Leichtes Dressurtraining

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    Re: Leichtes Dressurtraining

    Annaa - 12.09.2009, 13:35

    Leichtes Dressurtraining
    Als ich heute zum meinem Pferd kam war ich relativ spät dran für meine Verhältnisse. Es war schon halb eins. Aber ich war ausgeschlafen und voller Tatendrang, und so machte ich mich mit einer Schubkarre und einer Mistgabel bewaffnet, auf den Weg zu der Box von Rubina. Nach dem ich ihr ein Begrüßungs-Leckerie gereicht hatte, sie auf gehalftert und draußen auf dem Paddock angebunden hatte, machte ich mich daran ihr Box zu säubern. Ich nahm es heute sehr genau und beförderte jede noch so kleine Dreckstelle in die Karre.. Deshalb dauerte das ausmisten statt der gewohnten viertel Stunde eine halbe Stunde. Nach dem die Box so sauber war das ich damit zufrieden war, schenkte ich endlich meinem Pferd die Aufmerksamkeit die es schon vermisste. Ich führte meine hübsche Fuchsstute an einen sonnigen Anbinde Platz, da sie Temperaturen etwas nach gelassen hatten. Sie genoss sichtlich jeden Sonnenstrahl, reckte den Hals und streckte sich mit dem ganzen Körper. Da es in ihrem Hals ein paarmal knackste, schreckte ich ein wenig zusammen, doch als ich sah dass sie mich belustigt anschaute, waren meine Befürchtungen verflogen. Ich holte Putzsachen, Trense und Gamaschen aus der Sattelkammer, und begann wie immer meine gründliche Putz-Tortur. Nachdem Rubina dann blitzte und funkelte und eigentlich schon so aussah als würde sie heute auf ein Turnier gehen, legte ich ihr die Gamaschen an, und verschwand dann wieder um den Sattel, Helm und meine Handschuhe zu holen. Als ich zurückkehrte stellte ich erschreckt fest das mein Pferd nicht mehr da war wo ich es angebunden hatte. Ich legte den Sattel auf einem Sattelhalter ab und begab mich auf die Suche nach meinem Pferd. Ich lief an der Halle vorbei, den Anbindestellen, den Paddock boxen und den Koppeln. Schließlich fand ich sie, wie sie sich über das Heu hermachte. Da sie nur den Konten im Strick gelöst hatte, hing der Strick einfach so vom Halfter runter, ich nahm ihn und zerrte meine verfressene Stute vom Heu weg. Ich verzichtet darauf Rubina anzubinden und sattelte sie gleich als wir wieder am Putzplatz waren. Dann zog ich Helm und Handschuhe an. Anschließend Trenste ich die Fuchsstute etwas ruppig, da ich ein wenig sauer war. Ich führte Rubina auf das Dressurviereck und saß auf. Ich wärmte sie im Schritt und einigen Runden Trab auf, bis ich zum lockernden Galopp überging. Dann begann ich sie mit dem Abstellen des Kopfes im Hals zu lockern, ritt durch die ganze Bahn und legte Zirkel an. Ich bog sie durch die ganze Bahn in drei Bögen, dann in vier und schließlich sogar in fünf Bögen. Je lockerer sie wurde desto höher wurden ihre Schritte, nach und nach fühlten sich ihre Gänge an wie Watte. Sie war einfach zu sitzen und so beschloss ich zu testen ob wir einen fliegenden Wechsel hinbekommen würden. Ich galoppierte sie auf der rechten Hand an, und gab ihr kurz vor X eine Parade und versuchte sie umzustellen. Leider klappte es nicht so wie ich es wollte und sie parierte durch in den Trab. Doch als ich es dann noch einige Mal versucht hatte, hatte sie verstanden was ich von ihr wollte. Als ich mit der Ausführung des fliegenden Wechsels zufrieden war, teste ich die Traversalen, die sofort funktionierten. Als ich in einer Schritt Pause auf die Uhr sah, erkannte ich erschreckt dass ich bereits eine anderthalb Stunde im Sattel saß. Erst als mir das bewusst wurde merkte ich wie erschöpft ich war, und auch Rubina zeigte mittlerweile Anzeichen von Schwächen und war nass geschwitzt. Doch ich wollte noch ein wenig galoppieren und so ließ ich sie am langen Zügel und im leichten Sitz die ganze Bahn lang laufen. Nach drei Runden parierte ich durch und trabte sie noch drei Runden leicht bis ich sie dann endlich im Schritt abritt.

    Als ich dann mit einem halb wieder getrocknetem Pferd die Halle verließ, war ich müde aber glücklich. Ich räumte Sattel, Zaumzeug und Putzutensilien weg, während Rubina in der Führanlage einige Runde drehte. Dann holte ich sie ab und spritze ihr noch die Beine ab, zur Belohnung für ihre Mühe beim reiten, ging ich mit ihr anschließend grasen. Sie stürzte sich gierig auf das frische Grün, was mich zum Lachen brachte. „Mann könnte meinen du bekommst zu wenig zu fressen…“, sagte ich zu ihr ohne eine Antwort zu erwarten. Ich setzte mich neben sie ins Gras und kontrollierte immer mal wieder ob sie schon trocken genug war um zurück in die Box zu gehen. Nach einer geschätzten viertel Stunde, begann ich ihr klar zu machen das sie jetzt zurück in die Box sollte – weg vom Gras - wovon sie gar nicht begeistert war. Nach weiteren fünf Minuten hatte ich mich allerdings durchgesetzt und wir waren auf dem Weg „nach Hause“. Als sie dann endlich in der Box stand, ging ich noch mal zu meinem Spint und holte eine Hand voll Karotten, dann schloss ich den Spint ab und kehrte zu Rubina zurück. Genauso wie auf das Gras und das Heu stürzte sie sich auch auf die Karotten.. Ich strich ihr noch mal über den Rücken, was sie nicht sonderlich würdigte, und verlies dann mit einem „Bis morgen mein Schatz.“, den Stall.



    Re: Leichtes Dressurtraining

    melanie - 13.09.2009, 16:00


    Auch dieser Bericht ist die wieder wunderbar gelungen. =) Rubina scheint wirklich verfressen geworden zu sein :)



    Re: Leichtes Dressurtraining

    Annaa - 15.09.2009, 19:03


    :D



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