Junioren-Nationalmannschaft

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    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    willi1 - 25.06.2009, 23:33

    Junioren-Nationalmannschaft
    25.06.2009 - PM Deutscher Handball Bund (DHB)
    Junioren ohne Groetzki beim Konditionslehrgang in Dornbirn

    Patrick Groetzki
    Foto: Jürgen Pfliegensdörfer
    Mit einem einwöchigen Konditions-Lehrgang startet die deutsche Junioren-Nationalmannschaft ihre direkte Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Ägypten. Bei Bregenz im österreichischen Dornbirn erwartet die erfolgreichen Nachwuchshandballer des DHB ein vielseitiges Programm. Ausdauertraining, Arbeit mit der Langhantel, Step-Aerobic, Übungen mit dem Gymstick, Mountain-Bike-Touren stehen ebenso an wie Trainingseinheiten, die der Stabilisation und Koordination dienen.

    „Jeden Tag ist aber auch eine Übungseinheit mit handball-spezifischen Inhalten vorgesehen“, erklärt Martin Heuberger, der zusammen mit Wolfgang Sommerfeld das Training leiten wird. „In Dornbirn legen wir die Grundlagen für die WM, bei der wir vom 6. bis – hoffentlich –19. August in Kairo spielen werden.“

    Eine Pause gönnte das Trainerduo Jung-Nationalspieler Patrick Groetzki (19), der in der letzten Woche in Stuttgart und in Tel Aviv (Israel) seine ersten Länderspiele in der A-Mannschaft von Heiner Brand absolvierte. „Johnny soll nach der langen Saison Abstand vom Handball gewinnen, aber seine Hausaufgaben im Ausdauer- und Kraftbereich kann ich ihm nicht erlassen. Er wird beim nächsten Lehrgang in Hennef wieder zur Mannschaft stoßen.“ Während dieser Maßnahme wird das DHB-Team auch zu zwei Länderspielen am 11. Juli in Bergisch-Gladbach und am 12. Juli in Rheinhausen antreten.

    Das deutsche Aufgebot:

    Matthias Baur (Rhein-Neckar Löwen), Dario Quenstedt (SC Magdeburg), Patrick Schulz (SC Magdeburg); Steffen Coßbau (SC Magdeburg), Kevin Schmidt (HSG Wetzlar), Sascha Meiner (Concordia Delitzsch), Fabian Gutbrod (FA Göppingen), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Daniel Wessig (THW Kiel), Andre Kogut (HSG Düsseldorf), Georg Münch (HC Erlangen), Kai Häfner (FA Göppingen), Kristian Nippes (Bergischer HC), Jens Schöngarth (MT Melsungen), Ole Rahmel (VfL Gummersbach), Florian von Gruchalla (HSG Düsseldorf), Max Weiß (Concordia Delitzsch), Patrick Wiencek (TUSEM Essen)

    Offizielle: Martin Heuberger (DHB-Trainer), Wolfgang Sommerfeld (DHB-Trainer), Marc Friebe (Physiotherapeut)

    www.handball-world.com



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Känguruh - 31.07.2009, 16:19


    Junioren siegen gegen Norwegen - Heuberger sieht Rot

    Fassungslos: DHB-Trainer Martin Heuberger
    Foto: Andreas Walz
    Glatter Sieg für die deutschen Junioren im zweiten Spiel des topbesetzten Vier-Länder-Turniers in Dänemark. In Holsted besiegte das DHB-Team die Mannschaft aus Norwegen mit 30:24 (12:7). Dennoch war DHB-Trainer Martin Heuberger alles andere als zufrieden. Im zweiten Turnierspiel behielt Gastgeber Dänemark gegen Schweden mit 31:28 die Oberhand.

    Heubergers Mannschaft hatte sehr konzentriert und stark begonnen, stellte in der Abwehr ein fast unüberwindbares Bollwerk und wartete im Angriff geduldig auf ihre Chancen. 7:1 stand es nach zehn Minuten. „Dann haben wir aufgehört Handball zu spielen“, schimpfte Martin Heuberger. „Im Angriff war plötzlich jede Disziplin vergessen, jeder Spieler warf auch bei halbfertigen Möglichkeiten aufs Tor. Das Spiel lief komplett aus dem Ruder.“

    Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Norweger sogar bis auf zwei Tore heran. Da hatte auch die Abwehr längst an Stabilität eingebüßt. Martin Heuberger regte sich über das bunte Treiben seiner Schützlinge so sehr auf, dass er sich auch an manchen unschlüssigen Entscheidungen der Schiedsrichter rieb. Seine lautstarken Proteste blieben nicht ohne Wirkung. Nach 40 Minuten sah der Schutterwälder die rote Karte und wurde auf die Tribüne verbannt.

    In den letzten zehn Minuten fing sich die deutsche Truppe halbwegs und kam noch zu einem klaren Sieg. „Diese mangelhafte Einstellung ist eine Kopf- und Willenssache. Es ist schade, dass die Mannschaft mit ihrem klar erkennbaren Potenzial so fahrlässig umgeht“, ärgerte sich Martin Heuberger. „Ich hoffe, das Team zieht eine Woche vor Beginn der Weltmeisterschaft in Ägypten daraus ihre Lehren. Meine Trainerkollege Wolfgang Sommerfeld und ich haben dies der Mannschaft in aller Deutlichkeit zu verstehen gegeben.“

    Das deutsche Aufgebot: Matthias Baur (Pfadi Winterthur/SUI), Dario Quenstedt (SC Magdeburg, 31. bis 47.); Steffen Coßbau (SC Magdeburg, 3), Fabian Gutbrod (FA Göppingen, 4), Steffen Fäth (VfL Gummersbach, 2), Daniel Wessig (THW Kiel), Andre Kogut (HSG Düsseldorf), Georg Münch (HC Erlangen), Kai Häfner (FA Göppingen, 4), Kristian Nippes (Bayer Dormagen), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, 7), Jens Schöngarth (MT Melsungen, 2), Ole Rahmel (VfL Gummersbach), Kevin Schmidt (HSG Wetzlar, 2), Maximilian Weiß (HSG Düsseldorf, 2), Patrick Wiencek (TUSEM Essen, 4)
    Quelle:handball world



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Känguruh - 02.08.2009, 09:20


    Junioren-Team bei Turnier in Dänemark auf Rang 2

    Nach dem unglücklichen 29:30 gegen Dänemark, dem klaren 30:24 über Norwegen kamen die Junioren des DHB im dritten Spiel des Vier-Nationen-Turniers im dänischen Kolding gegen Schweden zu einem 30:29 (16:15)-Erfolg und belegten damit im Endklassement Rang zwei.

    Das deutsche Team führte über die gesamte Spielzeit, erzielte Mitte der zweiten Halbzeit beim 25:20 sogar einen Fünf-Tore-Vorsprung, musste dann dem starken Gegner aus Skandinavien wegen einiger dummer Zeitstrafen bis auf zwei Tore herankommen lassen. „Dann haben sich meine Spieler sehr gut verhalten, mit viel Biss in der Abwehr und großer Disziplin im Angriff den Sieg sicher nach Hause gebracht“, erklärte DHB-Trainer Martin Heuberger.

    Vor zwei solide agierenden Torhütern Baur und Schulz hatte der Trainer bei der 6:0-Abwehrformation diesmal seine beiden Zwei-Meter-Hünen Patrick Wiencek und Daniel Wessig in den Mittelblock beordert, um der körperlichen Präsenz der schwedischen Kreisläufer entgegenzusteuern. Im Angriff vermochte sich Steffen Fäth, der einzige Spieler aus dem 90er-Jahrgang, trotz nur eines Treffers sehr gut in Szene zu setzen. Von seinen Anspielen und denen vom guten Mittelmann Andrej Kogut profitierten die Mitspieler, vor allem Patrick Wiencek am Kreis, dessen Dynamik zu vielen Toren und Siebenmetern führte.

    Im letzten Spiel in Middelfart siegte am Abend Dänemark gegen Norwegen mit 36:21 und trug damit ungeschlagen den Turniersieg davon. Das DHB-Team belegte Rang 2 vor Schweden und Norwegen.

    Das deutsche Aufgebot: Matthias Baur (Pfadi Winterthur/SUI, ab 31.), Patrick Schulz (SC Magdeburg, bis 30.); Steffen Coßbau (SC Magdeburg, 4), Fabian Gutbrod (FA Göppingen, 5), Steffen Fäth (VfL Gummersbach, 1), Daniel Wessig (THW Kiel, 1), Andre Kogut (HSG Düsseldorf, 4), Georg Münch (HC Erlangen), Kai Häfner (FA Göppingen, 3), Kristian Nippes (Bayer Dormagen), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, 6), Jens Schöngarth (MT Melsungen, 1), Ole Rahmel (VfL Gummersbach), Kevin Schmidt (HSG Wetzlar, 1), Maximilian Weiß (HSG Düsseldorf), Patrick Wiencek (TUSEM Essen, 4)

    Quelle:handball-world.com



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Anonymous - 07.08.2009, 09:53


    24:25 Niederlage gegen Argentinien



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Max1 - 07.08.2009, 13:45


    U21 mit Auftaktniederlage gegen Argentinien

    Steffen Coßbau traf sechs mal
    Foto: Michael Heuberger
    Die deutsche Juniorennationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die Weltmeisterschaft gestartet, die seit gestern in Ägypten ausgespielt wird. Gegen Argentinien verlor das Team von Trainer Martin Heuberger knapp mit 24:25. Diego Simonet, mit 8 Toren erfolgreichstger Torjäger der Gauchos, erlöste den WM-Vierten der Jugend-WM 2007 34 Sekunden vor Schluss. Für die DHB-Auswahl trafen Steffen Cossbau (6/3) und Steffen Fäth (4) am häufigsten.

    Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase nutzte Argentinien die erste Schwächephsae Deutschlands aus, um nach fünf Toren in Folge sich erstmals auf 10:6 (19.) abzusetzen. „In dieser Phase waren wir komplett von der Rolle und haben danach auch nicht mehr richtig ins Spiel gefunden. Und wenn wir uns mal eine Chance erspielt hatten, haben wir den Ball oft verballert“, erklärte DHB-Trainer Martin Heuberger gegenüber dhb.de.

    Die DHB-Auswahl bewies Moral und kämpfte sich binnen weniger Minuten auf ein Tor heran - Patrick Wiencek traf zum 10:11 (24.), doch Simonet und der bullige linke Rückraumspieler Fernandez eroberten für Argentinien die 16:11 Pausenführung. „Mit seinen Schlagwürfen und seinem starken Spiel 1-gegen-1 sorgte er nicht nur für Tore, sondern für so manchen Siebenmeter und für Zeitstrafen gegen uns“, so Heuberger.

    Im zweiten Durchgang stellte das deutsche Team auf eine 5:1-Deckung um, wobei sich die Spitze vornehmlich um Fernandez zu kümmern hatte. Nur neun Tore ließ man noch zu. Die Probleme lagen primär im Angriffsspiel. „Wir haben uns schlecht bewegt, keinen Druck in die Tiefe aufbauen können und waren auch in den Zweikämpfen unterlegen“, analysierte Heuberger. Deutschland kämpfte sich immer wieder heran, aber die Gauchos zogen immer wieder davon. Erst zwei Minuten vor dem Ende der Partie gelang Rechtsaußen Patrick Groetzki der Ausgleichstreffer, dem Simonet jedoch den Siegtreffer zum 25:24 folgen ließ.

    Wiederum war es Fernandez, der im Gegenangriff eine Zeitstrafe gegen Wiencek herausholte. Kurz darauf fiel das 25. Tor für die Südamerikaner durch den achtfachen Torschützen Simomet. Martin Heuberger beorderte seinen Torhüter aus dem Kasten, um ein 6:6-Gleichverhältnis auf dem Feld herzustellen. Jens Schöngarth kam auch noch zum Wurf, konnte diese Chance aber nicht nutzen.

    „Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken und morgen gegen Katar den ersten Sieg einfahren“, fordert Martin Heuberger. Um die Hauptrunde zu erreichen, muss die deutsche Mannschaft einen der ersten drei Plätze ihrer 6er-Gruppe einnehmen. Im Eröffnungsspiel der 17. Junioren-Weltmeisterschaft hatte Gastgeber Ägypten ebenfalls in der Gruppe A die Isländer ungefährdet mit 25:19 (13: 8 ) besiegt. Im dritten Spiel dieser Vorrundengruppe gewann Qatar gegen Kuwait mit 34:31 (14:14).

    Deutschland - Argentinien 24:25 (11:16)

    Deutschland: Baur, Schulz
    Gutbrod 1, Coßbau 6/3, Wiencek 3, Münch, Kogut 3, Schöngarth, Wessig, Groetzki 3, Weiß, Häfner 3, Fäth 4, Schmidt 1

    Argentinien: Galarza, Maciel
    Ruiz, Simonet 8, Vainstein 1, Vazquez 2, F. Fernandez, Arce, Montes, Vieyra 5, Roldan, J. Fernandez 7/4, Schiaffino 2, Robert

    Quelle: Handball-world



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    willi1 - 08.08.2009, 13:53


    07.08.2009 - red/PM DHB und Düsseldorf
    DHB-Junioren mit erstem Sieg bei der WM - 37:23 über Katar

    Patrick Groetzki
    Foto: Michael Heuberger
    Mit einem standesgemäßen 37:23 Erfolg über den Katar hat die deutsche U21-Nationalmannschaft den ersten Turniersieg errungen. Zum Auftakt musste sich die DHB-Auswahl der argentinischen Auswahl noch knapp geschlagen geben. Bester Torschütze war mit acht Treffern Rechtsaußen Patrick Groetzki von den Rhein-Neckar Löwen. „Das war eine runde Sache, nichts Überragendes, die Mannschaft hat ihre Vorgaben 60 Minuten lang konsequent verfolgt, und das ist gegen einen solchen Gegner wichtig“, meinte DHB-Trainer Martin Heuberger gegenüber dhb.de.

    Von Beginn an ließ die DHB-Auswahl keine Zweifel am ersten Sieg aufkommen, erarbeitete sich durch eine gute Deckungsarbeit immer wieder Gegenstoßchancen und führte schnell mit 7:1 (9.). Die Qataris versuchten die deutschen Spieler mit einer 6:0-Abwehr zu überraschen, was aber nicht gelang, denn auch gegen diese unerwartet defensive Abwehrvariante fanden die deutschen Youngster viele taktische Mittel und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus.

    Als Cickusic mit seinem vierten Tor zum 6:12 (15.) traf, hatte auch der Katar in die Partie gefunden, doch bis zur Pause baute die deutsche Auswahl die Führung weiter aus. Beim Stand von 20:10 wurden die Seiten gewechselt. „70 Prozent der 20 Tore aus dem ersten Durchgang resultierten aus Gegenstößen“, erklärte Heuberger.

    Im Tor fand Patrick Schulz zu einer guten Leistung, bekam allerdings in der 40. Minute einen Ball unglücklich auf den Finger und musste für Matthias Baur Platz machen. Bis zum Beginn der Schlussviertelstunde konnte der Katar den Rückstand konstant halten, dann jedoch zog Deutschland davon, Georg Münch traf zum 34:18 (52.). Torhüter Mohamed Abidi konnte noch den ein oder anderen Wurf entschärfen, doch am Ende siegte Deutschland klar mit 37:23.

    „Heute hatten wir Gelegenheit, viel zu wechseln und Kräfte für das morgige Spiel gegen Island zu schonen, das sicher um einiges schwieriger werden wird“, so Martin Heuberger. „Aber die Jungs wissen, wenn sie im Turnier verbleiben wollen, müssen sie morgen gewinnen.“ Dies unterstreicht auch der Düsseldorfer Regisseur Andrej Kogut: „Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht gezeigt als noch gestern. In der Deckung standen wir sehr solide und konnten uns durch einfache Tore deutlich absetzen. Gegen Island müssen wir an diese Leistung anknüpfen.“

    Auch am Abend zeigt das Thermometer in Kairo noch um die 30 Grad an. „Heute war es bis zu 36 Grad warm, man kann sich eigentlich nur in klimatisierten Räumen aufhalten“, so Kogut weiter. Einzig die Zuschauerresonanz enttäuscht den 21-jährigen Spielmacher der HSG Düsseldorf. „Die Halle in Kairo ist riesig, aber leider sind die Spiele bislang nicht so gut besucht.“

    Katar - Deutschland 23:37 (10:20)

    Katar: Abidi, Dimeh
    M. Alhajri 3, H. Alhajri, Al Shraim 1, A. Mohamed 2, M. Mohamed 2, Al Buainain, Albaloushi, Madadi 5, Albishi 2, Kenaoui 2, Sinen, Cickusic 6/2

    Deutschland: Schulz, Baur
    Gutbrod 1, Coßbau 7/4, Wiencek 2, Münch 1, Kogut 1, Nippes 3, Wessig 2, Groetzki 8, Weiß 3, Häfner 2, Fäth 3, Schmidt 4
    www.handball-world.com



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Känguruh - 10.08.2009, 08:51


    DHB-Junioren legen nach: 32:23 gegen Island


    Nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Argentinien hat das deutsche Junioren-Team bei der WM in Kairo Fahrt aufgenommen. Nach dem 37:23 gegen den Qatar folgte heute ein überraschend deutliches 32:23 (17:12) gegen Island. In den beiden noch ausstehenden Spielen gegen Kuwait und Gastgeber Ägypten will das DHB-Team zumindest den Platz unter den ersten drei Teams der Gruppe behaupten, um den Einzug in die Hauptrunde sicherzustellen. Der heutige Spieltag sorgte dabei für eine weitere Überraschung: Das Team aus dem Iran schlug Spanien, das zuvor bereits gegen Norwegen unterlegen war, mit 36:35. In der gleichen Gruppe in Suez hatte gestern Brasilien gegen Frankreich die Oberhand behalten.

    Nach der Auftaktniederlage gegen Argentinien durfte sich die deutsche Auswahl in der Vorrunde keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Gegen den Qatar hatte das DHB-Team bereits wieder zu alter Stärke gefunden, heute gegen Island setzte das Team den Aufwärtstrend fort. "Heute hat sich gezeigt, dass wir über einen sehr breiten Kader verfügen. Wir sind mannschaftlich geschlossen aufgetreten und stellten mit Dario Quenstedt im Tor den besten Spieler auf dem Parkett", sagte Martin Heuberger gegenüber dhb.de.

    In seinem ersten Einsatz bei dieser WM überzeugte der Keeper des SC Magdeburg in seinem 25. Junioren-Länderspiel mit einer einwandfreien Leistung. Mit Quenstedt im Rücken schwang sich das DHB-Team zu einer hochkonzentrierten Abwehrleistung auf. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die deutschen Youngsters dadurch Mitte des ersten Durchgangs leicht ab, verpassten es aber, durch einige Schwächen im Abschluss den Vorsprung größer werden zu lassen. Die Isländer waren auf das deutsche Tempospiel sehr gut eingestellt, mussten aber aus dem Positionsangriff einige Gegentore hinnehmen.

    In der Pause sprach das Trainer-Team dezidiert den besten Spielzug der Isländer an, bei dem nach einem Übergang durch einen einlaufenden Außen der Kreisläufer nachzieht und zum Wurf frei gespielt wird. Allein durch das Vereiteln dieses taktischen Mittels ergaben sich für die DHB-Farben zu Beginn des zweiten Durchgangs drei Konterchancen. Zudem gelang es Dario Quenstedt in den ersten zehn Minuten, sein Tor bis auf einen Treffer sauber zu halten. Beim 23:13 in der 41. Minute war die Messe gesungen, der spätere Sieger ausgemacht.

    Die Skandinavier stellten ihre Abwehr noch einmal um, versuchten ihr Glück mit einer 5+1-Deckung gegen den linken Rückraum, also gegen Steffen Fäth oder Fabian Gutbrod. Aber auch dieser Schachzug verpuffte erfolglos. Ab der 50. Minute schaltete das deutsche Team einen Gang zurück, um sich für die kommenden Aufgaben zu schonen. "Wir hätten hier locker 40 Tore erzielen und mit 15 oder 16 Treffern Unterschied gewinnen können. Wenn wir auf dem Level der ersten 50 Minuten weiterspielen, haben wir auch in der Hauptrunde gute Chancen", meinte DHB-Vizepräsident Wolfgang Gremmel, der Delegationsleiter.

    "Das Spiel gegen Island lief wirklich sehr gut für uns", so der Düsseldorfer Andrej Kogut. "Wir haben uns schon im ersten Durchgang einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet. In der zweiten Hälfte wurden die Isländer dann etwas müde und dies haben wir konsequent genutzt."

    Um die nächste Runde zu erreichen, muss noch mindestens ein Sieg her. Am Montag geht es gegen Kuwait und am Dienstag gegen Gastgeber Ägypten. "Besser wäre es, in der Vorrunde noch zwei Siege einzufahren, da die Punkte gegen jene Mannschaften, die ebenfalls weiterkommen, in die Hauptrunde mitgenommen werden", erklärt Martin Heuberger. Am morgigen spielfreien Sonntag bricht die deutsche Equipe zu einer Stadtrundfahrt in Kairo und zum Besuch der Pyramiden auf.

    Das DHB-Team:
    Matthias Baur (ab. 51), Dario Quenstedt (bis 50.)
    Steffen Coßbau (5/4), Fabian Gutbrod (3), Steffen Fäth (2), Daniel Wessig (2), Andre Kogut (2), Georg Münch (1), Kai Häfner (3), Patrick Groetzki (4), Jens Schöngarth (4), Kevin Schmidt (3), Maximilian Weiß (3), Patrick Wiencek

    Quelle:handball-world.com



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Känguruh - 11.08.2009, 08:43



    39:26 über Kuwait beschert DHB-Junioren den Einzug in die WM-Hauptrunde
    Nur in den ersten fünf Minuten der vierten Partie der WM-Vorrunde in Ägypten tat sich das deutsche Team gegen die Kuwaitis schwer. Doch nach dem 1:3 nahm der Vize-Europameister das Heft in die Hand, führte zur Halbzeit 21:12 und siegte am Ende klar mit 39:26. "Dieser Erfolg geriet nie in Gefahr und hätte noch weit höher ausfallen können, wenn wir durch einige risikoreiche Anspiele nicht ein paar Angriffe leichtfertig vergeben hätten. Aber insgesamt war es eine solide und konzentrierte Leistung", erklärte DHB-Trainer Martin Heuberger. Da Argentinien, gegen die das DHB-Team in der Auftaktpartie verloren hatte, sich heute gegen Island mit 25:23 durchsetzte, steht das DHB-Team bereits sicher in der Hauptrunde, morgen gegen Ägypten geht es bereits um die ersten Punkte in der Hauptrunde.

    Die deutschen Junioren starteten verhalten in die Partie, Dario Quenstedt wurde von Al Gharaballi und Ashkanani bezwungen, Kuwait führte nach zwei Minuten mit 2:0. Gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Kuwaitis musste sich das deutsche Team erst finden. Partick Wiencek gelang dann aber in der dritten Minute der erste Treffer für das DHB-Team, dass durch Al Harbi zwar noch das 1:3 hinnehmen musste, danach aber aus einer sicheren 6:0-Deckung heraus agierte. Die Distanzschützen der Kuwaitis kamen in der Folge nicht mehr zum Zuge, in der nächsten Viertelstunde sollte Kuwait nur noch ein Treffer gelingen. Mit einer beeindruckenden sechzehn Paraden hatte auch Dario Quenstedt daran seinen Anteil.

    In der Offensive kam das deutsche Team zudem immer besser mit der offensiven Deckung der Kuwaitis klar. Mit viel Laufarbeit und gekonnten Auslösehandlungen wurden immer wieder Wurfpositionen erarbeitet. Beim 4:3 brachte Andrei Kogut die deutschen Farben in der achten Minute erstmals in Führung und nach acht Treffern in Folge war beim 13:4 nach einer Viertelstunde bereits die Vorentscheidung gefallen. Seinen Anteil daran hatte auch Kevin Schmidt, der vier Gegenstöße in der Anfangsphase sicher verwandelte. Die Tempogegenstöße, am Ende waren es vierzehn, die allesamt verwandelt wurden, sorgten dafür, dass die deutliche Führung in der Folge nicht mehr in Gefahr geriet.

    Mit einem 21:12 kamen die deutschen Junioren aus den Kabinen, das Trainergespann Heuberger/Sommerfeld konnte dabei vor gut 200 Zuschauern früh mit den Wechseln beginnen und nutzten die Möglichkeiten, nach dem Ruhetag alle Spieler zu Spielanteilen kommen zu lassen. Positiver Nebeneffekt war, dass die Schlüsselspieler zudem Kräfte für das vielleicht mit einem Blick auf das Halbfinale bereits vorentscheidende morgige Spiel gegen Ägypten Kräfte schonen konnten. Gregor Münch, eigentlich vorrangig in der Deckung eingesetzt, kam so auf der Position in der Rückraum Mitte zum Einsatz und trug sich, wie alle anderen Feldspieler des DHB-Teams in die Torschützenliste ein.

    "Der Einzug in die Hauptrunde ist geschafft. In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft eine fast perfekte Leistung abgeliefert. Dann wurde viel ausprobiert, was aber der Souveränität, mit der dieses Spiel gewonnen wurde, keinen Abbruch tut", analysierte DHB-Delegationsleiter Wolfgang Gremmel gegenüber dhb.de. Morgen im Spiel gegen Gastgeber Ägypten geht es für das deutsche Team dabei bereits um wichtige Punkte hinsichtlich der Ausgangsposition für die Hauptrunde. Mit einem Sieg könnte diese nach der Auftaktniederlage gegen Argentinien entscheidend verbessert werden. Den Schlußpunkt unter die heutige Partie setzte Steffen Fäth mit seinem fünften Treffer, Steffan Coßbau kam sogar auf sechs.

    Die deutsche Mannschaft:
    Matthias Baur (ab. 40), Dario Quenstedt (bis 40.)
    Steffen Coßbau (6/1), Fabian Gutbrod (2), Steffen Fäth (5), Daniel Wessig (1), Andre Kogut (4), Georg Münch (2), Kai Häfner (2), Kristian Nippes (4), Patrick Groetzki (2), Jens Schöngarth (3), Kevin Schmidt (4), Patrick Wiencek (4)

    Quelle:handball-world.com



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Känguruh - 16.08.2009, 22:10


    Deutsche Junioren nach Sieg über Brasilien im WM-Halbfinale


    Mit einer Niederlage gegen Argentinien hatten sich die deutschen Junioren gleich zum Auftakt der WM in Ägypten selbst unter Druck gesetzt, danach aber folgten nur noch Siege - auch heute gegen Brasilien. Mit 31:29 (14:18) behielt die deutsche Auswahl am Ende knapp die Oberhand gegen die Südamerikaner, für die der Einzug ins Halbfinale bereits vor der heutigen Begegnung nicht mehr möglich war. Im Halbfinale trifft Deutschland am Montag auf Slowenien, dass heute Dänemark in der Parallelgruppe im Spiel um den Gruppensieg unterlag. Aufgrund des argentinischen Unentschiedens gegen Ägypten und des gewonnenen Direktvergleichs gegen Ägypten gewann Deutschland seine Gruppe, mit ins Halbfinale zieht nach dem abschließenden Sieg über Frankreich Gastgeber Ägypten, der auf Dänemark trifft.

    Für die deutsche Auswahl war die Ausgangslage klar, nach dem Unentschieden der Argentinier, die trotz des knappen Verpassens des Halbfinals die Überraschungsmannschaft des Turniers waren, hätte ein Sieg gegen Brasilien den sicheren Einzug ins Halbfinale gebracht. Doch die deutsche Auswahl tat sich zunächst schwer, die im Turnierverlauf bisher so stabile 6:0-Deckung zeigte ungewohnte Schwächen. "Wir zeigten große Abstimmungsprobleme im Mittelblock und bekamen den quirligen Spielmacher der Brasilianer nicht in den Griff. Dabei hatten wir die Auslösehandlungen der Brasilianer voll auf dem Schirm, aber unsere Beinarbeit war nicht gut genug. Dazu kam im Angriff eine ungenügende Chancenauswertung", erklärte Trainer Martin Heuberger gegenüber dhb.de den Spielverlauf in der ersten Halbzeit.

    Dabei hatten die deutschen Junioren mit vier Toren in Folge die anfängliche Führung der Südamerikaner nicht nur ausgeglichen, sondern lagen nach acht Minuten sogar selbst mit 5:3 in Führung. Immer wieder erspielte sich das deutsche Team gute Einwurfmöglichkeiten, allerdings ließ die Chancenauswertung zu wünschen übrig. Einen Wert von 9 aus 22 wies die offizielle Statistik am Ende für die Würfe aus der Nahdistanz aus. Treffsicher zeigten sich unterdessen die Flügelspieler, vor allem Steffen Coßbau überzeugte mit acht Toren aus neun Versuchen. Coßbau erzielte beim 10:9 in der achtzehnten Minute auch die letzte deutsche Führung im ersten Abschnitt, zum Seitenwechsel führte Brasilien mit 18:14.

    Das deutsche Team stand unter Druck und als die Brasilianer mit einem Doppelschlag zum 17:21 den ersten deutschen Schwung nach der Pause ausgebremst hatten, reagierte das deutsche Trainergespann Martin Heuberger und Wolfgang Sommerfeld. Deutschland deckte nun mit einem 5+1-System, in dem der brasilianische Spielmacher Selican Henrique in Manndeckung genommen wurde. "Das war der Schlüssel zum Erfolg", sagte Horst Bredemeier, der Delegationsleiter der DHB-Equipe in Ägypten nach der Partie. Brasilien war mit Henrique, dem zuvor sieben Assists gelungen waren und der vier Treffer zu diesem Zeitpunkt erzielt hatte, seines Ideengebers beraubt und wirkte gehemmt. Drei Tore in Folge brachten Deutschland heran, doch mit Einzelaktionen behaupteten die Brasilianier zunächst noch die Führung.

    Erst vierzehn Minuten vor Spielende gelang dann Patrick Wiencek die erneute Führung, das DHB-Team lag mit 26:25 vorne und Steffen Fäth legte sogleich einen weiteren Treffer nach. Den Brasilianern schienen nun auch die Kräfte zu fehlen und die deutschen bauten ihren Vorsprung dank einiger einfacher Treffer im Gegenstoß weiter aus. Als Kai Häfner zum 31:27 einnetzte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch Brasilien gab sich nicht auf, der deutsche Sieg geriet in den verbleibenden drei Minuten aber nicht mehr in Gefahr, den Südamerikanern gelang lediglich eine Ergebniskorrektur zum 31:29. Jubeln durfte mit dem Schlußpfiff somit die deutsche Auswahl, die nach der Auftaktniederlage gegen Argentinien mit sieben Siegen in Folge ins Halbfinale einzogen.

    "Meine Mannschaft hat sich gegen die Südamerikaner sehr schwer getan und lag schon mit fünf Toren zurück. Es spricht für die Spieler und ihren Charakter, dass sie sich - wie gestern in der Partie gegen Spanien - ins Spiel zurückgekämpft haben und den Spieß noch umdrehen konnten", atmete DHB-Trainer Martin Heuberger auf. "Nach einer sehr schlechten ersten Halbzeit mit einer schwachen 6:0-Abwehr hat sich unsere Mannschaft gegen die ehrgeizigen und spielerisch starken Brasilianer dank der taktischen Umstellung in der Abwehr und ihres Kampfgeistes den Traum vom Halbfinale erfüllt", bilanzierte Horst Bredemeier auf dhb.de. Und Christian Schwarzer, der 340-fache Ex-Nationalspieler, der im Deutschen Handballbund als Jugendkoordinator fungiert und ebenfalls in Ägypten weilt, ergänzte: "Die Mannschaft hat gut ins Spiel gefunden, sich dann aber selbst aus dem Rhythmus gebracht. Aber, wie wir Alten früher, hat sie nie aufgegeben und sich wieder herangekämpft. Wir sind mit dem Abschneiden bisher sehr zufrieden."

    Die deutsche Mannschaft:
    Matthias Baur, Patrick Schulz (30. bis 45.)
    Steffen Coßbau (8), Fabian Gutbrod (1), Steffen Fäth (4), Daniel Wessig, Andre Kogut, Georg Münch, Kai Häfner (6), Patrick Groetzki (6/3), Kristian Nippes (1), Kevin Schmidt, Maximilian Weiß, Patrick Wiencek (5)

    Quelle:handball-world.com



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    willi1 - 17.08.2009, 21:44


    Finale , OHO
    17.08.2009 - PM Deutscher Handballbund (DHB)
    Deutsche Junioren nach Sieg über Slowenien im WM-Finale

    Es dauerte bis zur 51. Spielminute, bis das deutsche Team im Halbfinale der Junioren-Weltmeisterschaft gegen Slowenien zum 22:22 ausgleichen konnte. Danach spielte nur noch eine Mannschaft auf. Die Spieler von Martin Heuberger und Wolfgang Sommerfeld dominierten die letzten Minuten und stürmten nach dem 27:23 (11:13) wie bei der letzten WM erneut ins Finale. „Es erstaunt uns immer wieder, wie sich die Mannschaft nach einem Rückstand herankämpft und das Spiel noch dreht. Die Spieler geben in keiner Phase eine Partie verloren, das spricht für ihre tolle Moral“, berichtete Co-Trainer Wolfgang Sommerfeld nach dem ersten Halbfinale der WM in Ägypten. Der Gegner des deutschen Teams im Finale (Mittwoch in Kairo) wird am Abend zwischen Gastgeber Ägypten und Europameister Dänemark ermittelt.

    Mit 3:0 und 6:3 führten die Deutschen zu Beginn. „Dann haben wir uns einige Anspiele an den Kreis geleistet, von denen keines beim Adressaten ankam“, analysierte DHB-Trainer Martin Heuberger. Prompt wurde dieses Unterfangen durch drei Gegenstöße bestraft und das Spiel war wieder offen. Als die deutschen Spieler in der Folge zudem einige glasklare Chancen nicht zu nutzen wussten, gingen die flinken Slowenen sogar in Führung.

    „Allein sechs Gegenstoßtore haben wir in der ersten Halbzeit kassiert“, monierte Heuberger. „Durch unsere dummen Fehler haben wir ein Spiel, das wir zu Beginn fest im Griff hatten, wieder aus der Hand gegeben.“

    In der Pause wies er seine Jungs darauf hin, dass ein WM-Halbfinale kein Selbstläufer ist und man sich das Glück und den Sieg erarbeiten muss. In der 37. Minute stand es noch 14:18, doch Mitte der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild komplett. Für den guten Dario Quenstedt im Tor kam Matze Baur, der wiederum mit einigen wichtigen Paraden glänzte. Steffen Fäth machte Riesenbetrieb im linken Rückraum und Kai Häfner, der beste deutsche Torschütze an diesem Tag, markierte einige bemerkenswerte Treffer.

    „Da haben wir wieder mal gesehen, wie wichtig eine gute Bank im Laufe eines Turniers ist“, erklärte Martin Heuberger. „Während die Slowenen stehend k.o. waren, konnten wir dank unserer Wechsel das Niveau weiter hochhalten.“ Und auf der Tribüne staunte auch Bundestrainer Heiner Brand: „Diese Mannschaft ist ein Phänomen. Auch wenn sie scheinbar aussichtslos zurückliegt, schafft sie es noch, mit großen Anstrengungen den Sieg einzufahren. Die geschlossene Mannschaftsleistung macht sich da immer wieder bezahlt.“

    Die deutsche Mannschaft: Matthias Baur (ab 44.), Dario Quenstedt (bis 43); Steffen Coßbau (2), Fabian Gutbrod (2), Steffen Fäth (5), Daniel Wessig, Andre Kogut (3), Georg Münch (1), Kai Häfner (6), Patrick Groetzki (4/2), Kristian Nippes, Kevin Schmidt, Maximilian Weiß (1), Patrick Wiencek (3)

    Super , jetzt holt ihr auch den Cup
    :wav: :wav: :wav:



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    daene - 17.08.2009, 21:54


    Das sieht doch wieder mal gut aus und wieder ein TUSEM-Spieler dabei. Zur Erinnerung: der letzte TUSEM-Spieler in einem WM-Finale war Oliver Tesch, der Vize-Weltmeister wurde. :)



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Anonymous - 19.08.2009, 19:49


    GER-DEN 32 : 24 (13:11)

    Herzlichen Glückwunsch...Patrick & Co.



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Anonymous - 19.08.2009, 20:09


    Deutschland:
    Quenstedt, Baur;Wiencek 8 , Grötzki 6, Häfner 6, Fäth 5, Kogut 4, Gutbrod 1, Weiß 1, Schmidt 1, Münch, Nippes, Wessig



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Känguruh - 20.08.2009, 08:55


    Weltmeister! Deutsche Junioren mit Titelgewinn in Kairo

    "Mit dieser unumstößlichen Moral und diesem starken Siegeswillen hat die Mannschaft gegen jeden Gegner eine Chance" hatte Heiner Brand den Junioren nach dem Finaleinzug Mut gemacht für das Endspiel. Mit seiner Prognose hatte der Bundestrainer Recht, gegen die bis dahin ungeschlagene dänische Auswahl setzte sich die Junioren-Auswahl des DHB überraschend klar mit 32:24 (13:11) durch. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang erhöhten sie nach der Pause schrittweise den Vorsprung und kamen zum klaren Triumpf. Im Spiel um Platz 3 gewann Slowenien gegen die Gastgeber Ägypten mit 35:24 (18:11).

    Die deutschen Handball-Junioren sind erstmals Weltmeister. Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger deklassierte am Mittwochabend in Kairo im Finale der 17. Welttitelkämpfe Dänemark mit 32:24 (13:11) und feierte seinen bislang größten Erfolg. Der zweimalige Europameister, der das WM-Finale 2007 noch mit 29:31 gegen Schweden verloren hatte, sorgte im Beisein von Männer-Bundestrainer Heiner Brand und Jugend-Koordinator Christian Schwarzer in der zweiten Halbzeit mit einem Zwischenspurt auf 22:17 (44.) für die Vorentscheidung. Dieses Polster verteidigte die DHB-Auswahl souverän und bejubelte nach dem Abpfiff ausgelassen den WM-Coup.

    Deutschland lag in den 60 Spielminuten nicht einmal in Rückstand. color=green]vielmehr überstand das Team um den achtfachen Torschützen Patrick Wiencek (TUSEM Essen)[/[/color]size] selbst mehrfache Unterzahlsituationen und überraschte den Kontrahenten mit variablen Offensiv-Kombinationen. Prunkstück war aber die Abwehr mit dem überragende Torhüter Dario Quenstedt (SC Magdeburg) im Rücken, der mehr als 34 Prozent der Würfe auf sein Gehäuse entschärfte. Auch der zweite Keeper Matthias Baur (Pfadi Winterthur) überzeugte im Turnierverlauf.

    Dabei war der Start für beide Teams schwer, dreieinhalb Minuten dauerte es bis zum 1:0 und das markierte Deutschland durch Kai Häfner. Das deutsche Team blieb am Drücker und erhöhte wenig später, erneut durch Häfner, auf 6:3. Mit einer stabilen Defensive, in der Häfner Dänemarks Markussen offensiver attackierte, legte das DHB-Team die Grundlage für die Führung,Andrej Kogut lenkte im Angriff geschickt das Geschehen und setzte immer wieder erfolgreich Kreisläufer Patrick Wie[/color][/size]ncek ein. Auch als sich zwischenzeitlich die technischen Fehler der Deutschen häuften und Dänemark auf 9:7 heran kam, blieb das Team von Michael Heuberger cool. Rasmussen traf gar zum 10:9, bis zur Pause konnte das deutsche Team aber wieder die Kontrolle in der Partie an sich reißen.

    Im zweiten Durchgang kämpfte Dänemark um den Anschluss, nachdem Patrick Groetzki im Konter zum 15:12 erhöhen konnte, häuften sich die Aussetzer der Dänen, während die Deutschen ihre Linie beibehielten. Zwei technische Fehler und zwei offensive Fouls sorgten für das 20:16 und die sofortige Auszeit des dänischen Trainers Ole Norgaard. Es half nichts, wieder war es Wiencek am Kreis, der sich durchsetzte, nach 43 Minuten war die Grundlage für den Titel gelegt.
    Als Kai Häfner Groetzki zum 24:18 bedient hatte, resignierte Dänemark langsam, die Deutschen konnten ihre Führung noch weiter ausbauen und profitierten dabei immer noch von ihrer guten Chancenverwertung. Kevin Schmidt und erneut Groetzki setzten dann die Schlusspunkte aus deutscher Sicht unter das Finale, die Bank war da schon lange am feiern.

    Beieindruckt zeigte sich nach dem Finale auch Heiner Brand: "Eine starke Leistung unserer Jungs, die stärkste von allen, die ich bei dieser WM gesehen habe. Sie haben den Gegner von der ersten bis zur letzten Minute souverän beherrscht." Mit dem Weltmeister-Titel machte es das Heuberger-Team den deutschen Juniorinnen nach, die im August vergangenen Jahres ebenfalls erstmals in der Geschichte des Deutschen Handballbundes (DHB) WM-Gold geholt hatten. Bronze gewannen in Kairo die im Halbfinale den Deutschen unterlegenen Slowenen, die Gastgeber Ägypten glatt mit 35:24 (18:11) bezwangen.


    Deutschland - Dänemark 32:24 (13:11)

    Deutschland:
    Quenstedt, Baur; Wiencek 8, Grötzki 6, Häfner 6, Fäth 5, Kogut 4, Gutbrod 1, Weiß 1, Schmidt 1, Münch, Nippes, Wessig

    Dänemark:
    Landin, Green; Jepsen 6, Schmidt 4, Mortensen 4/1, Markussen 3, Rasmussen 3, Pape Granvig 2, Schriver 1, Jensen 1, Olsen, Borm, Sorensen, Thrane

    Zeitstrafen: 10:2 Minuten

    Quelle:handball-world.com

    GRatulation Patrick



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    daene - 20.08.2009, 09:20


    :danke: :wav: Herzlichen Glückwunsch dem ganzen Team. Super, dass wir jetzt einen Weltmeister beim TUSEM haben und hoffentlich auch behalten.



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    willi1 - 20.08.2009, 21:45


    Ich werde Wahrsager :D :D :D
    Super , herzlichen Glückwunsch ,vor allen natürlich zur guten und erfolgreichen Leistung von Patrick :wav: :wav: :wav: :wav: :wav:



    Re: Junioren-Nationalmannschaft

    Nord-Elch - 20.08.2009, 22:58


    Auch von mir natürlich einen herzlichen Glückwunsch zu Patrick und dem gesammten Team!
    :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D



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