American Paradise

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    Re: American Paradise

    Ginger Fish 666 - 21.01.2010, 19:26

    American Paradise
    American Paradies

    Vorwort:
    Kenny ist Journalist bei der New York Times. Eines morgens sieht er in den Nachrichten, dass es Menschenhändler mal wieder geschafft haben Russen und Russinnen nach Amerika zu bringen. Aufgrund dieses Berichtes beschließt er selbst eine Story darüber zu bringen. Er „bestellt“ auf einer Internetseite ein russisches Mädchen und schildert in einem Zeitungsbericht, wie einfach es ist, in den Menschenhandel zu geraten. Doch das Mädchen, welches er geliefert bekommt, hat noch ganz anderes zu erzählen. Schon bald werden Kenny und die Russin von Menschenhändlern und sogar vom FBI verfolgt.


    Kapitel 1

    Die Sonnenstrahlen drangen durch das Schlafzimmerfenster bis zu Kennys Gesicht und kitzelten seine Nasenspitze. Er musste kurz aufniesen, drehte sich jedoch auf die andere Seite. Er wollte nicht aufstehen, wie eigentlich jeden Morgen und versuchte noch etwas Zeit raus zu schinden. Doch auch sein Wecker verkündete den Beginn seines Alltags. Kenny war Journalist der New York Times und konnte sich Unpünktlich nicht erlauben. Also zwang er sich aus seinem noch warmen Bett, streckte sich kurz und gähnte einmal kräftig in den Tag hinein. Schleichend, fast schon in Zeitlupe schleppte sich der dunkelblonde Herr in Boxershorts die Treppe hinunter bis zu seiner Küche. Wie jeden Tag schaltete er den Fernseher ein, um im Hintergrund die Morgennachrichten laufen zu lassen, während er sich einen Kaffee machte. Die Espressomaschine piepte kurz auf und der heiße Koffeingenuss floss in seine Tasse mit der Aufschrift „Boss“. Er war zwar kein Boss, aber der Gedanke trieb ihm immer wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht des grauen Alltags. Während sich die Tasse langsam füllte ging Kenny nochmals nach oben und zog sich etwas angepassteres an. Dunkle Jeans und ein enges schwarzes Muskelshirt waren wie maßgeschneidert und so lief Kenny eiligst zurück in die Küche. Mit der Kaffeetasse in der Hand trat er vor die Tür, um die Post reinzuholen. Eine Rechnung nach der anderen prasselte auf ihn nieder und Kenny, mit eigentlichem Namen Kenneth, fühlte sich wieder wie ein echter amerikanischer Staatsbürger. Er legte, wieder in seinem kleinen Häuschen angekommen, die Umschläge auf den Küchentisch und warf einen kurzen Blick auf die Uhr. Noch genügend Zeit, um sich in Ruhe die Nachrichten anzusehen. Noch als Kenny dabei war sich auf seine gemütliche Ledercouch zu setzen wurden seine feinen Sinne geschärft. Denn die Nachrichtensprecherin berichtete von einem weiteren erfolgreichen Unterfangen der russischen Menschenhändler. Seit Monaten war Kenny dabei einen Bericht über diese Aktionen zu schreiben. Den Pulitzerpreis würde er damit wahrscheinlich zwar nicht gewinnen, aber dieses Thema allein lohnte es sich daran zu arbeiten. Kenny hatte sich einen zuverlässigen Mann in der Branche angeln können, der in sowas wie ein Familienunternehmen hinein gerutscht war. Von ihm bekam der Journalist jede Woche ein paar nützliche Infos. Natürlich ging sein Spitzel dabei nicht leer aus, sondern erhielt dafür eine entsprechende Gegenware in Form von Zigarren. Diese bekam Kenny in Maßen von seinem Onkel zugeschickt. Er selber rauchte nicht und war froh einen Abnehmer dafür gefunden zu haben.
    Die Nachrichtensprecherin hatte gerade ihren letzten Satz von sich gegeben, als Kenny von dem nervigen Klingeln seines Handys gestört wurde. Er schaute kurz auf das Display und nahm schließlich ab. „Hey, hast du Lust nach der Arbeit n Bier trinken zu gehen?“ Kenny verneinte kurz. Er hatte einfach viel zu viel zu tun, als das er sich dem Genuss des Alkohols hingeben könnte. John, einer seiner besten Freunde und guter Mitarbeiter, seufzte zwar kurz hatte aber dennoch Verständnis für Kennys Eifer an der Story. Schließlich war das ein aktuelles Thema in Amerika und vor allem in New York schienen die Geschäfte im Menschenhandel blendend zu laufen. Kenny beendete das Gespräch und steckte das Handy in seine hintere Hosentasche. Ein erneuter Blick auf die Uhr ließ ihm einen Seufzer entlocken und er schaltete den Fernseher aus. Er schnappte sich seine Autoschlüssel und verließ das Haus. Die warme Sommersonne strahlte auf ihn herab und während er zu seinem Auto ging setzte er sich seine Sonnenbrille auf. Er setzte sich auf die Fahrerseite seines silbernen Ford Puma. Während er die Auffahrt hinunter fuhr winkte er seinem Nachbarn zu, der gerade dabei war seine Rosenbüsche zu stutzen. Er war ein alter Mann mit weißem Haar und immerzu roter Haut. Um die Winterzeit setzten sich die beiden gern zusammen und tranken ein paar Becher Glühwein.
    Der Weg bis zu seinem Arbeitsplatz war nicht sonderlich lang, eine halbe Stunde Autofahrt. Stau hatte er nur selten und meistens nur zur Ferienzeit, wenn Familien mit ihren Kindern nach Florida fuhren. Er selbst hatte schon seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht, kam sich aber dennoch nicht überarbeitet vor. Für ihn war seine Arbeit nun mal alles. Schon als Teenager stand für Kenny fest, dass er eines Tages als Journalist Schlagzeilen machen wollte. Als er seinen Wagen auf dem Mitarbeiterparkplatz abstellte überlegte er sich noch kurz, ob er seinen Informanten anrufen sollte. Er stieg aus seinem Wagen und schlenderte zum Hintereingang rüber durch den er jeden Tag seinen Arbeitsplatz betrat. Sein Büro lag fast ganz oben in dem acht stöckigen Gebäude und so hatte Kenny noch genug Zeit während dem Fahrstuhlaufenthalt nachzudenken. Oben angekommen war er sich sicher seinem Informanten auch heute wieder ein paar Infos zu entlocken. Schließlich quillte sein Schrank dank der Zigarrenschachteln wieder über. Kein Gang zum Arbeitsplatz verging ohne das John ihm über den Weg lief. Schließlich lag sein Büro nur ein paar Meter von seinem entfernt und auch heute traf er ihn wieder an der gleichen Stelle wie immer: an der Kaffeemaschine. Kenny schmunzelte und stellte sich neben seinen Freund. „Warum trinkst du eigentlich nie zu Hause deinen Kaffee?“ John erschrak kurz und drehte sich leicht zu ihm. „Na ganz einfach. Weil ich hier keinen Kaffee extra kaufen muss. So spart man heutzutage Geld mein Lieber.“ Kenny schüttelte nur lachend den Kopf und klopfte ihm ein paar mal freundschaftlich auf den Rücken. „Viel Spaß bei der Arbeit.“, rief John seinem Kumpel noch hinterher und schlürfte an seiner Kaffeetasse. Nur wenige Sekunden später betrat Kenny auch schon sein Büro.



    Re: American Paradise

    Ginger Fish 666 - 06.06.2010, 14:43


    Kapitel 2

    Kennys Büro war eigentlich nie aufgeräumt. In diesem herrschte eben eine kreative Ordnung und der Journalist kam auch bestens klar. Die Putzfrauen beschwerten sich zwar ganz gerne mal, aber mittlerweile hatte Kenny ein taubes Ohr für die nörgelnden ausländischen Frauen entwickelt. Er setzte sich an den Berg Akten unter welchem sich sein Schreibtisch verbarg und kämpfte sich den Weg bis zu seinem Computer frei. Seit mindestens vier Monaten nahm er sich vor wenigstens mal auf dem Schreibtisch klarschiff zu machen. Aber wie er sich selbst kannte würde das sowieso niemals geschehen. Er fuhr den Apple Rechner hoch und verfluchte diese Früchtefirma so wie jeden Morgen. Warum auch immer hatte jeder Journalist in diesem Gebäude entweder Linux oder Safari und niemand kam mit dem Kram klar. Windows war zwar auch nicht besser, aber wenigstens leichter zu bedienen. Von John hatte Kenny mal erfahren, dass einer der Journalisten aus dem dritten Stock versucht hatte Windows 7 auf seinem Rechner zu installieren und prompt geflogen ist. Er selber hatte sich zwar nicht den Kopf über das Thema zerbrochen, aber John schien die Story zu interessieren.
    Als der Rechner hochgefahren war machte sich Kenny auch gleich an die Arbeit. Gestern Abend hatte er sich mit seinem Informanten in Verbindung gesetzt und würde sich in der Mittagspause am vereinbarten Ort treffen. Aber bis es soweit war musste sich Kenny irgendwie beschäftigen. Beim besten Willen viel im nichts ein außer eine Tätigkeit, die ihm ganz und gar nicht gefiel: Aufräumen.
    Seufzend schaute er sich in seinem Büro um und verfluchte den Menschen innerlich, der IKEA ins Leben gerufen hatte. Seine Regale hatten die schweren Akten nicht tragen können und vor gut einem Monat brach sein Schrank ein. Bisher hatte er nicht die Zeit und Lust gehabt einen neuen zu besorgen oder den alten zu reparieren. Er griff sich seine Schlüssel und verließ das Büro. Bei seinen Kollegen konnte er sich sicher sein, dass niemand etwas stehlen würde und wenn doch jemand auf die Idee kam musste er sich erstmal durch Kennys Büroartikel kämpfen. Der Journalist ging den schmalen Gang entlang und kam nach kürzester Zeit an den Lifts und an der Treppe an. Vor dem Lift standen rund zwanzig Männer in teuren Anzügen. Die Fahrstühle waren nicht sonderlich groß und er hatte bei bestem Willen nicht den Nerv sich mit denen in einen zu quetschen. Also war die Treppe gefragt. Da Kenny recht sportlich war und kein Problem damit hatte weite Strecken zu laufen flitzte er die Treppe runter und war schneller als jeder Fahrstuhl. Auf dem Weg ins Erdgeschoss kamen ihm ein paar Kollegen entgegen die er kurz begrüßte. Viele kannte er nicht näher und wollte er auch nicht wirklich. Sie waren nette Zeitgenossen, aber Kenny war eher der Alleingänger. Das Treppenhaus war sehr gut beleuchtet und auf jeder zweiten Etage stand ein Feuerlöscher. Falls in diesem Haus mal ein Feuer ausbrechen sollte wäre Kenny denoch recht ungern hier. Sein Büro lag im siebten Stock des achtstöckigen Gebäudes und das konnte doch etwas gefährlich werden. Als er unten ankam verspürte er einen kleinen Morgenhunger und er beschloss kurzfristig noch was essen zu gehen, bevor er sich um einen neuen Schrank kümmerte. Hier in der Nähe gab es viele kleine Imbissbuden für die Bürofuzzis. Kenny selber hielt sich lieber draußen auf und kam nur einmal Morgens ins Büro, um an seinem Bericht weiter zu tippen. Danach traf er sich entweder mit seinem Informanten oder stellte Nachforschungen an. Er hatte sich wie immer einen perfekten Tagesplan zusammen gestellt: jetzt eine Kleinigkeit essen, danach in ein Möbelhaus und sich nach einem Schrank oder einem Regal umsehen, diesen gegebenenfalls in seinem Büro zusammenbauen und dann mit dem Informanten treffen. Sein Spitzel trug den Decknamen Marilyn und Kenny selbst wusste nicht, wie er wirklich hieß. Er war recht groß, hatte schwarze kinnlange Haare und tiefe braune Augen. Für seine Größe war er sehr dünn, aber sah gesund aus. Meistens trafen sich die zwei am Hafen. Dort konnte man ungestört reden und wurde, zumindest hoffte man das, nicht beobachtet. Marilyns Vater war ein berüchtigter Auftragsmörder und Menschenhändler mit guten Kontakten zum FBI. Solche Menschen sind meistens mit der höheren Schicht befreundet, sonst wäre er wahrscheinlich schon längst im Knast. Marilyn selber organisierte nur die Überfahrten von Osteuropa nach Amerika. Geschwister hatte er, soweit Kenny wusste, keine. Die Mutter wurde von einem Polizisten vor Jahren erschossen, als sie eine Bank ausraubte: Kurzum, die Familie war hart, ungerecht und verdammt gefährlich. Man konnte sie als amerikanische Mafia bezeichnen. Sogar Tanten und Onkel waren mit von der Partie und mischten ordentlich mit. Kenny hatte nur den Vater einmal kurz zu Gesicht bekommen, ansonsten wusste er nur das, was er las oder Marilyn ihm erzählte. Vor gut zwei Jahren hatte er ihn bei einer Party eines guten Freundes kennen gelernt. Da wusste er noch nicht in was für Machenschaften die Familie verzwickt war. Marilyn selber war allerdings ein eigentlich recht anständiger Kerl. Er wollte aus dem Geschäft aussteigen, doch eine Familie ließ man nicht hängen. Und falls raus kommen würde, dass er Kenny Informationen zusteckte wären beide in Schwierigkeiten, welche sie wohl nicht überleben würde.
    Und genau darum musste er dies vermeiden. Sie trafen sich zwar meistens in dem Hafen, aber nie an Orten, an welche Mafiosos suchen würden. Obwohl die meisten von ihnen ohnehin nicht gerade die Hellsten waren.
    Kenny bog in eine Nebenstraße und machte sich auf den Weg zu seinem Lieblingsimbissladen. Er lag nicht sehr weit von der Hintertür zum Verlagsgebäude entfernt. Wäre er aber durch eben diese Tür gegangen hätte er zu viel Aufsehen bei seinen Kollegen gezogen. Daher nahm er lieber den etwas längeren Weg. Schon von weitem konnte man den Geruch frischer Pfannkuchen und Muffins riechen und dieser zog einen hypnotisch an. Kennys Magen grummelte und bedeutete ihm etwas schneller zu laufen, damit der Hunger nicht doch noch zu groß würde.
    Als er die große Glastür vor sich sah fing er an zu lächeln. Mit dem Besitzer, sein Name war Stephen, war Kenny damals zur Schule gegangen. Unter Freunden nannte man sich gerne anders, so also war Stephen´s Spitzname Pogo, da er wirklich etwas von einem Clown hatte. Er drückte die Tür auf und betrat den wohlriechenden Laden. Pogo stand an der Theke und verabschiedete gerade einen Gast als er Kenny sah. Er winkte ihn freudestrahlend zu sich rüber und machte schon einmal einen Kaffee für seinen besten Freund. Kenny ließ natürlich nicht lange auf sich warten und setzte sich auf einen der Hocker vor der Theke. Das weiche Polster war angenehm und gab ihm ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. „Gib mir den fettigsten Pfannkuchen den du hast!“, sagte Kenny rasch und legte einen Arm auf der Theke ab. Pogo grinste nur. „Einmal Pfannkuchen a lá Pogo. Kommt sofort mein Bester.“ Er gab die Bestellung an seine Köchin weiter und wendete sich wieder dem Journalisten zu. „Und was gibt’s Neues bei dir?“
    Kenny schaute seinen Kumpel kurz an. „Eigentlich nicht wirklich was Spannendes.“, meinte er kurz, während Pogo ihm eine Tasse Kaffee vor die Nase stellte. „Geht natürlich aufs Haus. Für meinen Lieblingsreporter.“ Kenny lächelte kurz. „Ich bin Journalist, kein Reporter.“ Pogo hob abwehrend die Hände. „Selbstverständlich. Wie konnte ich so etwas nur sagen. Ich sollte mich auf der Stelle der Polizei stellen.“ Er grinste kurz. „Nein, jetzt mal im ernst. Gibt es rein gar nichts, was du mir erzählen könntest? Hier passiert ja so selten was.“ Kenny überlegte kurz, erzählte ihm dann die Sache, an der er gerade dran war.
    Pogo hob interessiert eine Augenbraue. „Menschenhändler also. Pass da bloß auf mein Guter. Die sind scheiße gefährlich.“ Über die Küchentheke wurde Kennys kleines Frühstück geschoben und Pogo stellte es vor ihn. „Ich weiß. Aber mir passiert schon nichts. Ich habe verdammt gute Informanten.“ Der Imbissladenbesitzer schüttelte nur den Kopf. „Wenn dir mal nichts passiert. Und du triffst dich nachher also mit deinem Informanten ja?“ Kenny nickte kurz. Zuvor war allerdings ein neuer Schrank an der Reihe. Er fing an den wohlriechenden Pfannkuchen zu verdrücken. „Und was gibt’s bei dir so Neues?“ Der glatzköpfiger Riese mit dem Ziegenbärtchen schaltete kurz das Radio unter seiner Theke aus. „Ach, du weißt doch wie das ist. Meine Frau und ich planen ja noch an einem Kind. Aber aus irgendeinem Grund klappt das einfach nicht.“ Kenny lachte kurz und blickte ihn an. „Schon mal untersuchen lassen? Vielleicht klappt das bei euch ja nicht so ganz.“ Dieser zeigte ihm nur den Vogel. „Na klar. Haben wir schon lange gemacht. Aber wir sind beide kerngesund.“ Kenny zuckte mit den Schultern. ER wollte eigentlich keine Kinder, mit welcher Frau auch? Der Journalist aß seinen Pfannkuchen auf und schlürfte seine Kaffeetasse leer. Er hatte heute schließlich noch viel zu tun. Er legte seinem Kumpel das Geld hin und verabschiedete sich kurz.
    Auf dem Weg zum Möbelladen musste er sich wirklich fragen, ob ihm bei der ganzen Sache nicht vielleicht doch irgendwann mal etwas passieren könnte. Menschenhändler waren wirklich nicht die ungefährlichsten, da musste er Pogo Recht geben.
    Im Möbelladen war ein neues Regal schnell gefunden. Es sah stabil aus und passte in das restliche Ambiente Kennys Büros. Er bezahlte bar und verfrachtete den Karton mit seinem neuen Einrichtungsmodell zurück zum Verlagsgebäude. Dieses mal nahm er den Fahrstuhl. Mit einem so großen Karton wollte er ungern die Treppen empor stiegen und womöglich noch umkippen. Auf einen Krankenhausaufenthalt konnte er durchaus verzichten.
    In seinem Büro endlich angekommen packte er das Regal aus und baute es sorgsam zusammen. Da er handwerklich recht geschickt war benötigte er nicht sehr viel Zeit und nach einer knappen halben Stunde stand ein nigelnagelneues Regal an der Wand. Kenny sah sich im Rest seines Büros um und seufzte stark. Jetzt müssten die ganzen Akten am besten von alleine sortiert in das Regal fliegen, dachte er sich. Aber natürlich geschah das nicht, oder wenn, dann nur in seiner Fantasie.



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