Jungfrau 24.08 - 23.09 (150° - 180°)

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    Re: Jungfrau 24.08 - 23.09 (150° - 180°)

    Angel_of_Darkness - 19.08.2009, 17:03

    Jungfrau 24.08 - 23.09 (150° - 180°)
    Jungfrau

    24. August - 23. September

    Die Jungfrau-Frau

    Unter den im Zeichen der Jungfrau geborenen Frauen gibt es mehr unverheiratete als in jedem andern. Das liegt daran, daß sie selten einen Mann finden, der ihren Maßstäben entspricht.

    Die Jungfrau neigt dazu, die Menschen oberflächlich zu beurteilen, das heißt danach, ob sie adrett, appetitlich und sauber sind. Infolgedessen geht sie oft an wertvollen Persönlichkeiten beiderlei Geschlechts vorbei.

    Wenn man sie verstehen will, darf man sie nicht als einen kalten Verstandesmenschen betrachten, sondern muß sie als eine Frau mit großer Selbstbeherrschung ansehen. Ihre Gemütsbewegungen sind die gleichen wie die anderer Frauen, aber sie zügelt sie mehr. Ihre geheimen Sehnsüchte bleiben meistens auch geheim.

    Sie neigt zu Ernsthaftigkeit und Würde. Bescheidenheit ist ihr von Natur gegeben, und man wird sie selten dabei ertappen, daß sie sich mit ihren Leistungen brüstet. Sie hat ausgezeichnete Manieren und benimmt sich immer damenhaft, außer wenn sie herausgefordert wird. In ihren Augen ist man eine Dame, wenn man nie einen Menschen beleidigt, es sei denn, absichtlich. In diesem Fall muß man sich vor ihr hüten. Ja, am besten geht man in Deckung. Denn sie kann mit Worten angreifen, die sogar den Stärksten in die Knie zwingen.

    Sie hält viel von Selbstverbesserung und Weiterbildung und bemüht sich sehr, sich selbst und ihre Lebensstellung zu verbessern. Besonders interessiert sie sich für Literatur, Musik und Malerei, und viele Jungfraugeborene entwickeln ein treffendes und scharfsichtiges Talent als Kritikerin.

    Sie macht sich allzu viele Sorgen. Das rührt teilweise daher, daß sie überzeugt ist, verstandesmäßig fast jedes Problem lösen zu können. Sie vertraut ihrem Intellekt mehr als ihrer Intuition, und wenn sie vor einem Problem steht, kaut sie daran herum wie ein Hund an einem Fleischknochen, bis die Form deutlich sichtbar zutage tritt.

    Sie kann großzügig, geduldig und gütig sein; aber sie ist auch sehr entschieden - ein kühles Wesen, dessen Kopf das Herz beherrscht. Wenn sie einen bestimmten Weg verfolgt, kann nicht einmal ein Hammerschlag auf den Kopf sie davon abbringen.

    Ihre Tatkraft würde für zwei bis drei ausreichen, und sie nimmt jede Aufgabe mit der Überzeugung in Angriff, daß niemand sie so gut bewältigen kann wie sie selbst. Bei jeder Unternehmung ergreift sie alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen gegen einen Mißerfolg. Wie ein Trapezkünstler, der ohne Netz arbeitet, muß sie genau wissen, wo das andere Trapez auf sie wartet, wenn sie zu ihrem dreifachen Salto durch die Luft startet.

    Ihr Reich ist das Heim. Hier regiert sie, und ein kluger Mann wird sie gewähren lassen. Ihre Wohnung sieht aus, als lebte niemand darin. Jedes Ding muß an seinem Platz sein, und jedes hat seinen vorgeschriebenen Platz. Als kluge Konsumentin kann sie ein Geldstück strecken, bis es quietscht.

    Sie weiß, was ein Mann begehrt. Wenn er es nicht selbst erkennt, wird sie ihm bei der Analyse der Lage helfen. Aufs Analysieren versteht sie sich. Sie verfolgt mit der richtigen Entschlossenheit und dem richtigen Tempo praktische, erreichbare Ziele.

    Wenn sie heiratet, dann gewöhnlich spät im Leben. Sie wird eine perfekte Hausfrau sein, eine vortreffliche Mutter (obwohl vielleicht ein bißchen zu streng) und ihrem Mann eine interessante Gefährtin. Sex ist für sie eher eine Sache der Fortpflanzung als des Vergnügens, und das kann sich frustrierend auswirken, denn im allgemeinen ist sie hübsch und behält ihr gutes Aussehen bis weit in die mittleren Jahre.

    Sie gibt gern kleine Einladungen, bei denen alles bis ins kleinste tadellos klappt. Leute mit schlechten Tischmanieren, nachlässig Angezogene, Fleckenmacher und Aschestreuer werden von ihr kein zweites Mal eingeladen. Bei intellektuellen Gesellschaftsspielen tut sie sich hervor.

    Im Beruf wirkt sich ihre Genauigkeit ebenso aus wie zu Hause. Sie kann gut rechnen, und sie ist die beste Buchhalterin, die man sich vorstellen kann. Sie ist auch eine glänzende Privatsekretärin, besonders wenn die Branche ihrer Vorliebe für die eigene Fortentwicklung entgegenkommt. In jeder Stellung fordert sie einen Lohn, der ihr Unabhängigkeit sichert. Bei einer wirklich schwierigen Wahl wird sie allerdings Unterbezahlung in Kauf nehmen, wenn sie gerecht, freundlich und rücksichtsvoll behandelt wird.

    So objektiv und nüchtern sie auch zu urteilen vermag, in einem Punkt läßt sie sich blauen Dunst vormachen - nämlich wenn es sich um ihren Geliebten handelt. Seine Fehler und Schwächen sieht sie nicht. Sie bleibt dem Idealbild, das sie sich von ihm gemacht hat treu, und ihre Gefühle wurzeln tief, auch wenn sie nicht offen gezeigt werden.

    Sie behandelt den Mann gern, als ob er gewissermaßen jungfräuliches Land wäre, das erforscht, überwacht, entwickelt und verbessert werden muß. Sie kennt sich in der Psyche des Mannes aus, denn sie hat ein beinahe übersinnliches Wahrnehmungsvermögen für Motivationen, und gewöhnlich ist sie zum Schluß die Herrin über alles, was sie überwacht.

    Sie erwartet von jedem, ebenso sauber und ordentlich wie sie selbst zu sein. Auf sie hätte der Zauber des gefeierten Dr. Samuel Johnson nicht gewirkt, der einmal bei Tisch neben einer parfümierten, eleganten Dame saß. "Herr Doktor Johnson, sie riechen", bemerkte die Dame. Samuel Johnson, der Verfasser des ersten englischen Lexikons, nahm es mit Wörtern sehr genau; er antwortete: "Nein, Gnädigste, Sie riechen. Ich stinke." Wenn die Dame zu den Jungfraugeborenen zählte, hat sie das sicher nicht amüsiert. Aber man kann darauf wetten, daß sie eine wirkliche Dame war.

    Das Sexleben der Jungfrau-Frau

    Sie gibt sich über Sex keinen Illusionen hin und findet, daß man viel zuviel Wesens davon macht. Sie kann einfach nicht glauben, daß es blitzt und donnert, wenn sich zwei Körper zu einer durchaus natürlichen Funktion vereinigen.

    Sie mag die Männer nicht, die wie ein Überschallflugzeug bei ihr zu landen versuchen. Sie bevorzugt diejenigen, die genügend Selbstdisziplin haben, um abzuwarten, bis sich eine Beziehung entwickelt hat, bei der Sex unvermeidlich ist. Natürlich würde sie es nicht so ausdrücken. Eher würde sie sagen, das Seelische sei auch wichtig, und jeder, der nur die rein körperlichen Aspekte hervorhebt, verstehe die wahre Bedeutung des Liebemachens nicht. Sie betrachtet die Werbung nicht als eine Einleitung, die man möglichst rasch hinter sich bringen muß, damit die Hauptsache endlich beginnen kann, sondern als anmutige, liebliche Ouvertüre zu einem symphonischen Höhepunkt. Sie genießt es, mit einem Mann zu schlafen, läßt sich aber deswegen nicht zu rhapsodischer Gefühlsseligkeit hinreißen, dazu ist sie viel zu sehr ein Verstandesmensch.

    Wenn es nach ihr geht, wird ihr Schlafzimmer nach frischen Blumen riechen und nicht nach schwülem aufreizendem Parfüm. Man kann auch keinen dramatischen Auftritt mit nichts am Leibe als orientalischen Liebesperlen von ihr erwarten. Es handelt sich schließlich nicht um eine Filmszene, mein Lieber, sondern ums wirkliche Leben. Wir beide wissen ja, warum wir hier sind.

    Hat sie einmal beschlossen, sich hinzugeben, wird der Mann jedoch nicht enttäuscht. Ihre weibliche Grazie und Bescheidenheit, ihre sanft hingebungsvolle Wärme sind Balsam für jene, die des Scheinfeuerwerks müde sind. Das Ganze wird zur vollen Befriedigung des Mannes ablaufen.

    Wahrscheinlich wird das Äußerliche vorher im einzelnen besprochen werden, zum Beispiel der Ort, wo das Ereignis stattfinden soll. Sie bevorzugt ihre eigene Wohnung, weil sie hier die Kontrolle über den Rahmen hat. Man ist nicht schlecht beraten, wenn man Champagner mitbringt.

    Man wundere sich nicht, wenn sie eine Dusche oder ein Bad zu zweit vorschlägt. Das läßt mehr Zeit für die überaus wichtigen Präliminarien und entspricht ihrem unbezwingbaren Bedürfnis nach Reinlichkeit. Möglich, daß sie den Mann gründlich abschrubbt, bevor sie eine nähere Berührung erlaubt. Darüber braucht man nicht gekränkt zu sein. So ist die Jungfrau eben; am besten man entspannt sich und genießt es.

    Das Schlafzimmer ist nur matt beleuchtet oder verdunkelt, das Bett frisch bezogen, das ganze Zimmer untadelig, das Telefon abgestellt. Die Jungfrau trifft Vorsorge für alles. Der Mann kann mit ihr tun, was er will, vorausgesetzt, er unterläßt all das, was sie als anormal, grotesk, animalisch betrachtet. Manch einer findet - zu Recht - daß dadurch ein bißchen viel tabu wird. Aber sie zieht nun mal die Grenzen, was ihr gefällt und was nicht.

    Innerhalb dieser Grenzen entschädigt sie in höchstem Maße für jedes aufkommende Gefühl der Einengung. Sie kann aus einem Kuß ein erotisches Erlebnis machen, das fast dem Liebesakt gleichkommt. Ihrem Liebhaber zu Gefallen geht sie so weit, ihn in jeder Weise oral zu befriedigen. Darin kann sie eine Künstlerin werden. Die höchste Wollust bedeutet es für sie, den Mann glücklich zu machen. Auf der Liste ihrer Varianten jedoch dürfte neunundsechzig die ausgefallenste Nummer sein.

    Unmittelbar nach dem Vorspiel nimmt sie, wenn der Mann nichts anderes andeutet, die Normalstellung ein. Aber keine Sorge, sie macht mit, wenn er es anders wünscht. Nur muß er ihr vorher erklären, was er im Sinn hat; dann kann man sich darauf verlassen, daß sie ihm zu Gefallen ihr Äußerstes tun wird. Schließlich ist Sex für sie ja eine Pflichtübung, genau wie das Kaffeekochen am Morgen. Auch dabei gibt sie sich erst zufrieden, wenn sie wie die Frau im Werbe-Spot den besten Kaffee auftragen und dem Mann so eine Freude machen kann.

    Wer ihr geheimes Glockenspiel in Bewegung setzen will, der probiert es bei ihr mit gegenseitigem Masturbieren. Vorzugsweise in einer Stellung, in der sie die Beine über dem Gesicht des Partners spreizt, der sie mit der Zunge bearbeitet, während sie hinter ihrem Rücken mit seinem Penis spielt. Reine Ekstase. Sie kennt auch ein paar sexuelle Abarten, die meistens mit Bestrafung zusammenhängen. Der Grund dafür ist klar. Wenn sie irgend etwas tut, das bei ihr moralische Skrupel hervorruft, erwartet sie Strafe. Insofern kann sie eine Masochistin sein. Schläge aufs Hinterteil faßt sie als Bestrafung auf, aber sie bereiten ihr auch erotisches Vergnügen. Derartige Episoden enden gewöhnlich mit dem Koitus. Wenn das nicht der Fall ist, wird sie masturbieren. Hat sie das Gefühl, zu viel Spaß am Sex zu haben, kann sie die Bestrafung sogar in den Akt als solchen einbeziehen.

    Manche Frauen, die im Zeichen der Jungfrau geboren sind, können nur zu dritt Spaß im Bett haben. Die dritte Person vertritt dann das "Gewissen", muß sie ständig schelten und ihr so ermöglichen, sich ohne schlechtes Gewissen zu befriedigen. Auch all dies wird vorher besprochen, niemand wird damit überrascht oder überrumpelt, aber auf unergründliche Weise fühlt sich die Jungfrau dann rein, weil man sie "gezwungen" hat, mitzumachen.

    Der Jungfraumann

    Von Merkur regiert, dem Planeten des logischen Denkens, hat er einen scharfen Intellekt und zeichnet sich bei geistiger Arbeit aus. Er interessiert sich für fast alles, wenn es seinem persönlichen Vorwärtskommen förderlich ist. Das erste, was er von andern Menschen wissen will, ist, ob sie Geld haben und wie sie damit umgehen. Seiner Meinung nach ist es Sünde, Geld zu verschwenden, denn es ist ein Maßstab, nach dem sich Leistungen und Wert der Menschen abschätzen lassen.

    Niemand kann den Jungfraumann zu einem Abenteuer überreden, das ein Risiko in sich schließt. Ein Instinkt warnt ihn, wenn er auf zu dünnes Eis gerät, und er kehrt dann einfach um. Vielleicht ist es nicht ganz richtig, bei ihm von einem Instinkt zu sprechen. Der praktische und analytische Verstand des Jungfraumannes deckt bei jedem Vorschlag sofort die Risiken. Wenn er nein sagt, folgt er keiner Ahnung, sondern fällt ein Urteil, das auf Fakten beruht, wie er sie sieht - und niemand sieht sie besser. Man kann sich auf sein "Nein" als das letzte Wort verlassen. Bei ihm bedeutet es nicht "Vielleicht".

    Bei der Auswahl seiner Freunde und Partner läßt er ein feines Unterscheidungsvermögen walten. Dabei irrt er sich selten. Bestimmt macht er denselben Fehler nicht zweimal. Er handelt nach dem Sprichwort: "Gebranntes Kind scheut das Feuer."

    Da er erwartet, daß andere Menschen nach seinen eigenen Maßstäben leben sollen, ist er oft überkritisch. Was nicht gerade förderlich ist, wenn man Freunde gewinnen oder Frauen beeinflussen will. Niemand hat gern, wenn sein Charakter auf den kleinsten Fehler hin durchleuchtet wird. Der Jungfraumann kann aber einfach nicht anders! Es fällt ihm auch schwer, einem Menschen zu schmeicheln. Gewöhnlich von nervösem Temperament, braucht er eine ruhige Umgebung, um sein Bestes zu geben. Daher auch seine Vorliebe für frische Luft, Gymnastik und Diät. Die Gesundheit zu pflegen ist ihm heilig, ebenso genügend Freizeit um die Fähigkeiten zu entwickeln, die ihn im Leben vorwärtsbringen.

    Die Frau ist für ihn eine Kuriosität, die untersucht werden muß, mit der man experimentiert, die man hätschelt und verzärtelt. Was Sex betrifft, so ist er eben eine der vielen Facetten des Lebens, eine nicht zu übersehende Erfahrung vorausgesetzt, man hat Zeit und Lust dazu.

    Unter diesem Zeichen sind die meisten Junggesellen geboren. Jungfraumänner sind so sehr damit beschäftigt, im Beruf Perfektionisten zu sein, daß für Romantik nichts mehr übrigbleibt. Sie sind systematisch und gewissenhaft, haben ein starkes Verantwortungs- und Pflichtgefühl. In der Hierarchie einer großen Firma findet man den Jungfraumann oft als zweiten Mann. Er ist methodisch und verläßlich, doch infolge seiner Bescheidenheit findet er meistens nicht die gebührende Anerkennung.

    Er ist ein zuverlässiger, gescheiter, fleißiger, gewissenhafter Arbeiter. Wird ihm ein Problem vorgelegt, wird er gewöhnlich die Lösung finden. Wenn er sich dabei Zeit läßt, liegt es daran, daß er umständliche Nachforschungen anstellt und Informationen sammelt, um sich gegen jeglichen Irrtum abzusichern. Wenn er etwas haßt, so ist es, unvorbereitet überrumpelt zu werden.

    Er trägt keine saloppe Kleidung, und man wird ihn nie mit einem struppigen Bart sehen. In bezug auf seine äußere Erscheinung ist er ebenso pedantisch wie in seiner Ausdrucksweise.

    Er gehört nicht zu den aufregendsten Männern, mit denen sich eine Frau abgeben kann; aber er wird dafür sorgen, daß sie sich behaglich und glücklich fühlt. Er spielt auf der Tonleiter der Leidenschaft nicht von Alpha bis Omega, verlangt aber auch nicht fortwährende Aufmerksamkeit, stellt sich nicht ins Scheinwerferlicht, bleibt immer freundlich und rücksichtsvoll. Selbst wenn er herausgefordert wird, verliert er nicht so leicht die Beherrschung.

    Wenn man nach einem gemeinsam verbrachten Abend die Tür zumacht, stellt er nicht den Fuß dazwischen. Er wartet ab, bis er ins Schlafzimmer eingeladen wird. Er ist kein Jäger, sondern zieht es vor, der Gejagte zu sein. Als Sexpartner beweist er Ausdauer. Andere Männer mögen sich in hektischer, rasch entzündeter Leidenschaft auskennen, der Jungfraumann hingegen ist immer noch da, wenn andere längst eine Bruchlandung gemacht haben.

    In der Beziehung zu einer Frau mag er eine väterliche Einstellung annehmen und ein beschützerisches Interesse an ihrem Leben bekunden. Er kann ein unschätzbarer Freund und Ratgeber sein. Wenn sie mehr Romantik wünscht, muß sie sich auf einen Kampf gefaßt machen. Zur Heirat entschließt er sich nur schwer, sicher erst nach langen Überlegungen, ob sie als Lebensgefährtin seiner Laufhahn nützlich sein wird, ob sie genügend Geld hat, sein Leben zu verbessern, ob sie ihm ein behagliches Heim bieten wird, so daß er ungestört seiner Tätigkeit nachgehen kann.

    Seinerseits wird er Geborgenheit, Zuverlässigkeit, Treue bieten. Große Geselligkeit und gesellschaftlichen Trubel darf sie nicht erwarten, denn das ist nicht sein Bier. Er verbringt seine Freizeit lieber mit Gartenarbeit oder mit Lesen. Sie braucht sich nicht zu sorgen, daß er sich die Nacht in der Kneipe um die Ohren schlägt. Ein Gesellschaftslöwe ist er nicht.

    Sie wird finanzielle Sicherheit finden, aber das bedeutet nicht, daß sie alles bekommen wird, was sie sich wünscht. Er behält eine Münze gern in der Hand und nennt diese Einstellung "den Wert des Geldes verstehen". Für Kinkerlitzchen darf schwerverdientes Geld nicht ausgegeben werden. Andererseits reist er nicht zweiter Klasse. Alles zu seiner Zeit und bei richtiger Gelegenheit.

    Er ist durch und durch treu. Die Frau, mit der er sich verbindet, wird nicht betrogen. Er spielt seine Karten genauso aus, wie sie ihm zugeteilt worden sind. Treue ist für ihn kein leerer Wahn. Aber wie bei vielen Menschen, die sich zu hoher Moral bekennen, läßt sich seine Moralität oft auf einfache Begierdelosigkeit zurückführen.

    Romantische Aufregung? Nein. Sicherheit? Ja.

    Das Sexleben des Jungfraumannes

    Der Jungfraumann geht nicht auf Mädchensuche. Wenn seine Partnerin daran zurückdenkt, wie es eigentlich angefangen hat, wird ihr einfallen, daß sie den ersten Schritt getan hat. Er ist zu scheu, den Anfang zu machen. Wahrscheinlich hat sie ihn ganz zufällig durch gemeinsame Bekannte oder am Arbeitsplatz kennengelernt.

    Zur ersten Verabredung sollte sie besser pünktlich erscheinen - und das auch weiterhin -, denn Pünktlichkeit ist wichtig. Andere Eigenschaften, die er besonders bewundert, sind Takt, Haltung, gute Umgangsformen (einschließlich Tischmanieren) und eine breite Skala in der Unterhaltung. Er möchte den Ort des Stelldicheins wählen, und er hat feste Vorstellungen von den Menschen, mit denen er zusammenkommen mag.

    Man braucht keine Sorgen zu haben, daß sich seine Hand unter dem Tisch an die falschen Stellen verirrt, er in der Öffentlichkeit demonstrativ Zärtlichkeiten verteilt, oder daß er nach dem Ausgehen noch den berüchtigten Schlummertrunk in der Wohnung der Angebeteten erwartet. Das ist nicht seine Art.

    Doch wenn der kritische Augenblick kommt, ist er auf alles vorbereitet. Findet das Ereignis bei der Partnerin statt, wird er alles mitbringen, Pyjama, Rasierzeug, Zahnbürste, frisches Hemd, saubere Socken und wahrscheinlich auch seinen Wecker, damit er rechtzeitig am Arbeitsplatz erscheinen kann! Vielleicht bringt er auch die Frage aufs Tapet, wie man es gern hätte, bevor es losgeht.

    Es kommt bei ihm nicht zu vulgärer Entfaltung von Leidenschaft, nicht zu unerwünschter Aufdringlichkeit. Sein Vorspiel ist eher einstudiert, sogar methodisch. Er versteht etwas von der weiblichen Anatomie. Da er vorher genau geklärt hat, was eine Frau anregt, wird er die richtigen Reaktionen auslösen. Seine Technik ist eher ästhetisch als sinnlich, und falsche Impulse können seine Leistungen beeinträchtigen. Allerdings schreibt er das dann eher den Umständen als sich selbst zu.

    Doch immer ist er empfänglich für Anregungen, und eine aggressive Frau kann fast alles von ihm haben, was sie sich wünscht. Nur darf man von ihm nicht viel Phantasie erwarten. Er wird sich sehr bemühen, und eine Frau, die bei ihm den Höhepunkt verpaßt, ist selbst daran schuld. Der aufopferungsfähige Jungfraumann verrenkt sich geradezu, um seine Bettgenossin zu erfreuen.

    Wenn der Jungfraumann nicht durch besondere Umstände oder Tricks angeregt wird, begnügt er sich mit der Normalstellung. Und das möglichst unter der Bettdecke. Mit einer Ausnahme: Er hat es gern, wenn sich seine Gespielin mit aufgestützten Ellbogen bäuchlings auf den Boden legt, so daß er sie von hinten nehmen kann.

    Neuen Techniken ist er nicht abgeneigt, wenn sie ihm nicht aufgezwungen werden. Darin ähnelt er einer Rosenknospe, die mit liebevoller Sorgfalt behandelt werden muß, wenn die volle Blüte ihrer sinnlichen Schönheit zur Geltung kommen soll.

    Ein guter Tip: Ein leichter Biß in sein Hinterteil läßt seinen Puls schneller schlagen und führt gewöhnlich zu einer raschen Erektion.

    Nicht alle Geschichten über die Kühle des Jungfraumannes im Schlafzimmer sind unwahr. Da er nicht sehr sexbetont ist, kann das leicht in Gleichgültigkeit ausarten. Es soll vorkommen, daß er jahrelang verheiratet ist, ohne von seinen Rechten oder Pflichten als Ehemann Gebrauch zu machen. "Wer rastet, der rostet", heißt es so schön in einem Sprichwort. Den Jungfraumann sollte man nicht rasten lassen!

    Bei gewissen Konstellationen kann er zum Voyeur werden. Die frühen Anzeichen - harmlose Blicke auf Badenymphen im Bikini, ein lüsterner Blick durchs Fernglas - können sich zur Pornographie-Besessenheit auswachsen. Bei Pornoliteratur und Sexfilmen befriedigt er sich selbst. Dann ist ein normales Sexleben für ihn nicht mehr möglich.

    Jungfrau und Partner - Wer passt zu wem?
    Jungfrau und Widder Die Jungfrau kann von dem kühnen Widder fasziniert sein. Aber er braucht einen leidenschaftlichen Bettgenossen, und die Jungfrau ist zu gehemmt, um da zu genügen. Der Widder ist stets auf Abenteuer aus, die Jungfrau hingegen hält sich gern ans Erprobte und als echt Erkannte. Sie liebt anregende Gespräche, der Widder hingegen anregende Aktion. Ein aussichtsloses Verhältnis; eine Ehe, die gewiß nicht im Himmel geschlossen worden ist.
    Jungfrau und Stier Der Stier will seinen Sex ohne allzu viele Sperenzchen genießen, wohingegen die Jungfrau gern analysiert, prüft - und vielleicht kritisiert. Im übrigen erweist sich die Jungfrau als williger, wenn nicht gar leidenschaftlicher Partner für den Stier. Auf anderen Gebieten besteht wahre Übereinstimmung. Beide sind materialistisch, praktisch, bewundern Tüchtigkeit und sind Heimchen am Herd. Ein glückliches - wenn auch nicht sehr aufregendes - Verhältnis und entschieden eine aufbaufähige Ehe.
    Jungfrau und Zwillinge Sie können in sexueller Hinsicht miteinander auskommen, weil die Jungfrau auf diesem Gebiet ziemlich unpersönlich ist und die Zwillinge im allgemeinen nicht sehr leidenschaftlich sind. Aber die Zwillinge sind viel impulsiver und stoßen sich leicht an der Nörgelei der Jungfrau. Sie brauchen Freiheit und nehmen den Wunsch der Jungfrau, Kontrolle auszuüben und zu dominieren, nicht ohne weiteres hin. Die Jungfrau findet sie flatterhaft und verantwortungslos. Ein Verhältnis ist möglich, doch einen Ehevertrag sollte man nicht unterzeichnen.
    Jungfrau und Krebs Die Jungfrau vermittelt die gefühlsmäßige Geborgenheit, die der Krebs braucht, und erweist die kleinen Aufmerksamkeiten, die von Liebe sprechen. Das Anlehnungsbedürfnis des Krebses findet Erfüllung beim Beschützerdrang der Jungfrau. Die Phantasie des Krebses wirkt sich bei der Jungfrau anregend aus, und sein Bestreben, gefällig zu sein, vertieft ihre Zuneigung. Beide werden aus ihrem Schneckenhaus hervorkommen und das Leben genießen können. Ein inniges Liebesverhältnis, eine dauerhafte Ehe.
    Jungfrau und Löwe Der Löwe ist sexgebunden, die Jungfrau interessiert sich mehr für Sicherheit als für Tummelei im Bett. Darüber werden sich Streitigkeiten ergeben, vor allem aber auch wegen der unseligen Neigung der Jungfrau, Kritik zu üben - und der Löwe ist und bleibt über jede Kritik erhaben. Die praktische, sachliche Lebenseinstellung der Jungfrau verträgt sich auch nicht mit der überschwenglichen, optimistischen Natur des Löwen. Ein Verhältnis dürfte nur von ganz kurzer Dauer sein, eine Ehe kann zu einer Katastrophe werden.
    Jungfrau und Jungfrau Sie haben die sexuelle Zurückhaltung gemeinsam und betrachten eine Liebesbeziehung als Grundlage einer wichtigeren Angelegenheit, nämlich einer Partnerschaft fürs Leben. Die Anforderungen im Schlafzimmer werden nicht übertrieben sein, aber das schließt Beschwerden und Kritik nicht aus. Dagegen kann die Jungfrau einfach nicht an. Ein gespanntes Verhältnis, aber eine Ehe steht unter guten Aspekten, wenn Langeweile nicht zu früh einsetzt.
    Jungfrau und Waage Die liebevolle, zärtliche Waage fühlt sich vom kühlen, analytischen Wesen der Jungfrau zurückgestoßen. Mit ihrer übertriebenen Kritik untergräbt die Jungfrau das Selbstvertrauen der Waage. Der gelegentliche Leichtsinn der Waage mißfällt dem Jungfraugeborenen, der Unbesonnenheit nicht erträgt. Die beiden Zeichen haben wenig Gemeinsames. Ein schwieriges Verhältnis; eine Ehe zieht man besser nicht in Betracht.
    Jungfrau und Skorpion Diese beiden vertragen sich im Grunde sehr gut, auch wenn die Jungfrau das sexuelle Feuer des Skorpions zum Erlöschen bringen kann. Der Skorpion möchte die Sexualität der Jungfrau wecken, und sie wundert sich, daß er so draufgängerisch ist - können sie nicht ebensosehr Freunde wie Liebespaar sein? Wenn sich die Jungfrau auf einen Kompromiß einläßt, fügt sich der Skorpion. Ein interessantes Verhältnis mit guten Aussichten für eine dauernde Verbindung.
    Jungfrau und Schütze Die unbekümmerte Einstellung des Schützen zum Sex kann die Jungfrau zum Wahnsinn bringen. Ihr Verlangen nach Sicherheit kommt bei dieser Beziehung so sehr zu kurz, daß sie wirklich leidet. Der Schütze bemüht sich kaum oder gar nicht, die Bedürfnisse der Jungfrau zu verstehen, und verliert über ihrer vorsichtigen, prüden Einstellung zum Sexuellen die Geduld. Unweigerlich wird sich der Schütze nach einem anderen erotischen Ventil umsehen. Die beiden können ein Wochenende miteinander verbringen, aber niemals ein ganzes Leben.
    Jungfrau und Steinbock Die Jungfrau mag sich zum Steinbock hingezogen fühlen, doch das Feuerwerk wird verpuffen. Sie findet, daß sie wegen der anderweitigen Interessen des Steinbocks die zweite Geige spielt, und das kann zu einem Konflikt führen. Sonst harmonieren die beiden Zeichen. Beide sind sehr praktisch, emotionell zurückhaltend, sparsam, geistig aktiv. Ein Verhältnis könnte ziemlich langweilig sein, eine Ehe aber gut und dauerhaft.
    Jungfrau und Wassermann Beide sehen in einer Liebesbeziehung eher einen intellektuellen Zeitvertreib als körperliche Betätigung. Diese ideale Übereinstimmung wird durch andere Differenzen gestört. Die Jungfrau ist in bezug auf Sex sittenstreng, der Wassermann neigt zu Seitensprüngen. Sie fühlt sich vernachlässigt, er vermißt bei ihr spontane Reaktionen. Die Liebe wird mit der Zeit eher abnehmen als wachsen. Ein realistisches Verhältnis; eine Eheschließung wäre unklug.
    Jungfrau und Fische Bei der Jungfrau ist Liebe eng verbunden mit Geborgenheit, körperliches Bedürfnis mit geistiger Übereinstimmung. Bei Fischen ist Liebe allumfassend, bildet den Mittelpunkt des Lebens, des Asthetischen, der Romantik und der emotionalen Regungen. Die umsichtige, disziplinierte Einstellung der Jungfrau zum Sex ist ganz verkehrt, wenn sie es mit den schwülstigen, uneingeschränkten Wünschen der Fische zu tun bekommt. Wenn die Zurückhaltung der Jungfrau nicht durchbrochen werden kann, ergibt sich eine kurzfristige, wenig beglückende Verbindung und eine unglückliche Ehe.



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