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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Jimmy Jacobs Forum: Crushed Dreams aus dem Unterforum: WWED Posting Antworten: 3 Forum gestartet am: Freitag 08.07.2005 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: ... flip a spoon ... Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 4 Monaten, 9 Tagen, 9 Stunden, 26 Minuten
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Re: ... flip a spoon ...
Jimmy Jacobs - 18.11.2009, 21:01... flip a spoon ...
Es ist inzwischen wieder Mittag und die Betriebe der Halle feiern ihren Höhepunkt. Massen von Mitarbeitern ströhmen durch die Halle um ihrer Arbeit nachzugehen, rennen von A nach B um möglichem Ärger aus dem Weg zu gehen. Wir befinden uns in der Lagerhalle, jenem Ort an dem die Requisiten, Stühle und Tische aufbewahrt werden bis sie in den Shows zum Einsatz kommen. Auf einem Stapel der Tische sitzt Jimmy Jacobs. Lässig pendelt ein Bein in der Luft herum während das andere sich dicht an seinem Körper auf den Tischen stützt worauf er seinen Arm legte um genüsslich eine Zigarette zu rauchen. Marlboro, versteht sich. Die andere Hand hat seinen schwarzen Gehstock mit dem gläsernen, mit roter Flüssigkeit gefüllten, Kugelknauf umklammert. Der Stock ist wie ein Adelsstab an einer Kante von Brettern fixiert damit er nicht wegrutscht, was wie eine erhöhte Armlehne funktionierte und Jimmy wirken ließ, als säße er auf einer Art Thron auf dem er die Mitarbeiter überblicken konnte, zwei Meter über dem Boden. Er hatte die ganze Nacht nicht geschlafen, immer wieder quälten ihn die Warnungen seiner inneren Stimme die darüber diskutieren wollte, wie schlecht solche Leute wie CM Punk wären und dass Jimmy am besten wieder von hier verschwinden und irgendwo ein normales Leben anfangen sollte. Immerhin war Jacobs nach wie vor verletzt und wird es wohl noch einige Zeit sein, sich untersuchen zu lassen oder gar einen Arzt aufzusuchen gleicht einem Eingeständnis, nicht so stark zu sein wie er sein sollte. Ein Opfer der Physik, der anatomischen Organismen die seinen Körper mit gelegentlichen Schmerzen fluteten. Ein Problem das Jacobs mit verstärkter Psychologie zu bekämpfen versuchte, was mal mehr und mal weniger mit Erfolg gekrönt war.
Ein paar Kinder kamen plötzlich durch die Frachttore gelaufen, fröhlich nach ihrem Vater kreischend, den sie wohl länger nichtmehr gesehen haben, rennen sie durch die Halle auf einen kräftigen Mann zu der auf die Knie ging um sie mit offenen Armen empfangen. Abfällig verzog Jimmy die Miene und positionierte die Zigarette auf seinen Lippen als er sein Bein hinauf zog und den Stock in eine andere Position brachte. Anschließend umklammerte er das Tabakröhrchen mit Zeige und Mittelfinger, fuhr sie vom Mund weg und stieß eine dicke, gefilterte Rauchwolke heraus. Die zweite Ladung folgte zugleich und ähnelte einem Kreis, jedoch sehr schwach da der zweite Ausstoß mehr aus Restnikotin bestand. Der Mitarbeiter, der wohl geschätzte Tonnen wog blickte zu ihm hinauf und deutete mit seinem drohenden Blick an, dass Jacobs wohl sein Gift in eine andere Richtung ausblasen sollte. Schließlich sei Rauchen in der Halle verboten wegen diversen Sicherheitsvorschriften. Jimmy konnte nur grinsen und dachte nicht an die Vorschriften und der nächste Rauchmelder war dutzende Meter entfernt, schließlich stiegen die Wolken automatisch nach oben und er selbst saß 2 Meter über dem Grund. Ausserdem war er mehrere Meter von den Kids entfernt, also bestand kein Grund zur Sorge. Der Mitarbeiter starrte trotzdem und versuchte Jimmy einzuschätzen. Jimmy Jacobs, ein wandelndes Rätsel, mysteriös auf einer gewisse Art und Weise. Seine dunkle Kleidung ähnelte seiner grauen Einstellung, sein Gesicht mit schwarz beschminkt das ein wenig an Ruß erinnerte mit dieser auffällig roten Strähne die einen Querschnitt durch den Kleidungsstil vollzog. Der Blick mit dem Jacobs dieses Familienblick beobachtete wirkte missgünstig oder abwartend, wie als beobachte er den Kampf zwischen Löwe und Hyäne. Der Mann schätzte Jimmy so ein, dass er sich nichts sagen ließ und den Mitarbeiter provozieren würde. Das passte womöglich in die Logik dieses Freaks, Aber auch ein Freak musste ein Herz haben, so flüsterte der Mann seinem Kind etwas ins Ohr. Dieses nickte verstanden und tänzelte anschließend zu Jacobs hinüber
Es trug bunte Kleidung, wirkte wie ein Regenbogen der die heile Welt darstellte. Wenige Meter vor Jacobs machte es Halt und blickt die Tische hinauf wo Jacobs ihn mit seinem geschwärzten durchdringenden Blick anschaute ohne sich die Mühe zu machen, den Kopf zu dem Kind hinunter zu bewegen. Verschämt umklammerte es seine geschätzten 6 jährigen Finger vor seinem Evolution Shirt.
Kid: "Uhm, Mister? Könnten Sie vielleicht die Zigarette ausmachen? Mein Daddy sagt, es kostet Geld wenn das Zeug in die Anlagen kommt", lächelte das Kid und dreht seinen Körper nervös hin und her.
Jimmy verzog erneut das Gesicht und grinste tief in sich hinein. Provokant zog er erneut an seiner Zigarette und hauchte den Rauch zu dem Kind hinunter. Natürlich erreichte der Nebel die Nase des Kindes nicht, dafür blies er zu schwach.
»Sag deinem Dad, er soll die Fresse halten und nun verpiss dich«, drohte Jacobs mit verrauchter Stimme die kaum ein als Ton identifizierbares Geräusch herausbrachte. Wie er overacting hasste und besonders Kids die sich so bescheuert anstellten.
Das Kind war erschrocken und flüchtete zurück zu seinem Vater, welcher das Schauspiel natürlich mitbekam. Gerade als er auf Jimmy zustampfen wollte ging seine Frau dazwischen und hielt ihn zurück. Sie sagte ihm irgendwas ins Ohr, was das Gemüt des Mannes wieder herunter fuhr. Jacobs Mundwinkel verzogen sich zu einem dreckigem Grinsen und brachte sogar ein düsteres Kichern hervor. Mit jeder Anstrengung des Mannes, sich durchzuboxen, schenkte er Jimmy weitere Sekunden der Schadensfreude.
»...fucknut...«, schmunzelte Jacobs vor sich hin und nahm einen weiteren Zug. Ein wahrer Genuss wenn sich das Nikotin in seiner Luftröhre nieder ließ und seine Zellen befleckte mit diesem pelzigen Ausguss von Sauerstoff. Jimmy war zufrieden, auch wenn es unnötig gewesen ist. Aber man musste sein Aussehen auch mal zur Erheiterung benutzen.
»Bist du jetzt zufrieden?« Verbissen nahm er einen weiteren Zug und befragte wohl seine innere Stimme die es sich in seinem Kopf gemütlich gemacht hatte und scheinbar förmlich um eine Aufmunterung gebettelt hatte. Sie genoss es den aufgeschreckten Jungen zu sehen und auch Jacobs konnte sich daran erheitern. Aber mehr wegen dem Vater der sich so künstlich aufgeregt hatte wegen diesem bisschen Nikotin. Höchtwahrscheinlich sind sie mit dem Auto hier her gefahren, also bei wem atmete das Balg mehr Gifte ein?
Re: ... flip a spoon ...
Jimmy Jacobs - 18.11.2009, 21:04
Angelina Love hat folgendes geschrieben: <center>
Nach einer ziemlich langen Shopping Tour durch ganz Karlsruhe sind die zwei Diven, Angelina Love und Madison Rayne auch endlich in die Arena gekommen. Mit vielen Tüten aus Designerläden bepackt stolzieren sie richtlugn Locker. Selbstverständlich nicht stumm, sondern in einem auffallendem Ton. Beinahe schon durcheinander schnattern sie über ihre Outfit's die sie sich gekrallt haben. Alle beide sind sichtlich stolz über ihre Funde, können nicht aufhören darüber zu reden wann sie es anziehen werden vorallem auch noch wieso. Sofort verschwinden die beiden im Locker von Rayne und stellen die ganzen Tüten auf den Boden. Nochmal beäugen sie stolz ihre Ware und bis sie sich gegenseitig angrinsen. Doch bleibt es nicht für lange, denn schon wird die Verpackungen mit den Schuhen geöffnet und alle auf einen Haufen gelegt. Sofort lecken sie sich die Lippen. Ein ganzer Schuh haufen. Welche Frau liebt das nicht? Schnell stürzen sich die Weiber auf eine Tüte mit Klamotten, holen alles raus und bestaunen alles mit großen Augen. Ein Schatz liegt in ihren Händen. Dieses rote Outfit war nurnoch das letzte was sie im Lager hatten. Sanft wird es auf den Kaffestisch plaziert damit man es auch begöttern kann. Sofort stürzen sie sich auf die andere, reißen die Accesoires, Schals, Haargummis, Diademe und und und raus. Bei jedem neuen Stück werden vorallem die Augen Angelinas größer. Denn vorallem sie hat ein fetisch für Diademe und andere Haaraccesoires. Alles, was das blondierte Haar nunmal besser aussehen lässt. Das sie viel von Haarspray hält wissen ja viele Diven der WWED. Ein schnippen geht von Madison aus und sie blinzelt zu ihrer Freundin.
Madison Rayne: "Wie wäre es... Wir machen ein fotoshoot von dir? In den neuen Klamotten... Mit den Diademen, den Schuhen... Lauren, du wirst toll aussehen. Wie eine Königin."
Schweigen. Ohne mit der Wimper zu zucken, schaut Love zu ihrer Shoppingbegleiterin. Dies bleibt auch eine Minute so. Diese peinliche Stille hat den Raum gefüllt, jetzt könnte man eine Stecknadel fallen lassen. Man würde sie hören. Oder um es übertrieben auszudrücken- auch die Schritte einer Armeise. Langsam öffnen sich die geschminken Lippen der Queen Diva.
Angelina Love: "Ashley, honey... Dieser Plan ist fantastisch! Aber danach müssen wir sie noch in der gaaanzen Arena aufhängen. Stell dir mal vor: Die Arena von innen beschmückt mit meinem wunderschönen Gesicht. Mhhmm... Ein Bild werden wir auch ruhig noch Maryse schicken, vielleicht wird sie sich dann endlich entscheiden, den Frisör zu wechseln... Ich meine, whua!"
Sofort wedelt sie sich mit den Händen Luft zu, doch setzten Ashley und Lauren ihre auspackungen weiter. Denn schon stürzen sie sich auf eine große Tasche wo alles Mögliche ausgepackt wird: Handschuhe, Armstulpen, Beinstulpen und soweiter. Mal wieder ein Traum für Angelina. Vorallem die fingerlosen Handschuhe mögen ihr gefallen. Beinahe schon diabolisch grinsend öffnet sie langsam die nächste Tüte wo sich das ganze Make up befindet. Nochmal ein Traum beinahe jeder Frau: Soviel Make up zu besitzen, das man denkt das alles nichtmehr loswerden zu können. Doch so doof es klingt, Angelina schafft es ganz locker. Sonst würde sich in dieser Tüte nicht soviel befinden. Mit einem Fingerzeig deutet Madison auf einen haufen Tüten, in jenen sich die ganzen Klamotten befinden. Schon stürzen sich die zwei Frauen wie Tiger auf die Beute holen die Klamotten heraus und beißen das Preisschild ganz einfach ab. Da fliegen auch manchmal die Preisschilder durch die Luft auf denen "900€" bedruckt sind. Doch für Markenklamotten darf man viel ausgeben. Nervös legen sie alles sorgfältig aus, das man es betrachten kann und Angelina freie Wahl hat, welches sie fürs Shoot anziehen will. Doch die Wahl geht ziemlich schnell. Natürlich wird sie das anziehen, welches sie sich noch gerade so holen konnten. Während sie damit kämpft ihr altes Outfit auszuziehen hat Rayne die Tür verschlossen und denkt nochmal genau nach.
Madison Rayne: "Lauren, ich würde mir aber die Idee nochmal durch den Kopf gehen lassen. Du weißt ja, je schlimmer desto besser!Stell dir es doch mal vor. Alles wird besser. Denk nochmal drüber nach. Bitte. Du glaubst nicht wieviel es dir helfen wird. Schau dich doch einfach mal um. Den nächst besten, den du begegnest, könnte dir schon weiterhelfen. "
Waren die Worte der hübschen blondine während Angelina gerade ihr Kleid abgezogen hat und sich nochmal kurz in Unterwäsche selbst beäugt. Gut, kein überschüssiges Fett, alles sitzt. Genau so soll es sein. Blind greift sie dem schwarzen Oberteil das sie über ihren Kopf stülpt und nach unten zieht. Ihr Blick fällt wieder auf ihre Freundin und sie seuftzt leise.
Angelina Love: "Es ist mir klar, das es mir helfen wird. Doch... Nagut! Mal schauen..."
Auch wenn sie gerade der Idee mehr oder weniger zugestimmt hat, geht ein knurren von ihr aus, das Madison überhaupt auf so eine Idee gekommen ist. Langsam schlüpft sie in den schwarzen Rock, schnallt den roten Gürtel um die Tallie ihres Oberteils. Genauso soll es aussehen: Als ob es ein Kleid wäre. Perfekt. Passt alles! Jedoch muss Madison noch das restliche Zeug übernehmen indem sie sich das Haarspray nimmt und an den blonden Locken Angelina's rumspielt. Mehrmals wird das Diadem positoniert damit es auch richtig sitzt. Eine schöne blutrote Kette und schon stehen die beiden vor der Schuhauswahl. Beinahe jedes Schuhpaar wird ausprobiert doch schon entschied sich Love für die schwarz rot gepunkteten Schuhe. Mit gezückter Kamera können sich die beiden beautiful people auf den Weg machen eine schöne Lokation zu suchen. Einige Schritte werden durch die Gänge gemacht bis sie wohl den perfekten Hintergrund finden. Arrogant grinsend stellt sich Angel zu einem der Tische, der dummerweiße etwas klein ist, wahrscheinlich für die Kinder. Doch sowas wird perfekt ausgenutzt. Sofort beugt sich Angelina runter legt ihre Hände auf den Tisch und blinzelt vor der Kamera. Ihr ist heimlich in den Sinn gekommen, diese Fotos dann an eine Modelargentur zu schicken. Noch die selbe Pose mit anderem Gesichtsausdruck und nachdenklich nimmt Madison die Kamera herunter. Erst jetzt fällt ihr der junge Mann im Hintergrund auf, der es sich auf einen der Tische gemütlich gemacht hat und eine raucht. Love ist das gar nicht aufgefallen, schließlich sitzt der Mann hinter ihr. Mit einem unmissverständlichen Kopfschütteln richtet sich Love wieder auf, läuft zur Madison und start auf das Display der Kamera. Währendessen hat sich die Familie heimlich wieder verdrückt. Der rundliche Mann will seinen Kindern anscheinend zeigen, was er hier so zu tun hat. Während Ashley auf ihre Unterlippe rumkaut, tippt sie auf das Display, zeigt Angelina somit der Mann, der im Hintergrund ist. Ein kurzer Blickwechsel findet zwischen den Damen statt, bis Angelina ihre Freundin genervt mit zu dem unbekannten reißt. Jedoch ist eines klar- er verdirbt ihr hier die ganze fotosesion! Kaum laufen sie in seine Richtung, machen sie vor ihm halt, und Angelina verschrenkt die Arme vor ihrer Brust, sieht ihn an als würde sie eine erklärung wollen. Noch kurz blickt sie auf seine Gehhilfe bis sie wieder in die dunklen Augen der Männlichen Gestalt schaut.
Angelina Love: "Würdest du bitte deinen kleinen Stock in Bewegung setzen und von hier verschwinden? Wie du siehst, machen Madison und ich gerade Fotos. Denkst du wirklich, hässliche Männer werden sich im Hintergrund rentieren?"
Ein unangenehmer stupser ihrer Freundin folgt, doch dieser wird gekonnt ignoriert und weggesteckt. Wieder schweift ihr Blick über den ihr Gegenüber und ein lautloser seuftzer geht von ihr aus bis sie wieder sichtlich genervt ihren Kopf schüttelt, falls er wirklich vor hat Antwort zu geben, hat er da nun gerade keine Chance mehr.
Angelina Love: "Nein~ genau! Also, verschwinde von hier! Oder brauchen alte Männer noch hilfe über die Straße?"
Wieder folgt ein unangenehmer Stoß von Madison. Leicht zischelnd blickt Williams zu dieser herunter. Jene macht mit einige Gesichtsausdrücken auf Jacobs aufmerksam während sich Angelinas Augen schmälern und sie langsam aber sicher den Kopf schüttelt. Die beiden verstehen sich wie blind. Denn sofort weiß Lauren was ihre Freundin da meint. Doch kaum folgt wieder ein Stoß in die Rippen rollt Angelina mit den Augen. Was sein muss, muss wohl sein. Wie ein kleines trotziges Kind schaut Love wieder zu dem Mann.
Angelina Love: "Ach sehen wir von der Sache ab, mhm? Mein Name ist Angelina Love und deiner?"
Wieder folgt ein Wimpernaufschlag und sie blickt zu Madison die zustimmend nickt. Na toll...
Re: ... flip a spoon ...
Jimmy Jacobs - 18.11.2009, 21:04
In Gedanken versunken ertrank Jimmy Jacobs förmlich in seiner Vergangenheit. Verzerrte Sillouetten bildeten die blassen Gesichter der Zeichnung vor seinem Auge. Ein kleines Kind und eine Frau. Eine schmalspurige Erinnerung mit vielen verrauschtem Schnee der sich über die genaueren Spuren setzte bis er plötzlich aus den Gedanken gerissen wurde. Eine spitzzünglige Stimme schneidete den Faden ab an dem seine Erinnerungen hingen und wie ein Bauchklatscher auf der Oberfläche aufkam. Allerdings war es nicht die Stimme die Jimmy sonst gewohnt war. Es war eine andere Form von Aggressivität, eine zickende Nadel die sich frech in ein Brustimplantat drückte mit den Folgen zischender Luft und verblasstem Nonsens. Jacobs wusste selbst nicht mehr, wie lange er hier schon abhing aber als er den Kopf nach unten winkelte um die Besitzerin der Stimme auszukundschaften wusste er, dass sie vor wenigen Minuten noch nicht da waren. Sie waren gekleidet wie Mode Prinzessinnen, It Girls wie die Moderne sie nannte.
Optische Dirnen, wie man sie in der Vergangenheit nannte. Mit starrem Blick lauschte Jimmy ihren Worten in der Hoffnung, dass auch etwas sinnvolles aus ihrem doch recht ansehlichen Lippen tropft, aber leider war dem nicht so. Also fuhr Jacobs mit seiner bisherigen Laune fort und zog gelegentlich an seiner Zigarette als würde ihn das alles nicht interessieren, was schließlich auch nicht weit hergeholt war. Das Gestoße der Girls sollte ihn wohl einschüchtern, ihn absondern und klein machen weil er alleine ist im Gegensatz zu den Mädels die sich scheinbar überaus gut verstehen und zusammen halten, komme was wolle. Aber im Endeffekt waren es nur Frauen. Männer waren in der Regel stärker und massiver, Frauen dafür schneller und agiler. Jacobs allerdings war weder stark noch massiv, dafür schnell und beweglich und die Natur schenkte ihm einen kleinen Boni auf die Kraft womit er den beiden Mädels keineswegs unterlegen war. Auch wenn er womöglich kleiner als einer der beiden Girls sein konnte. Auch wenn dies eher Gedanken zur allergrößten Notlösung waren, sollten sie bedacht werden, schließlich hatte CM Punk ihn gewarnt.
Von diesen Gedanken abgeläutet, gespeichert im Reservekasten seines Hinterkopfes widmet er sich neuen Gedanken und wartete bis Angelina Love fertig war. Im Gegensatz zu William Regal kannte Jimmy diese 3 Jahre ältere Frau. Und dann reisst dieses Weib noch Sprüche von wegen alten Mann. Damals nannte sie sich noch Angel Williams, das genaue Gegenteil von dem was sie jetzt ist, eine alte Frau mit tonnenweise Zaster im Gesicht um von ihrem Alter abzulenken. Somit ließ ihn diese Beleidigung völlig kalt. Nur die Stimme zerrte an seinen Nerven und die Betonung der Worte, der Inhalt war ohnehin kaum einer Erwähnung wert. So ließ Jacobs seine Beine über die Tischkante schleifen, sodass er wie ein Pirat auf einer Art Planke saß, selbstverständlich immernoch mit dem Stock in der Hand und einer Zigarette in der anderen. Lässig bewegte sich die Zigarette wieder zu seinem Mund und zog die letzten Reste Teer durch den Filter ehe er den Stummel achtlos den Mädels vor die Füße wirft. Seine innere Stimme kicherte und jauchzte Applaus spendend.
»Mein Name ist hässlicher, JUNGER Mann«, sprach Jacobs mit kratziger Stimme und senkte seinen Blick noch tiefer wobei ihm seine rote Strähne ins Gesicht fiel, senkte ebenfalls die tiefschwarzen Augenbrauen die einen Schatten auf die ohnehin schon dunklen Augenhöhlen warfen. Durch das Licht von aussen wirkt es allerdings nicht allzu düster wie es wirken würde, wenn das Licht der Halle angeschaltet wäre. Jacob zupfte den Kragen seines schwarzen Mantels zurecht als er fortsetzte. »Wollt ihr Hühner etwas bestimmtes oder sucht ihr einfach nur Streit? Wenn letzteres, dann verzieht euch und lasst den Mann mit dem Stock in Ruhe!«
Genervt von der Situation und seiner Strähne strich Jimmy letzteres mit tiefem Seufzer aus dem Gesicht und klemmte es hinter seine Ohrmuschel. Seine Haare waren nahezu frisch gewaschen, sie glänzten förmlich bei näherer Betrachtung. Sie waren fein und zart, sanft und formbar. Und so dauerte es nicht lange bis die Strähne wieder nach vorne fiel und sich in mehrere kleine Härchen trennte. Er dachte einen Augenblick nach die Szenerie zu verlassen, doch das würde heissen, dass er hinab springen müsste. Dies würde sein linkes Knie äußerst schwer belasten, ihm fehlten die Emotionen um das zustande zu bringen. Also musste er dort oben verweilen, was er sowieso vor hatte bis spät in die Nacht, wenn alles dunkel und ruhig wurde. Romantisch und düster, eine perfekte Gelegenheit mit sich selbst zu reden während hier überall irgendwelche anderen Verrückten herumliefen. Anschließend dachte Jimmy darüber nach, zu welcher Sparte von Wrestlern die beiden Girls vor ihm gehörten. Zu den 'Richtigen' oder den 'Falschen', natürlich nach Definition eines CM Punks und anschließend zur klassischen Interpretation. Wie sehr Jimmy es liebte, Dinge herumzudrehen um Verwirrung zu stiften
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Tivona´s Weg - gepostet von Tokrika am Dienstag 14.08.2007
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