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Re: Die Falken, die Eulen, die Vögel.. und Isalie die Falknerin
Anonymous - 11.07.2009, 23:54Die Falken, die Eulen, die Vögel.. und Isalie die Falknerin
Der sture Eulerich
Seid jeher waren Vögel, gerade Eulen wie Tauben die besten Mittel um mit anderen die etwas Entfernt waren, Kontakt aufzunehmen. Dieser Idee hatte die Familie Tesarlie sich angenommen und betrieb schon seid Generationen eine „Falknerei“. Der Name war für viele am einfachsten zu merken. Nicht nur die Brieftauben wurden hier viel ausgebildet oder sogar Trainiert für Begleitungen der Waldläufer, falls diese das nicht selbst in die Hand nehmen wollten. So saß die junge Frau, Dorothea auf einem der Hocker in der Falknerei. Aber nicht um, wie sonst, die Vögel zu füttern oder gerade die größeren auf einen ihrer Freiflüge zu schicken, sondern um ihre Tochter zu bewundern. Die kleine Isalie saß wirklich mitten auf dem Boden, ganz alleine und ruhig vor allem und fütterte die Vögel. Selbst ihre rebellischen Lieblinge Jus und Nessa waren ganz sanft bei der kleinen. Isalie war gerade einmal drei Jahre alt, selbst wenn die den Vögeln, eher um sich stabil zu halten an den Flügeln zog machte es ihnen nicht viel, sie schrecken leicht zurück, gingen dennoch gleich wieder zu ihr. Nur Tack, Dorotheas ältester Eulerich wollte einfach nicht aus seinem „Kasten“ hinaus zu der kleinen, wie immer war er die Sturrheit in Person. Doch da Isalie nun mal neugierig wie nichts gutes war, krabbelte sie auf allen vieren du dem doch etwas tiefen Kasten des Eulerichs. Der Zwängte sich zwar in seine Ecke, doch das Lachen der kleinen und das wirklich sanfte streicheln seines Gefieder schienen selbst ihn etwas erweichen zu lassen und sein Kopf „pickte“ vorsichtig gegen ihre Hand. Sie kannte das schon, so hielt sie einigermaßen still damit er sich auch an sie gewöhnen konnte. Dorothea musste nur schmunzeln, der alte Eulerich ist also doch noch nicht ganz verloren. Dennoch musste sie ihre kleine Isalie nun hoch nehmen, es war Zeit sie raus zulassen. Die Leute, Wachen, Verkäufer oder dergleichen, die einfach meist keine Lust hatten sich dauerhaft um eine Briefeule oder taube zu kümmern, kamen ja zu ihr, so band sie die Briefe gewissenhaft an die Beine der kleinen und brachte sie auf die ihnen Trainierten Routen. Die Adler wurden freigelassen wie immer um ihre großen Flügel etwas auszuspannen, das musste Dorothea zweimal am Tag machen sonst hatten sie in der Dachwohnung keine Ruhe. Nachdem dies erledigt war, steckte Dorothea ihre kleine zurück in ihr Bett. Ihr Vater würde wie immer spät, wenn überhaupt von der Wache zurückkommen, bis dahin musste sie die ganze Falknerei noch Saubermachen.
Die Kirche mischt sich ein
Die kleine Isalie war nicht vom Tempel Einhasads getauft worden und wie man die Diener des gefräßigen Bischofs eben kennt, solche Dinge bringen ihm mehr Geld, also wurde Dorothea nach Regelmäßigen Abständen die man an der Sonne ablesen konnte von einem der Tempeldiener gestört um sie doch noch zu überzeugen. Sie hingegen weigerte sich, aus gutem Grund. Die Taufe würde bedeuten das sie mehr Steuern an die Kirche zu zahlen hatten und das konnte sich Dorothea einfach nicht leisten. Sie sparte alles was sie nur konnte, auch wenn ihr Mann Gargon nicht allzu wenig bei der Stadtwache mit nach Hause brachte, sah sie es dennoch nicht ein das sie die Steuern auch noch an die Kirche abdrückte, wenn sie doch ihrem Kind davon etwas kaufen könne. Dorothea war eben eine sehr eigenwillige Frau. Doch irgendwann kam es so wie es kommen musste. Zumindest versuchten sie es, wie immer kamen sie zur Steuereinnahme an die Türen um dann mehr zu verlangen. Dorothea wusste sofort was los war. Wie ein Wild gewordener Adler verscheuchte sie die Diener mit der sonstigen Menge Steuern, ehe sie die Tür zuschlug. Isalie wachte davon auf. Sie beruhigend, ging sie hoch in ihre Falknerei. Natürlich wurde nun die Stadtwache gerufen und ihr Mann hatte natürlich ausgerechnet heute nicht Dienst, so das er in der Kaserne friedlich schlummernd Lag. S schlug Dorothea die Tür auf und pfefferte das noch fehlende Geld den Tempeldienern ins Gesicht, mit der Warnung das wenn sie mitbekommen würde das diese Erhöhung nur ist weil sie ihre Tochter nicht taufen lassen will, sie sich bei der Wache beschweren wird. Aber sie wusste ja von vornherein das dies nicht viel bringen würde. Schließlich dauerte es noch ein Jahr, ehe es ihr zu viel wurde. Mit ganzen vier Jahren nun, ließ sich Dorothea doch erbarmen ihre Tochter taufen zu lassen, damit diese Scherereien mit den anderen endlich vorbei waren. Doch nach der Taufe änderte sich eins. Merkwürdigerweise, nicht allzu oft, nur jeder zehnte Brief in etwa, kam nicht mehr ganz so zielgenau bei den Empfängern an, sobald sie von der Kirche geschickt wurden. Auch wenn es nur klein war, es verschaffte Dorothea eine Befriedigung.
Die Adler
Isalie war so eine getaufte Bürgerin. Sie selbst verstand nicht wirklich den Unterschied, auch nicht als aus der kleinen vierjährigen eine, vielleicht etwas freche junge Dame wurde, im alter von ganzen 12 Jahren. Sie hatte die gesamten Adler der Falknerei als Arbeitsbereich erhalten, so half sie gut mit und seid sie 10 war hatte sie die Adler auch sehr gut im Griff gehabt, sie gehorchten ihr und sie waren vor allem unsagbar vorsichtig zu der kleinen. Zeitgleich hatte der Vater versucht seine „Dienste“ in der Wache irgendwie so zu legen, das er ein oder Zweimal die Woche ihr Lesen und schreiben bei brachte oder etwas Zeit mit ihr verbrachte. Immer wieder wollte sie von Dorothea wissen warum ihr Vater soviel weg ist, Dorothea fand allerdings selbst keine Antwort darauf. Während die anderen wohl sich in der Taverne einem Besäufniss hingaben musste ihr Mann den Papierkram noch erledigen, sie bekam ihn immer weniger zu Gesicht. Auch, zumindest wie Isalie es mitbekam, kam es Abends wenn sie eigentlich schlafen sollte öfters zu streiterein. Das gefiel ihr gar nicht. Aber eines gefiel ihr noch viel weniger. Kurz nach einem großen Streit wollte ihr Vater sich in eine kleinere Stadt versetzen lassen. Isalie war geschockt, das durfte nicht sein sie wollte nicht das ihr Papa geht. Dorothea schloss sich in ihrem Zimmer ein, wo sie die Lederhandschuhe und Bänder für die Adler und die anderen Vögel aufbewahrte. Irgendetwas musste sie tun. So lief sie, als ihr Vater gerade aus dem Haus mit ein paar gepackten Sachen ging, oben in die Falknerei. Sie wusste erst nicht was sie tun sollte, ehe sie einfach alle Adlerkäfige öffnete und das Fenster aufstieß. Sie gab ihnen noch ein Halstuch von ihrem Vater und irgendwie, sie wusste nicht wie das passierte, wussten sie was sie Zutun hatten. Alle auf dem Marktplatz erschraken, als eine ganze Adlerwelle aus dem Dachfenster hinter die Stadtmauer stürzte um allesamt sich, tief wie hoch, um Gargon kreisen zu lassen, der nur verwirrt von einer Seite zur anderen Blickte. Isalie selbst lief ebenso hinterher. Sie stand genau am Stadttor, als sie ihrem Vater zu rief das wenn er jetzt geht, sie keinen Vater mehr hat...das traf. Das traf sogar sehr und er drehte sich mit traurigem Gesicht um. Sie sah ihren Vater so selten..wenn sie ihn gar nicht mehr sehen würde, dann hätte sie irgendwie auch keinen Vater mehr. Die Adler, als Isalie kam, flogen wieder Innerhalb der Stadt und zogen dort ihre Bahnen wie sie es gewohnt waren. Gargon ging hingegen zu seiner Tochter und nahm sie auf den Arm um nach Hause zu gehen. Mit Isalie nun, sprachen sich Dorothea und er aus. Er versprach sich nicht mehr so auf der Nase herumtanzen zu lassen und Dorothea das sie nicht mehr Eifersüchtig auf seine Arbeit ist. Isalie lächelte. Das meiste, hatte sie den Adlern zu verdanken.
Das schöne Geschenk
Das die Adler ihr so gehorchten und sogar ihren Vater aufhielten, brachte Isalie auf eine Idee. So schlich sie fortan immer wieder in das Zimmer mit den Handschuhen und den Lederbändern, um dann ihre beiden Lieblinge zu holen. Asto und Shisa. Ein paar. Und zwar in allem. Immer wieder suchte sie sich außerhalb der Stadt ein kleines Fleckchen um mit den beiden zu üben. Auch musste sie ein wenig an sich selbst arbeiten denn zwei Adler immer wieder auf dem arm zu halten, beansprucht einen mehr als man glaubt. Aber sie schaffte es, sogar mehr als gut die beiden richtig zu Trainieren. Soweit, das sie sogar auf Pfeifbefehle gehorchten. Isalie hatte zwar nie wirklich Freunde auf der Straße gefunden, da sie immer nachgesagt bekam sie sei die Mutter einer Hexe, die mit Vögeln auf der Schulter herumläuft, doch sie hatte ihre ganze eigenen Freunde, sie hatte die Vögel, ganz besonders ihre Adler. Und sie sollte auch Bald merken, das sie nicht nur zum spielen diese „Tricks“ gut brauchen kann. So zum Beispiel hatte sie die Idee, als sie 15 war in der Stadt eine kleine Vorführung mit den beiden zu geben, damit sie etwas Geld bekommt um ihrer Mutter ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Das erste mal kaufte sie so ihrer Mutter etwas. Und zwar einen, wie sollte es auch anders sein, einen Vogel. Sie hatte ihn auf dem Markt gesehen bei einem Händler der Exotische Tierarten verkaufte. So auch schlangen, aber auch einige Vögel, die zwar noch undressiert aber schön klein waren. Es war kein besonderer Nutzvogel aber dennoch Dorothea empfand es als ein Wunderschönes Geschenk. Aber vor allem lernte Isalie eines. Tiere, egal ob vier Beine oder Krallen, sind intelligenter als man denkt.
Die Retter in der Not
Isalie war nun 18 Jahre alt. Das alter in welchem man auch unbekümmert in die Taverne konnte. Sie hatte ja schon einiges über die Feiern und dergleichen gehört und Alkohol kannte sie von zuhause schon ein wenig, aber in der Taverne schien das alles doch ein wenig anders. Vor allem aber schien einige kein Nein zu verstehen, was Isalie merken sollte. So war sie auch einen Abend in der Taverne, sie trank zwar nicht viel, dafür Tanzte sie unglaublich gern und viel, was ihre Art von Vergnügen war. Jedoch meinten immer wieder einige, das das junge Mädchen mehr Alkohol bräuchte um lockerer zu werden, Isalie beantwortete diese Gesten meist indem sie die gemischten Krüge nahm und den Herren den Inhalt über den Kopf goss, ehe sie seelenruhig weiter tanzte. Einmal allerdings, hatte sie das wohl mit dem falschen gemacht. Ein Krieger, oder Söldner besser gesagt der das gleiche versuchte, schüttete sie ebenso dem Inhalt der Krüge über den Kopf, doch dieser hörte schlagartig auf zu lachen und schlug sie zu Boden. Jedes Mädchen was nicht gelernt hatte sich zu wehren, würde das gleiche tun wie sie. Sie flüchtete schnell aus der Taverne. Die Adler hatten, bevor sie gegangen war ihren Freiflug bekommen, zum Glück. Denn der Söldner ging ihr nach, nicht mit Schwert aber einer seiner Metall gepanzerten Fäuste irgendwo bei ihr und es würde etwas gebrochen werden. Als er gerade vor ihr stand und schon fast lachte als sie hinfiel, hörte man nur ein Flügelschlagen in der Luft, ehe er einen Schmerz am Kopf verspürte. Es war Shisa, welche ihm mit dem Schnabel am Kopf entlanggefahren war und sie setzte schon zur Drehung an um ihn auf der anderen Seite zu erwischen. Einer der Tavernengäste hatte die Wache alarmiert und so konnte zum Glück alles gestoppt werden, denn der Söldner zog sein Schwert um härtere Geschütze aufzufahren. Er wurde festgehalten und in Gewahrsam genommen. Die Wachen redeten zu ihr sie habe furchtbares Glück gehabt. Nein erwiderte sie nur, aber mehr nicht. Das war kein Glück, das war Freundschaft. Die insgesamt sechs Adler beobachteten den Rest vom Sims des Fensters, ehe Isalie nach Hause ging um sie wieder einzusperren. Jedoch diesmal nicht, ohne sich zu bedanken.
Die Reise ins neue Leben
Als Isalie nun wirklich als volljährig galt, kam eine erschreckende Nachricht ins Haus. Die Falknereien der Stadt waren aufeinander Trainiert, man kannte sich, irgendwie war man meist sogar miteinander Verwandt. Doch die Besitzerin der Falknerei in Praag war dahin geschieden. Sie war zwar schon alt, dennoch dachte Dorothea das sie ihrer Tochter etwas mehr beibringen konnte. So kam Isalie nach Hause und sah eine sehr traurige Mutter vor sich, die sie in die Arme nahm und nach oben brachte. Sie erklärte ihr das Isolde, die Besitzerin der Falknerei in Praag leider nicht mehr unter ihnen weilte. Das war furchtbar. Natürlich gab es, wie auch in dieser Stadt vielleicht noch eine oder in Praag vielleicht noch zwei Eulerein mehr, doch gerade die dieser Familie war eigentlich sehr bekannt, vor allem niemanden abzulehnen, wenn sie einen nicht gerade nervten.
Isalie aber musste gar nicht zu Dorotheas verwundern lange überredet werden, sie sah ein das die Falknerei nun leer stand und irgendjemand sich auch um die Tiere kümmern musste, die Aufgabe übernehmen musste. Jedoch war ein Problem bei dem ganzen. Isolde war vielleicht etwas zu alt, oder etwas zu eigensinnig gewesen, Im Brief der Stadtwache zumindest war geschrieben das sie ihre gesamten Vögel freigelassen hatte. So musste sie erstmal ein wenig der Vögel abzwacken von ihrem Elternhaus und diese mitnehmen und dort neu welche aufziehen um sie dann auf die Routen zu trainieren, anders ging es einfach nicht. Asto und Shisa mussten natürlich mit, so wie die Falkenmutter Gari. Aber auch die Kinder des Eulerichs der sie von klein auf eigentlich mochte, Pidgi und Natha konnte Dorothea gerade noch Entbehren, mehr musste sich Isalie erst selbst durch Einkommen erkaufen, wobei sie natürlich zugesichert bekam das sie und ihr Vater ihr Geld zuschicken würden.
So machte sich Isalie mit einem Wagen von einigen Habseligkeiten und den Vogelkäfigen auf nach Praag. Die reise würde lange dauern, das wusste sie jetzt schon und sie konnte nur hoffen das die Pergamente die sie bei sich hatte auch die richtigen waren um die Dachstube der Stadt, indem Isolde ihre Falknerei hatte stimmten, damit sie diese auch beziehen konnte. Sie hoffte es. Aber die „schreie“ von Shisa machten ihr genug Mut das sie sogar etwas schneller anfing den Karren vorzuschieben.
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GM Info - gepostet von GM_AndiuS am Freitag 26.06.2009
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