Eine Begebenheit in einem Turm der violetten Zitadelle

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    Re: Eine Begebenheit in einem Turm der violetten Zitadelle

    Maqua - 14.05.2009, 01:04

    Eine Begebenheit in einem Turm der violetten Zitadelle
    ((hallo, ich wollte Euch dies auch gerne zur Kenntnis geben, weil es ja möglich sein kann, das sich eine Blutelfenmagierin von Euch in der beschriebenen Kollegin wiederfindet - dann würden ihr jetzt 2 Finger der rechten Hand fehlen und ob sie Maqua vergibt oder sie dafür hasst - Fürs Rollenspiel interessant wäre es in jedem Fall. Maqua tut das sehr sehr leid. Der Vorfall ereignete sich am 10. März.))




    Maqua schlug im Halbdunkel die Augen auf und flüsterte erschrocken: "Waupee!", gefolgt von dem seufzenden Ruf nach Ceorn. Die Magierin wußte nicht, warum sie nicht bei dem Ordenstreffen war, doch die schlimmen Schmerzen in ihren Gliedern, der dröhnende Kopfschmerz, die Hitze, die in Wellen über sie fiel brachten sie ein wenig in die Realität zurück. Maqua stöhnte, doch die sanften Hände ihrer Heilerin strichen über ihren Arm und leise murmelte Schwester Kastalia beruhigende Worte. Maqua schloß ihre Augen wieder und atmete tief ein.

    Langsam kehrte die Erinnerung zurück, wie sie, recht glücklich über den Verlauf des Tages noch eine letzte Arbeit für die Kirin Tor erfüllen wollte, bevor sie nach Theramore reiste und die anderen traf. Sie hatte sich darauf gefreut, sie alle zu sehen, Dalaran war weit und hier traf sie die anderen Ordensmitglieder nur selten, und sie hoffte, dass Waupee mit dem Trank, den sie heute bei den Sturmhufen geholt hatte, endlich einen Weg zu diesem Dämon finden würde, der mit Hilfe der anderen ausgetrieben werden sollte.

    Als sie in der Zitadelle eintraf, war sie froh, neben einer ihr vom Sehen bekannten blutelfischen Magierin Miss Whittywhimp zu entdecken. Die Gnomin war eine verlässliche Kollegin und geübte Bundführerin, die Arbeit wäre sicher schnell getan und war nicht schwer, Maqua glaubte auf die Reifen ((Oberarmreifen aus Arkanit, die Energie kanalisieren helfen)), die immer schmerzhaft in ihre Oberarme schnitten, verzichten zu können.
    In einem beinahe leeren, fensterlosen Raum, der nur durch einige in die Wände eingelassene Leuchtsteine erhellt wurde und in dem leuchtende Zeichen den Boden in einem den Kraftfluss unterstützenden Muster zierten, lag auf einem wie ein Altar anmutenden Stein ein recht großer Kraftstein. Das matte Glimmen zeigte deutlich, dass er so gut wie keine Magie trug. Ihre Aufgabe würde darin bestehen, den Kristall mit Energie zu füllen, die Gnomin sollte die Stüzmatrix aufbauen und sie würde mit der Elfe gemeinsam die Leyenergie bündeln. "Wofür ist der Stein, Miss Whittywhimp?" - "Für ein Schwert." Maqua nickte, sie wußte zwar, dass es für den Matrixaufbau besser war, den Endzweck zu kennen, doch ihre Frage war reines Interesse, da ihre Aufgabe allein darin bestand, Kraft fließen zu lassen. Lächelnd schaute sie auf ihre Kollegen und nickte, zum Zeichen dass sie bereit sei.

    Mit wenigen Worten und Gesten erstellte die Gnomin die Matrix, sie würde sie während der Arbeit ausbauen und verfeinern und Maqua begann, die Kraft, die so reichlich in ihr war, in den Stein fließen zu lassen. Mehrere Minuten spürte Maqua, wie der Energiefluß sicher und stabil war, sie versuchte wie immer, die Kraft zu dämmen und wie so häufig, wenn sie sich so stark konzentrierte, zeigten sich die Leylinien vor ihrem Auge, und sie sah, wie einfach es sei, sie zu formen, welche Kraft sie entfesseln konnte, sie dachte an das riesige Feuer, das, zu einer Kugel geballt, die Bestien in Stratholme getroffen hatte, sie spürte ein Kribbeln im Nacken, dass sie ahnen ließ, welche Kraft noch hinter ihr lag, bereit eingesetzt zu werden. Maqua merkte noch nicht, dass sie begann, der Verführung der Kraft zu erliegen, sie gab sich nur dem Fluss hin, der immer mehr anschwoll, der ihre Wangen, ihre Schläfen, die Narbe an ihrem Hals erglühen ließ und sie hörte nicht das warnende Zischen der Gnomin.

    Das Knistern der Kraft erfüllte ihre Ohren, und alles glühte um sie herum, ein dröhnendes Knacken erklang und Maqua kam zur Besinnung, doch es war zu spät.
    Die Kraft, die drei dieser Steine hätte füllen können entlud sich in einem Bersten, das die Blutelfe aufschreien ließ, und die Erfahrung ließ Hasiolema ein Schild erschaffen, dass sie vor den Splittern des Kraftssteines und der Entladung schütze, die Elfe jedoch, die unerfahrener war, erreichte nur einen unvollkommenen Schild und Splitter des Steines schnitten scharf in ihre Haut, eine Scherbe zerfetzte ihre rechte Hand und sie sank jammernd zu Boden.
    Maqua jedoch hatte auf den Ruf der Elfe hin in einem Reflex den Schild gebaut, doch so schnell ließ sich der Kraftfluss nicht stoppen, die Energien wurden am Inneren des Schildes reflektiert , Maqua fühlte noch die Kraft in ihren Adern zurückrollen und sie im Inneren versengen, dann fiel sie in eine dunkle Ohnmacht.

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    Maqua lag im Dunkel ihrer Kammer und Tränen liefen an der Seite ihres Gesichtes herunter. Leise fragte sie die Priesterin nach ihren Mitarbeitern, und ließ sich erst beruhigen, als sie wußte, das beide lebten.



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