Nachrichten aus der Provence

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    Re: Nachrichten aus der Provence

    Cosmas - 12.06.2006, 20:55

    Nachrichten aus der Provence
    Diesmal kommt mein Bericht vom RPE=Raid Provence Extreme etwas später, da ich wg. diversen Frusts nicht besonders aufgelegt war, das Ganze zu rekapitulieren. Daran hat sich auch jetzt nicht so viel geändert, so dass es vielleicht mal etwas kürzer werden wird.

    Also, unter Bericht vom letzten Jahr ist ja zu lesen, worum es bei dem Teil geht. Dieses Jahr war die Messlatte mit 662 km und 10200 Höhenmetern noch etwas höher gelegt, allerdings wurden erstere dann doch nicht erreicht, letztere dafür eher noch überschritten.

    Ablauf
    Cosmas reist wie immer mit der Bahn an, diesmal sehr knapp am Vortag, so dass ich Avignon erst gegen Abend erreiche, St. Remy mit dem Rad kurz nach neun. Das Vortreffen ist leider schon gelaufen, ich treffe niemanden mehr an ausser Dominique Briand + Begleiter vor meinem Hotel. Die 20 km von Avignon haben mich bei Seitenwind-Böen von > 50 km/h, die mich fast vom Rad fegten, allerdings schon stark zweifeln lassen, ob die brandneuen Zipps mit 58mm-Felgen die beste Wahl für die Provence waren.

    Der Nachteil, dass ich den Veranstalter Patrick Francois nicht mehr angetroffen habe, liegt vor allem darin, dass ich jetzt nicht weiss, ob mein Postpaket mit Zusatzverpflegung, das ich vor über 1 Woche abgeschickt habe, nun endlich angekommen ist. Sicherheitshalber habe ich in meinen Taschen nochmal kiloweise Gels und Riegel mitgeschleppt. Wie sich am nächsten Morgen gegen 1/2 7 herausstellt, zum Glück, denn das Päckchen ist nicht da (es wird, wie das Leben so spielt, 2 Tage nach dem Rennen ankommen...)

    Das Rennen
    Vom Ventoux zum Grand Canyon du Verdon

    Nach dem hektischen Packen von 9 Plastiktüten mit Verpflegung, Akku für's Licht, Jacken und Hosen für die Nacht ist dann doch erstmal Rumlungern angesagt, da Patrick wegen des Windes (?) den Start verschiebt und die ersten 35 km dann in Autos zurückgelegt werden, ich darf bei Stefan Almeling mitfahren. Dann geht's nach einem weiteren Stop 12 km hinter dem Führungsfahrzeug her bis Bedoin am Fuße des Ventoux, nochmal Pause, und endlich um 11:14 h der "echte" Start. Wir sind etwa 35-40 Fahrer, schätze ich, davon alle ausser 5 oder 6 mit Begleitauto. Wolfgang Fasching ist, obwohl gemeldet, nicht erschienen, ebenso wie einige andere.

    Vorher hatte ich mir 2 "Strategien" überlegt:Endlich mal versuchen, von Anfang an ein gleichmäßiges Tempo zu fahrenoder versuchen, am Mont Ventoux eine möglichst gute Figur abzugeben Nun, die Versuchung war für viele, mich eingeschlossen, zu groß: wenn schon ein Berg gleich am Beginn, dann aber ordentlich. Also ging sofort ein richtiges Bergrennen los, mit 7, 8 Fahrern an der Spitze. Nach und nach rissen drei aus der Spitzengruppe aus, der Rest fiel zurück, und ich versuchte, die 3 wieder einzufangen.

    Der Ventoux zieht sich doch ziemlich, auf 23 km geht es von 320 auf 1911 m rauf - das dauert eine Weile. Nun, am Chalet Reynard 6 km vor dem Gipfel hatte ich 2 eingeholt und dann um einige Dutzend Meter abgehängt, vom Ersten war nichts mehr zu sehen, d.h. auf der Strecke waren natürlich noch Hunderte anderer Radfahrer unterwegs, da an diesem Samstag auch noch irgendein Hobbyrennen am Ventoux stattfand. Schwierig, da die direkten Konkurrenten auszumachen. Aber der erste, Alessandro Forni, war wohl auch tatsächlich unerreichbar weit vorne, und so blieb das bei konstantem Fahren hart am Limit meinerseits auch.

    Das hört sich jetzt alles ganz niedlich an, aber als nach 1:16 h der Gipfel erreicht war, standen auf meinem Pulsmesser ein Durchschnittspuls von 178 und 64 der 76 Minuten im Spitzenbereich verzeichnet. Das waren dann gleichzeitig auch die letzten SB-Minuten, denn den Rest der 600+x Kilometer wollte (und musste) ich doch etwas gemächlicher fahren, so dass der Durchschnittspuls auf unglaubliche 113 absank. Was wohl klarmacht, wie unsinnig die Hatz am Anfang war. Aber es war halt so schön...

    Bei der Abfahrt machte sich leider ein unschöniges Rubbeln und Schleifen meiner hinteren Bremse bemerkbar, und die vorderen Bremsgummis sahen nach der Hälfte aus, als seien sie bereits fast weggeschleift. Okay, ich weiss, sowas soll man vorher probieren; ich hatte extra Zipp-Beläge statt der üblichen Shimano-Gummis montiert und war damit ja auch schon 20 km gefahren, aber halt keine lange Abfahrt. Heute weiss ich: die Zipp-Dinger sind das Letzte, jeder normale Gummi hält um einiges länger. Aber im Weiteren taten sie trotz Bremsbärten udn Rubbeln ihren Dienst, und irgendwann verschwanden die Geräusche von selbst.

    Jedenfalls fuhr ich zwengs des üblen Krachs die Kurven eher langsam an, was wirklich schade war, da ich einerseits so nur selten Highspeed bekam (nur einmal 79), zweitens der befürchtete extreme Wind den Zipps gar nicht so viel ausmachte und es einfach eine Schande war, die Kurven nicht schön runterzuwedeln, und schließlich so gleich 2 bergauf abgehängte wieder an mir vorbeizischten.

    Am 1. Kontrollpunkt untersuchte ich die Gummis: nix zu sehen. Beim Losfahren nach Runterspülen meiner hinterlegten Verpflegung kam ich gleich ins Grübeln, ob ich die richtige Straße erwischt hatte, denn an einer Kreuzung winkten mich irgendwelche Helfer nach links. Die gehörten aber, überlegte ich, wohl eher zu dem Hobbyrennen/RTF, wer wusste, ob das überhaupt die gleiche Strecke war? Also kehrte ich um, traf dann aber den entgegenkommenden Dominique Briand, einen der Favoriten, der jetzt also auch aufgeschlossen hatte. Mit dem fuhr ich kurz zusammen, bis er plötzlich weg war (ein Platten, wie ich später erfuhr). Und ab da fuhr ich erst mal allein.

    Die nächsten 200 km spare ich mir mal, zu erwähnen ist nur, dass ich trotz auf dem Aerolenker montierten Roadbooks immer wieder an Kreuzungen stand und nicht wusste, wo's lang geht. Im Roadbook stand dann "Centre/A droite => Aurel" (Zentrum, rechts => Aurel), aber im sog. "Zentrum" gab's meist etliche Straßen nach rechts, und die Bezeichnungen auf den Schildern (wenn es überhaupt welche gab) deckten sich teilweise nicht mit den Richtungsangaben im Roadbook, da dort dann z.B. nicht Aurel stand, sondern ein größerer Ort dahinter, zu dem ich aber gar nicht musste usw.

    Bei St. Michel l'Observatoire fuhr ich dann gleich einen Umweg von gut 8 km, da ich eine Abfahrt nach Manosque verpasst hatte und von Leuten an der Strecke auch noch in die falsche Richtung gewiesen wurde (man sollte wissen, dass Einheimische NIE den direkten Weg nach X wissen, sondern immer nur den einen Weg, den sie zufällig mal kennengelernt habe). So fuhr ich von hinten nacheinander 2 Fahrer mit Begleitfahrzeug auf, die am letzten Punkt noch weit hinter mir gelegen hatte, was meine Laune nicht gerade verbesserte, und war am 3. Kontrollpunkt vom 4. bis auf Platz 13 zurückgefallen.

    Genug, jedenfalls war ich, als es Abend wurde, schon ziemlich genervt. Zu den unnötigen Umwegen und ständigen Halts zum Wegesuchen kam dann noch, dass meine Päckchen an den Kontrollpunkten mehrmals zunächst unauffindbar waren (es waren nur 5 oder 6 Fahrer ohne Begleitfahrzeug, also eigentlich nicht so schwierig, das rechtzeitig bereitzulegen) und auch die Wasserversorgung aus winzigen Getränkefläschchen idiotisch zeitaufwändig war. Als am 4. Kontrollpunkt in Aiguines am Eingang der Verdon-Schlucht, wo ich rechtzeitig vor dem Dunkelwerden den Akkus meines Powerlichts hinterlegt hatte, mein Beutel innerhalb 15 Minuten überhaupt nicht aufzutreiben war und Patrick meinte, ich solle noch "wait some minutes", ging mir endgültig die Hutschnur hoch und ich schnauzte ihn an, er solle es gefälligst suchen und mir nachbringen, ich hätte schon genug Zeit verbraten.

    Das tat er dann auch, es war doch in irgendeinem Auto gewesen, aber ich musste nochmal anhalten, um die Sachen entgegenzunehmen und den Akku zu montieren.

    Der Grand Canyon du Verdon in der Nacht
    Durch die Warterei waren die 2 (David Broo aus Norwegen und Thomas Ratschob aus der Schweiz, denke ich) neben anderen natürlich wieder weit vor mir. Es ging jetzt in einer großen Runde um den Canyon mit seiner tief eingeschnitten Schlucht herum bis La Palud, wo es dann nochmal eine kleinere Extra-Runde von 23 km gab. Runde hört sich vielleicht falsch an, es geht dabei mehrmals von eindrucksvollen Brücken auf ca. 650 m rauf bis auf über 1200 m. Immerhin machte ich wieder einige Plätze gut. Gerade nachts nervten die Begleitautos mich ungemein, da deren Licht von hinten zwar weit in die Nacht hineinstrahlte, man dann nach Kurven oder hinter Felsüberhängen aber überhaupt nichts mehr sah. Ich werde nie verstehen, wie man über einen Tag lang direkt vor einem Auto herfahren kann. War ich dagegen entfleucht, wurde es endlich ruhig, man hörte die Nachtigallen, schreckte hin und wieder mal ein paar Rehe oder Füchse auf, brauchte im Flachen kaum Licht, da der Halbmond hell schien, und für die Abfahrten war mein Sigma Mirage absolut ausreichend.

    Leider war meine Motivation mittlerweile fast im Keller, ich war nach dem guten Start nur noch enttäuscht, dass auch diesmal (sogar mehr als letztes Jahr) eine gute Platzierung trotzdem ausgeschlossen war, da ich unglaublich viel Zeit und Energie für die Wegsuche verlor. Ich diskutierte darüber nochmals mit Patrick an einem Kontrollpunkt, aber er wollte nicht einsehen, dass sein "Roadbook" diesmal viel zu ungenau war, und dass auch ein Fahrer ohne Begleitung durchaus ein gutes Rennen und keine RTF fahren will. Meiner Meinung nach ist die Begleitung absolut entbehrlich, wenn es mit den Verpflegungspäckchen und vor allem der Wegbeschreibung klappt.



    Montagne du Lure - es wird Tag
    Vor dem zweiten "Höhepunkt" des Rennens mit seinen 1826 Metern fuhr ich also schon nur noch im Bummeltempo vor mich hin. Seit einiger Zeit war mir niemand mehr begegnet, nachdem ich kurz hinter La Palud nochmal ein oder zwei distanziert hatte. Doch dann der Hammer: ich stehe in Forcalqier um etwa 3:30 Uhr auf dem Marktplatz, eine Vorzugsrichtung ist nicht zu sehen, im Roadbook steht "Centre/D12/A droite". Es gibt keinerlei Schilder, nicht zur D12 und nicht nach St. Etienne, wo ich als nächstes hinmuss. Ich vermute, dass ich schon vor dem Marktplatz (oben auf einem kleinen Berg) hätte rechts abbiegen müssen, habe aber keinerlei Lust, auf den Verdacht hin umzudrehen. Am liebsten würde ich alles hinschmeissen; aber wie komme ich dann zurück?

    Da kommt tatsächlich ein Auto aus einer Seitenstraße. Ich halte den Fahrer an, versuche ihm auf Englisch begreiflich zu machen, dass ich nach St. Etienne muss. Er weist in eine Richtung, sagt etwas von "Fontienne". - "Nein, nicht Fontienne, Etienne!" Da hat er eine Idee, ich soll ihm folgen. Wir fahren den Hügel auf der anderen Seite herunter, quer durch den Ort, dann zu einer Ausfahrt: St. Etienne 16,5 km. Klasse. Allerdings sollten es laut Roadbook nur 12,5 von der Stadtmitte sein...

    Es geht erst eine große Straße aus dem Ort heraus, wieder hoch, dann muss ich auf ein kleines Sträßchen im Niemandsland abbiegen. Nur noch vereinzelte Höfe, bellende Hunde. Es wird kalt und neblig. Bin ich hier richtig? Ich habe schon fast alle Hoffnung verloren. Aber alles geht einmal vorbei: ich erreiche St. Etienne.

    (Wie ich jetzt weiss: der richtige Weg wäre eben doch Richtung "Fontienne" gewesen, nämlich dort, wo ich den Autofahrer traf, nach rechts. Aber entweder wusste er nicht, dass Etienne direkt hinter Fontienne liegt, oder er verstand mich so, dass ich unbedingt auf einem anderen Weg als über Fontienne hinkommen wollte...)

    Der Aufstieg zum Montagne de Lure war dann nur noch eine einzige Quälerei. Nochmal von ungefähr 600 auf 1826 m, diesmal aber nicht im Renntempo, sondern schnarchlangsam komplett mit 34/28, nur unterbrochen von ein paar Kurbelumdrehungen im Stehen. Dabei ständig Gedanken wie "noch 1000 Meter... noch 900... nach der Hälfte mache ich aber eine Pause". Nach 2 Minuten Pause geht's aber auch nicht besser. Der einzige "Lichtblick": es wird langsam heller, Amseln und diverses Gefiedertes fangen an zu zwitschern.

    Oben gibt es einen Verpflegungspunkt, ich mache 23 Minuten Pause, trinke Kaffee, versuche trockene Toastscheiben herunterzukriegen. Die Frau von Stefan Almeling kommt im Auto hoch, erzählt, dass sie in Forcalqier ebenfalls nicht weiterwusste, mehrere Wege ausprobiert hat, schließlich ein Schild nach Fontienne gefunden und durch Kartenstudium als den richtigen Weg gefunden hat. Stefan (letztes Jahr fast 5 Stunden nach mir im Ziel) ist etwa eine Stunde hinter mir.

    Mont Ventoux, Klappe, die zweite
    Bei der Abfahrt ging es mir zusehends besser, wie schon letztes Jahr, jetzt vertraute ich auch den Bremsen etwas mehr und wedelte ganz nett durch die Serpentinen. Nur die aufgehende Sonne blendete leider bei jeder Ostkurve so stark, dass ich fast nichts mehr sah. Es kamen einige flache Abschnitte, wo der Wege eigentlich klar ist; doch mittlerweile war ich so verunsichert, dass ich trotzdem mehrfach mithilfe einer Karte den Kurs zu verifizieren suchte, statt einfach weiterzufahren. Keine Lust mehr auf Umwege!

    In Aurel, östlich vom Ventoux, die eigentlich zweitletzte Kontrollstation mit der Nachricht, dass der zweite Aufstieg nicht komplett, sondern nur bis zum Chalet Reynard 6 km vor dem Gipfel gefahren werden soll. Mir auch recht. Ich entledige mich der langen Hose, Jacke, Überschuhe etc., die ich die letzten 10 Stunden getragen habe, es geht rauf, und erstaunlicherweise wieder deutlich besser als zuvor am Lure, vor allem, nachdem mich ein einziger Radler aus einer Hundertschaft langsamerer bunter RTF-Fahrer heraus überholt und wir dann zusammen fahren. Er ist aus Belgien und gar nicht erstaunt, dass ich seit gestern 11 Uhr im Sattel bin: er selbst ist gestern 4x den Ventoux gefahren und möchte in einer Woche bei einem Rennen 10x schaffen!

    Fast schade, dass ich am Chalet links abbiegen und mich in die Abfahrt stürzen musste, die leider in weiteren Hundertschaften heraufächzender Hobbyfahrer nicht sehr viel Spass machte. Viel zu riskant, hier die Kurven schnell anzufahren, wenn immer wieder 4, 5 Fahrer nebeneinander in Schlangenlinien heraufkommen.

    Ab Bedoin war der Weg dann fast klar, der Mistral blies mit aller Kraft aus Nord gen Ziel, unter Stress hielt ich trotzdem immer wieder an, um sicherzugehen, dass ich noch richtig war. Zu meiner beträchtlichen Launenverbesserung trug bei, dass ich plötzlich in einem Kreisel vor mir ein Auto mit Warnblinkleuchten und davor durch die Fenster einen sehr langsamen Radler sehe: na, wenn das kein RPE'ler ist. 3 Gänge hochschalten und im Sprint vorbeiziehen ist eins. Radfahrer können schon gemein sein! Nach 2 Minuten ein Blick über die Schulter: er fährt einige Hundert Meter hinter mir immer noch wie in Zeitlupe vor dem Auto her - im Stehen. Der Arme kann wohl nicht mehr sitzen...

    Auch bei mir machten sich gegen Ende Hinternprobleme bemerkbar, hielten sich dank neuer Assos-Hose und viel Fahren auf dem Aero-Aufsatz aber in Grenzen. Als ich in Noves das Schild "St. Remy 15 km" sehe und 12:39 auf meiner Uhr, reche ich: hm, mit 40er Schnitt könnte ich es bis 13 Uhr schaffen... und ich schaffte es dank des Windes tatsächlich fast auf die Minute.

    Resultat: 601 km in 25:46 h, davon 24:38 h Fahrzeit laut Tacho, und 10100 Höhenmeter (+ etwa 180, die mein HAC 4 nicht gemessen hat).

    Ohne es zu wissen musste ich wohl irgendwo auch noch den Schnellsten vom Ventoux, Forni, überholt haben, so dass es dann doch wieder Platz 8, wie letztes Jahr wurde, allerdings 2 2er-Staffel-Teams mitgerechnet, die naturgemäß sehr schnell waren. Also 6. Platz der Einzelstarter, Erster bei den "Grand Randoneurs", wie die Fahrer ohne Begleitfahrzeug genannt werden.

    Aber ohne all die Probleme wäre deutlich mehr drin gewesen. Wirklich überholt hatten mich ausser den beiden Teams eigentlich nur der wirklich überragende Sieger Hugues Rico, der über 3 Stunden vor mir eintraf, und Briand, der knapp 2 Stunden schneller war.

    Siegerehrung und der Rest
    Patrick versuchte am Abend, mich zu einer versöhnlicheren Stimmung zu bringen, aber da er gleichzeitig keinerlei Zugeständnisse dahingehend gab, dass seine Organisation diesmal nicht perfekt gewesen sein könnte, blieb ich recht reserviert. Als ich meine Urkunde las mit der Angabe "570 km" und "Schnitt 22,1 km/h", musste ich dann doch fast lachen, aber was soll's...

    Am nächsten Tag ging's mir erstaunlicherweise schon wieder ganz gut, ich fuhr wieder nach Avignon, schlief mich aus, fuhr abends von dem billigen Hotel am Stadtrand in die "City" zum Essen und wurde auf dem Rückweg durch finstere Plattenbausiedlungen von 3 oder 4 jugendlichen Räubern vom Rad gezerrt und meiner Geldbörse beraubt - die sie mir dann freundlicherweise vom Motorroller aus wieder zuwarfen, natürlich, nachdem sie das Geld rausgenommen hatten...

    So hatte ich keine gute Nacht vor der Rückfahrt am Dienstag morgen, obwohl ich eigentlich froh sein konnte, dass sie es nicht auf mein Rad, sondern nur die lumpigen paar Euro abgesehen hatten. Deswegen die Polizei zu rufen, wäre wohl sinnlos gewesen und hätte mich auch noch um den Rest der Nacht gebracht. Immerhin hatte ich ja noch ec-Karte (leider in Frankreich fast nutzlos) und BahnCard sowie meine Tickets. Nur mit dem Essen auf der Zugfahrt wurde es so bis Basel nichts.

    ENDE

    P.S. Aber genau 4 Wochen später steht ja Wiedlisbach-Bodensee-Bern an, mal sehen, wie die 720 relativ flachen km da werden...

    Links zum RPE:
    Veranstalterseiten zum RPE 2006 (auf französisch)
    Ergebnisliste individuell
    und gesamt
    Zwei Teilnehmerberichte auf französisch (selbst noch nicht gelesen)
    Bericht von Thomas Ratschob



    Re: Nachrichten aus der Provence

    Anonymous - 21.06.2006, 11:35


    Tolle Leistung Cosmas - Gratuliere! In der Schweiz darf man einiges von Dir erwarten!
    Gruss,
    Stefan



    Re: Nachrichten aus der Provence

    Cosmas - 28.06.2006, 14:14

    Schweizer Radmarathon
    Stefan L. hat folgendes geschrieben: In der Schweiz darf man einiges von Dir erwarten!

    Danke, Stefan, aber erwarte nicht zu viel. Bei nur rund 5000 Höhenmeter auf immerhin 720 km rechne ich mir keine allzu großen Chancen aus. Zumal ja doch wieder fast alle andern mit Begleitauto anrücken.

    Die meisten können halt nur noch mit Motor radfahren...

    Cosmas



    Re: Nachrichten aus der Provence

    Anonymous - 01.07.2006, 14:31

    Cosmas - Die meisten können halt nur noch mit Motor ...
    Ich war als Begleiter von Thomas Ratschob mit beim RPE. Deshalb erlaube ich mir hier einige Sätze zum Zitat von Cosmas anzubringen.

    Zuerst möchte ich aber meine Respekt für alle, die ohne Begleitfahrzeug unterwegs gewesen sind aussprechen und ihnen zur gezeigten Leistung gratulieren.

    Nun, als wir am Freitag-Abend nach dem Team-Nachtessen zurück zum "billigen" Hotel gekommen sind, haben wir Cosmas vor dem Hotel angetroffen. Er war soeben angekommen und hatte sich beschwert, dass keine Informationen von Patrick vorhanden seien und er jetzt nicht genau wisse, was abläuft.

    Hierzu und zu den Vorwürfen betr. Organisation der Verpflegung und des Materials gebe ich folgendes zu bedenken. "Ich kann tun und lassen was ich will, aber alles hat Konsequenzen."

    Was will ich damit sage?

    a. in Bezug auf das Briefing vom Freitag, 18.00 Uhr. Wenn ich weiss, dass es mir aus privaten/geschäftlichen Gründen nicht möglich ist an dem Briefing teilzunehmen, darf ich mich nicht wundern, wenn ich nicht alle Informationen so kriege, wie ich es gerne hätte. Würden dies nämlich alle so machen, könnte man das Briefing ja getrost streichen.

    b. billiges Hotel. Wenn ich mich nicht selbst um das Hotel kümmere sondern darauf vertraue, dass Andere dies machen und etwas Gutes dabei herauskommt, muss ich mit dem Ergebnis leben. Cosmas, Du hättest dies verhindern können, wenn Du es selbst gemacht hättest. Thomas und wir, als Begleitcrew, fanden das Hotel übrigens als ablsout OK. Keine Luxusherberge, aber mit allem was nötig war und mit einer sehr zuvorkommenden und freundlichen Gastgeberin.

    c. Die meisten können halt nur noch mit Motor ...Es könnte ja auch sein, dass diese Fahrer sich eben gerade nicht auf die Zuverlässigkeit anderer verlassen wollten und auch keine Ausrede haben wollten, wenn es denn nicht so klappt, wie sie es gedacht haben. Denn es ist ja nicht so, dass die "Grand Randoneurs" alles selber machen würden, sondern sie organisieren sich anders. D.h. sie geben ihre Verpflegung/ihr Material an vorbestimmten Posten ab um dann davon profitieren zu können. Wenn es dann halt nicht so, wie man möchte klappt, ist dies eine Konsequenz aus der gefällten Entscheidung alleine zu fahren.

    d. Betreffend des Routebooks gibt es sicher einiges an Verbesserungs-Potential, dies haben wir sicher ebenso gesehen. Aber auch wir mussten uns an der eigenen Nase nehmen und sagen, wir haben es unterlassen, die Strecke früher kennen zu lernen und müssen nun mit dieser Herausforderung (Konsequenz) leben und das Beste daraus machen.

    Nun habe ich meinen aufgestauten Unwillen niedergeschrieben und es geht mir einiges besser. Eigentlich wollte ich nur sagen, ich finde es Schade, wenn man über Andere wertet und für andere entscheidet, was besser oder schlechter ist. Ich denke, jeder hat sich, aus für ihn persönlich bestimmten Gründen, für den einen oder anderen Weg entschieden, ohne dabei einen Wertmassstab angelegt zu haben. Einfach weil es für ihn der Richtige war und so sollte es doch auch bleiben. Wenn sich dann halt mehrere, mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen, im gleichen Wettkampf messen, wissen sie dies und können sich dann entscheiden, ob sie damit leben können oder nicht. Wenn ich dies nicht akzeptieren kann, sollte ich es halt vielleicht lieber sein lassen.

    Nun, dies ist meine Meinung und wünsche Cosmas trotzdem viel Erfolg. Alleine oder in einem Team.

    Mit "sportlichen" Grüssen

    Armin Kistler[/b]



    Re: Nachrichten aus der Provence

    Cosmas - 03.07.2006, 11:23

    Re: Cosmas - Die meisten können halt nur noch mit Motor ...
    Hallo Armin Kistler,

    hier scheinen ein paar Missverständnisse aufgekommen zu sein.
    Armin Kistler hat folgendes geschrieben:
    haben wir Cosmas vor dem Hotel angetroffen. Er war soeben angekommen und hatte sich beschwert, dass keine Informationen von Patrick vorhanden seien und er jetzt nicht genau wisse, was abläuft.

    Ich hatte Patrick vorher informiert, dass mein Zug erst abends ankommt, und er hatte versichert, mir die Unterlagen am Hotel zu hinterlegen. Das ist aber nicht passiert. Per Telefon war er auch nicht zu erreichen. Darum stand ich etwas ratlos da. Am nächsten Morgen bin ich dann zum Startplatz gefahren und habe alles nötige erfahren, das hatte sich also erledigt.

    Zitat:
    b. billiges Hotel. Wenn ich mich nicht selbst um das Hotel kümmere sondern darauf vertraue, dass Andere dies machen und etwas Gutes dabei herauskommt, muss ich mit dem Ergebnis leben. Cosmas, Du hättest dies verhindern können, wenn Du es selbst gemacht hättest. Thomas und wir, als Begleitcrew, fanden das Hotel übrigens als ablsout OK. Keine Luxusherberge, aber mit allem was nötig war und mit einer sehr zuvorkommenden und freundlichen Gastgeberin.

    Das fand ich doch auch! Du hast offenbar nicht genau gelesen. Das "billige" Hotel war in Avignon am Folgetag, und wirklich eine üble Absteige (die ich mir fatalerweise selbst per Internet rausgesucht hatte), wie ich eigentlich deutlich schrieb. Über das Hotel in St. Remy kann ich nur Gutes sagen.

    Zitat:
    c. Die meisten können halt nur noch mit Motor ...Es könnte ja auch sein, dass diese Fahrer sich eben gerade nicht auf die Zuverlässigkeit anderer verlassen wollten und auch keine Ausrede haben wollten, wenn es denn nicht so klappt, wie sie es gedacht haben. Denn es ist ja nicht so, dass die "Grand Randoneurs" alles selber machen würden, sondern sie organisieren sich anders. D.h. sie geben ihre Verpflegung/ihr Material an vorbestimmten Posten ab um dann davon profitieren zu können. Wenn es dann halt nicht so, wie man möchte klappt, ist dies eine Konsequenz aus der gefällten Entscheidung alleine zu fahren.

    Und ich finde es eben sehr schade, wenn immer mehr vorausgesetzt wird, dass jeder alles selbst organisiert (oder Leute engagiert, die das für ihn tun). Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass ich als Fahrer ohne Begleitfahrzeug von Vielen überhaupt nicht für voll genommen wurde und die Mängel an der Organisation der Kontrollpunkte darum mit einem Achselzucken abgetan wurden. Genauso argumentierst Du hier ja auch. "Eben selber schuld, könntest es ja anders machen."

    Das sehe ich eben nicht so. Wäre es nicht auch vorstellbar, ein solches Rennen so zu organisieren, dass ein Begleitfahrzeug überhaupt nicht nötig ist?

    Genaugenommen hat Patrick das ja versucht. Durch die Möglichkeit, sich eigene Verpflegung und Kleider zu den KP bringen zu lassen, ist eine Begleitung meiner Meinung nach - wenn alles klappt - absolut entbehrlich. Oder fahrt Ihr im Training auch immer vor einem Auto her? Es sollte doch der bessere Fahrer gewinnen, und es geht eben mal ums Radfahren und nicht ums Autofahren und Kartenlesen!

    Dann hätte man die Fahrt in der Nacht auf einsamen Straßen auch mal genießen können, statt ständig vom Gebrumm der Begleitfahrzeuge gestört zu werden und von ihren Scheinwerfern geblendet zu sein. Mich stört das eben beim Radfahren, und ich habe noch keinen Radfahrer getroffen, der nicht lieber auf autofreien Strecken fährt. Und mich stört vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der so getan wird, als ginge es nicht anders. Das stimmt nämlich nicht. Bei entsprechender Organisation der Veranstaltung kommt man gut mit 50 Autos weniger aus, die um einen herumpendeln. Dafür zahle ich dann auch gerne ein paar Euros mehr. Bei internationalen Ironmans geht das ja beispielsweise auch: selbst auf Hawaii ist keinerlei Begleitung erlaubt, die Fahrer müssen sogar ihre Platten selbst flicken.

    (Bei manchen Fahrern auch jetzt in der Schweiz (ich meine nicht Euch!) hatte man allerdings den Eindruck, dass sie sich nicht mal den Hintern selbst abwischen mussten/durften/konnten. Ein Begleitfahrzeug ärgerte mich 1,2 Stunden lang, indem die "Mutti" des Fahrers, der kurz hinter mir lag, alle 5 Minuten an mir vorbei fuhr, ausscherte (mich dabei öfter ausbremste), um dem Helden einen einzelnen Müsliriegel anzubieten, dann eine Flasche , dann ich weiss nicht was. Es wäre ihm anscheinend nicht zuzumuten gewesen, länger als 5 Minuten ohne Anfeuerung auszukommen oder mehr als einen Müsliriegel (Gewicht!) in die Trikottasche zu stecken.

    Sowas sind Auswüchse, die meiner Meinung nach nichts mehr mit Sport zu tun haben.)

    Also nochmal: der Wille war bei den Veranstaltern ja durchaus da, letztes Jahr hat es auch recht gut geklappt, aber diesmal gab es einfach ein paar Pannen zuviel für meinen Geschmack, als das es noch Spaß gemacht hätte. Und die wären meiner Meinung nach vermeidbar geweisen.

    Zitat:
    d. Betreffend des Routebooks gibt es sicher einiges an Verbesserungs-Potential, dies haben wir sicher ebenso gesehen. Aber auch wir mussten uns an der eigenen Nase nehmen und sagen, wir haben es unterlassen, die Strecke früher kennen zu lernen und müssen nun mit dieser Herausforderung (Konsequenz) leben und das Beste daraus machen.

    Ich habe Patrick schon mehrfach gesagt, dass es das Jahr zuvor wesentlich einfacher war, was man schon am größeren Umfang des Roadbooks ersah. Es geht nicht nur darum, alle möglichen Fallstricke zu beschreiben (und vor allem falsche Hinweise zu unterlassen, die nur mit zusaätzlichem Kartenstudium auffallen), sondern auch Bestätigung für die Richtigkeit der Route zu geben. Es zehrt eben zunehmend an der Motivation, wenn man 10 km und mehr keinerlei Möglichkeit hat festzustellen, ob man nicht in die verkehrte Richtung fährt. Beim Schweizer Radmarathin gab's dafür ja "Quittungswegweiser", eine sehr gute Sache.

    Und es ist eben doch was anderes, ob man im Auto sitzt und in aller Ruhe und bei Licht mittels Kartenstudium, GPS und was weiss ich in Zweifelsfällen den richtigen Weg eruieren kann, oder ob man das auf dem Rad und unter Stressbedingungen machen muss.

    Und da reicht es m.E. nicht zu sagen "selber schuld" sondern zu überlegen, ob diese zusätzliche Benachteilung sein muss.

    Ich glaube es nicht. Beim Schweizer Radmarathon war ein Begleitfahrzeug angesichts der Beschilderung absolut überflüssig. Trotzdem sind noch viel weniger ohne angetreten. Also liege ich mit meiner Aussage "Die meisten können halt nur noch mit Motor" vielleicht doch nicht so falsch?

    Zitat:
    Eigentlich wollte ich nur sagen, ich finde es Schade, wenn man über Andere wertet und für andere entscheidet, was besser oder schlechter ist. Ich denke, jeder hat sich, aus für ihn persönlich bestimmten Gründen, für den einen oder anderen Weg entschieden, ohne dabei einen Wertmassstab angelegt zu haben. Einfach weil es für ihn der Richtige war und so sollte es doch auch bleiben.

    Ich bin kein Verfechter des "Anything goes", tut mir leid.

    Vielleicht habe ich gewisse Dinge gerade nach Anlegen eines "Wertmaßstabes" so entschieden?

    Vielleicht fahre ich deswegen Rad, weil ich die Fortbewegung mit eigener Kraft als richtiger als durch den Verbrauch unwiderbringlicher Ressourcen ansehe? Und vielleicht ärgere ich mich deswegen über jene, die so tun, als ginge es nicht anders, ohne über Alternativen überhaupt nachgedacht zu haben?

    Genau deswegen lasse ich es nicht bleiben: um zu zeigen, dass es geht, im Alltag, im Training und im Wettkampf. Aber wenn ich dabei mehr Nachteile in Kauf nehmen muss, als ich als nötig ansehe, dann werde ich das auch kritisieren.

    Zitat:
    und auch keine Ausrede haben wollten, wenn es denn nicht so klappt, wie sie es gedacht haben.

    Glaub mir, es ging mir keineswegs um irgendwelche Ausreden. Ich weiss selbst, was ich auf dem Rad leisten kann und was nicht. Mehr als 1, 2 Stunden hätte ich mit besserer Organisation nicht herausfahren können. Und beim Schweizer Radmarathon lief von Veranstaltungsseite alles okay, aber bei mir nichts, und so war das Resultat dort viel schlechter als in der Provence. Dafür suche ich überhaupt keine Ausreden: ich bin einfach beschissen gefahren und musste 2x mehr Pausen machen als in der Provence, nicht wegen Orientierungsproblemen, sondern weil ich auf dem Rad nicht mehr sitzen, geschweige denn treten konnte. Die Ursache dafür herauszufinden, ist jetzt meine eigene Aufgabe, da mache ich niemand anderen für verantwortlich.

    Zitat:
    Nun, dies ist meine Meinung und wünsche Cosmas trotzdem viel Erfolg. Alleine oder in einem Team.

    Ich wünsche Euch auch viel Erfolg, aber noch mehr wünsche ich mir, dass es mehr Radrennen auch auf der Langstrecke gäbe, wo die Veranstalter Teilnehmer, die sich alleine durchschlagen wollen, ernst nehmen, und mehr Rennfahrer, die sich trauen, ein Rennen so in Angriff zu nehmen. Wer denkt da nicht gerne an die großen Zeiten der Tour de France vor 100 Jahren... Wobei ich Patrick in der Provence und die Schweizer ausdrücklich lobe, dass sie den Start ohne Begleitung überhaupt ermöglichen, beim RATA z.B. ist er nicht mal erlaubt, was ich für eine Schande halte.

    Cosmas



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