Wanderung durch das Eschental

Der Stamm der Sturmhufe
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    Re: Wanderung durch das Eschental

    Willbur - 25.05.2009, 08:53

    Wanderung durch das Eschental
    Strand von Zoram Gar - 4. Tag des 5. Mondes

    Eintragung in die Stammeschronik des ehrwürdigen Stammes der Sturmhufe -
    Die Wanderung durch das Eschental

    Der Stamm vertreten durch Falkja, Sommerblume, Kurzhorn, Kleinesbeben und Willbur trafen einander am Wegekreuz um sodann zu einer Wanderung durch das Eschental aufzubrechen. Kurzhorn sollte die Gruppe anführen und seinen Mut, Verantwortungsbewusstsein und seine gute Orientierung unter Beweis zu stellen. Kampfeslärm an den Toren des Wegekreuzes war zu hören, doch konnte ein Angreifer der Allianz in die Flucht geschlagen und die Reise begonnen werden. Ein junger Tauren namens Normar von einem uns unbekannten Stamm schloss sich uns an. Kurzhorn führte die Gruppe zunächst etwas nach Westen, um dann eine Weile durch die herrliche Prärie des Brachlandes Richtung Norden zu laufen, vorbei an Rudeln prächtiger Raubkatzen. Die Grenzen zum Eschental waren bald erreicht. Die Grenzposten begrüßten die Sturmhufe freundlich doch warnten Sie vor den Patrolien der Allianz. Ich rief zur Eile – Kurzhorn sollte uns unbemerkt an den Elfen-Wachposten vorbei quer durch das Eschental bis zum Strand von Zoram Gar führen. Kurzhorn rannte los und die anderen Sturmhufe hatten Mühe ihm zu folgen. Bereits nach wenigen Schritten musste ich aus der Entfernung erkennen, wie Bruder Kurzhorn zu Boden gestossen wurde. Ein riesiger Eschentalbär hatte ihm aufgelauert. Das Tier schlug mit präzisen Prankenhieben nach dem auf dem Rücken liegenden Kurzhorn. Doch dieser wich den Hieben geschickt aus. Wenige Sekunden benötigte die Gruppe um ihm zu Hilfe zu eilen, doch diese Zeit hätte dem Bären sicherlich genügt, um Kurzhorn zu den Ahnen zu schicken, wenn dieser nicht selbst mit der Kraft eines Löwen und der Schläue eines Luchses gesegnet wäre. Kurzhorn schaffte es den Bären mit wildem Geschrei zu verwirren und mit einem gewaltigen Schildhieb kurz benommen zu machen. In diesem kurzen Augenblick gelang es ihm blitzschnell auf die Beine zu kommen. In diesem Moment hatten wir Kurzhorn erreicht und kurz darauf den Bären unschädlich gemacht. Kurzhorn war mit ein paar Kratzern davongekommen. Doch zum Verschnaufen war keine Zeit, wir mussten so schnell wie möglich weiter. Wir überquerten den Falfarren, und hofften, dass uns keine Späher auf den Fersen wären. Schließlich standen wir vor den Toren der Elfensiedlung Astranaar. Hier war besondere Vorsicht geboten. Kurzhorn führte uns in sicherer Entfernung um die Siedlung herum an den Wachen vorbei. Wir schlichen so vorsichtig und lautlos wie wir nur konnten. Doch wunderte ich mich, dass ein paar – wenn auch gebückt schleichende – Tauren im Gras des Eschentales den doch angeblich so scharfen Elfenaugen nicht aufgefallen sein sollten. Wir waren schon fast an der Siedlung vorbei, als die Gruppe plötzlich halt machte. Unser junger Begleiter Normar konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen und schwebte – sehr zu unserem Erstaunen – wenige Hufbreit über dem Erdboden. Er hatte kurzfristig auch die Kraft seiner Stimme verloren. Es musste sich wohl um eine hinterhältige Falle der Elfen oder um einen bösen Zauber handeln. Wir beratschlagten was zu tun sei. Um nicht die ganze Gruppe in Gefahr zu bringen entdeckt zu werden, bot ich an bei Normar zu bleiben, während die anderen zum Strand weiterzogen. So versteckte ich mich in einem nahen Geäst, um zu sehen ob Elfen kommen würden, um ihn zu holen. Doch es geschah nichts. Ich stellte ein Heilungstotem auf und es konnte nach einiger Zeit die Wirkung des Zaubers schwächen. So kam Normar wieder auf die Beine und wir konnten die Spuren der Gruppe aufnehmen. Nach den Hufabdrücken zu urteilen konnten sie die Wanderung ohne weitere Zwischenfälle fortsetzen und so fanden wir sie bereits sehr ausgelassen und jubelnd am Aussenposten von Zoram Gar wieder. Kurzhorn hatte seine Sache sehr gut gemacht ! Der Häuptling sprach ihm seinen Dank und seine Anerkennung aus. Der junge Kurzhorn kann sehr stolz sein auf seine Leistung. Nur wenige in seinem Alter haben bisher diesen gefährlichen Weg unbeschadet überwunden.

    Nun sitzen wir hier am Lagerfeuer und blicken auf die Brandung des Meeres hinaus. Jenes Meer, dass hier schon seine Wellen an das Land warf, als wir noch nicht geboren waren. Jenes Meer dass hier noch sein wird, wenn wir schon lange zu den Ahnen gegangen sein werden. Ich danke unseren Vorfahren für das sichere Geleit. Mögen sie uns auch auf unseren weiteren Wegen beschützen.


    Willbur Sturmhuf
    Mitglied des Ältestenrates im
    Stamm der Sturmhufe



    Re: Wanderung durch das Eschental

    Willbur - 25.05.2009, 09:03

    Zeichnungen




















    Re: Wanderung durch das Eschental

    Kurzhorn - 26.05.2009, 22:41


    Boah Willbur, der Text ist echt schön und gut gelungen, Daumen hoch. Die Screenshots sind ebenfalls sehr schön ich danke dir für den Aufwand die Wanderung zusammenzufassen. Sowas würde ich net schaffen =P

    MFG Kurzhorn



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