die Monatsnamen

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    Re: die Monatsnamen

    Tyskland_Saga - 04.06.2006, 20:39

    die Monatsnamen
    „Einst hatten wir Namen für die zwölf Monde, bei denen wir uns was denken konnten.“

    Dieser Satz stammt von dem bekannten Dichter Herman Löns. Wer kann sich unter „Februar“ schon etwas vorstellen? Oder unter „Januar“? Dieses Wort kommt vom lateinischen „Janus“, einem römischen Gott. „März“ kommt von „Mars“, dem Kriegsgott der Römer. Die Namen „Juli“ und „August“ kommen von Julius Caesar und Augustus, also wieder zwei römischen Kaisern, die noch dazu die Erzfeinde unserer germanischen Vorfahren waren.
    Bei den Römern hatte das Kalenderjahr nicht zwölf sondern nur zehn Monate. Der September war daher der siebente Monat (sept – sieben), in Wirklichkeit ist er aber den neunte Monat. Der Oktober war bei den Römern, wie der Name schon sagt; der achte Monat (okto – acht). Der November war bei den Romanen der neunte Monat (nove – neun), bei uns aber ist er der elfte Monat. Der Dezember war damals der zehnte Monat (dezem – zehn), bei uns der zwölfte. Dabei hatten unsere Vorfahren durchaus eigenständige Namen für die Monate. Sie wurden schon zur Zeit des Kaisers Karl des Franken, um 800, aufgezeichnet.

    Der erste Monat heißt „Hartung“, „hart“ (althochdeutsch) – bedeutet „viel“ oder „sehr“, also viel Eis, viel Schnee, viel Kälte – der Kältebringer!
    Der zweite Monat heißt „Hornung“. Er hat seinen Namen von „horen“, was „sich paaren“ heißt.
    Der dritte Monat ist der „Lenzing“, im Dichtermund kurz „Lenz“ genannt. Das althochdeutsche Wort steht für Frühlingsmonat.
    Der vierte Monat ist der „Ostermond“. Ostara hieß bei unseren Ahnen die Göttin des aufsteigenden Sonnenlichts. In diesem Monat fällt die Auferstehung der Natur.
    Der fünfte Monat ist der „Mai“ oder „Wonnemond“. Mai ist ein echt germanisches Wort und bedeutet „jung“ (Maid = junges Mädchen).
    Der sechste Monat ist der „Brachet“ : die Felder liegen brach!
    Der siebente Monat ist der „Heuert“ : die Wiesen werden gemäht, es gibt das erst Heu.
    Der achte Monat heißt „Ernting“ : die Ernte wird eingebracht.
    Der neunte Monat heißt „Scheiding“ : der Sommer scheidet von uns.
    Der zehnte Monat ist der „Gilbhart“ (gilb = gelb ; hart = viel), also der Monat in dem es viel Laub gibt.
    Der elfte Monat ist „Nebelung“ : der Monat der immer nebliges Wetter mit sich bringt.
    Der zwölfte Monat ist der „Julmond“, oder kurz „Jul“. Das „Julfest“ war das größte Fest der Germanen. In den zwölf Weihenächten um die Jahreswende, die auch „Rauhnächte“ genannt werden, ruhte jede Arbeit solange bis die Sonne zu neuem Lauf wieder aufstieg. Auf den Höhen wurden die Sonnenwendfeuer entzündet und feurige „Julräder“ ins Tal gerollt.



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