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Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 17.05.2009, 13:08Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Die Geschichte hier ist schon mega alt. Mindestens schon Vier Jahre. Aber ich hab sie damals inherbalb einer Woche beendet. Sie umfasst 30 A4 Seiten und ich hab mir gedacht, ich könnte sie ja trotzdem einaml reinstellen.
Ich hab die Geschichtd damals in so ein komisches Programm getippt, dass ä,ü,ö,ß nicht wiedergeben kann. Ich hab versucht alles auszubessern was ich finden konnte, kann aber sein, dass ich was vergessen habe. Sorry.
Hier ist der 1.Teil:
Gefallenes Mädchen oder Die Entscheidung
Tim und Chealsea wurden ein Paar auf dem Skikurs. Sie waren beiden in der Snowboardgruppe und lernten sich dort erst richtig kennen. Vorher waren sich die beiden nie richtig aufgefallen. Chealsea war eher ein schüchternes Mädchen dass eher zu einer Randgruppe in der Klasse gehört, die aber doch ab und zu von den Beliebten zu Partys und so eingeladen wurde.
Tim dagegen, gehörte ganz zu den Beliebten, er war sozusagen der Klassenclown, was ihn bei den Lehrern nicht gerade beliebt machte. Er sah gut aus und alle Mädchen standen unheimlich auf ihm. Er war ein sehr guter Schüler, vielleicht sogar einer der besten der Schule,
Es war für Chealsea schon komisch vorgekommen, als Tim plötzlich anfing ohne Grund mit ihr zu reden. Die Jungen hatten sich sonst immer von ihr fern gehalten, weil sie nun mal nicht zu den hübschesten gehörte. Sie hatte auch gemerkt, dass man sich mit Tim richtig gut unterhalten konnte. Abseits von den anderen, wo er nicht den Clown spielen musste. Die ganze Woche redeten sie und flirteten auch ein bisschen und am letzten Tag als Disco war tanzten sie mit einander ganz eng und Chealsea glaubte nun ihren schönsten Augenblick im Leben zu haben. Doch nur kurze Zeit später änderte sich das, weil Tim sie raus ins Freie zog. Sie legten sich ins Schnee und obwohl es Minusgrade drauflen hatte, froren sie nicht, weil sie sich hatten. Sie lagen im Schnee und umarmten sich. Sie hörte sein Herz pochen und seinen warmen Atem im Gesicht spüren. Dann küsste er sie und nun hatte sie den schönsten Augenblick in ihren Leben.
Als am nächsten Tag der Bus kam schlenderten Chealsea und Tim Hand in Hand hinein. Sie setzten sich beide zum Fenster und knutschten miteinander herum. Chealsea konnte die eifersüchtigen Blicke spüren die ihre Mitschüler ihr zuwarfen. Tim und sie waren nun ein Paar.
Tim und Chealsea waren drei Monate ein Paar, als Tim zum ersten Mal über Sex redete. Er fing an darüber zu reden, was ihn erregte und Chealsea war das fast schon ein bisschen Peinlich zu zu hören. Sie fragte ihn ob er schon mal mit einen anderen Mädchen geschlafen hatte, er sagte etwas zögernd nein, aber fügte hinzu dass er gern mit ihr sein erstes Mal erleben wollte.
Chealsea schockte das zu erst, doch sagte sie dass sie es auch mit ihm machen wollte nur noch nicht jetzt. Tim nickte nur. Doch er fing beim knutschten, wo er normalerweise seine Hand nur auf ihre Schulter oder auf ihren Rücken, nun auch seine Hände auf ihren Busen oder auf ihren Oberschenkel zu legen. Am Anfang schob sie seine Hand noch weg doch nach eine Weile fand sie sogar gefallen daran und liefl ihn gewähren. Dann fingen sie mit Petting an und sogar dass mochte sie. Doch dabei hatte sie meistens ihre Unterwäsche anbehalten, jetzt wollte er sie noch nackt sehen. Aber sie empfand eine ungewöhnliche Beklemmung ihn gegenüber. Als sie nun ein halbes Jahr zusammen waren fing er wieder von Sex an sprach davon wie gern er an seinem 15. Geburtstag sein erstes Mal haben wollte. Chealsea überlegte bei sich und kam zu den Entschluss dass sie ihn jetzt auch nicht länger warten lassen konnte. Sie war es ihm schuldig. Also kam sein 15. Geburtstag und er veranstaltete eine Party. Es wurde viel getrunken und auch Chealsea hatte etwas Alkohol intus als Tim sie in sein Zimmer zog. Die beiden legten sich aufs Bett und er fing an ihre Bluse auf zuknöpfen und ihren BH freizulegen. Er griff unter den BH und öffnete den Verschluss. Chealsea lag die ganze Zeit nur das und blickte zur Decke.
Tim derweil, fuhr fort sie weiter auszuziehen. Das Gefühl kam wieder. Dieser Beklommenheit die ihren ganzen Körper durchzog. Sie fing an schwer zu atmen.
"Hör auf, bitte," flüsterte sie.
Tim blickte sie an.
"Was hast du?" fragte er.
"Ich kann nicht," sagte sie und drückte Tim leicht von ihr weg. Sie fing an sich wieder anzuziehen. Sie hörte Tim neben ihr stöhnen.
"Bist du wütend?" fragte sie.
"Ach verdammte Scheiße!" brüllte er, "Weißt du was? Du bist wie einen Scheißnonne."
Tränen liefen über Chealseas Gesicht als sie aus den Zimmer ging. Tim knallte hinter ihr die Tür zu. Sie verliefl ohne weiteres Zögern die Party.
Auch zwei Wochen danach redete Tim nicht mehr mit ihr. Chealsea fiel auf, dass er ungewöhnlich oft um Kathrin rumschlich. Chealsea heulte sich bei ihrer besten Freundin Laura aus.
"Ach vergiss ihn," sagte Laura "Der Typ hat dich nicht verdient." Doch sie hatte gut reden. Laura hatte ihr erstes Mal mit dreizehn gehabt.
War sie eigentlich die einzige die noch nie Sex hatte in ihrer Klasse, aufler Tim natürlich. Aber wie sollte er auch Sex haben, mit so einer Freundin wie sie es war. Sie fasste einen Entschluss. Sie ging zu Tim.
"Was willst du?" fragte er gleich unhöflich als sie vor seiner Haustür stand.
"Kann ich reinkommen?"
Etwas widerwillig trat er bei Seite. Sie gingen in sein Zimmer. Chealsea setzte sich auf sein Bett.
"Gehst du jetzt mit Kathrin?" fragte sie.
"Was? Nein. Wieso?"
"Ich sehe euch nur sooft zusammen, das ist alles."
Er zuckte mit den Schultern. "Und wenn schon, kann dir ja egal sein."
"Also ist es zwischen uns aus?"
Tim sagte eine Weile darauf nichts. "Du lässt mich ja nichts machen."
"Deswegen, bin ich hier."
"Wie meinst du das?"
"Ich würde gerne wieder mit dir zusammen sein. Ich würde dann auch mit dir schlafen." Es fiel ihr schwer die Worte auszusprechen, doch sie hatte es gesagt und nun würde Tim nicht anders können.
"Wirklich?" Er schien überrascht.
Chealsea nickte.
Er setzte sich neben sie aufs Bett.
"Jetzt? Würdest du jetzt mit mir schlafen?"
Sie nickte wieder.
Er ging zu seiner Nachttischublade und holte eine Kondom heraus.
"Wir machen nur wenn du es willst," sagte er.
Sie nickte.
Er riss die Packung auf.
"Willst du es wirklich?"
Sie holte noch einmal tief Luft und hauchte: "Ja." Wieso fühlte sich das nur so komisch an? So als würde man ihr eine Nadel ins Zwerchfell stecken.
Er setzte sich wieder zu ihr ans Bett. Sie sah in seine blauen Augen und wusste, dass sie ihr erstes Mal mit ihm erleben wollte. Daran war kein Zweifel. Trotzdem...
"Ich liebe dich, Chealsea," sagte er.
"Ich liebe dich auch."
Und dann schliefen sie miteinander.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 17.05.2009, 18:35
der anfang kling nicht schlecht, also vom schreiben her! =)
aber auch der inhalt ist gut, auch wenn ich es doof finde, dass sie sich von ihm unter druck setzen lässt!
aber ich denke mal, das gehört zur geschichte! ;-)
bin gespannt wie es weiter geht! =)
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 18.05.2009, 15:15
ich stimme dir zu angie
abba hört sich gut an, schreib bitte weiter
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Caterina - 18.05.2009, 19:45
ja die story is gut
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 18.05.2009, 19:51
wie jetzt, er liebt sie nich genug um warten zu können??? oh die arme, so nen freund würd ich nie wollen........bin aba gespannt was jetzt passiert...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 19.05.2009, 16:49
da biste nicht die einzige^^
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
claudi - 20.05.2009, 14:37
mayamausi96 hat folgendes geschrieben: wie jetzt, er liebt sie nich genug um warten zu können??? oh die arme, so nen freund würd ich nie wollen........bin aba gespannt was jetzt passiert...
stimmt
weiter.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 21.05.2009, 18:11
Sie musste es tun, dass wusste sie selber. Aber ganz wohl war ihr dabei nicht.
Sie ging zu ihrer Mutter in die Küche, die gerade das Essen machte. Ihr Vater hatte sich im Wohnzimmer vor den Fernseher bequem gemacht. Er musste den ganzen Tag hart arbeiten um das Geld nach Haus zu bringen. Am Abend war er dann nur noch so müde, dass er nur noch am Sofa lag. Chealseas Mutter war Hausfrau und kümmerte sich um den Haushalt. Meistens war sie den ganzen Tag alleine, wenn die Kinder in der Schule waren. Chealseas Familie war eher konservativ und deswegen war ihr auch nicht ganz Wohl dabei ihrer Mutter davon zu erzählen, dass sie schon Sex hatte.
"Mama?"
"Ja mein Liebling?"
"Ich muss mit dir reden."
"Ach, dann wollen wir uns vielleicht ins Wohnzimmer setzten?"
"Bloß nicht!" Chealsea war überrascht wie laut sie das ausgesprochen hatte.
"Wieso?" fragte sie ihre Mutter.
"Weil da sitzt ja Papa."
"Und?"
"Es ist eine Frauensache, weißt du?"
"Ach, gibt es irgendetwas wegen deiner Periode?"
"Nein, nein, es ist was anderes..."
"Was denn?"
Warum musste sie das tun? Sie hatte mit ihrer Mutter nie über so was geredet.
"Du kennst Tim, meinen Freund."
"Der Junge, der hier mal zum Essen da war?"
"Ja genau der. Es ist so...ich und Tim sind ja schon lange zusammen...und schlafen seit kurzen auch schon miteinander."
Stille. Ihre Mutter sagte nichts darauf sondern fing an die Karotten in Würfel zu schneiden.
Chealsea holte noch ein mal tief Luft: "Und nun ist es so, dass ich mir überlegt habe ob du mich nicht zu einen Frauenarzt bringen kannst, damit er mir die Pille verschreibt?"
Ihre Mutter sagte erst was als sie die ganzen Karotten zerstückelt hatte.
"Wie habt ihr denn vorher...verhütet?"
"Mit Kondomen." Chealsea wurde rot im Gesicht. Es war so peinlich ihrer Mutter, dass alles zu erzählen.
Die nickte nur. Schließlich fügte sie noch hinzu: "Ich muss mir das erst überlegen, Chealsea."
"Du sagst es doch nicht Papa, oder?"
"Nein, nein."
"Gut." Sie ging aus der Küche in ihr Zimmer. Was würde sie tun wenn ihre Mutter, die Pille verbieten würde. Tim hatte ja so darauf bestanden.
Während dem Essen sagten beide kein Wort. Chealseas älterer Bruder erzählte nur von einen Fußballspiel das er gewonnen hatte und ihre kleine Schwester sang fröhlich Lieder vor sich hin.
Nach den Essen holte die Mutter Chealsea wieder zu sich.
"Ich hab mir das jetzt gründlich überlegt. Ich bin wirklich nicht glücklich darüber, dass du schon...so was machst. Aber ich kann die heutige Generation nicht ändern." Sie seufzte, "Und weil ich nicht dafür verantwortlich sein will, dass du schwanger wirst, gehe mit dir zu einen Frauenarzt."
"Wirklich?" Chealsea konnte es kaum glauben.
"Ja."
Sie umarmte ihre Mutter stürmisch und obwohl die sie eher unfreundlich weg schob war sie trotzdem glücklich.
Sie mussten auch gar nicht lange warten. Sie wurden schon ziemlich früh aufgerufen. Der Frauenarzt war sehr freundlich und erklärte Chealsea alles genau. Wann sie dir Pille einnehmen musste und wie.
Auf die Frage von ihrer Mutter:"Ist sie nicht zu jung für so was?" antwortete er nur: "14 Jahre ist gar nicht so jung. Manche Mädchen nehmen schon mit 11 oder 12 die Pille."
Chealsea wusste genau an was ihre Mutter nun dachte. An Eveline, Chealseas 11 Jährige Schwester.
Der Arzt verschrieb ein Rezept, und dann konnten sie auch schon gehen. Sie kauften gleich eine Packung in der Apotheke und sprachen aber am Rückweg kein Wort mehr miteinander.
Zuhause sah sich die Packung genauer an. Es waren kleine Pillen in Aluminiumfolie eingeschweißt. über jeder Pille stand ein Wochentage, an dem sie die Pille einnehmen musste. Der Arzt hatte gesagt, dass sie nach 3 Wochen eine Woche Pause machen musste. Heute war Mittwoch. Sie löste die Pille aus der Verpackung und schluckte sie mit Wasser runter. Das war ja ganz leicht.
4 Wochen später ging sie mit Tim etwas essen, danach gingen sie ins Kino und gingen anschließend zu ihm. Ihren Eltern hatte Chealsea erzählt, sie würde bei Laura schlafen.
Tims Eltern hatten nichts dagegen, dass sie bei ihm ¸bernachteten. Am Morgen trafen sie sich mit Freunden in der Innenstadt und gingen umher. Chealsea kam erst am Abend nach Hause und half ihrer Mutter noch beim Abwasch. Dann machte sie ihre Hausaufgaben und lernte ein wenig Latein, bevor sie schlafen ging.
Am nächsten Tag war mündliche Wiederholung in Latein. Chealsea wurde gleich als einer der ersten aufgerufen.
"Dekliniere das Wort puella!" forderte sie der Lateinlehrer auf.
Chealsea überlegte kurz:"Puella, Puellae,..."
Plötzlich fiel ihr ein dass sie die letzten beiden Tage vergessen hatte, die Pille zu nehmen.
"Was ist der Dativ von Puella?" schreckte der Lateinlehrer Chealsea aus ihren Gedanken.
Der Dativ? Der Dativ von Puella war im Augenblick ziemlich egal. Latein hatte in ihren Kopf nicht mehr viel Platz.
"Ich weiß es nicht." sagte sie schnell.
Der Lehrer seufzte:"Minus"
Er trug es ins Klassenbuch hinein, währenddessen Chealsea eine schreckliche Befürchtung über kam.
Von da an fing sie wieder an die Pille regelmäßig zu nehmen und vergaß das ganze bald wieder. Sie fühlte sich auch nicht viel anders. Sie war bestimmt nicht schwanger.
Tim erzählte sie von den ganzen auch nichts. Wieso auch. Es war ja nichts.
Doch dann fiel ihre Regel aus. Das beunruhigte sie etwas, doch ihr fiel ein, dass ihr das schon einmal passiert war, schon bevor sie mit Tim Sex hatte. Also hackte sei die Sache ab.
Ein paar Wochen später fingen ihre Brüste anzuspannen und sie war oft müde. Was ihr aber nicht als so absonderlich auffiel.
Doch dann blieb die zweite Regel aus und sie fing sich an Sorgen zu machen.
"Ich glaub, ich bin schwanger."
"Ach du scheiße" Das war Laura. Die Schule war gerade zu Enden und sie beide gingen zusammen den Heimweg entlang.
"Weißt du das genau?" fragte Laura.
"Nein, aber meine Periode ist schon zweimal ausgefallen."
"Scheiße."
"Was soll ich jetzt machen?"
"Hast du Geld mit?"
"Ein bisschen."
"Komm ,wir kaufen uns als erstes einen Schwangerschaftstest. Wenn du noch Geld brauchst, borg ich dir was."sagte Laura
"Und wo soll ich das machen, bei mir Zuhause geht das nicht."
"Meine Eltern sind nicht da. Komm zu mir."
"Und?"
"Es tut sich nichts." sagte Chealsea. Sie starrte das Stäbchen, dass sich jeden Moment verfärben sollte. Wenn es rosa blieb war sie nicht schwanger, wenn es sich blau verfärbte, würde sich ihr ganzes Leben ändern.
"Und jetzt?" fragte Laura, wieder durch die Tür hindurch.
"Jetzt warte doch."
"Lass mich rein."
Chealsea öffnete die Tür des Badezimmers.
"Weißt du was du machen wirst, wenn es positiv ist?"
"Ich habe noch die Hoffnung, dass es nicht passiert," sagte Chealsea.
Sie blickte wieder auf das Stäbchen, dass sich inzwischen türkis verfärbt hatte.
"Oh nein," hauchte Chealsea und es dauerte nicht mehr lange, bis es vollends blau war.
"Positiv... scheiße," hörte sie Laura sagen. Aber es war als ob sie weit weg war. Alles war plˆtzlich verschwommen und es schien als hätte sich Chealsea in einen Kokon gewickelt und ehe sie sich versah lag sie am Boden und ihr Kopf schmerzte als ob sie jemand mit einen harte Gegenstand gehaut hätte.
"Chealsea, alles o.k.?" fragte Laura erschrocken.
"Was ist...passiert?" Ihre Stimme hörte sich komisch an.
"Du bist plötzlich umgefallen."
Für einen Moment war Chealseas Erinnerung weg gewesen. Doch jetzt fiel es ihr wieder ein. Positiv! Positiv! Positiv!
Sie fing an zu weinen. "Wie soll ich es meinen Eltern sagen? Wie soll ich es Tim sagen?"
Laura setzte sich zu ihr auf den Boden und nahm sie in den Arm.
"Wir kriegen das schon hin,"sagte sie immer wieder "Wir kriegen das schon hin."
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 21.05.2009, 19:19
oh nein, bittebitte nicht abtreiben....
bin voll gespannt was sie jetzt macht...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 21.05.2009, 20:39
oh, das ist ja echt eine doofe situation!
naja, und so wie ich tim einschätze, wird der nicht gerade erfreut sein das zu hören, ganz zu schweigen von ihren eltern!
bin auch gespannt wie es weiter geht! =)
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Grinsekatze - 22.05.2009, 00:02
also meiner meinung nach ist tim ein arsch ... :P
aber die geschichte ist trotzdem gut, gerade weil es so ein thema ist, das man nicht tabuisieren sollte ... punkto frage abtreibung oder nicht ...
also, jana, ich finds prima und freu mich, wenn die story weitergeht :)
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 22.05.2009, 17:19
„Lass uns versuchen klar zu denken,“ sagte Laura.
Leichter gesagt als getan.
Chelsea lag heulend auf den Teppichboden in Lauras Zimmer.
Sie starrte auf die Decke und hoffte, dass alles nur ein Traum war. Ihr kam die ganze Situation sehr unecht vor.
„Willst du das Kind bekommen?“ fragte Laura.
Chelseas Blick haftete immer noch an der Zimmerdecke. Ihr Kopf fühlte sich leer an.
„Chelsea...? Hast du mich gehört? Willst du das Kind bekommen oder nicht?“
Chelsea schluckte. „Ich...ich weiß nicht...“
Laura überlegte kurz, „Lass uns deine Optionen überlegen...mhm... du könntest es natürlich abtreiben. Niemand müsste es erfahren und die Sache wäre erledigt...Oder du bekommst das Kind, behältst es oder gibst es zur Adoption frei. In beiden Fällen würdest du es aber deinen Eltern sagen müssen...und Tim...“
Chelsea kamen wieder die Tränen. Sie vergrub ihr Gesicht wieder in ihren Händen. Wieso konnte sie das ganze nicht einfach rückgängig machen.
Laura seufzte. „Chelsea... du musst dich entscheiden...“
„Ich will nicht schwanger sein...“ presste sie hervor. „Ich will es nicht meine Eltern oder Tim sagen müssen. Ich will nicht... Ich will nicht!“
„Also treibst du es ab?“
Chelsea achtete für einige Minuten nur auf ihren Atem. Wenn sie abtreiben würde, wären ihre Probleme weg. ES wäre auch weg. Dieses Ding in ihr.
Sie legte ihre Hand auf ihren Bauch. Es machte ihr weg.
„Und was ist mit deiner Schulausbildung. Was willst du machen?“
Chelsea hörte ihr gar nicht mehr richtig zu.
„Was würdest du machen, Laura?“
„Ich? Was ich machen würde?“ Lauras Stimme klang etwas panisch.
Für einige Momente herrschte Ruhe.
„Ich weiß nicht,“ sagte sie schließlich „Ich weiß es nicht...“
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
claudi - 23.05.2009, 12:56
krasse sache.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 28.05.2009, 17:54
oo keine tolle situation :?
ich bin echt gespannt was sie jetzt machen wird
hoffentlich treibt sie nicht ab [-o<
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 29.05.2009, 22:32
Ihre Schritte hallten im Gang wieder. Chealsea blieb stehen. Es gab abstrakte Bilder auf der Wand, Pflanzen in der Ecke. Es sah aus wie ein mordenes Krankenhaus.
"Was ist los?" fragte Laura.
"Ich kann das nicht..."
"Es ist doch nur ein Beratungsgespräch."
"Ich kann das nicht..."
Laura nahm ihre Hand.
"Hör mal, willst du wirklich jetzt ein Baby haben."
Chealsea schüttelte den Kopf.
"Aber ich kann es trotzdem nicht..."
"Wieso?"
"Ich kann einfach nicht..." Sie legte die Hand auf ihren Bauch. Sie wollte sich gar nicht vorzustellen, dass da drin etwas Lebendes war.
"Du bist jetzt schon in der 5.Woche. Du kannst nicht ewig warten."
"Ich weiß..."
"Dann komm. Es ist nur ein Gespräch."
"Ich kann nicht..."
"Chealsea..."
"Es tut mir Leid, Laura."
Laura seufzte. "Deine Entscheidung. Es ist dein Leben."
"Es sind zwei Leben," antwortete Chealsea und ging wieder hinaus.
Sie betrachtete sich vorm Spiegel. Sie hatte nicht zugenommen und auch ihr Bauch war noch genau so flach wie vorher. Aufler dass sie oft müde war und dauernd aufs Klo musste, war noch nichts besonderes passiert. In zwei 3 Wochen hatte sie ihren 15. Geburtstag und sie wusste nicht ob sie eine Party veranstalten sollte.
Sie hatte sich noch immer nicht ganz damit angefreundet schwanger zu sein. War sie überhaupt schwanger? Wie genau waren eigentlich diese Tests aus der Drogerie?
Sie müsste einen besseren Test machen beim Frauenarzt um sich wirklich sicher zu sein. Dazu müsste sie es aber ihren Eltern sagen. Doch sie hatte keine Ahnung wie sie das anstellen sollte.
"Mama, Papa ich bin schwanger. Nein, ich glaube ich bin schwanger. Ich...ach Blödsinn."
Chealsea stand vorm Spiegel. Ihre Eltern waren im Zimmer neben an. Ihre kleine Schwester war bei einer Freundin und ihr Bruder bei einen Fuflballspiel. Einen besseren Zeitpunkt würde sie so bald nicht mehr finden. Oder gab es überhaupt einen guten Zeitpunkt. Sie dachte eine Weile darüber nach und gab zum Ergebnis, dass es keinen gab, aber dass sie es trotzdem sagen musste.
Sie ging ins Wohnzimmer. Ihre Mutter las gerade in einer Zeitschrift und ihr Vater sah sich Tennis im Fernsehen an.
Chealsea setzte sich in den Couchstuhl, separat vom Sofa wo ihre Eltern saflen.
Sie hatte sich überlegt es vielleicht zu erst ihrer Mutter allein zu sagen, doch wenn sie es gleich beiden sagte, hätte sie es schneller hinter sich.
Ihr Herz klopfte wie wild und ihr Bauch zog sich schmerzhaft zusammen. Sie blickte in die Gesichter ihrer Eltern und fragte sich, wie sie wohl reagieren würden.
"Hallo," sagte Chealsea.
Keiner der beiden hatte überhaupt mitbekommen dass sie da war.
Chealsea holte tief Luft und wollte von neuen beginnen. Doch dann stand sie auf und ging in ihr Zimmer zurück. Sie schloss die Tür hinter sich und lehnte sich an die Wand. Wartete darauf, dass ihr Herz sich beruhigte.
Dann ging sie wieder hinaus, in die Küche und trank ein Glas Wasser. Was sollte sie jetzt tun? Sie trank noch ein Glas. Sie musste es sagen. Noch ein Glas. Es ging nicht anders. Wieder ein Glas. Wieso musste ihr das passieren? Sie wollte sich wieder eine Glas mit Wasser füllen, doch ihr war schon so schlecht, dass sie es wieder in den Abguss schüttete.
Als sie nach den Wochenende wieder in Schule kam, wartete Tim beim Eingang auf sie.
"Hey," sagte er und gab ihr einen Kuss.
"Hallo," sagte sie unfreundlich und wich ihm aus.
"Was ist los?"
"Was soll los sein?"
"Du bist schon seit Wochen so komisch. Wir treffen uns nicht mehr, du redest kaum noch mit mir...Willst du Schluss machen?" Sie sah ihn seine blauen Augen, die sie ratlos anblickten. Ihn musste sie es auch noch sagen. Wieso war das ganze so kompliziert.
"Nein, ich will nicht Schluss machen. Ich bin letzter Zeit nur etwas schlecht drauf, dass ist alles."
Sie küsste ihn und dann betraten sie Hand in Hand die Schule.
In letzter Zeit häuften sich richtige Hungerattacken. Dann aß sie alle was sie in die Finger bekam. Und alles durcheinander. Sie tauchte Weintrauben in Tomatensauce und afl Schokolade mit Käse. Besonderen Heiflhunger hatte sie auf Gewürzgurken. Manche safl sie stundenlang nur da und stopfte Dinge in sich rein.
Dann kam noch die morgendliche Übelkeit hinzu, die aber manchmal auch den ganzen Tag andauerte. Wenn sie von der Schule nach Hause kam. Legte sie sich entweder hin oder setzte sich vorm Fernseher und stopfte Süßigkeiten in sich rein.
Die Schule vernachlässigte sie vollkommen. Chealsea war sonst immer eine gute Schülerin gewesen und hatte meistens nur Einser gehabt, doch seit kurzen Häuften sich die Fünfer im Test nur. Doch dass verschwieg sie ihren Eltern. Es war schon genug, dass sie ihnen beibringen musste, dass sie schwanger war.
Die ganze Familie saß am Abend bei Tisch. Die Mutter hatte Hühnchen gemacht mit Kartoffelbrei. Normalerweise war das Chealseas Lieblingsspeise gewesen, doch in letzter Zeit machte ihr nichts Freude. Sie war geradezu richtig depressiv.
"Kann ich mir jetzt Fußball im Fernsehen ansehen?" fragte Georg, Chealseas älterer Bruder.
"Natürlich, wer spielt denn?" fragte ihr Vater.
"Madrid gegen Portugal."
"Ich komm auch gleich. Genehmige mir nur noch eine zweite Portion," sagte ihr Vater und nahm sich noch eine Keule.
Ihr Bruder stand auf und ging ins Wohnzimmer.
"Darf ich auch gehen?" fragte Evelin und wischte sich mit der Serviette den Mund ab.
"Ja geh nur, aber bring deinen Teller in die Küche und nimm Georgs Teller auch gleich mit." sagte die Mutter. Männer mussten im Haushalt nie etwas tun.
Jetzt saßen nur noch Chealsea und ihre Eltern am Tisch.
Chealsea räusperte sich.
"Ich muss mit euch reden." Gut, das war der Anfang, jetzt gab es kein zurück mehr.
"Über was denn?"
"Verspricht mir, dass ihr nicht bˆ´öse sein werdet."
"Na, wir werden erst mal sehen," sagte ihr Vater.
Chealsea nahm noch einen Schluck Wasser, Jetzt war es so weit.
"Es ist so...ich...ich bin...ich glaube...ich glaube dass ich schwanger bin."
Jetzt war es gesagt. Auf einmal wurde es still. Ihr Vater legte das Geschirr nieder und ihre Mutter legte die Hände auf den Schoß und sah zur Decke als würde sie beten. Nur die Fernseher im Nebenraum störte die Ruhe.
"Was soll das heißen: Du glaubst du bist schwanger?"fragte ihr Vater. Er klang wütend. Sehr wütend.
Sie blickte auf ihren Teller.
"Ich hab so einen Test gemacht, der war Positiv. Aber ich weiß nicht, wie genau so ein Test ist."
Es war lange Zeit still. Chealsea kamen fast die Tränen.
"Wer ist der Vater?"
"Mein Freund."
"Wer ist dein Freund?" fragte ihr Vater.
"Du weißt schon, der Junge, der hier mal zu Besuch war." antwortete die Mutter.
"Der?"
Chealsea nickte.
"Was wirst du jetzt machen?"
"Ich...ich weiß es nicht."
"Wie lange bist du schon schwanger?"
"Ungefähr 6 Wochen..."
"Wird der Junge dich heiraten?"
"Aber Schatz, die beiden sind doch noch nicht mal 16."
"Ja eben, die beiden sind nicht verheiratet und haben schon Geschlechtsverkehr! 14 und schon schwanger. Das gibt es ja nicht. Sie werden alle über uns reden! Das wir eine Schlampe großgezogen haben!" brüllte ihr Vater und haute auf den Tisch.
Chealsea sah nur noch alles verschwommen. Sie versuchte so gut es ging nicht gleich los zu heulen.
"Beruhigen wir uns." sagte ihre Mutter.
"Beruhigen? Wie soll ich mich Beruhigen?"
"Schatz, bitte..."
Eine Zeit lang war es still. Chealsea konnte es nicht ändern, dass sie anfing zu weinen. Sie nahm die Serviette und wischte sich so gut es ging die Tränen weg.
"Eins verstehe ich nicht," begann ihre Mutter wieder. "Ich bin mit dir zum Arzt gegangen, hab dir die Pille verschreiben lassen und du wurdest trotzdem schwanger."
"Du hast was?! Die Pille?!" schrie ihr Vater.
"Entschuldige. Ich wollte nicht daran Schuld sein, wenn sie schwanger würde."
"Aber sie ist ja schwanger geworden. Du hättest es ihr verbieten müssen!"
"Was hätte ich ihr verbieten müssen?"
"Alles! Geschlechtsverkehr, die Pille, den Jungen!"
"Ich kann die Jugend ja nicht ändern!"
"Es ist mir egal ob du die Jugend nicht ändern kannst, unsere Tochter hättest du ändern können!"
Sie stritten einige Minuten weiter. Chealsea hielt sich die Ohren zu und weinte leise. Schließlich stand sie auf und wollte in ihr Zimmer gehen.
"Wo willst du hin?" brüllte ihr Vater sie an. Er stand auf und packte sie bei den Schultern.
"Wer hat dir erlaubt aufzustehen?" schrie er und schüttelte sie. Dann schlug er ihr ins Gesicht. Sie fiel zu Boden. Ihr war ganz schwarz vor Augen. Ihre Mutter fing an wortlos dass Geschirr weg zu räumen. Chealseas Vater riss es ihr aus der Hand und warf es zu Boden so dass es in grobe Scherben zerfiel.
Chealsea stand auf und lief in ihr Zimmer. Sie warf sich aufs Bett und weinte solange bis sie nicht mehr konnte.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 29.05.2009, 22:46
oh nein, die arme :cry: ...
aber bitte bitte nich abtreiben... :cry: :cry:
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 29.05.2009, 23:30
hamma geschichte, ich liebe dein egschichten eh OoO die musste unbedingt weitereinstellen :O
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 31.05.2009, 15:41
Am nächsten Morgen weckten sie die Sonnenstrahlen die warm auf ihr Gesicht fielen. Es war 6 Uhr. Sie war hell wach trotzdem blieb sie im Bett liegen, bis sie die ersten Stimmen ihrer Eltern hörte.
Dann stand sie auf. Sie war gestern mit ihrer Kleidung eingeschlafen und hatte vergessen sich die Zähne zu putzten. In ihren Mund war so ein flauer Geschmack.
Chealseas Eltern waren in der Küche und frühstückten. Keiner der beiden sagte ein Wort, als sie hereinkam. Sie setzte sich zu ihnen.
"Morgen." Keiner antwortete.
Es verging eine lange Zeit bis ihre Mutter anfing zu sprechen.
"Wir haben gestern noch lange, über deine Schwangerschaft geredet, Chealsea. Ich muss schon sagen, dass wir sehr enttäuscht von dir sind."
Ihr Vater raunte etwas unfreundlich, was sie nicht verstand.
"Ich und dein Vater haben folgenden Plan entwickelt. In einem Monat sind Ferien. So lange solltest du noch zu Schule gehen können. Dann hast du eh schon die Schulpflicht hinter dir. Dann bleibst du Zuhause bis du das Baby bekommst. Dann versuchen wir dir eine Lehre zu besorgen die du ausüben kannst. Ich werde heute die Eltern von deinen Freund anrufen und sie fragen, ob eine Ehe in Betracht bezogen werden kann, wenn ihr beide dass richtige Alter habt."
"Du wirst was?" fragte Chealsea erschrocken.
"Natürlich werde ich sie anrufen und danach fragen. Je früher ihr heiraten könnt desto besser."
Plötzlich wurde ihr wieder schlecht. Sie stand auf, rannte aufs Klo und übergab sich.
Ihre Beine gaben fast nach, als sie sich der Schule näherte. Was würde Tim sagen? Hatte ihre Mutter schon bei ihm zu Hause angerufen?
Noch mehr erschrocken war sie als sie ihm beim Schultor stehen sah.
Er lächelte sie an. Also wusste er es noch nicht.
"Hey," sagte er.
Sie umarmte ihn stürmisch und wusste dass es vielleicht das letzte Mal war, dass sie so was machte.
"Hey, was ist los?" fragte er überrascht.
"Es tut mir so Leid. Es tut mir so Leid," flüsterte sie ihn sein Ohr.
"Was ist los?" fragte er, in dem Moment läutete es zur Stunde und die Schüler betraten das Gebäude, nur Chealsea und Tim blieben stehen.
"Ich bin schwanger," flüsterte sie. Tim schob sie von sich weg.
"Was?"
"Ich bin schwanger."
"Das gibt es doch nicht," rief er und sie sah als sie seinen wütenden Gesichtsausdruck sah.
"Wie lange schon?"
"Sechs Wochen," sagte sie leise.
"Gut, dann treib es doch ab."
Sie sah ihn erschrocken an.
"Nein!"
"Chealsea, wir können kein Kind gebrauchen. Du musst es tun."
"Ich muss gar nichts tun! Außerdem will ich das auch gar nicht!" schrie sie.
"Wie stellst du dir das vor? Soll ich mich um das Kind kümmern? Ich will die Matura machen und studieren, * noch mal, ein Baby ist das letzte was ich brauche!"
"Das will ich doch auch. Aber es geht jetzt nicht mehr! Und im Gegensatz zu dir, kann ich nicht weglaufen!"
"Du kannst es abtreiben!"
"Noch mal: Nein!"
"Dann tut es mir Leid..."
"Ist das dein Ernst?"
"Es geht nicht. Sorry" sagte er und ging in die Schule. Chealsea sah ihm fassungslos hinter her.
Tim hatte den restlichen Tag nicht mehr mit Chealsea geredet. Als Chealsea die ganze Sache Laura erzählte, war diese zu ihm gegangen und hatte Tim eine Ohrfeige gegeben, direkt vor der ganzen Klasse. Darauf hatte auch nichts gesagt.
Als sie wieder nach Hause kam, hatte ihre Mutter nur zu ihr gesagt: "Auf die Familie deines Freundes können wir nicht zählen."
"Kriegst du ein Baby?" fragte Evelin sie am selben Tag.
"Ja."
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 31.05.2009, 16:45
oh nein die arme! der tim is schon so nen arschloch! sie tut alles für ihn was sie kann und er lässt sie im stich, gerade dann wenn sie ihn am meisten braucht. irgentwie hat er sie ja schon nur ausgenutzt :twisted: ...
finde es aber voll gut das sie nicht abtreibt
will unbedingt wissen wis jetzt weitergeht
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 31.05.2009, 22:46
ich als tim würde sie wahrshceinlich au sitzen lassen...
Wehe der kommt später nochmal *zu Chelsea geh und ihr helf*
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 01.06.2009, 14:06
WAS?!
ich meine er hat sie doch dazu überredet also solte er auch die verantwortung mittragen!
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
claudi - 02.06.2009, 14:44
geb dir recht
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 02.06.2009, 18:13
mayamausi96 hat folgendes geschrieben: WAS?!
ich meine er hat sie doch dazu überredet also solte er auch die verantwortung mittragen!
solche typen können keine verantwortung tragen! -.-
das sind einfach nur a*****!
mir tut Chelsea echt leid!
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Unknown - 03.06.2009, 15:49
Boah, was für eine hammer Geschichte :shock: ! Also ich meine, einerseits wegen des guten Schreibstils von dir, aber auch wegen dem Inhalt! Das ist ein schweres Thema, deine Hauptfigur hat es ja echt nicht einfach!! Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht, hoffentlich unterstützt ihre Familie sie!
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 03.06.2009, 20:07
hoff ich auch, aber bei ihrem Vater kann man sich des bestimmt abschminken....
abba trotzdem gut geschrieben
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 11.06.2009, 14:13
Es gab keine Party zu ihren 15.Geburtstag. Niemand gratulierte ihr, außer Laura die ihr einen Teddybär schenkte, der ein Herz in den Armen hatte auf den stand: Ich hab dich lieb!
Ihr Zeugnis, war trotz der schlechten Noten ganz am Schluss gut ausgefallen. Als sie die Schule zum letzten Mal verließ sah sie am Ausgang Tim der mit Kathrin rumknutschte. Chealsea war zum heulen.
Die Ferien hatten begonnen. Doch Chealsea freute sich nicht richtig. Ihre Mutter war mit ihr zum Arzt gegangen, der noch einmal bestätigt hatte, dass sie schwanger war. Aber es hatte sie nicht so hart getroffen wie beim ersten Mal.
In den Ferien war sie die meiste Zeit damit beschäftigt sämtliche Schundromane zu lesen, die sie in die Finger kriegen konnte. Laura war im Urlaub in Italien und schrieb ihr immer Postkarten in dem sie schilderte mit wie vielen Typen sie schon rumgeknutscht hatte. Ihr Vater redete mit ihr noch weniger als früher, aber auch ihre Mutter hielt sich viel von ihr fern. Noch nie in ihren Leben hatte sich Chealsea so allein gefühlt.
An ihrem Körper hatte sich nicht viel verändert. Sie musste nur noch häufiger aufs Klo und ab und zu hatte sie Nasenbluten. Aber das war schon alles.
Zwei Wochen später stellte sich Chealsea auf die Waage und stellte fest, dass sie drei Kilo zugenommen hatte. In der Früh wurde ihr noch übler. Langsam wölbte sich auch ihr Bauch auf und feine rote Streifen bildeten sich auf ihrer Haut. Sie hätte gerne ihr Mutter gefragt, ob das normal war, doch sie traute sich nicht.
Chealsea musste weitere Untersuchungen beim Arzt machen. Sie hasste diese Untersuchungen, weil ihre Mutter immer mitkam, obwohl sie wusste dass es ihr furchtbar peinlich war mit ihrer schwangeren Tochter sehen zu lassen.
Im August kam Laura zurück und besuchte Chealsea.
„Wow, du hast zugenommen.“ Als sie Chealseas gekränkten Gesichtsausdruck sah fügte sie hinzu: „War nicht so gemeint.“
Chealsea betrachtete sich gerade nackt im Spiegel, als Evelin ins Zimmer platzte.
„Oh Entschuldigung,“ sagte sie.
„Macht nichts,“Chealsea zog sich wieder an.
„Ich wollte dich nur fragen ob du Bundstifte für mich hast.“
„Ja klar,“ Chealsea holte ihr altes Federpenal und reichte Evelin. Evelin blieb noch eine Weile stehen.
„Man kann es schon sehen.“ sagte sie.
„Was?“
„Das du schwanger bist.“
„Oh, aha,“ sagte Chealsea wenig glücklich.
„Ich finde das schön,“ sagte Evelin“Das du jetzt ein Baby bekommst. Dann werde ich ja die Tante.“
„Stimmt,“ Chealsea lächelte, „Komm her.“
Sie nahm Evelin in den Arm.
„Hey, wow,“ sagte Chealsea „Es bewegt sich.“
„Echt?“
„Ja, willst du fühlen?“ fragte Chealsea. Evelin nickte. Chealsea nahm ihre Hand und legt sie auf den Bauch, wo es kribbelte.
„Hey, ich spüre es, ich spüre es!“ rief Evelin aufgeregt. Sie fingen an zu lachen.
Chealsea saß wieder einmal vorm Fernseher und sah sich „Reich & Schön“. Irgendwie hatte sie jetzt eine besondere Vorliebe für Schnulzen bekommen.
Ihr Vater setzt sich zu ihr.
„Anstatt, dass du dir den ganzen Tag diesen Scheiß ansiehst kannst du deiner Mutter ja im Haushalt helfen. Hast ja sonst nichts anderes zu tun!“
„Ich bin schwanger. Ich muss mich ausruhen.“ sagte Chealsea. Sie fühlte sich echt Tag für Tag müder und unbeweglicher.
„Hast du dir ja selbst eingebrockt.“ brüllte der wütend und gab ihr eine Ohrfeige.
Weinend stand sie auf und half ihrer Mutter beim Abwasch.
Jetzt musste sie noch mehr beim Haushalt mitarbeiten, als früher. Ihr Vater schien sogar Spaß daran zu haben, sie wie eine Dienerin zu behandeln. Er lies sie dauernd Dinge für sich erledigen und er verbot ihr nach draußen zu gehen, außer zu den Artzterminen. Man sah ihr die Schwangerschaft schon an. Ihr Bauch war schon so groß wie eine Honigmelone und sie versuchte es so gut es ging, dass ganze unter langen Kleider zu verstecken. Sie schämte sich so schrecklich.
Die Schule fing wieder an. Für Evelin und George. Chealsea blieb zu Hause und machte den Haushalt. Wenn sie mal Pause hatte, saß sie in ihren Zimmer und weinte. Ihre Mutter redete kaum noch mit ihr und ihr Vater auch nur wenn er was von ihr brauchte.
Laura kam nur noch selten zu Besuch. Sie hatte auch schon neue Freunde gefunden. Sie erzählte einmal kurz, dass Tim jetzt mit Kathrin zusammen war. Chealsea fragte ob schon jeder wusste, dass sie schwanger war. Laura sagte, dass so ein Gerücht umging,ja.
Einmal kamen Freunde von George zu Besuch. Die Jungs saßen vorm Fernsehern und sahen Fußball. Chealsea musste einmal durchs Wohnzimmer in die Küche.
Da hörte sie einen von George Freunden fragen: „Sag mal, ist deine Schwester schwanger?“
Sie blieb eine Weile in der Küche und hielt sich am Waschbecken fest um nicht gleich umzufallen. Sie weinte eine Weile, bevor sie es schaffte wieder zurück zu gehen.
Eine Woche später schenkte der Arzt ihr ein Ultraschallbild. Chealsea fing an weinen als sie es sah, und jeden Abend sah sie sich an, bevor sie sich in den Schlaf weinte.
Ihr Vater war noch Hasserfüllter als sonst. Chealsea putzte gerade Schuhe, als er zu ihr kam.
„Weißt du über was sie jetzt die ganze Zeit in der Arbeit reden?“ fragt er.
Chealsea schüttelte den Kopf,
„Über das unverheiratete schwangere Flittchen, dass bei mir zu Hause wohnt.“ schrie er.
Die Worte “Flittchen“ brannten sich schmerzhaft in Chealseas Seele.
Als ihre Eltern schlafen gegangen waren, fing Chealsea an ihre Sachen zu packen. Das Ultraschallbild, steckte sie in ihre Jackentasche.
Dann schlich sie sich leise aus dem Haus.
Sie umklammerte ihren Rucksack als sie die dunkle Straße entlang ging. Einmal riefen ihr Jugendliche irgendetwas hinter her und fingen an sie zu verfolgen. Sie konnte sich gerade noch in die Straßenbahn retten.
Dann stieg sie bei der Wohnhausanlage aus wo Laura wohnte. Frierend klingelte sie an die Tür.
„Ja?“ fragte die Stimme aus den Lautsprecher.
„Ich bins Chealsea. Ist Laura da?“ fragte sie.
„Chealsea? Was macht du denn hier? Nein, Laura ist heute mit ein paar Freunden weg gegangen.“ sagte die Stimme und sie realisierte, dass es Lauras Mutter war.
„Willst du reinkommen?“
„Ja gerne.“
Die Tür öffnete sich.
Es gab keine Aufzug, also musste Chealsea wohl oder übel die Treppe nehmen. Laura wohnte im 3.Stock und Chealsea tat jeder Schritt weh. Ihre Beine waren ziemlich angeschwollen und ihre Füße schmerzten. Als sie es schließlich bis zur Lauras Tür geschafft hatte, wartete schon dort Lauras Mutter. Sie schien gar nicht überrascht, dass Chealsea schwanger war, anscheinend hatte Laura ihr das erzählt.
Chealsea sagte dass sie Zoff zu Hause hatte und gerne hier übernachten würde, wenn es ginge.
Lauras Mutter, sagte dass sie heute hier übernachten könnte, aber dass sie Chealseas Eltern anrufen müsste.
In der Nacht kam dann Laura. Sie war betrunken und schien gar nicht zu merken, dass Chealsea auch in ihrem Bett lag.
Am nächsten Tag, erzählte Chealsea Laura wie Scheiße es ihr zu Hause ging und Laura schaffte es ihre Mutter zu überreden, dass Chealsea länger da bleiben konnte.
Chealsea durfte genau eine Woche bei Laura bleiben. Es war wie Urlaub. Wenn Laura in der Schule war, hatte sie sich wie früher “Reich & Schön“ angesehen, auch wenn sich Laura darüber lustig machte. Chealsea hatte zwar angeboten, im Haushalt mit zu helfen, doch die Mutter hatte es abgelehnt. Chealsea wusste dass sie nicht richtig erwünscht war und eher eine Last für die Familie war, deswegen ging sie freiwillig nach der Woche nach Hause zurück.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 11.06.2009, 15:38
oh sie tut mir so leid... aber wenigstens hat sie och ihre schwester... hoffentlich schlägt ihr vater sie nicht wieder weil sie so lange bei laura war.
und tim hasse ich sowiso!!!!!!!! wie kann er nur..........
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 11.06.2009, 15:49
fehlt nur noch, dass der vater ihr in den bauch tritt...
Wenn das passiert, geh ich zu dem und tret dem auch mal in den bauch ~_~"
So ein Ar******* -.-"
Ich hoffe, es wird noch alles gut OoO
---
Ach, ich liebe deinen Schreibstil x)
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 12.06.2009, 16:17
Vielen lieben Dank für die ganzen Kommis *.*
Es freut mich, dass soviele meine Geschichte lesen.
Aber ich versteh gar nicht, dass ihr sagt, dass ihr meinen Schreibstil mögt... Als ich nämlich die Geschichte geschrieben hab, hab ich überhaupt nichtdrüber nachgedacht wie ich das jetzt schreibe.
Trotzdem danke :wink: :D
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 14.06.2009, 15:31
Ihre Eltern waren richtig wütend auf sie und schrien sie an, was ihr einfiel einfach weg zulaufen und was jetzt Lauras Familie über sie denke. Chealsea hörte nicht richtig zu. Sie war so deprimiert und heulte den ganzen Tag nur. Ab und zu tröstete Evelin sie, aber helfen konnte sie ihr auch nicht.
Chealsea hatte 15 Kilo zugenommen! Sie fühlte sich richtig fett! Jede Bewegung fiel ihr schwer und sie musst jetzt jeden Woche zur CTG-Untersuchung. Wenigstens konnte sie da raus aus dem Haus.
Dann passierte etwas komisches. Als sie einmal aufwachte, sah sie einen roten Blutfleck auf ihren Bettlaken. Hatte sie ihre Regel? Nein, das konnte nicht sein. Sie war doch schwanger!
Drei Tage später passiert es dann. Zu erst wurde ihr unheimlich schlecht und sie übergab sich. Dann in der Nacht wachte sie plötzlich auf weil ihr ganzes Bett nass war. Die Fruchtblase war geplatzt.
„Das geht nicht, das geht nicht,“ wiederholte sie immer wieder, als sie sich den Bademantel anzog um zu ihren Eltern zu gehen. „Es ist viel zu früh.“
Sie weckte ihre Eltern auf. Ihre Mutter zog sich schnell an und ging mit ihr zum Auto. Dann setzten sich die Wehen ein. Ein furchtbarer Schmerz durchzuckte ihren Körper.
Beim Krankenhaus ging die Mutter zum Schalter und regelte alles. Dann kam sie zurück zu Chealsea die ungeduldig im Warteraum saß.
„Eine Schwester wird bald zu dir kommen. Es geht alles ganz schnell, wirst schon sehen. Ich fahre jetzt nach Hause.“
„Was?“ kreischte Chealsea, als abermals die Wehen einsetzten.
„Chealsea, bitte,“ zischte ihre Mutter, „Ich muss Hause, das Frühstück machen und Evelin zu Schule bringen. Das ist jetzt wichtiger. Ich komm dann wieder wenn das Baby da ist.“
„Aber ich brauche dich jetzt!“ schrie Chealsea. Die Menschen im Wartesaal blickten sie an. Ihrer Mutter war das alles sehr unangenehm.
„Chealsea, bitte,“ sagte sie wieder und verabschiedete sich.
„So, dein Muttermund ist jetzt genau 10 Zentimeter geöffnet, es wird Zeit dich in den Kreißsaal zu bringen.“
„Nein, nein,“ sagte Chealsea zu Schwester, aber irgendwie auch zu sich selbst. „So geht das nicht!“
„Was ist los?“
„Niemand ist da! Tim ist nicht da! Laura ist nicht da und meine Eltern sind auch nicht da! Ich bin ganz alleine! Es geht nicht!“
Die Krankenschwester sah sie mitleidig an, dann nahm sie Chealseas Hand.
„Ich bin da, Kleines. Wir schaffen das schon.“
„Ein Mädchen! Ein wunderschönes Mädchen!“
Am nächsten Morgen, wachte Chealsea auf. Sie fühlte sich ziemlich müde und schwach. Die Krankenschwester stellte ihr ein Tablett mit Essen hin.
„Wie gehts meinen Baby?“ fragte Chealsea. Sie konnte sich an letzte Nacht nur sehr vage erinnern.
Die Krankenschwester schien etwas betrübt.
„Da es eine Frühgeburt war, ist es noch sehr schwach. Zur Zeit ist es im Brutkasten.“
„Aber es kommt doch durch oder? Oder?“
Die Schwester ließ sich Zeit zu antworten. „Ich weiß es nicht.“
„Ich will mein Baby sehen!“ sagte Chealsea am nächsten Tag zur Krankenschwester.
„Sie müssen sich noch ausruhen.“
„Das haben sie schon gestern gesagt. Ich will jetzt mein Baby sehen!“
Die Schwester seufzte. „Warten sie einen Augenblick.“
Kurz Zeit später kam sie mit einen Rollstuhl wieder. Chealsea setzte sich hinein. Dann fuhren sie zu einem Raum wo viele Glaskästen waren.
Vor einen Kästchen blieben sie stehen. Dort lag Chealseas Tochter. Sie war so dünn und klein. Sie sah so armselig und hilflos aus. Chealsea hätte sie am liebsten genommen, sie umarmt und sie nie wieder hergegeben. Doch das Glas war ihr einen Barriere die sie nicht durchbrechen konnte. Ihre Tochter lag im diesen Kästchen, dass sie beschützte und sie gleichzeitig von ihrer Mutter fern hielt.
„Kann ich sie halten?“
„Sie schläft gerade. Sie muss zu Kräften kommen. Am besten ist es, wenn wir sie nicht wecken.“
Chealsea sah noch eine Weile auf ihr Kind. Dann fuhr die Schwester sie wieder zurück in ihr Zimmer. Dort weinte sie sich in den Schlaf, wie früher, doch diesmal wusste sie genau für wenn sie dass durchmachte.
„Wie geht es meiner Tochter?“
Die Schwester sah sie mit einen seltsamen Blick an. „Der Zustand hat sich nicht verbessert. Es liegt etwa bei 70 %, dass sie...“
„Dass sie überlebt?“ fragte Chealsea vorsichtig.
Der Blick der Krankenschwester wurde noch betrübter. „Nein, dass sie stirbt.“
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 14.06.2009, 17:42
oh nein, NEIN!!!!!!!!!!!!!!!!
das baby darf nich sterben!!! :cry: ... wie konnten ihre eltern es aber auch zulassen das sie während der schwangerschaft soviel im haushalt arbeitet... hoffentlich kommt des baby durch, es is doch so klein und hilflos... :cry: :cry: :cry: und chealsea hat doch alles nur für sie getan...
und wie kann die mutter sie auch während der geburt im stich lassen, und finden das frühstück währ wichtiger...
würd chealsea am liebsten in den arm nehmen und drücken... :oops: :oops: :oops:
hoffentlich gehts bald weiter...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 14.06.2009, 18:04
oh nein!! Das Baby soll nicht sterben >3< das ist doch eigentlich nur noch das einzige, was sie hat! Das DARF nicht passieren ~.~
Aber cool, dass ein neuer teil drinewar *o*
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
sicilia96 - 14.06.2009, 19:36
weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 15.06.2009, 16:15
oh nein, also ich würde der mutter mal gehörig die meinung sagen, aber hallo!!
ich mein das Frühstück ist auf keinen Fall wichtiger als ein kleines Baby
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
sicilia96 - 15.06.2009, 16:50
Da hast du recht! Die Eltern unterstützen Chealsea sowas von gar nicht! Und Tim ist so ein A*********!!!!
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 15.06.2009, 19:53
da schließ ich mir dir an sicilia96 ....
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
sunny - 22.06.2009, 15:32
Coole Geschichte, spannend geschrieben und so....ich will unbedingt wissen wies weiter geht..bitte schreib weiter...ich bin so gepannt...aber ich find s echt au hart, das die Eltern ihr nich helfen....
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Caterina - 22.06.2009, 19:30
schreib weiter... *fleh* !!!!!!!!!!
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 22.06.2009, 19:54
Ich muss garnicht mehr weiterschreiben :wink:
Ich hab die Geschichte schpn vor ein paar jahren abgeschlossen, es wäre nur zu viel wenn ich alles auf einmal reinstellen würde
„Ihre Mutter ist da.“
„Ich will sie nicht sehen.“
„Wie bitte?“
Chealsea drehte sich zur Seite und starrte aus den Fenster. Es schneite.
„Ich sagte, ich möchte sie nicht sehen!“
Ein paar Tage später, hatte sich der Zustand von Virginia immer noch nicht gebessert.
Virginia, dass war der Name der in der Geburtsurkunde stand. Chealsea selbst, konnte sich nicht daran erinnern, diesen Namen angegeben zu haben. Doch die Krankenschwester, von der sie kürzlich herausgefunden hatte dass ihr Name Jana war, hatte gesagt dass sie kurz nach der Geburt gesagt haben soll, sie möchte ihr Kind Virginia nennen.
Es war nun eine Woche vergangen und es wurde Zeit für Chealsea, dass Krankenhaus zu verlassen. Virginia musste noch bleiben.
„Ich will nicht nach Hause zurück,“ sagte sie zu Jana.
„Es geht nicht anders, wir sind vollkommen überfüllt.“
„Ich will nicht wieder zurück nach Hause. Dann kann ich wieder putzten, meiner Mutter peinlich sein und mir von meinen Vater anhören lassen was für eine Hurre ich bin.“
Jana seufzte. „Es gibt auch Frauenhäuser.“
„Kann ich dort hin gehen?“
„Du könntest dort eine Weile wohin, bis sich etwas besseres ergibt. Aber Schätzchen, ich würde es nicht tun.“
„Wieso?“
„Es ist sehr korrupt dort.“
„Wenigstens ist es besser dort, als zu Hause.“
„Du solltest Wege finden mit deiner Familie zusammen zu leben. Du bist schließlich noch ein Kind. Du weißt gar nicht ob es besser ist als zu bei dir zu Hause.“
„Alles ist besser als zu Hause.“
Nachdem sie das Krankenhaus verlassen hatte, ging sie doch ins Frauenhaus.
„Du kannst dort schlafen. Lasse aber niemals deine Sachen unbeaufsichtig. Männer ist der Betreten dieses Gebäudes verboten.“ sagte die Betreuerin.
Chealsea nickte. Sie musste an Tim denken und eine neue Traurigkeit überfiel sie.
Es waren auch viele Kinder im Frauenhaus. Sie sah wie die Mütter ihre Kinder umarmten, mit ihnen redeten und küssten. Chealsea wünschte sich Virginia in ihre Arme und fühlte sich noch mehr allein.
Als Chealsea nach den Abendessen, sich ihren Schlafanzug anziehen wollte, sah sie dass ihre Kleidung weg war. Sie ging zu einer Betreurin und erzählte ihr davon.
„Ich hab doch gesagt, dass du deine Sachen nicht unbeaufsichtig lassen sollst. Wird wohl jemand gestohlen haben. So was passiert öfters. Da kann ich nichts machen.“
Trotzdem, holte ihr die Frau ein paar alte Sachen, die sie anziehen konnte. Doch die sahen so widerlich aus, dass Chealsea nicht einmal anrührte. Also schlief sie in ihrer Alltagskleidung. Sie wäre gerne nach Hause gegangen um sich neue Sachen zu holen. Doch als sie damals in die Wohnung kam, gerade erst als aus den Krankenhaus entlassen wurde, beschimpfte ihr Vater sie und spuckte sie sogar an. Weil sie so eine respektlose Göre war und ihre Mutter weg geschickt hatte und keinen Dank zeigte. Chealsea wollte so schnell nicht mehr dort hin zurück.
Noch ein Problem war dass Duschen. Es gab nur eine Gruppendusche und Chealsea schämte sich sich vor den anderen Frauen auszuziehen, die dass anscheinend noch lustig fanden und sich über sie lustig machten.
Die Frauen hier, waren meistens hier, weil sie von ihren Männern geschlagen worden waren. Doch viele waren nicht weniger gewalttätig. Die Zeit die Chealsea im Frauenhaus verbrachte, passierte es nicht wenig, dass plötzlich ein besoffener Mann hier im Haus auftauchte und nicht weniger häufig passierte es, dass die Frauen mit ihm gingen. Als wären sie abhängig von Schmerz und Gewalt.
Eine Woche später kamen zum ersten Mal positive Nachrichten aus den Krankenhaus. Virginia Zustand hatte sich drastisch verändert und sie musste sich nicht mehr im Brutkasten aufhalten. Als Chealsea sie besuchte, sah sie tatsächlich schon viel besser aus, nur war sie immer noch so klein.
„Es ist anzunehmen, dass sie Wachstumsstörungen davon getragen hat.“ sagte Jana.
„Was soll das heißen?“
„Das sie vermutlich, immer kleiner sein wird, als ihre Gleichaltrigen. Aber dass ist eigentlich noch ziemlich harmlos, es hätte schlimmer kommen können.“
„Wann kann ich sie mitnehmen?“
„Sobald es geht.“
„Wirklich?“
„Ja, aber du möchtest sie doch nicht mit ins Frauenhaus nehmen?“
„Ich weiß nicht, ich hab eigentlich keine andere Wahl.“
„Du könntest zurück zu deinen Eltern gehen.“
„Das ist keine Alternative.“
„Na gut, es gibt spezielle Häußer für Mütter mit Babys und Kleinkinder. Ich könnte mich dort um hören, ob es da einen Platzt für dich gibt?“
„Echt Jana? Das würdest du tun?“
„Klar.“
Als Chealsea am diesem Abend zurück ins Frauenhaus ging, waren schon wieder alle ihre Sachen gestohlen worden.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 22.06.2009, 20:18
oh man... was is das für ne * gesellschaft?? maaan...
die krankenschwester is voll lieb x)
ich hoffe, chelsea geht es in diesem anderen haus da besser...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 22.06.2009, 20:44
falls sie einen platz bekommt!
hoffe es allerdings echt!
würde mich freuen für sie!
ist aber shcön, dass es virginia den umständen entsprechend gut geht! =)
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 24.06.2009, 16:20
oh entlich es geht weiter :D OH SUPER DIE KLEINE HATS ÜBERLEBT!!! *jubel* :D :D :D ja die krankeinschester ist echt voll nett... mir tut chaelsa irgentwie voll leid, mit ihrer famillie... ich mein hallo?! mann spuckt sein kind doch nich an, vorallem nich wenn es wegen einem fast das eigene kind verloren hatt...
hoffentlich gehts bals weiter :D
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 24.06.2009, 18:34
Ein paar Tage später, fuhr sie Jana zu dem “Haus der Schützenden“. Es war eine spezielle Unterkunft für junge Mädchen mit Kindern. Hier konnten sie kostenlos schlafen und essen und bekamen noch Unterricht in Kindererziehung.
Das Haus war sehr modern und hell. Irgendwie sah es aus wie eine Kindertagesstätte. Auf den Wänden waren Fotos von Müttern und ihren Kindern. Alles sahen sehr glücklich aus. Auf machen Fotos waren auch die Väter drauf. Aber nur selten
Chealsea bekam ihr eigenes kleines Zimmer, in dem sie mit Virginia leben konnte. Es war alles sehr freundlich eingerichtet.
Der Tag im „Haus der Schützenden“ war voll durchgeplant. Um sieben Uhr musste man aufstehen. Dann gab es Frühstück für die Mütter und die Kinder. Dann gab es diverse Kurse. Kochkurs, Wickelkurs, Babygymnastik und vieles mehr. Man versuchte hier die Mütter auf ein geregeltes Leben vorzubereiten.
Chealsea musste auch keine Angst mehr haben, dass ihre Sachen gestohlen wurden, hier passiert das irgendwie nicht.
Die meisten Mütter waren auch so jung wie sie. Bald hatte sie Freunde gefunden. Männer durften nicht hier wohnen, doch sie durften einige Kurse mitmachen. Doch nur die wenigsten hatten einen Freund. Clarin gehörte zu den glücklichen die einen Freund hatten, der nicht nach der Botschaft von der Schwangerschaft abgehauen war. Clarin war sechzehn, ihr Freund sechs Jahre älter. Chealsea sah in öfters beim Hygieneprogramm.
Einmal kam sie Laura besuchen. Die beiden sahen sich nur noch wenig. Es war das erste Mal, dass Laura Virginia sah.
„Sie ist süß,“ sagte Laura.
„Willst du sie einmal halten?“
„Oh...nein, danke.“
„Echt nicht?“
„Nein, geht schon.“
Chealsea stand trotzdem auf und trug Virginia zu Laura.
„Ich will sie nicht halten.“
„Du lässt sie schon nicht fallen.“
Schließlich nahm Laura das Baby in die Arme. Es sah etwas ungeschickt aus, wie Laura sie nahm.
Sie blickte Virginia lange an.
„Sie ist echt süß,“ sagte Laura, doch diesmal klang es ehrlich. Laura wischte sich die Tränen aus den Augen. Sie mussten beide anfangen zu lachen.
Es war angesagt, die Babys zu waschen. Dass taten alles zusammen. Es waren viele Aufseher dabei die einen zeigten, wie man das richtig macht. Die meisten Mädchen die hier her kamen, hatte meisten überhaupt keine Ahnung, was Verantwortung hieß, sie hatten dass von ihrer Familie nie gelernt.
Clarin und ihr Freund waren gerade damit bemüht ihren Sohn Josh zu baden.
„Janis, du hast die Seife vergessen.“ sagte Clarin.
„Ver-dammt.“
„Hör auf zu fluchen.“
„Entschuldigung.“
Chealsea musste lächeln. Es sah sehr süß aus, wie Janis sich darum bemühte, nichts falsch zu machen. Für einen Moment trafen sich Janis und Chealseas Blick. Er lächelte zurück. Sie wandte sofort den Blick ab. Doch sie konnte es nicht verhindern, dass sie rot wurde und sie hatte keine Ahnung wieso.
Die meiste Zeit über ging es Chealsea gut. Im „Haus der Schützenden“ fühlte sie sich wohl. Sie war mit Virginia zusammen und war nicht mehr jeglicher Gewalt ausgesetzt. Doch manchmal am Abend, wenn sie in ihrem Zimmer saß, während Virginia neben ihr in ihrem Kinderbett schlief, fühlte sie sich wieder einsam. Sie musste an Tim denken, ihre Freunden von denen sie nicht mehr gehört hatte, seitdem sie von der Schule ab war und an Evelin ihre kleine Schwester, sie vermisste sie am meisten.. Chealsea musste auch oft an ihre Eltern denken. An ihre Mutter und wie sie früher immer zur Weihnachtszeit Kekse gebacken hatten. Auch an ihren Vater. Doch bei ihm fiel ihr nichts ein, was sie früher mal schönes gemacht hatten.
Es war gerade Mittagsruhe und alle Babys mussten jetzt schlafen. Weil das Haus der Schützenden nicht weit vom Wald weg war und der Frühling gerade wieder begonnen hatte, dachte sich Chealsea dass sie doch spazieren gehen könnte.
Der Schnee war schon am schmelzen und Maiglöckchen wuchsen aus der Erde. Die Luft war zwar noch nicht warm aber kühl, statt kalt.
„Hey,“ rief ihr plötzlich jemand nach.
Chealsea blieb stehen und sah dass Janis zu ihr rannte.
„Hallo.“
„Was machst du denn?“
„Ich gehe spazieren.“
„Etwas dagegen, wenn ich dich ein Stück begleite. Muss eh diesen Weg gehen.“
„Klar.“
Und sie gingen los und redeten. Doch dass komische war, dass sie irgendwie eine Art Beklemmtheit spürte und sie wusste nicht woher sie kam. Sie redeten doch nur. Trotzdem kam es Chealsea vor, als würde sie etwas verbotenes tun und sie war richtig froh, als sich ihre Wege trennen mussten.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 24.06.2009, 18:44
oho ist sie etwa auf dem weg sich zu verlieben?
Nicht das ich etwas dagegen hätte, aber die soll doch nicht den Freund von dem Mädchen da weg nehmen....
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 24.06.2009, 21:19
ich hoffe, sie verliebt sich nicht in janis... das wär echt das letzte, was sie gebrauchen könnte xX
Aber ich werd au immer rot, wenn mich ein junge anguckt/mit mir spricht und sowas... waaaaah... ~3~ xDD
ich kann mir gar nich vorstellen, einen freund zu habe, weil der mich wahrscheinlich die agnze zeit angrinsen wrde und ich rot werden würde xDD
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 25.06.2009, 15:55
oh schön das sie nen platzt bekommen hat und des es ihr dort die meiste zeit gut geht :D.. ja, hoffentlich verliebt sie sich nich in jannis, ich mein der hat doch schon ne familie und des würd sie warscheinlich eh nur unglücklich machen...
hoffentlich gehts bald weiter :D
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 26.06.2009, 20:25
Am nächsten Tag ging sie wieder spazieren und obwohl sie sich zwang zu denken, dass sie eben nur spazieren gehen wollte, war sie sich klar, dass sie Janis wieder treffen wollte. Und er kam wieder, zur selben Zeit. Sie gingen nebeneinander her und redeten.
Das ging ganze drei Wochen so. Wenn sie Janis in einen Kurs traf, redete sie nie mit ihm. Chealsea sah ihn nicht mal an. Eines Tages rief Fiona, Chealsea zu sich.
„Ich habe sie in letzter Zeit, oft mit Clarins Freund gesehen.“ „Clarins Freund“ betonte sie besonders.
„Ja und? Wir gehen spazieren. Sonst nichts.“
„Sonst nichts?“
„Ja, sonst nichts.“
Trotzdem ging Chealsea die nächsten Tage nicht zum Wald.
Doch einmal nach den Hygieneprogramm fragte Janis sie ob sie wieder mit ihm spazieren gehen wollte und sie sagte, nicht mal zögernd, ja.
Von da an trafen sie sich jeden Tag wieder.
„Liebst du eigentlich Clarin?“ fragte Chealsea ihn eines Tages.
„ Ja klar, war Liebe auf den ersten Blick.“
„Echt?“
„Ja.“
„Wo habt ihr euch getroffen?“
„Im Supermarkt.“
Chealsea musste lächeln.
„Wieso grinst du so?“
„Ein Supermarkt ist nicht unbedingt der romantischste Ort zum verlieben.“
Er musste auch lächeln. „Kann schon sein.“
Sie gingen eine Weile schweigend nebeinander her. Und ehe Chealsea sich versah, küsste er sie. Es kam alles ziemlich unerwartet, doch sie machte keine Anstalten ihn abzuwehren. Sie umarmte ihn sogar. Als war als hätte man ihr das Gehirn abgeschaltet. Als würde in ihr nur noch Glück regieren.
Der Kuss wiederholte sich jeden Tag aufs neue. Chealsea hatte noch nicht mal Schuldgefühle, gegenüber Clarin. Sie wusste selbst nicht was mit ihr los war. Jeden Tag küsste sie Janis und wusste , dass er eine Freundin hatte und ein Baby. Doch es machte ihr nichts aus. Sie redet mit Clarin und wusste dass sie in paar Stunden wieder mit ihren Freund rumknutschen würde. Aber es war ihr egal und dass war es, was ihr Angst machte.
Das ging dann ein paar Wochen so und Fiona, war dass natürlich aufgefallen.
„Ich hoffe sie wissen, sie zerstören damit eine werdende Familie.“ sagte sie eines Tages zu Chealsea.
„Wie bitte?“
„Sie wissen schon, ihre kleine Affäre mit Clarins Freund.“
„Ich hab keine Affäre mit Janis.“
„Ich hab sie beide im Wald gesehen, wie sie geküsst haben.“
„Sie haben was? Spionieren sie uns hinter her?“
„Ach kommen sie, sie beide geben sich nicht einmal Mühe es zu verstecken. Es ist nur eine Sachen der Zeit, bis Clarins unglücklicherweise in den Wald daher spaziert kommt und sie beide sieht.“
„Mischen sie sich nicht in Angelegenheiten anderer ein!“ zischte Chealsea.
„Ich werde ab sofort, nichts mehr dazu sagen, keine Sorgen. Doch wünschte ich mir, sie würde mal über die Sache nachdenken.“
Am nächsten Tag, waren beide wieder im Wald.
„Es ist mir unwohl, so nahe beim Haus zu sein. Wenn Clarins uns sieht...“
„Die legt sich immer schlafen um die Zeit.“
„Trotzdem, vielleicht sieht uns jemand anderer.“
„Okay, wir können auch zu mir fahren, wenn du willst. Ich hab eine kleine Wohnung in der Nähe. Willst du?“
Diesmal, musste Chealsea überlegen. Sie war sich sicher, in Janis Wohnung würden sie bestimmt nicht nur rumknutschen. Sollte sie trotzdem gehen?
„Ok,“ sagte sie leise.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 27.06.2009, 01:13
die macht ja au nix anderes als mistbauen?! NEIN!! was soll denn das?! Man! Hat Chelsea aus dem ersten mal nichts gelernt? Ich könnte wetten, sie wird jez wieder schwanger oO
Wie spannend *o* will unbedingt wissen, wies weitergeht.. ich hoffe, es kommt nicht so weiter v.v" ich hoffe, clarin und janis ziehen zusammen gaaaaaanz weit weg... *sigh*
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 28.06.2009, 12:16
OH NEIN!!! BITTE NICHT!!! DIE ARME CLARIN... die darf doch nicht die familie zerstören! außerdem nuzt dieser janis sie warscheinlich eh nur aus :evil: ....
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Caterina - 28.06.2009, 12:30
hehe ja glaub ich auchg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 28.06.2009, 13:12
Danke für die vielen Kommies :D
Ich werd für die nächsten 2 Wochen nichts mehr posten können (Urlaub), aber so lange ist das eh nicht.
Zum ersten Mal seit langen, hatte Chealsea wieder Schuldgefühle. Sie schämte sich, was gestern passiert war. Es war zwar für kurze Zeit einer der schönsten Momente gewesen, die sie seit langem erlebt hatte. Aber als sie wieder im Haus der Schützenden angekommen war und alleine in ihrem Zimmer saß, waren sie die Schuldgefühle überkommen. Sie war ein Flittchen, eine Hure, genau wie ihr Vater es gesagt hatte.
Sie ging Clarins aus den Weg sah niemanden in die Augen und wusste nicht was sie tun sollte.
Das Spazieren war für sie endgültig abgehackt. Nie wieder würde sie Janis wieder sehen. Nie wieder. * noch mal, er hatte eine Familie. Sie konnte das nicht kaputt machen.
Seit dem sie mit Janis geschlafen hatte, waren ein paar Tage vergangen. Bis jemand an die Tür ihres Zimmers klopfte. Als sie aufmachte, sah sie, dass es Janis war. Chealsea wollte die Tür sofort wieder zuschlagen doch er stellte seinen Fuß dazwischen.
"Chealsea lass uns reden!"
Sie hatte Angst das jemand sie so reden hörte, also ließ sie ihn rein.
"Was ist?" zischte sie.
"Nein, was ist mit dir los?"
"Kapierst du dass denn nicht? Du hast eine Freundin und ein Baby!"
"Und?" Er zuckte mit den Schultern.
"Was und? Du betrügst deine Freundin. Ich dachte du liebst sie!"
"Das tue ich doch auch."
"Warum tust du ihr, dass dann an?"
"Ich...ich weiß auch nicht. Auf der einen Seite liebe ich sie, doch...Chealsea ich liebe dich auch. Ich möchte mit dir zusammen sein. Ich liebe Clarins, doch nicht so sehr, wie ich dich liebe."
Chealsea sagte für einen Moment nichts mehr. Er hatte ihr Herz schon wieder zurück gewonnen, dass wusste er.
"Du bist aber mit Clarins zusammen." sagte sie trotzdem.
"Doch nur, bis sie und das Baby eigenständig leben können. Dann trenne ich mich sofort von ihr, versprochen."
Sie sah ihn an. Sie liebte ihn, gleichzeitig hasste sie ihn. Und noch viel schlimmer: Sie wollte nicht schon wieder ganz allein sein. Sie wollte ihm glauben, deswegen machte sie nicht mit ihm Schluss.
Die Affäre ging weiter. Chealsea versuchte sich öfters von ihm zu trennen, doch er holte sie immer wieder zurück. Er wusste was er zu sagen hatte, und schon war wieder alle Schuldgefühle vergessen. Trotzdem fühlte sich Chealsea nicht gut. Jeden Tag quälte sie der Anblick von Clarin und Janis, wenn sie zusammen in der Kursen sich um ihr gemeinsames Kind kümmerten. Sie waren doch eine Familie und Chealsea drängte sich da einfach hinein.
Eines Tages waren sie nicht mehr da. Clarins und Janis und ihr gemeinsames Kind waren verschwunden. Als sie schon eine Woche fehlten, nahm Chealsea ihren ganzen Mut zusammen und fragte Lora, eine Freundin von Clarin, wo sie waren.
"Ach, weißt du dass nicht? Beide sind jetzt zusammen gezogen. Sie wollen bald heiraten."
Das war wie ein Schlag ins Gesicht.
In der Mittagspause fuhr Chealsea zu Janis Wohnung. Doch der Vermieter sagte, er wäre weg gezogen.
Nur zwei Wochen später, kam eine Postkarte an. Darauf konnte man Clarins und Janis bei Hochzeit sehen. Beide trugen ihren Sohn in den Armen, während die Gäste Reis auf sie warfen.
"Oh ist das süß! So ein süßes Paar!" riefen alle.
Nur Chealsea schwieg und sah auf das lachende Gesicht von Janis. Er hatte sie nicht geliebt. Er hatte nie vor gehabt Clarins zu verlassen. Er hatte sie von Anfang an benutzt und sie war so naiv gewesen und hatte ihm geglaubt.
Am nächsten Tag, war dass Bild von der Hochzeit aufgehängt. Chealsea starrte es an, bis ihre Augen weh taten. Dann riss sie es runter, zerriss es in kleine Stücke und warf es zu Boden. Sie stand da und weinte. Langsam ließ sie sich zu Boden gleiten. Sie hasste ihn! Sie hasste ihn! Sie hasste ihn!
Sie hatte echt Glück, dass niemand sie sah. Doch dann hörte sie Schritte. Chealsea blickte nicht hoch. Jemand blieb vor ihr stehen. Sie war ziemlich überrascht als die Person sich auch hin kniete und sie in die Arme nahm.
"Ach Schätzchen, so was musste passieren. Alles wird wieder gut." Es war Fionas Stimme. Chealsea wollte sie weg drücken, doch dann merkte sie, dass sie sich auch an sie klammerte. Und sie stellte sich vor, es wäre ihre Mutter, die sie umarmte.
Nichts wurde wieder gut. Chealsea fühlte sich wie vergewaltigt. Wenn sie allein war heulte sie nur. Nicht mal Virginia konnte sie aufheitern. Daweil lag dass nicht nur Janis, es war einfach alles. Das Gefühl, des Alleinsein wurde mit jeden Tag größer. Jeden Tag starrte sie sich im Spiegel an und erkannte sich nicht wieder. Sie fühlte sich wie eine leere Schale. Auch Fiona bemerkte es.
"Nun, reiß dich doch zusammen, Chealsea! Du bist eine Mutter, also verhalte dich auch wie eine."
Doch es ging nicht. Sie sah keinen Sinn mehr in ihren Leben. Nicht mal in Virginia.
Es war nicht mal richtig beabsichtigt gewesen. Chealsea hatte einfach Kopfschmerzen gehabt. Sie hatte eine Aufseherin gefragt ob sie ihre eine Tablette geben könne. Doch die sagte nur, dass das nicht gut sei, weil sie ja noch stillte. Sie solle einfach viel Wasser trinken.
Aber Chealseas Kopfschmerzen wurden immer schlimmer. Also ging sie einfach selbst in das Krankenzimmer. Der Hausarzt war gerade nicht da. Sie suchte nach Aspirin, als sie es nicht fand, nahm sie eine andere Schachtel mit Tabletten und ging auf ihr Zimmer. Zuerst nahm sie einfach eine Tablette, Doch sie hatte immer noch Kopfschmerzen, also nahm sie eine weitere. Und eine weitere. Und noch eine. Es war so, als würde sie Bonbons essen. Irgendwann war die Schachtel leer und sie hatte keine Ahnung wie viele sie jetzt wirklich geschluckt hatte.
Auf einmal wurde alles sehr hell. Sie konnte Virginia neben sich schreien hören. Doch sie reagierte nicht darauf. Dann wurde ihr schwindlig und dass ganze Zimmer war auf einmal ganz grell. Ihre Augen taten ihr fürchterlich weh. Dann wurde es ziemlich heiß, als würde sie gleich verbrennen. Sie wollte raus aus dem Zimmer, doch sie blieb einfach auf ihren Bett liegen und rührte sich nicht. Ihre ganzen Muskeln krampften sich zusammen. Sie hatte unglaubliche Schmerzen.
Dann hörte sie wieder Virginia schreien und noch bevor sie ihn Ohnmacht fiel, bereute sie, was sie getan hatte.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 28.06.2009, 14:24
oh nein... :cry: hoffentlich stirbt sie nicht :cry: :cry: :cry: .... oh ich HASSE JANIS :evil: :evil: :evil: erst betrügt er seine freundin und dann nutzt er chaelesa noch aus... :evil: :evil: :evil: :x :x :x :x :evil: :evil: :evil:
hoffentlich stirbt chaelesa nich sie hat doch ein baby... :cry: :cry: :cry:
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 28.06.2009, 18:29
eigentlich bin ich ja ganz froh, dass das mit janis aus ist.... aber die arme eyy... schon wieder ein piep, das/der sie betrogen hat-.-"
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 29.06.2009, 18:27
ja eigentlich bin ich auch froh darüber, aber sie tut mir trotzdem voll leid...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 01.07.2009, 15:06
oh man die tut mir so leid, obwohl ich es auch fieß finde, was Janis gemacht hat,finde ich es gut das sie nicht mehr zusammen sind
die sirbt doch hoffentlich nicht?????
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 13.07.2009, 17:31
hoffentlich nich.. und wenn sie weiterlebt wird ihr dann des baby hoffentlich nich wegenommen....
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 15.07.2009, 19:20
Als sie aufwachte lag sie im Krankenhaus. Ihre Mutter saß neben ihr. Chealsea starrte sie an, als wäre sie Gott. Ihr Kopf schmerzte unheimlich und ihr war furchtbar schlecht.
„Dir wurde der Magen ausgepumpt,“ sagte ihre Mutter und man sah ihr deutlich an, dass ihr nichts besseres einfiel, was sie sagen könnte.
„Wie gehts Virginia?“ Das war das einzige, dass Chealsea wissen wollte.
„Gut, sie wohnt derzeit bei uns.“
„Was?“ Chealsea wollte eigentlich schreien, doch sie konnte nur flüstern.
„Ja, bis dein Zustand sich gebessert hat.“
„Mir gehts gut.“
„Ach Chealsea, du hast versucht dich umzubringen.“
„Es war ein Versehen.“
Ihre Mutter schüttelte den Kopf.
„Du weißt gar nicht, was dir Leute über uns reden.“
„Es ist mir auch egal.“
„Ach Chealsea...“
Einen Moment sagte niemand etwas.
„Ich habe das Sorgerecht, für Virginia beantragt!“
„Was?!“
„Du bist einfach zu jung.“
„Ist das ein Scherz?“
„Nein, du bist einfach zu überfordert.“
„Du wirst nie das Sorge recht bekommen! Das lasse ich nicht zu!“
„Es würde dir sowieso weggenommen werden. Ich habe veranlasst, dass du eine Weile in die Psychiatrie geschickt wirst.“
„Nein, oder?! So was kannst du nicht machen.“
„Ich bin deine Mutter. Du bist minderjährig. Ich habe noch das Sorge recht darüber. Und entweder du gehst freiwillig oder ich muss mit den Arzt über eine Zwangseinweisung reden.“
„Das kannst du nicht machen!“
„Ich tue es ja nur für dich.“
„Nein, ich...lasse dass nicht zu.“ Chealsea fing an zu weinen.
„Du wirst mir später dafür danken.“
„Verpiss dich!“
„Wie bitte?“
„Du sollst abhauen! Verschwinde!“
„Chealsea,...ich....“
„Hau ab!“ schrie Chealsea. Doch mitten drin versag ihre Stimme.
„Unfassbar,“ sagte ihre Mutter wütend und verließ den Raum.
Das Leben in der Psychatrie.
Es war immer das selbe. Aufstehen. Essen. Gruppentherapie. Essen. Gruppentherapie. Essen. Schlafen. Einmal die Woche dann eine Einzelsitzung und dreimal am Tag eine Anti-Depresiva zum schlucken.
Da war Carol. Eine Ketten rauchende Zwanzigjährige. Mit der sprach Chealsea oft.
„Warum bist du hier?“ fragte Chealsea.
„Versuchter Selbstmord.“
„Aha, ich auch.“
„Ist ja immer der selbe Scheiß.“
Chealsea verstand nicht ganz was sie damit meinte.
Einmal die Woche bekam man ein wenig Geld. Damit konnte man zum Kiosk gehen und sich was kaufen. Entweder eine Zeitschrift oder eine Packung Zigaretten für mehr blieb nicht viel übrig. Manche sparten es auch. Chealsea kaufte sich immer eine Packung Malboro. Hier fing sie mit dem Rauchen an.
Gruppentherapie.
„Überlegt doch mal, was gibt euren Leben einen Sinn? Was wollt ihr erreichen?“
Niemand antwortete. Die Frau zeigte auf Chealsea.
„Chealsea, was willst du?“
„Ich will mein Baby wieder haben.“
Jede zweite Woche kam ihre Mutter sie besuchen, doch meistens hatten sie sich nichts zu sagen.
Dann war Chealsea 16. Geburtstag. Ihre Mutter gab extra Geld.
„Da, kannst dir was kaufen.“
Chealsea schob das Geld zurück.
„Ich will hier raus. Ich will Virginia sehen.“
„Ich würde sie ja mit bringen aber, ich möchte das Kind nicht in diese Umgebung mit nehmen.“
„Was für eine Umgebung, Mutter? Dein eigenes Kind lässt du hier ja auch verrotten.“
„Chealsea, mir gefällt es überhaupt nicht, wie du mit mir sprichst.“
Chealsea sagte nicht darauf.
„Wie geht es ihr?“
„Virginia, gut. Durchaus gut.“
„Ich kann mir kaum vorstellen, dass Papa sie, wie hat sie immer genannt, aja einen Bastard in seinem Haus wohnen lässt.“
„Chealsea, wovon redest du? Dein Vater hat Virginia nie einen Bastard genannt.“
„Natürlich hat er das!“
„Hör auf so über ihn zu reden.“
„Wie, so? Ich soll nicht wahrheitsgemäß über ihn reden oder was?“
„Jetzt hört aber alles auf, Chealsea! Du bist so undankbar. Was wir alles für dich getan haben.“
„Was ihr für mich getan habt? Ihr habt mich fallen lassen! Von dem Moment an, wo ihr wusstet dass ich schwanger war, war ich nur noch ein Dreck für euch wert. Was ihr für mich getan habt? Ihr habt mir mein Kind weggenommen!“
Ihre Mutter sah sie wütend an und zischte: „Wir haben dir nicht dein Kind weggenommen, Chealsea. Das hast du dir selbst. DU hast Virginia in Stich gelassen.“
Chealsea wollte was sagen, doch sie ließ es sein. Darauf konnte sie nichts erwidern.
Schließlich hatte sie doch das Geld genommen. Sie hatte es dann Carol geschenkt. Die brauchte sowieso immer Geld für Zigaretten.
Ein halbes Jahr verging. Virginia wurde ein Jahr alt. Die Mutter brachte ihr ein Foto von ihr mit, wo man sie am Teppich sitzend mit ihrem Spielzeug sah. Sie war so viel älter. Chealsea erkannte sie kaum.
Als sie das Foto sah, brach sie in Tränen aus.
„Ich will hier raus.“
„Denkst du dass du schon genug Fortschritte dafür gemacht hast?“ fragte sie Dr. Wilma. Es war wieder Einzeltherapie.
„Ich will hier nur raus. Ich werde hier noch ganz karnk.“
„Wieso? Was genau macht dich krank?“
Chealsea antwortete darauf nicht. Diese Art von Fragen nervten sie.
„Ich will hier raus.“ wiederholte sie.
„Ich weiß, dass hast du schon gesagt.“
„Aber sie hören mir nicht zu.“
„Was meinst du?“
„Wenn sie mir zuhören würden, wäre ich hier schon lägst raus.“
„So?“
„Ja!“ schrie Chealsea. Dr. Wilma machte sie wahnsinnig. Alles hier machte sie wahnsinnig.
„Kein Grund laut zu werden, Chealsea.“
Chealsea nahm ein Kissen und drückte es sich vors Gesicht. Durchhalten, dachte sie sich, Einfach durchhalten. Für Virginia.
„Was macht dich so wütend, Chealsea?“ fragte Dr. Wilma.
„Es macht mich wütend zu wissen, das meine Tochter bei meinen Eltern ist und nicht bei mir. Es macht mich wütend zu wissen, dass meine Mutter sie wahrscheinlich jetzt im Arm hat und nicht ich sie und ich habe Angst um sie, weil ich nicht weiß was mein Vater ihr antut.“
Dr. Wilma lächelte. „Jetzt,“ sagte sie,“machen wir Fortschritte.“
Ihr Aufenthalt wurde um drei Monat verlängert und danach wieder um drei Monate.
„Spiel einfach mit, so wie ich. Tu so, als würde dir das Leben Spaß machen, dann kommst du schnell raus.“ sagte Carol. Chealsea glaubte nicht recht daran. Carol war schon zwei Jahren hier.
Nach einen Jahr und zwei Monate wurde sie schließlich entlassen. Ihre Mutter holte sie ab.
„Ich fahre dich erstmals zu uns,“ sagte sie.
Chealsea dachte an Virginia. Seit mehr als ein Jahr, hatte sie ihre Tochter nicht mehr gesehen. Virginia war schon fast zwei Jahre alt.
Wie sehr sie sie vermisste.
Zuhause angekommen, wurde sie als erster von ihren Bruder begrüßt. Er stand in der Küche schenkte sich Milch ein.
„Hey,“ sagte er zu Chealsea und ging in sein Zimmer.
Kurz darauf kam Evelin angerannt.
„Chealsea!“ schrie sie und umarmte ihre Schwester heftig.
„Hey Kleines, du bist ja schon richtig erwachsen.“
„Ich bin ja auch schon dreizehn, fast Vierzehn.“
„Oh, das gefährliche Alter,“ sagte Chealsea und erwiderte nicht den erschrockenen Blick ihrer Mutter.
Ihr Vater kam in die Küche.
„Schon aus der Klapse?“ fragt er gehässig.
„Ja,“ sagte Chealsea und vermied den Augenkontakt zu ihm. „Wo ist Virginia?“
„Komm, ich bring dich zu ihr.“ sagte Evelin aufgeregt und führte sie in Chealseas altes Zimmer. Ihre alten Möbel waren alle weggeräumt, dafür waren neue Kindermöbel da.
„Wo ist sie?“
„Da“ Evelin ging zum Kinderbett und griff hinein.
Chealsea kam ein paar Schritte näher, ihr Herz klopfte schnell.
„Hey Virginia.“
„Evelin.“
Chealsea erschrak als sie kindliche Stimme hörte. Die Stimme ihrer Tochter, die sie zum ersten Mal hörte.
Evelin hob ein kleines Mädchen aus dem Kinderbett.
„Hey Süße,“ flüsterte Chealsea. Virginia starrte sie an. Sie hatte genau so blaue Augen wie Tim, fiel Chealsea auf. Virginia flüsterte Evelin etwas ins Ohr.
„Das ist deine Mama,“ sagte Evelin.
Virginia blickte auf Chealsea, zeigte aber sonst keine Reaktion.
Chealsea streckte die Arme aus. „Kann ich...?“
„Oh ja, sicher.“ Evelin reichte ihr Virginia.
„Hallo Süße,“ sagte Chealsea und umschloss ihre Tochter. Sie drückt ihr einen Kuss auf dir Stirn. Da fing Virginia an zu weinen. Sie versuchte sich von Chealsea weg zudrücken und streckte ihre Arme nach Evelin aus.
Chealsea hatte keine Ahnung was sie tun sollte. Ihre Mutter kam rein.
„Mama!“schrie Virginia.
Chealseas Mutter nahm ihr Virginia ab.
„Ist ja alles gut, Schätzchen. Beruhige dich, ist ja alles gut.“
„Mama,“ sagte Virginia noch mal und schlief ein.
„Sie muss sich einfach erst an dich gewöhnen,“ sagte Evelin.
Ihre Mutter legte Virginia zurück ins Bett.
Chealsea starrte sie an: „Mama?“
„Pst, rede nicht so laut. Die Kleine schläft, sie hat schon genug Aufregung gehabt.“
Sie gingen in die Küche.
„Mama?!“ schrie Chealsea.
„Was regst du dich so auf? Sieht mich halt als ihre Mutter, und?“
„Aber du bist nicht ihre Mutter! Wie konntest du nur so tun, als wärst du ihre Mutter?“
„Das hätte ich nicht getan, wenn du da gewesen wärst!“
„Ich fasse das nicht! Ich fasse das einfach nicht. Ich werde sie heute noch mitnehmen!“
„Wohin den, bitte schön?“
„Ist doch egal, nur weg von hier.“
„Das wirst du nicht tun!“
„Wer will mich daran hindern?“
„Ich, ihr gesetzlicher Vormund. Ich habe das Sorgerecht, ich bestimme, wo und mit wem sie wohnt.“
„Du bist nicht ihre Mutter!“
„Vom Gesetzt her schon.“
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 15.07.2009, 20:55
oh, dass ist so hart!
ich könnte ihre eltern echt .... (schreibe jetzt besser nicht was genau! ;-) )!!
aber ist man wirklich so lange in einer psychiatrie?
erhält man da nicht medikamente und wird dann wieder entlassen?
und hat sie da nicht auch noch ein wort mit zu reden, wer das sorgerecht erhält?
ich meine, dass sie es nicht behalten kann, ist klar, nach dem was passiert ist, aber sie kann sich doch gegen ihre eltern wehren?
ich meine, sie hat ja nicht zuhause gewohnt, da muss das jugendamt sich ja fragen wieso!
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 15.07.2009, 21:22
WIE KÖNNEN IHRE ELTERN NUR?! hoffentlich kriegt sie des sorgerrecht bald wieder....
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 15.07.2009, 22:36
boah... das is echt hart... ich würde auch mit der tochter abhauen und auswandern oder so... das würd mich auf jeden fall total wütend machen o^o
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 16.07.2009, 12:36
ich kann sie echt gut verstehen
ich hätte meiner mutter bestimmt schon eine ausgewischt, wenn ich sie wäre
ich finde du hast ihre verzweiflung echt gut beschrieben
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 16.07.2009, 17:13
Angi90 hat folgendes geschrieben: oh, dass ist so hart!
ich könnte ihre eltern echt .... (schreibe jetzt besser nicht was genau! ;-) )!!
aber ist man wirklich so lange in einer psychiatrie?
erhält man da nicht medikamente und wird dann wieder entlassen?
und hat sie da nicht auch noch ein wort mit zu reden, wer das sorgerecht erhält?
ich meine, dass sie es nicht behalten kann, ist klar, nach dem was passiert ist, aber sie kann sich doch gegen ihre eltern wehren?
ich meine, sie hat ja nicht zuhause gewohnt, da muss das jugendamt sich ja fragen wieso!
lg
Also ehrlich gesagt, kenn ich mich mit diesem rechtlichen Zeug nicht so aus. (Wird man auch im späteren Lauf der Geschichte merken :wink: )
Deswegen seit bitte nicht zu streng zu mir :oops:
Aber es ist schon so, dass man wenn versucht sich umgebracht zu haben und sich weigert von sich aus in Behandlung zu kommen und Gefahr besteht sich selbst zu gefährden, kann man Zwangseingewiesen werden. Dann bestimmt die Psychatrie wie lange ein Patient in Behandlung bleibt.
Und je nach dem, ob der Patient sich kooperativ zeigt, kann diese Behandlung länger oder kürzer dauern.
Außerdem möchte Chelsea ja auch wieder das Sorgerecht für ihr Kind zuückgewinnen und da wird natürlich nachgeprüft ob sie sich in psychpeutische Behandlung begeben hat, damit nicht die Gefahr besteh, dass sie es wieder tun wird.
Und was das Sorgerecht angeht, weiß ich auch nicht so genau.
Ich weiß nur, dass früher in Österreich das so war, dass wenn eine Minderjährige ein Kind bekommt, dass Sorgerecht automatisch die Mutter der Minderjährigen bekommt, außer das Mädchen heiratet.
Das war nämlich bei meiner Stiefmutter so. Sie wurde mit 16 schwanger und "musste" dann den Vater des Kindes heiraten, weil sie nicht wollte, dass ihre Mutter das Sorgerecht bekommt.
Aber ich glaub, dass ist inzwischen nicht mehr so....
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Natalia - 18.07.2009, 17:19
In der Mutter glaub ich irgentjemand zu sehen, denn ich kenn, weis aber nicht wer.
Sonst ist die Story echt toll.
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 27.07.2009, 19:24
"Ich will mein Kind zur¸ck!"
"Jetzt beruhigen sie sich!"
"Ich werde mich nicht beruhigen bevor ich nicht mein Kind habe. Ich mˆchte sofort das Sorge recht."
"Dass m¸ssen sie gerichtlich beantragen."
"Sie sind Anwalt, gehen sie mit mir vor Gericht."
Dr. Leus lachte.
"Ihre Chancen, dass Sorge recht zu bekommen, liegt gleich bei Null. Sie haben keinen Wohnsitz, keinen Job und das Geld um mich zu bezahlen auch nicht."
"Ich brauche einen Job und eine Wohnung und Geld, * nochmal."
"Beruhige dich." sagte Laura.
"Wieso sagt mir jeder, dass ich mich beruhigen soll?!"
"Weifl nicht, vielleicht weil du dich wie eine Irre auff¸hrst."
"Hilfst du mir jetzt oder nicht?"
"Nat¸rlich helfe ich dir. Hast auch einen Superlebenslauf wenn ich es Anmerken kann. Schule abgebrochen. Mutter. Ein Jahr in eine psychiatrischen Klinik zu gebracht. Ist in einen Gerichtstreit verwickelt..."
Chealsea musste obwohl sie es gar nicht wollt lachen. "Halt die Klappe, ja?"
Auf den Weg zu ihrer Mutter rauchte Chealsea eine Zigarette. Sie hatte keine Zeit auf zu hˆren. Sie l‰utete an, ihre Mutter machte auf.
"Hallo, was willst du?" fragt diese herablassend hˆflich.
"Ich will meine Tochter sehen."
"Das denke ich kaum."
"Wie bitte?"
"Ich habe dar¸ber nach gedacht, dass es besser w‰re, wenn du sie in n‰chster Zeit nicht siehst. Zu viel Aufregung."
"Wie bitte?"
"Du hast mich schon gehˆrt."
"Das ist nicht dein Ernst, oder?"
"Es ist mein Ernst." Ihre Mutter sah sie herausfordernd an.
Chealsea nahm einen Zug von der Zigarette und pustete den Rauch ihrer Mutter ins Gesicht. Dann trat sie die Zigarette auf den Parkettboden der Wohnung aus.
"Das hier ist noch nicht zu Ende," zischte Chealsea.
"Das glaube ich," sagte ihre Mutter und schloss die T¸r.
"Der erste Schritt ist es einen Job zu kriegen," sagte Laura. "Mit einen Job kriegst du Geld, f¸r Geld kriegst du eine Wohnung und du kannst einen Anwalt bezahlen."
"Suchen Sie eine Aushilfe. Ich mache alles."
"Nein, tut mir Leid, wir suchen nichts."
"Also, sie haben keine Ausbildung, keinen Schulabschluss, nichts?"
Chealsea nickte zaghaft. Der Mann seufzte und gab ihr die Unterlagen zur¸ck.
"Tut mir Leid."
"Ich glaube nicht, dass sie f¸r unseren Job geeignet sind. Tut mir Leid"
"Tut mir Leid, ich habe keinen Job f¸r sie."
Tut mir Leid, Tut mir Leid. Tut mir Leid.
Wenn sie noch einmal diesen Satz hˆrte, w¸rde sie aus rasten.
"Ein Monat!" schrie Chealsea. "Seit einen Monat suche ich einen Job. Seit einen Monat habe ich nicht mehr Virginia gesehen!"
"Reg dich ab, so einfach ist das nicht." versuchte Laura sie zu beruhigen.
"Erz‰hl mir, was ich nicht weifl."
Virginias 2. Geburtstag.
Chealsea l‰utete an, doch diesmal wurde noch nicht mal die T¸r auf gemacht.
Chealsea dr¸ckte immer wieder die Klingel. Erst nach f¸nf Minuten erschien ihre Mutter im Fenster.
"Geh nach Hause Chealsea!"
"Ich will zu meiner Tochter!"
Sie l‰utete noch mal.
"Ich rufe gleich die Polizei!"
"Tu es doch!"
Als dann wirklich der Polizeiwagen kam, ging Chealsea. Das letzte was sie jetzt brauchte, war ƒrger mit der Polizei.
Am n‰chsten Tag, l‰utete das Telefon. Laura ging dran.
"Chealsea! F¸r dich!"
Chealsea nahm den Hˆrer entgegen.
"Ja? Hallo?"
"Chealsea, ich bin es," sagte Evelin.
"Evelin?"
"Ja, es hat eine Ewigkeit gedauert die Nummer deiner Freundin zu finden."
"Was ist los?"
"Komm, heute so um 3 in den Park, vor unseren Haus."
"Wieso?"
"Ich nehme Virginia mit."
"Echt? Du bist ein Engel."
"Um 3, ja?"
"Ja, ich werde da sein."
Chealsea wartete ungeduldig im Park. Sie safl in der N‰he des Spielplatzes auf einer Bank.
Endlich kam Evelin mit einen Kinderwagen. Virginia safl drinnen und spielte mit ihren Fingern. Chealseas Herz machte einen Satz.
"Hey, ihr beiden!" rief Chealsea.
"Wo warst du? Ich hab dich schon ¸berall gesucht."
"Wir haben uns keinen Treffpunkt ausgemacht." Sie sah zu Virginia. Sie musste sich beherrschen, sie nicht gleich zu dr¸cken. Sie musste es langsam angehen.
Evelin schien das zu bemerken. Sie lˆste Virginia aus der Haltung.
"Komm Gini, spielen wir im Sandkasten."
Sie betraten den Spielplatz. Virginia lies sich in den Sand fallen und fing an ihre F¸fle ein zu graben.
"Sie ist so klein," bemerkte Chealsea.
"Der Arzt hat gesagt, sie h‰tte eine Wachstumstˆrung," sagte Evelin.
"Sie ist doch nicht kleinw¸chsig oder so?"
"Nein, nein. Sie ist eben nur klein."
Chealsea setzte sich zu Virginia.
"Hallo Gini,"
Virginia sah sie an und schien seit der letzten Begegnung wieder vergessen zu haben.
"Hallo."
Das kleine Kind schaufelte einen Haufen Sand zusammen.
"Was machst du denn da?"
"Eine Burg."
"Kann ich mitmachen?"
Virginia nickte.
"Gute Nachrichten!" triumphierte Laura.
"Was denn?"
"Ich habe eine Wohnung f¸r dich gefunden."
"Ich habe noch nicht mal einen Job, wie soll ich mir da eine Wohnung leisten?"
"Du musst keine Miete zahlen. Nur Rechnungen und so, aber wenn du sparst und bald einen Job findest, kannst du das auch zahlen."
"Es gibt keine Wohnung ohne Miete," sagte Chealsea.
"Doch, doch."
Plˆtzlich verstand Chealsea.
"Du meinst doch nicht..."
"Doch, eine Hausmeisterwohnung!"
Auch Lauras Eltern schienen erleichtert als Chealsea auszog. Sie schenkte ihr zum Abschied auch ein paar Mˆbel. Lauras altes Bett, mit Matratze, zwei St¸hle, ein Teppich und eine Vase. Die Wohnung war auch schon etwas mˆbliert, dass heiflt es gab einen Herd, einen K¸hlschrank, einen Kasten und einen Badezimmerspiegel. Dusche und Klo gab es nat¸rlich auch.
Es gab drei kleine Zimmer. Perfekt, dachte sich Chealsea. Ein Zimmer f¸r sie, eins f¸r Virginia und ein Wohnzimmer.
Auch die Arbeit als Hausmeister war nicht so schwer. Sie musste zweimal die Woche, alle Bˆden der f¸nf Stockwerke waschen, im Winter dreimal, dann noch daf¸r sorgen, dass rechtzeitig eingeheizt wurde und der M¸llabfuhr die T¸r ˆffnen. Das war alles.
Doch da war noch das Problem, dass sie Stromrechnung und das alles selber zahlen musste. Aber sie hatte bis jetzt noch keinen richtigen Job. Es wurde Zeit endlich einen zu finden.
Und weil sie gerade so eine Gl¸cksstr‰nne hatte, fand sie einen.
In einem Coffeshop. Die Bezahlung war nicht wirklich gut, aber es ging gerade so zum leben. Jeden Cent der ¸brig blieb sparte sie, f¸r Mˆbel und einen guten Anwalt.
Chealsea war gerade dabei eine CafÈ Latte zuzubereiten.
Sie dachte an Virginia als ein "Hey" sie aus ihren Gedanken riss.
Ein junger Mann stand da, vielleicht zwei Jahre ‰lter als Chealsea.
"Was kann es sein?"
"Hm...ein Espresso."
"Kommt sofort." Sie stellte die Kaffeemaschine ein.
"Sonst noch was?"
"Nein, danke...Obwohl doch. Wollen Sie mit mir vielleicht ausgehen?"
Chealsea kannte ihn. Er war fast jeden Morgen hier. Es sah nett aus, aber sie hatte im Moment wichtigere Probleme.
"Tut mir Leid," sagte sie. "Es geht nicht."
"Ist doch ganz nett hier," sagte Jana, doch es klang nicht richtig ehrlich.
"Mir gef‰llt es hier,"
"Hier, habe ich dir mitgebracht," sagte sie und hielt ihre eine Nachtischlampe hin.
"Danke," sagte Chealsea und stellte sie erstmal auf den Boden. Sie hatte keinen Tisch.
Jana begutachtete die kahle Wohnung.
"Weiflt du was ich gut finde," sagte Chealsea. "Den Parkettboden. Ich h‰tte es schrecklich gefunden, wenn ich Teppichboden h‰tte."
"Wieso machst du kein Licht, es ist so dunkel."
"Oh, das kostet zu viel Geld."
Jana sagte darauf nichts und betrachtete das Bad.
„Ich hab schon ein bisschen Geld zusammen um mir einen Anwalt leisten zu können. Ich möchte mir nicht irgendeinen haben sondern einen guten, weil meine Eltern wahrscheinlich auch einen guten haben werden.“ Sie redete schnell, weil Jana sie mit ihren ernsten Gesicht beunruhigte.
„So,so...“
„Und was sagst du?“ fragte Chealsea und bis sich auf die Lippen.
Jana seufzte und holte dann ihre Geldbörse raus.
„Was machst du?“
Sie nahm ein paar Scheine raus und hielt sie Chealsea entgegen.
„Hier, nimm.“
„Was?“
„Kauf dir davon Möbel und bezahle einen Anwalt. Ich werde dir einen Scheck ausstellen.“
„Nein! Das geht nicht. Das kann ich nicht annehmen.“
„Natürlich kannst du. Tu es für Virginia“ sagte Jana.
Die Versuchung war groß. Schließlich nahm Chealsea das Geld.
„Du kriegst es zurück.“
„Lass dir Zeit.“
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
xXxTeigerxXx - 27.07.2009, 21:35
endlich jemand nettes (:
hmm... doof... ich hoffe, sie schafft es!! und... der mann soll bloß wegbleiben!! nich noch n kerl-.-"
hoffe, es geht bald weiter x)
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 27.07.2009, 22:40
wer ist diese jana schon wieder?
sorry, habe im moment gerade den überblick verloren! xD
aber ich bin froh, hat sie eine wohnung und einen job, so kann sie wenigstens sagen, dass sie schon etwas kleines erreicht hat!
hmmm... es kommt immer darauf an, was für eine art kerl dass es is!
wenn es einer ist, wie tim oder janis, dann finde ich es nicht so gut, aber wenn es mal einer ist, der nett ist, wieso nicht!
er könnte ihr etwas selbstvertrauen und halt im leben geben!
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 28.07.2009, 16:31
oh schön :D hoffentlich kriegt sie des sorgerecht... hoffentlich... ich hoff des so sehr...
(irgentwie fieber ich voll mit chealsea mit, obwochl sie nur aus ner geschichte is... :oops:
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 28.07.2009, 21:54
Angi90 hat folgendes geschrieben: wer ist diese jana schon wieder?
sorry, habe im moment gerade den überblick verloren! xD
aber ich bin froh, hat sie eine wohnung und einen job, so kann sie wenigstens sagen, dass sie schon etwas kleines erreicht hat!
hmmm... es kommt immer darauf an, was für eine art kerl dass es is!
wenn es einer ist, wie tim oder janis, dann finde ich es nicht so gut, aber wenn es mal einer ist, der nett ist, wieso nicht!
er könnte ihr etwas selbstvertrauen und halt im leben geben!
lg
Jana ist die Krankenschwester die ihr den Platzt in diesem Haus für junge Mütter besorgt hat :wink:
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 28.07.2009, 22:45
jana hat folgendes geschrieben: Angi90 hat folgendes geschrieben: wer ist diese jana schon wieder?
sorry, habe im moment gerade den überblick verloren! xD
aber ich bin froh, hat sie eine wohnung und einen job, so kann sie wenigstens sagen, dass sie schon etwas kleines erreicht hat!
hmmm... es kommt immer darauf an, was für eine art kerl dass es is!
wenn es einer ist, wie tim oder janis, dann finde ich es nicht so gut, aber wenn es mal einer ist, der nett ist, wieso nicht!
er könnte ihr etwas selbstvertrauen und halt im leben geben!
lg
Jana ist die Krankenschwester die ihr den Platzt in diesem Haus für junge Mütter besorgt hat :wink:
danke! =)
bin manmal etwa verwirrt, sorry!
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 30.07.2009, 15:05
find ich toll, das jana ihr hilft
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 30.07.2009, 15:07
find ich auch...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
jana - 05.08.2009, 22:11
So, hier kommt der letzte Teil:
"Wieso nicht?" fragte er.
"Was?"
"Wieso wollen Sie nicht mit mir ausgehen?"
"Sie haben mich schon vor zwei Wochen gefragt. Denken Sie nicht, dass dieses Thema nicht mehr ganz aktuell ist."
"Schon, aber ich konnte einfach nicht aufhören, darüber nachzudenken."
Chealsea musste lachen.
"Also?"
"Ich habe einfach wichtigere Probleme. Ich kann jetzt keine Beziehung gebrauchen."
"Wer redet von Beziehung, es kann ja nur rein freundschaftlich sein."
"Rein freundschaftlich? Daran glauben Sie ja selbst nicht!"
"Wieso?"
"Ich hab gesehen, wie Sie mir lechzend hinter her starren."
"Ich? Das sind wohl eher Sie."
"Was?" lachte Chealsea.
"Ja, geben Sie es doch zu. Sie stehen unheimlich auf mich."
"Könnten Sie freundlicher Weise mal ihren Mund halten? Ich stehe überhaupt nicht auf Sie."
"Hart aber höflich. Ich heiße übrigens Ben." Er streckte ihr die Hand hin.
"Chealsea."Sie schüttelte seine Hand.
"Also, morgen Abend um 6?"
"Sie geben wohl nie Ruhe, was?"
"Nein, nie."
"Gut, dann werden sie es jetzt lernen. Ich werde nämlich nicht mit ihnen ausgehen."
"Werden sie mich jetzt vertreten?"
Dr. Leus antwortete nicht.
"Ich habe auch das Geld, sie zu bezahlen."
"Ja und die Frage ist auch von wem?"
"Eine Freundin hat es mir geborgt."
"Da eben ist das Problem. Sie sind nicht selbstständig genug für ein Kind."
"So eine Blödsinn. Ich werde mich gut um meine Tochter sorgen. Ich habe einen Job und eine Wohnung. Was wollen sie mehr?"
"Dass sie auch den Richter überzeugen können."
Chealsea legte ihr e Schürze Beiseite.
"Ich mach jetzt Pause," rief sie Gloria, einer ihrer Kolleginnen zu.
Als sie den Coffeshop verließ; stand da schon Ben.
"Hey."
"Was willst du?"
"Nichts, ich glaube nur ich muss den selben Weg gehen wie du."
"Ach ja? Wo muss ich den hin?"
"äh...Ist doch egal, wir gehen einfach nur spazieren, ja?"
"Sicher nicht. Ich gehe nie wieder spazieren mit einen Jungen."
"Wieso nicht?"
"Sagen, wir einfach, wegen schlechten Erfahrungen."
"Woran denkst du die ganze Zeit?" fragte er.
"Wie bitte?"
"Du schaust immer so ernst drein. Woran denkst du?"
Chealsea überlegte kurz.
"Ich denke an meine Tochter."
Das saß;. Er sah sie überrascht an. "Tochter, du hast eine Tochter?"
"Ja, sie ist 2. Aber sie wohnt nicht beim mir, sondern bei meiner Mutter, die das Sorgerecht hat, weil ich versucht habe mich umzubringen und ein Jahr in die Anstalt kam und es mir entzogen wurde. Meine Mutter verbietet mir meine Tochter zu sehen. Also habe ich einen gerichtlichen Termin fest gelegt um sie mir zurück zu holen. Und ach übrigens ich habe versucht mich umzubringen wegen einen Mann, weil ich mich von Männern immer zu sehr beeinflussen lasse und deswegen habe ich auch keine Lust mit dir auszugehen,"
Chealsea sah ihn abschätzig an. Wenn dass ihn nicht verkraulte, wusste sie auch nicht weiter.
Doch der zuckte nur mit den Schultern.
"Tja, " sagte er. "Wir wäre es mit Pizza? Magst du Pizza?" Und auf Chealseas Blick fügte er hinzu. "Wir gehen natürlich nur platonisch miteinander essen."
Chealsea, Evelin und Virginia bauten gerade einen Schneemann.
Virginia war gerade damit beschäftigt eine Kugel Schnee aus zu rollen.
"Ich könnte sie einfach mitnehmen und abhauen," sagte Chealsea und beobachtete Virginia.
"Wohin denn?"
"Vielleicht nach Frankreich. Frankreich soll schön sein."
"Rede keinen Blödsinn Chealsea. Nächste Woche hast du deinen Gerichtstermin und dann bekommst du wieder das Sorge recht und du musst nicht abhauen."
"Und was ist, wenn ich es nicht kriege?"
"Du wirst es kriegen. Ganz bestimmt."
Doch Chealsea glaubte nicht recht daran.
"Und wie stellen sie sich das vor? Eine 17 Jährige soll ein kleines Kind versorgen?"
"18 Jahre," verbesserte Dr. Leus, "Sie ist letzte Woche 18 gewordem."
"Ich möchte mit ihrer Mandantin reden."
Chealsea stand auf.
"Wie ich sehe, haben Sie ein Jahr in einen psychiatrischen Klinik verbracht."
"Ja, habe versucht mich umzubringen. Aber das ist schon fast zwei Jahre her." sagte Chealsea und hoffte so dem Richter den Wind aus den Segeln zu nehmen."
"Woher soll ich wissen, dass Sie nicht wieder versuchen sich umzubringen."
"Ich habe diese Phase hinter mir. Ich habe eine Therapie gemacht und mich lange mit den Thema auseinander gesetzt."
"Woher," sagte der Richter noch mal. "Soll ich wissen, dass Sie nicht wieder versuchen sich umzubringen."
Das verunsicherte Chealsea. Sie wollte was sagen, dich sie fing an zu stottern.
"Woher soll ich wissen, dass Sie sich nicht wieder versuchen sich umzubringen und ihre Tochter auch gleich mit nehmen."
"Ich habe versucht mich umzubringen," sagte Chealsea. "Aber ich bin kein Monster. Ich bin eine Mutter, die ihre Tochter zurück will. Ein Kind gehört zu seiner Mutter. Ich weiß; selbst dass ich Fehler gemacht habe und glauben Sie mir ich habe sie mehr als genug aus gebadet. Doch werde ich nie wieder so weit gehen und versuchen mir das Leben zu nehmen. Sie wissen es vielleicht nicht, aber ich weiß; es." Sie schwieg. Der Richter sagte nichts mehr darauf.
"Wieso denken sie, dass sie besser um das Kind sorgen können, als ihre erfahrene Mutter es kann."
"Meine Mutter sorgt sich mehr um die äußere Erscheinung, als darum, ob es den Kind gut geht. Ich kann meinen Kind geben was mir selber verwehrt wurde...Liebe."
Ihre Mutter wollte was sagen, doch ihr Anwalt hielt sie zurück.
"Glauben Sie mir, euer Ehren. Ich liebe meine Tochter und werde mich immer gut um sie kümmern."
Der Richter schwieg.
Chealsea sah verunsichert zu ihrem Anwalt. Der lächelte nur verschmitzt.
Chealsea trug Virginia auf den Armen als sie an ihrer Mutter vorbei ging.
"Verabschiede dich von Oma, Gini," sagte sie.
Ihre Mutter nahm Virginia in den Arm.
Chealsea beugte sich vor und flüsterte ihr ins Ohr.
"Du wirst sie nie wieder sehen. Ist dir das klar? Nie wieder. Dafür sorge ich." Dann nahm Chealsea ihre Tochter bei der Hand und verließ; zusammen mit ihr das Gebäude.
Am Anfang war es schwer gewesen. Virginia hatte viel geweint und nach Chealsea Mutter verlangt. Wenn Evelin kam, hatte sie sich etwas beruhigt.
Chealsea hatte angefangen am Abend einen Computerkurs zu machen. Dann fand sie einen Job als Sekretärin. Sie verdiente dort besser als bei ihrer alten Arbeit und hatte nun auch mehr Zeit für Virginia.
Jana half ihr sehr und passte oft auf Virginia auf, wenn Chelsea arbeiten war.
Einmal im Monat kam eine Sozialarbeiterin zu Chelsea um zu schauen ob sich Chelsea auch gut um Virginia zu kümmern. Darauf hatte der Richter bestanden.
Aber Chelsea war trotzdem glücklich, weil sie ihrer Tochter wieder jede Nacht beim schlafen zusehen konnte.
Es war kurz vor Virginias 3.Geburtstag. Chealsea ging die Straße hoch. Ihr Herz pochte schnell. Die Gegend hier war schön. Wie konnte er sich so was leisten? Er war doch nur ein Student. Seine Eltern, ganz klar...
Sie bog um die Ecke und durchquerte einen kleinen Park mit einen Spielplatz. Chealsea wurde wütend. Sie wohnte mit Virginia in einen kleinen Betonklotz, mit Aussicht auf einen Bahnhof und er hier, hatte das Paradies.
Gerade, als sie zu seinem Haus kam ging die Tür auf und Tim trat heraus. Sie liefen in einander.
"Tut mir..." Erst jetzt erkannte er Chealsea.
"Leid?" beendete sie den Satz.
Eine Frau kam hinter Tim hervor. Es war Kathrin. Sie war sehr hübsch, trug teure Sachen und war unheimlich dünn. Auch wenn Chealsea nach der Geburt schon an Gewicht verloren hatte konnte sie immer noch nicht sagen, jetzt ihre Traumfigur zu haben. Im Moment kam sie sich mit ihren fünf Kilo zu viel und ihrer Second-Hand Kleidung ziemlich schäbig vor. So gut es ging versuchte sie es zu verbergen.
"Chealsea?" sagte Kathrin, während Tim immer noch etwas fassungslos da stand. "Schön dich zu sehen."
"Schön auch dich..." Chealsea brachte den Satz nicht zu Ende.
"Hast du jetzt das Baby?"
"Ja, ja schon lange." Wusste Kathrin dass das Kind von Tim war? Wahrscheinlich schon.
"Was machst du hier?" Chealsea bemerkte dass diese Freundlichkeit nur eine Fassade war. Chealsea machte sich nichts daraus, sie wollte sowieso nicht mit ihr reden.
"Ich würde gern mit dir sprechen, Tim."
Irgendwie schien sie ihn aus seinen Gedanken geschreckt zu haben. Er zuckte zusammen.
"Äh...ja klar. Was gibts?"
"Wenn es geht unter vier Augen."
"Ach so, ja. Kathi, Schatz, wir treffen uns in ein paar Minuten beim Auto, ja?"
Sie schien nicht sehr begeistert. Trotzdem nickte sie.
Chealsea und Tim gingen zum Park.
"Was willst du hier?" fragte Tim unfreundlich.
"Ich möchte mit dir reden."
Er überlegte kurz. "Hör mal, es geht nicht, Chealsea. Du kannst nicht einfach so in mein Leben platzten. "
"Was?!" Sie dachte nach, doch konnte sie keinen wirklichen Sinn in seinen Worten finden.
"Ich studiere und habe vielleicht vor Kathrin zu heiraten. Ich hab ein Leben, dass ich schon immer haben wollte. Ich weiß genau wieso du hier bist. Aber es geht nicht. Ich will nichts mit der Sache zu tun haben."
"Du meinst du möchtest nichts mit deiner Tochter zu tun haben?" fragte Chealsea barsch.
Er sah zu Boden. "Hör auf damit."
"Du bist ihr Vater!"
"Nein, bin ich nicht. Ich bin nur Vater, wenn ich das Kind anerkenne."
Statt ihr das zu sagen, hätte er ihr auch einfach ins Gesicht schlagen können. Jetzt war sie wirklich wütend.
"Was?! Du denkst du bist nur ihr Vater wenn du sagst, es ist dein Kind?. Schei-ße Tim, du bist keine 14 Jahre alt mehr. Du hast mich geschwängert. Du hast mich verlassen. Du hast mich mit einen Kind in Stich gelassen. Dein Kind, neben bei bemerkt. Das einzige was du nie gemacht hast, war Verantwortung zu übernehmen! Ich hab dich jetzt Vier Jahre mit der Sache in Ruhe gelassen. Aber jetzt reichts! Ich hab es satt!"
"Schei-ße Chealsea! Weißt du wie mir das egal ist?"
Sie musste sich echt zusammen reißen, nicht gleich auf ihn los zuschlagen.
"Es ist dein Kind! Dein Problem! Nicht meines!" brüllt er.
"Virginia..."sagte sie und das mit so einen sanften Ton, dass auch gleich Tim ruhig wurde.
"Sie heißt Virginia. Sie ist so klein und süß;. Sie sieht dir sehr ähnlich. Sie hat blaue Augen. Aber das weißt du ja alles nicht."
Es war lange Zeit still.
"Chealsea, ich..." er klang verzweifelt. "Es geht nicht."
Sie nickte, als ob sie ihn verstanden hatte. Doch dann blickte sie ihn direkt in die Augen.
"Jetzt, hör mir mal zu," es war schon fast unheimlich wie schnell sie ihre Stimme von sanft auf bestimmt gewechselt hatte. "Dur bist der Vater von meiner Tochter, Virginia. Sie ist dein Kind. Also * noch mal, benimm dich wie ihr Vater. Du wirst sie besuchen kommen, Sachen mit ihr unternehmen und halt alles was jeder gute Vater so tut. Du wirst sie lieb haben, verstanden?" Sie heulte schon fast, vor Verzweiflung. Da sah sie, dass auch Tim weinte.
Sie versuchte sich wieder zu fassen. "In zwei Wochen hat sie ihren 3.Geburtstag. Ich sag dir noch die Uhrzeit und dass alles, aber du wirst da sein. Verstanden? Du kommst mit einen Geschenk, dass du ihr geben wirst und dann wirst du sie umarmen, vor rausgesetzt sie will das. Ja?"
Tim nickte. Chealsea fühlte ein Gefühl des Triumphs in ihr hoch steigen.
"Okay, also bis dann."
Sie wollte gehen, da rief Tim: "Es tut mir Leid!"
"Was tut dir Leid?"
"Wie ich mich damals benommen habe...Ich war einfach Überfordert"
Chealsea nickte.
"Keine Sorge du hast noch genug Zeit das alles wieder gut zu machen..."
Um drei Uhr trudelten die erste Gäste rein. Chealsea hatte sich heute extra frei genommen um Virginias Geburtstag gut vorzubereiten.
Es waren schon einige von Virginias Freunden da, als es an der Tür klingelte.
Sie machte auf. Es war Ben.
"Hey," begrüßte ihn Chealsea und umarmte ihn.
"Hey, wo ist den Gini?"
"Im Wohnzimmer."
"Dann sag ich ihr mal alles Gute."
"Ja mach das." Sie folgte ihm zu Gini.
"Ben!" schrie Gini und rannte auf ihn zu.
"Ich hab ein Geschenk für dich." Er zog ein Paket aus seiner Jacke. Virginia wollte es sich schnappen doch er hielt es hoch, gerade so dass sie es nicht erreichen konnte.
Virginia stampfte wütend auf und versuchte dann auf ihn hoch zu klettern. Er schüttelte sie wieder ab. Sie kicherte.
Chealsea musste lächeln. Ben war ein guter Freund der Familie. Mehr nicht, er und Chealsea waren nicht zusammen oder so. Trotzdem hatte Chealsea den Verdacht, das Virginia Ben auch irgendwie für ihren Vater hielt. Hoffentlich würde sie auch noch Platzt für Tim haben.
Es läutete wieder an der Tür. Als Chealsea die Tür öffnete blickte ihr ein Gesicht entgegen, von dem sie gehofft hatte, es nie wieder zu sehen. Ihre Mutter.
"Was..."
"Was ich hier will? Meine Enkelin sehen."
"Hast du vergessen, was ich dir damals gesagt habe?"
"Keineswegs, aber..."
"Gut, dann kannst du ja gehen." Sie wollte die Tür zu machen. Ihre Mutter hielt sie mit der Hand auf.
"Chealsea, glaub mir. Du kannst mir zurzeit zwar das Besuchsrecht verbieten, doch werde ich mir das gerichtlich auch erkämpfen und das Sorge recht dazu."
"Oh ja sicher, und wie so sollte dir der Richter das Sorge recht geben?"
"Es war dumm von ihn, dir die Rechte für Virginia zu geben. Davon werde ich ihn schon überzeugen."
Chealsea schloss einfach die Tür. Erst gestern Abend, hatte sie sich gefragt, wieso sie sich eigentlich mit ihrer Mutter zerstritten hatte. Jetzt fiel es ihr wieder ein.
"Kommst du? Wir spielen blinde Kuh!" rief Ben.
Chealsea atmete noch einmal tief durch.
"Ja, ich komme."
Eine wenig später, stand Tim vor der Tür. Er sah sehr unsicher aus.
"Hey," sagte Chealsea. Sie freute sich echt ihn zu sehen.
"Hi." Unter seinem rechten Arm hatte ein Geschenk ein geklemmt.
"Komm mit," sagte Chealsea und führte ihn in die Wohnung.
Ben kam aus der Küche. Er sah zu erst Tim an und dann Chealsea.
"Hey Ben, darf ich vorstellen. Das ist Tim, Ginis Vater."
"Hey," sagte Ben und reichte ihm die Hand. Doch sein Gesichtsausdruck wirkte bestürzt.
"Hi."
"Ich bring dich mal zu Virginia, ja?"
"Oh-kay." Tim schien nervös. Chealsea nahm ihm aufmunternd bei der Hand und brachte ihn ins Wohnzimmer. Virginia spielte gerade mit ein paar anderen Kindern "Blinde Kuh".
"Hey Gini, komm mal her." rief Chealsea. Sie spürte wie Tim neben ihr unruhig wurde.
Gini kam herbei. Sie nahm Chealsea an der Hand. Tim beachtete sie nicht.
"Schau, das ist dein Papa," sagte Chealsea. Gini fing an mit ihren mit ihrer Puppe zu spielen, die Ben ihr geschenkt hatte. Chealsea seufzte. Das war zu schnell gewesen. Sie kniete sich zu ihr herunter.
"Schau mal, er hat dir ein Geschenk mitgebracht."
Virginia blickte hoch. Tim zögerte kurz dann gab er ihr das Geschenk. Virginia öffnete es, Chealsea half ihr beim auspacken. Es war ein Kübel mit Malkreide.
"Toll, nicht wahr?"
Gini strich kurz über das Plastik, dann machte sie denn Kübel auf.
"Hey, willst nicht du und Tim runter gehen und damit im Hof malen." Sie sah Tim fragend an. Er nickte."Na?"
Gini lächelte.
Chealsea war gerade damit Beschäftigt die Torte für Virginia her zurichten. Ben kam in die Küche.
"Hey."
"Hey."
Er trommelte mit den Fingern nervös am Tisch herum.
"So du..."
"Ich?"
"Das ist der Vater von Gini..."
"Ja..."
Er nickte. Er war irgendwie nervös. Chealsea sah in abschätzend an.
"Was ist mit dir?"
"Mit mir? Nichts! Wieso?
"Du bist so komisch."
"Ach weiß auch nicht...seid ihr zusammen?"
Chealsea fing an zu lachen.
"Was?"
"äh...seid ihr zusammen?"
"Wie kommst du darauf?"
"Ich weiß nicht..."
Chealsea musste noch immer kichern als sie anfing die Teller herzurichten. Ben wurde da weil immer unruhiger.
"Was ist los...du...du bist doch nicht etwa eifersüchtig?" Sie fing wieder an zu lachen.
"Nein, bin ich nicht."
"Gut, wäre ja auch lächerlich. Wir beide sind ja nicht zusammen."
"Du und Tim?"
"Nein, eigentlich meinte ich uns."
Sein Gesichtsausdruck wurde ziemlich bestürzt. Chealsea ging um ihn und lege ihn den einen Arm um die Schulter.
"Was noch nicht ist, kann ja noch werden, oder?"
Sie küsste ihn und ging lächelnd aus der Küche.
Chealsea öffnete das Fenster und sah hinaus auf den Hof. Tim stand neben Virginia und betrachtete ihre Zeichnung. Sie malte eine große Frau, Chealsea und ein kleines Mädchen, Virginia und dann noch einen Mann. Vermutlich Ben, aber vielleicht würde Tim auch bald dazukommen.
Chealsea sah hoch in den klaren Himmel. Die Sonne schien ihr ins Gesicht. Sie war glücklich und nicht mehr allein.
- Ende -
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Angi90 - 05.08.2009, 22:23
das ist echt cool! =)
bin echt froh, dass am ende doch noch alles gut gekommen ist!
und mir gefällt auch, dass man sich selbst ausmalen kann, ob tim jetzt seine vaterpflichten wirklich übernimt und ob sie und ben zusammen kommen! =)
lg
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mayamausi96 - 11.08.2009, 16:47
oh schade, die geschichte ist ja schon zuende... aber is echt gut geworden... freut mich voll des tim jetzt seine pflicht als vater anerkennt und das chaelesa jetzt so nen nette freund hat... am schönsten find dich das sie endlich wieder das sorgerrecht für ihre kleine hat... :D
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
mari - 11.08.2009, 17:43
ich find die gescichte echt toll
teilweise stimme ich angie zu, das mann sich des alles allein weiterdenken kann, teilweise finde ich es auch schade das es schon zuende ist...
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
maya-girl96 - 23.11.2009, 21:41
Wow, super Story!
Re: Gefallenes Mädchen oder die Entscheidung
Maiki_ - 07.02.2011, 18:09
ich bin noch mal über das topic gestolpert... ich liebe deinen schreibstil und diese geschichte. ganz ehrlich, ich musste total weinen :oops: :cry:
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