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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: pendragon - Querdenker - mäGGus - Angel_of_sin - jesse_james Forum: Freidenker Forenbeschreibung: Gemeinschaft echter Demokraten aus dem Unterforum: Politik Antworten: 8 Forum gestartet am: Montag 15.05.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Drogen Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 8 Monaten, 30 Tagen, 12 Stunden, 10 Minuten
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Re: Drogen
pendragon - 17.05.2006, 01:34Drogen
jaja drogen...jeder kennt sie...selbst auf den schulhöfen wird gedealt.
klar finde ich drogen nicht toll...besonders alle drogen ausser gras.
wie denkt ihr darüber...würde der vrkauf von drogen in apotheken nicht sinniger sein? mehr kontrolle, sichere qualität, einnahmen für den staat, dealer werden arbeitslos, drogensüchtige werden nicht mehr kriminell eingestuft.
so sehe ich das...wobei ich gras noch harmlos finde. die hasch rauchenden leute sind eher lethargisch, lustig und komisch und strahlen für mich nicht ein solches gefahrenpotenzial aus wie alkohol konsumiernde menschen.
den fakt ist...der hasch rauchende weiß genau was er tut...nur seine wahrnehmung ist beschränkt und das denken ist langsamer. aber es erzeugt null aggressive tendenzen und hilft soagr im medizinischen sektor.
ekstasy, speed, crack, heroin usw. finde ich auch schlimm...ehm nein ich bin kein hippie falls ihr das denkt hehe.
aber jeder hat mal in der jugend etwas probiert...bei mir ist es bei gras geblieben wie auch bei vielen anderen. die wenigen die auch andere dinge probiert haben sind eine andere geschichte. manche habens schnell wieder aufgehört aber wenige sind übelst abgestürzt.
ich sage nicht das drogen gut sind...aber ich persönlich würde lieber sehen mein kind würde gras rauchen anstatt alkohol zu trinken...wäre natürlich toll wenn es keins von beiden nimmt.
aber diese kriminalisierung von jugendlichen die mal gras rauchen hängt mir zum halse raus während alkohol überall gekauft werden kann.
legalisierung von hasch ist etwas weit hergeholt und ich glaube das wünsche ich auch garnicht.
aber eine abgabe in der apotheke wäre ein erster weg um die jugendlichen vor sich selbst und vater staat zu retten der nichts anderes tut, als diese zu verbechern abzustempeln...zu junkies, wo aber doch jeder der täglich sein bier trinkt alkoholiker ist und nichts anderes tut und unbehelligt bleibt.
zumal gras schonmal legal war und dann wieder illegalisiert wurde...
bei vielen die ich von früher kenne hat sich der gras konsum gelegt oder ist ganz verschwunden wie bei mir.
der effekt des gras rauchens ändert sich mit der zeit und die negativen aspekte nehmen dann überhand sodaß einem die lust darauf einfach vergeht...glaube bei alkohol ist das nicht so^^
Re: Drogen
Querdenker - 17.05.2006, 14:39
Also ich bin gegen die legalisierung von Drogen. Zwar macht Hasch einen richtig lethargisch, allerdings kann man mit diesen Leuten nichts mehr anfangen - ein Grossteil dieser Dauerkiffer lebt bis ans Lebensende von der Stütze.
Das einzige was ich unterstütze ist die Abgabe von Heroin an schwer süchtige Leute, damit die nicht in die Beschaffungskriminalität abrutschen.
Drogen waren noch niemals gut für die Leute. Sie vernebeln nur die Sinne und gaukeln einem eine schöne heile Welt für einen kurzen Moment vor. Das aufwachen nach solch einem Kick ist dann ein richtiger Schockeffekt für die Betroffenen.
Kanns zwar verstehen das viele Leute bei der heutigen Situation gerne abdriften möchten in die heile Welt, aber das führt zu nichts.
Dealer sollte man mit drakonischen Strafen belegen. Den Schaden die diese an der Volkswirtschaft verüben ist immens. Man denke nur an die Behandlungskosten, Stütze... Geld das woanders sinnvoll eingesetzt werden könnte (Bildung, Kigas...).
Re: Drogen
mäGGus - 17.05.2006, 15:33Mary Jane
Also zu dem Thema MUSS ich mich jetzt äußern.
Ich pflichte dir da völlig bei, ich finde auch alle Drogen scheiße bis auf Weed. Ich kann nur sagen das ich deine Aussagen teilweise bestätigen aber auf der anderen Seite auch anzweifeln muss.
Ich habe jetzt selbst nach 5 Jahren Kiffen (davon ~3 Jahre, jeden Tag mindestens 3-5 Joints) endlich mal die Kraft gefunden mal aufzuhören (jetzt schon 3 1/2 Wochen und nur 1 Rückfall). Die längste Unterbrechung die ich meiner Hardcore-Phase hatte waren etwa 2 Wochen und einmal (da wars noch nicht ganz so extrem) 3 Monate als ich die Zigaretten aufgegeben habe. Es ist sehr einfach in Deutschland an Drogen zu kommen weil es eine Doppelmoral in der Kultur gibt. Wer soll sich schon an Regeln halten die von den Machern der Gesetze selbst permanent gebrochen werden (wer sich noch erinnert: Koks auf Bundestagstoiletten).
Beispiel:
Zum einen ignoriert unsere Regierung die Präventionspolitik der EU (Rauchverbote, Werbeverbote, Präventionskampagnen) weil man mit den Tabaksüchtigen zu viel Geld verdient. In Bayern wird jedes Jahr nach härteren Strafen für Drogendealer und Konsumenten geschrieen.
Auf der anderen Seite sind es die gleichen Leute die so etwas fordern welche das Oktoberfest (die größte Alkoholikerveranstaltung der Welt) mit dem Schwert in der Hand verteidigen und Alkohol (der bewiesenermaßen jedes Jahr weit mehr Tote "erzeugt" als Kiffen in der gesamten Geschichte zusammen) ist ein wichtiges Kulturgut. Da kann doch irgendwas nicht stimmen.
Beispiel2:
Völlig normale Situation, in der Fussgängerzone/Stadtpark lungert ein Pulk schwer betrunkener Minderjähriger herum die herumschreien, zu laut Musik hören und die Passanten anpöbeln. Bis da mal jemand einschreitet muss schon Blut fliessen "schließlich sind die ja nur betrunken".
Wenn man aber mit einer Gruppe allesamt volljähriger auf einer riesigen Wiese alleine sitzt und einen quarzt rufen Spaziergänger vom "Gestank" belästigt die Polizei und zwingen einem die Ordnungshüter auf. Mich stören besoffene 14-jährige um einiges mehr als erwachsene Kiffer die ihre Freizeit verquarzen und NIEMANDEM was tun.
Es gibt natürlich Gruppierungen (sorry das ich das Thema jetzt aufgreife) mit andersethnischer Abstammung die auch dauernd Kiffen weil sie von Religionswegen nicht saufen dürfen aber die sind aggressiv weil sie gelangweilt (dumm?) und frustriert sind. Von solchen Leuten schlagen sich dann auch schon mal öfter welche (zumal da oft auch andere Substanzen im Spiel sind).
Bin da völlig deiner Meinung das Kiffer sich zwar Lungenkrebsrisiko antun aber in keinster Weise für ihre Umwelt so gefährlich sind wie latente Säufer. Habe jedenfalls noch nie einen "normalen" Graskollegen irgendwo herumschreien und andere verprügeln gesehen wenn KEIN Alkohol im Spiel war. Obendrein habe ich auch noch nie gehört das jemand völlig "baked" mit seinem Auto ein Rennen angezettelt hätte oder sich aus Aggression und Selbstüberschätzung um den Baum gewickelt hat. Das kommt vor, aber da sind dann meist andere Faktoren im Spiel. Besoffen Autofahren ist dumm aber es passiert dauernd und die Trinker fahren deutlich schlechter als Bekiffte (die sind wenigstens vorsichtig und fahren laaaangsaaaam). Und ich kann aus eigener Erfahrung behaupten das ich mich unter Kiffern immer behütet und willkommen gefühlt habe, was ich von gröhlenden Ethanolopfern nicht behaupten kann.
Das große Problem ist das es für Alkoholiker große Lobbies gibt und diverse Anlaufstellen gibt (Anonyme Alkoholiker, Diakonie, Suchtzentren etc.) und man selbst bei einem solchen Problem gesellschaftlich nicht "geächtet" wird. Wenn dagegen ein Jugendlicher aus seiner HipHop-Kifferclique aussteigen will weil er mit dem dauernden Plotzen nicht mehr klarkommt weiss er garnicht wohin er sich wenden kann weil er sich ständig in der Illegalität bewegt. Man wird als "Spießer", "Muschi", "Weichei" oder sonstwas beschimpft und ausgegrenzt. Zu den Eltern kann man nicht (außer die sind sehr tolerant) denn dort wird man meistens falsch verstanden und bestraft. Sich an Behörden oder Einrichtungen zur Suchthilfe zu wenden ist den meisten peinlich oder sogar gefährlich weil sie Angst haben bei den Cops verpfiffen zu werden.
Ich bin für ein Abgabemodell wie in den Niederlanden. Da kann man das überall in lizensierten Läden mit Ausweis kaufen und dass so eine Kontrolle (wenigstens teilweise) funktioniert kennen wir aus dem Spirituosenproblem. Eine Verkäuferin im Supermarkt/Coffeeshop fragt dich eher mal nach dem Ausweis als ein Dealer. Den Checkern ist es schlichtweg scheißegal von wem sie die Kohle kriegen da kannste 16, 13 oder 8 sein solange du zahlst hängt es an der (ohnehin geringen) Moral des einzelnen Tickers. Habe da schon Sachen gesehen die ich in meiner aktiven Zeit selbst nicht geduldet hätte (13 jährige die Pillen verkauft bekommen etc.). Und in den Niederlanden kifft auch nicht jeder. Ist auch ganz logisch, wenn man mit etwas aufwächst und die Wirkung an anderen Beobachten kann ist der Faktor "Neugier" der meistens zum Einstieg führt viel geringer. Man betrachte die Situation Alkohol ... jeder kommt irgendwann mal "legal" mit diesem Zeug in Kontakt und darf es dann auch ohne Repressalien probieren. Da spottet keiner und es zeigt dich niemand an. Viele lassen es bleiben weil es ihnen nicht schmeckt oder die Wirkung unangenehm empfunden wird. Das ist gut so und passiert in dieser Form auch nur weil man so viel "beobachten" kann. Über die anderen Drogen kann man wenig lernen weil sich alles im Verborgenen abspielt. Die Regierung könnte aus einer kontrollierten Abgabe Rückschlüsse über die Verbreitung ziehen und ne Menge Steuereinnahmen erwirken.
Leider ist es wie in so vielen Fällen für die erzkonservativen Sesselpuper so eine Überwindung eine längst gesellschaftsfähige Droge zu legalisieren weil man sich ja dann als "Hascher" oder deren Sympatisant outen würde (was Quatsch ist aber diese Ausreden hört man ja immer aus der Politik "wir können doch keine Drogen legalisieren").
Ich kann nicht behaupten das ich glaube das durch eine kontrollierte Abgabe die Dealer "arbeitslos" werden denn Schwarzmarktkanäle sind und bleiben allein preislich immer attraktiv aber es würde mit Sicherheit derbe Einbußen im Absatz für die geben.
Meiner Meinung nach ist der Genußhanf verboten worden weil dadurch viele Menschen in einen Denkprozess verfallen (wenn auch nur am Wochenende) der den Regierenden ordentlich die Supper verhagelt. Man kennt das aus der Geschichte und aktuell den USA... dumme verschüchterte Marionettenbürger sind einer Regierung nunmal lieber als kritische aufgeweckte Individuen die Begründungen haben wollen.
Bei uns in Frankfurt sagt die Polizei selbst "Wir würden am liebsten Gras legalisieren, wir haben soviel mit den Crack-/Heroinjunkies und den wirklich großen Fischen zu tun da ist es geradezu lästig sich auch noch mit den Kiffern rumschlagen zu müssen".
Außerdem was kosten die Tausenden wegen Geringfügigkeit eingestellte Anzeigen mit behördlichem Schriftverkehr jedes Jahr?
Zitat:
ich sage nicht das drogen gut sind...aber ich persönlich würde lieber sehen mein kind würde gras rauchen anstatt alkohol zu trinken...wäre natürlich toll wenn es keins von beiden nimmt.
Hans Söllner? *g* Der behauptet ähnliches. Finde ich aber ne gute Einstellung. Wenn ich persönlich vergleiche was ich besoffen alles für Kacke angestellt habe (gepöbelt, geprügelt, randaliert, Vandalismus) dann ist mir Antriebslos auf der Couch rumsitzen und über die Welt philosophieren immernoch eine Million mal lieber.
Ich kenne leider ein paar die diese Überlegung nicht kennen und mittlerweile auf der Suche nach einem besseren "Kick" bei Koks und Pillen gelandet sind. Das Problem sind die harten Drogen die den Menschen aus seiner Verantwortung für sein Handeln reißen (wie Koks, Heroin, Speed etc. -die meisten wissen net was sie tun wenn se "druff" sind). Durch die schwerern Abhängigkeiten kommt es zu Kriminalität und Gewalt und leider muss man auch Alkohol unter diese sehr schädlichen Substanzen zählen. Schließlich werden nach meiner Einschätzung 60% aller Schlägereien in Deutschland unter Alkoholeinfluss angefangen oder geführt. Drogen die den Körper vernichten und den Menschen vom Denken befreien sind gefährlich und müssen aufgehalten werden. Man kann leider nicht zweifelsfrei differenzieren wo diese Grenzen verlaufen aber ich weiss zu 100% das Leute die Koksen sich wie Arschlöcher verhalten genau wie viele besoffene und das so etwas von Kiffen nahezu unmöglich ist.
Meine Devise ist schon seit Jahren:
"Ich nehm nichts härteres als Weed, es könnte mir ja Spaß machen"
Re: Drogen
pendragon - 17.05.2006, 19:53
hehe genau...ich weiss nicht wer alles die wirkung von gras kennt...aber vieles was berichtet wird ist einfach totaler blödsinn!
kleiner eindruck für neugierige oder schlecht informierte oder falsch informierte:
in der anfangszeit macht es sehr lethargisch, erzeugt oft minutenlanges lachen (oweh...lachen...wie schlimm^^),
musik wird intensiver wahrgenommen und erzeugt eine wohlgefühl.
farben? hmm...glaube kam nur einmal vor das ich farben intensiver wahrgenommen hab als sonst.
halluzinationen? ehm...nein...
oft sehr lange monologe aber auch gesunde gespräche die oft philosophischer art sind.
am anfang (so 1-3 jahre bei dauerkonsum) fressattacken...das hilft in der medizin bei patienten die wenig essen und mehr essen sollten.
z.b. krebs und aidspatienten
filme werden richtig genossen...die handlung zieht einen mehr in den bann.
nach einigen jahren normalisiert sich der zustand...die wirkung lässt ein wenig nach, lethargie ist nicht mehr so schlimm und man wird eher kreativ.
nach vielen jahren 10+
wirkung ist abgeschwächt und lethargie fast verschwunden. die droge ist fast zur gewohnheit geworden. der zustand der ersten jahre wird vermisst.
man achtet eher mal auf zeichen des körpers da sich ja jeder sorgen macht ob der körper das nach jahrelangen konsum noch verträgt da auch die wirkung sich verändert hat.
an dieser stelle wird es dann unfein...oft wird der herzschlag zu bewusst wahrgenommen, kleines ziehen oder sonstiges machen sorgen und ein unwohlsein setzt des öfteren mal ein sollte man viel geraucht haben.
der witz...weiss nicht ob es nur mir so gegangen ist...du rauchst weniger...die anzeichen sind nicht mehr so schlimm. beim nächsten konsum reichen schon kleine mengen oft aus um das gefühl zu haben du hast zuviel geraucht.
über die wochen nahm der konsum immer mehr ab. sprich vorher regelmässig bong (wasserpfeife rauchen), dann nur noch joints. 3-5 jeden tag und dann irgendwann nur noch 1 joint am abend.
irgendwann nahm ich es manchmal garnicht ehr war wenn ich nicht geraucht hatte und irgendwann fühlte ich kein verlangen mehr.
ich musste garnicht dagegen ankämpfen...sondern kam selber von los...ob es mein körper war der das geschafft hat ka. aber bei alkohol habe ich sowas nicht erlebt...dort trinkt man ehr und mehr und mehr.
vielen freunden ging es genauso...der konsum schwand und einige hörten schon vorher auf.
ich habe noch nie einen kiffer gesehen der aggressives verhalten zeigte, nur wenn auch alkohol im spiel war
das einzige was kiffer gerne machen: spiele, musik hören, fimle angucken, extrem viel erzählen und diskutieren^^ ja sogar fussball wird gespielt und sonstiges...nich nur rumsitzen.
habe sicherlich noch einiges ausgelassen...aber alkohol ist eindeutig schlimmer als gras.
der staat soll auch nicht die riesengewinne machen mit kontrollieren verkauf...aber es sollte schon möglich sein es für dealer unattraktiv zu machen. das risiko noch einzugehen.
achja...warum kiffer oft arbeitslos bleiben....sie haben die probelme des systems schon lange vorher erkannt und hatten keine lust ihr leben für die arbeit eines sklaven zu führen...denkt mal drüber nach.
ich kenne kiffer die arbeiten seit jahren...was ich selbst bei deren konsum nicht verstehe...aber kiffen macht einen nicht zum sabbernden und faulen idioten. im gegenteil...es regt das denken an und verhalf mir schon früh zu der erkenntnis, wohin sich das alles hier entwickelt.
von jeglichen anderen drogen distanziere ich mich, alkohol ja...aber in sehr geringen maßen.
achja...gras macht psychisch und leicht physisch abhänging...aber ich hatte nie ein problem, wenn es mal sein musste (z.b. urlaub, job oder sonstiges) darauf zu verzichten, auch für wochen.
die ersten 1-3 tage sind etwas schwer. leichte schlaflosigkeit und ein wenig muffelig...leichtes verlangen nach gras. danach ist eigentlich auch alles wieder normal.
Re: Drogen
Angel_of_sin - 22.05.2006, 11:53Drogen und die Doppelmoral der Deutschen
Also Drogen (sämtliche) sind nicht gut.
Aber die Sache mit dem Alkohol und dem Hasch is schon ne Sache für sich. Ich möchte gern mal wissen, wieviel der Staat für die Alkis in unserem Land ausgibt ? ? ?
Z.B. machte ich meine Zivi-Zeit zeitweise in der Drogenstation eines Landeskrankenhauses. Dort wurden die Besoffenen, die wirklich nix mehr konnten, abgeliefert, aufgepäppelt und sobald sie wieder gehen konnten, entlassen. Ich machte mir dann den Spass und folgte einem dieser "Kunden". Und wo fand ich ihn ? Nicht zuhause am nachdenken über seine Taten, nein. Er war direkt vom LKH zur nächsten Trinkhalle (passender Name für eine Art Kiosk) gegangen und soff dort mit seinen Kumpels weiter. Ich sprach ihn dann auf sein Verhalten und er meinte dazu nur, 1. er sei alt genug (anscheinend wohl nicht), 2. wenn es ihn dann wieder zerreissen würde, würde ihm ja immer geholfen (ja klar, er landete während meiner Zeit auf der Station des öfteren dort). Was das Vater Staat kostet ^^
Ich würde mir es ja schon wünschen, wenn Hasch nicht mehr unter die "harten" Drogen fallen würde. Dagegen plädiere ich für die Aufnahme von Alkohol unter dieser Rubrik. Die heutige Jugend dröhnt sich immer mehr mit hochprozentigem zu (oder machen das allseits beliebte Koma-Saufen), dabei wissen alle, wieviele Gehirnzellen dabei drauf gehen. Als Antwort (ich bin nebenbei bei der Sportjugend und im eigenen Verein aktiv, hab dadurch besten Kontakt zu den "Kiddies") bekam ich dann zu hören, das machen alle und es sei cool. DROGEN SIND NIE COOL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin Raucher :oops: (also auch nicht cool), aber im Beisein meiner Kiddies wird nicht geraucht und sie bekommen auch keine Zigaretten von mir (auch wenn es die Eltern erlaubt haben, is schliesslich deren Sache, ich halte mich ans Gesetz, dort steht ab 16!!!). Leider bin ich Raucher aus Überzeugung, dafür halte ich mich von allem anderen fern, treibe Sport und ernähre mich fleischlos (obs was hilft, wer weiss).
Ich bin für die kontrollierte Abgabe in z.B. Apotheken. Dabei könnte der Staat die Werte überprüfen (weil das Dauer-Rauchen von hochprozentigem Weed aus Holland richtet nach der Zeit wirklich schäden an) und zusätzlich Steuern drauf knallen. Aber anscheindend is das nicht gewollt (angeblich wegen der Intern. Verträge etc. pp. ). Ja sind die denn wie die 10 Gebote in Stein gemeisselt und gelten für die Ewigkeit ?? DIE EINZIGE KONSTANTE IM LEBEN IS DIE VERÄNDERUNG!!! Aber bei unseren Politikern herrscht eher die Meinung, das haben wir immer so gemacht und daran wird auch nicht gedreht.
Da werden harmlose Bürger (wohl gemerkt UNSERE Zukunft) als Verbrecher abgestempelt, weil sie Gras rauchen. Was wäre das für eine Entlastung unserer Polizei, wenn sie sich nicht mehr darum kümmern müssten.
So wie es in unserem holländischen Nachbarland gehändelt wird, wird es bei uns nie geben (naja, die Hoffnung stirbt zuletzt), weil 1. unserer Bierlobby zu stark positioniert ist und 2.die da drüben stark unter Beschuss sind, aber, im Gegensatz zu unserer Regierung, sich nicht für andere verbiegen (unsere kuschen doch nach den Pfeiffen anderer).
Es bleibt abzuwarten, ob die ganzen Untersuchungen für das für und wieder mal bei den Richtigen Gehör finden und auch genutzt werden.
Re: Drogen
pendragon - 22.05.2006, 11:57
tja lobbys...bin selber immer wieder verwundert wer nun wirklich das land führt...die nichts tuende politik mit ihren parteien oder die einflussreichen lobbyisten.
aber eins ist klar...hier geht es nicht um die menschen...hier geht es um gewinn!
auch dir ein herzliches willkommen angel!
Re: Drogen
jesse_james - 28.06.2006, 03:58
pendragon hat folgendes geschrieben: hehe genau...ich weiss nicht wer alles die wirkung von gras kennt...aber vieles was berichtet wird ist einfach totaler blödsinn!
Meine Antwort zu dem Thema kennst du bereits aus den anderen "Drogen"threads.
Dennoch eine einfache Frage an dich. Bist du Biochemiker oder Mediziner ?
Also eine Person die dir fundiert und ganz genau sagen kann was Drogen in deinem Körper anrichten und wenn du sie in der Gegenwart von anderen rauchst diese ebenfalls in deren Körper anrichten werden.
Wenn nicht komme bitte nicht mit der Aussage das MEGA-Wissen über Drogen und ihre Wirkung zu haben !
Re: Drogen
pendragon - 28.06.2006, 06:14
jesse_james hat folgendes geschrieben: pendragon hat folgendes geschrieben: hehe genau...ich weiss nicht wer alles die wirkung von gras kennt...aber vieles was berichtet wird ist einfach totaler blödsinn!
Meine Antwort zu dem Thema kennst du bereits aus den anderen "Drogen"threads.
Dennoch eine einfache Frage an dich. Bist du Biochemiker oder Mediziner ?
Also eine Person die dir fundiert und ganz genau sagen kann was Drogen in deinem Körper anrichten und wenn du sie in der Gegenwart von anderen rauchst diese ebenfalls in deren Körper anrichten werden.
Wenn nicht komme bitte nicht mit der Aussage das MEGA-Wissen über Drogen und ihre Wirkung zu haben !
ich betone nochmals...ich rauche nicht in gegenwart von leuten die nicht rauchen. ich kenne die auswirkungen die gras auf meinen körper hat. ich kenne aber nicht die langzeitwirkung. das giftige daran ist eher der tabak der beigemischt wird.
kennst du heilige in indien? die sind über 60 oder älter und rauchen den ganzen tag gras pur...muss ja irre schädlich sein;)
das gift ist der tabak daran...nicht das thc.
ich bin zwar kein mediziner noch biochemiker, aber nach 15 jahren gras rauchen weiß ich so einiges über gras...auch das es relativ einfach ist davon loszukommen.
bei alkohol ist das nicht so einfach...selbst bei kaffee ist es schwieriger.
ich weiß das drogen nicht das beste sind, von daher rauche ich auch kein gras mehr, trotzdem habe ich nicht so eine militante einstellung gegenüber konsumenten.
oft sind das es ex raucher oder ex konsumenten.
ich gehe mal davon aus du hast schlechte erfahrungen gemacht die damit zusammenhängen. ich habe diese in all der zeit nicht gemacht.
und ich lege nur dar wie es sich für ich nach all der zeit darstellt und was in den medien darüber berichtet wird...und das ist einfach müll!
ich bezweifel nicht das fachbüchern richtig sind, aber was im tv oder in boulevard zeitschriften zu gras steht ist der grobe unfug.
und anstatt alles zu verteufeln ist doch eher die frage interessant, warum die leute damit angefangen haben und warum sie es weiter machen wollen oder warum sie nicht aufhören.
verbiete einem abhängigen etwas und er wird wege und mittel finden. finde heraus warum er die drogen nimmt, beseitige das problem und er wird selbst davon loskommen mit ein wenig hilfe.
dort müssen wir ansetzen! nicht alles verbieten und ablehnen und verteufeln, sonder verständnis aufbringen und problemlösungen suchen.
das ist nichts was durch ein verbot von heute auf morgen verschwinden kann, das wird sehr viel zeit brauchen.
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