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Re: Naxxramas....
Jildrazil - 31.05.2009, 20:25Naxxramas....
Auf besonderen Wunsch, erzähle ich hier meine Geschichte noch einmal
Gut, wie bereits seit einigen Wochen versprochen, hier mein „Reisebericht“ zu Naxxramas. Leider habe ich Moment eine Kreative Blockade, daher hat es länger gedauert.
Ich hoffe, es gefällt Euch zu lesen.
„Heute ging es mit meinen Freunden an den Ort, von dem vermutet wird, dass Kel’Thuzad sich dorthin zurückgezogen hat. Ein Knirschen ging durch den Raum, als die Krallen Rajas Halt auf dem kaltem Steinboden suchten. Obwohl Raja eine eine imposante Erscheinung war, schien ihm nicht wohl in der Haut zu sein, als er dmich zu Boden ließ. Ich legte ihm die Hand auf den Hals und hielt es für besser, ihn auf Futtersuche zu schicken. Zwar ist der Netherdrache ein langjähriger Begleiter und es hat sich ein gewisses Vertrauen entwickelt, allerdings kann man bei keinem Tier die Reaktionen vorhersagen, wenn es den Tod allgegenwärtig spürt.
Raja schob seinen Körper wieder zu der Öffnung und blickte einen Moment zu mir zurück, als wollte sie mich mitnehmen. Doch dann schob sie sich durch das Loch wieder nach draußen und ließ sich einfach in die Tiefe fallen. Nach einigen Metern entfaltete sie ihre Flügel, beendete seinen Sturzflug und flog auf der Suche nach Nahrung davon.
"Naxxramas" flüsterte ich zu mir selbst, als ich mich langsam ein paar Schritte von der Öffnung im Boden entfernte. Es war länger her, dass ich die Festung von innen sah und einige Erinnerungen gingen mir durch den Kopf.
Nach und nach trafen die Begleiter für die heutige Expedition ein, selbstverständlich waren einige Zirkler dabei. Aber zum Glück haben sich auch weitere Mutige gefunden, die die Expedition wagen wollen, so dass sie nicht nur auf uns gestellt waren. Sicherlich war es ein Wagnis, diese Untotenfestung zu betreten, ohne sich über die Stärken und Schwächen der anderen Begleiter detailliert bewusst zu sein. Aber die Geheimnisse hier liegen schon zu lange verborgen, um sie länger ruhen zu lassen.
Das Ziel der heutigen Expedition schnell gefunden war, dennoch zogen sich die Vorbereitungen doch etwas in die Länge.
Aber dann zog es den gemischten Trupp in den Teil der Untotenfestung, dessen Zugang durch dicke Spinnenweben erschwert wurde. Durch die Beseitigung der Spinnenweben wurden schnell die Erzeuger der Spinnenweben auf den Trupp aufmerksam. Doch alle waren erfahren genug, sich ihrer und der Haut der Begleiter zu erwehren und so drang man zügig in die erste Hauptkammer des Gewölbes ein.
Dort dämmerte er, Anub’Rekhan. Um weiter vorzudringen, war ein Kampf mit diesem Dämon nahezu unausweichlich. Schön sah er ja aus, sein Chitin Panzer schimmerte in allen Regenbogenfarben in der ungleichmäßigen Beleuchtung. Doch der Tod hat viele Gesichter, auch schöne. Langsam schlichen wir vorwärts, um Hinweise danach zu suchen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, den Weg weiter fortzusetzen, ohne uns dem Kampf gegen Anub’Rekhan stellen zu müssen. Doch da ein Großteil der Mitglieder mit schweren Rüstungsplatten umgeben war, war die Verbindung von "Vorsicht" und "Schleichen" zum Scheitern verurteilt. Ein hastiger Schritt, dann hörte man einen Knall. die schwere Eisentür schlug mit einem lauten Knall hinter uns zu. Im gleichen Moment entwickelte die massige Gestalt Anub’Rekhans eine nicht für möglich gehaltene Dynamik. "Welchen soll ich nur zuerst verspeisen? Keine leichte Wahl. Sie alle duften so köstlich..." halte es durch das Gewölbe. Mit einer unvorstellbar gehaltenen Geschwindigkeit schnellte der massige Körper auf uns zu, doch geistesgegenwärtig riss Zardek seinen Schild hoch und schaffte es irgendwie, den Körper in Richtung der Wand zu drängen. Mit lauten Klack- und Schnarrgeräuschen drückte Anub’Rekhan seinen Zorn aus, doch so sehr er sich auch bemühte, er kam nicht an Zardek vorbei. Zwar mühsam aber stetig wurde er immer mehr an die Wand gedrückt und die anderen konnten sich formieren, nachdem sie den Schreck überwunden hatten.
An die Wand gedrückt stellte Anub’Rekhan nur für Zardek eine unmittelbare Gefahr da. Nur wenige Schläge seines Mandibel, seiner Tentakel und seiner Beine fanden den Weg an Zardeks Schild vorbei. Doch selbst wenn sie Zardeks Rüstung durchschlugen, schaffte Thulia, eine befreundete Paladina, es, diese Wunden augenblicklich zu versorgen.
Auf der anderen Seite zeigen auch die magischen Angriffe, die Geschosse und die Nahkampfangriffe Wirkung und nach und nach färbte sich der glänzende Körper Anub’Rekhans mit einem dicken gelbgrünen Schleim.
Plötzlich änderte sich der Tonfall der Klack und Schnarrgeräusche. Und durch einen bisher verborgenen Gang fiel uns ein Riesenkäfer in den Rücken. Anub’Rekhan hatte seine Wachen gerufen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht über das Zeichen der Schwäche Anub’Rekhans freuen. Diesmal war es Aleus, der geistesgegenwärtig die Augen der Wache mit einem Zauber blendete und damit die Aufmerksamkeit der Wache auf sich zog. Zwei, drei schnelle Streiche mit dem Schwert und die Wache hatte nur noch Augen für Aleus. Da Zardek Anub’Rekhan nach wie vor in Schach hielt und sich Thulias Hilfe sicher sein konnte, wendeten wir uns alle der Wache zu, die dem geballten Angriff aller nicht lange standhalten konnte.
Und auch die Käfer, die dann aus dem leblosen Körper der Wache krochen und auf uns zu schossen, hinterließen nur einen kurzen Überraschungseffekt, bevor die zertreten, zerteilt und eingefroren auf dem Boden ihr Leben aushauchten.
Nun konnten wir uns wieder Anub’Rekhan zuwenden. Mehr und mehr wurde sein Körper getroffen und war nahezu ausschließlich von dem gelbgrünen Schleim bedeckt, der aus den Rissen in seinem Chitinpanzer quoll.
Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die Wunden auch für Anub’Rekhan tödlich waren und diese Zeit schien nicht mehr fern.
Doch auf einmal hallte eine Stimme durch mich durch. Es war keine Stimme im eigentlichen Sinne, eher bildeten die Klack-und Schnarrgeräusche im Kopf einen zusammenhängenden Text: „Rennt! Das bringt das Blut in Wallung!“ Noch während ich versuchte zu überlegen, was diese Worte bedeuten könnten, begann ein Brausen zu erklingen, das immer lauter wurde. Und die Ursache dieses Brausens wurde leider auch schnell sichtbar. In einer letzten Verzweifelungstat rief Anub’Rekhan einen Schwarm Heuschrecken zu sich. Von einer Sekunde zur anderen versuchten Millionen von Heuschrecken alles zu verspeisen, was ihnen in den Weg kam. Und wir standen im Weg.
Zum Glück konzentrierte sich der Schwarm darauf, Anub’Rekhan zu beschützen, so dass alle vor dem Schwarm in Sicherheit gehen konnte. Auch Zardek zog sich langsam zurück, darauf achtend, dass Anub’Rekhan mit dem Schwarm eine andere Richtung als wir einschlug.
Doch noch bevor wir uns vollständig auf die neue Situation eingestellt hatten, verschwand der Schwarm so schnell, wie er gekommen ist. Offensichtlich was Anub’Rekhan mit seinen Kräften am Ende und konnte nicht länger dem Schwarm gebieten.
Seine Schwäche ausnutzend, mobilisierten wir unsere letzten Reserven und wollten dem Alptraum ein Ende machen. Hier und jetzt. Und so schien es, dass gleichzeitig alle zum entscheidenden Schlag gegen Anub’Rekhan ausholten. Dem konnte Anub’Rekhan nichts mehr entgegensetzen und mit einem „Schhh...bald ist alles vorbei.“ sackte der Körper leblos zusammen.
Zurück blieb der beißenden Gestank von Schleim und verbrannten Blut und die Erkenntnis, dass wir einen Schritt gemacht haben, um Naxxramas vollständig zu erkunden. Aber es würden noch viele weitere nötig sein und dies war noch lange nicht der schwerste Schritt.
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