Anwesen der Morgans

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    Re: Anwesen der Morgans

    Terrenus - 05.06.2006, 00:35

    Anwesen der Morgans
    Abend des 14. Septembers 2000:


    Rose Morgan betrat durch die breite Eingangstür des Hauses das einladende Foyer.

    Sie stellte eine Aktentasche am Boden ab, und strich sich gedankenversunken über das erdbraune Kostüm, welches sie trug.

    Ihre Augen wanderten ein wenig müde durch das große Empfangszimmer, und Erstaunen legte sich auf ihr Gesicht, als sie bemerkte, dass die Geranien in der Raummitte erneut in ihrer Blüte zu stehen schienen.
    Das war merkwürdig.
    Für gewöhnlich sahen die Blumen verwelkt aus... es sei denn...

    Ein strahlendes Lächeln erhellte die Züge der Senatorin, als sie sich forschend umblickte.

    "Adrian?" Rief sie erfreut, weiter demit beschäftigt, das Haus abzusuchen.
    "Adrian, bist du hier irgendwo?" Alle Anspannung, alle Müdigkeit des vergangenen Tages fielen von ihr ab, als sie mit freudigem Lächeln auf den Lippen die Treppe in das zweite Stockwerk hinaufstief.

    Sie hörte das leise Knistern eines Kamins.

    Rose runzelte die Stirn.
    Kamin? Im Sommer?
    Sie beschleunigte ihre Schritte, und als sie bemerkte, dass die Türe zum Arbeitszimmer ihres Mannes offenstand, malte sich Entsetzen auf ihre Züge.
    Zögerlich ging sie darauf zu.
    "Adrian." Wiederholte sie, doch es war kein Rufen mehr, sondern eine Feststellung.
    Dem Entsetzen wich Ärger, als sie bemerkte, dass ihr Sohn gerade vollauf damit beschäftigt war, einige ältere Dokumente durchzusehen, und diese wahlweise den Flammen übergab.

    "Was in Gottes Namen tust du da?"

    Der junge Mann - ihr Sohn - sah auf, und sie entdeckte Zorn in seinen Augen.
    "Du hast es mir nicht gesagt." Erwiderte er ärgerlich, und wedelte mit einigen Schriftstücken herum.
    "Du hast mir das alles verschwiegen. Ich habe versucht... Dinge herauszufinden, die du schon längst wusstest!"

    Rose verschränkte die Arme vor der Brust, und ihr Gesicht nahm einen kühleren Ausdruck an.
    "Dachtest du, ich habe nicht nach einer Erklärung gesucht?" Fragte sie ihn mit fester Stimme, und als er nichts entgegnete, trat sie näher.

    "Ich habe meine eigenen Nachforschungen angestellt. Aber es ist nichts brauchbares dabei herausgekommen." Sanft und auf mütterliche Art nahm sie ihm die Dokumente aus der Hand.

    "Ich fand einen Namen... Daniel Samson, der auch dir bekannt ist. Ich versuchte anders als du nicht, seine Spur zurückzuverfolgen, sondern fing in seiner Kindheit an. Und stellte fest, dass er auf Xaviers Schule gegangen ist. Damit haben sich meine Nachforschungen erledigt, Adrian."

    Adrian entfernte sich von seiner Mutter, stützte sich mit einer Hand am Kamin ab, und sah sie dann wieder an.
    "Oh, verstehe." Entgegnete er sarkastisch.
    "Immer noch eine Verfechterin und Gönnerin der Schule, was?" Er stieß einen verächtlichen Laut aus.

    "Adrian, ich werde mit dir nicht darüber diskutieren." Erwiderte seine Mutter scharf, aber dennoch milde.
    "Wir haben das schon einige Male durchgesprochen. Du solltest endlich mit dieser ewigen Suche aufhören, und beginnen, dein Leben zu leben."

    Der Mutant löste sich wieder von der Wand, und trat auf seine Mutter zu.
    "Ich habe den Verantwortlichen gefunden. Ich wollte mit ihm sprechen. aber unglücklicherweise..." Er machte durch ein Schulterzucken klar, was er davon hielt. "... wurde er Opfer eines ominösen Unfalls, bevor ich ihn sprechen konnte."

    Rose´Augen wurden groß.

    "Verstehst du jetzt, warum ich dahinter kommen will? Ich will wissen, wer dieser Daniel Samson war. Ich will die Zusammenhänge begreifen. Vorher werde ich keine Ruhe finden."

    Die Senatorin nickte leicht, und legte vorsichtig die Hand auf den Oberarm ihres Sohnes.
    "Ja, ich verstehe." Entgegnete sie. Sie runzelte kurz nachdenklich die Stirn.
    "Wenn du möchtest, werde ich ein Gespräch mit Professor Xavier für dich organisieren." Bot sie an, und führte ihn sachte aus dem Raum.

    "Ich weiß das zu schätzen, aber ich möchte lieber Inkognito dort auftauchen."

    Wieder nickte Rose.
    "Wie du meinst." Sie sah ihn an, und lächelte dann gewinnend.
    "Aber zu Abend musst du mit mir essen."

    Adrians Zorn war verflogen, und er lächelte seine Mutter offen an und nickte.
    "Sehr gerne."



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