Suddenly In Love

Verzaubert - Auch Jahre später
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    Re: Suddenly In Love

    Marc Curtis - 29.11.2009, 21:37

    Suddenly In Love
    „Love is the only force capable of transforming an enemy into friend.“



    Wer? Cecilia Marshall && Marc Curtis
    Wann? An einem Nachmittag im Sommer 2026
    Wo? In einem kleinen Café in London


    When it feels like it's love
    All the stars lift you up
    Well, I'll place you high above
    on top of the world
    I'm just glad I found you



    Re: Suddenly In Love

    Marc Curtis - 29.11.2009, 21:37


    Das Café war klein und gemütlich. Cecilia hatte es ausgesucht und Marc musste zugeben, dass sie damit Geschmack bewies. Die Tische waren klein und rund und boten Platz für zwei oder maximal drei Personen. Also perfekt für eine Verabredung wie diese. An den Wänden hingen Schwarz-Weiß-Fotografien, die dem Raum ein perfektes Ambiente verliehen. Hinzu kamen die Vorhänge und zahlreichen Kissen in warmen Orange- und Rottönen, die eine gemütliche Atmosphäre schafften. Trotz dass der Raum so vollgestellt war wirkte er nicht eng, denn die großen Fensterscheiben liesen ihn geräumiger wirken als er wohl war. Und genau an einem dieser Fenster saß Marc und schaute hinaus auf die belebte Straße. Er beobachtete die verschiedenen Menschen die vorrübergingen. Einzelpersonen jeden Alters, frisch verliebte Pärchen, Paare bei denen die Welle der ersten Verliebtheit wohl schon verflogen war und natürlich auch Familien. Marc fragte sich ob er auch jemals eine Familie haben würde um dann als stolzer Vater mit Frau und Kindern eine Straße wie diese hinunterzulaufen. Sicher war das ein Wunsch von ihm, den er gern einmal erfüllen wollte. Auch wenn das natürlich noch ein paar Jahre Zeit hatte, denn dafür musste er zunächst einmal die richtige Frau finden. Und das fiel ihm bisher schwerer als man vielleicht annehmen mochte. Nein, an Auswahl mangelte es ihm gewiss nicht. Er hatte schon viele Mädchen gehabt und bis auf wenige Ausnahmen waren sie auch alle ganz nett gewesen. Aber mehr als eine Nacht oder vielleicht auch mal ein paar Nächte war nie drin gewesen. Marc beendete solche Affären dann lieber schnell wieder bevor er den Mädchen zu große Hoffnungen machte und sie sich vielleicht noch in ihn verliebten. Denn bisher war unter seinen Bekanntschaften noch keine dabei gewesen, die wirklich sein Herz gewinnen konnte. Zeitweise hatte er ja schon die Hoffnung aufgeben überhaupt jemals eine Frau kennenzulernen, die ihm mehr bedeutete.
    „Entschuldigung?“, holte ihn ganz plötzlich eine freundliche Stimme aus seinen Gedanken.
    Marc wandte den Blick vom Fenster ab und der netten Dame zu, die ihn angesprochen hatte. In der Hand hielt sie einen kleinen Notizblock und einen Stift und dabei sah sie Marc gespannt an.
    „Möchten Sie schon bestellen?“
    „Nein danke. Ich warte noch auf jemanden“, antwortete er ihr und winkte höflich ab.
    Die Kellnerin nickte nur kurz und verschwand sofort zum nächsten Tisch.
    Und da kam Cecilia ins Spiel. Denn sie war es, auf die er hier wartete. Und sie war die erste und bisher einzige Ausnahme in seinen weiblichen Bekanntschaften. Das Gefühl, das sie in ihm entfachte hatte er bisher bei noch keiner anderen Frau verspürt und so langsam schien er sich auch immer klarer darüber zu werden was und wie viel er für sie empfand. Und für ihre heutige Verabredung hatte er sich vorgenommen, dass er ihr das unbedingt sagen musste. Auch wenn er sich keineswegs sicher war wie sie darauf reagieren würde und wie ihre Sicht der Dinge war.
    Marc warf einen Blick auf seine Armbanduhr. Es war jetzt Punkt 16 Uhr und so langsam begann er nervös zu werden, denn Cee sollte nun jeden Moment eintreffen. Gebannt beobachtete er den Eingang und jedes Mal wenn sich die Tür öffnete begann sein Herz ein wenig schneller zu pochen, bis er feststellte dass es nicht Cee war und wieder in sich zusammensank.
    Und dann stand sie doch plötzlich in der Tür. Marcs Herz machte einen erneuten Hüpfer und er richtete sich auf. Sie sah sich um, wohl auf der Suche nach ihm, und Marc hob seine Hand und winkte ihr lächelnd zu, damit sie ihn im überfüllten Café auch nicht übersah. Bis sie ihn endlich erkannt hatte und herüberkam.



    Re: Suddenly In Love

    Cecilia Marshall - 02.12.2009, 16:18


    Hektisch suchte Cecilia in ihrer Handtasche nach dem unvermeidlichen Lippenstift und versuchte sich in der U-Bahn die Lippen nachzuziehen, ohne hinterher wie ein Clown auszusehen. Wieso nochmal hatte sie sich heute entschlossen, nicht zu apparieren sondern auf muggelische Art und Weise zu dem vereinbarten Treffpunkt gelangen? Die Vorfreude stieg in der jungen Frau hoch, als sie an Marc dachte. Es war erstaunlich wie sehr er ihr ans Herz gewachsen war und wie sie sich immer mehr auf ihre kleinen Verabredungen freute.
    Die Blonde ließ sich sonst nicht allzu schnell auf andere Menschen ein, weshalb es einigermaßen ungewöhnlich war, dass Marc dies gelungen war. Sogar ihre beste Freundin, Vanity, war ganz erstaunt über die verwandelte Cee gewesen. Einzig und allein, dass Marc so ganz und gar nicht in ihren Bekanntenkreis passen wollte. Er war der typische Gryffindor und genau das war er auch gewesen in seiner Schulzeit, was vermutlich auch ganz gut erklärte, wieso sie früher niemals etwas miteinander zutun gehabt hatten. Aber bei ihrem ersten zufälligen Zusammentreffen, hatte Marc sie quasi mit seinem Charme festgenagelt. Cecilia wusste, dass es das Verhältnis zu ihren Eltern noch verschärfen würde, sollten sie das herausfinden. Die Blonde bekam ohnehin schon genug Druck, weil sie immer noch zögerte sich den Todessern anzuschließen. Solange sie noch zur Schule gegangen war, war das okay gewesen. Ihre Mutter war immer schon dagegen gewesen, dass sie sich derartig früh anschloss, aber zumindest nachdem Cecilia die Volljährigkeit erreicht hatte, war es das absolute Muss sich als Todesser abstempeln zu können.

    Nachdenklich steckte sie den Lippenstift wieder in die Tasche, nachdem sie etliche Korrekturen vorgenommen hatte um einen perfekten Strich zu erzielen.
    Endlich hielt auch die U-Bahn und erleichtert strömte Cee mit vielen andern Menschen ins Freie und wieder nach oben, wo man das Tageslicht wieder sehen konnte. Obwohl es Sommer war, war es doch merkwürdig kalt dort unten und normalerweise fuhr Cecilia niemals mit dem öffentlichen Verkehrsmittel, aber seit sie Marc so gut kennengelernt hatte, tat sie sowieso einige seltsame Dinge.
    Etwas was die junge Frau noch mehr verwirrte war, dass sie anscheinend mehr für ihn empfand als sie wollte beziehungsweise sollte. Normalerweise baute sie ihren Schutzwall um sich herum auf, den nur Auserwählte durchdringen konnte, aber der junge Mann schien das mit einem Lächeln geschafft zu haben. Drastisch ausgedrückt.
    Was war aus ihrem Schwur geworden, nachdem sie so von Nathan und ihrer Cousine verletzt worden war? Wieso schaffte sie es nicht, in dieses mal einzuhalten? Niemals hatte sie einen Jungen derartig nah an sich herangelassen und ihn an so vielem teilhaben lassen. Warum also ausgerechnet jetzt Marc? Weil er anders ist, sagte eine kleine Stimme in ihrem Kopf, aber Cee versuchte diese schnell wieder verstummen zu lassen. Sie wollte nicht so denken, noch einmal würde sie sich nicht so verletzen lassen wie damals. Nie mehr. Und an Cynthia sah man ja schon, wie sehr man sich in Menschen täuschen konnte.

    Mit einem Blick auf ihre Armbanduhr bekam Cee einen kleinen Schreck und fing an ihre Schritte zu beschleunigen, bis sie in eine Art Laufen verfiel. Sie wollte nicht zu spät kommen, aber anscheinend würde sie genau das tun.
    Am Ende der Straße entdeckte sie das kleine Café, das sie selbst ausgewählt hatte. Ausgelassen rannte sie die letzten paar Meter und fühlte sich so frei wie sonst nie. Schon allein der Gedanke gleich Marc zu sehen, ließ sie die Zwänge und Erwartungen ihrer Familie in die einzige Tochter vergessen. Sollten sie doch verlangen was sie wollten, ihr war es egal!
    Stürmisch öffnete sie die Tür und ein leises Klingeln erklang. Suchend blieb sie vor der geschlossenen Tür stehen und sah sich nach Marc um. Der, war schneller als sie gewesen und winkte ihr schon fröhlich zu.
    Ein fröhliches Lächeln schlich sich auf ihre Lippen und mit roten Wangen und windzerzausten Haaren von Laufen eilte sie auf den jungen Mann zu.
    "Hey." begrüßte sie ihn und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. "Tut mir Leid, falls ich zu spät bin, aber diese verdammte U-Bahn war unglaublich langsam. Jetzt weiß ich, wieso ich sonst immer appariere." entschuldigte sie sich lachend und ließ sich auf die Bank nieder. "Wartest du schon lange?" fügte sie noch fragend hinzu und spielte mit der Speisekarte, die auf den Tisch lag, herum.



    Re: Suddenly In Love

    Marc Curtis - 14.12.2009, 20:38


    Marc stand sofort auf um Cee zu begrüßen als sie herüberkam.
    „Schön dich zu sehen“, lächelte er und lies sich von ihr einen Kuss auf die Wange drücken.
    Man hätte fast meinen können er wäre ein wenig schüchtern, so verlegen wie er plötzlich wirkte. Aber Schüchternheit hatte Marc noch nie gekannt und auch Verlegenheit gehörte noch nie zu seinem Repertoire. Es war einfach Cecilias gesamte Erscheinung, die ihn jedes Mal von neuem erst einmal etwas sprachlos machte.
    Er versuchte sich wieder zu fangen und wartete bis Cecilia sich gesetzte hatte ehe er auch selbst wieder Platz nahm.
    „Nein nein, ich warte noch nicht sehr lange“, versicherte er ihr.
    Auch wenn das vielleicht für Ausenstehende nicht ganz der Wahrheit entsprach. Immerhin war er eine mindestens eine Viertelstunde wenn nicht sogar mehr zu früh hier gewesen. Aber das war ja nicht Cees Schuld gewesen, sondern einfach Marcs stille Aufregung und Vorfreude sie zu sehen, die ihn nicht länger hatten warten lassen hier herzukommen. Aber er hatte gar nicht bemerkt wie schnell die Minuten verstrichen waren, so sehr wie er in seinen Gedanken vertieft war.
    „Du hast die U-Bahn genommen?“, fragte Marc nochmal etwas überrascht nach all Cecilia das erwähnte und ein leichtes Lächeln huschte ihm dabei über die Lippen.
    Es war wirklich sehr untypisch für sie. Ja, selbst Marc mied solche langsamen Gefährte wie U-Bahnen so weit es ging. Warum sollte man auch so viel Zeit damit verschwenden, wenn man als Zauberer doch die Möglichkeit zu apparieren hatte?
    „Das ist also der Grund weswegen du so durcheinander aussiehst“, fügte er mit schelmischem Grinsen hinzu und musterte ihre vom Wind etwas zerzausten Haare.
    Er wusste ganz genau, dass Cecilia ihr Aussehen sehr am Herzen lag und seine Kritik war auch keinesfalls wirklich ernst gemeint, denn Cee sah einfach umwerfend aus. Und ein klein wenig Unperfektheit machte sie für ihn nur noch liebenswürdiger.
    „Wie geht es dir? Hattest du einen angenehmen Tag?“, fragte er nun nach und hoffte natürlich sehr, dass dem so war.
    Er selbst hatte sich für die gesamt Woche freinehmen können und der Urlaub tat ihm auch sichtlich gut. Er war so entspannt wie schon lange nicht mehr und so konnte er das Beisammensein mit Cee heute noch mehr genießen als er es ohnehin schon tat. Ihre Treffen bedeuteten immer so etwas wie eine kleine Auszeit für ihn. Seine Arbeit hatte ihm in den vergangenen Wochen einiges an Stress bereitet und Marc war nun wirklich nicht der Typ, der gern schuftete, aber Cecilia war der kleine Lichtblick dazwischen, um, wenn auch nur für wenige Stunden, den Kopf wieder freizubekommen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen. Und in dieser kurzen Liste rangierte sie derzeit wohl an erster Stelle für ihn.
    Seine Freunde hielten ihn deswegen schon für ein klein wenig verrückt. Dass es nun ausgerechnet Cecilia war, die sein Herz erobert hatte war für sie nur schwer zu glauben. Und keiner von ihnen hätte vor einigen Jahren wohl darauf gewettet, dass er sich eines Tages in das Slytherinmädchen, das damals schon allein aus dem Grund, dass sie eben im Haus der Schlangen war, doch überhaupt nicht in sein Beuteschema passte, verlieben würde. Aber heutzutage gab er nichts mehr auf diese Vorurteile, denn seit er wusste wie Cee wirklich tickte, wusste er auch alles, und wirklich alles an ihr zu schätzen. Er war sich sicher, sie war genau die Richtige für ihn. Nie hatte ihm eine Frau so viel bedeutet, dass er für sie alles stehen und liegen lassen würde. Aber bei Cecilia war genau dies der Fall. Er würde beinahe alles dafür geben auch nur für wenige Minuten ihre Anwesenheit genießen zu dürfen.
    Plötzlich stand die Kellnerin von eben wieder an seiner Seite. Marc blickte kurz zu ihr auf als sie erneut fragte, was sie ihnen denn bringen durfte. Marc zögerte etwas, denn er hatte, solange er auch schon hier war, noch nicht einen Blick auf die Karte geworfen. Er sah zu Cecilia und bedeutete ihr damit, dass er ihr den Vortritt bei der Bestellung lassen würde.



    Re: Suddenly In Love

    Cecilia Marshall - 27.12.2009, 17:07


    "Das gebe ich gerne zurück." kam es Cecilia gewohnheitsmäßig zurück, nur dieses Mal waren es nicht nur die antrainierten Manieren und Gepflogenheiten, die besagten, dass man derartige Aussagen zurückgab, sondern sie meinte es auch so. Es war wirklich schön Marc zu sehen, was die hübsche Blondine mehr als nachdenklich machte. So gerne sie auch versuchen würde, sich ein wenig von Marc zu befreien und ihre alte Reserviertheit zurückzubekommen, schaffte sie es doch nicht, die alten Mauern wieder aufzubauen. Aber wie sagte man auch so schön? Was einmal zerstört ist, ist nicht leicht wieder aufzubauen. Vermutlich traf das ebenso auf ihre Schutzmauern, die ihre ganze Person umgab, zu. Es machte sie nervös, unsicher und sie wusste nicht ganz wie sie sich verhalten sollte. Abblocken und alles kaputt machen, was sie mit Marc verband? Oder einmal in ihrem Leben das tun, was sie wollte, und nicht das, was andere von ihr erwarteten? Es war nicht gerade leicht, ein Leben zu leben, das von Erwartungen, Wünschen und Hoffnungen anderer geprägt war, aber niemals die eigenen erfüllte.
    Und trotzdem, hatte Cecilia sich damit abgefunden, nach den Regeln ihrer Familie zu leben. Der Todesser. Der Reinblüter.
    Es war eine Gewohnheit, vielleicht eine lästige, aber trotzdem schwer sie abzuschütteln. Außerdem war die junge Frau nicht gewollt, sich verletzen zu lassen, was unverweigerlich geschehen musste, wenn sie sich in etwas Neues, Unbekanntes stürzte.. oder einfach nur ihr Leben lebte.

    Deshalb versteinerten ihre Gesichtszüge kaum merklich und das liebe Lächeln fror ein, als Marc überrascht und mit fragendem Unterton, ihre Worte über die U-Bahn wiederholte. Cecilia wusste, dass junge Mann sie mittlerweile gut genug kannte, um zu wissen wie ungewöhnlich es für sie war. Und ihr selbst war nur allzu klar, wer hinter diesem Sinneswandel steckte. Besagter junger Mann, der hier vor ihr saß.
    Cee hatte nicht vor, Marc noch näher an sich heranzulassen, aber die Ablehnung schmolz im selben Atemzug dahin, als sie sein Grinsen sah. Es machte ihr Angst, dass es ihr so viel bedeutete, was er von ihr dachte. Es konnte nichts Gutes verheißen, wenn sie sich darüber sorgte.
    Wiederum musste sie an ihre Familie denken, sowie auch an Cynthia und den Vorfall mit Nathan, der schon so lange zurück lang und immer noch dieselbe Wirkung auf sie hatte. Es war seltsam, wie sehr eine alte, enttäuschte Schulliebe einen so großen Effekt auf sie haben konnte und wie sehr es ihr Liebesleben immer noch prägte.
    Jedes Mal, wenn sie einen Mann traf, der ihr gefiel und wo sie gewillt war, ihn an sich heranzulassen, musste sie sich nur kurz an Nathan und Cynthia erinnern, was diese beiden ihr angetan hatten und niemand hatte eine Chance ihr Herz zu erobern.
    Marc war bis jetzt die einzige Ausnahme dieses Verhaltensmusters gewesen.

    Sofort versuchte sie ihre Haare mit den Händen zu ordnen. "Kann ich mich noch in der Öffentlichkeit zeigen oder muss ich mich verstecken?" fragte sie scherzend, aber es lag ein wenig echte Besorgnis in ihrer Stimme. Ihr Aussehen, war ihr immer wichtig gewesen. Unter anderem auch, weil es sie höher stellte, als ihre Cousine, dass war Cecilia immer schon wichtig gewesen: besser sein als Cynthia.

    "Mir gehts gut." antwortete sie nur knapp und senkte ihren Kopf ein wenig, so dass sie starr auf ihre Hände starrte und mit den Ringen dort herumspielte. Sie wollte nicht von ihrem Tag erzählen, sie war bei ihren Eltern gewesen, was wieder einmal das übliche Desaster war. Wie auch sonst? Sie konnte sich nicht an einen Besuch zu Hause erinnern, innerhalb der letzten zwei Jahre, wo es nicht einen Streit gegeben hatte und der Haussegen schief hing. Der Druck auf der Blonden wurde immer größer und sie sah keinen Ausweg mehr, außer endlich zuzustimmen, sich bei den Todessern zu beteiligen. Das Mal zu tragen und nie wieder davon loszukommen. Diese Entscheidung zu treffen, die alles verändern würde. Unbemerkt schlich sich eine Träne aus ihren Augen, die sie schnell wegwischte, wieder zu Marc aufblickte und ihm ein mattes Lächeln schenkte. "Wie gehts dir?" fragte sie nur schnell zurück und wollte nur abgelenkt werden, von ihrem Gedanken. Wenn Marc das nicht hinbekam, konnte das keiner. Sie dachte ohnehin schon jede freie Minute an die Entscheidung, die sie zu treffen hatte und wollte dass nicht auch noch in der Zeit tun, die sie mit Marc verbringen konnte.

    Dankbar registrierte Cecilia die Kellnerin, die ihr Gespräch unterbrach. "Einen Cappuccino.." bestellte sie nur achtlos, da es ihr vollkommen egal war, was sie trank, bewerkstelligte aber noch ein kleines Lächeln.
    Unvermittelt fragte sie sich, was Marc eigentlich von ihr dachte. In ihr sah. Sie musste vollkommen, verkorkst auf ihn wirken. Einmal ging sie auf ihn zu, beim nächsten Treffen aber, machte sie wieder drei Schritte in die andere Richtung und wirkte verschlossen. Was trieb ihn dazu, sich weiterhin mit ihr zu treffen? Außerdem musste sie genau das sein, was er verabscheute, als ehemalige Slytherin oder hatte er sie noch mehr durchschaut als sie ahnte?
    Ohne nachzudenken, stellte sie ihm auch genau diese Frage, die ihr im Kopf herumschwirrte. "Wieso triffst du dich eigentlich mit mir?" ihre Stimme war leise, seltsamerweise hatte die Blonde Angst vor seiner Antwort. Würde es noch eine Zurückweisung sein?



    Re: Suddenly In Love

    Marc Curtis - 19.02.2010, 12:42


    „Nein, du siehst toll aus wie immer“, versicherte Marc Cecilia lächelnd.
    „Wirklich“, setzte er noch hinzu, damit sie ihm auch wirklich glaubte.
    Er wusste genau wie viel Wert Cee auf ihr Äußeres legte. Er verstand zwar nicht weswegen, denn in seinen Augen sah sie einfach immer perfekt aus. Trotzdem akzeptierte er diese Macke an ihr.Es gab schließlich Schlimmeres.
    Ihm entging nicht, dass sie auf seine Frage nach ihrem Tag zwar eine positiv gestimmte Antwort gab, diese aber überhaupt nicht mit ihrer Reaktion übereinstimmte.
    „Bist du sicher?“, fragte er vorsichtig nach als er meinte eine Träne in ihren Augen zu sehen, die sie aber sofort wegwischte.
    Er verstand nur zu gut, wenn sie nicht darüber sprechen wollte, was auch immer es war. Ihm selbst fiel es auch immer unglaublich schwer sich mit seinen Problemen und Schwierigkeiten anderen anzuvertrauen. Und es gab nur wenige Personen bei denen er das wagte. Und da er sicher war, dass falls die doch das Bedürfnis verspürte darüber zu reden sicher wusste, dass sie ihm alles erzählen konnte, beschloss er nicht weiter nachzufragen sondern antwortete stattdessen auf ihre Gegenfrage.
    „Mir geht es gut, danke. Ich meine, ich habe Urlaub, das Wetter ist toll und ich darf den Tag mit dir in einem netten Café verbringen. Was will ich mehr?“
    Er lächelte und meinte das durchaus ernst. Im Moment konnte er sich nicht Schöneres vorstellen.
    „Ich nehme dasselbe“, nickte er dann der Kellnerin zu.
    Es war ihm unwichtig was er trank. Kaffee hatte sowieso nie zu seinen liebsten Getränken gehört. Aber hier gehörte es wohl dazu und es störte Marc auch nicht weiter. Er verabscheute das Zeug ja auch nicht.
    Viel wichtiger war Cees Frage, die nun folgte. Sie sprach ganz leise und Marc ahnte, dass sie wohl etwas Angst vor seiner Reaktion hatte. Dabei gab es dafür keinerlei Grund. Über seine Antwort dachte er trotzdem ein paar Sekunden nach ehe er sie von sich gab. Er wollte auf keinen Fall etwas Falsches sagen.
    „Ich halte dich für etwas Besonderes. Deine Gesellschaft... sie tut mir gut. Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich auf jedes Treffen freue.“
    Marc lächelte scheu und blickte dann etwas verlegen auf seine Hände. Es kam nicht oft vor, dass er seine Gefühle so offen äußerte. Dementsprechend wenig Erfahrung hatte er darin und hielt nun erstmal einige Sekunden inne ehe er weitersprach. Nun hatte er ja schon damit angefangen, da wollte er auch weiterreden.
    „Ich habe zwar schon einige Mädchen und Frauen kennengelernt, aber keine davon war mir je so wichtig wie du. Ich weiß nicht woran es liegt... Früher hätte ich mir wohl nie vorstellen können einmal ausgerechnet für jemanden wie dich solche Gefühle entwickeln zu können. Eine ehemalige Slytherin, die als solche gar nicht in mein nunja... Beuteschema passen würde. Aber heute weiß ich, dass du nicht so bist wie ich damals angenommen hatte. Ich gebe nichts mehr auf diese Vorurteile und ich kann mir nicht vorstellen mich da in dir zu täuschen.“
    Marc suchte Cecilias direkten Blickkontakt und meinte Unsicherheit in ihren Augen zu erkennen.
    „Zweifelst du denn daran, dass ich es ehrlich mit dir meine?“, fragte er mit etwas Besorgnis in der Stimme.

    [oop: Ganz ganz großes Sorry, dass meine Antwort soo lange gedauert hat. Hoffe du hast deswegen noch nicht die Lust verloren. :hmm: ]



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