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Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 18.05.2006, 15:35Der Schein trügt {PG16}
Soo... hab auch mal weider ne FF angefang. Hab den ersten Teil hier schon vor nem halben Jahr oder so geschrieben aber nun ja...
Würde mich über Kommentare und Kritik freuen.
Autor: ska-p
Art der Story: Depri
Hauptpersonen: Cindy und Bill & Tom
Rating: PG-16
Warunungen: Nun ja... wird wahrscheinlich bisschen Dramatisch... und könnte zwischen durch ziemlich verwirrend werden
Disclaimer: mir gehörn die Jungs nicht, sowie auch diverse songs oder gedichte die eentuell erschienen...
Claimer: ... Cindy und alles was eben meiner kranken fantaie entsprungen ist.
________________________
---> Der Schein trügt <---
Keuchend rutsche ich die Wand entlang, Richtung Boden. Meine zitternden Knie können mich keine Sekunde länger auf den Beinen halten.
Mein Brustkorb hebt und senkt sich unregelmäßig und schnell.
Wie in Trance hebe ich meine Hand an meine Stirn, als ich das warme Blut darüber laufen spüre… eine hässliche Wunde zieht sich dort entlang, doch ich fühle nichts… nehme diesen Schmerz nicht wahr, der andere Menschen jetzt sicher in den Wahnsinn treiben würde…
Fassungslos und schockiert über mich selbst fahre ich mit meinen Fingern immer wieder über diese raue, nasse Stelle… Schon bald sind sie Blutgetränkt… von meinem eigenen Blut…!
Ich schaudere bei dem Gedanke und lasse meine zitternde Hand langsam wieder sinken, sodass ich sie mir nun vor Augen halte.
Sie glänzen rot in dem schwachen Licht der gerade aufgehenden Sonne. Ich balle sie zur Faust, wodurch das Blut in dünnen Rinnsalen über meinen Arm fließt, und stehe entschlossen wieder auf.
Nun kann ich auch nichts mehr Rückgängig machen… Es ist zu spät! Das kann mein schlechtes Gewissen und meine schwachen Nerven jetzt auch nicht mehr ändern! Noch während ich alles bereue, mache ich mir klar, dass es so hatte sein müssen… es ging nicht anders…! Ich hatte kein andere Wahl.
Noch etwas benebelt taumele ich zu dem pechschwarzen BWM, der vor mir steht, und lasse mich in den weichen Ledersitz fallen.
Auf dem Beifahrersitz sind die Spuren meines Vergehens zu erkennen… trotz meines Versuches, es wegzuwischen, befinden sich dort noch immer die dunkelroten Flecken, die wohl bis in die Ewigkeit dort bleiben werden…
Doch es kann mir eigentlich egal sein… Noch ein paar Kilometer, dann würde ich dieses Auto sowieso an irgendeinem Straßenrand stehen lassen.
Ich habe nicht mehr viel Zeit, bis es in weitestgehender Umgebung, wenn nicht sogar in halb Deutschland, gesucht werde…
Ich zucke leicht zusammen, als der Klang des Motors ertönt. Vorsichtig lege ich den Rückwärtsgang ein und lenke das Auto zurück auf die Autobahn.
Die Straße ist, soweit das Auge reicht, leer.
Ich drücke aufs Gas und versuche mich voll und ganz auf das Fahren zu konzentrieren, ohne ständig über das Geschehene nachzudenken.
Immerhin habe ich keinen Führerschein, mit meinen zarten 16 Jahren, und bis vor ein paar Stunden hatte ich noch nie hinter dem Steuer eines Autos gesessen… und ich muss alles tun, um nicht aufzufallen.
Denn ich muss alles in meiner Macht stehende tun, um nicht von der Polizei angehalten zu werden.
***
Schon nach einer halben Stunde fällt es mir unglaublich schwer, meine Augen offen zu halten…
Ich brauche dringend einen Kaffee, sonst würde ich schon bald vor Müdigkeit umkippen…
Einem am Straßenrand stehenden Schild entnehme ich, dass sich in etwa zwei Kilometer Entfernung eine Tankstelle befinden müsste.
Erleichtert setze ich den Rechtsblinker an, als ich sie weit vor mir immer klarer erkennen kann.
Ich parke das Auto, so unauffällig wie möglich auf dem hintersten Parkplatz, leicht hinter einem Baum versteckt.
Immerhin wusste ich nicht, ob schon alles aufgedeckt war und ich oder beziehungsweise das Auto gesucht werden…
Ich werfe mir die Kapuze von meinem schwarzen Pullover über den Kopf und ziehe sie tief in mein Gesicht.
Wahrscheinlich ist meine Sorge zwar noch unbegründet, doch ich will trotz allem kein Risiko eingehen…
„Ein Kaffe bitte…“ sage ich mit gesenktem Kopf zu dem müde aussehenden Mann hinter der Kasse. Zum ersten Mal seit fast 24 Stunden hörte ich meine eigene Stimme und erschrecke darüber, wie rau und tief sie sich inzwischen anhört.
„Zum hier trinken?“
Nach kurzem Zögern nicke ich und beobachte nervös, wie der Mann meinen Kaffee zubereitet.
Dieser mustert mich inzwischen von oben bis unten, was mir sichtlich unangenehm ist
„Auch nicht sehr viel Schlaf abbekommen, was?“
Belustigt nickt er mir zu und drückt mir den fertigen Kaffe in die Hand.
Ich schüttelte nur den kopf, wobei mir meine langen, kastanienbraunen Haare strähnig ins Gesicht fallen, und tausche mit dem Mann den heißen, Koffeinhaltigen Becher gegen ein zwei Euro Stück.
Ich muss schrecklich aussehen… doch was soll man auch anderes erwarten, wenn man die letzten 3 Tage weder geduscht, noch richtig geschlafen hatte…?!
Oder sind es inzwischen schon 4 Tage? Ich weiß es nicht. Ich habe eigentlich jegliches Zeitgefühl verloren.
Ich steuerte auf einen runden Stehtisch zu und stellte meinen Kaffee darauf ab.
Außer einem Zeitung lesenden Mann und dem Kassierer, der jede meiner Bewegungen verfolgt, ist es hier leer.
Erst als eine schnulzige Ballade endet und eine munter klingende Männerstimme ertönt merke ich, dass ein Radio eingeschaltet ist…
„… und wir bekommen gerade noch eine Meldung rein…“
Mit immer noch gesenktem Kopf lasse ich langsam meinen Kaffee sinken und meine ganze Aufmerksamkeit gilt auf einmal dem Radio, wobei ich allerdings versuche, mich so unauffällig und uninteressiert wie möglich zu verhalten…
„… Die Polizei warnt ausdrücklich, keine Anhalter mit zu nehmen… An einem Waldrand, nahe Düsseldorf, wurde ein noch unidentifizierter Mann tot aufgefunden und wurde vermutlich von einem genau solchem zum Mordopfer… Von dem Täter oder dem ebenfalls unbekannten Auto fehlt jede Spur… und ich warne sie noch mal… bitte nehmen sie keine Anhalter mit…!
Und jetzt hier, der neuste Hit von Tokio Hotel…“
Hastig trinke ich meinen Kaffee aus, und ohne noch einen Blick auf die mich beobachtenden Männer zu werfen, verlasse ich die Tankstelle.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
sunshine - 18.05.2006, 15:41
ach kleine..
mal wieder ein schöner anfang.. sowas in der art hast du mir schonmal erzählt, ne?
freu mich natürlich auf mehr..
dein schreibstil wie immer toll und zum inhalt kann ich ja noch nicht wirklich was sagen..
lieb dich.. Kuss Litze Litze Stringitze
Re: Der Schein trügt {PG16}
duplo - 18.05.2006, 15:46
ha, ich kenn das sogar schon.. ;)
aber joah.. ich fands damals schon toll und ich finds immer noch toll.
und erm, ja.. deine phantasie ist. manchmal wirklich etwas.. krank..^^
dein schreibstil ist auch toll. nur gewöhn dir endlich mal diese dummen tausend punkte ab. einer tuts auch! :roll:
liep dich.
Re: Der Schein trügt {PG16}
Lillian - 18.05.2006, 15:57
Wow...das ist echt gut geschrieben. Völlig spannend, will wissen was passiert ist und wies weitergeht :)
Re: Der Schein trügt {PG16}
Anarfael - 18.05.2006, 16:46
color=brown]JUHU *durch Wohnung hüpf* Endlich wieder ne FF VON SKA!!!!! YEAH *wieder auf stuhl setz* *räusper* Also zurück zur STory...
Ich find den Schreibstil mal wieder Klasse. Super Geil, Schnuffig geschrieben!! Der Anfang gefällt mir super schnuffig geil.
Ich freu mich schon super geile schnuffig auf den nächsten Teil....Und auf die Rechtschreibung habe ich zwar net geachtet habe aber auch keine gefunden...Löl....
LG
Franci
[/color]
Re: Der Schein trügt {PG16}
~Bill i love you~ - 18.05.2006, 18:07
wow toller anfang.
Hört sich alles aber total dramatisch an!!
Ich will unbedingt wissen was da passiert ist!!
Du schreibst echt gut.Mach schnell weiter!
Re: Der Schein trügt {PG16}
Aureliebabe - 18.05.2006, 22:21
Moi du machst es ja spannend!
ich will auch wissen was passiert ist und zwar auf dem schnellsten WEGE .ich muss schon sagen , dein Schreibstil ist so richtig schön spannend und es macht einem sogar möglich durch deine Wortwahl sich ein Bild zu machen , wie es rundum das Mädchen so ausschauen könnte.
Also gefällt mir blendend!mach bald weiter!
lg aureliebabe
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 20.05.2006, 15:16
soo... danke für eure lieben kommis =D hat mich sehr gefreut!
also ja... ist wirklich ein bisschen dramatisch und so aaber nun ja... ich hatte da halt diese idee und musste das dann einfach schreiben ^^.
wollts auch eigetnlich erst gar nicht Hier on stellen, aber naja. Irgendwie hab ichs dann halöt doch gemacht. Freutz mich dasses euch bis jetzt so gefällt, ichhoffe natürlich das bleibt so ^^
also. dann gehts heir mal witer. Kann sein, dasses insgesamt als ein wenig verwirrend ist, steht jetzt ja auch bei den warnungen, aber am Ende löst sich ja dann ahe alles auf... und rgendwas ganz unklar und unverständlich is, dann einfach fragen ;-)
__________________________________
***
Viele wirre Gedanken schwirren durch meinen Kopf, als ich nervös zurück zu dem Auto laufe. Ich muss mich bemühen, nicht wie von der Tarantel gestochen loszurennen, was ich jetzt jedoch liebend gerne tun würde. Doch das würde Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Und das darf es nicht. Ich muss so unauffällig wie möglich bleiben.
Eine fettige Strähne fällt mir ins Gesicht und versperrt mir die Sicht. Hektisch streife ich sie zurück. Ich sollte mir vielleicht bei nächster Gelegenheit so was wie einen Haargummi zulegen. Wäre glaube ich ganz praktisch. Doch vorher freue ich mich auf eine heiße Dusche!
Aber das war jetzt erstmal Zweitrangig. Vorher sollte ich mir lieber überlegen, wie es weitergehen soll. Ich muss dringend dieses Auto loswerden. Auch wenn es noch nicht gesucht wird, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis sie mir aus der Spur sind. Bis dahin sollte ich diese Gegend hier jedoch schon weit hinter mir gelassen haben. Allerdings ohne dieses Auto.
Seufzend falle ich auf den Fahrersitz und lasse meinen Kopf auf das Lenkrad fallen. Er ist so schwer… Mein Kopf ist so unglaublich schwer!
Trotz allem, was ich vorhabe und tun muss, ich brauche dringend Schlaf! Sonst breche ich noch zusammen und das wäre alles andere als hilfreich…
Ich zwinge mich meinen dröhnenden Kopf wieder zu heben und drehe den Schlüssel rum. Der Motor heult laut auf, was mich leicht zusammen zucken lässt.
Okay. Schlafen und duschen. Das heißt ich muss mir so was wie ein Hotel suchen.
Mein ursprünglicher Plan ist ja ziemlich schief gegangen. Ich wollte eigentlich zu meiner ehemaligen besten Freundin…doch da hat sie mir, wohl eher unabsichtlich, einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht…
~ ~
Nervös meine Finger ineinander knetend stieg ich aus dem Zug und schaute mich in der großen Bahnhofshalle um.
Ich kam mir ein bisschen verloren vor, wie ich hier so ganz alleine, inmitten wild umher rennender Geschäftsleute, da stand.
Ich atmete noch mal tief durch, bevor ich mich auf den Weg machte. Am besten, ich suchte mir ein Taxi. Denn außer Adresse, die schnell auf einen Zettel gekritzelt war, hatte ich nichts, was mir einen Anhaltspunkt gab, wo ich überhaupt hin musste.
Ich hob leicht zitternd meinen Arm, um ein Vorbeifahrendes Taxi anzuhalten, doch es fuhr unberührt weiter, ohne mich zu beachten.
Langsam ließ ich meinen Arm wieder sinken. Nun ja… dann ging das wohl doch nur in diesen Hollywood filmen… aber einen Versuch wars ja mal wert.
Seufzend setzte ich mich wieder in Bewegung und steuerte auf ein am Straßenrand stehendes Taxi zu. Ich öffnete die Beifahrertüre, woraufhin der Fahrer mich nur kurz musterte und dann stumm nickte. Ich ließ mich auf den Platz fallen und kramte den zerknitterten Zettel hervor.
„Wo solls hingehn?“ Fragte mich der Fahrer unfreundlich, während ich versuchte das Geschriebene zu entziffern.
„Ähm…Schreinerstraße? Schierstraße?“
Der Mann warf einen kurzen Blick auf den Zettel.
„Schererstraße!“ sprach er dann eher zu sich selbst, als zu mir und drückte einen kleinen Knopf, woraufhin die Zeitschaltuhr zu laufen begann.
Immernoch leicht nervös lehnte ich mich zurück und ließ mich von dem leichten vibrieren des Motors beruhigen.
Schon gleich würde ich bei Mary sein. Ich fragte mich, was sie wohl sagen wird, wenn ich aufeinmal vor ihr stehen würde… Ob ich nicht doch vorher hätte anrufen sollen?
Nein. Dazu hatte ich keine Zeit… Es ging alles so schnell…
Sie wird schon Verständnis dafür haben und mich ein paar Tage bei sich wohnen lassen.
Früher hatte sie auch immer Verständnis für mich gehabt. Es war schon damals so schwer gewesen. Doch sie war immer für mich da. Hat mir immer angeboten einige Nächte bei ihr zu verbringen. Und ich war immer froh, sie zu haben. Ich hätte nicht gewusst, was ich ohne sie machen sollte. Sie war mein ein und alles.
Ohne sie hätte ich das damals wohl kaum überstanden.
Doch dann kam der Tag. Der Tag, an dem sie mir mit Tränen in den Augen sagte, dass sie wegzieht.
Ich wollte es erst nicht glauben… ich kam überhaupt nicht damit klar.
Richtig begreifen, was das hieß, konnte ich erst, als sie weg war.
Wie immer schlich ich mich von hinten, über den Garten auf ihre Terasse und klopfte an die Balkontüre. Wie immer wurde sie auch geöffnet. Doch nicht von ihr.. und auch nicht von ihrer Mutter.
Sondern von irgendeiner Wildfremden Frau, die mir erklärte, dass sie nun meine neue Nachbarin sei.
In diesem Moment brach eine Welt für mich zusammen. Sie war weg. Für immer.
Ich war noch so jung… Ich kam einfach nicht damit klar.
Jetzt hatte ich niemanden mehr, der soviel Verständnis für meine Probleme hatte. Niemanden, den ich mitten in der Nacht anrufen konnte… Und niemanden, bei dem Ich zuflucht suchen konnte, wenn mir wieder alles zu viel wurde.
Ich trauerte ihr lange nach. Habe es glaube ich bis heut nicht verkraftet, dass sie einfach weg war.
Doch jetzt sollte ich sie wieder sehen. Jetzt war saß ich in einem Taxi, dass mich geradewegs zu ihr brachte.
Und noch ehe ich diesen Gedanken zu Ende Gedacht hatte kam das Auto vor einem großen Haus zum Stehen.
„Schererstraße 12“ sagte der Fahrer mit monotoner Stimme. „Das macht dann sieben Euro fünfzig.“
Ich nickte nur und gab ihm das Geld, ohne meinen Blick von dem Haus zu wenden.
Langsam öffnete ich die Türe und stieg aus.
In diesem Haus befand sich Mary… ich konnte es kaum glauben. Konnte nicht glauben, dass ich sie jetzt, nach so vielen Jahren endlich wieder sehen sollte!
Mit einem Gefühl der Vorfreude im Magen taumelte ich die wenigen Stufen, die zu der großen, von Efeu umrandeten Türe führten, hinauf.
Mit einem Blick auf das Klingelschild, stellte ich freudig fest, dass ich hier tatsächlich richtig war.
Ich betätigte besagte Klingel und wartete ungeduldig, von einem Fuß auf den anderen tretend.
Meine Anspannung stieg, als ich leise Schritte auf der anderen Seite der Türe vernahm.
Im nächsten Moment wurde diese unsanft aufgerissen und da stand sie. Sie hatte sich kaum verändert. Ihre Figur war weiblicher geworden, ihre Blonden Haare lang. Ihre Augen hatte sie dunkel umrandet.
Ich konnte es nicht wahrhaben. Da stand sie. Direkt vor mir. Und ich bekam kein einziges Wort heraus.
Sie musterte mich von oben bis unten. Ich versuchte ihren Blick zu deuten. Skeptisch. Überrascht. Verwundert. Misstrauisch.
Doch von etwas wie Freude war nichts zu erkennen. Etwas unsicher strich ich meine Haare hinters Ohr und versuchte meine Stimme wieder zu finden.
„…Mary?!“ Es war eher ein leises fiepen, als sprechen.
Sie zog ihre elegant geschwungene Augenbraue hoch und sah mich eindringlich an.
„Wer bist du?“
Geschockt sah ich ihr in die Augen. Sie wusste nicht wer ich war?
Aber das konnte doch nicht sein… Wir waren doch beste Freunde gewesen… da musste sie mich doch wieder erkennen…
„Ich bins.. Cindy…!“ stotterte ich leise vor mich hin und trat unsicher von einem Bein auf das andere.
„.. ich kenne keine Cindy!“ erwiderte sie scharf und fing wieder an mich so zu mustern.
Verzweifelt suchte ich ihren Blick. „Doch… erinnerst du dich nicht mehr? Wir… wir waren doch beste Freunde! Du hast neben mir gewohnt!“
Wieder zog sie skeptisch ihre Augenbraue gen Himmel und schüttelte leicht ihren Kopf.
„Sagmal willst du mich irgendwie verarschen?“ Sie schien leicht sauer zu werden. Machte jedoch wirklich keine Anstalten, als hätte sie auch nur die leiseste Ahnung wer ich war.
„Ich kenne keine Cindy!“ wiederholte sie dann noch und trat einen kleinen Schritt zurück.
Ich tat entsetzt das Selbe.
„Du… hast mich vergessen?“ flüsterte ich leise, so dass ich es selbst kaum verstand. „Du hast mich vergessen!“ Wiederholte ich dann deutlich lauter und trat noch einen Schritt zurück.
Aber nein… das konnte doch nicht sein!
Ich schüttelte fassungslos meinen Kopf und sah sie noch ein letztes Mal an. Dann drehte ich mich um und rannte weg. Rannte, bis meine Lungen brannten und meine Beine mich nicht mehr tragen konnten.
‚sie hat mich vergessen…’ sauste es immer wieder durch meinen Kopf. Sie hatte mich tatsächlich vergessen…
Ich hatte so darunter gelitten, dass sie auf einmal fort gewesen war. War viele Monate außer zur Schule kaum aus dem Haus gegangen… Hatte Tag für Tag nur an sie gedacht und um unsere Freundschaft getrauert. Und sie vergaß mich einfach. Hatte wahrscheinlich kein einziges Mal an mich gedacht… und sofort eine neue Beste Freundin gefunden. Jemanden der mich ersetzt. Der meinen Platz eingenommen hatte…
~ ~
Traurig lasse ich meinen Kopf in meine Hände fallen. Ich habe fest damit gerechnet, dass ich bei Mary bleiben kann.
Doch dass sie sich wirklich nicht mehr an mich erinnert hätte ich nie gedacht.
Müde hebe ich meinen Kopf wieder und starte den inzwischen erstorbenen Motor erneut.
Nun gut. Wenn Mary meint, mich einfach vergessen zu müssen, bitte. Ich komm auch so klar. Dann suche ich mir eben ein Hotel, bis ich etwas besseres finde. Irgendwie komme ich schon durch…
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
sunshine - 20.05.2006, 15:37
also der teil is scön, aber deine sig is schrecklich!"
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 20.05.2006, 15:44
sunshine hat folgendes geschrieben: deine sig is schrecklich!"
ok, dann eben so! HAHAH
Re: Der Schein trügt {PG16}
Jarven - 20.05.2006, 15:56
oh eine neue ff von dir!
ja also bis jetzt blicke ich noch nicht so wirklich durch das geschehen durch aber ich denke, das legt sich noch =)
du hast einen tollen schreibstil und durch deine wortwahl machst du es richtig spannend, also es gefällt mir alles sehr gut, nur mir ist aufgefallen, dass du manchmal in den zeiten springst aber kann auch sein das ich mich irre
also tolle, spannende ff und ich hoffe es geht bald weiter
lg
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 20.05.2006, 16:03
oh, dankesehr =)
also falls das ein wenig unverständlich ist, das zwischen dem ' ~~ ' soll sowas wie ein flashback sein, also wo sie sich zurück erinnert, deswegen schreibe ich auch da in der vergangenheit und sonst in der gegenwart.. ^^
also kann sein das ich das nicht so ganz klarmachen konnte... und sonst wisst ihr es ja jetzt ^^
Re: Der Schein trügt {PG16}
Aureliebabe - 20.05.2006, 17:22
ich find , dass alles sehr schön und ausführlich beschrieben.
Mir gefallen auch die Rückblicke !
kritik hab ich im Moment auch keine!
dann is ja alles wunderbar und du kannst bald weiter machen!
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 26.05.2006, 10:27
Ah.. danke nochmal für eure lieben kommis...
sorrie dasses hier nicht weiter ging aber mir hat die letzten tage die nötige zeit und motivation gefehlt...
Aber jetzt hab ich ja zwei wochen ferien... =D
Und wenn ich richtig wach bin schrieb ich hier nachher auch gleich ganz zackig weiter...
Hab nur festgestellt, dass diese geschichte hier wahrschinlich nicht sehr lange wird... aber das wir man sehn...
Also. dann hol ich mir jetzt n kleinen Koffeinschub und dann gehts hier weiter.
Lg
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 26.05.2006, 12:16
Soooo... ich habe es jetzt auch endlich geschafft wieder weiterzuschreiben.
Ich hoff mal es gefällt euch und freu mich natürlich über viele KOmmis.. :P
_________________________________________
Die Straße, die sich vor mir bis ins endlose erstreckt, scheint noch immer wie ausgestorben.
Keinem einzigen Auto begegne ich während meiner inzwischen schon wieder fast einstündigen Fahrt.
Doch mir solls Recht sein. Wie schon gesagt, ich möchte unerkannt und so unauffällig wie möglich bleiben. Und das ist um einiges einfacher, wenn da niemand ist, vor dem ich mich auffällig verhalten könnte… oder nicht?
Doch.
Die Sonne ist inzwischen ganz über dem Horizont erschienen und hüllt die Gegend, so weit das Auge reicht, in ein angenehmes orangenes Licht.
Das und diese ruhige Atmosphäre hier beruhigen mich irgendwie und lassen mich wieder runterkommen. Lassen mich einige Minuten an etwas anderes als die letzte Nacht und überhaupt die vergangenen Tage denken.
Lassen mich vergessen, warum ich überhaupt hier bin und nicht zu Hause in meinem schönen warmen Bett, frisch geduscht und glücklich. Nicht mit einer solchen Last auf dem Herzen und einem schlechten Gewissen.
Ich genieße die Stille und die mein Gesicht wärmende Morgensonne einige Minuten, bis auf einmal das Radio anspringt.
Genau pünktlich zu den Nachrichten. Muss wohl so was wie ne Zeitschaltuhr sein… Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären…
Außer vielleicht, dass das Radio zum Leben erweckt wurde und mit den Nachrichten, die es nun ausspuckt mein schlechtes Gewissen verstärken will, um seinen früheren Besitzer zu rächen.
Da erscheint mir die Theorie mit der Zeitschaltuhr jedoch um einiges Wahrscheinlicher…
„…Der tot aufgefundene Mann nahe Düsseldorf konnte inzwischen identifiziert werden. Frau und Kinder stehen noch immer unter Schock, doch sobald sie sich wieder gesammelt und beruhigt haben, wird man das verschwundenen Auto und damit vielleicht auch den Täter ausfindig machen können… Die Polizei warnt, keine Anhalter mitzunehmen und bittet sie, nach eventuellen Auffälligkeiten Ausschau zu halten und diese zu melden.
Und nun zum Wetter…“
Vor Schreck fahre ich einen kleinen Schlenker, fasse mich jedoch sofort wieder und lenke das Auto zurück auf die Straße.
Frau und Kinder… Wieso hatte der denn Frau und Kinder?
Verdammt… Wenn ich das gewusst hätte…
Okay… dann hätte ich wahrscheinlich trotzdem genauso gehandelt. Ich mein, es war doch Notwehr… Ich hatte keine andere Wahl!
Ich versuche, mein stark wieder hochkommendes schlechtes Gewissen zu verdrängen, indem ich mir immer wieder einrede, dass es nicht anders ging. Wenn ich nicht so gehandelt hätte wäre jetzt womöglich ich an seiner Stelle.
Also. Schlechtes Gewissen ade. Geh weg und komm nie wieder!
Ouh Mann… unterhalte ich mich gerade ernsthaft mit mir selber, beziehungsweise mit meinem Gewissen?
Ich sollte wirklich Schlafen. Und zwar ganz dringend.
Und als hätte ich es vorhergesehen erkenne ich genau in diesem Moment schwache Silhouetten einer Stadt am Horizont.
Mit jedem weiteren Meter werden die Silhouetten langsam aber sicher zu klaren Umrissen verschiedener Hochhäuser.
Wie ich das von hier einschätzen kann muss es eine ziemlich große Stadt sein.
Ich habe inzwischen jede Orientierung verloren und hab keinen blassen Schimmer wo ich mich befinde..
Aber das ist mir auch egal. Hauptsache schlafen. Schlafen und duschen!
Doch da fällt mir auf einmal ein, das ich etwas wichtiges vergessen habe. Etwas sehr wichtiges.
Und zwar das Auto, das mich jetzt so schön direkt in ein warmes, bequemes Bett befördern könnte…
Doch das ist zu riskant.
Wie ich gerade im Radio gehört habe ist es nur eine Frage der Zeit, bis die das Auto hier ebenfalls identifiziert haben und es damit schnellstens ausfindig machen können.
Und egal, wie müde ich bin und wie nah der lang ersehnte Schlaf nun scheint, ich muss das Auto dringend loswerden. Und zwar sofort.
Also lenke ich es, mit einem letzten sehnsüchtigen Blick auf die nun sehr klar erkennbare Stadt, auf einen kleinen Feldweg, der von der Straße abführt.
Ich folge ihm einige Minuten, bis ich mich in einem dunklen Wald wieder finde.
Einzelne Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die dichte Decke der Baumkronen.
Das muntere Vogelzwitschern verleiht diesem Anblick eine angenehme Atmosphäre.
Ich könnte auf der Stelle genau so einschlafen.
Doch ich darf nicht…
Mit einem leisen Seufzen quäle ich mich aus dem Sitz und schlage die Türe mit einem lauten knall hinter mir zu.
Einige Aufgeschreckte Vögel fliegen wild umher und ihr fröhliches Singen verstummt schlagartig.
Ein weiterer Seufzer entfährt mir und ich zwinge meine schweren Beine sich eins nachem anderen einen Schritt fortzubewegen, was manche auch als laufen bezeichnen würden…
Bald habe ich den Wald und den einsamen Feldweg hinter mir gelassen und schlendere den Straßenrand entlang auf die immer größer werdende Stadt zu.
Die Sonne steht bereits weit über mir und neigt sich schon wieder langsam dem Ende ihrer heutigen Reise zu, als ich endlich in das laute Getose der Stadt trete und mich erstmal erschöpft auf einer Parkbank fallen lasse.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 26.05.2006, 14:34
hm... mag niemand lesen??
schade eigetnlich
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 26.05.2006, 15:49
Na gut dann eben nicht. hab hier totzdem noch n kleinen teil.
aber okay... Ich könnt auch einfach sagen wenns scheiße is dann lass ichs eben... :?
_______________
***
Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es mir schon wieder ein klein wenig besser.
Allerdings bin ich jetzt müder denn je und jedes zweite Wort dass durch meine Gedanken schweift ist ‚schlafen’.
Ich kann einfach nicht mehr.
So macht sich ein wohliges Gefühl in mir breit, als ich endlich ein Hotel ausfindig machen kann. Sieht zwar sehr nobel und teuer aus, aber ich habe keine Lust und Kraft lange nach etwas anderem zu suchen.
Geld habe ich habe ich ja erstmal.
Ich hab die Geldkarte meiner Mutter mitgehen lassen.
Das ist allerdings nur die Karte für irgendein Sparkonto, wo sie immer Ende des Monats etwas draufzahlt und sonst braucht sie diese karte nicht. Das heißt in frühestens einem Monat, oder auch 28 tagen um genau zu sein, wird sie bemerken dass diese Karte überhaupt fehlt.
Und bis dahin kann ich es mir dann ja erstmal gut gehen lassen.
Für danach hatte ich genügend Bargeld. Und wenn das dann ebenfalls ausgegangen ein sollte muss ich mir eben etwas Neues überlegen.
Aber erst dann. Jetzt muss ich erstmal schlafen. Schlafen, schlafen, schlafen.
Alles andere ist mir im Moment so verdammt egal.
Also trete ich schwankend an die Rezeption und lasse mich erstmal von der netten Dame hinter der Theke zutexten. Ich nicke nach jedem zweiten Wort brav und unterschriebe irgendwas, bis sie mir endlich meinen Zimmerschlüssel reicht.
Ich bedanke mich und laufe, nein renne schon fast auf den Aufzug zu.
Ungeduldig warte ich darauf, bis er endlich sine Türen schließt um sie 3 Stockwerke später wieder zu öffnen und mich austreten zu lassen.
Okay.
Langsam schlendere ich den Gang entlang und werfe einen Blick auf jede Tür, beziehungsweise auf die dazugehörigen Nummern.
Es scheint eine Ewigkeit zu vergehen bis ich endlich vor der richtigen zu Stehen komme.
Ein Lächeln breitet sich unwillkürlich auf meinem Gesicht aus und so schnell wie es mir Möglich ist stecke ich den Schlüssel ins Schloss, drehe ihn einmal herum.
Mit einem leisen klacken springt die Tür auf und lässt mich eintreten.
Das Zimmer ist groß. Sehr groß.
Doch ich habe gerade nicht so das Bedürfnis mir das Zimmer anzuschauen und zu bewundern sondern springe mit Anlauf auf das große bett zu, während ich mit einem lauten Knall die Türe hinter mir zufallen lassen.
Oh das war vielleicht ein wenig laut… aber egal… Scheiß auf die die anderen Hotelgäste. Ich will doch einfach nur schlafen!
Doch meine fettigen haare, die mir wieder strähnig ins Gesicht fallen, zwingen mich, noch mal aufzustehen.
Ich sollte vielleicht doch erst noch duschen. Frisch geduscht schläft sichs nämlich besser. Und zwar um einiges.
Also entheddere ich mich wieder aus der Bettwäsche und quäle mich ins Bad.
Den Blick in den Spiegel erspar ich mir, sonst würde ich wohl auf der Stelle umfallen und tot sein.
Das will ich aber nicht. Ich will nur schlafen! Nicht tot sein...nein, nein.
Ich entledige mich meiner versifften, stinkenden Kleidung und keine Minute später dreh ich den Wasserhahn in der Dusche in alle Möglichen Richtungen, um ihn irgendwie an zu kriegen.
Erst als ich wütend dagegen hau schießt das Wasser aus dem Duschkopf.
Ich schließe meine Augen einen Moment und genieße einfach nur diesen warmen Wasserstrom, wie er beruhigend über meinen Körper fließt.
Das tut verdammt gut!
Langsam sinke ich in die Knie und setze mich behutsam auf den Boden.
Das Wasser perlt fleißig über meine Haut und versetzt mir ein wohliges Gefühl im Magen.
Das ist es was ich gebraucht habe… Genau das ist es.
Schön… warm… warm…
Ich werde von der Wärme vollkommen eingenommen und meine Gedanken vernebeln, langsam aber sicher… und ich kann mich einfach nicht dagegen wehren.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
[D.I.V.A] - 26.05.2006, 16:08
find den Teil geil.
Schreib ma schnell weita =)
KizZ
Re: Der Schein trügt {PG16}
Anonymous - 26.05.2006, 17:53
ska-p hat folgendes geschrieben: hm... mag niemand lesen??
schade eigetnlich
Und wie ich hier lese^^
Wirklich, bis jetzt find ich die Geschichte klasse. Ist zwar alles noch ein bisschen undurchsichtig, aber ich denke mal, das sich das früher oder später ändern wird.
Die Wortwahl ist gut getroffen und auch an Deinem Schreibstil gibt es nichts auszusetzen.
Absätze fehlen mir teilweise ein bisschen, aber ansonsten ist alles sehr gut.
Wie gesagt, ich lese brav mit und das wird sich auch nich ändern^^
Mich hast Du schon mal als treuen Leser gewonnen :wink:
Also lass nich so lange auf den nächsten Teil warten^^
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 27.05.2006, 16:41
soooo... dann hab ich hier noch einen kleinen teil.
@unechter Tom ui... schön dasses dich hierher verschlagen hat.. ^^
also das ist aber der letzte teil bis mittwoch, weil ich morgend wegfahr. Nun ja. Vielleciht kommt auch nachher nochmal was...
___________________
‚Boom Boom Boom’…
Langsam hebe ich meinen Kopf und schaue mich irritiert um.
Heißes Wasser prasselt mir auf den Kopf und ich brauche einige Sekunden bis ich blicke, dass ich mich immer noch in der Dusche befinde.
‚Boom Boom Boom’
Verdammt… was hämmert da denn so?
Stöhnend richte ich mich auf und stelle das Wasser ab. Muss wohl eingepennt sein…
Tropfend steige ich aus der Dusche und hülle mich in ein Handtuch. Ein zweites wickle ich um meine Haare, während ich von erneutem Hämmern gestört werde.
Erst jetzt registriere ich, dass dieses von der Türe kommt.
Langsam befestige ich das Handtuch über meiner Brust und öffne erst die Badtüre, um dann vor der Zimmertüre stehen zu bleiben.
Wer kann das sein? Wer klopft da wie wild gegen die Tür und will mich wohl sprechen.
Wer weiß überhaupt dass ich hier bin? Haben sie mich doch aufgespürt?
Nein… das ist unmöglich. Außerdem würden die dann nicht wie verrückt Minutenlang anklopfen, sondern einfach die Tür eintreten.
Also mache ich einen unsicheren Schritt vor und öffne die Türe einen Spalt.
Mit halb raus gestrecktem Kopf erkenne ich einen Jungen, der mich böse anfunkelt.
Er steht mit erhobener Hand regungslos vor mir, offenbar gerade zum erneuten anklopfen ausgeholt.
„Oh.“ Langsam lässt er seine Hand wieder sinken und mustert mich von oben bis unten, was mir sichtlich unangenehm ist, so nur im Handtuch bekleidet…
Ich betrachte ihn mir allerdings auch etwas genauer.
Ich kenne ihn…
das ist der Junge aus dem Fernsehen. Rabenschwarzes Haar, kinnlang. Sieht aus, wie grad ausm Bett gescheucht. Ok. Wenn ich ihn mir näher anschau könnte das wohl sogar wirklich zutreffen…
Sein T-Shirt steckt vorne ein wenig in seiner Hose, welche etwas schief sitzt. Sowas wie Schuhe hat er nicht an.
Mein Blick wandert wieder schnell hoch und bleibt an seinen dunkel umrandeten Augen hängen.
Die Augen, die man jeden tag im Fernseher sieht, egal welches Programm man auch einschaltet…
Er ist von Dieser Band… Tokio Hotel?
Ja, so was irgendwie…
Er hebt seine Hand erneut, um sich am Hinterkopf zu kratzen.
„Hi, also ich wollt dich eigentlich nur mal drauf hinweisen, dass du hier nicht allein in diesem Hotel bist…“
„Bitte…?“
Etwas verwirrt lege ich meinen Kopf schief und versuche zu verstehen, was er mir dami sagen will.
„ja, ich weiß ja nicht was du da drin veranstaltest, aber erst turnst du da drin irgendwie rum, dass mans in meinem Zimmer nebenan noch hört und dann lässt du Stundenlang die Dusche laufen… das nervt nach ner Zeit ein wenig!“
Ich schaue ihn etwas schief an und nicke dann langsam.
„Sorrie… also wenn ich dich irgendwie gestört hab oder so…“
Er lässt mich gar nicht erst aussprechen sondern unterbricht mich mit einem energischen Nicken.
„Und wie du mich gestört hast… also mein heißes Chick hast du damit schon vor der ‚Vorrunde’ verjagt und dann konnt ich nicht mal in Ruhe darüber deprimiert sein!“
Er wirft mir einen Vorwurfsvollen Blick zu und verschränkt seine dürren Arme vor der Brust.
Ouh… Da ist aber jemand sehr… direkt?!
Also doch direkt ausm Bett gescheucht… Na da hab ich aber mal gut geraten!
Ich hätte es zwar jetzt auf ne andere Weise gedacht, aber auch ok.
Ich bin noch immer ein wenig geschockt darüber, wer direkt er mir von seinen, durch mich schief gegangen Sexerlebnissen erzählt, als er anfängt zu lachen.
„Jetzt schau nicht so doof. So schlimm isses auch wieder nicht. Ich verzeihe dir, und damit ist gut.
Also, man sieht sich sicher.“
Damit, und mit einem kurzen Zwinkern, dreht er sich dann um und verschwindet im Nebenzimmer.
Ähm. also… ok.
Ich bin noch immer ein bisschen überrumpelt und verstehe nicht so ganz, was eben passiert ist.
Vorsichtig schließe ich dann die Tür hinter mir und laufe langsam in Richtung Bett.
Aber ist ja eigentlich auch egal.. Darüber kann ich mir auch morgen noch Gedanken machen. Jetzt will ich endlich schlafen.
Und zwar richtig! Nicht so blöd zusammengekrümmt in der Dusche.
Also lasse ich mich, wie ich bin, nur im Handtuch gewickelt, auf das große bett fallen und schließe meine Augen.
Fuck ist das bequem…
Dieser Satz hallt noch eine Sekunden in meinen Gedanken wider, bevor er mich in einen sanften, festen Schlaf fallen lässt.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
duplo - 27.05.2006, 23:44
he du arsch. jaja. ich könnte wetten. dass du heute nacht so blau bist dass du rein theoretisch auch in der dusche einpennen könntest..^^
naja. ich mein. würd dir ähnlich sehn.. :wink:
aber gut. ich muss ja auch mal wieder was dazu sagen, wie mir scheint. aja.
und nicht, weil ich heute wieder voll der looser bin. manmanman. ih hey. ich meine. 3 tage lang kein poolmaster? auch egal. scheiß auf den poolmaster. das tollste dort ist eigentlich eh, dass so ziemlich alles zensiert wird.
wenn man das hier so ließt. könnte man auch sonstwas von mir denken..^^
naja, aber egal.
zu der FF. schöön.
naja, was soll ich groß sagen? ich finds sehr seltsam, dass sie in der dusche einpennt..^^
und erm ja. ansonsten hast dus wenigstens mal teilweise geschafft die ganzen punkte wegzuginkeln!
und fuck. das ist recht schwehr dir zu sagen, dass ich wissen will wies weitergeht bzw was die da eg macht, wenn ichs schon weiß. irgendwie. zwar nur grob, aber naja.
übrigens ich hab vorhin popetown gesehn und da war son kerl der von seiner katze raúl erzählt hat die er im klo oder so ertränkt hat ^^
und ich weiß nicht, obs das gleiche oder was anderes war. aber irgendwo war auch n kerl mit so ner richtig, also ich meine RICHTIG fetten naahs.
wirklich, da brauchst du dir keine sorgen mehr zu machen..!
und ich hoff ich verpenn morgen nicht, hab mir unnötigerweise den wecker auf 10 gestellt.. :roll:
egal. mach einfach weiter. falls du mal daheim sein solltest. und wenn nicht. dann eben erst wieder am mittwoch.
und jap, mir ist langweilig ;)
edith hat sich grade furchtbar erschreckt, weil sie gar nicht wusste, dasd deine FF "der schein trügt" hieß und dachte sie hätte wo ganz anderst scheiße geschrieben.
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 30.05.2006, 22:53
du bist echt blöd anne ^^
Re: Der Schein trügt {PG16}
duplo - 30.05.2006, 22:55
kopf, ey. mir war langwelig.
und du warst wirklich besoffen.. ^^
"bauchfrei-bauer"
:-D
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 30.05.2006, 23:13
oh... darüber wolln wir jetzt gar nicht reden... ^^
ICH hatte meinen Spaß !
so wie die letzten drei tage... hach.. irgendwie wars ja schon herrlich... wenn man eben mal vom regen absieht!
Re: Der Schein trügt {PG16}
duplo - 30.05.2006, 23:24
ja, abgesehn vom regen wars einfach. sau geil ^^
auch wenn ihr's party zelt wart und aufm bauch gelegen seid.. manmanman..
"ich komm dann mal bei dir vorbei, dann können wir wieder aufm bauch liegen, ne?"
an,ne.
du bist einsam(i).
wortspiele. hach. herrlich.
aber irgendwie. könntest du auch einfach mal weiter machen. und ich steh mrgen nich vor 12 auf, das sag ich dir. wirklich. zelten is kacke weil man einfach schon um halb 8 wach is..
egal. jedenfalls kann ich morgen erst später virbeiGINKELN :wink:
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 30.05.2006, 23:37
du bis so ein Idiot.. ^^
ja... wir warns PARTY-Zelt... ham den ganzen abend zusammen locker flockig aufm Bauch gelegen während ebnni und lisa ihre Turnübungen da neben uns verrichtet ham... das war ja echt schlimm... und diese geräusche... aber tzz.. ich gönns ihnen ja ^^
Aber wir hätten da nich drin rauchen solln. das stinkt wie n angepisster Keks man.. das is unglaublich!
Aber ok. Wie gesagt, ich fands lustig.
UNd das mit m Ginkeln kann ich nie wieder hören.
Ich habs endlich geschafft in diesem Pisszelt einzuschlafen, kommt er halt rein voll mit irgenner taschenlampe in mein Gesicht 'Litz, Litz, Litz'
Und dann war wirklich JEDES zweite wort Ginkeln... das war so scheiße.. ^^
Aber ok. ich steh morgend auch nich vor 12 auf. ums genau zu nehmen nicht mal vor 15. Uhr. Ich brauch mein Schlaf!
Und dann schreib ich hie dnek ich auhc mal weiter... auxch wenn ich dasgefühl hab dasses außer dir ja niemand liest... ^^
aber egal... ddann schireb ich eben nur für dihc weiter... =)
Re: Der Schein trügt {PG16}
sunshine - 03.06.2006, 15:54
ska-p hat folgendes geschrieben: benni und lisa ihre Turnübungen da neben uns verrichtet ham... das war ja echt schlimm... und diese geräusche... aber tzz.. ich gönns ihnen ja ^^
DAS gehört hier nicht hin.. und niemand muss mir die behinderte Situation gönnen...
deine geschichte is schön.. ein wenig seltsam.. aber wie gesagt ich steh ja eh auf deine geschichten..
vielleicht solltest du einfach mal weiter schreiben!
ich muss jetzt kippen holen.. TSCHAU
Re: Der Schein trügt {PG16}
Jarven - 04.06.2006, 13:59
ist das spannend!
langsam blicke ich aber durch das geschehen durch... nur das mit diesem toten mann da noch nicht^^
hoffe es geht bald weiter! =)
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 07.06.2006, 21:44
soo.. habs auch mal wieder geschafft hier wieter zuschrieben... nciht seh vile aber macht ja nix... ich denk diesmal lässt der nächaste teil nich ganz so lang auf sich warten.. ^^
hoff ich mal... aber ok.
@Jarven: danke für das Kommi... =)
____________________________________________________
*Biep biep biep*
Was zur Hölle...?!
Ruckartig reiße ich meinen Kopf aus den Kissen und versuche zu verstehen, was für ein nerviges Piepsen mich hier aus den schönsten Träumen zurück in die Realität ruft.
Ich brauch einige Sekunden der Ratlosigkeit, bis ich begreife, dass mein Handy hier so fröhlich vor sich hinklingelt, begleitet von einem energischen Vibrieren, welches das gute Stück gleich vom Nachttisch fallen lässt.
Aber bevor es genau dazu kommen kann greife ich danach und bringe den morgentlichen Wecker, der mich normalerweise immer vom Verschlafen abhält, mit einer geübten Handbewegung zum Schweigen.
„Man du Scheißteil… erschreck mich nie wieder so!“ fange ich dann auch noch beleidigt an auf das kleine Ding einzureden und will es gerade wieder zur Seite legen.
Doch ich halte mitten in der Bewegung inne und schaue wieder auf das, von einem fetten Kratzer gezierte, Display.
Das Handy ist an.
Okay, das war jetzt vielleicht keine sehr geistreiche Feststellung, aber hatte ich es nicht extra ausgemacht?
Immerhin bin ich nicht gerade sehr scharf auf anrufe meiner Mutter, wo ich denn stecke und warum ich nicht zu Hause bin. Das dürfte sie zwar genauestens wissen, oder zumindest kann sie es sich denken, trotzdem würde sie mit allen Mitteln versuchen meinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen und mich schnellstens wieder heim zu holen. Und wem würde da nicht als einfachste Methode erstmal das Handy einfallen?
Aber so leicht will ich es ihr nicht mahne, nein.
Ich werde darum kämpfen, nicht wieder nach Hause zu müssen. Sonst wäre ich ja wohl kaum von dort abgehauen… Wenn ich das Handy also anlasse und geradezu darauf warte, bis meine Mutter mich anruft, kann ich auch gleich ins nächste Taxi springen und ab zurück heim fahren.
Nein, nein, nein. Genau das will ich ja nicht. Also Handy – Aus.
Aber warum zum Teufel ist es dann jetzt an und summt so munter vor sich hin, als wäre es nur dafür geboren, bzw. gebaut, worden, mich zu wecken?
Naja. Entweder dem eingebauten Wecker ist es scheiß egal, ob das Handy an oder aus ist, oder… ja keine Ahnung. Ein oder fällt mir jetzt gerade nicht ein, also gebe ich mit dieser Erklärung zufrieden und schalte dann jetzt endlich sowohl den Wecker, wie auch insgesamt das ganze Teil aus.
Und jetzt; schlafen. Nur weil ich so unsanft geweckt wurde heißt das ja nicht, dass ich jetzt nicht och ne Runde schlafen kann.
Doch das gelingt mir leider nicht so ganz, weil in genau diesem Moment im Nachbarzimmer etwas heftig zu poltern beginnt.
Genervt Stöhnend versuche ich zu ignorieren und packe mir das weiche Kissen, um es auf meinem Kopf zu platzieren.
Toll. Bringt wirklich sehr viel.
Ich hebe meinen Kopf wieder und werfe das Kissen mit aller Kraft, die ich gerade aufbringen kann, gegen besagte Wand, hinter der gerade irgendein Pferderennen oder so veranstaltet wird.
Und tatsächlich verstummt der Lärm für einen Moment.
Erleichtert lasse ich meinen Kopf wieder in das nun Kissenlose Bett fallen, allerdings nur um ihn keine zwei Sekunden wieder vor Schreck in die Höhe zu reißen.
„Was zum…“
Das nun zwar etwas leisere, aber immer noch störende, Gepolter wird fortgeführt. Diesmal begleitet von einem leisen Stöhnen.
„Komm schon… zier dich nicht so…“ Ertönt nun eine gedämpfte Stimme.
„jaa.. geht doch… ja das machst du gut.. komm… ja…“
Skeptisch eine Augenbraue in die Höhe ziehend starre ich gegen diese böse Wand und lausche den weiteren, zweideutigen Geräuschen.
Als irgendjemandem da drüben jedoch ein erstickter Schrei entfährt wird es mir zu bunt.
Leise vor mich hinfluchend werfe ich die Bettdecke zur Seite und stapfe wütend zur Tür.
Erst als ich diese schon in der Hand habe und gerade dabei bin, zu öffnen, bemerke ich, dass ich immernoch nur im Handtuch bekleidet bin.
Und Pünktlich zu diesem Gedanken löst sich das Handtuch natürlich und rutscht mir über den Körper auf den Boden.
Toll.
Ich bücke mich um es wieder aufzuheben und werfe es irgendwo in eine Ecke. Hat zwar nicht sehr viel gebracht, aber irgendwas muss ich mit meiner Aggression gerade ja anstellen.
Schnell werfe ich mir ein Shirt und eine kurze Shorts über und mache mich erneut auf den Weg in Richtung Nachbarzimmer.
Nach dem ersten Klopfen verstummen die seltsamen Geräusche im inneren des Zimmers. Nach dem zweiten hört man ein Gerumpel und ein leises flüstern und kurz nach dem dritten wird dann schwungvoll die Türe aufgerissen.
Mein berühmter Nachbar, der sich mir ja schon liebevoll vorgestellt hat, steht verstört im Türrahmen, mit zu allen Seiten abstehenden Haaren und sieht mich eindringlich an.
Ein kleines Grinsen ziert meine Lippen, als ich zu sprechen beginne.
„Hi, also ich wollt dich eigentlich nur mal drauf hinweisen, dass du hier nicht allein in diesem Hotel bist…“
Einige Sekunden bleibt er Regungslos in dem Türspalt stehen, dann, als er bemerkt dass ich es mir nicht hab nehmen lassen, ihn zu zitieren, beginnt er ebenfalls zu grinsen.
„Achso… ich wollte dich ja nicht irgendwie stören oder so…“
„Hast du aber… Mein Kissen hast du schon vor der Vorrunde gegen die Wand gejagt und nicht mal dann konnte ich in Ruhe weiterschlafen…“
Er nickt, immer noch grinsend, als eine weibliche Gestalt neben ihm erscheint.
Ihr verdrehtes Top und die schief sitzende Hose machen klar, dass sie sich in Marathonzeit eben angezogen haben muss, was mich nur ahnen lässt, dass ich mit dem Pferderennen vorhin wohl nicht so ganz Unrecht hatte…
Ich sollte vielleicht so was wie Wahrsagerin werden… damit kann man sicher ne Menge Geld machen... ?!
Ich nickte beiden grinsend zu und drehte mich dann mit einem ‚man sieht sich’ um, auf den Weg zurück in mein Zimmer. Vielleicht krieg ich ja doch noch mal ein Auge zu…
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 09.06.2006, 00:59
aii... schön dasses so viele lesen.. bin echt begeistert
Re: Der Schein trügt {PG16}
[D.I.V.A] - 09.06.2006, 10:52
nee sorry konnte ne weile nich ins i-net^^
abba ich mag die FF, besser gasagt ich liebe deine FF*g*
nee, ich find die Idee echt gut, und würd mich voll freuen wenn weita schreibst!
also: WEITER! *g*
KizZ
Re: Der Schein trügt {PG16}
Janamaus - 09.06.2006, 19:27
Ahhhhhhhhhhhhhhhhh!
ICH lese!!
Hab nurn akutes Problem mit meinem PC :roll:
Oder mit dem I-net? Ich hab kA.
Jedenfalls zeigt mir mein Bildschirm nur manchmal die neuen posts an.
Wenn er gerade keinen Bock hat, dann tut ers eben nicht.
Deshalb isses für mich manchmal schwer, alle ausfindig zu machen, ABER ich tu mein bestes =)
Joa, und so nachn paar Tagen, hat die liebe Jana jetzt auch gecheckt, dasses hier weiter geht.
Jaha, ich gestehe, ich war ein kleiner stiller Leser.
Ich les nur so viele FFs, und immer alles zu kommentieren is echt Arbeit.
Aber jetzt kommentier ich ja, also hoff ich am du bist mir net böse. +Lieb guckz+
Alsooooo, was soll ich sagen?
Dein Schreibstil gefällt mir seeehr gutt <3.
s immer noch genauso toll, wie bei der andern FF (Ich will net erste sagen, weil ich kP hab obs dir erste ist ; ) auf jeden mein ich "Wenn durch Tod neue Liebe entsteht).
Ich finds auch alles voll toll, vorallem wo die da mitten drin beim nachbarb reinplatz. Geil.
Mich erschreckts nur etwas, das die sa wat böses gemacht hat...oder vor was sie sonst auf der Flucht ist...=)
Auf ejden Fall sollste weiter amchen x)
Freu mich auf neue Teile!!!
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 10.06.2006, 11:23
Hallihallo...*grins*
Ich reihe mich dann auch mal in der begeisterten Leserschaft ein...(hört sich komisch an...aba egal*smile*)
Joa, also das ist doch mal ne coole FF.
Gefällt mir gut, muss ich sagen.
Zwar ist es wirklich noch etwas undurchsichtig, aba das macht nix. Ich mag das.
So bleibt's wenigstens spannend und man liest immer weiter, weil man ja auch irgendwie wissen will, was sie denn jetzt wirklich verbrochen hat.
Hehe, "Pferderennen"?
Lustig,lustig...
Bin gespannt, wie sich das alles noch so entwickelt.
Dein Schreibstil gefällt mir übrigens auch (nur um das mal zu erwähnen...*g*)...
Also, schön fleißig weiter posten! :wink:
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 15.06.2006, 19:26
ui... danke für eure lieben kommis... :)
_____________________________________________
Doch das tu ich natürlich nicht…
Also beschließe ich, mir das Frühstücksbuffet mal genauer anzuschauen. Mein Magen macht sich nämlich mit jeder Minute lauter bemerkbar.
Und ich muss sagen, dass Buffet ist wirklich alles andere als schlecht!
Tonnenweise leckeres, teilweise noch nie gesehenes Essen stapelt sich auf vielen, mit weißen Tischdecken überzogen Tischen, was wirklich ein grandioses Bild darstellt.
Hier dürfte ich meinen Hunger wohl gestillt bekommen, womit ich jetzt auch gleich mal anfangen werde.
Freudig die Hände ineinander knetend laufe ich langsam an dem kleinen Festmahl vorbei und begutachte es. Da weiß man ja gar nicht wo man anfangen soll…
Ich schnappe mir einen Teller und hau einfach alles drauf was in meiner Reichweite steht, bis ich feststellen muss, das der Teller voll ist. Mehr passt beim besten Willen einfach nicht drauf…
Glücklich suche ich mir einen Platz am Fenster, der eine überwältigende Aussicht bietet.
Die schon halb aufgegangene Sonne spiegelt sich in einem riesigen See wider. Sanft schlagen die Wellen an dessen Ufer, welches an ein überdimensionales Rosenbeet grenzt.
Ein wirklich sehr schöner, romantischer Anblick… Schade eigentlich, dass man solche Momente immer alleine erlebt.
Seufzend wende ich meinen Blick wieder auf meinen Teller. Und diesen zu sehen, so voll beladen und danach schreiend, geleert zu werden, stimmt mich gleich wieder fröhlich.
Also lasse ich den armen Teller nicht länger unter dieser schweren Last, die er auf sich trägt, leiden und fange an mir den Bauch voll zuschlagen.
Das ist wieder einer der wenigen Momente, in denen mein Gehirn einfach ausgeschaltet ist. In denen ich wirklich an nichts denke und meine Gedanken wie weggefegt sind.
Das ist aber immer so, wenn ich etwas esse. Dabei kann mich einfach nichts und niemand stören, und nicht mal von meinem schlechten Gewissen und meinen Problemen, die mich derzeit plagen, lasse ich mir diesen wunderbaren Moment des Überlebens zerstören.
Ja, es ist doch so, oder? Ohne etwas zu essen könnten wir nicht leben, und ich sowieso schon dreimal nicht. Und was kann den bitte wichtiger sein, als sich vor dem Tod zu retten?
Also.
Allerdings werde ich doch nach kurzer Zeit beim Überleben gestört.
Ein Schatten, der auf mich geworfen wird, lässt mich aufblicken. Und genau in dem Moment lässt sich der Verursacher des Schattens einfach ganz frech und ohne zu fragen auf dem Stuhl mir gegenüber nieder.
Er streift sich eine pechschwarze Strähne zurück und schenkt mir ein Grinsen.
Anstatt dieses zu erwidern wird er jedoch nur böse von mir angefunkelt.
„Nein, danke das du fragst, aber du darfst dich Nicht zu mir setzten!“ gifte ich ihn an und widme mich wieder meinem noch immer halbvollen Teller.
Er geht nicht auf meine Worte ein, sondern lässt, wie ich vorher, seinen Blick über die Landschaft, auf der anderen Seite der Glasscheibe, schweifen.
„Schöner Ausblick, den man hier hat, nicht wahr?“
Mein Blick folgt seinem verträumten und auch ich begutachte nun wieder die Vielfältigkeit der Natur.
Nur ein kleiner Sturm und etwas Regen würden ausreichen und dieser so unscheinbar und schön wirkende See könnte dir böse zum Verhängnis werden. Beeindruckend irgendwie, wenn man mal so drüber nachdenkt.
So gesehen ist die Natur wohl wie ich.
Auf den ersten Blick bin ich auch so unscheinbar. Vielleicht nicht unbedingt schön, aber man sieht mir nicht an, was passieren kann, wenn ein Sturm aufkommt. Wozu ich fähig bin, wenn es keinen Ausweg gibt oder ich wütend werde.
Bis vor einigen Tagen wusste ich das nicht einmal selbst. Wozu ich fähig sein kann.
Nun ja. Der Schein trügt.
Das trifft wohl genauso auf die Natur, wie auch auf mich zu. Auch wenn ich es irgendwie seltsam finde, mich mit der Natur zu vergleichen. Trotzdem ist es in der Hinsicht aber so…
„Warum sitzt du hier so alleine, wo du diesen Augeblick doch sicher mit einer zweiten Person verbringen könntest...?“
Mein Blick wandert zu meinem Gegenüber, der mich auffordernd mustert.
Ich hebe meine Augenbraue an und tu es ihm gleich.
„Aber das tu ich doch…?! Oder bist du etwa keine Person?“
Er nickt lächelnd und hält meinem festen Blick stand.
„Doch… das denke ich schon. Aber ich denke du weißt genau wie ich das gemeint habe.“
Das lächeln wächst wieder zu einem Grinsen heran und wartend beginnt er mit seinem Zungenpiercing zu spielen. Ja soviel hab sogar ich inzwischen mitbekommen, um zu wissen, dass er so was besitzt.
Als ich nicht antworte hakt er weiter nach.
„Ich mein… bist du etwa ganz alleine hier?“
„Ja.“
„..Warum? was machst du?“
„Ich…“
Gedankenverloren beginne ich mit meiner Gabel in dem inzwischen kalt gewordenen Rührei rumzustochern.
Ja… also ob ich genau ihm jetzt erzählen würde, was ich hier mache…
„..Das geht dich glaube ich nichts an!“ Fange ich schon wieder an zickig zu werden, während meine Gedanken zurück gehen… ich mich erinnere und mir wieder schmerzend klar wird, warum ich überhaupt hier gelandet bin…
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
[D.I.V.A] - 15.06.2006, 21:31
echt wieder geiler teil! echt! *begeistert bin*
also ich find die idee von deiner FF voll gut und hast auch echt voll den hammaZzZ schreibstil! mag ihn =)
also ich find sie soll jezz ma nich so zickig sein^^
aber ich würd langsam auch gerne mal wissen was denn jetzt da am anfang überhaupt war... also des warum sie jezz in dem hotel is und....ja ich glaub du weißt was ich mein^^
also? würd mich echt interesieren!
bitte schreib ganz schnell weiter willst doch nich dass ich hier durchdreh oder?^^
KizZ
*dich knuddel*
Re: Der Schein trügt {PG16}
Anonymous - 16.06.2006, 15:13
cool eine neue ff von dia :shock:
Das is soo gail, wirklich! Ich frag mich woher du immer deine coolen Ideen nimmst!
Also ich finds volll die gaile ff und schreib bitte sofort weiter, ich krig schon entzugserscheinungen! xD
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 19.06.2006, 17:44
soo.. dann erfahrt ihr halt jetzt, warum sie da ist.. ^^
aber trotzdem ist noch einiges offen...
_________________________________________
~ ~
„CINDYY?!“
Erschrocken hob ich meinen Kopf, wandte meinen Blick der geschlossenen Zimmertüre zu.
Was um alles in der Welt war denn nun schon wieder passiert, dass mein Name quer durch das Haus gerufen wurde, als ob ihn auch ja die Nachbarn drei Häuser weiter noch mitkriegen sollten..?!
Allerdings rührte ich mich nicht vom Fleck. Verharrte in der Liegeposition auf meinem Bett, darauf wartend, dass irgendetwas passierte.
Und das tat es auch keine 2 Sekunden später, als erneut jemand meinen Name rief, diesmal noch lauter und gefolgt von einem heftigen Poltern.
Bei genauerem hinhören erkannte ich, dass der Grund dieses Kraches die Treppe nach hier oben, in mein Gemach, war die irgendwer wild hoch trampelte.
Schnell sprang ich nach von meinem Bett. Was zur Hölle war denn überhaupt los?
Krachend wurde meine Türe aufgerissen und meine aufgebrachte Mutter stand mit hochrotem Kopf vor mir.
In ihrer rechten Hand hielt sie einen Zettel, womit sie mir nun vor der Nase rumfuchtelte.
„Kannst du mir Das bitte mal erklären?“
Skeptisch zog ich meine Augenbraue hoch, sah zwischen dem Blatt Papier und meiner Mutter hin und her.
„…Was erklären?“ Fragte ich dann vorsichtig, allerdings mit einer bösen Vorahnung im Bauch.
„WAS ERKLÄREN?!“ Ihre Stimme überschlug sich fast, so wütend und aufgebracht war sie…
Ich wich vorsichtshalber einen schritt zurück, da ich nur ahnen konnte, wie das hier wieder ausgehen würde.
Meine Mutter knüllte den Zettel zusammen und warf damit nach mir, verfehlte mich nur knapp.
So hatte ich sie schon lange nicht mehr erlebt… und ich wollte jetzt verdammt noch mal wissen, was hier los war.
Doch sie zu fragen traute ich mich nicht. Ich wusste wie unzurechenbar sie in solchen Situationen sein konnte. Vielleicht hatte ich das ja von ihr… nein, da war ich mir sogar sicher.
Ich wollte sie jetzt um keinen Preis noch mehr reizen.
Deshalb stand ich nur eingeschüchtert da, meine Bettkante in den Kniekehlen, sodass ich auch nicht noch weiter zurückweichen konnte und wartete auf eine Aufklärung.
Meine Ma holte einmal tief Luft und versuchte sich zu fassen.
„Warum bekomme ich einen Brief, in dem mir einfach mal mitgeteilt wird, dass meine Tochter seit über drei Wochen nicht in der Schule anwesend war und mehrere Male beim konsumieren von Rauschgift erwischt wurde?“
Kaum war der, das Thema so schön umschreibende, Satz beendet lief ihr Kopf schon wieder Knallrot an und die letzten Worte waren nur ein lautes Kreischen.
Ich hob reflexartig die Hände und wich ihren Blicken aus.
„ANTWORTE MIR GEFÄLLIGST!“ setze sie noch hinterher, als ich nichts darauf zu erwidern wusste.
Ich hob hilflos die Schultern.
„was soll ich denn deiner Meinung nach sagen?“
Ja. Was konnte man da denn sagen? Leugnen würde nichts bringen, ein Geständnis ablegen ebenso wenig und ihr irgendwas zu erklären versuchen sowieso. Also lieber gar nichts dazu sagen.
Meine Mutter starrte mich einen Moment lang fassungslos an, dann rastete sie so aus, wie ich es noch nie erlebt hatte.
Sie nahm meinen Schreibtischstuhl und warf damit nach mir, so gut man einen Stuhl eben werfen kann. Ich hob schützend meine Hände über den Kopf und versuchte auszuweichen. Kaum wand ich mich wieder meiner Mutter zu, kamen mir weiter Sachen entgegen geflogen.
„Ma.. bitte!“ verzweifelt versuchte ich sie davon abzuhalten, mit allem in ihrer Reichweite nach mir zu werfen.
„NICHTS DA MA BITTE! Du bist nicht meine Tochter! Meine Tochter schwänzt nicht die Schule um Drogen zu nehmen! Was ist nur aus dir geworden? Ich versteh das nicht! Du warst immer so brav und mein kleiner Engel. WAS IST NUR MIT DIR PASSIERT?!“
Ich kämpfte mit den Tränen, als ich sie das sagen hörte. Es tat weh, so etwas von der eigenen Mutter zu hören.
„Ja Mama! Genau deswegen! Ich war immer nur das kleine Musterkind. Alles musste immer perfekt sein“
Ich duckte mich, um nicht von einem Kaktus getroffen zu werden und konnte vereinzelte Tränen nun nicht mehr zurück halten. Allerdings war inzwischen auch die Wut in mir hochgekommen.
„Nie hat es dich auch nur einen Dreck gekümmert, wie es mir geht oder was ich will. Zucht und Ordnung habt ihr mir eingeprügelt! Schon seit ich ein kleines Kind war… von wegen, ich war dein Engel… Ein scheiß! Ich war, wie ihr es wolltet. Weil ich mich verdammt noch mal nicht wehren konnte.
Aber ich hab da kein Bock mehr drauf!
DESWEGEN die Drogen. Deswegen Schule schwänzen. Ich will nicht länger die scheiß perfekte Tochter sein!“
Schwer atmend stand ich meiner Mutter gegenüber, während sie versuchte, meine Worte zu begreifen.
Im nächsten Moment hatte ich eine deftige Ohrfeige an der Backe kleben.
Ich hielt mir die schmerzende Wange und sah sie hasserfüllt an.
„Ja… Zuschlagen. Das ist auch das einzige, was du kannst. Wenn dir was nicht passt haust du einfach mal drauf los!“
Ein weiterer Schlag folgte. Und noch einer… Und noch einer… Bis ich mich schreiend von ihr losriss und an ihr vorbei aus der Tür rannte. Das war einfach zu viel.
„Ja. Renn du nur weg! So eine Tochter will ich sowieso nicht haben. Hörst du? DU bist nicht länger meine Tochter. Auf so was wie dich kann ich wirklich verzichten!“
~ ~
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Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 27.06.2006, 23:02
hmpf.. mag echt niemand lesen? is so blöd??
würd mich ja schon über n paar kommis freuen... aber ok.
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Schmerzlich kommen die Erinnerungen zurück. Die Erinnerungen daran, wie mich meine eigene Mutter verleugnet und quasi von zu Hause rausgeschmissen hatte.
Dem Wunsch bin ich dann auch gefolgt. Noch im selben Atemzug, wie ich fassungslos ihre Worte aufgenommen und verstanden habe, packte ich das nötigste zusammen und bin ohne weiteres gegangen. Weg. Ohne Plan wohin.
Es ist ein schreckliches Gefühl, so etwas zu spüren zu bekommen.
Ich habe meine Mutter wirklich immer geliebt. Sehr sogar. Trotz alldem was sie mir immer angetan hat. Trotz den Schlägen, die ich schon als kleines Kind immer wegstecken musste, wenn sie nicht weiter wusste. Wenn ich nicht so perfekt war, wie sie es immer wollte.
Ich wusste, dass es ihr schlecht ging und sie einfach nicht anders konnte. Ich habe zwar nie verstanden, warum, aber ich wusste es… wusste es schon im zarten Alter von 5 Jahren.
Ich wollte, dass es ihr immer gut geht. Und danach ging es ihr gut. Also habe ich mich nie gewehrt. Schon allein auch, weil es gar nicht konnte. Ich habe gelernt es zu akzeptieren und habe sie trotz allem einfach verdammt nochmal immer geliebt.
Und dann so etwas von ihr gesagt bekommen war ein Schock für mich. Ein Schock, der mich so schnell nicht mehr los lassen würde.
Zuckend werde ich zurück in die Realität gerissen, als ich Bills Finger meine Wange entlangfahren spüre.
„Hey… warum weinst du? Hab ich irgendwas Falsches gesagt?“
Ich schüttele leicht meinen Kopf und lasse die stummen Tränen in meinem Pulloverärmel verschwinden.
Verdammt, was denkt der denn jetzt von mir. Ist eigentlich doch nicht so meie Art, vor eigentlich wildfremden Leuten in Tränen aus zubrechen…
„Nein, alles okay… Ich… is schon ok…“ versuche ich stotternd mein seltsames Verhalten auf eine eigentlich so simple Frage zu erklären.
Ein skeptischer Blick ist zwar seine Reaktion auf diesen kläglich gescheiterten Erklärungsversuch, doch er kommt nicht dazu, mich weiter zu befragen.
„BILL, GEORG! Was fällt euch eigentlich ein, mich nicht zum Frühstück zu wecken? Wollt ihr mich verhungern lassen? Wollt ihr dass ich kläglich im Schlaf verrecke, weil ich nichts zu Essen…Oh…“
Ein erstaunt dreinblickender Tom kommt neben uns zum Stehen und schaut abwechselnd zwischen Bill und mir her. Ich kenne ihn ebenfalls.
Aus Zeitschriften, Fernsehen. Soweit ich weiß ist er der Bruder von Bill. Zwillinge. Ich fand Zwillinge schon immer interessant.
„Du bist gar nicht Georg!“ stellt er dann grinsend und wirklich sehr geistreich an mich gewand fest und macht einen kleinen Schritt zurück.
„Also ich will euch dann ja auch nicht weiter stören, ne?!“
Ein Grinsen an seinen Bruder und eine elegante Drehung, um sich einen anderen, freien Tische zu suchen.
Doch ich erkenne Blitzschnell die Situation und meine Chance, mich einer unangenehmen Erklärung und dadurch auch eventuellen Lügen zu entziehen.
„Hey Tom, du kannst dich ruhig setzen… ich wollte sowieso gerade gehen.“
Damit erhebe ich mich und mache meinen Stuhl für Tom frei.
Bill wirft mir einen verwirrten und irgendwie auch flehenden Blick zu, den ich jedoch ignorierte.
Ich kann ihm einfach nicht erzählen, warum ich hier bin, was alles passiert ist. Nicht mal wenn ich ihn kennen würde.
Dazu ist es noch zu frisch… zu krass, um einfach darüber reden zu können.
Ich kann es mir ja noch nicht einmal selbst eingestehen.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
Janamaus - 28.06.2006, 09:52
Waahhh,
ich hab schon wieder vergessen zu kommentieren...also den letzten teil...tut mir echt leid.
Ich bin dann immer so im leserausch und les alles durch und nacher bin ich mir dann sicher, dass ich kommentiert habe...öhmm...ja..ich und mein Gedächtnis xD
Alsooo, was soll ich sagen?
Der teil ist wie immer klasse!
o.O. Das arme Mädel...sie tut mir voll Leid....was die fürne Mutter hat...
Anopnsten intressiert mich immer noch, was sie so schlimmes getan hat, obwohl ich es mir ja schon denke, aber egaaal.
Und ich binn voll gespannt was für eine Rolle Bill und Tom und TH allgemein noch spielen, also mach BITTE weiter..=)
Und achja, mir ist nochn Fehlrer aufgefallen...LoooL.
Passiert mir sonst nie :shock: .
Naja, ehal, also..
ska-p hat folgendes geschrieben: Also habe ich mich nie gewehrt. Schon allein auch, weil es gar nicht konnte.
Schon allein auch, weil ICH es gar nicht konnte.
Ach bin ich wieder toll heute..und besserwisserisch.. o.O.
Egal, weiter..=)
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 28.06.2006, 19:05
Dnake für das nette Kommi =)
so hier kommt noch ein ti... sehr kurz, ich weiß, aber ich denke nachher kommt noch was.
__________________________________________
***
Immer noch stolz auf mich, dass ich mich so geschickt aus der Situation gerettet hab, mache ich mich auf den Weg zurück in mein Zimmer.
Das Hotel war eigentlich echt schön… Ich würde sagen, hier bleib ich erstmal ne Weile… zumindest bis mir was Besseres eingefallen is.
Während ich noch vor meiner geschlossenen Zimmertüre stehe und meinen verdammten Schlüssel in den Weiten meiner Tasche suche, fällt mein Blick auf die Person, die wie verrückt den Gang entlang auf mich zu gerannt kommt.
Ich erkenne schon gleich Bill in dieser Person und wende mich Augen verdrehend wieder der Suche meines Schlüssels zu.
„Hey… du..!“ Hechelnd kommt er vor mir zum Stehen und ringt verzweifelt nach Luft.
„Also erstens… Könntest du mir mal verraten, wie du überhaupt heißt, und außerdem schuldest du mir noch eine Antwort!“
Ich werfe ihm einen bösen Blick zu, als ich auch endlich den blöden Schlüssel finde.
„Also erstens schulde ich dir einen verdammten scheiß und außerdem wüsste ich nicht, warum ich dir meinen Namen verraten sollte!“
Einen Moment hält er meinem festen Blick stand, doch dann kann ich mir ein Grinsen kaum noch verkneifen, als mir auffällt, dass ich es schon wieder nicht lassen konnte ihn zu zitieren…
Bevor er mein Grinsen bemerken kann und somit auch denken würde, mir wäre diese Situation und meine Worte nicht ganz so Ernst, wie ich tue, wende ich mich von ihm ab und verschwinde in meinem Zimmer.
Der soll ruhig mal so langsam begreifen, dass ihn meine Angelegenheiten nichts angehen. Und der hätte mich ja nicht halb so Ernst genommen, wenn ich nach meinem eigentlich so böse gemeinten Satz einfach zu lachen anfange…
Oder war das vielleicht gar nicht so böse gemeint?
Doch. Sonst hätte ich es ja nicht gesagt…
Oder..?!
Ich schüttele heftig meinen Kopf, bis mir schwindelig wird. Leise stöhnend sinke ich zu Boden und halte mir den Kopf. Verdammt, jetzt dreht sich alles… Was für ein Scheiß Gefühl.
Bevor ich mich noch weiter selbst verwirren und verunsichern kann schalte ich den Fernseher ein, um mich ein wenig abzulenken.
Hm. Sehr große Auswahl an Fernsehprogrammen gibt es hier…
Ich kann mich entscheiden zwischen MTV’s Dismissed; Einer Ameisen Reportage; einem Fußball spiel zweier Länder, von denen ich nicht mal wusste, dasses sie überhaupt gibt; und einem wirklich sehr interessanten Film über die Entstehung einer Meeresalge.
Oder natürlich das allbekannte schwarz-weiße Geflimmere, was ich persönlich noch am interessantesten finden würde.
Doch schon nach genau 53 Sekunden wird auch das sehr langweilig und bevor ich noch wahnsinnig werde, mach ich die scheiß Flimmerkiste lieber wieder aus.
Seufzend lasse ich mich rückwärts auf mein Bett fallen und starre gegen die Decke.
Und mit der Ruhe und der Langeweile kehren auch die Zweifel wieder.
Was genau habe ich denn jetzt vor zu machen? Ich habe doch wirklich keinen Plan, wo ich hin könnte, was ich machen könnte.
Und ewig kann ich in diesem scheiß Hotel auch nicht bleiben..
Bald wird mir auch das Geld ausgehen.
Und noch dazu kommt, dass ich eigentlich auf der Flucht bin und sowieso nicht allzu lange an dem Selben Ort verweilen sollte…
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
firefly - 28.06.2006, 19:36
Oh , oh , oh bien bien :wink: :wink:
Netter Anfang !
Ich schreibe deswegen Anfang weil ich finde , dass diese Teile ja eigentlich erst "Vorgeschichte" sind , oder ?
Ich mein jetzt gehts ja gerade los !
Freu mich wieder von dir zu hören ;)
Re: Der Schein trügt {PG16}
Janamaus - 28.06.2006, 19:53
Och Mann...
Ich will aber, dass die sich mit Bill anfreundet.
das wär doch mal voll süüß xD
Der Teil war wieder ganz toll.
Mir sind keine Fehler aufgefallen...LoL
Wär auch ein Wundern, wenn mir das gleich 2 Mal an einem Tag passieren würde.. :)
Aber ganz toll....was hatd as arme Mädel nur gemacht?
Schreib schnell weiter x)
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 28.06.2006, 21:21
@firefly ja schon irgendwie... passiert noch so einiges, aber ich kann grad gar nicht einschätzen, wie lange die geschihte letztendlich wird... wird jetzt nämlich doch ein wenig anders, wie ursprünglich geplant, aber lasst euch überraschen.. ;-)
Hier hab ich aufjedefall noch n teil für euch.-.. hoff s gefällt euch und freu mich natürlich wioeder über Feedback.
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***
Wenn ich nur ansatzweise wieder anfange, mich an die letzten Tage zu erinnern, fühle ich mich schmutzig. Wie Abschaum, das eigentlich ganz nach unten, in den Dreck gehört.
Doch bin ich da nicht eigentlich schon?
Interessante Frage eigentlich. Eine Frage ohne Antwort. Wie so viele.
Ein heftiges Klopfen an der Türe reißt mich aus meinem unlösbaren Frage-Antworten Problem.
Ich setze mich auf und ein paar nervöse Minuten des Schweigens vergehen, bis ich mich getraue ein kritisches ‚Ja?’ gegen die geschlossene Türe zu werfen, allerdings ohne mich auch nur einen Millimeter zu rühren.
Ein Gemurmel ertönt darauf. Worte, die ich unmöglich entziffern kann, doch die dazugehörige Stimme kann ich ganz klar identifizieren.
„Verschwinde Bill!“
Einen Moment passiert gar nichts, dann höre ich ein leises schnauben und die Nachbartüre laut ins Schloss fallen.
Erleichtert atme ich aus und lasse meinen Angespannten Körper locker zurück ins Bett fallen.
Ich weiß selbst nicht, warum mich das so nervös gemacht hat. War doch nur Bill.
Warum bin ich eigentlich so abweisend zu ihm? Er scheint doch eigentlich n ganz netter Kerl zu sein?!
Aber irgendwie kann ich mich nicht mehr auf fremde Menschen einlassen. Kann ich schon nicht mehr, seit Mandy mich verlassen hat. Und erstrecht, seit mir schmerzlich klar wurde, dass sie mich einfach vergessen hat.
Die Trauer sitzt noch immer tief und es tut auch noch immer weh, wenn ich nur an Mandy denke. Tief in mir schreit alles, wenn ich an sie oder meine Mutter denke.
Von den beiden Menschen, die mir am wichtigsten in meinem Leben waren verletzt worden zu sein, lässt mich einfach nicht los. Es tut so weh… Es tut so unglaublich weh.
Ich möchte nicht noch einmal von jemandem Enttäuscht werden.
Ich denke, deswegen fällt es mir so schwer neue Kontakte zu knüpfen. Mich einem fremden zu öffnen.
Ich würde es nicht aushalten, noch mal so verletzt zu werden. Ich will nichtmal daran denken, eine solche Zeit noch mal durchzustehen.
Es würde mir die letzte Kraft rauben. Die Kraft die ich eigentlich schon jetzt nicht mehr besitze.
Genervt schließe ich meine Augen, als es im Zimmer nebenan schon wieder anfängt laut zu werden.
Die Geräusche werden schnell ziemlich eindeutig und mir Gefällt der Gedanke nicht, dass Ich mit meiner Ruhe für seinen Spaß bezahlen muss.
Ich versuche ruhig zu bleiben und gebe ihm ein bisschen Zeit.
Dass er es aber auch jeden Tag braucht… Das Leben als Popstar scheint wohl doch sehr anstrengend zu sein.
Als jedoch auch nach 15 Minuten da drüben der Geräuschpegel unverändert bleibt, reißt mir der Geduldsfaden.
Leise vor mich hinfluchend springe ich vom bett, auf die Türe zu.
Na warte… der kann was erleben.
Wie eine Verrückte hämmere ich keine 5 Sekunden später wild auf die ächzende Tür ein.
Diese wird jedoch erschreckend schnell geöffnet… ZU schnell, wie ich finde.
Und schon steht ein komplett angezogener und gestylter Bill vor mich, mit einem Grinsen vom einen Ohr übers ganze Gesicht, bis zum andern.
„Man, diesmal hast du dir echt ziemlich lange Zeit gelassen!“
Verwirrt stehe ich da und glotze ihn von oben bis unten an.
„Du… du hast gar nicht…? Aber… was…“
Doch dann fängt es an bei mir langsam zu dämmern… Ganz schön clever der Junge.
Sein Grinsen wird noch breiter – Wow, ich hätte nicht gedacht ,dass das überhaupt geht – und er lehnt sich lässig gegen den Türrahmen.
„Ja… Wenn du nicht willst, dass ich zu dir rüber komme, muss ich eben dafür sorgen, dass du zu mir rüber kommst!“
Ich schüttele leicht lächelnd den Kopf.
„Was willst du eigentlich…? Warum willst du unbedingt mit mir reden..?“
„Ah… ich darf keine Fragen stellen, aber du willst dann gleich doppelt soviel wissen…
Komm erstmal rein, dann können wir ja in Ruhe reden…“
Wieder entfährt mit ein fassungsloses, aber immer noch lächelndes, Kopfschütteln.
Der Junge ist echt Gut!
Aber irgendwie ja süß, wie er sich bemüht.
Und eigentlich habe ich eh nichts zu tun, im Gegenteil ich sterbe ja fast vor Langeweile!
Und vor lauter Langeweile denke ich immer viel zu viel nach…
Also schiebe ich mich ohne ein weiteres Wort an ihm vorbei und betrete sein Zimmer.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
Janamaus - 28.06.2006, 21:45
Oh LoooooL, wie geil :lol:
Ich stell mir grad Bill vor, wie er in seinem Zimmer alleine auf dem bett sitzt und anfängt zu stöhnen...+sich nicht mehr einkriegt vor Lachen+
Stell dir mal vor Tom wär dann reingekommen..oder das Zimmermädchen..Zuuu geillll, der teil ist richtig geil!!
Und das ganze dann ne Virtelstunde lang... LoooL
Meiner Meinung nach, der beste Teil bis jetzt...obwohl vllt. doch nicht..auf jeden fall der witzigste!! =)
Weiiter ; )
Allein auf sone Idee zukommen.. :lol:
Re: Der Schein trügt {PG16}
[D.I.V.A] - 29.06.2006, 16:28
so jetzt kommt auch mal wieder ein Kommi von mir =)
echt klasse teile, und geiler Schreibstil!
Bitteganz schnell weiter =)
KizZ
Re: Der Schein trügt {PG16}
Jarven - 29.06.2006, 20:22
hehe der ist ja gut drauf :lol:
ich bin ganz schön faul geworden was das kommischreiben angeht, ist mir grad so aufgefallen xD
du machst es aber auch immer spannend... vor allen dingen warum sie geflüchtet ist... *das unbedingt wissen will* xD
immer weiter so, das ist ne tolle ff =)
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 01.07.2006, 11:14
Sooo, nach tagelangem Internetentzug habe ich mich jetzt auch durch die letzten Teile durchgelesen...
Und ich kann nur sagen:Woooow!!!
Mann, ich liebe deinen Schreibstil.
Und die Story ist auch der Hammer. *restlos begeistert ist*
Und ich finde es auch gar nicht so verwirrend.*g* Natürlich weiß man nicht über alles Bescheid, aber das macht ja grade den Reiz aus an der ganzen Sache...
Also, ich freu mich auf weitere Teile....
*knutscha*
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 01.07.2006, 18:15
aah danke für die lieben Kommis :-D
Hab dann hier auch noch gleich n neuen Teil mitgebracht. Ist zwar irgendwie sehr merkwürdig geworden, wie ich finde aber macht ja nix.. ^^
__________________________________________________
Sein Zimmer sieht haargenau so aus wie meins.
Jedes noch so kleine Möbelstück steht am selben Platz wie bei mir. Bis auf einen Stuhl der einfach mitten im Raum auf dem Boden liegt.
Ich will nicht wissen, was der da zu suchen hat, kann mir aber vorstellen dass Bill ihn für seine ‚wie-locke-ich-Cindy-in-mein-Zimmer-Aktion’ missbraucht hat…
Doch wie gesagt, ich will mir da keine weiteren Gednaken drüber machen…
Breit grinsend schließt Bill hinter mir die Türe.
Ich weiß zwar nicht, was es hier so zu grinsen gibt aber irgendwas scheint meinen Gegenüber gerade sehr zu erfreuen..
„Möchtest du was trinken?“
Ohne eine Antwort von mir abzuwarten stolpert er in die kleine Küche um zwei Red Bull aus dem Kühlschrank zu holen.
Ich sagte deshalb stolpern, weil, wie mir jetzt erst auffällt, Bills wohl gesamter Kleiderschrankinhalt dem Stuhl auf dem Boden Gesellschaft leistet.
Von Hosen und T-Shirts über Schuhe bis hin zu irgendwelchen Gürteln und Armbändern kann man da wirklich alles finden. Interessant...
Ich wende meinen Blick von dem Kleider-Teppich ab, als Bill mir das kalte Getränk in die Hand drückt.
Ich schüttele jedoch nur lächelnd den Kopf.
„Sorry, aber ich kann das Zeug echt nicht ausstehen!“
Enttäuscht lässt er sein Grinsen verschwinden und schüttelt ungläubig den Kopf.
„Ouh man… Du hast ja echt n Schuss weg… Wie kann man denn bitte Red Bull nicht mögen? Gibs zu, du hast es doch noch nicht mal probiert…!“
Ich zucke mit den Schultern. „Doch… bin da auch mal drauf abgefahrn wie nommlwas, aber ich habs glaub ich n bisschen übertrieben und jetzt kann ich das echt nichtmehr sehn..!“
Fassungslos und geschlagen schüttelt er seinen Kopf und stellt meine Dose zurück in den Kühlschrank.
Also n bisschen übertreiben tut ers ja auch…Als obs jetzt der Weltuntergang wär, wenn man Das nicht gerne trinkt… Aber ok.
Bill kommt wieder zurück mit ner Cola in der Hand.
„So dann eben das. Und wenn du jetzt sagst dass dir das auch nicht schmeckt kann ich dir leider nicht helfen. Was anderes gibt’s nicht.“ Meint er ein wenig zickig, was mich in lautes Gelächter ausbrechen lässt.
„Sagmal, du bist jetzt aber nicht ernsthaft sauer, weil ich das Gesöff nicht leiden kann?!“
Gespielt beleidigt versucht er mich von dem Gegenteil zu überzeugen, kann sich aber auch bald nicht mehr vor lachen halten.
„Ok. Dann eben nicht… Aber lass uns lieber nicht über so Belanglosigkeiten reden… mich würde immer noch interessieren, was du mir heut Morgen nicht sagen wolltest…?!“
Schlagartig vergeht mir das Lachen und ich schaue ihn ausdruckslos an. Da ist aber jemand sehr direkt.
„Das geht dich nichts an!“ Nun bin ich es, die etwas zickig wird.
Glaubt der ernsthaft, ich schütte ihm jetzt mein Herz aus? Da hat er aber falsch gedacht. Nicht wird der von mir erfahren.
Etwas eingeschnappt erhebe ich mich von dem bett, worauf ich mich niedergelassen habe und will in Richtung Tür laufen.
Doch Bill hält mich zurück.
„Cindy warte. Es tut mir Leid, wenn ich was Falsches gesagt hab…“
Ich nicke nur und wende mich erneut zum Gehen. Als ich meine Hand auf den Türgriff lege hält mich Bills Stimme jedoch erneut zurück.
„Sehn wir uns dann wenigstens heut Abend? Können ja unten in die Bar gehen oder so…“
Ich drehe mich zu ihm um und überlege einen Moment.
„okay…“
„Ok, dann hol ich dich um acht ab.“
„Ne.. wenn dann hol ich dich ab, weil das eh aufm Weg liegt.“
„.. Unsre Zimmer sind direkt nebeneinander. Das wären zwei schritte, die ich dann mehr gehen müsste.“
„Ja… Aber wenn ich dich abhole kannst du dir die zwei Schritte sparen..!“
„man… Sagen wir, wir treffen uns vor deiner Tür?“
„Nein, vor deiner..!“
Er stöhnt genervt auf.
„In der Mitte…?! Mein letztes Angebot!“
Ich kann ein Lächeln nicht unterdrücken.
„Okay. Treffen wir uns In der Mitte. Um acht.“
Ohne ihn noch etwas darauf erwidern zu lassen öffne ich die Tür und verschwinde keine 2 Sekunden später hinter meiner eigenen.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
[D.I.V.A] - 01.07.2006, 19:16
ich find den teil überhaupt nich komisch nur witzig XD ^^
also des gespräch wo se sich treffen, des is n bissl sinnlos odda? *weg lach* aber echt wieder klasse schreibstil!
Bitte ganz schnell weiter!
KizZ
Re: Der Schein trügt {PG16}
firefly - 01.07.2006, 21:16
*billklappsaufhinterkopfgeb*
mann JUnge , bisse eigentlich bescheuet ?
Ich glaub so schnell hatt sie noch keiner vertrieben - komm mal in die Gänge und les mal ein Buch über smalltalk !!!!
*sichzuihrwende*
Und zu dir ....
Langeweile *häh*
Gibs zu er interessiert dich !
*komischenblickernte*
Achhh , gut das führt ja zu nichts , da kann wohl nur ein nächster Teil helfen *räusper*
?????
Re: Der Schein trügt {PG16}
Janamaus - 02.07.2006, 13:08
LooL
Ist schon wichtig, vor welcher Tür man sich trifft...das sind die WICHTIGEN Dinge, die geklärt werden müssen....zu GEIL!!
Ich fand den Teil wier mal Toll.. 8)
Mach schnell weiter...ich will wissen, was aus den beiden noch wird +smile+
Re: Der Schein trügt {PG16}
Anonymous - 06.07.2006, 16:23
also deine ff is voll gut und sweet geschrieben
hab sie leider erst heute entdeckt sonst hätt ich natürlich schon früher was dazu geschrieben :-D
also echt cool und hoffentlich gehts bald weiter
lg tammy
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 13.07.2006, 18:13
Sooo ich habs auch endlich mal wieder geschafft. Is zwar ein sehr kurzer teil aber ich wollte euch nicht noch länger wayrten lassen und jetzt habe ich keine Zeit noch mehr weiter zuschreiben... musste mir schon hierzu viel zu viel Zeit nehmen...
Aber ich glaube ich kann es wagen euch zu versprechen, dass der nächste Teil mehr oder weniger wschnell kommt... =)
_____________________________________________________
***
Auf die Sekunde genau um acht stehe ich also am vereinbarten Treffpunkt. Da mein Date sich verspätete lasse ich es mir auch nicht nehmen, so mehr oder weniger haargenau die Mitte der nebeneinander liegenden Türen zu finden und positioniere mich an genau diesem Punkt.
Mein Date… War das überhaupt ein Date? Oder war es nicht vielmehr eine simple Verabredung?
Hm. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob es da überhaupt einen so großen Unterschied gibt…
Egal, Verabredung hört sich besser an.
Aber… Steht man für eine einfache, nichts bedeutende Verabredung Stundenlang vor dem Spiegel und schmeißt mit allen, wenigen Anziehsachen um sich rum, um etwas Passendes zu finden?
Ich zupfe meinen elegant über die Knie fallenden, schwarzen Rock zurecht und stehe nervös von einem auf das andere Bein.
‚Es ist trotzdem kein Date’, mache ich mir dann trotzig selber klar und verschränke Selbstbewusst meine Arme vor der Brust.
Im selben Moment wird zwei Meter neben mir die Türe aufgerissen.
Ich schrecke einen Schritt zurück, fange mich jedoch sofort wieder und stelle mich erneut auf die genauestens ausgerechnete Mitte.
„Du bist zu spät!“ erwidere ich dann nur auf sein begrüßendes ‚Hi’ und laufe neben ihm her, zum Aufzug.
„Tut mir Leid.. ich wusste nur ehrlich gesagt nicht was ich anziehen sollte…“ Gibt er dann nach einer kleinen Schweigeminute zu.
Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.
„Du wusstest nicht was du anziehen sollst?“
Er zuckt leicht rot werdend die Schultern und sieht dann an sich herunter.
„Ja… Ich wollt halt nicht einfach nur irgendwie und blöd aussehen. Aber das ist mir wohl nicht gelungen…“
„Da hast du Recht.“ Bestätige ich noch immer Grinsend, obwohl ich genau weiß, dass er einen Widerspruch von mir erwartet oder vielleicht auch erhofft hat.
„Also ich hab einfach das erstbeste aus meinem Schrank gegriffen… Konnt ich ja nicht wissen, dass ich mir besondere Gedanken um mein Aussehen machen sollte…“
Wie beiläufig lüge ich eben gesagtes daher, während sich die edlen, silbern verzierten Aufzugtüren vor mir öffnen um uns Eintritt zu gewähren.
Ich trete ein, wieder mit dem Bild an mein von Kleidern übersätes Zimmer, die Opfer meiner Nicht- wissen-was-ich-anziehn-soll-Hysterie wurden, im Kopf.
Doch das muss er ja nicht wissen…
Also muss ich mir ein Grinsen verkneifen, als Bill, mich groß anglotzend, nach mir den Aufzug betritt.
„Das glaub ich dir nicht. Dafür siehst du viel zu gut aus!“ Geschickt versteckt er dieses kleine Kompliment hinter seiner Verwunderung.
„Ach, soll das heißen, dass ich nur gut aussehen kann, wenn ich stundenlang vor dem Spiegel stehe?“
Haha. Jetzt hast du dir aber ins eigene Fleisch geschnitten.
Er lächelt Kopfschüttelnd.
„Natürlich nicht. Ich glaub dir trotzdem nicht, dass du dir gar keine Gedanken über dein Outfit gemacht hast!“
Ich zucke nur lächelnd mit den Schultern und passiere die sich nun erneut öffnenden Türen, wodurch es mir gelingt seiner Frage erfolgreich auszuweichen.
Allerdings spüre ich noch immer seinen Blick auf mir.
Ich drehe mich zu ihm, um ihm zu zeigen, dass ich es genau merke, wie er mich anschaut, muss stattdessen jedoch feststellen dass sein Blick keineswegs auf mir Ruht.
Ich folge seinem Blick und entdecke, dass es nicht Bills Blick war, den ich auf mir spürte.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
BlackPrincess - 13.07.2006, 18:23
sondern toms....richtig??wieder nen toler teil wenn auch nen kurzer aber dein stil und die ff gefallen mir mach weiter so
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 13.07.2006, 18:58
BlackPrincess hat folgendes geschrieben: sondern toms....richtig??
nein... =)
Re: Der Schein trügt {PG16}
duplo - 13.07.2006, 22:45
haha, ich glaub ja es ist ihre mutter und erm. jaha. okay. hm.
du, ich wollt bloß sagen dass ich mich echt wahnsinnig auf morgen freu..
Re: Der Schein trügt {PG16}
BlackPrincess - 14.07.2006, 14:44
och mann net tom...hmm vllt wird sie ja per steckbrief gesucht und so und ähhm ja ich warte auf den nächsten teil bevor ich hie rrum fantasiere^^
LG
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 14.07.2006, 17:42
O.O.
Wer sie da wohl anglotzt?
Ich hab leider keinen blassen Schimmer und deshlab bin ich dafür, dass du schnell mit nem neuen Teil rüberkommst...*grins*
Der letzte war auf jeden Fall sehr gut.
Dieses Geplänkel über die Outfitfrage... :lol:
Re: Der Schein trügt {PG16}
[D.I.V.A] - 14.07.2006, 20:21
hammZzZ teil und auch wieder total geil geschieben!!
aber wer is das wo die anschaut?! *wissen will*
also bitte ganz schnell weiter, will wenn ich von mannheim am sonntag wieder komm was zu lesen haben XD
KiZZ
Luv ya
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 26.07.2006, 14:34
haallloooo?
lebst du noch?
wann gehts hier weiter?
will nicht mehr warten...*schmoll*
Re: Der Schein trügt {PG16}
Jarven - 26.07.2006, 15:46
wuahahaaaaaaaaaaaaaaaa :shock:
ich glaub das da die mutter ist...
das gibt ärger xD
naja auf jeden fall wieder ein suuuuper teil und joar... wann gehts denn mal weiter? *auch nich mehr warten will*
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 26.07.2006, 19:56
ui wie ihr euch alle Gedanken drüber macht, wer das ist ^^
Doch ich muss euch leider enttäuschen, da es sich um eine für euch zunächst unbedeutnde Person handelt... was sich allerdings acuh noch ändert.. aber lest selbst.. :-D
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***
Es war ein Mann, der mich so eindringlich anstarrte. Ein Mann mit Hut und langem Mantel.
Er hatte etwas beängstigendes an sich, wenn ich auch nicht genau weiß, warum.
Vielleicht ist es die Tatsache, dass er sowohl Bills Blick standhält, gleichzeitig jedoch auch mich nicht aus den Augen lässt, welche etwas erschreckend auf mich wirkt.
Die nächsten Sekunden passiert gar nichts, jeder verharrt in der soeben erstarrten Position. Der Blickkontakt zwischen dem Mann und Bill ist noch immer nicht unterbrochen und ich frage mich, was sie sich versuchen gegenseitig mitzuteilen. Wer ist der Mann überhaupt? Und woher kennt er Bill? Und warum kann er zwei Leute auf einmal anstarren?
Fast gleichzeitig bemerken sowohl der Mann, als auch Bill, dass ich das Geschehen skeptisch mitverfolge.
Der mysteriöse Unbekannte dreht auf dem Absatz kehrt und ist mit einer eleganten Drehung in dem Menschengetümmel verschwunden. Bill fässt mich an der Hand und zeiht mich mit sich. Nicht brutal aber doch bestimmt.
Ich folge ihm schweigend, versuche einen Sinn in dem eben Passierten zu finden, als Bill wieder zum Stehen kommt.
Sein verkrampfter Griff um meine Hand lockert sich ein bisschen und seine noch eben zum greifen Nahe spürende Anspannung scheint wie weggeblasen,
„Also ich weiß nicht, Tom hat gemeint hier wärs ganz gut…“
Ich bleibe neben ihm stehen und betrachte argwöhnisch die großen verdunkelten Glastüren, die mich verschwommen wahrnehmen lassen, was sich dahinter befindet.
Scheint eine ganz normale Bar zu sein. Soweit ich das alles Mitbekommen hab, gehört es auch noch zum Hotel. Erleichtert mir nachher schon mal den ‚Heimweg’.
„Na dann glauben wir deinem lieben Bruder einfach mal. Los, auf geht’s.“
Schwungvoll stoße ich die Türen vor mir auf und stürze mich, mit Bill im Schlepptau, in das Getümmel, das sich dahinter verbirgt.
Den Unbekannten Mann und sein verwirrendes Auftreten habe ich längst vergessen, beziehungsweise für den Moment mal verdrängt.
Schon nach wenigen Sekunden wird die Hitze hier drinn unerträglich.
Wo ich auch hin schaue, Meine Blicke können nichts erhaschen, als schwitzende Körper die sich bei unanständigen Tänzen gegeneinander reiben, kleine Blondinen, mit großem Vorhaben, die all ihre Reize spielen lassen um ihren Gegenüber zu beeindrucken, sowohl Mann als auch Frau.
Meine Hand schlingt sich enger um die von Bill, da ich im Moment ehrlich gesagt wirklich Angst habe ihn hier zu verlieren oder erdrückt zu werden von den Personen die heir so ganz fröhlich und rücksichtslos vor sich hin tanzen.
War vielleicht auch nicht ganz so schlau, ausgerechnet den Weg, der mitten durch die Tanzfläche führt, zu wählen.
Doch sobald wir besagte verlassen, wird die Luft etwas erträglicher, ich kann wieder normal atmen und es ist nicht mehr ganz so heiß. Außerdem zeigt sich hier der etwas traurigere Anblick.
Deprimierte Leute, die alleine an der Bar hocken und gelangweilt an ihrem Drink nuckeln und nicht so aussehen als wüssten sie, wie man Selbstbewusstsein überhaupt schreibt. Leute, die nur noch hier sind, weil sie ihre Hoffnung aus irgendeinem Grund noch nicht verloren haben, aber am Ende dieses, für manche so wundervollen, Abends doch wieder alleine den Weg nach Hause antreten werden.
Ich blicke mich nach meiner Begleitung um, um mich zu Vergewissern dass Bill sich auch wirklich noch hinter mir befindet und ich nach dem Getümmel auf der Tanzfläche nicht plötzlich irgendeinen anderen Typen an der Hand habe. Doch er beruhigt mich mit einem Grinsen und holt auf, sodass wir uns nun wieder auf gleicher Höhe und nebeneinander befinden.
Ich erwidere sei Grinsen, was bei mir jedoch eher als ein liebliches Lächeln erscheint, und lasse mich nun wieder von Bill an einen freien Platz an der Bar führen.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 27.07.2006, 14:00
Yeah, es geht weiter!*freu*
Und das auch noch mit nem richtig coolen Teil!
Das mit dem Mann ist zwar etwas seltsam, aber ich denke mal, dass wird sich noch aufklären...
Joa und der Rest ist einfach fanatstisch geschrieben!
Hmm, mehr kann ich auch gar nicht sagen. Bin sprachlos...*grins*
Also fettes Lob! Und weiter so...
Re: Der Schein trügt {PG16}
tears for eternity - 27.07.2006, 15:23
ska-p du hast ne neue leserin !xD
ich find die story mal echt interessant ^^
dein schreibstil ist super und du schreibst es alles auch so das man es gut verstehen kann wie ich finde naja am anfang war es noch etwas verwirrend aber ansonsten super ^^
freue mich schon auf den nächsten teil <3
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 29.07.2006, 10:46
Danke für die lieben Kommis =D
Freu mich immer voll, wenn ich die lese :-D
Bin auch gleich mit nem neuen Teil da, der is sogar etwas länger als sonst.. war gad so in schreib laune :roll:
Ich hoffs gefällt euch.
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Ich lass mich auf den Sitz fallen und lasse meine Hände als erstes mal zu der Getränkekarte wandern. Bei dieser verdammten Hitze kann man gar nicht anders als was zu trinken, wenn man nicht gerade verrecken will.
Das ist bestimmt irgend so ne blöde Taktik von denen die den Laden hier schmeißen, damit man sich mehr zu Trinken kauft. Wie gemein.
Ich bin immer noch vertieft in den Inhalt der Karte und meine Taktiktheorien dieser Bar und schwanke, ob ich nur ein normales Bier oder irgend so einen Exotischen Cocktail trinken soll, als ich einen Stoss in der Seite spüre.
„Autsch.. man…“
Ich drehe mich zu Bill, der mir irgendein knallrotes Getränk entgegen schiebt.
Fragend schaue ich ihn an doch er zuckt nur mit den Schultern und bedeutet mir, dass ich das unbekannte Etwas trinken soll. Erst jetzt fällt mir auf, dass er das Selbe auch hat.
„Na dann… Cheers!“ Ich lasse mein Glas sachte gegen seines stoßen und leere es dann mit einem Zug bis zur Hälfte. Also gut schmecken tuts ja mal, das muss man schon sagen. Auch wenn ich unmöglich definieren könnte, aus was es besteht.
Bill tut es mir gleich und rückt dann ein wenig näher an mich ran, da ich ihn sonst, bei dieser Lautstärke, wirklich überhaupt nicht verstehen könnte.
„Und schmeckt’s?“
Ich nicke lächelnd. „Ja… Is schon nicht schlecht. Was ist das?“
Er zuckt nur wieder so blöd mit den Schultern und flüstert irgendwas von Geheimnis.
Na dann..
Weitere Sekunden und Minuten verstreichen, in denen wir uns über derartige Belanglosigkeiten unterhalten. Irgendwas, was kein Mensch interessiert und nur verhindern soll, dass wir uns schweigend gegenüber sitzen.
Doch das auch nur so lang, bis Bill wieder das böse und vollkommen verbotene Thema anschneidet.
Dabei setzt er sein schüchternes Lächeln und den flehenden Blick auf, mit dem er glaubt, alles aus mir raus zu bekommen.
„also.. willst du mir nich endlich mal verraten, was du hier machst und wie du hergekommen bist?“
Ich werfe ihm einen bösen Blick zu und wende mich wieder an mein Getränk. Er weiß ganz genau, dass ich nicht gerne darüber rede.
„Was soll das Bill? Wieso willst du das überhaupt so dringend wissen?“
„Es interessiert mich halt einfach. Und weil du halt immer so ein Geheimnis da draus machst und so interessiert es mich halt nur noch mehr, weil da ja wirklich irgendwas passiert sein muss.“
Ich nicke kaum merklich.
„Aber das geht dich einfach nichts an. Das ist ne Sache zwischen mir und… und mir halt.“
Er schaut mich einen Moment schweigend an und ich hoffe schon, er würde es endlich lassen, doch dann fängt er grad nochmal von vorne an.
„Aber das scheint dich ja ziemlich zu beschäftigen. Meistens ist es da besser mit jemanden drüber zu reden, als es nur so in sich rein zu fressen!“
„ja meistens, aber hier nicht. Ich kann und will da nicht drüber reden. Ich kanns mir ja noch nicht mal selbst eingestehen, wie soll ich es da jemand anders erzählen können? Es geht einfach nicht.“
Wieder eine kurze Schweigepause, in der er überlegt, was er als nächstes sagen soll.“
„Bist du irgendwie von zu Hause abgehauen? Is irgendwas passiert? Hast du irgendwas gemacht?“
Ja, Ja und noch mal Ja, verdammt! Jetzt lass mich doch endlich in Ruhe!
Ich bin kurz davor einfach zu gehen. Aber der Abend war bis jetzt so schön und ich will das jetzt nicht versauen. Obwohl ja eigentlich Bill gerade dabei ist, es zu versauen.
„Bill… Bitte!“ presse ich flehend raus und er scheint endlich zu begreifen, dass er dieses Thema einfach lassen soll. Ich kann da nicht drüber reden. Noch nicht.
Bill gibt sich geschlagen und nimmt mich in den Arm, sogut das eben so von Stuhl zu Stuhl geht.
„Es tut mir Leid, Cindy. Ich wollt dich nich bedrängen. Wenn dus nich sagen willst ist okay. Es tut mir wirklich Leid.“
Ich nicke nur, auch wenn er das grad kein bisschen sehen kann und drücke mich ein wenig fester an ihn. Ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass mich jemand in den Arm genommen hat. Dass ich mich wenigstens für diesen Bruchteil einer Sekunde verstanden gefühlt habe.
Aber es fühlt sich gerade einfach nur verdammt gut an!
Doch jeder Moment endet einmal und somit auch dieser. Wir lösen und langsam voneinander und lächeln uns schüchtern an.
„Komm, lass uns gehen.“
Ich nicke nur und trinke den letzten Schluck aus meinem Glas.
Ein erneuter Kampf durch die rücksichtslos tanzenden Leute beginnt, diesmal jedoch geht Bill voran.
Die Tanzfläche ist kein Stück leerer geworden, im Gegenteil, es scheinen grad nochmal so viele gekommen zu sein.
Ich bemühe mich, Bills Hand nicht zu verlieren und nicht umgerannt, beziehungsweise umgetanzt zu werden.
Auch als wir durch die verdunkelten Türen getreten sind und die Bar längst hinter uns gelassen haben, lösen wir unsere Hände nicht voneinander. Es fühlt sich einfach toll an.
Ich fühle mich in diesem Moment einfach nur total wohl und verschwende keinen Gedanken an das Vergangenen und meine damit aufkommenden Probleme. Ich genieße einfach alles was gerade geschieht.
Doch genau das endet nach einer kurzen Aufzugfahrt und einem noch viel kürzeren Fußmarsch vor meiner Zimmertür.
Unsere Hände trennen sich und wir stehen uns schweigend gegenüber.
„Ja. War echt ein toller Abend!“ Beginne ich dann und lächle Bill schüchtern an. Er erwidert es und bestätigt meine Aussage.
„Ja. Hat mir auch gefallen. Ich hoffe mal wir wiederholen das?“
Mein Lächeln wird zu einem Grinsen.
„Vielleicht“
Er nickt und legt seine Hand an meine Hüfte.
„Also dann. Schlaf gut. Wir sehn uns sicher.“
Er drückt mich kurz an sich und bevor ich es begreife, liegen seine Lippen auf meiner Wange. Lange und zärtlich. Ich schließe meine Augen und drehe meinen Kopf, sodass meine Lippen an stelle meiner Wange treten. Viele Sekunden vergehen, bevor er sich langsam wieder zurückzieht, noch immer mit diesem scheuen Lächeln. Ohne ein weiteres Wort drehe ich mich um, schließe mit geübten Händen die Tür auf und verschwinde dahinter.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 29.07.2006, 13:34
süüüüß!!!!!
echt, der teil gefällt mir gut.
mal sehen ob aus den beiden noch mehr wird. obwohl ich ja denke,dass da noch einige komplkationen auftreten werden wegen dem, was cindy getan hat...
also auf alle fälle mal wieder ein echt toller teil...
immer weiter so...*grins*
Re: Der Schein trügt {PG16}
tears for eternity - 29.07.2006, 13:39
ska-p toller teil<3
ja ich hoffe auch das es klappt zwischen den beiden
und falls cindy es bill erzählt bin ich ja mal gespannt wie er darauf reagieren wir^^ bin schon gespannt auf den nächsten teil
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 10.08.2006, 13:22
klopf, klopf
*vorsichtig reingeschlichen kommt*
*sich umguckt*
*heul*
kein neuer teil...
Wann kommt hier denn wieder was?
*lieb schaut*
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 10.08.2006, 16:05
ja also, hier hab ich mal wider weitergeschireben.. =)
Ich muss nur leider euch mitteilen, dass ich ab Samstag erstmal 4 Wochen in Italien bin...
Ich denke ich schreib dann Morgen nochmal n Teil aber ich kann nicht versprechen dass ichs schaff, weil ich noch alles packen muss und bla... nun ja, mal sehn.
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***
Kaum fällt die Türe hinter mir zu bleibe ich wie angewurzelt stehen und halte die Luft an. Es herrscht Totenstille, Sekunden vergehen, wenn nicht sogar Minuten bis ich auf der anderen Seite der Türe ein leises Seufzen höre. Noch immer wage ich nicht zu atmen, warte bis ich nun endlich Schritte vernehme. Schritte, die von mir wegführen und immer leiser werden. Das laute Knallen der Türe nebenan lässt mich von der meinen zurückschrecken. Wie ich erst jetzt bemerke, bin ich ihr mit meinem Ohr gefährlich nahe gekommen, um auch den leisesten Klang seiner Schritte eben zu erhaschen.
Ist das etwa normal?
Nein. Ich denke nicht.
Endlich lasse ich die angesammelte Luft aus meinen Lungen und starre noch immer wie eine Gestörte an die verschlossene Türe.
Ich kann noch immer nicht begreifen was hier gerade passiert ist und irgendwie auch immer noch passiert.
Haben wir uns gerade wirklich geküsst?
Ok, blöde Frage. War zwar nur kurz und unscheinbar, aber ein Kuss war es zweifellos.
Nur, wer hat wen geküsst?
Er mich. Ganz klar. Immerhin kam er so auf mich zu und... hat mich geküsst eben.
Ok, nur auf die Wange, aber trotzdem. Kuss ist Kuss, egal wo.
Nun ja… aber war es nicht ich, die dafür gesorgt hat, dass das alles dann so von Mund zu Mund passiert? Also halt so.. zum richtigen Kuss dann…
Egal.. trotzdem hat er angefangen!
Seufzend löse ich mich aus meiner Starre und hör endlich auf, diese blöde Tür anzustarren.
Man ist das alles kompliziert…
Aber, nächste Frage, Warum hat er mich… ich ihn…. Wir uns überhaupt geküsst?
Ein weiterer Seufzer entfährt mir unaufhaltsam und ich lasse mich auf mein riesen Bett fallen.
Und vor allem, wichtigste Frage, warum zum Teufel mach ich mir hier so scheiß viele Gedanken drüber?
Viele würden sagen, dass das nicht mal ein richtiger Kuss war. Und ich kenn ihn doch kaum. Und eigentlich sollte ich echt sauer auf ihn sein, weil er mich immer am Schlafen hindert.
Entschlossen springe ich wieder vom Bett auf und renne fast schon ins Bad.
Dort spritze ich mir erstmal ne Handvoll eiskaltes Wasser ins Gesicht. Das sollte mich vielleicht mal wieder einen klaren Kopf kriegen lassen.
Naja. Ich kann mir ja zumindest einreden, dasses geholfen hat…
Dann geh ich eben pennen. Dabei kann man sich immerhin nicht so den Kopf über so blöde Dinge zerbrechen.
Also greife ich nach meiner Zahnbürste und beginne mir die Zähne zu putzen.
Zeitgleich laufe ich zurück in mein Zimmer und entledige mich meiner Kleider, um mir etwas bequemeres zum Schlafen anzuziehen.
Mitten in der Bewegung halte ich plötzlich inne.
Das kann doch nicht…
Fassungslos renne ich zur Wand und presse mein Ohr dagegen. Geräusche… diese Geräusche schon wieder.
Wütend und schmollend zugleich lasse ich mich an der Wand entlang auf den Boden sinken.
Da mach ich mir Stundenlang, ok vielleicht auch nur Minutenlang, Gedanken darüber, wer jetzt wen geküsst hat und warum und was weiß ich nicht was und der hat nichts besseres zu tun als sich gleich die nächste aufs Zimmer zu holen… Hat wahrscheinlich nicht einen Gedanken an mich oder unseren Kuss verschwendet. Wollte mich sicher eh von Anfang an nur ins Bett kriegen…
Die Wut besiegt die Fassungslosigkeit und so springe ich wieder auf und rase auf den Flur, zum Nachbarzimmer.
Mit aller Kraft hämmere ich gegen die verdammte Tür, die auch schon nach wenigen Sekunden geöffnet wird.
„Hey, du kannst wohl gar nicht genug von mir kriegen…?!“
„Ich…“
Vor mir steht ein komplett angezogener Bill, der vor lauter Grinsen kaum noch ruhig dastehn kann.
Einen Moment bin ich Sprachlos und versuche an ihm vorbei, in sein Zimmer zu sehen. Doch das ist, bis auf das übliche Chaos, leer.
„Also…“
Jetzt steh ich aber ganz schön doof da, wie ich da so vor ihm steh, noch immer mit meiner blau pink gemusterten Zahnbürste in der Hand und kein Wort raus krieg.
Um die Situation nicht noch peinlicher werden zu lassen presse ich ein kurzes „Gute Nacht“ heraus und bin mit dem nächsten Atemzug in meinem Zimmer verschwunden.
Ich und meine verdammten Einbildungen immer.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
tears for eternity - 10.08.2006, 17:23
ska-p toller teil<3
haha xD wie peinlich
„Hey, du kannst wohl gar nicht genug von mir kriegen…?!“
„Ich…“
Vor mir steht ein komplett angezogener Bill, der vor lauter Grinsen kaum noch ruhig dastehn kann.
xD das ist ja mal echt geil bin ja mal gespannt
ob was aus denen wird^-^
zu deinen schreibstil ich mus sagen den find ich einfach toll also mir gefällt er ;) wünsche dir einen schönen urlaub und wäre schön wenn noch ein teil kommen würde aber nur wenn es klappen sollte
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 11.08.2006, 13:56
danke =)
Also hier kommt der nächste teil, ich habs tatsächlich geschafft. :-D
Und da ich grad wirklich in schreibaune bin und ich so viele ideen hab wäre es sogar möglich, dass heut noch einer kommt.. :P
Nur, was ich mal loswerden muss, ist mir gerade aufgefallen,das nach diesem teil genau ein tag vorbei ist :shock:
In word sins jetzt 30 seiten und davon sind genau 20 der eine tag im Hotel, das davor ben die autofahrt und bla... ist mir nur irgendwie gerade aufgefallen... :roll:
ALso dann, weiter gehts...
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Peinlich berührt stehe ich also nun wieder vor meiner verschlossenen Tür und starre sie an, als gäbe es nichts Interessanteres auf der Welt.
In meinen Gedanken lasse ich eben Geschehenes revue passieren und kann nicht glauben wie Gottverdammt blöd ich einfach bin.
Was ist heute eigentlich los mit mir? Erst mache ich mich selbst verrückt wegen einem kleinen blöden Kuss, der genauso wie alles auch nichts bedeuten konnte. Und dann renne ich wie eine Gestörte mit Zahnbürste und in knappen Shorts im Hotelgang rum, mit dem Vorhaben meinen werten Nachbarn zur Sau zu machen für nichts und wieder nichts und kriege dann auch noch nicht ein einziges Wort raus. Und überhaupt, was zur Hölle hat mich zu Interessieren, was der da drüben treibt? Das hat es bisher doch auch nicht, bis auf die Tatsache dass ich dann nicht schlafen konnte…
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass er mir da vorhin irgendwas ins Glas geleert hat.
Ja! Warum sonst wäre ich jetzt so abgedreht? Und warum sonst hätte ich ihn dann küssen sollen… äh, er mich natürlich… also...
Egal, trotzdem gibt es keine andere Erklärung für all das. Wie er mir da dieses, zugegeben sau geil schmeckende, Getränk verräterisch zugeschoben hat… Eigentlich hätte ich sofort merken müssen, dass da was nicht stimmt!
Nunja… vielleicht erklärt dass zwar nicht unbedingt, warum ich vor unserem Treffen stundenlang etwas passendes zum Anziehen suchte, nur um festzustellen, dass ich eigentlich so ziemlich nichts dabei habe…
Aber mir das einzugestehen, würde jetzt meine ganze schöne, so realistisch klingende Theorie kaputt machen…
Man ist das kompliziert...
Hab ich heute glaub ich schon mal erwähnt, oder?
***
Seufzend begebe ich mich in Richtung Bett. Irgendwie bin ich seit meinem Date… Verabredung vorhin nur noch am seufzen. Und alles nur wegen diesem blöden Bill.
Was fällt dem eigentlich ein, einfach mein Leben so umzukrempeln? Und warum lass ich mir das überhaupt gefallen?
Ich unterdrücke einen weiteren Seufzer und schalte das Radio ein. Vielleicht kommt ja irgendein schönes Lied, und mich abzulenken. Oder so komisches Comedy zeugs, dass eigentlich überhaupt nicht lustig ist. Aber das muss es ja gar nicht, es soll mich nur von Bill ablenken.
Aber es kommt weder fröhliche Musik, noch irgendwas (Un)lustiges.
Sondern Nachrichten.
Gut, dann weiß ich wenigstens was so in der großen weiten Welt alles passiert und den Zweck der Ablenkung können sie eigentlich auch ganz gut erfüllen.
Dafür werden meine Gedanken jetzt aber in eine noch viel unangenehmere Richtung gelenkt…
„…Frau und Kind des zum Mordopfer gefallenen sind noch dabei den riesen Schock zu verarbeiten. Der noch immer unbekannte Mörder hat einen Vater, Ehegatten und Patenonkel zugleich von dieser Welt genommen, ohne dabei an Verluste oder die Zurückgebliebenen dieser Familie zu denken.
Die Polizei verweigert jegliche Auskunft zu den Fahndungen bezüglich des Täters, beteuert aber, ihm auf der Spur zu sein.
Wir halten sie weiter auf dem Laufenden dieses grauenhaften Vergehens…“
Ein ironischer Lacher entfährt mir und endlich wieder fähig mich zu bewegen schalte ich das Radio aus.
Bill aus meinen Gedanken zu verjagen habe ich jetzt tatsächlich geschafft. Doch der wäre mir jetzt tausendmal lieber, als diese Erinnerungen, die ich bisher mit allen Mitteln versucht habe zu verdrängen.
~ ~
Mit gemischten Gefühlen schlenderte ich sichtlich total am Ende den Straßenrand entlang. Einerseits war es Enttäuschung, die mich ums verrecken nicht loslassen wollte. Enttäuschung darüber, dass mich meine beste Freundin gerade einfach nicht wieder erkannt hatte. Sie hatte mich vergessen.
Dann war da die Wut, aus dem Selben Grund. Jahrelang hatte ich Tag und Nacht an sie gedacht. Hatte um unsere auseinander gerissene Freundschaft getrauert. Hatte nie wieder derartigen Kontakt zu irgendwelchen Menschen. Und sie.. ja, sie vergas mich einfach.
Außerdem war da auch noch Verzweiflung. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wo ich jetzt hin sollte. Zurück nach Hause? Nein, dort hatte mich meine Mutter gestern Hochkant rausgeworfen.
Zuletzt hatte ich Angst. Angst davor, was nun passieren würde. Ob ich letztendlich doch wieder daheim landen würde. Oder ich einfach nichts finden würde.
Und natürlich die Tatsache dass ich irgendwo im nirgendwo an einer Schnellstraße entlang taumelte und keinen Schimmer hatte, was die Zukunft bringen könnte. Ich glaube, dass machte mir am meisten Angst.
Total aufgewühlt von dem Kampf dieser verschiedenen Gefühle spürte ich den grellen Lichtstrahl im Genick, der immer näher kam.
Oha, das zweite Auto innerhalb von 3 Stunden…
Seufzend und ohne große Hoffnung hob ich meinen linken Arm und streckte den Daumen mehr Schlecht als Recht irgendwo hin.
Wie schon erwartet fuhr das Auto unberührt weiter.
Ich ließ den Daumen sinken und spürte, wie jedes einzelne der eben genannten Gefühle noch mal um ne Ladung verstärkt wurde.
Doch völlig unerwartet blieb der pechschwarze BMW wenige Meter weiter stehen.
Etwas unsicher und erfreut zugleich lief ich schnellen Schrittes auf die Beifahrerseite dieses wirklich wunderschönen Autos zu.
Das Seitenfenster wurde runtergelassen und ich bekam freie Sicht auf einen Mann, ca. Mitte 40.
Er war mir schon auf den ersten Blick mehr als unsympathisch, doch das war meine einzige Chance hier wegzukommen. Wer weiß wann das nächste Auto diesen Weg hier kreuzte?
Also ließ ich mich nach einem kurzen Wortwechsel eher widerwillig auf den freien Sitz fallen.
Ich hoffte, dass dieser Mann es nicht auf irgendwelche Gespräche abgesehen hatte. Darauf hatte ich grad nämlich wirklich keine Lust.
Es vergingen ungefähr 10 Minuten, die mir in dieser Stille unerträglich lang vorkamen.
Dann hörte ich ein Klicken von allen Seiten, woraufhin ich den Mann verwundert ansah. Er hatte die Türen verschlossen. Außer ihm konnte jetzt niemand mehr die Türen öffnen.
Die Situation wurde mir von Sekunde zu Sekunde unangenehmer..
„Warum haben sie das gemacht?“
„Was?“ Gespielt verschreckt wirft er einen kurzen Blick auf mich. „Was gemacht?“
„Die Türen verschlossen“ Entgegnete ich trocken und sichtlich nervös.
Er lachte laut auf.
„Achsoo… weißt du hier gibt es viele Räuber, ich hab keine Lust dass die einfach die Tür aufmachen und mich beklauen.“
Ungläubig starrte ich ihn an.
„Sie verarschen mich doch?!“
Ein Grinsen bildete sich auf den Lippen des Mannes. Kein nettes Grinsen… ein falsches, böses… was weiß ich, auf jeden fall hieß das nichts Gutes.
Ein mulmiges Gefühl breitete sich in mir aus. Irgendwas stimmte hier doch nicht. Bestätigt wurde mir das, als er antwortete.
„Ja.“
~ ~
Ein lautes Klopfen reißt mich rücksichtslos aus den Gedanken.
Immer noch am ganzen Leib zitternd laufe ich vorsichtig zur Türe und öffne sie.
Ein Zimmermädchen steht vor mir und lächelt mich breit an.
„Guten Abend, ich bringe den bestellten Sekt.“
Skeptisch eine Augenbraue hochziehend starre ich sie und ihren kleinen Service-Wagen an.
„Ich habe keinen Sekt bestellt.“
Ihr Lächeln verschwindet für den Bruchteil einer Sekunde, doch sie fängt sich sofort wieder und versucht an mir vorbei einen Blick in mein Zimmer zu erhaschen.
„Bin ich hier nicht richtig bei Herrn Bill Kaulitz?“
„Seh ich so aus?“
„Oh.. natürlich nicht… ich dachte nur… also er hat ja des Öfteren weiblichen Besuch...Also…“
Irgendwie gekränkt und gereizt unterbreche ich ihr Gestotter und deute auf die Türe nebenan.
Sie Bedankt sich, nun wieder Lächelnd, und verschwindet dann, sich immer wieder entschuldigend.
Ich schlage genervt die Türe wieder zu und lasse mich endlich in mein Bett fallen. Seit mindestens 2 Stunden habe ich jetzt vor ins Bett zu gehen…
Ich habe keine Lust nur eine weitere Sekunde an irgendetwas zu denken, also schalte ich das Licht aus und falle, total aufgewühlt von dem heutigen Tag, in einen tiefen Schlaf.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
tears for eternity - 11.08.2006, 14:54
ska-p super teil^^
jaha das wäre toll
wenn heute noch ein teil kommt +gg+
die stelle war ja mal echt zum lachen
Bin ich hier nicht richtig bei Herrn Bill Kaulitz?“
„Seh ich so aus?“
„Oh.. natürlich nicht… ich dachte nur… also er hat ja des Öfteren weiblichen Besuch...Also…“
^^ bin gespannt wie es weitergeht<3
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 11.08.2006, 23:14
danke.. =)
Mag sonst niemand lesen? Schade.. :(
Re: Der Schein trügt {PG16}
Beijo - 11.08.2006, 23:24
Doch, ich lese sie auch... nur bin ich ausgesprochen Kommi-schreib-faul *schäm* Ich erd versuchen, mich zu bessern... Aber ich hab hier die Benachrichtigung eingeschaltet und schau jedes Mal nach und freu mich jedes Mal über nen neuen Teil!!!
Lg, Beijo
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 12.08.2006, 12:30
Ich les natürlich auch...hab allerdings erst jetzt gesehen, dass es was neues gibt...*schäm*
Aber ich muss sagen, das waren wieder zwei richtig geile, amüsante Teile!!!
Wie sie sich Gedanken über Bill und diesen Kuss macht...einfach herrlich!!!
Dein Schreibstil ist echt toll, kann ich nur immer wieder sagen...*g*
Einfach specialmäßig!(neues Lieblingswort...)
Schade, dass du jetzt wegfährst, aba ich wünsch dir viel Spaß in bella Italia...*smile*
Und vll schaffst du's ja noch heute was zu posten...das wäre besonders nice...*grins*
Hab dich lieb!
Re: Der Schein trügt {PG16}
BlackPrincess - 14.08.2006, 15:51
war auch im urlaub und bin es auch bald wieder aber muss sagen alles was ich verpasst hab ist super dein stil ist echt gut und auch die art der story gefällt mir also die idee und so...viel spass im urlaub freu mich wenns weiter geht
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 08.09.2006, 22:56
haha ich bin wieder da... hab weitergeschrieben muss aber alles abtippen und dazu hab ich im moment ehrlich gesagt keine lust ^^
Aber ich denk ich setz mich in den nächsten tagen dran und dann gehts hier auch wi3der weiter, ne
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 15.09.2006, 18:18
Das ist fein, wenns weitergeht...
Aba ich kenn das mit dem tippen und so...*g*
Eigentlich wollte ich ja auch schon längst was neues am Start haben, aber ich hab keine Lust soviel am PC zu schreiben udn auch nciht wirklich Zeit..
Aber ich freu mich, wenn du dann was neues postest!!
:-D
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 24.09.2006, 19:07
So, nun geht es auch hier endlich mal wieder weiter. Tut mir leid dass es so lange gedauert hat aber ich hatte wenig zeit und viel stress.
ist jetzt zwar nicht sehr viel, aber es könnte wohl noch ne weile dauern, bis ich alles abgetoippt hab und deswegen stell ich jetz das on was ich halt schon hab, damit es hier wenigstens mal weider weitergeht, ne :)
Also ich hoff, dass ihr nicht böse seid und hier trotzdem noch weiterlest und ich hoffe dass ich den nächsten teil ein wenig schneller on stellen kann =)
Lg
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Lange nachdem die Sonne aufgegangen ist erwache ich aus meinem tiefen, traumlosen Schlaf. Trotzdem lasse ich meine Augen geschlossen und gehe in Gedanken den vorigen Tag nochmal durch. Kaum zu glauben, dass ich gerade mal einen vollständigen Tag in diesem Hotel verbracht habe. Es kommt mir vor, wie mindestens eine Woche.
Vor nicht ganz zwei Tagen habe ich noch in diesem Auto, mitten auf einer verlassenen Autobahn gesessen…
Auch Bill kommt mir vor wie ein alter Bekannter. Dabei bin ich ihm, als er mich gestern Abend geküsst hat, gerade mal 24 Stunden vorher das erste Mal begegnet.
Schon verrückt, wie die Zeit manchmal viel zu schnell vergeht, und dann auf einmal still zu stehen scheint.
Seufzend öffne ich nun doch meine Augen und lasse mich von der strahlenden Sonne blenden.
Ich blinzle ein paar Mal gegen das Licht und kann nun auch wieder meine Umgebung wahrnehmen. Alles steht unberührt an seinem Platz und sieht aus wie am Abend zuvor. Natürlich; wär ja auch irgendwie komisch, wenn nicht…
Und doch habe ich es nicht erwartet. Zum wiederholten Mal habe ich erwartet, und auch erhofft, in meinen Zimmer, Zu Hause aufzuwachen.
Aber das ist natürlich Schwachsinn…
Und durch diesen einfachen Anblick dieses Hotelzimmers wird mir wieder bewusst, dass das alles kein Traum ist. Dass das Geschehene wirklich passiert und real ist.
Auch wenn es mir anders lieber wäre…
Doch daran habe ich wohl nicht viel mitzuwirken. Das entscheidet der liebe, oder auch böse, Gott ganz allein.
Wieder einmal mache ich mir klar, dass ich nun auch nichts mehr ändern kann und schlage entschlossen die Bettecke zurück. Ich denke ich kann es mir guten Gewissens erlauben, noch ein paar Tage hier zu bleiben und in denen kann ich es mir ja einfach mal gut gehen lassen und mich von den Ereignissen der letzten Tage erholen.
Mein knurrender Magen weist mich darauf hin, dass ich damit auch gleich mal anfangen kann, indem ich mir ein ausgiebiges frühstück gönne. Und das mache ich jetzt auch.
Wie auch schon am Tag zuvor bin ich überwältigt, von dem atemberaubenden Buffet.
Die exotischsten Dinge stapeln sich über Tische hinweg, den gesamten Raum entlang. Sofort sind alle Sorgen wie weggeblasen und ich genieße das tolle Frühstück. Wer weiß, wann ich so etwas wieder zu essen bekomme.. ?!
Mein Blick wandert wieder durch die Fenster nach draußen. Heute ist der Anblick jedoch nicht so schön. Dicke Regenwolken ziehen über den Himmel und es sieht aus, als würde jeden Moment ein riesen Unwetter ausbrechen. Nur gut, dass ich hier drinnen im warmen hocke… da draußen wollte ich jetzt wirklich nicht sein.
Als mein Teller leer ist, reißen auch meine Gedanken ab und ich erhebe mich, um den Frühstückssaal zu verlassen. In der Lobby ist ziemlich was los heute. Leute wuseln herum und schreiten hektisch herum. An der Rezeption bilden sich lange Schlangen von Leuten, die ein- oder auschecken wollen. Ich quetsche mich durch die Menschenmasse und schiebe gerade einen telefonierenden Geschäftsmann zur Seite, als ich ihn wieder sehe. Der fremde Unbekannte steht ganz allein und unscheinbar in einer Ecke, den Blick stur auf mich gerichtet. Den Bruchteil einer Sekunde treffen sich unsere Blicke, doch bevor ich irgendwie handeln kann dreht er sich ertappt um und verschwindet in der Menge.
Ich erwache aus meiner Starre und renne zu dem Punkt, an dem der Mann eben noch gestanden hat; suche mit den Augen den gesamten Raum nach ihm ab, doch er ist verschwunden.
Sauer auf mich selbst und den blöden Mann mache ich mich auf den Weg zu den Aufzügen und zurück auf mein Zimmer.
Wer zum Teufel ist dieser verdammte Mann? Und was will der von mir?
Seufzend lasse ich mich auf mein Bett fallen. Immer wieder sehe ich die Szene in der Lobby eben vor mir. Dieser Mann, wie er ganz still dastand…. Dieser Blick, so starr und ausdruckslos. Irgendwie beängstigend.
Den gesamten Vormittag und auch Nachmittag zerbreche ich mir den Kopf darüber, was es mit diesem mysteriösen Unbekannten auf sich hat. Zu einem Ergebnis komme ich jedoch nicht.
Allerdings kommt mir eine Idee, wie ich alles herausfinden und fragen auf meine Antworten bekommen könnte. Bill.
Bill scheint den Mann zu kennen oder zumindest zu wissen, wer er ist. Er war es immerhin, der sich über eine Minute lang mit dem Fremden allein durch Blicke verständigte, oder dies zumindest versuchte. Nur wegen Bill bin ich doch überhaupt erst auf den Mann aufmerksam geworden…?!
Also scheint er im Moment der einzige zu sein, der mich über all das aufklären könnte.
Entschlossen stehe ich auf. Jedoch kommen mir, sobald ich stehe, wieder die Zweifel auf.
Ich kann doch nicht einfach rüber gehen ‚Hey Bill, du sagmal wer ist eigentlich dieser Mann, der mich immer so anstarrt?!’
Obwohl… warum eigentlich nicht?
Ich setzte meinen Weg zum Zimmer nebenan fort und finde mich wenige Sekunden später vor Bills Tür wieder. Doch dort bleibe ich auch erstmal einige Minuten regungslos stehen. Irgendetwas hält mich zurück… Vielleicht ist es die Angst vor der Antwort, oder die Angst davor, überhaupt gar nicht erst ne Antwort zu bekommen. Ich weiß es nicht.
Es kostet mich jedoch viel Überwindung, schließlich doch meine Hand zu heben und an die Tür zu klopfen; wenn auch nur ganz leicht uns leise.
Doch es tut sich nichts.
Wieder klopfe ich an, diesmal fester und lauter, doch die Tür bleibt verschlossen. Ich stehe noch lange da und klopfe wie blöd an diese verdammte Tür, bis ich mir klar mache, dass Bill nicht da ist.
Als sich die ersten Leute schließlich über den Krach beschweren, gebe ich auf und gehe enttäuscht zurück in mein Zimmer. Dort verbringe ich auch den Rest des Tages, wütend auf Bill, weil er nicht da ist, wütend auf mich, weil ich das alles nicht verstehe und wüte4nd auf den Mann, weil er überhaupt erst an all dem Schuld ist.
***
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 27.09.2006, 14:51
ska-p hat folgendes geschrieben:
Allerdings kommt mir eine Idee, wie ich alles herausfinden und fragen auf meine Antworten bekommen könnte.
---> Antworten auf meine Fragen...*grins*
Aber ansonsten ist das ein ganz hübscher Teil!*smile*
Ich will auch endlich wissen, wer dieser Mann da ist... Und überhaupt, was da jetzt eigentlich mit ihr so wirklich passiert ist...
Alos, immer fleißig weiterschreiben...(ich weiß, dass ist leichter gesagt, als getan...;-) )
Hab dich lieb!
Re: Der Schein trügt {PG16}
- Coulered Gothic - - 27.09.2006, 20:56
Hi, ich habe deine Story schon in einem anderen Forum angefangen zu lesen und ich fand sie sehr interessant.
Ach, die Welt ist doch klein-nich
Hoffe du meldest dich bald wieder.
Viele Grüße - Coulered Gothic - 8)
Re: Der Schein trügt {PG16}
ska-p - 28.09.2006, 19:04
So, hier kommt auch shcon der nächste teil :)
Aber ihc muss warnen, dass das ein sehr lurzer, sehr sehr seltsamer und wohl auch sehr unnötiger teil is... ^^
Bin grad etwas komisch drauf und ja est ut mir leid... ABer nun gut, der nächste wird dann wieder etwas... nicht so seltsam halt =)
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Der nächste Morgen beginnt und sobald ich mich aus dem göttlich weichen Bett gequält habe, führt mich mein erster Weg ohne Umwege ins Nachbarzimmer. Doch wieder muss ich feststellen, dass Bill nicht hier ist.
Wo zur Hölle steckt der Junge?
Immer ist er in seinem Zimmer und geht mir auf die Nerven oder versucht alles Mögliche mich irgendwie sprechen zu können, aber wenn ich ihn jetzt einmal brauche, ist er nirgends zu finden.
Okay, da muss ich natürlich auch zugeben dass ich ihn eigentlich noch gar nicht woanders als auf seinem Zimmer gesucht habe…
Aber trotzdem, es geht ums Prinzip! Auch wenn ich ehrlich gesagt gerade nicht so genau wüsste, um was für ein Prinzip es hier gehen könnte, es ist einfach so!
Punkt aus, da kann sich der liebe Herr Kaulitz nachher rausreden wie er will, ich werde hart bleiben wie ein Stein.. oder so.
Gut, ich merke selbst, ich komme gerade ein wenig vom Thema ab und weiß selbst nicht mehr wovon ich rede, aber das muss ja auch niemand erfahren, ne?!
Also zurück zu Bill. Bzw auch nicht, weil der ist ja nicht da.
Urplötzlich überkommt mich bei diesem Gedanke ein ganz anderes Gefühl, als meine eben hochgekommene Wut; Angst!
Was wenn Bill wirklich nicht mehr da ist? Also so ganz. Weg. Aus dem Hotel, aus der Stadt, vielleicht sogar aus dem Land.. wer weiß wo der sich jetzt überall rumtreiben könnte.
Immerhin ist er trotz allem immernoch ein viel gefragter Mann... oder Junge. Im Moment wohl der beliebteste in ganz Deutschland.
Wie kann ich nur glauben, dass er da seine gesamte zeit in einem blöden Hotel verbringt… ?!
Der hat doch sicher irgendwelche wahnsinnig wichtigen Termine. Und die könnten sogar in der letzten Ecke von Gallipoli oder Norwegen oder sonst wo sein.
Verdammt. Warum war ich nur immer so gemein zu ihm? Dass er sich einfach so verpisst ohne mir wenigstens ‚tschüss’ zu sagen?
Ok, Moment mal. Eigentlich war ich gar nicht gemein zu ihm… eigentlich hab ich ihn bei unserer letzten Begegnung geküsst… oder halt er mich, aber ich habs mir ja gefallen lassen.
Hat ihm dass vielleicht nicht gefallen? Warum sonst sollte er einfach abreisen, ohne sich zu verabschieden?
Küsse ich so schlecht?
Toll, und das wirklich letzte Mal als wir uns gesehen haben, stand ich in knappen Shorts und mit Zahnbürste mitten auf dem Hotelflur… Was denkt der eigentlich jetzt von mir?
Erst schlecht küssen und dann in sonem Auftritt vor ihm stehn und nichmal n Wort rausbekommen… Da wär ich wohl auch einfach gegangen…
Ok, ich fühle mich gekränkt. Das ist reinstes Mobbing. Oder so.
Aber Moment, Meine Gedanken schlagen nun wirklich einen völlig falschen Weg ein. Eigentlich wollt ich nur mit Bill über diesen komischen Mann reden, sonst nichts!
Also streichen wir die letzten Gedankengänge wieder und ich bin nur sauer auf Bill weil ich nun keine Antworten bekomme. Alles andere ist Nebensächlich.
Okay. Um mich aufzumuntern kann jetzt wohl nur noch eins helfen… Also ab zum Frühstück.
Meine, um mich selbst zu motivierende, Drehung war wohl nicht ganz so elegant, wie gedacht, denn im nächsten Moment kracht mein Kopf gegen irgendetwas oder auch irgendwen.
„Ah pass doch auf verdammt!“
Ich blicke auf und entschuldige mich bei dem Typ, den ich gerade über den Haufen gerannt habe.
Wart mal, das ist doch…
Beim Zweiten Mal hinschauen erkenne ich in dem Typ tatsächlich Tom. Bills Zwilling Tom.
Und Wenn der hier so fröhlich vor mir steht, kann Bill ja eigentlich auch nicht weit sein, oder?
Also ist er doch noch da… und die ganzen wirren unnötigen Gedanken über meine Kusskünste waren umsonst… verdammt.
„Ähm ja… tut mir Leid, ehrlich! Aber ehm, du weißt nicht zufällig wo dein Bruderherz ist?“
Hab ich grad ernsthaft ‚Bruderherz’ gesagt? Bin ich eigentlich vollkommen bescheuert?
Tom hebt eine der vielen Taschen, die er mit sich rumschleppt, vom Boden und schüttelt dann den Kopf.
„Nein, und es ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal! Ich schlepp hier unser Zeug rum, während der sich sonst wo rum treibt… der langweilt sich doch lieber n Loch in die Eier, als mir mal zu helfen!“
Weiter vor sich herfluchend hebt er nun die letzte Tasche vom Boden auf und setzt vollbepackt seinen Weg fort, wobei er auch noch versucht, seine Hose nicht zu verlieren. Ein wirklich sehr amüsanter Anblick, weshalb ich ihm auch noch hinterher schaue, bis er hinter der nächsten Ecke verschwunden ist. Seine Hose hat er leider nicht mehr verloren. Schade eigentlich, hätte sicher lustig ausgesehen…
Nun etwas fröhlicher gestimmt gehe auch ich weiter. In ner halben Stunde schließt das Frühstücksbuffet, also sollte ich mich mal ein wenig beeilen. Bill kann ich auch später noch suchen.
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 29.09.2006, 14:02
Hihihi...
Ich weiß gar nicht, was du hast...
Mich hat dieser Teil sehr amüsiert!
Ihre Gedanken über Bill sind einfach zu geil...
'Küsse ich so schlecht?' *lach*
Bitte mehr von solchen Teilen....!!!
Re: Der Schein trügt {PG16}
tears for eternity - 05.10.2006, 11:56
soo nachdem ich hier den letzten teil gelesen hab gibt es nen kommi :D
also ich fand den teil wieder mal echt klasse xD ja wäre ein zu schöner anblick gewesen wenn er seine hose verloren hätte ich hab das gefühl das bill etwas für sie vorbereitet xD aber wer weiß bin gespannt wie es weitergeht<3
Re: Der Schein trügt {PG16}
TokioHotel Bebe - 06.10.2006, 11:29weiterrrrr!!!!! +gg+
alsooooooooooooooooooooo:
WEITERRRR!!!! xDD Lol.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Re: Der Schein trügt {PG16}
yezibel - 15.10.2006, 17:57
up,up,up!
next one, please...!
Wann geht's weiter??? :-D
Der letzte Teil war soo cool...da kannst du doch nicht einfach Pause machen...
Re: Der Schein trügt {PG16}
XxLadehxX - 25.07.2007, 21:13
Ähm... qehts hier noch iwie weiter? :?
Re: Der Schein trügt {PG16}
sunshine - 31.10.2007, 14:16
nö
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