VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

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    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 24.12.2009, 14:47

    VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010
    CAUX-Initiativen der Veränderung, das Haus der Religionen Bern und der Verein
    WissenWert Religionen laden ein zur Diskussion:

    Minderheitenerfahrungen in der Schweiz. Ausgrenzung oder Beteiligung?
    Ist die Annahme der Minarettinitiative auch eine Chance? Eine Diskussion mit dem
    nigerianischen Imam Muhammad Ashafa, Protagonist des preisgekrönten Dokumentarfilms
    „Der Imam und der Pastor“ und Co-Leiter des interreligiösen
    Mediationszentrums in Kaduna/Nigeria.

    Ein Monat ist vergangen, seit die Schweizer Bevölkerung die Minarettinitiative angenommen hat.
    Eine Zeit, in der Ängste vor dem Islam in einer breiten Debatte artikuliert und das gegenseitige
    Vertrauen zwischen der schweizerischen Mehrheitsgesellschaft und der muslimischen Minderheit
    auf die Probe gestellt wurde. Wie weiter?
    In solchen Situationen ist oft der Blick von aussen hilfreich. Auseinandersetzungen zwischen
    ChristInnen und MuslimInnen sind in vielen afrikanischen Ländern keine Seltenheit. Oft enden sie
    gewalttätig, wie in Kaduna, im nördlichen Nigeria in den 1990er Jahren.
    Imam Muhammad Ashafa und Pastor James Movel Wuye gehörten damals zu zwei verfeindeten
    Milizen. Imam Ashafa musste die Ermordung naher Angehöriger durch christliche Milizen erleben.
    Pastor Wuye verlor eine Hand, als Muslime versuchten, ihn zu ermorden. Imam Ashafa und Pastor
    Wuye waren als Führungsleute ihrer jeweiligen Milizen erbitterte Feinde. Heute leitet Ashafa mit
    Wuye ein Mediationszentrum, das von der ganzen Region in Anspruch genommen wird.
    Wie es Ashafa gelungen ist, Misstrauen, Ängste und innere Verletztheit gegenüber seinen
    ehemaligen Feinden zu überwinden, darüber berichtet er am 28. Januar 2010 im Haus der
    Religionen, Bern.
    Anschliessend folgt eine Diskussion sowie die Möglichkeit zur Vernetzung für Organisationen,
    Religionsgemeinschaften und Einzelpersonen, die sich im Nachgang an diese Abstimmung verstärkt
    für den interkulturellen Dialog einsetzen möchten.

    Datum: 28. Januar.2010
    Zeit: 18.30 Uhr

    Ort: Haus der Religionen, Schwarztorstrasse 102, 3007, Bern

    Kontakt:
    CAUX-Initiativen der Veränderung, Postfach 3909, 6002 Luzern, 041 310 12 61, info@caux.ch
    Haus der Religionen, Schwarzstorstrasse 102, 3007 Bern, Tel .031 380 51 00, info@haus-der-religionen.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 25.12.2009, 20:08


    Friedensgebet
    zum Weltfriedenstag 2010
    in Solidarität mit den Christen im Heiligen Land
    Sonntag, 3. Jan. 2010 um 17.00 Uhr
    in der Kath. Kirche Allerheiligen
    Neubadstrasse
    gestaltet von Mitgliedern des Katharina-Werkes

    In einem leidenschaftlichen Appell haben sich die Christen im Heiligen
    Land an die internationale Gemeinschaft gewandt. Sie nennen ihren
    Appell „Kairos Palästina“ und schreiben darin:
    „Wir sind nur wenige, aber wir haben eine starke und wichtige
    Botschaft. Unser Land braucht dringend Liebe. Unsere Liebe ist eine
    Botschaft an Muslime und Juden, aber auch an die ganze Welt.“
    Mit der Weihnachtsbotschaft der palästinensischen Christen möchten
    wir uns mit allen Menschen bei uns und im Nahen Osten verbinden, die
    sich nach Frieden und Gerechtigkeit sehnen und für den Frieden beten.

    Zum Appell: http://www.oikoumene.org/de/dokumentation/documents/other-ecumenical-bodies/kairos-palaestina-dokument.html

    1. Die Realität
    1-1 "Sie sagen: 'Friede! Friede!' und ist doch nicht Friede" (Jer 6, 14). In diesen Tagen reden alle vom Frieden im Nahen Osten und vom Friedensprozess. Bisher sind das jedoch nur Worte; Realität ist die israelische Besetzung palästinensischer Gebiete, der Verlust unserer Freiheit. Ursächlich dafür ist die folgende Situation:

    1-1-1 Die Trennmauer, die auf palästinensischem Gebiet errichtet worden ist, das zu einem großen Teil zu diesem Zweck beschlagnahmt wurde, hat unsere Städte und Dörfer in Gefängnisse verwandelt und voneinander getrennt und sie zu verstreuten und geteilten Bezirken gemacht. Der Gazastreifen lebt, vor allem nach dem grausamen Krieg, den Israel im Dezember 2008 bis Januar 2009 gegen dieses Gebiet geführt hat, auch weiterhin unter unmenschlichen Bedingungen, unter einer ständigen Blockade und abgeschnitten von den übrigen palästinensischen Gebieten.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 02.01.2010, 23:38


    Eine kommende Aktivität für unsere sportlichen Schwestern und Brüdern:

    Fussballturnier - Sei dabei!

    Organisiert von der Jugendgruppe Ummah:
    http://www.ummah.ch/component/eventlist/details/5-fussballturnier

    Meldet euch selbst, eure Kinder oder eure Freunde an! Bitte weiterleiten und mitmachen:
    http://www.ummah.ch/images/anmeldeformular.pdf

    Anmeldefrist:
    30. Januar 2010 um 10.00 Uhr (pünktlich)

    Bin gespannt, wer den Pokal gewinnt! Es können alle nur gewinnen...vor allem neue muslimische Freunde!

    Auf jeden Fall viel Spass



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 03.01.2010, 11:52


    Für Frauen: Frauen mischen sich ein – interreligiöser ThinkTank von Frauen


    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Muslimische und christliche Frauen im Dialog».

    Gespräch mit Amira Hafner Al-Jabaji und Doris Strahm am 30.1.10

    Organisation: Gemeinschaft von Christen und Muslimen in der Schweiz (GCM)

    Für weitere Informationen: Hanna Kandal, Tel.: 044-322 57 84



    Wo? Haus am Lindentor, Hirschengraben 7, 8001 Zürich



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    Anonymous - 15.01.2010, 19:59


    CH-Vortragstournee Ahmad Abu Tawahina 18. - 22. Januar 2010

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde

    Wir bitten Sie, die unten aufgeführten Informationen zur Vortragstournee des
    Direktors des Gaza Community Mental Health Program, Dr. Ahmad Abu Tawahina
    in Ihrem Mitgliederkreis bekannt zu machen.

    mit bestem Dank und freudlichen Grüssen
    im Namen des GSP Vorstands

    Ruedi Knutti
    044 383 79 17

    --------------------
    CH-Vortragstournee Ahmad Abu Tawahina 18. - 22. Januar 2010

    Aus den - leider noch immer recht spärlichen - Medienberichten über die katastrophale Lage im Gazastreifen können wir erahnen, wie die Situation für die BewohnerInnen dieses gigantischen Freiluftgefängnisses ist.

    Nächste Woche haben Sie Gelegenheit, aus erster Hand zu hören, wie es wirklich ist.

    Die GSP hat Dr. Ahmad Abu Tawahina, Direktor des Gaza Community Mental Health Program, zu einer Vortragstournee in die Schweiz eingeladen - nach Zürich, Bern, Ascona, Basel und evt. auch noch Genf:

    Gaza - Die Situation ein Jahr nach Israels Angriff

    Dr. Ahmad Abu Tawahina spricht über die allgemeine politische Lage im Gazastreifen, ein Jahr nach dem Krieg, sowie über die psychosozialen Auswirkungen des Angriffs auf die Bevölkerung des Gazastreifens.
    Vortrag englisch, Fragen englisch und deutsch

    Mo. 18. Jan. 2010, 19.30h
    Zürich, Un i Hauptgebäude, Rämistr. 71 Hörsaal KOL F118

    Di. 19. Jan. 2010, 19.00h
    Bern, Kornhausforum, Kornhausplatz

    Mi. 20. Jan. 2010, 20.30h
    Ascona, Monte Verità

    Fr. 22. Jan. 2010, 19.30h
    Basel, Union, Oberer Saal, Klybeckstr. 95

    >>> Flyer zur ganzen Vortragsreihe

    GCMHP - Gaza Community Mental Health Program
    Dr. Tawahina ist klinischer Psychologe und geschäftsführender Direktor des GCMHP, einer 1990 gegründeten Nicht-Regierungs-Organisation. Sie sensibilisiert die Bevöl kerung für die Folgen von Gewaltanwendung und nimmt sich der psychischen Probleme der Menschen im Gazastreifen an. Das GCMHP ist politisch unabhängig und stark in der palästinensischen Gesellschaft verwurzelt. Es arbeitet mit der DEZA und privaten Schweizer Organisationen zusammen und ist international mit der WHO, Holland, Dänemark und Schweden vernetzt.
    Für weitere Informationen: >>> www.gcmhp.net

    Haben Sie schon den Aufruf an die Schweizerische Regierung zu Gaza unterschrieben ?
    >>> www.gazafreedommarch.ch/aufruf


    Im Namen des GSP Vorstands
    ruedi knutti



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    Anonymous - 16.01.2010, 17:54


    PODIUMSGESPRÄCH WIE WEITER NACH DEM MINARETTVERBOT?

    Schauspielhaus Zürich
    Sonntag, 17. Januar um 18 Uhr

    Schauspielhaus Pfauen
    Zeltweg 5
    8032 Zürich
    Details:
    http://www.schauspielhaus.ch/www/107_430.asp?PlayID=615

    Wassalam
    Fatih



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    Anonymous - 16.01.2010, 17:56


    KERMES in BASEL

    Selam liebe Geschwister im Islam

    Dieses Wochenende, also morgen am 15./16. Januar 2010, veranstaltet "Tell-Kulturverein" ein Bazar, der euch verschiedenste Spezialitäten aus der Türkischen Küche anbietet. Ihr könnt zusammen mit eueren Familien, Freunden und Kinder essen und trinken. Ihr seid herzlich eingeladen und Willkommen.

    Unser Verein ist eine Organisation, die den muslimischen Kindern das Koran Lesen beibringt und ihnen ihr Kultur und Glaube beibringt. Mit euerem Spende am Bazar werdet ihr an unsere Tätigkeiten finanziell beigetragen haben. Allah möge uns von denen zu sein, die für Zukunft der Muslime etwas gestalten und beitragen, Amin!



    Wer: Tell-Kulturverein Bildungskurs
    Was: Kermes; Bazar
    Wo: Leimgrubenweg 4 (unter dem Fetih Moschee in Dreispitz)
    4053 Basel
    Wann: Samstag/Sonntag 16./17. Januar 2010
    12:00-21:00 Uhr


    Kontakt: Yusuf Gürgün
    076 397 32 28



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 19.01.2010, 15:00


    Sehr geehrte Damen und Herren

    Wir möchten Sie auf eine Abendveranstaltung der Paulus-Akademie Zürich aufmerksam machen, die Sie und Ihre Leserinnen und Leser oder Verbandsmitglieder interessieren könnte:

    Theologisches Trio

    Über Bücher lässt sich streiten

    Freitag, 26. Februar 2010, 19.30– 21.00 Uhr
    Veranstaltungsort: Kulturhaus Helferei, Breitingersaal, Kirchgasse 13, 8001 Zürich


    Inhalt:
    Das «Theologische Trio» bespricht Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt mit religiösen, theologischen, spirituellen und gesellschaftspolitischen Inhalten. Zu jeder Gesprächsrunde wird ein Gast aus Politik, Wissenschaft, Kirche, Kultur oder Wirtschaft eingeladen. Auf dem Programm stehen die vom Gast und von den Veranstaltern ausgewählten Bücher. Gast dieses Jahr ist Dr. Konrad Hummler, Geschäftsführender Teilhaber der Privatbank Wegelin, St. Gallen


    Ein Hinweis auf Ihrer Homepage oder in Ihrer Publikation, aber auch ein Bericht über diese Veranstaltung würde uns sehr freuen. Für Ihre Unterstützung danken wir herzlich.
    Freundliche Grüsse
    Eva Lipp-Zimmermann
    T 043 336 70 42
    eva.lipp-zimmermann@paulus-akademie.ch



    Sehr geehrte Damen und Herren
    Wir möchten Sie auf eine Tagung der Paulus-Akademie aufmerksam machen, die Sie und Ihre Leserinnen und Leser oder Verbandsmitglieder interessieren könnte:

    Sünde – Annäherungen an ein schwieriges Thema

    Freitag, 12. März 2010, 10.00 – 17.30 Uhr
    Veranstaltungsort: Paulus-Akademie Zürich, Carl Spitteler-Str. 38, 8053 Zürich

    Inhalt:
    In Theologie und Kirche besteht grundsätzlich Einigkeit darin, dass «Sünde» zu einer unbekannten oder zumindest unverständlichen Grösse geworden ist, die heutige Menschen und deren Vorstellungs- und Erfahrungswelt kaum mehr erreicht. Im alltäglichen Sprachgebrauch begegnet «Sünde» fast nur noch in Form von Steuer-, Verkehrs- und Diätsünde. Auf den Bedeutungsschwund und die Trivialisierung des Sündenbegriffs reagieren viele Seelsorger/innen mit Verlegenheit: Sie getrauen sich kaum noch oder sind nicht mehr gewillt, dieses Wort in der Predigt in den Mund zu nehmen. Dies ist nicht zuletzt deshalb bedenklich, weil der Begriff «Sünde» in jedem Gottesdienst an zentraler Stelle, nämlich im Sündenbekenntnis, vorkommt. Problematisch ist die diesbezügliche Sprachlosigkeit der Seelsorger/innen aber auch deshalb, weil sie all die Menschen, die in zunehmendem Mass unter Schuldgefühlen leiden und ihre Schuldverstrickung als ausweglos erfahren, in ihrer Ohnmacht und Hilflosigkeit alleine lässt.

    Die Tagung macht es sich zur Aufgabe, eine auch im kirchlichen Alltag anzutreffende Sprachlosigkeit zu überwinden und der Frage nachzugehen, wie in der heutigen Zeit angemessen und theologisch fundiert von Sünde gesprochen werden kann.

    Details finden Sie im beigefügten Flyer. Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Ein Hinweis auf Ihrer Homepage oder in Ihrer Publikation, aber auch ein Bericht über diese Veranstaltung würde uns sehr freuen. Für Ihre Unterstützung danken wir herzlich.

    Freundliche Grüsse
    Eva Lipp-Zimmermann
    Tagungsassistenz und -sekretariat

    Paulus-Akademie Zürich
    Carl Spitteler-Str. 38
    8053 Zürich
    T 043 336 70 42
    F 043 336 70 31
    eva.lipp-zimmermann@paulus-akademie.ch
    www.paulus-akademie.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 25.01.2010, 15:35


    NCBI - Veranstaltungsagenda: „Minarett, Kopftuch...und andere Fragen“

    www.ncbi.ch/islamophobie

    März /April 2010

    Veranstalter: Integrationskommission
    Ort: 4665 Oftringen, Aula Mehrzweckhalle, Grubenweg 20
    Datum: 2. März 2010
    Zeit: 19 – 22 Uhr

    Veranstalter: Katholische Pfarrei/ Türkisch islamischer Kulturverein
    Ort: 8820 Wädenswil, Etzelzentrum: Etzelstrasse 3
    Datum: Freitag, 12. März 2010
    Zeit: 19 – 22 Uhr

    Veranstalter: Fachstelle Integration
    Ort: 9430 St. Margrethen, Walzenhausenstrasse 9
    Datum: Samstag, 13. März 2010
    Zeit: 9 – 12 Uhr

    Veranstalter: Evangelisch methodistische Kirche
    Ort: St. Gallen, Wassergasse 19
    Datum: Donnerstag, 29. April 2010
    Zeit: 17 – 20 Uhr



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 29.01.2010, 00:32


    Benefizveranstaltung zu Gunsten eines Prothesenprojektes in Gaza

    Veranstalter: Islamic Relief lädt ein

    Wann: Samstag, 30. Januar 2010, 10:00 - 18:00 Uhr
    Wo: Restaurant Mappamondo, Längassstrasse 44, 3012 Bern
    Weitere Infos: Siehe Islamic Relief auf Facebook



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 16.02.2010, 12:14


    Für eine Welt ohne Ausgrenzung

    Bewilligte Demonstration am 20. März 2010. Besammlung um 14 Uhr
    vor dem Landesmuseum. Der Umzug führt zum Helvetiaplatz.

    Mit der Annahme der Minarett-Initiative hat das CH-Stimmvolk ein hässliches Gesicht gezeigt :

    Einer Minderheit wurden der Schutz und die Würde entzogen, die ihr als Menschenrechte zustehen.
    Darüber hinaus zeichnen sich Verschärfungen in einem Asyl- und AusländerInnengesetz ab,
    das schon heute unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten nicht zu tolerieren ist. Neben der nationalen
    Abstimmungspolitik zeigt sich auf lokalpolitischer Ebene, dass Alternativen zum neoliberalen Kapitalismus
    nicht toleriert werden. Freiräume für Andersdenkende werden auf Vorrat geschlossen. Deutliche
    Beispiele für diese Repression sind die Brachlegung der Besetzung Wehntalerstrasse und die Räumung
    der Autonomen Schule Zürich mit kostenlosen Deutschkursen für MigrantInnen am 7. 1. 2010, sowie die
    Schliessung des Pavillons von Unsere Uni vom 20. auf den 21. Januar – allesamt unangekündigt.

    Repression und Ausgrenzung gegenüber allem, was vom neoliberal-folkloristischen Mainstream
    abweicht und nicht systemkonform ist, werden in der Schweiz immer mehr die Regel. Betroffen
    sind viele Bevölkerungsgruppen : von MigrantInnen, Arbeitslosen, IV- und Sozialhilfebezüger- Innen bis hin
    zu HäuserbesetzerInnen, autonomen Bildungskreisen und Selbstbestimmung fordernden Studierenden.
    Dabei nehmen die Ausgrenzungsmassnahmen zahlreiche Formen an. Immer öfter dominieren sie lautstark
    die Medien, im Alltag dagegen agieren sie unsichtbar, mittels gesetzlicher Verschärfungen und polizeilicher
    Kontrolle : Rayonverbote, Räumungen, Videoüberwachungen, Sozialinspektoren und Fichierungssysteme.

    Isolation und Ausgrenzung sollen Gemeinschaftssinn und Solidarität zwischen den vereinzelten
    Gruppen systematisch verhindern : Ob Flüchtlinge, MigrantInnen und diejenigen, die ihnen beistehen,
    mit Gesetzesverschärfungen in die Illegalität getrieben werden; Ob gegen IV- und Sozialhilfebezüger-
    Innen gehetzt und detektivisch gefahndet wird; Ob die alternativen Bildungsansätze von Unsere Uni
    oder der Autonomen Schule Zürich durch Raumentzug verunmöglicht werden sollen; Ob autonome,
    besetze Kultur- und Wohnräume auf Vorrat geräumt werden; Ob ganze Wohnquartiere zu toten
    «Boomtowns» für Konzerne oder zu Zweitwohnungszonen für ManagerInnen umgewidmet werden :
    Immer wird im Namen einer vermeintlichen Mehrheit argumentiert, die ihren Wohlstand und ihr Ordnungssystem
    gegenüber «den Anderen» zu schützen habe. Damit lenken die rechtskonservativen Kräfte von den
    drängenden Problemen ab. Unsere Zeit erlebt Wirtschaftsbetrug in nie gekanntem Ausmass und betreibt
    die gnadenlose Umverteilung der Volksvermögen von Unten nach Oben und von Süd nach Nord.

    Wir demonstrieren am 20. März um sichtbar zu machen : Wir lassen uns nicht zu Minderheiten
    abstempeln. Wir tragen zum materiellen Reichtum der Gesellschaft bei, ohne gross davon zu
    profitieren, und bereichern die Schweiz durch unsere Vielfalt. Wir sind diejenigen, die um Dialog und
    Solidarität besorgt sind, und diese Begriffe nicht nur zu Marketing-Zwecken vor uns her tragen. Statt
    Repression und Marginalisierung zu erdulden, zeigen wir, dass wir uns – als vermeintlich Randständige –
    mitten in der Gesellschaft befinden. Alle, die sich eine andere, eine menschlichere Welt wünschen, alle, die
    sich dagegen wehren, Menschen als wirtschaftliche Rendite zu betrachten, rufen wir dazu auf, gemeinsam
    und friedlich ihren Widerstand gegen jegliche Art von Ausgrenzung in unserer Gesellschaft zu zeigen …

    Wir wollen eine andere Welt : Wir wollen Bildung für alle, ein Bleiberecht für alle in der Schweiz
    lebenden Menschen. Wir wollen eine offene Universität, Kinderkrippen für alle, wir wollen
    günstige Wohnungen überall in der Stadt und auf dem Land. Wir wollen ein menschenwürdiges
    Leben für alle, wir wollen politische und soziale Rechte für alle. Wir wollen Meinungsfreiheit,
    wir wollen Lehrstellen für Jugendliche und würdige Arbeit für alle. Wir wollen mit verschiedenen
    Welt- und Lebensvorstellungen zusammen leben.

    Hintergründe

    Alternative Bildungskultur und Wohnraum
    Am 7. Januar 2010 wurde die Autonome Schule Zürich völlig überraschend durch ein massives Polizeiaufgebot
    geräumt. Damit wurde ein selbstverwaltetes Bildungsprojekt, das wegen der Deutschkurse für
    Sans-Papiers und Asylsuchende vor allem für Flüchtlinge essentiell war, stark beeinträchtigt. Gleichentags
    wurden in der besetzten Siedlung an der Wehntalerstrasse Strom und Wasser abgestellt. In der Nacht vom
    20. auf den 21. Januar wurde der selbstorganisierte Pavillon der Bewegung Unsere Uni von der Universität
    unangekündigt gesperrt und von der Securitas abgeschirmt. Der Pavillon war im Anschluss an die Hörsaal-
    Besetzung vom vergangenen November zum wichtigen Treffpunkt jener Menschen geworden, die sich
    gegen die neoliberale Vermarktwirtschaftlichung des Bildungssystems wehren wollten.
    Die Mächtigen der «Boomtown» Zürich, die durch ihre Politik der «Aufwertung» und durch Immobilienspekulation
    eine Gentrifizierung («Seefeldisierung») Zürichs vorantreiben, sind offensichtlich nicht begeistert über
    die Erschaffung von autonomen, nicht kommerziell ausgerichteten Wohn- und Kulturräumen.

    Flüchtlingsschicksale und Migration
    Für MigrantInnen und Flüchtlinge ist die Repression besonders stark. Verfolgung, Verhaftungen und
    gewaltsame Ausschaffung gehören zum Alltag. Tausende abgewiesene Asylsuchende werden durch den
    Staat illegalisiert und unter das rigide Nothilfe-Regime gestellt. Sie dürfen nicht arbeiten, wohnen zusammengepfercht
    in Notunterkünften und leben mit 8.60 Franken pro Tag in Form von Migros-Gutscheinen.
    Wenn sie auf der Strasse in eine polizeiliche Kontrolle kommen, können sie bis achtzehn Monate ins Gefängnis
    eingesperrt werden. Aber nicht nur abgewiesene Asylsuchende leiden unter der Illegalisierungspolitik.
    In der Schweiz leben gegen 300’000 Sans-Papiers – meist unter höchst prekären Arbeitsbedingungen.
    Sie sind das «Bodenpersonal der Globalisierung». Aber da sie keine Aufenthaltsbewilligung haben, können
    sie sich nicht wehren gegen Arbeitgeber, die ihre Notlage ausnutzen. Auch sie können jederzeit festgenommen
    und ausgeschafft werden. Diese Politik von Law and Order und diese Praxis der sozialen Ausgrenzung
    werden immer mehr auch im gesetzlichen Rahmen verankert. Weitere Verschärfungen im Asyl- und Ausländerrecht
    sind bereits geplant, und die Ausschaffungsinitiative der SVP steht an.

    Arbeitslosigkeit, IV-, Sozialhilfe und Armut
    Am Pranger der neoliberalen Politik stehen auch die angeblichen Profiteure der Invalidenversicherung,
    der Arbeitslosenversicherung, der «Sozialhilfe». Jugendliche müssen mit ansehen, dass ihre Perspektiven
    immer mehr eingeschränkt werden. Lehrstellen fehlen, Stipendien für das Studium werden gekürzt. Es
    sind wenige Jobs und erschwingliche Wohnungen vorhanden. SozialhilfebezügerInnen werden jetzt von
    Detektiven beobachtet. Personen mit einer Behinderung müssen damit rechnen, dass sie als Betrüger und
    Delinquente abgestempelt werden. Erwerbslose haben mit der neusten Revision der Arbeitslosenversicherung
    weitere Kürzungen und Verschärfungen zu erwarten – und werden weiterhin für ihre Arbeitslosigkeit
    schuldig gemacht. Viele werden nie wieder vom regulären Arbeitsmarkt aufgenommen und stattdessen in
    billige Beschäftigungsprogramme und prekäre Arbeiten gesteckt.
    Unter Ausgrenzung und Abbau des Sozialstaats leiden viele Menschen in der Schweiz. Nach Schätzungen
    der Caritas ist jede zehnte Person von Armut betroffen – zwischen 700’00-900’000 Menschen. Die Verarmung
    und Ausgrenzung betrifft besonders MigrantInnen, alleinerziehende Mütter, Frauen, Jugendliche
    und Kinder. Armut in der reichen Schweiz! In einem Land, in dem knapp 3 Prozent der Steuerpflichtigen
    über mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens verfügen. Mit einer Steuerpolitik, die auf ihre Interessen
    ausgerichtet ist, sorgen sie für eine weitere Umverteilung von unten nach oben.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 25.02.2010, 22:35


    Einladung zur Freitagsclub Veranstaltung:

    Nach dem lehrreichen Referat von Dr. Hatipoglu im Dezember letzten Jahres,fahren wir nun mit unserer spannenden Freitagsclub-Veranstaltungsreihe fort und stellen euch nun mit Ehren die neue Veranstaltung und unseren werten Referenten vor:

    Die Freitagsclub-Veranstaltung "Moderne Psychologie und Islam" hat den muslimischen Psychologen Rashid Ibrahim Haake zum Gast. In seinem Referat und der anschliessenden Diskussionen, werden Fragen und Herausforderungen aus dem Bereich Psychologie erörtert:

    - Warum hat nur der Westen eine Psychologie entwickelt?
    - Ihr atheistischer Charakter: Religion als Fehlfunktion der Psyche
    - Gibt es eine islamische Psychologie (im Qur'an)?
    - Menschenbild und Ziel der islamischen Psychologie
    - Welche Berührungspunkte gibt es mit der westlichen Psychologie?

    Dies stellt eine einmalige Gelegenheit dar, denn Rashid Haake ist sowohl ein Fachmann auf dem Bereich der Psychologie, wie auch eine kompetente Autorität des Islam was "das Innere des Menschen" anbelangt.

    Wann: Freitag, 26. März 2010
    Zeit: 19:15 Uhr - 22:00 Uhr
    Wo: Universität Zürich, Rämistrasse 71, Zimmer ko2 f 180
    öV: Vom Bahnhofplatz/HB Tram 6 oder 10 bis ETH/Universitätsspital

    Für das Aksham/Maghreb-Abendgebet gibt es vor Ort die Möglichkeit dieses zwischen 18:50 - 19:15 Uhr individuell zu verrichten. Wir bitten aber um pünktliche Erscheinung damit wir mit dem Referat um 19:15 Uhr beginnen können.

    Wir heissen euch ganz herzlich willkommen und entbieten euch unsere besten Grüsse und "Salams"

    Das Freitagsclub Team



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 27.02.2010, 10:39


    Veranstaltungshinweise März – April

    März - September 2010: Kurse über Judentum, Christentum und Islam.
    http://www.zuercher-lehrhaus.ch/cms/upload/docs/Kursprogramm_2010.pdf

    Workshop für Jugendliche, St. Gallen
    Samstag, 6. März 2010, 17:00 - 19:30 Uhr: An was glaubst du?
    Gemeinsamkeiten von Christentum und Islam entdecken. Workshopabend für
    Jugendliche.

    Mit Reha Özkarakas und Elvira Zukanovic. Veranstalter: DIGO, Dachverband
    islamischer Gemeinden der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein.
    Ort: Werkstrasse 5a, St. Gallen. Anmeldung: info@digo.ch

    http://www.digo.ch/76?phpMyAdmin=f225cb39d3721dd1ff94e0826a2d7ef3

    Andersgläubige in Schulen, Basel
    Montag, 8. März 2010, 18 Uhr:
    Schulen - christliche und andersgläubige Schüler/innen.
    Wie differenziert geht unsere christliche Gesellschaft
    auf Andersgläubige zu, wenn es um Schulaufführungen, Konzerte, etc.
    geht?

    Mit Susanne Eichin, Dr. Matthias Mittelbach, Kadriye Koca.
    Moderation: Anat Weill, Nico Rubeli, Muhammad M. Hanel.
    Ort: Aula des Schulhauses de Wette, De Wette-Str. 7, Basel.

    http://www.zelt-abrahams.ch/

    Podium Mischehen, Basel
    Montag, 8. März 2010, 20.00 Uhr: Mischehen - am Rand der jüdischen
    Gesellschaft? Podium mit Frau Dr. Brigitta Rotach. Ort: Gemeindehaus
    IGB, Leimenstrasse 24, Basel.

    http://www.swissjews.ch/de/kultur/veranstaltungen/index.php

    Was Religionen gegen Armut tun, St.Gallen
    Dienstag, 9. März, 19.00 - 21.00 Uhr: „Was Religionen gegen Armut tun“.
    Interreligiöser Begegnungsabend.

    Ort: Ökumenische Kirche Halden, Oberhaldenstrasse 25, 9016 St.Gallen.

    Kontakt: christoph.balmer@kathsg.ch,

    http://www.haldenstgallen.ch/

    Islam in Europa und in der Schweiz, Bern
    Mittwoch, 10. März 2010, 19.00 Uhr:

    Die Parlamentarische Plattform "Integration" und der British Council,
    in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Kommission für
    Migrationsfragen EKM, laden Sie zu einer Veranstaltung mit Expertinnen
    und Experten ein.

    Ort: Hotel Bellevue, Bern.

    http://www.enzian.ch/media/agenda/einladung_islam-10-03-2010.pdf

    Religionen – Potential oder Gefahr?, Luzern
    Mittwoch, 10. März 2010, 18.15-19.30 Uhr: Religionen – Potential oder
    Gefahr?

    Erfahrungen aus der Perspektive der Entwicklungszusammenarbeit.

    Öffentlicher Vortrag mit Dr. phil. Dr. theol. h.c. Anne-Marie
    Holenstein.

    Ort: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal 1.

    http://www.unilu.ch/files/Flyer_Holenstein_web.pdf

    Vernissage im Haus der Religionen, Bern
    Donnerstag, 11. März 2010, 19.30 Uhr: Vernissage. Verwandeln – über die
    Kunst, die Welt auf den Kopf zu stellen. Mit Hanspeter und Esther Bisig.
    Ort: Haus der Religionen, Schwarztorstr. 102, Bern.

    http://www.haus-der-religionen.ch/f_aktuell.html
    Begegnungs-Workshop, Wädenswil

    Freitag, 12. März 2010, 19.00 Uhr: Minarett, Kopftuch... und andere

    Fragen. Oft werden Fragen tabuisiert und Vorurteile verbreitet.
    Begegnungs-Workshop mit Urs Urech, Lidija Kabbout, Lahoussine Kharbouch.


    Ort: Etzelzentrum, Etzelstrasse 3, 8820 Wädenswil.

    http://www.iras-cotis.ch/aktiv/2010/begegnung-03-10.pdf

    Interreligiöser Stammtisch, Aarau
    Montag, 15. März und Donnerstag, 15. April 2010, 19.30 – 21.30 Uhr:
    Interreligiöser Stammtisch. Begegnung und Austausch für alle
    Interessierten. Veranstalter: Aargauer Interreligiöser Arbeitskreis
    (AIRAK), Christlich Jüdische Arbeitsgemeinschaft (CJA). An jedem 15. des
    Monats. Ort: Feerstr. 8, Aarau. Am 15. März ausnahmsweise auf der Empore
    der Römisch-Katholischen Kirche Aarau - mit Input durch Thomas Markus
    Meier über "Religion und Musik".

    www.airak.ch/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=26&Itemid=40

    Zelt Abrahams, Basel
    Mittwoch, 17. März 2010, 18 Uhr: Anders Sein – was bedeutet das? Ein
    Projekt im Geiste der Gleichberechtigung von Basler Muslimen, den
    Kirchen beider Basel und der Israelitischen Gemeinde Basel. Mit Rabbiner
    Yaron Nisenholz, Dr. Farhad Afshar, Pfr. Dr. h.c. Markus Christ.
    Moderation: Anat Weill, Nico Rubeli, Muhammad M. Hanel.
    Ort: Unternehmen
    Mitte, Gerbergasse 30, Basel.

    http://www.zelt-abrahams.ch/stationen/anders-sein/

    Garten der Religionen, Bern
    Samstag, 20. März 2010, 14.00 Uhr: Frühlingsfest Gartenprojekt.
    Treffpunkt: Haus der Religionen, Schwarztorstr. 102, Bern.

    http://www.haus-der-religionen.ch/1002/HdR_1_10_Plakat_Kalender.pdf

    Ethikforum 2010, Bad Schönbrunn
    Donnerstag, 25. März 2010, 12.00 Uhr bis Freitag, 26. März, 13.00 Uhr:
    Ethik in Wirtschaft und Unternehmen angesichts der Krise. Internationale
    Konferenz mit Beiträgen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und
    Religionen.

    Ort: Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, 6313 Edlibach.

    Anmeldung bis 13. März 2010.

    http://www.lassalle-haus.org/index.php?nav=4,9&site=detail&KursNr=10M44&id=all

    Öffentliche Vorträge, Freiburg
    Jeweils donnerstags, 19.15 - 21.00 Uhr: Öffentliche Vorträge des
    „Instituts für das Studium der Religionen und den interreligiösen
    Dialog“.

    25. März: Muslime in Europa: Integration durch interreligiösen Dialog?

    22. April: Islamisch-christliche Kontroversen (I): Theologie des Gebets

    29. April: Komplementarität von staatlichem und religiösem Recht als
    Zukunftsperspektive? Podiumsdiskussion.

    Ort: Universität Freiburg, Saal: MIS 3117, Av. de l’Europe 20, Freiburg.

    http://www.unifr.ch/ird/assets/files/plakate/plakatvortraegefs2010.pdf

    Muslimische und Christliche Frauen im Dialog, Zürich
    Samstag, 27. März 2010, 14.00 - 17.00 Uhr: Für Frauen: Vom Tod ins Leben
    – Blick auf das christliche Osterfest. Bedeutung der Auferstehung in
    christlichem und islamischem Verständnis. Organisation: Gemeinschaft von
    Christen und Muslimen in der Schweiz (GCM) Ort: Haus am Lindentor,
    Hirschengraben 7, 8001 Zürich. Für weitere Informationen: Tel. 044 322
    57 84

    Podium Islam heute, Frauenfeld
    Montag, 29. März 2010, 19.00 - 21.00 Uhr: Islam heute: Wie sieht er aus?
    Podiumsgespräch mit Dr. Samuel Behloul, Ann-Katrin Gässlein, Rifa‘at
    Lenzin, Markus Kutter. Ort: Pastoralraum Frauenfeld PLUS, St.
    Gallerstrasse 24, Frauenfeld. Bei Fragen: Tel. 052 725 02 50

    http://www.religion.ch/web/agenda/details/278-islam-heute-wie-sieht-er-aus-informationsabend-und-podiumsgespraech

    Kurs Interreligiöse Verständigung im Schulalltag, St. Gallen
    Mittwoch, 14. April, 14.00 – 17.00 Uhr und Samstag, 17. April 2010, 9.00
    – 17.00 Uhr: Kommt, reden wir zusammen! Interreligiöse Verständigung im
    Schulalltag.

    Ort: Bildungshaus des Bistums St.Gallen, St. Georgen-Strasse 91a,
    St.Gallen.

    Anmeldung bis 15. März.

    http://www.ru-im-puls.ch/kursinhalte.php#49

    Tagung Religiöse Identität, Zürich
    Donnerstag 15. April – Freitag 16. April 2010, 10.00 - 17.00 Uhr: Die
    Sichtbarkeit religiöser Identität: Repräsentation - Differenz –
    Konflikt. Tagung. Veranstalter: Religionswissenschaftliches Seminar.
    Ort: Kirchgasse 9, Zürich.

    http://www.uzh.ch/news/agenda/myrecord_cms.php?group=3&id=9136

    Studium und Weiterbildung
    Religious Studies/Interreligiöse Studien (BA/MA), Universität Bern

    http://www.theol.unibe.ch/studium/documents/Broschuere_Rel_Stud.pdf
    Studium des Christentums und der Religionen (BA/MA), Universität
    Freiburg

    Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet und bezieht neben der
    Religionswissenschaft, den Jüdischen Studien, der Islamwissenschaft und
    der Theologie insbesondere die Ethnologie, die Soziologie, die
    Politologie, die Jurisprudenz und das Konfliktmanagement mit ein.

    http://www.unifr.ch/ird/de/

    Integration im multireligiösen Kontext/Managing Religious Diversity(University Professional UP), Universität Basel

    http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=5F1722D1FE88D368B75A836A57EBC83D&backFid=16&WBID=225

    CAS Religiöse Begleitung im interkulturellen Kontext (ZLG/CAS), Zürcher
    Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW

    Der CAS Religiöse Begleitung im interkulturellen Kontext befähigt zu
    einer interreligiösen und interkulturell reflektierten Gemeindearbeit.

    Angesprochen sind Imame, PriesterInnen und Glaubensbeistände aller
    Religionen, sowie Lehrer/innen, Seelsorger/innen, Pfarreiräte und in
    Kulturvereinen Tätige.

    http://www.isbb.zhaw.ch/de/linguistik/isbb/weiterbildung/cas-certificate-of-advanced-studies/cas-religioese-begleitung-im-interkulturellen-kontext.html

    Islam, Muslime und Zivilgesellschaft (Weiterbildungszertifikat),Universität Freiburg

    Die Universität Freiburg bietet in Zusammenarbeit mit der
    Forschungsgruppe zum Islam in der Schweiz (GRIS) sowie dem Institut
    International de la pensée islamique de Paris (IllT – Frankreich) die
    erste Weiterbildung für Kader islamischer Vereinigungen in der Schweiz
    an.

    Freitag, 13. März 2009, 12.15 – 13.00 Uhr: Pressekonferenz. Ort:
    Weiterbildungszentrum der Universität Freiburg, Rue de Rome 6, 1700
    Freiburg, Raum 202.

    http://www.unifr.ch/scm/de/news/4227/

    Islam, Musulmans et Société civile
    16./17. und 23./24. April 2010: Islam, Musulmans et Société civile en
    deux modules.
    http://www.edi.admin.ch/frb/00492/00494/index.html?lang=fr&download ...



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 20.03.2010, 21:29


    Imame zusammen mit Pfarrer und Rabbiner spielen Fussball gegen eine FIFA-Mannschaft!

    FC Religionen - FIFA
    Montag, 26 April um 18 Uhr

    FIFA
    FIFA-Strasse 20
    8044 Zurich

    Lageplan FIFA:
    http://de.fifa.com/contact/index.html

    Bilder von 2008, FC Religionen - FC Nationalrat:
    http://picasaweb.google.de/dursun.ch/20080527_Bern_FC_Religionen?authkey=85LBQu65bq8#

    Bitte reserviert euch den obigen Termin!

    Die Imame brauchen und wollen muslimische Fans an diesem Spiel :-)

    Danke.

    Wassalam
    Fatih



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 01.04.2010, 00:10


    NCBI - Veranstaltungsagenda: „Minarett, Kopftuch...und andere Fragen“
    www.ncbi.ch/islamophobie

    Wie leben Muslim/innen in der Schweiz?

    Welche Bilder prägen die gegenseitigen Wahrnehmungen muslimischer und nichtmuslimischer Menschen in der Schweiz?
    Was sind die Auswirkungen von Streitthemen über den Islam auf das Zusammenleben in der Schweiz?
    Oft werden Fragen tabuisiert und Vorurteile verbreitet. In diesen Veranstaltungen können in einem sicheren, ungezwungenen Rahmen Fragen offen gestellt und sachliche Antworten gegeben werden.
    Der Anlass wird geleitet von einem interreligiösen Team, bestehend aus muslimischen und nichtmuslimischen Personen.

    Veranstalter: JungsozialistInnen Thurgau
    Ort: Campus Bildung Kreuzlingen / Cafeteria bei Gebäude G
    8280 Kreuzlingen
    Datum: 17. April 2010
    Zeit: 12.30 – 15.30 Uhr

    Veranstalter: Evangelisch methodistische Kirche
    Ort: St. Gallen, Kapellenstrasse 6
    Datum: Donnerstag, 29. April 2010
    Zeit: 17 – 20 Uhr



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 01.04.2010, 00:15


    BESUCH von SYNAGOGEN und MOSCHEEN in ZÜRICH


    Sehr geehrte Damen und Herren

    Das Zürcher Forum der Religionen freut sich, Sie zu zwei ganztägigen
    Veranstaltungen einzuladen. Am 3. Mai 2010 bietet sich Gelegenheit, einen
    Einblick ins jüdische Leben von Zürich zu erhalten und am 29. Mai 2010
    muslimisches Leben in Zürich kennen zu lernen. Die Details zu beiden
    Anlässen finden Sie in den pdf im Anhang.

    Freundliche Grüsse

    Christine Vogel-Etienne

    Zürcher Forum der Religionen
    Schienhutgasse 6
    8001 Zürich
    044 252 46 32 (Dienstagnachmittag, Mittwoch)

    www.forum-der-religionen.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 27.04.2010, 23:06


    FUSSBALL: IMAME Auswahl gegen FIFA Auswahl

    Unsere Imame haben sich gestern beim Fussball-Spiel gegen die FIFA-Mannschaft tapfer verhalten. Das Spiel haben wir verloren ( 1:8 ), aber die Herzen haben wir gewonnen!

    http://www.vioz.ch/97528.html

    Fotos:
    http://picasaweb.google.ch/www.vioz.ch/20100426_FIFA_FC_Religionen?authkey=Gv1sRgCLWK693n_drxUw#

    Schweizer Fernsehen:
    http://videoportal.sf.tv/video?id=8131da83-91bf-4418-9eab-40a98f6448d1

    Radio:
    http://www.lifechannel.ch/#abschnitt34779

    Artikel:
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Muslimischer-Sympathietraeger-und-Torschuetze/story/31770451
    http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=kineupa&na=0,0,0,0,d&ki=207333

    Die nächste Chance ist in 2 Jahren vor der nächsten EM (Europa-Meisterschaft).



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 28.04.2010, 20:14


    Das Gespräch geht weiter - Herausforderung Islam

    Referate - Workshops - Gespräche - Musik

    ZIELSETZUNG DER TAGUNG
    Vor der Abstimmung über die Minarettverbots-Initiative haben wir im Oktober 2009 die Tagung «Herausforderung Islam» mit grosser Beteiligung und lebendigen Diskussionen durchgeführt. Der Abstimmungsausgang ist für uns ein Ansporn, am Thema dran zu bleiben.

    10:15 Tagungsbeginn
    Religionsfreiheit als Verfassungsbestimmung
    Prof. Dr. rer.publ. Andreas Kley, Verfassungsrechtler, Universität Zürich
    dazwischen arabische Musik

    Dialog unter Muslimen über Themen wie Religionsfreiheit, islam. Religionsunterricht, Ausbildung der Imame, Toleranz, Stellung der Frau, Menschenrechte, Scharia, Staatsverständnis, Demokratie, Moderne.

    Amira Hafner-Al Jabaji, Islamwissenschaftlerin und Publizistin, Grenchen; Mag. Amir Zaidan, Islamologe, Koran-Übersetzer und Direktor des Hochschullehrgangs für Islamische Religionspädagogische Weiterbildung, Wien, befragt von Beat Stauffer, Journalist BR, Basel, mit Schwerpunkt Nordafrika, Islam in Europa, Integration

    12:15 Mittagessen / Mittagsgebet / Büchertisch

    13:45 Kulturelle Identität im Migrationszeitalter
    Prof. Dr. theol. Werner Kramer, Zürich, Ehrenpräsident Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz

    14:15 Workshops zur Vertiefung von Problemkreisen

    Elemente:
    Workshops
    1.Als Muslime in Europa
    Amir Zaidan; Mahir Mustafa, Moderation: Beat Stauffer, Journalist BR, Basel

    2.Stellung der Frau in Islam und Christentum
    Amira Hafner-Al Jabaji; Reinhild Traitler, Zürich. Mod.: Elisabeth Tröndle, Programmleiterin, Gais

    3.Kleider machen Leute. Kopftuch und Schleier in der Öffentlichkeit.
    Sr. Ingrid Grave, Zürich; Dilek Ucak-Ekinci M.A., Zürich. Mod.: Beatrix Jessberger, ref. Pfarrerin, Rehetobel

    4.Interkulturelles Zusammenleben im Alltag. Chancen, Illusionen, Grenzen.
    Prof. Werner Kramer; Maurizio Maggetti, Kt. SG; Nexhla Medii, Rorschach, Reha Özkarakas, Rickenbach TG
    Mod.: Dr. Martina Schäfer, Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, Trogen

    5.Religionsfreiheit und Fragen der öffentlich-rechtlichen Anerkennung von Religionsgemeinschaften
    Prof. Andreas Kley; Hisham Maizar, DIGO
    Mod.: Ruedi Tobler, Schweiz. Friedensrat, Walzenhausen

    16:00 Blitzlichter aus den Workshops, 16.50 Ende der Tagung

    Leitung:
    VORBEREITUNGSGRUPPE
    Arne Engeli (Tagungsleitung), Hisham Maizar, Nexhla Medii, Silvia Heuberger,
    Martina Schäfer, Elisabeth Tröndle (Administration), Ruedi Tobler, Judith Vuillemin

    Datum:
    Sonntag, 13. Juni, 2010, 10:00 Uhr – 17:00 Uhr

    Ort:
    Aula der Pädagogischen Hochschule Mariaberg, Rorschach

    Anmeldung und Teilnahme:
    bis 9. Juni

    Kosten:
    Tagungsbeitrag inkl. Verpflegung Fr. 80.-,
    für Studierende, DIGO-Mitglieder und Wenigverdienende Fr. 40.-
    Teilnahme nur vormittags oder nachmittags, ohne Mittagessen Fr. 30.-

    Kontakt:
    Elisabeth Tröndle
    Rösslistrasse 5
    9056 Gais
    Tel.: 071 790 03 71



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 02.05.2010, 00:04


    Grosse Solothurner Landhausversammlung / Grande Assemblée de Soleure“ am Samstag, 29. Mai um 10:00 eingeladen.

    http://www.landhausversammlung.ch/

    Veranstaltung: Grosse Solothurner Landhausversammlung / Grande Assemblée de Soleure
    Was: Informationsgespräch
    Beginn: Samstag, 29. Mai um 10:00
    Ende: Samstag, 29. Mai um 16:30
    Wo: Landhaus



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 15.05.2010, 15:53


    Einladung zum Workshop «Imam-Ausbildung in der Schweiz? Konsens ist möglich.»

    Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der muslimischen Organisationen der Deutschschweiz

    Die Frage nach einer auf die Schweizer Gegebenheiten ausgerichteten Ausbildung von Imamen
    und Lehrpersonen für islamischen Religionsunterricht (IRU) spielt eine wichtige Rolle in der aktuellen
    Debatte über die muslimischen Minderheiten in der Schweiz. Zum ersten Mal hat eine
    Forschungsgruppe der Universität Zürich die betroffenen Partner – Muslime, kantonale Behörden,
    Parteien und Hochschulen – mit der Idee einer solchen Ausbildung konfrontiert.

    Die im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Religiöse Gemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58 ) des Schweizerischen Nationalfonds durchgeführte qualitative Studie kommt
    zu klaren Resultaten. Ein Konsens über eine Ausbildung von Imamen und IRU-Lehrpersonen in
    der Schweiz kann gefunden werden: Für die Mehrheit der Befragten ist eine solche Ausbildung
    in der Schweiz wünschenswert und der Integration aller Muslime förderlich. Das NFP 58
    möchte Sie herzlich zu einem speziell auf die Vertreterinnen und Vertreter der muslimischen Organisationen der Deutschschweiz zugeschnittenen Workshop einladen. Dieser findet statt am:

    Samstag, 3. Juli 2010, von 14.00 bis 17.00 Uhr, an der Universität Zürich

    Die Forschenden, welche auf die Frage der Imam-Ausbildung und andere Aspekte der muslimischen
    Präsenz in der Schweiz spezialisiert sind, werden Ihnen Ihre Erkenntnisse präsentieren.

    Falls Sie der Workshop interessiert, melden Sie sich bitte bis am Freitag, 30. April 2010 bei Sabrina
    Grossen ( info@nfp58.ch oder 031 351 88 46) an. Sie erhalten anschliessend ein detailliertes
    Programm.

    Mit freundlichen Grüssen
    Für die Umsetzungsbeauftragte des NFP 58, Almut Bonhage
    Xavier Pilloud



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 18.05.2010, 08:42


    20. Mai 2010: Podiumsdiskussion in Liestal
    "Gleichstellung und Islam - ein Widerspruch?"

    Was bedeuten Religionsfreiheit und Gleichstellungsgesetz für Frauen, was für Männer?

    Was haben das kantonale Integrationsgesetz und internationale Menschenrecht mit gläubigen
    Frauen und Männern in der Schweiz zu tun? Wie kommen wir weg von politischen Schlagworten
    hin zu praktikablen Lösungen und einem guten Zusammenleben von Frauen und Männern
    in der Schweiz?

    Darüber diskutieren:
    Kadriye Koca, Muslima und interkulturelle Vermittlerin,
    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Frau KOCA hat auf äusserst engagierte Weise gezeigt, dass Sie eine gläubige und praktizierende Muslima ist - und jedenfalls der Meinung ist, dass für ihre GLaubenspraxis der ISLAM einer grundsätzlichen Gleichstellung der Männer und Frauen NICHT im Wege steht - sondern ganz im Gegenteil. Sie überlegte laut, ob sie nicht dieses Jahr SVP wählen solle, da sie sich durchaus eine härtere Gangart gegen die brutale (leider manchmal auch muslimische, nicht den islamischen Anforderungen erfüllende) Männlichkeit wünsche.

    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Elham Manea, Politologin und Menschenrechtsexpertin,
    Für ihre Verhältnisse war Frau Manea diesmal ziemlich zurückhaltend.
    Vielleicht lag das ein wenig auch daran, dass ich ihr in einem amicalen Gespräch vor der Veranstaltung sagen durfte, weshalb ich ein Problem mit ihren Aussagen ganz grundsätzlich habe.
    Meiner Meinung verwechsle sie in der Argumentation und auch in ihrem Verständnis ständig die grundsätzlich unterschiedliche Bedeutung tragende Wörter "islamisch" und "muslimisch".
    Ihrer Reaktion entnahm ich, dass sie verstand was ich meinte.
    ISLAM(isch) meint das, was jeder einzelne als das IDEAL, als die schönste Seite des ISLAM zu entnehmen, zu erkennen vermag.
    MUSLIM(isch) meint die tatsächliche praktisch umgesetzte - vom Durchschnitt des "schwachen Menschen" geprägte Form der Religion. Wirklich eine teilweise fürchterliche Orthopraxis. Durchaus vergleichbar damit, wenn man meint, die himmlischen Gaben der (tlw. fundamental) christlichen Amerikaner an Hiroshima und Nagasaki, wären durch die spirituellen Tiefen der Bergpredigt des Jesus (s.a.) motiviert!)
    Mehrmals betonte sie, dass sie sich als MUSLIMA und nicht als EX-MUSLIMIN definiere und verstehe.
    Ihr Selbstverständnis in keinster Weise berühren zu wollen, möge ihr jedoch gesagt sein - dass aus theologischer und nicht subjektiven Sichten es einige Kriterien gibt (zumindest vom Quran und auch noch den Ahadith definiert), welche einen im religiös rechtlichen Sinn MUSLIM definieren.
    Ohne hier weiter ins Detail gehen zu wollen gehört eine Sache jedoch unbedingt dazu:
    DER QURAN wird als AUTHENTISCHES, UNVERFÄLSCHTES, dem Propheten vom Engel GABRIEL inspiriertes WORT GOTTES aufgefasst - in übertragenem Sinn - bis zum letzten MITLAUT!
    KEIN VERS ist ungültig, kein Vers aufgehoben oder zu streichen (in ihrer gegenteiligen Auffassungen reicht MANEA sogar ihre Hand solchen Extremisten, welche die Lehre der Abrogation vertreten und meinen, der Kriegsvers hätte alle anderen Verse, welche den wahren Kern des ISLAM offenbaren abrogiert. Leute, welche das absolute Wort Gottes für ihre absolutistischen Ansprüche vereinnahmen - zum deutlich erkennbaren Nachteil der Muslime und der ganzen Schöpfung! )
    MANEA vertritt also im Gegensatz zu dem, von religiösen muslimischen Eiferer vertretenen Extremismus - einen laizistischen Extremismus. SCHADE!
    Muslime, welche per Definition den Weg der Mitte zu suchen und zu gehen haben, MÜSSEN sich von diesen BEIDEN abwenden!

    Noch etwas, um diesen Weg der Mitte anzudeuten.
    Natürlich ist der Qur'an das ungeschaffene, ewige Wort Gottes!
    Natürlich ist der Qur'an ein historisches Dokument!

    Natürlich sind diese beiden Aussagen keine widersprüchlichen - sondern einander ergänzende. Statt dem streibaren ENTWEDER - ODER finden wir im SOWOHL als AUCH "(i)s(a)lamischen" FRIEDEN.

    Unerschaffenes Wort, weil des Wort des EWIGEN Gottes in seinem Sinn, in seiner Gültigkeit, Wahrhaftigkeit und Essenz nichts anderes sein kann, als über alle zeitliche Schöpfung erhaben!
    Erschaffenes, historisches Wort deshalb, weil das VOR und ausserhalb aller ZEIT gesprochene Wort in die Zeit, in eine bestimmte Epoche geworfen wurde, in historische Ereignisse hineinverwebt und (stets) aktuelles, durch die Zeit geprägtes Verständnis anzusprechen gedacht ist.

    Ein Muslim, dem der Friede - äusserer wie innerer höchstes gottgewolltes Ziel ist - will also mit solchen Extremisten beider Seiten eher weniger zu tun haben. Denn diese beiden Parteien haben nichts besseres zu tun, als wie 2 einäugige Zyklopen sich ihre einfältige und einseitige "Weisheit" gegeseitig um die Ohren zu knallen.
    Muslime bedenken eher das Beispiel des Odysseus und machen sich davon - in Richtung HEIMAT.

    Bettina Dennerlein, Professorin für Gender Studies und Islamwissenschaft,
    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Auf erfrischende, zuweilen etwas wortreich, brachte sie wissenschaftliche Kühle und Objektivität in die Diskussion. Leider wurde dies nicht so aufgenommen, wie das Thema es wünschen ließ. Gerne hören wir bei anderer Gelegenheit über die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse.

    Werner Rufi-Märki, Mitglied Runder Tisch Integration und Landrat FDP,
    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Er machte kein schlechtes Bild ... doch vermag ich mich seiner Aussagen nicht entsinnen.

    Georges Thüring, Mitglied Runder Tisch Integration und Landrat SVP
    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Hatte durchaus manchen Lacher auf seiner Seite. Besonders wenn er betonte, dass seine Integrationsbemühungen immer dann zum Stillstand kamen, wenn das dafür vorgesehen Geld verbraucht war.
    So gesehen, wird es wohl nicht recht weiter gehen mit der Integration über die SVP ... denn das Geld wird wohl nicht mehr ... oder? Wir zahlen lieber an die EU Griechen - die sind ja christlich ... :shock: )
    Spaß und leichter Zynismus beiseite gelassen. Mit solchen Prototypen eines SVPlers kann man durchaus ins konstruktive Gespräch kommen (wenn man's gratis macht ... und es ihn nix kostet ... :wink: - nun der leichte Zynismus konnte doch nicht ganz beiseite gelassen werden. Versuche mich zu bessern.

    Walter Walid Tariq Tarnutzer, Präsident der Ahmadiyya Muslim Gemeinschaft
    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Wenn mich bei Frau Manea stört, dass sie den "muslimischen" Aspekt in den Vordergrund rückt und den "islamischen" sträflichst vernachlässigt - bin ich nicht mehr zufrieden damit und es reicht auch nicht mehr, wenn beim Stand der aktuellen Diskussion man sich darauf beschränkt - wenn tatsächliche Missstände angesprochen werden, in welche ja nun wirklich Muslime verwickelt sind - zu sagen, "... das hat mit dem Islam nichts zu tun"
    Da fehlt es mir schon an der erforderlichen intellektuellen Anstrengung, die Verknüpfungen - und seien sie eben unzulässiger Natur - offen, differenziert darzustellen und zu erläutern, um darüber hinausgehend Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie diese Verknüpfungen und Verwachsungen auf möglichst schonende und gesellschaftlich möglichst schmerzlose Weise aufgetrennt werden können.
    Ich weiss, dass die Ahmadiya Bewegung teilweise hervorragende Arbeit leistet, um die schönen, idealen Seiten des Islam herauszuarbeiten.
    Nun gilt es aber in zunehmendem Maße - die unterschiedlichen Interpretationen, welche sich alle auf die gleichen BUCHSTABEN beziehen, deren Zulässigkeit oder konstatierte Unzulässigkeit, NACHVOLLZIEHBAR zu machen, um dadurch dem reifen, freien Geist, die selbständige Wahl der Entscheidung leichter zu machen und nicht durch verkürzte Darstellungen womöglich die Chance zur BESSEREN Entscheidung verbauen :idea:

    unter der Leitung von Mirjam Jauslin.
    M.Hanel hat folgendes geschrieben: Das längere, nach der Veranstaltung mit Frau Jauslin gemeinsam engagiert geführte Gespräch hat mich mit ihrer eher unstrukturierten Moderationsleistung wieder versöhnt.
    Anstatt das Thema mit Nachdruck zu verfolgen, der komplexen Thematik durch die Einführung von klar definierten Diskussionsebenen mehr Überschaubarkeit zu geben - schenkte sie dem Thema "Minarettverbotsinitiative" einfach zuviel Raum.
    Auch schien mir, als griffe sie weniger die Voten der Podiumsteilnehmer auf, versäumte es diese zu verknüpfen, um zu einem engagierten Gespräch unter den Podiumsteilnehmern zu führen, als dass sie ihre eigenen Punkte zu Gehör bringen wollte.
    Für mich war dies - leider - ein Grund, warum diese Veranstaltung nicht so spannend war, wie sie hätte sein können.
    Doch - soll dies keine böse Kritik sein - weil wer weiss schon, wer es denn besser zu machen vermocht hätte?

    Die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann Kanton Basel-Landschaft lädt Sie zusammen mit der Fachstelle Integration Kanton Basel-Landschaft ganz herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

    Wann: Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.00 bis 21.00 Uhr
    Wo: Martinshof, Rosengasse 1 in Liestal. Flyer mit allen Angaben.

    KURZREFERATE:
    Die beiden Kurzreferate von Herrn MOSER und Frau KUBLI waren jedenfalls highlights dieser Veranstaltung.

    Authentisch brachten Frau KUBLI und Herr MOSER die zu bearbeitende Problematik zur Sprache und, ohne besserwisserisch oder herablassend zu wirken, sprachen die MEHR Ebenen ganz konkret und von interessanten Perspektiven aus gesehen an, als im Podium dann umgesetzt wurde.

    Beide Referate sind lesenswert Klicken sie auf die Namen um die pdf Dateien zu öffnen.

    Sabine KUBLI
    Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann, Liestal

    Hans Beat MOSER
    Integrationsbeauftragter, Sicherheitsdirektion des Kantons Basel Landschaft



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 20.05.2010, 23:14


    Nationalität und Religion –
    Was bin ich zuerst: Moslem/Christ/Jude oder Schweizer/Deutscher/Türke, …?

    Do. 27. Mai 2010, 19.30 Uhr
    Mittenza - Kongresszentrum Muttenz
    Hauptstrasse 4, 4132 Muttenz


    Zelt Abrahams

    Ein Projekt im Geiste der Gleichberechtigung gestaltet von
    Basler Muslimen, den Kirchen beider Basel und der Israelitischen Gemeinde Basel

    Gesprächspartner:

    Lic. phil. hist. Rifa'at LENZIN
    Mitglied des Interreligiösen Think Tank in der Schweiz, Publizistin, Islamwissenschaftlerin

    Prof. Dr. René RHINOW,
    Präsident SRK, Prof. em. für Staats- & Verwaltungsrecht Uni Basel, ehem. Ständeratspräsident

    Dr. Rolf BLOCH,
    ehem. Präs. SIG Schweiz, ehem. Vizepräsident des European Council of Jewish Communities

    jüdisch - christlich - muslimische Moderation:

    Anat WEILL - Nico RUBELI - Muhammad M. HANEL



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 21.05.2010, 20:23


    Salamu alaikum liebe Geschwister und Freitagsclubmitglieder

    Wir möchten euch auf unsere nächste Freitagsclub Veranstaltung am Freitag, 04. Juni 2010 aufmerksam machen.

    Filmabend und Diskussion: Muslimischer Dokumentarfilm über den Propheten Muhammad (saw)(Filmsprache: Englisch)


    Ein interessanter und spannender Dokumentarfilm, welcher zeigt, wie Muslime in den USA aus dem Beispiel ihres Propheten für ihr Alltagsleben schöpfen. Ist das Leben und die Lebensweise des Propheten immer noch relevant für unser Leben im 21. Jahrhundert? Solche Fragen werden unteranderem im Film anhand von historischen Ereignissen aus dem Leben des Propheten (saw) sowohl mit einfachen Muslimen wie auch mit namhaften muslimischen und nichtmuslimischen Gelehrten und Intellektuellen erörtert.

    Zeit: 19:30 Uhr

    Ort: SIG (Schweizerische Islamische Glaubensgemeinschaft), Bahnstrasse 80, 8105 Regensdorf

    Wegbeschreibung:

    öV: Zürich HB - Regensdorf-Watt, ab 18:32/an 18:48, S6

    Zürich HB - Regensdorf-Watt, ab 19:02/an 19:18, S6

    >>Wegbeschreibung ab Regensdorf-Watt<< stellen einen Shuttle-Service vom Bahnhof zur Verfügung

    Wir freuen uns auf einen spannenden und gemütlichen Abend mit euch.

    Wasalam
    Halit Oergen, Präsident Freitagsclub



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 25.05.2010, 09:42


    Mit dem Namen Allahs Des Gnadenden, Des Allgnädigen


    Die wohl aktuellste Debatte zur Zeit lautet: Burka und Kopftuch im Allgemeinen.


    Man ist dem Feind, was man nicht kennt und aus Unverständnis des Fremden können Hass-Gefühle enstehen. Damit diese Gefühle nicht entstehen und damit wir einander besser kennenlernen, hat MFOS=
    muslimische Frauen Organisation Schweiz (der Dachverband für alle muslimische Frauenvereine und Frauengruppen in der Schweiz) einen "Hijab/Niqab-Day" in verschiedenen Kantonen der Schweiz gestartet.

    Was ist der Hijab-Day? Wie sieht das Programm aus?

    Das ist ein Kurzvortrag (ca. 10- 15Min.) über das Kopftuch/ Niqab aber auch über die Rechte der muslimischen Frau-->
    Zwei bis drei Frauen die Musliminnen sind, werden sich kurz vorstellen (ca. 5-10 Min. pro Frau) und sprechen über sich selbst; warum tragen sie Kopftuch, wie sind sie dazu gekommen, was haben sie für Erfahrunge gemacht usw.)
    Und zuletzt noch: Frage- und Diskussionsrunde.

    Zusätzlich: Bücherstand für unsere Mitmenschen, die interressiert sind an Infos über den Islam (auch Infobroschüren zum Mitnehmen)

    Datum: Samstag, 5. Juni 2010
    Zeit: 14:30 Uhr bis maximum 16:30 Uhr*
    Ort: Aula der Hochschule Luzern Soziale Arbeit
    Adresse: Werftestrasse 1, Luzern
    http://route.search.ch/6005-luzern/werftestr.1


    * die Aula ist bis 17.00 Uhr gemietet. Das bedeutet, liebe Gäste, dass man bereits um 16.30 Uhr fertig sein sollte.
    Wir bitten höflich um Verständnis.

    Wichtig: den "richtigen" Flyer könnt ihr ab nächste Woche unter der Homepage--> www.mfo-s.ch abrufen.
    (Aus zeitlichen Gründen können die Flyers leider nicht vorher geschickt werden)

    **Es sind alle herzlich eingeladen!**

    Es ist sehr erwünscht, dass diese Einladung an eure Umgebung weitergeleitet wird, sei es per Mail oder Mund zu Mund-Werbung.
    Danke!

    Bei weiteren Fragen bitte Email an: mfos@mfo-s.ch

    "Ihr Menschen! Wir erschufen euch aus einem Mann und einer Frau und machten euch zu Völkern und Stämmen, damit ihr euch kennenlernt. Der Ehrenhafteste von euch bei Allah ist der Ehrfürchtigste...." (Hudschurat 49:13)

    Liebe Grüsse und salamualeykum
    Hatice Avci



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 29.05.2010, 22:34


    UMMA Veranstaltung Vortrag

    Muslimische Jugendliche - Brückenbauer zwischen HERKUNFT und ZUKUNFT

    für die UMMA in Regensdorf M.M.Hanel 29. Mai 2010
    http://www.islamheute.ch/Brueckenbauer.htm

    Muslimische Jugendliche - Brückenbauer zwischen HERKUNFT und ZUKUNFT PPT

    http://www.islamheute.ch/Herkunft_Zukunft.ppt



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 11.07.2010, 20:12


    Tagung zum Thema «Das Gespräch geht weiter - Herausforderung Islam»
    in Rorschach am 13. Juni 2010 an der Pädagogischen Hochschule Mariaberg in Rorschach.

    Referate und Workshops zu den Themen Religionsfreiheit als Verfassungsbestimmung / Kulturelle Identität im Migrationszeitalter / Als Muslim in Europa / Stellung der Frau in Islam und Christentum / Interkulturelles Zusammenleben im Alltag.

    ReferentInnen/Mitwirkung in den Workshops:
    Prof. Dr. Andreas Kley, Verfassungsrechtler;
    Prof. Dr. Werner Kramer, Ehrenpräsident Gesellschaft Minderheiten Schweiz;
    Rifa'at Lenzin, Islamwissenschaftlerin;
    Magister Amir Zaidan, Islamologe;
    Sr. Ingrid Grave, Dominikanerin;
    Reinhild Traitler, Europ. Projekt Interreligiöses Lernen (war leider verhindert);
    Dilek Ucak-Ekinci, Islamwissenschaftlerin;
    Dr. Hisham Maizar, Präsident DIGO;
    Nexhla Medii, Kauffrau;
    Beat Stauffer, Journalist BR;
    Maurizio Maggetti, Projekt Interreligiöser Dialog Kt. SG;
    Mahir Mustafa und Dr. Martina Schäfer, beide Stiftung Kinderdorf Pestalozzi.
    Tagungsleitung: Arne Engeli.

    Veranstalter: Amnesty International, Dachverband Islam. Gemeinden Ostschweiz+FL / DIGO, Forum sosos, Schweiz. Friedensrat.


    8 seitige Kritik der Veranstaltung von Muhammad HANEL,
    VP GSIW (Gesellschaft Schweiz – Islamische Welt) folgt nach der Veröffentlichung der Nachführung der Veranstalter, die in der erhofften Form leider nicht erstellt werden konnte.

    Daher,

    HIER DIE DOKU von M.M.HANEL: http://www.gsiw.ch/Rorschach.pdf

    HIER DIE DOKU vom KIRCHENBOTEN ST. GALLEN
    Zu den Muslimen gehört der Islam – Tagung zur Situation nach dem Minarettverbot http://www.kirchenbote-sg.ch/?topic_id=2303&m=2303&g=2288

    HIER die DOKU von SOSOS:
    http://www.sosos.org/berichte/tagung-herausforderung-islam/
    .
    .



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 19.07.2010, 17:32


    Gewaltprävention und Intervention gegen Gewalt auf der Strasse/Tram, etc.

    SAMSTAG, 13. November 16:00 in der "Bosnischen Moschee" in Schlieren veranstaltet VIOZ in Kooperation mit der Zürcher Kantonspolizei ein Seminar zu folgenden Fragen:

    Was tun, wenn eine Muslima wegen ihres Kopftuches angegriffen, bespuckt, beschimpft wird? (Sie selbst, resp. als aussenstehender Beobachter)
    Was tun, wenn muslimische (oder andere) Jugendliche im Zug randalieren und andere Fahrgäste belästigen?
    Wie ist das durchschnittliche Verhalten der Randalierer gegenüber Frauen – im Vergleich zu Männern? Sprich: ist die „Hemmschwelle“, eine Frau zu vermöbeln nicht eher GRÖSSER als die, einen Mann zusammenzuschlagen?
    (Das würde etwas Mut machen… den Frauen jedenfalls…)
    Wie verhält man sich als vernünftiger Schwei-zer auf der Strasse wenn man als Dritter Zeuge von Gewalt in der Öffentlichkeit wird?
    Wie bringt man die rechten Mittel zum Ein-satz, ohne das Gesetz zu verletzen, sich selbst über Gebühr in Gefahr zu begeben oder aus Unsicherheit einfach wegzuschauen und so-mit der Gewaltkurve zu steigender Tendenz zu verhelfen?



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 08.08.2010, 18:40



    Islam in den Schweizer Medien
    Burka, Islamischer Zentralrat, Kruzifix-Streit – Medien zwischen Information und Skandalisierung

    Beispiel Pfarrer Sabo: Nach seinem Kampf gegen den Bischof von Basel schafft er es erneut auf Titelseiten – jetzt mit Schimpftiraden gegen den Islam.

    Beispiel Mittelland-Zeitung, vor allem Aargauer Zeitung – machen Sie selbst den Test: Die Leser Feedbacks, oft islamophob, werden gut und gern abgedruckt; schreiben Sie selber eine Gegenmeinung, sie wird meist bloss online bleiben. Andererseits: Im Vorfeld der Minarett-Abstimmung brachte das Oltner Tagblatt eine seriöse, informative Serie über Muslime unter uns. Es gäbe Beispiele noch und noch – Medien zwischen Information und Skandalisierung.

    Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Termin: Samstag, 25. September 2010, 14.00-16.30 Uhr

    Ort: Röm. kath. Pfarramt St. Marien
    Engelbergstrasse 25, 4600 Olten

    14.00 Uhr Begrüssung und Einführung
    Co-Präsidium der Gemeinschaft von Christen und Muslimen in der Schweiz
    Gastgeber: kurze Information zur Arbeit der „Offenen Kirche in Olten“

    14.20 Uhr Islam in den Schweizer Medien – Zusammenprall der Kulturen oder Förderung des Dialogs? Prof. Dr. Urs Dahinden, Projektleiter und Dozent für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Chur

    15.00 Uhr Rückfragen und Diskussion

    15.30-15.45 Uhr Pause

    15.45 Uhr Podiumsdiskussion:
    Mit Prof. Urs Dahinden, Simon Spengler, Journalist und kath. Theologe, Tamer Aboalenin, arabischer Journalist, Mustafa Dikbas, freischaffender Journalist,
    Moderation: Amira Hafner-Al-Jabaji, Publizistin und Islamwissenschaftlerin

    16.30 Uhr Schluss der Tagung



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 09.08.2010, 10:44


    Reise nach GENF
    Salamu Aleikum liebe Geschwister im Islam

    Der Ramadan steht vor der Tür! Komm mit uns ein Wochenende nach Genf in die Moschee. Am Samstag den 28 August fahren wir zusammen um 09.00 Uhr mit dem Car von Zürich nach Genf. Am Sonntag dem 29. August werden wir inshaAllah ca. um 17.00 Uhr zurück sein. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, melde dich gleich unter Kontakt auf www.ummah.ch an! Die Kosten belaufen sich auf 60.- pro Person (Aktivmitglieder 50.-). Detailierte Infos findest du unter http://ummah.ch/de/component/eventlist/details/27-ummah-iftar-reise-2010.
    Wir hoffen mit dir und vielen anderen muslimischen Jugendlichen ein schönes Wochenende im Ramadan zu geniessen, denn zusammen fahren wir den Weg!

    Euer Ummah-Team



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 23.08.2010, 23:04


    ZELT ABRAHAMS VERANSTALTUNGEN

    für 2010


    Trommelwokshop

    4. Oktober 2010, 19 Uhr
    Kaisersaal Theater Fauteuil
    Spalenberg 12 HHs, Basel


    Ein Projekt im Geiste der Gleichberechtigung
    gestaltet von Basler Muslimen, den Kirchen beider Basel
    und der Israelitischen Gemeinde Basel

    Talyam, Musiker, trommelt mit uns verschiedene Folkssongs.

    Rhythmus ist allgegenwärtig: in unseren Schritten, in unserem Atmen, in all unseren täglichen Ritualen und Aktivitäten; sogar, wenn wir schlafen, ist da doch dieser Rhythmus unserer Herzen.
    Das Programm ist voller Spaß und Energie, basierend auf dem natürlichen Klang der DARBUKA und dem SYSTEM DES GRUPPENTROMMELNS.

    Um sich ideal vorzubereiten, möchte er die Herkunftsländer der Teilnehmer wissen, damit er aus jeder Kultur einen ihr eigenen Song mitbringen kann.

    Daher bitten wir um Anmeldung zu diesem Workshop an:
    info@zelt-abrahams.ch oder N. Rubeli, Freie Str. 20, 4001 Basel

    Moderatoren : jüdisch - christlich - muslimisch

    Anat Weill - Nico Rubeli - Muhammad M. Hanel



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 25.08.2010, 09:16


    Iran lyrisch: Literarischer Aufbruch in die Moderne

    Samstag, 18. September 2010, 20.00 Uhr
    Birsfelder Museum
    Schulstrasse 29
    4127 Birsfelden



    Birsfelder Kunstherbst 2010
    20. August bis
    5. Dezember 2010






    Karim Ghazi Wakili liest Gedichte in iranischer Sprache, Mandana Kerschbaumer trägt sie auf Deutsch vor. Es handelt sich im Texte von Forugh Farrochsad, Sohrab Sepehri und Ahmad Shamlu.
    Die Lesung wird mit iranischer Musik untermalt, die aus Werken des Komponisten und Santur-Virtuosen Faramarz Payvar (1933 – 2009) stammt. Es handelt sich um den ersten iranischen Komponisten, dessen Werke notiert wurden.

    An diesem besonderen Abend lädt Urs Horstmann ausserdem zu orientalischen Köstlichkeiten ein.

    Die vorgetragenen Texte finden Sie z.B. in folgender Anthologie (im Buchhandel erhältlich):
    Scharf, Kurt: Der Wind wird uns entführen, moderne persische Lyrik, München: Verlag Ch. Beck 2005



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 30.08.2010, 11:45


    Liebe Leserinnen und Leser,
    Wir freuen uns, Ihnen die erste Nummer des SGMOIK-Newsletters zuzustellen. Der Newsletter wird künftig viermal jährlich an SGMOIK-Mitglieder und weitere Interessierte versendet und enthält Informationen zu Veranstaltungen und Publikationen. Für Hinweise und Anregungen sind wir dankbar!
    Chères lectrices, chers lecteurs,
    Nous sommes heureux de vous présenter le premier numéro de la newsletter de la SSMOCI. A l’avenir, la newsletter sera envoyée quatre fois par an aux membres de la SSMOCI ainsi qu’à d’autres personnes intéressées, pour les informer sur des manifestations intéressantes et les publications actuelles. Toute suggestion de votre part est bienvenue, soit pour la diffuser dans une prochaine édition, soit pour améliorer la newsletter.


    Hinweise und Abbestellen / Suggestions et Désabonnement
    Inputs für den nächsten Newsletter: bis zum 15. Dezember an / Suggestions pour la prochaine newsletter avant le 15 décembre à redaktion.sgmoik@gmx.net
    Abbestellen des Newsletters unter derselben Adresse / Désabonnement de cette newsletter sous la même adrèsse: redaktion.sgmoik@gmx.net

    Bulletin No. 31: «Pakistan»
    Buchrezensionen zum Thema oder zu andern Neuerscheinungen an /Recensions de livres sur le thème ou d’autres publications récentes à hartmut.faehndrich@swissonline.ch



    Newsletter
    SGMOIK-NEWS / NOUVELLES DE LA SSMOCI
    VERANSTALTUNGEN / MANIFESTATIONS
    BERICHTE / RAPPORTS
    VERÖFFENTLICHUNGEN VON MITGLIEDERN / PUBLICATIONS DES MEMBRES
    BÜCHER / LIVRES
    AUSSCHREIBUNGEN / MISE AU CONCOURS
    PERSONALIA

    SGMOIK-NEWS / NOUVELLES DE LA SSMOCI
    Ordentliche Generalversammlung, Bern, 23. Oktober 2010: Statutenänderungen. Die schriftliche Einladung folgt in Kürze.
    Assemblée générale ordinaire, Berne, 23 Octobre 2010: Changements des statuts. L’invitation sera envoyée par courrier prochainement.
    20 Jahre SGMOIK, Woche vom 11. November 2010: Genaue Informationen zum Jubiläumsanlass folgen.
    20 ans de la SSMOCI, semaine du 11 novembre 2010: Informations sur le jubilée vont suivre.

    Schon heute vormerken: Tagung 2011 «Islam in der Schweiz, Islam in Europa», 9. bis 11. Juni 2011, in Bern.
    A noter: Symposium 2011 «Islam en Suisse, Islam en Europe», 9 au 11 juin 2011, à Berne.



    VERANSTALTUNGEN / MANIFESTATIONS
    Webclass The Media Arabic Webclass – University of Zurich: Intensive course to meet the needs of PhD students, scholars, diplomats, lawyers, etc. with a sound theoretical knowledge of Standard Arabic, but no time to follow conventional language training. Fall Semester 2010, Registration until 31 August 2010.
    http://www.weiterbildung.uzh.ch/programme/arabic.html


    Conference «Islamic finance – An alternative or just a nice phenomenon?» – Conference aimed at interested people from the financial community, the diplomatic and scientific community, at economists and politicians. Organized by the Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik and the Swiss Banking Institute.
    03 September 2010, Meggen, near Lucerne
    http://www.zrwp.ch/de/events.html


    Musikperformance Sonic Traces from the Arab World – Globalisierung, Digitalisierung und Musik. Wissenschaftler, Sound- und Videokünstler verarbeiten Geräusche, Musik, Bilder, Interviews und Hintergrundtexte aus der arabischen Welt zu einer dichten Klang- und Bild-Collage.
    09. September 2010, 20:30, Reitschule Bern.
    26. November 2010, Rietberg Museum Zürich.
    http://norient.com/productions/live/sonictracesarabworld

    Colloque international Enjeux de la pluralisation religieuse de la population carcérale: Perspectives croisées sur les usages du religieux en milieu carcéral à partir des résultats d’une recherche dans le cadre du PNR58,
    24 et 25 septembre 2010, Amphimax, Université de Lausanne.
    http://tinyurl.com/pluralisationreligieuse

    Gespräch «Iran ist anders» mit Werner van Gent, im Rahmen der Erscheinung des gleichnamigen Buches:
    28. September 2010, 19:30-21:30 im RomeroHaus Luzern.
    http://tinyurl.com/iran-ist-anders


    Tagung «Religionsfreiheit – Rechtsstaat – Volkssouveränität. Nach der Minarett-Initiative»
    8. Oktober 2010, 9:30-17:00, Paulus-Akademie Zürich.
    http://tinyurl.com/paulus-akademie


    Woche der Religionen 31. Oktober - 06. November 2010, zahlreiche Veranstaltungen in vielen Städten der Schweiz, oft unter Einbezug muslimischer Vereine und Beitragender.
    Website (d/f/i): www.woche-der-religionen.ch


    Film im Fokus: Filmvisionierungen und Diskussion
    27. September 2010, 18:15-21:00: «Yasmin» von Kenny Glenaan (2004)
    08. November 2010, 18:15-21:00: «Paradise Now» von Hany Abu Assad (2005)
    Zürich, Theologische Fakultät, Kirchgasse 9, Raum 200, freier Eintritt.
    http://www.zrwp.ch/de/events.html





    BERICHTE / RAPPORTS
    Imam-Ausbildung, islamische Religionspädagogik und andere Aspekte des Islams in der Schweizer Öffentlichkeit: Forschungsresultate aus ausgewählten Projekten des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58)
    Download:
    http://tinyurl.com/NFP58-deutsch
    http://tinyurl.com/NFP58-francais


    Eidg. Kommission gegen Rassismus: Rassismusvorfälle in der Beratungspraxis (Jahresbericht 2009 mit Aussagen über Islamophobie)
    Download:
    http://tinyurl.com/rassismus-d
    http://tinyurl.com/racisme-f




    VERÖFFENTLICHUNGEN VON MITGLIEDERN / PUBLICATIONS DES MEMBRES
    Jasmin El-Sonbati: Moscheen ohne Minarett. Eine Muslimin in der Schweiz, Bern: Zytglogge Verlag. August 2010.




    BÜCHER / LIVRES
    Stéphane Lathion: Islam et modernité. IdentitéS entre mairie et mosquée, Paris: Editions Desclée de Brouwer, 2010.

    Tobias Heinzelmann und Henning Sievert (Hg.): Buchkultur im Nahen Osten des 17. und 18. Jahrhunderts, Welten des Islams Bd. 3. Bern: Peter Lang Verlag 2010.

    Yvonne Riaño und Janine Dahinden: Zwangsheirat: Hintergründe, Massnahmen, lokale und transnationale Dynamiken, Zürich: Seismo Verlag 2010.




    AUSSCHREIBUNGEN / MISE AU CONCOURS
    Position: Visiting Professorship in Gender Studies on "Culturalization and Gender", Universities of Basel and Zurich: The Universities of Basel and Zurich invite applications for a Visiting Professorship in Gender Studies on "Culturalization and Gender" in the Fall Semester of 2011. Deadline for applications is September 30, 2010.
    http://tinyurl.com/unibasel



    PERSONALIA
    Ende des Frühjahrssemesters 2010 hat Hartmut Fähndrich, SGMOIK-Gründer und langjähriges Vorstandsmitglied, das Pensionsalter erreicht. Er führt seine Lehrtätigkeit an der ETH Zürich fort, die Arabisch-Kurse erteilen nun Dr.des. Eva Mira Grob und lic.phil. Urs Goesken.

    Redaktion Newsletter

    Monika Bolliger aus Zürich hat die Redaktion dieses Newsletters übernommen. Sie hat dieses Jahr ihr Studium in Allgemeiner Geschichte, Arabisch und Völkerrecht abgeschlossen und bereitet sich auf ein Dissertationsprojekt vor.
    Monika Bolliger de Zurich a été chargée de la rédaction de cette newsletter. Elle vient de terminer ses études en histoire générale, arabe et droit international et s’apprête à commencer une thèse de doctorat.


    Impressum: SGMOIK-Newsletter, Redaktion: redaktion.sgmoik@gmx.net, Anregungen, Hinweise, sowie Adressänderungen und Abbestellungen bitte an diese Adresse / Suggestions, changements d’adresse et désabonnements à cette addresse s.v.p.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 02.09.2010, 17:56


    Religionsfreiheit - Rechtsstaat - Volkssouveränität» – Nach der Minarett-Initiative

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Wir möchten Sie auf eine Tagung der Paulus-Akademie aufmerksam machen, die Sie und Ihre Leserinnen und Leser, Zuschauerinnen und Zuschauer, Hörerinnen und Hörer oder Verbandsmitglieder interessieren könnte:

    «Religionsfreiheit - Rechtsstaat - Volkssouveränität» – Nach der Minarett-Initiative

    Freitag, 8. Oktober 2010, 9.30 – 17.00 Uhr

    Veranstaltungsort: Paulus-Akademie Zürich, Carl Spitteler-Str. 38, 8053 Zürich

    Inhalt:
    Das im letzten November vom Schweizer Souverän beschlossene Minarettverbot erregt noch immer die Gemüter. Die heftigen Diskussionen über das Verhältnis von direkter Demokratie und liberalem Rechtsstaat, über Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten und Grenzen der Religionsfreiheit reissen nicht ab.

    Vor diesem Hintergrund macht es sich die Paulus-Akademie zur Aufgabe, dem komplexen Geflecht von Religionsfreiheit, Rechtsstaat und Volkssouveränität nachzugehen. Dabei wird die Frage nach den Grenzen der Religionsfreiheit ebenso gestellt wie die Frage nach den Grenzen der direkten Demokratie: Wie verhält es sich mit der Religionsfreiheit in der Einwanderungsgesellschaft? Soll der Staat Religionsgemeinschaften stützen, wenn diese sich nicht an die in der Verfassung garantierte Gleichstellung der Geschlechter halten? Fördert eine direkte Demokratie Tendenzen, gegen bestimmte, negativ besetzte Personengruppen vorzugehen? Können nur jene Religionsgemeinschaften das Recht auf Toleranz nutzen, die selber Toleranz üben?

    Details finden Sie im beigefügten Flyer. Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Ein Hinweis auf Ihrer Homepage oder in Ihrer Publikation, aber auch ein Bericht über diese Veranstaltung würde uns sehr freuen. Für Ihre Unterstützung danken wir herzlich.

    Freundliche Grüsse
    Eva Lipp-Zimmermann
    Tagungsassistenz und -sekretariat
    Paulus-Akademie Zürich

    Carl Spitteler-Str. 38

    8053 Zürich

    T 043 336 70 42

    F 043 336 70 31

    eva.lipp-zimmermann@paulus-akademie.ch

    www.paulus-akademie.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    Anonymous - 06.09.2010, 09:34


    Hearing: Die Geschichte und Struktur der Reformierte Kirche der Schweiz

    Salam liebe Geschwister

    Wie Ihr wisst ist die Bildung der Islamischen Glaubensgemeinschaft als religiöse autonome und demokratische Gemeinde der Schweiz, das zentrale Anliegen der KIOS, das wir seit Jahren gemeinsam mit den Verbänden verfolgen. Daher freuen wir uns sehr, dass in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Rat der Religionen – SCR, das nächste Hearing zum Thema Gemeindebildung der Reformierten Kirche der Schweiz, auf Einladung der VIOZ, in Zürich stattfinden wird. Es ist uns eine besondere Freude die Geschwister der FIDS einzuladen um mit dem oder den Referenten in einen Gedankenaustausch zu treten. Das Genaue Programm steht noch nicht fest, hingegen ist der Termin, wie Bruder Hasan dankenswerterweise mitteilte festgelegt auf den 10. Oktober 2010.

    Die BMK hat sich liebenswürdigerweise bereit erklärt das übernächste Hearing, das der Geschichte und Struktur der Jüdischen Gemeinde gewidmet ist, in Basel durchzuführen.

    Erfahrungsbildung zur religiösen Gemeinde in der Schweiz

    1. Hearing: Die Geschichte und Struktur der Katholischen Kirche der Schweiz

    2. Hearing: Die Geschichte und Struktur der Reformierte Kirche der Schweiz

    3. Hearing: Die Geschichte und Struktur der Israelitischen Gemeinde der Schweiz

    4. Bildung einer juristischen Expertenkommission zur Ausarbeitung eines Islamischen Statutes

    5. Hearing: Treffen aller islamischen Vereinigungen zu einem Gedankenaustausch um das Statut zu besprechen

    6. Ernennung eines Redaktionsausschusses zur Formulierung des Textes

    7. Hearing: Einladung aller islamischen Vereinigungen zur Beschlussfassung über das Statut


    Wir werden zur Teilnahme am Gedankenaustausch auch den Schweizer Rat der Religionen einladen und bitten Euch um die Vormerkung des Termins vom 10. Oktober 2010.

    Hier der Link zur ersten Veranstaltung.
    Organisationstruktur der Röm. Kath. Kirche in der Schweiz.
    http://www.iphpbb.com/board/ftopic-43715060nx17898-167-30.html#670


    Hier der Link zur Powerpointpräsentation von RA Christian Tappenbeck
    Organisationsstruktur der Reformierten Kirche in der Schweiz
    http://dl.dropbox.com/u/12921313/Pr%C3%A4sentation_evang-ref_%20Strukturen_prot.pptx

    Das Mitschriftsprotokoll von Muhammad Hanel wurde in der Präsentation unter den jeweiligen Folien als Notitzen eingefügt.
    Die Fragen aus der Zuhörerschaft und die jeweiligen Antworten von Herrn Tappenbeck wurden unter der LETZTEN Folie eingefügt.

    Erfreulich an der Veranstaltung war, dass diesmal wirklich viele muslimische Verbände (KIOS, FIDS, VIOZ, DIGO, UMMA, BMK, IZRS) am Thema interessiert waren und die einzelnen Vertreter sich auch rege am Austausch beteiligten.

    Hier noch weitere Links zum Thema:
    IRF-Mittagstreff im Bischofshof, Rittergasse 1, Basel - 12.15 Uhr
    http://www.iphpbb.com/board/ftopic-43715060nx17898-115-75.html#536
    Anerkennung von Religionsgemeinschaften
    Juristisch und Praktisch - Was steht für Basel an?
    Veranstaltung des Inter Religiösen Forums in Basel: http://www.irf-basel.org/



    Dokumentation der Vortragskonzepte von Dr. Erwin TANNER

    Geschichte des Staatskirchenrechts in der Schweiz (Vortragskonzept pdf)
    http://dl.dropbox.com/u/12921313/Geschichte_Staatskirchenrecht_Tanner.pdf

    Struktur der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz (Vortragskonzept pdf)
    http://dl.dropbox.com/u/12921313/Struktur_katholischen_Kirche_Schweiz_Tanner.pdf

    Organisationsmöglichkeiten für die Muslime in der Schweiz (Vortragskonzept pdf)
    http://dl.dropbox.com/u/12921313/Organisationsmoeglichkeiten_Muslime_Schweiz_Tanner.pdf

    Quelle:
    http://www.gsiw.ch/newsletter25-01-09.htm




    Hearing: Die Geschichte und Struktur der Israelitischen Gemeinde BASEL

    Am 19.12.2010 ab 17:00
    in den Räumlichkeiten der König Faisal Stiftung, Friedensgasse Basel

    Hier die Präesentation von Herrn Joel WEILL

    www.islamheute.ch/Praesentation_IGB.ppt

    .



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 21.09.2010, 14:24


    «Das Konzept des „interkulturellen Dialogs“

    Luzern, 20. September 2010
    Medienmitteilung der Universität Luzern Pionierstudie zum interkulturellen Dialog

    Seit der Minarettabstimmung wird von vielen Seiten ein verstärkter interreligiöser oder interkultureller Dialog (IKD) empfohlen. Auch für andere Zusammenhänge von Integration bis zur Terrorismusbekämpfung wird ein solcher Dialog seit einigen Jahren als Mittel genannt. EU, Europarat und UNESCO haben den IKD in wichtigen Erklärungen verankert, entsprechende Stellen geschaffen und Kampagnen lanciert.

    Doch was verstehen die Akteure eigentlich unter interkulturellem Dialog? Was kann er leisten, was nicht? Was hat er gebracht? Wo ist er kritisch zu hinterfragen? Diesen Fragen geht der Politik- und Islamwissenschaftler Dr. Jürgen Endres in einer Studie nach, die 2009-2010 am Zentrum Religionsforschung der Universität Luzern entstanden ist: «Das Konzept des „interkulturellen Dialogs“ bei Europarat, Europäischer Union und UNESCO: eine Bestandsaufnahme». Die Studie wurde vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) finanziell gefördert.

    Zu der Studie finden Sie im angehängten Dokument als erste Orientierung eine Zusammenfassung. Die gedruckte deutsche oder französische Vollversion der Studie (ca. 53 resp. 52 Seiten) kann beim SBF entweder heruntergeladen oder gratis bezogen werden ( info@sbf.admin.ch ).

    Downloadadressen:
    http://www.sbf.admin.ch/htm/dokumentation/publikationen/bildung/IK-Dialog_de.pdf

    http://www.sbf.admin.ch/htm/dokumentation/publikationen/bildung/IK-Dialogfr.pdf

    Die September-Ausgabe von SBF NEWS SER, des Informationsorgans des SBF, enthält ein Interview mit Dr. Endres und stellt die Studie kurz vor (als Download verfügbar:

    http://www.sbf.admin.ch/htm/dokumentation/news_de.html

    Die Studie kann als Pionierleistung in einem Gebiet gelten, das wissenschaftlich bisher praktisch nicht erforscht worden ist. Um die Resultate vor interessierten Fachpersonen aus Verwaltungen, nationalen und internationalen NGOs sowie aus der Wissenschaft zu erläutern und zur Diskussion zu stellen, ist für den Spätherbst 2010 ein Workshop geplant. Interessierte können sich schon jetzt unverbindlich melden beim Zentrum Religionsforschung ( projekt-zrf@unilu.ch ).


    Bei dieser Gelegenheit ruft Ihnen das ZRF gerne das Forschungs- und
    Dokumentationsprojekt «Kuppel - Tempel - Minarett» in Erinnerung. Auch nach der
    Pfistergasse 20 • Postfach 7979 • 6000 Luzern 7
    T +41 41 228 78 11 • F +41 41 228 55 02
    erich.aschwanden@unilu.ch
    www.unilu.ch



    Luzern, 20. September 2010
    Minarettabstimmung bauen Angehörige zugewanderter Religionen neue Sakralbauten in der Schweiz. Das Projekt beschreibt sie auf seiner Internetseite ( www.religionenschweiz.ch/bauten ) und in einem Informationsprospekt, den Sie bestellen können.

    Weitere Auskünfte:
    Prof. Dr. Martin Baumann, Leiter Zentrum für Religionsforschung, Tel. 041 228 73 90, martin.baumann@unilu.ch

    Dr. Andreas Tunger-Zanetti, Forschungsmitarbeiter Zentrum Religionsforschung, Tel. 041 228 77 22 oder 044 634 47 18, projekt-zrf@unilu.ch

    Erich Aschwanden, Kommunikationsbeauftragter Universität Luzern, Teil. 041 228 78 11, erich.aschwanden@unilu.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 24.09.2010, 09:12


    Islam in der Schweiz – Hintergründe und Fragen

    Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Rudolph vom Orientalischen Seminar der Universität Zürich
    28. Oktober 2010, 20.00 Uhr, Kirchgemeindehaus (Grampenweg 5), Bülach


    Seit einigen Jahren wird in der Öffentlichkeit heftig über den Islam debattiert. Im Zentrum der Diskussion stehen zurzeit vor allem das Burkaverbot und die Exponenten des Islamischen Zentralrats. Dies obschon in der Schweiz nur einige hundert Muslime ihr Gesicht aus religiöser Überzeugung verhüllen und die radikalen Exponenten des Islamische Zentralrats eine kleine Minderheit von etwa 0,25 Prozent der Muslime in der Schweiz vertreten. Oft geht dabei vergessen, dass die meisten der rund 400000 Muslime in der Schweiz friedlich in unserem Land leben.

    Ulrich Rudolph, Professor am Orientalischen Seminar der Universität Zürich, zeigt im ersten Teil seines Vortrags auf, woher die Muslime in der Schweiz kommen und wann und weshalb sie in die Schweiz eingewandert sind. Im zweiten Teil beleuchtet er, welche Fragen sich damit zwischen Muslime mit der schweizerischen Mehrheitsgesellschaft stellen.
    Das Aufeinandertreffen von verschiedenen Kulturen und Religionen läuft nicht immer reibungslos: Fragen müssen geklärt werden in der Schule, bei der Ausbildung der Imame, in der Anerkennung der islamischen Religionsgemeinschaften durch den Staat, im Gesundheitswesen und im Zusammenleben von verschiedenen Religionen.
    Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu diskutieren. Zum Vortrag und anschliessender Diskussion lädt der Arbeitskreis Interreligiös ein.


    Zum Arbeitskreis Interreligiös gehören:
    Ev.-ref. Kirchgemeinde Bülach: Zur reformierten Kirchgemeinde gehören knapp 11000 Mitglieder. Sie ist Teil er Ev.-ref. Landeskirche des Kantons Zürich, die staatlich anerkannt ist.

    Röm.-kath. Kirchgemeinde Bülach: Zur römisch-katholischen Kirchgemeinde gehören 8000 Mitglieder. Sie ist Teil der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, die staatlich anerkannt ist.

    Türkischer und Albanischer Kulturverein Bülach und Umgebung: Zum Türkischen Kulturverein Bülach und Umgebung gehören 1200 Mitglieder. Beide Vereine haben je in Bachenbülach eine Moschee und einen Gemeinschaftsraum.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 24.09.2010, 09:19


    Frauenrechte im Schatten der Burka-Debatte.

    Am Mittwoch 6.10. von 18.-30 bis 20.30 wird von der Fachstelle für
    Gleichstellung der Stadt Zürich eine Veranstaltung organisiert.
    Thema:
    Frauenrechte im Schatten der Burka-Debatte.

    Weitere Infos:

    http://www.gleichstellung.zh.ch/internet/ji/ffg/de/aktuelles/veranst_ktzh/6okt2010.html



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 24.09.2010, 09:44


    STOPP dem Minarett in Langenthal

    Die Rechte demonstriert in LANGENTHAL am 2. Oktober 2010 um 14:00
    und bewirbt diese Veranstaltung im FACEBOOK.

    http://www.facebook.com/event.php?eid=149551705084843

    Der IZRS wird ws. auch dort vertreten sein.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 24.09.2010, 20:35


    SCHNITTSTELLEN
    13 ostafrikanische Perspektiven zu Islam und Christentum
    Eine Reise von Kairo nach Sansibar

    Die Fotos und Texte von Franziska HOFER und Dominique CABERNARD sind noch ein Zeitchen im Orientalische Seminar der Uni Basel an der Maiengasse 52 ausgestellt.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 26.09.2010, 19:44


    Erzählwoche mit der Märchenerzählerin
    Sophiedorothea Berger

    So 17. – Fr 22. Oktober 2010

    Geschichten, Märchen und Tierfabeln
    aus dem arabischen Raum

    Auch Gelegenheit, sich in arabischer
    Kalligraphie zu üben.

    www.sassdagruem.ch
    www.speakbird.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 29.09.2010, 10:23



    Juden - Christen - Muslime
    "Können wir aus einer Schüssel essen?"

    So. 31. Oktober 2010
    16:00 Uhr
    Gemeindehaus St.Markus
    Kleinriehenstrasse 72, Basel

    http://www.zelt-abrahams.ch/stationen-termine/kochen/



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 29.09.2010, 10:25


    ZELT ABRAHAMS
    Trommelwokshop

    4. Oktober 2010, 19 Uhr
    Kaisersaal Theater Fauteuil
    Spalenberg 12 HHs, Basel

    http://www.zelt-abrahams.ch/stationen-termine/trommel/



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 01.10.2010, 22:35


    'Transnationale Effekte albanischer Schweizmigration: Das Beispiel Makedonien'


    Liebe SGMOIK-Mitglieder

    Wir laden Sie herzlich zu dem vom Orientalischen Seminar organisierten
    öffentlichen Vortrag von Dr. Robert Pichler vom Freitag 8. Oktober um
    16.15 Uhr ein. Er spricht zum Thema 'Transnationale Effekte
    albanischer Schweizmigration: Das Beispiel Makedonien'. Siehe Anhang.

    In der Hoffnung die einen oder anderen von Ihnen am nächsten Freitag
    begrüssen zu dürfen, wünsche ich Ihnen im Namen der SGMOIK ein schönes
    Wochenende

    Martha Vogel
    Orientalisches Seminar, Universität Basel


    Dr. Robert Pichler (Graz)
    Transnationale Effekte albanischer Schweizmigration:
    Das Beispiel Makedonien
    Freitag, den 8. Oktober 2010, 16 c.t.
    Maiengasse 51, Raum 105

    Im ersten Teil des Vortrags werden Ursachen der albanischen Schweizmigration vor
    dem Hintergrund der politischen und sozio-ökonomischen Entwicklungen in der
    jugoslawischen Teilrepublik Makedonien thematisiert. Dabei wird sich die
    Aufmerksamkeit auf die Frage richten, warum vor allem muslimische Albaner und
    makedonischsprachige Muslime ab den 1960er Jahren als Arbeitsmigranten nach
    Westeuropa gingen und welche Implikationen Migrationsprozesse für die Stabilität
    des jungen Nationalstaates haben.
    Der zweite Teil des Vortrages wird sich auf der Basis einer Feldstudie eines
    albanischen Dorfes mit ausgeprägter Schweizmigration mit den mannigfaltigen
    Folgen der Migration sowohl im Herkunfts- als auch im Destinationskontext befassen.
    Zum Vortragenden: Dr. Robert Pichler ist Historiker am Institut für Geschichte der
    Karl-Franzens Universität Graz. Seine Forschungsschwerpunkte sind Historische
    Anthropologie Südosteuropas mit besonderem Fokus auf die albanischsprachigen
    Gebiete in Kosovo, Makedonien und Albanien. Zahlreiche Veröffentlichungen zum
    Wandel traditioneller Sozialstrukturen, zu Migration, zu politischen Entwicklungen und
    zur albanischen Historiographiegeschichte.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 05.10.2010, 13:36


    Guten Tag

    Im Rahmen der Film- und Veranstaltungsreihe "Label: Muslim/a. Die vielen Gesichter des Islam" möchten der Verein tuos und Das Andere Kino Bern Sie herzlich zur Veranstaltung

    "Die weibliche Zukunft des Islam? Muslimische Religionsführerinnen"

    einladen.

    Die Veranstaltung findet am Freitag, 8. Oktober um 18:30 Uhr in der Cinématte statt.

    Gezeigt wird der Dokumentarfilm "Veiled Voices" (Brigid Maher, USA 2009). Anschliessend findet eine Gesprächsrunde über muslimische Religionsführerinnen in der Schweiz statt. Teilnehmen werden:

    - Amira Hafner-Al Jabaji (Präsidentin des Interreligiösen Think Tanks der Frauen)
    - Aynur Akalin (Vertreterin der MuslimInnen im Schweizerischen Rat der Religionen)
    - Yasemin Duran (Islamische Religionspädagogin)

    Im Anhang finden Sie den Flyer der Veranstaltung, weitere Informationen zur Reihe unter www.dasanderekino.ch.

    Freundliche Grüsse

    Stefanie Arnold

    ------------------------------------------------------------------
    Stefanie Arnold
    Religionswissenschaftlerin
    Ressort: Medien & PR / Projekte

    verein tuos - tolerante und offene schweiz
    CH-3000 Bern
    stefanie.arnold@tuos.ch
    079 273 39 55
    http://www.tuos.ch
    ------------------------------------------------------------------



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 07.10.2010, 16:12


    NCBI - Veranstaltungsagenda:
    „Miteinander oder Nebeneinander? Musliminnen und Muslime in der Schweiz
    www.ncbi.ch/islamophobie

    Wie leben Muslim/innen in der Schweiz?

    Welche Bilder prägen die gegenseitigen Wahrnehmungen muslimischer und nichtmuslimischer Menschen in der Schweiz?
    Was sind die Auswirkungen von Streitthemen über den Islam auf das Zusammenleben in der Schweiz?
    Oft werden Fragen tabuisiert und Vorurteile verbreitet. In diesen Veranstaltungen können in einem sicheren, ungezwungenen Rahmen Fragen offen gestellt und sachliche Antworten gegeben werden.
    Der Anlass wird geleitet von einem interreligiösen Team, bestehend aus muslimischen und nichtmuslimischen Personen.

    Folgende Begegnungsworkshops finden statt:

    Donnerstag, 4. November 2010

    Veranstalter: Oekumenisches Forum Rüti
    Ort: Kirchgemeindehaus, 8630 Rüti
    Zeit: 20 – 22.30 Uhr
    Thema: Angst und der Islam in der Schweiz: Begegnung mit Muslim/innen


    Montag, 8. November 2010

    Veranstalter: Ref. Kirchgemeinde und Islamisch Albanische Gemeinschaft Glarus
    Ort: Kirchgemeindehaus, 8750 Glarus
    Zeit: 19 – 22 Uhr
    Thema: Vertiefungsworkshop



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 12.10.2010, 19:09


    Workshop interkultureller Dialog

    Studie zum interkulturellen Dialog

    Kaum ein Begriff, kaum ein Konzept erfährt derzeit eine ähnliche Hochkonjunktur wie der «interkulturelle Dialog». Auf den verschiedensten politischen Ebenen wie auch durch die unterschiedlichsten politischen und
    gesellschaftlichen Institutionen propagiert und in einer Vielzahl von Projekten umgesetzt, hat sich der «interkulturelle Dialog» insbesondere
    nach dem 11. September 2001 zu einem mit grossen Erwartungen verbundenen politischen Instrument entwickelt. Politische und zivilgesellschaftliche Akteure stellen dieses Instrument ganz bewusst der von Samuel Huntington vertretenen These des «clash of civilizations» (Zusammenprall der Kulturen) entgegen und messen ihm in den verschiedensten Kontexten – etwa Migration/Integration, Barcelona-Prozess, EU-(Ost)Erweiterung, Terrorismus- und Konfliktprävention, Reconciliation (Aussöhnung) – grosse politische Bedeutung bei.

    Bisher fehlte jedoch eine kritische Sammlung und Analyse des umfangreichen zu diesem Stichwort produzierten Materials. Dieser Arbeit widmet sich 2009/2010 der Politik- und Islamwissenschaftler Dr. Jürgen Endres im Rahmen einer Studie im Auftrag des Eidgenössischen Departments des Innern (Staatssekretariat für Bildung und Forschung) am Religionswissenschaftlichen Seminar und am Zentrum Religionsforschung. Ziel des Projekts war eine Bestandsaufnahme des Konzepts des interreligiösen und interkulturellen Dialogs auf Ebene des Europarates, der Europäischen Union und der UNESCO. Im Zentrum der Analyse stand dabei die vergleichende Untersuchung des jeweiligen konzeptionellen Verständnisses, der Konzeptgeschichte, der an den interkulturellen Dialog gerichteten politischen Erwartungen wie insbesondere der unter dem Label des interkulturellen Dialogs realisierten Projekte

    Im September 2010 hat das Staatssekretariat für Bildung und Forschung die Studie auf Deutsch und Französisch publiziert:

    Studie interkultureller Dialog deutsch (pdf / 514 KB)
    http://www.unilu.ch/files/IK-Dialog_de.pdf

    Interview mit Dr. Jürgen Endres (SBF-Newsletter 06/2010)
    http://www.sbf.admin.ch/htm/dokumentation/news_de.html
    --------------------------------------------------------------------------------
    Mit freundlichen Grüssen
    Dr. Andreas Tunger-Zanetti Zentrum Religionsforschung
    Kasernenplatz 3 • Postfach 7455 • 6000 Luzern 7
    T +41 41 228 77 22
    andreas.tunger@unilu.ch
    www.unilu.ch

    Präsentation von Dr. Jürgen Endres am Workshop in Luzern am 22. 11. 2010
    http://www.unilu.ch/files/icdworkshopppt.pdf

    ZUSAMMENFASSUNG

    Konzeptionalisierung und Umsetzung des Interkulturellen Dialogs bei
    Europarat, EU und UNESCO
    Dr. Jürgen Endres, Universität Luzern
    22.11.2010

    Begriffsdefinition

    Prozess des offenen und respektvollen Meinungsaustausches von Einzelnen und Gruppen unterschiedlicher ethnischer, kultureller, religiöser und sprachlicher Herkunft und Traditionen in einem Geist von gegenseitigem Verständnis und Respekt. Die Freiheit und die Fähigkeit der Meinungsäußerung, aber auch der Wille und die Fähigkeit, dem, was die anderen zu sagen haben, zuzuhören, sind hierbei unverzichtbar. […] (Weissbuch zum Interkulturellen Dialog)

    Verwendungszusammenhänge

    Ende des "Ost-West-Konflikts" und Huntingtons "Kampf der Kulturen"
    Zerfall des jugoslawischen Staates und Jugoslawienkriege
    Migration nach Europa, europäische Binnenmigration, gesellschaftlicher Wandel (vermehrte kulturelle Diversität) in Europa
    Erweiterung der Europäischen Union
    Globalisierung des islamisch legitimierten Terrorismus
    "Scheitern" bisher verfolgter gesellschaftspolitischer Ansätze,
    insbesondere des "Multikulti-Konzepts

    Kontext
    Reaktion auf konkrete Veränderungen und Entwicklungen
    - auf vermehrte und/oder krisenhaft wahrgenommene interkulturelle Begegnungen
    - auf den Verlust gesellschaftlicher Identität und die Infragestellung des gesellschaftlichen Grundkonsens
    - auf "Bedrohungen" von aussen

    Ebenen
    Gesellschaft – Staat – Europa – Welt

    Erwartungen

    gegenseitige Information
    Entdramatisierung des Trennenden
    Beitrag zur gesellschaftlichen und politischen Integration
    Beitrag zur Aufrechterhaltung sozialer Kohäsion
    Beitrag zur Konfliktdeeskalation und Friedenssicherung


    PROBLEME & GEFAHREN

    Dialog-Konzeption

    Überbetonung "kultureller Unterschiede" und damit des Faktors "Kultur"
    Fehlwahrnehmung/Unterbewertung anderer Faktoren
    Eingrenzung der Dialoggruppen
    Konstruktion homogener kultureller Entitäten / Reduktion gesellschaftlicher Realitäten
    Überfrachtung des Konzepts

    Dialog-Praxis
    Auswahl "kultureller" Repräsentanten
    mangelnde Zielgruppenerreichung (Resultat einer "top-down Strategie"?)
    fehlende Breitenwirkung / mangelnde zivilgesellschaftliche Verankerung
    Zielerreichung
    "Exklusivcharakter" interkultureller Dialogveranstaltungen
    Konzentration auf "Islam" und "Muslime"

    FAZIT
    interkultureller Dialog konzeptionelle Antwort auf (akute und zukünftige) konkrete gesellschafts- und sicherheitspolitische Herausforderungen
    Notwendigkeit vermehrter Umsetzung des Interkulturellen Dialogs
    Bedarf an:
    vertiefender konzeptioneller Auseinandersetzung
    Analyse von Problemen und Gefahren
    Analyse von "Best Practice"
    Kooperation von Wissenschaft und Praxis

    M.M.Hanel hat folgendes geschrieben:
    Eine kompakte Zusammenfassung, die durch die praktischen Erfahrungen vollumfänglich bestätigt wird.
    Erlaube mir einige Anmerkungen

    Zur Auswahl kultureller Repräsentanten:
    Ein guter MIX ist allemal die beste Möglichkeit.
    a.) Repräsentanten kultureller/religiöser Vereinigungen
    b.) Schüler und Studenten
    c.) Intellektuelle aus der Gemeinschaft

    BEST ARGUMENTS COUNTs!
    Der größte gemeinsame TEILER = KONSENS zählt.

    Zur mangelnden Zielgruppenerreichung (Resultat einer "top-down Strategie"?):
    Für eine umfassende Zielgruppenerreichung ist PARALLEL eine "top-down Strategie" UND "down-top- Strategie" zur Anwendung zu bringen.

    Zur fehlenden Breitenwirkung / mangelnden zivilgesellschaftlichen Verankerung
    Es müssen gegenseitige Verbindlichkeiten eingebaut werden. Keine Reaktion, keine Beachtung zieht angekündigte Folgen nach sich. DIES ist Aufgabe des BUNDES.
    Auch die Zivilgesellschaft MUSS Konsequenzen tragen, nicht nur die ausgegrenzte kulturell/religiöse Gruppe, wenn sie ihrer Verpflichtung, ihrer Verantwortung nicht nachkommt.

    Zum "Exklusivcharakter" interkultureller Dialogveranstaltungen
    Daher muss die Hinwendung zu KOOPERATIONEN gelingen. Gespräche, Dialoge wurden genug geführt. Pragmatische, gemeinsam erarbeitete konkrete Lösungen müssen kooperativ umgesetzt werden –

    Zur Konzentration auf "Islam" und "Muslime"
    Dies muss beendet werden indem auf konkrete Missstände und Inkompatibilitäten UNABHÄNGIG der Gruppenzugehörigkeit das Augenmerk gerichtet wird.
    Sollten die Muslime für Missstände tatsächlich exklusiv verantwortlich sein, dann ist die Konzentration gerechtfertigt.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 12.10.2010, 21:01


    Woche der Religionen in BASEL

    http://www.irf-basel.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=50&Itemid=57



    Woche der Religionen in der ganzen SCHWEIZ

    http://www.iras-cotis.ch/woche-religionen/seiten/veranstaltung.html


    Eröffnungsanlass in Liestal

    http://www.baselland.ch/Newsdetail-Home.309165+M585a9dc9cb8.0.html


    Begrüssungsansprache von Hans Beat MOSER
    Integrationsbeauftragter Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft

    Sehr geehrte Damen und Herren Gross- und Landräte
    Sehr geehrte Damen und Herren aus den Gemeinden
    Sehr geehrte Damen und Herren aus der Verwaltung BS und BL
    Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften Sehr geehrte Frau Hollenstein
    Sehr geehrter Herr Mirza
    Liebe Elisa
    Liebe Lilo
    Sehr geehrte Medienvertreterinnen und Medienvertreter
    Sehr geehrte Damen und Herren
    Liebe Gäste

    Als Integrationsbeauftragter der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, freue ich mich sehr, Sie alle heute zur Eröffnung der Woche der Religionen hier bei uns in Liestal begrüssen zu dürfen und überbringe Ihnen im Namen von Frau Regierungsrätin Sabine Pegoraro, die heute leider nicht persönlich anwesend sein kann, die Grüsse der Regierung des Kantons Basel-Landschaft.

    Lassen Sie mich mit einem Zitat beginnen, das meiner Meinung nach gut zu diesem Anlass passt:

    Ich war ein Student des Christentums. Ich interessierte mich für die historischen Grundlagen des Islam. Ich studierte den Buddhismus. Ich sehe mich selbst nicht als Juden, da ich die Bräuche nicht befolge. Ich bin Jude, weil die andern mich als Juden sehen. Mein Stolz besteht darin, international zu sein.

    Können Sie sich vorstellen, wer dies gesagt hat? Ein Philosoph? Ein Theologe? Ein Schriftsteller? - Es war Irvin Keshner der Regisseur von „Star Wars 5: Das Imperium schlägt zurück". Doch wieso habe ich gerade dieses Zitat gewählt?

    Ganz einfach meine Damen und Herren: Die Schweiz ist international. Rund 22% der Bevölkerung unseres Landes stammt aus einem anderen Land. Mit sich brachten diese Migrantinnen und Migranten nicht nur ihre Arbeitskraft und ihre kulinarischen Spezialitäten, sondern auch ihre Religion. So finden wir heute nebst unserem eigenen protestantischen,
    katholischen und christkatholischen Glauben auch christlich-orthodoxe, jüdische, islamische Gemeinschaften. Hindus, Buddhisten, Baha'is, Aleviten, Freikirchen und auch Konfessionslose. So vielfältig, so bunt ist unsere religiöse Landkarte und auf unsere Religionsfreiheit können wir stolz sein. Nichts desto trotz lassen sich Konflikte nicht vermeiden und wie die Schweizer Bischöfe zu Recht bemerkt haben, bedeutet das Recht auf Religionsfreiheit nicht, ich zitiere „die Freiheit von Religion, sondern die Freiheit zu Religion."

    Obschon wir in der Schweiz keine vollständige Trennung von Religion und Staat kennen, gilt , Religion generell als Privatsache und der Staat hat sich neutral zu verhalten. Warum also bin ich als Vertreter des Staats hier und halte diese Rede? Weil die Religion auch in der Integrationsarbeit zum Thema geworden ist. Häufig werden wir mit der Aussage konfrontiert, dass die Religion Integration behindert und ja, das kann durchaus der Fall sein. Genauso gut kann Religion aber auch der Integration dienlich sein. Stellen Sie sich vor, sie wären eine Migrantin oder ein Migrant und treten in eine neue Gesellschaft ein. Dies bringt unweigerlich auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Identität als Minderheit in einer fremden, kulturell und religiös andersartigen Gesellschaft mit sich. Diese Auseinandersetzung führt mitunter dazu, dass sie ihre eigene Religion neu entdecken, sie verändern und angesichts der Erfordernisse der Aufnahmegesellschaft, auch bewusster leben. Wäre Ihnen Religion hier nicht auch Trost, ein Stück Heimat in der Fremde? Eine Hilfe zur VVertefindung und Orientierung?

    Als Schweizer reagieren wir leicht irritiert, wenn Religion plötzlich für uns ungewohnt und sichtbar in die Öffentlichkeit tritt, wenn wir mit religiösen Gemeinschaften konfrontiert sind, deren religiöse Identität so viel stärker erscheint als unsere. Rufe werden laut danach, die eigenen christlichen Werte und die christliche Leitkultur zu stärken, und dies geschieht oft indem man sich noch stärker von den anderen abgrenzt. Wir sind so, weil ihr so seid.

    Die Woche der Religionen gibt allen - ob Optimist oder Skeptiker, ob gläubig oder nicht-gläubig - die Chance, sich über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg zu begegnen. Sie holt die Religion aus der Privatsphäre in die Öffentlichkeit und lädt dazu ein, sich mit den „anderen" bewusst auseinanderzusetzen, in den Dialog zu treten und vielleicht auch zu erkennen, dass hinter dem Begriff Religion letzten Endes Menschen wie Du und Ich stehen, mit den selben Sorgen und Ängsten, aber auch Hoffnungen und Freuden.

    Denn wie heisst es doch so schön:

    Religion ist ein Prisma, von dessen sieben Farben jeder seine Lieblingsfarbe wählen mag; alle aber rühren nur von einem Sonnenstrahl.

    Frau Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Vorsteherin der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft besuchte bereits gestern Sonntagnachmitag die unter dem Patronat des "Zelt Abrahams" stehende Veranstaltung "Können wir aus einer Schüssel essen?".

    Ich darf an dieser Stelle in ihrem Namen und der Regierung des Kantons Basel-Landschaft den mit der meist ehrenamtlichen Organisation dieser "Woche der Religionen" betrauten Personen und Religionsgemeinschaften ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Insbesondere hervorheben möchte sie die wichtige Arbeit des Runden Tischs der Religionen beider Basel, welcher im Auftrag der beiden Integrationsstellen einen kritisch-konstruktiven und lösungsorientierten Dialog zwischen den Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften betreibt.

    Wir durften uns zu Beginn des heutigen Abend von der Empore herab - nicht für alle sichtbar, aber für alle hörbar - einer ad hoc zusammengestellten tamilisch-christlichen Musikgruppe erfreuen. Wir werden Sie am Schluss unserer bikantonalen Eröffnungsfeier hier in der Mitte des Saals - dann für alle auch gut sichtbar - geniessen. Verhält es sich mit den Migrantinnen und Migranten und unser allem Umfeld nicht ähnlich wie mit dieser Musikgruppe? Zuerst hört man nur etwas von diesen "Fremden", dann treten sie, verbunden mit ihren kulturellen, kulinarischen und religiösen Ansichten in unsere Mitte und werden für uns hör- und sichtbar. Verbunden mit einer uns bekannten Sprache - nicht nur der musikalischen "Sprache", welche wir alle immer und überall verstehen - werden sie ein bereichernder Teil unserer Gesellschaft.

    In diesem Sinn lassen Sie uns in den Regenbogen eintauchen, Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede akzeptieren!

    .



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 13.10.2010, 12:09


    Nebeneinander oder Miteinander?

    Vortragsreihe im Pfarreizentrum Heiligkreuz Bern


    Vortrag aus der Reihe "Nebeneinander oder Miteinander? Religionen des Morgen- und des Abendlandes" von Dr. Samuel-Martin Behloul, Religionswissenschaftler, Universität Luzern

    Dienstag, 12. Oktober 2010, 19.30 Uhr, Pfarreizentrum Heiligkreuz, Kastellweg 7, 3004 Bern (S9 bis Tiefenau)

    In der Zeit nach dem 11. September 2001 ist der Islam im Westen zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema geworden. Die so genannte Islam-Debatte umfasst praktisch alle Gesellschaftsbereiche – von der Erziehung der Kinder über die Einwanderung und Integration von Ausländern und Ausländerinnen bis hin zu der Frage nach der Identität einer Gesellschaft und nicht zuletzt auch der Sicherheitspolitik.

    Dennoch ist bei uns wenig über die innere kulturelle Vielfalt dieser Weltreligion und über das vielfältige religiöse Leben ihrer Anhänger und Anhängerinnen bekannt. Die ins Rampenlicht gerückten politischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem militanten Islamismus haben den Blick auf die Religion des Islam und ihre Angehörigen verstellt.

    Ein genauerer Blick in die Kultur- und Geistesgeschichte des Islam zeigt, dass diese Religion seit der frühesten Zeit ihrer Entstehungsgeschichte in einem offenen Austausch mit anderen Religionen und Kulturen stand und gerade auch dem Christentum immer wieder wichtige Impulse verlieh.

    Der Luzerner Religionswissenschaftler Samuel-Martin Behloul wird in seinem Vortrag das Selbstverständnis des Islam als Weltreligion und sein Verhältnis gegenüber anderen Religionen aufgreifen. Ebenso werden Aspekte und Entwicklungstendenzen des muslimischen Lebens in der Schweiz dargestellt.

    Nebeneinander oder Miteinander?

    Vortragsreihe im Pfarreizentrum Heiligkreuz Bern



    Bild: CC, ethanhickerson, flickr.com
    Die abramitische Religion Islam. Vielfalt ihrer Formen – am Beispiel der Schweiz

    Vortrag aus der Reihe "Nebeneinander oder Miteinander? Religionen des Morgen- und des Abendlandes" von Dr. Samuel-Martin Behloul, Religionswissenschaftler, Universität Luzern

    Dienstag, 12. Oktober 2010, 19.30 Uhr, Pfarreizentrum Heiligkreuz, Kastellweg 7, 3004 Bern (S9 bis Tiefenau)

    In der Zeit nach dem 11. September 2001 ist der Islam im Westen zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema geworden. Die so genannte Islam-Debatte umfasst praktisch alle Gesellschaftsbereiche – von der Erziehung der Kinder über die Einwanderung und Integration von Ausländern und Ausländerinnen bis hin zu der Frage nach der Identität einer Gesellschaft und nicht zuletzt auch der Sicherheitspolitik.

    Dennoch ist bei uns wenig über die innere kulturelle Vielfalt dieser Weltreligion und über das vielfältige religiöse Leben ihrer Anhänger und Anhängerinnen bekannt. Die ins Rampenlicht gerückten politischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem militanten Islamismus haben den Blick auf die Religion des Islam und ihre Angehörigen verstellt.

    Ein genauerer Blick in die Kultur- und Geistesgeschichte des Islam zeigt, dass diese Religion seit der frühesten Zeit ihrer Entstehungsgeschichte in einem offenen Austausch mit anderen Religionen und Kulturen stand und gerade auch dem Christentum immer wieder wichtige Impulse verlieh.

    Der Luzerner Religionswissenschaftler Samuel-Martin Behloul wird in seinem Vortrag das Selbstverständnis des Islam als Weltreligion und sein Verhältnis gegenüber anderen Religionen aufgreifen. Ebenso werden Aspekte und Entwicklungstendenzen des muslimischen Lebens in der Schweiz dargestellt.





    Montag, 15. November 2010, 19.30 mit Jasmin El Sonbati, Basel. „Forum für einen fortschrittlichen Islam“
    Thema: Impulse für einen zeitgemässen Islam aus der Schweiz: Realität oder Utopie?


    Montag, 29. November 2010, mit Rifa’at Lenzin, Islamwissenschaftlerin, Mitglied des Interreligiösen Think Tank, Zürich



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    Anonymous - 26.10.2010, 22:08


    Konzert ‚VOICES FOR PEACE‘
    am Samstag, 6. November 2010 um 19.30 Uhr
    in der kath. Kirche Bruder Klaus, Rheinstrasse 18, Liestal


    Sehr geehrte Damen und Herren

    Wie Sie beiliegender Medienmitteilung entnehmen können, wird am Samstag, 6. November 2010 bei uns in Liestal ein Konzert mit namhaften Künstlern aus Israel-Palästina stattfinden. Dort singen Menschen aus diesem Brandherd und Schmelztiegel der monotheistischen Religionen Lieder eines Gottes, zweier Nationen und dreier Religionen.

    Wir würden uns freuen, Sie willkommen heissen zu dürfen. Sehr gerne dürfen Sie natürlich auch die Werbetrommel rühren in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Peter Messingschlager
    Pfarrei Bruder Klaus

    Peter Messingschlager – Theologe
    Rheinstrasse 20b, CH – 4410 Liestal
    Tel. 061 927 93 52 (Durchwahl)
    061 927 93 50 (Sekretariat)
    Fax. 061 927 93 55
    Mail messingschlager@rkk-liestal.ch


    Stimmen für den Frieden

    In der ersten Novemberwoche findet die schweizweite Woche der Religionen statt. Der Runde Tisch der Religionen Liestal hat das israelisch-palästinensische Chorensemble Voices for Peace eingeladen, am 6. November um 19.30 Uhr ein Konzert zu geben. Gemeinsam mit dem Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble werden in der Kath. Kirche Bruder Klaus in Liestal Lieder eines Gottes, zweier Nationen und dreier Religionen zu Gehör gebracht.

    Das eigentliche "Wunder" von Voices for Peace ist nicht, dass Palästinenser und Israelis gemeinsam auf der Bühne stehen und eine Friedensbotschaft nach aussen tragen. Das Besondere ist das, was sich hinter den Kulissen und nach der Heimkehr von den Tourneen abspielt. So beschreiben Timna Brauer und Elias Meiri die Dynamik ihres mittlerweile 12 Jahre alten Projektes, die etwas Unaufhaltsames ins Rollen gebracht hat.

    Juden mit Christen mit Muslimen
    Je katastrophaler die Lage im Nahen Osten wird, umso mehr scheinen sich die Sängerinnen und Sänger miteinander zu solidarisieren. Freundschaften wurden geschlossen, es gibt monatliche Meetings, einmal im arabischen Dorf, dann wieder in Tel - Aviv. Feste und Hochzeiten werden gemeinsam gefeiert, was in diesen Zeiten
    in Israel ansonsten unmöglich geworden ist, denn man erlebt im Nahen Osten eine Zeit höchsten Misstrauens. Die palästinensische Studentin, der arbeitslose Muslim, der israelische Offizier, der christlich-arabische Zuckerverkäufer, der sunnitische Musikologe, die zum Judentum konvertierte orthodoxe Amerikanerin - sie alle pflegen ihre Beziehungen, die ihnen etwas vom Kostbarsten sind.

    Eine musikalische Vision ...
    Wie es dazu kam: Im Herbst 1998 bekommt die österreichisch-israelische Sängerin Timna Brauer den Auftrag vom ORF, für die Aktion "Licht ins Dunkel" ein Friedenslied mit palästinensischen und israelischen Chören aufzunehmen. "We shall overcome" von Pete Seeger wird interpretiert vom Chören aus Tel Aviv, Jaffa und Nazareth, gemeinsam mit Timna Brauer und dem Elias Meiri Ensemble. Diese Arbeit führen Timna Brauer und Elias Meiri fort. Sie erarbeiten ein Repertoire, das jüdische, christliche und muslimische Gesänge aus dem Mittelmeerraum beinhaltet. Es entsteht eine enge Zusammenarbeit mit arabischen Solokünstlern. Allen gemeinsam ist eine Vision: die Freude am gemeinsamen Singen und der Mut zum Rollentausch, indem sie Kultgesänge fremder Religionen und Kulturen mit Inbrunst vortragen.

    ... wird Wirklichkeit ...
    1999 startet eine Weihnachtstournee in Israel, Österreich und Deutschland. Höhepunkt ist ein Auftritt im großen Sendesaal des ORF in Wien mit einem Radio- und Fernsehmitschnitt und die Silvestergala 2000 in der Tonhalle Düsseldorf.

    Fast zwei Jahre wird dieser Live-Mitschnitt für die CD "Voices for Peace" bearbeitet, gemischt und gemastert. Am 11. September 2001 (!) erscheint die CD in Österreich. Die erste Auflage von 5000 Stück ist in wenigen Wochen vergriffen. Die Fachpresse äußert sich enthusiastisch, die CD wird für den österreichischen Plattenpreis 2002
    nominiert und erhält den Segen des XIV. Dalai Lama und von Papst Johannes Paul II. Es folgen weitere Tourneen und Konzerte auf renommierten Festivals (zB. Stimmenfestival Lörrach, Dresdner Musikfestspiele).

    ... und hat Zukunft
    Trotz des politischen Tiefs besteht Voices for Peace als eine der letzten Friedensinitiativen im Kultursektor weiter. Dies ist nicht zuletzt der Zähigkeit und dem ungebrochenen Willen von Timna Brauer zu verdanken. Sie fungiert als Initiatorin und Solistin und meistert stilistische und stimmliche Herausforderungen arabischer und europäischer Musiktraditionen. Gemeinsam mit Elias Meiri gelingt es ihr, die der Tradition entnommenen Lieder einfühlsam von ihrem musealen Charakter zu befreien. So entsteht in ihrer kreativen Bearbeitung kulturumspannend und religionsübergreifend etwas originell Neues.

    Woche der Religionen
    Die Veranstalter freuen sich, dass dieses Konzert im Rahmen der Woche der Religionen in der Region Nordwestschweiz stattfinden kann. Ohne die finanzielle Unterstützung zahlreicher Sponsoren aus Wirtschaft, Kanton, Stadt und Religion wie auch Privatpersonen wäre die Realisierung dieses Projekt nicht möglich gewesen. Im Anschluss an das Konzert sind die Konzertbesucher zu einem Apéro riche in den Pfarreisaal eingeladen. Dort besteht die Möglichkeit, sich mit den Gästen aus den Nahen Osten auszutauschen.

    Veranstalter:
    Evang.-methodist. Kirche Liestal
    Evang.- ref. Kirchgemeinde Liestal-Seltisberg
    Hindutempel Basel
    Moschee Palazzo Liestal
    Pfarrei Bruder Klaus Liestal

    Datum: Samstag, 6. November 2010, 19.30 Uhr
    Ort: Kath. Kirche Bruder Klaus, Rheinstr. 18, Liestal
    Eintritt: CHF 35.- für Erwachsene
    CHF 25.- für Jugendliche bis 16 Jahre

    Vorverkauf: Bider&Tanner, Ihr Kulturhaus mit Musik Wyler
    Tel. 061 206 99 96, Email: ticket@biderundtanner.ch
    Pfarrei Bruder Klaus Liestal
    Tel. 061 927 93 50, Email: pfarramt@rkk-liestal.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 26.10.2010, 23:26


    "Legitimität und Religion"

    Sehr geehrte Medienschaffende,

    seit bald zwei Jahren arbeitet die zweite Fellowgruppe des Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) am Thema "Legitimität und Religion". Jetzt steht diese Arbeit kurz vor dem Höhepunkt: Vom 4. bis 6. November findet in Basel die Abschlusstagung statt. Sie steht unter dem Titel "Wieviel Religion erträgt der Staat? / Wieviel Religion trägt den Staat?"

    Wir freuen uns, wenn Sie an diesem Anlass teilnehmen können. Unter http://www.zrwp.ch/de/veranstaltungen.html finden sie sowohl das Detailprogramm der ganzen Tagung ( http://www.zrwp.ch/fileadmin/user_upload/PDF/Dokumente_MA_RWP/Ankue_Staat_und_Religion.pdf ) als auch einen separaten Einladungsflyer für den Festvortrag von Prof. Jörg Paul Müller am 4. November abends ( http://www.zrwp.ch/fileadmin/user_upload/PDF/Ankue_Festvortrag_Mueller.pdf ) zum Thema "Toleranz als Bedingung religiöser Freiheit im Zusammenleben fehlbarer Menschen."

    Wenn Sie Auskünfte zum Fellowkolleg (siehe auch http://www.zrwp.ch/de/research-seminar.html), zur Organisation oder Kontakt zu einzelnen Referierenden wünschen, wenden Sie sich bitte an Alexander Heit, den Koordinator des Kollegs ( alexander.heit@unibas.ch , 061 263 78 22, 061 534 17 14).

    Mit freundlichen Grüssen

    Andreas Tunger-Zanetti
    --



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 26.10.2010, 23:39


    Wie sag ich’s meinem Kinde?

    «Da stellte Jesus ein Kind in die Mitte.»

    Donnerstag, 28. Oktober 2010, 20.00 Uhr
    Reformiertes Kirchgemeindehaus, Liebestrasse 3, 8400 WinterthurBahnhof, Bushaltestellen in der Nähe, 2 – 5 Gehminuten
    «Schärfe sie Deinen Kindern ein und sprich davon, wenn Du in Deinem Hause sitzest und wenn Du auf dem Wege gehst, wenn Du Dich niederlegst und wenn Du aufstehst.»

    Donnerstag, 4. November 2010, 20.00 Uhr
    Betlokal der Israelitischen Gemeinde Winterthur
    Rosenstrasse 5, 8400 Winterthur (Bus Nr. 2 bis Technikum)
    «Diejenigen die sagen: ‘Unser Herr! Schenke uns von unseren Paarteilen und unserer
    Nachkommenschaft Erfreuliches und mache uns für die Ehrfürchtigen zum Vorbild.’
    Diesen wird das Paradies vergolten...»

    Donnerstag, 11. November 2010, 20.00 Uhr
    Verein Türkgücü Winterthur
    Theaterstrasse 25, 8400 Winterthur
    (Bus Nr. 3 oder 10 bis Bezirksgebäude)

    Es laden ein:
    Verband der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden der Stadt Winterthur
    Katholische Pfarreien Winterthur
    Israelitische Gemeinde Winterthur
    Verein Türkgüçü Winterthur
    Vereinigung der islamischen Organisationen in Zürich
    Christlich-jüdische Arbeitsgemeinschaft Winterthur
    Stiftung Zürcher Lehrhaus – Judentum Christentum Islam


    Mit der freundlichen Unterstützung
    der Integrationsstelle der Stadt Winterthur
    und des Lotteriefonds des Kantons Zürich



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 28.10.2010, 23:28


    Friendship Across the Boundaries of Faith: the Religious Challenge of
    the 21st Century

    am

    Donnerstag, 25. November 2010, 19.15 Uhr
    Universität Basel, Kollegiengebäude, Petersplatz 1
    Hörsaal 102

    es referiert

    Lord Jonathan Henry Sacks
    Chief Rabbi of the United Hebrew Congregations of the Commonwealth

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Sacks,_Baron_Sacks



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 29.10.2010, 12:23


    Liebe SGMOIK-Mitglieder und Interessierte

    Die SGMOIK feiert dieses Jahr ihr 20. Jubiläum. Zur Feier dieses Anlasses finden gleich zwei Veranstaltungen statt:

    Vortrag «Die islamische Welt in der internationalen Ordnung: Von Trittbrettfahrern in die G20?»
    von NZZ-Korrespondent Victor Kocher. 11. November 2010, 18:30, Universität Bern, Hochschulstrasse 4, Raum 106 (1. OG)

    Filmabend «Der Jakubijân-Bau (‘Imârat Ya’qûbiyân 2006)»
    nach dem gleichnamigen Buch von Alaa al-Aswani, in arabischer Originalfassung mit Untertiteln (d/e). 18. November 2010, 18:15, Universität Bern, Hochschulstrasse 4, Raum 106 (1. OG)
    Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie im jeweiligen Flyer im Anhang.

    Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen, um gemeinsam unser 20. Jubiläum zu feiern.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 05.11.2010, 16:35


    Gewalt gewaltlos überwinden

    Kirchgemeindesaal der Pfarrei St. Josef, Amerbachstrasse 9
    So, 7. Nov. 10, 16 – 18 h

    Zum 3. Mal findet dieses Jahr der interreligiöse „Gandhi-Tag“ statt.

    Zitate, Bilder und Text als Powerpoint zu Gandhi, Nigeria und zu Menschen aus Srebrenica. Podiumsgespräch.

    Mit Liedern bosnisch-muslimischer Kinder und Tänzen von indischen Kindern, Tabla-Musik.

    Am Podium:
    Heidi Rudolf, Katharina-Werk, Vorstand IRF, Mitarbeit IRAS COTIS
    P. Prasad Joseph, OCD, Leiter Karmeliterkloster Prophet Elias
    M. Muhammad Hanel, Vorstand IRF und IRAS COTIS – Zelt Abrahams


    M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: Beitrag Muhammad Hanel:
    Die spannungsreichen, manchmal gewaltreichen Beziehungen zwischen Christen und Muslimen in Nigeria werden in dieser Dokumentation mit den Lebensgeschichten eines Pastors und eines Imams verknüpft.

    Eindringlich und berührend berichten beide in dem Film, wie sie den persönlichen Hass aufeinander und ihre Rachegelüste überwunden haben und inzwischen gemeinsam eine Organisation leiten, die Konflikte zwischen christlichen und muslimischen Gruppen schlichtet - beispielgebende für ALLE.

    Die Lehre:
    Es ist die Überzeugung von der Notwendigkeit, der unbeugsame Wille dazu, Probleme friedlich lösen zu müssen, welche letztlich zu gegenseitigem Respekt vor des anderen Persönlichkeit und dessen Glaubenstradition führt.
    Für jemanden, der sich diesem Weg verschreibt, wird es zur klaren Einsicht, dass nur nach Überprüfung der eigenen religiösen Tradition und der dadurch erwirkten erneuten Einwurzelung in die eigene religiöse Überzeugung – dieser Weg ein Weg mit Herz wird, der mit Freude bis zum Ende begangen wird.


    DER IMAM & DER PASTOR

    weiterer Link: http://www.iphpbb.com/board/ftopic-43715060nx17898-228.html#1023

    Die spannungsreichen Beziehungen zwischen Christen und Muslimen in Nigeria werden in dieser Dokumentation mit den Lebensgeschichten von zwei Geistlichen verknüpft. Imam Muhammad Ashafa und der evangelische Pastor James Wuye leben in der Provinzhauptstadt Kaduna im Norden des westafrikanischen Landes. In dieser konfliktträchtigen Region spielt die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Religionsgruppen oft eine große Rolle bei der Eskalation lokler Auseinandersetzungen. Auch die beiden Geistlichen waren einst erbitterte Feinde, weil sie ihren Glauben stets von den »Anderen« bedroht sahen und bereit waren, ihn auch gewaltsam zu »schützen«.

    Eindringlich berichten beide in dem Film, wie sie zunächst den persönlichen Hass aufeinander und ihre Rachegelüste überwunden haben und inzwischen gemeinsam eine Organisation leiten, die Konflikte zwischen christlichen und muslimischen Gruppen schlichtet. Das Filmteam begleitet den Alltag und die Arbeit der beiden Männer und macht deren Botschaft an ihre Landsleute, aber auch die Betrachter des Films deutlich:
    Friedliche Koexistenz zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen ist dann möglich, wenn sie sich gegenseitig kennenlernen, zu Dialog und Kooperation bereit sind und aus ihrem Glauben heraus entdecken, dass es gemeinsame Vorstellungen zur Achtung des Lebens und zum Wert friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens gibt.

    INHALT

    Mit einem Kameraschwenk über ein Massengrab in der Kleinstadt Yelwa Shandam (Bundesstaat Plateau) beginnt der Film. Im Mai 2004 hatten dort 630 Frauen und Männer ihr Leben verloren, nachdem es zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gekommen war. Geschäfte und Privathäuser, Kirchen und Moscheen waren niedergebrannt worden und viele Familien aus Angst vor weiterer Verfolgung zu Verwandten in andere Teile Nigerias geflohen.
    Der Zuschauer erfährt noch mehr: Yelwa Shandam war und ist kein Einzelfall im bevölkerungsreichsten Land Afrikas. Seit Ende der 70-er Jahre hat es in Nigeria blutige und grausame Zusammenstöße insbesondere in den Regionen des Landes gegeben, wo verschiedene Ethnien und Religionsgruppen zusammenleben. Religiöser Extremismus, so erklärt der Sprecher im Film, hat Spannungen verschärft, die ihren Ursprung im wirtschaftlichen Niedergang und in politischen Konflikten gehabt haben.

    In Yelwa Shandam, so erfährt der Zuschauer im letzten der drei Teile des Films, hat es erst ein Jahr nach den Unruhen ein großes Versöhnungsfest gegeben. Maßgeblichen Anteil an der Aussöhnung zwischen den dortigen Konfliktparteien hatten die beiden Geistlichen aus dem benachbarten Bundesstaat Kaduna, die im Mittelpunkt der Dokumentation stehen. Über ihre Lebensgeschichten wird im ersten Drittel des Films berichtet; der zweite Teil widmet sich dem von ihnen gegründeten »Interfaith Mediation Centre« (Religionsübergreifendes Zentrum für Konfliktschlichtung).
    Imam Mohammad Ashafa stammt aus einer Familie, die sich der nord-nigerianischen Tradition des Islams tief verbunden fühlt. Wie er selbst, waren auch andere Angehörige seines Clans bereits theologische Gelehrte. Die Familie ist stolz darauf, dass sie sich seit der britischen Kolonisierung (Anfang des 20. Jahrhunderts) gegen west-lich-christlichen Einfluss gewehrt hat. Sie betont ihre Kenntnis der arabischen Sprache, die ihr die Möglichkeit gebe, den Koran direkt zu verstehen und dessen göttliche Offenbarung zu erfahren. Da im Verständnis vieler nigerianischer Muslime alles Wissenswerte im Koran zu finden ist, wundert es nicht, dass Ashafa seine Distanz zum öffentlichen Bildungssystem erwähnt und dieses auch 46 Jahre nach der Unabhängigkeit immer noch als Produkt westlichen Kolonialismus und christlicher Missionsschulen empfindet. Den Islam für alle Lebensbereiche zeitgemäß zu interpretieren und seine Bedeutung (»Herrlichkeit«) wieder herzustellen, sieht der Imam als seine persönliche Aufgabe.

    James Movel Wuye - die zweite Hauptfigur der Dokumentation - ist Pastor einer evangelischen Kirchengemeinde. Während einer Predigt, die er als Jugendlicher hörte, hat er sich direkt von Gott angespro-chen gefühlt und sich seitdem in der Kirche engagiert. Mit vielen anderen nigerianischen Christen teilt er die Überzeugung, dass der Glaube an Gott und die Botschaft Jesu den Menschen unmittelbar den Weg zum Himmel öffnet und dass aktive Glaubensverkündigung und die Bereitschaft zur Missionierung zusammengehören. Früh ist er einem christlichen Jugendverband (Christian Youth Association of Nigeria) beigetreten, der zu seinen Aufgaben auch zählte, den Glauben der christlichen Minderheit in Kaduna gegen die muslimische Mehrheit zu schützen.
    1992 standen sich James Wuye, damals Teil einer Miliz der jungen Christen, und der einer islamischen Jugendorganisation angehörende Muhammad Ashafa erstmals als Feinde gegenüber. Vorausgegangen war diesem Zusammentreffen ein Konflikt auf einem Markt, der traditionell von Angehörigen der im Norden seit fast 200 Jahren politisch und ökonomisch dominanten Haussa-Fulani-Ethnie kontrolliert wurde. Zunehmend war der Markt auch von Nicht-Haussa mit ihren Produkten beschickt worden und die Konkurrenz untereinander so gewachsen, dass die alten Händler die Neuankömmlinge vertrieben. Da die Haussa-Fulani überwiegend Muslime sind, während viele ethnische Minderheiten sich zum Christentum bekennen, wurde die Vertreibung der Nicht-Haussa vom Markt als Affront der Muslime gegen die Christen verstanden. Es kam zu massiver Gewalt zwischen den beiden lokalen Religionsgruppen, die sich rasch regional ausbreitete und auch die Provinzhauptstadt Kaduna einschloss. Fast drei Jahre lang kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen, die Tote, Zerstörungen, Leid und wachsenden Hass zur Folge hatten. Die beiden Jugendgruppen, zu denen Ashafa und Wuye gehörten, waren Teil dieser Konfrontation. Mohammad Ashafa verlor in dieser Zeit zwei seiner Vettern und auch seinen theologischen Lehrer; eine Hand von James Wuye musste nach einem Kampf mit einer islamischen Miliz amputiert werden.

    Es war der heutige Imam, der schließlich die Initiative zur Überwindung des Kreislaufs von Gewalt und Gegengewalt ergriff. Im Film erzählen die beiden, wie sich erste friedliche Kontakte zwischen ihnen ergaben, Angst und Misstrauen langsam wich, sich Vertrauen in das Gegenüber aufbaute und schließlich sogar gegensei-tige Besuche in der Moschee und in der Kirche möglich wurden. Die persönliche Veränderung, die beide durchlebten und die sie über Vergebung zur Aussöhnung führte, wurde in ihren Glaubensgemeinschaften nicht nur positiv gesehen. Kontroversen entstanden, und beide fühlten einen enormen Druck, sich für den Wandel in ihren Einstellungen und in ihrem Handeln rechtfertigen zu müssen. Intensiv begannen sie, sich aus ihrem Glauben heraus mit den Fragen von Hass und Liebe, von Gewalt und Frieden zu befassen. Überzeugt von der Notwendigkeit, Probleme friedlich lösen zu müssen, und dass der Respekt für unterschiedliche Glaubens-traditionen dazu eine Voraussetzung sind, begannen der Imam und der Pastor häufiger in Konflikten zwischen Christen und Muslimen zu vermitteln.

    Als es 2001 erneut zu gewaltsamen interethnischen und inter-religiösen Zusammenstößen in Kaduna kam, gründeten sie mit anderen Geistlichen beider Religionen das »Interfaith Mediation Centre« (Reli-gionsübergreifendes Zentrum für Konfliktschlichtung). Nach einem monatelangen Prozess der Vertrauensbildung und Konfliktbearbeitung gelang es ihnen, weiteren christlichen und muslimischen Geistlichen und Vertretern der Regionalregierung die Situation zu entspannen und im August 2002 eine Friedenserklärung zu verkünden, die seither in Nigeria als modellhaft gilt (Kaduna Peace Declaration of Religious Leaders). Teams des Interfaith Mediation Centre werden seitdem immer wieder zur Vermittlung in Konflikten gerufen oder führen Seminare für religiöse Führer, die Leitungen von Gemeinwesenorganisationen und auch für staatliche Stellen durch. Im zweiten Teil der Dokumentation beobachtet das Film-Team Ashafa und Wuye bei dieser Arbeit. Einblicke in ihren Büroalltag, aber auch bei einer von Pannen wie von Lebensfreude begleiteten Fahrt zu einem Ort, wo sie und ihre Ehefrauen zur Mediation eingeladen sind, zeigen, wie die beiden äußerlich sehr unter-schiedlichen Friedensaktivisten miteinander umgehen und auch manchmal verschiedener Meinung sind. Die gleichberechtigte Beziehung der beiden Männer oder das heitere Gespräch der beiden Frauen wirken symbolisch für die Stärke ihres Ansatzes der Versöhnung und der Anerkennung von Vielfalt.

    Im Schlussteil kehrt die Dokumentation nach Yelwa Shandam zurück, um die Hoffnung des Imams und des Pastors zu zeigen, dass ein Nigeria geschaffen werden kann, in dem sich alle Menschen sicher fühlen können (»Nigeria - safe for all«).

    17 Vermittlungsbesuche, so erfährt der Zuschauer, sind dort nach der Gewalt im Mai 2004 notwendig gewesen, bis ein öffentlicher Versöhnungsakt möglich wurde. Gefeiert wurde er mit einem Fest, das der Film in seiner ganzen Vielfalt zeigt. Täter bekennen ihre Schuld und Vertreter der Opfer zeigen eine Geste der Vergebung. Bewohner drücken ihre Freude über die Aussöhnung und ihre Hoffnungen für eine bessere Zukunft aus, während Politiker und Dorfhonoratioren dem Geschehen eher distanziert bis gelangweilt zusehen. Ein stilles Erinnern und Beten am Massengrab ergänzt das Eingeständnis eines Geistlichen, dass im Namen der Religion oft eher Gewalt legitimiert als für den Frieden gewirkt wird. Der Film schließt mit der Botschaft, dass ein dauerhafter Frieden zwischen Christen und Muslimen und zwischen Menschen, die sich unterschiedlichen ethnischen Traditionen verbunden fühlen, eine Herausforderung darstellt, aber möglich ist

    Würdigung und Kritik
    Auch für Betrachter ohne Nigeria-Vorkenntnisse dürfte die Dokumentation eindrücklich und berührend wirken. Die beiden Protagonisten stehen immer im Vordergrund des Erzählfadens und berichten offen, ohne Übertreibung und mit unterschiedlichen Nuancen darüber, wie sie aus erbitterten Feinden zu Freunden geworden sind. Konkret auf sich bezogen, berichten sie von ihrem anfänglichen Argwohn, aber auch ihrer Bereitschaft, das Gespräch mit dem »Anderen« zu suchen und Misstrauen, Ängste und Vorurteile abzubauen. Sie lassen aber auch keinen Zweifel daran, dass der zwischen ihnen zustande gekommene Dialog erst auf dem Hintergrund einer Überprüfung ihrer jeweiligen religiösen Überzeugungen möglich geworden ist. Beide mussten sich in ihrem Glauben bewusst werden, wie wichtig ihnen die Achtung des Mitmenschen für die friedliche Gestaltung sozialer Beziehungen ist. Ihre heutige Zusammenarbeit erfolgt deshalb, ohne die eigene (religiöse) Identität aufgegeben zu haben. Andererseits haben sie dadurch Gemeinsamkeiten entdeckt und Respekt für Differenzen entwickelt. Ihre Unterschiedlichkeit erkennen sie heute als Stärke - für
    die Gestaltung einer nigerianischen Gesellschaft, die krasse Gegensätze aufweist und viele kulturelle und religiöse Wurzeln hat, aber zusammenwachsen will und muss.

    Über die außergewöhnliche Partnerschaft der beiden hinaus ist durch den Film noch viel »nebenbei« zu erfahren - über die für Mitteleuropäer erstaunliche Frömmigkeit der Nigerianer in ihrem Alltag, über christliches und islamisches Selbstverständnis oder über den Einfluss, den Ereignisse in anderen Teilen der Welt auf die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen in Kaduna haben kann (erwähnt werden z.B. Afghanistan, Irak oder Guantänamo). Über Mediation und Konfliktbearbeitung ist genauso etwas zu hören und zu sehen wie über die Schwierigkeiten, die »Friedensapostel« in konfliktiven Situationen häufig in ihrer eigenen Kirche oder Moschee finden.

    Hintergrundinformation:
    Ethnische und religiöse Vielfalt in Nigeria
    Da der Film die christlich-muslimischen Differenzen stark in den Vordergrund stellt, kann er den Eindruck erwecken, dass die Religion(en) in Nigeria die zentrale Konfliktursache, der Auslöser von Gewalt und auch das Mittel zur Herstellung von Frieden sind.
    Religiöse Überzeugungen spielen im Leben und Handeln aller Nigerianer tatsächlich eine große Rolle, sind aber traditionell kein zentrales Abgrenzungsmerkmal zwischen sozialen Gruppen. Ein friedliches Mit- oder wenigstens Nebeneinander von Menschen unterschiedlicher religiöser Identität ist eher die Regel. In vielen Regionen des Landes kann man häufig innerhalb einer Großfamilie Personen antreffen, die unterschiedlichen Religionen oder zumindest Konfessionen angehören oder ihre Glaubensgemeinschaft ein- oder mehrmals gewechselt haben.

    An einigen Stellen der Dokumentation wird daher auch angedeutet, dass im Norden Nigerias Religionsunterschiede nur eine - oder vielleicht sogar nur eine zweitrangige - Dimension beim Entstehen von Konflikten und Gewalt sind. Ethnische und politische Faktoren kommen hinzu und häufig führt gerade ihre Vermischung zur Eskalation von Problemen.
    Für Diskussionen über den Film kann es deshalb wichtig zu wissen sein, dass Nigeria fast drei Mal so groß wie Deutschland ist und dort mehr als 200 ethnisch-linguistische Gruppen leben. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung (130 Millionen) gehören zu den Großgruppen der Haussa-Fulani (überwiegend im Norden), der Yoruba (Südwesten) und der lbo (Südosten). Die ethnische Linie gibt häufig einen Hinweis auf die religiöse Gebundenheit: HaussaFulani sind überwiegend Muslime, Ibo eher Christen und Yoruba etwa zu gleichen Teilen christlich und muslimisch. Christen und Muslime machen jeweils 40-45 Prozent der Gesamtbevölkerung aus; 10-20 Prozent der Nigerianer und Nigerianerinnen bekennen sich zu traditionellen afrikanischen Glaubensformen, mit abnehmender Tendenz.

    Die Beziehungen zwischen den Ethnien sind nicht spannungsfrei. In Nord-Nigeria, wo der Film gedreht wurde, gehören viele Christen überwiegend ethnischen Minderheiten an, die schon vor und während der britischen Kolonialzeit von den Haussa Fulani dominiert wurden und sich auch heute noch gegen eine mal religiös, mal politisch begründete Dominanz der - muslimischen - Fulani-Elite in Politik und Wirtschaft »wehren« und Chancengleichheit für Alle einfordern.

    Der in der Dokumentation erwähnte Kaduna-Konflikt in 2001 startete z.B. wegen einer politisch-religiösen Problematik - der geplanten Einführung der Sharia-Straf(!)gesetzgebung im Bundesstaat und der Möglichkeit, sie auch auf Christen anzuwenden - kippte aber nach dem Protest der Christen innerhalb von zwei Tagen in inter-ethnische Gewalt zwischen den Haussa und anderen lokalen Ethnien um (ähnlich wie bei dem im Film be-schriebenen Konflikt um die Kontrolle eines Marktes.)
    Hintergrundinformation: Die religiöse Dimension in Konflikten

    Auch die Auseinandersetzungen in YelwaShandam hatten einen komplexen Hintergrund. Viele der dortigen Christen sind Ackerbauern; vielen muslimischen Familien geht es als Händler oder Viehhalter ökonomisch etwas besser. In den letzten Jahren haben Konflikte zwischen den drei Gruppen über Preise im Handel, Weideund Wasserrechte zugenommen, weil sich die Lebensverhältnisse vieler Ackerbauern, aber auch der Viehhalter verschlechtern. Übernutzung der Böden und Wassermangel haben dazu beigetragen, aber auch die wachsende Kluft zwischen den Preisen, die sie für Agrarprodukte bekommen, und denen, die sie für Konsumartikel zahlen. Inner-nigerianische Wanderungsbewegungen von Menschen aus weiter nördlichen, kargen und überwiegend von Muslimen bewohnten Bundesstaaten brachten zusätzliche Schwierigkeiten in die Region. Spannungen verstärkten sich, als Politiker die vorhandenen Probleme in einen religiösen Kontext stellten. Das Gerücht wurde gestreut, dass die jeweils andere Religionsgruppe Strategien entwickeln würde, um politisch, ökonomisch und kulturell dominieren zu können. Es sei deshalb notwendig, sich hinter die Politiker der eigenen Religion zu scharen. Innerhalb des Ortes nahm die Abgrenzung zwischen Christen und Muslimen zu; tief verwurzelte Vorbehalte zwischen den Ethnien und Religionen wurden in herabsetzender Form öffentlich geäußert und eskalierten schließlich gewaltsam.

    Auch wenn der Film diese Komplexität in 40 Minuten nur andeuten kann, ist sie Imam Muhammad Ashafa und Pastor Wuye in ihrer Arbeit wohl bewusst. Die Erklärung, die im Film von der Bevölkerung in Yelwa Shandam gefeiert wird und zukünftig ihr friedliches Zusammenleben sichern soll, geht auf das Verhältnis zwischen den Glaubensgruppen genauso ein wie auf die Notwendigkeit, die dortigen Lebensbedingungen zu verbessern und Religion nicht als Mittel zur politischen Mobilisierung zu missbrauchen.

    In dem Dokument verpflichteten sich die Christen und Muslime des Ortes dazu, alle religiösen Stätten zu schützen und die Mitglieder der anderen Religionsgruppe und deren Glauben nicht mehr zu diffamieren. Geistliche beider Religionen, Führer der in der Region lebenden ethnischen Gruppen, Vertreter und Vertreterinnen der lokalen Behörden beteuerten, von nun an gemeinsam dafür sorgen zu wollen, dass auftre-tende Probleme friedlich behandelt und die örtlichen Jugendgruppen davon abgehalten werden, sich gegenseitig bis zum Gewaltausbruch zu provozieren. Vom nigerianischen Staat verlangten die Unterzeichner der Erklärung, endlich etwas zu tun, damit es wirtschaftlich aufwärts geht, die Analphabetenrate gesenkt, die gesundheitliche Versorgung verbessert und der
    Jugend eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat eröffnet wird.

    Staatliche Stellen wurden also auch auf ihre Verantwortung hingewiesen, die Rechte aller Staatsbürger zu wahren und Programme zu entwickeln, die die Ursachen von Konflikten beseitigen. Mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Behörden, religiöse und ethnische Führer Konflikte thematisieren sollen, bevor sie eskalieren, wurde zudem ein Schritt getan, damit Gesetze tatsächlich umgesetzt, Streit geregelt und das Verhalten von Politikern und staatlichen Angestellten stärker kontrolliert wird. Dies ist wichtig in einem Land, das nach 16jähriger Militärdiktatur erst seit 1999 wieder zivile, gewählte Regierungen in der nationalen Hauptstadt Abuja und in den 36 Bundesstaaten hat.

    Nicht erfüllt haben sich aber bisher die Hoffnungen der zwei Drittel der Bevölkerung, die in Armut leben, dass eine rasche Verbesserung ihrer Lebensbedingungen eingeleitet würde. Obwohl Nigeria der achtgrößte Ölproduzent der Welt ist und die Einnahmen aus dem Export von Petroleum und Gas die Haupteinnahmequelle des Staates darstellen, ist das Geld in den letzten 30 Jahren kaum oder wenig erfolgreich dafür genutzt worden, um alle Regionen und Bevölkerungsteile in einen zukunftsweisenden Entwicklungsprozess einzubeziehen. Im Gegenteil: Die private Aneignung öffentlicher Gelder hat massive Korruption auf allen Ebenen nach sich gezogen; öffentliche Posten sind bevorzugt an Verwandte oder Mitglieder der eigenen Ethnie oder Religionsgruppe vergeben worden. Persönliche Beziehungen, pressure groups oder Bestechung prägen auch nach dem Ende der Militärregierungen die politische Kultur — ohne Rücksicht darauf, ob dies mit demokratischen Grundprinzipien, Vorstellungen von sozialem Ausgleich oder von regional ausgeglichener und nachhaltiger Entwicklung vereinbar ist.

    Solange Selbstprivilegierung politische Entscheidungen beeinflusst, verbünden sich arme Nigerianer häufig mit Politikern, deren Hauptprogramm ihre Zugehörigkeit zu einer Ethnie oder religiösen Gemeinschaft ist. Die kulturelle Identität verbindet und wird zur überlebenssichernden Chance, um Zugang zu staatlichen Pro-grammen zu bekommen oder Ansprüche auf öffentliche Dienstleistungen durchzusetzen.

    Brisanz gewinnt dies, wenn im Kampf um Ressourcen und Einfluss politische Sachargumente an Bedeutung verlieren und die demonstrative Betonung der ethnisch-religiösen Identität Abgrenzungen zwischen sozialen Gruppen schafft. Konflikte um Interessen verwandeln sich dann in Auseinandersetzungen um Werte, Traditionen und Glaubensfragen. Da sie nicht verhandelbar sind, eskaliert Streit darüber schnell gewaltsam. Kaduna und Yelwa Shandam sind dafür Beispiele.

    Zum Einsatz des Films
    Den beiden Geistlichen ist nicht nur in diesen beiden Orten für ihre Arbeit gedankt worden. Da ihr Zentrum vom United States Institute for Peace (USIP) gefördert worden ist, sind sie über dessen Schriften und website international bekannt gemacht worden und haben auch im Ausland über ihre Erfahrungen berichtet. Die Infragestellung des religiös bestimmten Gut-BöseSchema hat dabei allerdings größere Aufmerksamkeit erhalten als die desaströsen politischen und wirtschaftlichen Elemente der Konflikte.

    Auch in Deutschland haben Imam Muhammad Ashafa und Pastor James Wuye Auszeichnungen bekommen, z.B. den Bremer Friedenspreis für beispielhaftes Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung (2005).

    Da der gut strukturierte Film kurzweilig ist, seine Protagonisten Sympathie erzeugen und der Inhalt auch ohne Nigeria-Vorkenntnisse verständlich ist, eignet sich die Dokumentation für unterschiedliche Publikumsgruppen (Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung, kirchliche Veranstaltungen):
    Er kann für Diskussionen hilfreich sein, die sich mit den (konfliktiven) Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Konfessionen oder Religionen befassen (religiöse Intoleranz) und verdeutlichen, dass Offenheit zum Dialog und Achtung der »Anderen« soziales Zusammenleben und gewaltlose Konfliktbearbeitung wahrscheinlicher machen kann (Respekt für Differenz, Wertschätzung von Vielfalt).

    Er kann auch genutzt werden, um die elementare Ambivalenz des Religiösen zu diskutieren: Religiöse Überzeugungen sind weder per se Ursache von Konflikten, noch eine Garantie für Frieden. Ausgehend von den Problemen der Armut, Ungerechtigkeit und Unfrieden können sie aber ein Ausgangspunkt sein, um - ohne Rücksicht auf religiöse Grenzen - Fragen nach Dialog und Kooperation zugunsten des Friedens, der Gerechtigkeit und des Miteinanders verschiedener Religionsgruppen zu stellen. Fragen, die allerdings oft einschließen, dass neben Gemeinsamkeiten auch Unterschiede benannt werden müssen und so die Bedingungen oder Umstände für Zusammenarbeit und für Abgrenzung transparent werden.

    Schließlich kann der Film auch Anlass sein, um die Dimension des Religiösen in Konflikten und im Prozess der Konfliktbearbeitung herauszuarbeiten. Allein dem Schema »hier Christen, dort Muslime« entgegen zu steuern, löst viele komplexe gesellschaftliche Auseinandersetzungen nicht. Änderungen der Einstellungen von Menschen zueinander wirken erst dann friedensfördernd, wenn sie einhergehen mit einem konkreten Wandel im Verhalten sozialer Gruppen und in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Konflikte schaffen oder eskalieren lassen. Die Überwindung von religiös geprägten Feindbildern, gegenseitiger Unkenntnis und die Wertschätzung von Vielfalt ist dort einfacher, wo eine gesellschaftliche Friedenskultur herrscht und ein demokratischer und leistungsfähiger Staat Realität ist.

    Bedenkenswert ist sicher auch eine Debatte, die es in Nigeria seit der Unabhängigkeit (1960) gibt. Immer wieder wird gefragt, wie in einem sich erst langsam herausbildenden Nationalstaat mit dem kulturellen Erbe der vielen Ethnien und mit der Religionsvielfalt umzugehen ist: »Let us forget our differences to build Nigerian unity« lautet(e) eine Position, »let us first understand our differences« die andere (»Lasst uns unsere Unter-schiede vergessen und eine nigerianische Identität herausbilden!« oder »Lasst uns erst unsere Unterschiede verstehen und respektieren!»).

    Vorsicht ist bei Diskussionen über den Film an einigen Stellen geboten:
    Der Film ist sicherlich geeignet, auch das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in Deutschland zu thematisieren. Eine einfache Gleichsetzung sollte aber vermieden werden, da sich die Konfliktlagen in Nigeria bzw. hier genauso unterscheiden wie die Ausprägungen und Traditionen christlichen Glaubensverständnisses in Europa bzw. in Afrika. (Analog gibt es auch Unterschiede zwischen Muslimen in Deutschland, Afrika oder der Türkei.)

    Vorsichtig sollte mit Begriffen wie »interreligiöser Konflikt« oder auch »inter-religiöser Dialog« umgegangen werden. Sie legen zwei klare Pole nahe und berücksichtigen nicht die realen Nuancen.
    Wie anderswo auch sind die Religionsgruppen in Nigeria nicht einheitlich. Die Christen unterteilen sich in Katholiken, Mitglieder der historischen protestantischen Kirchen, afrikanisch-christliche Kirchen und zunehmend auch Pfingstler. Auch unter Muslimen gibt es regional unterschiedliche Traditionen und Moscheegemeinden, die seit einigen Jahren von Vorstellungen beeinflusst sind, die aus dem Iran, Libyen oder dem arabischen Raum stammen.

    Wahrscheinlich gibt es in Nigeria auch mehr Konflikte, Animositäten und auch Gewalt zwischen unterschiedlichen christlichen Gruppen als zwischen »den Christen« und »den Muslimen«. Und die sunnitische »traditionelle« Mehrheit schlägt sich häufig primär mit im Iran ausgebildeten bzw. wahabitisch geprägten Muslimen herum, da letztere die Hegemonie darüber erlangen wollen, zu bestimmen, was »islamisch« ist.

    »Inter-religiös« ist in Nigeria auch die Friedenssuche nicht, wenn damit der Eindruck verbunden ist, dass zwei Religionsgemeinschaften sie suchen. Die Mehrzahl der Moscheen, Gelehrten und Imame macht dasselbe wie viele christliche Kirchenführer: Sie betreiben »Konfliktmanagement«, wenn es bereits gekracht hat und bis es wieder ruhig ist. Langfristige Ansätze, die Konflikte tatsächlich bearbeiten und einer neuerlichen Gewaltdynamik vorbeugen, ist wie bei den im Film gezeigten Geistlichen eher die Arbeit von Einzel»kämpfern«.

    IMPULSFRAGEN: Was hat im Film besonders berührt?
    - Welche Erfahrungen mit verschiedenen religiösen Traditionen habe ich selbst?
    - Wie gehe ich mit Menschen um, die ich als fremd empfinde?
    - Aus welchen Gründen neige ich selbst zu Gewalttätigkeit?
    - Welche Ängste und Hoffnungen verbinde ich mit Versöhnung
    - Bin ich Teil der Probleme oder der Lösung?
    - Wie kann ich selbst Teil der Heilung und Versöhnung werden?
    - Was kann ich selbst beitragen zu einer Kultur der Liebesfähigkeit?

    Literaturhinweise / web-links

    »Die Friedens-Warte« / Ausgabe 82, 2007: Religion, Krieg und Frieden
    »Eins« / Ausgabe 7-8, 2006: Religion Entwicklung
    »Jahrbuch Gerechtigkeit«/Buch II, 2006: Reichtum - Macht - Gewalt
     SgmpathieMagazin, Islam verstehen; Hrsg: Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V., Direktbestellung unter: www.sympathiemagazin.de
    SympathieMagazin, Christentum verstehen; Hrsg: Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V., Direktbestellung unter: s.o.
    EKD-Texte Nr. 86, »Klarheit und gute Nachbar¬schaft. Christen und Muslime in Deutschland. Eine Handreichung des Rates der EKD«, Hannover 2006; download: http://www.ekd.de/download/ ekd_texte_86.pdf
    Bremer Friedenspreis: http://www.dieschwelle.de/content/deutsch/ friedenspreis2005/preistraeger/
    Entwicklungszusammenarbeit, Religion und Konflikte (Gruppe Friedensentwicklung / FriEnt): http://www.frient.de/themen/religion.asp
    Evangelische Kirchen in Nigeria (Reformiert Online): http://www.reformiertonline.net/ weltweit/land.php?ic1=10461g=de
     Initiatives of Change - Deutschland e.V., http://www.iofc.org
     Kaciuna Peace Declaration of Religious Leaders: http://nifcon.anglicancommunion.org/work/ declarations/kaduna.cfm
     Muslime fragen, Christen antworten (Prof. Dr. Christian W. Troll, 51): http://www.antwortenanmuslime.com/
     Nigeria: Zu reich für Würde und Recht? (Evang. Akademie Loccum): http://www.loccum.de/programm/archiv/p0723.html
    Religious Contributions to Peacemaking (United States Institute of Peace):
    http:// www.usip.org/pubs/peaceworks/pw55.pdf



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 09.11.2010, 23:06


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    islam.ch NEWSLETTER #337 - TAG DER OFFENEN MOSCHEE 2010 WAR ERFOLGREICH
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    Mehrere Hundert Personen nutzten die Gelegenheit und besuchten eine Moschee in ihrer Umgebung.

    Am 6. November 2010 luden wieder viele Moscheen in den Kantonen Aargau, Zürich, Bern, Basel, Luzern und Genf sowie in der Ostschweiz die Bevölkerung ein, sich ein Bild des religiösen Lebens der Muslime in der Schweiz zu machen.

    Dieses Angebot wurde rege genutzt, wie erste Rückmeldungen zeigen. Mehrere Hundert Personen nahmen die Einladung an und besuchten eine Moschee in ihrer Umgebung, um mehr über den Islam und die hier lebenden Muslime zu erfahren, Fragen zu stellen und zu diskutieren.


    Auch die Medien haben zum Teil darüber berichtet, so z.B.:

    - Moschee Wädenswil (ZH): TA online vom 7.11.2010
    (Link: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/gemeinde.htmlMit-offener-Moschee-gegen-Vorurteile-/story/11023185 )

    - Moschee Uster (ZH): TA online vom 7.11.2010
    (Link: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/gemeinde.htmlWir-Muslime-muessen-uns-noch-mehr-oeffnen-/story/25438012 )

    - Moschee Wohlen (AG): Tele M1 vom 6.11.2010
    (Link: http://telem1.ch/de/overlayplayer---0--0--0--T000312049.html )

    - Moschee Rorschach (SG): St. Galler Tagblatt online vom 8.11.2010
    (Link: http://www.tagblatt.ch/lokales/rorschach/tb-ot08/Begegnungen-in-der-Moschee;art2889,1636834 )


    Fotos:
    - Moscheen in Winterthur, Dübendorf, Uster:
    http://picasaweb.google.com/www.vioz.ch/20101106_TOM_Kanton_Zuerich?authkey=Gv1sRgCJm3ruOw85-wfA#

    - Moschee Wädenswil:
    http://picasaweb.google.com/101073764161805679813/TOM2010Wadenswil?authkey=Gv1sRgCJiClLXzxNHOrAE&feat=directlink#

    - Moschee Rorschach:
    http://picasaweb.google.com/102079225759522394560/TOM06112010?authkey=Gv1sRgCPaw8P_Ko5Sl1wE#

    Foto-Gallery:
    http://www.vioz.ch/97528.html

    Muslims open mosque doors to visitors
    SWISS WORLD RADIO Interview with Hassan Abo Youssef und Markus Klinkner
    http://worldradio.ch/wrs/news/switzerland/muslims-open-mosque-doors-to-visitors.shtml

    ----------------------------------------------------------------------------


    Alle Flyer zum diesjährigen "Tag der Offenen Moschee" sind hier verlinkt:
    http://www.vioz.ch/123828/index.html

    Folgende Regionen aus der Schweiz machen mit (welche VIOZ gemeldet wurden):

    - Tag der Offenen Moschee im Kanton Zürich
    - Tag der Offenen Moschee im Kanton Aargau
    - Tag der Offenen Moschee in Bern und Umgebung
    - Tag der Offenen Moschee in Basel und Umgebung
    - Tag der Offenen Moschee in der Ostschweiz
    - Tag der Offenen Moschee in Luzern und Umgebung
    - Tag der Offenen Moschee in Genf und Umgebung

    Bildergalerie und Bericht zum Tag der offenen Moschee 2010 vom AARGAU ist online.
    http://aargauermuslime.ch/vam/index.php?option=com_content&view=article&id=101:bildergalerie-und-bericht-zum-tag-der-offenen-moschee-2010-ist-online&catid=39:news&Itemid=71



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 10.11.2010, 12:33


    Assalamu alaikum liebe Geschwister
    Wir möchten Sie herzlich einladen zu einem Literatur- und Filmabend über:

    „Das Leben und Lebenswerk von Muhammad Asad“

    Wer war Muhammad Asad, der 1900 als Leopold Weiss geboren wurde, 1992 in Spanien starb und in Granada begraben ist?

    Muhammad Asad ist einer der bedeutendsten muslimischen Gelehrten des 20. Jahrhunderts und schrieb richtungsweisende Bücher. Bekannt für seine Übersetzung des Korans ins Englische und Tafsir ging Asad in die Geschichte des Islam ein und eröffnete damit ein neues Kapitel für die Muslime weltweit.
    Dabei war er ein aussergewöhnlicher Grenzgänger zwischen den Kulturen und ein Brückenbauer zwischen den Religionen. Da er selbst unter den Muslimen wenig bekannt ist, hat diese Veranstaltung zum Ziel, Ihnen diesen Orientreisenden, der gleichzeitig als geistiger Vater eines „Europäischen Islams“ gilt, und sein Lebenswerk näher zu bringen.

    Muhammad Asad’s wichtigste Route aber, kann man nicht auf einer Landkarte verfolgen; man muss dazu in die Geisteswelt des Islam eintauchen, denn diese Reise durchkreuzt die Grenzen der verschiedenen Kulturen.

    Gemeinsam mit unserem Gastreferenten, Muhammad Hanel, der, zusätzlich zur im Handel erhältlichen deutschen Übersetzung, eine private Übersetzung von Asads englischer Koran-Übersetzung gemacht hat, werden wir mehr über Muhammad Asads Lebenswerk „Die Botschaft des Koran“ erfahren. Anschliessend werden wir einen Dokumentarfilm über Muhammad Asad (Der Weg nach Mekka) schauen. Am Ende der Veranstaltung steht Ihnen die Möglichkeit offen, an unserer Buchvernissage die Werke von Muhammad Asad zu ergattern.

    Wann und Zeit: 3. Dezember 2010, um 19:15 Uhr - 22:15 Uhr
    (Empfang bereits um 19:00 Uhr)
    Wo: Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich, Am Helvetiaplatz

    ÖV: ab Hauptbahnhof Zürich, Tram Nr. 3 und Nr. 14 bis zur Station Stauffacher

    Eintritt: Eine symbolische Spende von 2 Franken
    Anmeldungen und Platzreservation ist aufgrund beschränkter Plätze erforderlich und verbindlich:
    info@freitagsclub.org (Anmeldeschluss: 28.11.2010)

    Hier der Vortrag von Muhammad HANEL http://dl.dropbox.com/u/12921313/Vortr%C3%A4ge%20usw/Vortrag.doc



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 10.11.2010, 16:11


    Herausforderung Islam
    Muslime zwischen Herkunft und Zukunft

    Anlässlich des Dies academicus der Universität Bern lädt die
    Theologische Fakultät zu einem öffentlichen Gastvortrag ein.

    Rifa'at Lenzin, Islamwissenschaftlerin und Publizistin (Zürich)
    Freitag, 3. Dezember 2010, 18:15h
    Im Hauptgebäude der Universität Bern, Raum HG 220,
    Hochschulstrasse 4, CH-3012 Bern


    siehe auch:
    http://www.iphpbb.com/board/ftopic-43715060nx17898-214-15.html#1173



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 11.11.2010, 19:59


    Anat, Nico und Muhammad
    lesen Märchen aus ihren Traditionen

    Mo.13. Dez. 2010, 19:00 Uhr
    im Kulturlokal NASOBEM
    Frobenstrasse 2, 4053 Basel

    Eine Veranstaltung des Projekts Zelt Abrahams
    http://www.zelt-abrahams.ch/

    Ein Projekt im Geiste der Gleichberechtigung gestaltet von
    Basler Muslimen, den Kirchen beider Basel und der Israelitischen Gemeinde Basel

    Erzähler:
    Die Projektleiter des Zelt Abrahams,
    Anat Weill - Nico Rubeli - Muhammad M. Hanel



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 15.11.2010, 12:46


    GEWALTPRÄVENTION

    Ein "workshop" in Zusammenarbeit von VIOZ und der Kantonspolizei Abteilung BRÜCKENBAUER durch Herrn JUCKER

    In der Moschee der Bosnischen Djamaat SCHLIEREN am 13.11.2010

    Folgende Punkte wurden behandelt:Persönliche Vorstellung
    Was ist Gewalt?
    Motive für Gewalt von Jugendlichen
    Warum ist eine Zunahme der Brutalisierung erlebbar?
    Wer übt Gewalt aus?
    Welche Auswirkungen hat die Gesellschaft zu erleben?
    Was ist strafbar?
    Statistik
    Wie kann man Opfersein reduzieren?
    Folgende Fragen wurden gestellt.

    Was tun, wenn eine Muslima wegen ihres Kopftuches angegriffen, bespuckt, beschimpft wird?
    (Sie selbst, resp. als aussenstehender Beobachter)
    Möglichkeiten:
    - Ignorieren
    - Ein Foto des Täters machen und die Polizei verständigen
    - Eine Einmischung von Dritten ist im Rahmen der Verhältnismässigkeit und der Notwehrhilfe erlaubt und der Wahrung der eigenen Sicherheit sollte Priorität eingeräumt werden.

    Wie verhält man sich als vernünftiger Schweizer auf der Strasse wenn man als Dritter Zeuge von Gewalt in der Öffentlichkeit wird?
    - Polzei anrufen -Telefonnummer 117
    - Im Falle eines tätlichen Angriffs ist die Selbstverteidigung im Rahmen der Verhältnismäßigkeit zulässig.
    - Bei einer Straftat (Körperverletzung oder Sachbeschädigung) ist es zulässig, den Täter festzuhalten und auf die Ankunft der Polizei zu warten.
    - Der Einsatz eines legalen Pfeffersprays ist im Rahmen der Verhältnismässigkeit zulässig.

    Was tun, wenn muslimische (oder andere) Jugendliche im Zug randalieren und andere Fahrgäste belästigen?
    - Eine höfliche Zurechtweisung, solange man der Meinung ist, sich nicht selbst dadurch zu gefährden ist angebracht.
    - Bahnhofspolizei anrufen. Nummer: 0800 117 117
    - Bei Sachbeschädigung ist Festhalten erlaubt.

    Wie bringt man die rechten Mittel zum Einsatz, ohne das Gesetz zu verletzen, sich selbst über Gebühr in Gefahr zu begeben oder aus Unsicherheit einfach wegzuschauen und somit der Gewaltkurve zu steigender Tendenz zu verhelfen?
    - Polizei anrufen
    - Bei den Passanten Hilfe suchen
    - Wenn erforderlich, ist Selbstverteidigung erlaubt
    - Die Polizei bietet Referate zum Thema an

    Hier noch einige Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte zu:
    JUGEND & GEWALT:

    und weitere LINKS

    Das Bundesgericht hat über einen „Notwehrfall“ entschieden.

    http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=09.11.2010_6B_529/2010

    Mit dem Entscheid wir sehr genau auf die Verhältnismässigkeit der zulässigen „Notwehr“ hingewiesen.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    Anonymous - 21.11.2010, 18:51


    Assalaamu 'Aleikum liebe Geschwister

    Das IZRS Departement für Public Relations und Information lädt euch
    alle herzlich zum interkulturellen Austausch mit ägyptischen
    Journalisten und Journalistinnen ein.

    Am kommenden Mittwoch, 24.11.2010 wird eine Gruppe ägyptischer
    Journalisten uns in Bern-Bümpliz besuchen. Wir laden bei dieser
    Gelegenheit alle Muslime (Männer und Frauen) ein, ab 18.00 Uhr in der
    Moschee zur offenen Diskussion mit unseren Gästen einzutreffen. Unsere
    ägyptischen Geschwister möchten sich über die Situation der Muslime in
    der Schweiz (vor allem nach dem Minarett-Verbot) informieren und
    hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen.

    Der IZRS offeriert allen anwesenden ein Abendessen.

    Jazaakum Allahu Chayran


    Weitere Informationen:
    http://www.izrs.ch/index.php/de/veranstaltungen/interkultureller-austausch.html

    Bitte leitet diese Nachricht für eine noch grössere Verbreitung an
    eure Bekannten weiter.

    Mit freundlichen Grüssen
    Avec mes meilleurs salutations
    Yours sincerely

    Qaasim Illi

    --
    Islamischer Zentralrat Schweiz (IZRS)
    Abdel Azziz Qaasim Illi
    Public Relations und Information
    Postfach 695, 3000 Bern 9

    Generalsekretariat +41 31 511 0290

    Direkt: +41 31 511 0293
    Fax: +41 31 511 0291
    Mobile: +41 78 693 2222

    http://www.islamrat.ch
    http://www.conseilcentral.ch



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 27.11.2010, 23:57


    Kalligrafie


    http://presences.ch/joomlatest/index.php?option=com_content&view=article&id=124&catid=52&Itemid=68&lang=de

    Vom 28. November 2010 bis 9. Januar 2011 zeigt der Verein Présences in der Pasquart-Kirche Biel eine Ausstellung mit Kalligraphien aus aller Welt.
    Mehrez Djebbi, arabische Kalligraphie;
    Bridget Dommen, calvinistische Kalligraphien ;
    Abderrazak Hamouda, arabische Kalligraphie ;
    Suishû T. Klopfenstein-Arii, japanische Kalligraphie ;
    Liang Yin & Radu Zero, chinesische Kalligraphie & tagging ;
    Shinta S. Zenker, hebräische Kalligraphie und Malkunst.



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 09.12.2010, 18:01


    VORTRÄGE in der KÖNIG FAISALSTIFTUNG, Basel

    Hiermit laden wir euch alle recht herzlich zum Islam Event am 09.12.2010 um 10:00 Uhr in die König Faysal Stiftung in der Friedensgasse 18, in Basel ein! (Wegbeschreibung siehe unten!)

    Das Programm gliedert sich wie folgt:

    10:00 – 10:30 Uhr:
    Vergleich der Heiligen Städte des Islam (Mekka, Medina, Jerusalem) Geschichte, Herausforderungen, Zukunft.
    Anna Zöllner

    10:30 – 11:00 Uhr: Erfolgsgeschichte Islam: Weltweite Verbreitung des Islam im Gegensatz zum Christentum – Ursachen des Erfolgs?
    Larissa Hämisegger

    11:00 – 11:30 Uhr: Tourismusindustrie im Libanon – Ursachen des Booms und Herausforderungen. Flavie Tiquet

    11:30 – 12:00 Uhr: Krisenherd Afghanistan – Ursachen, Status, Zukunft. Marc Jakob

    12:00 – 12:15 Uhr: Pause

    12:15 – 12:30 Uhr: Führung durch die Gebetsräume der König Faysal Stiftung

    12:30 – 12:45 Uhr: Teilnahme an einem Islamischen Mittagsgebet

    12:45 – 13:15 Uhr: Führung von Teams in der Türkei – Theorie und Praxisbericht.
    Nicolas Gasser

    13:15 – 13:45 Uhr: Vergleich Integrationspolitik Deutschland vs. Frankreich.
    Frederic Wortmeier

    PPT der Studenten:
    www.gsiw.ch/PresentationCCL.ppt

    13:45 – 14:15 Uhr: Gastvortrag Muhammad HANEL
    STRATEGIE und ISLAM
    http://www.islamheute.ch/Lehre-und-Strategie-des-Islam.pdf



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 12.12.2010, 00:17


    Islam in den Schweizer Medien: Burka, Islamischer Zentralrat, Kruzifixstreit –
    Medien zwischen Information und Skandalisierung
    Protokoll der Jahresversammlung
    vom Samstag, 25. September 2010, 10.30-16.30 Uhr
    http://www.g-cm.ch/pdf/rueckblick_jv_2010.pdf

    Ein Rückblick auf die Jahresversammlung der «Gemeinschaft von Christen und Muslimen in der Schweiz» (GCM) vom 25. September 2010 zum Thema
    «Islam in den Schweizer Medien. Burka, Islamischer Zentralrat, Kruzifixstreit – Medien zwischen Information und Skandalisierung».

    Einführungsreferat von Prof. Urs Dahinden

    Podiumsdiskussion mit Prof. Urs Dahinden, Simon Spengler, Journalist und kath. Theologe, Mustafa Dikbas, Online-Redaktor bei der BZ, Tamer
    Aboalenin, arabischer Journalist. Moderation: Amira Hafner Al-Jabaji

    Wir sind heute eigentlich zu Gast bei der „Offenen Kirche Region Olten“. Aus diesem Grunde zeigt uns der Vizepräsident, Klaus Heinrich Neuhoff,
    einige Aspekte ihrer Arbeit auf. Der Trägerverein „Offene Kirche Region Olten“ wurde 2003 gegründet. Er schafft Momente der Begegnung, sucht
    nach einer offenen Spiritualität, engagiert sich im interreligiösen Dialog und organisiert künstlerische, soziale und spirituelle Ausstellungen,
    wie. z.B. „Sterben und Tod in Weltreligionen“.

    Urs Dahinden ist seit 2008 Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft und empirische Sozialforschung an der Hochschule für Technik und
    Wirtschaft in Chur. Er stellt dem versammelten Publikum das unter seiner Leitung durchgeführte Nationalforschungsprojekt NFP 58 vor. Vor dem
    Hintergrund des Wandels der religiösen Landschaft wo das Christentum an Bedeutung verloren hat und kulturell neue Religionen in Erscheinung
    getreten sind, hat dieses Projekt die Öffentlichkeitsarbeit der Religionen und ihre Darstellung in den Medien untersucht. Dies mit speziellem Blick
    auf den Islam, sind doch die Musliminnen und Muslime nach den Christen (Katholiken und Reformierte), sowie den Konfessionslosen (11%!) die
    drittgrösste Gruppe (4,26%).

    Eindrücklich schildert Urs Dahinden die ungleiche Ausgangslage der beiden Gruppen: haben wir auf christlicher Seite eine Landeskirche mit
    professionellen und proaktiven PR-Mitarbeitern wie es einem mittleren Unternehmen entspricht, finden wir auf muslimischer Seite Laien, die auf
    Freiwilligen-Basis Auskunft gegenüber den Medien erteilen müssen, so diese überhaupt auf sie zukommen. Dies entspricht dem tiefen
    Organisationsgrad, der für die muslimischen Gemeinschaften in der Schweiz kennzeichnend ist.

    Auf Seiten der Medien haben wir es mit Journalisten zu tun, die keine Spezialisierung in Religion aufweisen, – aber gerade Zeit haben, etwas zu
    schreiben. Und wir haben es mit Zeitungen zu tun, die kaum ein Ressort “Religion” kennen. Im Gegenteil, die Journalisten glauben es sei besser,
    wenn sie nichts von Religion verstehen und verwechseln diese Haltung mit Neutralität. Dem gegenüber bemerkt Urs Dahinden zu recht, dass kein
    Interviewpartner aus der Wirtschaft die fachliche Ignoranz eines Journalisten verzeihen würde. Und die Leserschaft wohl noch weniger!

    Wird über Religion berichtet, so geht es meistens um etwas anderes, z.B. Politik oder Sport, und nicht in erster Linie um Religion. Tendentiell
    wird der Islam nebenbei zu politischen Themen erwähnt und dient so den journalistischen Stories mit ihren Erzählmustern zur Charakterisierung des
    negativen Akteurs, des Bösewichts. Das Christentum hat es da als alteingesessene Religion besser und wird auch als Religion im grossen und ganzen
    positiv dargestellt.

    Anders als vielleicht erwartet, macht die Studie keinen Unterschied zum Stand des Islam in den Medien vor und nach dem 11. September aus, nur, dass
    seit dem 11. September lediglich mehr berichtet wird. Urs Dahinden mag bei den Medien keine böse Absicht ausmachen, wirft ihnen jedoch vor, dass
    sie gar keine Absicht haben, sprich ihre gesellschaftliche Verantwortung nicht wahrnehmen. Diese bestünde z.B. im Fördern demokratischer Werte
    oder dem Abspiegeln der Vielfalt in der Schweiz.

    Ernüchternd war auch Urs Dahindens Einschätzung, dass die Wirkung der Medien begrenzt ist. Aus früheren Erfahrungen wisse man, dass die Medien
    kaum einen Einstellungswandel bewirken können. Die Anti-Minarett-Initiative habe zudem gezeigt, dass die Leserschaft trotz negativer Empfehlung der
    meisten Medien der Initiative zugestimmt hat, wohl weil die Gegnerschaft in der Öffentlichkeit sozusagen absent war.

    Was rät nun der Medienspezialist den Muslimen, was den Medien oder etwaigen Dritten? Allen voran ermahnt er die Muslime, mehr und professionellere
    Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und selbstbewusst aus der Defensive herauszutreten. Hier ist laut Dahinden ein Haltungswandel gefragt. Nicht
    erwähnt wurde allerdings die Tatsache, dass die öffentlich-rechtliche Anerkennung des Islam in der Schweiz die muslimische Gemeinschaft mit den
    benötigten Ressourcen versehen könnte.

    Auch erwähnt er den Druck nicht, der viele Muslime dazu bringt, “nur ja nicht aufzufallen”, aus Angst, sie könnten registriert werden. Die
    Politik, allen voran den Bund, ruft Urs Dahinden dazu auf, eine aktive und aufklärende Rolle hinsichtlich der Bedeutung von demokratischen
    Grundwerten wie z.B. Religionsfreiheit und Minderheitenschutz sowie Integration einzunehmen. Für die Medien ist es höchste Zeit anzuerkennen, dass
    Religion auch in einer modernen Gesellschaft ein Thema ist. Urs Dahinden ist überzeugt, dass Journalisten und Medienhäuser dankbar wären für
    Adresslisten von Experten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem soll die Leserschaft bei negativen Erfahrungen z.B. bei einseitiger Darstellung
    und kontinuierlicher Ablehnung von Lesebriefen vermehrt die Möglichkeiten nutzen, sich an neutrale Dritte zu wenden, wie z.B. die Ombudsstelle, den
    Presserat oder das Medienausbildungszentrum. Wünschenswert wäre auch, wenn interreligiöse Vereine sich mehr zu Wort melden würden. Auch der Rat
    der Religionen könnte eine wichtige Rolle spielen.

    Podiumsdiskussion

    Die Moderatorin Amira Hafner-Al-Jabaji (selber Islamwissenschafterin und Publizistin) erzählt einen Witz, der eine lebhafte Diskussion über
    Wahrheit und Abbildung losreisst.

    Der arabische Journalist Tamer Aboalenin beobachtet die Berichterstattung über den Islam in der Schweiz schon seit mehreren Jahren. Die Wahrheit
    werde immer verdreht, das muslimische Opfer werde zum muslimischen Täter und der Islam mit Negativem verbunden. Kein Redaktor interessiere sich
    z.B. für die Ausstellung eines arabischen Malers. Er verweist auch auf die mangelnde Haftung von Journalisten und deren fehlendes
    Verantwortungsgefühl gegenüber dem Inneren Frieden. So hat doch ein von SF1 ausge-strahlter Dokumentarfilm einen körperlichen Angriff auf eine
    muslimische Frau nach sich gezogen. Auch bemängelt der arabische Journalist die fehlende Sensibilität und den Respekt vor der Religion. Es werde
    über den Koran geschrieben als ob er kein Heiliges Buch wäre. Er kritisiert auch das mangelhafte Wissen über den Islam, wenn z.B.
    Mädchenbeschneidung als ein islamisches Problem dargestellt würde. Doch ist sich Herr Aboalenin ... wohl nicht bewusst, dass selbst die
    ägyptischen Frauen auf dem Land glauben, der Islam gebiete ihnen, ihre Töchter zu beschneiden. Wie soll es denn ein westlicher Journalist besser
    wissen?

    Simon Spengler, Journalist und katholischer Theologe, weist auf den wachsenden Instant-Journalismus hin, wo Reflexion nicht mehr möglich ist.
    Journalisten liefen der Mehrheit hinterher, und es ginge v.a. darum, Geschichten zu verkaufen. Dabei werde permanent auf Stereotypen reduziert, die
    auch hartnäckig wiederholt würden. Tamer Aboalenin hält dem entgegen, dass Erfolg aber gerade jene schmückt, die es anders machen und verweist
    auf die wirklich berühmten Journalisten, wie z.B. Arnold Hottinger, Ulrich Tilgner, Jürg Bischoff, ... Andererseits bestätigt der freischaffende
    türkischstämmige Journalist Mustafa Dikbas, dass es gerade auch im Online Journalismus darum gehe, wieviel mal auf einen Artikel geklickt wird.
    Spengler geht soweit zu sagen, dass ein Journalist gar nicht mehr selber entscheiden könne.

    Urs Dahinden hält dem entgegen, dass man auch gute Geschichten machen könne. Es sollten eben diese Boulevard-Methoden benutzt werden, um positive
    Geschichten zu verkaufen. Es gebe so Ansätze z.B. Jungunternehmer mit Migrationshintergrund zu porträtieren. Ausserdem nütze die Opferrolle
    nichts. Die muslimischen Gemeinschaften und auch andere Kräfte, die unterstützend wirken, sollten unbedingt aktiver werden.

    Mustafa Dikbas betont nochmals, wie medienscheu die muslimischen Gemeinschaften sind. Es habe wenig kompetente und redegewandte Leute in ihren
    Gemeinschaften. Und sie haben schlechte Erfahrungen mit den Medien gemacht. Oft kam etwas völlig anderes heraus, als was sie sagen wollten. Sie
    haben so gelernt, besser nichts zu sagen. Daher haben die Leute in der Moschee die Anweisung, Anfragen an Verantwortlichen weiterzuleiten.

    Alles in allem war es eine ernüchternde Debatte, die die Lehren aus Urs Dahindens Nationalfondsstudie bestätigt hat. Keine böse Absicht, aber
    viel Ignoranz und Unbeholfenheit kennzeichnen das Verhältnis von Islam und Medien in der Schweiz und es bleibt viel zu tun für diverse
    gesellschaftliche Akteure, wo immer sie wirken, muslimische Gemeinschaften, Journalisten, Medienhäuser, interreligiöse Foren, sowie Behörden ...
    im festgefahrenen Dreieck zwischen Religion, Medien und Politik.

    Mailin Scherl, Vorstandsmitglied GCM


    http://www.g-cm.ch/geschichte.htm



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 19.12.2010, 23:39


    UMMAH - DAY 2010
    Eine Nachführung über eine erfolgreiche Veranstaltung:
    http://www.ummah.ch/de/component/eventlist/details/28-ummah-day-aus-dem-schatten-ans-licht



    Der Vortrag von VIOZ Präsident T.H. HATIPOGLU

    Hier Klicken




    Hier eine Zusammenfassung und Interpretation von Tariq RAMADANS Vortrag.

    Die 7 C's
    Quelle: http://www.islamheute.ch/Lager.htm

    Bruder Ramadan hat uns ein gutes Instrument in die Hand gegeben, um mit diesem unsere Position – die von uns bislang eingeschlagene Richtung und die sich daraus möglicherweise ergebende Bestimmung zu bestimmen.

    1. Confidence = Vertrauen in die eigene sozial, religiöse Identität.
    Dieses Selbstvertrauen welches durch die richtige Mischung, etwa aus religiöser Gewissheit, menschlicher Demut und tiefster Liebe zur allumfassenden Wirklichkeit geprägt ist, IST tatsächlich die Voraussetzung, um ein kreatives und somit erfülltes und somit – so Gott will – Gott wohlgefälliges und für die Menschen VORBILDLICHES Leben zu leben.
    Und genau hier liegt der Knackpunkt:
    Angst und Misstrauen hat man nicht vor VORBILDERN.
    Wahrhafte Dawa betreibt man nicht mit populistischem Gehabe und theatralischem Gerede – sondern mit vorbildhaftem Benehmen zum NUTZEN der menschlichen GEMEINSCHAFT.

    2. Consistancy = Beständigkeit, Kohärenz, Widerspruchsfreiheit, Durchgängigkeit
    Diese Beständigkeit, dieses Durchhaltevermögen ist es, welches auch in der wahrlich wegweisenden Sure "Al Asr" mit As SABR bezeichnet wird. Alles in der gewaltigen Schöpfung Gottes ist mit dieser Beständigkeit ausgestattet. Seht Euch um in der Natur. Wie beständig die Planeten und Sterne ihre Positionen halten.
    Erst gemeinsame SABR – geduldige Beständigkeit - bringt die Früchte des rechten Glaubens, rechtschaffenen Handelns und das gegenseitige Anhalten zur Wahrheit in spürbare Nähe! Haben die Menschen dies nie, die Muslime heutzutage dies je bedacht?
    Schnell sind sie zu begeistern und oft noch schneller erlahmt der gute Vorsatz.
    Halten ihre Taten, was ihre Worte versprechen?
    Ja – und wenn nicht – welchen Grund hätte man, ihren Worten, ihnen überhaupt zu trauen?

    3. Communication = Kommunikation, mit einander in Verbindung stehen, sich austauschen.
    Nicht ohne Sinn und Hintergrund hat der Prophet Muhammad (as) die Gemeinde der Gläubigen mit einem Körper verglichen, bei welchem der ganze Körper leidet, wenn auch nur ein Teil davon Leid verspürt.
    Kommunikation als zentraler Aspekt menschlichen Daseins ist einer jener Aspekte täglichen Lebens, der von den Muslimen sträflichst vernachlässigt wird.
    Muslime kommunizieren nicht ordentlich miteinander. Nicht einmal ordentlich zu grüßen wird heute noch gelehrt. Die Vereine kommunizieren nicht miteinander, die Vereinsmitglieder kommunizieren nicht ordentlich miteinander – wie soll Zusammenarbeit so funktionieren?
    Wenn die Umma ein Körper ist, so ist die Kommunikation das "Nervensystem der Umma", welches ja zuständig ist für die Weiterleitung von Impulsen, Reizen und Information.
    Definitiv - die heutige Umma ist schwer nervenkrank. Entweder werden Impulse überhaupt nicht weitergeleitet, was zu Abgestumpftheit, Inaktivität und Leblosigkeit führt – oder es wird zuviel an Reiz übermittelt, also überreagiert, was zu unkontrollierten Zuckungen und Zerstörung führt.

    4. Creativity = Kreativiät, Einsatz der schöpferischen Begabung
    Wie schön – hat doch der Schöpfer von Seinen absoluten, einzigartigen, unerschöpflichen Eigenschaften – relative Abbilder von diesen, Seinen Eigenschaften in uns Menschen gelegt.
    Und – gebt gut Acht – IHM zu DIENEN, was ja nun definitiv der Zweck unseres Daseins ist, was bedeutet dies? Wie soll und darf man das verstehen?
    Selbstverständlich ist Gott – der absolut Unabhängige – nicht auf unsere Dienstleistungen angewiesen.
    Der schöne Dienst – in abstraktem Sinn - liegt wohl darin, die dem Menschen von Gott verliehen schönen Eigenschaften und Talente KREATIV zu pflegen, zur Blüte und zu voller Entfaltung zu bringen – in Sorge und Nutzen aller Schöpfung.

    Könnt Ihr das verstehen?
    Muslime sollten aufgrund dieser KREATIVITÄT stets eine Bereicherung für die menschliche Familie darstellen – stets kreative Lösungen für allfällige Probleme anzubieten in der Lage sein – und keinesfalls für Verarmung oder Verunmöglichung von Problemlösungen die Ursache sein. Sind wir das? Oder – could we be a pretty bit better?

    5. Contribution = Beitrag, Zuwendung (an die Gemeinschaft, den Staat)
    Hier knüpfen wir an die vier zuvor erwähnten Cs nahtlos an.
    Durch ihre Kreativität, transparente, verständliche, partnerschaftliche Kommunikation, durch ihre Verlässlichkeit und ihr gesundes, Gottwohlgefälliges Selbstvertrauen sind die Muslime ganz bestimmt in der Lage für jede Gesellschaft einen konstruktiven, nützlichen Beitrag zu leisten. Als Bürger eines bestimmten Staates sind wir nicht anders, als doch verpflichtet – unsere Talente für diesen einzusetzen. WAS hält uns ab davon?

    6. Contestation = Einspruch, Widerspruch gegen Ungerechtigkeit
    Einer der zentralen Vorschriften Gottes an die Muslime ist, in bestem Sinne: "Das Gute gebieten, das Schlechte verwehren".
    Und darauf bezieht sich dieser Einspruch.
    Auch als verantwortungsvolle Familienmitglieder, Freunde oder Staatsbürger sind wir doch verpflichtet, gegen das ÜBLE, gegen das VERWERFLICHE Einspruch zu erheben. Doch die Frage die sich immer stellt ist, WIE: und Allah spricht dies klar und deutlich aus:
    "Auf BESTE ART und WEISE!"

    7. Compassion = Barmherzigkeit, Mitgefühl, Erbarmen
    Ist es nicht, dass Muslime aus einem Hadith- Qudsi wissen, dass Allah Sich Seine Barmherzigkeit als Erste Eigenschaft vorgeschrieben hat. Barmherzigkeit – Mitgefühl für Sorge, Not und Leid – für Freude, Zuneigung und Liebe – braucht es viel mehr – um mit einem angeblich jungen Mitglied der muslimischen Familie Mikael Jackson zu sprechen: "to make the world a better place?"


    Und er sprach auch noch über die 3 L's die beherrscht und beachtet werden wollen:

    1. Landessgesetz

    2. Landessprache

    3. Loyalität




    Hier einige Links zu den Medienberichten:

    Im Zürcher Radio, Interview Asma Bourizgui
    http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp%3A%2F%2Fa374.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net%2Fondemand%2F7%2F374%2F23910%2F4d0cddc8%2Faudio.drs.ch%2FRegionaljournale%2FZuerich%2F2010%2F12%2F101218_rj_1730_ummah_day.mp3&design=drs&type=popup&type=popup&skin=srdrs
    Im Schaffhauser Radio das gleiche Interview.
    http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp%3A%2F%2Fa181.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net%2Fondemand%2F7%2F181%2F23910%2F4d0ce4f1%2Faudio.drs.ch%2FRegionaljournale%2FZuerich%2F2010%2F12%2F101218_rj_1730_sendung.mp3&sg=10000096&sh=10162301&type=popup&skin=srdrs
    Im TAGI. Eppenberger hat wohl vergessen zu sagen, dass nicht nur eine Referentin sprechen "durfte", sondern eine wirklich engagierte und sympathische junge Dame den ganzen Abend (mit Kopftuch) moderieren "musste" …
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Die-SVP-arbeitet-gegen-die-Werte-der-Schweiz/story/31651571
    Blick/20 Minuten: Stadt zahlt Event mit Islamisten
    http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Stadt-unterstuetzte-islamistischen--Anlass-31624405



    Hier einige Punkte von NR Daniel Vischers Vortrag:

    Referat Junge Muslime Dietikon 17.12.2010

    - Dank für Einladung, Wichtigkeit des Anlasses, Beginn einer Phase der Vertiefung der Beziehungen zwischen Politik und muslimischen Organisationen in CH. Oder besser generell Muslimen, hier der Jugend.

    - wurde gefragt, warum ich käme, ich könne mich bestimmt nicht mit allen indentifizieren, die teilnehmen. Ich komme nicht als Richter, ich breite meine Gedanken aus. Vioz Präsident Hatipoglu und Ramadans Teilnahme garantieren für Repräsentanz und Qualität!

    - In CH heute knapp halbe Mio. Muslime. Sie bilden drittgrösste Religionsgemeinschaft in der Schweiz. Gehen Erwerbsarbeit nach in unterschiedlichsten Stellungen, sind in Ausbildung, erziehen Kinder, sind Kinder. Sind in unterschiedlichem Masse religiös. Viele sind CH Bürgerinnen. Verschiedene Generationen sind hier, bleiben hier.

    - Muslime in CH stammen aus unterschiedlichsten Weltgegenden und gehören sehr verschiedenen Ethnien an. Hauptherkunftsländer sind die Türkei, Kosovo, Bosnien und beschränkt der arabische Raum. Ebenso gehören sie unterschiedlichen islamischen Gemeinschaften an. Den Islam gibt es eben nicht!

    - Erste Einwanderungswelle von Muslimen stammt aus den 80iger Jahren und der Türkei. Sicher waren immer schon Bosnier hier. Islamfrage begann aber erst in den neunziger Jahren eine Rolle zu spielen, nach Zusammenbruch Ostblock

    - Persönlich war ich 1993 als Rechtsanwalt mit dem „Schwimmunterrichtsfall" betraut. Er führte zu einem bemerkenswerten Bundesgerichtsentscheid, der gestützt auf die Religionsfreiheit Dispens vom Schwimmunterricht eines 12 jährigen islamischen Mädchens stützte. Entscheid löste Entrüstungssturm aus: „Islam ante portas", „Festung Europa bedroht". Eigenartige Koalition: Rechte, Sonntagsblick, Feministinnen; unterschiedliche Argumentation: „Bedrohung des Abendlandes", Paternalismus: fremdbestimmter Entscheid des Mädchens. Aufregung legte sich indes bald. Inzwischen ist Entscheid aufgehoben mit neuer Verfassungsgewichtung. Gleichheitsanspruch Mädchen wiegt stärker als Religionsfreiheit. Fraglich!

    - Aber diese Frage zeigt eine grundsätzliche Problemstellung. Das Aufeinanderprallen verschiedener Wertvorstellungen. Das Prinzip des laizistischen Schulsystems versus Religionstradition. Schule und Familie, beiderseitige Bindungen. Es ist ein klassischer Konflikt, dem auch andere Religionsgemeinschaften unterworfen sind.

    - Kopftuchfall Einbürgerung. Kopftuch kein Ablehnungsgrund bei guter Integration.

    - Bis zur Minarettabstimmung vom Dezember 2009 schien es, die Islamdebatte finde in der Schweiz sachter statt als anderswo, sieht man von einzelnen SVP-Exponenten ab. Es gelang Ende neunziger Jahre, anfangs/Mitte wichtige Anliegen der Muslime in einigen Kantonen und Städten durchzusetzen, etwa eigene Friedhöfe. Dies allerdings ist jetzt gefährdet.

    - Warum kam es zum Sieg der Minarettinitiative? Anfänglich sah es anders aus. Plötzlich entstand in den Medien ein Allgemeindiskurs, bei welchem plötzlich dem Islam für alle Missstände in der Ausländerpolitik die Schuld zugewiesen wurde. Jedenfalls ging es nicht vornehmlich um Minarette!

    - Warum wählte SVP Minarette? Es geht um das christliche Abendland, die jüdisch-christliche Leitkultur.

    - Was bedeutet der Sieg der Minarettintiative? Es ist keineswegs entschieden, ob tatsächlich keine Minarette gebaut werden. Strassburg: generell Normenkontrolle, Einzelfallüberprüfung: Bundesgericht, evtl. auch Strassburg. Neue Initiative kaum gute Lösung.

    - Die Schweiz hat eine grosse Tradition im Zusammenleben zwischen Schweizern und Ausländer. Ich behaupte: es ist sicher eher eine Erfolgsgeschichte als das Gegenteil. Schon immer gab es indes fremdenfeindliche Bewegungen und Volksinitiativen.

    - Schon immer gab es die Diskussion über Parallelgesellschaften. Und es gibt Missverständnisse. Natürlich gilt: für alle gelten die gleichen Gesetze. Das muss nicht extra betont werden, ist selbstverständlich. Darf aber auch nicht in Frage gestellt werden! Aber Eigenstrukturen stärken die Identität! Zum Beispiel islamische. Haben wichtige Sozialfunktion. Was wäre italienische Migration ohne katholische Kirche und KPI gewesen?!

    - Braucht es ein Integrationsgesetz: ich denke nein. Integration ist nicht Assimilation. Es kann nicht um eine Leitkultur gehen. Deutschkurse sind sinnvoll und nötig. Aber nicht als Oktroy. Integration lebt täglich in den Schulen. Im Alltag, im Ausgang.

    - Der neue Assimilationsdiskurs. Sarrazin und die Folgen. Die Arroganz des Abendlandes. Islam ist Bestandteil der abendländischen Welt, von deren Philosophie und Wissenschaft.

    -Mitgestaltungsmöglichkeiten sind gross. Politische Parteien Gewerkschaften,Sportvereinen.

    - Gesellschaft lebt von der Differenz. Religionsfriede ist Voraussetzung für Weltfrieden. Das gleiche gilt inländisch.


    Es wurde uns mitgeteilt, dass einige Geschwister kritische, aber dennoch moderate Leserbriefe geschrieben haben, die allerdings NICHT veröffentlicht wurden ... :shock:

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Die-SVP-arbeitet-gegen-die-Werte-der-Schweiz/story/31651571

    M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: Auch wenn gr.teils richtig zitiert wurde, grobe Ausnahme: "Allah ist ...Prophet", ist der Artikel nicht einer, welcher d. positive Intention d. Veranstaltung (Veranstalter) im entsprechenden Licht erscheinen lässt. Wenn nur eine Dame sprechen "durfte", warum wird nicht erwähnt, dass eine engagierte junge Zürcher Dame d. gesamte Veranstaltung moderieren "musste"? Warum wir Integration so erschwert?
    Nicht veröffentlicht wurde auch
    S.M. hat folgendes geschrieben: Es ist immer das gleiche Muster: eine – leicht versteckt – tendenziöse Berichterstattung mit einigen hinterrücksen Hieben gegen uns Muslime. KEINER der Referenten hat z. B. die Muslime „überwiegend in der Opferrolle“ dargestellt.
    Warum kann man nicht für einmal die grosse Anstrengung der Muslime estimieren, ihren positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten?



    Re: VERANSTALTUNGEN in der SCHWEIZ 2010

    M.M.Hanel - 20.12.2010, 16:33


    «Der Iman und Pastor» ist ein Film, der zum nachdenken und diskutieren anregt.

    Zum ersten Mal veranstaltet der VAM zusammen mit der Stiftung Islamische Glaubensgemeinschaft in Wohlen einen Filmabend für Jugendliche und Jung gebliebene, egal welcher Nation oder Religion sie angehören.

    http://www.islam.ch/joomla/index.php?option=com_simplecalendar&view=detail&catid=1%3Averanstaltungen&id=12%3Avam-filmabend-fuer-jugendliche&Itemid=5

    Sehen Sie auch die entsprechenden Beiträge von GSIW zum FILM

    http://www.iphpbb.com/board/ftopic-43715060nx17898-214-45.html#1285



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