Stryker Storyline Part III

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    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 25.09.2009, 13:51

    Stryker Storyline Part III
    Did you realize we do not even have a Stryker?!



    Re: Stryker Storyline Part III

    Sabretooth - 25.09.2009, 14:06


    Well? What shall I say to that? You made a brilliant stryker... shall I create a set for you?



    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 25.09.2009, 14:20


    *being a Stryker*
    *wanting to have a set!!!* :x



    pp: von irgendwoher...

    William Stryker ließ die metallene Tür geräuschvoll ins Schloss fallen und betrachtete befriedigt wie der Mann in dem Raum, der vor ihm lag ob des Geräusches zusammenzuckte.
    Corvenstein war berechenbar... und schreckhaft. Trotzdem hatte er versucht, sich abzusetzen. Deshalb hielt Stryker ihn nun in der Zelle, die einen direkten Zugang zu den Testpersonen im Labor hatte- wenn er ihn denn entriegelte.
    Entspannt setzte er sich an den Computerbildschirm und betrachtete durch die Kamera den hin und her laufenden blonden Arzt, der nach oben sah und gleichzeitig darauf wartete, dass er eintrat.

    "Doktor Corvenstein..." sagte er betont jovial. "Guten Morgen."
    "Schön, wenn wenigstens Sie wissen wie spät es ist!" sagte der Mann trotzig und Stryker grinste kurz. "Nun ja, ich bin ja auch der einzige, der wichtig ist oder?"
    Er ließ seine Fingerknöcheln knacksen und kostete die Momente der Kontrolle sichtlich aus. [b]
    "Wir haben einen Vertrag, Doktor." begann er. "Und der beinhaltet eigentlich auch eine gewisse persönliche Loyalität mir gegenüber... ich kann aber durchaus verstehen, dass es Dinge und Orte gibt, zu denen Sie gerne zurückkehren möchten..."[/b]
    Corvenstein schwieg, aber er konnte das Misstrauen in dem Mann sogar durch die Wand hindurch spüren.
    "Ich habe mir die Freiheit genommen, Sie von diesem Zwiespalt zu befreien."
    Stryker betätigte eine Taste und an einer der Wände erschien ein riesiges, flimmerndes Dia, das sich schon nach Sekunden als kurzes Video entpuppte.
    Fasziniert und begeistert betrachtete er wie der Arzt fassungslos auf die Wand zutrat und zaghaft eine Hand ausstreckte. "Die Klinik.." murmelte er mit erstickter Stimme, als er das Gebäude erkannte, das da bis auf die Grundfesten verbrannte. "Das war meine Klinik!" rief er. "Das... wie konnten Sie!"
    "Ich kann eine ganze Menge, Doktor... und Sie waren so ein unartiger Junge!"
    Corvenstein ballte die Hände zu Fäusten. "Ein Brandanschlag wird Tony nicht lange auf sich sitzen lassen! Und vor Stark Industries sollten auch Sie sich in Acht nehmen!"
    Stryker gähnte müde. "Und gleich erzählen Sie mir, dass Ihr Freund noch vorbei kommt und Sie befreit, ja?"
    Er winkte ab. "Als ob..."

    Tony Stark war ein Playboy. Den interessierte nichts außer seine eigene Person.
    "Es ist meine traurige Pflicht... Moment... meine angenehme Pflicht Ihnen mitzuteilen, dass Stark Industries in Kürze einen neuen Geschäftsführer haben wird."
    Stryker betätigte einen weiteren Knopf und hatte er das Gesicht des Mannes zuvor schon genossen, so versetzte ihn das Grauen, die Qual und die entsetzliche Trauer ihn nun in Höchststimmung.
    Gut, die Leiche war nicht gefunden worden, aber man konnte davon ausgehen, dass wenn Blobb etwas anpackte, dabei nur Müll herauskam. In diesem Fall menschlicher Müll. Er hatte sich schon überlegt den zusammengeschlagenen Stark als Bildschirmschoner zu benutzen- hielt das aber doch ein wenig zu psychotisch.
    "Ich hoffe, Sie begreifen, Doktor, dass dort draußen nichts mehr auf Sie wartet. Rein gar nichts. Und wenn Sie nicht die Füße stillhalten, fällt mir bestimmt noch das eine oder andere ein, das ich Ihren Freunden antun könnte."
    Er erhob sich und entschied sich dazu, das Bild dort zu lassen, wo es war.
    "Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!" erklärte Stryker grinsend und machte sich dann auf in das Hauptgebäude, welches durch unterirdische Gänge mit dem hiesigen verbunden war.



    Re: Stryker Storyline Part III

    NSC - 25.09.2009, 16:03


    "Sir?" Der Kommunikationsoffizier ließ sich durch das Interkom vernehmen, während er mit weit geöffneten Augen ungläublich auf das Radargerät vor sich sah. "Sir, etwas merkwürdiges geht hier vor. Ich glaube, uns nähert sich ein Flugobjekt, aber ich bin mir nicht sicher. Das Radar sieht es, und sieht es dann wieder nicht." Erklärte er ohne auf eine Antwort des Colonels zu warten.
    "Der Wetterbericht hat außerdem kein Unwetter angekündigt. Aber unsere Systeme sagen, draußen wäre kalt, nebelig und nass." Er schwieg kurz.
    "Soll ich die Basis in Alarmbereitschaft versetzen?" Hakte er schließlich nach.

    Eines was er gelernt hatte war, dass Stryker häufiger einmal ungebetenen Besuch bekam.
    Und dass diese Besucher nur in den seltensten Fällen nett waren. Meistens wollten sie Stryker ans Leder. Und meistens war dieser bereits darauf vorbereitet. Vielleicht war das auch jetzt der Fall. "Sir?"



    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 26.09.2009, 11:23


    *sich bei seiner Spielerin beschwert, immer als Stryker missbraucht zu werden!!!* :x
    Genau, beschwer dich bei ihr! Sie hat sogar n Stryker Set!



    Stryker nickte. "Tun Sie das. Volle Alarmbereitschaft." Oh ja, er hatte eine ungefähre Vorstellung davon, was da auf sie zukam und es passte ihm überhaupt nicht. Es war doch immer dasselbe mit diesen Mutanten... dass sie auch immer seine Basen finden mussten... sollte er bei Gelegenheit auch mal tun. Xaviers Tage waren gezählt... und gleich danach würde er sich Lehnsherr vorknöpfen... und dann mal schauen.
    "Und nicht vergessen... wenn ihr Logan oder Victor tatsächlich erwischen wollt, solltet ihr nicht vergessen, die richtige Mischung zu nehmen."
    Es war schwierig und gewagt, aber Stryker hatte das Heilmittel speziell für die beiden zusammengerührt und es bestand in ihrem Fall nun aus zwei Komponenten. Die erste neutralisierte die Regeneration- wie lange, das wusste selbst er nicht- und die zweite war ein hochwirksamer chemischer Kampfstoff, der ihr Hirn eigentlich binnen weniger Sekunde zu Mus verätzen sollte. Sollte. Die Jungs waren immer für eine Überraschung gut.
    Gut, bei Logan würde das Heilmittel selbst vermutlich reichen. Das Adamatium würde ihn innerhalb kürzester Zeit killen, aber man konnte ja nie wissen und Victor war sowieso viel gefährlicher. Skrupelloser.

    Stryker versicherte sich, dass seine Waffen griffbereit und schnell zu erreichen waren, fuhr dann herum und sandte den stummen Alarm aus, den alle Soldaten über ihr Earpiece erhalten würden, aber etwaigen Angreifern nicht sofort auffiel. Dann machte er sich auf den Weg.



    Re: Stryker Storyline Part III

    Wolverine - 26.09.2009, 16:18


    pp: Garage Plattform... klar kann man von dort aus zur Basis kommen?!

    Logan bewegte sich nahezu unhörbar auf das Gebäude zu, von dem er nur noch ungefähr wusste, wo es sich befand. Ein Instinkt sagte ihm stets, wo Norden war egal wo er sich befand. Daher musste er ihre Bewegungen lediglich ausrichten und würde schon früher oder später gegen eine Wand laufen. Der Nebel war aber auch penetrant!

    Dann knackte etwas unmittelbar vor ihm und er erstarrte zur Salzsäule. Der Mann war genauso unwissend wie er, hatte aber nicht den Vorteil so gut hören zu können. Er hob seine Klaue, als der Mann nah genug heran war und schnitt den Kerl dann lautlos in Zwei. Einer weniger.
    Elegant und raubtierhaft schlich er dann um die Überreste herum und spitzte seine Ohren. Wo einer von denen war, mussten noch mehr sein.

    Storm kniete sich zu den Überresten des Soldaten und griff nach der Waffe, die jener bei sich geführt hatte. Sie bestand nicht aus Metall und in ihr waren auch keine Kugeln. Wahrscheinlich das Heilmittel. Nach einer Patrouille aber sah der Typ nicht aus. Man wusste, dass sie kamen? Toll.
    Geschmeidig erhob sich die Zwei Meter große Frau wieder und schritt weiter.



    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 26.09.2009, 16:35


    Tony marschierte erstaunlich leise in den Nebel hinein, der ihn nicht im Geringsten störte und relativ zielsicher auf das Gebäude zu, dass zu betreten er sich vorgenommen hatte.
    "Alle Systeme online, Sir. Das Programm ist auf seinem Weg. Waffesysteme inaktiv. Türen sind entriegelt. Virus beginnt mit Zerstörung der Datenbanken."
    Das hörte er gerne.
    Vor ihm schälte sich einer der Soldaten aus dem Nebel und er setzte ihn mit einem gezielten Handkantenschlag außer Gefecht. Selbstverteidigung war etwas Tolles. In einem solchen Anzug war sie noch viel toller.
    Unbeeindruckt lief er weiter.
    Plötzlich hörte er einen Warnschrei und fuhr herum, duckte sich gerade noch rechtzeitig unter einem Geschoss weg und hechtete dann auf den Mann zu. Kaum hatte er diesen in den Schwitzkasten genommen, tauchte ein zweiter auf, dem er recht stillos die Faust ins Gesicht hauen musste.
    In einer gleitenden Bewegung ging er in die Knie, ließ den Arm in einem Bogen nach oben kreisen und tauchte so unter dem Soldaten hindurch, um ihn gleichzeitig von den Beinen zu holen. Den nächsten attackierte er mit einem Ellenbogenstoß zur Brust, drehte den Arm und sich dann blitzschnell um eine nicht weniger unangenehme Faust in den Kronjuwelen des Helden zu versenken und packte ihn dann unter Achsel und über der Schulter, um ihn zu Boden zu schleudern, wo krachend die Schulter ihr Sein aufgab.
    So n bisschen albern war das ja schon... Transformers mit Kungfu-Update. Aber es tat seinen Zweck.

    Tony stieß sich vom Boden ab und machte einen riesigen Satz auf die Tür des Komplexes zu. Eimal mehr kamen zwei Soldaten auf ihn zugerannt. Langsam und bestimmt streckte er die Arme aus. Das war alles, was er tat. Die beiden Flammenlanzen erledigten den Rest für ihn.



    Re: Stryker Storyline Part III

    Rogue - 26.09.2009, 18:25


    ooC: Geht alles, Alter!

    Sie hörten mehr dass etwas passierte, als es tatsächlich zu sehen. Der Nebel war so dicht, dass man kaum die Hand vor Augen ausmachen konnte, und Marie bemühte sich, so dicht wie möglich bei Storm zu bleiben.
    Sie vernahm das charakteristische Geräusch von Metall, dass durch die Luft schnitt, gefolgt von einem kaum wahrnehmbaren Gurgeln. Sekunden später passierte sie den Leichnahm, den Logan fein säuberlich aufgeschlitzt hatte. Storm kniete sich nieder und nahm die Waffe an sich.
    Ihre Vermutungen bestätigten sich. Das Heilmittel. Es war also Vorsicht geboten.

    Entsetzt wandte Marie den Blick ab. Sie hatte Angst. Angst davor, von jenen Menschen verletzt zu werden und doch gleichzeitig hatte sie auch Mitleid mit diesen Männern, die wahrscheinlich nur ihren Job taten. Diesen da hatte Logan aufgeschlitzt. Einfach so. Tot. Das stimmte sie traurig. Sie wollte niemandem wehtun, und im Augenblick fühlte sich das alles nicht an, wie Verteidigung, sondern wie ein Angriff auch wenn sie natürlich wusste, dass Stryker ein schlechter Mensch war. Und ganz und gar nicht zimperlich. Nur zu sehen, dass Logan womöglich einfach dieselbe Kälte besaß... ließ sie unruhig werden.

    Victor hatte sich abgesetzt. Mehr oder minder. Er hatte das getan, was er meistens getan waren, wenn sie auf Mission gingen, und hatte sich elegant und ungesehen an der Gebäudewand hinaufbewegt, kam dass er sie gefunden hatte. Stryker hatte eine ähnliche Vorgehensweise offenbar erwartet - sie kam ja auch von ihm, und ihm ein hübsches kleines Willkommenstrupp auf dem Dach entgegenschickt. Das Victor nun nach und nach dezimierte, indem er sie gekonnt vom Dach schubste.
    Nachdem auch der sechste Mann - jawoll, er hatte mitgezählt - auf dem Erdboden gelandet war, beugte Victor sich über den Dachvorsprung. Er konnte Logan zwar nicht sehen, seine Anwesenheit allerdings spüren und so wartete er geduldig darauf, ob Jimmy sich seinem Weg über das Dach anschließen würde.



    Re: Stryker Storyline Part III

    NSC - 26.09.2009, 18:36


    Corcoran Corvenstein war ein intelligenter Mann. Im Augenblick zwar recht chancenlos und gegen seinen Willen gebunden, aber intelligent und so war es nicht verwunderlich, dass er bemerkte, dass irgendetwas vor sich ging.
    Er hatte gesehen, dass mehr Wachmänner in das Gebäude beordert worden war. Er hatte bemerkt, dass die Wachmänner ganz offenbar aufmerksamer waren. Dass sie jemanden zu erwarten schienen.
    Als er nun einen Blick auf die Bakterienkultur warf, die er angelegt hatte, lächelte er kurz düster. Nein, er war bekennender Pazifist und kein Fan von Gewalt und Waffen. Im Gegenteil. Manchmal aber gab es Zeiten, die friedfertige Menschen Dingen tun ließen, zu denen sie normalerweise nicht bereit waren, und Coran sah die Gegenwart als solch eine Zeit.

    Er hatte getan, was Stryker von ihm verlangt hatte, hatte Dinge entwickelt und verfeinert, aber ganz nebenbei hatte er sich auch einen kleinen Joker in der Hinterhand gehalten. Wer einem Mediziner gefährliche Viren zur Hand gab und ihm erlaubte, mit DNA herumzuxperimentieren, der war selbst schuld.
    Er nahm also das Luftdicht versiegelte Petrischälchen zur Hand und ließ es in seine Jackentasche wandern. Dann entfernte er sich vom dem großen Forschungstisch und verschwand auf die Toilette.

    Dort angekommen öffnete er die Schale und stellte sie in den Lüftungsschaft. Es würde sich ausbreiten. Sehr schnell. Und womöglich würde er selbst ebenfalls drauf gehen. Aber da die Lüftungsmechanismen sämtlicher Gebäude miteinander verbunden waren, würde Stryker ebenfalls zu Grunde gehen, und das war es ihm, nach allem was der Mann ihm heute gezeigt hatte, wert.
    Er nahm ein Taschentuch zur Hand, und hielt es sich vor den Mund, ehe er in den Laborraum zurückkehrte. Dann wartete er. Es dauerte weniger als zehn Minuten, bis der erste Mann wortlos zusammenbrach. Coran schnappte sich eine Metallstange - mit den Plastikgewehren konnte man immerhin kaum was anfangen - und positionierte sich neben der Tür, bereit, zu erschlagen, wer auch imer dort herein trat.



    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 26.09.2009, 21:15


    Tony öffnete die Türe und trat in das Labor ein. Naja, eigentlich war es erstmal nur ein Wirrwarr aus verschiedenen Gängen, die er von Jarvis gegenchecken lassen musste.
    "Sir... es ist eine biologische Substanz in der Luft, wahrscheinlich ein Virus. Sie sollten also Ihren Helm nicht abnehmen."
    Virus? Ey, wie war der Alte denn bitte drauf?! Wenn ich gehe, gehen alle mit oder was?! Alter, der Typ hatte ne Vollmeise... und Coran? Hoffentlich kam für ihn dann nicht alle Hilfe zu spät!
    "Versuch die Luft zu reinigen so gut es geht. Die werden ja wohl ein vernünftiges Belüftungssystem haben, in das du dich hacken kannst."

    Tony biss kurz die Zähne aufeinander, bevor er sich nach Jarvis' Anweisungen in Bewegung setzte. Glücklicherweise waren die Gänge breit genug, dass er vernünftig in ihnen agieren konnte und die bewaffneten Soldaten stellten kein größeres Problem dar. Seine Reichweite war einfach die höhere.

    Er tat einen kurzen Blick in einen zellenartigen Raum, in welchem ein überdimensional großes Dia von ihm selbst zu sehen war, wie er auf die Straße blutete und er beschloss es sich genau einzuprägen, um zu wissen, wie er nie wieder aussehen wollte.
    Dann schritt er weiter.

    Die Tür vor ihm war massiv und sah nicht besonders freundlich aus. Er verließ sich dennoch auf Jarvis und öffnete sie per Hand. Eine Bewegung aus dem Augenwinkel war alles, was er noch mitbekam, bevor ein metallenes Clong ertönte.



    Re: Stryker Storyline Part III

    NSC - 26.09.2009, 21:43


    Corans Plan war aufgegangen. Die Männer, die ihn eigentlich bewachen sollten, sackten alle nacheinander zu Boden. Das war doch mal was! Vielleicht hätte er das viel früher schon tun sollen? Aber er hatte ja geglaubt, das Ganze anders regeln zu können. Er hatte nicht geglaubt, dass Stryker wirklich so boshaft, perfide und skrupellos war. Was der Mann ihm antat, damit konnte er ja umgehen. Aber zu sehen, was dieser Mann mit anderen Leuten anstellte - nein, er war eindeutig eine Gefahr für die Menschheit.

    Und genau denen tat er einen Gefallen, wenn er Stryker jetzt erledigte. Er tastete mit einer Hand nach dem Gegenmittel, welches sich in seiner Hosentasche befand. Es war nicht viel, nur eine Ampulle, und er hatte sie nur hergestellt, um sie sich selbst zu verabreichen, sollte ihn sein eigener Virus töten, ehe Stryker zur Strecke gebracht hatte.
    Oh, Wut und Hass waren gefährlich, wenn sie das einzige waren, das einen Mann antrieben, und im Augenblick war das alles, was Coran antrieb. Stryker hatte seine Klinik abgebrannt, und seinen Freund ermordet - jedenfalls sah Coran es so.

    Er realisierte allerdings auch, dass er selbst noch nicht umgefallen war, und er hatte eine dumpfe Vermutung, woran das liegen musste, auch wenn er es mit Gewissheit noch nicht zu sagen vermochte.
    Er konzentrierte sich, als er von draußen Geräusche vernahm und umfasste die Eisenstange erneut mit beiden Händen. Die Türe öffnete sich.
    Und Coran schlug so fest zu, wie er es vermochte.
    "Das ist für Tony!" Rief er laut. "Und für die Klinik... und alles andere, was Sie sonst noch verbrochen haben, Sie Mistkerl!" Das Geräusch, das Metall machte, wenn es auf Metall traf, erklang, und als Coran die Eisenstange genauer in Betracht nahm, stellte er fest, dass sie nunmehr verbogen war. Seine Augen weiteten sich voller Schrecken, und er ließ sie fallen, und taumelte einige Schritte zurück.



    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 26.09.2009, 22:14


    Shit!
    Was lief denn hier für ein Film?! Tony? Klinik? Eh?!
    "Coran?!" rief er und runzelte die Stirn. "Alter, was tust du?!"
    Als er immer noch das verwirrte und angstvolle Gesicht seines Freundes sah, ließ er sich von Jarvis die Maske aufsetzen und den Helm zurückgleiten.
    Gut, er hatte eine Augenklappe und eine blaue Gesichtshälfte, aber das sollte zur Identifizierung doch wohl reichen.

    "Nachdem du dann fertig bist, Schrammen in meinen Anzug zu prügeln, können wir dann gehen?" fragte er und grinste, was Coran zwar nicht sehen, aber am Klang seiner Stimme hören konnte.
    Er streckte vorsichtig seine metallene Hand aus und sein Freund, getrieben von der unsäglichen Neugier, die ihn immer befallen hatte in solchen Situationen, kam näher.
    Tony ließ den Helm erneut erscheinen und verbarg sich damit ein weiteres Mal hinter den grimmig dreinblickenden Augen des Mark II.



    Re: Stryker Storyline Part III

    NSC - 26.09.2009, 22:21


    "Tony?" Fragte Coran überrascht, entsetzt, erfreut und erleichtert zugleich. "Aber du... ich habe... du müsstest... du warst..." Sprudelte es aus ihm heraus, ohne dass er einen vernünftigen Satz bilden konnte. Das komische, zermatschte etwas war gar nicht Tony gewesen? Und wenn er es doch gewesen war... warum zur Hölle hüpfte er dann schon wieder in der Gegend herum? Und warum.... hier?

    Coran ergriff die dargebotene Hand, und folgte seinem Freund, während er sich den Kopf darüber zerbrach, ob das nun Tony gewesen war auf dem Bild, was Stryker mit ihm angestellt haben mochte, und woher Tony überhaupt wusste, dass er hier war. "Woher weißt du...?" Begann er brach dann allerdings erschrocken ab. "Bist du alleine hier?" War nicht unbedingt anzunehmen. "Ihr müsst hier raus... so schnell wie möglich!" Sagte er, während er Tony folgte und die Gänge entlang hetzte. "Ein Virus... er wird von den Lüftungsschächten ausgebreitet... alle drei Gebäude sind daran gekoppelt... wer damit in Kontakt kommt..." Er verstummte. Tony konnte sich sicherlich vorstellen, was dann passierte.



    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 26.09.2009, 23:14


    "Weiß ich. Wir arbeiten dran." erklärte Tony. "Sag nicht, dass das deine Idee...?" Er sah ihn an. "Okay, es war deine Idee... Mann, wie bist du denn drauf?! Ich sterbe den Märtyrer-Tod, Hauptsache der Alte geht auch drauf?! Du hast dich zu lange außerhalb meines schädlichen Einflusses aufgehalten. Ich würde so etwas nie tun!"

    Keine Soldaten tauchten mehr auf. Er sah Menschen, die nicht er zu Boden geschickt hatte- und da sagte man der Mark sei gefährlich! Ohne weiter behelligt zu werden , gelangten Tony und Coran wieder ins Freie.
    Bevor er sich darüber aber noch freuen konnte, traf Tony irgendetwas mit ziemlicher Wucht in die Seite und trotz seines Anzugs flog er eine betrachtliche Weite, bevor er auf dem Boden aufschlug.

    Tony hustete ein paar Mal und rappelte sich langsam wieder auf. Das Stützkorsett hatte nur einen Teil der Wucht abgefangen, die durch den Anzug gegangen war und er ächzte leise. Dann hob er den Kopf.

    Das Riesenbaby!

    Und es marschierte auf Coran zu.
    Tony kam wieder auf die Beine und machte einen Satz auf den hässlichen Mutanten zu, der gerade seine schmutzigen Hände nach dem blonden Arzt ausstrecken wollte. Es war wie auf dem Schulhof, als Tony sich zwischen den älteren Bruder von Corans Jugendliebe und dem zierlichen (aber selber!) Schüler gestellt hatte. Der ältere Bruder aber war gegen dieses Ding ein Nichts gewesen!

    Tony erwischte ihn seitlich, hatte gehofft ihn von den Füßen zu holen, brachte ihn aber allenfalls zum Taumeln. Der Mutant sah ihn aus kleinen, bösartigen Augen an und holte aus. Glücklicherweise war er schneller, fing beide Arme ab und versuchte zu einem Wurf anzusetzen. Er begriff, dass das ein Fehler gewesen war, als er auf ein Knie gehen musste, um das Gewicht überhaupt hochhieven zu können. Er schaffte es den massigen Körper über eine Schulter zu wuchten, doch das Riesenbaby drehte sich blitzschnell auf den Rücken und trat ihm in den Magen, so dass er erneut auf Abstand gebracht wurde.
    Herrgott, musste er sich das bieten lassen, sich von dem Vieh zweimal verprügeln zu lassen?!

    Er kam erneut auf die Beine und griff dann mit einer Reihe schneller Tritte und Schläge an, bis er einen direkten Kopftreffer landete und endlich eine Wirkung erzielte. Der Mutant knurrte, blubberte dann irgendetwas Undefinierbares vor sich hin und Tony setzte nach. Es kostete ihn schier alle verbleibenden Kraftreserven, diese Geschwindigkeit aufrecht zu erhalten, aber sie war das einzige, was ihn vor Angriffen schützte. Dann fällte er den Riesen von einem Mann und blieb schwer atmend über dem Haufen von Masse stehen.

    "Gleich...stand..." murmelte er und richtete sich wieder auf.
    Dann drehte er sich zu Coran um und grinste kurz. "Du hattest keine Höhenangst oder?"
    Mit diesen Worten schnappte er sich seinen Freund und stieg die wenigen Meter in die Lüfte, die er brauchen würde, um nicht vom Bodenpersonal gesehen zu werden und möglichst schnell zu den anderen zu gelangen, die- wie Jarvis ihm versicherte- noch außerhalb der Mauern waren.



    Re: Stryker Storyline Part III

    NSC - 26.09.2009, 23:52


    Coran zuckte nur mit der Schulter. "Ich war schon immer Altruist. Schließt das Märtyrertum mit ein." Entgegnete er und grinste schief. Gut, ein Tony Stark würde sich wahrscheinlich nicht opfern, um seinen Gegner zu Fall zu bringen, nein, der war viel schlauer. Der opferte lieber alle anderen und suchte einen Weg, heil aus allem Schlamassel rauszukommen. Coran allerdings war was das betraf anders gestrickt. "Und davon mal abgesehen verfüge ich über das Gegenmittel." Seine hellblauen Augen funkelten kurz. Man musste schließlich sicher gehen. Und vielleicht... naja, war seine Zeit mit Tony ja doch nicht ganz spurlos an ihm vorüber gegangen, immerhin rechnete er inzwischen immer mit dem schlimmsten und hatte meistens einen Plan B.

    Der Arzt ließ seinen Blick durch die Korridore schweifen, und fühlte bereits, wie sehr es ihm leid tat, dass all die Menschen ihre Leben hatten lassen müssen, obwohl sie nichts weiteres als ihre Arbeit getan hatten. "Tut mir leid." Murmelte er leise. Manchmal verfluchte er sich dafür, dass er so gut war in dem, was er tat. Und sein Virus wirkte. Und zwar besser, als er selbst getan hatte. So etwa mussten sich die Entwickler der Atombombe gefühlt haben. Nur dass die deutlich mehr Leute auf dem Gewissen hatten als er. Und plötzlich begann Coran zu begreifen, was in Tony vorgegangen sein mochte, als dieser begriffen hatte, dass seine Waffen zerstörten.

    Viel Zeit seinen Gedanken nachzuhängen blieb ihm allerdings nicht, denn kaum waren sie nach draußen getreten, trat ein Ungetüm auf sie zu. Ein Fleischberg. Aber ein wütender Fleischberg. Coran trat erschocken zurück. Es handelte sich ganz offenbar um einen Mutanten, und wenn Coran eines gelernt hatte, dann dass die überaus gefährlich waren, wenn sie für Stryker arbeiteten. Und wahrscheinlich auch so. Er wusste ja nicht wirklich, was er von ihnen halten sollte. Ob er sie fürchten sollte, oder ob sie viel mehr Respekt verdienten. Genaugenommen waren sie doch die neue Stufe der Evolution?

    Was auch immer das da war, Tony hatte so seine Schwierigkeiten damit und Coran war froh, als der Fleischklops endlich umfiel, Tony nach ihm griff und sie beide sich in die Lüfte erhoben. Coran klammerte sich ein wenig erschrocken über den plötzlichen Aufbruch an seinem Freund fest und spürte das kalte Metall an seiner Wange. "Was genau ist das, Tony?" Fragte er ein wenig schüchtern, so wie er es immer tat, wenn er unsicher war, und er klopfte behutsam gegen das Metall.



    Re: Stryker Storyline Part III

    Tony Stark - 27.09.2009, 21:14


    "Das ist der Mark II." erklärte Tony. Oder III, mal schauen. "Im Grunde ein... Metallanzug... aber man kann viele nette Dinge mit ihm machen- wenn man drinsteckt natürlich." Tony lächelte kurz. "Fliegen zum Beispiel."
    Er kniff kurz das Auge zusammen, als Zahlen und Linien auf seinem Bildschirm auftauchten und korrigierte ihren Kurs dann ein wenig.
    "Ich hatte die Idee... also wir hatten die Idee in Afghanistan. Der Doc und ich... Im Grunde ging es um ein portables Verteidigungs- und Angriffssystem, damit wir den Terroristen weglaufen konnten. Ich fand die Idee gut und habe sie weiterentwickelt... nicht zum Weglaufen... eher... weils cool aussieht."
    Eigentlich hatte er etwas anderes sagen wollen, aber dafür war nun weder Zeit noch Ort. Er war halt nun einmal, wer er war.

    "Achtung, es geht runter."
    Er setzte behutsam auf und Sekunden später schälten sich vier Gestalten aus dem Nebel vor ihnen. Tony drehte seinen Kopf ein wenig und sah Magneto an. "In dem Gebäude wurde ein hochwirksames Virus freigesetzt. Jarvis ist dabei die Luft zu reinigen. In ein paar Minuten sollte alles frei sein. Ich werde zum Jet zurückkehren und Sie von dort aus unterstützen."
    Tony hielt ihm ein Earpiece hin. "Macht die Kommunikation einfacher." Nachdem der Mann es mit der ihm zu eigenen Eleganz an sich genommen hatte, schlang er seinen Arm erneut fester um Coran und erhob sich ein weiteres Mal in die Lüfte, um zum Jet zu fliegen.



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