Holzdörfer - Äxteversorgung

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    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 31.08.2009, 14:38


    Nach langer Reise ausserhalb des Erzherzogtums kehrt Avence zurück und macht sich im Schloss mithilfe von Protokollen schlau, worüber während ihrer Abwesenheit debattiert und beratschlagt wurde. Es hatte sich Einiges getan, manches las sich positiv, bei anderem blieb ihr aber doch glatt die Spucke weg.
    So suchte sie den Weg zum 'Heuriger' und beschloss, dort Antworten auf ihre Fragen und Einwände zu erbitten.

    Punktegenerierung/Beamte in den RH hat folgendes geschrieben: Könnte man aufzeigen, das diejenigen, welche sich zur BM Wahl stellen, mindestens S2 studiert haben müssen, um im Falle eines falles selbst Punkte generieren zu können? Ich denke, es gestaltet sich als sehr schwer, da der Kreis derer, die Bm werden könnten, sehr eingeschränkt ist.
    Somit dürften alle Bürgermeister des Erzherzogtums ausser Ragga unterqualifiziert sein, denn ich denke nicht, dass die übrigen Bürgermeister im 2. Stand bereits S2 studiert haben.
    Verzeiht, dieser Vorschlag mutet mir eher eine Frechheit als ein ernst gemeinter Vorschlag an.
    Es lief doch bisher derart, dass Beamte angefragt werden können. Dieses Prozedere scheint mir in Ordnung, so lang die Bürgermeister ihren Staatspunkteetat im Auge halten und den Bedarf weiter als 2 Tage im voraus kalkulieren ... was ich persönlich den meisten unserer Stadtoberhäupter durchaus zutraue.

    Ajasaco hat folgendes geschrieben: Was spricht dagegen, dem Bürgermeister die Aufgabe zu überlassen, die für den durch ihn verwalteten Ort notwendigen Mittel zu beschaffen? Ist es nicht ein wesentlicher Teil des Bürgermeisteramtes, genau hier duch Initiative und Ideen tätig zu werden?

    Wenn er keinen Beamten vor Ort hat muss er meines Erachtens hinreichend attraktive Löhne ausschreiben, die etwaige Reisekosten beeinhalten. Hier die Provinz und damit alle Bürger in die Pflicht zu nehmen, einen Ausgleich vornehmen ist für mich nicht nachvollziehbar. Insbesondere dann, wenn es, wie die verehrten Kollegen anführten, sich immer um die gleichen Ortschaften handelt.
    dem kann ich in diesem Zusammenhang nur zustimmen.


    Somit sollten also die Bürgermeister den 3. Stand bekleiden, Ratsmitglieder hingegen - die, verzeiht diese Mutmaßung meinerseits, weitaus höhere Verantwortung übernehmen - dürfen aus dem 1. Stand gewählt werden?

    Hinzu kommt, dass die Gesetze des Erzherzogtums geändert werden müssten, wie der werte Herr Herour schon anmerkte.

    Mir klingelt da etwas aus nicht allzu weit zurückliegenden EBV-Diskussionen in den Ohren, dass die Frage aufkam, wie man Bürger aktiver am Stadtgeschehen teilhaben lassen kann: sie können im EBV tätig werden, in Zünften, sich Parteien anschliessen, sie dürfen alles machen, sich aber nicht aktiv und intensiv als Bürgermeister (oder im Rat) einbringen, so lang sie den 3. Stand nicht erreicht haben. Was glaubt ihr, wie viele Bürger so lang warten möchten. Denkt ihr nicht, sie würden gegebenenfalls vorher schon das Weite suchen, weil sie von Langeweile geplagt sein könnten?


    Subventionen hat folgendes geschrieben:
    Die Einsparungen werden gezielt zur Steigerung der Attraktivität der Märkte in den Grenzorten Mistelbach, Ternitz und Steyr eingesetzt.
    ...
    Die Provinz unterstützt die Grenzdörfer Steyr, Ternitz und Mistelbach mit günstigen Waren um dort den Handel und dadurch die Attraktivität zu fördern.
    Da geht mir der tiefere Sinn beziehungsweise die geplante Vorgehensweise etwas ab.
    Wie soll das aussehen? Sollen diese Städte vergünstigte Ware erhalten, die aus anderen Städten durch die Provinz aufgekauft wurde, um sie wieder an eben die anderen Städte zu verkaufen?

    Zitat: Zwecks gerechter Lastverteilung übernimmt hinkünftig die Provinz die Bereitstellung und Instandhaltung der Äxte für die Holzdörfer. Zum Zuge kommen jene Schmiede, die die günstigsten Konditionen bieten,...
    Darin sehe ich keine Entlastung der Holzstädte, vielmehr eine Bevormundung und Einschränkung.
    In einigen Städten der Grafschaft Augsburg konnte ich erkennen, dass dort die Rathäuser durchaus in der Lage und die dortigen Handwerker durchaus bereit sind, für ausreichend scharfe Äxte zu sorgen. Sicher werden die Aufträge nicht an die Schmiede vergeben, die 22 Taler und mehr verdienen wollen ... doch das Problem schien nicht zu bestehen, da ausreichend Äxte zum Verleih in den Rathäusern auslagen.
    Warum möchte die Provinz hier in das 'Monopol' der Holzstädte eingreifen? Dass Äxte besorgt und geschärft werden müssen, sehe ich keinesfalls als Nachteil für die Holzstädte, eher als Vorteil für deren Zimmerleute und Schmiede, die dadurch immer wieder sichere Arbeit haben.

    Maxl hat folgendes geschrieben: Eine Liste der Schmiede die hier für 17 Taler arbeiten würd ich gerne sehen
    werter Maxl, wenn man als Bürgermeister mit den Mitbürgern spricht, sind sehr viele durchaus bereit, auf den einen oder anderen Taler zu verzichten, weil sie sehen, dass sie gebraucht werden, ihre Arbeit einen tieferen Sinn hat, als den heimischen Markt eventuell mit Ware zu überfluten, die lang in den Regalen liegt, weil sie derzeit nicht benötigt wird oder sie aus eben demselben Grund gar nicht in ihren Werkstätten arbeiten.


    Meine Äusserungen sind sicherlich nicht sonderlich zeitnah, wie gesagt war ich einige Wochen ausser Landes. Sollte sich inzwischen in dem einen oder anderen Punkt etwas ergeben habe, was ich in den Protokollen übersehen haben mag, bitte ich höflich, mir dieses nachzusehen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 31.08.2009, 15:16


    Zitat: Maxl hat folgendes geschrieben:
    Zitat: Eine Liste der Schmiede die hier für 17 Taler arbeiten würd ich gerne sehen

    werter Maxl, wenn man als Bürgermeister mit den Mitbürgern spricht, sind sehr viele durchaus bereit, auf den einen oder anderen Taler zu verzichten, weil sie sehen, dass sie gebraucht werden, ihre Arbeit einen tieferen Sinn hat, als den heimischen Markt eventuell mit Ware zu überfluten, die lang in den Regalen liegt, weil sie derzeit nicht benötigt wird oder sie aus eben demselben Grund gar nicht in ihren Werkstätten arbeiten.

    Nun ist es aber hier leider so , das diese Anfragen über die Provinz läuft . Sich also auch Schmiede aus nicht Holzdörfern gegebenfalls um diese Aufträge bewerben / bewerben wollen . Um ein gegenseitiges unnützes Unterbieten zu verhindern **schließlich sind die Äxte nicht im Überflüss vorhanden** und gleichzeitig gerechte verteilung der Aufträge in ALLEN Städten zu ermöglichen , ist eine Einsicht in den Personenkreises meines erachtens von nöten .
    Was hilft es der Provinz wenn ausschließlich durch Schmiede aus z.B Linz alle Äxte zu Löhnen um 17 Taler geschliefen werden , und die Schmiede in Pölten deswegen "keine" Arbeit haben ?
    Wollen wir eine einseitige Wirtschaft ?? Ich denke eher nicht !
    Ich befürworte durchaus das Wirtschaftsprogramm meines Kolegen Gustl , doch mahne ich zur besonnenheit.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 31.08.2009, 15:26


    werter Maxl,
    was ich davon halte, dass die Provinz die Holzstädte in meinen Augen hier beschneidet, habe ich bereits gesagt.
    Warum wollt ihr den Holzdörfern die Verantwortung für ihr Holz und somit die zu vergebende Arbeit entziehen??
    Sie haben die Verantwortung, ja, aber die Befähigung dazu spreche ich den entsprechenden Bürgermeistern zu;
    die Handwerker haben Arbeit;
    die Rathäuser den Verkaufserlös.

    So wie die Fischereistädte den Erlös aus dem Fischverkauf haben ... möchte die Provinz hier auch die Bootmanufaktur steuern, in den Obstdörfern die Leitermanufaktur?
    Entschuldigung, das entzieht sich meinem logischen Verständnis.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 31.08.2009, 17:40


    Anders als bei Fischdörfern und Obst fallen in Holzdörfern aber kosten an.
    Holzdörfer müßen momentan ca 20 Taler mehr berappen als andere Dörfer , erhalten allerdings keine Gegenleistungen dafür . Das Leiholz deckt nicht immer und vor allem bei Preisen unter 4 Taler nicht diese Kosten . Als spreche ich hier nicht von beschneiden , sondern eher von hilfe .

    (( Info aus meiner Erfahrung je 4 Äxte die das Rh verleiht wird eine stumpf im Schnitt , also stehen 4 Leihholz 18-20 Talern Schleifkosten gegenüber)



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 31.08.2009, 18:33


    Nun, in dem Fischerdorf, aus dem ich komme, fallen auch Kosten an: nämlich durch vergünstigte Boote, die den Rathaus-Fischern zur Vergfügung gestellt werden, zumindest wurden.

    Gut es stehen also 4 Leihholz, sagen wir zu je 3,60 T in der Summe 14,40 T, Kosten in Höhe von 20 T gegenüber, was ein Minus von 5,60 Talern ausmacht.
    Mir stellen sich folgende Fragen:
    1. Warum werden Äxte in anderen Provinzen von im Holzdorf ansässigen Handwerkern gefertigt und geschärft, vom entsprechenden Bürgermeister in Auftrag gegeben? Warum soll das hier nicht funktionieren?
    2. Vielmehr: warum soll das hier nicht mehr funktionieren?
    3. Demnach haben alle Holzdörfer über Jahre hinweg ein Verlustgeschäft mit dem Holz gemacht?

    Ich hätte hierzu gern die Meinung unseres HBV oder von Bürgermeistern aus Holzstädten, da ich keine Zahlen kenne.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    caedmon123 - 01.09.2009, 20:20


    Ich finde das ebenfalls nicht gut, die Äxte über die Provinz zu beziehen. In Holzdörfern ist in der Regel der Prozentsatz an Schmieden höher wie in Obst- oder Fischdörfern. Dafür gibt es dort meist weniger Zimmerer. Das ist auch nicht ganz ohne Grund. :wink:

    Dass die Holzdörfer aber damit Verluste machen, habe ich auch schon öfters gehört. Alerdings sollte dieses m.M.n. anders ausgeglichen werden, wie z.B. ein gewisser Erlass bei den Steuern.

    Dass durchschnittlich nach 4 mal benutzen eine Axte kaputt geht, kann ich fast nicht glauben. Wenn man davon ausgeht dass nach zwei bis drei mal schleifen die Axt putt geht, kommt man ja gerade mal auf 16Holzstücke bei ca. 220Taler Kosten. :roll:

    Falls Österreich keine Statistik über die Haltbarkeit führt, wendet euch mal bitte an die GS Nürnberg. Die GS Nürnberg führt meines Wissens auf jedenfall Statistik hierüber. Glaube die GS Baden führt auch eine.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    echton - 02.09.2009, 09:29


    Echton gesellt sich zu dem Gespräch und hört der angeregten Diskussion zu. Als eine Pause eintritt, meldet sie sich zu Wort.

    Es ist tatsächlich so, dass Holzdörfer sich benachteiligt fühlten, da sie aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten im Vergleich zu anderen Gemeinden, regelmässige und hohe Kosten zu tragen haben. Immer wieder wurde das Kaputtgehen und Schleifen der Äxte als Belastung für das Rathausbudget angegeben.

    Man überlegt im Rat seit längerem wie diese mögliche Ungerechtigkeit gegenüber den anderen Dörfern ausgeglichen werden kann. Es gab deshalb in der Vergangenheit mehrere Unterstützungen durch die Provinz: finanzielle Zuwendungen, Spezialpreise für Äxte, Steuererlässe für mehrere Perioden ... Doch in den Holzdörfern wurde immer weniger geschlägert und die Provinz konnte den eigenen Holzbedarf schwer decken. Die

    Näheres darüber kann euch Lieber_augustin unser Handelsbevollmächtigte über die Konsequenzen daraus sagen. Ich habe ihn gebeten, sich zu uns zu gesellen.

    Die Schleifkosten der Äxte an die Provinz abzutreten, ist ein Versuch, dem wir uns stellen möchten. Wir werden uns für einen Zeitraum ansehen, ob das provinzweite Übernehmen dieser örtlichen Ausgaben, den Holzdörfern hilft. Die Provinz bekommt im Gegenzug für das Schleifen der Äxte, die Leihgebühr der Äxte (das ist 1 Holz/verliehene Axt am Tag) - dabei zur Information, die erhaltenen Leih-Hölzer decken die zusätzlichen Kosten für die Provinz nicht.

    Ich hätte gerne gesehen, dass die Bürgermeister mit dieser Aktion, Entlastung für ihre Gemeinden finden. Dafür ist es notwendig einen Erfahrungszeitraum zu haben. Von daher, würde ich zunächst die Abwicklung so belassen und mir nach 3 Monaten das Ergebnis, die Zufriedenheit der Bürgermeister und Bevölkerung sowie der Finanzhaushalte der Rathäuser ansehen.


    (( Aufgrund der Komplexheit, eröffne ich einen eigenen Thread für dieses Gespräch ))



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 02.09.2009, 15:04


    Danke, Echton, für die Ausführungen und Erläuterungen, obwohl du sicher Wichtigeres zu tun hast.
    Das Argument der 'Kosten' kann ich wie gesagt nicht unbedingt nachvollziehen, so lang ich keine Zahlen kenne.

    Vielen Dank auch den Herrn Staatsanwalt, der sich derart intensiv mit einem ressortfremden Thema befasst und danke an den HBV, der sich gar nicht äussert.

    Rückmeldungen von den Bürgermeistern erwarte ich im Grunde nicht, die habe ich schon früher nicht bekommen.

    Verzeiht, wenn ich eure kostbare Zeit in Anspruch genommen habe, ich werde mich künftig um mein Gemüsefeld und meine Schneiderei kümmern.

    respektvoll,
    Avence



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 02.09.2009, 16:57


    Werte Avence,

    ihr braucht mir in dieser Sache nicht zu danken . Ich wurde von Bürgern in den Rat gewählt um Lösungen und Verbesserungen zu erarbeiten . Aber nicht um mit Scheuklappen nur einer Thematik nachzujagen, sondern in allen Fragen meine Hilfe und Erfahrungen einzubringen . Zudem ist es so das ich nicht immer Staatsanwalt war , und auch nicht für immer sein werde . Irgendwann werde ich in meine Schmiede in einem kleinen Holzdorf zurückkehren und genau dieses " ressortfremden Thema " dort vorfinden . Warum also wollt ihr mir danken ?? Weil ich an die Zukunft "meines" und aller anderen Holzdörfer jetzt schon denke ?


    Maxl Avalos
    Staatsanwalt **schmunzel**



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    avallyn - 02.09.2009, 18:12


    Ava hört sich das alles an und versteht mal wieder die Welt nicht mehr, oder hat sie nur die Diskussion hier nicht richtig verstanden?

    Nun denn........

    Also , ich sehe ja ein , dass der Axtverleih eine finanzielle Belastung dür die Holzdörfer ist.
    Aber hat auch mal jemand an die Schmiede gedacht?

    Ich selbst bin auf die Bitte meines Bürgermeisters Schmiedin geworden , da er dringend jemanden zum Axtschleifen brauchte.
    Gut , ich hab brav meine 500 Taler bezahlt und hatte auch eine kurze Zeit ein sicheres Einkommen.

    Aber wie soll sich das nun zukünftig darstellen?
    Um überhaupt noch Äxte schleifen zu können , soll ich das zum Preis von 17 Talern am Tag machen? Wobei ja noch nicht einmal garantiert ist , dass es wirklich jeden Tag Arbeit gibt.
    Nun gut , ich zahle 500 Taler für die Eröffnung meiner Schmiede , zahle noch alle 2 Wochen Steuern und verdiene ev. 17 Taler am Tag??

    Das heisst also , mal kurz durchgerechnet:

    In 14 Tagen schleife ich Äxte für 17 Taler das Stück pro Tag und zahle noch alle 14 Tage ca. 20 Taler Steuern für die Schmiede.
    Dann komme ich auf einen sagenhaften Verdienst von 15,55 Talern am Tag.
    Dafür habe ich aber immerhin 500 Taler für die Eröffnung der Schmiede gezahlt.
    In dem Fall werde ich ganz schnell meine Schmiede abreissen und schön für 20 Taler auf einen Feld arbeiten.

    Das war der erste Punkt. Sollte ich das alles falsch verstanden haben , bitte ich um Richtigstellung.

    Der zweite Punkt , der bisher noch gar nicht bedacht wurde ist doch , dass die Bürger sich inzwischen selbst eine Axt anschaffen und damit Holz fällen können.
    Sicher , es wird einige Zeit dauern , aber nach und nach werden sich sicher einige Leute selbt Äxte anschaffen, zumindest die Soldaten , da sie die ja jetzt auch als Waffe nutzen können.
    Wenn also immer mehr Leute eine eigene Axt haben , dann werden auch die Belastungen für die Dörfer geringer.

    So , das waren mal so meine Gedanken und Fragen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    UnnamedHero - 02.09.2009, 19:27


    Halte es für unwarscheinlich dass sich soldaten Äxte anschaffen da ein Schwert nicht viel teurer ist aber wesentlich mehr bringt. Außerdem sind es nicht nur Schmiede die zu billigen Preisen arbeiten. Ich mache z.B. Boote zu 80t für die Provinz. Ein Boot heißt 4 Tage arbeit. Das heißt ihc hätte meine 20t aber dann sind da noch 5 Stücke Holz abzuziehen. Also bin ich da noc hunter den 17t! Aber ihr helft damit der Provinz! Ihr tragt dazu bei das Österreich wirtschafltich weiterhin stark bleibt.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 02.09.2009, 20:23


    Ich biete meine Schneiderwaren grundsätzlich für 18 Taler Tageslohn an, da mehr in meinen Augen nicht notwendig ist ... und ich kann vortrefflich davon leben, konnte reisen und mir sogar einige Taler beiseite legen. Ich verstehe nicht, warum überall ein Tageslohn von 20 Talern und weit mehr als notwendig erachtet wird. Aber ich schweife ab, verzeiht.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    UnnamedHero - 02.09.2009, 20:45


    Alles über 20t fällt für mich sowieso schon unter Wucher.....



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Vorian_Blackthorne - 02.09.2009, 23:28


    avallyn hat folgendes geschrieben: Aber wie soll sich das nun zukünftig darstellen?
    Um überhaupt noch Äxte schleifen zu können , soll ich das zum Preis von 17 Talern am Tag machen? [/color]
    Leider kann man die meisten der Level 2 Berufe zur Zeit ohne große Bedenken streichen. Es gibt nur noch wenige, die sich rentieren. Da Nahrung immer gebracuht wird sind Müller, Bäcker und Fleischer eine einigermaßen sichere Wahl. Den Rest kann man getrost in die Tonne kloppen. Anständige Verdienste sind einfach nicht mehr herauszuschlagen, schon seit langen nicht mehr.
    Aber im Prinzip hast du recht...es ist ziemlich unsinnig auf Level 2 aufzusteigen, da man
    a)erstmal viel Geld ausgeben muß, um überhaupt dahinzukommen
    b)man Steuern für seinen Beruf zahlt obwohl man eh nichts verdient, wenn man es doch tut
    c)man bei Arbeit auf den Feldern besser bezahlt wird

    Also ich für meinen Teil kann nur jedem raten auf keinen Fall auf Level 2 aufzusteigen...man hat einfach nichts davon. Und solang es genügend Fleischer, Müller und Bäcker gibt sollte man auch nicht diesen Zweig wählen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Laja - 02.09.2009, 23:58


    Laja hörte die Diskussion, und wollte schon weiter gehen, dann aber hielt sie doch kurz inne und meldete sich zu Wort:

    Vielleicht ist es ja so, dass Holzdörfer vielleicht mehr an Kosten haben, als Fisch und Obstdörfer.
    Aber ich sehe das nicht als Problem, denn Holz ist doch der einzigste Rohstoff, der durch nichts zu ersetzen ist.
    Die Obstdörfer stehen in Konkurrenz zu den Gemüsefeldern, also besteht dort auch nicht gerade eine berauschende Nachfrage.
    Genau wie bei den Fischdörfern, denn auch Milch erhöht die Intelligenz. Es mag sein, dass dies scheinbar nicht von Bedeutung ist, und ich als einfache Maisbäuerin nicht gerade viel Ahnung von dem Ganzen habe. Aber das scheint mir doch schon wieder etwas zu sein, worüber es sich
    zu Nachdenken lohnt.
    Desweiteren, verstehe ich nicht, wieso es nicht machbar sein sollte, auch mal für nur 15 Taler zu arbeiten.
    Es wird doch nicht nur einen Schmied in Steyr geben.
    Die Arbeiten könnten doch untereinander aufgeteilt werden.
    Ich selbst, finde selten einen Job über 16 Taler, und ich verkaufe meinen Fisch sogar sehr günstig.
    Ich lege keinen Wert auf große Gewinne, vielmehr lege ich Wert auf eine Gemeinschaft, und darauf, dass ich mir sagen kann, dass ich meinen Teil dazu betrage Österreich mit meiner Kraft und meiner Arbeit zu unterstützen.
    Ja sicher, das ist vielleicht auch nicht das gelbe vom Ei, aber wenn jeder nur an sich und seinen Geldbeutel denkt, wird das nie was.
    Ich hoffe, dass ich nicht alles hier in den falschen Hals bekommen habe, aber ich hoffe auch, dass ich rüberbringen konnte, was mich bewegt.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    caedmon123 - 03.09.2009, 07:07


    Glaube hier wurde der Diskussionsansatz jetzt missverstanden. Es geht in meinen Augen nicht um das Gehalt sondern die Aufträge jetzt auswärts zu vergeben. Ich bin mir sicher fast jeder BM in einen Holzdorf hatte die Berufsempfehlung Schmied mal gegeben. Auch wenn es meinetwegen schon sehr lange her ist. Aber dieses basierte auf der Annahme, dass die Axtherstellung und -wartung im Dorf bleibt!!!

    Wenn es keine oder nur wenige "verfügbare" Schmiede in den Holzdörfern gibt, kann man sicherlich Äxte schärfen nach auswärts vergeben. Aber nicht mit einmal die Auftragsvergaben komplett abziehen und dadurch künstlich eine Unmut hervorrufen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    caedmon123 - 03.09.2009, 21:02


    Ich habe jetzt die Graphik gefunden, die ich gesucht hatte. Schönen Dank an Echton und ihr Team (falls sie Unterstützung hat).



    Denke mal hier ist ersichtlich, dass in Hölzdörfern Prozentual mehr Schmiede sind wie in Fisch und Obstdörfern, dafür aber weniger Zimmerer. Diese Zusammensetzung hat sich nicht Grundlos so eingestellt.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    caedmon123 - 11.09.2009, 14:21


    Finde es schade, dass hierzu nicht mehr Stellung bezogen wird.

    Zitat: Zwecks gerechter Lastverteilung übernimmt hinkünftig die Provinz die Bereitstellung und Instandhaltung der Äxte für die Holzdörfer. Zum Zuge kommen jene Schmiede, die die günstigsten Konditionen bieten,... Wurde dieses jetzt umgesetzt oder nicht? Und wenn ja, in welchen Umfang?



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 29.09.2009, 17:45


    Bei 52 aktiven Bäckern / 40 aktiven Schmieden / 25 aktiven Tischlern gehe ich von einem Tagesbedarf von mindestens 150 Stücken Holz aus .

    Wenn in allen drei Holzdörfern zur Zeit jeweils 10 Äxte gesamt also 30 Äxte zur Verfügung stehen .. jede Axt einen Durchschnitt von 5 Holz erbringt sind wir momentan bestenfalls im soll.
    Ich bitte deswegen um Auskunft bezüglich Holzvorrat , Holzverteilung und "schon wieder" wie das mit dem Äxteschleifen und deren Verteilung gehandhabt wird .
    Eine weitere mit auf der Zunge brennende Frage ist ... Warum kostet trotz Handelsaufwand und "mangel" an Holz Holz in Linz Amstetten Wien und Mistelbach kaum mehr als in den Holzdörfern ??
    Bei Fisch zum Beispiel wird auch über die Rh´s aufgeschlagen , bei Holz komischer weise nicht ! Bitte nicht die Ausrede .. Brotpreis hängt da dran ... bei Fisch hängt der Milchpreis auch dran .

    Damit die Provinz die Kosten ((Gehen wir mal von 25 Äxten aus **will ja nicht so sein** kostet das Österreich 750 Taler die WOCHE. )) für das Schleifen verringern könnte müßte Leuten die sich Privat eine Axt anschaffen einen Handelmöglichkeit gegeben werden !!!

    Bei den momentanen Preisen rechnet sich das nicht wirklich .. nun auch noch die Handelsmöglichkeiten zu beschränken durch "leichte" und "unkompliziertes" verteilen von Holz durch die Privinz macht es fast unmöglich.
    Hier mal eine Kosten/ Verdienstaufstellung bei Privataxt
    Kosten für schleifen fallen dem Bürger ca 60 Taler an , je nach Lebenszeit der Ca 140 Taler teuern Axt
    Die Vorteile die Bürger erhalten 5-6 ja im Glücksfall 7 Stück Holz je Tag. Bei einer "Lebenszeit" einer Axt von 24 Anwendungen und 5 Stück Holz durchschnittlichem Ertrag wären das 120 Holz (6Holz je Tag) oder 456 Taler. (547,20 Taler)
    Abzüglich der Kosten von 180 Taler für Anschaffung und Schleifen bleiben dem Bürger 11,5Taler (15,3 Taler) / pro Tag Einkommen.

    Fischen und Obstpflücken bieten hier bei weiterem besseren Verdienst dennoch wird hier Preisaufschlag beim handeln verlangt.

    Kann mir das bitte jemand erklären ??

    Maxl



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Serxon - 30.09.2009, 13:07


    Maxl will ja ncihts sagen, aber beim Holz haengt mehr dran als beim Fisch.

    Milch is nur INDIREKT mit Fisch verbunden...

    Wobei Holz DIREKT mit Schreinern, Bäckern, etc verbunden ist.

    Nebenbei gesagt hat Fisch einen Absatzwert den Holz und Holzprodukte nie erreichen. Für Fisch ist man gewillt zu zahlen, bei Holz würds sofort n Aufstand geben. Schreiner bekommen schon so schlecht ihre waren Weg und sind vieler Orts schon beim Mindestpreis um gar IRGENDWAS zu verkaufen. In Wien zb sah ich vor kurzen Leitern große und kleine für 60 bzw 25 Taler... niedriger gehts nicht, wer da noch daran verdient wundert mich ehrlich gesagt.

    Klar wärs schöner wenn holz teurer wäre, damit Holzfäller ähnliche Verdienstmöglichkeiten, wie Fischer oder Obstpflücker haetten, aber es hängt einfach zu viel dran. Hoffe ich konnte dir einen kleinen Denkanstoss liefern und dass du mal was anderes hörst...also "OMG der Brotpreis" ...

    Lg



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 30.09.2009, 14:14


    Aber ist das nicht genau der Grund warum Holz seinen Preis haben sollte ??

    Fischen wenn ich gehe kann ich zusammen mit X Leuten auf einem guten Feld fischen.. Kosten für Boot sind einmalig **hab noch nie von am Boot gehört das man repariert werden müßte** Im Wald sind gute Bäume begrenzt gerade mal 10 Max 12 Bäume und nur einer je Baum kann dort arbeiten .

    Ja es wird einen Aufstand geben wenn Holz teuere wird ... nur sollte nicht Angebot und Nachfrage den Preis regeln ?? Und wie will man langfristig weiterhin den Preis so halten , wenn weder genug Äxte da sind oder die Leute weiter lieber in die BW`S gehen **Nix gegen die Bw sollten alle öffter gehen**?? Auch ich bin kein Freund von teuerem Holz , aber nur so lassen sich die Kosten für die Provinz und die Nachteile für die Holzdörfer senken.

    Ich habe hier vorgerechnet was man "verdient" wenn man Holz hackt .
    Kann auch hier vorrechnen was man am Fischen verdient, ob nun als Angler ohne oder mit Boot , der Verdienst ist min 2-3 Taler höher. Fisch 120% bis 130% also bei einem im Fischdorfpreis von 17,50 Taler ein einkommen von 21 Taler .
    Der Absatz von Fisch ist ausserdem nicht geringer als bei Holz , Holz wird nur täglich "mehr" erwirtschaftet. Fisch gehört zu den EP´s bildenden Nahrungsmittel, was heist JEDER kauft irgendwann Fisch. Holz hingegen wird hauptsächlich von den eigentlich gut verdienden Bäckern benötigt. Schmiede und Zimmerleute sind da eher Nebenkäufer. Das Schmiede wenig verdienen dürfte sich bereits herumgesprochen haben denne kaum jemand kauft sich ein Zweitschwert , Helm oder Massen an Messer. Zimmerleute versteh ich wenn sie an mich herrantretten und sagen teueres Holz "Ohne mich.. " . Sich allerdings hinreisen zu lassen zu Mindestpreisen zu verkaufen ist nicht der beste Weg Preise in der wage zu halten.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Vorian_Blackthorne - 30.09.2009, 15:01


    Maxl hat folgendes geschrieben: Kosten für Boot sind einmalig **hab noch nie von am Boot gehört das man repariert werden müßte**
    Das ist gelinde gesagt Schwachsinn. Wenn du Pech hast geht dir dein Bott nach zweimal fischen kaputt. Es kann nicht repariert werden sondern ist einfach weg. Mit ganz viel Glück hält es auch längere Zeit, aber früher oder später gibt es garantiert seinen Geist auf. Ich kenne einen Fall, da hat das Boot genau einen Tag gehalten. (War nicht von mir gezimmert, meine haben immer recht ordentlich gehalten. *g*) Selbst wenn man das Boot zum Mindestpreis kauft sind das immer noch 80 Taler, die man investieren muß oder wenn man nach den aktuellen Marktpreisen geht ungefähr 95 Taler, da der Preis für Boote wieder etwas gestiegen ist.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 30.09.2009, 15:05


    Boote können an Felsen zerschellen und Leck schlagen, dann müssen neue her, werter Maxl.

    Holz wird benötigt um Brote zu backen, die Schmiede brauchen es, die Zimmerleute.
    Allein wenn durch höhere Holzpreise der Brotpreis steigen würde, wäre das gerade für Neubürger sehr ärgerlich.

    Und mitnichten kauft jeder irgendwann Fisch, Maxl.
    Rechenbeispiel: wenn ich 2 Flaschen Milch zu je 8,50 Talern bekomme, werde ich Fisch um 18 Taler und mehr sicher nicht kaufen.

    Zu dem Thema der Einmischung der Provinz in die Geschäfte der Holzdörfer habe ich mich bereits geäussert.
    Versucht nicht auch noch, Bürgermeister zu Marionetten der Provinz zu machen, indem Preise diktiert werden.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 30.09.2009, 15:32


    Richtig Werte Avence ,

    Boote gehen EINMAL kaputt und kosten EINMAL 100 Taler
    Äxte gehen auch kaputt kosten aber min 140 Taler UND werden alle durschnittlich 7 Anwendungen Stumpf , was wieder jedesmal zwischen 17 und 21 Taler kostet. **Edit** Natürlich können auch Äxte bereits nach einmaliger Anwendung kaputtgehen, is also kein Blödsinn nur a schlechtes Scherz meiner Seite wegen dem reparieren von Booten.

    Was die Milch angeht , ja , sie konkuriert mit dem Fisch . Da aber auf Grund von Zuchtkosten bei Kühen und der problematischen Handhabung der Preis für Milch sogut wie nie unter 9 Taler ist **wir wollen ja realistisch bleiben** wird aber hauptsächlich Fisch gekauft.

    Der momentane verdienst der Bäcker bei Brot um 6,10 Taler , Weizen um 12,20 Taler Mehl um 14,20 und Holz um 3,90 taler liegt bei ??!!! 25,80 Taler

    Hebt man den Durchschnittspreis um von Holz auf 4 Taler wär das ein Verdienst von ???!! 25,20 Taler !!!!

    Die Bäcker würden bei gleich Kosten gerade mal 0,60 Taler weniger verdienen !!!
    Ich denke das wär vertrettbar. Den Holzstädten den privaten Hollzfällern und letztenendes der Provinz wär geholfen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 30.09.2009, 15:47


    Boote können - wie Vorian auch schon anmerkte - immer wieder leck schlagen, was dann auch immer wieder Kosten verursacht, ebenso wie Messer für die Tierzucht abstumpfen können oder Eimer Leck schlagen. So hat sicher beinah jeder Handwerker mit Verschleiss zu schaffen.

    Wenn das Holz teurer wird, verteuern sich Brote, Messer und Eimer, somit auch wieder die Tierzucht, somit auch die daraus resultierenden Lebensmittel, somit die gesamten Lebenshaltungskosten ... Holz ist nun mal ein Grundrohstoff und mit anderen Rohstoffen kaum zu vergleichen. Mir fällt ad hoc kein anderer Rohstoff ein, der auf derart viele Warenbereich Einfluss hätte.

    Aber jammert Ihr jetzt wegen der Gelder, die die Provinz aufbringen muss, um für geschliffene Äxtre zu sorgen?
    Verzeiht, die Provinz hat sich die Äxte 'unter den Nagel reissen' wollen, womit sie direkte Verdienstmöglichkeiten innerhalb der Holzdörfer an sich gerissen hat, nämlich die der Schmiede, die die stumpefen Äxte direkt von ihrem Bürgermeister zum schärfen erhalten haben.

    Wie ich bereits sagte, funktioniert das in anderen Provinzen ganz hervorragend Hand in Hand, ohne dass sich weder Schmiede noch Bürgermeister beschweren. Hier aber wird entschieden und gehandelt, ohne - wie mir scheint - mit den direkt Betroffenen zu sprechen.
    Mich würde die Meinung der Bürgermeister von Holzdörfern und den entsprechenden Schmieden interessieren.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 30.09.2009, 16:00


    Der Tatsache das die Provinz jetz Eigentümer der Äxte ist bin ich mir durchaus bewust. Nein ich war nicht umbedingt ein Befürworter dessen , aber ich sehe auch das den Holzdörfern dadurch Kosten **und zwar nicht zu knapp** abgenommen werden.
    Aber , und das ist es was ich hier ja versuche zu klären, wer und wie werden diese Kosten denne jetz verteilt ?? Warum wird hier nicht versucht dem privaten Holzhandel zu unterstützen ? Senkt man die Kosten könne jene glücklichen Schmiede die einen Provinzauftrag ... oder ebend einen privaten Schleifauftrag erhalten besser bezahlt werden.

    Ja es ist möglich das meine Idee eines höheren Holzpreises auf Kritik stösst , durchaus verständlicher Weise, aber einen anderen Vorschlag hab ich bisher nicht vernommen . Oder hab ich was überlesen ??



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Cherry - 30.09.2009, 16:17


    Also eure Meinungen kann ich versteh und Avence nimmt er mir vorweg alles wird dadurch teurer bis auf Mais und Gemüse

    Maxl du klammerst dich nur an die Bäcker wenn ich das richtig gelesen hab nun denn

    Also ich muss dich aber unterstüzen Handelsreisende zu stüzen zum Beispiel jemand wie mich

    Ich lass mir Eimer Messer herstellen von einer bekannten in Linz kaufe Milch zu 9 Taler kaufe Fisch zwischen 17 50 und 17 80 und reise dann nach Steyr um dort Holz zu fällen entweder mit der geliehnen oder meinen Axt

    Wieso ich die Fische kaufe ich komm nicht zum fichen weil ich in meiner Werkstatt steh für die Schmiedin

    Wenn ich dann in Steyr ankomme stell ich die Eimer Messer Milch und Fische auf den Markt zu mindestens 50 Heller mehr und geh in den Wald Holzfällen wenn ich Holz um 3 80 seh oder tiefer kauf ich natürlich ein

    So brachten mir der erste Reisetag nach Steyr allein 25 Taler gewinn ein die Tage dannach waren nur noch die Milch da die ging auch langsam weg aber sie ging weg

    Nach einer Woche Styer bin ich mit 130 Holz heimgekehrt nach Linz und in Linz wurde es zu 4 Taler gekauft weil keins am Markt war ein Teil bekam die Schmiedin ein anderer Teil eine Bäckerin

    Bin seit drei Tagen in Linz hab jetzt noch 47 Holz für meine Werkstatt und hab schon wieder 10 Fische also unter 10 Fische lohnt die Reise eh nicht das wären nur 5 taler gewinn aber ich hab wieder Messer und Eimer und reise wohl bald wieder nach Steyr

    Wer ein solches System nicht erkennt oder sich mit anderen Handwerkern nicht versteht der soll weiter Feldarbeit machen da ist er besser ausgehoben finde ich

    So mal ein Vorschlag von mir

    ps.: Ich würde es nett finden wenn du mich dann irgendwann unterstützt bei meinen Handelsreisen vlt 2 Brote oder so für die zwei Tagesreisen?
    Eben das ich nicht Hungern muss ;)

    Edit.: Ich bin Zimmermann Holz ist mein Geschäft ^^



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Lieber_Augustin - 30.09.2009, 16:34


    Werter Maxl, liebe Interessierte.
    Ich antworte nun auf Maxl´s Anfrage von gestern, versuche jedoch auch auf die vorher gemachten Posts etwas einzugehen.
    Was die genaue Zahl der im Einsatz befindlichen Äxte betrifft,kann ich leider nicht dienen, hierzu müsste ich jeden einzelnen Bürgermeister fragen. Dies würde im Endeffekt wenig Sinn machen, weil die Zahl morgen schon wieder anders ist.

    Man kann aber davon ausgehen, dass pro Holzdorf gut 15 Äxte zur Verfügung stehen.
    Die Zahl der geliehenen Äxte differiert extrem von Tag zu Tag. Pro Dorf kann man von 4 - 12 Äxten ausgehen, der Durchschnitt wird bei 6 - 8 Äxten pro Dorf und Tag liegen.

    Der (statistische) Lebensweg einer Axt:
    Eine Axt wird durchschnittlich nach 15 Tagen Einsatz stumpf. Danach muss sie geschliffen werden. Dieses Procedere hält sie wiederum durchschnittlich 3 - 4 mal aus, dann haucht sie ihr Leben aus. Alles statistisch, respektive Erfahrung, im Endeffekt verhält es sich bei Äxten wie bei Messer, Eimer, Boote etc. Man kann Glück oder Pech haben.
    Also, zum Anschaffungspreis der Axt (140,- Taler) kommen noch 3,5 mal schärfen (á 20,- Taler).
    Dabei kommt sie 50 Tage zum Einsatz und erwirtschaftet dabei durchschnittlich 5 - 7 Holz am Tag.

    Zur Zeit ist es so, dass Holz ein knappes Gut ist. Zugegebener Maßen auch, weil man sich mit Holz hacken keine goldene Nase verdienen kann.
    Einerseits sehr störend, Holz ist doch ein wichtiger Rohstoff. Doch dazu später mehr. Andererseits ist es eine Gratwanderung; wird mehr Holz gehackt, fehlen die Personen in den Bergwerken. Mangel an Erz oder Stein belastet aber die Kassa wesentlich mehr als Holzmangel.

    Was die Frage betrifft, warum die Holzpreise in Nichtholzdörfern annähernd gleich sind als in Holzdörfern.
    Nun, eine einfache Antwort; seit ewigen Zeiten wird Holz von den BürgermeisterInnen in Österreich zwischen 3,90 und 4,00 Taler an die HandwerkerInnen weiter gegeben.
    Konkret, in Linz hat seinerzeit BM DaBunte, Gott sei seiner Seele gnädig, schon im Jahre 1455 ein Dekret erlassen, dass die HandwerkerInnen Holz vom RH um 3,91 Taler beziehen können. Dieses Preisniveau wurde beibehalten.
    Auch kann man sagen, dass sich der Preis letztendlich über den Handel ergibt. Bei größerer Abnahme liegt der Preis für das Festmeter Holz bei 3,70 bis 3,80 Taler, zwischen 3,90 und 4,00 am Markt, auch weit über Österreichs Grenzen hinaus.
    Ein länger anhaltendes Ausscheren in die eine oder andere Richtung ruft sofort HändlerInnen auf den Plan.
    Unterschied zu damals dürfte jediglich sein, dass die BürgerInnen der Holzdörfer offensichtlich früher bereit waren, ihr geschlägertes Holz schon um 3,60 Taler am Markt zu stellen. Warum dies nicht mehr der Fall zu sein scheint, musst Du u. A. die BürgerInnen in Steyr fragen.

    Dein Vergleich zwischen Holzpreis/Brotpreis vs Fischpreis/Milchpreis hinkt leider.
    Der Holzpreis wirkt sich bei Milch nur marginal über den Preis von Eimern aus, jener von Brot aber wesentlich direkter, braucht ein Bäcker doch für jedes Brot ein sechstel Holz.
    Auch hängt der Milchpreis nur bedingt vom Preis für Fisch ab. In Nicht-Fischerdörfer ist Milch oftmals das einzige intelligenzfördernde Lebensmittel und daher der Preis rein nach Angebot und Nachfrage gesteuert, respektive danach, wie sozial die Milchbauern eingestellt sind.
    Aber selbst in einen Fischerdorf wie Linz sind die Preise nicht unmittelbar gekoppelt. Obwohl es Fisch meist soger unter 18,- Taler zu haben gibt, ist Milch praktisch nie unter 9,- Taler, oft sogar um Einiges darüber zu haben. Was mir Milchbauern berichten, haben sie trotzdem keine Absatzprobleme.

    Aber hier sprechen wir etwas an, was mir in dieser Frage sehr wichtig ist.
    Wie gerade angesprochen, für Fisch gibt es leicht Ersatz, und wem Früchte zu teuer sind, der greift zu Gemüse. Witziger Weise lässt sich trotzdem mit Obst ein weit höherer Preis erziehlen, als mit Gemüse. Ein Beweiß dafür, dass auch Dinge, wie der Markt, nicht nur nüchtern nach Zahlen betrachtet werden kann sondern auch von der psychologischen Seite beleuchtet werden muss, aber ich schweife ab.

    Zu Holz gibt es jedoch keine Alternative!

    Die Holzversorgung ist ein nationales Anliegen, nicht nur die Versorgung mit Brot hängt unmittelbar von der Verfügbarkeit des Rohstoffes Holz ab.
    Neben den Bäckern brauchen auch Zimmerleute und Schmiede diesen Rohstoff für ihre Arbeit.

    Wie unschwer auf Grund der oben stehenden "Lebensgeschichte" einer Axt auszurechnen ist, ist die Anschaffung einer solchen ein Deffizitgeschäft, privat wie für die Legislative.

    Wie Du, werter Maxl, aber auch viele andere Interessierte wissen, war (und ist ja noch offfenbar) die Kostenfrage ein Punkt oftmals heißer Debatten.

    Immer wieder kam es zu folgende Fragen respektive Tatsachenfeststellungen:
    Dass die Äxte Kosten verursachen, steht zwar größtenteils außer Frage, diskutiert wird immer wieder über deren Höhe.
    Für mich letztendlich eine müßige Diskussion, weil man sich hierzu jede einzelne Axt ansehen müsste. Dies könnte obendrein nur ein Bürger, welcher ja seit Kurzem seine eigene Axt auch verwenden kann. Das RH könnte dies nur, indem sie eine Zeit (und jeder BM betet, eine möglichst lange) nur eine Axt in den Verleih gibt, was bedeutet, auch nur einen Festmeter zu bekommen und nur 5 - 7 zu produzieren. Dass bis jetzt viele BürgerInnen eine Axt ihr Eigen nennen, davon ist nicht auszugehen.

    Aus obiger Frage unmittelbar resultierend ergibt sich eine Diskussion über den "wahren Wert" von Holz.
    Reden wir vom Wert eines Holzes, reden wir im Endeffekt vom Wert der Arbeit im Allgemeinen. Und dies ist Ansichtssache, hier gibt es kein Recht haben, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Es gibt jene Menschen, denen es wichtig ist, möglichst rasch aufzusteigen und zu Wohlstand zu kommen. Dies muss jeden unbelassen bleiben.
    Und es gibt Personen, denen ist es relativ egal, welchen Stand sie angehören und es reicht ihnen, wenn nach einen sättigenden Mahl noch ein paar Talerchen im Beutel sind, um sich und seine Freunde das eine oder andere Bierchen gönnen zu können. Auch ein Weg, den es zu akzeptieren gilt.
    Letztendlich gibt es eigentlich diese Gruppen nicht, sondern ich denke, die meisten finden sich irgendwo dazwischen wieder.

    Für mich gibt es einen Richtwert, dass ist der Lohn für ausreichend kräftige oder intelligente Menschen, die am Felde arbeiten, also 20 Taler.
    Für mich sollte Handwerksarbeit im Allgemeinen einen ähnlich hohen Betrag erziehlen.
    Meine persönliche Bandbreite geht hier von 17 Taler (um welches ich z. B. meine Schweine sanft von Stall in meine Fleischerei entgleiten lasse ;) ) aufwärts bis max. 21 Taler, der Lohn eines edelmütigen Bauern.
    Sicherlich auch eine "Glaubensfrage", aber hier stehe ich zu der meinen.
    Gemeinwohl geht mir allzeit vor Eigennutz!
    Man mag mich dafür lieben oder geißeln, es sei jeden unbenommen. Mich wird niemand vom Gegenteil überzeugen können.

    Hier kommen wir wieder zum Kern des Themas zurück, der Umgang mit Holz und den damit verbundenen Notwendigkeiten.

    Egal nun, ob sich die Axt im Besitz einer Privatperson befindet oder der Gemeinschaft gehört, um auf ca. 20 Taler Tagesverdienst zu kommen, müsste Holz um 4,- Taler gehandelt werden.
    Der durchschnittliche Marktpreis bewegt sich aber bei 3,90 Taler, ein Einkommen von nur 19,50 Taler.
    Wird das Holz um 3,60 abgegeben, wir sind ja in einen Holzdorf, verringert sich der Tagessalär auf 18,- Taler. Sicherlich kein großartiger Verdienst.

    Aber andererseits, wie schon oben erwähnt, steigt mit den Holzpreis auch jener vieler andere Güter des täglichen Bedarfs.
    Aus diesen Grund, und ich hoffe damit, Deine Frage nach der geringen Preisdifferenz zu beantworten, halte ich meinen Aufschlag bei Holz äußerst gering bis auf 0 gehend, und die BürgermeisterInnen halten es ebenso.
    Dies schwächt zwar die Gewinnspannen Einzelner etwas, durch Handel mit Nicht-Holzproduzierenden Gemeinden am Holzbedarf zu verdienen.
    Ich frage mich nur, warum soll die Allgemeinheit für den Profit einiger Weniger bezahlen?

    Ich stehe dazu, dass die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen zu günstigen Konditionen für jede Gemeinde, letztendlich für jeden einzelnen Bürger gewährleistet sein muss, darin sehe ich meine Aufgabe als Handelbevollmächtigter.
    Einen so wichtigen Rohstoff bin ich u. U. sogar bereit, zu subventionieren, wenn es von Nöten ist.

    Was hat sich nun geändert im Umgang mit Holz und Äxten?
    BürgermeisterInnen von Holz-Gemeinden regten sich sicher nicht unberechtigt mehr oder weniger lautstark darüber auf, dass sie durch die Bereitstellung der Äxte benachteiligt sind. Und dies natürlich nicht nur in unserem Erzherzogtum, dies ist im ganzen DKR so und wird wohl auch in allen anderen Ländern ebenso ein Thema sein.
    Dies ist zeitweilig den Gemeinden abgegolten worden, seit einiger Zeit nicht mehr.
    Ewiger Streitpunkt war dann aber immer wieder die Frage der Höhe. Die Ortsvorsteher der Holzgemeinden empfanden es meist als zu gering, die Anderen fühlten sich ihrerseits benachteiligt, kam doch dort dafür zuwenig günstiger Fisch oder billiges Obst am Markt.

    Obwohl es zu diesen Zeitpunkt relativ ruhig um das Thema war, beschloss ich, mit der Abschaffung der allgemeinen Subventionspolitik gleichzeitig hier diese Diskusion zu beenden.

    Wenn Österreichs BürgerInnen Holz brauchen, und das tun sie, egal, wo sie wohnen, dann muss dafür Sorge getragen werden, dass dieses zur Verfügung steht.
    Mein Gerechtigkeitsverständnis sagt auch dazu, wenn dies Kosten verursacht, dann sollte auch die Allgemeinheit diese Kosten tragen.
    Und mein Amtsverständnis sagt mir, dass ich dafür obsorge zu tragen habe, dass auch hier die Kosten so gering wie möglich gehalten werden, ohne Einzelne zu bevorzugen oder zu benachteiligen und mit den Selbstverständnis, dass Arbeit einen Wert hat.

    Die Konsequenz daraus war für mich, dass die Provinz als gemeinsames Haus der sieben Gemeinden und dessen Bürger die Kosten der Wartung respektive Erneuerung übernimmt, im Gegenzug Eigentümer des daraus resultierenden Holzes wird.
    So kann sich auch keine Gemeinde mehr benachteiligt fühlen.

    Nichts desto Trotz haben die BürgermeisterInnen der Holzgemeinden keine Verantwortung verloren, jediglich die, die Ausgaben durch Äxte anderweitig herein bekommen zu müssen.
    Jeder BM muss täglich schauen, genügend Äxte zur Verfügung stellen zu können und muss stumpfe Äxte schärfen lassen, kaputt gegangene ersetzen. Und er muss schauen, noch zusätzlich Holz zu bekommen, der Ertrag aus Verleih kann nie den Bedarf der österreichischen Ortschaften decken.

    Was die Verteilung der Wartung betrifft, so bleiben vielfach die Äxte innerhalb des Ortes. Die Kosten werden mit den Eingang an Leihholz gegen gerechnet. Äxte werden, wie eigentlich schon bisher möglich und durchaus auch genutzt, provinzweit angekauft und gegen kaputt gegangene getauscht.

    Wie Du, werter Maxl, richtig rechnetest, haben wir ca. 40 Schmiede, d. h. auf jeden Schmied kommt etwas mehr als eine Axt. Dass nun Schmiede in den Holzorten arbeitslos wären, dass kann ich nicht erkennen.

    Auch zuvor war es so, dass nicht jeder Schmied Aufträge des Rathauses bekam, oft auch nicht wollte. Als Dauerbeschäftigun wäre sowieso nichtmal ein Schmied in den Genuss gekommen, für ganz Österreich bräuchten wir nur zwei.

    Das es in den Holzerzeugenden Dörfern gerade aus diesen Grund mehr Schmiede geben sollte, als andernorts entspricht leider nicht den Tatsachen.
    Wenn man Linz mit nur 10% Anteil an Schmieden zur Gesamtzahl aller Handwerker einmal außer Acht lässt, dann liegt der Anteil an Schmiede zwischen 19,44 in Ternitz, ein Holzdorf und 13,43 % in St. Pölten, ebenfalls Holzort. Abgesehen von Wien, wo es zwar nur 5 Schmiede gibt, diese aber starke 16,13 % der Handwerker ausmachen, sind in jeden Ort zw. 7 und 9 Schmiede tätig.
    Die Logik, warum gerade in Holzorten unverhältnismäßig mehr Schmiede Arbeit finden sollten, kann ich auch nicht nachvollziehen. Wie gesagt, ein Schmied allein kann diese Augabe locker übernehmen, für den Rest gäb´s ja dann keine Arbeit.
    Aber, es gibt genug zu tun, auch und gerade für Schmiede!
    Nicht nur die Provinz, wenn ich mir die Märkte ansehe, kann man überall noch günstige Messer brauchen, oder auch Eimer. Äxte wie Schwerter werden benötigt. Fragt Eure BürgermeisterInnen, ich stehe im ständigen Kontakt mit ihnen und habe eine lange Liste benötigter Waren und Güter. Momentan sollte kein Bauer, kein Handwerker Absatzprobleme haben.

    Hier möchte ich noch auf die Entlohnung eingehen.
    Oft werde ich angesprochen, das 19 Taler, was die Schmiede z. Zt. für das Schärfen der Äxte bekommen, doch viel zu wenig sei.
    Ob den so ist, ist Ansichtssache.

    Aber schon als Bürgermeister, ja schon als ich mich angefangen habe, mich um das Funktionieren der Gemeinden und das Miteinander zu interessieren, kann und will ich nicht auf Kosten der Steuerzahler das Angebot jener ausschlagen, welche bereit sind, zum Wohle der Gemeinde auch mal auf einen Taler zu verzichten.
    Warum soll die Gemeinschaft dafür Sorge tragen, wenn ein Handwerker Löhne von vor über einen Jahr als legitim ansieht, wenn daneben jemand sitzt, der gerne und mit Freude sein Schärflein zum Wohle der Provinz und der Gemeinde beiträgt?


    Ich hoffe,mit diesen, wieder einmal lange gewordnen Beitrag einige Fragen beantwortet zu haben.
    Man verzeihe mir, dass es immer wieder lange dauert, bis ich es schaffe, auf Fragen einzugehen. Aber gerade solche Themen, wie diese, sind einfach so komplex, dass sie nicht mit wenigen Worten abgehandelt werden können, zumindest ich sehe mich dazu nicht imstande.

    Auf einige Fragen und Einwendugen bin ich hier nun nur mangelnd bis nicht eingegangen, wie z. B. die Unterstützung der Grenzorte Mistelbach, Ternitz und Steyr, was ich aber bei Interesse gerne nachhole.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 30.09.2009, 16:47


    Wie du in Steyr in einer Woche zu 130 Stück Holz zu 3,80 Taler kommst kannst mir ja mal zeigen ...wie du in Linz , wo vom Rh Holz zu 3,91 Taler am Markt steht hat , über 80 Holz zu 4 Taler in wenigen Tagen verkaufst is mir .... !

    Nein ich klammer mich nicht an die Bäcker , ich hab das hier als ein Beispiel angeführt. Was Mais und Gemüse mit Holz zu tun hat sollte ich mal nachlesen.

    Sicher ist Fischhandel möglich , die Preisspanne von bis zu einem Taler ist ja da. Bei Holz ist die Preisspanne von 0,20 Taler da eine andere Geschichte. Da rentiert sich es nur in sehr grossen Mengen. 10 Fische und somit als Beispiel 10 Taler "Gewinn" beim Handeln an einem Tag kann man hinbekommen. 50 Holz an einem Tag zu erhalten und daraus 10 Taler "Gewinn" zu erwirtschaften will echt was heißen.

    Das ist aber hier nicht das Thema !!

    Thema ist wie finanziert sich der Holzmarkt .. Einkommen-Ausgaben-Nachfrage-Zuteilung....



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Cherry - 30.09.2009, 17:20


    Maxl mit den 80 Holz verkaufen davon gingen 20 über den Markt zu 4 Taler den Rest wie erwähnt an eine Bäckerin und eine Schmiedin im Ort

    Klar geb ich dir recht das ich mit Holz weniger Gewinne fahre wie mit anderen Waren
    Nur muss ich die Gewinne mit den anderen Waren machen das sich meine Reisen rechnen um das Holz in ein Fischdorf zu bringen

    Aber da es hier wieder nicht verstanden wurde lass ich es auch wieder sein mich hier zu beteiligen

    Was ich damit sagen wollte war wenn es ein paar mehr von meiner Sorte in einem Fischdorf oder Obstdorf gäbe hätten alle ein klein wenig mehr holz und es würde wesentlich weniger gejammert werden

    Und Maxl ich rechne mit 18 Taler Tagesgewinn ist ein guter Schnitt und man hat immer viel arbeit manchmal mehr als man möchte immer noch besser wie sich um die 20 Taler stellen zu prügeln mit anderen



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 30.09.2009, 17:55


    Zitat: Der (statistische) Lebensweg einer Axt:
    Eine Axt wird durchschnittlich nach 15 Tagen Einsatz stumpf. Danach muss sie geschliffen werden. Dieses Procedere hält sie wiederum durchschnittlich 3 - 4 mal aus, dann haucht sie ihr Leben aus. Alles statistisch, respektive Erfahrung, im Endeffekt verhält es sich bei Äxten wie bei Messer, Eimer, Boote etc. Man kann Glück oder Pech haben.
    Also, zum Anschaffungspreis der Axt (140,- Taler) kommen noch 3,5 mal schärfen (á 20,- Taler).
    Dabei kommt sie 50 Tage zum Einsatz und erwirtschaftet dabei durchschnittlich 5 - 7 Holz am Tag.

    Werter Augustin , dies Daten halte ich für Gerüchte . Ihr habt selbst Unterlagen , seht die doch mal bitte durch. Ich habe als Schmied lange Zeit mit Äxten zu und kann jetz auf mehrere erfahrungen mit privaten Äxten zusätzlich zurückgreifen. Wir sollten hier nichts beschönigen .

    Zitat: Dein Vergleich zwischen Holzpreis/Brotpreis vs Fischpreis/Milchpreis hinkt leider.
    Der Holzpreis wirkt sich bei Milch nur marginal über den Preis von Eimern aus, jener von Brot aber wesentlich direkter, braucht ein Bäcker doch für jedes Brot ein sechstel Holz.
    Auch hängt der Milchpreis nur bedingt vom Preis für Fisch ab. In Nicht-Fischerdörfer ist Milch oftmals das einzige intelligenzfördernde Lebensmittel und daher der Preis rein nach Angebot und Nachfrage gesteuert, respektive danach, wie sozial die Milchbauern eingestellt sind.
    Aber selbst in einen Fischerdorf wie Linz sind die Preise nicht unmittelbar gekoppelt. Obwohl es Fisch meist soger unter 18,- Taler zu haben gibt, ist Milch praktisch nie unter 9,- Taler, oft sogar um Einiges darüber zu haben. Was mir Milchbauern berichten, haben sie trotzdem keine Absatzprobleme.

    Ein zusammenspiel des Preises von Holz und Milchist minimal.. hier spielt vielmehr der Lohn des Tischler eine Rolle**den ich NICHT anzeifel** Das Holz/Bäcker Verhältniss hab ich bereits als Beispiel angeführt .. das ist nun wirklich vertrettbar. Das Ihr aber Fisch/Milch unabhänig betrachten wollt kränkt mich , wenn Fisch ist , wer bitte kauft denne Milch und ausserdem .

    Zitat: Ein länger anhaltendes Ausscheren in die eine oder andere Richtung ruft sofort HändlerInnen auf den Plan

    Das gilt gerade bei Fisch und Milch auch .

    Zitat: Gemeinwohl geht mir allzeit vor Eigennutz!
    Man mag mich dafür lieben oder geißeln, es sei jeden unbenommen. Mich wird niemand vom Gegenteil überzeugen können.

    Ich stimme hier mit dir , Werter Augustin , überein. Doch ist es im interesse der Allgemeinheit Kosten , die man verringern kann, weiter auf die Bürger umzulegen ??
    Einsparungen , egal mit welcher Idee sie zu verdanken sind ,würden sich positiv auswirken. Ob nun um als Steuerersparnis , oder Förderung der Stadtmärke durch zusätzliche käufe der Provinz .. Erparniss könnetn gut angelegt werden.

    Zitat: Egal nun, ob sich die Axt im Besitz einer Privatperson befindet oder der Gemeinschaft gehört, um auf ca. 20 Taler Tagesverdienst zu kommen, müsste Holz um 4,- Taler gehandelt werden.
    Ich führe hier UNGERN noch mal die kosten für Äxte an. Selbst mit Fischen erreicht man keine 20 Taler !! Wir sollten NICHT beschönigen.


    Zitat: Ich stehe dazu, dass die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen zu günstigen Konditionen für jede Gemeinde, letztendlich für jeden einzelnen Bürger gewährleistet sein muss, darin sehe ich meine Aufgabe als Handelbevollmächtigter.
    Einen so wichtigen Rohstoff bin ich u. U. sogar bereit, zu subventionieren, wenn es von Nöten ist.
    Auch hier stehe ich ganz und gar hinter euch , Werter Augustin . Alternativen so sehen , Ideen mal zu kontolieren... und diese gegebenfalls umzusetzen steht dem aber nicht im Weg.


    Zitat: Jeder BM muss täglich schauen, genügend Äxte zur Verfügung stellen zu können und muss stumpfe Äxte schärfen lassen, kaputt gegangene ersetzen. Und er muss schauen, noch zusätzlich Holz zu bekommen, der Ertrag aus Verleih kann nie den Bedarf der österreichischen Ortschaften decken.

    Was die Verteilung der Wartung betrifft, so bleiben vielfach die Äxte innerhalb des Ortes. Die Kosten werden mit den Eingang an Leihholz gegen gerechnet. Äxte werden, wie eigentlich schon bisher möglich und durchaus auch genutzt, provinzweit angekauft und gegen kaputt gegangene getauscht.

    Wie Du, werter Maxl, richtig rechnetest, haben wir ca. 40 Schmiede, d. h. auf jeden Schmied kommt etwas mehr als eine Axt. Dass nun Schmiede in den Holzorten arbeitslos wären, dass kann ich nicht erkennen

    Moment ... verstehe ich das richtig ?? Ausser einem mehraufwand an Bürokratie hat sich also KAUM etwas geändert ?? Und natürlich der Tatsache das die Provinz dem BM`s "vorgibt " was den Schmieden bezahlt werden soll??
    Ich hoffe das ich mich hier verlesen hab !!!


    Im Ganze danke ich euch , Werter Augustin , für euere Ausführungen. Ich hoffe das ihr hier weiter versucht zum wohle der Gemeinschaft alternativen , auch wenn sie im ersten moment unpopolät scheinen , in betracht zieht uns so unsere Provinz weiter in eine gute Zukunft führt.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Serxon - 01.10.2009, 05:05


    Zitat: Sicher ist Fischhandel möglich , die Preisspanne von bis zu einem Taler ist ja da. Bei Holz ist die Preisspanne von 0,20 Taler da eine andere Geschichte.

    Nein DAS sehe ich nicht so...

    20 heller sind bei 3.91 --> 5,1%
    1 taler sind bei 17 Taler --> 5.8%


    wenn du von 18 taler ausgehst wird sogar noch aehnlicher....die preisspannen sind eigentlich ziemlich gleich...... ein boot zb 80 Taler kostet wuerdest ja auch nicht sagen das der wenners um 81 Taler verkauft den vollen MEGA Gewinn faehrt ...

    Zitat: Ich führe hier UNGERN noch mal die kosten für Äxte an. Selbst mit Fischen erreicht man keine 20 Taler !! Wir sollten NICHT beschönigen.

    Falsch ... man konnte sogar schon mal 21 Taler einfahren....



    Außerdem versteh ich das ganze nicht wirklich.
    Erst wollt ihr um jeden Preis, das System ( was bis jetzt funktioniert hat und überall funktioniert) ändern, und es an den Verwaltungsapparats des EHT binden und nun is es Euch zuviel/ zu teuer / zu problematisch...

    ich kenn da eine ganz einfache Lösung dafuer.... Back to the roots! Weil Holzpreis anheben ist KEINE Lösung, im Gegenteil, ihr werdet nur noch mehr Probleme damit bekommen. Es herrscht Arbeitermangel, die Bevölkerung schrumpft und ihr versucht euren Raster aufzudruecken der vor einem Jahr gepasst hat wo Österreich noch weit ueber 2000 Einwohner hatte... Jeden Arbeiter, den ihr irgendwo weglockt, durch höheren Holzpreis wird wo anders fehlen.... und zwar zu erst in den minen weil die am billigsten sind und am wenigsten bringen. Aber bitte, schmiedet nur eure Pläne ohne wirklich mal auf Leute aus dem Volk zu hoeren.

    Ich hab hier noch nichts positives ueber ne Holzpreis erhöhung gelesen von keinem (ausser maxl) und trotzdem haelt er sich verkrampft dran fest. Also findet nen anderen Weg oder gebt das Monopol wieder an die BM's ab.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    TPmutters - 01.10.2009, 09:35


    Einen schönen guten Morgen.

    Ich bin TP und Bürgermeister im Holzdorf Steyr. Hab mich bis jetzt nicht wirklich zu Wort gemeldet, da ich keine genauen Angaben machen konnte wie das nun wirklich mit dem Holz und den Äxten aussieht.
    So nun aber, ich bin seit dem 22 August im Amt und hab mir (man möge mir verzeihen) seit dem 23 August genaue Aufzeichnungen gemacht, die wie folgt aussehen.

    Für meine Berechnungen nehme ich folgende Preise, Holz 3,75 Taler (das ist der Preis den alle haben wollen), schleifen einer Axt 20,00 Taler und erneuern einer Axt (145,00 -7,00 da Stiel schon da ist) 138,00 Taler

    Ich hab in 40 Tagen, 239St. Leiholz bekommen, was bedeutet, dass es pro Tag im Schnitt 5,97 (also 6) Holz sind

    In diesem Zeitraum hatte ich 8 Äxte zum austauschen und 28 Äxte zu schleifen.
    Der Aufwand in Zahlen 8*138= 1104,00 und 28*20= 560,00 zusammen 1104,00+560,00= 1664,00 Taler

    Dem gegenüber ein Verkaufserlös von 239*3,75= 896,25 Taler

    Ergebnis 896,25-1664,00= -767,75 Taler

    Mal ganz anders gerechnet was das Holz kosten müsste um zumindest kostendeckend zu sein,
    1664,00/239= 6,96 Taler

    Ja liebe Leute so schaut das aus, ich muß zugeben über die 7 Taler bin ich selbst etwas erstaunt, hörte ich doch immer wieder, dass bei einem Holzpreis von 4 Talern alle Kosten gedeckt wären.

    Liebe Grüße, TP



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Serxon - 01.10.2009, 13:20


    TPmutters hat folgendes geschrieben:
    Für meine Berechnungen nehme ich folgende Preise, Holz 3,75 Taler (das ist der Preis den alle haben wollen), schleifen einer Axt 20,00 Taler und erneuern einer Axt (145,00 -7,00 da Stiel schon da ist) 138,00 Taler

    Ich hab in 40 Tagen, 239St. Leiholz bekommen, was bedeutet, dass es pro Tag im Schnitt 5,97 (also 6) Holz sind

    In diesem Zeitraum hatte ich 8 Äxte zum austauschen und 28 Äxte zu schleifen.
    Der Aufwand in Zahlen 8*138= 1104,00 und 28*20= 560,00 zusammen 1104,00+560,00= 1664,00 Taler

    Dem gegenüber ein Verkaufserlös von 239*3,75= 896,25 Taler

    Ergebnis 896,25-1664,00= -767,75 Taler

    Mal ganz anders gerechnet was das Holz kosten müsste um zumindest kostendeckend zu sein,
    1664,00/239= 6,96 Taler


    Schön gerechnet, nur vergisst du hierbei einige Dinge:

    *Schmiede denen diese Preise gezahlt werden verdienen zirka 21 Taler - Das muss nicht sein, wenn man auf dem Arbeitsmarkt sieht, gibt es ja auch kaum noch 20Taler Jobs, da koennen die Schmiede einem BM locker entgegenkommen. Gibt sicher Schmiede, die dem Preis entgegen kommen und für 17T arbeiten. (120T pro axt, wenn man die 7T stiel abzieht) Gemeinschaftssinn sag ich da mal! Die Materialkosten für den Schmied betragen 41Taler, der Rest ist Arbeitszeit (5 Tage)!

    * Dann vergisst du, dass der BM, ja quasi vorverdient indem er das Erz zu verfügung stellt. Ja ich weiß Erz is nur ein durchlaufposten, aber ich bin mit sicher jeder BM, hat da die größtmögliche Spanne drauf. in Linz sinds zB 18.91 Taler (ich glaub der einkaufspreis liegt bei 18.50 oder drunter - wars jedenfalls, als ich vogt und hbv war) Das Holz für die Axt kaufen, die meisten dann doch auch beim Rathaus oder?

    * Was mir auch noch auffällt
    Zitat: Ja liebe Leute so schaut das aus, ich muß zugeben über die 7 Taler bin ich selbst etwas erstaunt, hörte ich doch immer wieder, dass bei einem Holzpreis von 4 Talern alle Kosten gedeckt wären.
    Wo steht das? Wer hat das gesagt? Das hat nie jemand behauptet, dass einzige was ich lese ist, dass der Holzpreis an vielen anderen Dingen hängt und daher Gott sei Dank so niedrig ist.


    So und nun zu einer schönen neuen Rechung mit neuen Zahlen. das Ergebnis wird zwar auch nicht Gewinn bringen, aber wenigstens eine Verbesserung sein ;)

    8 Äxte und 28 Äxte schleifen

    Code: 8*120 = 960 (schon mal 100Taler gespart....oh gott!)
    28*17 = 476 (fast noch mal 100Taler... oh Gott, oh Gott!)

    896,25 - 1436 = - 539.75  und Schon haben wir was gespart ;)

    1436/239 = 6.01
    ...wenn ich nun abrunde sind wir bei bissl dicken 6 Taler....welche wir auch nicht verlangen können.

    Fazit: Holz wird nie ein Gewinn machen, ist aber dennoch fuer alle nötig. Ich denke, es wurde absichtlich in diese Rolle gestossen. Aber naja, aber feilt ruhig weiter an den Preisen ;) Ich glaub, ich klink mich hier mal aus, da diese Diskussion Nüsse bringt. Holzdorf BM's wollen immer mehr für Holz der Rest immer weniger. Der Streitpunkt exestiert schon länger als manch Poster hier, dass komische ist nur, bis jetzt, hats auch funktioniert..... aber Psst nicht weiter sagen.




    Nebenbei ist euch schon aufgefallen, wenn wir den Holzpreis hochschrauben, dass die Äxte auch teurer werden ? ;) Quasi ein Schuß ins Knie...



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 01.10.2009, 17:02


    Werter Serxon ,

    als ich vor über einem Jahr Österreich, erreichte war es möglich als Schmied 25-30 Taler zu verdienen! Wenn ihr schon etwas berechnet bleibt bei den aktuellen Marktpreisen.

    Was eine Preisspanne mit % zu tun hat werde ich wohl nicht verstehen. Zumal ich weiter davon ausgehe das man am selbst an einem Tag 5 Holz oder 18 Taler (Leihaxt) und 1 Fisch +Rest ebenfalls 18 Taler+ Rest als Verdienst rechne. Weiter geh ich nach wie vor davon aus das beim Holzhacken mehr kosten anfallen als beim Fischen. Ob man dann beides mittels % über einen Kamm scheren sollte … wahrscheinlich bin ich zu …

    Das System ändern war nötig, Holzdörfer haben nach wie vor einen Nachteil auch wenn dieser jetzt bürokratischer Art ist. Der Nachteil für die Provinz hat uns Tp liebenswerter Weise vorgerechnet, mit aktuellen Zahlen. Danke dafür.

    Zitat: *Schmiede denen diese Preise gezahlt werden verdienen zirka 21 Taler - Das muss nicht sein, wenn man auf dem Arbeitsmarkt sieht, gibt es ja auch kaum noch 20Taler Jobs, da koennen die Schmiede einem BM locker entgegenkommen. Gibt sicher Schmiede, die dem Preis entgegen kommen und für 17T arbeiten. (120T pro axt, wenn man die 7T stiel abzieht) Gemeinschaftssinn sag ich da mal! Die Materialkosten für den Schmied betragen 41Taler, der Rest ist Arbeitszeit (5 Tage)!


    Ist ja wohl a schlechter Scherz?? Als Müller verdient ihr wie viel ?? Weizen 12,20Taler .. gelegentlich sogar Billiger , Mehl 14,20 Taler selten darunter !! Gegenvorschlag Müller und Bäcker arbeiten auch nur noch zu 17 Taler ! Ich freu mich auf das billige Brot
    **Ich will keiner Berufgruppe in die Löhne reinreden …. Nur sollten das andere auch nicht bei den Schmieden machen**

    Noch mal ich will hier nicht geleistet Arbeit schlecht machen, nur sollten alternativen erarbeitet werden .



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Serxon - 01.10.2009, 19:19


    Werte Leser und Zweifler

    Maxl hat folgendes geschrieben:
    Ist ja wohl a schlechter Scherz?? Als Müller verdient ihr wie viel ?? Weizen 12,20Taler .. gelegentlich sogar Billiger , Mehl 14,20 Taler selten darunter !! Gegenvorschlag Müller und Bäcker arbeiten auch nur noch zu 17 Taler ! Ich freu mich auf das billige Brot
    **Ich will keiner Berufgruppe in die Löhne reinreden …. Nur sollten das andere auch nicht bei den Schmieden machen**

    Willst mich nun zum lachen bringen? wär schön wenn ich mal 20 Taler als müller verdienen wuerde. Verkaufe mein mehl IMMER für 14 Maximum. Der Weizen Preis hingegen is selten auf 12 unten, zur Zeit liegt er bei 12.50 ... als bitte fang nicht mit schlechten Scherzen an, sonst werd ich übel gelaunt.

    Wenn du Mehl für 14.20 wo siehst, liegt es nur daran das es keiner mehr kauft. Wo du deine Informationen bezüglich selten darunter nimmst frag ich mich grad wirklich. (Das die Bäcker da nie mitgemacht haben und die Gewinnspanne dementspprechend gesenkt haben ist nicht mein Bier. Da kann ich auch nicht daran ändern)

    Und nein war kein Scherz, Schmiede koennen ja sehr wohl mal dem EHT entgegenkommen.Und das mit 17T war ein vorschlag... von mir aus macht 18 draus... aber ich bin echt beleidigt, wenn ein verdienst von 21 Taler schön geredet wird. Nirgends verdienste heutezutage 21 Taler, aus du hast n Freund der dir ein Feld um den Preis raustellt.

    Nebenbei gesagt versuch ich wenigstens nen Weg zu finden, anstatt immer nur von Holzpreis erhöhen zu sprechen.

    Zitat:
    als ich vor über einem Jahr Österreich, erreichte war es möglich als Schmied 25-30 Taler zu verdienen! Wenn ihr schon etwas berechnet bleibt bei den aktuellen Marktpreisen. Genau das ist es ...ES WAR EINMAL... also bleibt ihr mal lieber beim aktuellen Markt. Vor über einem Jahr kostete Fisch auch 20 Taler und Fleisch dito... Gemüse hatte nene Preis von 12 und mehr.... Man fand sogar als neuer 20 KP-Spieler ( max 40 CP) genügend feldarbeiten um 20Taler. Also bitte erzählt mir nichts von der Vergangenheit!


    So und nun zu der Preisspanne in %. Damits auch wirklich jeder versteht bring ich es anhand von neuzeitlichen Beispielen (mit absichtlich extrem großen Preisunterschieden, dass es auffällt):

    Ein Auto Neukauf sagen wir 40000 Euro und ein ~grübbel~ Pc Spiel 40Euro

    So nun sagen wir alles wird teurer (wie aktuell lol)

    Das Auto kostet nun 44000 Euro das sind 10% Teuerung.... Nun wenn du den gleichen Maßstab am Pc Spiel anlegen würdest würde das Spiel nun 4040 Euro kosten... daher rechnet man in %
    Sprich 44Euro dann fürs Spiel = 10% Teuerung.

    Obtisch gesehen, hast du beim einen eine Teuerung um 4000 Euro und beim anderen einen um 4€ was ja so gesehen unfair erscheint, aber vollkommen rechtmässig ist.

    Und nun auf Fisch und holz gemünzt

    wenn fisch von 17 auf 18 steigt

    Dann darf holz nicht von 4 auf 5 steigen weil das vollkommen verschiederne Welten sind ist zwar jeweils 1 Euro aber beim Fisch sind das 5.9% Teuerung....
    Aber beim Holz wären das dann 25% also das 5!!!! Fache...


    Verstehst du nun auf was ich hinaus will?

    wenn also Fisch um 1 Taler steigt und holz um nur 20 heller is das sehr gerecht ...wenn man sich die Prozent davon ausrechnet....



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 02.10.2009, 15:03


    Auch wenn es nicht mehr zum Thema gehört , in Linz und Steyr kostet Weizen 12,20 Taler und Mehl 14,20Taler . Selbst mit den von dir genannten Werten kommt man über den gewünschten Schmiedelohn von 17 Taler ! Sicher es sind nicht die maxpreise .. aber Holz geh ich ja auch nicht vom maxwert aus.


    Nur weil bei der Preisspanne beides 5 % hat , kommt doch am Ende nicht das gleiche rum . Wenn Fisch 5% Gewinn bringt ist das bei Holz vll auch 5% aber davon kann kein Händler leben. Die Provinz verdient wie auch der private Holzfäller wenig bis überhaupt nichts.

    Gelegentliches entgegenkommen der Schmiede ist gut und schön, aber ein Dauerzustand is was anderes. Aber auch das ist hier nicht das Thema .

    Thema ist unnd war ... Holz privat zu schlagen .... Holz zu handeln .. ob nun privat , oder durch die Provinz, ist unrentabel.
    Bisher wurde von der Provinz zugeschossen, ca. 500 -700 Taler je Woche **alle 3 Holzdörfer und Mindestwert** . Ich sehe da durch bessere Kostenverteilung eine Möglichkeit diesen Betrag für diesen Personenkreis zu senken.
    Holz wird immer zu wenig kosten als es sich rentieren könnte, ich denke da sind wir uns alle einig , aber das heist doch nicht das wir so wie jetz weiterwirtschaften müßen.
    Man will keine höheren Holzpreise ?? Dann versucht den Verdienst jener die FÜR ANDERE Holzhacken zu erhöhen, ohne den schwarzen Peter einer einzelnen Gilde zuzuschieben .
    Dem Rat sollte eine Ideenentwurf bekannt sein der Äxte bezuschußt , auch wäre eine Lösung ähnlich der Bergwerksarbeiterbezuschußung denkbar. **Eine Woche Wald = als Beispiel 2 Fleisch**

    Nur an Löhnen der Schmiede rumzunörgeln .. zu sagen is doch a Gewinnspanne da beim Handeln **ich seh da immer noch keine ** is etwas dünn .

    ..... Wöchentliche Kosten um die 500 Taler nicht zu senken schadet dem Gemeinwohl... zu warten bis überhauptkein Holz mehr da ist , und Ö in anderen Provinzen Holz kaufen muß .. Fahrlässigkeit .



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    caedmon123 - 02.10.2009, 16:57


    TPmutters hat folgendes geschrieben: Ich hab in 40 Tagen, 239St. Leiholz bekommen, was bedeutet, dass es pro Tag im Schnitt 5,97 (also 6) Holz sind

    In diesem Zeitraum hatte ich 8 Äxte zum austauschen und 28 Äxte zu schleifen. Finde es sehr gut, dass du diese Daten festhälst, TP. Ich bin erstaunt, dass dieses anscheinend die anderen BM nicht tun (oder ihr Erfahrungen nicht mitteilen wollen :wink:).
    Stehen noch mehr Statistiken diesbezüglich zur Verfügung? Denke der Rat müsste dieses ja Wissen.

    Ich hoffe mal, dass in Steyr nur ein paar "Grobiane" am Werk waren und die Statistik nicht dauerhaft so schlecht aussieht.

    Die von Gustl aufgeführte Statistik kenne ich auch, dass eine Axt durchschnittlich 50 Einsätze hält. Das habe ich aber vor ca. 2 Jahren so gehört. Also kanns gut möglich sein, dass sich seid dem auch was geändert hat.


    Wenn Holzmangel herscht, muss ich mal nachfragen, warum der Holzpreis nicht wieder leicht steigen "darf"? Es ist nun mal Fakt, dass man kaum noch Holz in Holzdörfern unter 3,80Taler findet. Meistens sind die Preise sogar bei 3,90Taler und höher. Mir sind derzeit auch nur wenige Ortschaften bekannt, wo Holz unter 3,80Taler zu bekommen ist und diese liegen sehr weit weg. Wie schon erwähnt machen z.B. 20heller beim Holzpreis kaum auf die Endprodukte was aus.



    Zum Thema Vergabe der Aufträge:
    Könnte bitte mal eine Übersicht erstellt werden, in welchen Dörfern derzeit welche Auftragsvolumen vergeben werden? Das dürfte glaube nur Gustl können, oder hat jemand anderes aus dem Rat da noch Einblick.

    Ich hoffe man kann diesmal zumindest Antwort bekommen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Miriam - 02.10.2009, 20:05


    Nein Caed, das hat wohl nichts nach "Grobianen" zu tun sonder läuft
    genau nach dem Zufallsprinzip wie in der Tierzucht auch.

    Ich hab mal seit ich im Amt bin vom 13.09. - 30.09. die Leihhölzer und
    auch die unscharfen wie kaputten Äxte zusammen gerechnet. Und da
    werdet ihr mit den Ohren schlackern was auch nur in 17 Tagen so passiert:

    Leihölzer:: 99 Stück
    unscharfe Äxte: 12 Stück
    kaputte Äxte: 4 Stück


    Furchtbar finde ich was ihr für Lohnforderungen/vorstellungen habt.
    Ich glaube die am lautesten niedrige Löhne fordern sind selbst bestrebt
    hohe Löhne zu haben.
    Es kann nicht angehen, dass normale Bauern mehr verdienen mit ihren
    Erzeugnissen als Handwerker! Da verlangt ihr die sollen für 17 Taler
    arbeiten, das finde ich nicht richtig! Handwerker sollten einen Mindestlohn
    von 20 Talern bekommen. Es müssen keine 25 und mehr Taler sein,
    aber bedenkt auch, dass die Handwerker auch noch Steuern auf ihren
    Beruf zahlen müssen! Ihr sollte mal schön alles im ganzen sehen.

    Grüßle
    Miriam
    Bürgermeisterin zu Ternitz



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Avence - 02.10.2009, 23:35


    Nun ja, Miriam, das hängt wohl von den Erwartungen des einzelnen Handwerkers ab. Ich für meinen Teil habe einen Tageslohn von 18 Talern, mit dem ich ordentlich über die Runden komme und guten Gewissens sagen kann, zum einen die Linzer Kundschaft günstig mit Gewandung zu versorgen und zum zweiten auch unsere zwei Händler zufrieden zu stellen. Und so arbeite nicht nur ich.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    caedmon123 - 03.10.2009, 09:56


    Ich hoffe Gudi findet den Thread hier auch noch und führt Buch. :D
    Miriam hat folgendes geschrieben: Nein Caed, das hat wohl nichts nach "Grobianen" zu tun sonder läuft genau nach dem Zufallsprinzip wie in der Tierzucht auch.

    Ich hab mal seit ich im Amt bin vom 13.09. - 30.09. die Leihhölzer und auch die unscharfen wie kaputten Äxte zusammen gerechnet. Und da werdet ihr mit den Ohren schlackern was auch nur in 17 Tagen so passiert:

    Leihölzer:: 99 Stück
    unscharfe Äxte: 12 Stück
    kaputte Äxte: 4 Stück Miri, das mit den Zufallsprinzip ist mir bekannt, daher auch die Bemerkung mit den Grobianen. :wink:

    Aber auch bei den Viehzuchten gilt, mal gehen drei Eimer/Messer in Folge kaputt und ein anderes mal halten diese über 10mal. Ich hoffe wir haben derzeit den Punkt nur, wo die Äxte etwas häufiger kaputt gingen und somit die Statistik nur etwas verfälscht ist.

    Als ich durch Nürnberg kam hing dort auch eine Auswertung des Äxteverschleißes aus. Dort gingen aber gerade mal 8 Äxte kaputt bei über 600Benutzungen (Statistikdauer war etwas über 100Tage). Nachgeschärft musste bei ca. jeder zehnten Nutzung.
    Wenn ich mich aber recht erinnere gingen vor einiger Zeit keine Äxte kaputt (Bug?). Vielleicht ist dieser Zeitraum dort mit enthalten und daher nur so wenig kaputte Äxte.



    Aber wenn das Holz wirklich so "tiefrote" Zahlen verursacht, ist es für mich erst recht nicht nachvollziehbar, warum der Preis so niedrig gehalten wird. Dann müssten ja "Aufrufe" in den Wald zu gehen komplett vermieden werden und der Rat könnte Holz sogar zu deutlich über 4Taler aus anderen Provinzen beziehen. (Jetzt nicht missverstehen und den Holzdörfern die Äxte wegnehmen^^.)

    *grinst frech* Ich nehm Bestellungen entgegen. :lol:



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    gudi01 - 03.10.2009, 19:44


    na caed wirste schon wieder frech oider wie .ich werde mein holz auch anziehen müssen,und denke das wird dir nich gefallen .



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Miriam - 04.10.2009, 09:21


    Caedmon schrieb:
    Zitat: Aber auch bei den Viehzuchten gilt, mal gehen drei Eimer/Messer in Folge kaputt und ein anderes mal halten diese über 10mal. Ich hoffe wir haben derzeit den Punkt nur, wo die Äxte etwas häufiger kaputt gingen und somit die Statistik nur etwas verfälscht ist.

    Nein Caed, leider gehen auch Messer und Eimer derzeit häufiger kaputt und das nicht genug auch die Tiere sterben verhäuft immer jünger.

    Bei mir in Ternitz sind einige die überlegen ihre Tierzucht aufzugeben und das Feld umzustellen.

    Ich hoffe ich konnte sie nochmal überzeugen, dass die Tierzucht wichtig ist und gebraucht wird.

    Aber das ist hier nicht das Thema, sondern nur mal am Rande erwähnt.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 04.10.2009, 10:54


    Ich beschäftige mich nun fast ein Jahr mit Äxten. Die hier stehenden Werte überraschen mich daher nicht. Werden 6-7 Äxte im Wald genutzt ist ist einer Stumpfen zu rechnen. Ebenso ist mit einer die Woche zu rechnen die das Zeitliche segnet. Ich glaube kaum das das anderen Orts sehr viel anders dürfte. Sicher gibt es geringe Unterschiede wie auch bei Messern usw. aber im Durchschnitt ist wohl von diesen Werten auszugehen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    Maxl - 08.10.2009, 17:27


    Unseren Rat scheint dieses Thema egall zu sein !!! Nach einer einmaligen Stellungnahme kommt nun gar nichts mehr. Sehr schade ... Wahrscheinlich alle anderweitig ... mit wichtigerem beschäftigt.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    TPmutters - 20.11.2009, 22:12


    Abschliesend von meiner Seite zu diesen Thema, möchte ich noch gerne die Zahlen während meiner zeit als Bürgermeister hier veröffentlichen.

    Ich hab in diesen 89 Tagen 593 St Leiholz bekommen, es wurden 60 Äxte Stumpf und 14 Äxte kaputt.
    Ich werde nun wieder die von mir seinerzeit angewendeten Zahlen für die Rechnung verwenden. ( 3,75 für Holz, 20,00 Lohn fürs schleifen und 138,00 für eine neue Axt)

    593 x 3,75 = 2223,75 Taler Einnahmen
    60 x 20 = 1200,00 Taler; 14 x 138 = 1932,00 Taler; 1200+1932 = 3132,00 Taler Ausgaben

    2223,75 - 3132,00 = -908,25 Taler Verlust

    So ich hoffe der Schock für Gustl bleibt im Rahmen, aber man sieht hier deutlich dass auch über einen längeren Zeitrahmen, die Sache nicht wirklich viel besser aussieht. Und warn es vor 2 Monaten in einem kürzeren Beobachtungszeitraum 6,96 Taler um kostendeckend zu sein, sind es heute zwar nur noch 5,28 Taler, aber dennoch wesentlich mehr als wir derzeit für Holz bezahlen wollen.



    Re: Holzdörfer - Äxteversorgung

    echton - 22.11.2009, 15:09


    Vielen Dank TP für deine neuerlichen und aktuellen Daten!



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