Stryker Storyline Part II

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    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 09.05.2009, 18:10

    Stryker Storyline Part II
    pp: Entfernungen Alkali-Lake - Basis A

    Victor folgte Storms Blick zu dem Mädchen. Achja, richtig. Sie konnte einem Mutanten seine Kräfte entziehen... dessen Mutation übernehmen.
    Aber wie sollte ihnen das in dieser Sache...?
    Moment! Victor kniff die Augen zusammen. Er wagte zu bezweifeln, dass aus ihrer Hand plötzlich Knochenkrallen erwachsen würden und wenn er sich an Lehnsherr zurückerinnerte, wurde ihm klar, wie Storm sie einzusetzen gedachte. Sie sollte Jimmy's Regenerationsfähigkeit außer Kraft setzen.
    Gar keine so dumme Idee. Nur musste das Mädchen ihn dazu ersteinmal irgendwie berühren, wenn er sich recht entsann.
    Es würde also dennoch kein Spaziergang werden.
    Trotzdem gewann Victor eine Art von Respekt vor dem Mädchen. Sie konnte durchaus gefährlich werden, wenn man sie ließ.

    "Mh. Dann hoffe ich für ihn, das Jimmy sein Interesse weckt." Sonst würde er dem ein wenig nachhelfen müssen. Und er hoffte dass der Mann wirklich so gut war, wie Storm behauptete. Und sie ihn dazu brachte, daran zu arbeiten. Allerdings schien es ihm so, als hätte Logan die letzten Jahre genutzt, um tatsächlich Beziehungen zu knüpfen, und sogar Freundschaften zu entwickeln. Jedenfalls schien er den Mädels einiges zu bedeuten. Fast konnte man glauben, er habe eine neue kleine Familie gefunden. Mutanten denen er vertraute, und für die er alles riskierte.

    Victor wandte sich um. Er vergrub die Hände in den Manteltaschen und schritt die Rampe herunter, als Storm sie herabließ.
    Rogue folgte ihm in sicherem Abstand und als Storm zu ihnen aufgeschlossen hatte, ließ sie den Jet mittels Tarnvorrichtung gänzlich verschwinden. "Das obere Areal wird mit Sicherheit überwacht." Murmelte er. Sie hatten den Jet sehr nahe am Wasser gelandet, und um das obere Areal zu erreichen, auf welchem die Gebäude erbaut waren, würden sie die Böschung hinaufkletter müssen.
    "Mh. Es sollte hier einen Abwasserschacht geben." Hoffentlich waren die Damen nicht allzu eitel. Er ging voran wie schon beim letzten Mal und begann damit, die Insel zu umrunden.

    Tatsächlich gelangte er nach wenigen hundert Metern an eine Öffnung, die zu besagtem Schacht gehörte. Er hatte eigentlich gehofft, das Ding würde vielleicht außer Betrieb sein, aber der Gestank verriet ihm, dass es nicht so war. Großartig. Wenn Stryker sie nicht sehen würde, würde er ihre Ankunft riechen. Außerdem bedeutete das, dass er sich auf unbestimmte Zeit nicht auf seinen Geruchssinn würde verlassen können.
    Er konnte sehen, dass weder Marie noch Storm sonderlich angetan waren von dem Schacht. "Entweder das, oder gesehen werden." Sagte er kurz angebunden, wartete nicht auf deren Meinung, sondern nahm stattdessen die Hände aus den Taschen und schritt voran, in den Tunnel hinein.



    Re: Stryker Storyline Part II

    NSC-Storm - 09.05.2009, 18:18


    Storm zog eine Augenbraue hoch und seufzte leise. Der Mann mochte ja Recht haben, aber gefallen tat es ihr deswegen trotzdem nicht. Nur widerwillig schritt die große weißhaarige Frau in den Kanal hinein und folgte Victor.

    Überall tropfte es und der Gestank war fürchterlich. Sie glaubte das Trippeln von Ratten zu hören und ihre Klaustrophobie machte sich deutlich bemerkbar. Storm versuchte dennoch sich so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten. Es half ja nun nichts, wenn sie jetzt durchdrehte.

    Glücklicherweise war das Abwassersystem nicht allzu ausgeklügelt gestaltet und so kamen sie gut voran. Storm hoffte dennoch, dass sie bald wieder in eine etwas gesittetere Umgebung zurückkehren würden. Auf der anderen Seite jedoch hatten sie es mit Stryker zu tun. Da ging es nie gesittet zu.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 09.05.2009, 18:54


    Stoisch schritt Victor voran und es gelang ihm ohne Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden und eine ungefähre Richtung beizubehalten. Das gute war, dass sämtliche Gebäude and das Abflussnetz angeschlossen schien, so konnten sie darauf hoffen in das entsprechende Gebäude gelangen zu kommen. Dumm nur, dass er nicht wusste in welchem der Gebäude Stryker Jimmy festhielt. Er konnte wieder einmal nur mutmaßen, glaubte aber dass das eigentliche Labor der geeignetste Ort dafür darstellte, zumal Stryker dort seine Experimente durchgeführt und andere Mutanten festgehalten hatte. Die eigentlichen Teamquartiere waren in einem anderen Gebäude untergebracht, aber Victor glaubte nicht, dass Stryker seinen Bruder dorthin geschickt hatte. Das würde keinen Sinn ergeben.

    Marie versuchte nicht durch die Nase einzuatmen. Der Gestank war kaum auszuhalten und sie wusste bereits jetzt, dass sie den Rest des Tages nichts mehr essen würde. Sie warf einen Blick zu Storm und stellte fest, dass es der ausgewachsenen X Frau auch nicht fiel anders ging. Sie wirkte angewidert und doch gleichzeitig konzentriert und angestrengt, fast so als würde sie gegen ihre Übelkeit ankämpfen?
    Marie schüttelte nur leicht den Kopf und strich sich eine Haarsträhne zur Seite. Wie sah noch gleich ihr Plan aus? Reinmarschieren, Logan suchen, Logan finden, rausmarschieren? Klang irgendwie sehr einfach, aber irgendwie glaubte sie nicht, dass es so einfach werden würde. Ob Victor wohl überhaupt einen richtigen Plan hatte? Er schien ihr nicht der Mann für ausgeklügelte Pläne zu sein?

    Victor schließlich hielt an und streckte die Hand zur Seite um seinen Begleiterinnen zu signalisieren, dass sie still halten sollten. Er wandte den Kopf zunächst nach links, dann nach rechts und sah anschließend nach oben. Mh. Da war sie, die Luke, die sie ins Gebäude bringen würde. Zu weit oben jedoch, als dass er einfach die Hände danach ausstrecken und sie öffnen konnte. Das war allerdings nicht das Problem über das er nachdachte. Viel mehr fragte er sich, ob Storm sich und das Mädchen wohl per Windkanal nach oben bringen konnte. Er sah kurz zu Storm und Marie, knurrte leise, ging in die Knie und sprang schließlich in die Luft. Er bekam die Luke zu fassen und zog sich an die Decke zurück, während er den Öffnungsmechanismus genauer betrachte, ihn schließlich verstand und er die Luke mit Leichtigkeit öffnete, nur um gleich darauf nach oben zu verschwinden, um dort im Zweifelsfalle schon einmal den Weg freizumachen.



    Re: Stryker Storyline Part II

    NSC-Storm - 09.05.2009, 19:01


    Storm sah dem Mann dabei zu wie er nach oben sprang und schließlich durch die Luke verschwand. War es wozhl zu viel der Eigeninitiative gewesen, eine der Seilwinden mit nach oben zu nehmen? Machte ganz den Anschein.
    Storm seufzte und ließ kurz ihre Schultern kreisen, bevor sie eines der Seile nahm, es an einen der selbsthaftenden Saugmechanismen befestigte und nach oben warf. Sie hatte Glück und ihr Wurf verfehlte weder Luke noch Ziel.
    "Du zuerst." sagte sie zu Marie und hielt das Seil straff, um es der jungen Frau leichter zum machen, hochzuklettern. Erst als Marie durch die Luke verschwunden war, folgte sie ihr.
    Oben angekommen, löste sie die Klammern erneut, rollte das Seil auf und sah sich dabei unauffällig um. So stiegen sie heute also zum zweiten Mal in eine von Strykers Basen ein... hoffentlich wurde das nicht zum Hobby von ihnen. Storm konnte sich wirklich Schöneres vorstellen.
    Sie wartete, bis Victor ein Zeichen machte, dass der Weg frei sei und setzte sich dann gewohnt elegant und geräuschlos in Bewegung.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 09.05.2009, 19:24


    Marie sah nur ein wenig erstaunt dabei zu, wie Victor im wahrsten Sinne des Wortes an die Decke ging, bemerkte aber auch Storms Unmut. Naja, von Teamarbeit schien er noch weniger zu halten als Logan, aber dafür schien er wenigstens einen etwaigen Überblick darüber zu haben, wann sich wer wo befand.
    Sie nickte Storm zu, ergriff das Seil und hangelte sich daran nach oben. Obwohl sie so etwas in der Schule geübt hatten, war sie immer schlecht in den Überlebenstrainingssachen gewesen und Seile hochklettern schloss das so ziemlich ein, daher war sie froh, dass Storm das Seil straffhielt, was es ihr ein wenig einfacher machte. Oben angekommen wartete sie in gebeugter Haltung darauf, dass Storm es ebenfalls nach oben schaffte, und dann schlossen sie gemeinsam die Luke.

    Victor hatte derweil bereits ihr Umfeld sondiert und zwei der Wachmänner, die das Pech gehabt hatten, ausgerechnet in diesem Moment um eine Ecke zu biegen, ausgeschaltet und fein säuberlich zur Seite geräumt, während er auf seine beiden Begleiterinnen gewartet hatte. Er sog tief Luft durch die Nase ein, und versuchte seinen Eigengeruch dabei zu ignorieren.
    "Mh." Machte er und wendete sich nach links. In der Halle am Ende des Korridors hatten damals die Experimente stattgefunden. Also stiefelte er in diese Richtung los.
    "Nicht gerade ein Teamplayer..." Murmelte Marie leise, sah jedoch wie Victor den Kopf kaum merklich drehte. Und in etwa so gesprächig wie ein Kieselstein.
    "Ich kann dich hören, Kleine." Nicht, dass es ihm nicht egal war, was sie dachte, oder sagte. Aber ihr Erröten zauberte dennoch ein amüsiertes Grinsen auf sein Gesicht.



    Re: Stryker Storyline Part II

    NSC-Storm - 09.05.2009, 19:40


    Storm hatte sich fast schon daran gewöhnt, keine Team-Player im Team zu haben, so dass ihr die verhaltensweise *fast* egal war. Außerdem konnte man jemanden nicht davon überzeugen, dass es besser war im Team zu agieren, wenn derjenige nicht davon überzeugt werden wollte.

    Storm folgte dem Mann ohne Einspruch. Er kannte sich hier sicherlich besser aus als sie... denn sie hatte mal nicht den geringsten Schimmer, wohin sie gingen.
    Aber sie gewahrte die Präsenz von jemandem...

    Im nächsten Moment trat eine Frau asiatischen Aussehens aus einem Seitegang. Sie trug ein beigefarbenes Kostüm bestehnd aus Blazer und Hose und hatte die Haare zu einem Pferdeschwanz zurückgenommen. Das Gesicht, aber vor allem die Augen wirkten ausdruckslos und schwarz. Zwar zeigten sie Intelligenz, aber kein Verstehen.

    Storm spannte ihre Muskeln an. Die Tante beherrschte sicherlich mehr als nur einen miesen Trick. Stryker würde ihnen nicht nur ein Schaufensterpüppchen entgegensenden, wenn Logan wirklich so wichtig war.
    Oder...
    Moment... war die Dame etwa...?
    Bitte nicht!

    Doch schon zeigte sich silbernes Adamantium an ihren Händen und hob die Frau die Arme, bereit sie anzugreifen.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 09.05.2009, 20:51


    Victor drehte den Kopf ein wenig und hob die Augenbraue. Irgendetwas passte ihm nicht. Es roch nach Kätzchen (Sorry :P ).
    Er knurrte leise, und bereits im nächsten Moment gewahrte er eine Bewegung aus den Augenwinkeln heraus.
    Er sah etwas funkeln und glitzern, hörte ein leises Zischen, dass ihm entfernt bekannt vorkam, und wirbelte herum.
    What the hell?!
    Die Lady hatte ja nette Krallen?! Und warum hatte heutzutage eigentlich jeder dieses nette Adamantium Upgrade - außer ihm?
    Er knirschte mit den Zähnen.
    Das passte ihm mal gar nicht!

    Seine Finger formten sich zu Krallen und seine Sinne schärften sich Augenblicklich, während er die Frau ins Auge fasste. Ihre Bewegungen waren geschmeidig, katzenhaft und sehr kontrolliert. Zu kontrolliert.
    Sie war nicht Herr ihrer Selbst. Einen ähnlichen Ausdruck hatte er auf Jimmy's Zügen gesehen.
    Dennoch fühlte er kein Mitleid für sie. Selbst schuld, wenn sie nicht selbst auf sich aufpassen konnte. Außerdem wusste er nicht, wer sie vorher gewesen war, und es war nie eine seiner Charakterzüge gewesen, auf Fremde Rücksicht zu nehmen.
    "Na, mag das Kätzchen spielen?" Knurrte er leise, bevor er in ihre Richtung lossprang. Sie antwortete nicht, wich stattdessen aus und Victor stieß sich von der Wand ab, vollführte eine einhunderachtzig Grad Drehung und duckte sich gerade rechtzeitig um ihrer Attacke auszuweichen. Er nutzte die Gelegenheit, um ihr die Beine unter dem Körper wegzufegen, aber das veranlasste sie nur dazu, einen atemberaubenden Salto hinzulegen, und wieder auf ihren grazilen Beinchen zu landen. Ein Grinsen huschte über Victor's Gesicht.
    "Not bad." Kommentierte er, ließ ihr jedoch keine Zeit, sich anderweitig zu orientieren.

    Er hatte es eilig. Sie stand zwischen ihm und Jimmy. Da blieb keine Zeit zum Spielen. Immerhin blieben Rogue und Storm schön auf der Seite und versuchten nicht, sich einzumischen, so konnten sie ihm schon nicht in die Quere kommen. Er hätte sie ja eigentlich gerne vorausgeschickt, aber wenn sie dort auf einen potentiell amoklaufenden Logan trafen war es vielleicht nicht das Beste, was er tun konnte.
    Er erwischte sie an ihrer ungeschützten Kehle, und Blut troff von seinen Fingernägeln. Wenige Sekunden später allerdings heilten ihre Wunden bereits wieder und Victor seufzte innerlich auf. Er hatte eigentlich keine Lust diese Auseinandersetzung auszudehnen.
    Deathstrike nutzte den Moment, und drehte den Spieß um, und deckte ihn nun ihrerseits mit einer Reihe schneller und wohl taxierter Angriffe ein - wobei Victor den deutlichen Nachteil hatte, ihre Angriffe nicht mit Adamantiumkrallen parieren zu können, so dass sie die Unterarme, welche er zum Blocken benutzte, deutlich zerfetzte, was ihn die Zähne aufeinanderbeißen ließ.

    Schmerz durchflutete ihn und Victor begriff, dass es nicht gut war, in der Defensive zu bleiben. Er drehte den Kopf, tauchte unter einem weiteren Angriff weg, rannte auf die Wand zu und die Lady folgte ihm. Er lief an der Wand hoch, stieß sich ab und landete hinter hier, versenkte seine linke Hand in ihrer Kehle und drehte ihr mit der anderen Hand ihre eigene hinter den Rücken, versuchte sie zu hebeln und sie damit zumindest für den Moment Bewegungsunfähig zu machen.
    "Rogue!" Rief er schließlich und sah sich nach dem Mädchen um. Er sah, wie sie ihn überrascht anblickte, dann aber begriff, was er von ihr wollte. Schnell zog sie ihren Handschuh aus und schritt auf sie beide zu.

    In ebenjenem Moment befreite Lady Deathstrike eine ihrer Hände, nahm sie zurück und versenkte ihre Krallen kraftvoll in Victors Oberkörper.
    Blut quoll zwischen seinen Lippen hervor und Schmerz explodierte in ihm, wie er lange keinen mehr verspürt hatte. Trotzdem ließ er die Mutantin nicht los. Stattdessen presste er sie fester an sich heran, ließ zu, dass die Adamantiumkrallen tiefer in seinen Körper vordrangen, sorgte damit aber gleichzeitig dafür, dass sie die Hand nicht wieder nach vorne nehmen konnte, sondern genau da lassen musste, wo sie im Moment war. In ihm.

    Marie Augen wurden groß. Sie sah Blut zwischen Victors Lippen hervorquellen, und bemerkte auch die Hand, die sich in ihn vergraben hatte. Wie es sich wohl anfühlen musste, wieder und wieder zu sterben? Verletzungen zu ertragen, die andere Menschen nicht überleben würden? Hörte es irgendwann auf, weh zu tun? Hörte es irgendwann auf, an Bedeutung zu verlieren?
    Victors Klaue um Deathstrikes Kehle verhinderte, dass sich ihre Wunden dort wieder schlossen, aber Marie wusste nicht wie lange seine Kräfte noch vorhalten würden, denn Deathstrikes Krallen wiederum verhinderten, dass Victors Wunden sich schlossen. Wer würde wohl zuerst umkippen? Sie wollte es nicht darauf ankommen lassen.
    Sie streckte die Hand aus, legte ihre Hand auf Deathstrikes Wange, und sah, wie die junge Frau blasser wurde, spürte, wie sie sich selbst plötzlich sehr viel stärker fühlte, gleichzeitig jedoch durchfuhr sie auch Schmerz, hörte sie Schreie, die tief in der Vergangenheit begraben wurden, sah sie Erinnerungen, eine Vergangenheit eine grausame Veränderung und Versklavung. Sie konnte sie nicht töten! Nein, sie konnte sie nicht töten. Sie hatte noch niemals jemandem absichtlich Leid zugefügt!
    Erschrocken riss Marie die Augen auf. Nein, so wollte sie nicht werden. Sie zog die Hand zurück, und Lady Deathstrike sank bewusstlos und entkräftet in Victors Arme, als Marie sie losließ.

    Victor hielt sie einen Moment, bevor er selbst in die Knie ging und die Hand mit den Adamantiumkrallen aus seinem Körper zog.
    Oh ja, inzwischen hatte er eine recht gute Vorstellung davon, was Stryker meinte, wenn er von Armeen von Mutanten sprach.
    Vielleicht sollte er sich doch so ein hübsches kleines Schwert zulegen, mit dem er im Zweifelsfalle Gegner köpfen konnte?
    Er stützte sich mit dem Unterarm auf das linke, aufgestellte Knie, und hustete böse. Schweiß bedeckte sein Gesicht und die Heilung seiner Wunden hatte nicht einmal ansatzweise eingesetzt.
    Sein Blick fiel auf die Lady am Boden. Sie musste unschädlich gemacht werden. Fesseln? Mh. Soweit er sich entsann, gab es nichts, was Adamantium nicht zu zerschneiden vermochte... Es sei denn...?
    "Fesselt sie... so dass sich ihre Krallen gegen sie selbst richten, wenn sie sie ausfährt..." Murmelte er leise und zwang sich, aufzusehen, während er weiter auf dem Boden kauerte, und darauf wartete, dass der Schmerz abklang.



    Re: Stryker Storyline Part II

    NSC-Storm - 10.05.2009, 08:06


    Storm hechtete zu der bewusstlosen Deathstrike und in wenigen Minuten hatte sie die Arme und Hände so präpariert, dass die Tante sie nicht würde benutzen können, um die Fesseln zu durchtrennen. Dann schleifte sie die Mutantin in einen Nebengang, wo sie nicht sofort gesehen werden würde. Klar, Stryker wusste, dass sie hier waren, aber je später man die Alte fand, desto besser.

    Als sie zurückkehrte, war Victor immer noch am Regenerieren und so positionierte sie sich an der Ecke des Korridores und hielt nach möglichen Gegnern Ausschau. Auch ohne Wetter und Wind war Storm eine nicht zu unterschätzende Kämpferin. So zog sie die kleine, handliche Waffe, justierte sie und schaltete gezielt und ungesehen zwei bis drei Soldaten aus, die aus welchem Grund auch immer hier entlang kamen. Sie mochte diese Waffe, denn sie gab keinen lauten Knall von sich, lediglich ein feines Summen, mit dem der Lichtstrahl sich löste. Nachteil zu Scott allerdings war, dass die Feuerkraft nicht allzu hoch war und wenn man konzentrierte Schüsse abgab, die Energie schnell nachließ.
    Tjaja, so war das eben.

    So, ihre Generalprobe war also vorüber. Mit Logan würde es wahrscheinlich ein wenig komplizierter werden, da der Mann erfahrener schien als die Lady und darüber hinaus kräftiger war. Es half alles nichts. Bevor sie irgendetwas anderes anstellten, mussten sie ihm das Licht ausknipsen... und dann einfrieren oder so... wie wollten sie ihn ruhig halten? Keine Ahnung. Aber einfrieren klang gut? Okay, nicht wirklich... aber darum würden sie sich später kümmern.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 10.05.2009, 10:24


    Victor hatte den Blick wieder auf den Boden gerichtet und konzentrierte sich darauf, zu atmen, und ruhig zu bleiben. Er konnte spüren, sie die Wunden an seinen Unterarmen sich langsam wieder schlossen, das Gleiche galt jedoch nicht für seinen Oberkörper.
    Er wischte sich mit dem Handrücken über die Lippen, und wischte damit das Blut beiseite.
    Die Ärmel seines Hemdes waren ebenso zerfetzt wie der Rest seiner Unterarme gewesen war und er gewahrte unzufrieden, dass er sich einen neuen Mantel würde zulegen müssen. Dieser Tag war einfach tödlich für seinen Mantel! Naja, und inzwischen auf für sein Hemd und im Grunde auch für den Rest seiner Kleidung.
    Er seufzte schließlich leise und erhob sich, presste die Hand auf seinen Bauchbereich und nahm den Kopf in den Nacken, während er seinen Fokus auf sich selbst richtete den damitden Heilungsvorgang ein wenig beschleunigte. Normalerweise musste er sich nicht darauf konzentrieren, dass seine Verletzungen sich schlossen, normalerweise taten sie das automatisch, aber er hatte nunmal im Moment nicht alle Zeit der Welt.

    Dann, endlich, merkte er wie der Schmerz langsam nachließ und auch dort die Heilung begann. "Alright." Murmelte er, und richtete seinen Blick auf seine beiden Begleiterinnen.
    Er hätte ihnen ja gesagt, dass sie vorausgehen sollten, hätte er sich nicht darum sorgen müssen, dass sie von anderen Mutanten geschnetzelt wurden. Sein Blick fiel auf die Kleine Waffe in Storms Hand und hob eine Augenbraue. Interessantes Spielzeug.
    Er richtete sich auf, ließ die Schultern kreisen und anstatt eines Grinsen legte sich nun ein grimmiger Ausdruck auf sein Gesicht.

    Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, schritt er erneut voran und die anderen beiden folgten ihm.
    Marie zog sich ihren Lederhandschuh wieder über und warf kurz einen Blick auf die gefesselte Lady Deathstrike. Sie hatte Mitleid mit der Frau, aber sie wusste auch, dass die ihnen ohne mit der Wimper zu zucken das Lichtlein ausgepustet hätte.
    Sie schloss kurz die Augen und erinnerte sich daran, wie sie einmal auf Logans Hände gestarrt hatte, wie er sie angesehen hatte, und sie ihn leise gefragt hatte "Tut es eigentlich weh wenn diese Dinger da rauskommen?"
    "Jedes einzelne Mal." Hatte er geantwortet, und Marie wurde wieder einmal bewusst, dass sie wahrscheinlich keine Ahnung hatte, was Leute wie Logan... die Lady, oder aber auch Victor ertragen mussten.
    Klar hatten sie eine höhere Schmerzschwelle. Klar hatten sie in sofern Glück, als man ihre Mutation nicht einfach so erkennen konnte. Aber dennoch empfand sie im Augenblick keine Bewunderung, sondern viel mehr Mitleid.

    Sie blickte wieder nach vorne, auf Victors Rücken, und fragte sich, in welcher Beziehung er zu Logan stehen mochte, dass er sich ohne Fragen einfach mit ihnen zusammenschloss und sie hier durch schleuste.
    Vielleicht konnte man ihm auch gar nicht trauen? War all das nur ein Trick? Vielleicht versuchte Stryker ja, ihnen jemanden unterzuschieben? Aber nein, Victor arbeitete schließlich für Magneto... vielleicht versuchte der ihnen jemanden unterzuschieben?
    Schließlich schüttelte Marie den Kopf. Der Mann machte zwar einen verschlossenen, nicht aber verlogenen Eindruck. Und wer war sie eigentlich, dass sie ihm misstraute? Logan wusste immer sofort, wer ihn belog, und wem er vertrauen konnte. Und Logan hatte ihn immerhin mitgenommen, ohne Einwand zu erheben.
    Sie nickte unmerklich.

    Dann öffnete Victor vor ihr auch bereits die Türe den Raum am Ende des Korridors. Sie lugte an ihm vorbei, und sah eine große Halle.
    Sie war spärlich eingerichtet aber Marie glaubte, Zellen oder so etwas erkennen zu können. Was sie definitiv sah, war so ein komischer Untersuchungstisch, wie sie ihn in ihrer medizinischen Abteilung ebenfalls hatten. Auf der rechten Seite sah sie eine weitere Apparatur. Eine Art Wasserbecken, mit einer seltsam anmutenden Trage darüber, die wohl dazu da war in das Wasserbecken herabgesenkt zu werden. Wozu die wohl gut war? (Ich weiß es :P Ich wette, Logan weiß es auch :D )



    Re: Stryker Storyline Part II

    NSC-Storm - 10.05.2009, 10:45


    Storm sah sich in dem Raum um und er jagte ihr einen Schauder über den Rücken. Sie hatte keine empathischen oder telepathischen Fähigkeiten, aber sie spürte instinktiv, dass dies ein Raum voller Leid und Greuel war.

    Nachdenklich sah sie zu den wenigen Gerätschaften, die zu erkennen waren und versuchte sich ein Bild davon zu machen wozu sie genutzt wurden. Auf die Lösung zu kommen, war nicht allzu schwer und es schüttelte sie.

    Im nächsten Moment aber ging die Tür auf und ein Trupp Männer kam hineingerannt. Victor war bereits in Kampfposition gegangen. Vermutlich hatte er sie viel früher gehört. Storm griff sich Marie und zerrte sie hinter den Wasserbottich, bevor sie ihre nette kleine Waffe erneut zog.

    Es dauerte ungefähr zwei Schüsse, bis die weißhaarige Frau realisierte, dass es sich bei den "Kugeln" um Kapseln handelte.
    "Das Heilmittel!" rief sie überrascht und wich instinktiv ein wenig tiefer in den Schatten zurück. Stryker hatte eine Allianz mit Worthington? Das war unchön...
    Sie zielte erneut und schaltete einen weiteren Soldaten aus. Trotzdem behielt sie Respekt vor ihren Gegnern. Sich treffen zu lassen war dieses Mal noch weniger Option als sonst...



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 10.05.2009, 11:36


    Es waren seine Reflexe, die Victor ausweichen ließen.
    Er hatte die Erfahrung gemacht, dass Kugeln auszuweichen weitaus effizienter und Kräftesparender war, als sie mit dem eigenen Körper aufzufangen und da es seine Absicht war, so lange irgend möglich Widerstand zu leisten, ging er Kugeln für gewöhnlich aus dem Weg.
    Er duckte sich gerade unter einer der Kugeln weg, als er Storms Stimme durch den Raum schallen hörte.
    Das Heilmittel?!
    DAS Heilmittel?
    Victor wirbelte herum und warf ihr einen Blick zu. Das Entsetzen in ihrem Blick war echt und das konnte nur eines bedeuten. Die schossen wirklich mit dem Heilmittel auf sie.
    Welche Wirkung das Zeug so wirklich hatte, wusste er nicht, denn er hatte sie bisher noch nicht gesehen. Soweit er allerdings wusste, unterdrückte sie das X Gen. Die Mutation.

    Was glaubten diese Menschen eigentlich, wer sie waren?!
    Was glaubten sie, was sie taten? Wer gab ihnen das Recht, zu entscheiden? Über sie zu entscheiden? Ihnen zu nehmen, was sie ausmachte?! Wut kochte in Victor hoch, und er spürte deutlich, wie sein Zorn die Kontrolle übernahm. Und er sich nicht mehr darum bemühte, sich zurückzuhalten. Wer mit dem Feuer spielte, lief nun einmal Gefahr zu brennen. Und wer mit ihm spielte, musste die Konsequenzen tragen.
    Er sprang los, auf einen der Männer zu, und brach ihm mit einer schnellen Handbewegung das Genick. Einen weiteren traf er hart mit seinem Fuß auf die Brust, so dass er ebenfalls zu Boden ging.
    Weitere Schüsse lösten sich und gerade rechtzeitig bekam Victor einen weiteren Mann zu fassen, den er wie einen Schild vor sich hob, so dass dieser sich das Heilmittel einfing.
    Was passierte eigentlich, wenn man es einem Menschen verabreichte? Brachte es sie wohl um?
    Der Mann den er schützend vor sich hielt, schrie laut auf. Nun, offenbar tat es jedenfalls weh, die Injektionspfeile abzubekommen.

    Victor nutzte den Moment, sich einen Überblick zu verschaffen. Er bemerkte den Kerl, der in seinem Rücken stand und auf ihn zielte, wusste aber auch, dass er ungeschützt sein würde, wenn er sich umwandte.
    "Storm!" Rief er einen Sekundenbruchteil bevor der Mann schoss. Storm schoss etwa im selben Augenblick, und schaltete den Kerl aus. Victor drehte sich einmal um seine eigene Achse und es gelang ihm, die Injektionen mit dem Körper seines "Schutzschildes" abzufangen.



    Re: Stryker Storyline Part II

    NSC-Storm - 10.05.2009, 16:29


    Storm behielt die wenigen sich bewegenden Menschen im Auge und schoss noch zwei, dreimal, um Victor den Rücken freizuhalten, der systematisch einen nach dem anderen zu Boden schickte. Dennoch war sein Kampfstil wilder und animalischer geworden. Nun ja, wer konnte es ihm verdenken? Selbst Storm bekam aggressive Gedanken bei dem, was sie gerade tun mussten.

    Schließlich aber war der letzte Mensch niedergestreckt und die junge Frau kam elegant wieder in eine aufrecht stehende Position. Nein, Stryker, auch damit werden Sie uns nicht aufhalten. Was würde er ihnen als nächstes entgegen werfen? Und war er überhaupt noch in der Basis? Er musste doch wissen, dass sie nicht aufgeben würden!

    Langsam wandte sie den Kopf ein wenig und sah Victor aus den Augenwinkeln an. "Welchen Gang sollen wir nehmen?" fragte sie denn derer gab es zwei neben dem, durch den sie gekommen waren.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 10.05.2009, 23:37


    Victor wirbelte herum, kam auf den Knien auf und stützte sich mit einer Hand auf dem Boden ab, während er den letzten Mann ausschaltete.
    Diese Sache wurde langsam wirklich anstrengend.
    Was mochte Stryker wohl noch für sie in Petto haben? Erst sandte er ihnen Jimmy's weibliches Pendant, dann eine Einheit von Männern mit bösen biologischen Waffen... Was kam wohl als nächstes?
    Vielleicht ein zweiter Deathpool?
    Victor jedenfalls war mit seiner Geduld langsam am Ende. Wann hatte der Mann sich eigentlich die Zeit genommen, sich so eingehend auf sie vorzubereiten?
    Er runzelte die Stirn und entsann sich Strykers Worten. Er hatte diesen Tag herbeigesehnt, und ihn gefürchtet. Vielleicht war das die Summe der Vorsichtsmaßmahmen, die er getroffen hatte? Mann, der Typ musste ganz schön Angst vor ihnen haben. Zu recht, wie Victor meinte.
    Er ließ seinen Blick über die Körper auf dem Boden schweifen. Er hatte keine Gnade walten lassen, und es machte keinen Sinn, die Toten zu fesseln. Bedeutete aber auch, dass sie schneller vorankommen würden.
    Effizienz. Diese Lektion hatte Stryker ihn selbst gelehrt.
    Zu schade eigentlich, dass die Waffen lediglich mit dem Heilmittel geladen waren. Kugeln wären ihm lieber gewesen, denn die hätte er selbst gegen die lästigen Menschen verwenden können.

    Schließlich hob er den Kopf, blickte er zu Storm und Rogue hinüber die beide aus ihrer Deckung hervorgekommen waren und nun zu ihm aufschlossen. "Rechts." Antwortete er auf ihre Frage, ehe er auch nur ansatzweise darüber nachgedacht hatte. Er konzentrierte sich, nahm ihre Umgebung in sich auf, und wurde sich über jedes einzelne Geräusch, jede noch so kleine Bewegung gewahr. Verschiedene Gerüche drangen zu ihm vor, darunter Angstschweiß und andere menschliche Ausdünstungen die ihm verrieten, dass entweder noch Menschen in der Nähe waren, oder aber wenigstens bis vor kurzem gewesen waren.
    Seine Muskeln waren angespannt, seine Sinne blieben geschärft, als er wieder die Führung übernahm, und voranging.
    Am Ende des Korridors gab es eine Türe und als sie sich ihr näherten, stellten sich Victors Nackenhärchen auf. Er hatte eine dumpfe Vorahnung darüber, was sich hinter der Türe befand und stieß ein tiefes Knurren aus.
    Ihm war, als ertöne von hinter der Türe ebenfalls ein Knurren und Victor ballte die Hände kurz zu Fäusten.

    Dann war es also soweit. Jetzt.
    Das letzte Mal, als er sich mit Jimmy geprügelt hatte, war es einfach gewesen, den Mann fertig zu machen. Er kannte seinen Bruder, dessen Kampfstil, dessen Art anzugreifen und zu parieren. Sie hatten oft genug gemeinsam gekämpft, waren ihm Team ziemlich unbesiegbar.
    Damals allerdings hatte Jimmy noch keine Adamantiumkrallen gehabt.
    Und das war ein eindeutiger Nachteil, den er nun haben würde.
    So ähnlich Jimmy und er sich auch immer gewesen waren, in einigen Dingen hatten sie sich dennoch entschieden. Victor wusste, dass Jimmy's Regenerationsfähigkeiten seine eigenen übertrafen. Dafür hatte Victor's Kampfkraft jene von Jimmy immer übertroffen, war er brutaler gewesen, entschlossener und skrupelloser.
    Richtig und falsch hatte ihn nicht interessiert, Jimmy allerdings schon. Er war zu ihrer beider Gewissen geworden und vielleicht hatte er gerade deshalb so schwer daran getragen.
    Und vielleicht war es ja auch der Grund, dass Stryker kleine Erinnerungslöschattacke so gut funktioniert hatte. Weil Jimmy hatte vergessen wollen?
    Wie auch immer es war, Victor würde nicht zu lassen, dass Stryker seinen Bruder benutzte, und in eine willenlose Maschine verwandelte.
    Kam ja nicht in die Tüte!

    Die Türe öffnete sich und gab den Blick in einen großen, weiten Raum frei.
    Etwa in dessen Mitte erblickte Victor seinen Bruder. Er stand völlig ruhig da, schien abzuwarten. Die dunklen, braunen Augen wirkten leer, das Gesicht war ausdruckslos.
    Victor gewahrte eine Bewegung hinter Jimmy, und sah Stryker beiseite treten, ein zufriedenes Grinsen auf den Lippen.
    Es kribbelte Victor nahezu in den Fingern, einfach auf den Mann loszugehen, und dessen Kehle zu zerfetzen, doch obwohl ihm diese Vorstellung unglaublich gut gefiel, setzte er sie nicht in die Tat um. Noch nicht. Sie hatten das Ziel ihrer Begierde erreicht. Aber nun kam der wirklich schwere Teil.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Wolverine - 11.05.2009, 18:14


    In Logans Geist waren ohnehin immer nur wenige Erinnerungen gewesen, doch nun war er vollkommen leer und das einzige, was als Echo in ihm hallte, war der Befehl, die kleine Gruppe vor sich zu toeten. So nahm der Mann Anlauf und waehrend sein Koerper noch in Bewegung geriet, fuhren mit einem leisen Zischen die gefaehrlichen Krallen zwischen seinen Knoecheln hervor.

    Mit einem Schrei stiess er sich ab und sprang auf Victor zu, der ihn empfing und daher nicht durch die Wucht des Aufpralls zu Boden ging. Logan kaempfte nur noch bedingt wie ein amerikanischer Soldat. Vielmehr hatte er sich zu einem Nahkampfexperten entwickelt, der in jedem Kungfufilm haette glaenzen koennen. Zwar huepfte er nicht uebermaessig albern durch die Gegend, aber seine Angriffe wirkten gezielt und kamen schnell hintereinander, bevor er mit seinen Krallen die Ueberbleibsel von Victors Aermeln auseinandernahm.

    Was er nicht wusste war, dass Stryker ihn nach der ganzen Sache mit der zerstoerten Basis rekrutiert und weiterentwickelt hatte. Logan war ein perfektes Ein-Mann-Team geworden und von einer ebensolchen Natur war auch sein verbissener Kampfstil. Victor jedoch kaempfte ohne Skrupel, da er wusste, dass es nur Weniges gab, was ihn toeten konnte und so spritzte schon bald ihrer beider Blut durch den Raum und benetzte den Boden. Logan kuemmerte das nicht... immerhin hatte das Implantat nicht vorgesehen, dass Schmerz oder Angst ihm etwas anhaben konnten.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 13.05.2009, 01:19


    Victor hatte gewusst, dass ihr Kampf hart werden wusste. Er hatte geahnt, dass es nicht einfach werden würde, und er hatte bislang auch keinen Plan, wie genau er das anstellen sollte, was er erreichen musste. Irgendwie musste es ihm gelingen, Logan kalt zu stellen, ihn zusammen zu packen, und von hier fort zu kommen.
    Noch vor Jahren wäre es für ihn ein Leichtes gewesen, doch nun lagen die Dinge anders, hatte man die Karten neu gemischt. Und das war schlecht. Und zwar für sie beide.

    Victor hatte es schon damals gehasst, gegen Logan kämpfen zu müssen, hatte es allerdings als notwendiges Übel angesehen und akzeptiert. Damals allerdings war Logan Herr seiner Sinne und vorallem seines eigenen Willen gewesen. Jetzt waren die dunklen Augen so unendlich leer!
    Die Adamantiumkrallen zerfetzten die Unterarme, mit denen Victor zu blocken versuchte, doch natürlich waren sie jenem Metall und seiner Durchschlagkraft nicht gewachsen. Er spielte auf Zeit, während er seine Erfahrung nutzte und ein Muster hinter Logans Kampftechnik zu erkennen versuchte.
    Es war eindeutig, dass Jimmy nicht mehr der war, den er gekannt, mit dem er gekämpft hatte. Seine Vorgehensweise hatte sich verändert, schien kaum eine Schwäche aufzuweisen und aus diesem Grund ging Victor zunächst in die Defensive. Er war immer gut darin gewesen, seine Gegner einzuschätzen.

    Er tauchte unter einer von Logans Attacken weg, rollte sich zur Seite ab, kam erneut auf die Beine und schaffte es, Logan an dessen Armen zu packen. Seine Klauen bohrten sich mit Leichtigkeit durch dessen Lederanzug und auch wenn es Logan nichts auszumachen schien, gelang es Victor, den Mann herumzuwirbeln, und schließlich voller Wucht gegen einen Betonpfosten zu schmettern. Logan prallte dagegen, und der Pfosten gab ein bedrohliches Knirschen von sich, ehe er Risse zog.
    Victor nutzte die Gelegenheit und sprang hinterher.

    Marie war Victor in den Raum gefolgt, dann allerdings mit Storm zur Seite getreten. Logan sah so anders aus... er wirkte verändert. Nichts ließ darauf schließlich, dass er sie erkannte und Marie schluckte schwer, als sie sah wie die beiden Männer auf sie losgingen.
    "Wir müssen etwas tun..." Flüsterte sie leise. "Wir müssen doch etwas tun." Nur was?
    Ihr Blick glitt zur Seite, und sie sah Stryker dort stehen und lächeln. Ihre Hand ballte sich zu einer Faust, und sie schritt entschieden auf Stryker zu, ließ ihre Handschuhe zu Boden fallen, und ihre Augen funkelten.
    "Hören Sie auf damit... Machen Sie das rückgängig!" Forderte sie und ihr Blick glitt abermal zu Logan und Victor. "Die werden sich gegenseitig umbringen!"



    Re: Stryker Storyline Part II

    Wolverine - 13.05.2009, 16:58


    Hu? Was hatte die denn genommen? Stryker zuckte kurz mit den Schultern und hob beilaeufig eine Handfeuerwaffe, woraufhin Marie stehenblieb. Netter Versuch, aber ganz so einfach war er dann doch nicht ihn loszuwerden... das hatten schon ganz andere versucht.

    Es gab ein lautes Krachen und Logan landete in der fragwuerdigen Gesellschaft einer Betonsaeule, die bereits Risse bekam. Kein Wunder, wenn ein verpackter Metallklumpen gegen sie prallte. Der Mutant schuettelte kurz den Kopf und sah dann dem heranspringenden Victor entgegen, der ihn verbissen und wagemutig angriff. Logan blockte die meisten der Schlaege und Angriffe mit den Krallen gekonnt und die wenigen, die durchgingen, absobierte seine Regenerationsfaehigkeit. Bei Victor verhielt es sich aehmlich. Sie taten einander nicht viel, aber Logan kuemmerte das nur wenig, da sein Verstand wie leer gefegt war.

    Stryker merkte, dass ein leichter Wind an ihm zupfte und im naechsten Moment wurde dieser Wind staerker und bedrohlicher.
    Ein wenig genervt sah er zu der Sturm-Frau und zielte. In diesem Moment begann das Maedchen mit den weissen Straehnen sich erneut zu bewegen und Stryker sah ein, dass das so nicht funktionierte.

    Logan wandte sich ploetzlich von Victor ab und machte einen Satz in Richtung Storm, um sie anzuspringen und dann zu Boden zu reissen. Mit nicht wenig Entsetzen im Blick wirbelte die Frau herum und sah sich gleissenden, metallischen Klauen gegenueber, die sie aufzuspiessen drohten.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 13.05.2009, 17:51


    Huh? Was war denn jetzt los?!
    Victors Hieb ging ins Leere, aber nicht etwa, weil Logan ihm geschickt auswich, sondern weil er plötzlich die Richtung änderte, von ihm abließ, und auf die Wetterlady zusprang. Hmpf!
    Sein Blick glitt zu Stryker herüber und er sah, dass dieser eine Waffe gezückt hatte und auf das Mädchen zielte. In der anderen Hand hielt er eine Fernbedienung, oder etwas, das entfernt daran erinnerte.
    Das musste das Ding sein, mit welchem er Jimmy kontrollierte.
    Wenn sie ihm das abnehmen konnten, stand er mit leeren Händen da. Nun ja, fast.
    Nun, da Logan auf die Wettertante losging, bot sich Victor die Möglichkeit, sich Stryker vorzuknöpfen, denn die Kugeln mochten das Mädchen wohl abschrecken, ihn aber nicht. Waffen hatten ihn schon von jeher nur wenig beeindruckt. Wenn er allerdings auf Stryker losging, hieß das, dass Logan sich um die andere Mutantin kümmern würde. Das wiederum würde sie vermutlich nicht überleben.

    Andererseits blieb natürlich die Frage, weswegen ihn das kümmern sollte. Er hatte nie Rücksicht auf andere genommen, und die Lady bedeutete ihn nichts. Wenn ihr Tod also notwendig war, um Jimmy wieder normal werden zu lassen, war das ein Übel, das er ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf nahm. Trotzdem war es nicht Stryker, auf den er anschließend zusteuert, sondern Logan, dem er in den Rücken sprang.
    Storm mochte für ihn zwar nur eine weitere Kerbe in einer langen Liste von Verfehlungen und Toten sein, die auf seine Rechnung gingen.
    Andererseits gab es schon genug Dinge, für die Logan ihn zu hassen gelernt hatte, so dass es ihm nun widerstrebte, ihm einen weiteren Grund zu geben.
    "Hey, Jimmy, hiergeblieben." Knurrte er nur, packte Logan an dessen Kragen und zerrte ihn zurück, schleuderte ihn erneut gegen die nächstbeste Wand. Dann warf er Storm einen kurzen Blick zu. Sah aus als wäre sie noch ganz heil, und er hoffte, dass sie nun selbst auf sich aufpassen würde.
    Deswegen hasste er Teams! Teams waren anstrengend, weil man die anderen Teammitglieder ständig unterstützen musste. Da war eine Ein Mann Armee doch deutlich effektiver!
    Victor wirbelte herum und nahm seinen alten Kurs Richtung Stryker wieder auf. Der Mann hatte ein Problem. Und zwar ein eindeutiges. Er konnte sie nicht beide erschießen. Schoss er auf das Mädchen, hatte Victor ihn an der Kehle. Schoss er auf ihn... nun ja, hatte er ihn dennoch an der Kehle.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Wolverine - 13.05.2009, 18:02


    Na, er hielt sich ja fuer sehr schlau...
    Stryker hob die Waffe, zielte und setzte zwei gezielte Schuesse auf den Kopf ab, erwartete fast, dass Victor ihnen auswich und schoss dann mit der zweiten Waffe, die er seelenruhig waehrend des Manoevers gezogen hatte. Kopfschuesse mochten zwar fuer ihn nicht toedlich sein, aber sie gaben Logan die Zeit um ins Kampfgeschehen zurueckzukehren und Schaden anzurichten.

    Stryker sah Victor taumeln, wartete noch einige Sekunden, bis der Mann noch ein Stueckchen naeher heran war und gewahrte dann zufrieden, wie Logan ihn ansprang und zu Boden riss.
    Es war aber trotzdem Zeit, sich aus dem Staub zu machen.
    Er feuerte in Richtung des Maedchens und die junge Frau sah ihn mit schreckensgeweiteten Augen an. Die Sturmfrau kam gerade wieder auf die Beine und auch ihr liess er einige Kugeln um die Ohren sausen... Dann zog er sich zurueck.

    Bislang lief noch alles genau nach Plan...

    Logan kullerte gemeinsam mit Victor ueber den Boden und knurrte leise, als sein Gegner einfach auf ihm sitzen blieb und seine Haende auf den kalten Untergrund presste. Was sollte denn das werden? Glaubte er, das wuerde helfen???!
    Logan knurrte erneut wuetend :wol und begann dann systematisch damit, sich von seiem Gegner zu befreien oder es zu versuchen.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 13.05.2009, 18:25


    Mh. Victor hatte ja beinahe erwartet, dass Stryker nicht einfach stehen blieb und wartete, bis er an ihn heran gekommen war, aber dass er tatsächlich versuchte ihn zu erschießen grenzte fast schon an eine persönliche Beleidigung seiner Fertigkeiten. Er stieß ein weiteres Knurren aus, entging den Kugeln - er hasste Kopfschüsse - schaffte es jedoch nicht auf Armeslänge an Stryker heranzukommen.
    Marie war wie angewurzelt und Victor fragte sich ernsthaft warum sie das Mädchen mitgenommen hatte.
    "Runter!" Schrie er sie an. Naja, immerhin waren ihre Reaktion recht flink, denn sie ließ sich sofort auf die Knie fallen und rollte sich zur Seite ab.

    Ehe er sich versah, wurde er dann auch schon wieder herumgerissen, war Logan wieder auf ihn zu gesprungen um ihn mit sich zu Boden zu ziehen.
    Seine Klauen gruben sich in Logans Kleidung, bohrten sich in seine Haut, und Muskeln und Fleisch.
    Schließlich gelang es Victor sich auf Logan zu setzen und er presste mit beiden Händen Logans Handgelenke auf den flachen, kalten Betonboden. Damit schaltete er vorerst wenigstens die Krallen aus, aber lange würde er Logan nicht so am Boden halten können, denn der Mann wehrte sich bereits jetzt, drohte sich ihm zu entwinden, so dass Victor all seine Kraft und sein Können aufwenden musste, um ihn ruhig zu halten.
    "Jimmy!" Sagte er eindringlich, doch noch immer starrten ihm nur zwei leere, dunkle Augen entgegen, die weder Erkennen, noch eigenen Willen zeigten.

    Marie war inzwischen wieder auf die Beine gekommen, doch zu ihrem Schrecken stellte sie fest, dass Stryker verschwunden war.
    Was nun?
    Sie blickte kurz zu Storm und dann zu Logan und Victor, die sie irgendwie entfernt an zwei balgende Hunde erinnerten.
    Wie sollten sie Logan ruhig stellen?
    Ihr kam in den Sinn, wie er viele Tage lang verwundet auf der Krankenstation gelegen hatte, nach der Sache auf Liberty Island, doch ihr widerstrebte es, ihm das erneut zu zu muten. Sich das erneut zu zu muten, denn wenn sie die Augen schloss, konnte sie seinen Schmerz noch immer in einer Facette ihrer selbst fühlen.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Wolverine - 13.05.2009, 18:39


    Logan knurrte erneut wuetend und versuchte sich aus dem Griff zu befreien! Der Typ musste doch wissen, dass man so keinen Kampf gewann! Es war nicht so sehr seine physische Kraft, die ihn sich wehren liess, sondern vielmehr die Wut darueber, dass er seine Mission nicht zuende bringen konnte und ihm staendig irgendetwas oder irgendjemand dazwischen funkte. Das wuerde er sich so nicht gefallen lassen!

    Schliesslich warf er den Mann herum und sah ihn dumpf auf dem Boden aufschlagen. Er holte aus und ein zischendes geraeusch erklang. Bevor seine Krallen sich aber in den Koerper des anderen bohren konnten, hatte dieser sich flink weggedreht und kam wieder auf die Beine.

    Mit einem Sprung tat Logan es ihm gleich und knurrte ein weiteres Mal, bevor er sich erneut auf den Mann stuerzte. Das musste doch mal ein Ende haben?!
    Logan holte aus und griff den Fremden an. Wie immer aber taten sie sich auch in dieser Runde nicht viel... Langsam verlor er die Geduld... :wol
    Logan spannte die Muskeln an und sprang einmal mehr auf den Fremden zu, der ihn wohl mit einer Attacke erneut gegen einen Betonpfosten befoerdern wollte. Logan aber tauchte unter der Verteidigung weg und griff seinerseits an.



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 13.05.2009, 19:51


    Victor versuchte weiterhin Logan auf dem Boden zu halten. Es ging ihm nicht darum, ihn zu besiegen, sondern darum, ihn irgendwie kalt zu stellen, so dass sie ihn mitnehmen konnten. Dennoch würde es wohl darauf hinauslaufen, dass er ihn ausknocken musste.
    Noch während er diesen Gedanken zu Ende führte, gelang es Logan, eine Hand frei zu bekommen, und ihn zur Seite zu schmeißen.
    Noch im Fallen wirbelte Victor herum, so dass er sich mit den Händen halbwegs auf dem Boden abfangen konnte. Er hörte das charakteristische Zischen der Metallkrallen, die aus Logans Fingerknöcheln hervortraten und instinktiv warf Victor sich einmal mehr auf die Seite, entging damit dem Angriff mit den Adamantiumkrallen haarscharf und kam wieder auf die Beine.

    Kaum hatte er sich umgedreht sah er wie auch Logan sich wieder aufrichtete, und ihn wütend ansah. Zwar waren die dunklen Augen noch immer leer, doch in ihnen fand er ein wütendes Funkeln. Der Chip schien also nicht sämtliche Emotionen unterdrücken zu können.
    Es war eine Never Ending Story zwischen ihnen beiden. Wann immer Logan ihm eine Wunde zufügte, da verheilte sie auch bereits wieder. Wann immer er selbiges bei Logan tat, kam es auf dasselbe heraus.

    Marie sah zu Storm und ihre Augen wurden groß.
    Sie sah, wie der Pfeiler, der ohnehin schon Risse hatte, zu bröckeln begann. Wie viel mochten die Betonpfeiler wohl aushalten? Und wann würde ihnen die Decke über dem Kopf einstürzen?
    „Logan!“ Rief sie leise und rannte auf die beiden Männer zu.
    Er musste sich doch erinnern. Er würde sie nicht verletzen… oder doch? Konnte Stryker ihn tatsächlich alles vergessen lassen? Konnte er ihn so völlig enthemmen? Ihn dazu bringen, jene zu töten, die ihm etwas bedeuteten? Nein! Nein, das konnte er nicht.
    „Logan, bitte…“ Versuchte es und streckte vorsichtig die Hand nach seiner Schulter aus, nur um gleich darauf zur Seite zu springen, als Victor ihn mit einem Tritt nahezu auf sie drauf beförderte. Der Mann entdeckte sie und in seinen Augen funkelte es zornig. „Aus dem Weg, Kleine!“ Zischte er sie.
    Was zur Hölle glaubte sie, dass sie da tat? Außer im Weg herum stehen? In dem Moment wirbelte Logan herum, und binnen weniger Sekundenbruchteile stieß er sich vom Boden ab, um auf Rogue zu zuspringen. Victor’s Augen weiteten sich, und er sah voraus, was Logan zu tun im Begriff war. Blitzschnell reagierte er, packte die Kleine und riss sie mit sich zu Boden.

    Ein Schrei entglitt seiner Kehle, als sich die Krallen in seinen Rücken bohrten, Knochen, Sehnen und Muskeln durchtrennte. Schmerz explodierte in seiner Wirbelsäule, und unter sich sah er das entsetzte Gesicht Rogues. War die Kleine eigentlich noch zu retten?! Und warum verspürte er gerade den Drang dazu, ihr eigenhändig den Hals umzudrehen?
    Blut tropfte von seinen Lippen und die grauen Augen funkelten.
    Dann, plötzlich, weiteten sich Maries Augen und Victor gewahrte, dass Logans Krallen durch seinen Körper in den ihrigen eingedrungen waren. Ach Mädchen!
    Marie schluckte, atmete stockend und streckte schließlich ihre Hand aus, griff an seinem Kopf vorbei und berührte schließlich Logans Wange.
    Sie fühlte, wie Energie sie durchfloss, von seinem Körper in den ihrigen überging, sah wie Wunden in seinem Gesicht wieder aufrissen, hörte, wie er seine Krallen einzog.
    Seine Augen traten ein wenig hervor, und er wirkte überrascht, konnte sich allerdings nicht regen.
    Ihre Wunde schloss sich und eine Träne rann aus ihren Augen, während sie ihre Hand genau da ließ, wo sie war. „Es tut mir leid, Logan…“ Sagte sie mit belegter, brüchiger Stimme, und erst als Logan das Bewusstsein verlor und auf Victor und sie fiel, zog sie ihre Hand zurück.

    Victor schüttelte sich, so dass Logan zur Seite fiel, und erhob sich anschließend.
    Er sah auf seinen Bruder herab. Er schien nicht zu atmen, und Blut floss aus den zahlreichen Wunden, die er ihm beigebracht hatte, und deren Heilungsprozess eigentlich längst schon eingesetzt hatte. Er hob eine Augenbraue, blickte von Logan wieder zur Rogue, und dann wieder zu Logan. Marie schien selbst ein wenig verunsichert. „Lebt er noch? Er kommt doch wieder in Ordnung?“



    Re: Stryker Storyline Part II

    NSC-Storm - 13.05.2009, 20:03


    Logan spuerte wie seine Krallen die beiden Mutanten durchbohrten und zumindest einer davon wuerde wohl nicht wieder aufstehen. Das brachte ihn seinem Ziel ein wenig naeher... die Hand, die sich an seine Wange legte verstand er ebensowenig wie die Wunden, die ploetzlich wieder auftauchten. Was geschah hier? Ein wenig hilflos und ueberfordert liess er geschehen was geschah und kippte schliesslich zur Seite, um dort liegenzubleiben.

    Storm trat auf Marie zu und half dem Maedchen wieder auf die Beine. Die junge Fau zitterte und starrte mit grossen Augen auf den Mutanten.
    "Natuerlich kommt er wieder in Ordnung..." sagte sie leise und nahm dann wieder den Raum in Augenschein. Victor brauchte ein wenig Zeit, um sich zu regenerieren und sie wollte nicht von jemandem ueberrascht werden.
    "Jetzt koennen wir ihn mitnehmen und helfen... auch wenn es mir Leidtut, dass es so geschehen musste, Marie."
    Und wer war schuld? Stryker... der musste echt gebuegelt werden. Da ging kein Weg dran vorbei!!



    Re: Stryker Storyline Part II

    Sabretooth - 13.05.2009, 20:15


    Victor lauschte, konnte das schwache Schlagen eines Herzens hören, und nickte unmerklich.
    Er lebte noch, würde ihnen so schnell allerdings keinen Ärger mehr machen. Sein Blick fiel auf den Pfosten, von dem er unablässig das leise Geräusch rieselnden Steins vernehmen konnte und er hob eine Augenbraue, als er sah, dass die Risse den Pfosten zu spalten drohten. Der Raum würde bald einstürzen. Kurz umspielte ein düsteres Lächeln seine Lippen. Nun, Stryker hatte damit rechnen müssen, dass sie seine "Spielwiese" zerstören würden.
    So war es immer gewesen, seit er zurückdenken konnte.
    Wie viele Bars hatten sie schon zerstört, wie viele Gebäude zum Einstürzen gebracht, während sie sich gemessen hatten? Es mussten einige gewesen sein.


    "Gehen wir." Murmelte er mit tiefer Stimme. Zwar hatten sich seine Wunden noch nicht vollständig geschlossen, aber er war nur wenig erpicht darauf, gleich von Mauerstücken erschlagen zu werden.
    Daher packte er nun recht unsanft nach Logan und warf ihn sich über die Schulter.
    Der Junge war schwer, aber so ein Adamantiumskelett war nunmal nicht gerade federleicht. Er presste die Lippen aufeinander und kein Lauf kam über seine Lippe. Eine Hand presste er fest auf die Bauchwunde, mit der anderen hielt er Logan fest.
    Dann ging er voran, hörte, wie Marie und Storm ihm folgten.
    Er geleitete sie durch die Gänge, den gleichen Weg hinaus, den sie hereingekommen waren.



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    Danger-Room - gepostet von Professor X am Samstag 17.06.2006



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