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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Rin - Kurayami der Schatten Forum: Traum oder Realität?! Forenbeschreibung: Entscheide Dich! aus dem Unterforum: Friedhof Antworten: 29 Forum gestartet am: Montag 25.08.2008 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Die Stille der Toten Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 8 Monaten, 6 Tagen, 23 Stunden, 21 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Die Stille der Toten"
Re: Die Stille der Toten
Rin - 12.07.2009, 21:09Die Stille der Toten
Als Rin das große eiserne Tor des Friedhofzaunes öffnete, quietschte es. Es hörte sich an, als ob es dem Tor weh tat, wenn man es öffnete.Trotzdem mochte sie das Quietschen, weil es so alt klang. Der Fiedhof...dachte sich Rin, während sie auf dem staubigen Sandweg entlang ging. Ein wunderbarer Ort um allein zu sein und nachzudenken...und um ein Buch zu lesen. Sie lächelte. Die Gräber faszinierten sie. Sie waren so alt und so lange unberührt. Sanft strich sie mit ihren Fingerspitzen über das grüne Moos von einem der Gräber am Wegesrand. Es kitzelte ein wenig. Dann ging das Mädchen weiter zur Mitte des Friedhofes. Es war später Nachmittag und die Sonne schien aus einem schönen Winkel die Gräber an, sodass sie wie verzaubert wirkten. Rin liebte diesen Anblick. Während sie zu einer der alten Bänke ging, die um den nicht mehr funktionierenden Brunnen standen, holte sie schon ihr Buch aus ihrer Tasche und schlug die Seite auf, in der ihr Lesezeichen lag. Der Wind spielte mit ihren Zöpfen während sie sich setzte. Eine alte Eiche spenndete ihr Schatten. Befor Rin anfing zu lesen, schaute sie noch kurz über den Friedhof. Gut. Es ist niemand hier. Sie senkte ihren Blick auf ihr Buch, strich liebevoll über die Seite und begann zu lesen.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 12.07.2009, 21:37
Wirklich warm war es an diesem Tag nicht, doch Kurayami hatte sich trotzdem auf den Weg zum Friedhof gemacht. Der Grund dafür war ihr selber nicht bewusst. Doch der Friedhof hatte sie plötzlich "angezogen", als sie in dessen Nähe war. Nie war er ihr wirklich aufgefallen. So hatte sie ihn also betreten gehabt. Doch nicht etwa durch das Tor. Sie war einfach über den Zaun geklettert. Von Anfang an faszinierte sie der Friedhof. Die alten Gräber. Und diese vollkommene Ruhe. Sie saß auf einem Grabstein. Neben ihr lagen ihre Fächer. Vllt wäre es Zeit mal wieder etwas zu tanzen? Sie nahm ihre Fächer und begab sich zu einer recht freien Fläche, in der Nähe eines uralten Brunnens. Dort führte sie elegante Figuren aus. Sie schien fast zu schweben. Kura tanzte mit geschlossenen Augen, und nahm nur den Wind um sich herum war. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. DAS ist Freiheit.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 12.07.2009, 22:03
Dieses Buch ist einfach toll...warum kann die Welt nicht so sein wie in diesem Buch?!. Plötzlich hörte Rin ein Geräusch. Erschrocken blickte sie auf und schaute verwirrt um sich. Ein Stück von dem Platz in der Mitte des Friedhofes entfernt, befand sich ein Mädchen.Komisch...wo kommt sie auf einmal her?! Vorhin war doch niemand hier... Der Wind rauschte durch die Blätter der alten Eiche, welcher auch ihre Zöpfe nun bewegte. Rin legte ihr Lesezeichen in ihr Buch, schlug es zu und steckte es sachte in ihre Tasche zurück. Sie stand auf. Die Sonne stand nun tiefer und blendete sie. Das junge Mädchen musste schlagartig blinzeln. Blöde Sonne! Irgendwann werde ich noch blind davon!Immernoch von der blendenden Sonne verärgert, blickte sie erneut zu dem fremden Mädchen herüber. Plötzlich fiel ihr auf, dass das Mädchen tanzte. Interessant...ich habe noch nie einen Tanz mit Fächern gesehen...wirklich beeindruckend wie geschmeidig sie sich bewegt und ihre Fächer dazu schwingt.... Ein Lächeln huschte über Rins schmale Lippen. Neugierig sah sie noch eine Weile dem Mädchen beim tanzen zu und spielte dabei an ihren Bändern, die ihre Zöpfe zusammen hielten. dann ging sie mit langsamen Schritten auf die Tänzerin zu. Ob sie mich schon bemerkt hat...?
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 13.07.2009, 13:41
Kura tanzte immer noch, ohne wirklich etwas anderes wahrzunehmen, als den Wind, der beim Tanzen entstand. Nach einiger Zeit jedoch schlug sie langsam ihre Augen auf und stoppte schlagartig ihren Tanz. Wie lange sieht sie mir schon zu? Und WER ist sie überhaupt? Die 14-jährige musterte die Fremde mit ihrem kalten Blick, der jedoch nicht wirklich zu dem warmen braun ihrer Augen passte. Die Arroganz darin war trotz alle dem nicht zu übersehen. Doch eigentlich war es nur ihre Fassade. Ihre Fassade vor der Außenwelt, um ihre eigentliche Verletzlichkeit zu überspielen. Doch diese Fassade darf nie bröckeln. Ihre größte Angst irgendwie Gefühle zu zeigen. Kurayamis Haare wehten weich im Wind und strahlten, trotz des Nebels auf dem Friedhof, glänzend weiß. Auch ihr Kimono schmiegte sich weich an ihren Körper, doch sie sprach kein Wort. Sah nur zu der ihr Unbekannten und wartete auf eine Reaktion.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 13.07.2009, 20:58
Als das Mädchen mit den weißgrauen Haaren auf einmal ihren Tanz stoppte, zuckte Rin kurz zusammen, da sie sich so in die weichen Bewegungen des Mädchens vertieft hatte. Schade, sie hat mich schon bemerkt....Rin blieb stehen und musterte das Mädchen neugirig von Kopf bis Fuß. Für ein paar Minuten hörte man nur ein paar Vögel fliegen und das Rauschen der Eiche, als erneut der Wind etwas stärker wurde. Ob ich was sagen sollte...? Aber was?! Schließlich brachte Rin nur ein einfaches Hi heraus. Sie wusste nicht wieso, aber irgentwie fand sie den Durchdringenden Blick der Unbekannten interessant. Die Kälte die ihr Blick ausstrahlt, bildet einen faszinierenden Kontrast zu ihrer eigentliche warmen Augenfarbe, stellte Rin fest. Sie mochte Leute die in ihrer Persönlichkeit und ihrem Außerem Kontraste hatten. Kurz lächelte Rin, jedoch etwas unsicher, zu der Fremden herüber. Das 16-jährige Mädchen überlegte kurz ob sie sich vorstellen sollte. Sie entschied sich aber doch es bleiben zu lassen. Wenn jemand wissen möchte wie ich heiße, wird derjenige schon danach fragen...schließlich will ich ja nicht aufdringlich erscheinen...
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 13.07.2009, 21:12
Kura musste über das schüchterne 'Hi' des Mädchens kurz lächeln. Jedoch war es kein freundliches, sondern ein herablassendes, von oben herabschauendes Lächeln. Ach wie süß ist das denn? Bin ich so einschüchternd? Dabei sieht sie sogar älter aus, als ich. Aber das mag ja auch täuschen!? Der Schatten legte seine Fächer zusammen und verstaute diese sorgfältig. Dann wandte sie sich wieder dem Mädchen zu. Hallo. Kura zwang sich zu einem gezwungenem Lächeln. Darf ich fragen, wer du bist? Ich habe dich nie gesehen. Ihr Blick wirkte sehr skeptisch. Hatte inzwischen jedoch etwas Wärme angenommen. Wieso gibt es hier überhaupt so viele Kinder, die ich nie zuvor gesehen habe? Eigenartig. . . Wie viele Erwachsene sind nur verschwunden? Und wie viele davon haben Linn und ich auf dem Gewissen? Ich will es gar nicht wissen. . .
Re: Die Stille der Toten
Rin - 13.07.2009, 21:27
Rin verschrenke ihre Arme. Sie konnte es nicht leiden,wenn jemand sich herabschauend verhielt. Es erinnerte sie an ihren Vater, wie er es stets gepflegt hatte sie an zu schauen und das gefiel ihr nun gar nicht. Als das Mädchen im Kimono ihre Fächer weglegte, sah sie ihr aufmerksam zu und nickte kurz als diese ihre Frage zu Ende gestellt hatte. Mein Name ist Rin. Sie warf der Fremden einen Blick zu, der soviel hieß wie 'und du?' Sie schaute das Mädchen immernoch neugirig an. Ihr Kimono ist ja schön... dachte sich Rin bis ihr auffiel, dass das Mädchen jünger sein musste als sie. Durch ihre recht erwachsene Art war ihr das noch gar nicht aufgefallen. Überrascht sah sie das fremde Mädchen an und wartete geduldig, ob sie etwas antworten würde.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 15.07.2009, 16:54
Kurayami huschte ein Lächeln über die Lippen. Aber es war nicht dieses arrogante wie sonst immer. Viel mehr war es ein freundliches Lächeln. Ihr gefiel der Name 'Rin.' Er war kurz knapp und leicht zu merken. Das gefiel Kura. Da diese nun schon etwas länger stand, setzte sie sich auf einen nahegelegenen Grabstein, nachdem sie das Moos, dass inzwischen den ganzen Grabstein förmlich überwuchert hatte, entfernt hatte. Dann sah sie durch den leichten Nebel, der auf diesem Friedhof komischerweise fast immer herrschte, und sagte mit nicht allzu kalter Stimme zu Rin Mein Name ist Kurayami, Kurayami der Schatten. Aber nenn mich lieber Kura. Ist kürzer.
Der Schatten schaute in den Himmel. Kaum Wolken. Doch trotzdem Nebel. Eigenartig. Aber das ist hier inzwischen ja fast alles. . .[u] dachte die Jugendliche mit etwas flauem Gefühl im Magen. [u]Jetzt fehlte nur noch, dass auch in diese Welt, die Wesen der Traumwelt gelangen würden. Doch ich hoffe dies wird nie passieren. . .
Re: Die Stille der Toten
Rin - 15.07.2009, 17:22
Kurayami der Schatten also....aber warum 'der Schatten'? So bösartig sieht sie aber gar nicht aus.... Rin falltete ihre Arme wieder auseinander. Als sich Kurayami auf den Grabstein setzte, hob Rin eine Augenbraue und guckte etwas ungläubig. Haben Tote für dich etwa keine Bedeutung? Sie wannte den Blick ab und starrte auf ihre Schuhe. Bei der Erwähnung von Toten fiel ihr ihre verstorbene Mutter ein. Ihr Blick nahm etwas Wehmut an. Dann schüttelte sie den Kopf, als ob sie die schlechten Gedanken abschütteln wollte, und schaute wieder zu Kura, welche sie kurz anlächelte. Als das Mädchen mit dem Kimono in den Himmel schaute, tat Rin es ihr gleich. Das sieht jetzt bestimmt bescheuert aus, wenn wir beide in den Himmel starren.... Schnell senkte sie ihren Blick wieder.
Darf ich dich was fragen, Kura?... Rin wusste selber nicht warum sie erst diese Frage stellte, da sie eh vorgehabt hatte ihre Frage sofort danach zu stellen, was sie auch tat: Hast du noch nie jemanden verloren der dir wichtig war? Kurz setzte sie ab. Und noch etwas... ist das Gerücht mit dem Tor der Träume war...?
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 15.07.2009, 17:40
Kurayami stützte sich mit ihren Händen auf dem Stein ab und schaute nun wieder zu Rin. Patzige Frage! Na klar, aber sie leben doch nicht in den Grabsteinen!? antwortete sie etwas gereizt zurück. Dann stand sie jedoch auf, um Rin nicht noch etwas mehr zu reizen. Noch einen Feind wollte sich Kura eigentlich nicht machen. Sie klopfte sich die Sachen etwas ab. Währenddessen stellte Rin ihre nächste Frage. Ganz schön neugierig das Mädchen, dachte sich die 14-jährige. Dann sah sie Rin mit kaltem Blick in die Augen. Ob ich schonmal jemanden verloren habe? Einige, meine Eltern. Die ich mit einigen Händen töten musste. . . Niemals werde ich mir das verzeihen. Meine Geschwister, Freunde, aber warum erzähle ich dir das? Ich kenne dich doch gar nicht. Kura drehte sich von Rin weg und blieb einige Zeit still stehen. Als sie jedoch das Wort 'Traumwelt' hörte drehte sie sich schlagartig um und sah Rin überrascht an. Woher weißt du davon?
Re: Die Stille der Toten
Rin - 15.07.2009, 18:31
Das weiß ich auch selbst, antwortete Rin ruhig. Es dauerte lange bis Rin gereizt, eingeschnappt oder ähnliches wurde. Das hatte sie irgentwie bei den Wutausbrüchen ihres Vaters gelernt. Ein Grabstein ist die einzige bleibene Erinnerung an den Toten. Die Erinnerungen in den Herzen der Menschen sterben mit ihnen. Nur der Stein hält jahrhunderte lang.
Sie war selbst von ihren Worten überrascht. Rin war etwas traurig als Kura sich von ihr weg drehte, ließ es sich jedoch nicht anmerken und hatte ihre nächte Frage gestellt. Sie war überrascht, als das Mädchen im Kimono sich ihr wieder zugewannt hatte. Anscheinend hatte Rin mit ihrer Frage genau ins Schwarze getroffen. Sie weiß es also.... Rin schwieg kurz. Sie lächelte Kura an. Das sage ich dir wenn du meine Frage beantwortet hast. Das Lächeln verschwand aus ihrem Gesicht und eine ernste Miene tauchte auf.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 15.07.2009, 18:55
Als Rin über die Toten sprach, konnte Kura nicken. Es fiel ihr nicht leicht, aber sie musste Rin recht geben. Es war nun einmal so wie sie es sagte. Der Grabstein eine fast ewige Erinnerung an unberühmte Verstorbene. An jede Person und sicher auch einmal an sich selbst. Gut. Ich muss dir Recht geben. Dann lass uns lieber auf eine dieser alten, knarrenden, dreckigen Bänke setzen. Das Mädchen im Kimono schaute etwas angewidert zu den Bänken und sah dann wieder zu Rin. Einige Zeit verstrich und hier und da wehte ein Blatt eines Baumes tanzend durch die Gegend. Ja. Es sah aus als würden die Blätter zu einer unhörbaren Melodie tanzen. Dann ging Kurayami zu einer der Bänke und setzte sich. Dies tat sie so geschickt, dass die Bank kein bisschen quietschte. Sie lehnte sich an und sah sehr ernst zu dem anderen Mädchen.
Ja. Es stimmt. Aber glaube mir, du möchtest dort nicht hin. Kein Fünkchen Witz war in Kuras Mine sowie Stimme zu sehen noch zu hören. Sie war todernst. Es darf nicht noch jemand dort hin. Wenn etwas passieren sollte, . . . ich möchte es mir nicht ausmalen. Die Jugendliche wandte den Blick ab und schaute gedankenverloren zu Boden.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 15.07.2009, 19:48
Rin spührte eine kleine Erleichterung als Kurayami von dem Grabstein aufstand. Es hatte sich angefühlt, als ob Kura auf ihrer Seele gesessen hätte. Warum wusste sie selbst nicht genau. Als dann das Mädchen mit den Fächern geendet hatte und nun zu Boden schaute, ging Rin auf sie zu und setzte sich neben sie. Eine Weile starrten beide den Boden an. Dann richtete Rin ihren Blick auf den nicht mehr funktionstüchtigen Brunnen. Lass mich raten ... , begann Rin, du willst nicht, dass noch jemand in diese Welt geht, weil schonmal etwas passiert ist, hab ich recht?. Als Kura nach ein paar Sekunden nicht antwortete ergriff Rin wieder das Wort: Nagut dann beantwortete ich dir nun deine Frage zuerst ... einen Augenblicklang schwieg Rin um ihre Gedanken zu sammeln. Dann begann sie: Als meine Mutter noch lebte, hat sie mir immer davon erzählt. Als sie starb war ich erst 4 Jahre alt. Sie erzählte von einem großem Tor aus Stein, welches schon sehr alt ist. Sie hat immer zu mir gesagt, wenn ich traurig bin kann ich diesen Ort aufsuchen, damit ich wieder glücklich werden. Meine Mutter hat mir auch erzählt, wenn ich durch dieses Tor gehe gelange ich in eine andere Welt die voller schöner aber auch voll böser Dinge sein kann. Sie hat mir jedoch nie genau gesagt wo ich es finden kann. Traurig blickte Rin über den Friedhof. Sie hatte lange nicht mehr über ihre Mutter gesprochen. Ich will entlich diesen Schmerz vergessen. Aber mit dem Schmerz würde ich auch meine Mutter vergessen. Das wäre nicht gut, da sie keinen Grabstein besitzt. Dann sah sie Kura wieder an. Sonst rede ich eigentlich nicht sehr viel....aber bei Kurayami....bei ihr habe ich keine Angst. Ich habe das Gefühl ich könnte ihr blind vertrauen...komisch... geduldig wartete Rin auf eine Antwort von Kura auf ihre vorhin gestellte Frage.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 15.07.2009, 20:06
Kurayami hörte Rin aufmerksam und sehr ruhig zu. Ihr Atem ging gleichmäßig und langsam und war kaum zu hören. Deine Geschichte ist ja nicht sehr schön. . . sagte das Mädchen mit ruhiger und behutsamer Stimme. Ihr war klar, dass Rin sicher nicht gerne über ihre Verstorbene Mutter sprach. Als ihre Mutter noch lebte, war in der Traumwelt noch alles im Lot. Das Schreckliche kam immer nur nach und nach. Es tut mir leid, dass ich ihr nicht das wunderschöne Illusiona von damals zeigen kann. Es wäre sicher der Wunsch ihrer Mutter gewesen. Kurayami schaute etwas betroffen hinüber zu Rin, die neben ihr saß. Dann atmete sie einmal tief ein, um ihre Fassung wieder zugewinnen und beantwortete Rins Frage, ohne dabei zu sehr in der Vergangenheit zu versinken.
Ja. Du hast Recht. Es ist schon so viel Schreckliches in dieser Welt passiert. Du willst gar nicht wissen was, also frag bitte auch nicht. Aus dem wunderbaren Ort, den deine Mutter beschrieben ist eine grausame, kalte und gefährliche Welt geworden. Man kann diese heutige Welt nicht mit dem vergleichen, was sie vorher war.
Die 14-jährige schüttelte den Kopf, in der Hoffnung die Bilder aus dem Kopf zu bekommen, jedoch zeigte dies nicht viel Wirkung. Kura stand auf und schaute in den Himmel. Ihr Körper war hier, aber ihre Gedanken schienen unendlich weit weg zu sein. Dann schaute sie kurz zu Rin. Ich weiß nicht, aber warum verhalte ich mich bei ihr anders als sonst?
Re: Die Stille der Toten
Rin - 15.07.2009, 20:28
In der Zwischenzeit war es schon fast dunkel geworden. Der Mond begann sich schon zu zeigen und die Luft kühlte sich langsam ab. Nachdem Rin Kura aufmerksam zugehört hatte, atmete sie tief die kühlere Luft ein und sah zu dem schimmerndem Mond hoch. Für einen Moment schloss sie die Augen. Dann öffnete sie sie wieder. Heute Nacht wird sicher ein schöner Vollmond zwischen den funkelnden Sternen leuchten. sagte Rin lächelnd zu Kura. Jedoch sah sie dabei nicht Kura, sondern immernoch den Mond an. Eine lange Pause entstand. Warst du schon oft in der Traumwelt? Ich würde sie gerne mal sehen...auch wenn sie nicht mehr so schön sein soll.... Nun sah Rin wieder zu Kura. Lange schaute Rin sie an. Deine Augen sind schön. Rin lächelte sie gutmütig an. Ihre Miene wurde aber schnell wieder etwas ernster. Sie hat irgentetwas besonderes an sich...aber mir fällt einfach nicht auf was genau das ist...Nachdenklich stützte sie ihre Ellenbogen auf ihre knie und ihren Kopft in ihre Hände. Eine Strähne fiel ihr dabei ins Gesicht, die sie dann gelangweilt wegpustete.
Dabei betrachtete sie den rötlichen Sonnenuntergang.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 17.07.2009, 19:15
Auch Kura bemerkte erst jetzt, dass es langsam dunkel wurde. Wieso ist die Zeit so schnell vergangen!? Die 14-jährige verfolgte Rins Blick in den Himmel, der durch die untergehende Sonne in wunderschönen rot, gelb und orange Tönen schimmerte. Durch den Nebel nahm das ganze Bild fast etwas mystisches an.
Nun sah Kurayami wieder zu Rin und beantwortete deren Frage. Oft. Sehr oft war ich dort. Wahrscheinlich genauso lange wie hier in dieser Welt. . .
Auf den folgenden Satz ließ Kura sich seufzend auf den Boden fallen.
Glaube mir. Das ist keine sonderlich gute Idee. Illusiona ist sehr gefährlich. . . Das Mädchen sah auf den Boden und zeichnete irgendetwas in den Boden. Dann sah sie Rin in die Augen. Irgendwie weckt diese Rin ein Gefühl von Geborgenheit in mir. . .
Re: Die Stille der Toten
Rin - 18.07.2009, 16:52
Aus dem Augenwinkel sah Rin, wie Kura etwas in den Sand malte. Als diese fertig war, betrachtete sie es genauer. Sie bertachtete es aus allen Richtungen und Perspektiven aber sie konnte einfach nicht erkennen, was es darstellen sollte. Die Sonne war inzwischen schon zur Hälfte versunken. Sie tauchte denn Himmel in eine immer schönere Vielfalt von Farben. Die Sonne selbst ähnelte einem riesigem Feuerball, der drohte alles in weniger als einer Minute zu verbrennen. Was soll das sein, Kura? Tut mir leid, ich kann da wirklich absolut nichts erkennen. , sagte Rin schließlich etwas betroffen zu Kurayami. Hoffentlich ist sie mir jetzt nicht böse... Sie versuchte nocheinmal die Zeichnung von Kura zu entziffern, aber es gelang ihr nicht. Nocheinmal schaute sie sich den roten Feuerball am Himmel an. Eigentlich hasse ich ja die Sonne, aber Sonnenuntergänge finde ich schön. Das ist fast so, als würde ich keine Tomaten mögen, aber dafür Tomatensoße. Rin musste kurz schmunzeln. Dann blickte sie wieder auf Kurayamis Zeichnung und wartete auf eine Reaktion von ihr.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 18.07.2009, 17:19
Kurayami sah auf das "Kunstwerk" im Sand. Gute Frage. Sie trat ein paar Schritte zurück und betrachtete es ausgiebig. Nach einiger Zeit fiel ihr auf, dass es ein Symbol sein musste. Es kam ihr seeeehr bekannt vor. Aber sie wusste nicht woher. Sie hatte es schoneinmal gesehen. Aber wo? Wo?
Es ist ein Symbol, Kennzeichen. Aber ich weiß nicht wofür. . . Weißt du es vllt?
Sie wusste, dass diese Frage eig überflüssig war. Dennoch bestand ja die Möglichkeit, dass Rin dieses Symbol vllt kannte.
Die Sonne war inzwischen fast ganz versunken und die ersten Sterne funkelten am Himmel. Doch Kuras Blick war auf den Boden fixiert. So tief in Gedanken, in der Hoffnung selber drauf zu kommen.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 18.07.2009, 17:37
Nocheinmal versuchte Rin angestrengt das Zeichen zu erkennen. Nach einer Weile sagt Rin: Tut mir leid, Kura. Ich weiß es nicht. Sie schüttelte dabei den Kopf, als ob sie nocheinmal verdeutlichen wollte, dass sie es wirklich nicht wusste. Gerade wollte sie woanders hinschauen, als ihr plötzlich eine Idee durch den Kopf schoss. Es könnte aber auch sein, dass ... nein das ist dumm. Rin setzte ab. Nachdenklich wog sie ihren Kopf hin und her. Sie entschloss sich ihre Idee Kura doch mitzuteilen. Vllt ... ist es ein Symbol aus der Traumwelt oder so was ähnliches. Hier habe ich jedenfalls noch nicht soetwas gesehen. Vllt ist es aber auch ein Göttersymbol?! Ich habe wirklich keine Ahnung. Beide starrten das Symbol an. Nun war die Sonne nicht mehr zu sehen. Nur noch der Himmel war in vielen warmen Farben getaucht, als wenn die Sonne den Himmel herhitzt hätte. Trotzdem schien der Vollmond schon sehr hell und spenndete Kurayami und Rin schon viel Licht. Plötzlich unterbrach Rin die Totenstille: Es könnte aber auch ein Symbol von dir sein. Aus deiner Vergangenheit, deiner Persönlichkeit, deiner Herkunft oder sogar ... deiner Seele sein.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 18.07.2009, 19:20
Die Jugendliche starrte noch einige Zeit auf das Zeichen. Bis plötzlich ein kurzes Bild in ihrer Erinnerung aufflammte. Es war dunkel, sehr dunkel. Eine pechschwarze Gestalt stand angriffsbereit vor Kurayami. Und auf dieser Figur leuchtete genau DIESES Symbol. Kura sackte zu Boden und sah verwirrt in die Ferne. Das Symbol der Albträume. Warum habe ich gerade das in den Sand gezeichnet!?
Benommen schüttelte sie den Kopf um dieses schreckliche Bild loszuwerden. Das kann doch nicht sein. Hilfesuchend sah die 14-jährige zu Rin. In ihrem Blick war dieses Mal keine Kälte. Es war reine Angst. Angst vor dem was passieren würde. Angst davor, dass Rin sie wohl möglich für total bescheuert hielt. Sie senkte den Kopf. Sah jedoch nicht auf die Zeichnung, sondern verwischte sie mit ihren Füßen. In der Hoffnung der Situation entfliehen zu können. Dann winkelte sie ihre Beine an, verschrenkte ihre Arme und legte ihren Kopf darauf.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 19.07.2009, 19:16
Als Kura auf den Boden sackte, blickte Rin ruckartig zu ihr. Alles in Ordnung, Kura?, fragte das 16-jährige Mädchen und musterte sie besorgt. Ob es ihr eingefallen ist? Wenn ja kann die Erinnerung, oder was auch immer sie dabei dachte, nichts Gutes gewesen sein. Als Kurayami sie ansah, konnte Rin kurz eine Spur von Angst und Hilflosigkeit in ihren Augen lesen, bevor Kura ihren Blick wieder senkte, das Zeichen verwischte und ihre Beine anwinkelte. Rin stand von der Bank auf und setzte sich neben Kura auf den Boden. Sie legte ihren Arm um ihre Schultern und fragte erneut: Ist alles in Ordnung? Sie ist zimlich blass geworden... , stellte Rin nachdenklich fest. Nach einer Pause fragte Rin vorsichtig: Wo hast du das Zeichen schoneinmal gesehen? Du musst mir nicht antworten wenn du nicht willst, aber du solltest dich nicht vor deinen Gefühlen und Angsten verstecken. Ich werde es auch keinem erzählen. Rin versuchte sie aufmunternd anzulächeln.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 19.07.2009, 19:26
Kura war wie weggetreten, so sehr versank sie in ihren Gedanken. Erst als sie Rins Arm auf ihrer Schulter spürte, war sie wieder im Hier-und-jetzt. Sie schaute auf und sah zu Rin. Dann atmete sie tief durch und alles an ihr nahm wieder diese Kälte, Arroganz und Unnahbarkeit an. Es war, als würde sie nach diesem "Schwächemoment" und Einblick in ihr Inneres wieder diese Mauer aufbauen, die sie vor der Außenwelt schützte.
Sie schluckte und sagte dann in kaltem Ton zu dem Mädchen. Es war das Zeichen, dass die Albträume tragen, die in Illusiona "wüten." Ich kenne es, weil als ich klein war, mal Aug in Aug einem solchen Albtraum gegenüber stand. Und das werde ich nicht vergessen, es war schrecklich. . . Doch zum Glück rettete mich jemand. . . Kura entglitt vorsichtig Rins "Umarmung", stand auf und klopfte sich ihre Klamotten sauber. Sie machte den Endruck, als wäre nicht das geringste passiert. Dennoch schaute sie kurz etwas gedankenverloren in en Himmel.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 19.07.2009, 19:43
Rin war überrascht das Kura ihr auf ihre Frage antwortete. sie hatte mit allem gerechnet aber nicht wirklich damit, dass ihr antworten würde. Sie hörte Kura aufmerksam zu. Als diese geendet hatte und aufgestanden war, sah auch Rin in den Himmel der Vollmond schien mit voller stärke auf sie herab. Albträume also...interessant... . Rin versuchte sich das Erzählte von Kura nocheinmal in den Kopf zu rufen und sich das ganze bildlich vorzustellen.
Rin war traurig darüber, dass Kurayami immer sofort abblocken zu schien, wenn es um ihre Gefühle ging. Nachdenklich schaute sie Kura an. Eine bedrückende Stille entstand. Wieso willst du nicht, dass jemand etwas von deinen Gefühlen bemerkt?, fragte Rin leise. Sie hoffte, dass Kurayami es überhaupt noch gehört hat, da es so leise war. Auf keinen Fall wollte Rin Kura mit ihrer Frage verletzen aber irgendetwas in ihr sagte ihr, dass sie dem Mädchen helfen sollte.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 19.07.2009, 20:01
Kura sah nicht zu Rin, als diese mit ihr sprach. Als sie jedoch verstummt war, nach einer fast gemurmelten Frage, sah Kurayami zu ihr. Sie will also wissen, warum ich so bin, wie ich bin!? Noch nie hat das jemand hinterfragt. Die meisten haben nur ein paar Worte mit mir gewechselt und haben mich dann stehen gelassen. . . Niemand hat das jemals hinterfragt. . . Warum fragt sie das? Sie kennt mich doch kaum. . .
Wieso möchtest du das wissen? eigentlich sollte es nicht sehr gereizt klingen, denn Kura war nicht gereizt. Doch leider spielte in dem Moment ihr Stimme nicht mit. Und das ganze kam sicher falsch rüber. Die 14-jährige guckte etwas bedrückt zu Boden, nannte den Grund jedoch nicht.
Ich weiß nicht, ob ich ihr vertrauen kann. Ich habe schon lange niemandem mehr vertraut. Ich weiß nicht, ob ich das kann. . . Sie seufzte unmerklich.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 19.07.2009, 20:22
Warum Rin das wissen wollte, wusste sie auch nicht genau. Vllt war es wegen der Stimme in ihrem Innerem. Nun ergriff Rin das Wort: Tjaa... das kann ich dir auch nicht genau sagen. Verzeih mir, ich wollte nicht aufgringlich erscheinen. Gelangweilt pustete Rin sich eine Haarstähne aus ihrem Gesicht. Sie fand es schrecklich wenn Leute so schnell gereizt waren. ... So wie mein Vater immer. Ihr Vater. Lange hatte sie nicht mehr über ihn nachgedacht. Rin verzog ihr Gesicht zu einer nachdenklichen Miene. Sie grübelte über ihren Vater nach. Dabei vergaß sie ganz, dass Kura neben ihr stand. Sie schüttelte den Kopf, um die Gedanken zu verscheuchen. Bei dem Gedanken an ihren Vater bekam sie es mit der Angst zu tuen. Sie wollte keinen weiteren Gedanken an ihn verschwenden. Immernoch nachdenklich, betrachtete Rin ihre Narbe an ihrem Unterarm die sie auch von ihm hatte. Schnell drehte sie ihren Arm wieder so, dass man die Narbe nicht mehr sehen konnte, damit Kura sie nicht entdeckte. Dann sah sie wieder die Kimonoträgerin an und mussterte sie erneut. Danach wannte sie den Blick wieder ab und sah den Vollmond erneut an. Eigentlich logisch, dass sie das mir nicht sagt. Ich kenne sie schließlich grade mal ein paar Stunden. Wenn überhaupt. Wie einfälltig von mir zu glauben, sie würde mir es erzählten. Rin seufzte.
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 20.07.2009, 18:52
Kura sah wehmütig zu Rin. Nein, es war nicht zu aufdringlich. Weißt du, normalerweise nehmen die meisten Menschen, wenn sie ein paar Worte mit mir gewechselt haben, "reiß aus", weil ich so arrogant und kühl rüber kommen. Sonst interessiert sich niemand dafür, warum ich so bin, wie ich bin. . .
Der Schatten sah zu Boden. Noch nie hatte sie das jemandem erzählt. Noch nie hatte sich jemand dafür interessiert. Es war etwas ganz neues für die 14-jährige sich zu öffnen, und dann noch einer fast Unbekannten.
Der Wind wehte Kurayami die Haare ins Gesicht und sie hatte Mühe diese aus dem Gesicht zu streichen. Dann schaute sie hinauf zum Mond und versank in dessen Schönheit.
Der Mond ist wunderschön, er strahlt eine solche Ruhe aus und taucht alles in sein silbriges Licht, jedoch scheint er nicht so hell wie die Sonne, so dass man immer noch das Gefühl hat es ist dunkel.
Das Mädchen redete einfach nur vor sich hin, um erstens Rin ihre Gedanken mitzuteilen und zweitens auch um die Stimmung etwas aufzulockern.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 20.07.2009, 20:36
Rin war überrascht, als Kura sagte, dass die Frage nicht aufdringlich war. Sie hörte Kurayami interessiert zu. Als diese geendet hatte über den Mond zu reden nickte Rin. Das gleiche denke ich auch immer wenn ich den Vollmond betrachte. Es beruhigt mich auch, ihn anzusehen. Ich liebe es. Nach einer langen Pause, wo man nur das Rauschen der Blätter hörte, blickte Rin wieder Kura an. Weißst du...normaler Weise interessieren mich andere Leute nicht wirklich, weil sie sich nicht für mich interessieren. Das war bei dir zum Anfang zwar auch der Fall, aber ... ich war mir sicher das deine kalte Art nicht zu dir gehört. Und da wollte ich herrausfinden wie sie wirklich ist. Jedoch bin ich in solchen Dingen nicht sehr gut und außerdem ... ach egal. Das behalte ich lieber für mich, dass mit dem komischen Gefühl in mir. Das ist zu peinlich. Etwas errötet schaute Rin über den dunklen Friedhof, der vom Vollmond beschien wurde, was, wie Rin fand, ihn ziemlich misteriös wirken lies. Kura... Rins Züge wurden etwas nachdenklich. Ist die Traumwelt sehr viel anders als unsere normale hier?
Re: Die Stille der Toten
Kurayami der Schatten - 21.07.2009, 19:47
Kurayami sah zu Rin und schaute dieser in die Augen. Ja. Genau so ist das auch bei mir. Oder viele bzw. die meisten lernen kurz die Fassade kennen und wenden sich ganz schnell wieder ab. Sie wandte den Blick ab. Ich weiß was du meinst. Und ich weiß, irgendwie hört sich das jetzt komisch an, aber irgendwie hatte ich von Anfang an ein recht vertrautes Gefühl bei dir. Und normalerweise traue ich kaum jemandem. Schon gar nicht jemandem, den ich kaum kenne.
Der Schatten ließ sich auf eine Bank fallen, die entsetzlich anfing zu knarren. Kura zuckte etwas zusammen und betrachtete die Bank. Ist ja fürchterlich! Dann lehnte sie sich an die Lehne der Bank und sah wieder zu Rin.
Sie ist schon sehr anders. Dort hat jeder Ort irgendwie seine Besonderheiten. Egal ob die Zeit still steht, oder keine Farben existieren. Wenn du an so etwas wie Magie glaubst, wirst du wissen, was ich mahahaheineeee! Sie könnte ihren Satz gerade noch beenden, da brach auch schon die Lehne der Bank ab, Kura kam ins Schleudern und fiel ruckwärts in den ausgetrockneten Brunnen. Erst war sie noch froh, dass kein Wasser darin war. Diesen Gedanken verwarf sie jedoch schnell, denn sie landete auf dem harten Gestein des Brunnens, das jedoch etwas hohl klang.
Re: Die Stille der Toten
Rin - 21.07.2009, 20:18
Als Kurayami über ihr vertrautes Gefühl zu Rin sprach, konnte diese nur nicken. Als Kura sich auf die Bank setzte, erschrak Rin ebenfalls ein wenig. Interessiert lauschte Rin den Worten der Kimonoträgerin über die Traumwelt. Sie schloss die Augen und versuchte sich ein Bild von ihr zu machen. Als Plötzlich ein lautes Knacken zu hören war und Kura in den Brunnen fiel, riss Rin erschrocken ihre Augen auf. Da sie immernoch auf dem Sandboden saß, drehte sie sich um, legte ihre Hände auf die Sitzfläche der Bank und schaute über diese hinweg zu Kura. Rin wollte gerade fragen ob mit ihr alles in Ordnung sei, aber Rin konnte sich ihr lachen nicht verkneifen. Es sah einfach zu ulkig aus wie Kurayami dort im Brunnen hing. Natürlich lachte sie sie nicht aus, sondern an.Ist alles okay mit dir?, fragte Rin, als ihr Lachen verstummt war. Tut mir Leid, dass ich lachen musste, aber ich konnte mir es einfach nicht verkneifen Da fällt mir auf, dass ich ewig nicht mehr gelacht habe...Kurz kicherte Rin nocheinmal, kletterte dann auf die Bank, stützte sich mit einer Hand auf der Sitzfläche ab und streckte Kura ihre andere Hand entgegen, um ihr aus dem Brunnen zu helfen. Aufmunternd lächelte Rin sie an. Der Wind spielte dabei erneut mit ihren Zöpfen und ihr Ponny wehte ebenfalls ein wenig im Wind.
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