... christmas gifts ...

Crushed Dreams
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  • Beteiligte Poster: Jimmy Jacobs
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    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 29.12.2009, 14:58

    ... christmas gifts ...
    <center><object><param></param><param></param><param></param><embed></embed></object></center>
    Die Theme von Jimmy Jacobs knallt durch die Halle und lässt die müde Masse von geistig zurückgebliebenen die ihr Leben lediglich dem Zuschauen widmen als der bloßen Handlung einfach ihren Traum zu ergreifen der stets vor ihrem Auge wanderte wie der Schimmer eines Schattens den sie niemals erreichen würden. Die Menschen sind bedrückt, da warten sie solange darauf, dass wieder etwas im Ring passiert und dann kommt ein unbekannter Nobody, dessen Entrance Theme keiner hören wollte, dessen Anblick niemand ertragen konnte, und dessen Worte sicherlich niemand verstehen würde. Es war zum kotzen wie niedrig manche gesunken waren.

    <center>I am so alike you, in so many ways.
    I know I'm just a copy, that carries on the stain.
    But, We make the same mistakes.
    Cause, We are one in the same.
    But, We leave behind the stain.
    THAT CANNOT SEPERATE!</center>
    Auf Pyrotechnik und Lichteffekte wurde bei einer solchen unbekannten Nummer natürlich verzichtet. Die Großen bekamen die pompöse Aufmerksamkeit, die großen Wellen der See die sich so mit Leichtigkeit über jenes schäumende Wasser rollte das gegen den Sand ankämpfen musste. Dutzende von Plakaten wurden hochgehalten, auf keinen dieser Namen stand natürlich der Name von Jacobs. Sie wollten all die Stars sehen die sich nach oben geschlafen haben, weniger arbeiteten als die Talente und Göttern huldigten denen man Worte in den Mund legte von ehemaligen Hollywood Schreibern. Alles Opfer der modernen Idiotie.

    <center>All that lies in me, all that dies in me.
    How can I live without you?
    All that lies in me, all that dies in me.
    How can I live without you?</center>
    Nun war es Zeit sich dem Gesindel von Speichelleckern zu präsentieren. Jacobs warf den Vorhang des Backstagebereiches hinter sich und zeigte sich auf der Bühne. In seiner Hand war ein großes, längeres, sargförmiges Geschenk, hübsch verpackt in glänzendem weiß und roter Schleife. Sogar mit Kärtchen daran, aber auch das Geschenk an sich war schwarz beschrieben mit irgendwelchen ominösen Texten die Gedichte zu sein schienen. In seiner anderen Hand war sein schwarzer Stock mit den roten Verzierungen und der roten Flüssigkeit im gläsernen Knauf. Jacobs Blick war genervt, wie immer wenn er das Publikum zu sehen bekam. Ihre Grimassen von vorgespielter Freude und gierigem Jubel nach Aufmerksamkeit und wenn es nur jene von einem Unbekannten wäre.

    Grimmig zog Jacobs das auf Rollen befindliche Geschenk hinter sich her. Sein Outfit wirkt eher unspektakulär. Schwarze, matte Schuhe wie gewohnt, darüber eine schwarze Stoffhose mit silbernem Gürtel und einem schwarzen Unterhemd. Sein Gehstock war unzertrennlich an seine Hand gewachsen und zur Verdeutlichung war eine silberne Kette um Jacobs Handgelenk gewickelt worden. Das einzige was nicht typisch dem Stil des Emgopu Krieger entsprach war die rot-weiße Weihnachtsmütze die er auf hatte und seine charakteristische rote Strähne völlig verdeckte. Da sie nicht zu sehen war, fragten sich sicher die meißten, wer dieser merkwürdig humpelnde Kerl denn eigentlich war.

    Am Ring angekommen lehnte er das Geschenk an den Apron, hob es dann am anderen Ende an und schob es in den Ring. Jacobs lockerte die Kette um sein Handgelenk und warf sie hinterher. Schließlich betrat der Mann aus Michigan den Ring über die Stahltreppe und kletterte durch die Seile. Er schien es eilig zu haben. Hatte er noch etwas zu tun oder wollte er das Segment so schnell wie möglich wieder beenden? Was auch immer der Grund für die Schnelligkeit war, Jacobs stellte das Geschenk senkrecht hin und lehnte es an die Ringseile. Da der Mann nur zwei Hände hatte, konnte er kein Mic mit sich tragen und seine Jacke war seit einigen Tagen verschollen. Eine schöne und teure Jacke, mit drei Päckchen Zigaretten darin... ein bedauerlicher Verlust

    So forderte Jacobs ein Mic von einem der Offiziellen. Hilfsbereit wie sie sein mussten, dauerte es nicht lange bis ein Mic in den Ring flog, Jacobs wartende Hand aber meilenweit verfehlte. Als wäre nichts passiert hielt der Mann mit der verdeckten roten Strähne inne, sein Blick streng auf den Offiziellen gerichtet der scheinbar auch keinen Vater hatte der mit ihm Baseball spielte. Die Musik verstummte, doch Jacobs stand immernoch da und wartete auf sein Mic. Der Offizielle war unsicher, soll er jetzt...? Jay hätte das Mic doch einfach nehmen können, aber das tat er nicht. Unter strafendem Blick der ihn wohl töten wollte, kroch der Offizielle in den Ring, eilte zum Mic, übergab es Jacobs und wollte schnellstmöglich wieder verschwinden. Aber kaum drehte er sich um, spürte der Mann wie ihn jemand an der Jacke festhielt und nicht gehen lassen wollte. Einem Jacobs sollte man wahrlich nicht ans Bein pissen. Unsicher drehte sich der Offizielle um bis er von Jacobs herangezogen wird, es folgt eine strenge Zurechtweisung bis Jacobs ihm das Mic wieder in die Hand drückt und ihn zur Seite schiebt.

    Offensichtlich sollte der Mann nun das Mic halten während Jimmy Jacobs seine Promo hält. Normalerweise flüchteten die Nicht-Wrestler aus dem Bild weil sie die Öffentlichkeit fürchteten. Tja, hätte er lieber mit seinem Dad zur Abwechslung Baseball gespielt anstatt Frauenkleider anzuziehen.

    <center></center>
    »Erst einmal... danke für den netten Empfang und dieser brüderlichen, aufopfernden Art und Weise wie man mit einem Mann umgeht der einen Gehstock nötig hat.«, abfällig drehte Jacobs seinen Kopf zu dem Offiziellen der die Augen rollte und zur Seite blickte. Da war seine Familie so stolz darauf, dass er in einer so großen Liga angestellt war und dann wurde er öffentlich vorgeführt... eine steile Karriere...

    »Second... Happy christmas my loyal maggots and the rest of you faggots. I totally estimate the delivery of your sensual cry/ology. Everytime I walk through that ragged little curtain it's like beethovens simphonyc orgasm spins in the mid air to cover what should not be covered. But that's not the reason I'm here. The faggots here aren't the reason because they could not lure Jimmy Jacobs out of his prison. But the Maggots... they could.« Seine Tiefschläge gegen das Publikum zeigte keinerlei Wirkung, scheinbar verstanden sie ihn schlichtweg nicht, was nur aufzeigte wie sehr Jacobs im Recht war. Mit einem arroganten Grinsen packt Jacobs seine Weihnachtsmütze am Zipfel und zieht ihn von seinem Kopf, hält ihn präsentativ in die Kamera. Zuerst nahm er an das Weihnachtsfest würde ein Fluch werden, es würde das Ende sein. Aber jemand hatte ihn gerettet, vielleicht war die Mütze eine Hommage? Jedenfalls wurde es Zeit deutschlich zu sprechen damit die primitve Masse ihn verstehen und sich mehr Antisymphatisanten finden konnte. Aber wen meinte er mit Maggots?

    »Weihnachten ist zwar ein paar Tage her, aber dennoch habe ich vergessen jemanden ein Geschenk zu überbringen. Es ist ein Geschenk das von Herzen kommt. Aber dazu kommen wir gleich, ok? Zuerst ziehen wir diese Tirade durch und genießen sie in vollsten Zügen, ehe es zum Höhepunkt kommt, alles klar? Haltet ihr das aus? Natürlich haltet ihr das aus... Wenn es jemand kann, dann ihr...«, abfällig warf Jacobs die Mütze in die Masse und wartete einen Augenblick um zu beobachten, wie sie sich regelrecht um dieses Textilstück prügelten.

    »Vor einem Monat begrüßte mich ein Mann. Er reichte fast bis zum Himmel und sah schon ziemlich fertig aus, redete verwirrendes Zeug. Zuerst hielt ich es für völligen Wahnsinn, ein Kerl der von der Decke fiel und einen Bauchplatscher genau vor meinen Füße machte um vor mir auf Wahrsager zu machen. Dummerweise hatte er seine Hausaufgaben gemacht und scheinbar nicht nur das...« Die ersten Worte klangen noch recht zuversichtlich und selbstsicher, mit dem letzten Satz schien die Kraft in den Worten aber wieder völlig verklungen zu sein, oder es ist nur um die Dramatik etwas aufzubauen. Nach einem kurzen Blick auf seinen Stock wanderten seine Augen wieder zur Kamera

    »Mordecai. Fein, du wusstest von Lacey. Und? Jeder der sich ein wenig im Business auskennt, weiß von unserer Geschichte. Erst quatschst du mich voll von wegen du würdest mich kennen und in völliger Gegenüberstellung behauptest du im gleichen Atemzug, dass der Herr jemanden wie mir mein Knie heilen würde? Mich von meinen 'Leiden' befreien? Und du glaubst wirklich daran, ja? Du bist verrückt! Würdest du auch nur den Hauch einer Ahnung haben, wüsstest du wie völlig widersprüchig das ist. Ich kenne die Bibel, ich kenne die Ansichten 'deines' Herren, Mordecai von Susa, Sohn des Jairs.«

    Ein Grinsen huscht ihm übers Gesicht das er wegschnüffte wie ein Lufthauch der so nervig an seiner Nase juckte. Sein Blick weilte einen kurzen Augenblick auf dem Publikum um ihnen Zeit zu geben, ihrem Ärger Luft zu machen. Scheinbar waren einige Religiöse unter der Masse von Zeugen und Ergötzern. Unauffällig wurde ein Seil von der schattigen Decke heruntergelassen mit einem eisernen Haken am Ende des Zugs.

    <center></center>
    »Aber gut, wenn du mich bestrafen willst, hast du die Chance bekommen. Als sei sie von einer 'höheren Macht' errangiert worden. Zufall? Schicksal? Oder einfach nur Glück? Nun gut, fahren wir zurück. Das Match fand statt. Zugegeben, ich hatte meine Probleme aber letztendlich hatte David über Goliath gesiegt, schon fast vernichtend. Zufall? Schicksal? Oder einfach nur Glück? Und was hat es mir gebracht? Wenn du so übermächtig bist, weißt du was es gebracht hat und du weißt, wie sehr ich danach dürste dir erneut in den Hintern zu treten wenn es sein muss. Ich weiß, du bist kein Mann der leeren Drohungen folgt, aber vielleicht bist du ein Mann der seine Religion, seinen Stolz und seine Ehre verteidigt? Obwohl... du hast gegen einen kleineren und leichteren Mann verloren der dir scheinbar in allem unterlegen war... da kann man doch nicht mehr von Ehre und Stolz reden«, wie ein Schulkind das einen schmutzigen Witz gemacht hatte hielt sich Jacobs schmunzelnd die Hand vor dem Mund. Dem Offiziellen war die Situation nach wie vor äußerst unangenehm

    »Mein Stolz ist nach wie vor vorhanden, speziell in Momenten wie diesen. Also lasst uns Weihnachten feiern... alle gemeinsam, sowohl die Maggots als auch die Faggots«

    Nun rückte das Geschenk wieder in den Vordergrund zu dem Jacobs ging. Aber zuerst spielte er eine überraschende Geste als er das Kärtchen entdeckte, das er wohl selbst dort angebracht hatte

    »"Danke, dass ich dir den Arsch aufreissen durfte. In Liebe, Jimmy Jacobs"«, las der Emgopu Krieger vor, »Ein freundlicher Bursche. Die meissten hätten sich über dich lustig gemacht, aber dieser Jacobs scheint sich wirklich bedanken zu wollen. Sieh mal wie groß das Geschenk ist. Man könnte glatt meinen es wäre...«

    Plötzlich packte Jacobs eine Ecke des Geschenks und riss das Papier quer hinab. Das Material darunter wirkte alt und morsch, auf das bläulichgraue Holz darunter wurde etwas geschnitzt - "R.I.P." »Dein Sarg!«

    Der Mann aus Michigan ließ den Blick einen kurzen Moment wirken ehe er das restliche Geschenkpapier aufreisste und wie zu erwarten war es ein hölzerner Sarg, aber äußerst primitiv wie man sie aus alten Horrorfilmen kannte. Sie waren leicht aufzuklappen, denn der Deckel war nur lose draufgesetzt, ausser der Sarg wurde begraben, dann wurde der Deckel festgenagelt, aber wirklich stabil war er nicht.

    »Ladies and Gentlemen. The gift of Jimmy Jacobs to Mister Mordegay. What will it be? Any bets? Huh? Come on, crowd of germany, give me bet. Any bets? No?«, zähneknirschend kommentierte Jacobs die Schläfrigkeit des Publikums. In Amerika hätten sie geschrien und Vorschläge eingeworfen. Aber hier? Es war enttäuschend... »Ok, faggots, I'll show you«

    Mit knirschendem krachen drückte Jacobs den Deckel auf. Ein übler Gestank kam aus Sarg der auch von innen so inkomfortabel wirkte wie es von aussen hin aussah. Keinerlei Schaum war angebracht, keine Decken, gar nichts. Nur ein glattes hölzernes Brett das von der Unterseite fest an den Rahmen genagelt war. In dem Sarg befand sich eine Puppe mit weißer Kleidung, weißblonden Haaren und einem kleinen Ziegenbärtchen. Damit auch der größte Depp erkennen konnte, wer das sein sollte, wurde auf das schöne, edelweiße Hemd mit schwarzem Edding "MORDECAI" geschrieben. Die Fans wusste nichtmehr genau über wen Jacobs sich genau lustig machte. Nur über Mordecai, seine Religion, oder war es ihre Religion mit Mordecai als Symbolträger.

    »Oh Mordecai... what are you doing in there? Smells like... urks... smells like old people. Gotta get you out of there, my friend. You said you will heal me. Ok at first I had to kick your ass, but now come on and heal me.«, sprach Jacobs als sei Mordecai ein echter Mensch und sogar mit Jacobs befreundet. Kollegial umarmte er Mordecai und trug ihn in die Mitte des Rings.

    »So Mordicordi, what are your future plans? You want any children? A wife? A splattered knee? Maybe uhm... kind of entertaining or something? Wings? Want to say thank you? Should I say it? Should I say it for you? No... I wouldn't do that. It would sound like 'Uh, Jimmy, you were always right and I am nothing. I can't do something. So why don't you give me a uniform?' You know what I mean, Mordi? That's why I won't speak for you. So why don't you speak for yourself?«, Jacobs hielt Mordecai mit einer Hand neben sich und bedeutete dem Offiziellen der Puppe das Mic unter die Nase zu halten

    »Go on... ask him something«

    »Ehm... Mister Mordecai? Welche Frage soll ich Ihnen stellen?«, fragte der Offizielle zögernd. Plötzlich kippte Mordecai um bzw. Jacobs ließ ihn los. Die Puppe fiel zu Boden, sein Genick skurril zur Seite gebogen und auch seine Beine wurden zu gesundheitsgefährdenen Winkeln verzogen.

    »Uh, goddamn it. What have you done? You should'nt ask him these kind of questions. That totally overused his brain.« Ein anklagender Blick von Jacobs wanderte zum Offiziellen, als hätte dieser eine ältere Dame geschubst.

    »Aber jetzt, da du schon nahezu tot bist... könntest du ja zum Himmel fahren. Dabei darf ich dir doch wieder behilflich sein oder? Wäre ja nicht das erste Mal. Für einen Freund tut man doch alles, nicht wahr?«, murmelte Jacobs während er die Kette aufsammelte und sie um die Beinde von der lebensgroße Mordecai legte. Der Seilzug wurde nun bis zum Ring heruntergelassen, damit Jacobs die Kette dort aufhängen konnte. Anschließend wurde das Seil vorsichtig nach oben eingezogen und die Puppe begann kopfüber über dem Ring zu schweben

    <center></center>
    »Frauen und Männer, Jungs und Mädchen jeden Alters. Weihnachten ist vorrüber, bekanntlich der Tag an dem Christus geboren wurde, das Fest der Liebe. Lasst uns eine Abwandlung feiern. Feiern wir, wie Mordecai in den Geburtskanal und somit auch zurück in den Himmel fährt. Ist es nicht ein Bild für die Götter?«

    Zufrieden grinste Jacobs hinauf während die Mordecai Puppe immer weiter nach oben gezogen wird bis es die Höhe erreicht hatte, in der sie von der gesamten Halle erkannt werden konnte. Es hatte etwas hinrichtendes, entgültiges und so provokativ abscheuliches an sich. Jacobs parkte seine Hände in die Hüfte, warf sie aber dann völlig unschuldig in die Luft als hätte er rein gar nichts damit zu tun als die Kamera ihn wieder einfing.

    »Frohe Weihnachten Mordecai und einen guten Rutsch ins neue Jahrhundert. Lege dich niemals mit Jimmy Jacobs an!«

    Ein weiteres Grinsen entfuhr ihm das so herzallerliebst aussah. Aber das hielt nicht lange, denn seine nahezu epische Siegeszeremonie wurde unterbrochen. Dabei sollte man Jacobs doch nicht ans Bein pinkeln...

    <center></center>
    *frei fürs christkind*



    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 04.01.2010, 15:32


    Mordecai hat folgendes geschrieben: <center>Doch obwohl man nun wirklich erwarten könnte wer da eine Unterbrechung wagt,
    passiert etwas, das man villeicht nicht in diesem Masse vermutet hätte!
    Eine Stimme aus den Lautsprecherboxen verrät zumindest den latein sprechenden mehr.

    NEX PRO PECCATOR

    Und dann lässt ein fürchterlich laute Explosion die Fans zusammenzucken ohne jede Ausnahme.



    Eine Kultisten ähnliche Musik, die einem Mönchgesang gleich kommt schallt auf die Fans nieder.

    <object><param></param><param></param><param></param><embed></embed></object>

    Eine Schaar Silhouetten schält sich aus dem Rauch der Explosionen und formiert sich auf der Stage.
    Die Umrisse zeichnen 14 Gestalten ab, die je ein schwarzes Gewand tragen.
    Dieses hängt so frei um die Personen herum, dass es ihre Schritte als Schweben vermuten lässt.
    Die Umhänge sind dermassen schwer undlang, dass kein Erkennungsmerkmal zu sehen ist.
    Die Statur sieht auf den ersten Blick absolut gleich aus und doch gibt es unterschiede.
    Aber eine Identifikation scheint unmöglich, zumal sie ihre Kapuzen tief in das Gesicht gezogen tragen.
    Jede dieser Kreaturen trägt eine Licht in Form einer brennenden Fackel vor sich.
    Und als sie sich in Bewegung setzen und in sieben von einander perfekt eingehaltenen Abständen,
    sich jeweils gegenüber postieren, wird klar, dass sie die Rampe flankieren wollen.
    Aber zu welchem Zweck ist bisher unklar. Doch just in dem Augenblick, als die letzten Beiden
    ihre endgültige position eingenommen haben, erfüllt der ohrenbetäubende Lärm einer zweiten Explosion die Halle.
    Ein Blitz fährt von oben direkt in die Nähe des Seilgevierts...



    Diesmal scheint der Ring das Ziel zu sein, wessen Pfosten für einen Moment Feuer fangen.



    Es scheint so, als seien die Flammen darauf aus sich nach dem Sarg auszustrecken,
    doch sie lodern nur immer wieder auf und in dessen Richtung, ehe sie schwächer werden.
    Entweder haben die Kommentatoren Ihren Job vergessen oder sie suchen vergeblich nach Feuerlöschern!
    Doch das Schauspiel scheint kein Ende zu nehmen, denn erentu schlägt ein Blitz ein!
    Diesmal in die Stage am Entrancebereich, zentral vor den Durchgang auf die Gitter.



    Es scheint ein Ereignis zu werden, was die Lichtspielfester von Bad Segeberg wie eine Gartenleuchte aussehen lassen.
    Denn nunwird das komplette Licht in ein kaltes blau getaucht.



    Da wo eben noch ein Blitz einschlug taucht nun eine Rauchsäule auf, die sich dicht abzeichnet.
    Doch als man das ganze schon zu seiner eigenen Beruhigung als Nachwirkung abtat,
    wabern die Rauchschwaden auseinander und erneut treten maskierte Männer auf.
    Diesesmal sind es sechs Leute, die eine aufrecht transportierte Kiste die Stage hinab transportieren.



    Es scheint eine Ewigkeit zu gehen, bis diese sich zu dem Seilgeviert bewegten.
    Auch wenn keiner Anstalten amcht eine hektische Bewegung auf Jacobs zu zumachen,
    geht von Ihnen eine gewisse Aura der Bedrohung aus. Sie hieven die Kiste zu sechst in den Ring.
    Ihre Anzahl scheint wohl nötig, denn die ganze Zeit wird das Paket aufrecht transportiert.
    Die Männer stellen es ab und sinken davor auf die Knie ums ich dann mit Ihren Händen
    abzustossen und rückwaärts aus dem Ring zu schieben. Es ist ein Gänsehautgefühl was vermittelt wird.
    Als die Herren in Ihren Gewändern sich aus dem Seilgeviert bewegten,
    schienen auch sie wie einstudiert alle Ihren Platz einzunehmen.
    In jeder Ecke, von der Absperrung rund um den Ring postierte sich einer der Kameraden,
    während die übrigen zwei sich je vor eine der Ringtreppen stellten.
    Es musste für Jacobs ein Gefühl der Umzingelung bedeuten, was dies Bild hier bot.

    Endlich wurde klar, dass es sich um eine Box handelt, die ziemlich gross ist und nun unweit von Jacobs steht.



    Doch kaum zeichnete die klar definierte Form des kantigen Gebildes im Ring ab,
    trat aus den Fugen erneut Rauch, der das ganze Gebilde einhüllte und unerkennbar machte.



    Es scheint hier mehr um Verhüllung, Enthüllung und Effekte zu gehen,
    als um Wrestling und eine Antwort oder Reaktion auf Jacobs Aktion.
    Doch als eine Theme ertönt, fällt das Konstrukt auseinander.
    In jede der vier Himmelsrichtungen fällt eine der Wände.
    Die Säule war wohl nach oben hin die ganze zeit offen.
    Doch was darunter zum Vorschein kommt, als der Rauch sich gelegt hatte,
    war nur eine weitere Geheimnistuerei, denn es war mittels einem Tuch verdeckt.
    Die Theme jedoch spielte weiter und spätestens jetzt hatte sie Jimmy erkannt.

    <object><param></param><param></param><param></param><embed></embed></object>

    Die Fans die ihn noch nicht kennen, oder die Kenntinis darüber leugneten,
    wissen nun auch woher die Spielchen entstammen.
    Denn Mordecai, der selbsternannte Erlöser und Vertreter des Herrn schreitet zum Ring.



    Er geht mit einer sehr beunruhigenden Gelassenheit zum Ring.
    Die Schritte, die er macht scheinen ihn nicht voran zu tragen.



    Als er dann nach einer gefühlten Ewigkeit im Ring ankommt,
    lässt er seine kapuze nach hinten gleiten und zieht aus seinem Ärmel ein Mic.

    Jaaacobs! Du hast Dich zu weit aus dem Fenster gelehnt!
    Du weisst, dass Du nur durch den Herrn Erlösung erfahren wirst.
    Und dann versuchts Du das Werkzeug von Gott zu provozieren.
    Das ist ein Fehler! Denn ich werde nie wieder dich unterschätzen.
    Ich vertraute darauf, dass Du Dich erlösen und befreien lässt.
    Doch Du liesest nichts von all dem zu und widersetztest Dich!
    Das wird der Herr nicht ungestraft lassen. Dein Geschenk,
    wie du es bezeichnest, zeigt mir nur auf wie viel Angst Du selbst
    vor dem Tod hast! Sonst würdest Du es nicht als Instrument
    der Einschüchterung missbrauchen. Auch das wird bestraft werden.
    Der Herr schlug mit seiner Macht hernieder und seine Jünger,
    mit mir einundzwanzig an der Zahl werden Dich befreien.
    Dreimal die sieben Todsünden stecken in Dir und drei mal
    die sieben Todsünden gilt es zu besiegen und drei mal die
    sieben Todsünden wirst Du in Schmerzen gezollt bekommen.

    Immer wieder blickt Mordecai verstört und argwöhnisch zu dem Sarg hinüber.
    Dann streckt er seine Hand nach Jimmy aus um ihn an der Stirn zu fassen, doch er schreckt zurück.

    Tu es doch! Berühre die Hülle des Hass! Infiziere Dich an der Dunkelheit!
    Schwärze deine weisses Kleid und werde Du selbst! Feigling! Werkzeug!

    Mordecai kneift die Augen zusammen und blickt dann streng zu Jacobs,
    als wolle er ihn oder irgendetwas an oder in ihm damit zurück drängen.



    Du bist noch viel tiefer im Strudel der Sünde als ich dachte!
    Doch wir werden Deine Seele befreien! ich weiss nicht,
    ob ich sie retten kann, aber ich werde sie reinigen!
    Und als aller erstes werden wir das tun indem wir
    die Sünde in Dir und die Sünde selbst dafür strafen.

    Aus dem anderen Ärmel seiner Kutte zieht er etwas an einem ledernen Griff hervor.
    Es ist eine Peitsche. Doch keine gewöhnliche! Denn diese endet in sieben Striemen.
    Bei einer Nahaufnahme wird nun klar, dass in das Leder Stacheldraht
    in kurzen kleinen Segmenten eingearbeitet ist.
    Als die Fans dies sehen sind sie geschockt, das übertrifft alles dagewesene.



    Mach Dich bereit für die reinigende Wirkung der Schmerzen.

    Doch anstatt Jimmy anzuvisieren, greift Mordecai an das Tuch, was zur Verhüllung dient...



    ...und reisst es herunter! Darunter befindet sich gefesselt und geknebelt auf einem Stuhl...



    Ashley Massaro!







    Viele Fans verstehen den Zusammenhang nicht, doch das ist auch egal,
    denn Mordecai schwingt tatsächlich den Arm mit der Peitsche zurück
    und scheint auszuholen...jedoch in Richtung der Diva...



    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 04.01.2010, 15:32


    »STOP!«, brüllte Jimmy Jacobs laut und im befehlenden Ton als er die Hand zum Veto vor sich hält damit Mordecai wartete und seine Aufmerksamkeit auf Jacobs lenkte

    Dieser Mordecai wirkte so anders als er es in Erinnerung hatte. Zuletzt wirkte er so schwach und logisch, besann sich auf Dinge die die Welt wussten. Aber niemand wusste von Ashley's Bedeutung in Jacobs Leben. Es hatte sich erst vor kurzem ereignet und mit Sicherheit war niemand Zeuge ihrer... Aufeinandertreffen. Vielleicht war dieser Mann im weißen Outfit doch kein Spinner, wie Jacobs zuerst annahm. Vielleicht hatte er doch etwas... größeres in sich.

    Der theatralische Auftritt zeigte zuerst keine Wirkung auf Jacobs, er wusste was kommen würde, doch hatte er nicht damit gerechnet, dass Mordecai Ashley mitbringt. Wie hätte er es auch ahnen können? Aber als die Mönche den Ring umzingelten und ihm damit jegliche Fluchtmöglichkeit nahm, wusste Jacobs, dass etwas großes stattfinden würde. Aber er hoffte auf einen Zweikampf unter Männern, ein Faustkampf der Ehre, des Respekts. Ein Test eben in dem der Bessere gewinnen sollte. Aber DAS... war abstoßend, unter aller Würde und schlichtweg respektlos. Manche hielten Jacobs für krank, aber an eine solch heimtückische Aktion hätte er nicht einmal denken wollen. Es gab Bereiche in die drang man nicht ein, es wäre das gleiche wie Mordecai's Familie in die Sache hineinzuziehen. Aber... wohl hatte Jacobs zuvor etwas zu dick aufgetragen was dies in Mordecai's Kopf als ausgeglichen wertete. Nein, das konnte nicht sein. Ashley wartete sicher nicht hinter der Entrance als Jacobs die Promo hielt und fiel Mordecai in die Hände. Dieser Mistkerl musste das schon länger geplant haben!

    Zuerst nahm Jacobs an, Lacey würde unter dem Tuch stecken. Erleichterung machte sich breit als er sah, dass sie es nicht war. Ein Gefühl das nur kurz existierte, wie das Licht einer Kerze in der Dunkelheit das plötzlich erlosch und dann plötzlich völlig unerwartet explodierte und den Raum voller Folterinstrumente erhellte. Jacobs war geschockt und die Schuldgefühle über die präventive Erleichterung saßen tief. Schuldgefühle, dass er und Ashley sich gefunden hatten nach ihrer langen Suche nach... irgendetwas Besonderem. Sie brauchte ihn, er sollte sie nie wieder los lassen, sagte sie. Hätte er es doch bloß wortwörtlich genommen...

    <center></center>
    So grausam und schmerzhaft es war, diese Gedanken und Gefühle durfte Jacobs nicht zeigen. Er musste stark und kalt bleiben, er musste Ashley um jeden Preis beschützen. Ihr durfte kein Haar gekrümmt werden und wenn sie Jacobs dafür hassen würde. Ashley musste hier weg, sie musste raus aus der Gefahrenzone. Ihr darf nichts passieren, ihr darf nichts passieren! So versuchte Jacobs eine neutrale und unüberraschte Gestik aufzulegen, selbst nachdem es offensichtlich war, dass er nach der Enthüllung mehr als nur geschockt war. Jacobs musste die Oberhand gewinnen, er musste Mordecais Aufmerkamkeit erlangen, vielleicht konnte Ashley sich losbinden. Aber wie sollte sie flüchten? Die Mönche würden sie daran hindern. Vielleicht sollte Jacobs Mordecai attackieren, ihn davon abhalten? Aber da könnte er auch gleich gegen eine Wand rennen. Er war viel kleiner und leichter als Mordecai. Zwar könnte er sich an einer Hurracanrana oder einem anderen technischen Move versuchen, aber wenn dieser schief geht... Nachdenklich biss sich Jacobs auf die Unterlippe... er musste dringend etwas unternehmen

    »Warte! WARTE!«, forderte Jacobs und stellte sich wie ein Schild vor Ashley. Wenn Mordecai Ashley etwas antun wollte, dann müsste er an Jacobs vorbei! Und dieser wird sich nicht rumschubsen lassen. Was sollte ihm denn noch schlimmeres wiederfahren? Erneut hielt jemand eine Glock in der Hand, aber zielte damit nicht auf Jacobs, nicht auf Kirstie... nein, es war Ashley als Symbolträger für Adam, Jacobs toten Sohn. Ein Junge, der sich ebenfalls nicht wehren konnte, der völlig unschuldig in etwas reingeriet mit dem er nichts zu tun hatte. Diese Tat darf sich auf KEINEN FALL wiederholen!

    »Du sagtest, ich soll den Schmerz spüren, richtig? Also richte deine Waffe gegen mich, den Sünder! Den Schuldigen! Den Verräter! Lass diese arme Frau in Ruhe. Sie hat mit dieser Sache gar nichts zu tun! Seit wann liebäugelt dein Herr damit, Unschuldige zu bestrafen? Richte deine Waffe gegen MICH und lass sie gehen!«, befahl Jacobs während die Aggressivität in ihm aufstieg der seinen Körper anspannte und das Mic beiseite warf.

    Erst dann bemerkte er, dass sein Überzeugungsversuch Lücken aufwies. Mordecai hatte Ashley nicht ausgewählt weil er irgendeine Frau benötigte, sondern weil er wusste wie er Jacobs leiden lassen konnte. Und auch der Appell an der Gutmütigkeit des Herrn befand sich auf dünnen Wolken. Aber dennoch war Jacobs so naiv und hoffte, dass er Mordecai damit beschwichtigen konnte zumindestens Ashley gehen zu lassen und stattdessen seinen Zorn, über Jacobs lächerlicher Litanei von Schuld und Unschuld, an ihm auszulassen. Sollte das alles nicht funktionieren, so stand Jacobs immernoch im Weg. Stand wie eine kleine zierliche Mauer vor dem Muskelberg mit der Maschendrahtpeitsche der die wehrlose Prinzessin bestrafen wollte. Ein Moment in dem Jacobs einen innerlichen Hilferuf ausrief nach jenem der ihn verlassen hatte um ihm jetzt in solch einem Deja Vu Beiseite zu stehen. Und kurz darauf kanalisierte Jimmy diesen Hilferuf, filterte die Lächerlichkeit daraus und wandelte sie in Wut und Schuldgefühle um die ihn stark machen sollten.



    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 04.01.2010, 15:32


    Mordecai hat folgendes geschrieben: <center>Schon der Befehlston in dem einzigen Wort "Stop" lies Mordecai wieder zu Jimmy herumfahren.
    In seinem Gesicht speigelte sich die Frage "Wie kannst Du es wagen" hernieder.
    Er fixierte Jimmy ganz genau und musterte ihn mit seinen weit aufgerissenen Augen.
    Er schien Jacobs lesen zu wollen, ob diesen nun der Mut erfasste oder er vor Angst schrie.
    Dann schloss er die Augen und atmete tief ein. Nein, er sog die Luft förmlich in sich ein.
    Offenbar schien er, zumindest wirkte es so, die Angst, die Jimmy versprühte,
    da seine Poren wohl gerade eine Überproduktion an Angstschweiss auswarfen,
    mit Genuss in sich aufnehmen zu wollen, als nährte sie ihn.
    Doch ein Stirnrunzeln und zucken liesen vermuten, dass er anscheinend auf etwas unerwartetes gestossen war.
    Es war keine Angst um die Sitiuation oder gar um das Wohlbefinden von Jacob.
    Es war eine Angst um jene Person, die Mordecai so trefflich auswählte.
    Wenn schon die pure Bedrohung dieser Versuchung ihm Angst machte,
    was würde es wohl erreichen, wenn er sie leiden sah?
    Mordecai grinste in voller Spannweite seiner Backenmuskulatur.
    Er hatte genau die richtige Wahl getroffen und würde jetzt sein Werk vollenden.
    Doch als er die Augen öffnete, da er eine "Warte, WARTE!" von Jimmy vernahm,
    fiel sein Blick auf eine leere Stelle, wo eben noch Chris stand, der sich nun aber vor Ash positioniert hatte.
    Sofort stiegen die zwei eben noch and er Treppe verweilten Kapuzenträger die Stufen hoch und betraten den Ring,
    doch als der weisse Messias die hand hob,
    hielten sie Inne und postierten sich in den Ringecken. Einer hinter Ash und einer ihr gegenüber.
    So, dass Mordecai nun einen vor sich und einen im Rücken hatte.
    Ob diese Linie der `Gestirne`Gestalt, Ashley, Jacobs, Mordecai, Gesalt gutes verhiessen,
    sollte schnell beantwortet sein, denn Mordecai macht nur einen Schritt nach vorne,
    jedoch so aufbrausend, dass sein Mantel nach hinten herabfiel und das weisse Netzhemd entblöste.
    Mit einem Ruck wurde der Griff der Peitsche zu Boden gedonnert und Mordecai brüllte Chris an.

    Wie kannst Du es wagen?

    Doch der Griff, der folgen sollte um Jacobs beiseite zu schleudern schien deplatziert zu sein.
    Denn der vor ihm sthenden Fertig griff mit der linken Hand an JJ´s linek Schläfe.
    Mordecai wollte als die nach aussen gedrehte Handinnefläche als Hebelwirkung nutzen.
    Doch in dem Moment als Mord´s Hand an die Schläfe prallte, wurde abrupt die Kraft entnommen und er schrie auf.
    Was für die Zuschauer wie ein Bruchteil eines Augenblicks vorkam dauerte für den Peiniger viel zu lange.
    Die Gedanken, welche durch den Kopf des Mannes in Weiss schossen waren skuril.

    Ah! Da bist Du ja wieder! Ich dachte schon, Du meidest mich!
    Weiss steht Dir nicht du Verräter! Wen belügst Du hier eigentlich!
    Du gibst vor etwas zu sein, das Du nicht bist! Du kannst nicht
    verleugnen was DU bist! Und dann willst Du andere heilen?
    Heilen vor was? Sieh Dich an! Du bist ein Schatten deiner selbst.
    Deiner selbst! Ach was Schatten! Schön wäre es! Stattdessen
    bist Du geblendet! Geblendet von einem Licht! Licht...pah!
    Lass ab von Deinem falschen Pfad! Lass los sanguen exsugo!
    Komm nach Hause! Du bist der verlorene...rette Dich! Nicht Chris!

    Was auch immer Mordecai durch den Kopf gehen lies muss ihn an den Rand des Wahnsinns getrieben haben.
    Denn er fällt auf die Knie und erneut stossen Flammen aus den Ringecken.
    Ein Schrei und flehender Blick von Mordecai an die Hallendecke begleitet dies.



    Während die zwei Verhüllten Gestalten durch das Feuer in Deckung gehen,
    fällt der eine sogar direkt auf die Matte und bremst den Sturz durch seine Hände.
    Doch selbst als diese unter der Kutte zum Abbremsen hervorschnellen,
    gibt es kein Aufschluss über die Identität. Kein Ring, keine Tätowierung,
    die Hände sind sogar bis zu den letzten Fingerknöcheln getaped. Natürlich weiss.
    Der etwas mutigere von beiden, der nur nach vorne wich, will Mordecai aufhelfen,
    doch dieser stösst ihn weg und taumelt zur Ringecke, mit dessen hilfe er selbst aufsteht.



    In diesem Moment kommt auch der andere mann im Ring wieder auf die Beine,
    jener, welcher hinter Ash auf seine Hände fiel, schafft es sich am Stuhl aufzurichten.
    Was geschickt vollführt war, bekam nur Ashley mit, den als er sich daran hochzog,
    gleitete eine Rasieklinge in ihre nach hinten gefesselten Handflächen.
    Jedoch fiel sie ihr zu Handhabung zu und schnitt sie nicht, das würde sie schon selbst verschulden müssen.
    Als die beiden Wächter ihren Platz wieder einnahmen, quälte sich Mordecai,
    schwer schnaufend, zurück auf die Beine. Seine Abbild was and er Dekce hing,
    schien er nun argwöhnischer zu betrachten, als er die Orientierung wieder suchte...



    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 04.01.2010, 15:33


    Jacobs betrachtete das Szenario mit Skepsis. Was war geschehen? Mordecai wirkte so entschlossen in seiner Sache, wollte Ashley ihrer unversehrten Schönheit berauben, sie mit Peitschenhiebe strafen aus Gründen die lediglich Jacobs zuzuschreiben waren. Als letzterer sich gegen Mordecai wandt der ihn wegstoßen wollte, passierte etwas mit Mordecai. Etwas, das ihm nicht so recht zu gefallen schien.

    Die ersten Gedanken die Jacobs durch den Kopf schoss war die Frage, ob Lacey etwas damit zu tun hatte? Mordecai hat die Aktivität in Jacobs verstärkt, sie erzürnt, sodass sie in Jacobs höllengleiche Schmerzen hervorrufen konnte, seinen Verstand wie einen kakophonischen Fussball trat und zu skurriler Psychologischer Akrobatik zwang. Einen Augenblick beobachtete Jacobs den Mann in der weißen Klamotte ehe seine Gedanken sich den Tatsachen widmete und logische Entschlüsse erlaubte. Mordecai war abgelenkt, besser konnte es für Jacobs gar nicht laufen.

    Nun musste er Ashley befreien, so schnell es ging! Aber die Frage über die Schnelligkeit stoppten ihn für einen Augenblick. Sollte Jacobs, der von Mordecai leicht beiseite gedrückt wurde bis diese merkwürdige Ablenkung einsetzte, langsam und unauffällig zu Ashley schleichen oder schnell und auffällig? Welche Aktion würde eine frühere Reaktion hervorrufen? War Mordecai so abgelenkt, dass er noch Minuten brauchen würde oder würde Jacobs ihn zur Besinnung zwingen wenn er losspurtet und dadurch den Ring zum beben bringt?

    Jacobs warf seinen Blick auf Ashley. Ihre Augen wirkten verzweifelt und hilflos, sie riefen nach ihm, nach seiner Hilfe. Sie wollte weg, verstand nicht so ganz was vor sich ging. Diese Mittellosigkeit, dieser Zweifel in diesen Meeresblauen Kristallen kannte Jacobs und er hasste sie. Sie trafen ihn, schmerzten ihn und zerfetzten seinen Magen in tausend kleine Stücke. Also übersprang er das Wie und eilte zu ihr.

    »Ich bin da, Ash. Ich werde dich losbinden, dann rennst du so schnell du kannst, egal was passiert! Hast du verstanden?«, flüsterte Jacobs ihr leise und zügig zu als er bei ihr eintraf und hoffte, dass sie verstand und den Anweisungen Folge leisten würde. Leise genug damit Mordecai es nicht mitbekam. Sicherlich würde sie von den Mönchen ausserhalb des Rings gebremst werden, aber nicht aufgehalten. Panik und Angst konnten einen Menschen unglaublich stark machen wenn das Adrenalin durch den Körper gepumpt wurde. Sie ist schließlich eine... verdammt, 'nur' eine Managerin!

    Ein Plan B musste also her! Aber zuerst musste sie loskommen. Ob er sie entknebeln sollte? Vielleicht würde sie panisch reagieren und... ungünstige Dinge tun wie z.B. der Hysterie unterlegend schreien oder sich bedanken was Mordecai auf den Plan rufen würde. Andererseits könnte sie Jacobs auch rechtzeitig warnen oder Anweisungen geben als Beobachterin. Aber Jimmy zweifelte daran, dass sie in dieser Situation dazu fähig war und sah ein zu großes Risiko darin. Also blieb sie geknebelt.

    Jacobs beugte sich über sie und tastete blind nach ihren zusammengebundenen Händen. Er spürte die Fesseln und suchte hastig nach dem Knoten. Aber plötzlich schnitt er sich an irgendetwas scharfem der seine Hände erschrocken zurück zucken ließen. Was zum Teufel...!? Jacobs blickte hinab zu seinen Fingern, er hatte sich zwei tiefe Schnittwunden zugezogen, wie ärgerlich. Aber das sollte ihn nicht an der Befreiung hindern, also versuchte er sich an den Fesseln ihrer Beine. Dort konnte er zumindestens sehen was geschah und konnte Ashley beschützen. Er bohrte mit den Fingern an den Fesseln herum, fand den recht schnell den ersten Knoten und öffnete ihn. Der linke Fuß war frei. Der Rechte war nun dran.

    Währenddessen schien Mordecai wieder zurückzukehren und drehte sich zu den beiden um. Neugierig beobachtete er Jacobs Machenschaften als dieser schließlich die zweite Fessel löste um sich dann wieder blind um die Handfesseln zu kümmern. Langsam trat Mordecai näher und sein gigantischer Schatten verdeckte Ashley und Jacobs wie eine Mondfinsternis.

    Etwas das auch Jacobs bemerkte als es plötzlich dunkler wurde. Durch seinen Kopf sausten dutzende Möglichkeiten die er nun hätte tun können, aber die Möglichkeiten prasselten nur so auf ihn ein, sodass es sich nicht entscheiden konnte und wie paralysiert stehen blieb und erstarrte. Was wohl auch das klügste gewesen war, wenn Ashley's Gesundheit oberste Priorität haben sollte.

    Plötzlich knallt die Luft und das Kratzen und Scharben von Klingen schallen durch die Halle als die Kamera zu den Fans schaltete, derren Entsetzen ihnen buchstäblich ins Gesicht geschrieben war. Ein grobes Reissen sowie ein zähnebeissendes, schmerzhaftes Aufstöhnen folgte, ehe die Peitsche ein zweites Mal durch die Luft sauste und mit körnigem Sound auf dem Ziel landete. Wieder dringt dieses reissende Geräusch unter die Haut, als ob jemand ein T-Shirt inzwei ziehen würde. Ein weiterer Schlag folgte, und ein weiterer und noch einer! Viele Fans haben ihre Augen bereits verdeckt und manche haben ihre Hände angewiedert vor den Mund gehalten, ihre Blicke von Mitleid und Abscheu gezeichnet bis eine weitere Schleuder einen Schlag ankündigt.

    Die Kamera wird auf Schwarz Weiß geschaltet um wieder Bilder liefern zu können. Mordecai steht mit mächtigem Blick und der blutigen Peitsche in der Hand in der Mitte des Rings. Merkwürdige, schauderhafte Fetzen klemmten in den Stacheldrahtsegmenten der schlängelnden Drachenzunge. Jacobs Rücken war blutübersäht und erinnerte an diese Szene aus der Passion Christi. Der Rücken war ein einziges Schlachtfeld, als ob es Bomben darauf geregnet und einen Krater nach der anderen Schneise gegraben hatte. Von dem Unterhemd selbst war auf seinem Rücken kaum noch etwas übrig geblieben. Fleischfetzen pickelten zu blutigen Bergen hinauf, zerrissen und zerfetzt, auseinander geknallt und unter dem enormen Druck der Peitsche aufgeplatzt. Sie bildeten nun die Leinwand des ehemalig so athletischen Rückens. Ashley hingegen blieb unverletzt, so wie es sein sollte. Zumindestens das zeichnete auf dem schmerzverzerrten Gesicht von Jacobs ein zufriedenes Lächeln ab.

    Mordecai holte erneut aus und schlug mit voller Wucht. Der Maschendraht bohrte sich tief in die Haut des Emgopu Kriegers, petzte sich in kleinste Fettschichten rein die mit einem weiteren Ruck Mordecais herausgerissen wurden wie eine kraftlose Pelle. Das Blut verteilte sich auf Jacobs Körper, lief ihm an der Wirbelsäule herunter und trocknete auf seinen schwarzen Jeans. Er spürte jeden noch so schwachen Windhauch der über die Halle auf das rohe, frische Fleisch zischte und das stressige Bitzeln der Genetik das versuchte, das lappige Gewebe zu regenerieren und die Blutungen zu stoppen. Natürlich nicht in der erforderlichen Geschwindigkeit aber es war immerhin besser als gar nichts. Dieser Einschlag des Stacheldrahts der sich in seinem Fleisch versenkte war nicht so schmerzhaft. Der Einschlag verwirrte die Haut, reizte sie und betäubte die Stelle für einen Augenblick sodass Jacobs kaum spürte wie sich der Maschendraht in seine Haut bohrte. Aber der Rückzug der Stück für Stück des Fleisches von seinem Rücken riss, brachte die Hölle auf Erden. Eine Tonnen Ladung an ziehendem, eiskalten Schmerzes mit sich als würde er bei lebendigen Leibe abgeschält werden. Und das alles so kurz vor dem Royal Rumble...



    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 04.01.2010, 15:33


    Mordecai hat folgendes geschrieben: <center>Vielleicht gab ihm aber auch sein Abbild, so hilflos es da oben hing die notwendige Kraft sicher wieder zu konzentrieren.
    Doch den eh schon aufgestauten Hass in ihm, durch Jacobs Taten wurden noch schlimmer mit den Jüngsten.
    Moment...Hass? War es nicht genau das Gefühl, welches Mordecai verurteilte?
    Und jetzt fühlte er es selbst? Nein! Das darf er nicht zulassen!
    Und so tut er es ab mit der für ihn erträglichen Erklärung als Drang die Mission zu vollführen.
    Die Mission Jimmy Jacobs zu reinigen. Mit einer Peitsche die unmenschlicher ist als der Hass?
    Nein! Nicht auch noch das in Frage stellen. Er musste ja schliesslich lernen und das geht am Besten durch Busse!
    Als entschied sich Mordecai mit der Tortur zu beginnen, wenn auch an einem anderen Objekt.
    Doch es schien ihm ebenfalls dienlich, denn er hatte nun schon so oft auf Jacobs eingeschlagen,
    dass ihm die Anzahl nicht gegenwärtig war. Welch fataler Fehler.
    Es sollten doch 21 an der Zahl sein. Dreimal die sieben Todsünden.
    So hat es ihm der Herr auferlegt. So sollte es geschehen.
    Er beschloss es auf vierzehn zu schätzen und obwohl Jacobs schon zitterte,
    was er wohl eher unbewusst tat, sondern eher eine Reaktion des Körpers darstellte,
    sollten die letzten sieben dafür um so deutlicher sein. In der Be-Deutung nicht der Ausführung.
    Schliesslich strengt es auch unheimlich an, jemanden auszupeitschen, speziell wenn man selbst geschwächt ist.
    Die folgenden Hiebe brachte Mordecai in Abständen mit gebüllten Kommentaren an JJ an.

    SIEBEN! Gula, die Völlerei für deine Maßlosigkeit an Alkoholkunsumes!

    SECHS! Luxuria, die Wollust für Deine Genusssucht an den anderen Rauschmitteln!

    FÜNF! Avaritia, die Habgier für deine Habsucht an jedem weiteren Nikotinsargnagel!

    VIER! Superbia, die Eitelkeit für den Hochmut zu denken du dürftest das Deinem Körper, von Gott gegeben, antun!

    DREI! Invidia, der Neid für die Missgunst und Eifersucht, dass andere ihr Leben im Griff haben.

    ZWEI! Ira, der Zorn, für die Rachsucht nach Vergeltung über das vergangene, anstatt der Vergebung.

    EINS! Acedia, für die Trägheit des Herzens und des Geistes nichts daran ändern zu wollen oder Busse zu tun!

    Als Mordecai diese Schläge mit erhobener Stimme vollbrachte hatte, schien er am Ende der Kräfte.
    Er blickte nach oben um Kraft zu sammeln oder eine Rat zu empfangen und dann passierte es.
    Gerade als er den Kopf nach oben richtete und seine Augen zu öffnen begann,
    hatte der leblose Mordecai von etwas weiter oben sich gelöst und fiel direkt auf ihn herab.
    Entweder waren die Materialien nicht hart genug oder der Schock stärker als der Schmerz,
    denn Mordecai stiess in hektischen Bewegungen die Puppe von sich, welche zwar nicht mehr auf ihm lag,
    aber mit ihren Verrenkungen ein noch entstellteres Bild darstellte als zuvor schon.
    Mit aufgerissenen Augen blickte Mordecai auf die leblose Masse und immer wieder nach oben.
    Wie konnte das passieren? Hatte der Herr sich gegen ihn gestellt oder ihn verlassen?
    Nein das kann nicht sein! Am Ende war er es selbst, als er mit der Peitsche zu weit nach oben witschte.
    Ja so muss es gewesen sein, ohne es zu überprüfen ob es von der Höhe...egal!
    Doch das durfte nicht im Vordergrund stehen. Niemals sollte Jimmy ihn verängstigt sehen.
    Und so zwang er sich unter grossem mentalen widerstand auf die Beine.
    Er fuhr um sich, als würde er überprüfen ob jemand ihn zu genau gesehen hatte.
    Doch nicht einmal die Begleiter machten irgendwelche anstalten. Waren sie überfordert?
    Oder am Ende nur irgendwelche Typen, fern ab von jeder Mystic, die nur ihren Job machten?

    Mordecai sah sich nun in der Pflicht sein Werk zu vollenden und so stellte er sich direkt hinter Jimmy.
    Ashley, die einen furchtbaren Anblick bot mit ihrer verheulten Schminke,
    die ihr Gesicht auf gewisse Weise entstellte wie in einem Horrorfilm,
    schluchzte vor sich hin, kaum hörbar durch den Knebel, der sie stumm hielt.
    Dann packte Fertig mit festem Griff in die Haare von Jimmy und riss seinen Kopf zur Seite.
    Dann sollte eine Ansprache kommen, die Jacobs nie wieder vergessen würde.
    Doch es geschah nicht, denn Mordecai lockerte die zähnefletschenden Gesichtszüge,
    seine Kopf sackte nach vorne und die Pupillen drehten sich aus dem Augen, dass das Weisse zu sehen war.

    Keeeviiin! Keeeeeeviiiiiin! Was tust Du nur? Er könnte Dein Werkzeug sein!
    Du darfst es nicht übertreiben! Nur wenn Du es zulässt, kann er Dir helfen!
    Zerstöre ihn nicht! Mache ihn zu Deiner Brut! Jetzt ist der Beste Zeitpunkt!
    Wenn Du es jetzt nicht nutzt, wird er Dir entgleiten! Tu es! Vollziehe es jetzt!
    Lass ab von Deinem Glauben, den du nie wirklich hattest und besinne dich!
    Keeeviiin! Keeeeeeviiiiiin! Du musst auf den dunklen Pfad zurück finden!

    Die Augen waren nach einer für Aussenstehende Ewigkeit wieder zur Normalstellung zurückgekehrt.
    Dieser Anblick lies es zu, dass keiner der Anwesenden mitbekam, was sich zwischenzeitlich ereignete!

    Mit einem dumpfen Schlag war etwas auf dem Ringboden angekommen und per geschicktem Kick
    zu Jimmy befördert worden. Etwas kaltes rollte unter Ash´s Stuhl und stiess leicht an sein Knie.
    Dieses rundliche rotblaue Metall mit Flüssigkeit gefüllt verharrte nun dort, bis es Verwendung fand.

    Kevin Fertig hatte noch keine Regung gezeigt. Er blickte Stur auf den, ihm zugewandten, Teil des Halses
    von Jimmy Jacobs und schien wie gelähmt zu keiner Handlung fähig zu sein...



    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 04.01.2010, 15:33


    Jimmy Jacobs knallte wie ein lebloser Körper mit dem Gesicht zuerst auf die Ringmatte als Mordecai ihn an den Haaren brutal zurück riss und ihn der Schwerkraft übergab. Sie wirkte nicht lange und so fiel Jacobs nieder, damit die Zuschauer stumme Zeugen der Zerstörungskraft dieses Weißen Mannes werden konnten, der so symbolisch dieses nukleare Schlachtfeld auf dem Rücken des kleinen Mannes gezeichnet hatte. Der Rücken war nur noch eine unebene Landschaft von kleinen Kratern und Schneisen der Verwüstung als habe ein wahrhaftiges Massaker darauf stattgefunden. Die lose Hautfetzen hangen stillschweigend in der Luft, ein Erbarmen der Natur, dass sie Jacobs mit nicht weiteren Luftböen bestrafte die diese Fetzen in Bewegung brachten und ihn an ihre schmerzhafte Existenz erinnerte. Sein Körper war müde und kraftlos.

    Es war kein Platz für Bequemlichkeit und erst Recht konnte Jacobs die nötige Kraft nicht mobilisieren. Noch nicht... Und so drückte die Matte seine Nase ins Gesicht, aber seine Augen waren offen. Reglos, aber offen. Sie würden sich nicht schließen, er würde sich nicht dem gnädigen Regenerationsschlaf hingeben nach dem sein Körper so aufrichtig schrie. Er würde wach bleiben und er würde wieder aufstehen, sobald sich sein Körper an die Schmerzen gewöhnt hatte. Schmerzen waren eine Fiktion, sie existierten nicht. Alles was er spürte war das Blut, das durch seine Adern schoss um die nötigen Stoffe an die verwundeten Stellen zu bringen um möglichst schnell das zerstörte Hautgewebe wieder aufzubauen. Eine Prozedur die Wochen dauern würde, wenn kein Arzt sie unterstützte.

    Aber Jacobs blieb keine Woche, Ashley war immernoch in Gefahr und er musste sie retten. Schlafen und seinem Körper eine Pause gönnen kann er später immernoch. Und wenn er mit jeder Sekunde die er nicht ärztlich behandelt wurde, weitere Stunden riskierte, die nötig waren um den Körper wieder fit zu kriegen. Ashley musste hier weg und das war alles was zählte. Er musste etwas unternehmen, er durfte sich nicht geschlagen geben. Mordecai darf nicht gewinnen! Dieser Mistkerl darf nicht gewinnen! Dieses Arschloch DARF NICHT gewinnen!

    Jacobs versuchte seinen Körper mit starken Emotionen anzutreiben. Wut und Zorn sollten seinen Körper einnehmen, ihn stark machen und die Reserven ausfahren. Wut über die Feigheit des Monsters, Zorn über sich selbst dass er nicht besser aufgepasst hatte. Mordecai hatte dieses Spiel zu weit getrieben. Er hatte Waffen verwendet für die es keinerlei Schutz gab, ohne Vorwarnung war er wie eine armseelige Pistolenkugel nach vorne geprescht anstatt einen fairen Kampf auszutragen, auf welcher Ebene auch immer. Aber Mordecai war zu feige, zu schwach und konnte nur mit Tücke und Heimlichkeit gewinnen. Dieser Mistkerl wird noch sein blaues Wunder erleben! Jacobs spürte wie sein Körper mit diesen Gedanken allmählich wieder zu Kräften kam. Eine wohltuende Wärme, ein vertrauter Mantel gebündelter Wut legte sich über seinen Rücken und gab ihm Kraft sich umzudrehen.

    <center></center>Merklich kehrte der Schmerz zurück als sich seine Schultern in Falten legte und das blutige Fleisch aneinanderpresste. Ein wiederwertiges Gefühl wenn das eigene Blut an der eigenen, ungeschützten Haut entlang rieb. Er lag unbequem, sein Körpergewicht presste die Falten fester zusammen was einen verstärkten Blutausstoß zur Folge hatte und eine kleine Blutlache um Jacobs herum freisetzte. Er wusste, dass wenn er sich bequemer hinlegen würde, kostete ihn das viel Kraft und einmal würde der Schmerz noch heftiger als zuvor auftreten damit sein Rücken glatt auf dem Boden lag und sich die Schmerzen verteilen konnte. Aber ob er danach die nötige Kraft aufbringen konnte, noch enmal aufzustehen? Ashley war immernoch da... und sie musste weg. Ein schweres Laster von Sorge gesellte sich zu dem aufbauenden Hass, den er für Mordecai empfand. Aber diese drei Gefühle schafften es nicht seinen Oberkörper anzuheben und seine Augenlider wurden immer schwerer durch den hohen Blutverlust und dem extrem großen Reiz der Schmerzen als man ihm förmlich das Fleisch von den Knochen riss.

    Dann rollte plötzlich dieses rotblaue Objekt gegen sein linkes Knie. Jacobs erschrak. Er wusste nicht was ihn da berührt hatte und so überkam ihn eine innerliche Unruhe. War es Mordecai der sich bereit stellte um Ashley zu bestrafen? Das konnte Jacobs nicht zulassen! DAS KONNTE ER NICHT ZULASSEN! Eine merkwürdige Energie überkam ihn, eine Reserve die für ihn bis dato völlig verschollen zu sein schien. Es paarte sich mit den anderen Gefühlen die Jacobs Kraft geben sollte und irgendwie war dieses neue Gefühl soviel frischer und kaum angebrochen im Gegensatz zu den anderen Gefährten. Es war wie ein Adrenalinstoß, eine Bombe derren Countdown vor seinem Auge ablief. Er konnte jetzt nicht aufgeben, er musste handeln! Ashley war in Gefahr und dieser Kerl würde nicht aufhören! Irgendwie musste Jacobs Ashley befreien, aber wie in diesem Zustand?! Sein Stock... wo war sein Stock?

    Zitternd zog Jacobs seine Hände an und versuchte sich an der Matte abzustützen. Seine Beine waren wohlauf, nur etwas taub, da das Blut nun sparsamer verteilt wurde um die kritischen Zonen zu versorgen. Als er seinen Körper mit den Schultern zuerst aufrichtete, wobei er sich auf die Ellenbogen stützte, und schließlich völlig benommen den Kopf nach vorne warf, sah er zuerst gar nichts. Alles verschwommen. Sein Körper arbeitete auf Hochtouren, nur die nötigsten Systeme funktionierten. Atmung, Regeneration, Grobmotorik, Akustische Wahrnehmung... Die visuelle Darstellung lief auf Sparflamme, sein Blick war verschwommen und sein Körper meinte, er brauchte diese Fähigkeit auch nicht, sodass sie sich nicht verbesserte. Aber Jacobs konnte Sillouetten wahrnehmen. Er erkannte die große Weiße Figur dir etwas entfernt von ihm stand und scheinbar zu ihm hinunter blickte. Auch Ashley entdeckte er, sie schüttelte wohl mit dem Kopf oder ähnliches, er erkannte es nicht ganz. Schließlich blickte er zu seinem Knie herab und zu sehen, was ihn dort getroffen hatte. Irgendwas in blau und rot... Es war schwer zu sagen was geschah aber irgendwie schaffte Jacobs es zu lächeln

    »Sie leiten... mich nicht fehl... genieße es...«, stöhnte Jacobs mit schmerzverzerrtem Gesicht leise vor sich her als er versuchte aufzustehen. Die Schmerzen in seinem Rücken konnte er nicht ignorieren, zumal sie nun wieder einer Belastung ausgesetzt waren. Diese Schmerzen waren real und derren Existenz ließ sich unmöglich leugnen. Also musste Jacobs sich leiten lassen und schloss die Augen um sich zu konzentrieren. Zuerst zog er die Beine an, verlagerte dann das Gewicht auf einen Ellenbogen. Anschließend sammelte er die nötige Kraft um sich vom Boden wegzustoßen. »Es ist... allgegenwertig... mein ständiger... Begleiter... mein Rückhalt...«

    <center></center>»Es ist...«, knirschte Jacobs mit den Zähnen und stieß sich mit einer kraftvollen Wucht vom Boden weg und balancierte den Schwung auf den knienden Zehenspitzen aus. Er fand den genauen Mittelpunkt, nun war es an seiner verbleibenden Kraft aufzustehen. Jacobs spürte seine Beine nicht, sie waren wie eingeschlafen, aber er wusste, dass sie da waren als sie seinen Körper nach und nach in die Höhe drückten. »... das Empfinden...« Seine Schultern hingen leblos nieder, aber nach und nach erwachten sie unter vibrierender Verspannung zum Leben als seine Arme zitternd in offener Kampfhaltung vor seinem Körper schwebten. »... das mich voran bringt!«

    Noch immer torkelte Jacobs, doch immerhin hatte er die nötigen Reserven aufbringen können um überhaupt aufzustehen. Die Tortur war anstrengend, sowohl psychisch als auch physisch. Er wusste nicht was er nun tun sollte. Wohl kaum würde er einen geraden Schlag zustande bringen, geschweige denn wie eine große Bedrohung wirken. Aber das wichtigste war, dass er noch stand.

    »Wieder im Spiel... wieder im Spiel...«, säuselte Jacobs torkelnd auf der Stelle. Sein Stand war instabil und drohte jeden Moment das Gleichgewicht zu verlieren. Er glaubte sich zu erinnern, dass an Ashley's Fesseln irgendwas scharfes war an dem sich Jacobs geschnitten hatte. Vielleicht würde Ashley es bemerken und sich freikämpfen können. Aber er konnte ihr auch kein Zeichen geben, Mordecai würde es bemerken.

    Also musste Jacobs nur noch Zeit gewinnen, soviel Zeit wie möglich. Und das schaffte er am besten dadurch, dass er Mordecai provozierte. Also ritt er darauf rum, was er Mordecai schon zuvor vorwarf. Feigheit vor dem Feind, Angst vor einem fairen Kampf. Womöglich würde Mordecai zögern, Jacobs konnte unmöglich großen Widerstand leisten, aber den ein oder anderen Schlag würde er schon noch aushalten, zumindestens Mithilfe der Seile auf die er vorsichtig zusteuerte.

    »Was ist... mein Großer?... Ist dir mein... Handicap... immernoch... zu klein? ... du kannst auch... dein Spielzeug benutzen...«

    Jacobs versuchte zu grinsen, aber es fiel ihm sichtlich schwer. Dennoch ging er einen eindeutigen Schritt nach vorne und winkte Mordecai mit den zitternden Händflächen herbei um nach einem Nachschlag zu bitten. Was auch immer passieren würde. Jacobs war sich sicher, dass er in den folgenden Minuten schicksalsträchtige Momente erleben würde, egal wie es weitergeht.



    Re: ... christmas gifts ...

    Jimmy Jacobs - 04.01.2010, 15:34


    Ashley Massaro hat folgendes geschrieben: <center>
    Ashley ist das blanke Entsetzen deutlich ins Gesicht geschrieben. Ihre Gefühle sind vermischt durch Angst, Hass und Liebe. Mordecai ist also das Schwein, das sie hinterrücks in der Parkgarage angefallen hat, ihr das Tuch über den Kopf gezogen hat und sie wohl ihren Sinnen nach in ihrem eigenen Kofferraum spazieren gefahren hat. Es ist wie ein Alptraum, in dem sie die ganze Nacht über bleiben musste. Es war schlimmer als ein Alptraum, so stellte sie sich die Hölle vor. Zusammengekauert und gefesselt in einer Ecke zu sitzen, auf etwas zu warten und nicht zu wissen, was es ist, zu welchem Zweck und warum! WARUM! Diese Frage ging ihr immer und immer wieder durch den Kopf. Dann in eine Holzkiste gesteckt zu werden war alles andere als befreiend. Sie kämpfte mit Todesängsten, bis sie dann endlich im Ring wieder das Licht erblickte. So schlimm konnte alles nicht sein, wenn sie hier war, vor den Zuschauern vor den Fans und dann fiel ihr Blick auf Jimmy. Erleichterung fuhr ihr durch ihren Körper, aber nur so lange, bis er die vielen Peitschenhiebe abbekam. Von da an hatte sie nur noch Angst, aber nicht mehr um sich, sondern um ihn. Um Jimmy Jacobs, denn jeder Schmerz der ihm angetan wurde, schmerzte auch ihr zu tiefst.

    Jimmy hatte es glücklicherweise geschafft, sie von ihren Beinfesseln zu befreien, jetzt musste sie noch die Handfesseln los werden.



    Was wohl für die meisten nicht sichtbar war, war die Klinge, die ihr wie durch Zauberhand in ihre gedrückt wurde. Sie wusste nicht von wem sie kam, aber sie war froh, sie erhalten zu haben und deshalb versuchte sie, mit dieser ihre Fesseln zu lösen. Natürlich war das nicht so leicht, wie man sich das vorstellt. Denn hinter dem Rücken ist man Blind, man muss sich ganz und gar auf seine Gefühle verlassen. Das ist schwierig für einen Menschen, der sehr auf seine Augen fixiert ist, so andere Menschen einschätzt und einkategorisiert. Das einzig gute war, Jimmy kam wieder hoch vom Boden, lenkte von ihr ab und so konnte sie sich, zumindest in ihrer Annahme, etwas stärker auf die Befreiungsaktion konzentrieren denn Kevin war total auf Jacobs fixiert, was wohl in der Absicht ihres Helden lag. Er hatte sich vor sie gestellt, sie beschützt, vor diesen vielen und fiesen Peitschenhiebe und der Anblick seines Rückens, seines gepeinigten Gesichts, lies die Aktion nur noch heroischer wirken als sie eh schon war.

    Langsam bekam sie ein Gefühl dafür, wie sie mit der Klinge in ihrer Hand umgehen musste, um sich von den Fesseln endgültig lösen zu können. Aber was war mit den Gestalten um den Ring herum? Würden diese Ash einfach so ziehen lassen, wenn sie es schaffen würde, sich von den Fesseln zu befreien. Und außerdem, könnte sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, Jimmy hier alleine zurück zu lassen? Wahrscheinlich nicht, doch trotzdem war immer noch Angst in ihr und so schaffte sie es tatsächlich, nach längerer Zeit, ihre Handfessel durchtrennt zu haben. Sie hielt das Seil aber noch fest, wollte nicht, sofort vom Stuhl aufspringen, zumal sie ja auch noch einen Knebel im Mund hatte. Jetzt musste sie erstmal sehen was hier vor sich ging, die Lage abchecken, ehe sie entscheiden konnte, wie sie weiter verfährt, also mustert sie Mordecai mit seiner Peitsche und Jimmy Jacobs, wie er versuchte, ihn von ihr weg zu locken.



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