Tag Nr. 9

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    Re: Tag Nr. 9

    Stella - 26.09.2009, 14:51

    Tag Nr. 9
    Heute Morgen war der erste Ferientag der Kinder. Auch wenn die beiden erst im Kindergarten sind, genossen sie es trotzdem, jetzt ganze 3 Wochen daheim bleiben zu können. Auch wenn wir wegen den Pferden und Hunden nicht richtig fort können. Sie finden meine beiden Isländer ja genauso toll wie ich und es stört sie nicht, dass sie halt dann oft in den Ferien wegen ihnen zu Hause bleiben können. Wie immer in den Ferien schliefen wir also alle mal aus. Bis ich dann um halb 9 von Marco, der dringend raus musste, geweckt wurde. Ich stand also auf und liess ihn in den Garten hinaus, wo er sein Geschäft erledigt. Danach machte ich mir in der Küche einen Kaffee und fütterte dann Marco und Cora. Marcel war schon früh zur Arbeit gegangen. Also deckte ich nun mal den Frühstückstisch und trank schon mal einen Kaffee. Nach und nach kamen dann Ruthy und Wendy herunter. „Guten Morgen, na habt ihr gut geschlafen?“, begrüsste ich die beiden. Sie gaben mir einen Kuss und streichelten dann Cora und Marco. Danach verlangte ich, dass sie sich noch die Hände waschen und wir frühstückten gemeinsam. Als wir unseren ersten Hunger gestillt hatten, fragte ich die Mädels:“Und, was würdet ihr heute am liebsten so tun?“ „Reiten!“, riefen beide wie aus einem Mund. Ich grinste. „Wisst ihr was? Ich würde eigentlich gerne mal mit Renna ins Gelände. Ihr könntet ja mitkommen. Allerdings will ich zuerst einige Regeln aufstellen. Erstens: Ruthy muss immer schön neben mir reiten. Sie wird auf Kairo reiten. Wendy, bei dir möchte ich nicht, dass du bei deinem ersten Ausritt Leila reitest, denn sie ist nur etwas für Leute, die schon eher gut reiten können, weil sie gerne mal angaloppiert. Und da es dein erster Ausritt ist, ich Renna noch nie im Gelände geritten habe und Ruthy auch noch mitkommt, möchte ich, dass du es mal mit Blàstur versuchst. Er ist im Gelände nämlich total lieb und brav. Okay? Du musst dann einfach hinten reiten, weil Renna sonst etwas dumm tut, weil sie Blàstur gefallen will. Ruthy möchte ich neben mir haben, auch wenn ich weiss, dass Kairo gut auf sie aufpasst.“ „Ich darf auf Blàstur reiten?“, jubelte Wendy. Ich nickte. Auch Ruthy freute sich riesig auf den Ausritt, ihr war Kairo gut genug, schliesslich ist er ihr Liebling und ihre Reitbeteiligung. In Windeseile waren die beiden Mädels, wie auch ich angezogen und bereit zum gehen. Da überlegte ich, was ich mit den Hunden machen sollte. Ich wollte sie eigentlich nicht mitnehmen, da ich auch ohne sie schon genug zu tun haben werde. So vertröstete ich sie auf einen Spaziergang am Nachmittag. Und kurz darauf sassen wir im Auto und fuhren in Richtung Gestüt Hurricane. Kaum hatte ich den Motor abgeschaltet, sprangen die beiden Mädchen auch schon hinaus. Ich ging mit den beiden zur Sattelkammer. Dort holten wir Blàsturs, Rennas und Kairos Halfter. Da Kairo als einziger bei den Schulpferden ist, gab ich Ruthy Rennas Halfter, dann können die beiden gemeinsam die Isländer holen und ich hole Kairo. Der süsse Haflinger Wallach kam sofort brav ans Gatter, als ich ihm rief. Ich gab ihm ein Leckerli und stülpte ihm das Halfter über. Er liess sich sofort zum Putzplatz führen. Da die Weide der Schulpferde etwas weiter entfernt lag, waren Renna und Blàstur schon draussen angebunden. Ich band Kairo daneben an und begrüsste meine beiden eigenen. Doch als ich Blàstur sah, stöhnte ich auf. Sein Fell war nicht mehr weiss sondern grünbraun. Er musste sich oft gewälzt haben. Kurz darauf kamen Ruthy und Wendy mit den Putzkisten wieder zurück. Ich wandte mich an Wendy:“Weisst du was. Wart noch schnell mit Putzen, vielleicht hat Blàstur Flöhe. Ich hole schnell Melli, okay? Du kannst ja mal mit Renna anfangen.“ Wendy nickte und ich ging Melanie suchen. Ich fand die Hofbesitzerin schliesslich im Stall. Sie wischte gerade die Stallgasse. „Hi Melli, du äh könntest du schnell kommen. Blàstur hat sich viel auf der Weide gewälzt und ich weiss nicht warum..“ Melanie legte den Besen zur Seite und ging mit mir zu den Pferden. Ich warf Blàstur einen prüfenden Blick zu, dann sagte sie mit Kennerblick:“Nein, Flähe hat er keine. Ich tippe da eher auf Lust auf ein richtiges Grasbad. Ich denke das hat ihm gut getan. Sollte das in nächster Zeit noch mehr als 2 Male vorkommen, sag es mir.“ Ich nickte und Melanie ging wieder. Seufzend sah ich meinen dreckigen Hengst an. Dann besprach ich mit meinen Kindern, dass wir nun zuerst gemeinsam Renna und Kairo putzen und danach alle drei zusammen Blàstur waschen. Also half ich abwechslungsweise Wendy und Ruthy. Als dann die zwei Pferde sauber waren, holte ich den Wasserschlauch sowie Shampoo für das Fell und ein anderes fürs Langhaar. „Was sollen wir denn tun?“, fragte Wendy. „Ich werde Blàstur erstmals ganz nass machen, danach könnt ihr mir helfen, ihn einseifen. Dann kann eine von euch die Mähne und die andere den Schweif machen. Ich mache dann sein Fell.“ Nun stellte ich das Wasser an. Blàstur fand das Wasser nicht besonders toll, aber auch nicht schlimm, so hielt er brav hin, als ich ihn zuerst an den Beinen und schliesslich am ganzen Körper nass machte. Als er soweit nass war, reichte ich den Mädels das Mähnenshampoo und zeigte ihnen, wie sie es so richtig in Blàsturs Mähne und in den Schweif rein kneten sollen. Bald wussten sie wiess geht und ich begann mal mit Blàsturs Hals. In kreisenden Bewegungen mit spitzen Fingern mischte ich das Shampoo ins Fell. Nach etwa 10 Minuten war er voller Schaum. Ruthy und Wendy kicherten, als sie Blàstur so sahen. Auch ich musste schmunzeln. Danach aber ging es ans abwaschen. Wendy half mir, Blàstur immer so hinzustellen, das es mit dem Schlauch noch reichte. Ruthy schaute uns einfach zu. Nach weiteren 5 Minuten sah man von Schaum keine Spur mehr. Und die Grasflecken waren auch fast weg. Nur noch blass zeichneten sie sich auf dem Fell. Ich versorgte den Schlauch und während ich mit einem Handtuch an Blàsturs Langhaar herum rubbelte, schweiften die Mädchen das Wasser von Blàsturs Körper mit dem Schweissmesser ab. Als wir nur noch wenig Wasser heraus brachten, legte zumindest Wendy das Schweissmesser zur Seite und ich trug ihr auf, noch Blàsturs Hufe auszukratzen. Wir liessen das trocknen nun, der Rest trocknet schon noch. Nun sattelten wir. Ich trug den Mädchen auf, schon mal alle 3 zu zäumen, ich sattelte für sie, da sie beide relativ klein sind und den schweren Sattel noch nicht tragen können. Aber schliesslich waren dann alle drei Pferde gesattelt. Wir nahmen alle keine Gerte mit, denn wir haben mit uns selber ja schon genug zu tun und für die Mädels ist eine Gerte eh nur eine Last. Also zogen wir alle einen Helm an und ich half noch beim Steigbügel einstellen. Schlussendlich waren wir alle fertig. Wir stiegen noch angebunden auf. Als alle sicher im Sattel sassen, in den Steigbügel waren und die Zügel gut sortiert in den Händen hielten, band ich zuerst Renna, dann Kairo und schliesslich Blàstur los. „Okay, Wendy du schaust einfach dass du hinten bleibst und nicht zu dicht aufreitest. Du Ruthy konzentrierst dich darauf, dass Kairo immer schön neben mir läuft und nicht du langsam wird.“ Ich wandte mich nochmals an Wendy:“Und du reitest am besten hinter Renna, da es sein kann, dass Ruthy mal zurück fällt.“ Als alles geklärt war, fasst ich Kairo an den Zügeln, dass er richtig abbiegt. Danach liess ich ihn los. Als wir auf dem Weg waren, warf ich einen Blick nach hinten, um mich zu vergewissern, dass dort alles in Ordnung war. Wendy ritt gemütlich hinter uns her. Sie lächelte, als sie sah, dass ich sie anschaute. Doch ich musste mich auf Renna konzentrieren. Die Stute hat gemerkt, dass hinter ihr ein Hengst läuft und versuchte, sich aufzuspielen. „Lass der Quatsch, als sie von einem (vom Wind) raschelnden Gebüsch scheute und rückwärts gehen wollte. Ruthy hatte zwar bei Kairo nicht wirklich kurze Zügel und träumte etwas in der Gegend herum, aber ich konnte dem Haflinger Wallach vertrauen. Der würde höchstens mal stehen bleiben. Nach einer Weile sagte ich zu Ruthy:“Meinst du, du schaffst einen kleinen Trab?“ Ruthy strahlte. „Jaja, das geht schon.“ Ich fragte nun auch Wendy, ob sie bereit dazu wäre. Sie nickte. „Okay, vorbereiten zum Traben..“ Ich töltete mit Renna. Als ich einen Blick nach hinten warf, sah ich, dass auch Blàstur im Tölt lief. Wendy sah mich verlegen an. „Ich brachte ihn einfach nicht in den Trab.“ „Schon gut, ich sag ja nichts. Ist doch bequem oder? Wenn er von sich aus töltet, kannst du ihn ruhig lassen.“ Ruthy kam zwar am Anfang nicht so gut mit dem leichten Trab klar, aber nach und nach klappte auch das und Kairo trabte geduldig weiter, ohne in den Schritt zu fallen. Wir parierten erst am Ende des Weges, wo sich der Weg gabelte durch in den Schritt. Ich hielt mal an, natürlich erst, als ich Ruthy und Wendy gewarnt hatte. Nun überlegte ich, welchen Weg wir nehmen sollen. Der eine führt einfach weiter durch den Wald, der andere führt zur Galoppwiese. Eines war klar: Ich konnte nicht zur Galoppwiese reiten, ohne zu galoppieren. Die Pferde, besonders Blàstur und Renna würden auch ohne unsere Hilfen abgehen. Ich fragte nun Wendy, ob sie Lust auf einen Galopp hätte. Sie nickte. Ich fragte sie auch, ob sie Blàstur kontrollieren würde. Sie nickte etwas zögernd. Hundert Prozent sicher war sie nicht, aber sie hatte schon das Gefühl. Als auch Ruthy mir die Zustimmung gegeben hatte, bogen wir also den Weg zur Galoppwiese ein. Ich merkte sofort, wie Renna schneller und aufgeregter wurde. Auch Wendy sagte hinten zu Blàstur:“Hoh, ruhig. Nicht so schnell!“ Vor der Galoppwiese hielten wir an. Ich erklärte, wie das nun gehen sollte:“Okay, wie ihr sicher schon gemerkt habt, sind die Ponys nun kurz vor dem explodieren, sie wissen dass sie gleich galoppieren dürfen und wollen Power loswerden. Ich dürft einfach keine Angst haben, wenn es etwas schnell wird. Bocken oder so werden sie nicht und sie werden auch an der richtigen Stelle von alleine wieder langsamer werden. Ich haltet euch, wenn ihr wollte einfach fest. Besonders du Wendy darfst keine Angst kriegen, es kann sein, dass Blàstur uns alle überholt, da er besonders schnell im Gelände ist. Wir werden einfach miteinander galoppieren, nicht schön in einer Reihe. Haltet euch einfach am Sattel fest, wenn ihr das Gefühl habt, ihr könnt die Pferde nicht mehr bremsen.“ Ruthy und Wendy nickten. Und schliesslich trieb ich Renna ein bisschen an. Sie galoppierte sofort los. Ich schaute kurz zurück. Blàstur holte in einem Wahnsinnstempo auf, Kairo galoppierte nicht langsam aber nicht übertrieben schnell hinterher. Wendy jubelte. Es dauerte nicht lange, da überholten sie uns auch schon. Ich und Renna, wir setzten ihr hinterher. Es wurde noch eine lustige Verfolgungsjagd, Blàstur gewann schliesslich. Beim Ende der Wiese wurde er, sowie auch Renna langsamer und hielten schliesslich an. Ruthy lag mit Kairo weit zurück, aber auch sie schien ihren Spass zu haben. Wir liessen die Pferde grasen, bis auch die anderen beiden ankamen. „Na, hats Spass gemacht?“ Beide Kinder nickten stark mit den Köpfen. „Blàstur ist so toll. Sogar besser als Leila!“, strahlte Wendy. Aber auch Ruthy war höchst zufrieden. „Kairo ist das allerbeste Pferd der Welt!“ Ich lächelte und antwortete ihr:“Für dich ganz bestimmt!“ Und das meinte ich ernst. Noch nie hatte ich ein solch liebenswertes, geduldiges und braves Pferd gesehen. Er hat immer gemacht, was Ruthy gewollt hatte, wurde nie zu schnell und ich auch total schmusebedürftig. Ein richtiger grosser Schmusebär auf 4 Beinen. Im Schritt ritten wir dann zurück auf den Hof. Dort stiegen wir ab und wir banden die Pferde wieder an. Wir machten dasselbe wie vorhin, ich sattelte bei allen 3 Pferden ab und die Mädels zäumten ihre Pferde, sowie auch Renna ab. Wir bürsteten die Pferde noch kurz über und danach durften sie, nachdem alle genügend hartes Brot gekriegt hatten wieder auf die Weide. Wir wischten noch den Putzplatz sauber und fuhren dann im Auto wieder nach Hause. Dort assen wir erst einmal zu Mittag und gingen danach noch lange mit den Hunden Gassi.



    Re: Tag Nr. 9

    melanie - 27.09.2009, 14:17


    Sehr schöner Bericht, er gefällt mir gut, vorallem wie du die 2 Kinder einbaust. Echt total schön zu lesen. :)



    Re: Tag Nr. 9

    Stella - 27.09.2009, 19:35


    Danke :)



    Re: Tag Nr. 9

    melanie - 27.09.2009, 20:09


    bitteschön..



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