Schwarmflotte

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    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 12:40

    Schwarmflotte
    Die Schwarmflotten

    Der Schwarm besteht aus sich ständig verändernden, raubtierhaften Aliens, die mit einem kollektiven, psionischen Bewußtsein handeln. Ihr Beiname ist Der Grosse Verschlinger.



    Die Kreaturen des Schwarms sind nicht eine einzige Spezies, sondern durch gesteuerte genetische Mutation entstandene oder konstruierte Lebewesen, die mehreren unterschiedlichen Spezies angehören.

    Die Kreaturen des Schwarms weisen einige vage Parallelen zu Lebensformen dieser Galaxis - zum Beispiel Insekten - auf, es besteht allerdings keinerlei Verwandtschaft. Es handelt sich bei ihnen um völlig fremdartige, genetisch gezielt gezüchtete Lebewesen, von denen jede Untergattung eine bestimmte Aufgabe wahrnimmt. Da auf dem Schlachtfeld keine Arten zu finden sind, die nicht mit kräftigen Klauen, angewachsenen Waffensymbionten oder lediglich für dem Kampf tauglichen psionischen Fähigkeiten ausgerüstet sind, liegt die Vermutung nahe, dass alle Schwarmkreaturen nur aus dem einzigen Grund existieren, um zu kämpfen. Das ist jedoch nur bedingt der Fall. Die Krieger des Schwarms sind nur ein Teil eines Superorganismus, der von den gewaltigen, zur Fortbewegung im All genutzten sogenannten Schwarmschiffen bis hin zu den winzigen Skataphagoiden, die Reinigungs- und Recyclingaufgaben wahrnehmen, eine schier unbeschreibliche Vielfalt an Kreaturen umfaßt.

    Die Evolution der Schwarmkreaturen untersteht einem ständigen Wandel und geht mit unnatürlich schneller Geschwindigkeit voran. Es ist unwahrscheinlich, dass bereits alle Gattungen gesichtet worden sind.

    Das Schwarmbewusstsein

    Die Schwarmkreaturen werden nicht durch den eigenen Willen, sondern durch einen kollektiven Geist gesteuert, dem sogenannten Schwarmbewusstsein. Jede einzelne Kreatur vom Absorber bis zum Schwarmtyrant ist nur aus dem einen Grund geschaffen worden, den Willen des Schwarmbewusstseins auszuführen. Alle Kreaturen des Schwarms sind Teil dieser gewaltigen psionischen Entität, deren Ursprünge keinem Bewohner der Galaxis bekannt sind.

    Synapsenkreaturen

    Nur bestimmte Schwarmgattungen, die auch als Synapsenkreaturen bezeichnet werden, sind dazu imstande, das Schwarmbewusstsein zu empfangen und an die niedrigeren Kreaturen weiter zu geben. Für das strategische Vorgehen und sogar die pure Existenz des Schwarms ist diese Verbindung aller Wesen zum Schwarmbewusstsein absolut entscheidend, weswegen es auf dem Schlachfeld für gewöhnlich eine relativ große Anzahl von ihnen gibt. Trotzdem ist genau diese Abhängigkeit einer Schwarmarmee von einigen (und im Vergleich zur Größe des gesamten Schwarms) wenigen Wesen praktisch der einzige Ansatzpunkt für eine erfolgreiche militärische Gegenwehr.

    Schwarmflotten

    Die Armeen des Schwarms sind in Schwarmflotten aufgeteilt. Damit die Schwarmflotten gezielt die Welten finden, auf denen es viel zu absorbieren gibt, entsenden sie überall in die Galaxie Infiltrationseinheiten wie Liktoren oder Symbionten.
    Kleinere Schwarmflotten werden auch als Splitterflotten bezeichnet.



    Militärisches Vorgehen

    Die Schwarmkreaturen fallen wie ein Heuschreckenschwarm über ihre Ziele her. Sie greifen einen Planeten an, entziehen ihm alle Rohstoffe und fliegen zum nächsten Planeten. Von einer blühenden, vor Leben pulsierenden Welt lassen sie nichts als einen atmosphärelosen, trostlosen Felsbrocken zurück. Aus dem genetischen Erbgut der absorbierten Lebewesen werden die gefährlichsten Merkmale und Eigenschaften herausgefiltert und für ihre eigenen genetischen Weiterentwicklungen verwendet.

    Es ist daher nicht ungewöhnlich dass Planeten lieber dem reinigenden Exterminatus unterzogen werden um den Schwärmen so keine Nahrung zu bieten.

    Sondierung

    Der oberflächliche Betrachter mag den Eindruck gewinnen, dass die Schwarmflotten planlos jede Welt angreifen, die ihnen auf ihrer Reise durch das Universum begegnet. Hinter diesen Angriffen steckt jedoch ein unvorstellbar effizienter Plan, der die Ressourcen des Schwarms schont und die eigenen Kräfte auch bei den augenscheinlich schrecklichsten zahlenmäßigen Verlusten immer noch in tolerierbaren Grenzen hält.

    Einer Invasion durch die Schwarmflotten geht daher zumeist eine Vorhut voraus, welche die möglichen Zielwelten auskundschaftet. Diese Aufgabe übernehmen die Liktoren und Symbionten, abgesetzt von winzigen Kundschafterdrohnen. Sie beurteilen, wie viel Biomasse auf einem Planeten zu holen ist und bewerten den zu erwartenden militärischen Widerstand. Dieser kann extrem schwanken: Eine Dschungelwelt, die nur von Pflanzen und Tieren bewohnt wird, können die Schwarmwesen ohne jede Gegenwehr überrennen, wohingegen eine Garnisonswelt selbst für den Schwarm ein kaum zu überwindendes Ziel darstellen können. In diesem Fall formen die intelligenten Symbionten sogenannte Symbiontenkulte um die Bevölkerung und die Regierung zu infiltrieren. Sämtliche gesellschaftlichen Strukturen werden kultartig unterwandert, um in Verbindung mit einer Symbiontenrevolte den folgenden Großangriff durch die Schwarmflotten so einfach wie möglich zu gestalten.

    Angriff



    Das erste Anzeichen für eine bevorstehende Schwarminvasion (abgesehen von den Liktoren und Symbionten) stellt der Schatten im Imaterium/ Macht dar, der jeder Schwarmflotte vorauseilt und mit dem Schwarmbewußtsein assoziiert wird. Im Bereich dieses Schattens wird jegliche astropathische Kommunikation unmöglich. Nicht selten werden Psioniker im Wirkungsbereich dieses Schleiers wahnsinnig und begehen sogar Selbstmord.

    Die erste Auswirkung, die die normalen Bewohner einer Zielwelt zu spüren bekommen, ist die Verdunkelung des Himmels durch Abermillionen von Sporen, die aus dem All auf sie herabregnen. Diese Sporen dienen dazu, die Welt dahingehend zu verändern, dass sie ideale Bedingungen für die Schwarmkreaturen bietet. Diese Sporen allein sind für viele Wesen schon tödlich, aber einmal im Boden angekommen, können sie sich zu absonderlichen Pflanzen entwickeln, aus denen später zum Beispiel Säurepools zur Verdauung der absorbierten Biomasse werden.

    Unmittelbar nachdem die ersten Sporen landen, stürzen Millionen von flugfähigen Schwarmkreaturen auf die Welt hinab, die erste Angriffswelle. Dem Schwarmbewusstsein scheint absolut klar zu sein, welchen psychologischen Effekt ein derartiger Angriff auf die Bewohner der Zielwelt hat und nutzt den puren Schrecken als militärisches Instrument.

    Nach diesem Angriff aus der Luft landen Milliarden Schwarmkreaturen in Sporenkapseln auf der Oberfläche, um mit dem eigentlichen Kampf zu beginnen. Je nach ermittelten militärischem Widerstand der Opfer bilden kleine, schnelle Ganten oder mächtige, alles zerschmetternde Carnifexe die erste Schlachtreihe.

    Absorption



    Die Kriegerkreaturen sind für die Ausschaltung jedweder Gegenwehr zuständig, während es die Hauptaufgabe der Absorberschwärme ist, sämtliche Biomasse - was die heimische Fauna und Flora ebenso einschließt, wie gefallene Schwarmkreaturen und die Absorber selbst - aufzusaugen. Um dies zu erleichtern, wird der Planet bepflanzt: Wachstumsstoffe, Dünger und Samen werden in Erde, Meere und selbst in die Atmosphäre gepumpt, sodass der Planet vor Leben förmlich "überquillt". Die deutlichsten Anzeichen hierfür sind die Kapillartürme, die wie riesige Schornsteine Biogase und Sporen in die Atmosphäre entlassen.

    Sinn dieser Aktivitäten ist es, den ganzen Planeten noch ein letztes Mal richtig aufquellen zu lassen, um sämtliche Biomasse an die Oberfläche zu befördern. Die vollgefressenen Absorber stürzen sich in Verdauungsbecken, wo sie und ihre gesammelten Nährstoffe aufgelöst und über Kapillareleitungen in die im Orbit befindlichen Schwarmschiffe befördert werden, wo wieder neue Kriegerkreaturen für die nächste Invasion gezüchtet werden.


    Technologie

    Die Technologie der Schwarmflotten ist rein biologisch. Alles bei den ihnen lebt: Ihre Raumschiffe, die Waffen, und selbst einige Munitionsarten sind Lebewesen, die jeweils für einen speziellen Zweck genetisch erschaffen wurden.

    Alle Kreaturen leben in einer perfekten Symbiose miteinander: Die Königinnen brüten an Bord der lebenden Schwarmschiffe die Krieger aus, in Brutbecken entstehen Waffensymbionten für die Krieger und sogar Biomorphe werden als eigenständige Lebewesen gezüchtet, die an andere Schwarmkreaturenwesen angebracht werden, um ihre Fähigkeiten in bestimmten Gebieten zu verbessern.

    Über mechanische, computergesteuerte oder sonstwie künstlich geschaffene Ausrüstung verfügen die Schwarmwesen nicht. Sie sind in der Lage, absolut alles für den Krieg benötigte Material durch spontane Mutation zu erschaffen: Chitinschuppen können eine ebenso starke Panzerung wie Adamantium sein, Bohrkäfer sind eine teilweise effektivere Munition als Patronen, Biozidkanonen und Stachelwürger ersetzen die schweren Waffen anderer Völker und Sensenklauen und Zangenkrallen dienen als Nahkampfwaffen. [/u]



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 12:53


    Schwarmtyrant



    Ein Schwarmtyrant, oder einfach nur Tyrant (wiss. Bezeichnung Tyranicus Praefactor), ist eine monströse Schwarmkreatur, die über beeindruckende Kampffertigkeiten und psionische Fähigkeiten verfügt.


    Allgemeines

    Größere Schwärme werden für gewöhnlich von mindestens einem Schwarmtyranten angeführt. Dieser trägt oft zahlreiche Waffensymbionten mit sich und dient überdies auch noch als Synapsenkreatur, welche den Willen des Schwarmbewusstsein an die niederen Schwarmkreaturen weiterleitet. In den Maßstäben anderer Völker könnten Tyranten als die Kommandanten einer Schwarmarmee bezeichnet werden, weswegen sie von zuweilen auch Obermotze genannt werden. Allerdings geben auch sie im Endeffekt wohl nur die Befehle des Schwarmbewußtseins weiter. Einige Theorien gehen allerdings davon aus, daß ihr Bewusstsein eigentlich einen Teil des Bewusstseins der Schwarmkönigin darstellt, was bedeuten würde, daß diese Wesen tatsächlich das komplette Schwarmbewußtsein verkörpern - allerdings ohne dieses durch ihren Tod zu schädigen.

    Anatomie

    Wie alle Schwarmkreaturen verfügt auch ein Schwarmtyrant über sechs Gliedmaßen, wovon die zwei untersten von der aufrecht laufenden Kreatur zur Fortbewegung und die vier übrigen als Arme benutzt werden. Er besitzt einen dicken Chitinpanzer und kommt in seiner Größe etwa einem Carnifex gleich, wenngleich er nicht so massiv gebaut ist.

    Mutationen und Varianten

    Die Schwarmevolution bringt immer wieder neue und besser an die konkrete Situation angepasste Krieger hervor. Die mächtigen Schwarmtyranten stellen bisweilen die am stärksten mutierten Individuen ihres gesamten Schwarmes dar und besitzen oft eine grosse Anzahl verschiedener Biomorphe. Es wurden auch schon geflügelte Schwarmtyranten gesichtet, die schnell in den Nahkampf mit den gegnerischen Truppen gelangten.

    Die Streitkräfte einiger Völer<haben in ihren Kämpfen gegen die Schwarmwesen schon sehr viele unterschiedliche Arten von Schwarmtyranten mit variierender Bewaffnung ausgemacht. Häufig auftretende Versionen des Tyranten sind mit einer Tentakelpeitsche und einem Hornschwert oder einem Paar gewaltiger Klauen ausgestattet. Zusätzlich ist oft auch ein Fernkampf-Waffensymbiont, etwa eine Biozidkanone oder ein Stachelwürger vorhanden.

    Psionische Kräfte

    Schwarmtyranten sind psionisch aktiv. Diese Fähigkeiten beschränken sich nicht nur auf die passive Aussendung der Signale des Schwarmbewusstseins: Ihre mentalen Kräfte können in den Köpfen der Gegner Furcht und Panik verursachen oder niedere Schwarmkreaturen zu noch wilderen Kampfhandlungen antreiben. Manche Kreaturen sind sogar in der Lage, tödliche Blitze aus reiner Warpenergie abzufeuern oder ein psionisches Schutzfeld um sich herum zu erzeugen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:00


    Tyrantenwache



    Tyrantenwachen (wiss. Bezeichnung Tyranicus Scutatus) sind Schwarmorganismen, die offenbar erst seit kurzem gezüchtet werden, um den gegen die Schwarmflotten enwickelten Kampfdoktrinen entgegenzuwirken.

    Allgemeines

    Tyrantenwachen agieren wie eine Art Leibwache und beschützen größere Kreaturen, wie etwa Schwarmtyranten, vor Beschuss, weshalb sie im imperialen Jargon zuweilen einfach nur Leibwächter genannt werden. Ihre Hauptschwäche ist vermutlich ihre Abhängigkeit von den Synapsenkreaturen, ohne die sie aufgrund ihrer Blindheit praktisch orientierungslos sind und von denen sie praktisch direkt gelenkt werden.

    Anatomie

    Tyrantenwachen sind große, schwer gepanzerte und mit scharfen Klauen ausgestattete Kreaturen. Während erste Sichtungen noch von aufrecht gehenden Organismen sprachen, die ein sogenanntes Stachelschild mit sich führten und zuweilen auch Nicht-Synapsenkreaturen, wie etwa Carnifexe, begleiteten, zeichnen aktuellere Berichte eher ein Bild von wesentlich massigeren, auf ihre Vordergliedmaßen gestützten und zudem blinden Wesen.

    Mutationen und Varianten

    Tyrantenwachen sind selbst schon eine extrem spezialisierte Schwarmspezies, allerdings gibt es auch hier Unterschiede bezüglich der Biowaffen und Biomorphe.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:04


    Schwarmkrieger



    Die elitären Schwarmkrieger (wissenschaftlicher Name: Tyranicus Gladius) stellen das Rückgrat der Schwarmarmeen dar.

    Allgemeines

    Die Schwarmkrieger (oder einfach nur Krieger) sind die zahlreichsten Synapsenkreaturen in den Armeen der Schwarmflotten und geben die Befehle des Schwarmbewußtseins direkt an die kleineren Kreaturen weiter. Zudem sind sie erschreckend starke Kämpfer und desweiteren mit einer Reihe tödlicher Biomorphe und Waffensymbioten ausgestattet. Sie agieren somit in der gleichen Weise wie Offiziere und Elitetruppen anderer Armeen.

    Anatomie

    Schwarmkrieger besitzen die für Schwarmkreaturen üblichen drei Gliedmaßenpaare, einen dicken Chitinpanzer und bewegen sich biped fort. Davon abgesehen sind sie eine recht variable Spezies, vereinzelt wurden Exemplare mit zu Sprungbeinen abgewandelten Hintergliedmaßen oder sogar Flügeln gesichtet.

    Mutationen und Varianten

    Die ersten gesichteten Schwarmkrieger trugen eine Biowaffe namens Säurespucker oder ein Paar Hornschwerter (letztere Waffenkombination wurde allerdings seit längerem nicht mehr gesichtet), im Laufe der Zeit kam jedoch eine Vielzahl von Unterarten hinzu, jede mit einer anderen Kombination von Waffensymbionten und Biomorphen ausgestattet, so daß der Kriegertypus zu den variantenreichsten Schwarmspezies gehört, was sich auch in den recht vielen aus ihnem Grundbauplan hervorgegangenen anderen Spezies zeigt, wie etwa den Venatoren oder Liktoren.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:09


    Symbiarch



    Der Symbiarch (wissenschaftliche Bezeichnung: Corporaptor Primus) ist ein stark mutierter Symbiont.

    Allgemeines

    Der Symbiarch wird meistens auf eine feindliche Welt im Weg einer Schwarmflotte geschickt und stellt eine Art Anführer für dort befindliche Symbionten dar. Der Symbiarch und sein Gefolge infiltrieren die gegnerischen Stellungen und schwächen die Streitkräfte des Planeten für die bevorstehende Invasion durch die Hauptarmee der Schwarmflotte.

    Anatomie

    Der Symbiarch ist deutlich größer als ein normaler Symbiont, ein extrem gefährlicher Nahkämpfer und zudem eine Synapsenkreatur, so daß er auch in der Lage ist kleinere Streitmächte anzuführen. Ob er in der Lage ist, wie ein Symbiont fremde Spezies mit seinem Erbgut zu infizieren, ist nicht bekannt.

    Mutationen und Varianten

    Obwohl sie, wie auch die Symbionten, niemals Waffensymbionten besitzen, können Symbiarchen mit verschiedenen Biomorphen ausgestattet sein, was diese Kreaturen um so gefährlicher macht.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:17


    Symbiont



    Symbionten (wissenschaftlicher Name: Corporaptor Hominis bzw. Corporaptor Ymgarli8) sind Vorhut- und Nahkampfkreaturen der Schwarmflotten, wobei offenbar auch autonome, nomadische Populationen existieren.
    Symbionten sind auch unter den Namen Genräuber/Genestealer (zuweilen auch nur Räuber bzw. Stealer) oder Schleicher bekannt.

    Allgemeines

    Ihren Namen verdanken Symbionten ihrer Fähigkeit, anderen Spezies ihr Erbgut in Form einzelner Zellen mittels eines Ovipositors in ihrer Zunge zu injizieren. Die fremdartige DNA verändert die Opfer grundlegend (siehe Symbiokultisten), statt normaler Nachkommen gebären sie Hybriden aus ihrem eigenen Volk und Symbionten und sind sowohl den Symbionten als auch ihren entstellten Nachkommen fanatisch loyal ergeben. Diese genetische Infiltration wird von den Schwarmflotten dazu genutzt, Welten im Weg der Schwarmflotten zu destabilisieren und damit zu schwächen.

    Ausbreitung

    Bei weiter entfernten Welten, die von den vom Schwarmbewusstsein unabhängigen Symbionten durch Frachter oder ähnlichem erreicht werden, können sich sogenannte Symbiontenkulte bilden, welche sich auf einem Planeten etablieren und diesen sogar übernehmen können. Von dort aus breitet sich die Infiltration, wenn sie nicht aufgehalten wird, weiter aus, korrumpiert und versklavt weitere Welten und somit stellen die Symbionten allein schon eine massive Bedrohung für die Spezies dieser Galaxis dar.

    Rottenbewußtsein

    Alle Symbionten sind psionisch aktiv und kommunizieren auf telepathischem Weg untereinander, was eine effektive Koordination ihrer Aktionen ermöglicht. Dieses Rottenbewußtsein ist nicht sonderlich komplex aber so stark, daß es selbst im Immaterium existiert und am ehesten mit einem unstillbarem Hunger und einem ewigen Drang zu Expansion und Fortpflanzung umschrieben werden kann. Aus diesem manifestierten Bewußtsein beziehen auch die Psioniker der Symbiontenkulte ihre Kräfte.

    Anatomie

    Größer und weitaus stärker als ein Mensch, besitzen Symbionten die für Schwarmwesen typischen sechs Gliedmaßen und bewegen sich gebückt auf zwei Beinen fort. Ihr mittleres Gliedmaßenpaar besteht aus Armen mit "Händen", während die Vordergliedmaßen in kraftvollen Klauen enden, mit denen sie selbst harte Metallegierungen zerreißen können. Aktuelle Sichtungen von Symbionten besitzen einen geschlossenen Carapax, während frühere Berichte auf freiliegende Muskelstränge auf dem Rücken hinweisen. Allgemein bekannt ist allerdings, dass sie niemals Waffensymbionten besitzen. Im Vergleich zu anderen Schwarmwesen besitzen Symbionten außerdem ein ungewöhnlich großes und komplexes Gehirn und zudem allerlei physiologische Eigenheiten wie etwa Verdauungstrakte, die sie effektiv nicht benötigen. Dies könnten Relikte von ihren ursprünglichen Wirten oder äonenalte konservierte Merkmale aus dem im Dunklen liegenden Ursprung des Symbionten-Genotyps sein.

    Mutationen und Varianten

    Normalerweise gleichen sich Symbionten untereinander, allerdings können, je nach Wirtsvolk oder Schwarmflotte, diverse Eigenheiten, wie etwa Biomorphe, auftreten. Ausnahmen bilden die sogenannten Symbiarchen, die eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Symbiontengenotyps in den Schwarmflotten darstellen, und der Patriarch eines Symbiontenkultes, der sich im Laufe der Zeit aus einem normalen Symbionten entwickelt. Die Färbung der Symbionten variiert; während die nomadischen Populationen meist ein violettes Farbschema aufweisen, sind sie in den Armeen der Schwarmflotten fast immer der Grundfärbung der anderen Schwarmwesen angepaßt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:22


    Gant



    Die sogenannten Ganten (wiss. Bezeichnung Gantii) stellen in den Armeen der Schwarmflotten das Äquivalent zur Infanterie anderer Spezies dar.

    Allgemeines

    Ganten sind die wohl am zahlreichsten vorkommenden Schwarmwesen, denen man auf dem Schlachtfeld begegnen kann, was wohl auch der Grund dafür ist, dass sie oft schlicht Viecher genannt werden. Sie bewegen sich auf vier (einige Unterarten auch auf zwei) ihrer sechs Gliedmaßen fort und treten zumeist in großen Rotten auf, um den Gegner durch reine Masse zu überwältigen oder zu schwächen.

    Anatomie

    Ganten sind eine der variationsreichsten Schwarmarten und treten in einer Reihe von Subspezies auf. Ihnen gemein sind die Anzahl der Gliedmaßen, der Chitinpanzer und die ungefähr gleiche, eher geringe, Größe.

    Mutationen und Varianten

    Die einzelnen Unterarten besitzen oft eine Reihe unterschiedlicher Biomorphe und meist auch einen Waffensymbionten. Die häufigste Unterart, der sogenannte Termagant, stellt vermutlich eine Art Grundtypus dar, oder steht diesem zumindest recht nahe. Extremere Formen sind die geflügelten Gargoyles und die mit Sensenklauen und kraftvollen Sprungbeinen ausgestatteten Hormaganten.



    Bekannte Unterarten

    * Termagant
    * Hormagant
    * Gargoyle
    * Stachelgant
    * Todesgant
    * Nachtgant



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:25


    Termagant




    Der Termagant (wissenschaftliche Bezeichnung: Gantius virago oder auch Termagantus Termagantii [Plural]), auch als Hetzer oder auch Hetzender Tod bezeichnet, ist eine Unterart der Ganten, die auf den Fernkampf auf kurze Reichweite spezialisiert ist.

    Allgemeines

    Im Gegensatz zu der anderen zahlreich vertretenen Unterart, den Hormaganten, besitzen Termaganten Greifhände am vorderen Extremitätenpaar. Sie haben die ungefähr gleiche Körpermasse und Grösse wie diese, tragen jedoch Waffensymbionten. Zumeist trifft man sie in grossen Rotten an, wo sie ihre Gegner oft durch ihre schiere Masse überwältigen oder zumindest ausbluten lassen können. Wie ihre Verwandten sind sie in der Lage, grosse Strecken schnell auf allen sechs Beinen zurückzulegen. Allerdings sind sie aufgrund ihrer schwächereren Hinterbeine nicht in der Lage wie die Hormaganten zu springen. Der vorwiegend von ihnen genutzen Waffensymbiont ist die sogenannte Bohrkäferschleuder.

    Mutationen und Varianten

    An sich schon eine spezielle Variante des Ganten-Typus, ist bekannt, dass einige Termaganten zuweilen auch mit eher seltenen Waffensymbionten wie der Würgespinne und der Stachelharpune ausgestattet sind.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:29


    Hormagant



    Hormaganten (wissenschaftliche Bezeichnung: Gantius Gladius) stellen eine Gantenunterart dar, die auf den Nahkampf spezialisiert ist.


    Allgemeines

    Hormaganten sind ein weit verbreiteter Anblick in den Armeen der Schwarmflotten, wo sie in großen Rotten als Sturmtruppen agieren. Auf mehreren Planeten wurden Hormanganten auch in Sporenkapseln abgeworfen. Bei solchen Einsätzen agieren die Hormaganten völlig instinktiv als Jäger, und dienen als eine Art Terror- oder Guerillaeinheit. Es gibt Berichte, daß Hormaganten in der Lage sind sich selbstständig und ohne Hilfe der Schwarmköniginnen zu reproduzieren. Dazu bohren sie Löcher in den Boden und legen dort ihre Eier ab, die sich dann in relativ kurzer Zeit zu ausgewachsenen Hormaganten entwickeln. Ob diese Eigenschaft auch von anderen Ganten geteilt wird ist unklar.

    Anatomie

    Hormaganten besitzen, wie andere Schwarmkreaturen auch, sechs Gliedmaßen und einen Chitinpanzer. Ihre Hinterbeine sind besonders stark ausgeprägt, was sie in die Lage versetzt sich sehr schnell und mit weiten Sätzen fortzubewegen. Ihr mittleres Gliedmaßenpaar ist verkümmert, wohingegen die Vordergliedmaßen mit sensenartigen Klauen ausgestattet ist. Frühere Hormaganten besaßen allerdings an beiden vorderen Gliedmaßenpaaren lange Klauen - warum dies nicht bei den momentanen Sichtungen zutrifft, ist jedoch unbekannt.
    Mutationen und Varianten




    Als Ganten-Subspezies sind Hormaganten an sich selbst schon eine Mutation des Ganten-Genstrangs. Dennoch können auch innerhalb dieser Unterart Varianten mit unterschiedlichen Biomorphen auftreten.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:32


    Gargoyle



    Gargoyles (wissenschaftliche Bezeichnung: Gantius Avius) werden Angehörige einer spezialisierten Ganten-Unterart bezeichnet. Sie werden auch Flugteufel genannt.


    Allgemeines

    Die geflügelten Gargoyles sind spezialisierte Schocktruppen der Schwarmflotten, die gegnerische Stellungen terrorisieren und Feinde aus der Deckung treiben. Von den gewaltigen, als Harridans bezeichneten Kreaturen zu ihrem Ziel getragen, können riesige Schwärme von ihnen im Zuge einer Invasion den Himmel verdunkeln.

    Anatomie

    Gargoyles besitzen, wie die anderen Gantenarten auch, sechs Gliedmaßen, einen Chitinpanzer und eine vergleichbare Größe wie die anderen Ganten. Signifikante Unterschiede sind das zu ledrigen Flügeln umgewandelte mittlere Gliedmaßenpaar und die verkümmerten Hinterextremitäten. Frühere Sichtungen von Gargoyles berichteten von einem als Flammenstrahler bezeichneten Waffensymbiont, rezente Populationen scheinen jedoch vorzugsweise mit einer Bohrkäferschleuder und einem Biomorph zur Erzeugung von Bioplasma im Rachenraum ausgestattet zu sein.

    Mutationen

    Als spezialisierte Unterart scheinen Gargoyles einen recht stabilen Genotyp zu besitzen, was jedoch nicht zwangsläufig bedeutet, das es Abweichungen vom Grundbauplan gibt beziehungsweise geben wird.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:36


    Liktor



    Der Liktor (wiss. Bezeichnung Tyranicus Chameleo), auch Spuker oder Mantis-Schleicher genannt, ist ein Biokonstrukt der Schwarmflotten und vermutlich eine Weiterentwicklung des Schwarmkriegers.


    Allgemeines

    Die primäre Aufgabe des Liktors ist die Auskundschaftung neuer Erntegründe. Auf einem Planeten gelandet, überfällt er die einheimischen Lebensformen - dabei konzentriert er sich schnell auf die höchstentwickelte Lebensform, welche vermutlich am meisten Widerstand leistet. Mit seinen Lobotentakeln ist er in der Lage, Wissen und Informationen aus seinen Opfern zu gewinnen. Dieses Wissen stellt er bei seiner Reassimilation in die Streitkräfte dem Schwarmbewusstsein zur Verfügung. Im Kampf entsendet er einen Lockstoff, durch den die Kreaturen der Schwarmflotte zu den gegnerischen Stellungen gelotst werden. Er selbst infiltriert die feindlichen Stellungen und verbreitet Angst und Schrecken unter den Verteidigern.

    Anatomie

    Der Liktor ähnelt entfernt einem Schwarmkrieger und besitzt zwei große, an eine Gottesanbeterin erinnernde, Sensenklauen. Seinem Maul entspringen zahlreiche Lobotentakeln und in seinem Brustkorb befinden sich Fanghaken, die durch Muskelkontraktion hervorschnellen und als Waffe oder zum Erklimmen steiler Hindernisse dienen. Der Körper des Liktors ist mit Chamäleonschuppen bedeckt, durch die er in der Lage ist, sich effektiv seiner Umgebung anzupassen und zu tarnen.

    Mutationen und Varianten

    Obwohl der Liktor zu den stabilen Genotypen der Schwarmwesen zählt, wurden in der Vergangenheit einzelne, außergewöhnliche Kreaturen des Liktortypus angetroffen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:44


    Carnifex



    Allgemeines

    Ein Carnifex ist eine monströse Schwarmkreatur, die über hohe Kampfkraft verfügt und extrem widerstandsfähig ist. Biologen unterscheiden mindestens drei Unterarten mit den wissenschaftlichen Namen Carnifex Voracio, Carnifex Ululare und Carnifex Abilys.

    Der Carnifex, auch "Kreischer-Killer" genannt, ist so etwas wie eine lebende Panzereinheit der Schwarmflotten und kommt oft bei Großangriffen auf Verteidigungsanlagen zum Einsatz, da er Mauern und Wälle, wie auch Bunker oder Panzer mit Leichtigkeit zwischen seinen Klauen zerschmettern kann. Ein Carnifex ist auf dem Schlachtfeld ein sehr gefährlicher Gegner, weswegen nur die schwersten Waffen stark genug sind, um ihn zu töten.

    Anatomie

    Wie alle Schwarmwesen hat ein Carnifex sechs Gliedmaßen. Davon nutzt er vier als Arme und zwei als Beine. Der Carnifex verfügt über sehr starke Chitinplatten auf dem Rücken, den Schultern und dem Kopf.

    Carnifexe sind sehr massereich und wirken wie gedrungene, dicke, übergroße Käfer.


    Mutationen und Varianten

    Ein Carnifex ist - zusätzlich zu seinen gefährlichen Sensenklauen - zuweilen mit einem schweren Waffensymbiont wie der Biozidkanone oder dem Stachelwürger ausgerüstet. Diese Waffen entfalten, wenn sie von einem Carnifex getragen werden, ihr größtmögliches Vernichtungspotential.

    Nahkampf

    Reine Nahkampf-Carnifexe, von denen seit den ersten Kontakten mit den Schwarmwesen berichtet wurde, die lediglich mit zwei Paar Sensenklauen ausgerüstet sind, trifft man immer seltener an. Die Evolution der Schwarmkreaturen meidet diese Mutation offensichtlich, da sie in der Schlacht aufgrund der Langsamkeit eines Carnifex' nicht lange genug überleben und schon lange vor einem Angriff von schweren Waffen des Gegners abgeschossen werden kann. In geeignetem Terrain kommen solche Nahkampfungetüme, in neueren Sichtungen auch mit einer Art Scherenklauen ausgestattet, jedoch durchaus öfters vor.

    Fernkampf

    Immer häufiger wird von reinen Fernkampf-Carnifexen berichtet, die keine Sensenklauen mehr tragen, sondern zwei oder sogar drei schwere bis mittelschwere Waffensymbionten. Dies können Biozidkanonen, Stachelwürger oder sogar ein Paar Säurespucker an jeweils einem Gliedmaßenpaar sein. Es wurde auch bereits von eher leicht gepanzerten Carnifexen mit vier Neuralfressern berichtet.

    Ungewöhnliche Waffensymbionten

    Manche Carnifexe der Schwarmflotte Leviathan tragen an ihren Schulterplatten einen Biomorph, der ähnlich wie eine Stachelfaust funktioniert und zusätzlich zur eigentlichen Bewaffnung des Carnifex' offensiv genutzt werden kann. Dies könnte eine Tendenz zu neuen Mutationen sein: Das Herausbilden von Biomorphen, die als Offensivwaffen dienen, aber nicht den Einsatz von Gliedmaßen erfordern.

    Carnifex Kopfmutationen

    Einige Carnifexe haben verschiedene Mutationen an Stirn, Kiefer oder Mund. So z.b. eine Säurezunge oder ein Paar großer Hauer am Unterkiefer, wodurch ihre Effektivität im Nahkampf drastisch verstärkt wird. Andere Mutationen wie verbesserte Sinne oder Regeneration helfen dem Carnifex, im Kampf länger zu überleben.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:49


    Venator




    Der Venator (wiss. Bezeichnung Tyranicus Ophidius Subterra) ist eine Schwarmkreatur, die für den schnellen und unerwarteten Angriff konzipiert wurde.

    Allgemeines

    Venatoren sind schnelle Angriffseinheiten, die meistens mit Sensenklauen ausgestattet sind, aber auch Zangenkrallen kommen oft vor. Bei einigen Exemplaren befindet sich eine Biowaffe, die in der Wirkung einem Neuralfresser entspricht, im Torso des Wesens.

    Das Schwarmbewusstsein setzt die Venatoren insbesondere für zwei taktische Manöver ein:

    * Sie unterstützen die leichteren, schnelle Einheiten (insbesondere Ganten) mit ihrer Schlagkraft, da lediglich Venatoren sich ähnlich schnell wie Ganten auf dem Boden fortbewegen können. (Flugfähige Einheiten wie geflügelte Krieger oder Gargoyles sind nicht in jeder Atmosphäre einsetzbar).
    * Mithilfe ihrer zahlreichen Klauen und Krallen können Venatoren unterirdische Tunnel graben und sich so tief bis hinter die feindlichen Linien begeben. Zu einem geeigneten Zeitpunkt brechen sie auf die Oberfläche hervor und greifen sofort an.

    Da diese Fähigkeiten insbesondere im Angriff nützlich sind, werden Venatoren immer nur offensiv, nie aber defensiv eingesetzt.

    Anatomie

    Venatoren sind eine besondere Gattung der Schwarmkrieger, haben mit ihnen aber nach längerer Evolution nicht mehr besonders viel gemeinsam.

    Der auffälligste Unterschied besteht in der Fortbewegungsmethode: Venatoren gehen nicht auf Beinen, sondern bewegen sich durch die schnelle Kontraktion ihres muskulösen, schlangenartigen Hinterleibes voran, weswegen sie manchmal auch Schlangen oder Schlängelschlitzer genannt werden. Trotzdem verfügen sie wie alle Schwarmkreaturen über sechs Gliedmaßen. Diese werden bei den Venatoren ausschließlich dazu genutzt, um Sensenklauen und Zangenkrallen herauszubilden.

    Venatoren sind im Gegensatz zu den Kriegern keine Synapsenkreaturen; diese Fähigkeit haben sie während der Evolution eingebüßt. Ihre Köpfe sind schmaler als die der Krieger. Es ist zu vermuten, dass die breiten Hinterkopfplatten, welche nötig sind, um ein großes, psionisch aktives Gehirn zu schützen, der Aufgabe als Tunnelgräber im Weg stehen würden.

    Mutationen und Varianten

    Der Genotypus der Venatoren scheint weitgehend stabil zu sein. Bis auf eine leicht unterschiedliche Bewaffnung wurden keine sonstigen Biomorphe beobachtet.

    Waffensymbionten

    Während der Invasion durch die Schwarmflotte Kraken konnte man gelegentlich Venatoren mit der Neuralfresser Biowaffe antreffen. Die Venatoren der Schwarmflotte Leviathan tragen diese Biowaffe nicht mehr. Dafür gibt es jedoch Exemplare, die in ihrem Torax einen Biomorph tragen, der die selbe Wirkung wie ein Neuralfresser hat. Dies könnte ein neuer Mutationstrend sein: Das Herausbilden von Biomorphen, die als Offensivwaffen dienen, die aber nicht den Einsatz von Gliedmaßen erfordern. Bei Carnifexen von Leviathan wurden gelegentlich Biomorphe angetroffen, die in ihrer Schadenswirkung einer Stachelfaust ähneln.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:53


    Biovore



    Biovoren (wissenschaftlicher Name: Tyranicus Patris Boletus) dienen als lebende Gefechtsartillerie der Schwarmflotten und sind in der Lage, sogenannte Sporenminen zu verschiessen.

    Allgemeines

    Biovoren stellen ein recht groteskes Produkt der Evolution der Schwarmwesen dar. Kaum mehr als lebende Artilleriegeschütze, versorgen sie diese mit Sperrfeuer auf mittlere Reichweite, weswegen sie auch oft als Kanonenmonster bezeichnet werden. Die Munition besteht dabei aus mehreren Sorten von Sporenminen, die sie in ihrem Inneren ausbrüten. Es wird angenommen, dass die Biovoren erst in dieser Galaxis, als Antwort der Schwarmflotten auf die Feldartillerie ihrer Gegner, geschaffen wurden.

    Anatomie

    Biovoren besitzen kaum mehr als den vagen Grundbauplan der Schwarmkreaturen, so die sechs Gliedmaßen und einen Chitinpanzer. Dagegen entspringt ihrem Carapax eine Art Auswuchs in Form eines Kanonenrohrs, mit dem die im Bauch gelagerten Sporenminen abgeschossen werden. Ansonsten ist die Biovore körperlich eher schwach und im Nahkampf leicht zu verwunden.

    Mutationen und Varianten

    Bis auf die zuweilen variierenden Sporenminen sind keine gravierenden Mutationen bekannt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 13:58


    Zoantroph



    Der Zoantroph (wissenschaftliche Bezeichnung: Tyranicus Animus Abhorrens)3 ist eine Schwarmkreatur, die über variierende psionische Kräfte verfügt.

    Allgemeines

    Zoantrophen trifft man häufig in mittelgroßen bis großen Armee der Schwarmwesen an. Sie sind Synapsenkreaturen, welche die Krieger mit dem Schwarmbewusstsein verbindet.

    Anatomie

    Die physischen Kräfte eines Zoantophen sind eher gering, da diese Kreaturen nicht als Kampfmaschinen, sondern als Psioniker konstruiert wurden.

    Wie alle Schwarmwesen verfügen auch Zoantrophen über sechs Gliedmaßen. Diese sind jedoch stark zurückgebildet und tragen keine Waffensymbionten. Zoantrophen bewegen sich nicht auf Beinen fort, sondern schweben mittels eines psionischen Kraftfeldes, das sie unentwegt erzeugen.

    Mutationen und Varianten

    Die Zoantrophen zählen zu den Schwarmkreaturen, deren Phänotyp sich am häufigsten und drastischsten zwischen den einzelnen Schwarmflottenangriffen verändert hat. Während den ersten Sichtungen gab es zum Beispiel noch Zoantrophen, die aufrecht liefen und starke Klauen hatten (wobei das erste Armpaar auch hier schon verkümmert war). Den zuletzt gesichteten Zoantrophen verhalf die rasante Evolution zu einer Art konstanter Levitation zur Fortbewegung auf Kosten der physischen Kraft. Viele Zoantrophen sind zudem in der Lage, ein toxisches Miasma zu erzeugen, um sich so besser vor Nahkampfattacken schützten zu können.

    Es gibt die, umstrittene, Theorie, dass die Gene absorbierter Psioniker vom die Evolution der Zoantrophen voran gebracht hat.


    Psionische Kräfte

    Es wurden Zoantrophen mit unterschiedlichen psionschen Kräften gesichtet. Ihre mentalen Kräfte können in den Köpfen der Gegner Furcht und Panik verursachen oder niedere Schwarmkreaturen zu noch wilderen Kampfhandlungen antreiben. Sogar tödliche Blitze aus Warpenergie können sie erzeugen.

    Außerdem scheinen alle Zoantrophen über die Fähigkeit Warpfeld verfügen, womit sie ihren schwachen Körper schützen.

    Im Durchschnitt sind jedoch Schwarmtyranten die mächtigeren Psioniker.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:02


    Absorber



    Allgemeines

    Bei den Absorbern (wissenschaftliche Bezeichnung: Minoris Omniphagea) handelt es sich um kleine Fressmaschinen der Schwarmwesen, die normalerweise in Schwärmen auftreten. Ihre Aufgabe besteht in der Verwertung von allem, was sich im Zuge einer Schwarminvasion finden lässt: Kadaver, lebende Flora und Fauna, usw. Die so gesammelten "Rohmaterialien" werden in sogenannte Verdauungstümpel überführt, von denen aus die Rohstoffe an die Schwarmschiffe im Orbit weitergegeben werden. Beachtlicherweise gibt es Berichte, die besagen, dass trotz eines Exterminatus Absorberorganismen überlebten und in eine Art Ruhephase ähnlich dem Kälteschlaf an Bord der Bioschiffe verfallen sind, um beim kleinsten Zeichen von Leben aus dem Boden hervorzubrechen.

    Anatomie

    Absorber sind ca. 1-2m lang und eher einfach strukturiert, wobei ein im Vergleich zu den Körperproportionen recht großer Kopf auffällt. Einige Absorber "bevölkern" zudem eine bestimmte Schwarmkreatur oder werden in derem Inneren ausgebrütet.

    Mutationen und Varianten

    Einige Schwärme von Absorbern können Biomorphe aufweisen, in einigen Fällen wurden sogar schon geflügelte Absorber entdeckt. Genetisch veränderte Larven der Absorber finden vermutlich als Munition in den Neuralfresser-Biowaffen Verwendung.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:06


    Dominatrix




    Die Dominatrix (Plural: Dominatrices, wiss. Bezeichnung Tyranicus Praepotens) ist die Brutmutter eines Schwarms, und eine Synapsenkreatur.


    Allgemeines

    Wer das Pech hatte eine Dominatrix zu sehen, kann meist nur von einem unglaublichen Grauen sprechen. Eine Dominatrix ist eine Schwarmkreatur von unglaublichen Ausmaßen. Die Dominatrices sind die Brutmütter ihres Schwarms. Zusammen mit ihrem "Reiter" stellen die Dominatrices außerdem das bisher höchste bekannte Element im Schwarmbewusstsein dar.

    Eine Dominatrix nimmt DNA Material in sich auf um es dann in ihrem Inneren zu verändern und legt nach kurzer Zeit einige Eier aus denen dann die gewünschten Schwarmkreaturen schlüpfen. Sie bildet das Oberhaupt ihres Schwarms.

    Je größer ihr Schwarm ist umso mehr Macht des Schwarmbewusstseins manifestiert sich auch in der Dominatrix. Inwiefern die Dominatrices untereinander in Verbindung stehen ist bis dato nicht bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass es eine Art Rangordnung innerhalb der Reihen der Dominatrices gibt, dies ist jedoch reine Vermutung.

    Gelingt es die Dominatrix zu töten, so zerfällt die Kontrolle des Schwarmbewusstseins in einem großen Umkreis, der durchaus einen Planeten umfassen kann.

    Anatomie

    Eine Dominatrix reicht an die Größe eines Capitols heran. Ihre Panzerung umfasst mehrere Fuß (30cm) härtestes Chitin. Auf ihrem Rücken fest verwachsen mit ihr befindet sich eine weitere Schwarmkreatur. Dieses Wesen steht so weit über einem Schwarmtyrant in Entwicklung und Schwarmbewusstsein wie eben dieser über einen Chitinschott an Bord eines Schwarmschiffes. Keines der beiden Wesen kann als die Dominatrix angesehen werden, erst in ihrer vollkommenen Symbiose sind sie zusammen die Dominatrix.

    Bewaffnet ist eine Dominatrix mit einer Dorsalkanone auf dem Rücken, ihr Maul kann Feueratem ausspeien und die Kreatur auf dem Rücken des Wesens kann Psi-Impulse abgeben.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:08


    Hierophant



    Der Hierophant ist ein Biotitan der Schwarmflotten.

    Allgemein

    Seine Bewaffnung sind zwei Biozidkanonen und unter Umständen vermutlich seine sensenklauenartigen Beine. Sein Körper ist lang, aber in einem Buckel nach oben gebeugt, sein Kopf hat zwei Hauer und er besitzt Fanghaken an seinem Torso. Zudem wird berichtet, daß der Biotitan auch noch ein Toxisches Miasma aus Sporen absondert, die Fähigkeit zur Regeneration besitzt und von einem selbst erzeugten Warpfeld geschützt wird. Manche Hierophanten verfügen zusätzlich noch über Tentakelpeitschen. Weiter wurden bereits Mutationen mit Scherenklauen, Sensenklauen oder anderen Bio-Waffen gesichtet.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:12


    Hierodule



    Hierodule ist ein Biotitan der Schwarmflotten.

    Allgemeines

    Der Hierodule ist eine übergroße Schwarmkreatur, die dem Harridan ähnlich ist, sich aber im Gegensatz zu diesem zu Fuß am Boden fortbewegt.

    Anatomie

    Die Kreatur verfügt über mächtige Sensenklauen, aber auch Biozidkanonen wurden bereits gesichtet. Der Hierodule bewegt sich zumeist auf den beiden Hinterbeinen fort und benutzt die beiden vorderen Arm-/Beinpaare zum Angriff. Die zuerst gesichteten, mit vier Sensenklauen bewehrten, Exemplare griffen dabei vor dem Angriff mit einem Flammenwerfer vergleichbaren giftigen Säureattacken an.


    Mutationen

    Erst kürzlich wurden evolutionär weiter fortgeschrittene Hierodule gesichtet, deren zweites Beinpaar zu massiven Biokanonen mutiert waren und anstelle der Säurewolke noch stärkere Chitinplatten an Rumpf und Kopf hervorgebracht hat.

    Die Ursprünge des Hierodule Genotyps sind ungewiss. Eine gewisse Ähnlichkeit zu dem flugfähigen Harridan ist jedoch unverkennbar. Es ist unbekannt, ob beide Kreaturen einem gemeinsamen Genotyp entstammen, jedoch liegt diese Vermutung nahe.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:15


    Trygon




    Der Trygon ist eine Gigantische Kreatur der Schwarmarmeen.

    Allgemeines

    Der Trygon ähnelt einem übergrossen Venator und ist ein Vertreter des Sturmdrohnen-Genotypus. In Anatomie ähnelt er diesem nahezu vollständig. Er bewegt sich subterran fort, und kann überraschend nach oben, auf das Schlachtfeld durchbrechen, wo er seine verheerende Kraft gegen jeden Gegner zum Tragen bringt. Kleinere Ganten, Absorber oder Venatoren können in seinem Gefolge durch die von ihm gegrabenen Tunnel mitten ins Kampfgeschehen gelangen. Außer seinen Panzerplatten wird der Trygon durch ein bioelektrisches Feld geschützt, welches auch tödliche Entladungen erzeugen kann. Bei der Roter Schrecken getauften Schwarmkreatur handelt es sich möglicherweise um eine Vorstufe in der Evolution zum Trygon, ein Bindeglied zwischen diesem und dem Venator.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:18


    Harridan



    Der Harridan ist eine fliegende Kreatur der Schwarmflotten.

    Allgemeines

    Der Harridan ist eine übergroße, flugfähige Schwarmkreatur, die eine große Anzahl (beobachtet wurden bis zu 20) Gargoyles transportieren kann. Sie erreicht nicht die absolute Geschwindigkeit eines turbinengetriebenen Flugzeugs anderer Völker, ist jedoch dank der ledrigen Flügel um ein vielfaches wendiger. Außerdem ist der Harridan anscheinend auch in der Lage, im Vakuum des Weltraums zu überleben, da er von Bioschiffen der Schwarmflotten im Schiff-zu-Schiffkampf eingesetzt wird.

    Anatomie

    Das auffälligste Merkmal des Harridans - neben seiner enormen Größe - sind sicherlich seine Flügel, mit denen er trotz seiner Masse in den meisten Atmosphären flugfähig ist. Die Flügel bilden die ersten zwei Gliedmaßenpaare und tragen außerdem zwei Biozidkanonen; das letzte Paar bilden zwei Sensenklauen für den Nahkampf.

    Daneben trägt er oft ganze Pakete von Gargoyles mit sich, die er über dem Schlachtfeld absetzt.

    Auffällig ist, dass er über keinerlei Beine verfügt, weswegen unbekannt ist ob oder wie der Harridan in der Lage ist zu landen. Eine Theorie geht davon aus, daß der Harridan sein ganzes Leben fliegend in der Luft verbringt. Eine andere besagt, daß der Harridan auf dem Bauch landen und wie eine Schlange über den Boden kriechen kann. Keine der beiden Theorien konnte bis jetzt bewiesen oder widerlegt werden.

    Mutationen

    Der Harridan Genotyp scheint stabil zu sein. Eine gewisse Ähnlichkeit zu dem bodenbasierten Hierodule ist jedoch unverkennbar. Es ist unbekannt, ob beide Kreaturen einem gemeinsamen Genotyp entstammen, jedoch liegt diese Vermutung nahe.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:21


    Exocrine




    Exocrine sind eine spezielle Form von Bioartillerie der Schwarmwesen, bei denen 2 der Gliedmaßenpaare zum Lauf eines mächtigen Waffensymbionten zusammengewachsen sind. Dieser spuckt auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigte Chitinprojektile mit panzerbrechendem Silikonkern aus was dem Effekt eines weitreichenden, massiven Säurespuckers entspricht.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:22


    Dactylis




    Dactylis sind eine spezielle Form von Bioartillerie der Schwarmkreaturen, bei denen 2 der Gliedmaßenpaare zu großen Armen entwickelt wurden, welche parasitäre Kreaturen (Sporenminen), die sich auf deren Rücken befinden in die feindlichen Reihen schleudern.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:25


    Haruspex




    Der Haruspex ist eine kriegsmaschinengroße monströse Kreatur der Schwarmflotten, ein Vertreter des Sturmdrohnen-Genotypus, der sich vorallem durch seine kolossalen Scherenklauen auszeichnet, die an gewaltige Hummerscheren erinnern. Er attackiert seine Gegner auf kurze Distanz mit Säuredrüsen und Fragmentstacheln, ehe er sie zerquetscht.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:27


    Malefactor





    Der Malefactor zählt - wie der Haruspex und der Trygon - zum Sturmdrohnen-Genotypus. Er kann sich - wie der Trygon - subterran fortbewegen und transportiert unter seinen harten Panzerschuppen ganze Rotten von Ganten, was ihn zum äquivalent eines APC macht. Oberirdisch bewegt der Malefactor sich kriechend fort, wobei er eine erstaunliche Geschwindigkeit erreicht, und den Gegner mit Fragmentstacheln überschüttet, ehe er seine lebende Fracht entlässt. Im Nahkampf setzt er Säuredrüsen und Sensenklauen ein. Soldaten, die dieser monströsen Kreatur schon gegenüber gestanden (und überlebt) haben, bezeichnen ihn auch als Frontenbrecher.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:30


    Malanthrope



    Der Malanthrope gehört zusammen mit den Absorberschwärmen zu denjenigen Kreaturen der Schwarmflotte, welche zumeist nach erfolgreicher Eroberung eines Planeten dessen Biomasse aufsammeln.

    Seine Besonderheit besteht darin, die Biomasse nicht wie die Absorber einfach nur zu fressen, sondern sich gezielt einzelne Lebewesen einzuverleiben um deren DNS zu analysieren und gegebenenfalls in den Genpool des Schwarms aufzunehmen.

    Mithilfe seiner Fangarme injiziert er seinen Opfern ein kardiotoxisches, neurotoxisches und hautzerstörendes Gift, um sie danach in seine am Rücken angebrachten Hauttaschen zu ziehen. So ziemlich jedes Lebewesen wird durch dieses Gift gelähmt und erleidet gleichzeitig qualvolle Schmerzen.

    Beim Malanthrope handelt es sich um eine Synapsenkreatur, seine psionischen Fähigkeiten setzt er zum Erzeugen eines Warpfeldes zu seinem Schutz ein, sowie zum Schweben - der einzigen Fortbewegungsart, zu welcher diese Kreatur fähig ist. Erste Sichtungen des Malanthrope wurden fälschlicherweise für Zoantrophen gehalten, und erst vor kurzer Zeit konnte ihre Rolle auf dem Schlachtfeld identifiziert werden. Dies lag daran, dass bei einer zurückgeschlagenen Schwarminvasion keine Malanthropen auftauchten, und bei einer erfolgreichen Invasion sehr selten Überlebende von ihren Sichtungen berichten konnten.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:34


    Grabber-Slasher



    Der Grabber-Slasher ist eine Kreatur in den Schwarmflotten der Schwarmflotten. Dieses Wesen teilt einige Merkmale mit bekannten Spezies, beispielsweise die Symbiose mit einer Algenart, so dass es durchaus möglich ist, dass es unter Einbeziehung des genetischen Materials dieses Volkes erschaffen wurde. Der Grabber-Slasher besitzt einen muskulösen Körper und eine Art klauenbewehrten Greifarm, mit dem er seine Opfer festhält und zur Mundöffnung zerrt. Dessen genetisches Material wird von den erwähnten Algen synthetisiert, was den Grabber-Slasher zu einer Veränderung seines Äußeren befähigt, zumindest in einem gewissen Rahmen. Der Grabber-Slasher kann jederzeit zu seiner ursprünglichen Form zurückkehren, was allerdings etwa einen Tag dauert.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 14:36


    Mind-Slaver



    Als Mind-Slaver wird eine krabbenähnliche Kreatur des Schwarmes bezeichnet, die in den Bioschiffen die zeitweilige Kontrolle über Organe und Waffensysteme übernehmen kann, wenn diese beschädigt sind oder eine Fehlfunktion haben. Ihren Namen verdanken diese Wesen ihrem Larvenstadium, das sie in einem Wirtskörper verbringen. Die Larve dringt in das Gehirn des Opfers ein und bringt es so unter die Kontrolle des Schwarmbewußtseins. Dieser "Mindslave" dient nun als Nahrungsreservoir für den Parasiten, bis dieser seinen Wirt in eine proteinreiche Flüssigkeit umgewandelt hat und aus ihm hervorbricht.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 15:13


    Meiotic Spore



    Die Meiotic Spore auch Mycetic Spore oder Mieotic Spore ("sich aufteilende Spore") ist ein Biokonstrukt der Schwarmflotten, welche mehrere Sporenminen im Innern beherbergt.

    Allgemeines

    Die Meiotic Spore ist ein grosser Träger für zahlreiche Biosäure-Sporenminen, die durch Selbstzerstörung ihre Fracht in einer grossen Explosion freisetzt. Zudem ist sie in der Lage sich in grossen Höhen vom Wind tragen zu lassen und kann somit in grosser Anzahl als aeriale Minenfelder dienend selbst Fliegern gefährlich werden.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 15:19


    Mutterschiff



    Allgemein

    Mutterschiffe der Schwarmflotte sind gigantische Leviathane, die im Herzen jeder Schwarmflotte vorzufinden sind. Die Physiologie dieser Bioschiffe variiert erheblich, wobei eine dicke, steinartige Panzerung sowie zahlreiche Waffensysteme zu den typischen Merkmalen gehören. Trotz ihrer schier gigantischen Größe sind Mutterschiffe lebende Kreaturen, welche Millionen weitere Organismen beherbergen. Jedes Mutterschiff ist somit ein lebendes Kommunikationszentrum, Biowerft und eine Fabrik, die durch die Brutstätten Millionen Schwarmkreaturen gebären und neue Spezies erschaffen kann. Mehrere zehntausend Schwarmkrieger bilden innerhalb eines Mutterschiffs ein Netz aus Offizieren, welche die Produktion an Bord überwachen.

    Zudem bilden diese Ungetüme das Zentrum des Schwarmbewusstseins und koordinieren die Handlungen des Schwarms. Durch die Brutstätten an Bord sind sie in der Lage die Biomasse der Planeten zu absorbieren und zu nutzen.

    Es gibt zudem lückenhafte Berichte über vereinzelte Mutterschiffe, die deutlich größer als der Durchschnitt sind und sogar Schlachtschiffe in den Schatten stellen. Da sie angeblich im späten Stadium der Planetenabsorbierung auftauchen, geht man davon aus, dass sie es sind, die die Atmosphäre und Ozeane aufnehmen und umwandeln. Zwar erklärt diese Theorie, warum alle von Schwarmkreaturen befallenen Planeten als lebloser Fels, ohne jegliche Atmosphäre und Biomasse, zurückgelassen werden, aber auch hier gibt es keine bestätigten Sichtungen.

    Obwohl die meisten Schwarmflotten mehr als ein Mutterschiff enthalten, gehen manche Forscher davon aus, dass es in jedem Schwarm ein übergeordnetes Mutterschiff gibt, das alle anderen Mutterschiffe kontrolliert. Allerdings ist diese Annahme reine Spekulation.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 15:25


    Schwarmkreuzer



    Schwarmkreuzer der Schwarmflotten sind teils unreife Schlachtschiffe und teils übermäßig großgewachsene Eskortdrohnen. Sie scheinen bei den Schwarmwesen als ähnlich entbehrlich zu gelten wie die Eskortdrohnen und werden meist extrem aggressiv auf den Gegner geworfen.

    Allgemein

    Es gibt nicht "den" Schwarmkreuzer, denn die Schiffe sind in ihrer Form extrem variabel - sie verfügen über eine Vielzahl möglicher Waffen und Mutationen und befinden sich häufig auch noch in verschiedenen Wachstumsstadien. Dennoch lassen sie sich verschiedene Ausrichtungen erkennen, die an die jeweiligen Aufgabengebiete angepasst sind.

    * Nahkampfkreuzer

    Diese Schiffe besitzen gewaltige Klauen und riesige Tentakel, Schusswaffen sind meist nicht ausgebildet. Häufig sind sie besonders massig gebaut und verfügen über Mutationen, die ihre Schadenskapazität steigern oder ihre Geschwindigkeit erhöhen.
    Im Kampf sind sie die aggressivsten aller Schwarmschiffe. Oft schmettern sie ihre gewaltigen Körper mit voller Wucht in die Rümpfe feindlicher Schiffe, bevor sie ihre Klauen darin versenken.

    * Linienkreuzer

    Diese Schiffe decken den Gegner aus mittlerer bis kurzer Reichweite mit massivem Beschuss aus ihren Pyrosäurebatterien oder Bioplasmazysten ein. Häufig besitzen sie auch noch lange Tentakel, mit denen sie Schwarmkreaturen in feindliche Schiffe pumpen können, sollten diese sich nah genug heran wagen.
    Meist findet man sie, unterstützt von dichten Wolken aus Eskortdrohnen, im Herzen der Schlacht, wo sie nach allen Seiten feuernd Gegner aufs Korn nehmen, die den Mutterschiffen gefährlich werden könnten.

    * Unterstützungskreuzer

    Einige Kreuzer verfügen auch über Auswurfmechanismen für riesige Würmer, die sich in gegnerische Schiffe bohren und durch ihre Eingeweide wüten oder Horden von Kriegern aus ihren Mäulern würgen.
    Diese Kreuzer sind meist kleinwüchsig und fragil, weshalb sie sich gerne hinter dem Hauptpulk der Angriffsflotte verstecken, von wo aus sie den Gegner mit ihren lebenden Fracht eindecken.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 15:27


    Erkunder-Drohnenschiff



    Die Prowler-Klasse Eskortdrohnen sind die Transporter der Schwarmflotten Vorhut, etwa der Liktoren und Symbionten. Sie werden von den Schwarmflotten ausgeschickt, um neue Welten zu finden und die Flugbahn der Flotte auszukundschaften.

    Erkunderdrohnen entwickeln sehr schnell eine ausgeprägte Verbindung zum Schwarmbewusstsein, bleiben jedoch Zeit ihres vergleichbar kurzen Lebens winzig und unreif.
    In Gruppen können sie eine Art "kleines Schwarmbewusstsein" für sich selbst bilden, was ihnen erlaubt fernab der Mutterschiffe zu operieren und selbstständig wichtige Entscheidungen zu treffen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 15:30


    Eskort-Drohnenschiff



    Allgemein

    Die Stalker-Klasse Eskortdrohnen der Schwarmflotte sind langsam und schwerfällig im Vergleich zu anderen Eskortschiffen, aber mit einer beachtlichen Feuerkraft ausgestattet und selten alleine.

    Sie bilden im Gefecht einen schützenden Schirm um die Mutterschiffe. Bewaffnet sind sie zumeist mit einer Pyrosäurebatterie, Fresstentakeln oder mit Bioplasma.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 15:54


    Sporenmine


    Die sogenannten Sporenminen (wiss. Bezeichnung Boletus Minoris)3 sind einfache Biokonstrukte der Schwarmflotte.

    Allgemeines

    Sporenminen sind zwar lebende Organismen, dienen allerdings nur einem Zweck: Sie werden als Bomben aus dem Orbit über das Schlachtfeld verteilt oder von einer Biovore gezielt abgeschossen. Dort schweben sie dann langsam über der Erde und werden bei lauten Geräuschen oder Kontakt aktiviert. Größere Versionen werden von den Schwarmwesen auch in Kämpfen im Weltraum eingesetzt.

    Anatomie

    Sporenminen sind recht einfach gebaut und bestehen eigentlich nur aus einem gasgefüllten Körper und einigen sensorischen Tentakeln, mit denen sie Gerüche oder Erschütterungen wahrnehmen können. Wegen diesem "ballonartigen" Aussehen werden sie von imperialen Soldaten auch als Killer-Ballons bezeichnet.

    Mutationen und Varianten

    Sporenminen unterscheiden sich zuweilen in ihrer Zusammensetzung, was Auswirkungen auf die Art der Explosion und der dadurch freigesetzten Stoffe hat.

    Biosäure


    Biosäureminen versprühen Strahlen konzentrierter Säure, wenn sie in Kontakt mit einem Feind kommen oder durch Beschuss explodieren. Die Säure ist so stark, dass sie sich durch fast jegliche Rüstungen (selbst Servorüstungen) ätzt. Zusätzlich ist sie dickflüssig und zäh, wodurch die Säure meist am Ziel haften bleibt, was ihren Effekt verstärkt.


    Explosiv


    Zu erkennen sind die explosiven Sporenminen an ihrer Außenhülle. Werden sie erst einmal berührt, detonieren sie und schleudern Schrappnelle in alle Richtungen, die, auch wenn sie das Opfer nicht töten, doch zu ernsten, manchmal tödlichen Infektionen führen können.



    Giftgas


    Bei Detonation verbreitet diese Sporenmine eine große Wolke gefährlichem Giftes, welches verheerende Auswirkungen auf ungeschützte Infanterie und die Besatzungen offener Fahrzeuge hat.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 15:57


    Kapillarturm



    Ein Kapillarturm wächst aus einem Verdauungstümpel der Schwarmwesen empor und pumpt die Biomasse in die Schläuche eines der Schwarmschiffe im Orbit. Der Versuch, Kapillartürme mit Sprungmodulen, Antigravfahrzeugen oder atmosphärischen Fliegern in geringer Höhe zu überfliegen, stellt ein selbstmörderisches Unterfangen dar.

    Das Auftreten von Kapillartürmen gehört zur letzten Phase einer Schwarminvasion, bei der der befallene Planet von sämtlicher Biomasse befreit wird.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:07


    Sporenesse



    Sporenessen sind gewaltige Konstrukte, die sich auf von einer Schwarminvasion betroffenen Planeten ausbilden.

    Allgemeines

    Die bis zu mehreren hundert Metern hohen Sporenessen bilden durch das Entziehen von Mineralien aus dem Boden feste Strukturen aus und beherbergen eine gewaltige Menge an Sporen, die in pilzartigen Behältern heranreifen. Die Sporen werden dann durch den Wind oder auch einheimische Lebensformen verbreitet. Die von den fremdartigen Sporen befallenen Lebewesen sterben üblicherweise recht schnell, und die in deren sich zersetzenden Körpern entstehenden neuen Pilze bilden tiefe Wurzeln aus und lassen eine weitere Sporenesse entstehen.

    Da eine Sprengung oder ähnlich geartete Zerstörung von Sporenessen nur eine schnellere Verbreitung der enthaltenen Sporen zur Folge hat, raten Biologen zu spezifischen Vernichtungsmaßnahmen - wobei allerdings auch während Niederschlägen die Sporenausbreitung vermindert wird.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:26


    Bioplasma

    Die Fähigkeit, Bioplasma auszustoßen, ist ein Biomorph der Schwarmwesen.

    Allgemeines

    Einige Biokonstrukte der Schwarmkreaturen sind in der Lage, in ihrem Körper eine Art Bioplasma zu erzeugen und dieses aus ihrem Rachenraum auf ihre Gegner auszuspeien, was bei diesen zu entsetzlichen Verbrennungen und Verätzungen führen kann. Dieser Prozess wird von einem hochfrequentem Kreischen begleitet. In der Vergangenheit war vor allem der Carnifex dafür bekannt, Bioplasma zu benutzen, was ihm dann auch den Beinahmen Kreischer-Killer gab. Seit geraumer Zeit sind allerdings auch die geflügelten Gargoyles fähig, Bioplasma zu erzeugen, jedoch ist die Menge, und damit natürlich auch der verursachte Schaden, aufgrund der geringeren Größe geringer.

    Schwarmflotte

    Einige der Bioschiffe der Schwarmkreatur können ebenfalls Bioplasma ausstoßen, um feindliche Jäger und Bomber zu vernichten und gegnerischen Raumschiffen schweren Schaden zu zufügen oder sie sogar zu zerstören.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:29


    Flammenstrahler

    Die als Flammenstrahler bezeichneten Waffensymbionten wurden bei früheren Sichtungen an den Gargoyles der Schwarmkreaturen entdeckt. Der Waffensymbiont wandelt ein vom Gargoyle produziertes Sekret in eine mit Phosphor versetzte Flüssigkeit um, die mit dem Sauerstoff der Luft reagiert. Die entstehenden Flammen werden genutzt, um gegnerische Einheiten zu terrorisieren und aus der Deckung zu treiben.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:32


    Fresstentakel

    Fresstentakeln - auch Lobo-Tentakel genannt - sind Biomorphe der Schwarmwesen, die relativ häufig bei Symbionten und praktisch immer bei Liktoren anzutreffen sind. Sie geben der Kreatur ein noch fremdartigeres Aussehen, als sie schon besitzt, und dienen wohl dem Zweck Biomasse besser aufsaugen und die Schwächen der Beute feststellen zu können, indem der Symbiont oder der Liktor seine Fresstentakeln in dem Gehirn seines Opfers versenkt, welche dieses dann verzehren. Es gibt Berichte, dass ebenfalls Malanthrope über dieses Biomorph verfügen, obwohl die Fresstentakeln bisher nur bei Vorhutorganismen entdeckt wurden.

    Schwarmflotten

    Daneben verfügen auch manche Bioschiffe der Schwarmflotten über Fresstentakeln von gigantischen Ausmaßen, mit denen sie gegnerische Raumschiffe umschlingen und zerquetschen oder auch die Schiffshülle durchbohren können, um an Biomasse im Inneren heranzukommen.

    Die immer wieder erwähnten, gerüchteweise existenten, Riesenmutterschiffe sollen damit sogar die Ozeane und Atmosphären ganzer Planeten absaugen können.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:33


    Fanghaken


    Die zumeist im Thorax gelegenen, an Muskelsträngen befestigten, chitinösen Fanghaken werden durch Muskelkontraktion abgeschossen und dienen dazu, einen Gegner in den Nahkampf zu ziehen. Zudem dienen sie als eine Art Kletterhilfe, die es der Schwarmkreatur ermöglichen, Mauern oder Felswände zu erklimmen. Standardmäßig sind Liktoren damit ausgestattet, allerdings konnte dieses Biomorph auch bei vielen anderen Schwarmspezies entdeckt werden.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:35


    Biozidkanone


    Die Biozidkanone (wissenschaftlicher Name: Sanies Effundo) ist ein Waffensymbiont der Schwarmflotte und wird hautsächlich von den größeren Kreaturen wie Schwarmkriegern, Schwarmtyranten und Carnifexen eingesetzt.

    Wie alle Waffensymbionten erzeugt auch diese Biowaffe ihre eigene Munition, welche in diesem Fall aus Säurekristallen besteht. Diese werden mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit abgefeuert und richten entweder durch den Aufprall, den elektrischen Schock, der beim Auftreffen entsteht, oder durch die ätzenden Säuresplitter Schaden an.

    Die Biozidkanone kann durchaus auch starke Panzerung, etwa die von Fahrzeugen, durchdringen, wobei der Einsatz gegen offene Fahrzeuge und deren Besatzung ungleich verheerender ist als gegen geschlossene.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:37


    Bohrkäferschleuder


    Die Bohrkäferschleuder (wissenschaftlicher Name: Pulpa terebro, auch Polyzyklothome genannt) ist ein Waffensymbiont der Schwarmwesen und wird hautsächlich von der Gantenspezies eingesetzt.

    In Form und Funktion dem Neuralfresser ähnlich, produziert diese Biowaffe ihre eigene Munition, den sogenannten Bohrkäfer. Dieser wird durch ein bioelektrisches Signal in ein Stadium der Hyperaktivität versetzt und durch einen starken Muskel Richtung Gegner verschossen. Beim Aufprall beginnt sich der Bohrkäfer unter Nutzung kraftvoller Kiefer und ätzender Verdauungsenzyme in das Ziel hineinzubohren. Die Lebensspanne des Bohrkäfers ist nur von geringer Dauer und ist meist kurz nach Verlassen der Waffe aufgebraucht.

    Die Bohrkäferschleuder ist eine Anti-Infanteriewaffe und vermag gegen Fahrzeuge nur geringen Schaden zu verursachen.


    Die Bohrkäferschleuder wurde von den Magos Biologis anfangs fälschlicher Weise als Bohrmadenschleuder getitelt, bis herausgefunden wurde, dass nicht die Maden des Bohrkäfers, sondern die ausgewachsenen Käfer selbst mit dieser Waffe verschossen werden.

    Die sogenannten Hunter Slayer, ein Vorläufer der Gantenspezies (speziell der Termaganten), machten ebenfalls Gebrauch von der Bohrkäferschleuder.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:43


    Hornschwert


    Allgemeines

    Das sogenannte Hornschwert ist eigentlich eine einfache Schwarmkreatur, deren Stirnhorn die Klinge und Exoskelett den Griff bildet, in dem sich auch ihr winziges Gehirn befindet. Hornschwerter ähneln äußerlich konventionellen Schwertern anderer Völker, ihre Klingen bestehen allerdings aus organischen Materialien, vermutlich Chitin- oder Horn. Trotz ihrer organischen Herkunft sind Hornschwerter unglaublich widerstandsfähig und die Symbiokreatur ist zudem in der Lage psionische Energieimpulse auszusenden, wenn sie vom Träger dazu stimuliert wird.

    Verwendung

    Zusammen mit der Tentakelpeitsche findet das Hornschwert bei den Schwarmtyranten Verwendung. Es wird als Nahkampfwaffe und auch als als psionischer Katalysator verwendet, welches die Kräfte des Schwarmbewußtseins auf kurze Reichweite verstärkt und die Schwarmkreaturen um den Schwarmtyranten herum zu einer extremen Raserei treibt. Ältere Sichtungen berichten auch von Schwarmkriegern mit Hornschwertern, die von diesen aber zumeist paarweise geführt wurden.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:44


    Keulenschwanz


    Der Keulenschwanz kommt bei den größeren Kreaturen der Schwarmwesen vor, etwa beim Carnifex. Es handelt sich um einen am Schwanz befindlichen großen Kolben, mit welchem die Kreatur gleich mehrere Gegner auf einmal umhauen kann.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:46


    Neuralfresser


    Der Neuralfresser (wissenschaftlicher Name: Peredo uoro) ist ein Waffensymbiont der Schwarmkreaturen. Wurde der Neuralfresser anfangs ausschliesslich von Schwarmkriegern und Schwarmtyranten eingesetzt, rüstet das Schwarmbewusstsein nun auch verstärkt Venatoren, Ganten und Carnifexe mit dieser Waffe aus.

    In Form und Funktion der Bohrkäferschleuder ähnlich, produziert diese Waffe ihre eigene Munition, genetisch veränderte Absorberlarven. Eine bioelektrische Stoßwelle schießt eine Vielzahl an Larven auf einmal ab. Sobald sie auf ein Ziel treffen, beissen und graben sich die Larven hinein, wobei sie eine stark ätzende Säure ausscheiden.

    Der Neuralfresser ist eine Anti-Infantriewaffe und die entsetzlich anzusehende Wirkung versetzt oftmals auch der Kampfmoral hartgesottener Veteranen den Todesstoß.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:48


    Pyrosäurebatterie


    Bei einer Pyrosäurebatterie handelt es sich um ein Waffensystem der Bioschiffe. Diese Waffe verschleudert große Geschosse, die mit ätzenden Chemikalien und virulenten Giften gefüllt sind. Durchschlägt ein solches Geschoss die Panzerung eines feindlichen Kriegsschiffes ergießt sich der Säurecocktail in dessen interne Struktur und frisst sich durch den Rumpf, im Extremfall bis zu Zerstörung des Schiffes.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:49


    Scherenklauen

    Eine Krebsscheren-ähnliche Waffe der Schwarmkreaturen, welche im Nahkampf zum Zerquetschen und Festhalten des Gegners benutzt wird. Wird momentan von größeren Kreaturen wie Carnifexen benutzt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:50


    Sensenschwanz


    Der Sensenschwanz ist ein Biomorph der Schwarmkreaturen. Am Ende des Schwanzes einer größeren Kreatur befinden sich zwei Sensen, welche im Nahkampf gegen eine Gruppe Gegner eingesetzt werden können.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:52


    Sporenwolke


    Sporenwolken dienen den Schiffen der Schwarmflotten als Abwehreinrichtungen.

    Allgemeines

    Die Sporenwolken werden durch sogenannte Sporenzysten gebildet, die von allen Schwarmschiffen auf ihrer Außenhaut ausgebildet werden. De facto handelt es sich bei diesen Zysten um riesige Drüsenkomplexe, die eine Mischung aus Mutagenen, Krankheitserregern und Verdauungssäften in die Umgebung des Schiffes ausscheiden. Ähnlich den Schilden herkömmlicher Raumfahrzeuge sind diese Sporenwolken in der Lage Mikrometeoriten und selbst feindlichen Beschuss aufzuhalten.

    Im Notfall dienen die Sporenzysten auch als letzte Verteidigungslinie gegen Bomber und Torpedos. Dabei schleudern sie einen Teil ihres Sporensekrets anscheinend ungezielt in Richtung Angreifer.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:56


    Stachelfaust


    Die Stachelfaust (wissenschaftlicher Name: Spinosus manus) ist ein Waffensymbiont und wird von den niederen Ganten über die Schwarmkrieger bis hin zum Schwarmtyranten von nahezu allen Schwarmkreaturen benutzt. Diese Biowaffe wird bei neueren Sichtungen meistens paarweise getragen und im Nahkampf oder bei Beschuß auf kurze Distanz eingesetzt. Werden sie stimuliert, verschießen Stachelfäuste einen Hagel diamantharter, mit tödlichen Neurotoxinen getränkter Knochensplitter, was insbesondere leichtgepanzerter Infanterie erhebliche Verluste beibringen kann.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:57


    Stachelharpune


    Die Stachelharpune ist ein ausschließlich von den Termaganten benutzter Waffensymbiont, welcher giftige Harpunen durch eine Muskelkontraktion auf das Ziel schleudert, wobei der kleinste Kratzer durch diese Geschosse tödliche Folgen haben kann. Diese Waffe hat eine größere Reichweite als die Bohrkäferschleuder, die sonst von vielen Ganten verwendet wird.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 16:58


    Stachelschild

    In der Vergangenheit wurde der Stachelschild von den Tyrantenwachen in ähnlicher Weise wie konventionelle Schilde anderer Völker getragen. Er diente primär dem Schutz, konnte allerdings auch, ähnlich wie eine Stachelfaust, einen Hagel giftiger Splitter verschießen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:02


    Stachelwürger


    Der Stachelwürger (Hamus Gulalaqueo) ist ein Waffensymbiont und wird hauptsächlich von den größeren Kreaturen wie den Schwarmkriegern, dem Schwarmtyrant und Carnifex eingesetzt.

    Wie alle Waffensymbionten erzeugt auch der Stachelwürger seine eigene Munition. Diese besteht aus extrem vielen kleinen Samenkapseln, die in einem fleischigen Hautsack generiert und über einen muskulären Schlauch in den Abschusskanal geleitet werden. Der Abschusskanal ist mit einigen kräftigen Muskeln besetzt, die beim Abschuss kontrahieren und die Samenkapseln herausschleudern. Die Kapseln reifen während des Fluges und bilden mehrere hakenbestückte Tentakel aus, die sich um das Opfer schlingen, was schwere Schnittwunden verursachen kann. Da immer eine relativ hohe Zahl an Kapseln erzeugt wird, deckt dieser Waffensymbiont einen großen Bereich ab.

    Der Stachelwürger kommt hauptsächlich gegen Infanterie zum Einsatz.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:05


    Säurespucker


    Der Säurespucker (wissenschaftlicher Name: EXCESSUS CONSPUO) ist ein Waffensymbiont und wird hautsächlich von den größeren Kreaturen wie den Schwarmkriegern, dem Schwarmtyrant und Carnifex eingesetzt.

    Wie alle Waffensymbionten erzeugt auch der Säurespucker seine eigene Munition, in diesem Falle madenartige Kreaturen, die zusammen mit einer säure- und enzymhaltigen Flüssigkeit durch Muskelkontraktion abgefeuert werden. Während ihres Fluges werden die Maden von der Flüssigkeit zersetzt, was von einem auffälligen Zischen begeleitet wird. Die Überreste, ein schleimiger Brei aus Säure und Enzymen, schlägt im Ziel ein und verursacht dort schwere Verätzungen, die sogar schwache Panzerung durchfressen können. Da immer eine große Zahl an Maden verschossen wird, hat diese Waffe einen hohen Wirkungsradius, der vergleichbar mit dem einer Granate ist.

    Der Säurespucker kommt hauptsächlich gegen Infanterie zum Einsatz.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:06


    Säurezunge


    Bei einer Säurezunge handelt es sich um ein muskulöses und stark verlängertes zungenähnliches Organ, das zum Umschlingen potenzieller Opfer genutzt wird und zudem, aufgrund säurehaltiger Speichelflüssigkeit, starke Verätzungen hervorrufen kann. Dieses Biomorph wurde bisher bei Carnifexen und einigen Symbionten gesichtet.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:10


    Tentakelpeitsche


    Die Tentakelpeitsche (wissenschaftlicher Name: VERBERO VERBER) ist eine Nahkampf-Biowaffe und wird hautsächlich von Schwarmtyranten und deren Tyrantenwache eingesetzt.

    Allgemein

    Die Tentakelpeitsche besteht im wesentlichen aus mehreren langen Strängen aus Muskeln und Sehnen, die mit dem Arm der jeweiligen Schwarmkreatur verwachsen sind. Dabei wird sie zwar mehr oder weniger von der Kreatur versorgt, allerdings unterliegt sie nicht dem Willen dieser sondern schnappt vielmehr instinktiv nach jedem potentiellen Opfer in der Nähe um es zu würgen oder zu lähmen. Allerdings wird vermutet, dass die jeweilige Kreatur durch Nervenimpulse in der Lage ist, die Richtung der Peitsche zu beeinflussen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:12


    Würgespinne


    Die als Würgespinne bekannte Biowaffe der Schwarmkreaturen ist ein aus mehreren Kreaturen bestehender Waffensymbiont. Er wird zuweilen von Termaganten getragen, die mit dem von der Würgespinne abgesonderten klebrigen Netz ihre Opfer einfangen, um sie später einer Analyse nach brauchbarem genetischen Material an Bord der Schwarmschiffe zugänglich zu machen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:14


    Zangenkrallen


    Zangenkrallen sind Nahkampfwaffen diverser Schwarmkreaturen. Sie bestehen aus extrem hartem Chitin, das in der Lage ist, sogar stärkste Panzerungen aus Adamantium zu durchbrechen. Sie treten in verschiedenen Formen auf, am häufigsten jedoch in einer Form, die an eine humanoide Hand mit verwachsenen Nägeln und lediglich vier Fingern erinnert. Im Gegensatz zu Sensenklauen, sitzen Zangenkrallen oft an sehr kurzen und muskulös gebauten Gliedmaßen, um maximale Kraft in ihrem Griff umsetzen zu können.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:26


    Elektrofeld

    Einige größere Schwarmkreaturen sind von einem elektrischen Feld umgeben, dass sie vor jedwedem Schaden bewahren kann. Zudem kann die elektrische Energie andere Schutzfelder in der Nähe überladen und unbrauchbar machen.



    Nullzone

    Die bei einigen größeren Schwarmkreaturen zu findende Nullzone, vergleichbar mit einem Schutzfeld oder einer passiven Fähigkeit, erlaubt es der Kreatur, die rohen Energien des Immateriums zu blockieren und schützt sie so vor psionischen Attacken und auf Psienergie basierenden Waffen.



    Warpfeld

    Einige Schwarmtyranten und alle Zoantrophen (ältere Sichtungen sprechen auch von vereinzelten Carnifexen, Liktoren und Schwarmkriegern ) besitzen die Fähigkeit, ein psionisches Kraftfeld um ihren Körper herum aufzubauen. Dieses Feld schützt sie so gut wie vollständig vor Verwundungen durch die meisten Handfeuerwaffen und Gewehre. Lediglich schwere Waffen wie z.B. Laserkanonen oder Plasmawaffen durchdringen das Warpfeld.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 19.07.2009, 17:42


    Toxisches Miasma


    Eine Schwarmkreatur mit Toxischem Miasma umgibt eine Wolke aus giftigen Mikroorganismen, die aus am Rücken gelegenen Öffnungen ausgeschieden werden. Diese Ausscheidungen erschweren feindlichen Einheiten den Nahkampf, da sie ihre Atemwege reizen und ihre Sicht behindern.



    Verbesserte Sinne

    Häufig handelt es sich bei verbesserten Sinnen um zwei antennenartige Auswüchse und/oder mehr Augen, aber im Grunde genommen sind alle möglichen, auch weniger deutlich sichtbare, Formen denkbar. Kreaturen mit verbesserten Sinne sind nicht in der Lage einen gebündelten Warpblitz zu verschießen, da dies ihr empfindliches Neuralsystem überlasten und in jedem Fall töten würde.


    Toxinkammer

    Einige Schwarmkreaturen besitzen Toxinkammern, welche dem Gegner im Nahkampf Gift zuführen und ihn dadurch noch weiter verwunden. Sie liegen üblicherweise an den oberen Enden der Gliedmaßen. In den Toxinkammern sind oft allerlei Formen nekrotischer Toxine und Phagenzellen, welches es produzieren, enthalten. Bei bevorstehenden Kämpfen sondert dieses Biomorph einen giftigen Schleim über die Klingen und Klauen der Kreatur ab oder lassen den Schleim zusammen mit Fressorganismen bei Fernwaffenbiomorphen abfeuern.


    Stachelporen

    Die im Carapax einiger Carnifexe lokalisierten Stachelporen verschießen bei Stimulierung durch die Kreatur ähnlich wie eine Stachelfaust einen Hagel aus vergifteten Pfeilen auf in der Nähe befindliche Gegner.



    Sprungangriff

    Manche Schwarmkreaturen können sich mittels verlängerter und verstärkter Hintergliedmaßen in großen Sätzen fortbewegen und sich durch einen weiten Sprung direkt auf ihren Gegner zu stürzen. Mit einem solchen Angriff kann die Kreatur vor allem seine Gegner schneller erreichen. Eine solche Anpassung wurde bisher an Hormaganten und Schwarmkriegern, aber auch an einigen Absorbern, gesichtet.



    Säureblut

    Der Metabolismus einiger Schwarmkreaturen läßt das Blut (oder adäquate Körperflüssigkeiten) zu einer aggressiven Säure werden, die, wenn die Kreatur verletzt wird, Gegnern im näheren Umkreis erhebliche Verätzungen zufügen kann.


    Rezeptor

    Die am Kopf einiger, vorzugsweise kleinerer, Schwarmkreaturen gelegenen Rezeptoren verstärken die Bindung dieser Kreaturen zum Schwarmbewußtsein und sind auch auf größere Reichweite empfänglich für dessen Befehle. Obwohl Rezeptoren nur vereinzelt auftreten, wirkt sich deren Effekt auch auf andere Schwarmwesen in der Nähe aus und unterdrückt deren natürliche Instinkte.



    Pirscher-Biomorph

    Vor allem kleinere Schwarmkreaturen schleichen sich, schon bevor es zu Kampfhandlungen kommt, näher an den Gegner heran, was insbesondere bei den sonst stark vom Schwarmbewußtsein kontrollierten Ganten mit sonst recht einfachen Verhaltensmustern eine gesteigerte Intelligenz vermuten läßt.



    Optische Membranen

    Manche Kreaturen des Schwarmes besitzen ein zweites Lid, das sich bei bei grellem Licht - etwa hervorgerufen durch eine Blendgranate - vor das Auge schiebt und vor Erblinden schützt.



    Injektor

    Bei manchen Schwarmkreaturen sind die Zungen, der Schwanz oder die Klauen mit Stacheln besetzt, die einen Injektor bilden, der korrosive Bakterien, organische Säure oder Gifte in den Organismus des Opfers injiziert.



    Gehärtetes Chitin

    Es gibt Schwarmkreaturen, deren Chitinpanzer härter als bei ihren Artgenossen ist, ohne wesentlich dicker zu sein. Dieses gehärtete Chitin macht sie dadurch noch zäher, als sie schon sind.



    Adrenalindrüse

    Adrenalindrüsen sind ein Biomorph der Schwarmwesen. Eine Adrenalindrüse ist ein Wesen, das sich an einer Schwarmkreatur klammert und während des Kampfes eine Art Adrenalin produziert, das den Wirt schneller reagieren lässt. Insbesondere Kreaturen, die auf den Nahkampf spezialisiert sind, werden mit Adrenalindrüsen gesichtet.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 22.07.2009, 12:35


    Chamäleonschuppen

    Chamäleonschuppen sind spezielle Chitinschuppen, die bisher nur bei den Schwarmwesen der Gattung Liktor gesichtet wurden. Sie verändern ihre Farbe, sobald der Liktor sich bewegt, und passen sich so der Umgebung an, wodurch er so gut wie unsichtbar wird.




    Brutnest



    Ein Brutnest ist ein unterirdischer Bau, in dem neue Schwarmwesen sicher heranwachsen und schließlich schlüpfen können. Wodurch der nachschub auf überfallenen Welten gesichert werden soll.



    Bruttunnel



    Ein Bruttunnel der Schwarmkreaturen ist ein lebender Eingang zu einem gigantischen Untergrundorganismus, der ständig neue Ganten und Symbionten hervorbringt und so vor Ort den Nachschub sichert. Der Bruttunnel ist unglaublich widerstandsfähig, produziert jedoch weniger Kreaturen, wenn er verwundet ist.


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    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 22.07.2009, 12:37


    Fleshstealer

    Der Fleshstealer ist ein Biokonstrukt der Schwarmwesen.

    Allgemeines

    Der Fleshstealer ist eine eher kleine Schwarmkreatur, die andere Lebensformen, welche nicht zum Schwarm gehören, befällt, indem sie praktisch mit ihnen fusioniert. Im Körper des Opfers bohren sich die feinen Fühler der Kreatur in die Wirbelsäule, was sie dazu befähigt, dessen Bewegungen und Handlungen zu kontrollieren. Mit einem so übernommenen Körper kann der Fleshstealer weitere Gegner attackieren und mit ihnen verschmelzen, was in einer grotesken Chimäre aus dem Fleisch verschiedener Lebensformen gipfelt. Als wäre dies nicht erschreckend genug, sind die Gehirne der Opfer von diesen Vorgängen nicht betroffen, so daß diese bei vollem Bewußtsein mitbekommen, was mit ihnen passiert.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 22.07.2009, 12:39


    Entomogant


    Der sogenannte Entomogant ist eine kleinere Schwarmkreatur, die sich zuweilen in feindliche Fahrzeuge einschleicht und dort die Besatzung attackiert. Dies paßt hervorragend zur Strategie der Schwarmwesen, ihre Gegner permanent zu terrorisieren und demoralisieren.

    Da das aussehen der Entomoganten zuweilen sehr unterschiedlich sein kann werden sie oft mit anderen Schwarmwesen dieser größe verwechselt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 22.07.2009, 12:43


    Protoid

    Der Protoid ist ein Biokonstrukt der Schwarmwesen.

    Allgemeines
    Der Protoid ist eine amöboide, einzellige Schwarmkreatur, die bei Kontakt Enzyme ausscheidet, die das Fleisch auflösen, um es der Kreatur als Nahrung zugänglich zu machen. Normalerweise übernehmen sie in den Bioschiffen Reinigungsfunktionen, allerdings werden zuweilen auch große Protoide auf Planeten oder feindlichen Raumschiffen ausgesetzt, wo sie durch die Absorption gegnerischer Organismen immense Proportionen erreichen können. Aufgrund ihrer simplen Struktur sind Protoide zudem mit konventionellen Waffen kaum ernsthaft zu verwunden.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 22.07.2009, 12:49


    Ovipositor

    Der Ovipositor, oder auch Oviporator, ist ein unter der Zunge gelegenes, ausstülpbares Organ der Symbionten und Hybriden, mit dem diese andere Lebensformen mit ihrem Erbgut infizieren können



    Shroud-Spinner

    Der Shroud-Spinner ist ein Biokonstrukt der Schwarmwesen, das auf den Bioschiffen dazu dient, gefangene Organismen zu konservieren, indem es diese in einem selbstgesponnen Kokon einschließt. Die unglücklichen Opfer werden dann später seziert und nach brauchbarem genetischen Material durchsucht oder dienen als Nahrungsreservoir, zuweilen auch als Wirte für die Larven der Mind-Slaver.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:51


    Cerebore


    Der Cerebore ist ein übergroßer Schwarm-Transporter.

    Der Cerebore ist so groß wie ein superschwerer Panzer und ist massiv gebaut mit mehren dicken Schichten Chitin. Er ist bewaffnet mit zwei Neuralfressern, zwei Paaren Sensenklauen und Tentakelpeitschen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:51


    Foot-Spiker

    Der Foot-Spiker ist ein Biokonstrukt der Schwarmwesen.

    Foot-Spiker leben in den Gängen der Bioschiffe. Diese kleinen Kreaturen sind normalerweise nicht sichtbar, da sich ihr Körper bis auf einen kleinen Fühler im Boden des Schiffes befindet. Tritt allerdings eine Lebensform, die nicht zum Schwarm gehört, auf die Stelle, wo sich der Spiker verborgen hat, schießen durch Muskelkontraktion extrem harte Stacheln in die Höhe, die sich in die Füße des Opfers bohren und Toxine hineinpumpen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:54


    Harpyie



    Eine Harpyie ist eine geflügelte, monströse Schwarmkreatur. Sie hat ähnliche Aufgaben wie die Gargoyle, doch beide Organismen sind grundlegend verschieden. Harpyien ähneln geflügelten Trygonen, desweiteren ist bekannt, dass der Körper der Harpyie hohl ist, um bessere Flugeigenschaften zu erzielen. Dadurch wird sie im Vergleich zu anderen Organismen der selben Größe recht empfindlich, doch kann sie präzisere Flugmanöver durchführen.

    Bewaffnung und Taktik

    Harpyien können ihre Bewaffnung an die verschiedensten Gegner anpassen. So führt sie fast immer ein Paar Sensenklauen und eine sogenannte Sporenminenzyste. Außerdem ist sie noch mit einer schweren Biozidkanone oder einer Donnerwürgerkanone, an den vorderen Gliedern, ausgestattet. Ihre Kampftaktik beruht eher auf schnellen und kurzen Angriffen, was wahrscheinlich mit ihrer niedrigen Widerstandskraft gegen anhaltende Angriffe zu tun hat. Während des Angriffs stößt sie im Sturzflug einen markerschütternden Schrei aus, der auf kurze Entfernung für kurze Zeit ertauben lassen kann. Dieser an eine mythologische Kreatur der Erde erinnernde Schrei ist es, der ihr sicher ihren Namen eingebracht hat.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:55


    Kraken Biotitan


    Der Kraken ist ein wasserbasierter Biotitan. Eine eher seltene Sichtung, ist dieses Monster primär dazu gedacht, sich um aggressive Meeresbewohner zu kümmern - wovon es im Universum reichlich gibt. Die Erschaffung einer solcher Kreatur lässt einmal mehr die Zielstrebigkeit des Schwarmbewusstseins erkennen, jedes Lebewesen und jede biologische Form in diesem Universums zu absorbieren.

    Der Kraken gleicht in Erscheinung alt-terranischen Meeresräubern. Die Bewaffnung ist eher untypisch für Schwarmwesen. Die Bestie verlässt sich einzig und allein auf die unglaubliche Kraft seiner Fangarme und Kiefer.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:56


    Kraken-Klasse

    Kraken sind Bioschiffe der Schwarmwesen.

    Sie sind perfekt an das All angepasste Jäger und können auch weit entfernt von der Schwarmflotte nach Beute suchen. Kraken kommen in den verschiedensten Formen und Ausprägungen vor. Obwohl Kraken keine Gefahr für Planeten darstellen, können sie dennoch ganze Systeme ihrer Verteidigung berauben, indem sie leicht verteidigte Handelsschiffe und Raumstationen vernichten. Sie besitzen keine Sporenzysten, dafür jedoch regenerierende Kräfte und eine beachtliche Zähigkeit.
    Bekannte Kraken-Klassen:

    * Säuresturm-Klasse

    Verfügt über eine für eine Eskortschiff extrem starke Batterie, die massige Säuregranaten über mittlere Distanzen verschießen kann. Sie wird im Verbund aufgrund der exorbitanten Feuerkraft auch schnell zur Gefahr für Großkampfschiffe.

    * Tarantel-Klasse

    Die Tarantelvariante besitzt statt der Batterie massive Klauen, mit denen sie die Panzerung größerer Schiffe zerfetzen kann. Oft verbeißen sich diese Kreaturen in ihre Zielschiffe und verlangsamen diese, damit sie leichter von den größeren Nahkampfkreuzern attackiert werden können.

    * Rumpfbrecher-Klasse

    Der Rumpfbrecher besitzt eine großes Maul und Dutzende, muskulöse Tentakel, die er einsetzt, um sich an einem Raumschiff festzukrallen. Während er sich durch den Rumpf beißt, verstärkt der Rumpfbrecher seinen Griff immer mehr, bis das Beuteschiff am Ende auseinanderbricht. Die Crew des Schiffes hat nur dann eine Chance zu überleben, wenn es ihr gelingt, den Rumpfbrecher zu töten, denn ansonsten lässt er seine Beute nicht mehr los.

    * Schocker-Klasse

    Diese Bioschiffe sind im Vergleich zu den anderen Schiffen der Krakenklasse selten. Ihre Körper sind mit statischer Elektrizität aufgeladen. Schocker-Bioschiffe versuchen daher, schnell in Kontakt mit der Hülle eines feindlichen Raumschiffes zu kommen und ihre Spannung in Form eines starken Impulses zu entladen. Dieser Durchfährt die Schiffshülle und setzt sie unter Strom, was die Elektronik und Systeme des Opfers zerstört. Gleichzeitig durchdringen die mit Energie geladenen Klauen des Schockers mühelos die Schiffspanzerung. Insgesamt werden die Schocker-Schiffe daher als die gefährlichsten Vertreter der Kraken-Klasse angesehen, da von ihnen attackierte Schiffe selbst bei erfolgreicher Abwehr meist irreperabel beschädigt werden.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:56


    Landungsspore

    Eine Landungsspore ist eine monströse Schwarmkreatur.

    Landungssporen wurden vom Schwarmbewusstsein als lebende Landungskapseln kreiert. In ihrem Inneren transportieren sie andere Schwarmwesen von den Bioschiffen im Orbit auf die Oberfläche einer Beutewelt. Zu diesem Zweck haben sich Landungsporen perfekt an ihre Aufgabe angepasst und verfügen über eine hitzeresistente Ablativpanzerung, welche die Kapsel vor dem Verbrennen schützt. Sobald die Spore in die tiefere Atmosphäre eingedrungen ist, verändert sie ihre Gestalt, um nicht beim Aufschlag auf der Oberfläche zerschmettert zu werden. Trotz allem sind Landungssporen Wegwerforganismen; sie leben nicht lange und sterben kurz nach der Landung ab, während sich die in ihrem Inneren transportierten Kreaturen den Weg aus den Überresten ins Freie bahnen. Landungssporen gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen, so dass sie fast jede Art von Schwarmkreatur transportieren können, sei es eine Horde Ganten oder ein Carnifex.

    Zu Beginn einer Invasion werden meist unzählige Landungsporen über einer Beutewelt abgeworfen und ebenso viele werden bereits vor der Landung von Verteidigungslasern abgeschossen und ihre Passagiere getötet. Meistens regnen jedoch so viele Sporen auf einmal herab, dass in der Regel genug durchkommen und ihre Fracht damit beginnen kann, die Verteidiger anzugreifen, so dass jedes Abwehrfeuer rasch verstummt.

    Im Laufe der Zeit wurde das Schwarmbewusstsein jedoch überlegter beim Einsatz seiner Sporen und benutzt sie nun auch, um wichtige Schlüsselstellungen gezielt anzugreifen, z. B. in dem eine Kapsel mit einem Carnifex inmitten einer Festung landet, damit die Kreatur die Verteidiger angreifen kann. Manche Landungsporen werden sogar in Symbiose mit einem Waffensymbionten wie einem Säurespuckern oder einer Biozidkanone erschaffen, der sich in dem Fall nach der Landung von der abgestorbenen Spore ernährt.

    Landungsporen sind in ihrer Gestalt recht variabel, werden aber in der Regel als fleischige Säcke oder Schalen beschrieben, die äußerst robust sind, um der Hitze beim Eintritt in die Atmosphäre oder der Wucht des Aufpralls standzuhalten. Viele Landungsporen besitzen auch ganze Bündel dicker, kräftiger Fangarme, die dazu benutzt werden, nahe Feinde zu packen und zu zerquetschen.

    Alle Landungssporen verfügen nur über eine rudimentäre Intelligenz und sind daher nicht auf die Nähe des Schwarmbewusstseins angewiesen. Sie greifen einfach instinktiv alles an, was sich in ihrer Nähe aufhält und nicht seinen Ursprung im Schwarm hat.

    Manche Sporen verfügen über spezielle Sinnesorgane, welche die Pheromone eines Liktors riechen und danach ihre Landung abstimmen können. Desweiteren können sie, wie bereits erwähnt, in Symbiose mit einigen Waffensymbionten auftreten.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:57


    Morgon


    Ein Morgon ist eine monströse Schwarmkreatur.

    Morgonen dienen dem Schwarmbewusstsein als Vorhutorganismen. Sie umgehen unterirdisch feindliche Frontlinien, um Artilleriestellungen, Lager oder andere, strategisch wichtige Einrichtungen anzugreifen. Dies hat zweierlei Nutzen: zum einen wird der Feind dort angegriffen, wo er es niemals erwartet hätte, zum anderen müssen Truppen von der Front abgezogen werden, um der Bedrohung durch einen Morgon zu begegnen, wodurch diese geschwächt wird.

    Aber der Morgon ist auch eine Terrorwaffe, da man nur schwer ahnen kann, wo er sich gerade befindet und jede seismische Erschütterung seine Ankunft bedeuten könnte. Die Panik steigt und der Morgon nutzt wiederum den so beschleunigten Herzschlag seiner Opfer, um seine Angriffe noch besser zu koordinieren.

    Ein Morgon ähnelt im Habitus oberflächlich einem Trygon, allerdings sind sie nicht so kräftig gebaut. Sie verfügen nur über verkümmerte Sensenklauen, die allein zum Graben dienen und zu kurz sind, um im Nahkampf als effektive Waffe eingesetzt werden zu können. Trotzdem macht alleine die pure Körperkraft und Masse auch einen Morgon zu einem gefährlichen Gegner.

    Morgonen sind fast blind, orientieren sich dafür aber mit einer Reihe druckempfindlicher Organe, mit dem sie selbst minimale Erschütterungen wahrnehmen, differenzieren und zu einem Bild in ihrem Gehirn verarbeiten können.

    Seine wichtigste "Waffe" ist jedoch sein großes, überdimensionales Maul, das mit zahlreichen, scharfen Zähen besetzt ist und mit dem der Morgon in der Lage ist, seine Opfer mit einem Happen zu verschlingen. Dabei ist die Taktik relativ einfach; ein Morgon gräbt sich durch das Erdreich und sucht den Feind mit seinem druckempfindlichen Sinnensorganen. Sobald er in einer idealen Position ist, bricht er aus dem Erdreich hervor, verschlingt sein Opfer und verschwindet dann sofort wieder unter der Erde, um weitere Beute zu suchen. Alles was zu groß ist, um nicht sofort verschlungen werden zu können, wird mit dem kräftigen Schwanz weichgehauen.

    Der Genotyp ist weitgehend stabil, gravierende Mutationen sind nicht bekannt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:57


    Narvhal

    Ein Narvhal ist ein Bioschiff der Schwarmwesen und stellt den Rückhalt ihrer Raumflotte da, denn mit Hilfe des Narvhal können die Schwarmflotten große Entfernungen im Weltraum überwinden.

    Der Narvhal ist im Vergleich zu den anderen Bioschiffen nur schwach gepanzert und sehr klein. Er besitzt eine Vielzahl hochempfindlicher Sinnesorgane, mit denen er diverse Sinneseindrücke verarbeiten kann, darunter auch Gravitationsfelder. Somit kann sich der Narvhal entlang der unterschiedlich starken Gravitation diverser Himmelsobjekte wie Planeten, Sterne etc. orientieren und die Route einer Schwarmflotte berechnen.

    Neben der bloßen Ortung von Schwerkraftfeldern verfügt der Narvhal noch über die Fähigkeit das Schwerkraftfeld eines Himmelsobjektes bis zu einem gewissen Maß zu manipulieren, um eine Raumkrümmung zu erzeugen. Dadurch verkürzt sich die Entfernung zum Ziel beträchtlich und die Schwarmwesen können diesen Korridor benutzten, um zur nächsten Beutewelt zu reisen. Daher ist der Narvhal extrem wichtig für den Vorstoß einer Schwarmflotte, da Schwarmwesen nicht über die Fähigkeit einer Hyperraumreise verfügen. Allerdings kann der Narvhal nicht in ummittelbarer Nähe zu einem Objekt mit hoher Gravitation funktionieren, da diese die feinen Signale entfernter Objekte überlagern. Dies erklärt, warum Schwarmwesen zuerst immer am Rand eines Systems auftauchen und sich dann auf konventionelle Weise zur den jeweiligen Hauptwelten vorarbeiten. Näher kann der Narvhal sie nicht ranbringen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:58


    Nautiloid


    Der Nautiloid ist eine übergroße Schwarm-Kreatur. Die genaue Funktion ist unklar, jedoch wird das riesige Konstrukt oft als lebende Deckung benutzt, bzw. kleinere Schwarmkreaturen werden im gepanzerten Innern zur Frontlinie gebracht.

    Der Nautiloid ist so groß wie ein superschwerer Panzer und ist massiv gebaut mit mehren dicken Schichten Chitin. Neben der unglaublichen Kraft, die mit dieser Größe einhergeht, ist die Kreatur auch mit Sensenklauen und mehreren übergroßen Tentakelpeitschen bewaffnet.

    In Form und Erscheinung gleichen diese Biokonstrukte früheren Sichtungen von Schwarmschiffen, unter anderem der Armada der Schwarmflotte Kraken, die Iyanden angegriffen hat. Möglicherweise wurden diese Schiffe evolutionär zurückgebildet, um als Land-Angriffs-Bestien zu fungieren, da das Schwarmbewusstsein angefangen hat, größere und widerstandsfähigere Schwarmschiffe zu produzieren - wohl aufgrund der heftigen Gegenwehr der hiesigen Völker.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:58


    Schwarmkönigin

    Die Schwarmköniginnen (Tyranicus primogenitor) sind die Brutmütter bzw. Primogenitor-Organismen der Schwarmwesen.


    Schwarmköniginnen sind gewaltige Kreaturen, die auf den Bioschiffen der Schwarmwesen leben und deren Aufgabe es ist, neue Biokonstrukte zu produzieren.

    Über das tatsächliche Aussehen und die Anatomie dieser Wesen ist kaum etwas bekannt, da bisher nur Überreste geborgen werden konnten.

    Es scheint, daß sich die Schwarmköniginnen den äußeren Gegebenheiten anpassen können, und sowohl ihr eigenes Erbgut als auch das der ausgebrüteten Organismen ändern können. Zudem können sie absorbiertes Genmaterial aufnehmen und verwerten, um neue Kreaturen zu erschaffen.

    Eine sterbende Schwarmkönigin stößt einen psionischen Schrei aus, der auf anderen Bioschiffen die Entstehung neuer Schwarmköniginnen auslöst, so daß selbst die Vernichtung eines dieser Wesen die Schwarmflotten nur temporär schwächt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 13:59


    Terridan


    Der Terridan ist eine fliegende Schwarm-Angriffs-Spezies.

    Der Terridan ist anatomisch verwandt mit dem Harridan. Anstelle von Gargoyle Cluster sind jedoch mehrere Langstrecken-Biowaffen an den Körper gewachsen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:01


    Tervigon


    Der Tervigon ist eine monströse Schwarmkreatur.

    Tervigonen sind Synapsenkreaturen und im Grunde lebende Brutnester für Termaganten, die sie im Inneren ihres Körpers ausbrüten und in einer Art Starre halten. Sollten sie gebraucht werden, ist der Tervigon in der Lage, sie mittels eines psionischen Gedankenimpulses zu wecken und aus seinem Körper zu gebären, um sie auf den Feind loszulassen. Diese Ganten sind im Geiste sehr eng mit dem Tervigon verbunden und profitieren von seiner Nähe, doch sollte er getötet werden und die synaptische Verbindung zusammenbrechen, sterben die von ihm erzeugten Ganten für gewöhnlich auf Grund dieser psionischen Abhängigkeit.

    Durch die Fähigkeit, schnell Truppen zu produzieren, dienen Tervigonen innerhalb der Bioschiffe der Schwarmwesen auch als Wächter, wenn diese durch den Weltraum reisen und ein Großteil der Besatzung noch in Starre ruht. Tervigonen patrouillieren durch die Gänge des Bioschiffs und sobald sie einen Eindingling sehen, entlassen sie ihre Brut in die Freiheit, während sie gleichzeitig die übrigen Kreaturen mittels ihrer synaptischen Verbindung aufwecken.

    Tervigone sind große, massive Kreaturen mit einem stacheligen Rückenpanzer. Ihr Bauch ist auf Grund der darin gelagerten Ganten angeschwollen. Wie alle Schwarmwesen besitzt ein Tervigon drei Paar Gliedmaßen, wobei sie in der Regel auf allen drei stehen, sich im Kampf allerdings auch durchaus auf den Hinterbeinen aufrichten können, um die beiden vorderen Paare als Waffe zu benutzten.

    Es können diverse Biomorphe auftreten, die auch bei anderen Schwarmkreaturen zu finden sind wie Scherenklauen, Adrenalindrüsen oder die Fähigeit, ein Toxisches Miasma zu erzeugen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:03


    Toxotroph


    Der Toxotroph ist eine dünne, mittelgroße Schwarmkreatur.

    Der Toxotroph besitzt die für Schwarmwesen üblichen drei Gliedmaßenpaare, wobei die untersten stark zurückgebildet sind und eigentlich nur kleine einzelne Klauen sind. Ähnlich wie der Venator bewegt sich der Toxotroph auf einem Schlangenschwanz. Seine obersten beiden Gliedmaßen werden an den Fingern zu gifttriefenden Tentaklen verlängert. Diese Tentakel sind mit Giftdrüsen und kleinen Stacheln überhäuft und dienen auch der Steuerung. Das Maul ist ebenfalls mit kleineren Tentakeln bestückt. Er besitzt wie ähnliche Kreaturen der selben Größe einen verstärkten Chitinpanzer, zusätzlich ragen Knochenauswüchse aus seinem Rücken, die wahrscheinlich die Sporenwolke versprüht.

    Der Toxotroph ist mit einem tödlichen Gift besetzt, die Tentakel selbst sind wohl mit dem tödlichsten Gift der Schwarmwesen besetzt. Dieses Gift ist so stark das schon eine Berührung genügt um das Gewebe zu verflüssigen, Knochen aufzulösen und selbst die Oberfläche, über die sich die Kreatur bewegt, und die Luft darum vergiftet. Beim späteren Absorbieren macht dies jedoch anscheinend keinen Unterschied für den Schwarm. Desweiteren versprüht der Toxotroph eine süßlich-gelbe Sporenart die bei betroffenen, Beuteorganismen, Übelkeit und Muskelkrämpfe verursacht, dazu ist sie meistens noch so dicht das diese Sporen sogar eine willkommene Deckung für Schwarmwesen um den Toxotrophen darstellt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:04


    Triovore


    Triovoren dienen als lebende Gefechtsartillerie der Schwarmwesen und sind in der Lage, sogenannte Sporenminen zu verschießen.

    Triovoren besitzen kaum mehr als den vagen Grundbauplan der Schwarmwesen, so die sechs Gliedmaßen und einen Chitinpanzer. Im Gegensatz zur Biovore besitzt sie jedoch drei Abschussrohre und kann eine höhere Feuerrate aufrecht erhalten. Ansonsten ist die Triovore körperlich eher schwach und im Nahkampf leicht zu verwunden.

    Die Kreatur selbst ist eine Mutation des Biovoren-Stamm und bisher ist nur eine Sub-Gattung bekannt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:06


    Tyrannofex


    Ein Tyrannofex ist eine monströse Schwarmkreatur.

    Tyrannofexe sind riesige Kreaturen und kaum mehr als lebende Festungen, die vom Schwarmbewusstsein dazu gezüchtet wurden Ziele im Fernkampf mittels massiven Beschusses zu vernichten. Sie besitzten mehrere Schichten dicker Chitinpanzerung, die selbst das Feuer schwerer Waffen absorbieren kann. Zwischen den einzelnen Segmenten seiner Panzerung produziert ein Tyrannofex Bündel aus Stacheln, die er zur Nahverteidigung auf feindliche Infanterie abfeuern kann. Dazu befinden sich innerhalb seines Körper Brutnester, in denen kleine Kreaturen wie Schockmaden oder Sauglarven ausgebrütet werden, um über Poren den Körper des Tyrannofexes zu verlassen und nahe Feinde anzugreifen.

    Die Hauptwaffe des Tyrannofexes ist jedoch ein schwerer Waffensymbiont in Form einer Kanone, die mit seinem Körper verwachsen ist. Dieser Waffensymbiont variiert dabei von Kreatur zu Kreatur. Am bekanntesten sind die Kapselkanone, das Bohrkäfernest oder die Säurezyste. Sie gehören zu den schwersten Waffen, die das Schwarmbewusstsein entwickelt hat, wenn man von den riesigen Waffensymbionten der Biotitanen absieht.

    Im Nahkampf sind Tyrannofexe jedoch recht träge und können mit entsprechender Zeit überwältigt werden, auch wenn sie bis dahin eine Menge Schaden einstecken können und auf Grund ihrer Größe und Kraft keine wehrlosen Gegner sind. Dennoch kämpft ein Tyrannofex ungern alleine und sollte er bedroht werden, versprüht er ein Pheromon mit dem er andere, flinkere Kreaturen wie Ganten anlockt, die ihm im Kampf helfen sollen, damit er sich schnell wieder seiner eigentlichen Aufgabe widmen kann.

    Tyrannofexe besitzten mehrere Schichten dicker Chitinpanzerung, die ihrem gesamten Thorax schützt. Der Kopf ähnelt dem eines Carnifexes und ist tief in den Thorax eingelagert. Auch seine Hinterbeine ähneln denen eines Carnifexes, während das fordere Gliedmaßenpaar von zwei massiven Sensenklauen gebildet wird, die den Körper nach vorne aufstützten. Das mittlere Gliedmaßenpaar verbindet den Tyrannofex mit seinem Waffensymbionten.

    Es sind keine besonderen Mutationen bekannt und abgesehen von variierenden Biomorphen und Waffensymbionten scheint der Genotyp des Tyrannofex stabil zu sein.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:07


    Viciator


    Der Viciator ist ein mittelgrosser Biotitan.

    Von der Erscheinung her eng verwandt mit der Hierodule. Bewaffnet mit übergrossen Sensenklauen und einem gigantischen Neuralfresser. Der Schlund enthält einen Waffensymbionten der blitzschnell hervorschnellt und im Nahkampf selbst einen Titanen beschädigen kann.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:07


    Viragon


    Der Viragon ist ein weiterer Vertreter des Sturmdrohnen-Genotypus der Schwarmwesen.

    Der Körperbau ist ähnlich aufgebaut wie bei einem Trygon der ersten Generation und er besitzt verschiedene Waffen wie Sensenklauen und Mandibeln um seine Toxine einzusetzen.

    Die Kreatur selbst ist eine Mutation des Trygon-Stamm und bisher ist nur eine Sub-Gattung bekannt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:08


    Vituperator

    Der Vituperator ist ein fliegender Biotitan der Schwarmwesen und eine Synapsenkreatur. Selbst der Harridan erscheint winzig im Vergleich zu dieser Bestie. Vituperatoren agieren meistens als Anführer der Flugschwärme einer Schwarmhorde. Bewaffnet ist er mit riesigen Sensenklauen und zwei Biozidkanonen.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:08


    Roter Schrecken


    Beim von Verteidigungstruppen "Roter Schrecken" getauften Individuum handelte es sich um einen besonderen Schwarmmutanten. Er ähnelte in seinem Grundaufbau einem Venator, war allerdings deutlich größer und besaß die tödliche Eigenschaft, seine Feinde im ganzen zu verschlucken. Ob es sich beim Roten Schrecken um eine einzigartige Mutation handelte oder ob noch mehr solcher Kreaturen existieren ist nicht bekannt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:09


    Todeshetzer


    Der Todeshetzer sind Liktoren, die anstelle von Zangenkrallen ein weiteres Paar Sensenklauen trägen, welche aber nicht so ausgeprägt sind wie das obere. Die Fähigkeit sich zu tarnen macht ihn nahezu unsichtbar.

    Auch ein Merkmal sind seine beiden überdurchschnittlich großen Sensenklauen des oberen Armpaares, die mit einer Art "Schwimmhaut" im oberen Gelenk verbunden sind.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:09


    Schwarmherrscher


    Der Schwarmherrscher ist eine einzigartige Schwarmkreatur.

    Der Schwarmherrscher ist ein einzigartiger Schwarmtyrant und stellt deren Höhepunkt in der Evolution dar. Er verfügt über ein starkes psionisches Potential und ist so eng wie kaum eine andere Kreatur mit dem Schwarmbewusstsein verbunden. Diese Verbindung ist so stark, dass der Geist des Schwarmherrschers, sollte er im Kampf erschlagen werden, in die Schwarmflotten zurück transferiert wird, um in einem neuen Körper wiedergeboren zu werden, wodurch der Schwarmherrscher über Jahrhunderte verteilt in verschiedenen Schwarmflotten aufgetaucht ist.

    Er wird immer dann erschaffen, wenn sich das Schwarmbewusstsein einem Gegner gegenübersteht, der nicht durch die konventionelle Methoden des Schwarms besiegt werden kann. Sobald der Schwarmherrscher dann die Führung des Schwarms übernimmt, agieren die Schwarmwesen viel überlegter und schlauer, legen Hinterhalte oder nutzen gezielt die Schwächen des Gegners aus. Zusätzlich ist der Schwarmherrscher in der Lage, sich schnell an feindliche Taktiken anzupassen, so dass es schwer fällt, eine wirksame Strategie gegen eine Schwarmhorde unter seinem Kommando zu entwickeln.

    Der Schwarmherrscher ist aber auch ein gefährlicher Kämpfer. Im Kampf führt er vier besondere Hornschwerter, die Hornsäbel, mit denen er feindliche Attacken parieren kann und die sowohl Rüstungen als auch Kraftfelder leicht durchdringen können.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:10


    Krebofex


    Krebofex gehörte der Gattung der Carnifexe an, wies allerdings neben einem Paar Sensenklauen zwei große krebsartige Scheren auf, die er möglicherweise als erster seiner Art hatte.Inzwischen wurden auch andere Carnifexe mit dieser Bewaffnung gesichtet. Ob die genetischen Informationen dafür von Krebofex stammen oder ob er nur der erste entdeckte Vertreter einer neuen Art war, ist nicht bekannt. Eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft schien zudem eine, weit über das normale Maß anderer Schwarmkreaturen gehende, extreme Regenerationsfähigkeit zu sein und außerdem scheint das Krebofex eine Art Alphamännchen für Schwarmwesen zu sein.

    Soldaten berichteten, wie leichtfertig das Krebofex durch ihre Linien brach und selbst schwere Kampfpanzer wie kleine Insekten wegschleuderte. Das Carnifex konnte nur durch einen glücklichen Treffer von einer Plasmawaffe, durch sein Auge, lahmgelegt werden. Es geriet höchstwahrscheinlich in Vergessenheit und fror mit der Zeit ein. Doch Krebofex wurde Jahre später wiedergefunden, von einer Bande Schmuggler, die sich durch den Fund ein beträchtliches Kopfgeld erwünschten. Diese tauten das Monster auf und kurz darauf begannen sich schon die tödlichen Wunden zu schließen, sofort verfiel der Krebofex in Raserei und tötete die Schmuggler. Danach durchstreifte Krebofex nach der Suche nach weiteren Opfern die Eiswüsten des Planeten. Da besagte Welt noch von Symbionten befallen war, schlossen sich immer mehr der Kreaturen dem Krebofex an. Überall wurden Terrorangriffe durchgeführt, ein Hilferuf der Bewohner erreichte Garnisonstruppen die dann ausgesandt wurden Krebofex zu töten. Während des Kampfes wurde die Garnison fast vollständig von dem Wüten des Carnifex' getötet, nur ein nur ein glückslicher Schuss traf die leere Augenhöhle, und Krebofex schwankte und fiel daraufhin in eine Schlucht. Der Leichnam von Krebofex wurde trotz intensiver Suche nie gefunden.

    Seit dieser Zeit tauchen immer wieder Berichte von Sichtungen des Krebofex auf, wie es fürchterliche Verwüstungen anrichtete und darauf von einem Glückstreffer eines darauf bejubelten Helden getötet wird. Nach diesen Berichten zufolge, ist Krebofex schon Dutzende Male getötet worden und das auf den verschiedensten Planeten des Systems.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:12


    Mortrex


    Der Mortrex ist eine einzigartige Schwarmkrieger-ähnliche, geflügelte Schwarmkreatur.

    Da der Mortex Ähnlichkeit mit einem Schwarmkrieger hat, kann man davon ausgehen, dass er auch ungefähr die gleiche Struktur besitzt und auch die Verbindung zum Schwarmbewusstsein als Synapse. Jedoch ersetzt er seine obersten Gliedmaßen durch Flügel, die anderen beiden Gliedmaßenpaare enden in scharfen Chitinklingen. Sein Körper endet in einem Schlangenschwanz, an dessen Ende sich ein Stachel befindet. Dieser Stachel ist eine zugespitzte hohle Röhre. Diese nutzt der Mortex um seinen Opfern Absorberparasiten einzuplanzen. Während einige dieser Parasiten noch im Inneren des Wirtes schlummern, fressen sich andere bereits durch die Innereien des Wirtes. Während sich das Opfer vor Schmerzen verkrampft, fressen sich die Absorber bereits nach draußen. Während des Fressens gewinnen die Parasiten schnell an Größe und schließlich wird das Opfer von innen in einer Explosion zerrissen. Dadurch ist es dem Mortrex möglich, eine ganze Armee der Absorber zu erschaffen, so scheinen Absorber in der Nähe des Parasiten weitaus zielgerichteter und schneller zu reagieren als sonst. Desweiteren verfügt der Mortrex über Injektoren, die wahrscheinlich an den Seiten des Kopfes angebracht sind.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:13


    Pyrovore

    Pyrovoren dienen als Vorverdauungsmethode für Biomasse der Schwarmkreaturen.

    Allgemeines
    Pyrovoren findet man hauptsächlich nach durch Schwarm gewonnenen Kämpfen auf Schlachtfeldern vor, wo sie die Toten und Verwundeten fressen und verdauen. Dazu besitzt diese Kreatur eine Reihe von Verdauungsbeutel und unglaublisch effektive Magensäure, sowie über eine Säureeinspritzung am Maul, um auch Materialien wie Metall oder Gestein zerkauen zu können. Bewaffnet ist sie mit einer Flammendrüse. Auffallend bei der Pyrovore ist, dass sie nicht mit ihrem Waffensymbionten geistig vernetzt ist, wie es sonst bei Schwarmkreaturen üblich ist. Da die Flammendrüse jedoch über ein größeres Gehirn als ihr Träger selbst verfügt, ist das nicht weiter problematisch. Jedoch kann das Schwarmbewusstsein den Willen beider Kreaturen so unterwerfen, dass sie als einzelner Organismus handeln. Falls sie verwundet wird, sickert häufig Säure aus den zahlreichen Mägen der Pyrovore, welche umstehende Gegner verletzen können. Beim Tod der Kreatur kann es sogar soweit kommen, dass sich die Sekrete im Inneren entzünden und so eine heftige Explosion auslöst.

    Anatomie
    Pyrovoren besitzen wie alle Schwarmwesen sechs Gliedmaßen. Allerdings sind die vorderen Gliedmaßen zu einem verwachsen. Auffallend ist auch, dass der Waffensymbiont auf dem Rücken der Pyrovore verwachsen ist und nicht durch eines der Gliedmaßenpaare gehalten wird, wie sonst bei Tyraniden üblich.
    Mutationen und Varianten

    Die Pyrovore scheint ein sehr stabiler Genotypus zu sein, da bis jetzt keinerlei Mutationen oder Abweichungen bekannt sind.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:14


    Schwarmwache

    Eine Schwarmwache ist eine Schwarmkreatur.

    Hintergrund
    Schwarmwachen sind kräftig gebaute Wesen mit zentaurenhaften Körpern. Sie wurden vom Schwarmbewusstsein einzig zu dem Zweck gezüchtet, wichtige Strukuturen des Schwarms, die bei der Absorbtion eines Planeten gebildet werden (Kapillartürme, Verdauungstümpel etc.) zu bewachen und zu beschützen. Für diesen Zweck tragen sie Harpunenkanonen, ein komplexer Waffensymbiont aus mehreren Organismen, dessen Rückstoß sie mit ihren bulligen Körpern absorbieren können.

    Schwarmwachen sind keine Synapsenkreaturen, allerdings verfügen sie über eine eigene, rudimentäre Telepathie, mit der sie mit anderen Organismen eines Schwarms in Verbindung stehen. Auf diese Weise ist es ihnen möglich, durch die Augen der anderen Kreaturen zu "sehen" und bessere Zieldaten zu erhalten. Der Vorteil dieser mentalen Verbindung bedeutet, dass eine Schwarmwache ihre Ziele nicht sehen muss, um sie zu beschießen. Ansonsten ist ihr Verstand jedoch sehr eingeschränkt und sie sind zu kaum einem anderen Gedanken außer "Ziel erfassen und schießen" fähig. Sollten sie vom Schwarmbewusstsein getrennt werden, werden Schwarmwachen in der Nähe der von ihnen bewachten Objekte verweilen und alles beschießen, was in Reichweite ihrer Waffensymbionten kommt, was in Anbetracht ihrer Aufgabe aber keinen echten Nachteil darstellt.
    Die Larve einer Schwarmwache ist schnell ausgebrütet und wächst rasch heran, wodurch zügig eine große Anzahl zur Bewachung der Strukturen bereitsteht.

    Anatomie
    Schwarmwachen haben kräftige, bullige Körper von zentaurenhafter Gestalt. Ihr Habitus ähnelt sehr den Tyrantenwachen, allerdings ist nicht klar, ob hier eine Verwandschaft besteht. Wie alle Schwarmwesen haben sie sechs Gliedmaßen. Das hinterste Beinpaar sind Hufe, das mittlere zwei kräftige Arme mit langen Krallen, die vermutlich dazu dienen, sich beim Schießen auf dem Boden abzustützen. Das vorderste Beinpaar schließlich ist mit dem Waffensymbiont der Harpunenkanone verwachsen.

    Mutationen und Varianten
    Der Genotyp ist sehr stabil, abweichende Mutationen oder Biomorphe sind nicht bekannt.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:14


    Razorfex


    Der Razorfex ist ein vollkommen auf den Nahkampf spezialisierter Vertreter des Carnifex-Genotyps.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:15


    Razorwing

    Razorwings sind kleine Schwarmkreaturen, die in großen Schwärmen angreifen und ihre Gegner mit den scharfen Rändern ihrer Flügel attackieren. Da noch nie eines dieser Wesen lebendig gefangen werden konnte ist das genaue aussehen unbekannt, da die getöteten Überreste meist unwiederbringlich zerstört waren.



    Re: Schwarmflotte

    Freezek - 20.02.2011, 14:23


    Dornenpanzer

    Einige Schwarmkreaturen (besonders der Carnifex) sind in der Lage, einen Dornenpanzer zu bekommen. Dieser ist mit spitzen Stacheln besetzt und dadurch in der Lage, Angriffe auf den Rücken der Kreatur abzuwehren oder sie gezielt ihre Gegner aufspießen zu lassen.





    Flügel (Biomorph)

    Das Ausbilden von Flügeln ist ein Biomorph der Schwarmkreaturen.

    Einige Kreaturen ersetzen eines ihrer Gliedmaßenpaare (üblicherweise das obere oder in manchen Fällen das mittlere) durch ein Paar ledriger Schwingen, meist in Form von verlängerten Fingern mit dazwischen gespannter Membran. Diese erlauben es den Kreaturen zu Fliegen oder zumindest auf einige Entfernung zu Gleiten oder zu Flattern. Die ersten gesichteten Biokonstrukte mit Flügeln stellten die riesigen Harridans und die Gargoyles dar, allerdings wurde dieses Biomorph inzwischen schon bei unzähligen anderen Kreaturen gesichtet.






    Sporenzysten

    Bei den Sporenzysten handelt es sich um ein Biomorph der Schwarmkreaturen.

    Die bei einigen Carnifexen gesichteten, im Carapax gelegenen, Sporenzysten ermöglichen es der Kreatur, mit Giftgas gefüllte Sporenminen erzeugen. Diese werden allerdings nicht, wie etwa durch Biovoren, gezielt über größere Entfernungen abgeschossen, sondern treiben in der näheren Umgebung herum, vermutlich um Verwirrung im Nahkampf zu stiften.






    Stachelporen

    Stachelporen sind ein Biomorph der Schwarmwesen.

    Die im Carapax einiger Carnifexe lokalisierten Stachelporen verschießen bei Stimulierung durch die Kreatur ähnlich wie eine Stachelfaust einen Hagel aus vergifteten Pfeilen auf in der Nähe befindliche Gegner.






    Stachelschild

    Der Stachelschild ist eine Biowaffe der Schwarmwesen.

    In der Vergangenheit wurde der Stachelschild von den Tyrantenwachen in ähnlicher Weise wie konventionelle Schilde anderer Völker getragen. Er diente primär dem Schutz, konnte allerdings auch, ähnlich wie eine Stachelfaust, einen Hagel giftiger Splitter verschießen.






    Kapselkanone

    Die Kapselkanone ist ein schwerer Waffensymbiont der Schwarmwesen, welcher bis jetzt nur als Hauptbewaffnung von Tyrannofexen gesichtet wurde.

    Diese Biowaffe benutzt zwei unterschiedliche Projektile, welche eine kanonenkugelgroße Form aufweisen und zusammen in schneller Folge verschoßen werden. Das zuerst abgefeuerte Geschoß ist eine aufgedunsene Zecke, welche das Ziel in einer dickflüssigen und öligen, aber scheinends ungefährlichen Substanz bespritzt, nachdem sie beim Aufschlag zerplatzt. Das nachfolgende zweite Projektil ist eine Samenkapsel, welche über eine schier undurchdringliche Schale verfügt, die jedoch bei Kontakt mit der von der Zecke verspritzten Flüssigkeit sich binnen Sekunden auflöst. Die dadurch entstehende Implosion ist so stark, dass sie selbst gepanzerte Fahrzeuge mit Leichtigkeit zerstören kann.






    Sensenschwanz

    Der Sensenschwanz ist ein Biomorph der Schwarmwesen. Am Ende des Schwanzes einer größeren Kreatur befinden sich zwei Sensen, welche im Nahkampf gegen eine Gruppe Gegner eingesetzt werden können.







    Sporenwolke

    Sporenwolken dienen den Schiffen der Schwarmflotten als Abwehreinrichtungen.

    Die Sporenwolken werden durch sogenannte Sporenzysten gebildet, die von allen Schwarmschiffen mit Ausnahme der Kraken-Klasse auf ihrer Außenhaut ausgebildet werden. De facto handelt es sich bei diesen Zysten um riesige Drüsenkomplexe, die eine Mischung aus Mutagenen, Krankheitserregern und Verdauungssäften in die Umgebung des Schiffes ausscheiden. Ähnlich den Schilden herkömmlicher Raumfahrzeuge sind diese Sporenwolken in der Lage Mikrometeoriten und selbst feindlichen Beschuss aufzuhalten.

    Im Notfall dienen die Sporenzysten auch als letzte Verteidigungslinie gegen Bomber und Torpedos. Dabei schleudern sie einen Teil ihres Sporensekrets anscheinend ungezielt in Richtung Angreifer.







    Säurezyste

    Die Säurezyste ist ein schwerer Waffensymbiont der Schwarmwesen, welcher bis jetzt nur als Hauptbewaffnung von Tyrannofexen gesichtet wurde.

    Diese Biowaffe dient als riesiges Reservoir für ätzende Verdauungsflüssigkeiten, die vom Tyrannofex produziert werden. Diese Flüssigkeit wird über eine weite Fläche hinweg versprüht, woraufhin sie sich gleichsam schnell durch organisches Material sowie Körperpanzerung frisst. Von den Opfern, die sich im Angriffsbereich der Säurezyste befanden, bleibt dann nicht viel mehr als Klumpen verflüssigtes Gewebe zurück.








    Thorax-Schwarm

    Thorax-Schwärme sind Waffensymbionten der Schwarmwesen.

    Diese Waffen werden nicht, wie sonst beim Schwarm üblich, durch ein Paar Gliedmaßen "getragen", sondern befinden sich in den aufgedunsenen Brustkörben mancher Organismen. Dort warten die Kreaturen, bis ein Feind sich ihrem Wirt nähert, woraufhin sie in Schwärmen den Feind befallen und sich durch leicht verwundbare Stellen wie Augen und Kehle einen Weg ins Innere des Opfers bahnen. Der Schwarm-Organismus hat durch den Thorax-Schwarm ein Gliedmaßenpaar frei, was mit einem weiteren Waffensymbiont versehen werden kann, wodurch die potenzielle Bedrohung der Kreatur um einiges vergrößert wird.

    Es wurden bis jetzt drei unterschiedliche Arten von Thorax-Schwärmen gesichtet, die alle unterschiedliche Funktionsweisen haben und wie folgt benannt wurden:

    * Sauglarve
    * Schockmade
    * Splitterschalenkäfer

    Thorax-Schwärme wurden bis jetzt nur bei größeren Tyraniden wie Schwarmtyranten und Tyrannofexen gesichtet. Venatoren nutzen auch eine Art dieser Waffensymbionten, ihre Wirkung lässt sich jedoch mit keiner der oben genannten vergleichen. Sie ähneln eher Stachelfäusten, Neuralfressern oder Säurespuckern.





    Sauglarve

    Sauglarven sind kleine Schwarmwesen, welche Saugzähne besitzen, mit denen sie sich auf ihre Beute stürzen. Schaffen sie es, sich an ihrem Opfer festzubeißen, beginnen sie damit, sämtliche Flüssigkeit mittles ihrer Zähne herauszusaugen. Zurück bleibt nur die tote und verdorrte Hülle des Feindes. Aufgrund ihrer Funktionsweise sind die ansonsten sehr effektiven Larven gegen mechanisierte Feinde nahezu nutzlos.

    Sauglarven besitzen ihre Brutnester in der Regel in den Körpern größerer Schwarmkreaturen, wo sie durch Löcher und Poren aus deren Thorax kriechen und ihrem Wirt im Kampf gegen Feinde auf kürzere Entfernung helfen. Sie gehören somit zur Gattung der Thorax-Schwärme.






    Schockmade

    Schockmaden sind kleine Schwarmwesen, die im Schwarm leben und mittels Reibung ihrer Panzerplatten elektrostatische Aufladungen erzeugen, die sich in Form kleiner Blitze entladen. Da sie stets im Schwarm auftreten, wird eine große Zahl solcher Entladungen erzeugt, die im Verbund bei einem Opfer gefährliche Stromschläge zufügen können.

    Schockmaden besitzen ihre Brutnester in der Regel in den Körpern größerer Schwarmkreaturen, wo sie durch Löcher und Poren aus deren Thorax kriechen und ihrem Wirt im Kampf gegen Feinde auf kürzere Entfernung helfen. Sie gehören somit zur Gattung der Thorax-Schwärme.







    Splitterschalenkäfer

    Splitterschalenkäfer sind winzige Schwarmwesen, welche mit sehr spitzen Stacheln versehen sind. Instinktiv suchen sie nach Öffnungen oder Nischen in der Rüstung der Feinde, wo sie dann zunächst verbleiben. Allerdings ist ihre Lebensdauer außerhalb ihres Nests sehr begrenzt. Bei ihrem Tod explodieren sie, wodurch sie ihre nähere Umgebung mit ihren Stacheln überschütten, was meist den Tod des Opfers, mindestens aber schwere Verletzungen zu Folge hat.

    Splitterschalenkäfer besitzen ihre Brutnester in der Regel in den Körpern größerer Schwarmkreaturen, wo sie durch Löcher und Poren aus deren Thorax kriechen und ihrem Wirt im Kampf gegen Feinde auf kürzere Entfernung helfen. Sie gehören somit zur Gattung der Thorax-Schwärme.





    Zangenkrallen


    Zangenkrallen sind Nahkampfwaffen diverser Schwarmkreaturen. Sie bestehen aus extrem hartem Chitin, das in der Lage ist, sogar stärkste Panzerungen aus Adamantium zu durchbrechen. Sie treten in verschiedenen Formen auf, am häufigsten jedoch in einer Form, die an eine humanoide Hand mit verwachsenen Nägeln und lediglich vier Fingern erinnert. Im Gegensatz zu Sensenklauen, sitzen Zangenkrallen oft an sehr kurzen und muskulös gebauten Gliedmaßen, um maximale Kraft in ihrem Griff umsetzen zu können.

    An den folgenden Schwarmkreaturen wurden bisher Zangenkrallen beobachtet:

    * Schwarmtyrant - selten, abnehmend (*)
    * Tyrantenwachen - immer
    * Symbiarchen - immer
    * Schwarmkrieger - häufig, zunehmend
    * Liktoren - immer
    * Symbionten - immer
    * Venatoren - häufig, konstant
    * Carnifexe - sehr selten, abnehmend







    Fragmentstacheln

    Fragmentstacheln sind eine massive Form der Stachelfaust der Schwarmwesen, die man bei monströsen Kreaturen gelegentlich antrifft. Der Haruspex ist z. B. dafür berüchtigt, seine Gegner zunächst mit Fragmentstacheln und Biosäure zu überschütten, ehe er sie mit Scherenklauen zerquetscht.








    Geschärfte Krallen

    Geschärfte Krallen gehören zu den Biomorphen der Schwarmwesen.

    Einige größere Schwarmwesen können lange und von einem psionischen Feld umgebene Krallen ausbilden, die ihre Fähigkeiten im Nahkampf beträchtlich steigern.









    Teleporterzyste

    Die Teleporterzyste ist eine Struktur auf den Bioschiffen der Schwarmwesen.

    Teleporterzysten sind die nicht im Warp liegenden Teile der Teleporter Worms, die von Schwarmlebensformen betreten werden können. Dabei gelangen diese durch die Körper der Würmer direkt zu einer anderen Teleporterzyste auf dem Schiff. Lebensformen, welche nicht zum Schwarm gehören, werden durch sensible Fühler wahrgenommen und landen stattdessen in einem der zahlreichen Verdauungssäcke.









    Teleporter Worm

    Der Teleporterwurm ist ein Biokonstrukt der Schwarmwesen.

    Die Teleporterwurm entstehen in speziellen Brutsäcken an der Flanke der Schwarmkönigin. Der größte Teil der adulten Kreatur liegt im Warp, doch an einigen Punkten, den sogenannten Teleporterzysten, kann sie von anderen Schwarmwesen, die sie durch ein von diesen abgegebenes Enzym erkennt, zum Transport innerhalb des Bioschiffes benutzt werden. Gelangt eine Lebensform, die nicht zum Schwarm gehört, in den Körper des Wurms, wird sie in einen der vielen Verdauungssäcke transferiert und dort von den eher schwachen Verdauungssäften im Laufe der Zeit - zum Teil mehrere Jahre - zersetzt.








    Tyrgel

    Das sogenannte Tyrgel ist eine Substanz, die von speziellen Zysten im Panzer von Schwarmwesen abgesondert wird und deren Widerstandsfähigkeit erhöht. Sie ist hitzedämmend und vermindert zudem die Aufschlagsenergie von Geschossen. Bei einigen Schwarmspezies, wie etwa Schwarmkriegern, ist die Zahl der Zysten besonders hoch.



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