FIFA WM 2006 Germany

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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 17.05.2006, 15:59

    FIFA WM 2006 Germany
    So dieses Jahr findet ja bekanntlich die FIFA WM in Deutschland statt.

    Ich habs mir natürlich nicht nehmen lassen den originalen WM Pokal in Berlin zu fotografieren.



    und jetzt natürlich noch der deutsche WM Kader:

    Tor: Jens Lehmann (FC Arsenal), Oliver Kahn (Bayern München), Timo Hildebrand (VfB Stuttgart)

    Abwehr: Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin), Per Mertesacker (Hannover 96), Robert Huth (FC Chelsea), Christoph Metzelder (Borussia Dortmund), Jens Nowotny (Bayer Leverkusen), Philipp Lahm (Bayern München), Marcell Jansen (Borussia Mönchengladbach)

    Mittelfeld: Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Bernd Schneider (Bayer Leverkusen), Torsten Frings (Werder Bremen), Sebastian Kehl (Borussia Dortmund), Tim Borowski (Werder Bremen), Michael Ballack (Bayern München), David Odonkor (Borussia Dortmund), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart)

    Sturm: Miroslav Klose (Werder Bremen), Lukas Podolski (1. FC Köln), Gerald Asamoah (Schalke 04), Oliver Neuville (Borussia Mönchengladbach), Mike Hanke (VfL Wolfsburg)

    so und nu könnt ihr natürlich über die WM diskutieren!

    PS: Bei der Umfrage könnt ihr noch teilnehmen. Sie bezieht sich auf Deutschland!



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 17.05.2006, 18:21


    Ich hoffe doch sie kommen ins Finale, nur ob sie das dann auch gewinnen, ist wieder eine andere Frage. 8)



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 17.05.2006, 18:28


    Joa also sie werden WELTMEISTER!!!!!! Ganz klar wir haben eine super Mannschaft!!!



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Kivike - 19.05.2006, 15:30


    Wo ich lese...nur noch Fußball,hoffentlich scheiden sie schnell aus,damit ich es mir nicht länger anhören muss....^^



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 20.05.2006, 16:07


    Ballroomblitz hat folgendes geschrieben: Wo ich lese...nur noch Fußball,hoffentlich scheiden sie schnell aus,damit ich es mir nicht länger anhören muss....^^

    du musst es dir ja nicht ansehen wenn du nicht willst! einfach weg schalten ;)



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 09.06.2006, 23:12


    Ergebnisse
    09 Jun GER : CRC 4:2 (2:1)
    09 Jun POL : ECU 0:2 (0:1)

    Nächste Spiele
    10 Jun ENG : PAR 15:00
    10 Jun TRI : SWE 18:00
    10 Jun ARG : CIV 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 10.06.2006, 12:35


    Ein SUPER Auftakt für Deutschland! Klasse Tore von Philipp Lahm und Torsten Frings. WIR WERDEN WELTMEISTER!!!



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 10.06.2006, 19:06


    Die Tore waren echt genial, nur in der Abwehr klappt es noch nicht wirklich gut, wie man bei den Gegentoren sehen konnte. :roll:

    Bei England ist es andersrum, die haben eine starke Abwehr, aber dafür einen scheiss Sturm.
    Trotz alledem hat England glücklich 1:0 gegen Paraguay gewonnen. :twisted:



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 10.06.2006, 20:04


    Disturbed hat folgendes geschrieben: Die Tore waren echt genial, nur in der Abwehr klappt es noch nicht wirklich gut, wie man bei den Gegentoren sehen konnte. :roll:

    Bei England ist es andersrum, die haben eine starke Abwehr, aber dafür einen scheiss Sturm.
    Trotz alledem hat England glücklich 1:0 gegen Paraguay gewonnen. :twisted:
    Das is schon schade ich war nämlich für Paraquay... aber es sollte halt nich sein :(

    AOL-News hat folgendes geschrieben: England siegt dank Eigentor
    Mageres 1:0 zum WM-Auftakt gegen Paraguay- England hat mit seiner "goldenen Generation" bei der WM in Deutschland einen durchwachsenen Start hingelegt.Die "Three Lions" gewannen ihr Auftaktspiel gegen Paraguay in der Frankfurter WM-Arena zwar 1:0 (1:0), untermauerten dabei aber nur in der Anfangsphase ihre Ambitionen auf den ersten WM-Titel seit 40 Jahren. Gruppe B: Alle Ergebnisse und die Tabelle
    Unter den Augen von Prinz William und 48.000 Zuschauern in Frankfurt leitete Englands Kapitän David Beckham in seinem 90. Länderspiel bereits nach drei Minuten mit einem sehenswerten Freistoß den Sieg des WM-Mitfavoriten ein.

    Unglückliches Eigentor

    Seinen Freistoß aus rund 35 Metern verlängerte Paraguays Kapitän Carlos Gamarra unglücklich in das eigene Tor. Die Mannschaft von Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson spielte den siebenmaligen WM-Teilnehmer aus Südamerika in einer über weite Strecken hitzigen Partie vor fast ausschließlich englischen Anhängern zu Beginn förmlich an die Wand. Dagegen hatte das zunächst völlig überforderte Team um Bayern-Profi Roque Santa Cruz bis zur Halbzeit kaum etwas entgegenzusetzen. Erst kurz vor der Pause sorgte ein Schuss des künftigen Dortmunders Nelson Valdez für Aufregung.

    Frühester Torwartwechsel der WM-Geschichte

    Der Angreifer zog jedoch knapp links am Tor von Englands Keeper Paul Robinson vorbei (45+3). Zu allem Überfluss musste Paraguay bereits nach acht Minuten Stammtorwart Justo Villar ersetzen. Für den 28-Jährigen, der sich beim Rauslaufen ohne Einwirkung des Gegners verletzte, kam Aldo Bobadilla. Es war der schnellste Torwartwechsel der WM-Geschichte.

    Übermotivierte Engländer

    Dagegen präsentierten sich die Insel-Kicker wie schon in der vergangenen Woche im Trainingslager hochmotiviert, teilweise sogar übermotiviert. In der Defensive strahlten John Terry und Rio Ferdinand bis auf ein paar kleine Unaufmerksamkeiten große Sicherheit aus. Im Mittelfeld ließen Joe Cole und Frank Lampard den Ball im ersten Abschnitt gut durch die eigenen Reihen laufen. David Beckham, dessen Ehefrau Victoria das Spiel auf der Tribüne verfolgte, ließ sein Können vor allem bei einigen Standards und seinen Diagonalpässen aufblitzen.

    Owen früh ausgewechselt

    Alleine der Angriff ohne Wunderstürmer Wayne Rooney präsentierte sich noch nicht WM-reif. So wurde Michael Owen auch bereits nach 56 Minuten für Stewart Downing ausgewechselt. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zusehends. Während Paraguay bei seinen Angriffsbemühungen zumeist am Strafraum mit seinem Latein am Ende war, wirkten die Engländer im zweiten Abschnitt viel zu behäbig.

    Schwache Partie in Halbzeit zwei

    Die Eriksson-Elf erspielte sich kaum noch Torchancen, auch ein Schuss von Joe Cole (59.) stellte kein Problem für Paraguays Ersatzkeeper Bobadilla dar. Auf der anderen Seite hatten die Engländer großes Glück, als Carlos Paredes einen Fehler von Keeper Robinson nicht nutzen konnte (60.). Beste Spieler auf Seiten der Engländer waren Cole und Terry. Bei Paraguay gefiel vor allem Torwart Bobadilla, positiv fielen auch noch Valdez und Paredes auf.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 10.06.2006, 20:33


    AOL-NEWS hat folgendes geschrieben: Erster Paukenschlag der Karibik-Kicker
    Trinidad und Tobago trotzt Schweden ein 0:0 ab - WM-Neuling Trinidad und Tobago hat gleich zum Turnierauftakt für einen Paukenschlag gesorgt und Favorit Schweden einen Fehlstart beschert. Trotz 45 Minuten in Unterzahl erkämpften die Fußballer aus der Karibik ein 0:0 gegen die Skandinavier.
    Vor 60.000 Zuschauern in Dortmund blieben die Schweden den Nachweis schuldig, zu den Geheimfavoriten auf den Titel zu gehören. Dagegen konnten die Fußballer aus dem kleinsten Land, das je bei einer WM angetreten ist, ausgelassen ihren Punktgewinn feiern.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 10.06.2006, 21:19


    LennaK hat folgendes geschrieben: Disturbed hat folgendes geschrieben: Die Tore waren echt genial, nur in der Abwehr klappt es noch nicht wirklich gut, wie man bei den Gegentoren sehen konnte. :roll:

    Bei England ist es andersrum, die haben eine starke Abwehr, aber dafür einen scheiss Sturm.
    Trotz alledem hat England glücklich 1:0 gegen Paraguay gewonnen. :twisted:
    Das is schon schade ich war nämlich für Paraquay... aber es sollte halt nich sein :(

    Ich war schon allein wegen Valdez für Paraguay.
    Und gegen England bin ich ja sowieso immer, egal gegen wen die spielen. :D

    Ich konnte mir schon denken, dass Trinidad/Tobago so sehr überraschen werden. Das Geilste wäre ja, wenn die England besiegen. 8)

    Edit
    Ergebnisse
    10 Jun ENG : PAR 1:0 (1:0)
    10 Jun TRI : SWE 0:0
    10 Jun ARG : CIV 2:1 (2:0)

    Nächste Spiele
    11 Jun SCG : NED 15:00
    11 Jun MEX : IRN 18:00
    11 Jun ANG : POR 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 11.06.2006, 17:15


    Disturbed hat folgendes geschrieben:
    Ich war schon allein wegen Valdez für Paraguay.


    Siehste und ich schon allein wegen Santa Cruz und dos Santos!



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 11.06.2006, 17:18


    AOL-News hat folgendes geschrieben: 1:0! Robben lässt Holland jubeln
    Holland gewinnt Auftaktspiel gegen Serbien-Montenegro
    - Einen Tag nach Argentinien startet auch die Niederlande in ihrem ersten WM-Spiel der "Todesgruppe C" mit einem Sieg. Die Mannschaft von Bondscoach Marco van Basten feierte am Sonntag einen verdienten 1:0 (1:0)-Sieg gegen WM-Neuling Serbien-Montenegro.

    Vor 43.000 Zuschauern im ausverkauften Leipziger Zentralstadion erzielte Stürmerstar Arjen Robben (18.) vom englischen Meister FC Chelsea das Tor des Tages. Mit jeweils drei Punkten liegen die "Oranjes" damit in der Tabelle gleichauf mit Argentinien, dass am Samstagabend die Elfenbeinküste mit 2:1 (2:0) bezwungen hatte.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 11.06.2006, 20:08


    Zitat: MEXIKO - IRAN 3:1 (1:1)

    Mexiko hat einen gelungenen Auftakt in die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ gefeiert. Im Nürnberger Frankenstadion bezwang die Mannschaft von Nationalcoach Ricardo La Volpe am Sonntag, den 11. Juni 2006, die iranische Nationalmannschaft souverän mit 3:1 und hat sich damit vorest an die Spitze der Gruppe D gesetzt. Am Abend treffen im zweiten Spiel die Teams von Portugal und Angola im FIFA WM-Stadion Köln aufeinander.
    Omar Bravo brachte die Mittelamerikaner nach 28 Minuten in Führung. Doch die Iraner schlugen noch vor dem Seitenwechsel zurück und konnten durch Yahya Golmohammadi (36.) ausgleichen. In der zweiten Halbzeit tat der Iran schließlich zu wenig für die Offensive und wurde dafür bitter bestraft. Erst sorgte erneut Bravo (76.) für die abermalige Führung der Mexikaner, ehe dann Zinha elf Minuten vor dem Schlusspfiff den 3:1-Endstand perfekt machte. Einziger Wehmutstropfen für Mexiko: Torjäger Jared Borgetti musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

    http://fifaworldcup.yahoo.com



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 11.06.2006, 22:59


    Ergebnisse
    11 Jun SCG : NED 0:1 (0:1)
    11 Jun MEX : IRN 3:1 (1:1)
    11 Jun ANG : POR 0:1 (0:1)

    Nächste Spiele
    12 Jun AUS : JPN 15:00
    12 Jun USA : CZE 18:00
    12 Jun ITA : GHA 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Triinuhaftester - 12.06.2006, 04:23


    Ich würde mich freuen wenn BRD Weltmeister wird!
    Oder zumindest ions HF kommt!



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 12.06.2006, 12:05


    AOL-News hat folgendes geschrieben: Später Doppelschlag rettet Mexiko
    Bravo trifft beim 3:1-Auftaktsieg gegen Iran zweimal
    - Omar Bravo hat Geheimfavorit Mexiko mit einem Doppelpack einen Start nach Maß in die Fußball-Weltmeisterschaft beschert. Der Stürmer erzielte beim 3:1 (1:1)-Auftakterfolg der Mittelamerikaner in der Gruppe D gegen Außenseiter Iran die ersten beiden Tore. Der Gruppenfavorit startete damit zum dritten Mal in Folge mit einem Sieg in ein WM-Turnier. Gruppe D: Alle Ergebnisse und die Tabelle
    Bildergalerie: Die besten Fotos des 3. Spieltages
    Bravo brachte "El Tricolor" zunächst in der 28. Minute in Führung. Nach dem Ausgleich durch Yaha Golmohammadi (36.), der das erste iranische Tor in einem WM-Auftaktspiel erzielte, stellte der 26-Jährige von Deportivo Guadalajara mit seinem zweiten Treffer die Weichen auf Sieg (76.). Der nach der Halbzeit eingewechselte Zinha beseitigte drei Minuten später alle Zweifel an einem Erfolg der Mexikaner.

    Trauernder Sanchez doch im Gehäuse

    Vor 41.000 Fans im ausverkauften Nürnberger Frankenstadion vertraute Mexikos Trainer Ricardo La Volpe Stammtorwart Oswaldo Sanchez, der erst am Tag vor dem Spiel von der Beerdigung seines Vaters Felipe aus der Heimatstadt Guadalajara in Nürnberg eingetroffen war. Trotz 55-stündiger Reise wollte der Keeper im Sinne seines Vaters unbedingt spielen.

    Hashemian scheitert

    Mexiko trat mit Trauerflor an, und Sanchez stand sofort im Mittelpunkt. Mit einer Glanzparade wehrte der 32-Jährige in der zwölften Minute einen Kopfball von Vahid Hashemian ab. Hannovers Bundesliga-Profi war bereits in der Szene zuvor nur knapp an einer Flanke vorbei gesegelt.

    Verletzungsprobleme bei Iran

    Die in der Anfangspase aufgrund körperlicher Vorteile überlegenen Iraner mussten auf den erkrankten Kaiserslauterer Ferydoon Zandi verzichten. Sattar Zare (Knieverletzung) reiste am Spieltag ab und wurde durch Moharram Navidkia (Isfahan) ersetzt. Die Bundesliga-Profis Ali Karimi (Bayern München) und Mehdi Mahdavikia (Hamburger SV) standen nach überstandenen Blessuren in der Startelf.

    Troublemaker Fonseca auf der Bank

    Der umstrittene Mexiko-Coach La Volpe verbannte Starstürmer Francisco Fonseca nach persönlichen Querelen auf die Reservebank und wurde zunächst sogar von den eigenen Fans mit Pfiffen bedacht. Die aufgrund der starken Iraner zunächst verwirrt wirkenden Mexikaner fanden nach 20 Minuten besser ins Spiel. Pavel Pardo übernahm im Mittelfeld das Zepter und war auch Vorbereiter des Führungstreffers.

    Borgetti verletzt sich

    Als die auf den Rängen dominierenden Mexiko-Fans bereits siegesgewiss ihr "Ra-Ra-Ra" anstimmten, fand der Iran ins Spiel zurück und kam noch vor der Pause zum verdienten Ausgleich. La Volpe reagierte umgehend und brachte zur zweiten Halbzeit gleich zwei neue Spieler, um die Offensive zu verstärken. Ein großes Risiko, denn kurz nach Wiederanpfiff verletzte sich Mittelstürmer Jared Borgetti am linken Oberschenkel und humpelte vom Feld.

    Starker Naelson Zinha

    Die drei Wechsel sorgten für neuen Schwung. Vor allem Kapitän Rafael Marquez verschärfte mit seinen Vorstößen das Tempo, aber die Iraner ließen sich nicht einschnüren. Irans schon 37 Jahre alter Kapitän und Ex-Bundesligaprofi Ali Daei, der ebenso wie Mahdavikia sein viertes WM-Spiel bestritt, konnte sich allerdings kaum durchsetzen. Mahdavikia war immerhin noch der Beste bei den Asiaten. Bei Mexiko überzeugten die Torschützen Bravo und Zinha sowie Marquez.

    Keine Ausschreitungen

    Keinerlei Zwischenfälle gab es bei der Demonstration der jüdischen Kultusgemeinde Nürnberg gegen die Politik des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad, an der am Nürnberger Jakobsplatz etwa 1.000 Menschen teilnahmen. Laut Polizeiangaben blieb alles absolut friedlich. An der Demo nahmen auch Spitzen-Politiker wie Bayerns Innenminister Günther Beckstein und Grünen-Vorsitzende Claudia Roth teil.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 12.06.2006, 16:54

    AUSTRALIEN – JAPAN 3:1 (0:1)
    Zitat: WM-Einstand nach Maß für Australien: Im Auftaktspiel der Gruppe F bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ bezwang Australien am Montag, 12. Juni, im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern Gegner Japan mit 3:1 (0:1). Australien hat somit einen Tag vor dem Spiel Brasilien – Kroatien vorläufig die Tabellenführung in Gruppe F übernommen.
    Die Führung für die Japaner erzielte Shunsuke Nakamura bereits in der 26. Minute, Tim Cahill gelang in der 83. und 89. Minute mit einem Doppelschlag die späte Wende, nachdem die überlegenen Socceroos lange Zeit vergeblich eine Lücke in der gut organisierten Abwehr der Japaner suchten, die sich über weite Strecken auf das Konterspiel verlegten. John Aloisi gelang in der Nachspielzeit sogar noch der dritte australische Treffer.

    Das Spiel

    6.: Unter der strahlenden Sonne war es der australische Mannschaftskapitän Mark Viduka, der die ersten klaren Torchancen hatte. Der Stürmer kam nach einem gelupften Pass in Ballbesitz und schoss zunächst mit dem linken Fuss. Yoshikatsu Kawaguchi klatschte ab und Viduka setzte mit dem rechten Fuß nochmals nach, der japanische Schlussmann konnte jedoch erneut parieren.
    14.: Wie erwartet waren die Japaner langsamer im Spielaufbau, während die Mannschaft von Guus Hiddink ein direkteres und druckvolleres Spiel machte. Nachdem Takashi Fukunishi den Ball aus gut 25 Metern weit über das Tor hinweggejagt hatte, bombardierten die Socceroos den japanischen Strafraum mit Flanken und unterzogen Zicos Abwehr einem echten Härtetest. Daraus ergab sich eine Chance für Marco Bresciano, dessen Schuss jedoch über das Tor strich.

    22.: Die Japaner brauchten viel Zeit, um ins Spiel zu finden, Mitte der ersten Halbzeit wären sie dann aber fast in Führung gegangen. Naohiro Takahara schaltete seinen Gegenspieler an der Strafraumkante aus, sein Schuss war jedoch etwas zu stark angeschnitten und ging am Tor vorbei.

    25.: Das Spiel war jetzt ein schnelles Hin-und Her, und Viduka spielte den Ball mit einem sehenswerten Hackentrick in den Lauf von Bresciano. Der mit dem Außenrist kurz hinter der Strafraumgrenze angesetzte Schuss des Mittelfeldspielers von Parma war jedoch zu schwach und bereitete Kawaguchi keine Probleme.
    26.: Nur eine Minute später erzielte Japan dann plötzlich das Tor. Shunsuke Nakamura schlug vom dem rechten Flügel eine Flanke in den Strafraum. Der Ball segelte über den herauslaufenden Mark Schwarzer hinweg und rollte unter den frenetischen Jubelrufen Tausender blaugekleideter Fans ins leere Netz.

    27.: Im Gegenzug schüttelte Harry Kewell, von dem bisher wenig zu sehen gewesen war, seinen Gegenspieler ab, stürmte auf das gegnerische Tor zu und jagte die Kugel mit einem Linksschuss nur wenige Zentimeter über den Kasten hinweg.

    41.: Australien verlor gegen Ende der ersten Halbzeit immer mehr an Boden. Bresciano, der sich mehr Räume erarbeiten konnte als die meisten seiner Mannschaftskameraden, schoss einen flach angesetzten Freistoß aus gut 25 Metern ans Außennetz.

    Japan macht den Laden dicht:
    Die japanische Abwehr, die den Ansturm zu Spielbeginn heil überstanden hatte, machte auch weiterhin einen guten und sicheren Eindruck, als die Australier zu Beginn der zweiten Spielhälfte auf den Ausgleich drängten. Die "Samurais" hatten in der erbarmungslosen Hitze sozusagen in den Energiesparmodus geschaltet und starteten gefährliche Konter, bei denen Nakamura und Hidetoshi Nakata viel Platz für ihren Zauberfussball hatten.

    69.: Kawaguchi, der sich bisher auf seine Hintermannschaft verlassen konnte, sicherte die Führung seines Teams mit einer Glanzparade. Nach einem Foul am eingewechselten Joshua Kennedy an der Strafraumgrenze zog Viduka beim darauf folgenden Freistoß mit voller Kraft ab. Der japanische Schlussmann schätzte die Flugbahn jedoch von Beginn an richtig ein, hechtete nach rechts und wehrte den mächtigen Schuss ab.

    76.: Das Spiel wurde nun offener. Takahara sicherte sich knapp hinter der Mittellinie den Ball und machte sich auf den Weg. Der Stürmer des Hamburger SV verzögerte seinen Pass auf den frei stehenden Atusho Yanagisawa jedoch, der Schuss war zu schwach, und Schwarzer hatte keine Mühe, an den Ball zu kommen.

    78.: Zwei Minuten später hatte Yuichi Komano dann viel Platz auf der rechten Seite, nach seinem Pass kam jedoch keiner der drei Spieler im Strafraum an den Ball.

    84.: Der eingewechselte John Aloisi zwang Kawaguchi mit einem mächtigen Freistoß aus gut 25 Metern zu einer weiteren Glanzparade.
    85.: Beim anschließenden Eckball konnte der Schlussmann den Ball außerhalb des Fünf-Meter-Raums jedoch nicht sichern, und der eingewechselte Tim Cahill erzielte in der etwas unübersichtlichen Situation im Nachsetzen den Ausgleichstreffer.

    87.: Es entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften viel Platz hatten. Fukunishis Schuss aus etwa 18 Metern ging knapp am Gehäuse vorbei.

    89.: Cahill machte derweil in einer ähnlichen Situation am anderen Ende alles klar. Sein 18-Meter-Hammer landete im Netz, und er brachte die Australier mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie in Führung.

    90+3.:In den Schlusssekunden setzte Aloisi dann noch eins drauf. Er bahnte sich einen Weg durch das Zentrum der japanischen Abwehrreihen und erzielte mit einem Linksschuss Treffer Nummer drei für Australien.

    Fazit: Australien hat einen unglaublichen Kampfgeist gezeigt und das Spiel nach dem anfänglichen Rückstand noch gedreht. Die Mannschaft wirkte schon geschlagen, als die eingewechselten Cahill und Aloisi wieder frischen Wind ins Spiel brachten und zu Helden avancierten. Die Japaner, die das Spiel über weite Strecken kontrolliert hatten, werden sicherlich enttäuscht sein, dass sie ihre diversen Chancen nicht genutzt und frühzeitig auf 2:0 erhöht haben.

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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 12.06.2006, 21:39


    Zitat: Einen Auftakt nach Maß hat die tschechische Nationalmannschaft bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ gefeiert. Das Ensemble von Coach Karel Brückner konnte am Montag, den 12. Juni 2006, im FIFA WM-Stadion Gelsenkirchen einen verdienten 3:0-Erfolg gegen die USA einfahren und seine Ambitionen als Geheimfavorit des Turniers unterstreichen. Im zweiten Spiel der Gruppe E treffen am Abend Italien und Ghana im FIFA WM-Stadion Hannover aufeinander.
    Torjäger Jan Koller brachte die Tschechen schon nach fünf Minuten und in Folge eines sehenswerten Angriffs mit einem feinen Kopfballtreffer auf die Siegerstraße. Dann folgte die Gala des überragenden Tomas Rosicky: Erst sorgte der Spielmacher mit einem fulminanten Distanzschuss nach 36 Minuten für das 2:0, ehe er 14 Minuten vor dem Ende steil geschickt wurde, ein beeindruckendes Tempo aufnahm und im Eins-gegen-Eins mit US-Keeper Kasey Keller eiskalt zum 3:0-Endstand einschob. Einziger Wehmutstropfen: Koller musste noch in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

    Das Spiel

    5. Minute: Traumstart für die Tschechen: Zdenek Grygera flankt von rechts auf Koller, der mit einem wuchtigen Kopfball U.S.-Torhüter Kasey Keller zum 0:1 überwindet.

    11.: Nach nervösem Start finden die USA langsam ins Spiel. Den Anfang macht eine Flanke auf Eddie Pope, dessen Kopfball aber das Ziel verfehlt.

    28.: Eine schöne Kombination der USA führt schließlich zu einer Gelegenheit für Bobby Convey, der ablegt auf Reyna. Dessen Flachschuss von der Strafraumgrenze klatscht an den linken Pfosten.
    36.:Während die Amerikaner auf den Ausgleich drängen, haben die Tschechen einen weiteren Geistesblitz. Ein Kopfball aus der Abwehr landet bei Rosicky, und dessen wunderbarer Schuss aus 25 Metern schlägt unhaltbar oben rechts zum 0:2 im Tor ein. Im Prinzip machten die Tschechen damit aus zwei Chancen zwei Tore.

    42.:Schock für die Tschechische Republik nur wenige Minuten nach der Führung. Jan Koller geht mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden und muss mit Verdacht auf eine Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden.
    Rosicky macht den Sack zu

    46. Minute: Zwei Auswechslungen bei den USA zu Beginn der zweiten Hälfte: Pablo Mastroeni und Steve Cherundolo müssen für John O’Brien und Eddie Johnson weichen.

    51.: Die erste Chance im zweiten Durchgang haben dennoch die Tschechen, bei denen der am langen Pfosten postierte Tomas Ujfalusi jedoch am Tor vorbei köpft.

    62.: Die Tschechen deuten an, dass noch mehr Tore drin sind. Karel Poborskys harter Volley nach Linksflanke geht am Pfosten vorbei.

    68.: Fast das zweite Fernschusstor für Rosicky, dessen Ball aus 25 Metern diesmal aber nur an die Latte klatscht.

    70.: Zwei Minuten später versucht sich Eddie Johnson aus ähnlicher Entfernung, aber sein angeschnittener Schuss dreht sich links am Pfosten vorbei.

    76.: Eben noch ist Johnson knapp an einer Hereingabe vor dem Tor von Petr Cech vorbeigesegelt, da macht Rosicky den Sack zu. Etwa in der Mitte des Feldes startet er durch, erläuft ein schönes Zuspiel von Nedved und schlenzt den Ball schließlich am chancenlosen Keller vorbei zum 0:3 ins Tor.
    81.: Johnson bleibt auf U.S.-Seite der gefährlichste Spieler. Einer seiner Schüsse streift nur knapp über die Latte, aber ernsthaft in Verlegenheit kommt der tschechische Weltklasse-Torhüter nie.

    Fazit

    Die USA zeigten im Mittelfeld einige gefällige Kombinationen, erarbeiteten sich aber nur wenige Chancen. Die Tschechische Republik wiederum erspielte sich keine Fülle von Chancen, verfügte aber über die Qualität, die vergleichsweise wenigen Gelegenheiten auch zu nutzen. Die Ausgangsposition hat sich für die USA damit stark verschlechtert. Nächster Gegner in Gruppe E ist Italien, während Tschechien auf Ghana trifft.

    http://fifaworldcup.yahoo.com

    Ergebnisse
    12 Jun ITA : GHA 2:0 (1:0)
    12 Jun USA : CZE 0:3 (0:2)
    12 Jun AUS : JPN 3:1 (0:1)

    Nächste Spiele
    13 Jun BRA : CRO 21:00
    13 Jun FRA : SUI 18:00
    13 Jun KOR : TOG 15:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 13.06.2006, 17:51


    AOL-News hat folgendes geschrieben: Südkorea zu stark für Togo
    2:1-Sieg über Afrikaner - Pfister wieder auf der Bank
    - Mit einer Energieleistung in der zweiten Hälfte hat Südkorea sein WM-Auftaktspiel gegen Außenseiter Togo 2:1 gewonnen. Der Halbfinalist von 2002 drehte dank der Tore von Lee Chun Soo und des Duisburgers Ahn Jung Hwan das Match gegen den WM-Debütanten aus Westafrika, bei dem nach langem Hin und Her doch wieder der Deutsche Otto Pfister auf der Trainerbank saß.
    Togo, das nach einer gelb-roten Karte für Kapitän Abalo 40 Minuten in Unterzahl spielte, setzte die Niederlagenserie der afrikanischen Mannschaften bei dieser Weltmeisterschaft fort. Nach Prämienstreit und Trainer-Chaos hielten die "Sperber" unter dem geschlossenen Dach der ausverkauften Frankfurter WM-Arena in der schwachen ersten Halbzeit gut und gingen in der 31. Minute durch Mohamed Kader sogar in Führung. Doch nach dem Platzverweis kippte das Spiel.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 13.06.2006, 19:58


    Zitat: Die französische Nationalmannschaft hat es verpasst, mit einem Sieg in die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ zu starten. Das Team um die Topstars Zinédine Zidane und Thierry Henry kam am Dienstag, den 13. Juni 2006, im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion nicht über ein torloses Remis gegen die Schweiz hinaus. Damit führt die Republik Korea die Tabelle der Gruppe G nach dem ersten Spieltag an, weil sie nur Stunden zuvor im FIFA WM-Stadion Frankfurt mit 2:1 gegen Togo gewinnen konnte.
    Der FIFA Weltpokal™-Sieger von 1998 hatte während der 90 Minuten zwar leichte Feldvorteile, konnte sich aber vor dem gegnerischen Gehäuse nicht entscheidend in Szene setzen. Mit ein wenig Glück dagegen hätte das junge und taktisch sehr gut eingestellte Team des Schweizer Trainers Jakob "Köbi" Kühn sogar für einen Überraschungssieg sorgen können, doch ein Freistoß von Tranquillo Barnetta in der ersten Spielhälfte landete lediglich am Pfosten. Die "Equipe Tricolore" bleibt damit seit dem Gewinn des WM-Finales 1998 im eigenen Land weiterhin ohne Tor bei einem FIFA-Weltpokal™ und ist zugleich der erste Mitfavorit dieser Endrunde, der keinen Sieg zum Auftakt feiern konnte.

    http://fifaworldcup.yahoo.com



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 13.06.2006, 23:01


    Zitat: Titelverteidiger Brasilien ist erfolgreich in die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ gestartet. Die Seleção gewann ihr erstes Spiel der Gruppe F am Dienstag, den 13, Juni, im Berliner Olympiastadion mit 1:0 (1:0) gegen Kroatien und belegt damit in der Tabelle den zweiten Platz hinter Australien, das bereits am Montag mit 3:1 gegen Japan die Oberhand behalten hatte.
    Den Siegtreffer erzielte Mittelfeldspieler Kaká kurz vor der Halbzeitpause. Die Kroaten waren über weite Strecken ein mehr als ebenbürtiger Gegner und erspielten sich einige Torchancen, konnten diese aber nicht nutzen. Weiterer Wermutstropfen für Kroatien: Kapitän Niko Kovac verletzte sich an der Rippe und musste bereits im ersten Durchgang ausgewechselt werden. Brasilien gewann sein achtes Spiel in Folge bei der Endrunde einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und stellte damit einen neuen Rekord auf.

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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Kivike - 14.06.2006, 20:49


    Ich halte nich so viel von,geht mir etwas auf die Nerven.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 14.06.2006, 23:14


    Zitat:
    DEUTSCHLAND – POLEN 1:0 (0:0)

    Die Deutsche Nationalmannschaft ist am Mittwoch, 14. Juni, in ihrem zweiten Spiel der Gruppe A gegen Polen im FIFA WM-Stadion Dortmund durch einen Last-Minute-Treffer von Oliver Neuville zu einem hart erkämpften 1:0 (0:0)-Erfolg gekommen.
    Die DFB-Elf hatte Probleme mit der gut gestaffelten Defensive des Teams von Trainer Pawel Janas, das sich gegenüber der 0:2-Auftaktniederlage gegen Ecuador verbessert zeigte.

    Die Deutschen erarbeiteten sich zwar in Gestalt von Miroslav Klose, Lukas Podolski und des eingewechselten Oliver Neuville einige gute Gelegenheiten, doch Polens Torhüter Artur Boruc machte die wenigen hochkarätigen Chancen mit guten Paraden zunichte, obwohl Deutschland in der Schlussviertelstunde nach einem Platzverweis gegen Radoslaw Sobolewski sogar in Überzahl spielte. Doch in der Nachspielzeit gelang Neuville (91.+) auf Vorlage des ebenfalls eingewechselten David Odonkor doch noch der erlösende Siegestreffer.

    Deutschland liegt in der Tabelle mit sechs Punkten weiter an der Tabellenspitze, gefolgt von Ecuador, das morgen gegen Costa Rica antreten muss.

    Das Spiel:

    2.: Unter den frenetischen Anfeuerungsrufen und Gesängen in der fantastischen Atmosphäre des FIFA WM-Stadions Dortmund gerät der polnische Schlussmann Artur Boruc bereits frühzeitig unter Druck, wird jedoch unfair von Miroslav Klose bedrängt, und Schiedsrichter Luis Medina Cantalejo entscheidet auf Freistoß für Polen kurz vor der Torlinie.

    9.: Der polnische Stürmer Maciej Zurawski schießt flach aufs Tor, der Schuss ist jedoch zu schwach, und Jens Lehmann kann den Ball problemlos halten.

    10.: Klose kann sich im Strafraum frei laufen und prüft Boruc mit einem Linksschuss, der Pole pariert jedoch hervorragend.

    20.: Die beachtliche polnische Anhängerschaft im Stadium gerät aus dem Häuschen, als Ireneusz Jelen seinen Bewacher am Rand des deutschen Strafraums abschüttelt. Per Mertesacker kann jedoch klären.
    21.: Philipp Lahm gibt den Ball mit links herein auf Klose. Dieser kommt in äußerst aussichtsreicher Position zum Kopfball, der jedoch knapp am kurzen Pfosten vorbei geht.

    27.: Jelen sprintet die linke Flanke hinunter und zieht dann nach innen, sein schwacher Schuss stellt jedoch kein Problem für Jens Lehmann dar. Dabei stehen auf der rechten Seite Mannschaftskameraden auf aussichtsreichen Positionen frei.

    30.: Der deutsche Mannschaftskapitän Michael Ballack, der wieder in die Startelf zurückgekehrt ist, nachdem er im Auftaktspiel pausieren musste, wagt einen Schussversuch auf Boruc, der jedoch abgefälscht wird und das Ziel verfehlt.

    36.: Lahm schickt den in Polen geborenen deutschen Stürmer Lukas Podolski mit einem schönen Zuspiel ins Rennen, dieser umkurvt den polnischen Mannschaftskapitän Jacek Bak und schießt aus der Drehung, Boruc hält jedoch problemlos.

    41.: Bernd Schneider legt für Lukas Podolski im Strafraum auf, der steht mit dem Rücken zum Tor und legt den Ball unter Druck auf Bastian Schweinsteiger. Doch der Schuss des Mittelfeldspielers von Bayern München fliegt über das Tor hinweg.

    45.+1: Lahm mit einer Hereingabe auf Podolski von der linken Seite bringt die beste Chance in dieser ersten Halbzeit, Podolski schießt jedoch aus kurzer Distanz vorbei.

    Die Fans werden unruhig

    57.: Die Fans der Gastgeber werden langsam unruhig und bringen ihre Frustration zum Ausdruck, als das erste Tor für Deutschland einfach nicht fallen will. Sie pfeifen den polnischen Torhüter Boruc wütend aus, als der sich bei einem Abstoß zu viel Zeit lässt. Als der Ball dann endlich das andere Ende des Spielfelds erreicht, knallt Jelen das Leder mit einem strammen Schuss direkt in die Arme von Lehmann.
    64.: Boruc wird erneut geprüft, als Torsten Frings' Freistoß an der Mauer abprallt und Klose an den Ball kommt. Dieser schießt hart aufs Tor, der Schlussmann von Celtic Glasgow kann jedoch parieren.

    66.: Nach einer Ecke von Schweinsteiger kommt Mertesacker am langen Pfosten an den Ball. Sein harmloser Kopfball geht jedoch über die Latte hinweg.

    75.: Radoslaw Sobolewski foult Klose in der Nähe der Seitenauslinie, erhält dafür die Gelb-Rote Karte in diesem Spiel und wird des Feldes verwiesen. Damit muss Polen die letzte Viertelstunde mit 10 Mann überstehen. Der von Schneider ausgeführte Freistoß fliegt an allen Spielern vorbei in Richtung Tor. Der Ball will jedoch auch dieses Mal nicht in den Kasten.

    80.: Boruc rettet das Unentschieden für Polen mit zwei fantastischen Paraden innerhalb einer Minute. Zunächst pariert er einen Schuss von Lahm, dann sichert er den Ball nach einem Schuss des eingewechselten Oliver Neuville, der aus der Nähe des Elfmeterpunkts abgezogen hatte.

    89.: Nun versucht sich der eingewechselte Tim Borowski, sein Schuss aus 20 Metern geht jedoch am Tor vorbei.

    90.: Unglaubliches Glück für Polen, als die Deutschen den Ball zwei Mal an die Latte setzen. Zunächst prallt Kloses Kopfball am Aluminium ab, dann donnert Ballack den Abpraller genau an dieselbe Stelle.

    91.: Der deutsche Superjoker Oliver Neuville sorgt in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Er erreicht eine Maßflanke von David Odonkor und erzielt unmittelbar vor Spielende doch noch den lang ersehnten Siegtreffer für die deutsche Elf. Die Zuschauer und Fans im ganzen Land brechen in Begeisterungsstürme aus. (1:0).

    Fazit:
    Deutschland errang erst in allerletzter Minute die drei Punkte und die Polen hatten am Ende großes Pech, nachdem es ihnen so lange gelungen war, das Unentschieden zu halten. Am Ende ging das Spiel genauso aus, wie das Aufeinandertreffen beider Teams in der zweiten Finalrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1974.


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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 15.06.2006, 22:55


    AOL-News hat folgendes geschrieben: England mit Dusel-Sieg ins Achtelfinale
    Mühsam erkämpftes 2:0 gegen Trinidad und Tobago
    - "Rooney, Rooney“, forderten Englands Fans geduldig. Lange, wirklich lange mussten sie zittern. Wegen des Spielverlauf gegen den krassen Außenseiter Trinidad und Tobago und um das Comeback ihres Lieblings. Doch nach 58. Minuten der Partie gegen Trinidad und Tobago hatte Trainer Sven Göran Eriksson ein Einsehen. Er brachte den bulligen Stürmer. Und England hat durch späte Tore von Peter Crouch (84.) sowie Steven Gerrard in der Nachspielzeit nun zwei Mal Grund zum Feiern: Das Comeback des Jahres und mit dem 2:0 (0:0) den Achtelfinaleinzug bei der WM.
    Die zweite Vorrunden-Partie der Engländer, die als Qualifizierter der Gruppe B nun möglicher Gegner der DFB-Auswahl sind, wurde zum einem Geduldsspiel. Weil Trainer Leo Beenhakker seine "Soca Warriors", die beim 0:0 gegen Schweden für Furore gesorgt hatten, erneut gut auf einen Favoriten eingestellt hatte und England beinahe vom Schweden-Syndrom befallen worden wäre.

    Starke linke Seite

    Dabei begann die Eriksson-Elf, bei der Jamie Carragher den verletzten Gary Neville ersetzte (Wadenverletzung) vor 41.000 Zuschauer im ausverkauften Frankenstadion gut, war überlegen und hatte das richtige Rezept gegen die stark defensiv ausgerichteten Karibik-Kicker: Über die dynamische linke Seite sorgten die agilen Ashley und Joe Cole für Druck.

    Zerfahrene Partie

    Erstmals richtig gefährlich wurde es in der 16. Minute als Crouch in eine Flanke von Ashley Cole rutschte. Torwart Shaka Hislop, der nicht immer einen sicheren Eindruck hinterließ, klärte. Ein wirklich schönes Fußballspiel konnte sich nicht entwickeln. England rannte an und je mehr der Champion von 1966 dies über die rechte Seite tat, desto mehr verfielen sie in einen Trott: Die Flanken aus dem Halbfeld waren zumeist leichte Beute.

    John verpasst Sensation

    Gleiches galt im ersten Spielabschnitt für jeden mit Spannung erwarteten Freistoß von "Becks". Nach einer halben Stunde legte Trinidad und Tobago seine Zurückhaltung ab. Und der WM-Debütant hätte durchaus in Führung gehen können. England hatte sogar Glück als Torwart Paul Robinson an einem Eckball vorbeisegelte und Stern John knapp vorbeiköpfte (36.).

    Crouch mit schwerem Stand

    Vor seinem 1:0 hatte Hüne Crouch einen schweren Stand beim eigenen Anhang. Nach einer kläglich vergebenen Großchance (43.) forderten die Fans ihren Liebling Rooney. Der 1,98-Meter große Stürmer hatte eine Maßflanke von Beckham volley Richtung Eckfahne gedroschen. Kurz vor dem Seitenwechsel erneut Glück für den Favoriten. John Terry klärte nach einem Kopfball von John auf der Linie (45.).

    Wacker kämpfende Außenseiter

    In der zweiten Hälfte das gleiche Muster. England mit deutlich mehr Spielanteilen, aber wacker kämpfende Außenseiter von den kleinen Antillen, die bei ihren Kontern frecher wurden. In der 58. Minute dann das Comeback, das ganz England herbeigesehnt hat. Rooney ersetzte Michael Owen, der vier Minuten zuvor nach einem Beckham-Freistoß seine beste Chance vergab. Zudem war Aaron Lennon für Carragher gekommen, dessen Defensivposten Beckham übernehmen musste.

    Rooney ohne Glanz

    Jeder Ballkontakt des bulligen Rooney wurde gefeiert. Der bullige Hoffnungsträger gab nur 47 Tage nach seinem Mittelfußbruch seinen Einstand. Viel Schwung brachte er jedoch nicht. England erarbeitete sich eindeutig mehr Chancen als in den ersten 45 Minuten. Die besten vergab Lampard (77. und 78.) aber noch sträflich. Beim erlösenden Führungstreffer verdiente sich Beckham den Assist durch eine Maßvorlage auf den Kopf von Crouch. Gerrard markierte den Endstand mit einer sehenswerten Einzelaktion.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 15.06.2006, 22:57


    AOL-News hat folgendes geschrieben: Ecuador erreicht Achtelfinale
    Sieg gegen Costa Rica bringt auch Deutschland weiter
    - Ecuador und Deutschland stehen als erste Teams im Achtelfinale der WM 2006. Einen Tag nach dem deutschen 1:0-Erfolg gegen Polen besiegten die "Tricolores" am Donnerstag in Hamburg Costa Rica 3:0 (1:0) und ebneten mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel der DFB-Elf den Weg unter die besten 16.Wie schon gegen Polen führten die Stürmer Carlos Tenorio (8.) und Agustin Delgado (54.) die Südamerikaner vor 50.000 Zuschauern in die Erfolgsspur. Ivan Kaviedes machte den Sack zu (90+2).
    Ecuadors Coach Suarez war begeistert über den zweiten Turniersieg seines Teams: "Es ist ein sehr großer Erfolg. Wir sind das erste Mal weiter. Jetzt wollen wir gegen Deutschland Geschichte schreiben." Allerdings war es kein Spaziergang für Ecuador: Costa Rica ging, die Niederlage vor Augen, kompromisslos zur Sache. Carlos Tenorio wurde angeschlagen zur Pause ausgewechselt, einige andere zogen Blessuren davon.

    "Endspiel" um den Gruppensieg

    Während die Partie der noch punktlosen Polen mit Costa Rica am 20. Juni in Hannover bedeutungslos für den weiteren Turnierverlauf ist, gibt es am gleichen Tag in Berlin ein Endspiel um den Gruppensieg. Deutschland ist zurzeit auf Grund des schlechteren Torverhältnisses Zweiter und braucht einen Sieg, um Ecuador noch zu verdrängen. Der Erste trifft auf den Zweiten der Gruppe B, der Zweite auf den Sieger der B-Staffel.

    Ecuador mit gleicher Startelf

    Anders als zum Auftakt gegen die Polen (2:0) nahm Ecuador diesmal das Heft sofort in die Hand. Trainer Luis Suarez vertraute der Startelf aus dem ersten Spiel und wurde dafür schnell belohnt. Bereits in der 8. Minute gingen die Südamerikaner in Führung. Ein Schuss von Agustin Delgado wurde abgeblockt, doch der Stürmer schnappte sich erneut den Ball und spielte ihn nach rechts hinaus zum freistehenden Luis Valencia. Dessen Flanke köpfte Carlos Tenorio in Mittelstürmerposition aus vier Metern ein - 1:0.

    Gefährliche Flanken

    Mit der Führung im Rücken lief das Kombinationsspiel der Ecuadorianer immer besser. Zweitweise schnürten "Los Tricolores" ihren Gegner in dessen Hälfte ein. Immer wieder flogen die Flanken gefährlich in den Strafraum Costa Ricas. In der 41. Minute fälschte Luis Marin eine Valencia-Flanke Richtung eigenes Tor ab. Mit einer artistischen Flugeinlage verhinderte Keeper Joe Porras einen Gegentreffer.

    Wenig zu sehen von Costa Rica

    Costa Rica wirkte nervös, gar ängstlich. Der Schock des frühen Rückstands wirkte nach. Trainer Alexandre Guimaraes versuchte, mit der Einwechslung von Stürmer Alvaro Saborio für Mittelfeldmann Danny Fonseca für mehr Schwung zu sorgen. Doch der Glaube ans Weiterkommen war nicht zu erkennen. Zaghaft, ohne Zug zum Tor agierten die "Ticos". Die einzige Chance in der ersten Halbzeit hatte Saborio, dessen Kopfball jedoch daneben ging (43.).

    Delgado mit Pech und Glück

    Dafür musste Costa Rica noch einmal tief durchatmen: In der 45. Minute bediente Edison Mendez mit einem flachen Zuspiel von rechts Delgado, der den Ball allerdings nicht richtig traf.
    "El Tin" hatte auch die erste Gelegenheit der zweiten Hälfte. Nach einer Flanke von Valencia scheiterte der 31-Jährige mit einem Seitfallzieher an Porras (53.). Sein zweites Turniertor kündigte sich an. Und so kam es eine Minute später. Nach einem Zuspiel von Mendez knallte Delgado aus spitzem Winkel einfach mal drauf. Porras ließ eine Lücke am kurzen Pfosten - 2:0, ein schwerer Torwartfehler. Costa Rica hatte weder die spielerischen Möglichkeiten noch den Willen, sich gegen das Aus zu stemmen. Der Pfostenschuss von Saborio war eher ein Zufallsprodukt (87.).

    Die Fans feiern

    Ecuador brachte die Führung begleitet von den Gesängen der 10.000 Fans in gelb und blau souverän über die Zeit. Ivan Kaviedes setzte nach einem Konter in der Nachspielzeit noch einen drauf (90+2). Die Südamerikaner haben mit ihrem ersten Achtelfinal-Einzug ein neues Kapitel ihrer Fußball-Geschichte geschrieben. Ein weiteres könnte schon bald folgen.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 16.06.2006, 01:17


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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 16.06.2006, 18:09


    AOL-News hat folgendes geschrieben: "Gauchos" ballern aus allen Rohren
    6:0-Kantersieg gegen Serbien und Montenegro
    - In hellblau und weiß wurde gejubelt. 10.000 Argentinier lagen feierten am Freitagnachmittag auf Schalke ein Freudenfest. Mittendrin Diego Armando Maradona. Seine Erben könnten zum dritten Mal nach 1978 und 1986 den Titel holen. 6:0 (3:0) gegen Serbien und Montenegro - Argentinien steht nach einer Lehrstunde modernen Fußballs kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale.Gruppe C: Alle Ergebnisse und die Tabelle
    Die Mannschaft von Trainer Jose Pekerman zeigte in der Offensive Spielkultur vom Allerfeinsten. Die "Albiceleste" spielte Katz' und Maus mit dem Team vom Balkan, das hoffnungslos überfordert war.

    Zweiter Sieg im zweiten Spiel

    Argentinien festigte mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel Rang eins in der "Todesgruppe C". Mann des Tages war Javier Saviola, der an allen Treffern vor der Pause beteiligt war. Maxi Rodriguez von Atletico Madrid (6., 41.) sowie Esteban Cambiasso von Inter Mailand (31.) sorgten schon in der ersten Halbzeit für eine Vorentscheidung. Hernan Crespo (78.), Carlos Tevez (84.) und Lionel Messi (88.) trafen zum Endstand.

    Zum Abschluss der Vorrunde treffen die "Gauchos" am 21. Juni in Frankfurt auf die Niederlande. Für Serbien und Montenegro geht es dann gegen die Elfenbeinküste nur noch um die Ehre.

    Abwehrkette gesprengt

    Ilija Petkovic, Trainer von Serbien und Montenegro, hatte Probleme mit seiner Viererkette: Kurzfristig musste Petkovic Ivica Dragutinovic vom FC Sevilla ersetzen. Für ihn lief Milan Dudic auf.

    Da auch Nemanja Vidic verletzt fehlte, waren die "berühmten Vier", die Garanten für die Qualifikation gewesen waren, nur noch zu zweit. Und das machte sich bemerkbar.

    Frühe Führung für Argentinien

    Bereits in der sechsten Minute hebelten die Argentinier die Defensive aus. Juan Sorin bediente mit einem Hackentrick Javier Saviola, der den völlig freistehenden Maxi Rodriguez sah. Mit der Pieke knallte der 25-Jährige den Ball oben rechts ins Netz - 1:0.

    Auch die Argentinier hatten früh Verletzungsprobleme. Luis Gonzalez musste nach 17 Minuten mit einer Zerrung runter. Für ihn kam Esteban Cambiasso.

    Cambiasso legt nach

    Nach dem Schock des frühen Gegentreffers kam Serbien und Montenegro Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel. Gerade, als sich die Männer vom Balkan gefangen zu haben schienen, schlug die "Albiceleste" wieder zu.

    Saviola riss mit einem Pass nach rechts die Deckung von Serbien/Montenegro auf. Cambiasso spielte Crespo im Strafraum an. Mit einem Hackentrick bediente dieser erneut Cambiasso, der aus elf Metern traf - 2:0 (31.). Argentinien spielte wie eine Klassemannschaft. Abgeklärt, ballsicher und vor dem Tor eiskalt.

    Crespo-Tor wird nicht gegeben

    Nur fünf Minuten später traf Crespo nach tollem Zuspiel von Saviola. Schiedsrichter Roberto Rosetti aus Italien gab jedoch Abseits. Eine Fehlentscheidung.

    Doch die Südamerikaner kamen zu ihrem dritten Treffer. Ausgerechnet Mladen Krstajic, der auf Schalke ein Heimspiel hatte, vertändelte an der Eckfahne gegen Saviola. Der Stürmer vom FC Sevilla umkurvte Dudic. Seinen Schuss konnte Dragoslav Jevric nur abklatschen. Am langen Pfosten staubte Rodriguez ab - 3:0 (41.).

    Rot für Kezman

    Serbien und Montenegro war am Boden. Eigene Chancen waren Mangelware. Die beste hatte noch Savo Milosevic, der ein Zuspiel von Mateja Kezman knapp verpasste (55.).

    Im Gefühl des sicheren Siegs schaltete Argentinien einen Gang zurück. Pekerman nahm Saviola bereits nach 59 Minuten vom Feld, brachte Carlos Tevez. In den letzten 25 Minuten waren die Südamerikaner in Überzahl: Kezman sah nach einer rüden Attacke gegen Javier Mascherano Rot (65.).

    Messi kommt und trifft

    Eine Viertelstunde vor Schluss kam dann Jungstar Messi – für den zweimaligen Torschützen Rodriguez - zu seinem ersten WM-Spiel. Er bereitet mit einer flachen Hereingabe von links das 4:0 vor. Crespo musste nur noch einschieben (78.).

    Nach dem 5:0 von Tevez nach toller Einzelleistung (84.) durfte sich Messi nach Pass von Riquelme auch noch in die Torschützenliste eintragen (88.).



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 16.06.2006, 22:14


    AOL-News hat folgendes geschrieben: Holland schon im Achtelfinale
    2:1-Sieg gegen Elfenbeinküste - Afrikaner scheiden aus
    - Traumtore, tolle Kabinettstückchen und am Ende ein Freudenmeer in Orange: Nachbar Niederlande ist Deutschland ins Achtelfinale gefolgt. Die Elf von Trainer Marco van Basten steht nach dem knappen und hart umkämpften 2:1 (2:1) gegen die Elfenbeinküste neben Argentinien als zweiter Qualifizierter der Gruppe C fest. Nach dem Schlusspfiff feierten die Spieler mit einer Polonaise vor der in Orange getauchten Fankurve ausgelassen das Weiterkommen.
    Alle Tore fielen in der ersten Hälfte. Vor 52.000 Zuschauern im ausverkauften Daimler-Stadion verwandelte Robin van Persie einen 20-Meter-Freistoß nach 23 Minuten direkt. Der vom FC Bayern München umworbene Ruud van Nistelrooy traf zum 2:0 nur vier Minuten später. Das Ganze unter Beobachtung von FCB-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge.

    Anschlusstreffer zu wenig

    Die Elfenbeinküste zeigte sich vom Doppelschlag nur wenig geschockt. Ein tolles Solo schloss Bakary Kone mit einem trockenen Schuss zum Anschlusstreffer (38.) ab. Es war das erste Pflichtspielgegentor für die Niederlande seit 1.014 Minuten.

    Elfenbeinküste mit Pech

    Die Elfenbeinküste wurde wie schon beim 1:2 gegen Argentinien nicht für einen couragierten Auftritt belohnt und hatte Pech bei einem Lattentreffer von Didier Zokora (33.). Afrika wartet bei dieser WM damit weiter auf den ersten Sieg. Und der am höchsten gehandelte Vertreter des Schwarzen Kontinents kann jetzt bereits die Heimreise planen.

    Holland zunächst unverändert

    Beide Teams boten Fußball auf hohem technischem Niveau und tollen Einsatz. Van Basten schenkte der Stammformation vom 1:0 gegen Serbien und Montenegro das Vertrauen. Sein Gegenüber Henri Michel hatte seine Elf im Vergleich zum Auftakt gleich auf drei Positionen verändert.

    Tizie als Unsicherheitsfaktor

    Die Gegner waren an individueller Klasse nahezu ebenbürtig. Die "Elftal" konnte dies aber in konstruktivere Aktionen umsetzen. Die Akteure der Elf von Trainer Henri Michel verstrickten sich ein ums andere Mal in Einzelaktionen und hatten in Torwart Jean-Jacques Tizie einen permanenten Unsicherheitsfaktor im Spiel.

    Boulahrouz und van der Vaart eingewechselt

    Im zweiten Spielabschnitt kamen gleich beide Bundesliga-Akteure vom Hamburger SV zum Einsatz. Khalid Boulahrouz ersetzte den verletzten John Heitinga (46.) und Rafael van der Vaart den glücklosen Wesley Sneijder. Es war das erste Länderspiel für den Spielmacher van der Vaart 2006.

    WM für Drogba vorbei

    Die Partie blieb spannend, weil sich die Niederländer im zweiten Spielabschnitt weit zurückzogen und das Ergebnis zu verwalten versuchten. Der WM-Debütant suchte indes den Ausgleich, am Ende schwanden aber die Kräfte. Einen Kopfball von Didier Drogba holte Torschütze van Persie von der Linie (77.). Der Star-Stürmer kassierte die zweite Gelbe Karte (41.) und fehlt nun beim WM-Abschiedsspiel gegen Serbien-Montenegro am 21. Juni.

    Sieben Gelbe Karten

    Bei Schiedsrichter Oscar Ruiz aus Kolumbien saß der Karton ohnehin locker. Das Ergebnis: sieben Gelbe Karten, 4:3 aus Sicht des Siegers. Für den zweimaligen Vize-Weltmeister Niederlande geht es nach dem zweiten Erfolg im abschließenden Gruppenspiel gegen Argentinien am 21. Juni in Frankfurt nun um den Gruppensieg.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 17.06.2006, 02:47


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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 17.06.2006, 17:51


    AOL-News hat folgendes geschrieben:

    Portugal im Achtelfinale
    Glanzloser 2:0-Sieg über den Iran
    - Ergebnisfußball statt Zaubershow: Unter diesem Motto hat Portugal den vorzeitigen Sprung ins WM-Achtelfinale perfekt gemacht. Der Vize-Europameister schlug den Iran in einem glanzlosen Spiel mit 2:0. Vor 48.000 Zuschauern im Frankfurter WM-Stadion schoss Deco in der 63. Minute sein erstes WM-Tor. Cristiano Ronaldo machte den Sieg der Portugiesen in der 80. Minute per Foulelfmeter perfekt.

    Für die tapfer kämpfenden Iraner ist damit zum dritten Mal bei einer WM nach der Vorrunde Schluss. Portugal führt die Gruppe D mit sechs Punkten an. Neben Mexiko (4) darf sich auch noch Angola (1) vor dem letzten Spieltag leise Hoffnungen auf den Einzug ins Achtelfinale machen.

    AOL-News hat folgendes geschrieben:


    Ghana sorgt für erste WM-Sensation
    "Black Stars" schlagen Tschechien mit 2:0
    - Ghana darf bei seiner ersten Teilnahme an der Endrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft wieder vom Achtelfinale träumen. Die "Black Stars" kamen vor 45.000 Zuschauern im ausverkauften Kölner WM-Stadion in ihrem zweiten Spiel der Gruppe E am Samstag zu einem verdienten 2:0 (1:0)-Sieg über Tschechien.

    Lange Zeit hatte die frühe 1:0-Führung durch Asamoah Gyang (2.) Bestand, ehe Sullay Muntari gegen die zwischenzeitlich dezimierten Tschechen in der 82. Minute alles klar machte. Tomas Ujfalusi hatte nach einer Notbremse in der 65. Minute die Rote Karte gesehen.

    Ghana sorgte mit dem Erfolg nicht nur für den ersten Außenseitersieg und somit die erste große WM-Sensation, sondern auch für den ersten Sieg eines afrikanischen Teams. Durch den Erfolg haben die "Black Stars" ebenso wie Tschechien drei Punkte.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 17.06.2006, 23:48


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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 19.06.2006, 01:24


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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 19.06.2006, 22:55


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    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 20.06.2006, 20:30


    AOL-News hat folgendes geschrieben: Klose-Gala bei Sieg gegen Ecuador
    Deutschland nach 3:0 souverän Gruppenerster
    - "Oh, wie ist das schön. So was hat man lange nicht gesehen", sangen die Fans und die deutsche Nationalmannschaft ritt auf der Welle der Begeisterung als Gruppensieger ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Stimmen zum Spiel: "Wir haben noch Großes vor"
    Einzelkritik: Bewerten Sie die deutschen Spieler
    Gruppe A: Versöhnlicher Abschluss für Polen
    Gruppe A: Alle Ergebnisse und die Tabelle
    Vor 72.000 Zuschauern im ausverkauften Berliner Olympiastadion und Millionen Fans landesweit begeisterte die Elf von Bundestrainer Jürgen Klinsmann beim 3:0 (2:0) über Ecuador und untermauerte als Gastgeber ihre Ambitionen bei diesem Turnier.

    Zweimal Miroslav Klose (4. und 44.) sowie Lukas Podolski (57.) trafen beim nie gefährdeten dritten Sieg dieser WM und zementierten den besten WM-Start einer deutschen Mannschaft seit 1970 in Mexiko.

    Gegner im Achtelfinale steht noch nicht fest

    Als Sieger der Gruppe A trifft der dreimalige Weltmeister nun auf den Zweiten der Gruppe B, der am späten Dienstagabend ermittelt wird.

    England, Schweden oder gar Trinidad und Tobago heißt der deutsche Gegner in der Runde der letzten 16 am 24. Juni in München.

    Makellose Bilanz

    Mit neun Punkten aus drei Spielen und 8:2 Toren ist die Vorrunden-Bilanz der deutschen Elf makellos.

    Im 30. Spiel unter seiner Regie verzichtete Klinsmann, der von den Fans gefeiert wurde, auf den Einsatz des angeschlagenen Christoph Metzelder (Knieprobleme).

    Huth für Metzelder

    Es war die einzige Änderung im Vergleich zum 1:0 gegen Polen. Der Dortmunder wurde durch Robert Huth ersetzt. In seinem 18. Länderspiel, dem dritten Einsatz 2006, fügte sich der England-Legionär nahtlos ins Spiel ein.

    Gegen die bis dato ungeschlagenen Südamerikaner nahm die DFB-Auswahl nach 59 Sekunden und einem kleinen Weckruf durch eine scharfe Flanke von Ulises de la Cruz das Heft in die Hand. Trainer Luis Suarez hatte seine Elf nach dem 3:0 gegen Costa Rica gleich auf vier Positionen verändert. Erfolglose personelle Maßnahmen. Bereits der zweite deutsche Angriff war von Erfolg gekrönt.

    Frühe Führung durch Klose

    Per Mertesacker verwirrte mit einer Verlängerung Ecuadors Abwehr, Sebastian Schweinsteiger war aufgerückt und legte kurz zurück, Klose zimmerte zum 1:0 in die Maschen. Unnachahmlich, unhaltbar.

    Mit gutem Stellungsspiel, einer geringen Fehlerquote und dem nötigen Einsatz schaffte sich die DFB-Auswahl ein deutliches Übergewicht und gefiel auch spielerisch.

    Starke linke Seite mit Lahm

    Dazu trug die erneut starke linke Seite mit Philipp Lahm und Schweinsteiger bei. Die zuletzt so viel gescholtene Abwehr leistete überwiegend ruhige und souveräne Arbeit.

    Auch Arne Friedrich. Der Berliner wirkte bei seinem Heimspiel mutiger und sicherer, setzte aber erneut wenig Akzente in der Offensive.

    Indisponierte Südamerikaner

    Ecuador war erschreckend schwach, kam zu keiner erwähnenswerten Aktion vor dem Tor von Jens Lehmann.

    Der Weltranglisten-39. zeigte Standfußball und wurde dafür vom deutschen Team noch vor dem Seitenwechsel zum zweiten Mal bestraft.

    Ballack als Antreiber

    Kapitän Michael Ballack, der das Spiel unermüdlich an sich riss, lupfte den Ball in den Strafraum auf Klose. Der 28-Jährige dribbelte sich an Torwart Cristian Mora vorbei und schob ein. Bei einer ähnlichen Aktion (33.) war Klose noch gescheitert.

    Nach den Turniertreffern drei und vier, ist der Bremer ein ernsthafter Anwärter auf die Torjägerkrone der WM.

    Befreiung für "Poldi"

    Im zweiten Spielabschnitt kombinierte Deutschland in seinem 88. WM-Spiel nach Belieben. Und der zuletzt in die Kritik geratene Podolski kam zu seinem Erfolgserlebnis.

    Nach erneut guter Vorarbeit von Schweinsteiger schob der 21-Jährige ein (57.), der in den ersten 45 Minuten noch unsicher wirkte. Vier Minuten vor seinem erlösenden Treffer hatte ein Schuss das Ziel noch knapp verfehlt.

    Frings und Co. geschont

    Bundestrainer Klinsmann gönnte im weiteren Spielverlauf Torsten Frings (66.), dem guten Bernd Schneider (73.) sowie dem Helden von Berlin, Klose (66.), angesichts der Überlegenheit eine Pause. Sie wurden durch Tim Borowski, Oliver Neuville und Gerald Asamoah ersetzt.

    Gegen einen Gegner, der aufgab, hatte die DFB-Elf noch einige Chancen, das Ergebnis höher zu gestalten. Der 53. WM-Erfolg einer deutschen Mannschaft fiel leichter als erwartet. "Finale, oho - Finale, oho", skandierten die Fans. Zumindest hat sich die deutsche Elf nun einen vermeintlich leichteren Weg durch die K.o.-Runde gesichert.

    Wunschgemäß würde die DFB-Auswahl vor dem angestrebten Finaleinzug erneut in Berlin (Viertelfinale, 30. Juni) und im "Wohnzimmer" Dortmund (Halbfinale, 4. Juli) antreten können.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 20.06.2006, 23:45


    Ergebnisse
    20 Jun ECU : GER 0:3 (0:2)
    20 Jun CRC : POL 1:2 (1:1)
    20 Jun PAR : TRI 2:0 (1:0)
    20 Jun SWE : ENG 2:2 (0:1)

    Gruppe A
    1. Deutschland
    2. Ecuador
    3. Polen
    4. Costa Rica

    Gruppe B
    1. England
    2. Schweden
    3. Paraguay
    4. Trinidad & Tobago


    Nächste Spiele
    21 Jun IRN : ANG 16:00
    21 Jun POR : MEX 16:00
    21 Jun CIV : SCG 21:00
    21 Jun NED : ARG 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 22.06.2006, 00:39


    Ergebnisse
    21 Jun IRN : ANG 1:1 (0:0)
    21 Jun POR : MEX 2:1 (2:1)
    21 Jun CIV : SCG 3:2 (1:2)
    21 Jun NED : ARG 0:0

    Nächste Spiele
    22 Jun CZE : ITA 16:00
    22 Jun GHA : USA 16:00
    22 Jun CRO : AUS 21:00
    22 Jun JPN : BRA 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 23.06.2006, 23:35


    Ergebnisse
    23 Jun UKR : TUN 1:0 (0:0)
    23 Jun KSA : ESP 0:1 (0:1)
    23 Jun SUI : KOR 2:0 (1:0)
    23 Jun TOG : FRA 0:2 (0:0)

    Nächste Spiele
    24 Jun GER : SWE 17:00
    24 Jun ARG : MEX 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 25.06.2006, 02:11


    Ergebnisse
    24 Jun GER : SWE 2:0 (2:0)
    24 Jun ARG : MEX 2:1 n.V. (1:1, 1:1)

    Nächste Spiele
    25 Jun ENG : ECU 17:00
    25 Jun POR : NED 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 25.06.2006, 10:23


    AOL_News hat folgendes geschrieben: Viertelfinale! Schweden weggezaubert
    Auftakt nach Maß: Podolski trifft zwei Mal
    - "Gauchos wir kommen", hatten die Fans plakatiert und der schwarz-rot-goldene Fußball-Traum in Deutschland geht tatsächlich weiter. Vor 60.000 begeisterten Zuschauern in der Münchner WM-Arena hat die deutsche Nationalmannschaft mit einem hoch verdienten 2:0 (2:0)-Erfolg über lange Zeit dezimierte Schweden das Viertelfinale erreicht und damit den nächsten Schritt zum ausgegebenen Minimalziel Halbfinale vollzogen. Ihre Meinung: Die DFB-Elf in der Einzelkritik
    Reaktionen: "Selten so gute Deutsche gesehen!"

    Ein Doppelpack von Lukas Podolski (4. und 12.) machten den Weg frei in die Runde der letzten Acht. Dort trifft die Elf von Bundestrainer Jürgen Klinsmann am 30. Juni in Berlin auf den Sieger der Partie Argentinien gegen Mexiko, der am späten Samstagabend in Leipzig ermittelt wird.

    Frühe Führung

    Im 777. Länderspiel ihrer Geschichte begann die DFB-Elf mit Christoph Metzelder, der beim 3:0 gegen Ecuador noch geschont wurde. Das taktische Konzept ging früh auf, weil Schweden in der Abwehr unerwartet große Mankos zeigte. Bereits der zweite deutsche Angriff war von Erfolg gekrönt.

    Nach guter Vorarbeit durch Kapitän Michael Ballack dribbelte sich Miroslav Klose in den Strafraum, sein Schuss konnte Schwedens Bester, Torwart Andreas Isaksson, noch parieren, beim Abstauber von Podolski war er aber machtlos.

    Traumvorarbeit von Klose

    Schweden, das Zlatan Ibarahimovic für Marcus Allbäck im Sturm aufbot, ging robust in die Zweikämpfe. Die Klinsmann-Schützlinge hielten körperlich gegen und setzten einige spielerische Akzente. Acht Minuten nach der Führung zeigte das deutsche Sturm-Duo Klose-Podolski erneut seine Klasse. Ballack eroberte einen Ball im Mittelfeld, Podolski setzte Klose ein, der zog drei Schweden auf sich, spielte den Doppelpass und "Poldi" zimmerte den Ball rein. Blindes Verständnis.

    Für Podolski waren die Länderspiel-Treffer 14 und 15 bzw. zwei und drei bei dieser WM eine Genugtuung nach der Kritik an seinen Auftritten zuvor. Nach 74 Minuten wurde der Neu-Bayer mit stehenden Ovationen in seiner neuen Heimat verabschiedet. Für ihn kam Oliver Neuville.

    Platzverweis gegen Lucic

    Im vierten WM-Duell gegen Deutschland bekam das Team von Trainer Lars Lagerbäck früh die Quittung für teilweise übertriebenen Einsatz. Teddy Lucic sah nach einer Attacke gegen Klose die Ampelkarte (35.). Die Überzahlsituation konnte die deutsche Elf jedoch nicht ausnutzen, weil Isaksson Chancen von Klose (31. und 44.), Frings (33.) Ballack (55. und 81.) sowie Neuville (81. und 87.) vereitelte.

    Die Überlegenheit des dreimaligen Weltmeisters drückte sich im Chancenverhältnis 14:5 aus. 63:37 Prozent Ballbesitz waren ebenfalls ein Beleg. Bei den seltenen Vorstößen der Schweden zeigte Phillip Lahm bei hohen Bällen Schwächen gegen den knapp 30 Zentimeter größeren Gegenspieler Ibrahimovic.

    Larsson verschießt Strafstoß

    Auch Jens Lehmann zeigte Unsicherheiten. Gut, dass Schweden seine wenigen Chancen auch noch schlecht verwertete. Die beste vergab Henrik Larsson. In seinem letzten Länderspiel verschoss der Stürmer vom Champions-League-Sieger FC Barcelona einen Foulelfmeter. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff hätte das die deutsche Mannschaft aus dem Konzept bringen können, so aber war es der Knackpunkt der Partie und ein trauriger Abschied für Larsson.

    Probleme in Überzahl

    Der 19. Sieg in der Ära Klinsmann geriet nie in Gefahr. Allerdings hatte die deutsche Mannschaft Mühe, mehr aus der Überzahl zu machen. Schweden stand massiert in der Deckung, Ballack und Co. rannten an. Pech hatte Bernd Schneider mit einem Pfostenschuss sechs Minuten vor dem Ende. Die Rufe "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin", hörte die junge deutsche Mannschaft nun schon zum vierten Mal von den Rängen. Die Ehrenrunde in München dauerte dann aber schon länger als bei den drei Vorrunden-Erfolgen.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 28.06.2006, 04:16


    Viertelfinale
    Deutschland vs. Argentinien
    Italien vs. Ukraine
    England vs. Portugal
    Brasilien vs. Frankreich



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 01.07.2006, 00:36


    Zitat: DEUTSCHLAND - ARGENTINIEN 1:1 n.V., 4:2 i.E.

    Der Traum vom vierten WM-Titel bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ geht für den Gastgeber weiter. Die DFB-Auswahl trifft nun in der Runde der letzten Vier am 4. Juli in Dortmund auf den Sieger der Partie zwischen Italien und der Ukraine.

    In einer von vielen Zweikämpfen und wenigen Torraumszenen geprägten taktischen Partie war es der argentinische Defensiv-Allrounder Roberto Ayala, der in der 49. Minute nach einem Eckball von Juan Roman Riquelme höher sprang als die gesamte deutsche Abwehr und per Kopf die Führung für die Albiceleste erzielte.

    Die Mannschaft von Jürgen Klinsmann gab jedoch die passende Antwort und glich zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit dank eines Kopfballtreffers von Miroslav Klose aus, um die Verlängerung zu erzwingen. Da in eben dieser keine weiteren Tore fielen, kam es zum Elfmeterschießen, in dem Jens Lehmann zum gefeierten Helden wurde, indem er gegen Roberto Ayala und Esteban Cambiasso halten konnte.

    Das Spiel

    7.:Nach einem zerfahrenen Beginn mit vielen kleinen Fouls auf beiden Seiten und zahlreichen Unterbrechungen durch Schiedsrichter Lubos Michel haben die Gastgeber die erste Chance. Der argentinische Torhüter Roberto Abbondanzieri kann einen 25-Meter-Freistoß von Lukas Podolski erst im Nachfassen parieren.

    16.: Michael Ballack verpasst die große Chance zur deutschen Führung. Nach einer wunderschönen Hereingabe von Bernd Schneider startet der deutsche Kapitän durch und schraubt sich hoch, aber sein Kopfball fliegt am rechten Torpfosten vorbei.

    19.: Auf argentinischer Seite zeigt sich vor allem Carlos Tevez in seinem zweiten WM-Spiel sehr umtriebig. Fast logisch, dass er auch an der ersten halbwegs guten Gelegenheit der Südamerikaner beteiligt ist: Der stets offensiv ausgerichtete Linksverteidiger Juan Pablo Sorin überläuft Tevez innen, bekommt prompt den Ball und flankt sofort. Nur der wachsame Per Mertesacker verhindert, dass das Leder zu Hernan Crespo kommt.
    45.: Das Spiel ist spannend und intensiv geführt, insgesamt aber nicht auf sonderlich hohem Niveau, und so gehen beide Mannschaften in die Pause, ohne dass sich ihre Torhüter in den ersten 45 Minuten hätten auszeichnen können. Die Zuschauer auf den Rängen verabschieden die Teams mit verhaltenem Applaus in die Kabine. Noch hat die Partie nicht das gehalten, was man sich von ihr versprochen hat.

    Führung durch Ayala

    49. Minute: Nach torlosen ersten 45 Minuten ist der Bann kurz nach der Pause endlich gebrochen. Spielgestalter Riquelme schlägt eine Ecke von rechts vors Tor und Ayala ist vor Klose am Ball. Sein Kopfball schlägt zwischen Jens Lehmann und Philipp Lahm hindurch im deutschen Tor ein.

    64.: Zwei Ecken in rascher Folge für Deutschland. Nach der zweiten hat Ballack die Gelegenheit, nachdem Roberto Abbondanzieri nicht an den Ball kommt. Doch Ballacks Schuss wird erst abgeblockt und den anschließenden Kopfball des deutschen Kapitäns nimmt Argentiniens Torwart dankbar auf.

    71.: Abbondanzieri kann nicht mehr weiter spielen. Für ihn kommt Leonardo Franco. Beim Gerangel sieben Minuten zuvor hatte der Schlussmann von den Boca Juniors im Zweikampf mit Miroslav Klose eine schmerzhafte Hüftprellung erlitten. Argentiniens Mannschaftsärzte versuchen alles, aber es nützt nichts. Die Auswechslung muss vollzogen werden.

    73.: Fast das 2:0 für Argentinien. Tevez spritzt in einen schlechten Pass von Lahm. Dann zieht der kleine Stürmer die deutschen Abwehrspieler auf sich und legt anschließend ab auf Maxi Rodriguez, doch dessen Schuss geht ans Außennetz.

    80.: Als es schon ganz danach aussieht, als würde die Albiceleste ihren knappen Vorsprung über die Zeit bringen können, gelingt Deutschland den Ausgleich. Ballacks Hereingabe von links sieht zunächst gar nicht so gefährlich aus, aber Klose startet wunderschön in die Kopfballverlängerung seines Vereinskameraden Tim Borowski und köpft sein fünftes Turniertor.

    89.: Ein Kopfball des Argentiniers Luis Gonzalez kommt gefährlich aufs rechte Eck. Jens Lehmann hechtet sensationell und rettet spektakulär mit einer Hand, aber der Treffer hätte ohnehin nicht gegolten, da der auf einen Abpraller lauernde Tevez im Abseits stand.

    Verlängerung

    105. Minute: Letzte Aktion in einer ersten Hälfte der Verlängerung ohne Torschuss: Gonzalez schießt einen Volley am Tor vorbei.

    106.: Direkt nach Wiederbeginn versucht es Tevez mit einem Fernschuss, mit dem Lehmann jedoch keinerlei Mühe hat.

    113.: Ein weiterer Fernschuss, diesmal von Fabricio Coloccini, aber er verzieht komplett. Zwei Minuten darauf versucht es der Außenverteidiger nochmals, aber Lehmann beweist ein gutes Auge – der Ball tippt nur auf die Latte.

    Torhüter Jens Lehmann avancierte zum Held des Tages. Seine Paraden gegen Ayala und Esteban Cambiasso katapultieren die Nationalmannschaft ins Halbfinale. Die Deutschen hingegen hatten eine Erfolgsquote von einhundert Prozent: Neuville, Ballack, Podolski und Borowski verwandelten sicher.

    http://fifaworldcup.yahoo.com



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 01.07.2006, 08:46


    und noch ne andere Sichtweise ;)

    AOL-News hat folgendes geschrieben: Lehmann packt zweimal zu!
    Halbfinale! Deutsches Fußball-Märchen geht weiter
    - Adios Argentina - Deutschland steht nach einem Viertelfinale, das in die WM-Geschichte eingehen wird, im Halbfinale der Weltmeisterschaft. Zum Held des an Spannung nicht zu überbietenden Freitagabends in Berlin wurde Jens Lehmann. Einzelkritik: Bewerten Sie die deutschen Spieler
    Stimmen: "Es wird erwartet, dass man Elfer hält"

    Der Torwart von Arsenal London parierte in seinem 37. Länderspiel gleich zwei Strafstöße beim 5:3 (1:1, 1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen gegen Argentinien. "Als deutscher Torwart wird von einem erwartet, dass man im Elfmeterschießen Elfmeter hält. Die anderen vier haben aber auch toll geschossen. Das war das Viertelfinale, aber jetzt kommt die nächste große Herausforderung", sagte Held Lehmann nach der Partie.

    Pekerman tritt zurück

    Unmittelbar nach dem Aus trat Jose Pekerman zurück. "Es ist aus. Das Kapitel ist geschlossen. Ich werde bestimmt nicht weitermachen", erklärte der Coach des zweimaligen Weltmeisters. Dagegen steht Vertragsverlängerung Jürgen Klinsmanns nun wohl nichts mehr im Weg.

    Im Halbfinale trifft die glückliche DFB-Auswahl, die mit dem fünften Erfolg in Folge eine neue Endrunden-Bestmarke setzte, dagegen am Dienstag in Dortmund auf den Sieger der Partie Italien gegen Ukraine. Die 72.000 Zuschauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion wurden auf eine harte Probe gestellt. Auch Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Horst Köhler. Zu gut hatten sich beide Protagonisten aufeinander eingestellt.


    Geduldsspiel in Berlin

    Der zweimalige Weltmeister Argentinien hatte seine Formation auf zwei Positionen verändert. Trainer Jose Pekerman stellte den 1,83-m großen Fabricio Coloccini für Nicolas Burdisso (1,74 m) in seine Vierer-Abwehrkette. Ein Mittel gegen die Kopfballstärke der DFB-Elf. Zudem stürmte Carlos Tevez für Javier Saviola.

    Die spannungsgeladene Neuauflage zweier WM-Finals (1986 und 1990) entwickelte sich zum ungeheuren Geduldsspiel, bei dem das Lauern auf den Fehler des anderen dominierte.

    Beste Chance in Halbzeit eins

    Die "Albiceleste" hielt den Ball im ersten Spielabschnitt sicher in ihren Reihen, ohne dabei wirklich Gefahr aus dem Spiel heraus zu verbreiten (54:46 Prozent Ballbesitz). Die im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Schweden unveränderte DFB-Auswahl leistete sich über den gesamten Spielverlauf viele unnötige Ballverluste und Fehlpässe. Die Anspielstationen fehlten, das Spiel ohne Ball stockte.

    Dennoch hatten Klinsmanns Schützlinge in einer an Chancen armen Partie die besseren Tormöglichkeiten. Die beste vergab Kapitän Michael Ballack (16.) per Kopf nach toller Vorarbeit von Bernd Schneider.

    Viele taktische Fouls

    Schneider wurde ansonsten viel in der Defensive gebunden, weil die Argentinier die rechte deutsche Seite als Ziel ihrer Angriffe ausgemacht hatten, angetrieben von ihrem besten Akteur, Kapitän Juan Sorin. Viele Chancen der Südamerikaner ließ der Gastgeber aber nicht zu. Auf beiden Seiten wurde der Spielaufbau auch lange mit taktischen Fouls unterbunden. Dabei ging Gefahr von den zahlreichen Standardsituationen aus, die die "Gauchos" in der deutschen Hälfte erzwangen.

    Ayala mit dem Führungstreffer

    Der dritte Eckball der Argentinier führte dann beinahe folgerichtig zum Rückstand für die DFB-Elf. Juan Riquelme, der ansonsten bei Torsten Frings abgemeldet war, zirkelte den Ball hinein und fand in Roberto Ayala einen Abnehmer. Gegenspieler Miroslav Klose war im Kopfball-Duell unterlegen.

    Riquelme ausgewechselt

    Ein Tor, das dem Spiel gut tat. Angetrieben vom unermüdlichen Berliner Publikum, forcierte die DFB-Elf ihre Angriffsbemühungen und hätte durch Ballack (64.) zum Ausgleich kommen können. Aber er traf den Ball nach einem Schweinsteiger-Eckball nicht richtig.

    Argentiniens Torwart Roberto Abbondanzieri musste nach einem Zusammenprall mit Klose verletzt vom Feld (70.). Er wurde durch Leonardo Franco ersetzt. Zwei Minuten später ging Riquelme für Esteban Cambiasso. Mit der Vorarbeit zum Tor hatte der schwache Regisseur seinen Beitrag geleistet. Ohnehin zog Javier Mascherano die Fäden beim Sieger der Gruppe C.

    Klose zum Ausgleich

    Deutschland drängte, Argentinien verteidigte und lauerte auf Konter. Ein Fehler von Lahm ließ Maxi Rodriguez, Kunstschütze zum 2:1 gegen Mexiko, aus (73.) zu einer guten Chance kommen. Zehn Minuten vor dem Abpfiff wurden die Angriffe der DFB-Elf belohnt, bei der David Odonkor den glücklosen Schneider (62.) und Tim Borowski Schweinsteiger ersetzte (75).

    Eine Kopfball-Stafette über Borowski versenkte Klose zu seinem fünften Turnier-Treffer (80.). Ballack hatte geflankt. Torschütze Klose hatte sich aufgerieben, war zudem angeschlagen. Für den Bremer kam Oliver Neuville (85.).

    Ayala und Cambiasso verschießen

    Die Verlängerung hatte sich der dreimalige Weltmeister redlich verdient. Die DFB-Elf bemühte sich in den 30 Extra-Minuten spielerisch um die Entscheidung, die Argentinier übten sich mit Distanzschüssen. Eine verunglückte Flanke von Coloccini fiel auf die Torlatte (115.). Den entscheidenden Impuls konnte der Partie aber keines der Teams mehr geben. Kapitän Ballack war sichtlich k.o., das Auswechselkontingent aber bereits erschöpft.


    Dafür war Ballack nach dem Spiel umso erleichterter: "Das war sensationell. Von den Torchancen her war es für die Zuschauer nicht so interessant, aber das Spiel stand auf einem hohen taktischen Niveau. Wir haben bis zum Schluss gefightet und nicht viel zugelassen."

    Im Elfmeterschießen trafen Neuville, Ballack, Podolski und Borowski zum dritten WM-Erfolg einer deutschen Mannschaft gegen Argentinien. Torschütze Ayala und Cambiasso scheiterten an Lehmann. Unmittelbar danach überschatteten tumultartige Szenen die deutsche Jubelarien. Einige Argentinier gingen auf Per Mertesacker und Teammanager Oliver Bierhoff los.

    Unschlagbar im Elfmeterschießen

    An diesem denkwürdigen Abend in Berlin erhielt ein ungeschriebenes Fußball-Gesetz neue Gültigkeit: Deutschland verliert kein Elfmeterschießen bei einer WM. Es war das vierte erfolgreiche nach 1982, 1986 und 1990. Das Ganze am zehnten Jahrestag nach dem EM-Erfolg 1996. In ganz Deutschland hat der Traum vom vierten WM-Titel nach dem ersten Erfolg gegen eine große Fußball-Nation seit dem 7. Oktober 2000 (1:0 gegen England) neue Nahrung erhalten.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 01.07.2006, 19:51


    England ist soeben im Elfmeterschießen gegen Portugal rausgeflogen. =D>
    :fb3:

    Es ist doch immer wieder herrlich, heulende Engländer vom Platz gehen zu sehen. :pleased



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    RSHA - 01.07.2006, 20:31


    Disturbed hat folgendes geschrieben:
    :fb3:

    Es ist doch immer wieder herrlich, heulende Engländer vom Platz gehen zu sehen. :pleased

    Ja stimmt genau, was für ein Fest. Jetzt machen die Engländer sicher wieder stress, aber unsere Sicherheitskräfte wollen ja auch was zu tun haben :n182:



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 02.07.2006, 03:22


    Viertelfínale
    Deutschland vs. Argentinien 1:1 4:2 i.E.
    Italien vs. Ukraine 3:0
    England vs. Portugal 0:0 1:3 i.E.
    Brasilien vs. Frankreich 0:1

    Halbfinale
    04 Jul GER : ITA 21:00
    05 Jul POR : FRA 21:00



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 03.07.2006, 18:33


    AOL-News hat folgendes geschrieben: Frings muss gegen Italien aussetzen
    FIFA entscheidet nach Ansicht der TV-Bilder auf Strafe
    - Bittere Entscheidung der FIFA: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss am Dienstag im WM-Halbfinale gegen Italien ohne Torsten Frings auskommen. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes verurteilte den Bremer wegen seiner Beteiligung an den Handgreiflichkeiten im Anschluss an das Argentinien-Spiel zu einer Partie Sperre. Das Gremium entschied nach Studium der Fernsehbilder, dass Frings dem Argentinier Julio Cruz in Gesicht geschlagen hat. Torsten Frings: "Jetzt ist alles möglich"

    Außerdem verhängte die Disziplinarkommission des Weltfußballverbandes eine Geldstrafe von 5.000 Schweizer Franken. Zusätzlich darf sich Frings in den nächsten sechs Monaten nichts zu Schulden kommen lassen, da er ansonsten auch noch für ein zweites Spiel gesperrt wird.

    "Tätlichkeit begangen"

    Die Kommission habe es als erwiesen angesehen, dass Frings mit dem Faustschlag gegen den argentinischen Spieler Julio Cruz eine Tätlichkeit begangen habe, sagte FIFA-Sprecher Andreas Herren. Das hätten die Fernsehbilder eindeutig gezeigt. Der DFB und der Speiler hätten die Vorwürfe nicht entkräften können. Diese Entscheidung sei endgültig, gegen sie könne keine Revision eingelegt werden.

    Entlastung aus Argentinien

    Zuvor hatte Cruz den 29-jährigen Stammspieler der DFB-Elf entlastet. "Ich wurde nicht getroffen, oder zumindest habe ich nichts gespürt", sagte Cruz der italienischen Sportzeitung "Gazzetta dello Sport". Die deutschen Spieler hätten die Argentinier während des Elfmeterschießens provoziert, erklärte Cruz weiter. Tim Borowski sei zu den Argentiniern gegangen und habe ihnen eine Obszönität auf Englisch zugerufen. "Daher kamen all die Spannungen", wird der Stürmer weiter zitiert.

    DFB schweigt noch

    DFB-Sprecher Harald Stenger erklärte, Teammanager Oliver Bierhoff sei unmittelbar nach der Landung in Dortmund von der FIFA informiert worden. So lange die Begründung für die Entscheidung nicht vorliege, werde der DFB dazu inhaltlich auch nicht Stellung nehmen.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 05.07.2006, 01:49


    Deutschland ist im Halbfinale gescheitert.
    Naja, war trotzdem ne tolle WM und das Team hat eine erfolgreiche Zukunft vor sich. :wink:



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 05.07.2006, 11:18


    AOL_News hat folgendes geschrieben: Aus der Traum!
    Last-Minute-K.o. für DFB-Team nach einer tollen WM
    -Am 52. Jahrestag des Wunders von Bern sind die Träume der deutschen Nationalmannschaft vom Finale in Berlin geplatzt. In einem hochklassigen WM-Halbfinale unterlag die DFB-Auswahl Italien unglücklich mit 0:2 (0:0) nach Verlängerung. Galerie: Die deutsche Elf in der Einzelkritik
    Die Gegentreffer mitten ins Herz von ganz Fußball-Deutschland kassierte die Elf von Bundestrainer Jürgen Klinsmann in den letzten beiden Minuten der Verlängerung durch Fabio Grosso (119.) und Alessandro Del Piero (121.). Zu diesem Zeitpunkt hatte sich jeder schon auf ein erneutes Elfmeterschießen eingestellt.

    Italien zum sechsten Mal im Finale

    65.000 Zuschauer im ausverkauften Hexenkessel von Dortmund und Millionen in ganz Deutschland feierten das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann dennoch. Im Spiel um Platz drei trifft die Elf nun am Samstag in Stuttgart auf den Verlierer des Halbfinales Frankreich gegen Portugal. Die "Squadra Azzurra" steht am Sonntag in Berlin hingegen zum sechsten Mal in einem WM-Finale.

    Packende Zweikämpfe bei 30 Grad

    Das Duell der dreimaligen Weltmeister hielt, was es versprach. Zu später Abendstunde herrschten immer noch drückende 30 Grad. Dennoch gingen beide gut aufeinander eingestellte Mannschaften nach einer Viertelstunde des Abtastens hohes Tempo. Durch packende Zweikämpfe, zuweilen hart an der Grenze, wurde der Klassiker zusätzlich angeheizt. Es entwickelte sich ein Krimi mit Überlänge.

    Kehl ersetzt Frings

    Zwei Neue hatte Klinsmann in der Vorschlussrunde in die Stammformation gestellt. Sebastian Kehl ersetzte notgedrungen den gesperrten Torsten Frings, Tim Borowski kam für Bastian Schweinsteiger rein und musste dem Münchner nach 72 Minuten wieder weichen. Beide fügten sich gut ein. Bei ihrem fünften WM-Heimspiel zeigte die DFB-Elf eine klare Steigerung im Vergleich zum Viertelfinal-Erfolg gegen Argentinien. Die Abwehr stand, die Abseitsfalle klappte gut und im Spielaufbau zeigte die Klinsmann-Truppe gefällige Kombinationen.

    Lehmann erneut der beste Deutsche

    Italien hatte in den ersten 45 Minuten mehr Spielanteile, weil Andrea Pirlo zu viele Freiheiten genoss, wie er später bei der mustergültigen Vorbereitung des 1:0 bewies. Die erste Chance hatten die Gäste: Francesco Totti bediente Simone Perrotta und Jens Lehmann war zum ersten Mal richtig gefordert (16.). Lehmann war bei den Gegentoren machtlos und ansonsten eine Bank in dieser Nacht.

    Gute Chance für Schneider

    Die Elf von Trainer Marcello Lippi, in der der gegen die Ukrainer gesperrte Marco Materazzi zurück in die Innenverteidigung rückte, erspielte sich mehr Chancen, zumeist nach Freistößen von Pirlo (24., 29. und 41.). Die beste Gelegenheit zur Führung vor dem Seitenwechsel vergab aber Bernd Schneider mit seinem Schuss nach toller Vorarbeit von Klose leichtfertig (34.).

    Deutschland in Halbzeit zwei besser

    Im zweiten Spielabschnitt drängte der Gastgeber. Angetrieben vom zwölften Mann im deutschen "Tempel" und vom unermüdlichen Kapitän Michael Ballack. Die DFB-Elf dominierte die Partie, Italien lauerte auf Konter.

    Was den deutschen Aktionen fehlte, war das letzte präzise Zuspiel. Nach Vorarbeit von Schneider klatschte Italiens Torwart Gianluigi Buffon einen Schuss von Lukas Podolski vor die Füße von Friedrich, der jedoch vergab (63.). Eine gute Freistoßchance ließ der Neuzugang des FC Chelsea ebenfalls ungenutzt (82.).

    Pfosten und Latte in der Verlängerung

    Fünf Minuten vor dem Abpfiff musste Lehmann erneut gegen Perrotta Kopf und Kragen riskieren. Coach Lippi reagierte auf die deutsche Überlegenheit, brachte zur Verlängerung mit Vincenzo Iaquinta einen zweiten Angreifer. Alberto Gilardino war zuvor für Toni (74.) gekommen, der bei Christoph Metzelder abgemeldet war.

    "Metze" verlor jedoch auch das Laufduell gegen Gilardino direkt nach Anpfiff der Verlängerung und die DFB-Elf hatte Glück bei seinem Schuss an den Pfosten (91.). Nur zwei Minuten später traf Gianluca Zambrotta aus der Distanz die Torlatte. Wieder Glück. Vor dem letzten Seitenwechsel setzte Podolski völlig frei einen Kopfball knapp neben das Tor. Diesmal Glück für Italien.

    Deutschland kann nicht gegen Italien gewinnen

    In der 112. Minute zeigte dann Buffon seine Klasse bei einem satten Schuss von Podolski. Beide Teams lieferten sich auch in der Verlängerung einen bewundernswerten Schlagabtausch, der an Spannung kaum noch zu überbieten war. Und eben mit dem glücklicheren Ende für Italien, das mannschaftlich einen Tick stärker war, weil der DFB-Elf zum Schluss auch die Kräfte schwanden . Es bleibt dabei: Deutschland kann bei einer WM nicht gegen Italien gewinnen und dieser fünften Vergleich war wieder ein denkwürdiger.

    :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
    Die Jungs haben eine SUPER WM gespielt!!! Und für mich sind sie eh die WELTMEISTER!!!



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 06.07.2006, 02:48


    Halbfinale
    Deutschland vs. Italien 0:0 0:2 n. V.
    Portugal vs. Frankreich 0:1

    Spiel um Platz 3
    Deutschland vs. Portugal (08.Juli 21:00 Uhr)

    Finale
    Italien vs. Frankreich (09.Juli 20:00 Uhr)



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 07.07.2006, 14:26


    fcb.de hat folgendes geschrieben: Podolski zum besten jungen WM-Spieler gewählt

    Tolle Auszeichnung für Lukas Podolski. Der Neuzugang des FC Bayern wurde von der Technischen Studiengruppe der FIFA (TSG) mit der Gillette-Auszeichnung "Bester Junger Spieler" der WM 2006 bedacht. Der 21 Jahre alte Angreifer setzte sich unter 40 Kandidaten für diese erstmals vergebene Auszeichung durch.

    In 31 Länderspielen erzielte „Poldi“ 15 Treffer, davon allein drei bei der aktuellen WM. Dass Deutschland es als Gastgeber bis in Halbfinale geschafft hat, verdankt sie unter anderem auch Podolski, der immerhin so nahmhafte Nachwuchsstars wie Lionel Messi (Argentinien), Wayne Rooney (England), Cristiano Ronaldo (Portugal) und Cesc Fabregas (Spanien) ausstach.

    „Es ist eine schöne Motivation, noch eine gute WM zu spielen. Aber ich hätte lieber den anderen Pokal genommen. Wir wollten hier Weltmeister werden“, sagte Podolski am Freitag in Berlin, nachdem er von der Wahl erfahren hatte. „Der Junge ist so etwas von vorbildlich und lernfähig. Er wird uns noch viel Freude machen“, freute sich auch Bundestrainer Jürgen Klinsmann für seinen Angreifer.

    Belebendes Element

    „Er hat nicht nur drei Tore geschossen, sondern war in jeder Hinsicht ein belebendes Element im deutschen Sturm. Er harmonierte sehr gut mit Miroslav Klose, mit dem er ein schlagkräftiges Sturmduo bildete. Beide zusammen haben acht der elf Treffer der DFB-Auswahl erzielt", sagte TSG-Leiter Holger Osieck.

    Beim 2:0-Erfolg im Achtelfinale gegen Schweden schoss Podolski die DFB-Auswahl mit seinen beiden Treffern im Alleingang ins WM-Viertelfinale. Zuvor traf er beim 3:0-Sieg in der Vorrundenpartie gegen Ecuador. Im Viertelfinalkrimi gegen Argentinien stellte er seine kaltschnäuzigkeit unter Beweis und verwandelte seinen Elfmeter souverän.

    Podolski gehört die Zukunft

    Einer der entscheidenden Faktoren für die wahl Podolskis war „die Zeit, die er auf dem Platz verbracht hat: Er war bei allen Spielen von Anfang an dabei“, so Osieck weiter. Seine Spielstatistik macht dem ehemaligen Kölner tatsächlich alle Ehre: In den 563 Minuten, die er bislang auf dem Platz stand, hat er drei Tore erzielt, 21 Mal aufs Tor geschossen - und wurde 15 Mal gefoult.

    „Unsere Wahl gründet auf genauen Fakten über die Leistung eines Spielers bei einem Turnier – in diesem Fall der Weltmeisterschaft. Podolski kann noch viel dazu lernen, und damit gehört ihm die Zukunft“, befand Holger Osieck abschließend.



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 08.07.2006, 23:07


    Zitat: DEUTSCHLAND – PORTUGAL 3:1 (0:0)

    Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ das Spiel um Platz drei gegen Portugal mit 3:1 (0:0) gewonnen und damit ihren Fans einen versöhnlichen Abschluss beschert.
    Mann des Tages im Gottlieb-Daimler-Stadion von Stuttgart war am Samstag, 8. Juli 2006, Bastian Schweinsteiger, der mit zwei sehenswerten Schüssen zwei Treffer erzielte (56. und 78.) und auch am dritten Treffer maßgeblichen Anteil hatte, als sein 20-Meter-Schuss vom Portugiesen Petit ins eigene Tor gelenkt wurde (61.). Nuno Gomez gelang per Kopf nach perfekter Flanke von Luis Figo in den Schlussminuten noch der Ehrentreffer (88.).

    Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit erkämpfte sich das Team von Trainer Jürgen Klinsmann in den zweiten 45 Minuten nach und nach optische Vorteile, die dann auch in Treffer umgemünzt werden konnten. Durch den verdienten Erfolg belegte Deutschland zum dritten Mal bei einer Weltmeisterschaft nach 1934 und 1970 den dritten Platz.

    http://fifaworldcup.yahoo.com



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    Anonymous - 09.07.2006, 23:22


    Spiel um Platz 3

    08 Jul Deutschland vs. Portugal 3:1


    Finale

    09 Jul Italien vs. Frankreich 1:1 n.V. 5:3 i.E.


    Zitat: ITALIEN – FRANKREICH 1:1 n.V. (1:1, 1:1) 5:3 i.E.

    Italien ist nach 1934, 1938 und 1982 zum vierten Mal Fussball-Weltmeister. Die Squadra Azzurra bezwang im Endspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ am 9. Juli 2006 im Berliner Olympiastadion Frankreich mit 5:3 im Elfmeterschießen, nachdem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1 gestanden hatte. David Trezeguet verschoss als zweiter Schütze der Franzosen als Einziger seinen Elfmeter.
    Frankreichs Kapitän Zinédine Zidane brachte sein Team bereits früh in Führung, als er einen Strafstoß mit viel Glück zur 1:0-Führung im Tor der Italiener unterbrachte (7.). Doch Marco Materazzi sorgte mit einem wuchtigen Kopfball nach Ecke von Andrea Pirlo dafür, dass die Squadra Azzurra schnell ausglich (19.) und fortan das Kommando übernahm.

    In der packenden zweiten Halbzeit war Frankreich das bessere Team, Thierry Henry vergab mit einem Schuss die beste Chance, Italiens Torhüter Gianluigi Buffon klärte glänzend (64.).

    In der ersten Halbzeit der Verlängerung hatte Zidane per Kopfball die Gelegenheit zur Führung der Franzosen, doch Buffon bewies mit einer reflexartigen Parade erneut sein Können (103.). Zidane wurde zur tragischen Figur, als er nach einem Kopfstoß gegen Materazzi die Rote Karte sah (110.).

    http://fifaworldcup.yahoo.com



    Re: FIFA WM 2006 Germany

    LennaK - 10.07.2006, 10:31


    Und zum Schluss noch ein gaanz ausführlicher Bericht...

    AOL-Mews hat folgendes geschrieben: Weltmeister! Italien besiegt Elfmeterfluch
    6:4 n. E. gegen Frankreich - Drama um Zidane

    Berlin - Zinedine Zidane prägte das Finale der 18. Fußball-WM. Doch mit der Entscheidung hatte der 34-Jährige in seinem Abschiedsspiel nichts zu tun. Als Fabio Grosso das fünfte Tor für Italien im Elfmeterschießen machte, war Frankreichs Superstar nach einer Roten Karte längst in den Katakomben des Berliner Olympiastadions verschwunden. Italien ist zum vierten Mal Weltmeister. Vor 69.000 Zuschauern setzte sich die Squadra Azzurra nach einem 1:1 (1:1, 1:1) nach 120 Minuten mit 5:3 im Elfmeterschießen durch.
    Damit beendete die Mannschaft von Marcello Lippi auch den Fluch, in Elfmeterschießen nicht gewinnen zu können. 1994 hatten die Azzurri das WM-Finale gegen Brasilien vom Punkt aus verloren, 1990 und 1998 waren sie im Halb- bzw. im Viertelfinale jeweils im Entscheidungsschießen gescheitert.

    Kein Happy End für Zidane

    Für Zidanes Fußball-Märchen gab es kein Happy End. Zwar schoss der Weltmeister von 1998 die "Equipe Tricolore" in der regulären Spielzeit per Elfmeter in Führung (7.). Marco Materazzi gelang jedoch noch in der ersten Halbzeit der Ausgleich (19.). Im Elfmeterschießen traf David Trezeguet als zweiter Schütze auf Seiten Frankreichs nur die Latte. Italiens Schützen Andrea Pirlo, Materazzi, Daniele De Rossi, Alessandro Del Piero und Grosso trafen sicher.Nach dem finalen Schuss begann eine lange Jubel-Nacht in grün, weiß und rot.

    Zidane verliert die Nerven

    Es war ein abwechslungsreiches Finale mit vielen Chancen auf beiden Seiten und einem Hitzkopf mittendrin. Ausgerechnet Zidane gingen in seinem 108. und letzten Länderspiel die Nerven durch. "Zizou", der zuvor bereits sein letztes Pflichtspiel für Real Madrid bestritten hatte, ließ sich in der Verlängerung zu einem Kopfstoß gegen Materazzi hinreißen und sah Rot.


    Ein eigener Ball für das Endspiel

    Der Reihe nach: Luca Toni und Francesco Totti eröffneten das Endspiel mit dem von adidas eigens für das Finale hergestellten "Teamgeist Berlin", einem goldenen Exemplar des WM-Balls. Für die Franzosen begann die Partie mit einer Schrecksekunde. Thierry Henry rasselte mit Fabio Cannavaro zusammen und blieb benommen liegen (1.). Minutenlang wurde er behandelt, konnte aber weitermachen.

    Frühe Führung für Frankreich

    300 Sekunden später wendete sich Entsetzen in Vorfreude: Florent Malouda wurde von Henry steil geschickt und drang in den italienischen Strafraum ein. Von der Seite kam Materazzi heran. Der Ersatzmann des verletzten Alessandro Nesta traf den Franzosen mit dem Fuß an der Hacke. Schiedsrichter Horacio Elizondo aus Argentinien zeigte sofort auf den Punkt. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Zidane lief zwei Schritte zum Elfmeter an und lupfte den Ball mit rechts in die rechte Ecke. Von der Latte sprang dieser hinter die Linie - 1:0 für Frankreich (7.). Zidane war damit der vierte Spieler, der in zwei Finals traf. 1998 machte er zwei Treffer beim 3:0-Triumph gegen Brasilien.

    Buffon verpasst Rekord

    Ein Schock für die Azzurri, die zuvor erst einen Treffer in sechs Partien hatten hinnehmen müssen. Gianluigi Buffon kassierte nach 459 Minuten wieder ein Gegentor und verpasste damit den Rekord seines Landsmanns Walter Zenga, der 1990 517 Minuten lang sein Tor sauber gehalten hatte.

    Materazzi gibt die richtige Antwort

    Vor allem Materazzi wirkte nervös und verunsichert. Doch der 22-Jährige gab die richtige Antwort. Nach einer Ecke von Pirlo gewann der Verteidiger das Kopfball-Duell gegen Patrick Vieira und wuchtete den Ball aus sechs Metern an Fabien Barthez vorbei zum 1:1 ins Netz (19.). Es war erst das zweite Länderspiel-Tor für den Mann von Inter Mailand in seinem 32. Länderspiel.

    Toni im Pech

    Ein von der Taktik dominiertes Finale war erwartet worden. Davon war nichts zu sehen. Beide Teams spielten engagiert nach vorn. Auch die zahlreichen prominenten Gäste auf der Tribüne, darunter die Staatsoberhäupter aus Italien, Giorgio Napolitano, und Frankreich, Jacques Chirac, sowie UN-Generalsekretär Kofi Annan und der frühere US-Präsident Bill Clinton, hatten ihre Freude. Die Italiener hatten mehr Spielanteile in der ersten Halbzeit (58 Prozent Ballbesitz). Vor allem über rechts waren sie stets gefährlich. In der 35. Minute traf Toni nach einer Pirlo-Ecke mit einem Kopfball die Latte.

    Henry wirbelt

    Frankreich setzte auf die Ideen von Zidane. In der zweiten Halbzeit rissen "Les Bleus" das Kommando an sich. Unmittelbar nach Wiederanpfiff war es Henry, der sich gegen vier Italiener durchsetzte, aber an Buffon scheiterte. Kurz darauf dribbelte Henry erneut die italienische Abwehr schwindelig, Gianluca Zambrotta klärte aber in höchster Not (50.). Italien wankte. Nach einer tollen Kombination über Henry, Frank Ribery und Zidane war Malouda links durch und wurde von Zambrotta zu Fall gebracht. Diesmal verweigerte Elizondo jedoch unverständlicherweise den Elfmeter (53.).

    Tonis Treffer aberkannt

    Auf der Gegenseite hatte Frankreich Glück. Nach einem Freistoß von links von Pirlo köpfte Toni den Ball aus 14 Metern ins Netz. Elizondo entschied jedoch auf Abseits. Tatsächlich stand der eingewechselte De Rossi im Abseits, allerdings im passiven (62.). Italien setzte nach. In der 77. Minute zirkelte Pirlo einen Freistoß aus 30 Metern knapp links an Frankreichs Tor vorbei. Die Spannung war den Zuschauern anzumerken. Zeitweise war es trotz des abwechslungsreichen Geschehens extrem ruhig im weiten Rund.

    Buffon verhindert Zidanes zweites Tor

    Frankreich hatte auch in der Verlängerung die besseren Chancen. Ribery verpasste in der 100. Minute knapp die erneute Führung. Zidane scheiterte nach toller Flanke von Sagnol mit dem Kopf aus zehn Metern an Buffon (103.).

    Rot für Zidane

    Dann jedoch beschädigte Zidane sein eigenes Denkmal: In der 108. Minute ließ sich der 34-Jährige nach einem Wortgefecht mit Materazzi zu einem Kopfstoß gegen dessen Brust hinreißen. Völlig zu Recht sah er dafür Rot.

    Italien konnte die Überzahl nicht nutzen und musste ins Elfmeterschießen. An diesem Abend war es jedoch an der Zeit, den Fluch zu beenden.

    Als Deutschland es nicht sein sollte, wollte ich immer das der bessere gewinnt. Nun ist es Italien (ausgerechnet die Mannschaft die ich so sehr hasse) :( die haben es meiner Meinung nach überhaupt nicht verdient!!! Frankreich hat das Spiel bestimmt und das das Finale durch ein Elfmeterschießen entschieden werden musste finde ich nicht so toll.



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