New Heavens dirty little secrets - a teenagers story

Verzaubert - Auch Jahre später
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    Re: New Heavens dirty little secrets - a teenagers story

    Anonymous - 21.07.2009, 20:31

    New Heavens dirty little secrets - a teenagers story
    WER Jolie && Belle
    WIE Wir beide schreiben zusammen eine Geschichte, jeweils aus der Sicht verschiedenster Personen. Jedes Update wird reineditiert.
    WAS Eine Geschichte über verschiedene junge Leute, mal reiche, mal welche, denen das Leben nicht so gut mitspielt, und das Ganze dann einmal von mir, einmal von Jolie.
    Das Ganze spielt in der ausgedachten Staat New Heaven in Washington. Es gibt die verschiedensten Schichten, aber am Ende gehören alle Charaktere doch irgendwie zusammen.
    kleiner Hinweis am Rande: Ab und an mag der Schreibstil ein wenig an den bei Gossip Girl erinnern, was aber höchstens daran liegen könnte, dass ich gerade so viele Bücher davon lese :D
    Kommentare sind übrigens gern gesehen!
    Es geht los mit


    c e l i n e



    „Ja… Mhmmm… Ich dich auch. Bis Montag dann!“
    Seufzend klappte Celine ihr knallrotes Handy zu und warf sich aufs Bett. Es konnte ja so anstrengend sein, ein beliebtes It-Girl zu sein - ständig wurde man angerufen von Leuten, für die man sich manchmal wirklich überhaupt nicht interessierte! Natürlich - es war toll, beliebt zu sein. Begehrt und bewundert. Sie war das, was jeder sein wollte. Von ihr träumte jeder Junge und jedes Mädchen wollte sein wie sie, doch ihre wahren Freunde waren wenige an der Zahl - mickrige fünf zählte sie zu dieser Gruppe. Nur fünf Leuten konnte sie wirklich vertrauen? Es war erbärmlich, aber wahr.
    Diese fünf Leute bestanden aus ihrem Nachbarn, Chester, den sie seit ihrer Kindheit kannte. Er war ihr allerbester Freund, ihm war es vollkommen egal, ob sie arm oder reich, schön oder hässlich, komisch gekleidet oder absolut stilsicher war, er akzeptierte und tolerierte sie eben. Und dann noch ihre drei besten Freundinnen Alicia, Josie und Marissa. Die vier waren ein eingespieltes Team, sie veranstalteten seit sie sich kannten jeden zweiten Freitag eine Übernachtungsparty und verstanden sich die meiste Zeit ohne Worte. Sie lästerten, gingen zusammen shoppen und taten eben alle möglichen Mädchensachen. Und zu guter Letzt Aaron, der ein Jahr älter war als sie. Er war mehr als nur ein sehr guter, ja bester Freund, nein, er war so etwas wie ein Seelenverwandter. Er war es, der sie wirklich verstand. Wusste, was sie fühlte.
    Missmutig fuhr sie sich mit einer Bürste durch das lange, blonde Haar. Ihre schlechte Laune kam daher, dass ebenjener Aaron gerade keine Zeit für sie zu haben schien. Aber Celine war nie eines dieser Mädchen gewesen, das lange Zeit unglücklich sein konnte, und so war es auch heute. So schnell wie der Anflug von Schwermut gekommen war, verschwand er auch wieder, und die Fünfzehnjährige sprang auf, hinaus aus dem Zimmer und ab in das große, geräumige Bad. Sie begutachtete ihr Outfit kritisch im Spiegel. Die Hose war absolut in Ordnung, hell war sie und lag eng an ihrem zierlichen Körper, das Top in dunklem Rot flatterte um ihre schmale Taille und ihre dezenten schwarzen Ballerinas rundeten das Bild ab. Dennoch war sie noch nicht ganz zufrieden, aber es musste ausreichen.
    Schließlich ging sie ja nur mit ihren Freundinnen zu Starbucks, wo sie ihre üblichen Bestellungen tätigen würden. Und danach würden sie möglicherweise noch in ein paar kleineren Läden herumstöbern. Manchmal stieß man dabei ja auf sehr schöne Stücke, und in Celines Augen konnte man niemals genug Klamotten haben. Oder Schuhe. Oder Accessoires.
    Doch auf dem Weg merkte sie, dass sie eigentlich überhaupt keine Lust auf ihre Freundinnen und deren vergleichsweise unsinniges Geplapper hatte. Eine kurze sms und die Absage stand fest. Mit einem kleinen Lächeln machte sie auf dem Absatz kehrt und lief in die entgegen gesetzte Richtung - zum Haus ihres besten Freundes Aaron. Gut, dann wollte er sich eben nicht bei ihr melden, sie würde vorbeikommen, so einfach war das. Sie hatte den Schlüssel zu seinem Haus - sie wusste ganz genau, wo er gelagert wurde - und würde so problemlos zu ihm kommen. Er konnte ihr nicht länger aus dem Weg gehen. Ein grimmiges, hartes Lächeln hatte sich auf ihren schönen Lippen festgenagelt. Und ebenso würde sie ihn festnageln und zur Rede stellen.
    Schon bald hatte sie das Haus erreicht. Groß und schön war es, ein wenig altmodisch, aber durchaus elegant. Der Schlüssel klapperte leise, doch Celine gab sich alle Mühe, mucksmäuschenstill zu sein. Sie schlich auf Zehenspitzen in den breiten Flur und schlüpfte aus ihren Schuhen.
    Dann machte sie sich auf den Weg zu seinem Zimmer. Der dicke Teppich auf den Gängen dämpfte ihre Schritte, was natürlich genau in ihrem Plan vorgesehen war. Sie kam vor seiner Tür zum Stehen und war auf einmal sehr aufgeregt. Würde er überhaupt da sein? Sie schluckte ihre Zweifel herunter und riss die Tür weit auf „ÜBERRASCHU…“. Sie brach mitten im Wort ab bei dem Anblick, der sich ihr bot. Aaron. Auf dem Bett. Und bei ihm ein anderes Mädchen. Die beiden küssten sich und sahen sehr, sehr glücklich und verliebt aus, obwohl sie jetzt aufschreckten und Celine überrascht anschauten.
    Na, wenigstens ist ihr die Überraschung gelungen.
    Aber anders als geplant.
    Das Mädchen, das er gerade geküsst hatte, war nämlich keine andere als ihre Freundin Josie. Ähm, wie bitte? Celine fühlte sich, als wäre sie gefangen in einem schrecklichen Alptraum. Sie wollte aufwachen. Aber gleichzeitig wusste sie natürlich ganz genau, dass es wahr war. Und das Schlimmste daran; Sie war eifersüchtig. Sie wollte das Mädchen sein, das in seinen Armen lag… Das er küsste… Das er liebte. Nicht diese dumme Josie, die alles kaputt machen musste.
    „Ich geh dann mal. Ich.. Will euch dann mal nicht weiter stören… Viel .. Spaß noch…“, stammelte sie und stürzte aus dem Zimmer. Alles schien sich zu drehen, ihr war kotzübel und sie hätte am liebsten geweint. Es war so beschissen.



    Re: New Heavens dirty little secrets - a teenagers story

    Anonymous - 21.07.2009, 20:31


    a a r o n


    Aaron strich sanft über den Rücken von dem Mädchen in seinen Armen, während er sie weiterhin sanft küsste. Perfekt, genau wie er es gern hatte. Hübsches Mädchen, gesichtet in seinen Armen. Bevorzugt blond, aber kein Muss. Das Mädchen, welches den Kuss etwas arg enthusiastisch erwiderte und ihm beinah die Zunge in den Hals strecke, war nicht blond, dafür umso hübsch. Sie hatte Südländische Akzente, wie die gebräunte Haut die auch im tiefsten Winter golden schimmerte wie frisch aus der Karibik. Auch ihre Haare waren wundervoll Schokoladenbraun, mit Karamellbraunen Strähnchen. Die hatte sie heute rein machen lassen, mit ihm zusammen. Ehrlich gesagt hatte ihm Karamellbraun nicht gefallen, aber um sie fröhlich zu stimmen hatte er nett gelächelt und ihre Meinung geteilt. Mädchen wie sie liebten es wenn sie ihre Meinung unterstütz bekamen, das war gut für das Ego. Eigentlich unterstütze Aaron gerne seine eigene, freie Meinung, welche ihm ja in seinem wundervollen Vaterland sogar im Grundgesetz zugesprochen wurde. Aber heute war anders. Heute hatte er schon morgens einen großen Schluck Whiskey genommen, nur um aufzuwachen. In angetrunkenem Zustand hatte er dann seine Lehrerin rüde beschimpft weil sie seine Punkte bei einer sowieso durchgefallenen Arbeit falsch zusammen gezählt hatte, und war danach fluchtartig vom Gelände geflohen. Zuhause hatte er dann die Flasche, welche zum Glück noch mehr als halbvoll gewesen war, leer getrunken, bis auf den letzten Tropfen. Hinzu kamen zwei Zigaretten, und sein Kopf war so richtig schön benebelt gewesen. In diesem Zustand hatte er wahllos eine Zahl aufgeschrieben, und die Person mit dieser Nummer auf seiner Kontaktliste seines Handys angerufen. Herausgekommen war so etwas wie ein Date mit Josie, die, wie er erstaunt festgestellt hatte, ziemlich abgehoben war als er angerufen hatte. Während sie ihre tollen Strähnchen bekommen hatte, hatte Aaron schnell noch ein bisschen Wodka bei einem russischen Delikatessenladen nebenan bekommen, womit er zu dem Zeitpunkt an dem er beschloss Josie mit nach Hause zu nehmen ziemlich betrunken war. Was dabei herausgekommen war sah man nun, er lag knutschend im Bett mit einem Mädchen von dem er nicht mal den Nachnamen in seinem Handy eingespeichert hatte. Und sie küsste verdammt nochmal schlecht! Inzwischen nagte sie nämlich an seiner Lippe herum, was recht schrecklich war. Er bereut es schon fast sich soweit mit ihr eingelassen zu haben, doch er hatte Abwechslung gebraucht. Etwas das ihm bestätigte wie toll er genau nochmal war. Und das sagte ihm Josie definitiv oft genug, alle zwei Minuten säuselte sie mit einer seltsamen, tiefen Stimme die anscheinend sexy klingen sollte, irgendwelche Liebesgeständnisse ins Ohr. Für seinen Geschmack war das etwas zu früh, sie lagen seit knapp einer viertel Stunde knutschend auf seinem King Size Bett und sie erzählte schon wieder etwas von ihrer großen Liebe. Langsam ging es ihm auf die Nerven, sie war wie ein kleines, quengeliges Kind das dauernd spielen wollte. Er war kurz davor sie davon abzuhalten weiterhin seinen, hups, der Alkohol setze wohl doch etwas zu, nackten Oberkörper zu streicheln. Was ihn kitzelte.
    Doch dann wurde ihm schon die schwere Entscheidung abgenommen, indem seine Tür laut auf krachte und gegen die Wand schlug. Aaron schreckte auf. Celine. Verdammt, die hatte er ja total vergessen in letzter Zeit… Aber ihre Stimme hätte er immer wiedererkannt. Er schaffte es, ein verwirrtes Grinsen auf sein Gesicht zu zaubern und strich sich die langen Haare aus dem Gesicht. „ Hey…“, fing er verwirrt an, doch er wusste gleich das es keinen Sinn hatte. Sie rannte Hals über Kopf aus dem Zimmer und unterbrach so Aarons Gedankengänge. Mist, jetzt musste er sich auch noch darum kümmern. Aber sie war eben eine der wichtigsten Personen in seinem Leben und, tja, um so jemanden sollte man sich eben doch kümmern, wenn man jemanden liebte. Verdammt, hatte er gerade liebte gedacht? Er und Celine waren seit ewig befreundet, da dachte man sowas nicht. Josie räusperte sich hörbar, und zog ihn wieder zu sich runter. Was war denn mit ihr los, war nicht soeben ihre beste Freundin ins Zimmer geplatzt, und wieder raus gerannt. „ Komm, sie ist doch jetzt nicht wichtig. Ich liebe dich“, flüsterte Josie ihm zu. Er sah sie angewidert an, und stieß sie von sich. „ Raff es doch, du warst ein Spiel, ein Zeitvertreib“, zischte er ihr zu, und stand aprubt auf. Sie sah ihn an wie ein verletzter Welpen, was aber kein Mitgefühl in ihm aufrief. Er griff sich sein Shirt, und zog es halb über. Mit einem letzten, verachtenden Blick rannte er aus dem Zimmer, und schoss gleich wieder zurück. „ Du findest, hoffe ich für dich, raus!“, sagte er, und war wieder weg. Celine hinterher.
    Er rannte aus seinem Zimmer, die riesige Treppe hinunter. Er war definitiv zu schnell aufgesprungen, sein Kopf wurde plötzlich schummerig, ihm wurde schwindlig und er stürzte. Dabei prallte sein bereits pochender Kopf gegen das Geländer, und er fiel mit einem Stöhnen zu Boden. Wo er sich erstmal übergab, und sämtliches hochprozentiges Material in seinem Körper sich über den dicken roten Teppich auf den Stufen ausleerte. Er sprang sofort wieder auf, jetzt da er wieder ziemlich rasant nüchtern geworden war, war ihm klar was für Scheiße er gebaut hatte, und wie wichtig es war das er Celine noch einholte. Er sprintete die Treppe weiterhin hinunter, er nahm so viele Stufen wie möglich auf einmal, ohne zu riskieren nochmal hinzufallen. Er hechtete am Ende der Treppe um eine Ecke, und schoss knapp an einer Marmorstatue vorbei. Gut das er sich in seinem eigenen Haus auskannte. Gerade machte sich eine kleine, zitternde Gestalt an der Tür zu schaffen, öffnete sie und war kurz davor raus zu rennen als Aaron praktisch zu ihr hechtete und sie herumwirbelte. „ Cel“, stieß er atemlos hervor, und starrte sie an. Sie war ganz verheult, ihre Schminke war verlaufen und ihre Haare hatten sich aus ihrer Frisur gelöst. Ihre Nase war ganz rot, und sie hatte hecktische, rote Flecken auf der Stirn. Aaron kannte dieses Gesicht. So sah sie aus wenn sie richtig, richtig aufgeregt und verheult war. Er hatte sie schon oft genug getröstet, wenn sie irgendwelche Probleme hatte kam sie meist zu ihm, da ihre Freundinnen ihr dann doch etwas zu aufdringlich wurden. Er wusste dann nie was er sagen sollte, er drückte einfach ihre Hand und legte den Arm um sie während sie Selbstgespräche führte, und am Ende dann wieder gut drauf war. Tja, heute war das wohl ein winziges bisschen anders. Sie heulte wegen ihm. Er wusste nicht wirklich was er tun sollte, er hob vorsichtig die Hand und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, wischte eine Träne weg. „ Verdammt“, murmelte er, und lies seine Hand auf ihrer Wange. „ Das… war nicht gut.“ „Wow, mach das Offensichtliche noch etwas offensichtlicher Aaron“, sagte er sich in seinem Kopf, und biss betroffen die Zähne aufeinander. „ Also, sorry Celine du… ach Scheiße! Ich war besoffen, depressiv und bedürftig! Ich… ich weiß es war falsch, aber es tut mir verdammt nochmal Leid!“, schrie er sie fast an, vor lauter Wut auf sich selber. Was war er für ein Idiot, natürlich nahm es sie mit wenn er einfach so, halb nackt mit ihrer besten Freundin knutschte. Vielleicht ging es ihr auch schlecht, hatte er daran mal gedacht? Wieso hatte er nicht sie angerufen als er Hilfe gebraucht hatte? Und jetzt hatte er es verspielt… „ Hörst du, es tut mir Leid. Ich bin ein Vollidiot.“ Er zog sie zu sich, umschlang sie mit seinen Armen und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren. Das ging wunderbar, sie war gut ein Kopf kleiner als er, und seine kräftigen Arme waren wie dafür geschaffen ihren schlanken Körper zu halten. Es war anders als mit Josie, die eine Last für seine Arme gewesen war, Celine war etwas das er gerne hielt, was für ihn ein Geschenk war. Er küsste ihren Kopf, immer und immer wieder. Er wusste nicht wieso, wusste nicht ob es dumm war von ihm es zu machen. Denn das war es sicherlich. Sie dermaßen zu hintergehen, zuerst ihre Freundin abknutschen und dann sie küssen. Das konnte doch nicht gut sein, das war ganz und gar falsch! Aber es fühlte sich gut an sie zu küssen, so richtig und vertraut. Er küsste nochmals ihre Stirn, bevor er sie hochzog und sanft ihren Mund küsste. Kurz und zärtlich. Sobald er bemerkte was er getan hatte, stieß er sie fast weg und lehnte sich gegen die Tür. „ Ich Idiot“, murmelte er, und schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „ Celine, ich bin ein Arsch. Wirklich. Aber das wirst du ja wissen. Geh einfach, ich versteh wenn du mich jetzt hasst.“ Er starrte die Wand an, und fragte sich wiederholt wie dumm er eigentlich war. Was war in ihn gefahren? Sie zu küssen! Das war ja wohl wie wenn er ihr zuerst Balsam auf die Wunde schmierte, nur um dann wieder Salz rein zu streuen! Dumm, Dumm, Dumm! Er schloss die Augen, und wartete auf ein Zeichen von Celine. Vielleicht würde sie ihn ja ohrfeige, verdient hätte er es. Aber irgendwie wäre es noch um einiges enttäuschender gewesen wenn sie jetzt ohne Kommentar, zu tiefst enttäuscht weg gehen würde. So oder so, er musste sich dieses Mal wirklich etwas Gutes einfallen lassen um alles wieder gerade zu biegen. Denn er war sich inzwischen ziemlich sicher das Celine nicht nur überrascht gewesen war ihn mit Josie knutschen zu sehen. Dann hätte sie gekichert, und hätte sich verzogen. Aber sie hatte geheult, richtig geheult. Wegen ihm.



    Re: New Heavens dirty little secrets - a teenagers story

    Anonymous - 26.07.2009, 19:26


    c e l i n e [belle]
    Celine rannte Hals über Kopf aus dem Zimmer, blind vor… Wut? Enttäuschung? Nein, es war viel schlimmer. Es war Eifersucht. Als sie ihre Freundin und ihren besten Freund zusammen gesehen hatte, war ihr einziges Gefühl Eifersucht gewesen - sie wollte ihn küssen. Hatte es gewollt. Und bereute das nun. Was würde er jetzt bloß von ihr denken? Dass sie eine durchgeknallte Psychopathin war?
    Sie hörte schnelle Schritte hinter sich. Wer war das denn jetzt schon wieder? Sie drehte sich langsam um und sah ihn. Aaron?
    Wow. Aaron rannte ihr nach. Er rannte ihr nach, nach allem, was sie ihm getan hatte? Nachdem sie ihn unterbrochen hatte, obwohl er gerade heftig bei der Sache gewesen war? Sie hatte ihm seinen Kuss versaut. Und eigentlich war es ihr egal, ob es Josie war oder jemand anders, den er da küsste. Auch wenn es ihr nicht gefiel, dass er es überhaupt tat. Er war viel zu gut für sie, so viel stand fest.
    Und dann entschuldigte er sich auch noch bei ihr! Das bereitete ihr ein verdammt schlechtes Gewissen, denn schließlich war doch sie schuld an alldem. Er war so… gut. Zu gut, sie konnte es nicht ertragen, dass er so gut zu ihr war. Sie schniefte leise und fuhr sich über die Augen. Dabei ging eine Menge schwarzer Schliere mit. Scheiße, ihr gesamtes Make-Up war verlaufen! Sie musste schrecklich aussehen, und genauso fühlte sie sich auch.
    Er umarmte sie, und sie schmiegte sich an ihn. Atmete seinen Duft ein. Na ja, genau genommen stank er auch ein bisschen nach Erbrochenem. Er hatte doch wohl nicht gekotzt? Sie fing sofort an, sich Sorgen um ihn zu machen. War er krank? Hatte er Fieber?
    Sie wollte irgendwas sagen. Dass ihn ja wohl keine Schuld traf, dass alles okay war. Aber es wäre gelogen, so was zu behaupten. Nichts war in Ordnung.
    „Nein… Das mit Josie geht in Ordnung, mach dir keine Sorgen um mich“, murmelte sie mit schwacher Stimme, „Es tut mir Leid, dass ich dir alles versaut hab! Ich weiß ja selber nicht, was mit mir los war… Wirklich, ich meins ernst, mir tut es leid!“
    Ihre Erklärungen brachen abrupt ab, als sie merkte, dass er sie küsste. Sie konnte es nicht verhindern, ihr herz schlug immer schneller, und sie hasste sich dafür. Es war falsch, verdammt noch mal! Wieso konnte sie das denn nicht einsehen? Sie wusste, was passieren würde, wenn sie beide etwas anfangen würden. Mit der Trennung - die es sicher irgendwann geben würde - wäre ihre Freundschaft zerstört. Und egal, ob sie sich jetzt in ihn verliebt hatte, und das war sicher auch nur eine blöde Einbildung, sie war auf jeden Fall nicht bereit, die aufs Spiel zu setzen. Sie brauchte Aaron als ihren Freund, nicht als jemanden, der sie küsste. Sie war sich sehr sicher, dass sie es aushalten könnte, wenn er mit einer anderen zusammenkäme. Auch wenn es wehtun würde, so war es richtig, und so würde es auch sein. Das würde sie ihm sagen… Vielleicht.
    Okay, würde sie nicht, aber es stand ja schließlich auch gar nicht zur Debatte. Wenn er danach fragen sollte, dann schon. Sie würde vortäuschen, dass sie kein Interesse an ihm hatte, jedenfalls nicht in dem Sinn. Dass ihre Gefühle für ihn rein freundschaftlicher Natur waren. Es würde ihn schließlich nicht verletzen, wenn sie das tat, denn dass er sie jetzt küsste, war ja nichts besonderes. Das hatte er auch früher schon manchmal getan, wenn es ihr sehr schlecht gegangen war. Sie durfte sich darauf nichts einbilden, denn dann wäre sie, wenn er sie abweisen sollte, nur umso verletzter. Ihr Entschluss stand fest.
    Zumindest, bis seine Lippen ihre berührten. Denn da kam er auf einmal sehr ins Wanken. Moment mal… Wenn er sie jetzt küsste, hieß das, dass er sie auch liebte? Nein, garantiert war es anders. Ihre Fantasie ging wohl mit ihr durch, denn als sie zu ihm hinüber sah, stand er ein paar Schritte von ihr entfernt und hielt sich den Kopf.
    „Ich… Soll gehen?“
    Sie versuchte, seine Worte zu erfassen. Was meinte er damit? Schmiss er sie gerade heraus?
    Er zeigte keinerlei Reaktion, und sie versuchte verzweifelt, sich an irgendwas zu erinnern, was sie falsch gemacht hatte. Doch da war nichts. Und dass er jetzt so bestürzt war… War das nicht ein weiteres Indiz dafür, dass der Kuss wirklich stattgefunden hatte? Sie zerbrach sich den Kopf darüber und kam schließlich zu dem Schluss, dass es so sein musste. Vorsichtig machte sie einen Schritt auf ihn zu. Und noch einen.
    „Aaron..?“, fragte sie vorsichtig. Sie wusste nicht, was gerade in ihm vorging. War er wütend? Auf sie? Oder möglicherweise auf sich selbst?
    „Ich.. Weiß gar nicht, wie ich das alles erklären soll“, fing sie leise an, „Weißt du, ich war ein bisschen… Ich hab mich wahrscheinlich vernachlässigt gefühlt oder so. Na ja, und dann bin ich zu dir gegangen. Ich wollte mit dir reden, dich einfach mal wieder sehen. Und als ich dich dann gesehen habe.. mit Josie.. ach, ich weiß es selber nicht genau. Ich bin wohl ziemlich besitzergreifend… Aber du kannst küssen, wen du willst. Das ist deine Sache, du brauchst dich auf keinen Fall wegen mir schuldig fühlen oder so.“ Es schmerzte, das zu sagen, aber es war sicher besser so. „Und.. Der Kuss… Das ist auch in Ordnung. Also, ich denke, wir sollten es vielleicht einfach .. vergessen.“
    Langsam streckte sie eine Hand nach ihm aus. Nahm ihn in den Arm.
    „Hey. Jetzt zerbrich dir mal nicht den Kopf darüber! Solange ich kein Problem damit habe…“
    Sie redete leise auf ihn ein, wie man es bei einem Kleinkind tut, das zum Beispiel Angst vor dem bösen Monster unterm Bett hat, und dem man erklärt, dass es gar kein Monster gibt.
    „Soll ich heut vielleicht bei dir schlafen? Wenns dir dann besser gehen würde..“, schlug sie vorsichtig vor. Sie hatte keine Ahnung, wie er darauf reagieren würde, doch es erschien ihr irgendwie .. angebracht, diesen Vorschlag zu machen. Schließlich hatten sie das getan, seit sie sich kannten. Beienander übernachtet, es war also nichts Komisches daran.



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