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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: SL Forum: DUNGEONS & DRAGONS Forenbeschreibung: DIE ZERRISSENEN REICHE aus dem Unterforum: Der Barde Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 07.06.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Duerger aus anderen Zeiten - Der 41. Spielabend (Carmen) Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 9 Monaten, 3 Tagen, 23 Stunden, 33 Minuten
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Re: Duerger aus anderen Zeiten - Der 41. Spielabend (Carmen)
SL - 24.06.2009, 18:48Duerger aus anderen Zeiten - Der 41. Spielabend (Carmen)
Seid gegrüßt meine lieben Freunde,
ich weiß neue Kunde von unseren tapferen Abenteuern zu berichten, die sich wieder mannhaft und mit all ihrer Kraft vor neue Herausforderungen gestellt haben.
Carmen Dandur die zwergische Verteidigerin und Anhängerin von Heala Breitaxt erzählte mir selbst höchstpersönlich bei einigen Bechern Met diese Geschichte
Nun denn, so macht es euch gemütlich, bestellt noch ein Met und lauscht meinen Erzählungen-
Unsere tapferen Helden befinden sich noch in der Burg der letzten Hoffnung. Nachdem die Heiler all ihr Können angewandt haben, um die Wunden der letzten Schlacht zu versorgen(auch einen merkwürdigen blauen Fleck auf Reddas Rücken, der trotz bester Heilmagie nicht verschwinden wollte) und alle Mitglieder der Truppe ein wenig ihre müden Glieder ausgeruht haben, begannen sie zu überlegen, was nun zu tun sei.
… wir schreiben den Selûnestag des 1. Zehntages im Monat Nachtal des Jahres der Verteilten Sterne.
Ihr nächstes Abenteuer hing wie ein Damoklesschwert über ihren Köpfen. Die bösen Mächte waren mittlerweile in den Besitz eines Der Bücher des Todes gelangt, mit dessen Hilfe sie die Gebeine eines ihrer finstersten und brutalsten Anführer zum Leben erwecken wollten: Einen Duergerkönig, der einst Armeen des Bösen befehligte und Angst und Schrecken mit seinen Greueltaten verbreitete. Um sein Wiederkehren zu erschweren, wurden seine Gebeine mit mächtigen Zaubern belegt, die einzig mit den besagten drei Büchern aufgehoben werden konnten. Es galt dieses Ritual, das in einem Zehntag stattfinden sollte, zu verhindern.
Bei diesem Abenteuer mussten die Helden auf die tatkräftige magische Unterstützung von Kaelthas verzichten, da dieser sich eigenen bedeutsamen magischen Aufgaben in der Burg der letzten Hoffnung zu widmen hatte.
So musste denn die Truppe den beschwerlichen Weg zum Ort des Rituals namens Da gatulat Elfigtor mit Ponys antreten. Dieser Ort ist eine mächtige Festung, die einst von Elfen erbaut und gehalten wurde bis sie vor etwa 50 Jahren von Orks und weiteren bösen Lebewesen eingenommen wurde und seit dem unter ihrer Kontrolle stand.
Am zweiten Tag ihrer Reise setzte starker Schneefall ein, doch in Gedenken an die Bedingungen des Kontinents Gulatunazar kam ihnen das Wetter noch wie ein lauhes Herbstlüftchen vor.
Wie dem auch sei an diesem Tage konnten sie bereits die Zwillingsburgen am Horizont erkennen.
Sie kamen jetzt trotz ihrer widerstandsfähigen Ponys aufgrund des Neuschnees nur langsam in dem unsicheren Gelände voran. Dennoch herrschte gute Stimmung unter den Freunden, zumal sie nicht an Hunger zu leiden hatten, da Reddas des Öfteren zur Jagd aufbrach und mit einem Bären als Fang wiederkehrte.
Am sechsten Tage ihrer Wanderung herrschte eine angeregte Diskussion am abendlichen Lagerfeuer, die unserer erschöpften Freunde bis in die Nacht wach hielt. Auf Tahirs Vorschlag wurden die Vor- und Nachteile einer eigenen Festung der Abenteurer als Stützpunkt erwogen, dessen einziger Befürworter Tahir zu sein schien.
Am siebten Tag der Reise gelangten die Helden an einen doch mächtigen Strom aus dem umliegenden Gebirge, dessen Breite acht bis neun Meter betrug und nach Schätzung der Abenteurer 3 Meter tief sein musste. Er war teilweise zugefroren. Der Strom führte sie zur Festung, die sie am Abend bereits am Horizont ausmachen konnten. Auch die letzte törichte Hoffnung, des einen oder anderen Abenteurers, sie wäre mittlerweile verlassen und aufgegeben worden, wurde von dem Fackelschein zerstört, der für einige Zeit von der Feste ausging.
Am nächsten Tag machten sich die wackeren Helden daran die Umgebung der Feste vorsichtig unter Augenschein zu nehmen. Dazu wagte sich Nilo todesmutig, eingehüllt in weiße Bandagen Redas, auf den zugefrorenen Strom, der Da gatulat Elfigtor umgab, um auf der Rückseite der Burg nach Geheimtüren zu suchen. So mutig diese Tat auch war, wusste Nilo bei seiner Rückkehr zum Lager von keinen Ergebnissen zu berichten, außer von regelmäßigen Löchern in der dicken und starken Wand der Feste, an denen einst Speere befestigt waren, um ankommende Schiffe abzuwehren. Weiter konnten die Abenteurer beobachten, wie in regelmäßigen Abständen drei Orks, ausgestattet mit Eispickeln und Wassereimern, aus dem großen Tor der Feste herauskamen, um dem Strom Wasser zu entnehmen. Das Tor selber wurde dabei von einer mächtigen Erscheinung, einem Feuerriesen, bewacht, der gelangweilt auf die Rückkehr der Orks zu warten schien. Weiter kündigte sich ein unheilvolles Unwetter an, das mit starken und lauten Winden, Regen und Schnee einhergehen und Tage andauern würde.
Aufgrund ihrer Beobachtungen planten unsere Abenteurer für den nächsten Tag die Mauern der Feste an der rückläufigen steilen Wand mittels der Zauber von Tahir im Schutz des Unwetters zu bezwingen und von dort die Feste bestenfalls in ihre Gewalt zu bringen. Doch schon bald mussten sie eines Besseren belehrt werden…
Der nächste Morgen kam und die Gefährten begannen, trotz des starken und eisigen Windes, der auf der zugefrorenen Fläche des Stromes sein Unwesen trieb, zunächst einzeln unterstützt von den mächtigen Zaubern Tahirs die Eisfläche zu überqueren. Allen voran auch dieses Mal der wagemutige Nilo. Doch als Nilo bald vom furchtbaren Wind erfasst rittlings über die Eisfläche entgegen der geplanten Richtung geschoben wurde, versuchten die wackeren Helden nun aneinander gebunden im Gänsemarsch das Eis zu überqueren. Doch auch dieses Verfahren brachte keine besseren Ergebnisse hervor und so fanden sich unsere Helden bald, obschon aneinander gebunden, wie Käfer auf dem Rücken quer über dem Strom verteilt. Nach größten Mühen rappelten sich die Gefährten wieder und konnten wie durch ein Wunder das sichere Ufer erreichen. Beim nächsten Abschnitt ging der starke Reddas mit einem Seil voran über den Strom, um dieses am nächsten Ufer zu befestigen. Doch der eifrige und tollkühne Nilo wollte Reddas schnellstmöglich ob mit oder ohne Seil folgen, was die Folge hatte, dass er durch den Wind erfasst am Ausgangspunkt ihrer Unternehmung ankam. Nachdem nun alle Gefährten wieder zueinander gefunden hatten, musste Reddas feststellen, dass er keine Möglichkeit sah, diese äußerst glatten und starken Mauern hinauf zu klettern. Auch Tahirs Zauber waren angesichts der dicken Mauern aussichtslos.
Glücklicherweise blieb dieses erfolglose Unterfangen von den Feinden unerkannt. Niedergeschmettert von ihrem letzten Unternehmen trollten sich die Abenteurer und kamen am Ausgangspunkt wieder zusammen. Sie fassten nun einen letzten, doch wenig aussichtsreichen Plan in die Feste zu gelangen.
Die Helden positionierten sich rechts und links vom Haupttor und warteten auf Bewegungen. Bald schon öffnete sich dieses und die drei Orks erschienen um ihr Tagewerk zu vollbringen. Diese Gelegenheit nutzten unsere Gefährten, um den nichtsahnenden Feuerriesen zu bezwingen. Auch die zurückkehrenden Orks blieben nicht verschont und machten Bekanntschaft mit Thalions geschwinden scharfen Pfeilen und Carmens magischer Wurfaxt.
Diese Gefahr überstanden, machten sich die Helden auf den Weg ins Burginnere. Dort bemerkte sie ein zweiter Feuerriese, im Burghof positioniert, der geistesgegenwärtig mit seinem umgehangenen Horn Alarm schlug. Ihm widerfuhr kein besseres Schicksal als dem ersten Feurriesen. Auch hier war der Sturm stark, so dass die Hoffnung bestand, dass das Warnsignal ungehört blieb.
Einmal in der Feste sicherten die Helden nun die umliegenden kleinen Wehrgänge ab und töteten mehrere verdutzte und verstörte Orks und Duerger, die das Hornsignal sichtbar nicht erreicht hatte. An der Ballustrade zum Hof wieder angelangt wurden die Abenteurer von mehreren Duergern und Orks im Hof gestellt. Sie hatten Gesellschaft von einem Bulezau. Schwer angeschlagen konnten sich die Abenteurer dieser Angreiferreihe erwehren, doch ohne die Heilzauber von Tahir, wäre das Abenteuer bereits jetzt zum Scheitern verurteilt.
Im weiteren Vorgehen durchsuchten unsere Helden die Räume im Hauptgebäude. Sie fanden einen Stall samt Oger vor, der sie nicht weiter zu beachten schien und eine unterirdische Schlafhalle, besetzt mit an die 20 Duerger und Orks. Der tapfere Nilo, der mit Carmen voraus ging, zog sich, der Übermacht der schlafenden Feinde gewahr, schnell wieder zurück, ohne erkannt zu werden.
Ein weiterer Raum des Hauptgebäudes erwies sich als eine Art Tempel. Wie auch in den anderen Räumen herrschte hier völlige Finsternis. Bis auf Carmen tappten unsere Helden buchstäblich im Dunkeln. Doch gleich wiesen Duerger und Orks auf ihre Anwesenheit hin. Ein heftiges Gemetzel entbrannte. Plötzlich wurde scheinbar aus dem Nichts ein Feuerball in die Mitte unserer Freunde geworfen. Erst jetzt bemerkten die überraschten Helden, dass sich ein großer und starker Duerger mit einer Krone auf dem Kopf und einem Dämonen an seiner Seite im hinteren Teil der Halle befand. Laut Aussage Tahirs hatte er zahlreiche magische Gegenstände an sich. Wenn der Kampf bis jetzt schon verbissen war, so entwickelte sich jetzt ein Gefecht, bei dem unsere Helden ihr ganzes Geschick und Glück unter Beweis stellen mussten, um ihre Gegner zu bezwingen.
Als Tahir Verfolgung auf den letzten überlebenden Duerger aufnahm , musste er mit Schrecken feststellen, dass zwei Dutzend Gestalten sich über den Hof dem Hauptgebäude näherten. Er konnte zumindest einen Dämonen, an einer Kette von Duergern gehalten, unter dem Gefolge erkennen.
Unsere Helden waren vom letzten Kampf schwer erschöpft und so mancher konnte sich aufgrund tiefer und schwerer Wunden kaum noch auf seinen Beinen halten. Sie überlegten fieberhaft, wie sie der näher kommenden Übermacht entkommen konnten.
Als einziger Ausweg blieb ihnen die Flucht zum angrenzenden Stall. Dazu verwendete Tahir einen seiner mächtigen Zauber und verformte das Gestein der Wand und schuf so einen Durchgang zum Stall. Schnell packten sie die Leiche des toten Duergerkönigs, und nahmen ihn, um eine erneute Wiederbelebung zu verhindern, mit sich. Dem gutgläubigen Oger im Stall befahlen sie das innere Tor zu öffnen, wage hoffend, dass er dem Geheiß nachkam.
Sie verteilten sich auf die Pferde und preschten samt der Leiche des toten Duergerkönigs in den Innenhof in die Arme der verdutzten Gegner. Reddas ritt zum Innentor, um es doch notfalls selbst zu öffnen, flankiert wurde er von Carmen und Tahir.
Einer der Dämonen befreite sich von seinen Ketten und stürzte sich auf das Pferd Tahirs. Von der Macht des Zusammenstoßes wurde Tahir vom Rücken des Tieres zu Boden geworfen. Thalion reagierte sofort und nahm Tahir auf den Rücken seines Pferdes auf. Wider Erwarten war der gutmütige Oger inzwischen am Innentor angelangt und öffnete dieses mit einem Winken den vorbeireitenden Gefährten. Diese galoppierten aus der Feste und noch weiter bis zu ihrem Lager und ihren frischen wartenden Ponys. Sie ritten an diesem Tage noch vier weitere Stunden bis sie sich getrauten sich und ihren erschöpften Ponys eine Rast zu gönnen.
… wir schreiben den Talostag des 2. Zehntages im Monat Nachtal des Jahres der Verteilten.
Nun, und jetzt müssen Sie Ihrer Flucht eine Pause gönnen. Die Erschöpfung steht allen den Gesichtern geschrieben. Sie suchen Schlaf, doch was ist das? Schatten? Flügelschlagen?
Sie hatten das Gefühl beobachtet zu werden und so mancher konnte in luftiger Höhe Schatten ausmachen, die sie zu verfolgen schienen.
Erhebt eure Becher zum Wohle dieser Männer. Betet mit mir zu den Göttern, dass unseren Helden in diesen dunklen Tagen der Mut und der Tatendrang nicht ausgehen und dass das Glück Ihnen weiterhin hold ist.
Mögen Kael`thas, Thalion, Reddas, Carmen, Tahir und Nilo noch viel Licht über diese dunklen Tage bringen.
Prost!!!
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