Büro von Mister Delfino

Verzaubert - Auch Jahre später
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    Re: Büro von Mister Delfino

    Leonardo Delfino - 08.11.2009, 16:28

    Büro von Mister Delfino
    Zeitsprung

    Leonardo saß auf dem Sessel in seinem Büro. Es gefiel ihm gar nicht hier im Schloss zu sein, doch es gehörte zu seiner Aufgabe. Für ihn hatte es nur Nachteile. Die Schulleitung wusste, dass er ein Vampir war und behielt ihn darum im Auge, aber so was konnte man ja nicht verschweigen. Er war da nicht so und er hatte ja gesagt, dass er nur Tierblut trinkt, dabei stimmte das ja gar nicht. Zum anderen konnte er sich nun nicht mal mehr mit Chloe sehen lassen. Es machte ihn fast wahnsinnig, wenn sie in seinem Unterricht saß und er sie wie jeden anderen behandeln musste. Er lass in einem sehr dicken Buch um sich die Zeit zu vertreiben, bis er zu dem Treffen der Todesser gehen konnte. Er fühlte sich in dem Schloss so eingesperrt und wozu hatte er sich dann eigentlich dieses Haus für sich und Chloe besorgt? Nachts konnte er sich dort aufhalten, doch Tagsüber, sollte er dank dem Ministerium im Schloss bleiben oder wenigstens in der Nähe, damit er schnell erreicht werden konnte. Bei dem Gedanken daran, verdrehte er die Augen und klappte das Buch zu. Ob er jetzt schon gehen sollte? Mit einem schnellen Satz, war er aus seinem Sessel und zum Schrank gelangt um sich seinen altmodischen Umhang zuholen. Er liebte diesen schwarzen, schon sehr zerschlissenen Umhang und da er ihn eh viel zu selten anhatte, konnte er ihn ruhig heute mal tragen. Er fühlte sich darum wohl und das brachte er gerade heute. Das Treffen war sehr wichtig und er wusste ja nicht, wie lange er dort bleiben musste.



    Re: Büro von Mister Delfino

    Chloe Troyat - 08.11.2009, 16:39


    Zeitsprung



    Leonardo Delfino && Chloe Troyat

    Die junge Ravenclaw strich fast vollkommen leise durch die Gänge, einzig allein ihre Kleider liessen erahnen, dass jemand in der Nähe war da sie bei jedem Schritt raschelten. Chloe hatte sich vom Racenvlaw Gemeinschaftsraum auf den Weg gemacht und bahnte sich nun durch das scheinbar leere Schloss. Das Mädchen wusste was hier vor sich ging und bald würde das ganze Schloss vollkommen verrückt sein und niemand kann das ganze jetzt noch aufhalten. Eigentlich sollte sie sich ja glücklich fühlen da der Plan anscheinend aufzugehen scheint aber irgendetwas gefiel ihr nicht. War es die Tatsache, dass sie hier, unter den normalen Schülern, auch Freunde gefunden hatte die sie jetzt hinterging? Sie hatte sich noch nie mit solchen Dingen befasst und lange hatte sie ja niemanden gehabt den sie hintergangen haben könnte doch getan hätte sie es sicherlich nicht. Währe da nicht Leo, so hätte sie sich nie auf diese Seite geschlagen. Der Blick der blonden Schönheit wanderte hinab auf den Ring den sie jetzt seit ein paar Tagen trug und der anscheinend ihr einziger Lichtpunkt in dieser trostlosen Lage war. Doch auch dieser Lichtpunkt war getrübt. Niemandem konnte sie von der frohen Nachricht, dass sie nun verlobt war, erzählen da ihr verlobter dummerweise seit neuem ein Lehrer an dieser Schule war. Es war verboten. Alles was sie tat war verboten. Wahrscheinloch war sogar ihre Existenz verboten. Die Blonde strich sich ein paar Haarsträhnen aus ihrem Gesicht und lief langsamer, ihr Blick schweifte immer wieder aus den Fenstern. Mit einem leisen seufzer dachte sie zurück an die Zeit in der sie nirgendwo gelebt hatte, vollkommen alleine. Nun hatte sie ihre Liebe wieder gefunden doch was war das für eine Liebe wenn sie sie nicht zeigen konnte. Chloe wollte sie hinausschreien damit jeder mitbekam wie sehr sie diesen Mann liebte doch auch das war verboten. Das Mädchen fing langsam an die Regeln zu hassen und sie nur noch den Menschen zu liebe die sie liebte zu befolgen. Für einen kurzen Moment sah sie aus dem Fenster und beobachtete einen Vogel wie er über die Länderei flog und zwei schemenhafte Gestalten die sie als zwei Menschen identifizierte. Anscheinend war es kalt draussen, doch auch das bekam sie nicht mit. Leise atmend legte die Ravenclaw ihre Hand sanft auf das Gemäuer und sie fühlte nichts ausser den rauen Stein unter ihren Fingen. Keine Kälte durchzuckte sie und liess ihre Haare abstehen, wie sie es bei jedem Menschen tat. Sanft stiess sich Chlkoe von der kalten Wand ab und lief weiter durch das Schloss bis sie vor einem Zimmer stehen blieb und sich noch einmal rasch umsah. Niemand war da. Das junge Mädchen hob ihre Hand, klopfte einmal und trat dann ein. „Leo?“ fragte sie überrascht als ihr Verlobt vor ihr stand, anscheinend aufbruch bereit. Der Mann hatte seinen schwarzen Reise Mantel an den sie kurz musterte ehe sie die Tür hinter sich schloss und ihm dann einen Kuss gab. Sie hatte es nicht gewagt ihn zu küssen als noch die Tür offen gestanden hatte „Du gehst zu dem Treffen?“



    Re: Büro von Mister Delfino

    Leonardo Delfino - 08.11.2009, 18:57


    Er strich mit seinem Daumen über den Stoff des schwarzen Umhangs. Es war komisch, wie anders es war ein Vampir zu sein. Er konnte jede Faser des Stoffes genau sehen und wie immer machte er sich einen Spaß daraus und begann in einem kleinen Bereich jeden einzelnen Faden zu zählen. Auch sah er kleinste Staubkörner, die sich nun doch leider schon auf dem Umhang abgelegert hatte und so schüttelte er ihn vorsichtig aus. Er gab sich größte Mühe nicht zu doll zuschütteln, denn man wusste ja nie, was man alles mit so viel Kraft erreichen konnte. Er schloß die schwere Holztür des Schrankes und warf sich seinen Umhang um. Eigentlich störte es ihn gar nicht, dass es scheinbar eiskalt in seinem Büro sein musste, denn der Kamin war aus und die Fenster waren alle offen. Er kam damit nicht klar hier drin in diesem Zimmer zu sein und alles zu zu haben. Er musste den Wind hören, wie er draußen am Fenster vorbei wehte und die Geräusche der Äste. Außerdem hörte er so auch viel deutlicher, was sich draußen abspielte. Irgendjemand von weiblicher Natur schlenderte scheinbar schon eine ganze Weile auf den Wiesen herum. Es war für ihn unvorstellbar, was man so lange machen sollte. Immer wieder hörte er etwas Wasser plätschern und wunderte sich, denn was machte ein Mensch bitte am See oder vielleicht noch im See? Er war zu faul aus dem Fenster zu sehen und zu schauen, wer für diese Geräusche verantwortlich war und nun war auch etwas ganz anderes wichtig. Er brauchte Informationen über die neuste Aktion, die in Hogwarts anlief, darum musste er auf dieses Treffen und nun war es auch endlich an der Zeit zu gehen. Langsam schloss er alle Fenster und ging zu Tür, doch blieb er stehen, denn er hörte Schritte auf dem Gang. Er wollte mit niemandem reden und so wollte er warten, bis dieser jemand gegangen war, doch stieg plötzlich dieser gewohnte und so vertraute Geruch in seine Nase und ein Grinsen umspielte seine Lippen. Chloe. ging es ihm durch den Kopf und er blieb weiter stehen. Wenn er jetzt auf den Gang treten würde, denn könnte er nicht machen, was er machen wollte und so wie sich ihre Schritte anhörten, kam sie auf ihn zu und nur wenige Sekunden später, klopfte es auch schon und ihre Stimme ertönte. "Ja?", sagte er und grinste sie an, als sie in sein Büro trat. Zur Begrüßung bekam er das, was er sich erhofft hatte. Einen Kuss und er erwiederte eben diesen.
    Plötzlich erkundigte sie sich auch schon, ob er zu dem Treffen gehe und er nickte erst nur. "Ja, ich wollte gerade aufbrechen. Begleitest du mich?", erkundigte er sich und strich ihr eine ihrer blonden Strähnen hinter das rechte Ohr.



    Re: Büro von Mister Delfino

    Chloe Troyat - 08.11.2009, 19:10


    Die junge Ravenclaw musterte den Mann vorihr der sie mit seinen roten Augen ansah und ihr eine Strähne hinter das Ohr strich. Leo hat für Aufregen gesorgt, als heraus gekommen war, dass er ein Vampir war und wahrscheinlich war es genau das was ihn für manche so verlockend machte. Doch es war schwer für Chloe so zu tun als kannte sie ihn nicht. Selbst in der Stunde wollte sie allen erzähle, dass dieser toller Lehrer ihr Verlobter war. Und er würde für immer zu ihr gehören. Niemand konnte die beiden noch trennen, auf jedenfall nicht freiwillig. „Ich weiss nicht.“, sagte sie schliesslich und zuckte mit den Schultern. Ihre Hand strich über das Hemd von Leo und sie sah auf den dunklen Stoff des Umhangs „Eigentlich hatte ich nicht vor gehabt zu gehen.“ Nun sah sie auf und sah Leo forschend in die Augen „Ich wollte dich nur noch sehen.“ Sie seufzte und fügte dann hinzu „Es ist so schwer so zu tun als würde ich dich nicht kennen“ Die Ravenclaw strich sich ihre langen Haare über die Schulter und gab Leo wieder einen Kuss. Sie begehrte diesen Mann und war immer wieder froh wenn sie einen Moment mit ihm verbringen konnte den niemanden beobachtete. Oft hatte sie Angst, dass jemand merken könnte was wirklich zwischen den beiden lief und sie auflaufen lassen könnte. Niemand würde es gerne sehen wenn Leo rausgeschmissen wurde, da er mit einer Schülerin verlobt war. Er hatte ja diese Mission zu erfüllen. Schweigend dachte sie an diesen Jahrmarkt zurück. Gleichzeitig schön und erschreckend. Es war toll, dass sie nun wirklich zu Leo gehörte doch wollte sie das nicht verstecken. „Weißt du“, sagte sie dann schliesslich und sah Leonardo wieder an „Ich habe Angst, dass jemand rausbekommt, dass wir mehr sind wie Schüler und Lehrer“ Chloe wollte sich gar nicht vorstellen was dann los war. Schliesslich wusste niemand, dass sie ein Vampir war und vielleicht hatten manche Schüler, oder Lehrer, ja auch Angst um sie. Die junge Ravenclaw schnaubte. Leo würde ihr ni etwas antun da war sie sich vollkommen sicher, also war eine solche Angst vollkommen überflüssig.



    Re: Büro von Mister Delfino

    Leonardo Delfino - 10.11.2009, 16:08


    Wie sie so vor ihm stand, musste er an die Schülerinnen denken, die ihm immer wieder ein Lächeln zu warfen, wenn er an ihnen vorbei lief. Es war wirklich amüsant, was man dort alles zu Ohren bekommt, wenn man so gut hören konnte, wie der Vampir. Chloes Mitschülerinnen wussten ja nicht, dass er ihre Gespräche auch aus weiter Ferne noch hören konnte und so hörte er sehr gut, wie über ihn tuschelten. Chloe gefiel es nicht sonderlich, dass durfte er auch schon im Unterricht mitbekommen. Ihre Augen funkelten immer wieder böse, wenn Leonardo durch die Reihen ging und hinter seinem Rücken plötzlich irgendwelche Schülerinnen sich über ihn unterhielten. Er machte aber keine Anstalten ihn ein Lächeln oder dergleichen zu schenken, denn nur einer gehörte sein Herz. Sie stand vor ihm und er griff nach ihrer Hand. Ihr hatte er den Antrag gemacht und den Ring zu diesem Zeichen, konnte er an ihrer Hand sehen. Ein leises „Tut mir leid.“, kam über seine Lippen. Chloe verstand sicher nicht, was er meinte, denn es kam wie aus dem Nichts. Es tat ihm leid, dass sie nicht, wie die vielen Frauen, die er auf seiner Reise durch die Welt gesehen hatte, einfach mit ihren besten Freundinnen über die Verlobung reden konnte, sie durfte es nicht, denn würde es nur einmal herauskommen, dass er, der nun Lehrer an dieser Schule war, eine Verlobte unter den Schülern hätte, dann würde hier noch so einiges drunter und drüber gehen. Er sah es in ihren Augen, wie sie andere auf den Gängen ansah, wenn sie mit ihrem Freund Händchen hielten. Er sah genau, wie sie unter der ganzen Sache litt und es tat ihm leid. Er wollte es gut machen. Vielleicht würde er die ganze Hochzeit mit Hilfe von einer der Todesserinnen planen, damit sie die schönste wird, die sich Chloe je ausgemalt hatte, vielleicht wäre sie dann glücklich, doch selbst daran zweifelte er ein wenig. Er nahm ihre Hand und führte sie zu seinen Lippen. Der Vampir gab seiner Verlobten einen Handkuss und sah ihr dann tief in die Augen. Sie sollte wissen, dass er nur sie liebte, denn für niemanden außer Chloe wäre er um die halbe Welt gereist und hätte sie dann um ihre Hand gebeten.
    „Oh.“, sagte er nur, als sie ihm erklärte, dass sie nicht gehen wollte.
    Er drehte sich weg, denn er musste nachdenken. „Das Treffen ist aber wichtig. Du hast doch gemerkt, dass etwas im Schloss nicht stimmt und seit ich hier bin, erfahre ich immer weniger und sie wollen sicher neue Informationen.“, erklärte er und lief dann wieder zu ihr zurück.
    Als er hörte, dass sie nur bei ihm sein wollte, bildete sich ein kleines schiefes Lächeln auf seinen Lippen und als sie ihn küsste, zog er sie leicht an sich.
    Da sie immer noch in der Nähe der Tür standen, zog er seinen Zauberstab aus der Tasche und mit einem ungesagten Zauberspruch hörte man das Klicken des Schlosses und schon war die Tür verschlossen. Keiner würde einfach so herein kommen und vielleicht etwas sehen, was nicht für seine Augen bestimmt war. Langsam ließ er den Zauberstab in seine Manteltasche rutschen und legte beide Arme um Chloes Taille. Er würde sie, wenn sie es wünschte nun nicht mehr so schnell aus seinen Armen weichen lassen.



    Re: Büro von Mister Delfino

    Chloe Troyat - 13.11.2009, 16:33


    Die junge Ravenclaw liebte ihren Verlobten doch manchmal war genau, dass ihr Problem. Sie hasste es so zu tun als wäre er nur einen Lehrer. Niemandem konnte sie von ihrer Verlobung erzählen und zu der Hochzeit würden ihre Freunde dann bestimmt auch nicht kommen können. Ihre Augen, die heute ungewöhnlich dunkel waren da sie schon seit längerer Zeit nichts mehr ‚getrunken’ hatte, huschten von Leonardo hinab zu seinem Schreibtisch und dann aus einem der Fenster. Der Wald lag still da und nichts ließ darauf schließen, was da drinnen alles abgehen könnte. Ihr Blick wandte sich von dem Wald ab und sie sah nun wieder Leo an. Es gefiel ihr gar nicht wie er hier angestarrt wurde und manchmal köntne sie diesen neunmal klugen Mädchen, die alle dachten sie würden das wahre Leben kennen, an die Gurgel springen. Es war wirklich so, dass sie sich manchmal echt zusammen reissen musste um nicht laut zu werden. Wahrscheinlich hatte Leo auch schon bemerkt wie sehr sie das alles wütend machte doch er konnte ja nichts dafür. Es war Juan auf den sie wütend war. Es war seine Entscheidung gewesen, dass Leo dahin gehen sollte und wieso hätte er ablehnen sollen? Schließlich war es eine grosse Ehre solch eine Aufgabe zugewiesen zu bekommen. Wahrscheinlich hätte Chloe früher auch solche Aufträge angenommen und das nur zu gerne. Überrascht sah sie Leo an als dieser sich entschuldigte, für was auch immer. Sie wollte ihn erst fragen für was er sich entschuldigte doch sie ließ es dann bei einem fragendem Blick bleiben und gab Leo einen sanften Kuss „Schon okay.“ Erwiderte sie dann. Ihr Blick glitt wieder aus dem Fenster und sie unterdrückte einen seufzer. Es war schön bei Leo zu sein doch war die Stimmung zwischen ihnen seit einer Zeit ziemlich gezwungen, irgendwie komisch. Sie hasste dieses Versteck spielen. Gedanken verloren legte sie ihre Hand auf Leos Weste (?) und sie spielte ein wenig mit den Knöpfen, ohne es doch wirklich zu merken. Vielleicht sollte sie ja wirklich mit ihm zu diesem Treffen gehen schließlich konnte sie dann wieder mal ein paar Freunde sehen die sie seit längerem nicht mehr gesehen hatte. Schließlich musste sie ja wenigstens jemandem von der neuen Nachricht erzählen und das konnte sie ja nur jemandem sagen der von Leos wirklicher Identität wusste. „Okay“, sagte Chloe und sie seufzte „Ich komme mit.“ Die Blonde sah auf und stellte zufrieden fest, dass Leo lächelte und das zauberte nun auch ihr ein Lächeln auf die Lippen. Ihr Verlobter holte seinen Zauberstab hervor und mit einer leisen Klicke schloss sich die Tür. Chloe gefiel das. Leonardo legte beide Hände auf ihre Tallie und Chloe schmiegte sich näher an ihn. Von unten herauf sah sie ihren Verlobten an und kicherte leise. Bald würde sie Chloe Delfino heißen, was für eine komische Vorstellung, aber sie gefiel ihr.



    Re: Büro von Mister Delfino

    Leonardo Delfino - 15.11.2009, 16:35


    Eine Weile betrachtete der Vampir seine Verlobte und ihre Augen, die ihm zeigten, wie durstig sie sein musste. Er sollte Nachts nicht mehr nur mit ihr den großen Bett ihres Hauses liegen und sie an sich ziehen um sie einfach nur zu spüren, er sollte wieder mehr auf ihre Bedürfnisse eingehen. Doch die letzte Nacht hatten die beiden getrennt verbracht. Er saß hier in seinem Büro und so wie gewesen war, dass wusste er nicht, doch so eine kleine Göre hatte ihm schon den ganzen Tag aufgelauert und er hatte sogar eine Schachtel mit Schokofröschen von ihr geschenkt bekommen, bevor sie rot angelaufen war und dann davon gelaufen war und als sie um die Ecke gebogen war angefangen hatte vor Freude zu kreischen. Er hatte nur die Augen verdreht und als er in seinem Büro angekommen war, hatte er die Schachtel in das Kaminfeuer geworfen, welches die Hauselfen angezündet hatten. Chloe sollte nicht davon erfahren. Er wollte sie nicht noch mehr belasten, als sie durch diese ganze Situation eh schon war, aber so weiter machen konnten sie wirklich nicht. Er musste heute zu diesem Treffen, denn er musste sich Juan für einen Moment zur Seite nehmen und mit ihm über die ganze Sache reden. Er glaubte nicht im Traum daran, dass der Todesser ihn auch nur im geringsten Verstand und ihn von seiner Aufgabe befreien würde, aber er musste es einfach versuchen. Er hatte Chloe erst seit etwas mehr als zwei Wochen wieder und schon fing es wieder an, wie damals. Sie musste zurückstecken, wegen der ganze Geschichte und langsam machte sich in ihm die Angst breit, dass er sie verlieren könnte, was ihm das Herz endgültig brechen würde.
    Darum auch die Entschuldigung und zu seiner Überraschung, antwortete sie damit, dass es schon okay sei und als sie ihn küsste, musste er kurz schmunzeln, denn er wollte so gern wissen, was gerade in ihrem Kopf vor sich ging. Es war schade, dass dies keine Gabe eines Vampirs war. Er konnte alles besser hören, er war stärker und schneller und das war ja noch lange nicht alles, aber leider konnte er nicht die Gedanken der anderen lesen. Wie gerne wüsste er, was in dem Kopf dieses bezaubernden Wesens vor sich vor ging, als sie ihre Hand auf seine Weste legte. Sie spielte mit seinen Knöpfen und er stand ganz ruhig da und betrachtete sie, so wie er es auch in den gemeinsamen Nächten am liebsten machte, wenn sie schweigend zusammen waren und es einfach genossen den anderen bei sich zu haben.
    Das plötzliche ‚Okay’ verwunderte ihn und das Seufzen verunsicherte ihn noch zunehmends. Hatte er etwas falsch gemacht? Er sah sie einen Moment fragend an, doch dann lächelte er, denn es freute ihn wirklich, dass sie das tun wollte, doch im nächsten Moment verschwand dieses Lächeln wieder, wollte sie es wirklich?
    “Wenn du willst, können wir auch einfach in den Wald gehen und du trinkst etwas. Ich sehe doch, dass du das lieber machen würdest. Wir müssen dort wirklich nicht hin, wenn es dir nicht ansteht. Tue bitte nichts wegen mir, tue es nur, weil du es wirklich willst. Ich habe dich schon in diese Situation hier gebracht, ich möchte es nicht noch schlimmer machen.“, erklärte er. Lieber verzichtete er auf das Treffen, als wenn er auf sie verzichten musste oder er sie immer wieder im Auge behalten musste, weil seine Ängste zu groß waren.
    Allein dafür liebte er sie aber. Sie war so ein wundervolles Wesen. Sie wollte ihre Interessen mal wieder hinter seine oder die der Todesser stellen. Hatte er so etwas überhaupt verdient?
    Allein schon um sie einen Moment nur für sich zu haben zog er sie an sich und als sie kicherte, bildete sich ein Grinsen auf seinen Lippen.
    Wie er es liebte, wenn er sie kichern oder lachen hörte, dass war in letzter Zeit viel zu selten.



    Re: Büro von Mister Delfino

    Isabella Swan - 12.01.2010, 19:00


    Zeitsprung : 18. November



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