Oleg Velyky gestorben

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    Re: Oleg Velyky gestorben

    Anonymous - 23.01.2010, 12:26

    Oleg Velyky gestorben
    Oleg Velyky gestorben
    Ex-Nationalspieler erliegt seinem Krebsleiden

    Der frühere Handball-Nationalspieler Oleg Velyky von Bundesligist HSV Hamburg ist in Kiew seinem Krebsleiden erlegen. Velyky wurde 32 Jahre alt, er hinterlässt seine Frau und den sechsjährigen Sohn Nikita.

    Der sportliche Leiter der Hamburger, Christian Fitzek, bestätigte den Tod des gebürtigen Ukrainers.

    Langer Kampf

    Im September 2003 war bei Velyky erstmals ein malignes Melanom diagnostiziert worden. Nach einer ersten Therapie spielte Velyky zunächst wieder Handball und gehörte 2007 auch zum Kader der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB), die Weltmeister wurde. Aufgrund einer Verletzung bestritt er damals allerdings kein Spiel.


    Im März 2008 musste er sich einer erneuten Hautkrebsoperation unterziehen. Ein Jahr später feierte er dann noch einmal ein kurzes Comeback beim HSV.


    Quelle:sport.zdf.de



    Re: Oleg Velyky gestorben

    willi1 - 23.01.2010, 14:11


    Mein Beileid an die Familie !
    Wir haben einen großen Handballspieler auf Grund der Krankheit verloren !



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 23.01.2010, 15:21


    23.01.2010 - dpa/PM HSV

    Oleg Velyky verstorben



    Oleg Velyky
    Foto: red

    Nationalspieler Oleg Velyky vom Bundesligisten HSV Hamburg ist im Alter von 32 Jahren gestorben. Das bestätigte der Deutsche Handballbund (DHB) am Samstag in Innsbruck. "Ich habe die traurige Aufgabe, auch in Abstimmung mit dem HSV Hamburg und seinem Präsidenten Andreas Rudolph mitzuteilen, dass unser Nationalspieler und Freund Oleg Velyky seinen Kampf gegen die tückische Krankheit verloren hat", erklärte DHB-Präsident Ulrich Strombach bei der EM in Österreich. 2003 war beim gebürtigen Ukrainer Hautkrebs diagnostiziert worden, der 2008 erneut ausbrach.



    Aktion der HSV-Fans im Jahre 2008
    Foto: Uwe Stelling

    2003 war beim gebürtigen Ukrainer Hautkrebs diagnostiziert worden. Die Krankheit galt als besiegt, ehe es im September 2009 wieder Komplikationen gab. In der Nacht von Freitag auf Samstag sei Velyky in seiner ukrainischen Heimat gestorben, teilten der DHB und HSV mit. Der Rückraumspieler hinterlässt seine Frau Kataryna und seinen sechsjährigen Sohn Nikita. Die Beerdigung, an der Hamburgs Sportlicher Leiter Christian Fitzek teilnehmen wird, soll in der Ukraine stattfinden. "Wir trauern sehr über diesen Verlust. Wir haben Oleg Velyky als untadeligen Sportsmann und unglaublichen Kämpfer im Handball und um sein Leben kennengelernt", erklärte DHB-Präsident Ulrich Strombach.

    Nach ersten Therapieerfolgen hatte Velyky zunächst wieder Handball gespielt und 2007 auch zum WM-Kader der deutschen Weltmeister gehört. Wegen einer Sehnen-Verletzung unter dem Fuß hatte der Familienvater, der für die Ukraine 59 und für Deutschland 38 Länderspiele bestritt, allerdings kein WM-Spiel absolvieren können. Sein letztes Länderspiel hatte Velyky 2008 bei der EM in Norwegen in der Eröffnungspartie gegen Weißrussland bestritten, als er mit einem Kreuzbandriss nach nur wenigen Minuten ausgefallen war. Anfang März 2008 wurde zum zweiten Mal nach 2003 beim Nationalspieler Hautkrebs diagnostiziert. Dennoch feierte Oleg Velyky ein Jahr später, im Heimspiel gegen den THW Kiel, ein umjubeltes Comeback.

    "Er war zuletzt nur noch schwer zu erreichen. Er hatte keine Kraft mehr zum Telefonieren oder Laufen", sagte Nationalspieler Pascal Hens, gleichzeitig Team-Kollege von Velyky beim HSV, "das ist für uns alle ein großer Schock, obwohl wir wussten, wie es um ihn stand und dass er sterben wird." Es sei sehr beeindruckend gewesen, wie Velyky mit der Krankheit umgegangen sei: "Er war ein Kämpfer." In der ersten Hauptrundenpartie gegen Frankreich an diesem Sonntag will die deutsche Mannschaft mit Trauerflor spielen.

    Andreas Rudolph, Präsident des HSV Handball, sagte stellvertretend für den gesamten Verein: "Wir sind angesichts der überaus traurigen Nachricht, die mir in der Nacht von Oleg Sawtschuk übermittelt wurde, tief erschüttert. Die gesamte Handballwelt verliert mit Oleg Velyky eine große Persönlichkeit. Ich bin in meiner Trauer und mit all meinen Gedanken bei Olegs Familie und Angehörigen. Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen."

    Bei seinem Comeback Mitte März 2009 hatte der gebürtiger Ukrainer gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel ein umjubeltes Kurz-Comeback gegeben. Die Fans hofften mit ihm, dass er Krankheit besiegen könne. Erstmals nach 422-tägiger Kranken- und Verletzungspause stand er wieder auf einem Spielberichtsbogen. "Ich wurde begrüßt wie ein Gott in der Halle, ich bin dankbar für diesen Moment", hatte der gebürtige Ukrainer mit deutschem Pass damals gesagt und hinzugefügt: "Ich hoffe, ich komme noch einmal wieder."



    Oleg Velyky im Mai 2009 im Spiel gegen Balingen
    Photo: Michael Freitag


    Quelle: www.handball-world.com



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 23.01.2010, 15:33


    23.01.2010 - Iouri Chevtsov - aufgezeichnet von Frank Schneller

    Iouri Chevtsov: Nachruf auf Oleg Velyky




    Foto: hw.com

    "Nachdem mich handball-world.com gefragt hatte, ob wir nach der WM 2009 nun auch die EM 2010 gemeinsam für Sie analysieren wollen, haben wir alle uns auf eine spannende, schöne und mit Spaß an der Arbeit verbundene Zeit gefreut. Heute denke ich daran nicht. Heute möchte ich einfach nur innehalten. Meine Gedanken sind bei meinem verstorbenen Freund Oleg Velyky und seiner Familie", so Iouri Chevtsov in einem Nachruf auf Oleg Velyky.

    Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Diese Zeilen drehen sich nicht um mich und ich möchte auch nicht zu sehr öffentlich trauern, ich schreibe diese Zeilen zu Ehren eines großartigen Menschen, Sportlers und guten Freundes. Nur darum schreibe ich dies. Ich stand Oleg sehr, sehr nahe. Er war fast so etwas wie ein Sohn für mich. Dieses Verhältnis hat sich über Jahre entwickelt und intensiviert. Seine Familie ist auch unsere Familie.

    Wir haben Olegs Krankheit und seinen Überlebenskampf gleichermaßen mit großer Sorge und tiefem Respekt miterlebt und begleitet. Respekt davor, wie unglaublich tapfer und würdevoll er damit umgegangen ist. Wie optimistisch und immer darum besorgt, dass sich seine Nächsten nicht zu große Sorgen um ihn machen. Er hat seine Krankheit nicht verdrängt, er hat sie angenommen und bis zum Schluss eine bewundernswerte Größe und Intelligenz im Umgang mit ihr gezeigt. Oleg war ein wunderbarer, ein bescheidener und so wertvoller Mensch. Wem er sich öffnete, der konnte das sofort herausfinden.

    Neben seiner Frau und seinem kleinen Sohn bedeutete der Handball alles für ihn. Er war ein tadelloser Profi, liebte und lebte für diesen Sport. Ich möchte darum versuchen, nach einer Zeit der gebotenen Distanz und trotz aller Trauer, wieder über Handball zu schreiben, meine Aufgabe – so wie es Olegs Einstellung entspricht – so gut es geht zu erfüllen. Man kann selbst nur tapfer sein, wenn man erleben konnte, wie tapfer Oleg war. Mein Co-Autor will und muss mich dabei jetzt allerdings noch mehr unterstützen, denn meine Familie und ich möchten in diesen Stunden und Tagen natürlich besonders für Olegs Angehörige da sein.

    Unser Beileid richtet sich auch an seine Sportkameraden und seine Freunde, die seiner sicherlich gedenken, egal wo sie gerade sind, und ihn in bester Erinnerung behalten. Denen, die bei der EM sind, würde er sicher sagen: Spielt weiter!

    Doch obwohl es ja – zurecht – heißt, dass das Leben weitergeht und auch diese EM weitergehen wird, es wird nicht mehr so sein wie vorher.

    Iouri Chevtsov


    Quelle: www.handball-world.com



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 23.01.2010, 16:28


    Tiefe Trauer um Oleg Velyky



    Oleg Velyky
    Foto: Michael Heuberger

    Bundestrainer Heiner Brand hatte Tränen in den Augen, seine Spieler einen Kloß im Hals und keinen Gedanken an Handball im Kopf: Der Tod von Nationalspieler Oleg Velyky vom Bundesligisten HSV Hamburg hat im deutschen Lager Betroffenheit und tiefe Trauer ausgelöst. "Man hat gehofft, dass es ein Wunder gibt. Aber wenn man dann mit der Realität konfrontiert wird, ist das ein Schock", sagte Brand am Samstag bei der EM im Innsbrucker Team-Hotel Grauer Bär. In der Nacht zuvor war Velyky in seinem Geburtsland Ukraine im Alter von nur 32 Jahren an Krebs gestorben. "Das ist für uns alle ein großer Schock, obwohl wir wussten, wie es um ihn stand und dass er sterben wird", erklärte Pascal Hens.

    Die Mannschaft war am Morgen beim Frühstück darüber unterrichtet worden. "Ich habe danach nicht mehr wirklich noch einen Bissen herunterbekommen. Und das ging den anderen auch so. Keiner hat sich etwas zu essen geholt", berichtete Kapitän Michael Kraus. Trotzdem absolvierten er und seine Team-Kollegen mit bewundernswerter Gefasstheit das an spielfreien Tagen obligatorische Treffen mit den Medienvertretern. "Es ist sehr schwer, in so einer Situation Worte zu finden. Das geht mir sehr nahe", bekannte der Lemgoer. "Ich glaube, so schnell können wir das gar nicht verarbeiten", fügte Abwehrchef Oliver Roggisch an.

    "Er war immer in Kontakt mit uns. Er war auch, so oft er konnte, in der Halle. Aber dann habe ich erfahren, dass alles abgebrochen wurde und er in der Ukraine ist. Er war zuletzt nur noch schwer zu erreichen. Er hatte keine Kraft mehr zum Telefonieren oder Laufen", berichtete Pascal Hens, der nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch im Verein mit Velyky zusammenspielte. Hens erfuhr die traurige Nachricht von HSV-Präsident Andreas Rudolph. "Wie er bis zum Ende gekämpft hat, das war wirklich...", bricht Hens ab und führt dann fort: "Er ist so offen damit umgegangen, auch in der Mannschaft. Man brauchte ihn nur darauf ansprechen und ihn fragen, er hat dir alles erklärt. Es war schon sehr beeindruckend, wie er mit dem ganzen umgegangen ist." Nur vier Spiele konnte Velyky für den HSV bestreiten, dennoch stellt Hens klar: "Er war immer Teil dieser Mannschaft in Hamburg. Und er hat sich bemüht, immer so oft wie möglich dabei zu sein."

    Velyky, der seit 1. April 2004 die deutsche Staatsbürgerschaft hatte, war von Heiner Brand in die deutsche Nationalmannschaft geholt worden. Der Bundestrainer schätzte ihn als Weltklasse-Rückraumspieler ebenso wie als Menschen. "Man denkt über Situationen mit ihm nach", sagte Brand. Die Trauer im deutschen Lager war greifbar. Mit hängenden Köpfen und verschlossenen Gesichtern standen die Sportler beieinander. "Man muss den Spielern, besonders denen aus Hamburg, Zeit geben, Abstand zu gewinnen und die Nachricht zu verarbeiten", erklärte der Bundestrainer. Mit brüchiger und belegter Stimme hatte zuvor Ulrich Strombach den Tod Velykys bekanntgegeben. "Ich habe die traurige Aufgabe, auch in Abstimmung mit dem HSV Hamburg und seinem Präsidenten Andreas Rudolph, mitzuteilen, dass unser Nationalspieler und Freund Oleg Velyky seinen Kampf gegen die tückische Krankheit verloren hat", sagte der Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB), "wir haben Oleg Velyky als untadeligen Sportsmann kennengelernt, als Kämpfer im Handball und um sein Leben".

    Iouri Chevtsov, der mehr als nur ein Sportlicher Ziehvater für Oleg Velyky erklärte: "Wir haben Olegs Krankheit und seinen Überlebenskampf gleichermaßen mit großer Sorge und tiefem Respekt miterlebt und begleitet. Respekt davor, wie unglaublich tapfer und würdevoll er damit umgegangen ist. Wie optimistisch und immer darum besorgt, dass sich seine Nächsten nicht zu große Sorgen um ihn machen. Er hat seine Krankheit nicht verdrängt, er hat sie angenommen und bis zum Schluss eine bewundernswerte Größe und Intelligenz im Umgang mit ihr gezeigt. Oleg war ein wunderbarer, ein bescheidener und so wertvoller Mensch. Wem er sich öffnete, der konnte das sofort herausfinden.

    "Selbst die, die nicht mit ihm zusammen gespielt haben, sind total traurig", berichtet Kapitän Michael Kraus über die Stimmungslage in der Mannschaft. Das Schicksal von Oleg Velyky ging nicht nur Mit- und Gegenspielern nahe, der gesamte deutsche Handball nahm teil und hoffte mit dem gebürtigen Ukrainer beispielsweise nach dem Comeback gegen den THW Kiel. "Handball ist keine Medizin", gab Oleg Velyky bei aller Freude über die Rückkehr auf das Parkett danach aber selbst zu bedenken. "Jedes Wort, das fällt, ist fast schon zuviel", berichtet Kraus von der Hilflosigkeit, mit der die Spieler konfrontiert sind. "Auch ich war in so einer Situation noch nicht. Ich mochte Oleg unglaublich gern. Er war so ein super Typ", so Kraus. Der Sport rückt in den Hintergrund, führt Kraus aus: "Momentan denkt keiner an morgen. Das ist wie ausgeblendet."

    "Wir werden morgen für Oleg noch mal alles geben", versuchte Oliver Roggisch einen Punkt zu greifen, an dem sich das Team festhalten kann. "Denen, die bei der EM sind, würde er sicher sagen: Spielt weiter!", hatte auch Iouri Chevtsov erklärt. Michael Kraus schloß sich dem an: "Das Spiel morgen werden wir für Oleg spielen, weil er das auch zu einhundert Prozent gewollt hätte. Er hat für den Handball gelebt, sein Herz schlug für den Handball. Er war unser Freund. Wir werden versuchen, den Kopf frei zu bekommen und auch für ihn zu spielen." Und auch Bundestrainer Heiner Brand erklärte: "Es ist 100-prozentig richtig, dass es in seinem Sinne wäre, jetzt das Turnier ordentlich zu Ende zu spielen. Sport ist immer auch eine Möglichkeit zur Ablenkung. Vielleicht können wir das so besser verarbeiten als wenn jeder allein auf seinem Zimmer sitzt."

    Quelle: www.handball-world



    Re: Oleg Velyky gestorben

    daene - 23.01.2010, 17:42


    HSV Handball
    Trauer bei Deutschlands Handballern: Oleg Velyky ist tot
    Von Rainer Grünberg und Achim Leoni 23. Januar 2010, 13:11 Uhr Bis zum letzten Jahr hatte er noch gehofft - am Ende musste sich Velyky dem Hautkrebs geschlagen geben. Er starb mit 32 Jahren.


    Der ukrainische Handballer Oleg Velyk gehörte zum Handballteam HSV Hamburg.
    Foto: WITTERS/Witters Sport-Presse-Fotos
    Hamburg/Innsbruck . Der Handball-Nationalspieler des HSV Hamburg starb in der Nacht zum Sonnabend in Kiew im Kreis seiner Familie. Er wurde nur 32 Jahre alt. Velyky hinterlässt Frau Katarina und seinen sechsjährigen Sohn Nikita.

    Fotostrecke


    Oleg Velyky

    Der Handball-Nationalspieler starb mit nur 32 Jahren an Hautkrebs.

    Im September 2003 war bei Velyky zum ersten Mal ein malignes Melanom diagnostiziert worden. Es wurde operativ entfernt, im Januar 2004 begann er eine 18-monatige Therapie, die zuerst erfolgreich zu sein schien. 2008 kehrte der Hautkrebs zurück. Am 3. März des Jahres musste er sich einer erneuten Operation unterziehen, sechs weitere sollten folgen. Am Ende schlug keine Therapie mehr an. Als keine Hoffnung mehr bestand, kehrte Velyky mit seiner Familie zu Weihnachten in seine Heimat zurück.

    Die Nachricht seines Todes hat beim HSV Hamburg, der Nationalmannschaft und der gesamten Handballszene große Bestürzung ausgelöst. Velyky war wegen seiner bescheidenen Art bei allen äußerst beliebt. Als Spielmacher galt er als einer der besten der Welt, genial als Regisseur, konsequent als Vollstrecker. Bei der Europameisterschaft 2000 wurde er im Trikot der Ukraine Torschützenkönig, am 1. April 2004 nahm er die deutsche Staatsbürgerschaft an. Für die deutsche Handball-Nationalmannschaft warf er in 38 Länderspielen 123 Tore. Sein letztes Spiel für Deutschland bestritt er im Januar 2008 bei der EM in Norwegen gegen Weißrussland. Nach vier Minuten und zwei Toren riss er sich das Kreuzband des rechten Knies. Es sollte eines seiner letzten Handballspiele sein.

    Fotostrecke


    Trauer um Oleg Velyky

    Der Tod von Oleg Velyky hat bei den deutschen Handballern Trauer und Bestürzung ausgelöst.

    „Es ist ein großer Schock für uns alle“, sagte HSV-Nationalspieler Pascal Hens, „wir wussten, dass mit dieser Nachricht täglich zu rechnen war. Oleg hatte sich zuletzt mehr und mehr zurückgezogen. Er hatte keine Kraft mehr, selbst zum Telefonieren nicht. Dabei war er ein großer Kämpfer und hatte sich mit unglaublicher Energie gegen seine Krankheit gestemmt. Das haben wir immer wieder bewundert. Wir hatten deshalb die Hoffnung, dass er es schaffen würde. Jetzt sind wir alle unendlich traurig. Wir werden Oleg nie vergessen.“

    Im Januar 2008 war Velyky von den Rhein-Neckar Löwen nach Hamburg gewechselt. Für seinen neuen Klub sollte er nur noch wenige Spiele bestreiten können. Im März 2009 gab er in der ausverkauften Color-Line-Arena für den HSV sein Debüt gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel. Die Zuschauer feierten ihn enthusiastisch, und Velyky gestand hinterher, dass es eines der emotionalsten Momente seiner Karriere war. „Schon beim Aufwärmen lief es mir eiskalt den Rücken herunter, als die Fans meinen Namen gerufen haben“, erzählte Velyky nach dem Spiel. Er hatte sich über sein Comeback gefreut wie ein Kind auf Weihnachten, und wie er später mit geröteten Wangen vor der HSV-Kabine stand und seinen Gefühlen freien Lauf ließ, hatte allen, die ihm zuhörten, die Zuversicht vermittelt, dass er den Kampf gegen die heimtückische Krankheit doch noch gewinnen würde. Gegen Balingen-Weilstetten warf er für den HSV im vergangen Mai seine ersten Bundesliga-Tore (insgesamt sechs in vier Spielen), und auch an der Vorbereitung auf die neue Saison nahm er im Juli und August noch teil. Er musste sie vorzeitig beenden, der Krebs hatte sein zerstörerisches Werk fortgesetzt. Im Dezember besuchte er ein letztes Mal ein HSV-Spiel in der Color-Line-Arena. Seine Haare wuchsen nach einer erneuten Chemotherapie wieder, aber die, die ihn kannten, wussten, dass es kein gutes, sondern ein schlechtes Zeichen war. Velyky hatte die Behandlungen abgebrochen. Er war bereit zum Sterben.

    Der HSV Hamburg und sein Präsident Andreas Rudolph haben Velyky auf seinem langen Leidensweg in jeder Phase unterstützt, materiell und moralisch. Velyky war stets Teil des Teams, sein Name wurde bei jeder Mannschaftsaufstellung in der Color-Line-Arena genannt. Das war mehr als eine Geste, Mannschaft und Umfeld haben diese Beziehung gelebt. „Der HSV hat Vorbildliches geleistet. Dafür danken wir dem Verein, seinen Fans und vor allem Herrn Rudolph. Dieses Engagement hat gezeigt, dass es im Hochleistungssport noch Platz für Menschlichkeit und Anstand gibt“, sagte Ulrich Strombach, der Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB), am Sonnabend bei der EM in Innsbruck.

    Die Solidarität zu Oleg Velyky geht beim HSV über dessen Tod hinaus. Der Verein hatte die Verträge so gestaltet, dass Velykys Familie auch künftig keine Not leiden muss. Als Andreas Rudolph vor der laufenden Spielzeit nach seinem größten Wunsch gefragt wurde, sagte er: „Ich hoffe, dass Oleg Velyky wieder gesund wird.“ Er ging nicht in Erfüllung. „Wir sind tief erschüttert“, sagte Rudolph nach Erhalt der Todesnachricht. „Die gesamte Handballwelt verliert mit Oleg Velyky eine große Persönlichkeit. Ich bin in meiner Trauer und mit all meinen Gedanken bei Olegs Familie und Angehörigen.“ An der Beerdigung, deren Termin noch nicht fest steht, wird Christian Fitzek teilnehmen. Der Sportliche Leiter des HSV Handball fliegt am Montag in die Ukraine.

    Hamburger Abendblatt



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 24.01.2010, 19:46


    Ukraine würdigt Velyky - Europa trauert

    Oleg Velyky
    Foto: red
    Der im Alter von 32 Jahren an Hautkrebs gestorbene Nationalspieler Oleg Velyky ist in seiner ukrainischen Heimat als "großes Vorbild als Mensch und Sportler" gewürdigt worden. Aber nicht nur in der Ukraine und Deutschland, für die Velyky in der Nationalmannschaft spielte, sorgte der Krebstod des 32-Jährigen für Trauer und Bestürzung. Bei der EM wurde beispielsweise auch vor dem Spiel von Gastgeber Österreich vor 6.000 Zuschauern eine beeindruckende Schweigeminute abgehalten. "Oleg Velyky hat den europäischen Handball wesentlich bereichert und er wird innerhalb der Handball-Familie sehr vermisst werden", so EHF-Präsident Tor Lian, der anfügte: "Unser aufrichtiges Beileid geht an seine Familie und Freunde."

    Vertreter führender Handball-Vereine der Ukraine hätten den Akteur des Bundesligisten HSV Hamburg vor Spielen der ukrainischen Liga als Ausnahmetalent und engagierten Bürger bezeichnet und mit Schweigeminuten geehrt. Das berichteten Medien in Kiew am Sonntag. Ein besonderer Dank gelte deutschen Behörden und Sportlern, die Velyky nach der Erkrankung bewundernswert unterstützt hätten, hieß es. Auch der Handballer habe seine Heimat nie vergessen: "Im Trikot der deutschen Nationalmannschaft blieb er ein Landsmann."

    In Diskussionsforen im ukrainischen Internet wurde Velyky als "sehr anständiger und talentierter Mensch" bezeichnet. "Nicht alle wissen, dass sich Oleg mit der Wohltätigkeit beschäftigte. Er half vielen, die Ukraine kann stolz auf ihn sein", hieß es zum Beispiel. Ein anderer Eintrag lautete: "Danke für alles, Oleg. Wir werden dich nie vergessen." Velyky war in der Nacht zu Samstag in Kiew gestorben. Er hinterlässt seine Frau Katja und seinen sechsjährigen Sohn Nikita.

    Die Dramatik um Oleg Velyky ist in Österreich aber nicht nur bei der Ukraine und Deutschland präsent, in zahlreichen anderen Mannschaften stehen ehemalige Mitspieler, viele Akteure haben selbst gegen Oleg Velyky gespielt und sein Schicksal verfolgt. Besondere Trauer herrschte so auch beim französischen Team, in dem mit Bertrand und Guillaume Gille zwei Mitspieler vom HSV Hamburg stehen oder der ehemalige Kieler Nikola Karabatic.

    "Ich bin schockiert", gestand Frankreichs Olympiasieger Guillaume Gille, "ich habe Oleg noch vor einigen Monaten gesehen, da hatte ich aber schon das Gefühl - wie soll ich sagen: Seine Zeit kommt. Oleg hat immer gekämpft und uns damit tief beeindruckt." Marcin Lijewski, der auch mit Velyky beim HSV spielte, erklärte sichtlich bewegt: "Oleg war ein guter Freund, ein toller Handballer und hat durch seinen Kampf gegen Verletzungen und die schwere Krankheit uns allen imponiert."

    Die Trauer war auch an den Spielorten am Sonntag spürbar, selbst bei der großen Party des Gastgebers, der mit einem Sieg über Serbien den überraschenden Einzug in die Hauptrunde schaffte, ging sie über die - beeindruckende - Schweigeminute hinaus. Patrick Fölser erläuterte: "Wir haben die Nachricht erst am Nachmittag erhalten. Das war ein Schlag für die gesamte Mannschaft. Ich habe gegen Oleg Velygy gespielt, Vikor Szilagyi hat noch mit ihm gemeinsam gespielt. Wir trauern alle um einen großen Sportler und Menschen. Es ist traurig, dass er bereits mit 32 Jahren von uns gegangen ist."

    Quelle: www.handball-world. com



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Anonymous - 24.01.2010, 22:22

    TRAURIG !!!
    Wir haben sicherlich schon viele große und außergewöhnliche Spieler für den TuSEM spielen sehen, aber für mich war Oleg der begnadetste Handballer der ein TuSEM-Trikot getragen hat!!! Bitte nicht drüber diskutieren! MEINE Meinung!!!

    Ich hab ihn so gerne spielen sehen!

    Und das er auch in den schwierigen Zeiten immer wieder nach Essen gefunden hat, zeigt was für ein Mensch er war.

    Ich bin sehr traurig.

    Mein Mitgefühl an seine Familie & seine Freunde


    j



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 25.01.2010, 22:22


    Oleg Velyky im ukrainischen Browary beigesetzt

    Oleg Velyky
    Foto: Michael Heuberger
    Der in der Nacht zu Sonnabend verstorbene Oleg Velyky wurde am heutigen Montag in seiner ukrainischen Heimat beigesetzt. In Browary, einem Vorort der Hauptstadt Kiew, erwiesen zahlreiche ehemalige Weggefährten dem ukrainischen und deutschen Nationalspieler die letzte Ehre.

    Iouri Chevtsov, der Oleg Velyky 2001 als Trainer von TUSEM Essen in die Bundesliga holte und mit ihm gemeinsam 2005 zur SG Kronau-Östringen wechselte, war ebenso vor Ort wie Teammitglieder ZTR Zaporozhyes, der ersten Profi-Station des Spielmachers. Auch sein ehemaliger Essener, Kronauer und Hamburger Mannschaftskollege und Freund Dimitri Torgovanov nahm an der Zeremonie teil.

    HSV-Sportdirektor Christian Fitzek war ebenfalls zur Trauerfeier in die Ukraine gereist und berichtet von einem bewegenden Verlauf: "Man hat gesehen, wie vielen Menschen Oleg so viel bedeutet hat, eine sehr emotionale Geschichte. Es war äußerst bewegend, ihn im offenen Sarg aufgebahrt noch einmal zu sehen, und wird nicht so leicht zu verarbeiten sein."

    Der Sportliche Leiter des HSV Handball weiter: "Wir verlieren mit Oleg nicht nur einen überragenden Spieler, sondern auch einen mit seiner Persönlichkeit beeindruckenden Menschen, der jedem Handball-Fan in Erinnerung bleiben wird."

    Quelle:www.handball-world.com



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Anonymous - 27.01.2010, 07:36


    Reiner war so lieb und hat auf seiner Fotoseite www.foto-worm.de einen extra Ordner von Oleg erstellt.



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Nord-Elch - 27.01.2010, 11:15


    Anonymous hat folgendes geschrieben: Reiner war so lieb und hat auf seiner Fotoseite www.foto-worm.de einen extra Ordner von Oleg erstellt.

    Klasse Bilder von einem klasse Spieler und klasse Menschen!
    ....danke Oleg



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 05.03.2010, 18:32


    Benefiz-Spiel für Familie von Oleg Velyky terminiert

    Der Termin für das Benefizspiel zugunsten der Familie Oleg Velykys steht fest. Am Dienstag, 13. April, bestreiten der HSV Handball und die deutsche Handball-Nationalmannschaft in der Hamburger Color Line Arena gemeinsam eine Partie in Gedenken an ihren im Januar verstorbenen Teamkollegen. Der Gesamterlös kommt dabei in vollem Umfang der Ehefrau Kateryna Velyka sowie dem gemeinsamen Sohn Nikita zu Gute.

    „Wir sind sehr froh, dass wir mit der deutschen Nationalmannschaft einen geeigneten Termin finden konnten“, erklärt Andreas Rudolph, Präsident des HSV Handball, „auch wenn der Terminplan bis zum Saisonende sehr eng gefasst ist, war es für uns eine Herzensangelegenheit, das Spiel für Oleg und für Olegs Hinterbliebene noch im April zu platzieren. Die Fans können sich auf alle Stars freuen. Gemeinsam mit dem DHB wollen wir Kateryna und Nikita nach dem schweren Verlust eine Zukunftsperspektive bieten.“

    „Ich habe Oleg Velyky als überragenden Handballer und tadellosen Menschen kennengelernt“, sagt Ulrich Strombach, der Präsident des Deutschen Handballbundes. „Er stand über viele Jahre mit uns in einer Reihe. Das Ansinnen von Spielern, Trainern und auch des DHB-Präsidiums ist es, mit diesem Spiel an Oleg Velyky zu erinnern und seiner Familie eine finanzielle Grundlage zu schaffen.“

    Quelle: Handball-world.com



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 26.07.2010, 17:58


    Benefizspiel für Oleg Velyky mit prominenten Namen

    Am Montag steht in der SAP Arena ein erster Höhepunkt der noch jungen Saison 2010/11 auf dem Programm. Um 19:30 Uhr treffen die Rhein-Neckar Löwen auf eine Weltauswahl. Der komplette Erlös der Veranstaltung geht an Kataryna und Nikita Velyky, die Ehefrau und den Sohn von Oleg Velyky, der Anfang des Jahres an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Zwischen 2005 und 2008 trug der gebürtige Ukrainer das Trikot der Badener und war dabei Kapitän des Löwenrudels.

    Mittlerweile steht die genaue Aufstellung der Weltauswahl fest und die Fans der Löwen können sich auf klangvolle Namen freuen. Folgende Akteure treten gegen die Auswahl von Ola Lindgren an: Ivano Balić (RK Zagreb), Nikola Karabatić (Montpellier HB), Mariusz Jurasik (KS Vive Targi Kielce), Sergiy Shelmenko, Siarhei Harbok (beide Medvedi Čechov), Bo Spellerberg (KIF Kolding), Christian Zeitz (THW Kiel), Gergő Iváncsik (KC Veszprém), Jan Filip (Kadetten Schaffhausen), Pascal Hens (HSV Hamburg) und Ratko Nikolić (Portland San Antonio) sind ebenso dabei wie Niklas Landin (Bjerringbro-Silkeborg), Torhüter Mirko Alilović (Ademar León) sowie Andrej Klimovets.

    Außerdem stehen die ehemaligen Weltklasse-Handballer Jackson Richardson, Christian Schwarzer, Stefan Kretzschmar und Daniel Stephan in der Truppe, die von Iouri Chevtsov betreut wird. Das Spiel wird live von Sport1 im Fernsehen übertragen, Beginn der Berichterstattung ist 19:30.

    Quelle: Handball-world



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 27.07.2010, 17:28


    PM Rhein Neckar Löwen / dpa

    Ein Handballfest für Oleg Velyky


    Mittendrin im Spielgeschehen: Karol Bielecki
    Foto: Jürgen Pfliegensdörfer
    Die Rhein-Neckar Löwen und eine mit internationalen Stars gespickte Weltauswahl haben 8751 Zuschauern in Mannheim ein Handball-Fest für einen guten Zweck geboten. Die Weltauswahl gewann das Benefizspiel zugunsten der Familie des im Januar im Alter von 32 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorbenen Nationalspielers Oleg Velyky am Montagabend mit 34:31 (16:17).

    Gleich den ersten Treffer erzielte unter großem Jubel der Fans Löwen-Rückraumspieler Karol Bielecki. Wie bei seinem Comeback in einem Testspiel am vergangenen Donnerstag lief der polnische Nationalspieler, der bei einem Länderspiel vor gut sechs Wochen sein linkes Augenlicht verloren hatte, mit einer Schutzbrille auf. Vor der Partie hatte der 28-Jährige seinen festen Glauben an eine Fortsetzung seiner Profikarriere geäußert. „Ich habe das Gefühl, dass es von Training zu Training besser wird. Ich bekomme immer mehr Sicherheit“, sagte Bielecki.

    Weil es um einen guten Zweck ging, hatten die Badener keine Probleme gehabt, eine klangvolle Mannschaft auf die Beine zu stellen. „Ivano Balić hatte uns innerhalb von 24 Stunden zugesagt, das sagt alles“, erklärte Thorsten Storm vor der Partie. Der Löwen-Manager und sein Team hatten die besten Spieler der Welt nach Mannheim gelockt, um einerseits Oleg Velyky zu gedenken und den Löwenfans außerdem einen besonderen Handballabend zu bescheren.

    Das Trikot der vom früheren Löwen-Trainer Juri Schewtsow betreuten Weltauswahl trugen neben den ehemaligen Welthandballern Ivano Balic (RK Zagreb), Nikola Karabatic (Montpellier HB) unter anderen auch die Nationalspieler Pascal Hens und Oliver Roggisch sowie die Ex-Stars Stefan Kretzschmar, Daniel Stephan und Christian Schwarzer.

    Beim Einlauf beider Mannschaften herrschte durchgehend großer Jubel, schließlich liefen ausnahmslos Weltklassehandballer in die SAP ARENA ein. Und unmittelbar nach Spielbeginn wurde es noch ein Stückchen lauter, als Karol Bielecki den ersten Treffer der Partie markierte. Schnell wurde ersichtlich, dass es sich zwar um ein Freundschaftsspiel handelte, sich Ernst und Spaß aber die Waage hielten. Dadurch sahen die Besucher tollen Sport, der dynamisch war und durchaus Aufschlüsse für die Löwen in der Vorbereitung gab. Nach 30 Minuten, die ausgeglichen verliefen, lag die Mannschaft von Ola Lindgren hauchdünn mit 17:16 in Führung. Zwei Treffer für die Weltauswahl, die von Iouri Chevtsov betreut wurde, erzielte dabei auch Dominik Seib, der das Mitwirken bei dem besonderen Spiel gewonnen hatte.

    Nach der Pause zeigten besonders die „alten Hasen“ Stefan Kretzschmar, Daniel Stephan oder Christian Schwarzer ihre Klasse und begeisterten die Fans ebenso wie Ivano Balić oder der frühere Löwe Jan Filip, der mit sechs Toren bester Werfer des Abends war. Aber auch die Löwen konnten überzeugen und zeigten sehenswerte Spielzüge, die Lust auf die anstehende Saison machten.

    „Es war eine Ehre für mich, heute hier zu sein. Die gesamte Handball-Familie war betroffen, als Oleg starb. Deshalb war es selbstverständlich, zu helfen“, erklärte Nikola Karabatić nach 60 unterhaltsamen Minuten. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern sorgte der Welthandballer des Jahres 2007 dafür, dass die Zuschauer in Mannheim auf ihre Kosten kamen. „Wir sind stolz darauf, dass alle gekommen sind und dass wir ihm zu Ehren ein solches Handballfest veranstalten konnten. Er war ein wunderbarer Mensch“, sagte Löwen-Manager Thorsten Storm mit Blick auf Velyky. Der Erlös der Begegnung kommt Velykys Witwe Katarina und seinem Sohn Nikita zugute.


    Ivano Balic marschiert durch
    Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

    Quelle: Handball-world



    Re: Oleg Velyky gestorben

    Max1 - 31.07.2010, 12:50


    Offener Brief von Kataryna Velyky

    Oleg Velyky
    Foto: red
    Am vergangenen Montag trafen in der SAP ARENA in Mannheim die Rhein-Neckar Löwen und eine Weltauswahl aufeinander, um für den guten Zweck zu spielen. Der komplette Erlös der Veranstaltung, die 8.451 Zuschauer in die Halle lockte und mit einem 34:31-Sieg der Weltauswahl endete, geht an Kataryna und Nikita Velyky, die Ehefrau und den Sohn von Oleg Velyky, der Anfang des Jahres an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Kataryna und Nikita Velyky waren ebenfalls zu Gast in der SAP ARENA, jetzt bedankt sich Kataryna bei den Beteiligten der Veranstaltung.

    "Ich möchte Danke sagen. Danke für die Unterstützung an alle, die bei dem Benefizspiel zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der Weltauswahl der Group Club Handball mitgewirkt haben. Auf dem Parkett und im Hintergrund. Es hat gut getan, zu erfahren, wie mein Ehemann Oleg von der großen Handballfamilie geschätzt wurde. Danke an die Spieler der Weltauswahl, die sich sofort bereit erklärt hatten und lange Wege in Kauf nahmen, um an diesem Abend in der Mannheimer SAP ARENA aufzulaufen. Danke an den Verein Rhein-Neckar Löwen und an die Mitarbeiter der SAP ARENA für die Ausrichtung dieses tollen Events, bei dem die Menschlichkeit und das Mitgefühl im Vordergrund standen. Danke an alle Sponsoren, Partner und Fans. Mein Sohn Nikita und ich haben uns sehr wohl gefühlt bei dieser Familie und bei einer Partie, die auch Oleg sehr viel Spaß bereitet hätte. Nochmals Danke für diese Momente!"

    Kataryna und Nikita Velyky

    Quelle: Handball-world



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