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Re: Tag Nr.8
Stella - 30.08.2009, 20:16Tag Nr.8
Heute stand ich ziemlich gut gelaunt auf, es störte mich auch nicht, dass es immer noch ziemlich früh war. Nichts, konnte mir meine gute Laune verderben, denn heute wollte ich zum ersten Mal zu meiner neuen Isistute Renna. Ich hatte sie genau ein einziges Mal auf der Weide mit den anderen Verkaufspferden gesehen und wusste sofort:“Die will ich, und keine andere!“ Und dann war das ganze beschlossene Sache! Sobald das Geld reichte, kaufte ich sie mir und nun wollte ich heute zum ersten Mal zu ihr. Marcel hat mir versprochen, dass er sich heute um die beiden Kinder kümmert, dann hatte ich mehr Zeit für Renna. Weil ich sie heute ja mal zum ersten Mal kennen lernen wollte, beschloss ich, Cora und Marco zu Hause zu lassen. Das ganze Haus schlief noch, als ich aufstand. Ich gab schnell den Hunden ihr Frühstück, trank schnell einen Kaffee und schlich dann aus dem Haus. Ich joggte also voller Vorfreude zum Hof. Auch dort war so früh morgens (halb 8 Uhr) noch alles still. Einzig und alleine Melanie ist gerade am Füttern. „Hallo, na so früh schon auf den Beinen?“, begrüsste sie mich. „Na klar, ich will doch zu Renna.“ „Ah, gut. Der habe ich noch nichts gegeben. Gibst du ihr dann, nach dem Reiten?“ ich nickte. „Klar“, meinte ich und machte mich dann auf den Weg zur Sattelkammer. Dort holte ich schnell eine Hand voll Leckerlis und Rennas neues Isländerhalfter. Damit lief ich zum Offenstall Big House wo eine Menge Pferde miteinander friedlich in einer Herde grasten. Und ganz neu stand jetzt auch meine supersüsse Scheckstute dort. Ich betrat die Koppel und rief leise. „Renna, meine Hübsche. Komm her.“ Sie kam allerdings nicht. Sie sah mich nicht einmal an. Aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. Wir mussten uns schliesslich erst noch kennen lernen. Als ich bei ihr war, streichelte ihr ihren seidigen Hals. Ich kraulte ihre Mähne und legte ihr dann der Strick über den Hals. Dann streifte ich ihr behutsam das Halfter über den Kopf und machte es zu. Als die Stute nun aufgehalftert war, kriegte sie ein leckerli. Ich führte sie nun bis zum Putzplatz, wo ich sie danach anband. Jetzt fing ich an, Renna zu putzen. Die Isländerstute war nicht wirklich dreckig, ich putzte sie mehr, zum Kennen lernen und so. Als ich sie ganz gründlich geputzt hatte, kriegte sie nochmals ein Leckerli und ich holte in der Sattelkammer Rennas Isländersattel und ihr englisches Reithalfter. Danach legte ich ihr den Sattel auf den Rücken. Renna stand brav still. Sie schien sich auf unseren Ritt zu freuen. Ich setzte den Sattel in die richtige Lage und schnappte mir den Gurt. Ich schloss ihn, zog ihn aber noch nicht allzu eng an. Danach stellte ich die Steigbügel in die richtige Länge und zäumte Renna auch noch auf. Sie machte gehorsam das Maul auf und ich konnte ihr problemlos die Trense hinein schieben. Als ich auch die Riemen an der Trense geschlossen hatte, holte ich in der Sattelkammer meinen Reithelm, meine Reithandschuhe und zur Sicherheit noch eine Gerte. Ich wusste ja nicht, wie Renna denn so zu reiten war. Mit der Gerte in der linken und den Zügel in der rechten Hand führte ich Renna zum Reitplatz. Dort gurtete ich nach, nahm die Zügel in eine hand, stellte die Steigbügel herunter, ging mit dem linken Fuss in den linken Steigbügel und schwang mich in den Sattel. Renna wollte zuerst schon loslaufen, aber als ich die Zügel fein annahm, blieb sie stehen. Ich angelte nach dem rechten Steigbügel, ging hinein, sortierte die Zügel richtig in meinen Händen und erst dann gab ich Renna das Zeichen zum los reiten. Die Stute hatte einen schnellen kurzen Schritt und lief zackig und willig voran. Ich grinste. Nach 10 Minuten im Schritt verkürzte ich die Zügel und trabte mal an. Da war ich ziemlich überrascht. Im Schritt war sie sehr kurz und ganz schnell. Aber im Trab waren ihre Schritte raumgreifend und ihr Trab total bequem. Sie nahm es auch gemütlich und hetzte nicht so über den Platz. Mir gefiel die kleine nun immer mehr. Nachdem ich auch noch ein bisschen getrabt war, parierte ich durch, ritt eine Volte im Schritt und hielt dann an. Nun trabte ich direkt aus dem Stehen an und hielt nach einer halben Runde Trab wieder an. Renna schien das zu kennen, denn sie gehorchte sofort und stand aus dem Trab dann auch schön still. Ich lobte sie kurz und übte dann das noch zwei Mal weiter. Danach wagte ich einen weiteren Schritt, denn diese Übung tat ich vor allem darum, weil man das danach hauptsächlich immer so elegant im Tölt macht. Im Trab geht es auch und ich wollte nur mal testen ob Renna das kann (auch wenn ich nicht an ihren Fähigkeiten zweifle :wink: ). Der nächste Schritt war jetzt eben nämlich das Tölten. Ich war total gespannt, wie sie zu tölten war, denn bei den Islandpferden war einfach eigentlich das wichtigste (also zumindest bei den Vier- und Fünfgänger) der Tölt und den Pass. Gute Züchter schauen nur auf den. Andere Gangarten wie zum Beispiel der Galopp ist da unwichtig. Ich verkürzte also die Zügel extrem, machte mich möglichst lang und so weiter und gab ihr dann die Hilfen zum antölten. Zuerst fiel Renna in eine Mischung aus Tölt, Trab und Pass. Ich konnte mir schon denken, dass sie nicht sonderlich einfach zum tölten war. Als parierte ich geduldig wieder zum Schritt durch und versuchte es erneut. Beim dritten versuch klappte es und Renna töltete wunderschön. Ich war einfach nur begeistert. Sie war richtig weich und feinfühlig und wenn sie einmal im Tölt war, kam sie so schnell nicht wieder heraus. Ohne Probleme konnte ich sie vom langsamen Tempo Tölt über den mittleren Tölt in den schnellen Tölt und schlussendlich sogar in ihren Naturtölt bringen. Es machte riesig Spass, sie zu reiten und ich hatte das Gefühl, Renna empfand das gleiche. Ich musste mich überwinden, an die eigentliche Arbeit zu denken und aus dem schnellen Tölt gleich anzuhalten. Aber es klappte wunderbar. Ich brauchte nicht viel, damit sie stillstand. Stolz tätschelte ich Rennas Hals und lobte sie ausgiebig. Danach töltete ich wieder an. Nach einer Weile gönnte ich ihr eine Schrittpause. Ich liess sie ein wenig verschnaufen und nach 2 Runden im gemütlichen Schritt wollte ich noch eine Runde galoppieren. Ich trabte also an und galoppierte danach rechts an. Renna lief in einem schwungvollen Galopp, aber trotzdem war er total weich und ich klebte richtig am Sattel. „Juchhu“, jauchzte ich und gab Renna die Zügel frei. Die Stute, das merkte ich, musste einfach mal Dampf ablassen. Wie fast warnend machte sie einen kleinen Bocker. Ich hielt mich in der Mähne fest und sie schoss ab. Nun bockte sie kein bisschen mehr, sie war einfach total schnell. Ich liess sie laufen, bis sie von selbst durch parierte. Ich lobte sie ausgiebig und tätschelte ihren Hals. „Du bist doch meine Beste, nicht wahr hübsches Mädchen?“ Renna genoss die Aufmerksamkeit. Ich gab ihr von ihrem Rücken aus ein Leckerli und ritt dann noch ein paar Runden im Schritt am langen Zügel. Danach ritt ich in die Mitte, hielt an und stieg ab. Ich lockerte den Gurt ein bisschen, stellte die Steigbügel hoch und führte meine Scheckin wieder runter zum Putzplatz. Dort sattelte ich sie ab, versorgte ihr Sattelzeug und nun putzte ich sie noch kurz über. Natürlich kontrollierte ich auch noch ihre Hufe und als alles in Ordnung war, brachte ich ihr noch einen kleinen Apfel. Sie frass ihn sichtlich zufrieden. Ich war übrigens auch sehr glücklich und äusserst zufrieden. Rennas Kauf war der beste, seit Blàstur! Eindeutig!
Re: Tag Nr.8
melanie - 31.08.2009, 11:02
hey, wunderschöner Bericht. Es freut mich das dir Renna soo gut gefällt :D
Re: Tag Nr.8
Stella - 31.08.2009, 20:30
Danke, sie ist aber auch wirklich ein Schatz! Genau wie Blàstur! :D
Re: Tag Nr.8
melanie - 31.08.2009, 22:33
na dass freut mich aber.. =)
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