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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Angel_of_Darkness Forum: anderwelt Forenbeschreibung: Für alle Wesen zwischen Himmel und Hölle aus dem Unterforum: ASTROLOGIE Antworten: 1 Forum gestartet am: Sonntag 16.09.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Löwe 23.07 - 23.08 (120° - 150°) Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 7 Monaten, 8 Tagen, 14 Stunden, 35 Minuten
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Re: Löwe 23.07 - 23.08 (120° - 150°)
Angel_of_Darkness - 19.08.2009, 17:05Löwe 23.07 - 23.08 (120° - 150°)
Löwe
23. Juli - 23. August
Die Löwefrau
Sie stellt sich ständig zur Schau - ein wunderschönes Juwel in einem Schaufenster, vor dem die Vorüberkommenden stehenbleiben, um es zu bewundern. Bei einem gesellschaftlichen Anlaß ist sie das glitzerndste weibliche Ornament. Selbst wenn sie zeitweilig in der Kulisse steht, fühlt sie sich als Star der Vorstellung, der aufs Stichwort wartet, das ihn mitten auf die Bühne vor ein bewunderndes Publikum ruft.
Für sie ist nichts wichtiger, als von Männern verehrt und begehrt zu werden. Ihre eigenen Gefühle werden dabei nicht immer berührt. In gewissem Sinne bietet sie Sex zum Verkauf an, dessen Bezahlung nur in der Befriedigung besteht, zu wissen, wie hoch sie im Kurs steht.
Sie muß ihrem Gefährten nicht nur viel bedeuten, sie muß für ihn die Einzige und Alleinige sein. Für sie selbst gilt diese Einschränkung allerdings nicht. Sie wünscht die Freiheit, umherzustreifen und auf Beute auszugehen. Gewöhnlich braucht sie nicht weit zu suchen. Die Beute ist nur allzu willig. Löwefrauen sind die beliebtesten Jägerinnen im Revier.
Sie liebt Menschen, ist aber egozentrisch. Sie dominiert, aber mit Würde, ist eitel, aber gutherzig - ein widerspruchsvolles Geschöpf, das die Probleme anderer nur in Relation zu sich selbst sieht.
Sie ist ungestüm, unberechenbar, verführerisch. Ihre Gefühle sind oft oberflächlich, nur in seltenen Fällen tief. Sie verliebt sich häufig, ist aber nur ausnahmsweise fähig zu lieben. Es fehlt ihr die Fähigkeit der Hingabe, sie kann sich einem andern nicht unterwerfen.
Gestaltet sich ein Verhältnis zu bequem und sorgenfrei, wird sie leicht faul und bemüht sich in ihrer Trägheit kaum mehr um Aktivitäten im Schlafzimmer. Infolgedessen brennt das Feuer, das sie im Liebhaber entzündet hat, oft aus. Und ohne die notwendige Anfachung durch seine Bewunderung versanden ihre eigenen sexuellen Begierden langsam.
Um ihre besten Seiten zu entfalten, braucht sie Abwechslung, aber ihr im Grunde indolentes Wesen erschwert die Abwechslung. So entsteht oft ein Stau, in dem sie einfach steckenbleibt. Sie kann denen, die sie lieben, treu sein; doch wenn deren Liebe nachlaßt, fühlt sie sich ermächtigt, umherzustreifen. Man kann sie oft in einem Dreiecksverhältnis finden - mit zwei Männern. Indem sie den einen gegen den anderen ausspielt, herrscht sie als Königin. Sie ist nur glücklich, wenn sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.
Wenn Menschen ihren Erwartungen nicht entsprechen, sucht sie die Schuld nie bei sich selbst. Erleidet sie einen seelischen Rückschlag, so dramatisiert sie gern und spielt die tragische Heldin. Sie erstrebt Effekt, nicht den Ausdruck echter Gefühle. In Wirklichkeit sind die meisten "Tragödien", die ihr zustoßen, von ihr selbst verursacht worden.
Sie glaubt, allzu idealistisch zu sein und darum enttäuscht zu werden. In Wahrheit neigt sie dazu, den "Falschen" zu lieben oder den Richtigen durch ihr unkluges und überforderndes Verhalten im Bett abzuschrecken. Sie hat eine große Begabung, sich selbst unglücklich zu machen.
In Geldsachen neigt sie zum Leichtsinn. Sie gibt gern Geld aus - hauptsächlich für sich selbst. Als ein Geschöpf, das Luxus liebt, bevorzugt sie einen Gefährten, der die Mittel dafür hat, sie zufrieden schnurren zu lassen. Genußsucht, ist ein bezeichnender Charakterzug. Sie ist regelmäßige Kundin beim Friseur, kauft eifrig auffallende Kleider, liebt Schmuck und Pelze. Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen besteht darin, ihre Wohnung zu schmücken und umzugestalten, wobei sie mit Rot verschwenderisch umgeht. Sie macht kostspielige Geschenke und gibt extravagante Einladungen. Sie ist eine großzügige Gastgeberin, die keine Kosten scheut, ihre Gäste zu unterhalten, schätzt es aber gar nicht, von einem Besucher überrascht zu werden. Wie kann ein Mensch es wagen, uneingeladen bei ihr zu erscheinen ?
Andere Frauen beneiden sie, weil sie den Männern sofort ins Auge fällt. Sie zieht Männer mühelos an, vielleicht weil sie es für ihr gutes Recht hält, daß sie ihr zu Füßen liegen. Das Lächeln, das sie einem Manne schenkt, kann jedoch Täuschung sein; es bedeutet nicht unbedingt, daß er ihr Eindruck macht. Sie hat das unersättliche, unheilbare Bedürfnis, bewundert zu werden, und sie wird mit jedem flirten, um das zu erreichen. Ihr Begleiter darf sie keinen Augenblick im Zweifel lassen, daß sie die Sonne an seinem Himmel ist. Sonst wird es unerträglich. Unfair? Natürlich. Aber so ist es nun einmal, und der Mann, der sie begehrt, muß sich mit dieser kleinen Eigenart abfinden. Sie hat einen gesunden Sinn für Humor, und wenn man ihr etwas klarmachen will, bringt man sie am besten zum Lachen. Sie kann laut herauslachen, und wenn sie selbst die Rolle des Spaßmachers übernimmt, ist sie ein entzückender Clown. Sie hat enorm Sinn für Pointen.
Steht ihr Zeichen in gutem Aspekt zu anderen, so kann sie ausgesprochen schöpferisch sein. Auf intellektuellem Gebiet ist sie kühn, einfallsreich und abenteuerlustig. Im Beruf zeichnet sie sich aus, obwohl es manchmal schwierig ist, mit ihr zusammenzuarbeiten, weil sie darauf besteht, daß die andern sich so verhalten, wie sie es erwartet. Sie ist begabt, hat dafür aber oft merkwürdig wenig vorzuweisen.
Jegliche Routine langweilt sie. Sie wird einiges dafür tun, der Eintönigkeit aus dem Weg zu gehen. Die Ferne lockt sie. Sie sehnt sich nach den romantischen Orten auf den Plakaten der Reisebüros, und wenn sie reisen kann, genießt sie besonders die Vorfreude. Bei allem, was sie tut, lehnt sie Kritik ab. Sie übt auch keine Selbstkritik. Für ihre Umwelt ist sie nicht immer einfach zu ertragen.
Das Sexleben der Löwefrau
Man darf von ihr nicht erwarten, daß sie dem Mann auf halbem Weg entgegenkommt. Da sie überzeugt ist, daß sich jeder Mann glücklich schätzen muß, sie zu besitzen, sieht sie keinen Grund, ihn zu sich zu locken.
Die Löwefrau treibt gern das, was sie als unschuldige Liebelei betrachtet. Sie lechzt nicht nach einem Mann, denn sie ist zu selbstzufrieden, um sexuell aggressiv zu sein. Ihr Ziel ist einfach, bewundert zu werden. Sie verhält sich lasziv verführerisch - und träge. Sie scheint sich instinktiv bewußt zu sein, wie stark die Männer auf sie reagieren. Ein Wink mit dem Finger, und sie beeilen sich, ihrem Befehl zu gehorchen. Es ist tatsächlich ein Befehl, keine Aufforderung, denn sie kann sich nicht vorstellen, daß irgendein Mann sich unterstehen würde, ihn nicht zu befolgen.
Wenn ein Liebhaber sie enttäuscht, maßregelt sie ihn nicht und macht keinen Versuch, ihn umzumodeln. Ihre stumme Verachtung ist eine viel tödlichere Waffe. Worte sind nicht erforderlich, um königliche Mißbilligung auszudrücken. Manch ein Mann wird durch die Verachtung der Löwefrau gelähmt, und nur wenige finden den Mut zu einer Wiederholung. Sie raffen die Fetzen ihres Ichs zusammen und schleichen beschämt ab. Selten ist sie launisch, auch in verliebtem Zustand nicht. Sie ist im Grunde optimistisch und fröhlich, und Selbstanalyse ist nichts für sie. Sie quält sich nicht mit ihren Begierden ab. Warum auch? Was ein Löwe haben will, das bekommt er.
Wenn ihr ein Mann etwas bedeutet, dann kann er auch erwarten, königlich behandelt zu werden - wie es einem Prinzgemahl gebührt. In ihrem Heim schafft sie eine Atmosphäre von Glanz und Schönheit, in der sie großzügig Gäste bewirtet. Obwohl sie sich auffallend kleidet, tut sie das nicht, um verführerisch zu wirken, sondern um ihren Geliebten zu manipulieren - und das ist ein großer Unterschied. Wenn der Augenblick gekommen ist, sich zu enthüllen, vollzieht sich eine langsame, wollüstige Entschleierung, weniger zu seinem Vergnügen als zu ihrem eigenen, das sie bei seiner sprachlosen Bewunderung empfindet. Wehe dem Liebhaber, der das mißversteht und sie allzu schnell oder gewaltsam zu nehmen sucht. Dann zeigt die Löwin ihre Krallen! Sie empfindet keinerlei Bedürfnis, im Schlafzimmer originell oder schöpferisch zu sein. Genau wie der Löwemann ist sie für den konventionellen, geraden Weg. Ihr scheint das alles ganz einfach und richtig zu sein. Wozu die Lilie vergolden?
Doch wenn ihre Leidenschaft geweckt ist, wird sie eine stark reagierende Sexpartnerin, und es gibt viele Bettgenossen, deren Narben es beweisen. Dann erwartet sie, für ihre sexuelle Darbietung gelobt zu werden. Sie weiß, daß sie ein gesundes, wollüstiges Geschöpf ist - die Königin der Urwaldkatzen.
Beim Liebesakt versucht sie zu herrschen, begnügt sich dann aber gewöhnlich mit gleichberechtigter Partnerschaft. Beim Vorspiel genießt sie es, wenn ihr Gesicht, Ohren und Hals behutsam geleckt werden. Sie hat es auch gern, wenn der Mann seine Zunge über die Innenseite ihrer Schenkel gleiten läßt. Ihre Lieblingsmethode ist es, den Partner den halben Weg zurücklegen zu lassen, um sich dann rhythmisch seinen Stößen anzupassen. Das Licht soll brennen, damit der Geliebte ihren Körper sehen und sich dazu äußern kann. Ihr zwanghaftes Bedürfnis, sich zur Schau zu stellen, führt dazu, daß sie gerne die sitzende Position auf dem Mann einnimmt, damit er auch jetzt noch die Schönheit ihres Körpers bewundern kann. In dieser Stellung lehnt sie sich dann gern vorwärts, und erlaubt dem Partner, mit dem Mund so viel von ihren Brüsten zu erhaschen, wie er nur kann.
Die Bewunderung des Partners ist für sie ein wesentlicher Teil beim Sex. Sie wählt Büstenhalter und Höschen sorgfältig aus, um sicher zu sein, daß sie möglichst herausfordernd wirkt, wenn sie sich entkleidet.
Ihre selbstverständliche und positive Einstellung zum Sex bedeutet für Partner, die ihrer Männlichkeit nicht sicher
sind, eine Beruhigung. Sie ist so überzeugt, daß alles gut gehen wird, daß es gewöhnlich der Fall ist. Warum auch nicht? Der Glückspilz darf sie ja haben! Ihre Herrschsucht kann allerdings extreme Formen annehmen.
Weil es die Löwefrau verärgert, in einer Männerwelt zu leben, übernimmt sie oft beim Sex die Rolle des Mannes. Das kann so weit gehen, daß sie mit künstlichen Hilfsmitteln mal in den Mann eindringt. Die Löwefrau genießt es, wenn der Mann die Zunge in sie hineinsteckt. Sie bestimmt dann das Tempo, bis sie den Orgasmus erreicht. Für sie ist diese Form des Liebesspiels die Ehrung einer Königin.
Ihre Herrschsucht zieht sie oft zu Knaben hin, die ihr willig die verlangte blinde Verehrung entgegenbringen. Dafür führt sie sie in die Wunder der Sexwelt ein und macht sie buchstäblich zu Gefangenen der Liebe.
Der Löwemann
Der Löwemann wünscht beachtet zu werden, wo immer er geht und steht. Er wirkt auf Frauen sehr anziehend, und das weiß er. Betritt er einen Raum, so wenden sich ihm die Blicke der Frauen zu, und die Männer betrachten ihn mit Neid. Er bewundert schöne Frauen, mag aber nicht, wenn sie laut reden oder sich auffallend kleiden. Seine Begleiterin muß sich immer züchtig benehmen. Er selbst will im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen!
Er hält sich gern im Freien auf, besonders bei Tag, wenn die Sonne, seine Gebieterin, scheint. Und er liebt sportlichen Wettbewerb, bei dem er sich auszeichnet. Man könnte meinen, er würde die unvermeidliche Niederlage fürchten, die jeder irgendwann einmal erlebt. Aber der Löwe weiß sogar die Niederlage in einen Sieg zu verwandeln. Das ist sein großer Auftritt! Dem glücklichen Sieger gegenüber erweist er sich mit königlicher Haltung als ein Mensch, der über allem steht. So großartig macht er das, daß manche Zuschauer ihn in der Verwirrung für den Sieger halten! Jedenfalls werden sie genau wie er glauben, nur ein unglücklicher Zufall habe ihn um den Triumph gebracht, der seinen überlegenen Talenten eigentlich gebührte.
Der Löwemann ist ausgesprochen extrovertiert. Er lacht gern. Er ist kein Großmaul oder Bluffer, doch gelegentlich kann er ein Tyrann sein. Er schwelgt in Luxus und findet das Beste nicht zu gut für sich. Damit klappt es gewöhnlich, denn was ihm gehört, ist in seinen Augen das Beste. Darüber läßt er nicht mit sich streiten. Halbe Maßnahmen sind nichts für ihn. Wenn er in den Kampf zieht, wird es wahrscheinlich eine glorreiche Schlacht werden. Wenn es ums Verlieben geht, müssen die Funken sprühen - oder noch besser, ein Freudenfeuer daraus werden. Er spielt mit dem Leben, mit der Liebe, mit dem Geld. Er findet es nicht leichtsinnig, auf ein Hasardspiel einzugehen, denn er fühlt, es sei einfach sein Schicksal zu gewinnen.
Männer mögen ihn, weil er sich nicht lumpen läßt. Frauen mögen ihn, weil er überlegen, feurig, intensiv ist. Er hat eine offene Hand und ist ein wertvoller Freund. Wenn Not am Mann ist, nimmt er große Risiken und Gefahren auf sich, um die Sicherheit der Menschen, die er liebt, zu gewährleisten.
Gewöhnlich ist er beliebt. Auch diejenigen, die es auf die Dauer hart finden, mit seinem Ego zu leben, haben nichts Persönliches gegen ihn. Sie haben ihn gern - aus sicherer Entfernung. Anfangs mag man von seiner alles überwuchernden Selbstsicherheit vor den Kopf gestoßen werden. Aber der Einfühlsame spürt, daß der Löwemann seltsam verwundbar ist. Er braucht Menschen, die seine hohe Meinung von sich selbst teilen, und er strengt sich gewaltig an, sie für sich zu gewinnen.
Man kann nie fehlgehen, wenn man ihm schmeichelt, denn was man ihm auch sagt, nichts kann seine eigene hohe Meinung von sich selbst übertreffen. Das ist seine Achillesferse, denn ein Redegewandter kann so seine Entscheidungen beeinflussen. Er ist leicht zu überreden, zu einer Lohnerhöhung, einer Anleihe, einem Gefallen, sogar zu einer Heirat.
Ständig verliebt und entliebt er sich. Liebesgeschichten sind sein Lebenselement. Er ist nur glücklich, wenn er ein reizvolles weibliches Wesen, das ihn bewundert, ausführen kann. Früher oder später wird er eine Frau finden, ohne deren Bewunderung er nicht leben kann - und sie heiraten.
Unter den Löwemännern gibt es nicht viele Junggesellen, aber ach, ihre Frauenkenntnis läßt oft zu wünschen übrig. Obwohl er königliche Verachtung über Frauen mit lockerem Lebenswandel verhängt, wird er leicht das Opfer gerade dieses Typs. Sie wissen seine Riesenschwäche auszunutzen – die Eitelkeit.
In der Arbeit ist er oft nachlässig, aber das kann er gut vertuschen. Hastig und impulsiv Erledigtes tarnt er mit dekorativem Anstrich. Wenn das nicht möglich ist, entschuldigt er sich, es fehle ihm die Geduld für Kleinkram, und läßt durchblicken, daß sich Geringere mit derartigem Zeug abgeben sollen. Irgendwie gelingt es ihm, alles immer so hinzustellen, als ob andere daran Schuld wären. Das kann Mitarbeiter mit der Zeit zur Verzweiflung bringen, aber der Löwe kümmert sich nicht allzusehr um die Gemütsverfassung anderer Leute.
Obwohl er schöpferisch sein kann, fehlt es ihm gewöhnlich an Tiefe und Bedeutung. Er ist ein Mann des Schaugeschäfts, ein Produzent, der immer die blendende oberflächliche Wirkung sucht. Das genügt, ihn zu befriedigen. Er wird zornig, wenn es nicht nach seinem Kopf geht, und er duldet keinen Widerspruch. Ist etwas schiefgelaufen, so wird er mürrisch. Man muß sehr vorsichtig sein, ihn nicht zu provozieren, wenn er in dieser Stimmung ist. Aber lange hält die Depression bei ihm nicht an. Es warten auf ihn so viele Gelegenheiten, sich als königlicher Eroberer zu beweisen.
Der Löwemann ist eifersüchtig. Er thront zwar auf dem Gipfel, befürchtet jedoch, hinabgezogen zu werden ins Tal des Wettbewerbs mit geringeren Sterblichen. Die Frau, die einen Löwen zum Liebhaber oder Ehemann hat, sollte sich davor hüten, ihn eifersüchtig zu machen. Er kann sehr heftig reagieren.
Das Sexleben des Löwemannes
Er braucht Frauen, wie er Nahrung und Wasser braucht. Er stellt sich auf eine neue Beziehung ein, als wäre es ein Heldendrama, ein unvergeßliches Erlebnis, eine Gelegenheit, seine Meisterschaft zu beweisen. Er ist eine starke sexuelle Persönlichkeit. Über Konventionen und Regeln setzt er sich majestätisch hinweg.
Eine Frau, die mit einem Löwen in Beziehung tritt, muß sich einen Ratschlag merken: Nie, niemals ihn an der Nase herumführen. Was man ihm versprochen hat, sollte man halten. Der Löwemann liebt keine Tändeleien. Wer nicht gewillt ist, ihm bis ans Ende zu folgen, lasse sich erst gar nicht mit ihm ein. Er glaubt, die Frau müsse immer für ihn da sein, weil er selbst immer bereit ist. I
Andrerseits kann dieser ungemein selbstsichere Mann durch den Anschein von Geheimnis und Zurückhaltung betört werden. Er meint, die meisten Frauen seien so versessen darauf, seine Gunst zu erringen, daß sie sich kaum zurückhalten können. Diejenige, die ihn fühlen läßt, er müsse sich ihretwegen anstrengen, wird am ehesten bei ihm Erfolg haben.
Als Liebhaber huldigt er dem Sprichwort «Dem Mutigen gehört die Welt». Zweifel an sich selbst, Schüchternheit, vorsichtige Annäherung gibt es bei ihm nicht. Nichts mit zeitraubendem Herumfummeln Mit einer einzigen, umfassenden männlichen Bewegung reißt er die Beute in seine Arme und in sein Bett. Manchmal schadet er sich damit selbst. Seine Partnerin erhält den Eindruck, er sei darauf aus, die sexuelle Olympiade zu gewinnen, und hegt Zweifel, ihm gewachsen zu sein. Die Sache wird dadurch, daß er mit dem Vorspiel wenig Zeit verliert, nicht besser. Der Löwemann interessiert sich nur für seine eigenen sexuellen Bedürfnisse. Da erwartet er von der Frau ein Lob für seine Technik. Das ist für ihn die angenehme Nachglut des sexuellen Erlebnisses.
Seine Ausdauer ist bemerkenswert, und er hat großen Appetit aufs Liebemachen. Das heißt jedoch nicht, daß er mehr als einmal am Tag will - wer braucht denn ein da capo, wenn der König sich betätigt hat? Er tritt vielleicht nur einmal auf, das aber mit Gusto.
Die Frau muß sich anpassen, um seinen herrischen Forderungen zu begegnen. Sie darf nicht schweigsam und zimperlich sein. Das mag hinhauen, wenn man ihn auf sich aufmerksam machen will; aber wenn es soweit ist, behagt dem Löwemann eine Frau, die zeigt, daß sie es genießt. Wenn sie unbeherrscht stöhnt, schreit und vor Wonne atemlos wird, sagt sie ihm damit, daß er der allmächtige Meister ist.
Einem Löwen darf man sich nie versagen, sonst zieht er einfach in andere Jagdgründe. Wenn er nicht durch Liebesbande gekettet ist, behandelt er alle Frauen mit majestätischer Unparteilichkeit. Seines Erachtens sind sie samt und sonders nichts anderes als offene Flaschen, in die ein Kork gehört.
Er schätzt unterwürfige Frauen und findet die Mannoben-Frau-unten-Position absolut angemessen. Sie hat ihm buchstäblich zu unterliegen. Er kennt seine Potenz und sieht keinen Grund, sie mit Variationen zu verzieren oder in andere Kanäle abzulenken.
Eine Frau in «hilfloser» Lage stachelt ihn an. Daher gefällt ihm besonders, wenn die Frau vor dem Bett kniet, er kniet dahinter, dringt in sie ein, umfaßt ihre Hüften und steht langsam auf. Auf diese Weise benutzt sie nur ihre Scheidenmuskeln, während er die andern Bewegungen bestimmt, auch die ihrer Hüften.
Oraler Sex ist für ihn nur annehmbar, wenn er der empfangende Teil ist. Für ihn vereint Fellatio sinnliches Vergnügen mit dem Zollen der Bewunderung, die seiner männlichen Eitelkeit schmeichelt. Cunnilingus hingegen ist nicht seine Sache. Noch irgendwelche andere ausgefallene Variationen. Die Normalstellung ist ihm gerade recht, und er wird sich höchstens im Bett umdrehen, damit er mit den Füßen am Kopfteil besseren Halt findet.
Seine natürliche Fähigkeit zum Liebhaber verkehrt sich in Perversität, wenn die Frau seiner Ichbezogenheit nicht Genüge tut. Dann nimmt er zu etwas merkwürdigen Formen der Selbstverherrlichung Zuflucht, indem er etwa den eigenen Penis mit schmückendem Beiwerk versieht oder in endlose Selbstpreisungen verfällt. Da hilft nur, ihn kräftig mit Komplimenten zu traktieren. Wie jeder Löwe will er eben königlich bewundert werden.
Er ist sehr stolz auf die Größe seiner Geschlechtsorgane und kann sogar elektrische Geräte benutzen, um den Penis zu vergrößern und der Partnerin vor dem Verkehr Eindruck zu machen. Exhibitionisten sind oft unter dem Zeichen des Löwen geboren.
Wenn ihm die sexuelle Bewunderung, die er so nötig braucht, längere Zeit nicht zuteil wird, wird er von dem Problem besessen. Er kann an nichts anderes mehr denken. Er wird Freunde, Familie und Beruf vernachlässigen und schließlich Erleichterung in einem gehobeneren Bordell suchen, wo die Mädchen sich darauf verstehen, seiner Besessenheit Genüge zu tun.
Löwe und Partner - Wer passt zu wem?
Löwe und Widder Diese beiden fühlen sich zueinander hingezogen, denn ihnen ist ein starkes Interesse an Sex gemeinsam. Beide sind leicht entflammbar und leidenschaftlich. Der Führungsdrang des Widders prallt mit der Herrschsucht des Löwen zusammen wie eine unwiderstehliche Kraft mit einem nicht von der Stelle zu bewegenden Gegenstand. Doch die körperliche Übereinstimmung ist so groß, daß sie die Schwierigkeiten überwinden kann. Ein beglückendes Verhältnis, gute Aussichten für eine Ehe.
Löwe und Stier Dieses Liebesduett kann in ein stimmaufwendiges Seilziehen ausarten. Beide wollen ihren Kopf durchsetzen, und der Willenskampf wird unter Umständen explosiv. Sie können eine liebevolle sexuelle Verbindung haben, aber der Überschwang des Löwen wird dem ruhigen, gemessenen Stier lästig werden. Den aufgeplusterten Löwen ärgert es, wenn der Stier ihn durchschaut. Ein Verhältnis ist möglich, eine längere Verbindung zweifelhaft.
Löwe und Zwillinge Der Zwillinggeborene muß klug vorgehen, wenn er den Löwen festhalten will, denn dem an sich toleranten Löwen passen die Seitensprünge der Zwillinge nicht in das Bild, das er sich von sich selbst macht. Doch die natürliche Begabung der Zwillinge, Mittel und Wege für ein gutes Auskommen zu finden, sollte die beiden zusammenhalten. Der Löwe wird von den Zwillingen angeregt, bezaubert und manchmal zur Verzweiflung gebracht. Da er die stärkere Persönlichkeit ist, wird er mühelos herrschen. Verhältnis und Ehe gut.
Löwe und Krebs Der Löwe sucht ein oberflächlicheres Verhältnis als der Krebs, der seelisch zu sehr beteiligt ist. Der Krebs wünscht mehr als nur sexuelle Leidenschaft; er ersehnt Stärke, Dauerhaftigkeit und die klein denen sich Liebe kundtut. Das vermag der Löwe alles zu geben, wenn ihm der Krebs seine ganze Liebe und uneingeschränkte Verehrung entgegenbringt. Dann, nur dann sind ihnen die Sterne günstig.
Löwe und Löwe Im Schlafzimmer und überall denkt der Löwe in erster Linie an sich selbst. Die Frage ist: Können zwei «Ich» ein «Wir» ergeben? Nun ja, Könige und Königinnen sprechen von sich selbst im Plural - warum also nicht? In sexueller Hinsicht passen sie gut zueinander. Jeder muß den andern glänzen lassen und, wenn nötig, das Scheinwerferlicht mit ihm teilen. Das ist natürlich nicht immer möglich, aber wenn es klappt, dann heißt es: Lang lebe der König! Lang lebe die Königin!
Löwe und Jungfrau Der Löwe reagiert sexuell stärker als die Jungfrau, und das bedeutet Arger im Schlafzimmer. Der Überschwang des Löwen kann der konservativen, vernünftigen Jungfrau auf die Nerven gehen. Zudem mag die Jungfrau nicht beherrscht werden, der Löwe aber will genau das und nur das. Wenn die Jungfrau mit Kritik anfängt, beginnt der Löwe zu brüllen. Ein längeres Verhältnis oder eine Ehe? Lieber nicht.
Löwe und Waage Der Löwe hat eine körperlichere und direktere Einstellung zum Sex als die Waage. Aber beide werden sich gut vertragen, denn die Waage kann bei richtiger Behandlung recht leidenschaftlich sein. Die unbekümmerte Waage darf aber niemals unterlassen, die Leistungen des Löwen gebührend zu bewundern und muß ihre Neigung zu allzu großer Aufrichtigkeit unterdrücken. Der Löwe muß sein Temperament zügeln. Im übrigen eine sehr gute Verbindung.
Löwe und Skorpion Blendendes Feuerwerk und sprühende Funken im Schlafzimmer. Dadurch können andere Schwierigkeiten kompensiert werden. Die zornige Eifersucht des Skorpions beleidigt den Löwen. Der Skorpion versagt ihm die Achtung und Bewunderung, die der Löwe braucht. Der Skorpion wird versuchen, ihn zu besitzen - und das erträgt der Löwe nicht. Beide möchten herrschen. Ein Verhältnis kann aufregend sein. Die Ehe sollte vermieden werden.
Löwe und Schütze Beide haben einen ausgeprägten Sinn für die Liebe als Abenteuer. Beide sind extrovertiert, leidenschaftlich und folgen ihren sexuellen Neigungen, ohne beim andern Befremden hervorzurufen. Beide tun es gerne und oft. Der Schütze regt den Löwen an und beflügelt ihn, und der Löwe weckt beim Schützen die Treue, deren er überhaupt fähig ist. Ein Verhältnis mit viel Spaß und eine garantiert glückliche Ehe.
Löwe und Steinbock Die nüchterne Einstellung des Steinbocks legt dem überschwenglichen, optimistischen Löwen Zügel an. Zwischen den beiden besteht grundsätzlich Verschiedenheit. Bei dieser Beziehung wird der Glanz des Löwen gedämpft und sogar ausgelöscht. Der Steinbock ist nicht so romantisch und liebevoll wie der Löwe, und er kann zu anspruchsvoll sein. Die Extravaganz des Löwen ergrimmt den Steinbock. Eine Liebelei mag angehen, eine gute Ehe ist kaum denkbar.
Löwe und Wassermann Der Wassermann entzündet die sexuelle Individualität des Löwen und macht die Vereinigung aufregend. Aber die Neigung des Wassermanns, zu analysieren und bloßzulegen, irritiert den Löwen und verärgert ihn. Sie erschüttert sein Vertrauen in seine Überlegenheit. Außerdem geht ihm das unorthodoxe Verhalten des Wassermanns im Schlafzimmer auf die Nerven. Flüchtige Sexpartner, aber ein unmögliches Ehepaar.
Löwe und Fische Der demonstrative, überschwengliche Löwe geht den scheuen, introvertierten Fischen gegen den Strich. Der Löwe zeigt keinerlei Verlangen, das Geheimnis der Fische im Schlafzimmer zu ergründen. Beide sind eher darauf aus, zu empfangen als zu geben. Die anfängliche magnetische Anziehung führt schließlich zu einer Explosion. Das Zeichen der Fische ist schwächer, und der Mangel an Ehrgeiz stört den Löwen. Wenn die Fische schmollen, verbietet der Stolz es dem Löwen, Mitgefühl zu zeigen. Ein schwieriges Liebesverhältnis, eine sehr unglückliche Ehe.
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