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Alle Beiträge und Antworten zu "Nichtstun"
Re: Nichtstun
henriettebimmelbahn - 02.06.2006, 14:39Nichtstun
Also,ich hab mir so überlegt,das Jede
politische Aktion heutzutage vornehmlich aus Nichtstun(d.h.
sich Etwas verweigern,Etw. boykottieren oder Streiken)
besteht
Gegen die allgegenwärtige undurchdringliche Übermacht
aus Staat Interessenverbänden und Wirtschaft,scheint
"Nichtstun" das einzig wirksame Mittel zu sein.
Wir haben tausende von Angeboten,was
Arbeit,Lifestyle und den ganz alltäglichen
Konsum angeht,
Aber können wir uns überhaupt gegen Missstände nur zur Wehr
setzen ,indem wir diese Angebote einfach nicht nutzen?
bewirkt dass überhaupt etwas?
Was bedeutet es für den Tatsächlichen Effekt unserer
"Nicht-Handlung"?
Ist die direkte politische Aktion überhaupt noch möglich,in
Zeiten der Presse-und Meinungsfreieht,in Zeiten
des Neoliberalismus?
Was meint ihr?
Re: Nichtstun
Nils - 04.06.2006, 10:08
Was heißt nichts tun? Wenn ich streike, dann tue ich etwas für meine Arbeit, um z.B. um einen besseren Lohn zu bekommmen, oder um weniger zu Arbeiten, bzw. ds die Überstunden bezahlt werden, usw.
Das wirkt schon auf die Arbeitgeber ein.
Re: Nichtstun
henriettebimmelbahn - 04.06.2006, 17:08
Aber du tust ja nichts...
Re: Nichtstun
DerMessias - 05.06.2006, 15:09
Naja, ich finde auch dass man das nicht als nichts tun bezeichnen kann. Das wäre dann für mich sich nicht dagegen wehren. Klar, wenn der Streik darin besteht vom Arbeitsplatz fern zu bleiben, zuhause zu bleiben, andere Dinge zu tun, dann ist das auf den ersten Blick nicht gerade eine aktive politische Aktion, aber es kann trotzdem sehr effektiv sein. Und darauf kommt es doch an, auf die Effektivität.
Re: Nichtstun
Weihnachtsmann - 05.06.2006, 20:32
nichts desto trotz muss ich der cosi recht geben das man eine solche aktion als "nichts- tun" bezeichnen kann.
Re: Nichtstun
DerMessias - 06.06.2006, 20:29
Ja, stimmt schon. Aber für den Normalbürger ist das eben ein effektives Mittel.
Re: Nichtstun
Weihnachtsmann - 08.06.2006, 12:21
falsch: für den normalbürger (also die meisten von uns) ist es abgesehen von den wahlen die einzige möglichkeit, die noch dazu nicht besonders effektiv sind da die gewerkschaften zur zeit von den arbeitgeberverbänden dominiert werden (genauso wie die Wirtschaftspolitik unserer politischen führung).
Re: Nichtstun
DerMessias - 08.06.2006, 17:22
Ja gut, die Auswirkungen mögen heute bescheiden sein, aber was hat ein Normalbürger sonst für Möglichkeiten die Politiker/Konzerne nachdenklich zu stimmen? (Das ist jetzt nicht gerade mein Fachgebiet. Also wenn ihr etwas wisst, dann raus damit) Im Grunde läuft es doch darüber hinaus das sich eine große Anzahl von Bürgern gegen etwas auflehnen. Je mehr desto besser. Immerhin wurde so schon die DDR zur Kapitulation gezwungen. Das Problem ist heute das viele Menschen eben wirklich nichts tun, weil viele wahrscheinlich auch gar nicht müssen.
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