Alles war für den Arsch.
Und nun stand sie hier. Der Wind wehte ihre langen, schwarzen Haare nach hinten. So stand sie da eine ganze Weile, stumm, ohne jegliche Bewegung. Sie merkte manchmal den Wind, der an ihrem Kleid zerrte. Zwei wundervolle Jahre waren sie zusammen. Er wollte sie gestern doch noch heiraten, heute ist alles für die Katz. Sollte sie nun den entscheidenden Schritt wagen, oder sollte sie es lassen, sollte sie lieber in einer Scheinwelt leben, ohne Gefühle, ohne Liebe? Sie wusste es nicht. Sie umklammerte das Eisen, die Absperrung war nicht sonderlich hoch, es wäre eine Leichtigkeit darüber zu klettern, kam es ihr in den Sinn. Sie kletterte auf die Brüstung, setzte sich oben hin und schaute auf die Straße unter ihr. Wenn sie jetzt fallen würde, springen würde, würde er um sie weinen? Würde er sie vermissen? „Nein“, murmelte sie zu sich selbst. Sie kletterte zurück und ging in Richtung Stadtrand. Die Häuser ragten neben ihr gen Himmel, doch kümmerte sie das alles nicht. Sie lief einfach, wollte alles vergessen. „You were everything that I wanted…“, sang sie leise vor sich hin. Der Wald lag dunkel vor ihr. Sie konnte nur die ersten Bäume erkennen. Langsam ging sie drauf zu. Sie wusste dass es ihr verboten war nachts in den Wald zu gehen. Ihre Mutter meint immer, dass es Sektentreffen gäbe, oder sich Yankees zusammenschließen würden. Als sie ein Stück reingelaufen war hörte sie tatsächlich Stimmen, aber keine fremden, die Stimmen waren ihr allesamt bekannt. Sie stand an einer Lichtung, hinter einem Baum versteckt. Und tatsächlich saß dort eine Gruppe von Leuten im Kreis und berieten irgendetwas, das sie aufgrund der Entfernung nicht hören konnte. Sie wollte näher heran, schaffte es auch tatsächlich, wenigstens zwei Bäume. Dann passierte es: Sie sah in der Dunkelheit das Loch nicht, knickste um und ihr entfuhr ein lautes „Scheiße!“. Die Gruppe drehte sich zu ihr um. „ Amy! Was machst du denn hier?“, Melissa, ein blondes Mädchen aus ihrer Klasse sah sie völlig entsetzt an. „Gegenfrage: Was tut IHR hier?“, Amy war total baff. Sie wurde gebeten sich dazu zusetzen und zuzuhören. Sie tat es, weil sie sonst eh nicht wusste wohin sie gehen sollte. Sie erfuhr, dass sie auf eine Gruppe Yankees gestoßen war, die sich jeden Freitag hier trafen um sich zu beraten. Satanisten gibt es in dieser Stadt nicht, merkte sie schnell, nur ein Haufen von Yankees. Sie bekam kurz erklärt, dass diese Gruppe nicht tötet, des Tötens willen, sondern nur tötet wenn es unbedingt sein muss. Sie ist sehr friedlich und sorgt eher für Gerechtigkeit. Sie wollte nicht in diese Gruppe das war ihr klar, töten kann sie nicht.
Am nächsten Tag war Schule und auch das fand sie grauenvoll. Sie ging zum Unterricht. Doch in der dritten Stunde konnte sie nicht mehr. Der Lehrer versuchte sie fertig zu machen doch sie blockte ab. „Hast du denn nicht gelernt?“
„Wieso sollte ich?“
„Weil das Hausaufgabe war! Amanda du kannst hier nicht rumsitzen und gar nichts tun! Nimm dein Buch und mach die Hausaufgaben nach!“
„Nö! Seh‘ ich gar nicht ein. Ich hatte auch nicht vor irgendetwas in ihrem Unterricht beizutragen.“
„Dann heißt das für deine Stundenleistung heute 6!“
„Na und?“
„Wie na und?“
„Es. Ist. Mir. Egal!“, sie sprach ruhig, regte sich aber innerlich auf. Was bildet sich dieser Lehrer eigentlich ein?! Sie hat ganz andere Probleme als die blöden Geschichthausaufgaben zu machen. Was interessiert sie, wann welcher König regierte?!
„Das sollte dir nicht egal sein“, ihr Lehrer wurde immer lauter, „Du solltest dir im Klaren sein, dass du dir wenn du so weiter machst dein Zeugnis versaust!!“ Amy packte langsam ihre Sachen zusammen. „Was tust du da?“, brüllte der Lehrer sie an.
„Zusammenpacken?!“
„Pack wieder aus!“
„Nein“
„Du packst wieder aus!“ Amanda stand auf. „Mary? Schreib bitte mit.“ Mary schaute kurz hoch, nickt ruhig und ließ Amanda gehen. Sie wollte sich nicht einmischen. Es interessierte sie auch nicht. Amanda machte eh was sie wollte. Und somit stand sie langsam auf und schritt mit mäßig schnellen Schritten aus der Klassenzimmertür hinaus.
Der Schulflur war kalt, aber es kümmerte sie nicht. Sie musste immer wieder an die vergangene Nacht denken. Und immer wieder fragte sie sich was diese Leute sonst machten. Sie hörte Schritte hinter sich, gleich würde ein Lehrer sie ermahnen. Dann aber hörte sie die vertraute Stimme Melissas. „He Amanda, wo willst du hin?“ „Nach Hause? Ich muss nachdenken!“ Melissa packte sie am Arm und zog sie rum. „Du hast keinen Bock ich weiß und ich habe das gerade geklärt aber dafür kommst du mit mir jetzt mit. Du bist mir etwas schuldig. Ich habe dir gerade einen unentschuldigten Tag entschuldigt.“ Amy verstand, dass es wohl keinen anderen Weg geben würde und somit musste sie wohl oder übel Melissa folgen. „Das eins klar ist, nenn mich bitte nicht Melissa! Mel reicht völlig aus.“ Verdattert und mit den Gedanken in einer anderen Welt folgte Amanda dem Mädchen stumm aus dem Schulhaus, über den Hof durch die Straßen bis letzendlich zu einer Ruine. Was wollte sie hier? Was wollte sie hier mit Amanda? Wie von einem Blitz getroffen drehte sich Mel um und rammte ihre Fingernägel in Amandas Hals, die zugleich von dem Schock getroffen und den Schmerzen bewusstlos zu Boden sank.
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