Trainingstag

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Trainingstag"

    Re: Trainingstag

    Sandra - 27.07.2009, 22:41

    Trainingstag
    Montag. Anfang der Woche. Ächtz. :(
    Florian musste zur Arbeit, Janine zur Schule. Und ja, auch ich muss nun zur Arbeit. Ich zog mir einen dünne Pullover über mein Schlaftshirt und zog mir Schlappen über. Ich rüttelte Flo an der Schulter und lief in den Flur zu Janines Zimmer. Ich öffnete leise die Tür. "Guten Morgen mein Engel" flüsterte ich in Zimmer. Janine war sofort wach. Ich verlies also die obere Etage und lief nach unten. Dort saßen schon die Hunde und warteten darauf, endlich nach draußen zu können. Ich öffnete ihnen die Hintertür, damit sie in den umzäunten Garten konnten. Dann stellte ich Kaffeewasser an und gab den Katzen Dosenfutter. Dann deckte ich den Frühstückstisch.6 Uhr. Müüüüde.

    Nach dem Frühstück ging ich erstmal duschen, um wach zu werden. Auch wenn ich gleich in den Stall musste. Egal. Ich schlüpfte in eine alte Jeans, ein Tshirt und zog mir eine Jacke über. Dann kämmte ich meine nassen Haare und band sie zu einem lockeren Zopf zusammen. Die äußeren Strähnen klemmte ich mit Haarklemmen an der Seite fest. Haarspray drauf - fertig. Ich schmierte mir noch Makeup ins Gesicht, ein wenig braunen Lidschatten und Mascara drauf - fertig. Dann Tasche packen mit Wechselklamotten - fertig. fertigfertigfertig.
    Ich lief nach unten, wo Janine auf mich wartete um sich zu verabschieden. Auch Flo hatte noch wenig Zeit, bis er losmusste. In der Zeit machte ich mir noch einen Kaffee und wartete, bis Flo losfuhr.

    Am Stall erledigte ich erstmal Bürokram. Werbung, Rechnungen, Lieferscheine, alles sortieren.
    Nach einer Stunde, gegen halb 8 war ich aber schon fertig. Schnell zog ich meine Reithose an und schloss das Büro ab. Ich hinterlies ein Schild für Gäste.

    Meine Pferde waren noch im Stall. Meine erste Aufgabe war es, Janines Pony und Legolas nach draußen zu bringen. Janine kümmerte sich erst nach der Schule um beide, so lange konnten sie schon nach draußen.

    Das erste Training stand Quibell bevor. Ich hatte so richtig Lust auf Military, da ich das eeewig nicht mehr gemacht hatte. Also holte ich sie aus der Box und putzte ihr schwarzes Fell bis es glänzte.

    (wisst ihr was? ich bin soo müde,ich schreib morgen (hoffentlich) weiter xD )



    Re: Trainingstag

    Miriam - 28.07.2009, 10:17


    jaja Sandra...XD

    sollen wir sie eigentlich weiter in den Reitunterricht nehmen? also, Janin. ich würd dann nämlich bald wieder anfangen, zu schreiben.



    Re: Trainingstag

    Sandra - 28.07.2009, 11:17


    Ja, das wär natürlich super!

    jaa, ich fang immer an zu schreiben, hör auf, schreib irgendwann weiter, hör wieder auf, undsoweiter xD



    Re: Trainingstag

    Sandra - 28.07.2009, 13:28


    Während ich Quibell so putzte erinnerte ich mich an Bambino, einer der Zuchthengste auf unserem Hof. Ich hörte sofort auf zu putzen und kramte mein Handy aus der Hosentasche. Ich murmelte leise Fabienne's Nummer vor mich hin, während ich wählte. Als es tuuutete ( xD ) spielte ich in Quibells Mähne. "Ja?" meldete sich Fabi. "Hey Fabi. Du sag mal, könnte ich Quibell von deinem Bambino decken lassen?" fragte ich sie direkt. "Na klar können wir das machen!" sagte sie freundlich. Wir vereinbarten einen Termin und legte dann auf. "Ui, Quibell. Nun kriegst du noch ein Baby.." erzählte ich ihr und machte mich ans Huf auskratzen.
    Als Quibell und ich startbereit waren, schwang ich mich auf ihren Rücken. Dann ritt ich Richtung Militarygelände. Die Hindernisse hatten verschiedene Fähnchen, die für die verschiedenen Klassen standen. Ich wählte den A-Parcours. Auf dem hügeligen Gelände trabte ich an und ritt einen Zirkel und stellte Quibell dabei. Dann gurtete ich nochmal nach, ritt wieder an und galoppierte nun auf das erste Hindernis zu, eine Hecke. Diese war kein Problem, schwubs, waren wir schon drüber. Ich klopfte ihren Hals und trieb sie weiter an. Das nächste Hindernis war wieder einfach: eine kleine Holzwand. Auch da schwang sie so drüber weg. Immer sprang sie Hindernisse Klasse S! Weiter gings zu einem Wassergraben. Über eine kleine Erhöhung sprang Quibell ins feuchte nass. Meine Beine und Arme wurden zwar nass, aber ich konzentrierte mich auf das Hindernis. Zwei Galoppsprünge lang war der Graben, bis Quibell über einen Baumstamm wieder herausspringen musste. Ich merkte, wie ihre Muskeln unter mir sich zusammen zogen. Bei der Landung schnaufte Quibell. Ich ließ lies im lockeren Galopp langsam zum nächsten Hindernis laufen. Das war ein Wall, bei dem man auf einer Seite hochreiten musste und auf der anderen Seite runterrutschte. Langsam dirigierte ich meine Stute darauf zu und gab ihr mehr Zügelfreiheit, als sie den Berg erklamm. Oben bremste ich sie, Quibell schaute nach unten und setzte dann mutig einen Huf auf den Hang. Dann rutschten wir sachte hinunter, woebi Quibell den letzten Meter heruntersprang. Ich klopften ihren von Wasser und Schweiß nassen Hals und parierte zum Trab durch. Kleine Pause. Ich ritt einen großen Zirkel, bevor ich den Parcours weiterrit. Ich galoppierte direkt wieder an und ritt auf einen Wall zu, auf dein ein Hindernis stand. Das schwierige war, nicht zu weit hinter dem Hindernis zu landen, sonst landete man 5 Meter weiter unten. Quibell spitzte die Ohren und musterte das Hindernis. Sie sprang mit zwei großen Schritten den Hügel hinauf, machte einen riesigen Satz, nahm jedoch schnell wieder die Beine runter und sprang dann den Hügel hinab. Quibell schnaubte bei jedem Galoppsprung. Ich war auch schon fertig und voll mti Adrenalin, also ritt ich im Trab schnurstraks nach Haus. Die letzten hundertmeter nahm ich im Schritt.

    Nachdem Quibell versorgt auf der Weide stand, widmete ich mich Kalypso. Ich band sie in ihrer Paddockbox fest und begann ihr dreckiges fuchsfarbenes Fell zu schrubben. Ich kratzte noch ihre Hufe aus und holte dann Sattel und Trense. "Na, meine kleine? Heut wieder Training?" lachte ich, während ich versuchte den Sattel auf die unwillige Kalypso zu hiefen.
    Nach einem kleinen Kampf saß der Sattel wo er sollte, also zäumte ich die kleine auf und nahm sie mit in die Halle.
    Dort führte ich sie eine Runde und gurtete dann nach. Ich lief zur Aufsitzhilfe und schwang mich in den Sattel. Kalypso tänzelte ein wenig, doch ich gab bestimmte Schenkelhilfen und so bekam ich sie wieder unter meine Kontrolle. Ich ritt am langen Zügel eine Runde Schritt und wechselte durch den Zirkel die Hand. Kalypso wich immer wieder meinen Hilfen aus, ich musste manchmal echt mit ihr kämpfen. -.- "Also kleine, du willst rennen? Dann renn!" murmelte ich und trat meine Hacken in ihren Bauch. Kalypso machte einen erschrockenen Satz nach vorn und rannte los. Gott sei dank war die Halle leer^^ Ich feil auch nicht runter, da ich vorbereitet war. Meine Stute buckelte gottseidank nicht, sie galoppierte nur. Als sie wieder in den Trab wollte, gab ich wieder starke Hilfen und hielt sie so in Bewegung. Kalypso schaufte nach 12 Runden Galopp. Ich gab die Zügel ein wenig mehr her, setzte mich wieder vernünftig in den Sattel und parierte sie zum Trab durch. Ich ritt einen Zirkel und nahm sie dann zurück in den Schritt. Kalypso schnaufte laut und ausser Atem, aber jetzt wusste sie wieder wer der Chef war. "Warum brauchst du das immer, hm? Liegt das an der Pubertät?" lachte ich. Dann nahm ich die Zügel wieder auf und trabte an - siehe da! - Pferdi läuft so schön und brav undhört auf die kleinste Hilfe. Sie nimmt sogar freiwillig den Hals runter. Stolz ritt ich mit Pferdi im Trab eine ganze Bahn und anschließend einen Zirkel. Ich übte dann die Übergänge, da Kalypso grad erst eingeritten worden war. Kalypso machte artig mit, also galoppierte ich nochmal kurz mit ihr. Nach 45 Minuten Training hielt ich es für gut. Kalypso lief nach dem Auspowern richtig schön, also lobte ich sie tausendfach und ritt sie trocken.
    Selbst beim Absatteln stand sie nun schön still und ließ alles über sich ergehen. Ich legte ihr noch eine Abschwitzdecke auf, da sie schon ziemlich schwitzte.
    Meine anderen Pferde waren in der Zwischenzeit auf ihre Weiden gebracht worden. Ich war grad auf dem Weg zur 2er Weide, um Liberty zu holen, als Jordyn mit einer Freundin auf mich zu kam. "hallo Sandra!" rief sie schon von weitem. "Hi, was gibts?" fragte ich. "Meine Freundin Maya möchte sich anmelden. Und ein paar Pferde kaufen. Sie ist neu in der Gegend." erklärte Jordyn. "Ah,okay. Hallo Maya! Ich bin die Hofbesitzerin Sandra." stellte ich mich vor und recihte ihr meine Hand. "Habt ihr schon mit Franzi geredet? Franzi ist die andere Hofbesitzerin" erklärte ich weiter. "Nein, noch nicht." sagte Jordyn. "Macht ja noch nichts. Ich kann dir eben deinen freien Spind zeigen. Ausserdem kannst du dir schon überlegen, welche Boxen und Weiden du haben möchtest" erklärte ich weiter, während wir zum Büro liefen.
    Nach 20 Minuten war das meiste schon geklärt, sodass ich mich wieder meinen Pferden widmen konnte. Ich rief Liberty zu mir, welche auch sofort zu mir kam.Ich nahm sie mit zum Putzplatz, wo ich ihr silbernes Fell gründlich putzte. "uff, schon halb 12!" stöhnte ich. In 2 Stunden musste ich zu Haus am Herd stehen und Essen kochen. Ich beschloss Liberty zu longieren und holte den Kram aus der Sattelkammer. Ich legte ihr weinrote Bandagen an und eine dunkelblaue Longierdecke. Passt fabrlich zwar nicht zusammen, aber das macht zum Alltagstrainig ja nix. ;)
    Am Longierzirkel ließ ich sie zuerstmal ohne Ausbinder laufen. Sie lief locker im Trab und schien total entspannt zu sein. Der Hof war echt super für die Pferde. Nachdem Libbi auf beiden Händen ruhig getrabt war und locker schien, zog ich die Ausbinder an. Liberty schnaubte kurz und scharrte mit dem huf. "Jaja, moment.." murmelte ich, während ich mich mit dem Leder quälte. Dann ließ ich sie wieder laufen, ohne Gerte. Die brauchte ich bei Liberty nie. Meine Hannoveranerstute lief fleißig vorwärts und achtete stets auf meine Körpersprache und meine Stimmkommandos. Wenn ich Galopp sagte, galoppierte sie sofort an und wenn ich meinen Oberkörper ein wenig zu ihr drehte, wurde sie langsamer. Ihre Hufabdrücke überschnitten sich, so konnteich sehen, dass sie fleißig unertrat. "feine Liberty!"lobte ich. Liberty find an zu schnauben und superlocker zu laufen. sie schien fast zu schweben! Nach einigen Handwechseln holte ich sie wieder zu mir und schnallte die Ausbinder aus. Auch ihre Ausrüstung nahm ich am Putzplatz wieder ab und dann kam sie wieder zurück auf die Weide.

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