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Re: Blow me out [ab 18] [beendet]
skold_in_suspenders - 10.11.2009, 01:00Blow me out [ab 18] [beendet]
Blow me out
Disclaimer: Mir gehört keine der vorkommenden Personen, ich bekomme kein Geld für das Geschreibsel und ich verherrliche keine Gewalt! So.
Pairing: Manson x Twiggy, ?
Warnungen: Sex, Drogen, Gewalt und böse.
Anm. d. A.: Ich sag schon mal so viel: Ein Echo auf das Video „Running to the edge of the world“.
Hörempfehlung: Marillion - Kayleigh
Ω Ein Kuss wie ein Hauch.
Zeit bleibt stehen, die Erde atmet.
Ertrunken in deinen Augen.
Ein Tränenmeer, das übrig bleibt. Ω
Es zischt, ein Funke springt über, der letzte Docht gebärt zitternd eine milchiggelbe Flamme. Sein langes, blasses Gesicht wird schwach von ihr angeschienen und die Augen glänzen dezent, als er aufblickt. Keine Kontaktlinsen, ein freier Blick auf die Seele.
„Hast du mich vermisst?“
Die tiefbraunen Augen beginnen tief in der Iris zu funkeln. Nachdenklich beißt er sich auf die Unterlippe und streicht mit einem Finger über den Handrücken des anderen.
„Nein.“
Sein Gegenüber hebt fragend die Brauen.
Er lächelt und bläst sich eine schwarze Strähne aus dem Gesicht.
„Aber ich... finde es schön, dass wir uns wiedersehen.“
„Ich auch...“
Marilyn beugt sich vorsichtig vor, bis sich ihre Lippen zart berühren. Twiggy schließt die Augen und nippt schüchtern an der Unterlippe Marilyns. Aus dem zärtlichen Kuss wird schnell mehr. Er will mehr. Er will Twiggy. Ganz. Kurzzeitig von dem Kuss gelöst murrt er wohlig auf, als ihm der Pullover ausgezogen wird und sich gleich darauf ein feuchter Mund auf seinen Oberkörper stürzt. Twiggy lässt sich rückwärts in die Kissen fallen und zieht Marilyn wieder zu sich hoch, gierig nach den Lippen schnappend.
Die Flammen bewegen sich leicht wie im Frühlingshauch, die Luft ist schweißgeschwängert. Ein süßes Stöhnen durchdringt die satte, dunkle Luft. Twiggy hält ihn fest. Mit seinen Beinen die stoßende Hüfte, mit den Händen das warme, feuchte Gesicht, welches sich in seiner Halsbeuge versenkt und die weiche, heiße Haut mit den Lippen und Zähnen liebkost. Schnaufend leckt er an der Ohrmuschel entlang und verstärkt den Druck seiner nassen Schenkel. Die Stöße werden fordernder, härter, schneller. Bald wird Marilyn kommen, bald wird er kommen... seine zahllosen, gereizten Nerven verursachen einen heftigen Schwindel. Der Raum verschwimmt, beginnt zu Rauschen wie ein schlechter Bildschirm und die Kerzen werden zu verschwommenen Lichtquellen in der Ferne.
„Marilyn!“ Der atemlose, fast hysterische Ausruf ist der Begleiter eines Schwalls von heißem Sperma, das sich zwischen ihren reibenden Körpern verteilt. Die knochige Hüfte zwischen Twiggys Schenkeln zuckt nach ein paar heftigen Stößen das letzte Mal auf und Marilyn bricht laut seufzend auf Twiggy zusammen.
„Geh nie wieder weg...“
Ω Graue Wolken über dir.
Verdorrte Früchte in den Augenhöhlen.
Was bleibt, was kommt,
ist ein Hauch von Tiefe. Ω
Er legt sich den papiernen Streifen auf die Zunge und wartet. Der bläuliche Rauch tanzt träge um seine Konturen, lässt sie in dem Graulicht verschmelzen.
Bunte Flecken sprengen aus dem Zwielicht, klammern sich an seine Haut und werden zu Insekten. Er kann nichts tun, er atmet sie ein, lässt sie durch sämtliche Körperöffnungen in sein Inneres. Keine Luft, Blut, Äther...
„Twiggy... Twiggles...“
Diese Augen werfen Lichtkegel in den Raum, die blutroten Lippen tropfen aus seinem verzerrten Gesicht.
„Come on, be my girl...“
Das Muster seines Kleides wirkt überdurchschnittlich scharf, er kann jede Faser erkennen. Eine Giraffe steckt ihren Hals unter seinem Rock hervor und versucht mit der langen Zunge die verlaufende Gestalt zu erreichen. Der Boden ist übersäht mit Ameisen.
Eine große Hand greift nach seinem Gesicht, etwas dröhnt in seinen Ohren.
„Just... be my girl...“
Die Stille rauscht in Twiggys Ohren. Seine Glieder scheinen stocksteif und unbeweglich zu sein. Mühsam hebt er seinen Blick und sieht eine nackte Gestalt neben sich liegen. Der Trip ist vorbei. Schwindel und Übelkeit fluten seine Sinne, als er sich ein Stück bewegt, um die Wasserflasche zu erreichen. Galle spritzt auf die Erde, Twiggy sieht schwarz.
„Twig?“
Jemand hält seinen Kopf. Hievt ihn zurück auf das Bett und gießt Wasser in sein Gesicht, in den Mund. Er hat das panische Gefühl zu ertrinken und setzt sich aus Reflex sofort auf. Marilyn stützt ihn, bevor er wieder wegsackt.
„Alles okay mit dir?“
Er wischt mit seiner Hand etwas von seiner Lippe und dem Kinn. Twiggy stöhnt gequält. Er legt den Kopf in den Nacken und schließt geschafft die Augen.
„Nicht mehr...“, murmelt er, „nichts mehr gewohnt...“
Marilyn lacht leise und legt ihn zurück in die zerwühlten Kissen. Die schlechte Luft bekommt mit der Zeit eine immer penetrantere saure Note. Der Sänger steht auf, öffnet das Fenster weit und lässt Twiggy darauf wortlos im Zimmer zurück.
Die Fliesen strahlen eine unerbittliche Kälte aus. Sie glänzen verräterisch im künstlichen Licht. Er geht auf den Gefesselten zu und hockt sich vor ihm hin. Die Augen sind bereits matt geworden, die Haut wird aber immer noch von der Gänsehaut heimgesucht.
Marilyn sieht ihn an, streicht mit einem Finger sanft über den verbundenen Mund. Dann schleicht sich ein fast wehleidiges Lächeln auf seine Lippen und er haucht:
„Heute. Heute wirst du nie mehr aus allen Köpfen sein.“
Twiggy setzt sich auf, als der große, blasse Mann zurückkehrt. Wie viele Stunden vergangen sind, weiß er nicht. Er hatte gehofft, der Schlaf würde den Rausch aus den Knochen saugen. Doch er ist immer noch gegenwärtig und trübt sein Denken. Er reicht ihm eine Tasse dampfenden Tee.
„Trink das. Das bringt dich wieder runter.“
Wortlos nimmt Twiggy die heiße Tasse an und pustet gedankenverloren auf die Oberfläche der Flüssigkeit. Eine Hand legt sich in seinen Nacken und krault ihn.
„Bleibst du noch die Nacht?“
Twiggy hebt verzögert seinen schwammigen Blick.
„So kann ich nicht nach Hause, du Idiot...“
Marilyn grinst und fährt mit einer Hand über das Kleidchen.
„Ich verstehe...“
Twiggy blick an sich herunter und sieht zum ersten Mal bewusst, was er wieder trägt. Fragezeichen prangen auf seiner Stirn. Verdutzt reibt er den rosafarbenen Stoff zwischen seinen Fingern.
„Ich finde, es steht dir“, sagt Marilyn, „immer noch.“
„Ich finde, ich sehe darin immer noch wie eine psychopathische Schaufensterpuppe aus.“
Marilyn lacht und kriecht zu seinem Freund unter die Decke.
„Ich habe dich wirklich vermisst...“
Ω Es laufen die Tänzer über das Parkett,
du bist nur der Vorhang.
Ersetze dir die Krone durch mein Blut
Und du wirst nie vergessen sein. Ω
Das Licht flutet den Raum. Marilyn nimmt Twiggy an die Hand und schließt dir Tür. Ausdruckslos starrt er aus seinen schwarzen Augen auf das gefesselte Bündel in der leeren Wanne. Es schnauft, Tränen fließen aus den lilaumrandeten Augen.
„Und jetzt... lass ihn laufen“, sagt er befehlend.
Die Pillen haben ihren Dienst getan. Twiggy schaltet die Videokamera ein und beobachtet dumpf durch den Bildschirm, was passiert.
Marilyn steigt in die Wanne, klemmt den Kopf des Opfers zwischen seine Knie und streicht genüsslich über den bloßgestellten Rücken. Die Wirbelsäule hoch und wieder herunter. Eine Gänsehaut zeichnet sich ab. Wieder hoch, wieder herunter. Ein Schrei durch das Klebeband. Die Fingernägel hinterlassen tiefrote Bahnen. Das rote Gut perlt herunter auf die geballten Fäuste, benetzt die unschuldsweiße Wanne. Marilyn löst den Kopf aus der Klemme und hebt den Mann in die Höhe, presst ihn gegen die Wand und leckt über das Schlüsselbein.
Twiggy zoomt.
Die Hand wandert in die Unterhose. Er zieht sie aus und küsst ihm die Tränen von den geröteten Wangen.
„Enjoy... enjoy“, flüstert er und presst sich zwischen die Schenkel. Der Gefesselte versucht zu schreien, scheitert und beginnt heftig zu atmen.
Twiggy hält auf das entsetzliche Gesicht. Die Pupillen pulsieren beunruhigend.
Das Spiel endet schnell. Stöhnend versenkt Marilyn sich tiefer, zieht sich anschließend ruckartig zurück und lässt den rot-weißen Saft herausspritzen.
„Twig… Twiggy, bleib dran. Jetzt fällt der Stern…”
Der erste Schlag. Ein zweiter. Die Geräusche von hart aufeinandertreffender Haut hallen im Bad wieder. Die Faust trifft die Nase, darauf die Lippe unter dem Klebeband. Blut quillt und spritzt. Dumpfe Schmerzenslaute verebben wirkungslos, wiederholen sich jedoch immer wieder. Der blonde Kopf knallt gegen die Fliesen. Marilyn schubst den wehrlosen Körper zurück; er taumelt und stürzt rücklings aus der Wanne. Er zieht ihn hoch, rammt ihn gegen die Wand.
Twiggy verfolgt die Blutspur.
Marilyn ist voller Rot, hört aber nicht auf. Er nimmt das nasse Kinn zwischen Finger und Daumen und schlägt den Kopf rhythmisch an die Wand. Er ächzt vor Anstrengung, aber auch vor Genugtuung. Ein dunkles Rinnsal fließt aus einem Ohr heraus. Er hört auf, die Stille will den Raum zerreißen.
„Nein!“, schreit er herrisch, als der noch lebende Körper an den Fliesen herunterrutscht, schwingt das Bein nach hinten und trifft zielsicher in die Trichterbrust. Ein Knacken.
Twiggy zoomt, als Manson den Klebestreifen abzieht.
Die leere Hülle kippt vornüber und ein Schwall Blut bricht aus dem zerrissenen Mund hervor.
***
Nun sitzt Twiggy da, wo er nie sitzen wollte. Niemand würde jemals mit ihm tauschen wollen. Es ist nicht schlimm, sagen die Vollzieher. Man spürt nur kurz den Schmerz...
„Haben Sie einen letzten Wunsch?“
Er blickt aus leeren Augen auf, etwas glimmt kurz in ihnen auf.
„Geben Sie Erin Skold meinen Brief“, flüstert er. Der Mann nickt und entfernt sich. Das Licht in dem Raum ist gedimmt. Der zweite Mann kontrolliert noch einmal die Fesseln und Kabel. Dann nickt er, geht aus dem Raum und schließt die Tür.
Twiggy schließt die Augen.
Re: Blow me out [ab 18] [beendet]
Omega - 10.11.2009, 01:10
Himmel! Hölle! Danke!
... sowas sollte man nicht mitten in der Nacht lesen. Ich habe gerade wirklich Gänsehaut.
Kopfkino und Atmosphäre, alles da. Einfach wundervoll. Wie du merkst: Ich bin beeindruckt! :anbet: :anbet: :anbet:
Re: Blow me out [ab 18] [beendet]
Chepre - 10.11.2009, 14:44
Wow dem kann ich mich nur anschließen. Ich hab auch ne Gänsehaut :) :top:
Re: Blow me out [ab 18] [beendet]
skold_in_suspenders - 10.11.2009, 17:24
Danke schön :)
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