Tag Nr.3

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    Re: Tag Nr.3

    Stella - 08.06.2009, 19:45

    Tag Nr.3
    Heute hatte ich vor, mich hauptsächlich ein bisschen um Marco zu kümmern, da ich das Gefühl hatte, dass er in letzter Zeit bei mir ein wenig zu kurz gekommen war. Marcel hatte sich diesen Tag extra frei genommen, damit ich mit Marco eine kleine Wanderung unternehmen konnte. Ausserdem würde er am Nachmittag mit den Mädels zu Blàstur gehen und sich ein bisschen um ihn kümmern, vielleicht lässt er zumindest Wendy auch ein wenig reiten. Ich stand also schon um halb 7 auf und gab zuerst mal Marco, der schon hungrig in der Küche auf mich gewartet hatte sein Frühstück. Ich füllte Trockenfutter in den Futternapf und danach füllte ich noch Wasser dazu. Nun liess ich es eine Viertelstunde einweichen, in dieser Zeit stellte ich schon mal die Kaffeemaschine an und deckte den Tisch, auch gleich für Marcel und die Kinder. Danach stellte ich Marco sein Futter hin. Er stürzte sich gierig darüber. Ich frühstückte nun auch ausgiebig. Danach packte ich mein kleiner Wanderrucksack. Darein kam eine gefüllte Literflasche, 4 Sandwiches, einen Apfel, einen Hundekuchen, Marcos Leine, mein Handy, der Fahrplan des Postautos, falls ich nicht mehr laufen konnte :wink: und und und. Auf jeden Fall alles, was man bei solch einer Wanderung dabei haben sollte. Natürlich fehlte auch die Sonnencreme und die Badehose nicht. Als ich alles eingepackt hatte, zog ich die Wanderschuhe an band mir noch die Regenjacke um den Bauch, warf den Rucksack auf den Rücken und rief nach Marco. Der Hovawart kam freudig heran gelaufen. Ich nahm ihn an die Leine und ging mit ihm aus dem Haus. Zuerst mussten wir eine Strasse überqueren, danach ein bisschen auf dem Trottoir der Strasse entlang, bis es irgendwann eine Abzweigung in den Wald gab. Kaum bogen wir von der Strasse ab, liess ich Marco von der Leine. Der Rüde tobte fröhlich bellend voraus, aber immer nur so weit, dass ich ihn noch sehen konnte. Wir gingen eine Weile durch den Wald, bis wir auf eine grosse Wiese kamen. Marco fand am Waldrand ein Stöckchen, das er mir auffordernd vor die Füsse legte. Ich hob es auf und schleuderte es über die Wiese. Marco rannte dem hinterher, suchte es und brachte es mir wieder. Dies taten wir eine Weile, bis Marco die Lust daran verging und er es nicht mehr holte, wenn ich es ihm warf. Also gingen wir über die Wiese weiter. Nachdem wir ein bisschen einen Feldweg entlang gelaufen sind, kam wie erwartet der See in Sicht. Um diese frühe Morgenzeit hatte es dort kaum Leute wo badeten, aber ich, und ich glaube auch Marco konnten einfach nicht widerstehen. Am liebsten wäre mein Rüde gleich zum Wasser herunter gelaufen, aber ich befahl ihm streng, bei mir zu bleiben. Er musste sich neben mein Badetuch legen, während ich mich in Windeseile umzog. Als ich dann die Badehose angezogen hatte, schnappte ich mir mein Handtuch und ging mit Marco runter zum Wasser. Ich legte das Tuch ans Ufer und danach sprang ich, dicht hinter Marco ins Wasser. Es spritzte nur so. Quietschend, weil es ziemlich kalt war, spritzte ich Marco nass und dieser zahlte es mir mit einer weiteren Wasserattacke zurück. Ich sprang ins Wasser und tauchte unter. So konnte mich mein frecher Hund wenigstens nicht mehr anspritzen. Brrr, war das da unten kalt! Ich tauchte auf die andere Seite von Marco und kam dort wieder an die Wasseroberfläche. „Kuckuck, he Marco, hier bin ich!“ Der Rüde drehte sich um und wollte auf mich zu schwimmen. Ich tauchte abermals unter und schwamm an eine andere Stelle. Danach rief ich lachend wieder Marco und dieser wollte wieder herkommen. Dieses Spiel machte ich mit ihm eine Weile, bis er nicht mehr mitspielte und mich einfach ignorierte. Als tauchte ich mal auf und rief Marco zu mir. Zögernd und etwas genervt kam er, aber als er merkte, dass es nicht abtauchte, schwamm er schneller. Ich schloss ihn lächelnd in die Arme. „Mein lieber braver Hund.“ Danach gingen wir langsam aus dem Wasser. Ich legte mich an die Sonne und Marco sprang schwanzwedelnd um mich herum. Ab und zu kam er heran und holte bei mir einen Leckerbissen ab. Danach wollte er schon in Richtung Wasser laufen, aber ich pfiff ihn zurück. Er sollte jetzt mal ein bisschen draussen sein, sonst holt er sich noch eine Erkältung. Ein kranker Hund ist schon nicht das wahre. Er war zwar zuerst ein wenig enttäuscht und versuchte oft, wenn ich mal nicht hinsah, es erneut zu versuchen. Aber als er merkte, dass er eh nie lange drin bleiben konnte, weil ich das nicht zuliess, gab er es dann auf und legte sich in die Wiese. Ich zog mich langsam um und stand auf. Wir wollten also weitergehen. „Los, komm Marco. Auf!“ Und los ging es wieder. Quer über die Wiese, danach im Wald ein steiler Hang hinauf. Marco kam brav mit, er lief immer ein bisschen um mich herum. Ich kam allerdings ganz schön ins Schwitzen. Bei jedem Holzbänklein, an dem wir vorbei kamen, setzte ich mich kurz hin und gönnte mir eine Verschnaufspause. Nachdem ich dann einen Schluck Wasser getrunken hatte, ging es weiter. Es war ziemlich anstrengend, aber schlussendlich, fand ich, hatte es sich doch gelohnt. Oben, auf der Bergspitze hatte man eine wunderbare Aussicht. Man sah jedes naheliegende Dorf, ich erkannte sogar das Gestüt Hurricane, und unser Haus, nicht sonderlich weit vom Hof entfernt. Auf dem Gipfel des kleinen Berges hatte es ein Restaurant und eine Bratstelle. Ich setzte mich dort auf die Bank und packte den Rucksack aus. Marco kriegte einen Hundekuchen und ich ass mal ein Sandwich. Danach führte ich Marco zum Brunnen und zeigte ihm, dass er dort trinken konnte. Ich hatte nämlich mit meiner Vermutung recht. Marco hatte ziemlichen Durst. Nachdem ich insgesamt 2 Sandwichs und den Apfel gegessen hatte (ausserdem hatte ich die halbe Literflasche mit Wasser getrunken), beschloss ich, dass wir weiter gehen sollten. Nun gingen wir dem Gipfel entlang bis zu einer Stelle, wo es eine Luftseilbahn herunter hatte. Auf dem Weg dorthin warf ich Marco oftmals ein Stöckchen. Bei der Seilbahnstation mussten wir eine Weile warten, bis die Seilbahn endlich da war. Als sie da war, kaufte ich ein Billet und stieg mit Marco ein. Ihm war dieses in der Luft schwankende Ding überhaupt nicht geheuer. Er weigerte sich sogar, dies zu betreten. Erst als ich ihn mit Hundekuchen lockte, kam er zögernd rein. Als wir losfuhren, presste er sich ängstlich an meine Beine. Als wir unten ankamen, kaum gingen die Türen auf, sprang er heraus, und schüttelte sich kräftig, als hatte diese Luftseilbahn Ungeziefer enthalten. Lachend und mit guter Laune machte ich mich mit Marco auf den Rückweg. Beim See machten wir wieder kurz Rast und Marco badete eine Weile darin. Ich hatte keine Lust dazu, mich nochmals umzuziehen, also las ich ein bisschen in einem mitgenommenen Buch. Nach einer Viertelstunde kam Marco freiwllig wieder heraus, weil er langsam kalt hatte, denn es wehte inzwischen ein eisiger Wind. Wir machten uns schnellstens auf den nach-Hause-Weg. Und kaum hatten wir das Haus erreicht, begann es zu regnen. Ja, es kam richtiges Gewitter. Zu Hause erzählten mir die Mädchen, wie toll es war, bei Blàstur. Auch ich erzählte den anderen, was ich und Marco auf unserem „kleinen Spaziergang“ erlebt hatten. Es wurde dann noch ein gemütlicher Abend zusammen.



    Re: Tag Nr.3

    melanie - 12.06.2009, 01:55


    Oh gott. es tut mir total leid. Ich hab den Bericht schon gestern in der Nacht gelesen und wohl keinen Kommentar dazu gemacht, obwohl ich mir sicher war ich habe einen gemacht... :oops:

    Schöner Bericht, freut mich das du auch nur was mit dem Hund machst =)



    Re: Tag Nr.3

    Stella - 12.06.2009, 17:31


    Okayy, wie auch schon bei "Fragen", es kann ja jedes Mal passieren, du musst dich nicht hundertmal entschuldigen. :wink: :wink:



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