Lehrinhalt Rhythmus

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    Re: Lehrinhalt Rhythmus

    Fine - 16.05.2006, 12:11

    Lehrinhalt Rhythmus
    Die Definition von Takt Rhythmus und Metrum ist nur für intern.
    vielleicht habt ihr Ideen für bessere (richtigere?)Formulierungen.
    Die Texte in Klammern sind Kommentare/Regieanweisungen.

    Grafik und Lehrinhalt Rhythmus

    0.Vorwort
    1. Definition von Metrum, Takt und Rhythmus
    2. Notenwerte und Pausenwerte
    3. Punktierung und Legatobögen
    4.Takt und Taktarten
    5.Auftakt
    6.Tempo




    0. Vorwort

    Um Gedanken aufschreiben zu können, haben Menschen sich das ABC ausgedacht.
    Jeder, der Lesen kann, hat den Schlüssel zu neuen Welten:
    Er kann Zeitung lesen und so über das Weltgeschehen erfahren, er kann Märchen und Gedichte lesen und er kann selbst seine Gedanken aufschreiben. Er kann schon vor hundert Jahren gestorben sein
    und trotzdem, liest man, was er schrieb, ist es als erzählte er es selbst.
    Manche Ideen lassen sich schlecht in Worte fassen, z.B. Musik, dafür haben sich die Musiker (X) ein eigenes ABC erdacht. Dieses besteht aus Noten und Pausen, Takten, italienischen Kurzbezeichnun-gen und vielem mehr. Lerne dieses und Dir eröffnen sich neue Welten....






    1. Definition von Metrum, Takt und Rhythmus


    Rhythmus ist die individuelle musikalische Rahmengestalt eines Musikstückes vergleichbar mit seiner Melodie-oder Akkordfolge, aber bezogen auf Metrik und Takt.

    Metrum ist die gleichmäßige Folge aus betonten und unbetonten Noten oder Zählzeiten.
    Zum Metrum gehören auch Akkordwechsel, Akzente und melodische Höhepunkte.

    Takt ist die musikalische Ordnungseinheit.
    Sie wird nach Violinschlüssel und Vorzeichen als Bruch notiert.
    Der Takt schafft Gewichtung innerhalb der Noten.
    So ist die erste Note innerhalb eines Taktes in der betont, danach folgen eine
    oder mehrere unbetonte.
    Einzelne Takte werden durch Taktstriche getrennt.
    Beim Taktwechsel wird die neue Taktart hinter dem entsprechenden Taktstrich notiert.
























    2. Notenwerte und Pausenwerte

    2.1. Notenwerte



    Töne können unterschiedlich lang sein.
    (Musik: lange/kurze Töne, gespielt von Streichern),
    Um aufschreiben zu können wie lang nun so
    ein Ton sein soll, haben sich Musiker (X)
    für jede Tonlänge Noten mit einem ganz
    bestimmten Aussehen einfallen lassen:

    (eine ganze Note kommt herbei gehüpft wie ein Ball, bei ihrem Stehen bleiben
    ertönt Applaus, der Ton des Hüpfens ist vier Schläge lang)

    Es gibt die Ganze Note, die Halbe Note (ihr wächst ein Notenhals),
    die Viertel (ihr Kopf wird schwarz),
    die Achtel (ihr wächst ein Zopf es kommen mehrere Achtel hinzugesprungen und ihre Zöpfe
    verbinden sich zu einen Balken als Mehrfüßler laufen sie davon eine bleibt so stehen),
    die Sechszehntel (der wächst noch ein Zopf),
    die Zweiunddreißigstel (Zopf Drei wächst),
    und schlussendlich die Vierundsechzigstel (und der Vierte ..., während der ganzen Zeit:
    läuft den Notenwerten entsprechende Musik)
    man sagt diese unterschiedlich langen Noten haben unterschiedliche Notenwerte
    Die Halbe ist nur halb so lang wie die Ganze und die Viertel nur halb so lang
    wie die Halbe und so weiter.....

    Die Länge einer Note kannst Du mitzählen.
    Die ganze Note hat vier Schläge. (Bild von der Ganzen die anfängt
    zu klingen, mit dem Klang erscheint ein Pfeil unter dem die Zahlen
    1- 4 bis zum Ende des Tons erscheinen, vielleicht eine Hand die mit Fingern zählt…)
    Die Halbe Note hat halb soviele Schläge.
    Sie hat zwei (Bild von der Halben, die anfängt
    zu klingen, mit dem Klang erscheint ein Pfeil unter dem die Zahlen
    1- 2 bis zum Ende des Tons erscheinen)
    die Viertel hat ein Schlag die Sechszentel einen Halben (...)

    Bei allem Zählen ist wichtig zu wissen, dass solche Schläge keine Sekundenangaben sind.
    Das heißt, die Längen der Noten haben ein festes Verhältnis zueinander, aber wie schnell man mit-zählt ist dadurch nicht festgelegt.
    Wenn Du üben willst eine Melodie gleichmäßig zu spielen, so hilft Dir das Metronom.
    (Bild eines Metronoms das regelmäßig klickt)


















    2.2. Pausenwerte

    Die Zeiten innerhalb der Musik , wo keine Töne erklingen
    werden Pausen genannt (Ton stoppt)
    auch die Pausen kann man in verschiedene Längen
    einteilen und diese Einteilung ist praktischerweise
    dieselbe wie bei den Noten:
    Es gibt also:
    die ganze Pause
    die halbe Pause
    die Viertel Pause (Bilder aller Pausen)
    die Achtelpause
    die Sechzentelpause
    die EinZweiundDreißigstel Pause
    und die Vierundsechzigstel Pause

    Außerdem gibt es eine Pause, die besagt, dass alle Instrumente eines Orchesters schweigen sollen:
    Die Generalpause. Über einer Pause (Bild einer G.P und Fermate über einer Pause)
    stehen dann die Buchstaben G.P. für Generalpause oder über der Pause liegt
    ein Bogen mit einem Punkt, was Fermate genannt wird. (fermate ital: Haltestelle).
    Steht so eine Fermate über eine Note so soll sie je nach Gefühl länger als normal erklingen.


    3. Punktierung und Legatobögen

    Ein Punkt hinter einer Note oder Pause bedeutet, dass sie
    um ihre eigene Hälfte länger ist. (Bild von einer ganzen Note,
    ein Punkt erscheint ein „istgleich“ ein ganze mit Haltebogen
    -> Gleiches auch bis zur Achtel)

    Ein Zweiter Punkt bedeutet dasselbe für den
    ersten Punkt.(Bild)
    Übrigens so einen Bogen nennt man Haltebogen
    bei einem Tasteninstrument wie dem Klavier
    (Ein Klavier fällt vom Himmel und gibt bei der Landung
    einen klägliche Ton von sich).
    wird die zweite Note dazugezählt, aber nicht angeschlagen.
    Manchmal lässt sich eine Tonlänge nicht mit
    einer punktierten Note aufschreiben. In solchen Fällen wird
    ein Haltebogen verwendet.
















    4.Takt und Taktarten

    Damit ein Musiker (X) weiß wie er die Noten
    betonen muss, werden sie durch einen Takt geordnet.
    (ein Takt hat in der Regel die gleiche Summe von Notenwerten)
    (Noten fliegen durcheinander und fallen in ein Notensystem)
    Im Takt sind die Zählzeiten/Schläge so gleichmäßig wie das ticken einer Uhr, doch wie unser Herz können auch Musiker das Tempo eines Stückes variieren.
    Auch ein Takt kann wie Noten und Pausen verschiedene Werte
    haben.
    Es gibt zum Beispiel einen 3/4 Takt oder einen 2/4
    Takt. (diese Taktzahlen erscheinen nach Violinschlüssel und Vorzeichen in einem Notensystem)
    Die erste Zahl sagt wieviel Noten ein Takt hat
    und die zweite Zahl - der Nenner wie lang die Noten
    darin sind. (verbildlicht)
    Zum Beispiel hat ein 3/4 Takt wie eben 3 Viertel, aber er
    kann auch Noten beinhalten, die zusammen den
    selben Wert ergeben.
    (Diese Taktarten wollen wir behandeln: 2/2, 3/2, 4/2,2/4, 3/4, 4/4, 5/4 ,6/4, 7/4 ,
    3/8, 6/8 und 3/2 ) -> ausführliche Beispiele, Achtung: wenn ein Takt von einer Pause ausgefüllt wird, dann steht unabhängig von der Taktart die ganze Pause, außer beim 4/2 Takt)

    Im Ganzen gibt es zwei Sorten von Takten:
    Die geraden und ungeraden.
    Zu den geraden gehören z.B:
    der 2/2 und 2/4 Takt
    Zu den ungeraden gehören z.B: 3/2, 3/4 und 3/8.
    Aus diesen können wieder neue Takte entstehen.
    Diese heißen dann, zusammengesetzte Takte.
    z.B gehören dazu: 4/2, 4/4, 6/2, 6/4

    Jede Taktart hat eine ganz bestimmte Betonung. Bei allen ist es so, dass die erste Note betont wird
    (Hör-und Sehbeispiel)
    Von der Taktart hängt dann ab, wo weitere Betonungen sind.
    Die wollen wir hier aber außen vor lassen.



    5.Auftakt

    Manchmal soll ein Lied nicht betont beginnen. Das erreichen Musiker indem sie den ersten Takt un-vollständig lassen. So ein Takt wird Auftakt genannt. Der letzte Takt hat häufig zur Vervollständigung den fehlenden Teil des Noten-oder Pausenwertes.
    (Hörbeispiel mit Veranschaulichung, das Wandern ist des Müllers Lust und Freude schöner Götterfun-ken, el kioso)


    6.Tempo

    Ein Lied kann sehr unterschiedlich klingen, z.B indem es sehr langsam und schwermütig oder sehr schnell gespielt wird.
    Es vermittelt damit ganz unterschiedliche Stimmungen wie die Farben in einem Bild.
    Oft findet man über den Noten eines Musikstücks auch italienische Bezeichnungen.
    Zum einen können es Lautstärkebezeichnungen sein, (...), aber manchmal sagen sie auch etwas ü-ber das Tempo aus. Da gibt es z. B:

    grave = schwer
    adagio = langsam
    andante = gehend
    allegro = heiter, lebhaft
    presto = sehr schnell
    (Hörbeispiele)



    Re: Lehrinhalt Rhythmus

    Fine - 16.05.2006, 12:38

    Zur Homepage->
    Außerdem gibt es das Ganze nochmal als pdf auf olgender Seite:

    http://web.inf.tu-dresden.de/~s4466244/



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